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#Hörbuch #deutsch
The Horus Heresy Hörbuch-Reihe kostenlos streamen und downloaden
Hier siehst du die beliebtesten und besten Folgen der erfolgreichen The Horus Heresy Hörbuch-Reihe von Dan Abnett in der richtigen Reihenfolge. Diese 13 Teile der The Horus Heresy Hörbücher kannst …

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Musik
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:42Arco war sich seines Platzes in der Kommandokette bewusst, so wie Remus.
00:47Diese Mission war von größter Bedeutung.
00:50Das Werk des Primarchen legte sehr genau fest, dass die Leben der eigenen Krieger, besonders
00:56wenn sie den Legiones Astartes angehörten, um jeden Preis zu schützen waren.
01:01Sie würden in den folgenden Kriegsjahren dringend gebraucht werden.
01:05Aber auch der Primarch verstand, dass ein Krieg nur mit dem Blut der Soldaten gewonnen wurde.
01:11Manchmal konnte der Sieg nur erlangt werden, wenn man sich selbst opferte.
01:16Beeilung, Arco!
01:18brüllte Remus, als der feindliche Kommandant die komplette Mauer zwischen sich und dem Fluchtweg
01:23einriss.
01:24Raketen über Raketen detonierten in einem Flammenmeer im Innenhof.
01:29Schwere Bolter wühlten die Erde auf, ihr Feuer grausam, effektiv und absolut tödlich.
01:36Eine Rakete traf den Käpt'n der Salamanders an der Schulter, der Aufprall warf ihn zur
01:40Seite, während eine andere direkt in seine Bauchpanzerung schlug.
01:44Die Kraft der Sprengköpfe zwang ihn auf die Knie.
01:48Eine weitere Rakete zischte auf ihn zu, doch er konnte sein Schild heben und sie abwehren.
01:53Die abgefälschte Rakete schraubte sich wie ein Korkenzieher in den Boden des Hofs und
01:58explodierte inmitten einer Gruppe Ultramarines, die sich mit aller Kraft hinter die Reste einer
02:02Deckung warfen.
02:04Endloses Geschützfeuer brachte den Innenhof zum Erbeben und Remus verlor angesichts der
02:10Kakophonie aus Gebrüll und Getöse komplett den Überblick.
02:14Er hatte die Kontrolle über die Schlacht verloren, konnte sie aber zurückgewinnen, wenn
02:18er nur erfuhr, was mit dem Anführer des Salamanders geschehen war.
02:22Er kroch um das Rhino herum, seinen Bolter über die Unterarme geschlungen und rutschte durch
02:28die Trümmer der Schlacht.
02:29Panzerrümpfe, Mauerschutt und zerfetzte Körper.
02:33Das Vox knackte und bellte in sein Ohr.
02:35In der Nähe befindliche Einheiten, die aktuelle Lageberichte anforderten, abgefangene Nachrichten
02:41der feindlichen Truppen auf dem Weg zum Gebäude und Thunderhawk-Piloten, die einander Warnungen
02:47zuschrien.
02:48Remus schaltete das Vox aus und konzentrierte sich auf die Ausführung seiner Mission.
02:55Er erreichte das Ende des Rhinos und kam auf die Knie.
02:58Es blieb keine Zeit, seine Optionen abzuwägen oder das Werk des Primarchen um Rat zu fragen.
03:03Und so schwang es sich aus der Deckung der Panzerkette heraus.
03:07Der Terminator des Salamanders hatte sich in Bewegung gesetzt, aber Remus' Visier zeigte
03:12zahlreiche Schwachpunkte an seiner Rüstung an.
03:15Der Anführer des Salamanders spürte offenbar seine Gegenwart und drehte sich um.
03:20Auge in Auge standen sich Remus und der Terminator gegenüber.
03:25Remus blickte über seinen Bolter und obwohl er nicht hinter die wütende Kriegsmaske aus
03:30Keramid schauen konnte, meinte er, die kohlrabenschwarze Haut und die infernalischen roten Augen des
03:36Feindes zu erblicken.
03:38Das war natürlich lächerlich, aber es gab einen Schwachpunkt in der Gesichtspanzerung
03:42des Kriegers, einen, den ein geschickter Scharfschütze zu seinem Vorteil nutzen konnte.
