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#Hörbuch #deutsch
The Horus Heresy Hörbuch-Reihe kostenlos streamen und downloaden
Hier siehst du die beliebtesten und besten Folgen der erfolgreichen The Horus Heresy Hörbuch-Reihe von Dan Abnett in der richtigen Reihenfolge. Diese 13 Teile der The Horus Heresy Hörbücher kannst …

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Musik
Transkript
00:17Die sind nicht sehr originell, oder?
00:22Sagte Barker, der sich neben Remus zu Boden fallen ließ.
00:26Wie der Käpt'n der 4. Kompanie nahm er seinen Helm ab.
00:31Seine gegerbte Haut war von der Sonne fast schwarz gebrannt
00:35und sein Haar eng am Kopf zu einem Zopf im Nacken verflochten.
00:40Das brauchen sie auch nicht zu sein, erwiderte Remus.
00:44Was meint ihr?
00:46Das, was ich gesagt habe. Wir haben keine Optionen mehr.
00:51Der Kriegsherr hat uns das Messer an den Hals gesetzt.
00:56Und muss sich nicht mehr um Feinheiten kümmern.
00:59Das ist ein Todesstoß.
01:03Ernsthaft?
01:04Fragte Barker.
01:06Und Remus sah die Angst vor diesem Umstand in seinem Gesicht.
01:11Wir müssen doch irgendeinen Plan haben,
01:16wie wir dieser Attacke begegnen.
01:20Dann sagt mir, was wir noch tun können.
01:24Jeder strategische Zug wurde abgewendet.
01:28Jeder Trick vorausgesehen und geschlagen.
01:31Alles, was uns bleibt, ist,
01:33wie wahre Krieger von Ultramar zu kämpfen
01:37und so viele Bastarde wie möglich mit in den Tod zu nehmen.
01:42Aber der Prima, ich muss doch eine solche Situation einkalkuliert haben.
01:52Drängte Barker.
01:54Ihr habt seine Worte nur falsch verstanden
02:00oder sie in einen falschen Zusammenhang gesetzt.
02:06Sonst hätten wir doch nicht in eine Situation wie diese geraten können.
02:16Remus schüttelte den Kopf.
02:19Denkt ihr, dass ich darüber nicht seit Beginn dieses Gefechts nachgedacht habe?
02:25Ich bin alles hundertmal durchgegangen.
02:28Ich habe nichts vergessen, habe nichts vertauscht.
02:32Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan.
02:37Wie konnte es dann dazu kommen, dass wir hier festsitzen?
02:46Weil es Dinge gibt, die man nicht durch Pläne und Vorbereitung voraussehen kann, sagte Remus.
02:54Manche Krieger sind schlau genug,
02:57ihren Speer in die Getriebe eines jeden Plans zu stoßen.
03:02Egal wie brillant er auch sein mag.
03:05Der Kriegsherr ist so ein Krieger.
03:10Aber der Primarch Gilliman kämpft nicht an unserer Seite,
03:19warf Remus zurück.
03:21Nun haltet den Mund und fangt an zu töten.
03:26Einen brutalen Schritt nach dem anderen wurden die Ultramarines die Berge hinauf getrieben
03:32und tausende Krieger ließen auf diesem Pfad ihr Leben.
03:37Jeder Meter, den die Sons of Horrors eroberten, wurde mit Blut und Leben bezahlt.
03:44Remus hatte Recht.
03:46Dies war ein Todesstoß.
03:48Mit der Festung der Hera in ihrem Rücken bereiteten sich die Verteidiger McCraggs auf ihre letzte Schlacht vor.
03:57Das Land ihrer Vorväter kampflos dem Feind zu überlassen, war nicht die Art eines Ultramarines.
04:04Aber die Zeit war gekommen, dem Kriegsherrn hinter den Marmortoren, glänzenden Mauern und goldenen und silbernen Türmen zu begegnen.
04:13Sollte dies das Ende sein, dann das ruhmreichste Ende, das man sich vorstellen konnte.
04:21Remus hatte seine vierte Kompanie als Nachhut formiert.
04:26Sie bezogen ihre Stellung auf der Via Fortissimus, der Prachtstraße,
04:31die vom Tiefland zu den mächtigen Bronzetoren ihre Religionsfestung führte.
