Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen
So eine Ehe auf Probe verliert im täglichen Einerlei schnell an Reiz, besonders für Häppchen, die sich vor allem um profane Dinge kümmern muss. Dr. Baumanns Beziehungen zu Frau Paslack, der neuen LPG-Vorsitzenden, sind der Beobachtung wert, zumal Frau Paslack genau weiß, was sie will. Sie nennt Oswald Baumann altmodisch, weil er etwas gegen Computerdiagnosen hat. Apropos altmodisch, da fällt Alexander Wittkugel etwas ein und schon fährt man mit Pferd und Wagen ins Theater, genauer davor, denn dann wird es kompliziert. Zu Meister Opitz’ Prinzipien gehört es, dass er Juliane, die Tochter seiner ehemaligen Frau, nicht bevorzugt. (Text: MDR)

Kategorie

📺
TV
Transkript
00:10Also wir müssen das anders regeln, Sabine, wenn du deinen Vater schon mit deiner Anwesenheit beehrst.
00:15Wenn du als Erste ins Bad willst, dann musst du es einfach sagen.
00:19Als Erste war ja wohl Häppchen im Bad.
00:24Überhaupt, was geisterst du denn schon kurz nach Mitternacht hier herum?
00:28Du hast doch heute früh gar keine Vorlesung.
00:30Hast du schon mal versucht, neben einem in Betrieb befindlichen Betonmischer zu schlafen?
00:34Akzeptiert, der Betonmischer.
00:36Also was ist denn das für eine schwülstige Ausdrucksweise? Neben einem in Betrieb befindlichen Betonmischer.
00:42Ist doch nicht schwülzig, ist doch ganz logisch. Ein Betonmischer, der sich nicht in Betrieb befindet, der kann ja auch
00:47nicht stören.
00:50Sag mal, warst du das nicht mit deiner Kaffeemüll heute früh?
00:54Ach, also gut, gut. Dann werde ich die Kaffebohren demnächst mit dem Mörser zerstoßen.
00:59Na, ich weiß ja nicht. Der Unterschied zwischen Betonmischer und Pflasterramme scheint mir nicht sehr groß.
01:04Und was soll ich eurer Meinung nach tun?
01:07Und schlafen lassen, ganz einfach.
01:11Dann soll ich also muttersehend allein in der Praxis frühstücken, was?
01:14Die stomatologische Schwester hat vor dem behandelnden Arzt in der Praxis zu sein.
01:18Ich will das nochmal.
01:19Also, hast du schon jemals erlebt, dass ich nach dir in der Praxis war?
01:24Sag mal, hast du nicht vorher noch zu mir gesagt, schlaf noch ein bisschen?
01:27Wir fahren gemeinsam mit dem Wagen, ne? Bin ich eben auch etwas früher da.
01:32Also, trinkt euren Kaffee, der wird kalt.
01:40Sag mal, existiert eigentlich Stomikaze-Paule noch?
01:45Kenn ich nicht.
01:46Na, kannst du ja auch gar nicht.
01:48Aber Professor Schulz, der müsste ja heute 112 Jahre sein.
01:52Wieso eigentlich Stomikaze?
01:56Übrigens, der Kühlschrank ist leer.
01:58Das weiß ich gar nicht mehr.
02:02Tatsächlich?
02:02Tja, der konnte sich von seinen letzten beiden Zähnen nicht mehr trennen.
02:08Der Kühlschrank ist leer.
02:10Kandidaten Meddent.
02:11Wie wirkt sich Stomatitis auf das Allgemeinbefinden des Patienten?
02:15Diese Frage kommt zu später, Doktor.
02:17Das lernt man bereits im ersten Semester.
02:19So.
02:21Hast du was gesagt, Häppchen?
02:24Ich erlaubte mir, eine Feststellung zu treffen.
02:27Allerdings eine sehr profane.
02:28Ich sagte, der Kühlschrank ist leer.
02:31Also habe ich einen ganz profunden Vorschlag.
02:34Du kaufst was und stellst es rein.
02:39Also darauf wäre ich von alleine nie gekommen.
02:41Nicht klar.
02:42So, also Stomatitis kommt zu spät.
02:45Na, gehen wir zur Säugungspflege über.
02:48Diese Frage kommt zu früh.
02:50Also du musst los.
02:51Wieso denn?
02:52Wir fahren mit dem Wagen, dann schaffen wir es doch noch.
02:55Wieso zu früh?
02:57Die Natur hat da bestimmte Fristen gesetzt, die ohne Not nicht unterschritten werden sollten.
03:01Aha.
03:01Was ist der Unterschied zwischen Stomatitis und Stomatopoda?
03:05So.
03:06Also, der Unterschied zwischen Stomatitis und Stoma...
03:13Stomatopoda.
03:14Na, der Unterschied ist, Sabine, ist...
03:17Keine Ahnung.
03:18Vielleicht war ich da gerade krank, als das dran war.
03:20Ah.
03:21Akute Faulenz, ja, wie?
03:23Und was ist der Unterschied?
03:25Na, ist ja ganz einfach.
03:27Das eine ist eine Schleimhaulentzünder, und das andere ist ein Maulfüßler.
03:31Eine krebsartropische Küste.
03:34Na?
03:35Du bist gemein, Papa.
03:37Aber ganz gut, gar nicht.
03:38Nur eben übermäßig gebildet.
03:43Diese Frage, die müsste ich mal meinem Freund Oswald dem Vieh-Doktor stellen.
03:51Wo ist dein Häppchen?
03:53Gegangen.
03:56Statt weise Reden zu führen, solltest du lieber zu Ende frühstücken.
03:59Mhm.
04:00Oder willst du zu spät kommen und Häppchen strafgerecht riskieren?
04:03Wolltest du sie nicht mit dem Wagen hinfahren?
04:06Ja.
04:07Na, wieso ist sie dann schon weg?
04:14So.
04:18Guten Morgen.
04:19Ah, guten Morgen, Martin.
04:21Na, gut geschlafen?
04:23Ach ja, danke.
04:25Erfüllte Tage, einsame Nächte.
04:28Was kann ein Sologänger wie ich da anderes tun als gut schlafen?
04:32Und selbst?
04:33Aber Martin.
04:34Ach, so war das nicht gemeint.
04:36Ich würde mir nicht erlauben.
04:40Apropos erlauben.
04:41Ich erlaube mir Ihnen eine Kleinigkeit.
04:45Für mich?
04:46Wie gesagt, eine Kleinigkeit.
04:48Ja, aber ich habe doch gar nicht Geburtstag.
04:50Sie wissen genau, dass ich das genau weiß.
04:52Ja, aber warum dann?
04:54Ja, aber warum nicht?
04:55Eine Frau wie sie verdient es gelegentlich, ohne besonderen Anlass.
04:59Also, wie gesagt, eine kleine Aufmerksamkeit.
05:02Ach, Martin.
05:05Martin.
05:05Danke.
05:06Ich danke Ihnen, Martin.
05:08Natürlich freue ich mich.
05:10Ich glaube, ich sagte schon mal, dass ich mich freue, wenn Sie sich freuen.
05:14Ach, das lieb, Martin.
05:15Ja, ich denke mir, der Doktor hat ja nicht besonderen Sinn für so.
05:19Martin.
05:20Also, danke.
05:21Und jetzt ist es aber Zeit, die Pflicht ruft.
05:23Herr Martin, Opitz.
05:25Was machen denn Ihre Schützlinge?
05:27Danke, ausgezeichnet.
05:28Ach, Herr Häppchen, sagen Sie, hat sich Juliane bei Ihnen gemeldet?
