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  • vor 23 Minuten

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Kurzfilme
Transkript
00:01Oh, my love, my darling
00:08Wollen Sie, Erik von Sandberg, mit der hier anwesenden Christina Laatstetter, den Bund der Ehe schließen, so antworten Sie mit
00:18Ja.
00:20Ja.
00:22Wollen Sie, Christina Laatstetter, mit dem hier anwesenden Erik von Sandberg, den Bund der Ehe schließen, so antworten Sie mit
00:30Ja.
00:31Ja.
00:32Nein. Nein. Du liebst mich. Wir sind füreinander bestimmt.
00:38Victoria, bitte.
00:39Ich lasse das nicht zu.
00:40Erik!
00:45Mein Liebling.
00:46Oh, meine Schulter.
00:48Mein Gott, wir.
00:57Schön, dass ich das auch einmal erfahre.
00:59Diese ewige Umschreiberei. Ich kann so nicht arbeiten.
01:03Der Cut! Frieden!
01:06Hilea, sie ist tot.
01:09Sie ist tot?
01:10Oh, mein Gott, ich habe sie erschossen.
01:47Tag.
01:49Eigentlich Lia Pollack, der neue Star am Serien-Himmel.
01:53Verstehe. Und die Täterin haben wir auch schon.
01:55Na ja, sozusagen. Die Sonja Ebinger, die die Viktoria Lindner spielt, hat laut Drehbuch auf die Christina Laatstetter, also die
02:03Lia Pollack, schießen müssen.
02:05Wobei es natürlich keine echte Waffe hätte sein sollen.
02:08Okay, danke.
02:09Bitte.
02:11Ach, Kollege.
02:12Hallo.
02:13Was ist die Tatwaffe?
02:14Hallo.
02:15Hallo.
02:16Du, bevor ich es vergesse.
02:18Die Katharin will heute Abend für uns kochen und wir sollen unbedingt da sein, soll ich das sagen.
02:23Aha.
02:24Ich glaube, die will mit dem Moritz nach Südfrankreich. Ich brauche das Auto.
02:27Wahnsinn, ist die jung.
02:29Wer ist der Moritz? Und welches Auto bitte?
02:31Der Moritz ist der lange Blonde, der letztens bei uns übernachtet hat.
02:34Und das Auto ist meins, nehme ich immer stärker an.
02:37Mhm.
02:38Was gibt's denn? Also zum Essen, meine ich.
02:40Eine Überraschung. Heißt, man, der Frühjahr ist es selber noch nicht groß.
02:43Ja.
02:43Mein Gott, so schottam.
02:46Naja, hier werden wir ja bald fertig sein, so wie es ausschaut.
02:48Na, so einfach wird's nicht werden, weil die Ebinger hat zwar geschossen, aber sie behauptet auch, sie hat gar nicht
02:54gemerkt, dass es eine richtige Waffe war.
02:56Was wissen wir über die Waffe?
02:58Ach, da muss ich nachschauen, weil sonst komme ich wieder mit diesen ganzen Namen durcheinander.
03:02Dort haben wir zuständig für die sogenannten Requisiten, ist eine gewisse Carina Holzinger.
03:08Die hat die Pistole heute früh erst aus dem Produktionsbüro geholt.
03:12Dort werden diese Waffen normalerweise unter Verschluss gehalten.
03:18Hallo?
03:20Hallo.
03:21Ein Schuss?
03:22Ja, aber die hat's scheinbar gereicht.
03:25Massive innere Blutungen in der Herzgegens.
03:27Gut, wo findet man diese Frau Lindner?
03:29Nicht Lindner, Ebinger. Na, Lindner heißt sie ja nur in der Serie.
03:34Viktoria Lindner, die Erben der Lindner-Werke.
03:37Aha.
03:38Naja, die Mama schaut das gern.
03:41Die Mama.
03:42Die Mama.
03:42Die Ebinger hat einen Weinkrampf gehabt und ruht sich jetzt im Damenzimmer außen.
03:48Na, brauchst du das so schauen, das heißt so.
03:51Na, eigentlich hätte ja die Viktoria den Erik heiraten sollen, aber dann ist irgendwie die Christina dazwischen gekommen.
03:58Der Erik verliebt sich in die Christina und lässt die Viktoria sitzen.
04:01Also, in der Serie.
04:03In Wirklichkeit hat der Erik, also der René Panowski, den Spusi mit der Liapolla gehabt.
04:09Aber da hat, glaube ich, sie ihn sitzen lassen.
04:13Logisch, oder?
04:15Die Karina hat mir die Waffe gegeben, kurz vor dem Dreh.
04:19Und haben Sie die Waffe dann die ganze Zeit bei sich gehabt?
04:25Naja, ich habe sie kurz hinter mich auf den Sessel gelegt, weil ich sie nicht die ganze Zeit in der
04:30Hand halten habe wollen.
04:32Die Lia kam ja zu spät, wir haben auf sie gewartet.
04:34Ja, haben Sie sich die Waffe gar nicht angeschaut?
04:39Ich hätte doch nicht im Traum gedacht.
04:42Wie gut haben Sie denn die Frau Pollack gekannt?
04:45Wie meinen Sie denn das?
04:47So wie ich es sag?
04:50So gut, wie man sich halt kennt, wenn man jeden Tag zusammenträgt.
04:53Und wie war sie so?
04:55Eine nette Kollegin?
04:56Nein, ein bisschen unpünktlich.
04:58Aber deshalb bringt man doch niemanden um, oder?
05:01Wie war sie denn so als Mensch?
05:05Schau, Junge, mir geht es nicht gut.
05:06Können Sie bitte einen Arzt holen?
05:09Wissen Sie was, Frau Ebinger?
05:10Ich schicke Ihnen unseren Gerichtsmediziner vorbei.
05:12Ich glaube, der ist mit seiner anderen Patientin schon fertig, oder?
05:20Ja, also, hier war die Waffe drin.
05:23Ich habe sie um 8 Uhr in der Früh aus dem Produktionsbüro geholt.
05:26Um 10 Uhr war der Dreh angesetzt.
05:28Da bin ich mit ihr aufs Set und habe sie der Sonja gegeben.
05:30Haben Sie die Waffe allein lassen?
05:32Ja, ich bin schon ein paar Mal raus.
05:33Ich würde die Hochzeitszene vorbereiten müssen.
05:35Und war da der Bus abgesperrt?
05:37Nein, die Waffe war doch nur eine Trappe.
05:39Den Schuss legen Sie doch erst nach auf der Tonspur drauf.
05:42Deswegen sind ja alle so erschrocken, wie es plötzlich so geknallt hat.
