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  • 13 hours ago
مسلسل Murder Mindfully مترجم - Episode 1

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00:16I'm not a violent person.
00:19I'm not a violent person.
00:20The same way.
00:22I've never been in my whole life.
00:24I've never been able to do it.
00:26And the first person I've only made it with 42.
00:31Well, in the last few weeks I was almost half a dozen full.
00:36But all in best way.
00:38The logical result of my new,
00:41I'm not a living in my life.
00:43I'm getting my job and my family life in absolute Klang.
00:58Vor 3 Monaten sah das noch ganz anders aus.
01:01Von Achtsamkeit war ich mindestens so weit entfernt wie mein Mandant von einem Freispruch.
01:06Er war nachmittags in einem Juweliergeschäft angetroffen worden,
01:09als er sich gerade einen Verlobungsring aussuchen wollte.
01:13Statt Geld hatte er aber nur eine geladene Pistole dabei.
01:16Als der Ring ihm nicht gefiel, soll er den Juwelier mit der Waffe geschlagen und in eine Vitrine gestoßen haben.
01:21Da der stille Alarm bereits ausgelöst war, wurde der Beschuldigte vor Ort vorläufig festgenommen.
01:26Wollen Sie sich zu diesen Vorwürfen äußern?
01:29Nein, mein Mandant möchte sich nicht äußern.
01:31Aber ich kann Ihnen versichern, es war ein unglücklicher Einzelfall, den er wirklich sehr bedauert.
01:37Eine Kurzschlussreaktion auf die Anstrengungen, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren.
01:42Herr Tschimgü teilt unsere Wertvorstellungen von Ehe und Familie.
01:46Mit dem Verlobungsring wollte er lediglich die familiäre Bindung zu seiner langjährigen deutschen Freundin festigen.
01:57Ich beantrage den Haftbefehlsantrag zurückzuweisen.
02:00Es besteht weder Flucht noch Wiederholungs- noch Verdunklungsgefahr.
02:03Er ist doch mehrfach vorbestraft.
02:05Nicht wegen Gewaltdelikten.
02:06Und ich sehe auch keinen Grund zur Annahme, dass mein Mandant flüchten könnte.
02:10Er hat eine feste Freundin, fast Verlobte.
02:13Er geht einer geregelten Tätigkeit nach und hat einen festen Wohnsitz bei seinen Eltern.
02:19Falls Ihnen das aber alles nicht reicht, sind wir gerne bereit, eine Kaution zu hinterlegen.
02:24Die monatlichen Einkünfte meines Mandanten belaufen sich auf 1500 Euro netto.
02:40Bei dieser Größenordnung erscheinen mir 3000 Euro mehr als angemessen.
02:50Er hasst Typen wie mich.
02:54Und damit hat er noch nicht mal Unrecht.
02:56Mit meinen früheren Idealen als Jurastudent hätte ich es auch völlig gerechtfertigt gefunden,
03:01wenn so ein Vollasi direkt mal für ein paar Jahre im Bau verschwindet.
03:05Aber mit meiner jahrelangen Erfahrung als Strafverteidiger hatte ich den Idioten nach knapp zwei Stunden wieder auf freiem Fuß.
03:13Hey, danke dir, Anwaltmann.
03:16Er hat mich rausgeboxt, Jungs.
03:18Geile Uhr.
03:18Hey, was geht ab? Gehen wir heute zusammen steil oder was?
03:21Ich glaube, du hast heute noch was anderes vor.
03:23Ah, shit.
03:34Der Chef dieser Vollasis und gleichzeitig mein Hauptmandant war Dragan Sergovic.
03:42Drogen, Prostituierte, Waffen.
03:45Alles keine gute Mischung, wenn man mich fragt.
03:47Meine Aufgabe war es, nicht nur Dragan's Leute rauszuhauen, sondern auch sein Unternehmensportfolio ständig zu modernisieren
03:54und seine gesamten Aktivitäten unter dem Radar der Staatsanwaltschaft zu halten.