05:31Juliane?
05:32Warum sollte sie?
05:33Sie fehlt schon den zweiten Tag.
05:35Gut, das Mädel kann krank sein, aber wo bleibt die Krankmeldung?
05:37Tja.
05:38Korrekterweise hätte sie schon längst jemanden von uns informieren müssen.
05:41Naja, korrekterweise, aber laut Gesetz.
05:45Staatliche Zahnarztpraxis, Dr. Wittkugel.
05:47Danke.
05:47Herr Opitz, Moment.
05:48Für Sie, eine Frau.
05:50Ja, wer ist es denn?
05:50Hat sie nicht gesagt?
05:51Fragen Sie doch mal.
05:52Mit wem spreche ich denn bitte?
05:54Ja, Moment, ja?
05:56Julis Mutter.
05:58Herr Opitz kommt, hm?
06:02Ja, Opitz?
06:04Ja, aha.
06:07Nein.
06:10Das, das ist ja unglaublich.
06:13Das ist eine unglaubliche Unterstellung.
06:16Wir sprechen uns noch.
06:1718 Uhr.
06:21Martin, was haben Sie denn?
06:24Ich und, und Juliane, das heißt Juliane und, also ich soll Juliane nicht...
06:30Zu aufregen, Martin.
06:31Ich soll Juliane nicht korrekt unterrichtet haben.
06:33Das kann ja gar nicht sein.
06:38Ja, ich muss mich aufregen.
06:39Nun, Herr Opitz.
06:39Guten Morgen, Herr Doktor.
06:41Ich ruhe zu Frau Habmeier.
06:42Ja.
06:43Nun, Schwester Habmeier, genannt Häppchen, auf welchem Fälle der Stomatologie wollen wir heute
06:48um den Lorbeer ringen?
06:50So zieh du dich auf jedem, Herr Doktor.
06:52Aha.
06:53Ja.
06:54Danke.
06:56Ja.
06:57Was ist denn das?
07:00Grundfee?
07:03Na, mach doch mal auf.
07:10Das ist aber ein Geschenk von Herrn Opitz an mich.
07:13Nun ja, na, umso besser.
07:31Ist die Temperatur im Speicher in Ordnung?
07:33Die Temperatur ist normal, so wenn es sein müsste.
07:35Vielen Dank.
07:36Ich dachte, Sie wollten mich zu einer Kuh führen.
07:43Das will ich immer noch. Die Kuh ist da drin.
07:47Ach, da drin, die Kuh. Im Büro der Vorsitzenden.
07:53Genauer gesagt sind in meinem Büro alle Kühe des Produktionskomplexes.
08:02Ich bin hier zu Hause.
08:04Eben.
08:05Dann gelingt es Ihnen vielleicht auch die Herde wieder aus Ihrem Büro zu verteilen.
08:09Die nimmt nicht nur Platz weg.
08:22So, hier können Sie sich mit unserer Herde unterhalten.
08:27Die Segnung des Fortschritts, lieber Doktor.
08:31Soll ich Ihnen schnell einen Kaffee kochen?
08:33Nein, danke.
08:35Das Bemerkenswerte an Ihrem Angebot ist das Wörtchen schnell.
08:39Ich weiß, Sie haben viel zu tun.
08:41Naja, viel zu tun haben wir alle.
08:42Naja, besonders Sie als LPG-Vorsitzender.
08:45Sicher?
08:47Naja, wenn man Passlack heißt.
08:49Wie meinen Sie das?
08:53Passlack?
08:54Heißt der, der für andere schuftet.
08:57Tatsächlich?
08:58Haben Sie das nicht gewusst?
08:59Aber manchmal gemerkt.
09:04Also dann mal ran an das Rindvieh.
09:06Was macht Ihnen Sorgen?
09:08Die Werte.
09:09Ach, ich dachte die Kuh.
09:11Schauen wir sie uns an.
09:13Bleiben Sie ruhig sitzen.
09:15Was ich Ihnen zeigen will, habe ich hier drin.
09:19Die Spitze der Leistung abrufen.
09:232104.
09:24Da haben wir sie.
09:26Das war vor einem Monat.
09:302104.
09:31Da ist sie wieder.
09:33Das war vor drei Wochen.
09:35Und jetzt?
09:37Schauen Sie sich das an.
09:40Da ist sie wieder.
09:44Das machen wir jetzt mit einem Finger.
09:51Den ich lieber diagnostizierend in die Kuh versenken würde.
09:56Also die Futteraufnahme schwankt.
09:58Und die Milchleistung schwankt.
10:00Nun mal im Ernst.
10:01Wie sieht sie aus?
10:02Welches Futter nimmt sie an?
10:04Welches nimmt sie nicht an?
10:06Wie guckt sie einen an?
10:09Aber Herr Doktor Baumann, Sie sind doch nicht etwa altmodisch.
10:14Frau Passwack, ich habe bestimmt nichts gegen neue Technik.
10:19Aber ich bin Veterinär.
10:22Für Ferndiagnosen fehlen mir die hellseherischen Fähigkeiten.
10:28Also, wo steht die Kuh?
10:29Wie sieht sie aus?
10:31Die 2104 steht in der Anlage bei Werner Kahlich.
10:34Ich gebe mir die Kuh mal ansehen.
10:36Wollen Sie nicht mit?
10:36Nein.
10:38Aber dem Werner Kahlich können Sie ausrichten, dass seine Daten schon wesentlich weniger Fehler enthalten.
10:46Und nehmen Sie sich meine Bemerkung von vorhin nicht so zu Herzen.
10:57Bei Dr. Baumann hört niemand.
11:00Tja, dann wirst du die schon mit mir als Bewundere deiner Kochkunst zufrieden geben müssen.
11:05Es tut mir so leid.
11:07Es hätte so gut gepasst.
11:08Ich habe gestern zwei herrliche Kalbsachsen bekommen.
11:10Was gut sein.
11:12Sabine und mir schmeckt die Kalbsachsen auch ohne meinen Freund Oswald.
11:16Außerdem kocht er selbst ganz vorzüglich.
11:18Das muss ihm der Neid lassen.
11:20Diesem Kadibalen.
11:21Ach du.
11:23Mach doch wahr.
11:25Herr Bussmann, bitte.
11:26Ein Arzt, der seine eigenen Patienten auffrisst.
11:30Alexander.
11:32Also, das ist alles.
11:34Ich dachte, das wäre was Ernstes.
11:36Mit der haben wir nämlich noch viel vorher.
11:38Ja, bei der neuen Technik musst du natürlich mehr aufpassen.
11:42Wo stammt das Ding eigentlich nicht her?
11:44Irgendwo muss es doch fehlen.
11:45Tja, natürlich auch.
11:47Wo?
11:48Auf der Weile kommt viel weniger Metall vor.
11:50Der Segen der Technik.
11:53Ach übrigens, ich soll sie loben.
11:55Sie machen schon viel weniger Fehler, sagt die neue Chefin.
11:59Ach, schönen Dank.
12:00Die neue Technik kommt mit dem Haufen Papier daher.
12:03Zahlen über Zahlen.
12:05Der Computer will laufend gefüttert werden.
12:07Das ist doch nur im Übergang so.
12:08Wenn die Zahlen erstmal laufend eingegeben werden, auf Dauer,
12:12dann zeigt sich der Effekt.
12:14So wie heute, was?
12:16Aber die Kuh kam ja schon in den letzten Tagen komisch vor.
12:19Ja, das ist eben ein Tier.
12:21Da kann der persönliche Kontakt nie schaden.
12:24Da fällt mir was ein.