05:44Schauen Sie mal, ist das die Waffe, die Sie in der Früh geholt haben?
05:49Ich weiß es nicht.
05:51Das war so eine Hektik.
05:52Weil die Lia gestern gesagt hat, dass ihr der Blumenschmuck nicht gefällt.
05:55Dann ruft mich, der Wesseli, an, also unser Produzent.
05:57Aber finden Sie mal auf die Schnelle.
05:59So viel rosa Seidenblumen, wie die Bolla kamen wollt.
06:02Meinen Sie, jemand hat die Waffe vertauscht?
06:04Warte, in der Früh vor Drehbeginn, war da irgendjemand bei Ihnen?
06:08Ja, der Felix, also der dem Pfarrer spielt, der war da, weil er die Eheringe nicht gefunden hat.
06:13Dabei sind sie eh einmal dargelegen.
06:14Ja, das stimmt, ich habe die Dinge nicht gefunden.
06:17Sie sind einfach einmal dargelegen.
06:19Aber ich habe keine Ahnung, wie sie da hinkommen sollen.
06:21Und wie Sie beim Requisitenbus waren, ist Ihnen da jemand aufgefallen?
06:24Nein, nur die Carina.
06:26Die ist gleichzeitig mit mir gekommen.
06:27Wie gut haben denn Sie die Frau Pollack gekannt?
06:31Gar nicht.
06:32Ich habe ja nur Episoden, oder?
06:36Geht es Ihnen nicht gut?
06:37Nein, nein, passt schon nicht.
06:39Ich muss nur meine Bluetooth-Tabletten nehmen.
06:42Ah, da sind sie.
06:43Thomas Wesseli, ich bin der Produzent.
06:44Ich bin so schnell wie möglich hergekommen.
06:46Chefinspektorin, schnell.
06:47Chefinspektor Franitschek.
07:03Also Herzinfarkt hat er keinen.
07:05Höchstens ein mittleres Alkoholproblem.
07:07Dem Glasl war auf jeden Fall kein Wasser.
07:09Trotzdem wäre es mir lieber, ich würde jetzt einen anderen Arzt rufen.
07:12Wieso willst du ihn nicht behandeln?
07:13Weil er noch lebt?
07:14Ich muss zurück.
07:15Ich habe noch anderes zu tun.
07:16Ich will ihn jetzt stundenlang mit deiner Pappenheimer da verbringen.
07:19Ja, gut.
07:20Was ist mit dieser Viktoria...
07:23Sonja Ebinger.
07:24Na, gar nichts.
07:25Aufgeregt hat sie sich.
07:26Ich meine, er hat seinen Menschen erschossen.
07:28Und die Schulter hat sie sich verringt.
07:29Gut, danke dir.
07:31Angelika.
07:32Ja?
07:32Warte.
07:34Angelika, warte jetzt.
07:35Ja, was denn?
07:36Die Maya hat mich angerufen.
07:38Und jetzt reg die Bittnis wieder wieder auf.
07:41Die Anna Moser ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
07:46Wieso ruft die Maya da dich an?
07:48Na ja, warum nicht?
07:49Immerhin bin ich der Vater vom Jan.
07:52Ja, ich reg mich eh nicht auf.
07:54Die Maya hat es aber schon angekündigt.
07:56Vielleicht ist es besser, wenn die Anna wegen dem Maida vor Gericht gestanden wäre.
08:02Hörst du dir zu, Stefan?
08:05Die Anna Moser ist eine Mörderin.
08:07Eine Mörderin, die frei herumläuft.
08:09Findest du das gut?
08:10Es geht um den Jan, nicht um die Anna.
08:13Der Jan muss ein neues Leben beginnen.
08:15Wir alle müssen ein neues Leben beginnen.
08:18Der Jan hat ein Menschenleben auf dem Gewissen.
08:21Wir hatten das Handy vom Maida in die Donau geworfen.
08:24Du oder ich.
08:25Du selbst hast bestimmt, dass der Jan freigeht.
08:28Und was wirfst du mir vor jetzt?
08:29Dass ich nicht zur Maya gehe und dir alles erzähle?
08:31Ich werfe dir doch nichts vor, Stefan.
08:34Dass ich mir wünsche, dass unser Kind noch einmal eine Chance kriegt?
08:41Ich halte es nur nicht aus, daran zu denken, verstehst du?
08:44Dann denk nicht dran.
08:48Es ist, wie es ist.
08:50Damit muss man jetzt leben.
08:54Wie?
08:58Natürlich hat niemand aus der Produktion einen Grund gehabt, die Lia zu erschießen.
09:01Ich meine, wir sind ja nicht im Wilden Westen.
09:03Die Frau Pollack war seine allseits beliebte Kollegin, ja?
09:06Ja? Warum nicht?
09:08Ja, warum nicht?
09:09Ich finde, natürlich hat man Neid, wenn man so schnell bekannt wird wie die Lia.
09:12Aber deswegen wird man da nicht gleich erschossen.
09:14Wer war denn neidig?
09:15Natürlich war die Sonja nicht besonders erfreut,
09:17wie es geheißen hat, dass die Christina und nicht die Viktoria den Erik herr.
09:20Und bis dann auch noch geheißen hat, dass die Viktoria nach der ganzen Geschichte ins Gefängnis muss?
09:24Da war die Frau...
09:25Ebinger.
09:26Ebinger böse.
09:27Ja, natürlich.
09:28Niemand verliert keine große Rolle in einer erfolgreichen Serie.
09:31Aber jede Figur ist einmal zu Ende geschrieben und eine neue wird eingeführt und deshalb...
09:35Deswegen muss man nicht gleich jemanden erschießen, ja.
09:37Aber heute in der Früh ist jemand in den Requisitenbus gegangen,
09:40hat die Waffe ausgetauscht mit dem Ziel, die Frau Pollack umzubringen, oder?
09:42Was weiß ich, wer da alles herumrennt.
09:45Schauen Sie, das ist ein Riesenareal.
09:46Da kann wer weiß, wer er rein.
09:47Gut, ganz was anderes.
09:49Die Frau Pollack und der Herr Parnowski waren ja liiert.
09:51Wir haben aber Trennungsgerüchte-Leuten gehört.
09:53Über das Privatleben von der Frau Pollack weiß ich nichts.
09:55Du weißt nichts über Privatleben?
09:56Du Arschloch, du Letztklassige!
09:58Ach, der Loch!
09:59Sag mal, du spinnst jetzt total!
10:00Ich mach dich fertig, du Hund!
10:03Schnapp!
10:04Weißt du nicht!
10:05Sie war fertig mit dir, du Zeichhau!
10:07Sie wollt nichts mehr von dir!
