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Wie schaffte es Apollo 13 im April des Jahres 1970 zurück auf die Erde? Der Dokumentatfilm zeigt Antworten
Wie schaffte es Apollo 13 im April des Jahres 1970 zurück auf die Erde? Der Dokumentatfilm zeigt Antworten
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KurzfilmeTranskript
00:00:00Mein Link wurde Ihnen präsentiert von Radeberger.
00:00:05Konzentrieren Sie sich auf die geballte Ladung Action.
00:00:10Auf und runter.
00:00:11Das High-Quality-Net E+. Super nett, super günstig. E+, so nah als wäre man da.
00:00:21Hallo?
00:00:22Hallo Karim, hier ist Peter von Frosnach.
00:00:25Ah, Peter. Ich koche gerade ein wunderbares Indie-Chini.
00:00:28Aber irgendetwas fehlt noch.
00:00:31Mmh, delicious Peter, but a little more Kokuma.
00:00:35Indian-Chicken von Frosnach.
00:00:43Das FBI sperrte sie ein.
00:00:45Das FBI ließ sie wieder raus.
00:00:47Denn jetzt ist ihr Typ gefragt.
00:00:50Charlie, das Genie.
00:00:51Erfonds, knallhart.
00:00:53Meistens.
00:00:54Und Megastar, Ice-T.
00:00:56Sie sind so gut wie tot.
00:00:57Wie Sie meinen.
00:00:58Sie sind die Playlist.
00:00:59Apollosat 23.15.9.
00:01:02Mein RTL.
00:01:12Hallo und herzlich willkommen zu einer extra Spezialausgabe am Montagabend.
00:01:17Wahre Helden in Apollo 13.
00:01:19Kommander James Lovell und seine Frau.
00:01:22Exklusiv berichtet Pechvogel Ken Mattingly, wie er zum Retter der Katastrophenmission wird.
00:01:28Sechs Tage zwischen Hoffen und Bangen.
00:01:31Astronauten.
00:01:32Außergewöhnliche Menschen in extremen Situationen.
00:01:36Wenn Hollywood wahren Begebenheiten Filme widmet, neigen Drehbuchautoren und Regisseure im Allgemeinen zur Übertreibung.
00:01:44Eine der seltenen Ausnahmen ist der Film Apollo 13.
00:01:48Denn spannender als die tatsächlichen Ereignisse konnte das Kino-Weltraum-Abenteuer kaum noch werden.
00:01:54Und auch, dass sich die Astronauten in ihrer scheinbar aussichtslosen Lage als Supermänner entpuppen, ist alles andere als ein Hollywood
00:02:01-Klischee.
00:02:01Wir haben mit den wahren Helden der Apollo 13 gesprochen.
00:02:05Mit Jim Lovell, der nach dieser Mission seine Raumfahrtkarriere beendete.
00:02:09Und mit Ken Mattingly, der auf der Erde zurückbleiben musste und von dort aus das Leben der Crew gerettet hat.
00:02:16Die wahre Geschichte der Apollo 13.
00:02:19Eine Dokumentation von Carla Stolkmann.
00:02:26Die dramatischste Mission der NASA begann als die langweiligste in der Geschichte der Raumfahrt.
00:02:31Für Mondflüge interessierten sich nur noch wenige.
00:02:34Kein Fernsehsender übertrug mehr James Lovell's Ansprache aus dem All.
00:02:40Für Mission Control war die bevorstehende Mondlandung längst zum Routinejob verblasst.
00:02:49Für den erfahrenen Testpiloten und Astronauten James Lovell, von Freunden Jim genannt, war Apollo 13 die Erfüllung seines Lebensziels.
00:02:58So ist es noch heute.
00:03:00Den immer gut gelaunten Fred Hayes genannt Fred Overs das erste Mal im All.
00:03:05Für Jack Swigert war es der glücklichste Zufall seines Lebens.
00:03:08Und für Ken Mattingly das schlimmste Pech, das er je hatte.
00:03:13Denn er musste aus medizinischen Gründen im letzten Moment am Boden bleiben.
00:03:20Für die ganze Welt wurde Apollo 13 zum Symbol für den Kampf des Menschen gegen eine überschätzte Technik.
00:03:26Mut, Teamgeist und Intelligenz besiegten am Ende eine lebensgefährlich gewordene Maschine.
00:03:36Commander James Lovell ist inzwischen Rentner, aber noch immer ein begeisterter Pilot.
00:03:40Apollo 13 war sein letzter Raumflug, sein größter Misserfolg und Erfolg gleichzeitig.
00:03:45Ein unvergessliches Abenteuer.
00:03:48Ich glaube, man kann den äußeren Ablauf schon nacherzählen und das haben die Schauspieler toll gemacht.
00:03:53Aber die inneren Vorgänge, was wir wirklich fühlten, das kann man nicht sagen.
00:03:57Es ist wie beim Fliegen.
00:03:58Die Bodenkontrolle versucht uns heil nach Hause zu bringen.
00:04:01Aber die sitzen da unten in Houston in bequemen Sesseln mit festem Boden unter den Füßen.
00:04:07Es sind die drei da oben, die echt in Schwierigkeiten sind und die dennoch arbeiten müssen
00:04:11und dabei einen klaren Kopf behalten müssen, damit sie nichts falsch machen.
00:04:15Manche Dinge machten wir da zum ersten Mal.
00:04:24Das waren abzusehen, als sich die Astronauten am 11. April 1970 für den Start bereit machten.
00:04:33Lovell, der schon mit Apollo 8 den Mond umkreiste, wollte dort endlich einen Spaziergang machen.
00:04:44Ich habe mir wirklich gewünscht, auf dem Mond zu landen und Apollo 13 war meine Chance, das zu tun.
00:04:55Ich war im Raumfahrtprogramm und das sollte der Höhepunkt meiner Karriere sein.
00:05:02Jack Swigert wird als Ersatzmann die Odyssey steuern.
00:05:05Das eigentliche Crewmitglied Ken Mattingly darf nicht mitfliegen, weil er keine Masern-Antikörper im Blut hat.
00:05:13Erst glaubt man's nicht. Das kann einfach nicht wahr sein.
00:05:16Da erlaubt sich jemand einen Witz mit mir.
00:05:19Irgendwas passiert jetzt und dann ändert er das wieder.
00:05:22Und es dauert eine Weile, bis die Wirklichkeit durchdringt.
00:05:25Ja, sie werden dich hier unten sitzen lassen.
00:05:28Und dann fühlst du dich echt elend.
00:05:32Näher fehlen die Worte zu beschreiben, wie schlecht man sich fühlt,
00:05:34wenn man so lange Zeit auf ein Ziel hingearbeitet hat und plötzlich gehörst du nicht mehr dazu.
00:05:39Bist du draußen.
00:05:43Mission control.
00:05:45Um 13 Uhr 13 startet die Saturn-5-Rakete zur Mission Apollo 13.
00:05:51Reibungslos zunächst.