12:26Wo ist denn hier das nächste Telefon?
12:27Ach ja, ich weiß schon.
12:29Also, wenn Sie mich brauchen, wissen Sie Bescheid.
12:31So.
12:32Ja.
12:33Na ja, sauber, danke.
12:34Schön.
12:35So.
12:36Bitte schön.
12:38Einen Moment bitte, ja?
12:40So, Herr Gang.
12:47Also, dann wünschen wir Ihnen alles Gute, ja?
12:49Und auf Wiedersehen.
12:50Na klar, wenn's sein muss.
12:52Na, und ob es sein muss.
12:53Wenn Sie regelmäßig gekommen wären, hätte ich die beiden Prachtschicke mit Sicherheit erhalten können.
12:58Aber lachen darf ich auf dem Hochzeitsfoto nicht.
13:01Aber ich, ich pass schon auf.
13:04Wiedersehen.
13:04Wiedersehen.
13:05Wiedersehen.
13:06Tschüss, Herr Gang.
13:10In einer Stunde hat er Ja gesagt und wir sind schuld daran.
13:14Denn dann wirken die Spritzen doch nach.
13:18Eine Schuld, in die mein Freund Oswald nie geraten könnte.
13:22Meint er.
13:24Warum sollte gerade die Ehe nicht glücklich werden?
13:27Wäre doch schön, wenn dein Freund Oswald auch noch die richtige fände.
13:30Ja, allerdings.
13:33Ach, du meinst wohl, ich sollte da ein bisschen suchen helfen, oder?
13:38Warum nicht?
13:39Das kommt überhaupt nicht in Frage.
13:41Warum nicht?
13:43Wer eine Ware mit verdeckten Mängeln vertreibt, macht sie strafbar.
13:50Ach du, na bitte, dann muss ich mich eben um deinen Freund kümmern.
13:54Du Kupplerin, du.
13:57Das ist wohl schon jemand im Auge, was?
13:59Das ist möglich.
14:01Du und dein Freund, ihr beide, ihr habt damals im Schauspielhaus so zu überraschend zerhös ausgesehen.
14:07Ich habe vier Karten für die Staatsoper bekommen.
14:09Ich werde Frau Stromusch einladen.
14:12Häppchen, es läutet.
14:13Ich bin gleich wieder da.
14:20Ja?
14:21Zahnarztpraxis, Doktor Wittkugel.
14:23Ja, ich möchte Doktor Wittkugel.
14:25Sag mal, Alex, das bist du doch selber.
14:27Seit wann meldest du dich wie eine Auskunft?
14:30Na, wie habe ich mich denn sonst gemeldet, Oswald?
14:34Na ja, so, dass man es nie wieder wagt, deine Nummer zu wählen.
14:37Du, Alex, ich muss dich sprechen.
14:39Ich habe ja jetzt Sprechstunde, ne?
14:41Ja, dann passt es ja prima. Ich will dich ja sprechen.
14:43Du, ich habe eine neue Vorsitzende, die ist eine Frau.
14:46Und, äh, sag mal, bin ich ein altmodischer Mensch?
14:51Also, wenn du für erwähnenswert hältst, dass deine Vorsitzende eine Frau ist, dann ja.
14:58Ja, sie hat mich altmodisch genannt, wegen der Kuh im Computer.
15:01Dabei war es ja eigentlich ein Metallstück.
15:02Aber, bleib ganz ruhig, ja?
15:05Ich, ich komme dann gleich zu dir und, und ganz, ganz ruhig bleiben.
15:08Hörst du, Oswald?
15:10Frau Stromusch hat die Einladung angenommen.
15:12Ich habe ihr die Karte gleich gegeben.
15:15Was ist denn los?
15:17Oswald hat angerufen.
15:18Der ist ja völlig durcheinander.
15:20Den ist ja eine Kuh in den Computer gelaufen.
15:23Das ist so ein Quatsch.
15:25Merkwürdig, ja?
15:26Ich muss dann gleich hin.
15:29Wie viele Patienten haben wir denn noch?
15:31Ich glaube, zwölf.
15:32Ich muss dann nachher zu Oswald.
15:34Na, rufen Sie den nächsten Patienten auf, Schwester Hartmeier.
15:38Ja, ist gut, Herr Doktor.
15:40Frau Sonntag, bitte.
15:43So wohl, Quatsch.
15:45Oswald, da bin ich.
15:47Was ist denn passiert?
15:49Hat ich ein Pferd getreten oder ist ein Melkkarussell durchgegangen oder was?
15:52Was? Was?
15:54Ja, was willst du haben, ein Bier?
15:57Nein, was ist denn passiert?
15:59Ich habe eine neue Vorsitzende.
16:02Bestellt die mich auch zu einer Kuh in ihr Büro.
16:04Zu einer Kuh? Ins Büro?
16:07Ganz recht, ja.
16:07Na, da hast du die aber gepackt und wieder zurückgemacht in den Stall, na?
16:12Nein.
16:12Nicht?
16:13Ach, hast sie nicht erwischt?
16:14Na, du, sowas hast du früher mit Dings gemacht.
16:16Nein, die Kuh war doch im Computer.
16:20Die...
16:20Oh, na, das wird ja teuer.
16:23Obwohl, ich meine, so ein großer Huf, der kann doch gar nicht die Chips alle treffen.
16:26Sie heißt Haslack.
16:28Na ja, da kann sie nichts dafür.
16:30Ja, ich denke, die Kühe, die haben jetzt alle Nummern.
16:32Ach, ich rede von unserer Vorsitzenden.
16:34Ach so, komm mal rüber.
16:35Ach so, komm mal rüber.
16:36Ja.
16:47Alex, äh, bin ich ein altmodischer Mensch? Kann das jemand von mir behaupten?
16:55Ach, hat sie das? Und das ärgert ich.
16:59Und wenn es so wäre?
17:02Was wollt, wenn ich zu dir Horn Ochse oder sowas gesagt habe? Da hatte ich das nie berührt.
17:06Und die Frau sagt...
17:10Die muss ich ja unbedingt kennenlernen, die Frau.
17:13Das könnte dir so passen, Alex.
17:18Oder...
17:20Das wäre vielleicht gar nicht so schlecht.
17:22Na eben.
17:25Häppchen hat Theaterkarten.
17:27Ach, das heißt, eine hat sie ja nicht mehr.
17:31Aber das regle ich.
17:34Du musst zusehen, dass du mit ihr und mit uns ins Theater fährst.
17:37Und so auch schon morgen.
17:39Das ist möglich. Ja.
17:40Aber dann müsstest du uns abholen.
17:41Nun ja.
17:45Du wirst doch als altmodischer Mensch nicht mit dem Auto vorfahren.
17:48Das muss man ganz anders machen, alter Droschkenkutscher.
17:52Und ich habe dich immer für meinen Freund gehalten.
17:55Also diesmal geschieht, was ich sage, ja?
17:58Ihr habt doch noch diese herrlichen Pferde, ne?
18:00Nein.
18:01Pferde haben mehr.
18:05Pferde?
18:07Ist das nicht langweilig?
18:09All die Daten einzugeben?
18:11Manchmal schon.
18:13Dafür rechnet er nachher umso schneller.
18:16Ist da auch ein Terminkalender drin?
18:19Ja.
18:20Aufgeschlüsselt auf die Zuchtrinder.
18:22Mit Besamungstermin und so weiter.
18:24Nein, ich meine den von Ihrer Chefin.
18:28Ich möchte gerne herausbekommen, ob ich Sie ins Theater einladen kann.
18:32Mhm.
