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  • vor 2 Tagen
Frau Strohbusch und Dr. Wittkugel, assistiert von Schwester Heike und Schwester Happmeyer – besser bekannt als Häppchen -, fühlen hier ihren Patienten auf den Zahn. Von Fall zu Fall muss auch Zahntechnikermeister Opitz in Aktion treten, denn sein erweitertes Labor gehört zum Ganzen. Alexander Wittkugel stellt sich so etwas wie eine Ehe auf Probe mit Häppchen vor. Ob das eine gute Idee ist, wird sich erweisen. Meister Opitz hat auch seine Probleme und ausnahmsweise mal nicht mit dem Doktor … (Text: MDR)

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Transkript
00:01Und ich dachte, Sie könnten mich nicht leiden.
00:04Ist doch Unsinn. Ich mag dich.
00:08Doch, ich mag Sie sehr.
00:13Ich mag Sie auch.
00:22Es tut mir leid, dass du wachen musstest.
00:26Das ist doch sehr interessant.
00:27Es ist schön, dass du gekommen bist.
00:33Du möchtest wirklich nicht auf ein Segelboot.
00:37Wirklich nicht.
00:39Alles klar.
00:53Hier wollen Sie nicht zurück.
00:56Immerhin hat eine Polyklinik auch ihre Vorteile.
00:58Ach so, geht doch nicht zurück.
01:00Es ist doch alles ganz neu und ganz anders.
01:02Ja, nur nicht dein Dr. Wittkugel.
01:06Meinst du?
01:07Der ist auch anders.
01:09Bestimmt ganz anders.
01:11Na ja, Häppchen.
01:13Du lässt sowieso nicht locker.
01:15Also gut.
01:16Ich rufe dich an und sage dir, wann es mir passen würde.
01:19Danke.
01:39Also Silke, du ruf mich aber wirklich an.
01:41Ja.
01:42Du, da will jemand was von dir.
01:44Was?
01:44Tante Häppchen bringt es mich nach Hause.
01:46Oh, Nani, meine Süße.
01:49Na sag mal, was ist denn die Mutti?
01:51Sie war nicht in der S-Bahn.
01:53Was?
01:53Was denn?
01:55Du bist ganz allein mit der S-Bahn gefahren?
01:57Ja.
02:00Kleine ist offenbar falsch ausgestiegen.
02:02Tante Häppchen bringt es mich nach Hause.
02:04Oh, Tante Häppchen.
02:07Sag mal, woher kennst du die Kleine?
02:08Wir haben mal zusammen gespielt, als meine Mutti eine dicke Backe hatte.
02:12Ach so.
02:13Ja, ihre Mutti war bei uns in Behandlung, nicht?
02:17Und wo wohnst du jetzt?
02:19Wohnst du hier?
02:20Ja, sie sind nach Marzahn umgezogen.
02:21Ihre Mutti hat mir auch die neue Adresse gesagt, aber das weiß ich natürlich nicht.
02:26Ich weiß ja nicht mehr die Straße.
02:28Sag mal, wo wohnst du jetzt?
02:31Bei dem Igel.
02:32Beim Igel?
02:33Beim Igel.
02:35Ich will mich wirklich nicht drücken, aber ich bin jetzt nicht.
02:38Wir machen jetzt los.
02:38Verstehst du, ja?
02:39Ich will es gut.
02:40Du machst es mal gut.
02:40Tschüss.
02:43Sag mal, Nalli, und wo wohnt der Igel?
02:45Neben den Hasen.
02:47Neben dem Hasen?
02:48Ja, ist ja logisch.
02:49Hase und Igel.
02:50Na gut.
02:52Dann will man mal den Igel suchen, was?
02:54Na, los.
02:58Ach, Nalli, da ist hier eine Telefonzelle.
03:14Und jetzt rufen wir mal einen Doktor an.
03:19Vielleicht weiß der deine Hand.
03:21Da steck mal rein.
03:28Oh, da muss es auch ohne Adresse gehen.
03:50Wittkugel?
03:51Ja, bitte.
03:51Hallo.
03:53Hallo.
03:54Na, daneben nicht.
04:00Gehen wir mal da zurück.
04:12Das sind Mückimäuse.
04:13Das sind Mückimäuse.
04:15Aber kein Igel.
04:16Na, dann weiter.
04:19Ach, vielleicht können Sie uns weiterhelfen.
04:23Kennen Sie hier einen Hauseingang mit einem Igel?
04:25Nee, ich bin Dresdner.
04:27Ich kriege hier bald eine Wohnung.
04:28Aber warten Sie mal.
04:29Da hinten haben wir Stadtpläne.
04:32Ja, na ja, da wird aber der Igel nicht drauf sein.
04:35Vielen Dank.
04:35Auf Wiedersehen.
04:36Tschüss, Lieber.
04:36Tschüss.
04:44Na, ich brauchte mal die Schlüssel für die Gage drei.
04:47Ja.
05:02Brauchst du den gleich?
05:03So wichtig ist das nicht.
05:04Na, ich bring deinen vorbei, ja?
05:13Ich kann es immer noch nicht fassen, Werner.
05:1530 Jahre LPG-Vorsitzender.
05:17Das langt noch, oder?
05:22Na ja, das ist ja auch dein Beschluss.
05:24Aber muss respektiert werden.
05:27Aber, wie gesagt, mit Bedauern.
05:30Wir haben uns gut verstanden, immerhin.
05:32Aber du wirst dich auch mit deinem Nachfolger verstehen, Doktor.
05:34Ja, erstens bist du ein verträglicher Mensch.
05:37Und zweitens kann es sich ein LPG-Vorsitzender gar nicht leisten mit seinem Vieh, Doktor.
05:43Streit hatten wir da eigentlich nie.
05:44Na, ich weiß schon, was du meinst.
05:46Aber gestritten haben wir es manchmal ganz schön, was?
05:48Ey, sag ich doch.
05:51Na ja, du kennst doch das Sprichwort.
05:53Was man hat, das weiß man.
05:55Was man kriegt.
05:57Oh, da wissen wir schon, was wir kriegen.
05:59Ja, genau nicht, aber die Frauen sind im Kommen, soviel ich weiß.
06:03Ah, eine weibliche Vorsitzende also.
06:06Das habe ich nicht gesagt.
06:08Aber die Weiber sind überall im Vormarsch, Doktor.
06:17Winter, ja, sagen Sie nicht, wir haben so mal den Witz, kenne ich.
06:20Ich heiße, Winter.
06:22Ja.
06:24Ne, da holen Sie mal die 472 an.
06:29Du, ich bring meine Schlüssel rüber, ja?
06:33Ich komme gleich mit.
06:39Na, Nani, was meinst du, ob wir den Igel finden?
06:41Ja.
06:42Na, da ist doch der Igel, Nani, da war.
06:45Nani!
06:47Nani, wo warst du denn?
06:48Ich habe dich so gesucht.
06:49Na, Nani, du bist ja alles gut.
06:51Wo war sie denn bloß?
06:53Na, Nani muss irgendwie mit der S-Bahn gefahren sein
06:55und dann wusste sie nur, dass sie beim Igel wohnt.
06:57Beim Igel?
06:59Ach so.
07:01Hast du Angst gehabt?
07:02Nee, Häbchen war da.
07:04Häbchen war da.
07:05Vielen, vielen Dank.
07:06Aber ja.
07:16Oh.
07:16Arben, Papa.
07:17Nun, na, am Sabine.
07:19Ich habe ja gar nicht vermutet, dass meine Tochter uns beehrt.
07:24Muss ich mich immer vorher ankündigen?
07:25Nein, natürlich nicht.
07:29Außerdem, euch haut nicht hin.
07:30Häbchen hat angerufen.
07:32Hä?
07:32Die kommen dort nicht.
07:34Warum denn?
07:35Wieso denn nicht?
07:36Na, du hast mit vollem Munde schon mal deutlicher gesprochen.
07:39Sie hat das Gefühl, keine Füße mehr zu haben.