00:06:13Marilyn Lovell bangt wie jedes Mal beim Start auf der Besuchertribüne um das Leben ihres
00:06:17Mannes und des Vaters ihrer drei Kinder.
00:06:21Es ist schon unglaublich zu denken, dass dein Ehemann so etwas tut. Ich glaube, wenn man mit der Familie dorthin
00:06:27geht und sich den Start ansieht, wird das einfach realistischer.
00:06:30Man steht da und spürt die Vibrationen der Saturn V Rakete und man sieht, wie er abhebt. Und dann weißt
00:06:36du, das ist es, was er wirklich tun will. Und du stehst voll dahinter.
00:06:40Eine Frau, die dem Raumfahrer den Rücken frei hält. Darauf legte man bei der NASA Wert.
00:06:44John Swigert war 1970 sozusagen eine Premiere. Der erste Junggeselle, der zum Mond flog.
00:06:51Dr. Dietrich Mannshey ist beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt auch für die psychologische Auswahl der europäischen Astronauten
00:06:58zuständig.
00:06:58Nicht aus Spießigkeit werden Verheiratete in der Raumfahrt bevorzugt.
00:07:02Das war immer ein wesentliches Auswahlkriterium.
00:07:07Ist es im Grunde auch...
00:07:09...zentrum für Luft- und Raumfahrt auch für die psychologische Auswahl der europäischen Astronauten zuständig.
00:07:15Nicht aus Spießigkeit werden Verheiratete in der Raumfahrt bevorzugt.
00:07:19Das war immer ein wesentliches Auswahlkriterium.
00:07:22Ist es im Grunde auch heute noch, dass stabile Familienverhältnisse da sind, die auch den nötigen Rückhalt bilden, nicht nur
00:07:31für so eine Flugphase, sondern für die lange Beanspruchung vor einer Mission, während des Trainings.
00:07:38Das ist ja zum Teil ein mehrjähriger Prozess. Und der muss getragen werden, auch von Rückhalt im sozialen Kontext.
00:07:46Im Training mussten sie durch die Hölle.
00:07:49Die ersten US-Astronauten, zu denen auch noch die Apollo 13-Crew gehörte, waren allesamt Testpiloten der Air Force, die
00:07:56solch übelkeitserregende Trainingseinheiten mit links bestanden.
00:08:00In der Ausbildung wurden sie jahrelang auf Extremsituationen vorbereitet.
00:08:04Zum Coolbleiben gedrillt.
00:08:09Kurz nach dem Start sind bei Apollo 13 zum ersten Mal Nerven gefragt.
00:08:13Ein Triebwerk fällt aus.
00:08:16Es war ein Routineflug bis, na, ich würde sagen, so in etwa bis zur achten Minute.
00:08:20Bei der zweiten Stufe unserer dreistufigen Rakete schaltete sich das mittlere Triebwerk zwei Minuten zu früh ab.
00:08:27Und da dachten wir, das sei eine Krise.
00:08:29Haben wir genug Brennstoff, um in die Erbumlaufbahn zu gelangen und von dort weiter zum Mond?
00:08:34Reicht die Kraft der restlichen vier Maschinen?
00:08:36Aber beides war okay.
00:08:37Da sagten wir uns so, das war jetzt die Krise von Apollo 13.
00:08:42Die haben wir überstanden, alles ist gut.
00:08:44Na denn, auf zum Mond.
00:08:49Diese Nervenstärke mit der scheinbaren Abwesenheit von Angst ist allen Astronauten gemeinsam.
00:08:54Woran liegt es?
00:08:55Was unterscheidet sie von anderen?
00:08:56Die ersten NASA-Raumfahrer waren nicht nur alle verheiratet, sie waren auch fast alle Einzelkinder.
00:09:02Oder, wenn sie Geschwister hatten, das älteste Kind.
00:09:05Damals erklärten sich die Testleiter das so.
00:09:07Kinder, die allein aufwachsen, genießen die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Eltern, werden also unbewusst besser gefördert.
00:09:14So werden ihre Begabungen eher erkannt und unterstützt.
00:09:17Außerdem entwickeln sie ein stärkeres Selbstbewusstsein, was die Voraussetzung für mutige Einsätze ist.
00:09:25Möglicherweise spielt bei Einzelkindern und bei ältesten Kindern in einer Geschwisterreihe eine Rolle, dass sie sich besonders sicher sein können.
00:09:35Und dass sie gleichzeitig auch möglicherweise über einen gewissen Egoismus verfügen, der zumindest in diesen frühen Jahren der Raumfahrt sicherlich
00:09:46auch vonnöten war.
00:09:47Und da ging es mehr darum, auch starke Einzelkämpfer zu finden, starke Persönlichkeiten zu finden, die in diesen Belastungen gewachsen
00:09:54sind.
00:09:56Lovell, Hayes und Zweigert stärken sich nach der ersten Handel.
00:09:59Eiserne Gesundheit ist Voraussetzung für das Leben in der Schwerelosigkeit.
00:10:03Heutzutage sind Spacelab-Astronauten über diese Ferndiagnoseeinheit mit Ärzten am Boden verbunden.
00:10:08Im Notfall können genaue Behandlungspläne erstellt werden.
00:10:11Der Weltraummediziner Prof. Dr. Rupert Gerzer leitet die medizinischen Tests für europäische Astronauten.
00:10:18Nur wenige Menschen sind körperlich dazu in der Lage, sich in Schwerelosigkeit auf engstem Raum aufzuhalten.
00:10:26Astronauten müssen natürlich gesund sein, die werden also auf Herz und Nieren geprüft, wie man so schön sagt,
00:10:31und müssen ein rigoroses Auswahlprogramm durchlaufen und müssen wirklich in allen Belangen gesund sein.
00:10:37Zum Beispiel die Wirbelsäule muss stabil sein. Es darf keine Gefährdung bestehen, dass ein Herzinfarkt erleidet.
00:10:44Das heißt, wir müssen Herz-Kreislauf-Gesund sein und so weiter.
00:10:48Weiter geht's mit Tests, in denen arme Menschen zum Erbrechen gebracht werden.
00:10:52Schwerelosigkeit kann am Boden kaum simuliert werden. Diese Konstruktion versucht es.
00:10:57In Sturzflügen sind Menschen während der etwa 25 Sekunden des freien Falls schwerelos.
00:11:03Das ist die einzige Möglichkeit auf der Erde fürs Weltall zu umgehen.
00:11:07So entstanden auch die meisten Spielfilmszenen.
00:11:11Technik kann versagen. Und dann muss der Mensch übernehmen, wird zur letzten, zuverlässigen Sicherheitsreserve.
00:11:18Justin, wir haben ein Problem.
00:11:23Der Flugleiter Gene Kranz sieht nur, dass alle Systeme verrückt spielen. Warum, muss ihm zunächst egal sein.
00:11:28Von der Intuition und den Nerven seiner Bodenmannschaft hängt jetzt das Leben der drei Männer im All ab.