18:35Um Ihre Einladung anzunehmen.
18:37Dazu brauche ich keinen Computer.
18:42Doktor, das ist Stefan.
18:44Aha.
18:45Bitte, mein Herr.
18:46Der Stuhl ist äußerst bequem.
18:49Nein, da setze ich mich nicht hin.
18:51So, nicht.
18:53Dann sagen Sie nur, ich soll den Mund aufmachen.
18:55Ja, was soll denn der Doktor sonst sagen?
18:57Ja, ganz recht.
18:58Der Wortschatz eines Zahnarztes ist zunächst ziemlich eingeengt.
19:02Ich bringe doch nur ein Stück von meiner Oma.
19:04Da muss ich mich doch nicht darauf setzen.
19:06Was bringst du?
19:06Na, ein Stückchen von seiner Oma.
19:09Aha.
19:09Und wer ist deine Oma?
19:11Ja, warum traut sich denn die Oma nicht selbst?
19:14Ah, zeig mal her.
19:16Aha.
19:21Oh.
19:21Oh.
19:22Ich wollte es selber mit Duzan kleben.
19:24Aber das erlaubt die Oma nicht.
19:26So.
19:26Na, Häppchen, dann machen Sie mal die entsprechende Buchführung.
19:29Ja.
19:29Die Oma, sag ich, ist doch gleich drauf warten.
19:31Ach, ach so, sagt die Oma.
19:34Mhm.
19:34Na, Häppchen.
19:35Besser wird wohl sein, zu wissen, was Meister Opis dazu sagt, oder?
19:38Ja, das glaube ich allerdings auch.
19:40Ja.
19:53Was machst denn du da?
19:54Wie stark ist denn der?
19:58Wer?
19:59Der Rosenbohrer?
20:011,2 höchstens, 1,5, stimmt's?
20:05Äh, wo haben wir Faxen?
20:06So einen brauche ich.
20:08So einen Bohrer?
20:09Für gedruckte Schaltung.
20:11Sieh, das Hauptproblem ist nicht das Ätzen der Schaltung, sondern das exakte Bohren der Lötpunkte.
20:16Ich baue mir einen Computer, kann ich den haben?
20:19Tja, und was sage ich meinem Doktor, wo der Bohrer da geblieben ist?
20:23Der ist ihm ja reingefallen.
20:25Ach so, schwindeln soll ich für dich auch noch.
20:29Den brauchst du also für gedruckte Schaltung.
20:32Mhm.
20:33Na, schön.
20:38So.
20:40Aber nun verdrückst du dich ins Wartezimmer.
20:43Hm?
20:44Ja?
20:45Ist noch was?
20:46So einen Spiegel.
20:47Wenn ich den hätte, dann könnte ich in der aufgebauten Schaltung, wissen Sie, wenn die Platinen so stehen.
20:52Das geht aber nicht.
20:54Ich habe schon versucht, mir selber einen zu bauen.
20:56Aber wenn ich so einen hätte, das wäre eine Wucht.
20:59Sag mal, du hast wohl deine Oma überredet, nicht selber zu gehen, was?
21:02Du bist doch eigentlich nicht wegen der Prothese gekommen.
21:04Doch, doch, wegen Oma.
21:05Ja?
21:06Ja?
21:07Ich glaube, ich habe noch einen Spiegel, der nicht mehr ganz in Ordnung ist.
21:12Ja.
21:14So.
21:17Bitte schön.
21:19Ich finde sie echt stark.
21:21Ja?
21:22Hau schon ab.
21:24Mein Doktor wird mir dafür die Ohren abreißen.
21:29Tja, ob ich mit der breiten Klammer so hinkomme, das kann ich nicht sagen.
21:33Hatten wir keine Detailabsprache?
21:35Leider nein. Ich wollte sie noch anrufen, aber konnte sie nicht erreichen.
21:39Ach ja, ich war ja ein paar Tage weg.
21:41Oh, welch ein Glanz in meiner bescheidenen Hütte.
21:46Salve, Dr. Post.
21:48Guten Tag, Herr Wittkugel.
21:49Andererseits wollte ich den Fertigstellungstermin nicht gefährden.
21:52Ich habe die Klammer also setzen lassen, auch wenn es nicht ausdrücklich abgesprochen wird.
21:56Wunderbar.
21:56Meister aller Klasse, sehen Sie sich das doch bitte mal an.
21:58Bitte, Herr Doktor. Würden Sie so lange warten, bis ich Zeit für Sie habe?
22:02Ich werde Ihnen noch verhandeln mit Frau Dr. Post.
22:04Oh, entschuldigen Sie, liebe Kollegen.
22:06Aber das ist ja wirklich nur Sekundensache. Sie erlauben doch.
22:08Aber ja.
22:09Das könnten Sie doch zwischendurch freihand mal anpappen, ne?
22:13Freihand anpappen?
22:14Ja, sind wir hier in einer Kartonagenfabrik?
22:16Nur wegen der besonderen Geschicklichkeit von Meister Opitz
22:19habe ich ihn gebeten, mir in dieser Frage behilflich zu sein.
22:22Aber ich kann ja einen Moment warten.
22:24Lieber Herr Doktor Wittkugel, sollten wir nicht endlich feststellen,
22:28dass Sie nicht einfach in den Gang meiner Arbeit eingreifen können?
22:30Das darf ja wohl nicht wahr sein, Herr Opitz.
22:33Ich werde doch wohl in meinem eigenen Labor...
22:35Die Praxis Wittkugel wird hier nicht anders behandelt
22:37als andere stomatologische Einrichtungen auch.
22:39Nicht schlechter, aber auch nicht besser.
22:41So.
22:42Das meinen Sie?
22:43Jawohl.
22:44Ich verhandle mit Frau Dr. Post.
22:45Dann warten diese jungen Damen da und dann...
22:47Ach, rutschen Sie mir doch den Pockel runter.
22:49Da.
22:56Also.
22:56Ja.
23:00Ihre Großeltern leben ja wohl nicht mehr, nicht?
23:02Das würden Sie nämlich begreifen, dass für einen alten Menschen die Zähne,
23:05und wenn es künstliche sind, nicht nur zum Kauen da sind,
23:09sondern dass das etwas mit Menschenwürde zu tun hat.
23:11Herr Laborleiter!
23:22Es ist außerordentlich wichtig, zu den Stomatologen stets ein enges Verhältnis zu pflegen.
23:29Ja, ja, ja.
23:30Nicht unbedingt in der Weise, wie Sie das verstanden haben.
23:34Je genauer Sie sich in gemeinsamer Arbeit verstehen,
23:38umso höher wird die Qualität der Arbeit für den Patienten sein.
23:41Da Sie in der Regel mit unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten müssen,
23:44ist es geraten, stets ein Klima der Kooperation aufrechtzuerhalten.
23:48Auch um den Preis von Grobheiten, die man schlucken soll.
23:50Überlegen Sie mal, wem ein Krach nützt und wem er schließlich schadet.
23:53Aber was zu viel ist, ist trotzdem zu viel.
23:55Ja, schon möglich.
23:57Also Sie werden sich der Prothese annehmen,
24:00und wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte bei mir, ja?
24:03Oder haben Sie auch keine Großeltern mehr?
24:08Da haben Sie also tapfer durchgehalten?
24:10Habe ich, Frau Doktor, ja.
24:11Haben Sie in den letzten 24 Stunden irgendwelche Medikamente genommen?
24:15Nein, habe ich nicht genommen.
24:16Alkohol getrunken?
24:17Nein, nein.
24:18Spritzen bekommen?
24:19Auch keine Spritzen bekommen.