04:36Hinter ihnen flohen die erschöpften Reihen der Gefechtskompanien der Ultramarines und suchten flüchtigen Schutz in der Festung.
04:45Wenn der Kriegsherr eines verdeutlicht hatte, dann die Tatsache, dass es nirgendwo wirklich sicher war.
04:53Nicht auf McCragg oder an irgendeinem anderen Ort der Galaxis.
04:58Als sich die Sons of Horus auf ihren finalen Angriff auf die Tore vorbereiteten,
05:05erblickte Remus einen mächtigen Landraider, der durch die Reihen der feindlichen Space Marines rumpelte.
05:12Obwohl nicht größer als die gepanzerten Fahrzeuge vom gleichen Typ,
05:17schien es Remus doch in einem winzigen Augenblick,
05:20als sei er kolossaler als irgendein Fahrzeug hätte sein sollen.
05:26Kriegerische Jubelrufe begegneten dem Panzer
05:29und als er seine Sturmrampe herunterließ,
05:33verstand Remus, warum seine Ankunft einen derartigen Ausbruch der Ergebenheit auslöste.
05:40Der Krieger, der aus dem rot erleuchteten Innenraum schritt,
05:44war von einem Ausmaß, das es schien, als wären alle um ihn herum zu Zwergen geschrumpft.
05:51Seine Rüstung war tiefschwarz, glänzend und mit makellosen Goldketten behängt.
05:58Ein Umhang aus der Haut von Fuchsfledermäusen war an seine Schultern befestigt.
06:04Ein Helm von so vollkommener Symmetrie,
06:07dass Remus weinen wollte,
06:10verdeckte sein Gesicht.
06:11Und obwohl er wusste, wessen Gesicht sich hinter dem Visier verbarg,
06:15graute es Remus vor der Sekunde,
06:18in der er ihn abnehmen würde.
06:20Remus spürte, wie ihm der Atem stockte.
06:25Der Kriegsherr Horus Lupercal,
06:30der klügste Bastard des Imperators,
06:34war gekommen, um Zeuge der endgültigen Schmach der Ultramarines zu werden.
06:40Die Sons of Horus brachen in Jubel aus
06:43und ihr Echo, das von den Bergen zurückhalte,
06:47klang wie der uralte Schlachtruf eines heidnischen Stammes.
06:51Die Schreie waren Fluchworte an vergessene, blutige Götter.
06:56Und jedermann der vierten Kompanie
06:58spürte beim Anblick dieser Offenbarung von Blut und Tod
07:02das Zucken der Angst in seinem Herzen.
07:05Wer könnte gegen diesen Feind antreten und überleben?
07:11Welche Armee könnte dem genialen Verstand dieses Kriegers widerstehen?
07:17Wir werden ihn wohl nicht besiegen,
07:20aber dass wir gegen ihn kämpfen, wird in die Erinnerung eingehen.
07:26Vielleicht ist das genug.
07:29Krieger von Ultramar, brüllte Remus.
07:33Seid euch bewusst, wo ihr steht
07:36und in wessen Namen ihr kämpft.
07:39Ein jeder von euch ist ein Held Ultramars.
07:44Ein Krieger ohnegleichen.
07:47Ein Soldat, dessen Herz niemals gebrochen wird.
07:54Remus spürte, wie seine Überzeugung und sein Zorn mit jedem Wort wuchsen
08:00und seine Stimme schallte kräftig über die Berge zu den Ultramarines.
08:06Erst im Tod endet unsere Pflicht gegenüber dem Traum des Imperators
08:12und erst im Tod wird er sterben.
08:17Wollt ihr, dass dieser Traum stirbt?
08:21Ein mächtiges und verweigerndes Nein
08:24hallte sonderbar von den Bergen wieder
08:27und es klang, als ob manche der Sons of Horus eingestimmt hätten.
08:32Der mächtige Krieger in der Mitte der feindlichen Stellungen hob seine Faust.
08:38Sonnenlicht brach sich an den goldenen Kanten seines Panzerhandschuhs,
08:44als plötzlich vier schimmernde Klingen aus ihm hervorstießen.
08:49Es war eine Schlacht ohne Finesse, ohne Ruhm, ohne jede Hoffnung auf Sieg für die 13. Legion.