10:11Sie sind also der Trennungsgrund.
10:13Mein Gott, Trennungsgrund.
10:15Sie tun gerade so, als hätte ich die Lia heiraten wollen.
10:17Wollten sie nicht? Was wollten sie denn?
10:19Na, Tögen wollte das.
10:20Einen auf großer Produzent machen.
10:22Geh bitte, es war doch schon lange aus zwischen euch.
10:24Was weißt du von der Lia und mir?
10:26Das, was sie mir erzählt hat, das wäre,
10:29dass eure Beziehung nicht besonders befriedigend war.
10:33Raus jetzt, Herr Panowski!
10:35Schluss!
10:38Nach so einem auf Besetzungscoach
10:40versprichst du das Blaue vom Himmel,
10:42nur damit du es ins Bett kriegst.
10:43Und du?
10:43Was hast denn du damals gemacht?
10:45Die Lia war dein Gspusi.
10:46Und du hast mich angekratzt,
10:48dass er eine Rolle kriegt bei uns.
10:49Na und?
10:50Sei froh darüber.
10:52Ohne die Lia hätten sie da eine super Serie
10:54schon längst eingestandt
10:55bei den Scheißbüchern,
10:56die jeder Woche zusammenschustert.
10:57Ich sag dir jetzt mal was.
10:59Du Schmalspur-Casanova.
11:01Auch ein Erik von Sandberg
11:02hat nicht das ewige Leben gepachtet.
11:05Was soll das jetzt heißen?
11:07Willst du mich jetzt sauber schießen?
11:09Das heißt,
11:10dass ich hier der Produzent bin
11:12und mir deine Auftritte nicht bieten lasse.
11:14Ein Buch ist schnell umgeschrieben
11:15und es gibt dann neun Helden im Schloss.
11:19Bitte.
11:36Ich komme mir schon selber vor
11:37wie in einer Fernsehserie.
11:40Der Panowski hat auf jeden Fall
11:41mehr Grund, den Wässerli umzubringen.
11:42So wütend, wie der war.
11:44Brauchen Sie mich?
11:45Oder darf ich gehen?
11:46Sie sind?
11:47Friedl Holzinger,
11:48der Regisseur dieses Ehrenhauses.
11:50Sie haben inzwischen mitgekriegt,
11:51dass die Liga nicht gerade sehr beliebt war.
11:53Aber es wird wahrscheinlich dazu
11:55zum Berühmtwerden.
11:56Und bei Ihnen war sie bei Ihnen sehr beliebt.
11:58Ich holte mich da raus.
11:59Schauspieler kommen und gehen.
12:01Aber der Regisseur bleibt.
12:02So ungefähr.
12:04Wiedersehen.
12:06Wiederschauen.
12:07Sag einmal,
12:08ist das nicht die Requisitentante?
12:10Genau.
12:11Schau mal,
12:12Tim ist Karina Holzinger Requisite.
12:16Friedl Holzinger Regie.
12:18Ach, er hat das.
12:19Ja.
12:21Was ist das?
12:25Wege der Liebe.
12:26Das Material von heute
12:28und die letzten 50 Folgen.
12:31Wollen Sie,
12:32Christina Ladstädter,
12:33mit dem hier anwesenden
12:34Erik von Sandberg
12:35den Bund der Ehe schließen?
12:37So antworten Sie mit Ja.
12:39Ja.
12:40Nein.
12:41Nein.
12:42Nein, das lasse ich nicht zu.
12:44Geht das doch egal jetzt.
12:46Hört bitte.
12:47Ich lasse das nicht zu.
12:50Erik.
12:54Dein Lieblings.
12:57Das brauche mal erfahren.
12:59Das ist eine ewige Umschreiberei.
13:00Kannst du nicht arbeiten?
13:02Friedl, kommt.
13:04Friedl, ja, sie ist tot.
13:07Sie ist tot.
13:09Ja, und?
13:11Jetzt schauen wir uns noch ein paar Folgen an.
13:14Was?
13:15Gebietet es doch nicht dein Ernst, oder?
13:16Warum?
13:17Die Poller hat die Serie
13:18ja förmlich an sich gerissen
13:20und alle ausgedrängt,
13:21die sie nicht mögen hat.
13:22Mich interessiert,
13:23wer in den letzten Monaten
13:24noch aller eliminiert worden ist.
13:26Jetzt sei nicht so,
13:28so arg ist es auch wieder nicht.
13:29Na ja, doch.
13:30Nein, der Papa hat mir erzählt,
13:31er hat die Folgen von Wege der Liebe,
13:33die noch nicht im Fernsehen waren.
13:35Ich denke, du kochst?
13:37Ja, du,
13:37die Sämmelkunde sind zerfallen
13:39und der Papa macht jetzt die Eier-Schwängersauce.
13:41Ja, der Papa macht die Eier-Schwängersauce.
13:43Ich verstehe.
13:44Katrin!
13:46Was ist denn das für eine Quatschkarte?
13:48Du musst da immer essen, Kirsten.
13:50Ach, die Nachtphase!
13:51Ich komme gleich wieder,
13:52warte jetzt auf mich.
13:57Nein.
13:58Eric, du bist mit Viktoria verlobt.
13:59Ihr liebt euch.
14:00Ich liebe dich.
14:02Unsere Liebe hat keine Zukunft.
14:05Viktoria ist reich und schön.
14:07Was würde deine Familie sagen,
14:08wenn ihr euch trennt?
14:09Meine Familie ist mir egal.
14:15Also, wenn die Oma wüsste,
14:16dass der Erik die Viktoria sitzen lässt.
14:18Das kannst du nicht machen.
14:20Du kannst ja auch meine Spannung wegnehmen.
14:22Ja, sie sagt ja immer,
14:23die Christine ist eine Flitscherl,
14:24die nicht an den Schloss gehört.
14:25Ja, und die Viktoria,
14:26die ist besser.
14:27Die hat schon einmal versucht,
14:28den alten Grafen zu vergiftigen.
14:29Ja, aber bitte nur,
14:30weil die glaubt ja,
14:31dass das ihr Vater ist.
14:31Nein, weil sie die ganzen Briefe
14:33heimlich gelesen hat
14:34und weil sie dann
14:34alle als falsch verstanden haben.
14:35Und die Toscha, ja.
14:37Wir waren vor kurzem
14:38bei meiner Mutter.
14:40Geh jetzt, tu nicht so.
14:41Also, ich schäme mich nicht.
14:43Ich mag's.
14:44Es ist einfach so schön blöd.
14:47Ich glaube, mir reicht's jetzt.
14:48Ich gehe noch zum Ruben.
14:49Wohin, wohin?
14:50Du hast morgen Frühdienst.