07:42Weil sie den ganzen Nachmittag in Marzahn rumgelaufen ist,
07:44einen Igel zu suchen.
07:46Einen Igel?
07:47Hm?
07:48In Marzahn?
07:50Ziemlich ungewöhnlich.
07:51Ja, das kann man sagen, ja.
07:53Wieso denn das?
07:55Keine Ahnung.
07:56Hm.
07:57Du kannst ja morgen in der Praxis um eine Erklärung bitten.
08:00Bitten?
08:00Ja, wieso denn bitten?
08:02Das ganze Gegenteil.
08:03Papa.
08:03Ich werde, na ja, ist ja schon.
08:07Ist das eigentlich das einzige Exemplar von Stulle,
08:10was du da an dich hineinstopfst?
08:12Hm.
08:14In der Küche ist noch ein ganzer Berg.
08:16Ah.
08:19Ich gehe schon.
08:47Feierliche Dankesworte lassen sich nur mal nicht auf einem gestreiften Pullover unterwirken.
08:50Ach, was soll der ganze Hau frissen?
08:52Er hätte mich genauso gut auf dem Tennisplatz verabschieden können.
08:54Ja, das wäre aber nicht passend.
08:56Wieso denn nicht?
08:58Wenn er mir was Unangenehmes unterzujubeln hat,
09:00hat er mich auch immer ans Netz gezert.
09:01Also ein paar Worte des Dankes sind doch nichts Unangenehmes.
09:04Also für einen bescheidenen Menschen wie mich doch.
09:07Ha, ha, doch der wird kugelig bescheiden.
09:10Ich erinnere mich gut an einen Ausspruch von Lüben.
09:13Nur ein Lumpen ist bescheiden.
09:15Schwester Happmeyer sind ja heute wieder für eine Aufsässigkeit.
09:18Häppchen, Häppchen, nicht unvorsichtlich sein.
09:21Heute ist Verabschiedung.
09:22Morgen heißt es der Kapo in der neuen alten Praxis.
09:25Was, wenn ich Sie nun nicht mitnehme?
09:29Oh, also, das wäre Herr Kumpitz und Frau Strobisch bestimmt nicht recht.
09:34Und was soll ein Dr. Wittkugel allein in einer so großen Praxis?
09:52Herr Oberarzt.
09:58Der Sekt müsste rein.
09:59Ja, für jeden ein Glas.
10:02Aus Tradition und weil das Soja feierlich ist.
10:08Nun, auch bereit zum Halleluja singen, ja?
10:11Guten Tag.
10:12Guten Tag.
10:13Ach, äh, Meister Opitz, eine Arbeit hängt noch bei Ihnen, nicht wahr?
10:18Ja, leider.
10:19Ah ja?
10:21In drei Tagen liefere ich ab.
10:22Aber nehmen Sie sich nur Zeit, mein lieber Herr Opitz.
10:26Danke, Herr Dr. Dank.
10:29Was sagen Sie denn zu Opitz, Hörbchen?
10:31Ich sah ja, eine Arbeit hängt und er widerspricht nicht.
10:35Und wie er aussieht in dem Anzug, wie ein feucht gewordener Rabe.
10:42Also, das kann man doch verstehen.
10:44Ja, natürlich.
10:44Für ihn ist das ein Trauerfall.
10:46Was denn?
10:47Dass er die Klinik verlässt oder dass er ab morgen bei mir arbeiten muss?
10:51Beides.
10:58Oh, bitte nachliegen, Kollege.
11:00Dankeschön.
11:02Die Stunde des Abschieds.
11:05Ja, lieber Kollege Wittkugel, Ihr Vorschlag hat, wie so vieles im Leben, ein Janusgesicht.
11:11Für die zentrale Einrichtung bringt er herbe Verluste mit sich, Sie selbst an erster Stelle.
11:17Ich bin nicht empfindlich.
11:19Fassen Sie Ihre Erleichterung ruhig in Worte.
11:21Ich kann es verkraften.
11:23Erleichterung.
11:26Und wie soll ich das verstehen?
11:27Ich verlasse Sie.
11:28Warum sollen Sie denn da nicht erleichtert sein?
11:30Sie scherzen.
11:32Der Kollege, wieder einmal scherzen Sie.
11:35Liebe Frau Strobusch, ich hatte wohl nie so die richtige Wege in Heiß,
11:40wie meiner ganz besonderen Wertschätzung zu versichern.
11:44Ich bitte Sie, Herr Ohr.
11:45Doch, doch, doch.
11:45Ich meine, nach so relativ kurzer Zeit der Einarbeitung.
11:49Na ja.
11:50Ja.
11:50Wenn mir der Kollege Wittkugel nicht so uneigennützig beigestanden wäre.
11:53Ja, das weiß, das weiß der Kollege Wittkugel.
11:58Tja.
12:00Und auch Schwester Happmeyer lasse ich nur mit dem größten Bedauern ziehen.
12:06Und dabei fällt mir ab, wo ist dann Meister Ruppitz abgeblieben?
12:09Meister Ruppitz, der wollte in der neuen Praxis schon einmal nach dem Rechten sehen.
12:13Gründlich ist er ja, unser Meister Ruppitz.
12:16Gründlich ist er.
12:16Mich müssen Sie jetzt leider entschuldigen.
12:19Ich habe eine ganz dringende Verlinge.
12:21Ach, das finde ich aber schade.
12:23Jetzt sind Sie nämlich gerne mal gesprungen.
12:24Ich komme doch gleich wieder.
12:26Und außerdem sehen wir uns ja spätestens in der neuen Praxis.
12:34Und dafür zwinge ich mich nur in den feierlichen Anzug, ne?
12:39Und da greifen Sie zu, meine Damen.
12:41Für Autofahrer ist der Sekt ja tabu.
12:43Was wäre doch schade drum, ne?
12:44Ja, also Häppchen.
12:46Auf die Arbeiten.
12:52Ach ja, Kollege Strohbosch.
12:53Hm?
12:54Ich meine, jeder behält natürlich seine Stammpatienten.
12:56Das ist ja klar.
12:57Ja.
12:58Ja, eigentlich habe ich noch keine Stammpatienten, Herr Kollege.
13:02Ach so.
13:03Naja, umso besser.
13:07Also, so würde ich das nicht sehen, Frau Strohbosch.
13:10Das kommt noch.
13:11Ja, ja.
13:13Hätte ich mir das alles regeln.
13:14Ich war, das ist ja klar.
13:16Ja.
13:17Ich werde mich bemühen.
13:19Ja.
13:20Naja, also dann genug geschwatzt.
13:22Ich werde nochmal eine Soppelpraktis machen.
13:24Mal sehen, was, ob es da so alles anstellt.
13:26Ja.
13:27Aber das wird doch nicht lange dauern.
13:31Nutzen Sie doch den freien Tag, Frau Kollegin.
13:35Was es für Regeln gibt, das regle ich schon.
13:38Na also los, Häppchen.
13:41So.
13:42Dann bin ich sozusagen in Gnaden entlassen.
13:45Ach, Frau Strohbosch.
13:46So müssen Sie das nicht sehen.
13:49Außerdem, ich passe schon auf.
13:52Häppchen!
13:53Ich, ich komme.
13:55Ja, oder?
14:02Na, oder so.
14:04Nicht?
14:05Hallo.
14:06Hallo.
14:06Ist das ein neues Spiel?
14:08Ja, gut, dass Sie kommen, Herr Doktor.
14:09Wie sind denn da die Spielregeln?
14:11Das ist keine Spielerei.
14:13Die Studenten sollen sehen, dass sie einen ernst genommenen Beruf gewählt haben.
14:16Na, ich dachte immer, hier wäre der Eingang zu zwei Zahnärzten.
14:19Da muss ich mich wohl getäuscht haben, oder?
14:21Gewissermaßen, ja.
14:22Es ist der Eingang zu zwei Zahnarztpraxen und zu einer Studieneinrichtung.
14:27Einem zahntechnischen Labor.
14:29Ach, Herr Opitz probiert nur mal was aus.