03:59Meine Familie lebte sehr gut davon.
04:02Leider ohne mich.
04:04Immer war ich zu spät oder gar nicht da.
04:07Sogar wenn's drauf ankam.
04:12Ich konnte selten was dafür.
04:14Andere verfügten über meine Zeit.
04:20Aber Schuld war ich trotzdem.
04:30Wenigstens kann man sich bei dir immer darauf verlassen, wo deine Prioritäten liegen.
04:36Können wir vielleicht erstmal ein paar Sätze wechseln, bevor wir zu den Vorwürfen übergehen?
04:41Du musst ja auch nicht in Ihre traurigen Kinderaugen schauen, oder?
04:43Auch wenn die Liebe zwischen uns noch nicht ganz erloschen war, so hatten wir diese zarte Pflanze beim Umtopfen in
04:49den großen Familienpott offensichtlich zu wenig gepflegt.
04:53Kurz, es ging uns so wie vielen erfolgreichen Jungfamilien.
04:56Scheiße.
04:57Ich habe ehrlich gesagt keine Energie mehr, mich mit dir zu streiten.
05:00Aber so geht's auf jeden Fall nicht weiter.
05:05Hier.
05:07Vielleicht ist das hier was für dich.
05:14Achtsamkeit?
05:15Dein Ernst?
05:17Oh, come on.
05:18War so klar, dass du das scheiße findest, wenn's von mir kommt?
05:21Nein, nicht, weil's von dir kommt, sondern weil ich's scheiße finde.
05:24Hör mir mal zu.
05:25Ich weiß, dass du nichts für mich ändern willst.
05:27Nicht mehr.
05:28Musst du auch nicht.
05:30Vielleicht aber für Emily.
06:12Tut mir leid, Schatz.
06:14Ich hab's heute leider nicht geschafft.
06:19Aber wir holen das nach, okay?
06:35War ich zu Hause, machte ich alles falsch.
06:38Kam ich zu spät nach Hause, war es auch falsch.
06:42Mir blieb eigentlich nichts anderes übrig, als mich noch tiefer in meinen verhassten Job zu stürzen.
06:53Morgen.
06:54Morgen.
06:59Morgen.
07:00Herr Diemel, ich bräuchte noch eine Unterschrift von Ihnen.
07:10Ach so.
07:12Sie sind da gar nicht eingeladen?
07:19Natürlich wusste sie, dass ich nicht eingeladen war.
07:22Ich war das Aschenputtel der Kanzlei.
07:27Entschuldigung.
07:28Ich durfte die Drecksarbeit erledigen, wurde aber nie auf den Ball eingeladen.
07:34Neben meiner Tätigkeit als Strafverteidiger schleuste ich Dragan's zwielichtige Einkünfte durch zahlreiche Stiftungen, Speditionen und Franchiseunternehmen.
07:43Morgen.
07:44Ich verdiente mein Geld, indem ich schlechten Menschen Gutes tat.
07:51Natürlich war ich mir völlig im Klaren darüber, dass das System, das ich selbst entworfen hatte, nicht gut war.
07:57Und zwar weder für andere, noch für mich selbst, noch für meine Familie.
08:17Klar musste ich irgendwas ändern.
08:20Aber Achtsamkeit war für mich so ein Aufguss des immergleichen Esoterik-Tees, der in jedem Jahrzehnt wieder aufgewärmt und unter
08:27anderem Namen verkauft wird.
08:29Ich fand das total scheiße.
08:32Aber für meine Tochter hätte ich mich auch von Sodom nach Gomorra schicken lassen, wenn es in einer dieser Städte
08:38eine Chance für uns als Familie gegeben hätte.
09:16Ich habe mich auch von Sodom nach Gomorra schicken lassen, wenn es in einer dieser Städte eine Chance für mich
09:19ist.
09:34Ich bin froh, dass ich es überhaupt einrichten konnte.