24:20Sehe ich denn so zerprichtlich aus, Frau Doktor?
24:23Nein.
24:23Wenn es nötig wäre, könnten Sie mir mehr als nur den Zahn ziehen.
24:28Na, und wenn ich reingucken könnte, würde ich es glatt selber tun.
24:30Donnerwetter.
24:32Aber gegen eine kleine Lokalanästhesie werden Sie doch nichts haben.
24:35Nein, habe ich nichts.
24:36Äh, entschuldigen Sie, Kollegin, äh, ich meine, äh, pardon.
24:41Ähm.
24:42Silo Lila Heike, bitte.
24:43Ja, Frau Stobisch.
24:44Sagen Sie bitte, hat Häppchen Ihnen eine Theaterkarte gegeben?
24:49Ja, und ich freue mich.
24:50Na ja, ich meine, manche Inszenierung, die das...
24:53Kann ich die Karte mal sehen?
24:55Ja.
24:56Ja, natürlich.
24:56Die liegt da im Bestellbuch.
24:58Können Sie es sich mal nehmen?
25:01Tatsächlich, ja.
25:02Die brauche ich mal.
25:03Ich meine, kennen Sie die Inszenierung?
25:06Nein.
25:06Nicht?
25:07Also, dann muss Ihnen das Häppchen ja, äh, nachher noch erklären.
25:11Ich verstehe nicht.
25:12Na ja, ich meine, dann wird es Ihnen vielleicht nicht so schwer fallen, wenn...
25:16Ähm.
25:17Ich muss die Karte mal mitnehmen.
25:19Nehmen Sie an.
25:21Ich kann nicht anders.
25:24Und Sie, junger Mann, immer schön die Zähne zusammenbeißen und den Mund aufmachen.
25:30Wiedersehen.
25:32Tja, was war denn das nun?
25:34Also, wenn ich es richtig verstanden habe, eine Ausladung durch einen Doktor nach einer Einladung von Häppchen.
25:39Na, dann klappt das mit den beiden wohl doch nicht so.
25:42Tja.
25:43Dann wollen wir mal.
25:49Häppchen?
25:50Wenn Frau Strohbuck uns in die nächsten 14 Tage nicht grüßt, dann geht das in Ordnung.
25:54Dann hat das seine Richtigkeit.
25:56Pst.
25:56Ich hab...
25:57Was, pst, wieso?
25:58Herr Wiegand hat leider wieder Schmerzen.
26:01Ah, Tag, Herr Wiegand.
26:02Tag, Herr Doktor.
26:04Schmerzen?
26:04Na ja, das wundert mich nicht.
26:09Sie doch hoffentlich auch nicht.
26:13Ich habe es Ihnen ja vorausgesagt.
26:15Oder etwa nicht?
26:17Doch.
26:18Ja, ja.
26:21Na, dann wollen wir doch mal sehen, was wir da machen können.
26:23Ach, äh, Häppchen, sagen Sie, ist der Junge noch da?
26:25Ja.
26:26Äh, er kann die Prothese seiner Oma, äh, sagen wir, heute Nachmittag um drei Uhr abholen.
26:32Ach, wie schön.
26:32Dann macht Herr Opitz unsere Reparatur also außer der Reihe.
26:36Natürlich, Opitz macht das schon.
26:38Na ja, er wird zwar ein paar Flüche ablassen, aber dann in sich gehen und die Arbeit machen.
26:43Sagen Sie dem Jungen bitte Bescheid, hm?
26:45Ah, ja.
26:48So, nun zu Ihnen.
26:51Herr Wiegand, na, wie sieht es denn aus?
26:52Haben Sie sich immer noch nicht durchringen können, hm?
26:55Ah, Herr Doktor.
26:56Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
26:58Na, bitte meinen Mund auf.
27:02So, wollen wir mal sehen.
27:06Ja, natürlich.
27:06Ah.
27:08Ah.
27:09Oh.
27:09Ja, ja, ja.
27:10Schau, mein lieber Herr Wiegand.
27:12Wunder sind in unserem nüchternen Zeitalter äußerst rar geworden.
27:17Und in Ihrem Mund- und Zahnbereich haben sich über Nacht kein Ereigniszustand unverändert.
27:22Ich weiß, ich weiß, es wäre vielleicht das Beste.
27:26Nicht vielleicht, sondern bestimmt.
27:29Ich verstehe das überhaupt nicht.
27:31In meinem Alter.
27:32Und dann schon an die Zähne ziehen.
27:33Ja.
27:34Noch in der Garantie-Zeit, nicht wahr?
27:38Leider gibt es da ja keine Garantie.
27:40Ja, schön wär's nicht, oder?
27:42Bei sachgemäßer Anwendung haltbar bis zum 60. Lebensjahr.
27:46Aber im Ernst, Herr Wiegand.
27:49Die Verhaltung an den Wurstelspitzen lassen sich konservativ nicht beheben.
27:53Und Ihr Rheuma wird schlimmer werden.
27:57Aber natürlich, der Entschluss zu den Extraktionen, der muss natürlich von Ihnen kommen.
28:05Sie entschuldigen, Herr Doktor.
28:07Aber Heike, was ist denn passiert?
28:12Ach Doktor, ich müsste mal mit zu Frau Strombusch.
28:16Herr Häppchen, dann sagen Sie ihr, dass es mir irgendwie leid tut.
28:19Aber es ist eben ein Notfall.
28:21Na ja, ein Notfall nicht gerade.
28:23Was verstehen Sie denn davon?
28:25Häppchen, gehen Sie zu ihr und sagen Sie ihr, wir besorgen ihr Karten für die komische Opa, wenn sie jetzt
28:30nicht so traurig ist.
28:31Was soll ich sagen?
28:33Nein, nicht Sie! Häppchen!
28:35Also, ich versteh kein Wort, aber wir gehen erst mal, ja?
28:41Entschuldigung.
28:45Wollten Sie auch schon gehen?
28:47Ich habe nichts verstanden.
28:49Na, das macht nichts.
28:50Wissen Sie, dass man uns Mediziner nachsagt, wir hätten das Latein erfunden, damit uns die Patienten nicht verstehen?
28:56Sie scherzen.
28:57Aber nein!
28:59Und damit sind wir ja auch gut raus.
29:01Dann ist immer der Patient schuld, wenn er uns nicht versteht, nicht wahr?
29:04So, also nur noch mal den Mund auf.
29:07Ihr Humor macht es mir auch nicht leichter.
29:09Das soll es auch nicht.
29:11Es ist ja immerhin ein schwerer Entschluss, nicht wahr?
29:15Und wenn ich nun alles vermeide, was schädlich ist?
29:18Wenn ich mein Boot verkaufe und nicht mehr aufs Wasser gehe.
29:22Ach, von so einem Boot wollen Sie sich trennen, aber nicht von so ein paar klitzekleinen Zähnen.
29:28Ein Boot kann man sich wieder kaufen.
29:32Herr Wiegand, überlegen Sie mal.
29:35Sie können doch nicht mit einem permanenten Infektionsherd im Körper herumlaufen.
29:40Haben Sie eine Vorstellung davon, was Sie auszustehen haben, wenn Ihre rheumatischen Erscheinungen sich weiterentwickeln?
29:47Na ja, muss wohl sein.
29:51Also?
29:53Jawohl nun.
29:54Bitte, Herr Doktor, nicht sofort.
29:56Ich meine, nicht heute.
29:59Meine Tochter hat heute Geburtstag.
30:02Und da...
30:03Aber ich lasse es bestimmt mal.
30:06Nächste Woche, ja?