14:52Ja, ich habe getauscht.
14:53Wir gehen auch nur eintrinken.
14:55Bis dann.
14:56Ciao.
14:57Mir reicht auch.
15:00So, und?
15:01Schauen wir noch eine Folge?
15:03Ich will unbedingt wissen,
15:04ob die Köchin wirklich
15:05der bestehende Mutter ist.
15:21Das ist jetzt aber auch
15:22wirklich die letzte Folge, ja?
15:46Ich gehe.
16:00Prost.
16:09Schau mal, wer da kommt.
16:12Ich habe keine Brust,
16:13dass sie schon wieder draußen ist.
16:14Einen Abbruch, bitte.
16:22Ich gehe da echt an.
16:23Ich gehe da echt an.
16:33Heute, was ist es?
16:34An Nr. 1, Herr Sohn.
16:36So.
16:37Ja.
16:50Es tut mir leid. Wenn ich gewusst hätte, dass du da bist, wäre ich nicht hier.
16:54Du kannst hingehen, wo du willst.
17:02Was hast du denn gesagt?
17:05Der Polizei.
17:06Nix.
17:10Ich würde dich nie verraten.
17:24Morgen.
17:25Guten Morgen.
17:29Hallo.
17:30So schaue ich auf dich.
17:32Du bist dein Schatz. Danke.
17:34Und?
17:36Und?
17:37Na ja, die Waffe ist irgendwann einmal angemeldet gewesen auf einen Walter Sedlacek.
17:42Der ist aber 1998 gestorben. Und das war's.
17:45Nein, danke wirklich nicht. Was heißt das, dass das war's?
17:49Ja, das heißt, dass die Waffe danach auf niemanden anderen mehr angemeldet war. Obwohl dieser Sedlacek, warte, da muss ich
17:57nachschauen, einen Alleinerben gehabt hat, einen gewissen Helfried Kramer. Also, der müsste eigentlich die Waffe geerbt haben, aber was der
18:07damit gemacht hat, keine Ahnung.
18:09Und, was wissen wir über diesen Helfried Neffen?
18:11Äh, das Helfried Kramer, geboren am 23. Mai 1978 in Wien, hat bis 1999 dort gewohnt. Seitdem keine Meldeadresse unter
18:22diesem Namen.
18:24Hey, kann ich meinen Tee wieder haben?
18:27Entschuldige, mir ist die Schwammersoße die ganze Nacht im Magen gelegen.
18:30Ja, ja, von wegen Schwammersoße.
18:32Das waren die drei Espresso, die du nachher trunken hast. Da kann keiner kurz schlafen.
18:38So, also, ist die Dings die Mutter von der Dings?
18:42Aber, Angelika, das war doch nur ein Schmäh. In Wirklichkeit war die Köchin eine Spionin von der Viktoria. Ja, damit
18:49die Viktoria immer weiß, was sich am Schloss vom Grafen Erik alles so abspielt und sie ihre Intrigen spielen kann.
18:56Ja, bitte, einer von uns muss sich's ja anschauen.
18:59Ja, absolut. Ich find das wahnsinnig lieb von dir, dass du dich opferst.
19:02Ja, jedenfalls hat die Pollard ganz am Anfang nur eine ganz kleine Rolle gehabt. Tina, das Dienstmädchen oder so. Aber
19:09auf einmal war sie die uneheliche Tochter von einem Prinzen und da war in fast jeder zweiten Szene drinnen. Während
19:14hingegen die Viktoria mit dem Flugzeug über dem Regenwald abgestürzt ist.
19:19Wahnsinn.
19:20Ja, und somit gleich zwei Monate weg war vom Fenster. Kein Wunder, dass die Ebene angefressen war.
19:25Ja, kein Wunder. Gibt's was Wichtiges auch?
19:29Ja, natürlich. Da. Das war auf der Mailbox von der Pollard.
19:34Hallo, Lia. Ich bin's, die Carina.
19:36Ja. Der Friedl hat mir von eurem Gespräch erzählt. Aber das kann ja nur ein Missverständnis sein.
19:42Du weißt doch, dass der Friedl einer deiner größten Fans ist. Du lässt ihn doch jetzt nicht im Stich, gell?
19:48Reden wir noch einmal drüber, sei so lieb.
19:50Bussi.
19:51Worum ist es denn bei dem Gespräch gegangen, Herr Holzinger?
19:53Keine Ahnung. Also, wir haben ja jene Menge geredet. Wir haben uns fast jeden Tag am Set gesehen.
19:58Komm, Herr Holzinger, es muss schon was ziemlich Beunruhigendes gewesen sein. Sonst hätte Ihre Frau sicher nicht die Frau Pollack
20:04angerufen.
20:04Schatz, ich glaube, es ist besser, du sagst ihnen alles.
20:07Warum? Das Ganze ist überhaupt nicht wichtig.
20:09Ach so. Du, was glaubst, würd's ein TV-Kommissar jetzt in dieser Situation sagen?
20:15Lass mich kurz drüber nachdenken. Ich glaube, der würd sagen, das müssen sie schon uns überlassen, was wichtig ist und
20:19was nicht.
20:20Ganz genau.
20:22Friedl!
20:23Ja, gleich. Die Lia wollte mich nicht mehr dabei haben. Bei der nächsten Staffel. Sie hat gesagt, sie kann sich
20:29bei mir nicht entfalten.
20:30Oh, die Kuh. Wollt sie sich auch loswerden?
20:33Nein, natürlich nicht. Ich mache nur die Requisite.
20:34Ja, Carina, ich weiß doch genau, dass die Pollack dich auch weghaben wollte.
20:37Friedl!
20:37Ist doch jetzt eh schon wurscht? Die Pollack war ein intrigantes kleines Biest, die geglaubt hat, die Serie gehört jetzt
20:43ihr, nur weil sie eine Star war und ein Produzent in ihrem Bett gelegen ist.
20:47Hm. Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, und ich glaube, das habe ich, dann hätten Sie beide in
20:53ein paar Wochen keinen Job mehr gehabt, ja?
20:57Ja.
21:07Ja.
21:08Servus, Anna.
21:10Hallo.
21:12Kehr, du bist wieder draußen?
21:16Wie wär's mit dem Kaffee?
21:17Warum?
21:19Warum nicht?
21:22Ich würde gerne ein bisschen mit dir plaudern.
21:25Geht's dir denn?
21:27Gut, danke.
21:28Dann eine Stunde? Bei mir?
21:30Ich schick dir einen Fahrer.
21:31Danke.
21:32Das schaffe ich allein.
21:38Wir übergeben die sterblichen Überreste von Christina Ladstätter der Erde.