14:31Er will sicher einen Vorschlag machen.
14:33So ist es doch, Herr Opitz.
14:33Ja, ja, natürlich.
14:34Es ist nicht gleichgültig, wie und wo die Schilder angebracht werden.
14:37Also, was meinen Sie, Herr Doktor?
14:39Das wäre mein Vorschlag.
14:43Na, der doch hoffentlich nicht ernst gemeint ist.
14:45Ich dachte mir, die Zahnarztschilder auf gleicher Höhe.
14:49Und, äh...
14:50Ist das Ihr Ernst?
14:53Tauschen Sie die Schilder doch mal aus, Herr Opitz.
14:55So, bitte.
14:57Also, das ist ja interessant.
14:59So sehen Sie also die Situation, Herr Opitz.
15:03Ein Labor, an dem zufällig zwei Zahnarztzimmer baumeln, oder wie?
15:06Bitte, dann sagen Sie doch, wie Sie es haben möchten.
15:09Opitz!
15:09Herr Opitz, bitte.
15:11Ja, auch gut.
15:12Ja, wie sollen denn nun die Schilder angebracht werden?
15:14Ja, von mir aus drehbar.
15:16Ja, aber bitte geben Sie die Anweisungen.
15:18Also, hier hin, bitte. Kann ich mal haben?
15:20Ja, bitte.
15:20So, geben Sie mir mal, Frau Storbusch.
15:22Links von der Tür die beiden Zahnärzte.
15:24Und rechts, gehen Sie mal rüber, Herr Opitz.
15:27Auf gleicher Höhe, nein, tiefer, tiefer.
15:29So, das Labor.
15:31Ah, Herr Opitz!
15:33Das ist ja lebensgefährlich.
15:36Wie kommen Sie dazu, mir dieses Monstrum vor die Tür zu meinem Sprechzimmer aufzustellen?
15:40Das ist nur vorübergehend.
15:41In zehn Minuten ist ja alles wieder in Ordnung.
15:43Das war immerhin mal meine Wohnung, Herr Opitz.
15:46Hier habe ich mich mit geschlossenen Augen zurechtgefunden.
15:48Vorausgesetzt, mir werden keine Labortische vor die Füße gerollt.
15:51Es tut mir leid.
15:53Der Tisch ist erst vor einer halben Stunde geliefert worden.
15:55In meinem Labor muss etwas umgestellt werden und da...
15:57Ja.
15:59Da!
16:00Ja.
16:01Oh, na.
16:03Das wären ja fröhliche Zeiten.
16:07Bitte.
16:09Bitte schön.
16:10Oh, das ist schön, dass Sie noch da sind.
16:11Fräste, Herr Gäger, bitte machen Sie uns zwei Kaffee.
16:13Ja.
16:13Und wir beide werden dann damit gemeinsam auf die neue Praxis anstoßen.
16:17Ja, aber nicht.
16:19Bitte schön.
16:20Danke.
16:23Na, welche Probleme bereiten Ihnen denn nun die meisten Kopfschmerzen?
16:27Doch, das tun Sie.
16:30Ist das Dr. Wittkugel?
16:34Oder das Ausbildungslabor?
16:37Oder gar beides zusammen?
16:38Na ja, er kommt praktisch zu sich nach Hause zurück und ich zu ihm.
16:45Aber da werden Sie gar nicht lange alleine bleiben.
16:46Wieso?
16:48Na ja, ich werde Ihnen mal kurz die Entwicklung skizzieren.
16:53Was glauben Sie, wie viele Zahnärzte braucht die Doppelpraxis?
16:56Eine Zwei natürlich.
16:57Jetzt, ja.
16:58Ja.
16:58Aber wenn sich die Einrichtung stabilisiert hat, wenn die umliegenden Straßenzüge rekonstruiert sind,
17:05die vielen Neubaublöcke bezogen sein werden, dann gibt es hier viel, viel, viel mehr Menschen
17:11und die möchten natürlich alle Ihren Zahnarzt so nah wie möglich an ihren vier Wänden haben.
17:15Und da müssen wir dann natürlich von der normalen Sprechstunde auf Schichtsystem umsteigen, nicht?
17:22Was sagt denn Dr. Wittkugel jetzt?
17:25Nichts.
17:26Wieso?
17:28Ja, der ahnt von diesen Veränderungen ja noch gar nichts.
17:33Gucken Sie mich nicht so an, Kollegin.
17:37Das hat nichts mit hinter seinem Rücken und so zu tun.
17:41Ich brauche Sie ganz einfach als Verbündete.
17:44Denn das wird gar nicht so einfach sein, ihm diese, na sagen wir, progressiven Veränderungen schmackhaft zu machen.
17:53Weiß ich.
17:53Schritt für Schritt.
17:55Ja.
17:56Habe ich Sie als Verbündete.
17:59Ja.
18:06Dankeschön.
18:08Ich nehme Sie.
18:10Ist es schön?
18:11Danke, Schöster.
18:12Danke schön.
18:14Sein?
18:15Nein.
18:20Möchten Sie auch ein Zubli?
18:22Ist vielleicht besser.
18:33Und wen bekomme ich denn?
18:35Na, Schwester Heike, wie abgesprochen.
18:39Im Prinzip.
18:41Das heißt, nicht im Moment.
18:43Ah.
18:44Das Kind ist krank.
18:46Ich weiß.
18:47Aber ich, ich suche eine Vertretung, das ist versprochen.
18:52Ja, ein Verstanden.
18:53Und die Erweiterungspläne?
18:57Die bleiben vielleicht am besten erst einmal unter uns, bis der Doktor von selber darauf kommt.
19:08Na ja, sagen wir, er sollte davon überzeugt sein, dass es seine Einfälle sind.
19:17Also, dann trinken wir jetzt auf die wachsende Einrichtung beim Schugel.
19:23Ja.
19:24Pardon.
19:25Und Strom.
19:26Na, Ihr Glück, Herr Kollege.
19:30Warum diese Aufregung, Doktor?
19:32Kommt es denn wirklich so sehr darauf ein, wie unser Schild hängt?
19:35Das muss gerade mein Näppchen sagen.
19:38Wessen Hauptvergnügen war es denn, dem Namen Wittkugel immer Hochglanz zu verleihen?
19:42Tja, man entwickelt sich eben.
19:45Vielleicht sind solche Äußerlichkeiten nicht so wichtig.
19:47Ja, das ist möglich.
19:48Aber wichtig ist, wer in der neuen Einrichtung das Sagen hat.
19:51Schließlich fangen wir ja morgen an.
19:52Na ja, bitte, es geht ja auch, nicht?
19:54Na also, fahren wir zu mir und ich mache uns einen schönen starken Kaffee.
19:58Ich bedanke mich für die Einladung, aber wir machen es umgekehrt.
20:01Wir fahren zu mir und trinken keinen starken Kaffee, sondern einen leichten Wein.
20:07Ein Verstück.
20:35Sabine.
20:38Tschüss.
20:43Tschüss.
20:45Hans.
20:46Überrascht?
20:48Das kann man wohl sagen.
20:51Das ist schon ein Schock, wenn man so plötzlich seiner ersten Liebe wieder begegnet, was?
20:54Oh, die Edel.
20:55Erste Liebe.
20:57Stimmt das etwa nicht?
20:59Ich soll deine erste Liebe gewesen sein?
21:01Na hör mal.
21:03Den Eindruck hatte ich damals aber absolut nicht.
21:05Das verlangt ja auch keiner.
21:06Ich meine es auch umgekehrt.
21:08Ein gewillter Kerl.
21:09Wer willst du das eigentlich wissen?
21:11Was machst du denn hier?
21:13Ich warte.
21:15Auf dich.
21:16Auf mich?
21:17Ja, auf dich.
21:19Und woher weißt du, dass ich hier bin?
21:22Hast du ein bisschen Zeit?
21:25Ich glaube nicht.
21:26Also Seminar hast du heute nicht mehr.
21:28Das hast du also auch rausbekommen.