30:08In Ordnung.
30:10Macht fünf Mark für eine ergebnislose Beratung.
30:15Ja, nun lassen Sie bloß Ihr Geld stecken, das war ein Scherz.
30:18Oh, klar.
30:20Na, was ich Ihnen sonst gesagt habe, ist leider kein Scherz.
30:24Und je schneller, desto besser.
30:28Ich melde mich, Herr Doktor.
30:30Ja, tun Sie das.
30:36Wiedersehen.
30:37Richtig.
30:45Häppchen.
30:47Häppchen.
30:48Wie lange diskutieren die denn um diese Theaterkarten?
30:55Ich bin dann fertig.
31:00Sehr schön.
31:07Na, jetzt bin ich aber erschocken.
31:10Seit wann sind Sie denn schreckhaft?
31:11An sich nicht.
31:12Aber wenn Sie bei mir anklopfen, kann einem schon der Schreck in die Glieder fahren.
31:15Mhm.
31:16Na, nur nachdem Sie den Schock überwunden haben.
31:18Da können wir uns ja wieder vertragen.
31:20Vielleicht war ich auch ein bisschen zu grob.
31:21Na, das mache ich ja nichts, wie ich sehe.
31:23Na, also.
31:25Schnell, freie Hand.
31:27Und trotzdem präzise.
31:29Da erkennt man Ihre Heidenschaft.
31:30Ganz wie Sie meinen.
31:31Das war also jetzt für jemanden ein Lob.
31:35Ja, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich kann es nicht für mich in Anspruch nehmen.
31:38Oh, das ist ja zu bescheiden, Meister Uppitz.
31:41Und, äh, Herr Doktor Freihand darf kein Dauerzustand werden.
31:45Bitte sehr.
31:47Danke sehr.
31:49So eilig wäre es ja nun auch wieder nicht gewesen, ne?
31:57Ja, was ist denn Herr Schärften?
32:00Ist doch kein Coward hier.
32:01Wenn das wäre, hätte ich Eintritt von Ihnen verlangt.
32:11Na, heute hat unser Heike bestimmt einiges bei Ihnen gelernt, Häppchen.
32:14Ach, das ist doch nicht wahr, Frau Strobel.
32:17Doch, das ist schon wahr, Frau Habmeier.
32:19Wenn der Mann aber auch schwindelt.
32:20Na ja, der hat dort früher noch mit Christine genommen.
32:23Ach, männliche Eitelkeit.
32:25Den Schein der Unversehrtheit erhalten um jeden Preis.
32:29Die Herren der Schöpfung, die sind schon eine wundersame Ausgabe der Natur.
32:35Na ja.
32:36Jedenfalls war es gar nicht so einfach, diese Blutung zum Stillstand zu bringen.
32:40Schön.
32:40Besten Dank für Ihre Tatkräftehilfe.
32:43So, dann werde ich mal wieder zu meinem Doktor gehen.
32:45Und ich danke ihm, dass er Sie so widerspruchslos gehen ließ.
32:48Das richte ich ihm gerne aus.
32:56Guten Tag, geplagte Gemeinde.
32:58Wir sind mal richtig.
32:59Billa und Jürgen gleich darüber.
33:01Komm, Bruder, du bleibst bei mir.
33:03Ja, und die anderen alle darüber.
33:06Durchtreten, sagte der Schaffner.
33:08Durchtreten, durchtreten.
33:10Wo bleibt denn nur das Opferlamm?
33:11Wird bitte nicht anzüglich, Bruno.
33:13Ach, anzüglich, sagte der Schneidermeister.
33:16Na komm, Bruder, komm, komm, es ist eilig.
33:19Mal rennen in die gute Stube.
33:24Was bedeutet denn dieser Aufzug?
33:27Sie haben sich bestimmt in der Adresse geirrt.
33:29Doch kein Stück, Madame.
33:31Ob Zahnarzt oder Standesamt gestöhnt werden muss.
33:35Du bist schon wieder anzüglich, Bruno.
33:37Ich konstatiere doch bloß, Milli, besser vor den entscheidenden Worte gejault als hinterher.
33:43Ja.
33:44Also, Sie sind der Patient.
33:46Ja, das ist nicht zu übersehen.
33:48Vor allen Dingen nicht zu überhören.
33:50Wir müssen in einer halben Stunde auf dem Standesamt sein.
33:52Oh, eine junge Ehe.
33:54Oh Gott, die Hümmchen.
33:55Unbekannterweise.
33:56Herzlichen Glückwunsch.
33:57Gehen Sie mal schon, Schwester.
33:58Gehen Sie und scheuchen Sie den Doktor.
33:59Ja, wie ist denn Ihr Name?
34:01Mehl.
34:01Ganz einfach.
34:02Mehl wie Kleister.
34:04Und das hier ist die Jungfamil, meine verehrte Tochter, die ihren klebrigen Namen
34:08nun ganz schnell loswerden möchte.
34:09Aber, wenn der Auserwählte dann nachher vom Standesbeamten bloß jault,
34:13dann macht sich der Mann doch ganz falsche Gedanken.
34:16Also, wenn Sie einverstanden sind, dann nehme ich den jungen Mann gleich mit.
34:19Ja.
34:19Kommen Sie, Herr Mehl.
34:21Mein Schwiegersohn heißt Stutthof.
34:22Und noch ist das nicht, Mutter.
34:24Und wenn der Doktor das halbe Maul wegreißt, dann wird das auch nicht.
34:27Kommen Sie, Herr Stutthof.
34:29Na.
34:30So.
34:33Ich bring Ihnen einen Brautpaar, Doktor.
34:35Ja, das ist ja reizend.
34:37Bitte.
34:37Sie befinden sich in einer stomatologischen Praxis und ich auf dem Standesamt.
34:41Bitte.
34:41Ich hoffe, das ist Ihnen bekannt.
34:43Dann soll denn das Schicksal unerbittlich zuschlagen.
34:45In einer Stunde.
34:46Oh.
34:47Und da kommen Sie jetzt erst mal auf, bitte.
34:49Wenn ich nicht gemerkt hätte, dass Steffen solche Schmerzen hat,
34:52dann wären wir immer noch nicht da.
34:53Ah.
34:53Na, wie haben Sie es denn gemerkt?
34:54Durch Telepathie, oder?
34:55Beim Küssen, da ist der mal so zusammengezuckt.
34:57Ah.
34:59Na ja, das ist natürlich in Ihrem Falle dann ein Erlangenzeichen, ja.
35:03Extraktion?
35:04Ja, ungern, aber mir bleibt keine Wahl.
35:06Ich habe gesagt, Steffen, wir gehen noch vorher zum Zahnarzt, nicht hinterher.
35:09Oh ja, das kann ich gut verstehen.
35:12So.
35:13Na ja, ein Ja-Wort unter diesen Umständen.
35:16Leitungs- oder Lokalanästhesie?
35:18Lokal.
35:19Ist es schon soweit?
35:21Bitte, Vater, geh raus.
35:22Denk an was schönes, Steffen.
35:25Es ist ja nicht wegen der Hochzeit, aber eine Hochzeitsnacht mit Zahnschmerzen,
35:28das wünscht man doch seinem ärgsten Weinen, nicht wahr?
35:30Sie warten bitte draußen, ja?
35:33Eke, Eke.
35:37Na und Sie?
35:38Wollen Sie Zeuge dieses grausamen Schauspiels sein?
35:41Von uns beiden habe ich die besseren Nerven.
35:44Außerdem muss ich doch seine Hand halten.
35:46Ach so.
35:46Dazu haben Sie doch noch ein ganzes Leben lang Zeit.