09:56Wir können aber auch wirklich gerne ein bisschen schneller durchs Programm für das gleiche Geld.
10:02Der Weg wird nicht kürzer, wenn man rennt.
10:05Aber man ist trotzdem schneller am Ziel.
10:20Hören Sie, meine Frau dachte, es sei eine gute Idee, wenn ich hierher käme.
10:23Aber ich glaube, ich bin doch falsch hier.
10:26Nein, das sind Sie nicht.
10:28Ich kenne Sie jetzt seit 20 Minuten und ich denke, Sie sind hier genau richtig.
10:33Sie können mich nicht seit 20 Minuten kennen.
10:36Ich bin ja erst seit knapp drei Minuten hier.
10:37Ja, aber Sie hätten vor 20 Minuten hier sein können.
10:40Aber die ersten 15 Minuten haben Sie offenbar mit was ganz anderem verbracht.
10:44Und dann haben Sie drei Minuten draußen vor der Tür gestanden und haben sich überlegt, ob Sie ein zweites Mal
10:48klingeln.
10:49Richtig?
10:51Ja.
10:53Und in den drei Minuten, in denen Sie jetzt hier sind, habe ich von Ihnen erfahren, dass Sie Verabredungen, die
10:58mit Ihrem Wohlbefinden zu tun haben, als nicht verbindlich ansehen.
11:03Und dann, dass Sie Ihre Prioritäten durch andere setzen lassen und dass Sie Schweigen nicht aushalten können.
11:15Nicht schlecht.
11:18Wenn Sie jetzt genau aus diesen Gründen auch keinen Sex mit mir haben wollen, dann fühle ich mich genau wie
11:22zu Hause.
11:27Joschka Breitner, schön, dass Sie da sind.
11:30Björn Dieme.
11:37Hätten Sie vielleicht ein Espresso für mich?
11:50Nennen Sie mir doch mal fünf Dinge, die damit zu tun haben, dass Sie jetzt hier sind.
11:55Äh, also eigentlich würde ich viel lieber anfangen, das Schweigen aushalten zu üben.
11:59Äh, erzählen Sie nicht gern von sich.
12:02Ich bin Anwalt, rede lieber über andere.
12:07Probieren Sie es.
12:14Also, der Tag hat zu wenig Stunden.
12:17Ich kann nicht abschalten.
12:19Ich spüre Druck von der Arbeit, Druck von zu Hause.
12:22Ich bin dünnhäutig, bin gestresst.
12:25Ich sehe meine Tochter Emily zu selten und vermisse sie.
12:28Meine Frau würdigt meinen Job nicht, mein Job würdigt mich nicht.
12:31Sie können nicht zählen.
12:32Bitte?
12:35Neun von diesen fünf Dingen sind klassische Überlastungssymptome.
12:39Und schon deswegen sind Sie genau richtig hier.
12:44Gar nicht übel.
12:47Haben Sie eine Vorstellung davon, was Achtsamkeit ist?
12:50Nein, aber ich nehme an, ich werde das gleich für gutes Geld erfahren.
12:53Nein, das haben Sie bereits umsonst erfahren, als Sie draußen vor der Tür gewartet haben.
12:58Ah, da war ich scheinbar nicht ganz bei der Sache.
13:01Und genau das ist der Punkt.
13:03Sie haben circa drei Minuten draußen vor der Tür gestanden und sich überlegt, ob Sie ein zweites Mal klingeln.
13:08Wie viele von diesen 180 Sekunden waren Sie dabei gedanklich woanders?
13:16Alle?
13:18Und wo waren Sie da?
13:22Im Gericht?
13:23In der Kanzlei?
13:25Bei meinem Mandanten?
13:26Meiner Tochter?
13:28Beim letzten Streit mit meiner Frau?
13:30Na ja, reicht das erst mal?
13:32Sie haben sich also an mindestens fünf verschiedenen Orten gleichzeitig aufgehalten.