21:30Und warum?
21:31Das kann ich dir erzählen.
21:32Das dauert aber ein bisschen länger.
21:35Naja.
21:36Naja.
21:54Was mache ich eigentlich falsch, Häbchen?
22:00Es kommt ganz darauf an.
22:02Es kommt ganz darauf an.
22:04Ich will doch kein diplomatisches Statement, sondern eine Antwort.
22:10Dann fragen Sie mich konkret.
22:13Oswald meint, ich hätte das Seelenleben eines Auer-Ochsen.
22:17Und was haben Sie geantwortet?
22:19Ich habe logisch geantwortet.
22:21Und das ist?
22:22Na logisch ist, dass kein Tierarzt wissen kann, was der Auer-Ochse für ein Seelenleben hat.
22:27Das ist ja ein Wunder, dass Sie sich dabei nicht verkracht haben.
22:31Das ist ja bloß der blanke Neid.
22:34So?
22:35Naja, mein Häbchen gehört zu mir.
22:37Sie ist der Treue ergeben.
22:40Und bringt alles, was so anfällt, für mich in Ordnung.
22:46Nein.
22:49Nein, nicht alles.
22:57Siehst du, Alexander, sagt er, sie liebt dich.
23:06Das kann er ja gar nicht wissen.
23:09Nur, das weiß er schon.
23:13Ich weiß es ja auch.
23:17Und jetzt möchte ich unbedingt wissen, warum ich auf eine direkte Frage bis heute keine Antwort erhalten habe.
23:31Für so eine wichtige Antwort, da muss man sich Zeit lassen.
23:39Jetzt ist Zeit, Häbchen.
23:46Ich werde sie jetzt so lange anschauen, bis du das Wort gesagt hast.
23:53Du kennst mich.
23:58Ja.
23:59Ich kenne sie.
24:02Aber kennen Sie mich, Doktor?
24:05Häbchen, nach all den Jahren.
24:08Ja.
24:09Sie kennen Häbchen.
24:11Aber ich bin auch Viktoria.
24:15Na, wo ist denn da der Unterschied?
24:16Du bist du.
24:18Und wir zwei.
24:20Wir werden das Schiff schon schaukeln.
24:24Wir zwei.
24:26Das ist Sabine.
24:27Und sie bekommt ein Kind.
24:29Sie wohnt doch jetzt bei ihrem Jürgen.
24:30Und wenn sie schon zusammen wohnen, dann werden sie auch heiraten.
24:34Wir müssen selbst sehen, wie sie miteinander klarkommen.
24:38Oder willst du keinen werdenden Großvater?
24:42Also, ich habe ihnen doch immer geholfen.
24:46In der Praxis.
24:47Und wenn nötig zu Hause bei Sabine.
24:49Und ich, also, ich, äh...
24:55Du liebst mich.
24:59Also, wann?
25:01Ja.
25:02Häbchen konnte immer noch zu sich gehen.
25:04Ja, und du kannst auch deine Wohnung noch ein bisschen behalten.
25:07Nein.
25:09Nein, du verstehst mich nicht.
25:12Sieh mal, ich...
25:14Ich habe so meine Eigenheiten.
25:16Und ich weiß nicht, ob du sie akzeptierst.
25:19Und...
25:21Ich möchte mich nicht selbst aufgeben.
25:25Ich weiß nicht, wie viel Freiraum du Viktoria lassen wirst.
25:29Ich bin nicht nur Häppchen.
25:33Ich, äh...
25:36Ich möchte für dich auch Viktoria sein.
25:43Wenn wir keine Erfahrung miteinander haben, dann müssen wir sie eben machen.
25:50Machen wir doch ein Weilchen, eine Probe-Ehe.
25:54Deine Wohnung kannst du ja noch behalten.
25:57Aber glaub mir.
26:00Du wirst sie kaum brauchen.
26:21Unser Zusammentreffen war übrigens kein Zufall.
26:24Was sonst?
26:26Vielleicht Schicksal?
26:28Seit wann glaubst du ein Schicksal, Hans-Prikoleit?
26:33Sag wenigstens, dass es sich um einen angenehmen Zufall handelt.
26:37Ich könnte sogar sagen, dass ich diesen Zufall begrüße.
26:41Wenn das so ist, dann lass uns schnellstens das Lokal wechseln.
26:45Du meinst, wir wollen zu dir gehen.
26:48Richtig.
26:49Ich bin zwar nicht fürstlich eingerichtet,
26:51habe aber einen großen Raum, den man auch Atelier nennen könnte.
26:56Daran habe ich nie gezweifelt.
27:04Dein Vater hat mir doch nie verziehen,
27:07dass ich den Beruf des Zahntechnikers aufgegeben habe.
27:10Wenn du erst mal meine Bilder gesehen hast,
27:12wird es dir vielleicht leichter fallen,
27:13ihn davon zu überzeugen,
27:15dass mein Entschluss richtig war.
27:17Und das ist dir wichtig?
27:19Ja.
27:21Der Weg zu dir
27:23führt doch nicht an Herrn Doktor Wittkugel vorbei.
27:25Weiß ich doch.
27:26Hans.
27:27Jetzt geht die Fantasie mit dir durch.
27:31Ich freue mich, dich wieder getroffen zu haben.
27:34Aber es gibt nicht nur mich.
27:38Ich liebe mit Jürgen zusammen.
27:39Bin so gut wie gebunden.
27:41Vergiss das nicht.
27:48Versprochen.
28:15Ich will dir nicht zu nah treten, Sabine,
28:17aber
28:19du sagst sehr oft
28:20so gut wie.
28:22Ich meine, verheiratet bist du doch nicht, oder?
28:24Nein.
28:27Hast du sie alle gekannt?
28:30Mehr oder weniger.
28:34Es gibt Modelle.
28:36Aber man sieht, glaube ich,
28:38welche von mir ich besser kannte.
28:41Ich muss immer sehr viel wissen
28:42von demjenigen,
28:44den ich male.
28:47Sabine, ich würde dich gerne malen.
28:50Ach so.
28:51Natürlich als Akt.
28:53Aus der Erinnerung
28:54kannst du es wohl nicht.
28:57Im Ernst.
28:58Ich habe einen Auftrag
28:59und einen Termin.
29:01Du kennst mich,
29:03du kannst mir vertrauen.
29:05und es ist wirklich ein Akt.
29:16Ich bekomme ein Kind.
29:19Bald wird man es sehen.
29:27Das ist doch egal.
29:31Sabine, ich brauche dich.
29:35Es ist mir sehr wichtig.
29:37Das Bild.
29:45Wie lange dauert denn so was?
29:47Wie lange dauert denn so was?
30:22Wie lange dauert denn so was?
30:23Warum hast du mich denn nicht geweckt?
30:25Guten Morgen.
30:27Guten Morgen.
30:31Wie geht es dir?
30:33Gut.
30:35Sehr gut.
30:39Es ist ja noch so früh.
30:42Ich muss noch mal nach Hause.
30:44Wieso?
30:45Ach so.
30:46Nun, dann werde ich mich beeilen.
30:47Ich frage dich natürlich.
30:56Soll ich dir einen Toast machen?
30:58Ach ja, bitte, Herr Bich.
31:01Konfitüre.
31:04Morgen mache ich das Frühstück.
31:07Vorausgesetzt, du weckst mich vorher.
31:10Vorher?
31:12Das fängt ja gut an.
31:31Na, Häppchen?
31:35Na, Häppchen?
31:44Na, Häppchen?
31:45Na, Häppchen?
31:45Was?
31:45Wie?
31:46Wo?
31:47Nichts, gar nichts.
31:49Du hast mich gestern keine Minute mehr allein gelassen.
31:52Ich konnte beim besten Willen nichts mehr arrangieren.
31:54Ach, das ist doch nicht dein Bier.
31:56Aber heute ist ja immerhin so etwas wie eine Premiere, oder?
31:59Ja.
31:59Der erste Tag in meiner neuen Einrichtung.
32:05Na, wo ist denn der Triumphbogen, hä?