00:11:35Kranz muss als Leiter der Flugkontrolle eine komplizierte Symphonie dirigieren, die so nie zuvor geprobt wurde.
00:11:41Jeder falsche Ton kann tödlich sein. Noten gibt es nicht.
00:11:47Jeden Chip, den wir während dieser Mission auf den Tisch legten, konnten wir nur einmal ausspielen.
00:11:52Und jeder hier hat seine Chips extrem gut ausgespielt.
00:11:56Und bei jedem einzelnen Chip, das hatte jeder Controller von der ersten bis zur letzten Minute im Kopf,
00:12:02musste er sich fragen, will ich den ausspielen und will ich den jetzt ausspielen.
00:12:08Die Jungs in diesem Raum waren tolle Pokerspieler während der ganzen Sache.
00:12:12Wir waren so oft nicht sicher, ob die Richtung stimmte.
00:12:15Aber wir mussten uns entscheiden, denn die Uhr lief.
00:12:27Cool bleiben, das ist der Befehl an alle. Wörtlich.
00:12:31Von Unsicherheit durften die Männer oben nichts mitkriegen.
00:12:39Als ich auf der linken Seite aus dem Fenster sah, sah ich ganz deutlich, dass Gas hinten aus meinem Raumschiff
00:12:44austreten.
00:12:45Das war offensichtlich der Sauerstoff aus meinem letzten Tank.
00:12:57Als die Explosion stattfand, verhielten wir uns mehr oder weniger wie Testpiloten.
00:13:01Wir wussten nicht, was passiert war, mussten das aber schnell rausfinden.
00:13:04Ich wurde oft gefragt, kriegten sie Panik?
00:13:06Natürlich hätten wir zehn Minuten lang die Wände hochgehen können,
00:13:09aber danach hätten wir genauso da gestanden wie vorher.
00:13:12Also suchten wir den Fehler und versuchten uns zu retten.
00:13:19Das Raumschiff ist an einer Seite aufgerissen wie eine Blechdose.
00:13:23Ein Sauerstofftank ist pulverisiert, der andere leckgeschlagen.
00:13:27Durch die Explosion ist die Odyssey vom Kurs abgekommen.
00:13:30Die Stromversorgung bricht zusammen und es wird immer kälter.
00:13:34Zu diesem Zeitpunkt gab man ihnen kaum noch einen Überlebenschutz.
00:13:41Gleich nach der Werbung sind wir wieder da und dann geht's weiter mit unserem Extra-Spezial zur Apollo 13 Mission.
00:13:49Jetzt in Extra-Spezial.
00:13:52Sechs Tage zwischen Himmel und Hölle.
00:13:54Wie bekämpfen Astronauten ihre Angst?
00:13:56So knappet ging die Apollo Crew wirklich dem Tod im All.
00:14:00Jetzt in Extra-Spezial.
00:14:04Gute Musik
00:14:07Finiser Sandauten wurden nur für die Francie.
00:14:09Darum haben wir Finnen erfunden für diese Bonbon.
00:14:12Das tut gut für Hals und Rachen.
00:14:15Wer hat sie erfunden?
00:14:17Die Schweizer.
00:14:18Wer genau?
00:14:20Von Ricola.
00:14:21Ricola, Schweizer Kräuterzucker.
00:14:22Natürlich aus der Schweiz.
00:14:24Und aus 13 Kräutern?
00:14:25Ricola!
00:14:27Ricola!
00:14:32Wenn unterschiedliche Spezialisten zusammenspielen, entstehen mehr Ideen, mehr Leistung und so bessere Strategien für ihr Geld.
00:14:43Der Finanzverbund der Volksbanken-Reifersenbanken.
00:14:48Zeltas.
00:14:51Ein reines Wasser muss durch einen tiefen Stein.
00:14:56Zeltas.
00:14:58Neu von Iglo.
00:14:59Vibaktiv.
00:15:04Iglo Vibaktiv stört gezielt die Abwehrkräfte, denn schon eine Portion liegt bis zu 50% des Tagesbedarfs an den Vitaminen
00:15:12A, C und E.
00:15:14Neu.
00:15:14Iglo Vibaktiv.
00:15:16Natürlicher Schutz.
00:15:18Wir entwickeln maßgeschneiderte Strategien für ihr Geld.
00:15:22Der Finanzverbund der Volksbanken-Reifersenbanken.
00:15:25Dusch das naturell.
00:15:27Hochwertige, natürliche Inhaltsstoffe für die sanfte Pflege ihrer Haut.
00:15:31Wie Milch und Honig.
00:15:33Aloe Vera.
00:15:35Oder Weizenkeime.
00:15:36Ganz ohne Konservierungsstoffe.
00:15:38Gönnen Sie Ihre Haut diese Erfahrung.
00:15:40Das ist Duschen.
00:15:41Mit dem Plus an natürlicher Pflege.
00:15:44Dusch das naturell.
00:15:45Der weltberühmte Poulbocuse hat Cambozola ausgezeichnet.
00:15:49Denn Cambozola schmeckt jetzt noch besser.
00:15:53Unvergleichlich.
00:15:54Cambozola.
00:15:57Das ist er.
00:16:00Bestell Ihnen Whisky für Fingerabdrücke.
00:16:11Das ist kein Jim Beam.
00:16:14Nichts ist wie Jim Beam.
00:16:16Das ist der Kentucky Bourbon.
00:16:17Also dieses Haribo-Colorado ist eine richtig unnötige.
00:16:20Ich wundere mich jedes Mal an wie schnell die leer ist.
00:16:23Haribo, mein Kind ist froh.
00:16:25Und erwachsen ist immer so.
00:16:40Ich habe gehört, Sie sollen der Beste sein.
00:16:43Vermöglich.
00:16:44Was kann ich für Sie tun, Lady?
00:16:47Finden Sie einen Optiker, der günstiger ist als Vielmann.
00:16:53Vergessen Sie es.
00:16:55Brille, Vielmann.
00:16:58Jetzt bei McDonald's.
00:17:00Der kräftige Western-Mac.
00:17:02Für nur 3,95 unverbindliche Preisempfehlungen.
00:17:09Internet?
00:17:10Direkt rein.
00:17:11Ohne Voranmeldung.
00:17:12Und raus?
00:17:13Ohne Vertragsbindung.
00:17:16Nein.
00:17:17Nur so lange nicht drin sind.
00:17:18Ohne monatliche Grundgebühr.
00:17:21Und wie?
00:17:22Mit A-Core.
00:17:22Internet bei Korn.
00:17:26Mannesmann-Ankur.
00:17:27Mit Telefon-People.
00:17:29Hallo?
00:17:30Entschuldigung.
00:17:30Haben Sie mal einen Moment Zeit?
00:17:32Ja, aber nicht so lange.
00:17:34Mein Großer kommt weg aus der Schule.
00:17:35Ich sehe, Sie haben da gerade ziemlich viel Knoppers gekauft.