13:35Verbunden mit den dabei hervorgerufenen Emotionen.
13:40Hat Ihnen das irgendwas gebracht?
13:43Hm, wahrscheinlich nicht, ne?
13:46Warum haben Sie es dann gemacht?
13:49Das ist halt so passiert.
13:55Würde sich ein Mandant vor Gericht so äußern, ich würde ihm hier das weitere Wort verbieten.
14:00Achtsamkeit bedeutet, dass Ihnen das nicht mehr passiert.
14:03Wenn Sie vor einer Tür stehen, stehen Sie vor einer Tür.
14:06Wenn Sie sich mit Ihrer Frau streiten, streiten Sie sich mit Ihrer Frau.
14:09Wenn Sie aber vor einer Tür stehen und sich gedanklich gleichzeitig mit Ihrer Frau streiten,
14:14ist das absolut nicht achtsam, sondern einfach nur idiotisch.
14:22Und wie stehe ich achtsam vor einer Tür?
14:25Sie stehen einfach nur da und tun nichts.
14:28Sie blenden alles aus, was nicht mit dem Hier und Jetzt zu tun hat.
14:32Und wenn ich doch mal abschweife?
14:35Atmen Sie.
14:37Hm.
14:39Der Atem ist das zentrale Werkzeug der Achtsamkeit.
14:42Wenn wir uns auf ihn fokussieren, fokussieren wir uns auf die Verbindung zwischen Körper und Geist
14:47und können den Einfluss negativer Emotionen auf beide beruhigen.
14:57Kommen Sie, ich zeig's Ihnen.
14:59Einfach hinstellen, schulterbreiter Stand, Fußspitzen nach vorne
15:05und ein bisschen in die Knie gehen.
15:08Sehr gut.
15:10Und erst mal tief atmen.
15:13Und wir atmen.
15:15Ein.
15:19Und wieder aus.
15:23Und ein.
15:27Und wieder aus.
15:32Und jetzt die Augen schließen.
15:37Ruhig stehen.
15:39Sie stehen da
15:41und nehmen nur die natürlichen Dinge wahr.
15:46Die Gerüche des Raumes.
15:59Die Bewegung der Luft.
16:04Das unverwechselbare Gefühl, wenn Sie etwas Besonderes berühren.
16:13Geräusche, die wir sonst überhören.
16:25Für Kopfkino ist da gar keine Leinwand mehr,
16:28weil Ihre Sinne ganz mit der Gegenwart beschäftigt sind.
16:31Und mit Ihrem Atem können Sie sich auf die positiven Dinge fokussieren.
16:39Und damit verändere ich die ganzen Arschlöcher um mich herum, ja?
16:42Nein, dann wäre ich jetzt nicht hier.
16:44Dann würde ich die Welt gesund atmen.
16:46Aber Sie können Ihre Reaktion auf diese Arschlöcher verändern.
16:50Wenn Sie jemand in der Arbeit, in der Familie, in den Wahnsinn treibt,
16:55atmen Sie.
16:57Keine Sorge.
16:58Wir werden das die nächsten zwölf Wochen gemeinsam angehen.
17:01Sie werden nicht nur Unmengen grünen Tee getrunken haben,
17:04sondern auch mit beruflichen Arschloch-Situationen besser klarkommen.
17:07Und Sie werden Zeitinseln für Ihre Tochter etablieren,
17:12bei denen Sie sich ganz auf Sie konzentrieren können.
17:15Kein Handy, keine Arbeit, nur Emily.
17:19Sie schaffen das.
17:22So, nochmal von vorn.
17:24Eindrehen, Fußspitzen geradeaus, schulterbreit stehen, Füße parallel.
17:28Die Mitte hält den Körper.
17:32Und wir atmen einmal ein und wieder aus.
17:39Es war am Anfang nicht so leicht, die Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.
17:43Die Mälde!
17:46Die ganzen Fuß aufsessen.