32:10Wo sind die städtischen Jubelchöre?
32:14Vielleicht sollten wir wenigstens ein Schild über das Wartezem hängen.
32:17Willkommen, oder noch besser Lateinisch.
32:20Salve, Magister.
32:22Warum?
32:22Wir machen doch nur unsere Arbeit.
32:25Sind die anderen schon da?
32:26Nur Frau Strobisch, glaube ich.
32:28Ach.
32:30Warte, hat er nicht eben ein Geräusch im Wartezimmer?
32:33Also die Sprechstunde beginnt doch jetzt in einer Stunde.
32:35Ich bin auch noch gar nicht fertig.
32:36Ja.
32:37Mal sehen, wer dazu mitgeht.
32:39Derjenige könnte auch zu Frau Strobisch wollen.
32:41Also zum Zahnarzt, ne?
32:43Bin gleich wieder da.
32:50Wer ist denn der Erste, der zum Zahnarzt will?
32:53Wir wollen zum Zahnkissen über Meister.
32:57Ja, aber vor dem Techniker haben die Götter den Zahnarzt gesetzt.
33:01Also wer will den Anfang machen?
33:02Wir wollen zum Meister Opitz.
33:04Er ist unser Lehrbeauftragter.
33:07Ah, da, da, ja, ja.
33:10Na, dann herzlichen Glückwunsch.
33:16Keine Kunden für uns.
33:18Draußen sitzt der Kindergarten von Meister Opitz.
33:20Also, wenn doch nur jeder Zweite echt ist,
33:23dann haben Sie Meister Opitz ein Gruselkabinett aufgeheizt.
33:27So.
33:28Also wir wären bereit.
33:32An diesen Tischen werden Sie nun arbeiten.
33:36Das da ist mein Platz und an dem sitzt eine ausgebildete Kollegin,
33:39die aber erst in zwei Wochen zu uns stoßen wird.
33:43Sie suchen sich dann einen Platz aus, ja.
33:46Ja, also wie gesagt, mein Name ist Martin Opitz.
33:48Ich bin Ihr Lehrbeauftragter.
33:50Stellen Sie sich bitte am besten jetzt auch vor,
33:52damit ich anfangen kann, mir Ihren Namen zu merken.
33:55Ich bin Larkotin, eine solche Spülle nach.
33:57Ja, ja, ja, ja.
33:58Also nehmen Sie bitte Ihre Faschingsprothesen heraus,
34:00dann kann ich Sie besser verstehen.
34:01Sie bitte auch, ja.
34:04Äh, darf ich mal sehen?
34:05Hm?
34:07Hm, haben Sie das selbst gemacht?
34:08Ja.
34:09Hm.
34:10Na ja, da haben wir noch ein gutes Stück Arbeit vor uns.
34:12Sehen Sie mal da und da, so stecken Sie es am besten wieder weg.
34:16Ja, und wie heißen Sie?
34:19Juliane Opitz.
34:22Äh, wo sind Sie zu Hause?
34:25In Berlin.
34:26Aber wir kommen aus Schwerin.
34:29Danke.
34:29Äh, äh, äh, noch eine Frage von Opitz.
34:32Wie alt sind Sie?
34:3318.
34:34Aber das steht alles in den Studienunterlagen drin.
34:37Ja, ja, ja.
34:38Danke.
34:39Äh, und, äh, Sie heißen?
34:41Angelika Patrick.
34:42Patrick, und Sie?
34:43Andrea Liebenauer.
34:44Andrea Liebenauer, danke.
34:46Ja, also wie gesagt, äh,
34:48Sie machen sich mit Ihren Arbeitsplätzen vertraut
34:49und legen Sie Ihre Unterlagen auf diesen Tisch
34:51und mich entschuldigen Sie mit in den Augenblick, ja?
34:53Danke.
34:54Danke.
35:00Mensch, das ist doch toll, dass der auch Opitz halt ist.
35:02Ist das ein Verwandter von dir?
35:03Ach, Quatsch.
35:07Das hat doch nicht zu besagen, Martin.
35:10Nehmen Sie es mit Humor.
35:11Sie haben noch welchen.
35:17Nun, Meister Opitz,
35:19zahlen Ihre Schützlinge schon?
35:27Äh, Häppchen,
35:27ich kann dich nach der Arbeit heute nicht nach Hause nehmen.
35:30Ich will noch mal kurz zu Oswald.
35:32Ach, das macht nichts.
35:33Ich hab auch noch was vor.
35:34Fängt ja modern an, was?
35:37Aber,
35:38dann sehen wir uns doch.
35:40Bei mir?
35:41Mhm.
35:42Um 19 Uhr bin ich ja wieder zu Hause.
35:43In unserem Zuhause.
35:46Rufst du bitte mal den Nächsten?
35:47Ja, mach.
35:48Komm, dann.
35:53Wer dich nicht kennt, Oswald,
35:55der wird dich für einen,
35:57einen, äh, naja,
36:00Vieh-Doktor halten,
36:01der du ja eben bist.
36:03Ja, mit der Logik hast du ja schon immer
36:05ein bisschen auf Kriegsfluss gestanden, Alex.
36:07Wer mich nicht kennt,
36:08wird mich wirklich für gar nichts halten.
36:10Eben, weil er mich nicht kennt.
36:11Bist du ein pingeliger Mensch.
36:13Schönen Dank.
36:14Außerdem,
36:15was interessieren dich Leute,
36:16die mich nicht kennen?
36:17Du kennst mich ja schließlich.
36:18Ja, das kann man wohl sagen.
36:20Du kommst trotzdem immer wieder zu mir.
36:21Das spricht für dich.
36:24Oder für dich?
36:26Sag mir doch ganz einfach,
36:28dass du Häppchen
36:28nun endlich
36:29einen Heiratsantrag gemacht hast.
36:32Siehst du, Oswald,
36:33ich kenne dich.
36:34Du weißt genau Bescheid.
36:37Aber du lässt mich zappeln.
36:39Ja, weil ich weiß,
36:41dass du gerne
36:41erst ein Weilchen
36:42um den heißen Brei herumredest.
36:44Ich soll die Neuigkeit
36:45gewissermaßen
36:47bröckchenweise herausklauben.
36:48Und dann willst du natürlich
36:49bewundert werden,
36:50nicht einen gewissen Triumph genießen.
36:53Gebühren gratulieren soll ich auch,
36:54was ich übrigens hiermit
36:56ehrlich und reinen Herzens tue.
36:58Du, ich freue mich für euch beide.
37:00Lange genug hat es ja gedauert.
37:04Also jetzt kann ich es dir ja sagen, Alex.
37:07Mir ist in den langen Jahren
37:09mehr als einmal die Galle hochgekommen.
37:12Ja, ich habe mir oft gedacht,
37:13merkt denn dieser Mensch gar nicht,
37:14was für eine Perle er da
37:15an seiner Seite hat?
37:17Und wie hast du
37:18die arme Viktoria
37:19manchmal behandelt?
37:20Na ja, endlich bist du
37:21zur Vernunft gekommen.
37:22Und ich wünsche euch beiden
37:23von Herrn...
37:24Beine Fortzeit.
37:25Halt!
37:26Oswald, halt.
37:28Du irrst dich,
37:29du irrst dich gründlich.
37:33Sie hat ja nicht wirklich
37:34ja gesagt.
37:35Was hat sie gesagt?
37:39Jedenfalls nicht direkt
37:40ja.
37:41Das ist unmöglich.
37:44Hm.
37:56Unmöglich.
38:04Tja, Silke.
38:06So ist das.
38:07Ich habe einfach nicht
38:09ja sagen können.
38:11Verstehe mich ja selbst nicht.
38:13Wie viele Jahre
38:14habe ich darauf gewartet?
38:16Und auf einmal
38:17da geht es nicht.
38:19Jedenfalls hast du auch
38:20nicht nein gesagt.
38:21Wie lange soll denn das so gehen?
38:24Tja, ich weiß nicht.