21:44Sonst ist das halt ein bisschen pietätlos.
21:47Fünf Folgen pro Woche.
21:49Da kann man sich pietät nicht leisten.
21:50Ich glaube so.
21:50Ich will Ihre Seele unserem Herrn im Himmel.
21:54Nein.
21:56Christina.
21:57Mein Engel.
21:58Wir haben die Bücher schnell, schnell umgeschrieben.
22:00Naja, so gut es halt gegangen ist.
22:03Denn Erik und die Viktoria müssen wir wieder zusammenbringen.
22:05Keine Ahnung wie, wo es doch jetzt im Gefängnis sitzt.
22:08Aber die Viktoria hat doch sicher einen guten Anwalt.
22:10Er plädiert dann auf Tötung im Affekt.
22:12Sie meinen, sie müssten gar nicht in der Gete?
22:17Die Lia Pollack wollte in der nächsten Staffel einen neuen Regisseur?
22:21Was?
22:22Was sagt der Herr Holzinger?
22:25Hm?
22:25Die Lia wollte eine ganze Menge.
22:27Das heißt nicht, dass das auch alles so passiert wäre.
22:29Was wollt sie denn noch?
22:30Ich sag schon nichts, was wirklich passiert wäre.
22:32Aber sie hat sie unter Druck gesetzt, oder?
22:34Wollt sie zur Konkurrenz wechseln?
22:36Für ihre nächsten Liebe.
22:38Damit wär's nicht durchkommen, sie hat einen Vertrag gehabt.
22:40Die Menschen für sie eingenommen.
22:43Ihre Wärme und ihre Liebenswürdigkeit.
22:47Gib bitte.
22:48Ja, Entschuldigung.
22:48Werden uns allen.
22:49Ja, geh mal.
22:51Noch lange in Erinnerung bleiben.
22:54Aha.
22:56Danke.
22:57Geh mal.
22:58Lia.
22:59Wie soll ich nur ohne dich weiterleben?
23:01Cut!
23:02Danke aus, komm noch mal.
23:03Hab ich schon wieder Lia gesagt?
23:04Mein Gott.
23:05Hab ich schon wieder Lia gesagt?
23:06Hörlich.
23:07Es tut mir leid.
23:08Herr Panowski.
23:09Herr Panowski.
23:11Geh hätten Sie einen Augenblick Zeit für uns.
23:12Oder ist es Ihnen lieber, wenn ich Herr Kramer zu Ihnen sag?
23:17Wie lange heißen Sie denn schon Panowski, Herr Kramer?
23:19Mein Gott, schon ewig.
23:21Da glaubst du, dass wir eine sehr frische Kramer-Karriere machen.
23:25Sie haben vor 15 Jahren Ihren Onkel beerbt,
23:27den Walter Sedlatschek.
23:30Ja und?
23:31Können Sie sich an die erinnern?
23:32Die Waffe hat Ihrem Onkel gehört.
23:35Und gestern ist die Frau Pollack damit erschossen worden.
23:37Können Sie uns das erklären?
23:41Ich hab nichts damit zu tun.
23:44Ehrlich nicht?
23:46Was haben Sie denn damals mit der Waffe gemacht?
23:49Nix.
23:51Ich kann mich überhaupt nicht an das Ding erinnern.
23:52Diese Pistole war Teil der Erbmasse und Sie haben das Erbe angenommen.
23:56Das war ja nur Kramuri.
23:57Ich hab die Wohnung räumen lassen, glaub ich.
24:01Na, Herr Kramer, also Entschuldigung, Panowski.
24:04Kramuri war das nicht.
24:06Das waren 50 Goldmünzen, Silberbesteck und zwei Gemälde im Wert von einer Million.
24:12Das war ein Schilling.
24:14Dafür kriegst du heutzutage ja nichts mehr.
24:18Sie wissen also nicht, was mit der Waffe passiert ist, weil Sie die Wohnung haben räumen lassen.
24:22Ist das richtig?
24:23Ja, genau.
24:24Na, dein Trümpler wird's mitgenommen haben.
24:26Der Entrümpler, na eh klar.
24:28Ja.
24:30Dann wird's ihm wahrscheinlich auch nicht so viel ausmachen, wenn wir uns die Wohnung einmal genau anschauen, oder?
24:34Also einfach nur, um sicherzugehen, dass wirklich nichts von dieser Liste in Ihrer Wohnung ist.
24:38Und wenn ich da was dagegen hab?
24:40Dann bleiben Sie ein bisschen hier und warten Sie, bis der Staatsanwalt den Durchsuchungsbeschluss unterschrieben hat.
24:46Sie können mich doch nicht einfach hier festhalten.
24:50Ich dreh heute Abend.
24:52Wissen Sie was?
24:53Machen wir's so.
24:54Wir beeilen uns, damit Sie rechtzeitig am Set sind.
24:57Sonst wird's am Ende doch noch rausgeschrieben.
24:59Und das wollen wir ja alle nicht, gell?
25:02Auf die alten Zeiten.
25:05Was willst du?
25:08Deine Hilfe.
25:10Wobei?
25:13Jan schnell in der Gitter zu bringen.
25:16Warum sollte ich dir dabei helfen?
25:19Weil du wegen ihm ein paar Wochen in U-Haft gesessen bist?
25:22Weil versucht er dir den Mord an meinem Sohn anzuhängen?
25:25Ich weiß von nichts.
25:27Das hab ich schon der Polizei gesagt.
25:29Du weißt eine ganze Menge.
25:31Du warst nämlich dabei, dass mein Sohn erschossen worden ist.
25:38Ich muss gehen.
25:40Du bleibst.
25:41Anna, wir sitzen im selben Boot.
25:44Jan schnell hat den Nico erschossen und versucht, dich dafür büßen zu lassen.
25:47Sag gegen ihn aus und ich werd dafür sorgen, dass dir nichts passiert.
25:50Was soll mir passieren?
25:53Eine Anklage wegen Beihilfe?
25:55Oder zumindest unterlassener Hilfeleistung?
25:58Die Polizei hat nichts beweisen können.
26:02Was spielst du für ein Spiel?
26:03Ich spiel kein Spiel.
26:05Ich lass mich nur nicht von dir benutzen.
26:07Ich benutze dich nicht.
26:09Ich verlange nur, dass du endlich die Wahrheit sagst.
26:11Das schuldest du mir.
26:12Ich schuld dir gar nichts.
26:14Du schuldest mir die ganze Menge.
26:16Ohne mich wärst du immer noch ein Landei mit einer Vergangenheit in der Psychiatrie.
26:26Ich weiß nicht, was du meinst.
26:27Du weißt sehr wohl, was ich meine.