17:50Die Abrollbewegung flüssig.
17:52Bewusst jeden Zentimeter der Fußsohle spüren.
18:08Nicht rangehen war in meinem Job tabu.
18:11Ja.
18:11Hast du mich verstanden?
18:12Ich hab dich verstanden.
18:14Hast du mich verstanden?
18:21Aber sobald das Handy aus war, kamen weniger Beschwerden.
18:25Da schimpfte Dragan eher auf die Funklöcher und Telefonanbieter.
18:35Ich etablierte also Zeitinseln mit Emily, in die niemand eindringen konnte.
18:57Und tatsächlich half Breitner auch Katharina und mir.
19:01Wir sollten uns aus sogenannten Fokussierungsgründen vorübergehend räumlich trennen.
19:07Katharina war zu meiner Überraschung sehr glücklich darüber.
19:10Sie mochte daran, dass der Mann, mit dem sie die ganze Zeit gestritten hatte, ausziehen und der Mann, den sie
19:15geheiratet hatte, regelmäßig zu Besuch kommen sollte.
19:28Und mir tat es auch gut.
19:31Der Druck ließ nach.
19:35Und ganz nebenbei wurde ich auch achtsamer in meinem Beruf.
19:39Diese kleinen Atempausen verringerten die Anspannung, die ein Mensch nun mal verspürt, wenn er andere Menschen beneidet.
19:45Nicht schlecht.
19:48Schon Partner.
19:50Aber ist er drei Jahre nach Ihnen gekommen, Diemel.
19:55Sie stehen da und nehmen nur die natürlichen Dinge wahr.
20:00Geräusche, die wir sonst überhören.
20:07Gratulation.
20:09Der erste Schritt auf Ihrer achtsamen Reise.
20:12Vielleicht zieht man sich ja mal zu einem Aufbaukurs.
20:15Oh.
20:17Danke.
20:35Hi.
20:35Hey.
20:36Was machst du schon hier?
20:38Wieso? Wir haben noch zehn gesagt, oder?
20:40Ja, eben. Es ist zehn.
20:42Ja.
20:43Papa!
20:44Hey! Na, Schatzi?
20:47Ich freue mich schon.
20:48Ich auch.
20:49Ja? Geht's jetzt los?
20:50Mhm.
20:51Na los.
20:51Brauchst du gleich deinen Rucksack, damit er gleich loskommt?
20:53Ja.
20:53Okay.
20:55Okay.
20:56Juhu!
20:56Guck mal.
20:57Hier sind die ganzen Sachen für jeden Tag ein Set.
20:59Plus Wechselklamotten.
21:01Ja.
21:01Drei Badeanzüge.
21:02Bitte immer wechseln nach jedem Baden.
21:04Wegen Blasenentzündung.
21:06Ah.
21:07Das hier ist dir Lieblingsmüsli.
21:09Nicht zu viel Milch, sonst wird's zu flüssig und sie saut sich die ganzen Klamotten voll.
21:14Eincremen bitte alle vier Stunden.
21:16Ich hab in der App geguckt.
21:17Der UV-Index ist extrem hoch dieses Wochenende.
21:20Und bitte denk daran, dass sie nicht zu spät ins Bett geht, weil sonst verschiebt mir das ihren kompletten Rhythmus.
21:24Und halt sie von allem fern, was mit deinen Mafia-Idioten zu tun hat.
21:27Ja.
21:28Björn, verstehst du mich?
21:29Ja, Katharina.
21:31Ich schwöre dir, sobald ich die kleinste, mafiöse Note wahrnehme, breche ich ab.
21:35Ist doch klar.
21:36Und dann fahren wir natürlich irgendwo anders hin und versauen dir nicht dein Wellness-Wochenende.
21:40Björn, hier geht's nicht um mich, sondern um Emily.
21:42Ja.
21:42Emily erzählt seit einer Woche jedem, ich fahr mit Papa auf eine Zeitinsel.