00:17:38Ja, stimmt.
00:17:39Die mögen Sie wohl besonders gerne.
00:17:41Ja, ich mag die unheimlich gerne, aber die Kinder mögen die auch.
00:17:43Das ist ja die Hauptsache.
00:17:45Knoppers ist also auch was für Kinder?
00:17:46Was Reelles?
00:17:47Ja, also da sind unheimlich viel Nüsse drin und Milch und Vollkorn.
00:17:52Hm, das schmeckt uns was?
00:17:54Das war's auch schon.
00:17:55Vielen Dank.
00:17:58Schluss mit verschmierten Verschlüssen.
00:18:01Denn jetzt gibt's Pril-Kraftgel mit dem praktischen Dosierverschluss.
00:18:06Tropfen für Tropfen, sauberer Verschluss, sauberes Geschirr.
00:18:09Pril-Kraftgel.
00:18:12Das stärkste Pril gegen Fett.
00:18:27Lebendige Farben und brillanter Glanz.
00:18:29Auf Dau.
00:18:30Kodak-Royalpapier.
00:18:32Das Beste im Kodak.
00:18:44Wir stellen Jack Daniels Whisky immer noch genauso her, wie es Mr. Jack persönlich im
00:18:50Jahre 1866 vorgegeben hat.
00:18:53Schon ab dem ersten Schluck werden Sie verstehen, warum das auch immer so werden wird.
00:19:01Jack Daniels Tennessee Whisky.
00:19:10Ah, Taverna Apostolo.
00:19:11Jesus Davros.
00:19:13Jetzt bin der von Frosta.
00:19:14Bitte.
00:19:15Vielen Dank nochmal für dein Gyros-Rezept.
00:19:17Ist wirklich ein Lass.
00:19:18Das ist ein Familien-Rezept.
00:19:19Mir bin ich gern ein gutes Freund.
00:19:21Wenn ich wieder kann, dir helfen, rufe.
00:19:23Von Gyros von Frosta.
00:19:25Frosta ist für alle da.
00:19:38Tekken 3.
00:19:40Die Beste von Sponsumations-Kloss Zeiten.
00:19:44Kutsche!
00:19:47Lass dich.
00:19:52Unser Top-Thema im RTL-Nacht-Journal.
00:19:55Der Machtwechsel in Bonn.
00:19:56Der zukünftige Kanzler Gerhard Schröder will mit den Grünen über eine Regierungskoalition
00:20:01verhandeln.
00:20:02Welche Chancen hat Rot-Grün?
00:20:05Und die Rücktrittswelle beim Verlierer CDU-CSU.
00:20:08Wie die Wahlschlappe die Union spaltet.
00:20:11Außerdem, George wütet weiter.
00:20:13Der Hurricane erreicht die Küste des US-Staates Mississippi.
00:20:17Das und mehr im Nacht-Journal.
00:20:21Undercover-Einsatz, wenn er redet, doch ihre Tarnung fliegt auf.
00:20:24Ich hab's die ganze Zeit gewusst.
00:20:27SK Babys, die neuen Folgen.
00:20:28Dienstag 21.15 Uhr bei RTL.
00:20:40Houston, wir haben ein Problem.
00:20:42Mit diesem heute schon sprichwörtlichen Funkspruch warnte sich an Bord der Apollo 13 die Katastrophe
00:20:48an.
00:20:48Wie muss sich Ken Mattingly in diesem Moment gefühlt haben?
00:20:52Er, der kurz vor dem Start aus gesundheitlichen Gründen aus der Crew ausscheiden musste, war
00:20:57nun als einziger seiner Mannschaft sicher am Boden.
00:21:00Oder Gene Kranz, der Leiter der Bodenkontrolle.
00:21:03Während alles außer Kontrolle geriet, musste er so schnell wie möglich eine Lösung finden,
00:21:08um das Leben der Besatzung zu retten.
00:21:10Der Kampf Mensch gegen Maschine beginnt.
00:21:14Mit vollem Einsatz, wenn gleich mit wenig Hoffnung darauf, dass der Mensch diesen Kampf gewinnen
00:21:20wird.
00:21:22Mission Control sucht unter Zeitdruck eine Lösung für die drei Männer im All.
00:21:26Der Strom wird so knapp, dass die Flugkontrolle entscheidet, Hauptcomputer ausschalten, die Kommandokapsel,
00:21:32das Führerhaus also, stilllegen und den richtigen Anhänger, die Mondlandefähre, als Rettungsboot
00:21:38benutzen.
00:21:38Und auch schnell, weil die Sauerstofftanks im Hauptteil fast leer sind.
00:21:46Ich hörte im Funk, wie Jim Lovell fragte, Freddo, wie schnell kannst du das Ding klar machen?
00:21:51Er sagte, nach Checkliste dauert das sechs Stunden.
00:21:54Jim meinte, ich glaub nicht, dass wir so viel Zeit haben.
00:21:57Also schmiss Freddo seine Checkliste weg, rammte in die Fähre und machte alles aus dem
00:22:00Kopf.
00:22:02Kriegte das Ding in unter drei Stunden ins Lauf.
00:22:04Und nicht nur das.
00:22:05Sie hatten in der Zeit auch alle Navigationsdaten vom Computer der Kommandokapsel übertragen.
00:22:14Im Film muss nun Ken Mattingly, der verhinderte Pilot, im Simulator etwas bewältigen, von dem
00:22:20man dachte, dass es unmöglich sei.
00:22:23Wie kriegt man die Kommandokapsel mit wenig Strom für den Wiedereintritt reanimiert?
00:22:27In Wirklichkeit ist man ihn damit nicht alleine.
00:22:33Meine Rolle im Spielfilm repräsentierte die Arbeit von über tausend Leuten.
00:22:38Aber wenn man versucht, all die im Film vorzustellen, dann kommt man ja nie zufinde.
00:22:43Also nutzen sie diesen Kunst auch.
00:22:46Insgesamt waren die Personen recht gut getroffen.
00:22:48Aber am besten war Gene Kranz gelungen, der wirklich eine überlebensgroße Persönlichkeit ist.
00:22:55Er war es damals und ist es heute noch.
00:22:58Sein Wesen kam im Film besser rüber als andere.
00:23:13Drei Männer hocken nun in einem dunklen, kalten Raum von der Größe einer Telefonzelle aufeinander.
00:23:18Immer unter Lebensgefahr.
00:23:21Das zerrt auch an den dicksten Nerven.
00:23:47Die zentrale Rolle, glaube ich, in so einer außergewöhnlichen, extremen Situation,
00:23:53spielt der Commander, in dem Fall also der James Lovell, der es schaffen muss,
00:24:00das weiß man eigentlich von sehr vielen Expeditionen und anderen extremen Situationen,
00:24:05einerseits sehr fuhorientiert zu sein, sich also immer um das Befinden der anderen zu kümmern
00:24:11und das auch mitzubekommen und sich einfühlen können.