35:49Bitte schön, Doktor.
35:50Danke.
35:51Bitte, Fräulein Mehl.
35:52Lassen Sie nur Häppchen.
35:54Ich trete zwar selten vor Publikum auf, aber in diesem Falle, sie ist ja sogar in Weiß.
36:02So, schön durch die Nase atmen jetzt und Mund auf.
36:06Schön durchatmen, ja.
36:08Wie weit ist es denn?
36:10Unser Schwiegersohn hat sich seinem Schicksal ergeben.
36:13Ach, du wirst schon wieder anzüglich, Bruder.
36:27Du hast also Frau Strobisch die Karte wieder weggenommen.
36:30Ja, was soll ich dann machen?
36:32So kann man aber nicht mit Frau Strobisch umgehen.
36:35Na, das weiß ich auch.
36:36Warum sind wir überhaupt eine Stunde eher los?
36:39Na, weil wir ins Theater fahren.
36:41Aber mit dem Wagen dauert es doch keine Stunde.
36:43Wir fahren ja auch nicht mit dem Wagen.
36:58Na komm, komm, komm, komm.
37:04Ihr wollt doch nicht etwa mit der Kutsche fahren?
37:06Oswald kann doch als altmodischer Mensch nicht mit dem Taxi vorfahren.
37:10Ich sowieso nicht.
37:11Ach so.
37:13Die schönen Blumen.
37:15Also Oswald, auf zur Eroberung der Festung.
37:18Welche Frau kann schon von sich behaupten, so beim Wort genommen worden zu sein?
37:22Wer kutschiert denn?
37:23Du natürlich.
37:25Du hattest doch die Idee.
37:27Also gut, Oswald, da werde ich mal die Zügel in die Hand nehmen.
37:34Na ja, also klingeln musst du schon alleine.
37:37Ja.
37:40Ob wir nicht doch ein Taxi nehmen?
37:42Hat sie es nun zu dir gesagt oder nicht?
37:48Alexander, kannst du mir irgendwann erklären, was hier vorgeht?
37:53Ich hatte sie nicht so früh erwartet.
37:55Darf ich mir erlauben?
37:57Oh, danke.
37:59Mit der Kutsche dauert es doch etwas länger und Oswald bestand darauf, entsprechend seiner
38:04Charakteristik vorzufahren.
38:06Wittkugel mein Name, Alexander.
38:09Ich bin zwar auf dem Lande aufgewachsen, aber mit einer Kutsche bin ich noch nicht ins Theater gefahren.
38:17Frau Habmeier.
38:19Guten Tag.
38:19Guten Tag.
38:20Danke.
38:21Na, es wird Ihnen hoffentlich gefallen, nicht wahr?
38:25Also dann, bitte einsteigen.
38:29Bitte.
38:32Danke schön.
38:38Ist sicher sehr romantisch.
38:41Romantisch.
38:42Na, hoffen wir es.
38:46Frau Wetz.
38:50Vorwärts.
38:50Na.
38:51Gute.
38:52Vorwärts.
39:09Nein, es bleibt dabei nicht hier.
39:11In einer halben Stunde bin ich da.
39:13Ja.
39:16Nachricht von nur, Herr Opitz.
39:18Nein, äh.
39:19Aber ich muss, äh, früher fort.
39:22Sie haben ja noch eine kleine Weile zu tun, Jörg.
39:25Sie nehmen bitte die Schlüssel an sich.
39:27Kontrollieren Sie die Gasabsperrung, Hauptschalter aus und Licht löschen.
39:31Äh, Sie wissen ja Bescheid.
39:33Äh, das ist eine Ausnahme und ein Beweis meines Vertrauens.
39:35Alles klar, wir sorgen für Ordner.
39:37Keiner geht, der nicht seinen Platz aufgeräumt hat.
39:39Dass mir wirklich alles blitzbar reicht, ja?
39:41Bis morgen.
39:41Morgen.
39:42Wiedersehen.
39:47Andrea.
39:48Hm?
39:49Bleibst du nachher noch ein bisschen?
39:52Ja.
40:00Nein.
40:01Für meine Seminargruppe lege ich die Handelsfeuer.
40:03Da würde niemand über die Stränge schlagen.
40:05Die jungen Leute sind fleißig und diszipliniert.
40:08Das ist Juliane auch?
40:09Ja, ja, das ist sie.
40:11Warum behandelst du sie dann nicht wie die anderen?
40:16Weil sie deine Tochter ist.
40:17Findest du das richtig, Martin?
40:20Das ist so lange her, dass wir uns getrennt haben.
40:24Sag ruhig, wie es war.
40:25Du hast mich verlassen.
40:26Es gibt dir aber nicht das Recht, Juliane so hart anzufassen.
40:29Sie könnte deine Tochter sein.
40:32Nein, nein.
40:33Wir haben uns vor 20 Jahren getrennt, Juliane ist 17.
40:37Warum bist du dann so streng?
40:38Da kannst du doch ein bisschen nett sein.
40:42Im Gegenteil, ich denke mir, es ist meine Pflicht.
40:48Du hast dich nicht geändert.
40:54Du auch nicht.
40:56Jedenfalls nicht wesentlich.
41:00Pingelig, genau.
41:03Prinzipienfest.
41:06Eigentlich bin ich dir deshalb damals davon gelaufen.
41:11Plötzlich hatte ich Angst vor dieser Prinzipienfestigkeit.
41:17Jedenfalls haben wir uns nie etwas vorgemacht.
41:20Du sprichst immer noch so, wie du denkst.
41:26Margot, deine Tochter ist ein braves Mädchen.
41:29Begabt, intelligent.
41:30Ich verspreche dir, ich mache aus ihr eine ausgezeichnete Technikerin.
41:34Vorausgesetzt, dass sie sich nicht noch einmal bei ihrer Mutter darüber beschwert,
41:37dass ich sie zu hart anfasse.
41:39Das verstehe ich nicht, Martin.
41:43Die jungen Leute in meinem Labor sollen nicht nur lernen, wie man einen Abdruck ausgießt und eine Krone poliert,
41:48sondern auch, wie man seinen Weg durch eigene Leistung findet.
41:52Nicht durch Beziehung.
41:54Niemand soll sagen dürfen, ich würde Juliane vorziehen, weil wir beide...
41:58Oh, Martin.
42:00Naja, du sagst ja selbst, es ist so lange her.
42:07Auf deine Tochter.
42:10Dann darf Jule morgen wiederkommen?
42:12Wehe ihr, wenn sie nicht erscheint.
42:14Ich danke dir, Martin.
42:16Und damit ist die Angelegenheit erledigt, ja?
42:18Bestens, würde ich sagen.
42:19Danke.
42:22Sie bekommt ihren Verweis, weil sie unentschuldigt gefehlt hat, und dann ist die Sache in Ordnung.
42:27Ja, Margot, Prinzip ist Prinzip.
42:41Ja, ich bin sicher.
42:43Ich bin sicher.
42:44Ich bin sicher.
42:59Ich bin sicher.
43:03Bitte.
43:04Alex, die Karten hast du.
43:06Ja.
43:07Naja, aber ich konnte hier nicht stehen bleiben, nicht wahr.
43:10Ja.
43:11Sicher, aber die Karten kannst du mir trotzdem geben.
43:14Ja.
43:14Das Gespann nicht allein lassen, nicht?
43:16Nein, nein.
43:17Häppchen, was soll ich denn machen?
43:19Ja, ich weiß ja auch nicht, aber wir müssen jetzt rein.
43:23Du machst dich großartig da oben.