21:46Mein Insel!
21:48Björn, ich mein das ernst.
21:50Du bist verantwortlich dafür, dass hier alles klappt.
21:52Wir warten noch nie gemeinsam über das Wochenende weg.
21:54Wochenende!
21:55Ja!
21:57Katharina, ich garantiere dir, dass alles vollkommen reibungslos ablaufen wird.
22:01Okay?
22:02Für Emily, für mich und auch für dich.
22:05Ich will schwimmen gehen.
22:06Papa, komm!
22:07Okay.
22:08Okay.
22:09Papa!
22:09Okay.
22:10Du, und wenn du zurückkommst, müssen wir noch über Emilies Kita-Platz reden.
22:13Wir haben bisher nur Absagen.
22:15Ja.
22:16Gut.
22:18Also die Sonnenkrieg.
22:19Ja.
22:20Der Koffer.
22:23Das war's?
22:24Das war's.
22:24Okay.
22:25Ciao.
22:26Tschüss.
22:26Alle vier Stunden, ja?
22:27Ja.
22:48Ich hoffe, ich fang das mal an.
22:52Okay, warte.
22:55So viel?
22:57Alles?
22:59Alles?
22:59Ja?
23:01So.
23:03Weg.
23:09Ach, scheiße.
23:12Scheiße sagt man nicht.
23:14Fuck.
23:15Schon besser.
23:17Geh doch nicht ran.
23:20Aber vielleicht ist das irgendwas mit dem Haus, in das wir gerade fahren.
23:25Zum Beispiel, dass Dragan da spontan mit 20 Nutten und Koks eine Party feiert.
23:32Ja.
23:33Alter, wo bist du?
23:35Hallo, Dragan.
23:36Emily ist bei mir und sie hört mit.
23:38Wir sind auf dem Weg zum...
23:49Es war nicht die Art von Eisessen, die Emily sich vorstellte.
23:53Es war ein Codewort.
23:55Dragan hatte es erst einmal in einem absoluten Notfall benutzt und es bedeutete, dass ich kommen musste.
24:01Egal, wo ich gerade war und was ich zu tun hatte.
24:04Ist das okay, Papa?
24:06Mhm, ja.
24:09Papa muss nochmal ganz kurz ins Büro.
24:12Aber danach gehen wir sofort Eis essen, okay?
24:14Ja!
24:14Papa!
24:19Papa!
24:21Papa!
24:23Papa!
24:26Papa!
24:50I'll see you next time.
24:56Yes, I have. And that's why I would like to know, if the Frau Kerner is in the office.
25:03The ReferendarInnen are the partners, not the employees.
25:07And above all, they are not the parents.
25:10That's why they would have the need of competence to be a child.
25:15Frau Bregenz, it's really a lot of pain,
25:19because they are only a Bruch-Teil dessen verdienen,
25:22what the Anwälte get, for whom they have to work.
25:26But it's not better,
25:28that they have a little bit of power,
25:29that they gave them,
25:31to help them to help their lives.
25:37Come, Emmy, we'll see if the Doro is there.
25:39Yes.
25:40Papa, wohnt die alte Frau hier?
25:44Ja, in gewisser Weise ja.
25:46Die alte Frau Bregenz achtet darauf,
25:48dass hier alles seine Ordnung hat.
26:02Ah, hallo Doro.
26:04Hi.
26:05Sagen Sie, könnten Sie eine halbe Stunde zusammen mit meiner Tochter weiter ausmalen?
26:14Im Kanzleigebäude gab es eine Eisdiele, die die meiste Zeit geschlossen war.
26:18Ich hatte sie über eine Tochterfirma von Dragan angemietet.
26:21Ein reines Abschreibungskonstrukt.
26:24Die Personalräume im Untergeschoss erreichte man ausschließlich über den Fahrstuhl.
26:28Für den Zugang existierten genau zwei Schlüssel.