38:26Ach, vielleicht ist es auch
38:28ganz gut, dass wir nur
38:29einfach so zusammenleben.
38:31Einfach ist bestimmt
38:32das falsche Wort.
38:34Einfach so zusammenleben.
38:36Das ist ja wie eine
38:37dauernde Prüfung.
38:39Häppchen, ich wünsche dir
38:40wirklich alles, was du dir
38:42wünschst.
38:43Aber es geht bestimmt
38:44nicht ohne Schulden ab.
39:00Häppchen besteht
39:01auf so eine Art
39:03Probezeit.
39:04Worauf bitte?
39:06Sag mal, seid ihr
39:06beide auf einmal
39:07verrückt geworden?
39:08Ja, das musst du
39:09herausfinden.
39:10Beobachten und
39:11Schlüssel ziehen,
39:11das hast du ja
39:12schließlich gelernt.
39:13Ich?
39:14Ja, du.
39:15Natürlich,
39:15wer denn sonst?
39:16Ich vielleicht?
39:17Aber fang das geschickt
39:19an.
39:20Von mir weißt du
39:21jedenfalls nichts.
39:21Noch einmal genau, Alex.
39:23Wer ist auf diese
39:25absurde Idee gekommen?
39:28Häppchen?
39:29Ich?
39:30Ja, dachte ich's mir.
39:32Weil sie doch
39:33nicht Ja gesagt hat.
39:35Na, dass Häppchen
39:35da auch reingegangen ist,
39:36scheint ja ein Fehler.
39:37Andererseits
39:38ist das gar nicht
39:39so dumm.
39:40Nicht wahr?
39:42Oh.
39:57Ich meine, Häppchen
40:00macht das
40:02nicht ganz richtig,
40:03aber schlau.
40:05Du kannst ihn
40:06noch jeden Tag
40:07verlieren.
40:07Ihr seid ja noch
40:08nicht wirklich
40:09verheiratet,
40:09also spring dich an.
40:10Das lohnt sich.
40:13Das mach ich ja.
40:15Ich hab ein
40:16delikates
40:17Abendbrot gekauft.
40:19Das mein ich nicht.
40:21Sie will dich
40:22erziehen.
40:24mich?
40:26Mich kann man
40:27nicht erziehen.
40:32Herr Rostalski,
40:33bitte.
40:37Ich denke,
40:38Sabine wird sich
40:39darüber freuen,
40:40nicht wahr?
40:41Na, sicher
40:41freut sie sich.
40:43Welcher Frau
40:43gefällt nicht
40:44dein schönes
40:45altes Schmuckstück?
40:46Und du bist sicher,
40:47dass sie es
40:48nicht kennen?
40:50Herr Rostalski?
40:51Tag.
40:52Guten Tag.
40:53Bitte schön.
40:56Bitte.
40:59Ja, na, ganz sicher.
41:01Na, erstaunlich.
41:04So.
41:05Mein Mund auf, bitte.
41:07Ja, danke.
41:11Ihre Mutter
41:12hat es ja nie getragen.
41:13Meine Mutter
41:14hat nie
41:15ein Gebiss getragen.
41:16Sie meinen
41:17eine Prothese?
41:18Na, wie schön
41:19für die alte Dame.
41:20Sie ist leider
41:21nicht sehr alt geworden.
41:23Oh, bedauerlich.
41:24Nicht mal 92.
41:27Aha.
41:28Na ja, meine Bemerkung
41:29war an sich nicht
41:30für Sie bestimmt,
41:31Herr Rostalski.
41:31Ach, bin ich noch
41:33nicht dran.
41:34Aber ich habe doch
41:35schon so einen Latz um.
41:37Es ist eine Unsitte
41:38mancher Zahnärzte.
41:40Man schwatzt gelegentlich
41:41Dienstiges und Privates
41:42durcheinander.
41:43Ach so.
41:45Worum ging es denn?
41:47Wir unterhielten uns
41:48gerade über eine alte
41:49Brosche, die umgearbeitet wird.
41:51Ach.
41:51Ja, aber jetzt
41:51wollen wir uns doch mal
41:52ansehen, ob die
41:53Extrationsfunden
41:54verheilt sind.
41:57Ja, na, sehr schön.
41:59Natürlich, wenn es
42:00gut gemacht wird.
42:02Was meinen Sie jetzt?
42:03Das Extrahieren?
42:04Das Umarbeiten.
42:05Sie wollen uns wohl
42:06jetzt beweisen, dass
42:07Patienten auch
42:08Dienstliches und Privates
42:09durcheinander schwatzen
42:10können, was?
42:11So, und jetzt
42:12wollen wir uns einmal
42:13mit der Umarbeitung
42:14Ihrer Kauwerkzeuge
42:15befassen.
42:15Ich wünschte,
42:16es wäre fertig.
42:18Na, ist es ja auch.
42:19Ich meine, so gut wie.
42:21Und da wir gerade
42:22von Schmuckstücken
42:23sprechen, wie finden
42:25Sie denn ein solches?
42:28Wunderbar.
42:29Ja.
42:30Wie die Natur selbst.
42:31Ja.
42:32Ach, da fällt mir ein
42:34an, Meister Opitz
42:35sollte den Aufbau
42:35für Frau Müller
42:36doch noch nicht
42:37verändern.
42:37Ich will es mal
42:38so versuchen.
42:40Hoffentlich hat er
42:40noch nicht gegossen.
42:41Na, das würde ihm
42:42aber nicht gefallen.
42:43Ich gehe mal
42:44sofort zu Ihnen.
42:44Ja, und einen
42:45schönen Gruß von mir.
42:46Na, ich weiß ja nicht.
42:50Etwas unklar,
42:51Herr Rostowski?
42:52Was ich bisher
42:53getragen habe.
42:54Ja, das war eine
42:56Interimsprothese,
42:56nicht wahr?
42:56Also als Überbrückung
42:57für alle Fälle,
42:58wie ein Reserverad,
43:00sozusagen.
43:01Ja, ja, und das
43:03hier ist die richtige.
43:04Die fertige.
43:05Die endgültige, ja.
43:06Das wird sie dann.
43:07Das probieren wir jetzt mal.
43:09Mal sehen, ob wir da was
43:10korrigieren müssen.
43:11Bitte mal auf.
43:14So.
43:16Oh ja.
43:19Ja, so ist schön.
43:21Ja, so ist schön.
43:22So, danke wieder auf.
43:24Ja.
43:25Na, wunderbar.
43:26Sie haben einen
43:27sehr guten Techniker.
43:28Ich habe das Gefühl,
43:30als hätte ich die schon
43:30immer getragen.
43:32Da bedanke ich mich.
43:41Ja?
43:43Ja, das ist richtig, ja.
43:46Ach, das überlasse ich doch
43:46ganz Ihrer Entscheidung,
43:47Herr Opitz.
43:49Ja, ja, ich sehe es mir mal an.
43:52Also gut, ich komme dann gleich rüber.
43:56So, Sie sind dann fertig,
43:59Herr Rostalski.
44:02Oh, Schwester
44:03hat man ja nicht da.
44:04Sie sehen, Schwester Heike.
44:06Aber da Sie schon einmal da sind,
44:07Herr Rostalski,
44:08ist fertig,
44:09ich will mal,
44:09ich muss nochmal zu
44:10Herrn Opitz, ja.
44:11Also auf Wiedersehen,
44:12Herr Rostalski.
44:13Auf Wiedersehen.
44:20Wo wollen Sie denn hin?
44:21Ich habe mein Gebiss vergessen.
44:24Nein, nein,
44:25ich mache das schon selber.
44:35Auf Wiedersehen.
44:37Auf Wiedersehen.
44:40Ihre Tochter ist schon
44:42aus dem Haus.
44:43Ja.
44:44Sie studiert
44:45in Rostock.
44:47Ah,
44:48ja dann.
44:51Dann ist es.
44:52Dann
44:53sind Sie also
44:54allein?
44:56Ja.
44:57Und Sie?
44:58Ja.
45:00Ich auch.
45:01Haben Sie Kinder?