00:24:13Und die anderen vielleicht in einer Normalsituation auch zu beteiligen an seinen Entscheidungsprozessen.
00:24:18Er muss aber in der Lage sein, in so einer Krisensituation, auch da wo es notwendig ist,
00:24:24sehr dominant und autoritär Dinge zu unterbinden, die nicht produktiv sind.
00:24:30Was keinesfalls dazu führte, dass man ihn weniger mochte.
00:24:33Die klare Rollenverteilung war überlebenswichtig.
00:24:37James, genannt Jim Lovell, war damals sogar privat befreundet mit seinem Crewmitglied Hayes.
00:24:45Jim war ein sehr unkomplizierter Typ.
00:24:48Er war gut für die Moral der Crew.
00:24:50Durch die Zeit im Training, die vielen Stunden, die wir da zusammen verbrachten,
00:24:54waren wir zu einem richtig guten Team verschmolzen.
00:24:58Gleichzeitig war Jim technisch sehr kompetent.
00:25:05Die Kameradschaft und die perfekte Zusammenarbeit an Bord eines Raumschiffs
00:25:09ist alles, was die Besatzung einer störanfälligen Technik entgegensetzen kann.
00:25:14Dr. Reinhold Ewert war als deutscher Wissenschaftsastronaut auf der Raumstation Mir.
00:25:18Sogar Russisch hat er gelernt, um richtig dazu zu gehören.
00:25:24Auch in so einer Mannschaft ist dann eine Dynamik da, dass man sich gegenseitig mitzieht
00:25:29und dass man versucht, das alles zum Besseren zu werden.
00:25:32Wir haben das ja auch an Bord der Raumstation gerade im Vorhinein erlebt,
00:25:37wie solche Gemeinschaften dann auch sehr professionell und zielgerichtet agieren
00:25:43und sich selbst durch die vertragtesten Aufgaben dann nicht ablenken lassen.
00:25:49Es geschah ausgerechnet an einem freien Tag, und zwar im Hauptmodul,
00:25:53dem Fitness-, Wohn-, Schlaf- und Essraum der Station.
00:25:59Über dem Multifunktions-Ess-Tisch hängen die Atempatronen für den Notfall.
00:26:05Aus einer schoss plötzlich eine Stichflamme.
00:26:08Feuer ist lebensgefährlich, weil es Atemluft vergiftet.
00:26:11Man kann im Weltraum schließlich kein Fenster zum Lüften öffnen.
00:26:14Ich war auch noch derjenige, der im Sichtfeld dieses entstehenden Brandes saß
00:26:20und gleich auch meine Mannschaftskameraden durch Zuruf dann alarmierte.
00:26:25Wir haben dann sofort Selbstschutzmaßnahmen ergriffen, nämlich eine Gasmaske aufgezogen.
00:26:30Und dann haben meine Kollegen wirklich nach der Prozedur, die dafür vorab erstellt ist,
00:26:37Brand bekämpft, gleichzeitig auch die Rettungskapseln schon fertig gemacht.
00:26:42Dann muss auch mit ein paar Handgriffen, die sind zwar immer relativ schnell zu aktivieren,
00:26:48und ein paar Handgriffen müssen getan werden.
00:26:50Während der Rest der Mannschaft, dazu gehörte ich, dann auch pflichtgemäß Unterstützungarbeiten leisten.
00:26:56Das hört sich jetzt so richtig cool an.
00:27:00Ich will es nicht dramatisieren.
00:27:02Das ist eins der beiden Dinge, die man an Bord von Raumfahrzeugen am meisten fürchtet.
00:27:08Im Nachhinein, weil die Mannschaft richtig reagiert hat,
00:27:11weil wir auch in der Lage waren, mit der Situation Herr zu werden,
00:27:14habe ich da leicht drüber zu berichten.
00:27:16In dem Moment allerdings, wo es passiert, ist man wieder zielgerichtet.
00:27:20Man sagt, jetzt lasse ich nicht das Leben wie ein Film vor mir ablaufen oder Ähnliches.
00:27:25Das kostet nur Zeit, sondern ich konzentriere mich darauf,
00:27:29wie kann ich die Mannschaft unterstützen, was ist jetzt meine Aufgabe in dieser Situation.
00:27:35Genau diese Ruhe und Überlegenheit in Gefahrensituationen
00:27:39unterscheidet Astronauten von Durchschnittsmenschen.
00:27:49Das ist auch das, was man jedem Piloten, der im Cockpit mit Krisensituationen arbeitet,
00:27:54versucht beizubringen.
00:27:56Erstmal, selbst wenn das Triebwerk brennt, zwei, drei Sekunden Luft holen,
00:28:01um dann sicher zu sein, dass man systematisch jetzt die Problemlösung vorantreibt.
00:28:07Das Schlimmste ist ein impulsives Aktivwerden und Rumarbeiten,
00:28:15ohne dass da System und Struktur drin steckt.
00:28:20Die Apollo 13 Astronauten schaffen es mit Konzentration aufs Wesentliche
00:28:25und der Unterstützung der Bodencrew,
00:28:27die Mondfähre Aquarius zum steuernderen Rettungsboot umzufunktionieren.
00:28:31Nun müssen sie erst um den Mond herum, um zurück zur Erde zu fallen.
00:28:37James Lovell flog damals an seinem Lebensziel vorbei.
00:28:41Als wir uns dem Mond näherten und er größer und größer wurde
00:28:44und ich den kleinen Berg sehen konnte, den ich bei meiner Apollo 8 Mission Mount Maryland getauft habe,
00:28:50da wurde mir klar, dass ich nie dort landen würde,
00:28:53dass ich kein drittes Mal hier hochkomme.
00:28:55Obwohl wir alle an einem ziemlich toten Punkt waren,
00:28:59fühlte ich mich doch enttäuscht und frustriert,
00:29:01dass wir nicht auf dem Mond landen würden.
00:29:15Okay, roger, Houston.
00:29:17Wir hören wieder von Ihnen auf Wiederaufnahme des Funkkontakts.
00:29:23Aquarius, noch 30 Sekunden bis zur Unterbrechung.
00:29:32Es war schwierig, wirklich.
00:29:36Ich habe schon vielen versucht, das zu erklären.
00:29:39Es war wie eine Muschel, die sich um meinen Körper legte.
00:29:42So konnte ich das aushalten.
00:29:45Ich machte mir mehr Sorgen um meine Kinder,
00:29:47um meine Schwiegermutter, die gerade im Pflegeheim war,
00:29:49und auch um Mary Hayes, die gerade hochschwanger war.
00:29:52Ich war auch mal schwanger während einer von Jims Missionen.
00:29:56Also, ich war um diese ganzen Leute mehr besorgt als um mich.
00:30:04Die Bodencrew teilte, wie fast alle Amerikaner ihre Sorgen.
00:30:08Würden die Männer wieder heil aus der Funkstelle kommen?
00:30:11Plötzlich war die ach so langweilige Apollo 13 Mission wieder interessant,
00:30:15machte sogar Schlagzeilen.