26:31Einer für Dragan und einer für mich.
27:01Die Personalräume im Kanzleigebäude
27:04Die Personalräume im Kanzleigebäude
27:10Ja, endlich.
27:15Wo warst du?
27:17I was on the way with Emily to the museum.
27:21Who is Emily?
27:24My daughter.
27:25Yes, I know. I love children.
27:31Good. What happened?
27:35I was looking for.
27:38Why?
27:41Because she had some crumbies.
27:46But why are you looking for?
27:48Because I lost the crumbies.
27:52Because the Penner is now dead.
27:59How did you go?
28:00Yes, dead.
28:08Okay.
28:10What happened?
28:12Tony said,
28:13he said to us,
28:15there is a half price of Stoff.
28:18Okay.
28:19But why doesn't Tony do that?
28:22He said to Boris.
28:25He got a tip.
28:26He gave his drugs to Igor on the park.
28:30And he gave them to us.
28:33He was close to him.
28:36And that's enough for you to go there and go to the guy?
28:39No!
28:40He's in evidence.
28:41I killed Igor.
28:43I killed Igor of Boris the chief.
28:57Oh, I saw you on the road there.
29:06And then it's out of the way.
29:09Chef.
29:10No, not now.
29:11Okay.
29:13Is there some evidence?
29:19Also, yes.
29:20Yes.
29:21There's a bus on the park.
29:25With a short-term rent, right?
29:27No!
29:27With a 12-year-old!
29:29On class or something!
29:32Okay.
29:32How many of them have seen it?
29:34How many of them have seen it in a bus?
29:3650 or so!
29:37How many of them have filmed it?
29:41Probably all of them!
29:43I think they get the things too early, or?
29:46Well, we're talking about 50 videos,
29:48they show how you see 50 children
29:51a person's death, right?
29:54Yes.
29:57Are the videos already in the net?
30:00Yes.
30:02They're getting the truth.
30:03They're getting the truth out of their lives.
30:05Come and show us.
30:07Yes!
30:12Yes!
30:16Yes!
30:18Yes!
30:19Yes!
30:19Yes!
30:20Yes!
30:21Yes!
30:22Yes!
30:24Yes!
30:24Yes!
30:29Yes!
30:33Why is he burning?
30:39We made a bit of fire under the arse.
30:41I said that the thing is running out of the mud.
30:45What is with the drug guy?
30:47He didn't have drugs.
30:49He wanted to take his hand in his hand.
30:52But he burning his arse already.
30:58Can it be said,
30:59that the call with the drug tip
31:01is a complete arse,
31:04why are we all in this shit?
31:06Where do I know,
31:07that there's a shit bus coming?
31:09With children?
31:10With children?
31:11With children,
31:13where do they do things?
31:15Who does that?
31:18I love children.
31:21Okay.
31:23Okay.
31:25Oh my God!
31:27Oh my God!
31:30Oh my God!
31:33Oh my God!
31:34Oh my God!
31:35Oh my God!
31:35Ihr habt nichts gesehen!
31:37Schmeck euch an den Mund!
31:45Ja, okay.
31:48Was soll ich jetzt machen?
31:51Wenn was?
31:51Du bist der Anwalt.
31:52Du regest die Scheiße.
31:53Ja, richtig.
31:54Ich bin Anwalt.
31:55Kein Klempner, okay?
31:56Und wenn die Scheiße derart massig kommt,
31:58dann stoße auch ich an meine Grenzen.
31:59Du sprust jetzt dein Anwalt.
32:01Du sprust jetzt dein Anwaltprogramm ab!
32:02Sonst frierst du die Scheiße!
32:28Du sprust jetzt dein Anwaltprogramm ab!
32:29Aber dann kriege ich dich da so schnell nicht mehr raus.
32:31Aber dann kriege ich dich da so schnell nicht mehr raus.
32:31Nicht bei der Beweislag.
32:36Ich soll mich stellen?
32:37Okay, Möglichkeit zwei.