08:58Obwohl Remus jeden Grundsatz im Werk des Primarchen befolgt hatte,
09:03endete nun alles in diesem verzweifelten Kampf.
09:06Es war ein Artillerie-Bombardement, ein Duell über lange Distanz,
09:11ein Feuergefecht Mann gegen Mann
09:13und zuletzt ein Kampf mit Klingen und Fäusten.
09:18Remus hatte schon längst keine Munition mehr und hatte seine Klinge gepackt.
09:23Jeder Schlag war voll verzweifelter Inbrunst,
09:26jedes Abwehren ein rasendes Verlangen zu leben
09:29und so viele Eindringlinge wie möglich niederzumetzeln.
09:33Jeder Anschein einer Schlachtordnung war verloren,
09:36als die beiden Armeen kollidierten.
09:40Krieger in glänzendem Blau wirbelten in dem Gewühl der hackenden Klingen hin und her,
09:46fochten mit rasender Wut gegen die Verräter im Grün des weit entfernten Ozeans.
09:52Sogar während der Kämpfe fragte sich Remus, wie dieser Krieg in die Geschichte eingehen würde.
09:58Wer würde als Verräter bezeichnet werden?
10:00Geschichte wurde von den Siegern geschrieben.
10:03Wer könnte also wissen, welche Rolle die Ultramarines einnehmen würden?
10:07Retter eines glorreichen Ideals, das in den Bergen von McCrax gestorben war,
10:13oder niederträchtige Verräter, deren Arroganz nur vom Ausmaß ihres Scheiterns übertroffen wurde?
10:21Sie kämpften in einem immer schwächer werdenden Kreis ihrer Krieger.
10:26Ultramarines fielen in jedem Moment, in dem die Feinde Boden gewannen.
10:30Wie die Schlinge um den Hals eines verurteilten Mannes wirkten die Sons of Horus das Leben aus der vierten Kompanie,
10:38bis nur noch Remus übrig blieb.
10:42Er hatte alles gegeben, aber es war nicht genug.
10:47Die Kraft, die während der vorangegangenen Gefechte seinen Körper durchdrungen hatte, war verbraucht.
10:53Er war so viele Male getroffen worden, es glich einem Wunder, dass er noch aufrecht stand.
11:00Er sank auf seine Knie, zerbrochen durch die Verzweiflung und seines Glaubens beraubt.
11:07Er senkte seinen Kopf, als er das Ausmaß seines Scheiterns erfasste.
11:12Als ein enormer Schatten auf ihn fiel, blickte Remus nach oben.
11:17Der Kriegsherr ragte über ihm auf, sein riesiger Panzerhandschuh erhoben wie eine Kralle eines tödlichen Raubtiers.
11:27Remus erwartete den Schlag, der diese Farce beenden würde.
11:33Aber anstatt ihn zu köpfen, zog der Kriegsherr seine Klauen plötzlich ein.
11:39Horus Lupercal hob seine Hände zum Helm und entriegelte ihn.
11:46Remus ertrug es nicht, ihn anzusehen.
11:49»Schau mich an«, sagte eine Stimme von goldener Vollkommenheit.
11:57»Ich kann nicht«, sagte Remus. »Ich habe versagt.«
12:03»Nein, Remus Ventanus«, sagte Rob Gilliman, »nicht du. Das Versagen ist mein.«
12:29Remus saß allein auf einem Felsvorsprung und blickte auf die Festung der Hera.
12:36Es schien absurd, sie so friedfertig zu sehen, während sie nur Stunden zuvor der Schauplatz eines so fürchterlichen Konflikts gewesen
12:44war.
12:45Heloten und Legionssklaven reinigten die Berge von den Trümmern, Patronenhülsen und Rüstungsteilen, die von den Kämpfern hinterlassen worden waren.
12:55Die Waffenmeister der Legion lackierten bereits wieder die Rüstungen und Fahrzeuge um, die die Farben der Sons of Horus getragen
13:03hatten.
13:04Die Hallen der Legion rochen nach Verdünner und Lackfarbe, als die feindlichen Farben und Symbole von den Waffen und Rüstungsplatten
13:14entfernt wurden.
13:16Remus hatte seine Rüstung in seiner Kammer abgelegt und seinen neuen Adjutanten angewiesen, sie zu warten und zu reinigen.