00:30:17In allen Kirchen des Landes wurde für die Astronauten und ihre Familien gebetet.
00:30:21Die drei brauchten wirklich jede Unterbrechung.
00:30:29Ich kannte das Raumschiff und wusste, was die Besatzung wusste und nicht wusste.
00:30:35Also konnte ich an den Gruppen teilnehmen, die Probleme lösten.
00:30:39Was kann die Crew da oben? Können sie dies? Schaffen sie das?
00:30:43Manches hatten wir ja noch nie geübt.
00:30:45Ich konnte dann genau sagen, können sie oder können sie nicht?
00:30:50Das nächste Problem wartet schon, als sie aus der Funkstelle kommen.
00:30:53Das Mondlandegepferd hatte zwar wirklich gerade genug Dauerstoff für drei,
00:30:57aber der Kohlendioxidfilter reichte nicht aus.
00:31:00Ja, Jim, können Sie mal die CO2-Zeige für uns ablesen?
00:31:07Ja, Justin, wir haben da auch gerade draufgeguckt.
00:31:09Unser CO2-Messwert ist stark gestiegen, und zwar um vier Striche in der letzten Stunde.
00:31:13Niemand wusste genau, wie das Problem zu lösen war.
00:31:16Nur, dass es schnell gelöst werden musste.
00:31:21Der Mensch hat Reflexe.
00:31:24Wenn das Kohlendioxid im Körper ansteigt, dann steigt die Atmung an.
00:31:29Das merken natürlich auch Leute.
00:31:30Das heißt, man kann da auch durchaus Angst bekommen.
00:31:34Es ist also unangenehm, wenn man mehr atmen muss.
00:31:39Dann kriegt man auch leicht Kopfschmerzen, bis heftige Kopfschmerzen.
00:31:43Und dann ist aber recht schnell auch möglich, dass man bewusst was wird und am Schluss dann daran verstört.
00:31:50Okay, Freunde, hört zu.
00:31:52Mission Control hat eine Aufgabe für uns und wir müssen uns sehr beeilen.
00:31:57Wir müssen einen Weg finden, wie wir diesen Luftfilter mit diesem Luftfilter verbinden können.
00:32:04Und zwar nur mit diesen Sachen.
00:32:05Dieses Zusammenspiel zwischen Boden und Bruders dann dazu führt, dass sie dieses lebenswichtige System wieder ersetzen können und funktionsfähig machen
00:32:18können.
00:32:19Das ist für mich so symbolisch dafür, wie in so einer Krisensituation Arbeit nur laufen kann.
00:32:25Und nicht durch ein hoch effizientes Zusammenarbeiten zwischen denen, die betroffen sind und die vor Ort jetzt Lösungen finden müssen.
00:32:34Und denen, die am Boden, die versuchen, alles nur Erdenkliche zu tun.
00:32:39Für dieses Filterproblem gibt es wirklich noch keine eingeübte Prozedur.
00:32:43Hier hilft nur Improvisation.
00:32:46Die Männer oben bringt derweil jeder Atemzug dem Toten her.
00:32:49Es war wie ein Solitärspiel.
00:32:53Du nimmst deine Karte und jede Karte symbolisiert eine Krise.
00:32:56Aber solange du sie auf einen freien Platz ablegen kannst, masterst du die Krise.
00:33:01Erst wenn du eine Karte nimmst, die nirgends mehr hinpasst, dann ist das Spiel aus.
00:33:06Zum Glück sind wir bei Apollo 13 nie so weit gekommen.
00:33:11Der Filterbau war technisch die schwierigste Problemlösung.
00:33:15Die Männer müssen nach Tagen ohne Schlaf, bei 10 Grad Kälte und in der Schwerelosigkeit ein hochkompliziertes Gerät basteln.
00:33:22Und sie haben nur einen Versuch.
00:33:26Das ist eine Phase der Mission, wo grundsätzlich Aufmerksamkeit von Konzentrationsprozessen beeinträchtigt sein können.
00:33:34Es kostet also einen zusätzlichen Anstrengungsaufwand, Dinge wirklich konzentriert zu tun.
00:33:42Wie gut kann ein Astronaut während der ersten Zeit oder überhaupt, wie gut kann der arbeiten, wie fingerfertig ist der?
00:33:50Und da ist es offensichtlich so, dass die Fingerfertigkeit während des ersten Monats der Schwerelosigkeit zunächst deutlich eingeschränkt ist.
00:33:58Also nach sechs Tagen ist es immer noch eine Zeit, wo die deutlicher eingeschränkt sein müsste.
00:34:03Nach einem Monat stellt sich interessanterweise wieder ein Leistungsniveau ein, wie das hier unten auch üblich ist.
00:34:11Es gibt noch ein Problem. Fred Hayes gibt vor, müde zu sein, doch er fühlt sich nicht wohl. Er ist
00:34:17wirklich krank geworden.
00:34:21Der absolute Tiefpunkt kam für mich am letzten Tag da draußen.
00:34:25Ich hatte mir eine Harnwegsinfektion eingefangen.
00:34:28Ich hatte abwechselnd Schüttelfrost und Fieber.
00:34:31Und es war so kalt, was die Sache verschlimmerte.
00:34:34Wir waren müde. Wir haben kaum Schlaf gekriegt, wenn dann nur unregelmäßig. Wir waren müde.
00:34:40Das war ein Tiefpunkt. Wir arbeiteten auf den Wiedereintritt und unsere Rückkehr hin.
00:34:47Er ahnt nicht, in welcher Gefahr er ist, denn im All ist jede Infektion, das weiß man inzwischen, lebensbedrohlich.
00:34:53Das Gefährlichste ist wohl, dass man leicht natürlich für Infektionen anfällig ist.
00:34:58Und es ist da auch passiert, dass einer eine schwere Infektion bekommen hat.
00:35:02Und nun kommt dazu, dass in Schwerelosigkeit generell der Körper schlechter auf Infekte reagiert.
00:35:10Das heißt, dass er weniger Abwehrkräfte hat und dass auch noch Bakterien in Schwerelosigkeit weniger von Antibiotika bekämpft werden können.
00:35:21Aufgrund dessen macht man übrigens auch heute noch eine Quarantänephase.
00:35:25Also bevor jemand in Schwerelosigkeit fliegt, muss er für eine Woche in Quarantäne, damit sicher ist, dass er nicht in
00:35:34den letzten Tagen noch irgendwas aufschnappt, was dann in Schwerelosigkeit richtig explodieren könnte.
00:35:42Der letzte Tag im All muss furchtbar gewesen sein.
00:35:45Es ist nicht nur kalt und eng, sondern so unwirtlich, dass es sogar einem kühlen Kopf wie Ulf Meerbold beim
00:35:52Gedanken daran schaudert.
00:35:54Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit halten als warme und dann gibt es da Kondenswasser und es wird eben nicht nur
00:36:01kalt, sondern auch so richtig nasskalt.