45:03Nein, nein, nein.
45:06Noch nicht.
45:21Bitte, Herr Schneider.
45:25Herr Doktor,
45:26Herr Schneider ist neu.
45:27Ich wollte,
45:28ich wollte Sie gern
45:29einmal sprechen,
45:30Herr Doktor.
45:30Überflüssig.
45:31Ihre Zahnverhältnisse
45:32reden eine deutliche Sprache.
45:34Bitte nehmen Sie Platz
45:35und den Mund auf.
45:36Ja, aber
45:37meine Zähne
45:38werde ich gründlich
45:39untersuchen.
45:40Also bitte,
45:41Mund auf.
45:42Weit auf, bitte.
45:50Ja, also ich kann
45:51beim besten Willen
45:52nichts finden.
45:53Wenn es einen
45:54Preis ausschreiben
45:55für gesunde Zähne gäbe,
45:57da könnten Sie sich
45:57mit großen Erfolg
45:58Chancen beteiligen.
45:59Ja, das glaube ich.
46:00Ich gratuliere Ihnen.
46:03Sie sind eine der wenigen
46:05Leute, die vorsorglich
46:06zum Zahnarzt gehen,
46:07ohne akute Beschwerden.
46:09Also ich kann Sie beruhigen.
46:12Ihr Zahngehege
46:13ist in bester Verfassung.
46:15Deshalb komme ich auch
46:16gar nicht, Herr Doktor.
46:18Ach so,
46:19na, da staune ich.
46:20Aber was sollte man
46:21von einem Zahnarzt
46:21denn sonst erwarten?
46:23Ja,
46:24vielleicht eine Verwechslung?
46:25Ach, das wäre
46:26ein naheliegender Verdacht,
46:28ja.
46:29Vielleicht wollen Sie
46:29zum Orthopäden.
46:31Sie,
46:32Sie werden mich
46:33vielleicht gleich
46:34für unverschämt halten.
46:35Also nur nicht aufregen.
46:36Es gibt im Leben
46:36nichts, das so schlimm wäre,
46:38als dass man es
46:38nicht mit Ruhe...
46:39Nein, danke, danke, danke.
46:40Ich bin völlig normal.
46:42So, und was ist das Normale,
46:44das Sie von mir erwarten?
46:48Ja, wenn wir vielleicht
46:51unter vier Augen...
46:53Unter vier Augen, so...
46:55dann kann es ja
46:56nichts Normales sein.
47:00Soll ich?
47:01Auf keinen Fall.
47:02Wir wollen das
47:04geheimnisvolle
47:04gemeinsam genießen.
47:07Es ist so.
47:09Ich habe mich
47:10auf den Nachbau
47:11von Klinken
47:13orientiert.
47:14Klinken?
47:15Ja, antike Klinken.
47:17Aber leider,
47:18leider versagen da oft
47:21unsere
47:21üblichen Abdruckmittel.
47:24Sie verstehen?
47:25Da muss ich ja nur
47:26mit einem glatten
47:27Nein antworten.
47:28Ja, die Ziselerungen
47:30sind oft so
47:31untergreifend
47:32und da dachte ich,
47:33dass Sie mit einer
47:35gewissen Menge
47:37Feinabdruckmasse...
47:37Na, das geht nun
47:38aber nicht.
47:39Äh, äh,
47:41keine Aufregung.
47:45Kommen Sie mal mit.
47:51Doktor, Sie wollen doch nicht
47:52der Tor wirklich...
47:53Sie haben doch selbst gesagt,
47:54alles muss man mit Ruhe lösen.
47:56Nicht wahr?
47:57Nun kommen Sie bitte.
47:58Sie meinen doch gewiss
47:59so ein Gerät.
48:02Ja, im Prinzip ja.
48:03Das ist, äh,
48:05eine antike Klinke.
48:06Ja, na probieren Sie doch mal.
48:08Warum das?
48:08Natürlich funktioniert die.
48:09Na, ist ja fabelhaft.
48:12Fabelhaft.
48:12Ja, jetzt haben wir raus.
48:14Für mein Platz.
48:15Moment.
48:17Dankeschön.
48:18Wiedersehen.
48:21So.
48:22Das hätten wir.
48:24Na nun bitte
48:24ruf den nächsten Patienten auf.
48:28Wo ist denn das Modell Rostalski?
48:31Na.
48:33Ach du meine Güte.
48:35Ja, der wird doch nicht etwa.
48:37Du hast ihn doch nicht
48:37vorhin allein gelassen.
48:38Nein.
48:39Na, herein!
48:46War wohl doch noch nicht fertig?
48:55Machen Sie die Zahnhälse
48:57bitte etwas frei, ja?
49:00Ach, Herr Opitz.
49:03Ich, äh, wir...
49:05Was ist denn das?
49:06Das sind Zähne.
49:07Ja, und wem gehören die?
49:09Ja, das ist, äh...
49:11Also besser gesagt,
49:11das war Herr Rostalski.
49:13Herr Rostalski.
49:14Na, da können wir
49:15noch mal von vorn anfangen.
49:16Ach ja, bitte, Herr Opitz.
49:20Na, also gut.
49:21Danke.
49:24Oh, heute also der Funktionsabdruck.
49:26Und in 14 Tagen
49:27sehen wir uns zerbissen an.
49:30Wie bei einem Maßschneider.
49:33Du kannst Frau Schmidt
49:34schon nächste Woche
49:35wiederkommen lassen, Alexander.
49:38Ich hab mit Herrn Opitz
49:40vorhin gesprochen.
49:42Wir wollen doch gewisse
49:44Gepflogenheiten
49:44nicht einfach über Bord werfen,
49:46Schwester Habmeyer.
49:47Nicht wahr?
49:50Ja.
49:51Gewisser Doktor.
49:54Fangen Sie, Meister Opitz,
49:55nach dem genauen Termin.
49:56Schwester Habmeyer.
49:57Ja.
50:04Oh, Entschuldigung, bitte.
50:05Ja, wir stehen
50:06etwas ungünstig.
50:08Ja, äh, Frau Habmeyer,
50:10Julianes Mutter, Frau Opitz.
50:11Angenehm, guten Tag.
50:13Ach, Herr Opitz,
50:14bleibt es bei Frau Schmidt
50:15nächste Woche?
50:16Aber ja,
50:17es kann Juliane mitnehmen.
50:18Hm, gut.
50:20Danke.
50:20Bitte.
50:23Tut mir leid,
50:24ich kann es nicht anders sehen.
50:26Wie soll ich da objektiv sein?
50:28Das ist und bleibt
50:29eine Art von
50:30Vernötigung.
50:31Ich bitte dich, Martin.
50:33Niemand wird dich zwingen,
50:33zu dem Mädchen Ja zu sagen.
50:35Aber sie ist da.
50:36Ja, guten Tag.
50:38Ja, äh, Frau Stroosch?
50:40Vielleicht nachher,
50:41Herr Opitz,
50:41wenn Sie mehr Zeit haben.
50:43Ist gut,
50:43ich komme wieder zu Ihnen.
50:44Danke.
50:46Also, hier ist nicht der Ort.
50:48Später.
50:48Wir werden uns verabreden.
50:50Gut.
50:59Wollen wir beide heute irgendwo
51:01zusammen essen gehen?
51:13Hast du was gesagt?
51:18Ich habe nichts gesagt,
51:20Herr Doktor.
51:21Was soll denn
51:22dieses dumme Gesieze?
51:23Es ist ja lächerlich,
51:24Äppchen.
51:26Seit wann sieht es sich
51:27denn ein Ehepaar?
51:29Wir sind aber
51:30kein Ehepaar.
51:32Na, aber so gut wie?
51:34Nur so gut wie.
51:37Das ist doch
51:38ganz einfach.
51:39Im Beisein von Patienten
51:41sagen wir Sie.
51:43Das ist einfach besser.
51:46Wie wir zueinander stehen,
51:47das wissen wir doch.