13:24Eine Aufgabe, die er normalerweise selbst erledigt hätte, die ihm aber heute irgendwie falsch erschien.
13:30Er hatte den Richtlaser vom Lauf seines Gewehres gerissen und ihn von den Klippen geworfen.
13:37Er verachtete, für was er stand und dass so ein Gegenstand überhaupt notwendig war.
13:44In einen hellbraunen Kampfanzug und eine einfache, blassblaue Tunika gekleidet,
13:52ließ sich Remus die warme Sonne ins Gesicht scheinen und erwartete den Tadel,
13:57der zweifelsohne auf sein Scheitern, die Sons of Horus abzuwehren, folgen würde.
14:04Gab es denn irgendwas, das er hätte tun können?
14:07Hätte irgendein Krieger die Sons of Horus aufhalten können?
14:10Ein plötzliches Lächeln kroch über sein Gesicht, als Remus begriff,
14:16dass tatsächlich ein Krieger den Verlauf der Schlacht hätte wenden können.
14:23»Du hattest keine Schuld«, sagte eine Stimme hinter ihm.
14:29Remus drehte sich um und erblickte Rob Gulliman.
14:33Er stand auf und neigte reuevoll den Kopf vor seinem Genvater.
14:39Man konnte nicht zu lange in die Sonne blicken, ohne von ihren Strahlen geblendet zu werden,
14:43und das Gleiche galt für Rob Gulliman.
14:46Er war perfekt gebaut, seine Haut gebräunt und ebenmäßig,
14:52seine klassische Erscheinung anmutig und stattlich wie die Statuen entlang der Via Triumphal.
15:00Gulliman schritt zum Rand der Klippen und schaute über sein Reich.
15:05Remus trat an seine Seite, obwohl sein Kopf nur bis zum Bizeps seines Lehnsherrn reichte.
15:12Wie Remus war Gulliman nur in ein leichtes Trainingsgewand gekleidet,
15:17doch Remus konnte das Bild des Primarchen in der nachtschwarzen Rüstung des Kriegsherrn nicht abschütteln.
15:23Obwohl Stücke seines himmelblauen Glanzes wie Sonnenlicht an einem wolkenverhangenen Tag durchgeschienen hatten,
15:31würde er die Vorstellung, dass ein so ansehnliches Wesen wie der Primarch der Ultramarines
15:37als Verräter gehüllt war, nie vergessen können.
15:42Ich muss etwas falsch gemacht haben, sagte Remus.
15:48Das ist die einzige Erklärung.
15:50Gulliman schüttelte den Kopf und lächelte bitter.
15:56Du schreibst dir zu viel zu, Remus.
16:00Ich bin nicht unfehlbar.
16:02Dieses letzte Gefecht hätte es dir verdeutlichen müssen.
16:07Das kann ich nicht akzeptieren.
16:10Was kannst du nicht akzeptieren?
16:12Wollte Gulliman wissen.
16:14Du befolgst meine Doktrin und sie haben dir die Niederlage beschert.
16:21Wenn Korth und diese letzte Schlacht uns irgendetwas gelehrt haben,
16:27dann, dass wir stets anpassungsfähig sein müssen
16:30und in unserem Denken niemals zu engstirnig sein dürfen.
16:35Aber eure Lehren sind noch zu fehlerbehaftet, erklärte Gulliman.
16:43Niemand, nicht einmal ich, kann jeden möglichen Ausgang einer Schlacht voraussehen.
16:48Meine Worte sind kein heiliger Erlass, dem Folge geleistet werden muss.
16:53Es muss immer Raum für persönliche Initiative auf dem Schlachtfeld geben.
16:58Wir beide wissen, dass ein Funken Heldenmut eine Schlacht vollkommen wenden kann.
17:04Dieses Wissen und die persönliche Erfahrung können nur mit Blut erlangt werden.
17:11Der Führer auf dem Feld muss der endgültige Gebieter über den schlussendlichen Kampfverlauf sein.
17:17Ich erinnere euch daran, wenn die unerbittliche Vierte demnächst wieder in der Schlacht ist.
17:23Gulliman lachte sanft.
17:26Ich bitte darum, Remus.