00:36:04Und das ist eigentlich die unangenehmste Situation, die man sich denken kann.
00:36:12Außerdem waren die Apollo 13-Helden auf dem falschen Kurs.
00:36:16Denn wenn sie so weiterfliegen würden, dann würden sie an der Erdatmosphäre abprallen wie eine Billardkugel und für immer im
00:36:22All verschwinden.
00:36:29Eine Sache nervte mich während der gesamten Mission und das war dieses andauernde Abflachen unter die Flugbahn, weil wir dafür
00:36:36keine Antwort fanden.
00:36:38Wir hatten auf jede Frage eine Antwort, nur darauf nicht.
00:36:41Das war echt frustrierend, denn die Lotsen mussten schwere Entscheidungen treffen, weil der Eintrittswinkel in die Erdatmosphäre genau stimmen muss.
00:36:48Wenn sie zu steil reinkommen, verglühen sie, sind Geschichte. Das Raumschiff ist verloren.
00:36:52Kommen sie zu flach, dann prallen sie ab. Das Raumschiff übersteht das, aber Strom und Sauerstoff gehen zu Ende und
00:36:59sie kreisen auf ewig in einer sehr hohen Umlaufbahn.
00:37:02Also mussten wir sie in genau dem richtigen Winkel reinbringen.
00:37:11Zehn Prozent Überlebenschance gab man Hayes, Lovell und Zweigart kurz vor Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.
00:37:17Nur noch Glück und gute Berechnungen trennen sie zu diesem Zeitpunkt davon, als größte Katastrophe der bemannten Raumfahrt in die
00:37:24Geschichte einzugehen.
00:37:2616 Jahre später geschah diese Katastrophe.
00:37:29Das einzig Besondere am Start der Challenger schien die Besatzung zu sein.
00:37:33Zum ersten Mal war eine Lehrerin mit an Bord, um aus dem All zu unterrichten.
00:37:42Dies sind die letzten Bilder der 38-jährigen Mutter von zwei Kindern.
00:37:47Kurz vor dem Einsteigen war Christa McAuliffe voller Taten dran.
00:37:52Ich glaube nicht, dass je ein Lehrer besser vorbereitet war auf zwei Unterrichtsstunden.
00:37:57Seit September bereite ich mich nun vor.
00:38:00Sie konnte diese Unterrichtsstunden nie erteilen.
00:38:03Ihre Mutter Grace Corrigan erinnert sich heute ohne Bitterkeit.
00:38:06Sie war und ist stolz auf den Mut ihrer Tochter.
00:38:09Ein Kleinbus holte uns ab und brachte uns zu dem Strandhaus, in dem die Astronauten untergebracht waren,
00:38:14und wir aßen zusammen zum Mittag.
00:38:16Das war das letzte Mal, dass wir sie gesehen haben.
00:38:20Dieses letzte gemeinsame Essen im Strandhaus war drei Tage vor dem Start der Challenger.
00:38:28Astronauten werden jahrelang trainiert, mit dem Risiko ihres gefährlichen Berufs umzugehen.
00:38:33Ihre Angehörigen jedoch nicht.
00:38:35Wir wollen wissen, wie es den Familien der Astronauten ergeht, wenn sich am Himmel die Katastrophe anwarnt.
00:38:41Mehr dazu gleich in unserem Extraspezial.
00:38:45Jetzt im Extraspezial.
00:38:48Nur 73 Sekunden am Himmel.
00:38:52Challenger.
00:38:53Ihre Tochter stirbt bei der größten Katastrophe der Raumfahrt.
00:38:57Warum die Gefahr an Bord immer mitfliegen wird.
00:39:00Jetzt in Extraspezial.
00:39:08Hier in der Karibik, wo der Sommer nie zu Ende geht, genießt man einfach anders.
00:39:16Leichter, natürlicher, ohne schwere Zutaten.
00:39:19Wie Raffaello, ganz ohne Schokolade.
00:39:23Zartes Kokos, weißer Mangi, leicht geschlagene Milchcreme.
00:39:27Traumhaft.
00:39:28Eben eine ganz andere Art Süßes zu genießen, ohne Schokolade.
00:39:33Raffaello, als ob der Sommer nie zu Ende geht.
00:40:06Wir haben die Playstation entscheidend verbessert.
00:40:06Das beschert von Fahnen.
00:40:16Raffaello.
00:40:23Raffaello.
00:40:26Raffaello.
00:40:30Auf das Beste dieser Welt.
00:40:36Becks Spitzenpilsen von Welt.
00:40:39Entdecken Sie die kokosfrische Milchcreme.
00:40:42Coco von Ehrmann.
00:40:46Der echte Genuss der Kokosnuss in einer locker leichten Milchcreme.
00:40:50Coco. Die neue Verführung genießen Sie am besten gekühlt.
00:40:54Coco von Ehrmann.
00:40:56Keiner macht mich mehr an.
00:41:16Tobias hat es geschafft, weil sich Ärzte und die Gesundheitskasse gemeinsam für ihn eingesetzt haben.
00:41:25AOK. Die Gesundheitskasse. Die sind immer für mich da.
00:41:42Der Peugeot 406 Brake. Raum für alles. Besonders für Ihre Ideen.
00:41:48Moment mal.
00:41:49Ab sofort bietet der Peugeot 406 als einziger seiner Klasse serienmäßig Klimaanlage, Regensensor und Audioanlage.
00:41:57Danke.
00:42:00Zum Sonnenuntergang nach New York.
00:42:02Ich verspreche dir ein unvergessliches Schussspieler.
00:42:05Da ist unsere Dachterrasse berühmt.
00:42:07Kein Problem, Schülemacki.
00:42:09Ihr Hauptgabes nennen.
00:42:10Ich geb mir die Kugel.
00:42:11Aber nicht allein, lieber.
00:42:13Mit Rocher sieht die Welt gleich ein bisschen goldener aus.
00:42:16Und was ist mit dem Sonnenuntergang?
00:42:17Was man einer schönen Frau verspricht, muss man auch halten.
00:42:26Rocher von Ferrego.
00:42:27Und wann geben Sie sich die Kugel?
00:42:30Krombacher gibt es auch in einem kleinen Kasten.
00:42:34Der Krombacher 11.
00:42:37Das sind elf Krombacher.
00:42:40Handlich und leicht.
00:42:42Der kleine Kasten für den großen Genuss.
00:42:47Krombacher 11.
00:42:49Heute Abend um 21 Uhr erreicht wieder ein Tief ganz Deutschland.
00:42:54Ferngespräche für 14 Pfennig pro Minute.
00:42:56Auslöser ist die 010.70 von Alcor.
00:42:59Und es geht noch tiefer.
00:43:01In kleineren Regionen sogar bis zu 7,5 Pfennig pro Minute.
00:43:07Mannesmann Alcor, the telephone people.
00:43:16Ferngespräche.
00:43:22Ferngespräche.