32:38Du stellst dich nicht.
32:40Aber dann ist nicht die Polizei dein größtes Problem, sondern Boris.
32:45Wir arbeiten seit Jahren mit klarer Rollenverteilung.
32:47Ich, Probleme, du die Lösung.
32:50Also, los!
32:52Lösung!
32:55Dann tauch halt unter, bis sich die Bogen geglättet haben.
32:58So in 30 bis 40 Jahren.
33:02So machen wir es.
33:05Das war ein Scherz.
33:06Wieso?
33:07Du kommst doch hier noch nicht mal aus dem Gebäude raus.
33:09Da draußen ist alles voll mit Zivilbullen.
33:11Wir nehmen dein Auto.
33:13Ich steig in den Kofferraum.
33:14Du fährst mich raus aus der Stadt?
33:15Nee.
33:15Trajan, bitte komm.
33:16Ich hab meine Kleine oben.
33:17Ich kann dich nicht quer durch Europa.
33:18Was? Nicht Europa?
33:19Nur raus aus der Stadt?
33:20So super Tarnung, deine Kleine.
33:22Emma.
33:23Emily.
33:24Das Kind, dem du gerade das Wochenende versaust,
33:26heißt Emily.
33:27Komm, scheiß auf die Göre.
33:28Aber es geht hier um mein Leben.
33:33Ich geh jetzt runter in die Tiefgarage.
33:34Und du holst die Kleine.
33:36Dann fährst du mich raus zu dem Haus am See.
33:38Mit deiner Emilia.
33:43Sie heißt Emily, du Wichser!
33:52Was?
34:05Niemand nennt mich Wichser.
34:09Du hast Glück, dass ich dich für meine Flucht brauche,
34:12sonst wärst du jetzt tot.
34:13Und deine Tochter auch.
34:14Hast du das verstanden?
34:17Ja.
34:18Verstanden.
34:32Und da passierte es.
34:37Wie ein himmlisches Strahlen aus den schwarzen Wolken meiner Seele spürte ich in mir eine völlige Ruhe.
34:44Ich musste nur im Moment bleiben, wie es mich Breitner und die Achtsamkeit gelehrt hatten.
34:51Wenn ich einen Fluchtwagen fahre, fahre ich einen Fluchtwagen.
34:57Und wenn ich am See bin, bin ich am See.
35:02Es war so einfach.
35:06Es brachte überhaupt nichts, alles komplett zu Ende zu denken.
35:09Was zu einem späteren Zeitpunkt sein würde, wusste ich ja noch nicht.
35:20Dabei war mir vollkommen klar, dass ich gerade in allen Punkten gegen meine Vereinbarung mit Katharina verstieß.
35:26Schlimmer noch, dass ich gleich einen Psychopathen in meinem Kofferraum zu seinem Ferienhaus fahren würde,
35:31in dem ich mit meiner Tochter eigentlich entspannen wollte.
35:34Ich dachte an Emily.
35:36Ich dachte an mein Leben.
35:38Wenn ich beide retten wollte, musste ich tun, was Dragan wollte.
35:42Und wenn ich tat, was Dragan wollte, würde nichts mehr so sein, wie es mal war.
35:55Dann fern, dass ich mich sogar schon wieder fühle mich.
35:56Dann fern uns, aber dann lächst mich zusammen,
35:59aus dem ich einen Fluchtwagen gehst,ちょっと
36:01fern uns, aber dann lächst mich, Dann
36:01fern uns wieder, da
36:03fern uns wieder. Dann
36:05fern uns wieder, und
36:08dann fern uns wieder, wir
36:11leben können.
36:12Now, we don't yet know
36:18Now, he'll help
36:42A waste of time and a spell
36:48Now, a magic lost free pain
36:56Can't give him all this pain
37:25Can't give him all this pain
37:42Can't give him all this pain
38:12Can't give him all this pain
38:42Can't give him all this pain
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