43:27Gehen wir.
43:31So ein Schuft.
43:33Ja, wenn es nicht meine eigene Idee gewesen wäre.
43:36Guten Abend, Wachtmeisterschneider.
43:38Ja, guten Abend.
43:38Wittkugel.
43:39Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie mit Ihrem Fahrzeug im Parkverbot stehen.
43:43Ja, ja, ich weiß. Ich habe doch nur jemanden aussteigen lassen.
43:46Also bitte, fahren Sie weiter.
43:48Ja.
43:50Ja.
43:50Nervous, vorwärts.
43:53Vorwärts.
43:55Vorwärts.
44:28Ja.
44:39Ja.
44:50Ja.
44:50Ja.
44:52Ja.
44:53Ja.
44:53Ja.
44:58Ja.
44:59Ja.
44:59Ja.
45:06Ja.
45:18Ja.
45:24Ja.
45:32Ja.
45:34Ja.
45:35Ja.
45:35Ja.
45:36Ja.
45:39Wenn ich morgen erzähle, wen ich, wann, wo und wie hier heute abgetroffen habe, das glauben wir kein Mensch.
45:46Dann lass es.
45:48Ich lass es.
45:49Ja, dann lassen Sie es. Auf Wiedersehen.
45:52Auf Wiedersehen.
46:22Nichts bringt zwei Menschen näher, als gemeinsam zu lösende Probleme.
46:27Na dann sieh mal zu, Voswald, wie du nach Hause kommst.
46:32Und ihr wollt doch auch in den Stall.
46:53So, dann sind wir wieder zu Hause.
46:55Du stehst du, du stehst du.
47:03So, ist fein.
47:07Ah, Herr Wittkugel, verdun, Doktor meine ich.
47:09Aber das geht schon in Ordnung.
47:11Der Titel sagt mir unser Kollegen und Akademikerin etwas aus.
47:19Der lag noch hinten in der Kutsche.
47:21Ich nehme an, dass Sie ihn nachher vermissen werden.
47:23Ach, Oswalds bunte Wiese.
47:26Na ja, na ja.
47:28Nein, nein, nein, nein, ich habe ihn nicht vermisst.
47:30So gehört ja mehr meinem, meinem Freunde Oswald, der hat ihn einer Dame zuge...
47:35Sagen Sie, habt ihr hier nicht einen neuen Vorsitzenden?
47:37Genau, eine Sie.
47:39Ja, er ist Passlack.
47:40Komisch, ne?
47:41Na ja, für seinen Namen kann ja niemand etwas.
47:43Ich meine nur komisch, dass man sich so schwierige Namen leicht merkt.
47:46Ja, ja, ne, die Blumen nehme ich mal.
47:47Ja, da werde ich eine Dame eine Überraschung machen, die das von mir bestimmt nicht erwartet.
47:52Und sonst wäre es ja auch keiner.
47:54Ja, genau.
47:55Wie spät ist es denn eigentlich?
47:56Es ist jetzt genau halb neun.
47:58Ach, es ist gerade Pause nach dem zweiten Akt.
48:00Wie bitte?
48:01Im Theater ist jetzt Pause.
48:02Ach, Theater? Soll ich Ihnen eine Taxe besorgen?
48:05Nein, nein, danke. Mein Wagen steht ja morgen.
48:08Na dann, schönen Abend noch.
48:20Guten Abend. Warten Sie auf neues Leben?
48:23Nee, ich bin mit meinem jetzigen Leben sehr zufrieden.
48:26Aber Sie haben recht, die Bestellung kam von dort.
48:29Mein Name ist Passlack. Einen kleinen Moment bitte noch, ja?
48:32Herr Dr. Baumann, ich danke Ihnen für den Theaterabend.
48:35Allerdings hätte ich Sie für weniger empfindlich und für weniger nachtragend verhalten.
48:39Ich bin in altmodischen Menschen, entschuldige ich mich.
48:42Sie wollten mich ja sogar durch den Computer einladen.
48:45Ich hoffe, dass wir eine Form der Zusammenarbeit finden werden.
48:49Frau Hartmeier, darf ich Sie nach Hause fahren?
48:51Also, wenn Sie mir ein Stück mitnehmen würden, wäre schön.
48:53Ich habe noch was in Ordnung zu bringen.
48:54Ja, gern.
48:56Ja, einen Moment.
49:05Gute Fahrt.
49:06Ja.
49:22Alexander, das verdanke ich deinen weisen Anschlägen.
49:26Einmal muss ich auf dich hören.
49:28Ich habe ne ich nicht so.
49:37Ja, Lee.
50:25Ich habe es noch nicht so gut, aber ich habe es noch nicht so gut, aber ich habe es noch
50:28nicht so gut.
50:39Du bist ein wahres Prachtstück.
50:41Ach, Quatsch. Ich bin eine dumme Pute.
50:44Mach deine Arbeit statt, im Bett zu liegen.
50:46Na, das wäre aber sehr einsam.
50:48Aber viel ehrlicher. Du weißt doch, wer schläft, sündigt nicht.
50:51Bist du da so sicher?
51:18Stell dir mal Papa Opitz vor, wenn morgen früh meine Arbeit nicht frisch poliert auf seinem Platz liegt.
51:26Der schneidet mir doch die Ohren ab.
51:28Die reißt aber eher mir ab, wenn der herauskriegt, dass ich deine Testarbeitsarbeit gemacht habe.
51:32Nee, dann schon eher mir, weil ich den Schlüssel nicht bei der Schwester abgegeben habe.
51:35Das war's.
51:44Das war's.
51:46Das war's.
52:06Na los, worauf wartest du?
52:07Ich komme ja schon.
52:18Na wunderbar, Meister Opitz.
52:22Da haben wir den Beweis, dass es nicht geht.
52:32Kommen Sie doch bitte rein.
52:34Bitte.
52:36Ich hätte bestimmt nicht geklingelt, wenn ich nicht noch Licht gesehen hätte.
52:39Nee.
52:40Das war doch ein guter Einfall.
52:42Ich gehe doch sowieso nicht so früh ins Bett.
52:45Warum haben Sie mir denn nicht gesagt, dass er Ihnen die Karte weggenommen hat?
52:47Ach na ja.
52:48Das ist mir sehr peinlich.
52:50Ich dachte mir, das Ganze, das ist weniger ein Problem zwischen dem Doktor und mir als zwischen Ihnen beiden.
52:55Nein, da wollte ich mich doch nicht einmischen, Häppchen.
52:57Also das hätte er nicht tun, doch.
52:58Entschuldige Sie bitte.
52:59Tasse Tee?
53:01Ach nein, so spät nicht mehr, danke.
53:03Aber ein Glas Wein, ja?
53:04Bitte.
53:05Na ja, schön.
53:14Das sind mein Mann und ich auf einem Stomatologenkongress in Karl-Marx-Stadt.
53:18Gut sah er aus, ihr Mann.
53:20Und das da links, das ist ein Fendingi.
53:23Ach, der war ein ganz begeisterter Segler, obwohl er nie einen vorderen Platz belegen konnte.
53:27Kommen Sie, setzen Sie sich.
53:34Ach, Frau Strobusch, das muss schwer für Sie gewesen sein.
53:51Ich bin heute nicht da.
53:53Ihr habt stummfreie Bude.
53:54Sabine, na, wie rücksichtsvoll.
54:01Häppchen?
54:14Ihr wolltet einkaufen, ich schlafe zu Hause, Häppchen.
54:17Na prima.
54:20Krieg ich dann jetzt vor Geisterstunden noch was zu essen her?

Empfohlen