00:43:43Die Doktor Best-Forschung stellt fest, Problemzonen sind oft nur schwer zu erreichen.
00:43:49Wir haben die neue Doktor Best-Sensor-Kopf entwickelt.
00:43:52Ihre flexible Bürstenkopfspitze passt sich dem Zahn an und erreicht selbst die hintersten Backenzähne.
00:43:59Natürlich hat die neue Doktor Best-Sensor-Kopf auf die bewährte Doktor Best-Federung.
00:44:03Die neue Doktor Best-Sensor-Kopf.
00:44:06Die klügere Zahnbürste gibt nach.
00:44:09Dieses Parfum ist für mich.
00:44:11Dieses ist für ihn.
00:44:13Und das ist das Parfum für unser Haus.
00:44:15Ambi Pur Raum Parfum.
00:44:17Das duftige Parfum für Ihre Wohnung.
00:44:19Mit regulierbarer Duftintensität.
00:44:24Ambi Pur Raum Parfum.
00:44:26Der Lufterfrischer mit echtem Parfum.
00:44:43Auf die Freundschaft.
00:44:47Holstenpilsner.
00:44:48Eine einfache Antifaltencreme reicht mir nicht.
00:44:51Jetzt enthält L'Oreal Revitalift Antifalten plus Straffheit doppelt so viel Pro-Retinol-A.
00:44:58Durch Pro-Retinol-A werden Falten in weniger als zwei Wochen sichtbar gemildert.
00:45:03Mein Gesicht ist glatter.
00:45:05Dank Parilastil festigt Revitalift die Konturen des Gesichts.
00:45:08Mein Gesicht ist straffer.
00:45:11Revitalift.
00:45:12Weltweit die meistverkaufte Antifaltencreme von L'Oreal.
00:45:15Jetzt mit neuer Formel.
00:45:16L'Oreal, weil ich es mir wert bin.
00:45:21Unser Top-Thema im RTL-Nachtjournal.
00:45:24Der Tag der Sieger in Bonn.
00:45:26Wie der zukünftige Kanzler Schröder mit einer rot-grünen Koalition den Aufbruch für Deutschland schaffen will.
00:45:32Und die Rücktrittswelle bei der Union.
00:45:35Wie die Wahlschlappe die CDU-CSU spaltet.
00:45:38Außerdem Sturmflut an der Küste des US-Staates Mississippi.
00:45:43Der Hurricane George wütet weiter.
00:45:45Ja, davon mehr im Nachtjournal.
00:45:50Konzentrieren Sie dich auf die geballte Ladung Action.
00:46:01Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Action erfahren haben.
00:46:06Denn wir zeigen Sie Ihnen die neuen Folgen von Alarm für Koba 11 und Banco.
00:46:14Am Donnerstag um 20.15 Uhr bei RTL-Nacht.
00:46:28Die Apollo-Besatzung hatte ungefähr 10% Überlebenschance.
00:46:32Aber sie hat es geschafft.
00:46:34Andere Crews hingegen hatten nicht einmal die Chance zu reagieren.
00:46:37Die Challenger-Katastrophe vor 12 Jahren war der grausame Beleg dafür, dass trotz aller technischen Errungenschaften auch heute noch jeder,
00:46:45der nach den Sternen greift, dafür sein Leben aufs Spiel setzt.
00:46:49Die Astronauten wissen das.
00:46:51Doch wie können ihre Eltern und ihre Angehörigen mit dieser Gewissheit leben?
00:46:55Wir haben mit ihnen gesprochen über die schwersten Stunden ihres Lebens im Angesicht der Katastrophe.
00:47:05Eine Lehrerin beim Astronauten-Training.
00:47:08Christa McAuliffe ging ein Traum in Erfüllung, als sie ausgewählt wurde, als erste Normalsterbliche ins Weltall zu fliegen.
00:47:19Es war eine Art Jubiläumsgeschenk der NASA an die Bürger zum 25. Flug des Space Shuttle.
00:47:28Christa war sehr aufgeregt, als das Lehrer-im-Weltraum-Programm startete.
00:47:33Sie liebte es zu unterrichten und sie hätte es für nichts in der Welt aufgegeben.
00:47:36Und sie dachte sich, das hier wäre die Gelegenheit, eine Lehrerin zu bleiben und einen Weltraumflug zu machen.
00:47:42Also ließ sie sich die Anmeldung kommen und ihr Mann sagte, Christa, das ist maßgeschneidert für dich, mach es.
00:47:49Und während der ganzen Auswahlverfahren wurde sie immer aufgeregter.
00:47:57Am 28. Januar 1986 war es endlich soweit.
00:48:01Nach vier Startverschiebungen wegen schlechten Wetters ging es endlich los.
00:48:05Einsteigen.
00:48:07Alle Schüler ihrer Schule haben frei und fiebern vor dem Fernseher dem Countdown entgegen.
00:48:13Bevor ihre Lehrerin in Quarantäne musste, gab sie dem Schulfernsehen noch ein Interview.
00:48:18So it's opening yet more.
00:48:22Haben Sie Befürchtungen, was Ihre Weltraumreise angeht?
00:48:26Nein.
00:48:26Das Programm der NASA ist sehr sicher.
00:48:29Das Shuttle hat Rettungssysteme, manchmal sogar vier Stück für lebenserhaltende Einheiten.
00:48:33Wenn also etwas kaputt geht, dann gibt es immer noch zwei oder drei Dinge, die die weiterhelfen in der Umlaufbahn.
00:48:42Nur beim Start gibt es keine Reduzmöglichkeit im Space Shuttle.
00:48:46Als die Maschinen zünden, kündigt dieser schwarze Qualm die Katastrophe an.
00:48:50Zwischen dem dicken braunen Tank und den Feststoffraketen muss ein Leck sein, sonst könnte dort kein Rauch austreten.
00:48:58Auf der VIP-Tribüne sehen Christas Eltern den Start zu, voller Vertrauen in die Technik.
00:49:08Wir haben nie einen Gedanken daran verschwendet, dass etwas Furchtbares passieren könnte.
00:49:13Und ich bin sicher, Christa auch nicht.
00:49:15Vielleicht hatten wir es im Hinterkopf.
00:49:17Ich weiß es nicht mehr.
00:49:18Wir dachten, dass er alles so sicher war.
00:49:20Das Programm war sehr sicher.
00:49:2315 Minus 10, 9, 8, 7, 6, we have main engine start, 4, 3, 2, 1, and liftoff.
00:49:36Liftoff of the 25th Space Shuttle Mission and it ensured the tower.
00:49:40Fritzik-Korris,óhle,aer,eer,er,er,er,er,er,er,er,er,er,er.
00:49:51Tristan MacAulis Weltraumflug dauerte 73 Sekunden.
00:49:55Dann explodierte der...
00:50:11Vielen Dank.
00:50:40Vielen Dank.
00:51:13Vielen Dank.
00:51:44Vielen Dank.
00:52:12Vielen Dank.
00:52:44Vielen Dank.
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