17:30Mir ist bewusst, dass ich für gefühllos gehalten werde.
17:33Der Talos aus uralten Tagen, der zum Leben erweckt wurde,
17:39der freies Denken, das sich außerhalb seiner vorgeschriebenen Lehren bewegt, erstickt.
17:45Aber es liegen Tage vor uns, die ein Abweichen von unserem Kurs nicht dulden.
17:53Gab es überhaupt eine Möglichkeit, dieses letzte Gefecht zu gewinnen?
17:59Vielleicht.
18:00Aber diese Antwort musst du selbst finden.
18:04Und was werdet ihr nun tun?
18:07Ich werde den Kodex Astartes weiterführen, sagte Gulliman.
18:13Kodex Astartes.
18:15So nennt ihr ihn?
18:17Gulliman lächelte und nickte.
18:20Ja, so klingt es gewichtig, oder?
18:24Der Kodex wird im Kriege und zu Friedenszeiten als unschätzbare Quelle des Wissens dienen.
18:32Aber er soll kein Ersatz für Vernunft und Initiative sein.
18:37Verstehst du das?
18:38Ich denke ja, sagte Gulliman, als Gulliman ihn zu sich rüberwinkte.
18:43Wir befinden uns in den finstersten Tagen, denen das Imperium je ausgesetzt war, sagte Gulliman.
18:58Wer kann sagen, wie viele andere Welten mein Bruder in seinem Wahn verbrennen wird?
19:04Aber ihr habt einen Plan, ihn zu bekämpfen, flehte Remus.
19:10Gulliman sagte nichts, als ob er sich davor fürchtete, wie Remus die Antwort aufnehmen würde.
19:17Zuletzt sagte er, ich habe einen Plan, ja.
19:21Und er ist äußerst gefährlich, zu gefährlich, um ihn in diesem Augenblick preiszugeben.
19:29Aber wenn die Zeit gekommen ist, ihn auszuführen, muss ich von dir verlangen, mir wie noch nie in deinem Leben
19:37zu vertrauen.
19:38Denn wenn die Zeit reif ist, wirst du als Verräter, Feigling und ungläubiger Schwächling beschimpft werden,
19:47wenn auch nichts weiter von der Wahrheit entfernt wäre.
19:51Für das Imperium, so wie wir es kennen, gibt es keine Hoffnung.
19:58Deswegen ließ ich dich diese Scheingefechte kämpfen.
20:02Wie auch immer dieser Krieg ausgeht, wirst du Krieger bekämpfen müssen, die du als deine Brüder bezeichnest.
20:12Wahrscheinlich sogar jene, die momentan noch auf unserer Seite sind.
20:16Ich werde nicht vorgeben, zu verstehen, was ihr meint, aber ihr könnt auf uns zählen, egal, was ihr verlangt, versprach
20:26Remus.
20:27Das weiß ich, sagte Gilliman.
20:31Wir haben jede Armee, die ihr gegen uns geschickt habt, geschlagen.
20:37Aber ich weiß jetzt, warum wir gegen die Sons of Horrors verloren haben.
20:43Das war flink?
20:46Ich lerne schnell.
20:48Das stimmt.
20:50Was ist also dein Fazit?
20:53Es war keine ausgeglichene Schlacht.
20:56Wie kommst du darauf?
20:59Ihr habt nicht an unserer Seite gekämpft, sagte Remus.
21:04Ich weiß, dass es einen Unterschied gemacht hätte, sagte Remus und blickte hinauf in Gillimans perfektes Antlitz.
21:13Und ihr wisst es auch.
21:16Gilliman zuckte bescheiden mit den Schultern, aber Remus konnte erkennen, dass ihm der Primarch zustimmte.
21:24Rob Gilliman schaute in den Himmel, als würde er dort nach einer fernen Wahrheit oder einem Hinweis auf eine zukünftige
21:32Schlacht suchen.
21:33Dann drehte er sich zu Remus um und der Käpt'n der 4. Kompanie sah einen gehetzten Ausdruck in den
21:41Augen des Primarchen, eine Sehnsucht im Angesicht der Hoffnungslosigkeit.
21:47Dann lasst uns hoffen, dass ich der Mann bin, der dem Kriegsherren gegenübersteht, wenn er bezwungen werden muss.
22:14Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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