51:49Wenn sich die Leute
51:50von der medizinischen
51:51Fakultät duzen,
51:52laufen sie Gefahr,
51:53ihren Nimbus zu verlieren.
51:54Dem Patienten
51:55hilft sowas.
51:57Ja.
51:58Ja, das ist richtig.
51:59Ja.
52:03Oder wie du mir
52:03so etwas sagst.
52:05Wann und wo
52:05du es mir sagst.
52:07Vielleicht solltest du
52:08darüber mal nachdenken.
52:14wenn Patienten
52:15dabei sind,
52:16dann ist eben
52:17Sie Zeit.
52:17Und wenn wir
52:18allein sind,
52:19dann ist eben
52:19du Zeit.
52:20Gut.
52:22Gut, dann
52:23fangen wir gleich
52:24heute damit an.
52:25Wieso?
52:26Du hast mich gefragt,
52:28ob wir essen gehen wollen.
52:29Ach so, ja.
52:30Richtig, ja.
52:33Entweder du machst
52:34dir selber was
52:34oder du lässt dir
52:35in einem Lokal
52:36die Speisekarte
52:36vorlegen.
52:39So.
52:42Das war die
52:42Du-Zeit.
52:44Und jetzt
52:45kommt die
52:45Sie-Zeit.
52:47Sie gestatten,
52:47Herr Doktor,
52:48dass ich die nächsten
52:48Patienten aufrufe.
52:50Der Nächste,
52:51bitte.
52:54Da bin ich
52:55wieder,
52:55Herr Doktor.
52:59Ein wunderschöner
53:00Tag heute.
53:12Seltsam.
53:12Irgendwie kommen
53:13Sie mir bekannt
53:13vor.
53:14Tag.
53:15Ach,
53:16Jörg Tchiburka.
53:17Wollten Sie
53:17zu mir?
53:19Eigentlich ja.
53:20Das heißt,
53:21ich suche
53:21Sabine.
53:22Tut mir leid.
53:24Ich fürchte,
53:24meine Tochter
53:25wird die Adresse
53:25Ihres Vaters
53:26vergessen haben,
53:26da sie mich
53:27so lange
53:27nicht besucht
53:27hat.
53:28Was
53:28führt Sie
53:29zu der
53:29Annahme,
53:30dass Sabine
53:31bei mir
53:31ist?
53:33Sie hatte
53:3414 Uhr
53:34Schluss
53:34und
53:34war um
53:355 Uhr
53:35noch
53:35nicht
53:35zu Hause.
53:37Drei
53:37Stunden,
53:37das ist
53:38ja
53:38eine
53:38Ewigkeit.
53:41Heute
53:41hast du
53:41was
53:41Interessantes
53:42gefunden?
53:43Wie meinen Sie
53:43das?
53:44Nein,
53:44was,
53:45wie ich
53:45das sage,
53:45nicht wahr?
53:46Ein
53:47Buch,
53:48eine
53:48Freundin?
53:49Ja,
53:51oder
53:51vielleicht
53:51ein
53:51Freund,
53:52was?
53:53Na,
53:54junger
53:54Mann,
53:54Eifersucht
53:55ist
53:55Quatsch.
53:56Hat man
53:56Grund,
53:56dann
53:56ist
53:57es
53:57zu
53:57spät
53:57und
53:57hat man
53:58keinen,
53:58ist
53:58es
53:58Blödsinn.
54:01Wollen Sie
54:01mit hineinkommen?
54:03Nein,
54:04danke,
54:04ich muss
54:05zur Schicht.
54:06Auf Wiedersehen.
54:07Auf Wiedersehen.
54:15Heike,
54:15nicht mehr da?
54:16Ich bin gleich fertig.
54:17Ach,
54:17kommen Sie.
54:19Das kann ich noch machen.
54:21Ziehen Sie sich
54:22inzwischen um.
54:23Das ist aber
54:23sehr nett von Ihnen.
54:26Ach,
54:26Häppchen,
54:27gehen wir noch
54:27gemeinsam
54:28um einen
54:28Kaffee trinken?
54:29Ach ja,
54:30gerne.
54:35Wie kommt es denn?
54:35Ist Ihr Doktor
54:36schon gegangen?
54:45Na,
54:46steh nicht rum,
54:46setz dich.
54:47Wo ist sie?
54:49Wer?
54:50Häppchen,
54:50Viktoria
54:51oder Schwester
54:51Happmeier?
54:52Ah,
54:52das ist schön,
54:53dass du endlich
54:53begriffen hast,
54:54dass es da
54:55Unterschiede gibt.
54:56Ist eine von den
54:57dreien vorhanden?
54:58Nun,
54:58frage doch nicht
54:59so direkt.
55:00Was hast du
55:01angestellt?
55:04Ich habe sie
55:05gesiezt.
55:08Also,
55:08schon durchgefallen.
55:10Für ein paar
55:10wie Euch
55:11auch äußerst
55:12merkwürdig.
55:13Vor Patienten
55:13ist das nicht
55:14merkwürdig,
55:16sondern ganz korrekt.
55:17Findest du?
55:18Ja,
55:18jedenfalls bin ich
55:19im Recht.
55:19da du diese
55:20Formfrage
55:21natürlich
55:21in aller Ruhe
55:23exakt
55:24durchgesprochen hast.
55:25Das habe ich
55:26natürlich nicht.
55:27Da dachte ich es mir.
55:29Deshalb musst du
55:30Häppchen ja auch
55:30zurückholen.
55:33Hier
55:34hast du meine
55:34Blumen.
55:36Auto hast du
55:36selber.
55:37Fahr zu ihr hin.
55:39Ich widme mich
55:40deinem Abendessen.
55:41Was denn?
55:41Hinfahren?
55:42Einfach so?
55:43Einfach so.
55:45Also,
55:45Oswald,
55:46deine Ratschläge
55:46sind einfach.
55:51Aber hilfreich.
55:52Bedien dich bitte.
55:54Danke.
55:56Äh,
55:57Alexander!
55:58Ja?
56:01Du,
56:01Alexander,
56:02wenn ihr euch
56:03nun verpasst
56:03und Viktoria
56:05hierherkommt,
56:06was sage ich hier?
56:07Na,
56:08gar nichts.
56:09Das ist doch
56:09alles in Ordnung,
56:10oder?
56:11Ich glaube,
56:12ich muss dir
56:13noch viel erklären.
56:14Oh,
56:15oh,
56:15oh,
56:17du,
56:19oh,
56:19ich bis página Niech.
56:28Oh,
56:29oh,
56:30oh,
56:31oh,
56:31oh.
56:31Oh,
56:41oh.
56:41Oh,
56:42oh.
56:44Oh,
56:45oh.
57:00Ah, Sie, Häppchen.
57:02Dr. Baumann.
57:07Darf ich Ihnen was aufnehmen?
57:08Nein, lassen Sie nur. Ich schaff's schon.
57:10Wo ist denn Alexander?
57:12Alexander? Ja, ja.
57:14Ja, der war eben noch hier.
57:16Ach, da wird er sein.
57:19Ach, Sabine.
57:21Abend.
57:22Guten Abend.
57:23Abend, Häppchen.
57:24Guten Abend.
57:24Wo ist denn Papa?
57:26Ja.
57:26Unterwegs, zu Häppchen.
57:30Du bist doch hier.
57:31Ja.
57:32Ach, das ist mir alles zu kompliziert. Ich geh ins Bett.
57:35Tschüss.
57:36Morgen früh erzählt er mir alles, ja?
57:38Ist ja ein schönes Durcheinander.
57:40Also, ich glaube, jetzt werden die die Betten knapp.
57:42Ich fahr lieber nach Hause.
57:44Ich freue mich für Sie, Viktoria.
57:47Und ich bewundere Ihren Mut.
57:50Ach, Dr. Baumann.
57:51Ach, bitte noch mal.
57:53Wo ist Alexander?
57:55Unterwegs.
57:57Unterwegs zu Ihnen, Viktoria.
57:59Ja.
58:01Tschüss.
58:01Bis zum nächsten Mal.

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