26:30Kapfenberg.
26:32Kleine Clemens.
26:33In der Badewanne ertrunken, während du auf ihn aufpasst hast.
26:38Zum Glück haben dir damals alle glaubt, dass es ein Unfall war.
26:45Woher weißt du das?
26:50Geld regiert die Welt, meine liebe Anna.
26:53Mit dem Geld hast du dich doch auch neu erfunden.
26:58Und das ist jetzt der Dank dafür.
27:01Melanie.
27:13Tod auf Raten.
27:16Hm?
27:17Der junge Helfrid Kramer überrascht in der Rolle des skrupellosen Verbrechers Sandro Gonzales.
27:23Starker Auftritt Kramers, der bis jetzt nur in einigen kleineren Rollen aufgefallen ist.
27:28Wir hatten das Album gemacht.
27:30Die Mama.
27:32Na?
27:34Sollen wir das Foto vergrößern?
27:36Oder erinnern Sie sich jetzt daran, dass Sie die Waffe damals von Ihrem Onkel mitgenommen und in dem Stück verwendet
27:40haben?
27:41Hm?
27:43Ah, wissen Sie was?
27:44Ich glaube, ich brauche Ihre Hilfe gar nicht.
27:46Ich frage ganz einfach den...
27:48Wo haben wir es?
27:49Genau, den Regisseur da.
27:51Der sehr begabte Regisseur des Stücks, Friedrich Holzinger, gilt als große Zukunftshoffnung.
27:57Wir werden noch viel von ihm hören.
28:01Na hoffentlich.
28:02Na, ich glaub's nicht. Das gibt's ja nicht.
28:05Der René ist der helle Kramer.
28:07Der ist Spargel-Schlangerl. Den hätte ich nie erkannt.
28:11Aber eine neue Nase hat er sich machen lassen.
28:13Das edle Profil, auf das er immer so stolz ist.
28:17Der schwule Hene ist unser Weiberheld.
28:21Kein Wunder, dass die Lia jetzt sehr zufrieden mit ihm war.
28:24Sie wissen schon.
28:25Der Helfrit Kramer war also schwul.
28:29Er war 100 Prozent. Er hat einen Freund gehabt, damals.
28:33Du, weißt du das?
28:34Danke, sehr schön, ja.
28:37Na, der Helle, ich glaub's nicht.
28:40Was ist denn mit den Requisiten passiert damals?
28:42Woher soll ich denn das Wissen?
28:43Weil Sie der Regisseur waren.
28:46Hm? Vielleicht haben Sie sie einfach mitgenommen, die Waffe, damals.
28:49Schauen Sie, Herr Holzinger, Sie haben ein Batzenmotiv.
28:51Sie haben eine Riesenwut auf die Frau Bollack.
28:52Sie lesen das Drehbuch.
28:54Ihre Frau ist für die Requisiten zuständig.
28:55Und eins, zwei, drei haben Sie die Waffe ausgetauscht.
28:58Hat Ihre Frau eigentlich davon gewusst, oder haben Sie sie damit überrascht, hm?
29:04Machen wir noch einen Deichwischer?
29:06Was war's denn gar so böse?
29:08Na, da ist der Holzinger immer ein bisschen zu ahnungslos.
29:11Außerdem ist er mich nicht so schlopatisch.
29:13Ja?
29:16Ihr habt gehört, Sie haben den René Panowski festgenommen.
29:19Nein, wir haben ihn lediglich zu einer Befragung ins Kommissariat eingeladen.
29:23Ich glaub, man wartet auf Sie, Herr Haubner.
29:26Ich glaub, ich hab gestern nicht ganz die Wahrheit gesagt.
29:29Aha.
29:30Gegenüber dem Requisitenbus ist ein Wohnwagen, da war er eigentlich.
29:35Die Carina ist zurückgekommen.
29:37Dann bin ich grad zwischen die Autos gestanden.
29:39Und ich wollte aber nicht, dass sie fragt, was ich da mach.
29:43Also hab ich gesagt, dass sie die Eheringe nicht find.
29:46Felix!
29:48Ja!
29:49Warum wollten Sie denn nicht, dass die Carina weiß, was Sie da im Wohnwagen machen?
29:56Ich hab ein kleines Problem.
29:58Ich meine nichts, was mich bei der Arbeit beeinträchtigt.
30:01Aber im Set wird's halt nicht gern gesehen.
30:03Und wenn sie das auch umspricht, wird man schnell um meine Nehmer engagieren.
30:09Wie viel haben Sie denn Intus gehabt, Herr Haubner?
30:12Nicht viel.
30:13Ich war total nüchtern.
30:15Und ich hab jemanden gesehen, der aus dem Requisitenbus gestiegen ist.
30:19Wie ich noch im Wohnwagen war, meine ich.
30:21Und wen?
30:23Das weiß ich nicht.
30:25Ich meine, gekannt habe ich denn nicht.
30:27Es war sein Mann.
30:28Felix!
30:30Ich komme!
30:33Ja.
30:36Groß, schlank.
30:37Mitte, Ende 30.
30:38Das Gesicht.
30:39Das Gesicht hab ich nicht so genau gesehen, aber die Haare waren braun.
30:42Gut.
30:42Gib noch eine Probe.
30:43Geh nochmal auf Anfang, bitte.
30:45Sie entschuldigen mich, ich muss.
30:46Natürlich.
30:47Danke, Herr Haubner.
30:48Kommen!
30:49Vielen Dank!
30:50Gut, wir sind auf Anfang.
30:51Wir verstecken uns alle.
30:52Der große Unbekannte.
30:55So wie bei der Agatha Christie.
30:57Warum erzählt denn so einen Schwachsinn?
31:01Wer glaubt, dass wir den Panowski verdächtigen?
31:04Ja.
31:18Der Kirche!
31:21Der Kirche!
31:23Der Kirche!
31:27Der Kirche!
31:30Der Kirche!
31:37Das hat sich mit meiner Handelskremme.
31:38Der Kirche!
31:38Der Kirche!
31:38Der Kirche!
31:43Ja?
31:44Jan?
31:48Kannst du kommen?
31:50Bitte.
32:00Ich bin nicht schwul.
32:02Der Holzinger hat doch keine Ahnung.
32:04Der macht sich doch nur wichtig.
32:05Uns hat er erzählt, Sie haben damals einen Freund gehabt.
32:08Der lügt.
32:09Schauen Sie, wir sind nicht Ihre Fangemeinde.
32:12Ihr Sexualleben ist uns ziemlich wurscht.
32:14Ist Ihnen Delia Pollock draufgekommen, ja?
32:17Hat sie Ihr Vorleben als homosexueller Heligrammer entdeckt?
32:20Nein.
32:22Ihre Nachbarn haben ausgesagt,
32:24dass gestern ein ziemlicher Krach in Ihrer Wohnung war.
32:27Ja, und zwar um 6 Uhr früh.
32:29Jemand hat die Tür zugeknallt, ist die Treppe runter.
32:31Und Sie haben diesem jemand nachgerufen.
32:34Schleich dich endlich, du Drecksack.
32:36Das ist aber nicht sehr netter Frau Pollock gegenüber.
32:40Delia war dabei, die Serie zu kapern.
32:42Und Sie waren ja dabei eindeutig im Weg.
32:43Das ist ja lächerlich.
32:45Selbst wenn ich schwul wäre, was ich nicht bin,
32:49dann ist es noch längst kein Grund, einen Mord zu begehen.
32:52Sie leben ja hinterm Mond.
32:53Warum machen Sie dann so ein Theater drum?
32:55Weil es nicht stimmt.
32:56Wir haben Sie vorhin gegoogelt, Herr Panowski.
32:58Sie sind seit sieben Jahren der männliche Star dieser Serie.
33:01In dieser Zeit haben Sie neun offizielle Freundinnen gehabt
33:03und unzählige nicht bestätigte Gspusis.
33:07Ja und? Ich leg mich halt nicht gern fest.
33:10Haha, ja.
33:11Sie haben in den sozialen Netzwerken über 100.000 Follower.
33:15Und die meisten davon sind weiblich.
33:19Ich verstehe überhaupt nicht, worauf Sie hinaus wollen.
33:20Sie haben einmal in einem Interview gesagt,
33:23dass Sie pro Jahr über 1.000 Heiratsanträge bekommen.
33:27Über 1.000? Wow!
33:28Ja? Und?
33:30Naja, da fragen wir uns natürlich schon,
33:32was denken sich denn alle diese Frauen,
33:33wenn sie dann plötzlich draufkommen,
33:34dass Erik von Sandberg für Frauen überhaupt nicht verfügbar ist?
33:37Drücken die dann immer noch das Einschaltknöpfen?
33:39Und wenn die Quote dann sinkt?
33:40Ich meine, das kennen wir ja alle.
33:42Dann ist der Hauptdarsteller ganz schnell ausgetauscht.
33:45Die Frau Pollack hätte sie beruflich vernichtet.
33:48Und das wissen Sie ganz genau.
33:49Nein!
33:49Wissen Sie was, Herr Panowski?
33:51Ich nehme Sie jetzt vorläufig fest.
33:53Und zwar unter dem Verdacht, die Waffe ausgetauscht
33:55und dadurch zum Tod von Lia Pollack geführt zu haben.
33:57Sie haben das Recht zu schweigen,
33:58Sie haben das Recht auf einen Anwalt.
34:00Alles, was Sie sagen, kann vor Gericht gegen Sie verwendet werden.
34:02Ist das klar soweit, ja?
34:03Ich war's nicht!
34:05Ich schwör, Sie ehren sich!
34:16Danke.
34:18Du musst ins Krankenhaus. Ich fahr dich.
34:20Nein.
34:22Wer war das?
34:24Anna, sag mir, wer das war.
34:27Nein.
34:29Warum nicht? Wen schützt du?
34:33Niemanden.
34:38Jan!
34:39Jan!
34:41Holst du mir noch was zu trinken?
34:50Also, das mit dem Mafiaboss, das hab ich nicht verstanden.
34:54Der will offenbar die Lindner Werke unter seine Kontrolle bringen,
34:57wegen der Medikamente, die dort hergestellt werden,
34:59damit er sie in Mexiko am Schwarzmarkt verkaufen kann.
35:02Okay.
35:03Ja.
35:05Ist dir übrigens eingefallen, wonach wir suchen?
35:09Nein.
35:14Sei mir nicht böse, aber ich geh jetzt, ja?
35:16Ja, gut.
35:23Schlaf gut.
35:24Gute Nacht.
35:44Danke.
35:46Hast du mich jetzt?
35:51Warum sollte ich dich hassen?
35:52Weil du denkst, dass ich dir die Sache mit dem Dennis in die Schuhe schieben wollte.
35:59Warum hast du ihn erschossen?
36:00Um dich zu schützen.
36:09Jan, der hat uns gesehen in der Halle.
36:13Mit Nico.
36:15Der hat alles gefilmt, der wollte uns erpressen.
36:19Der hätte uns nie in Ruhe gelassen.
36:22Und warum erzählst du mir nix?
36:28Ich wollte auch mal was für dich tun.
36:34Im Gefängnis, als ich herausgefunden hab, dass noch jemand mit der Waffe erschossen worden ist.
36:39Da hab ich überhaupt nix mehr kapiert und du hast nicht mehr mit mir geredet.
36:45Ich war mir so sicher, dass du mich verraten hast.
36:55Es tut mir leid.
37:21Das ist eine ewige Umschreiberei.
37:25Kannst du nicht arbeiten?
37:25Hallo.
37:26Das ist eine ewige Umschreiberei.
37:30Ich bin der Regisseur.
37:31Mir sollte man sowas als Erstes sagen.
37:33Finden Sie nicht?
37:35Ja, ja, okay.
37:36Außerdem weil die Geschichte immer saublöder.
37:38In jeder Szene diese Bollack, die ich nicht schauspielern kann.
37:42Sie sollte nicht so viel trinken.
37:45Also...
37:46Wissen Sie, was mich freut?
37:48Oh nein, was freut sie?
37:49Dass die Bollack sie quasi selber Hamdraht hat.
38:04Die Bollack hat sich selber Hamdraht.
38:13Ja, Frani, pass auf.
38:15Ich hol dich in einer Viertelstunde ab, ja?
38:17Ja, schlafen kannst du dann später.
38:18Ja, bis gleich.
38:20Das ist eine ewige Umschreiberei.
38:21Kannst du nicht arbeiten?
38:24Kappt!
38:25Also, was ist da umgeschrieben worden?
38:26Nix.
38:27Ich hab's im ersten Moment noch geglaubt,
38:29weil die Schauspieler sich nicht mehr an einen Text geholt haben.
38:31Ja gut, aber es ist ja öfter was umgeschrieben worden.
38:33Erst seit die Bollack aufgetaucht ist.
38:35Die hat die Bücher gelesen,
38:36und wenn's nicht genügend Text gehabt hat,
38:38oder wenn ihr die Geschichte gebastert,
38:40hat's den Weserli so lange gequält,
38:41bis er's ändern hat lassen.
38:43Die ganze Schießerei da war ursprünglich auch anders.
38:47Kein Wunder, dass ich mich nicht mehr ausgekannt hab.
38:49Mein Gott.
38:50Was denn?
38:51Was genau war denn anders?
38:53Die Viktoria hätte nicht auf die Christina schießen sollen,
38:55sondern auf den Erik.
38:58Das hat doch jeder gewusst, dass die Szene umgeschrieben worden ist.
39:01Ja?
39:01Ja.
39:01Wenn ein fertiges Buch noch einmal geändert wird,
39:04kriegt die Änderung eine andere Farbe.
39:07Das kriegt dann jeder.
39:08Die Regie, die Schauspieler, die Technik.
39:11Wann ist die Szene umgeschrieben worden?
39:12Eine Woche vor dem Dreh ungefähr.
39:15Ja, die Lea hat halt gefunden,
39:16dass das dramaturgisch mehr Sinn macht.
39:17Ich nehme an, sie wollt, dass die Geschichte sich mehr um sie dreht,
39:21als um den Erik.
39:22Hm?
39:23Also ja.
39:24Ist die Szene geprobt worden?
39:26Gab ich nicht.
39:27Die Lea ist ja zu spät gekommen.
39:30Aber keine Zeit mehr zum Proben.
39:31Mhm.
39:32Sind so gut, Herr Wesseli.
39:34Schauen's doch bitte nach, ob wirklich alle die Änderungen bekommen haben.
39:36Ja?
39:37Entschuldigung.
39:42So, da haben wir ein schönes Mail.
39:44Holzinger, Pollack, Panowski, Ebinger.
39:48Haben Sie da nicht einen vergessen?
39:53Herr Hauptner!
39:55Was, ich ruf die Kollegin.
39:57Okay.
39:58Herr Hauptner!
40:00Kriminalpolizei!
40:00Machen Sie die Tür bitte auf!
40:02Oh Gott.
40:08So geht das.
40:09Cool.
40:10Kommst du?
40:11Ja.
40:12Herr Hauptner!
40:13Herr Hauptner!
40:15Herr Hauptner!
40:18Herr Hauptner!
40:18Herr Hauptner!
40:26Krankenwagen?
40:27Musik!
40:31Was wollen Sie?
40:32Wie kommen Sie da rein?
40:38In der Nacht, bevor die Frau Pollack erschossen worden ist, da war nicht die Frau Pollack bei Ihnen.
40:42Sondern der Herr Hauptner.
40:43Es war der Herr Hauptner, dem Sie nachgeschrien haben.
40:46Schleich dich endlich, du Drecksau!
40:49Wieso sagst du nicht einfach, was passiert ist, Helle?
40:51Halt's im Ault, Felix.
40:53Und überhaupt, nimm ihn nicht so.
40:55Na, warum sollte er Sie nicht so nennen?
40:57Schließlich waren Sie noch der Helfried Grammer, wie Sie beide zusammen waren.
41:01Warum hast du nicht einfach deine Gorschen halten können?
41:04Ich hab die Pistole vertauscht.
41:09Ich glaub, der Ewinger schießt auf dich.
41:12Ich hab so einen Hass auf dich gehabt.
41:15Damals bist du einfach abgehauen bei Nacht und Nebel.
41:18Monatelang aber nicht gewusst, ob du überhaupt noch lebst.
41:21Dann sehen wir uns wieder.
41:23Ich hab mich erschworen, dass ich nicht auf dich einfalle.
41:26Dann warst du so fertig.
41:29Wenn du das gewusstest, dass es nur wegen der schirchen Pollack ist, weil sie hat sitzen lassen.
41:33Dass du nur aus gekränkter Eitelkeit da sitzt und heulst.
41:36Du wolltest mich umbringen?
41:38Zuerst darf ich dich trösten.
41:40Zerschleppst mich zu dir nach Haus.
41:41Bleib bei mir, Felix.
41:42Bitte lass mich nicht allein.
41:44Und dann soll ich mich schleichen, bevor es hell wird, damit mich noch ja keiner sieht.
41:48Du hast ja keine Ahnung, wie das ist, wenn die Reporter vor der Tür stehen.
41:50Okay.
41:51Bei deinen angeblichen Liebschaften haben sie ja nicht Reporter genug sein können.
41:55Geniert hast du für mich.
41:57Na und?
41:58Ist ja Wunder.
41:59Schau dich doch mal an.
42:00So versoffen und abgerabelt, wie du ausschaut.
42:02Weißt du was?
42:03Schau dich selber an.
42:05Mit deinem zammgeschusterten Gesicht.
42:08Die Georgie aus der Maske hat mir gesagt, sie weiß schon überhaupt nicht mehr, wie sie das
42:11alles zuspachteln soll.
42:12Du bist sauber, so peinlich.
42:14Muss ich mir das eigentlich noch länger anhören?
42:17Jetzt sperren sie mir die ganze Nacht ein, obwohl ich überhaupt nichts gemacht habe.
42:20Dann stellt sich heraus, dass ich eigentlich das Opfer bin.
42:23Ja, nein.
42:24Sie können gehen, Herr Panowski.
42:26Ich würde sie wahnsinnig gerne einsperren, aber nur ein Arschloch sein, das ist leider nicht strafbar.
42:33Danke. Wiederschauen.
42:45So, Herr Haubner.
42:49Er hat die Waffe von seinem Onkel damals bei mir liegen lassen, zusammen mit seinem ganzen
42:52anderen Krempel.
42:55Ich glaube, ich bin darüber weg, ob ich ihn dann wiedergesehen habe.
42:59Aber dass er ins Gefängnis kommt wegen einem Mord, den er nicht begangen hat, das wollten
43:03sie dann auch nicht, oder?
43:04Was wollten sie denn eigentlich?
43:05Erst wollten sie ihn umbringen, dann wollen sie ihn wieder beschützen.
43:08Und dann?
43:10Bis sie den Heli damals mitgenommen haben.
43:14Zuerst habe ich mir gedacht, ja, das ist die gerechte Strafe.
43:18Aber dann.
43:23Ich liebe ihn einfach immer noch.
43:26Was soll ich machen?
43:30Alex?
43:31Ja?
43:33Abführen.
43:47Ich glaube, ein Arschloch sein wird doch bestraft.
43:51Nur übernehmen das irgendwie andere.
43:54Schau dir das an!
43:56Ich bin einfach ein Fickchen!
44:02Warum hast du meiner Mutter das Handy vom Tennis gegeben?
44:08Was hat sie damit gemacht?
44:10Sie hat sie in die Donau geschmissen.
44:15Was?
44:18Verstehst du es nicht?
44:20Deine Mutter wird uns immer beschützen.
44:25Wir sind frei.
44:26Vielen Dank.
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