03:48Remus drückte den Abzug und ein einzelnes Boltergeschoss jagte in Richtung des Terminators.
03:54Obwohl das Projektil mit Überschallgeschwindigkeit flog, konnte Remus seinen Weg durch die Luft
04:00mitverfolgen.
04:01Er wusste, dass der Schuss sitzen würde.
04:03Er traf den Salamander genau ins Gesicht und Remus' Visier zeigte einen erfolgreichen
04:10Abschuss an.
04:12Der Terminator schwankte, fiel aber nicht.
04:15Seine Rüstung war so gigantisch, dass der Krieger selbst im Tod nicht kollabierte.
04:20Remus atmete tief durch, rollte sich auf den Rücken und ließ die Anspannung dieses letzten
04:25Gefechts weichen.
04:28Obwohl einer der kürzesten, war dies doch auch einer der anspruchsvollsten Kämpfe.
04:33Gewesen.
04:35Hoch über dem Gebäude zogen die Thunderhawks Kurven am Himmel wie Aasgeier in Erwartung
04:41eines Festmahls.
04:45Gefecht 314
04:50Ein kalter Wind blies vom Canyon herab und trug den Staub der hohen Basaltberg im McCrax
04:57mit sich.
04:57Remus roch das Pinienaroma der immergrünen Bäume des Hochlandes und den scharfen Duft
05:04der kristallklaren Bergseen.
05:07Er kroch hinter einen Steinhaufen, einen drei Meter hohen Kegel aus Vulkangestein, der mit
05:13alten Markierungen versehen war und so Wanderern einen sicheren Pfad durch die Berge wies und
05:19Orte der Rast und Einkehr anzeigte.
05:22Die Markierungen waren in der Keilschrift McCrax eingemeißelt.
05:26Keiner, der nicht auf dieser Welt geboren war, konnte diese Schrift entziffern, nicht einmal
05:31die Bewohner anderer Welten Ultramars.
05:34Viele Jahre waren vergangen, seit Remus als junger Bursche durch diese Berge gehetzt war,
05:40erschöpft und halbtot von einer Markierung zur nächsten taumelnd, vom sehnlichen Wunsch
05:45besessen, sich einen Platz bei den Ultramarines zu erkämpfen.
05:49Von allen Jungen, die diese letzte Prüfung absolvieren mussten, war er der Einzige, der
05:55überlebt hatte.
05:56Alle anderen waren von Überhitzung oder Dehydrierung gestorben, waren von hohen Klippen gestürzt
06:02oder den boshaften Bergkatzen zum Opfer gefallen, die in den Höhlen der hohen Gipfel hausten.
06:09Als er endlich durch die bronzenen Tore der Festung der Hera gestolpert kam, hatte dort
06:14Käpt'n Pandoran auf ihn gewartet, der heldenhafte Krieger, der neben Rob Gilliman in den ungezähmten
06:21Landen Illyriums gekämpft hatte, noch bevor Galan den Verrat am Schlachtenkönig Konor
06:27verübte.
06:28Der Käpt'n hatte ihn aufgehoben, den Staub von seinen Kleidern geklopft und ihn mit
06:34einem knappen, anerkennenden Nicken zum Apothekarius geschickt.
06:38Als er an diese Zeit zurückdachte, überrollte ihn eine angenehme Welle von Endorphinen, aber
06:44es war ein kurzes Vergnügen.
06:46Das alles hat in einem anderen Leben stattgefunden und zwei Jahrhunderte des Krieges lagen zwischen
06:52dem jungen Knaben und dem heutigen Remus der Ultramarines.
06:57Damals hatten Jahrzehnte des Trainings auf ihn gewartet.
07:00Es waren Jahre, in denen er immensem Druck und Widrigkeiten ausgesetzt gewesen war, die ihm
07:06aber auch durchaus Freude beschert hatten.
07:09Sich einen Platz unter den Ultramarines verdient zu haben, war die größte Ehre überhaupt
07:14gewesen.
07:15Und er konnte sich noch immer an den Stolz seiner Mutter erinnern, als sie ihn in der glänzend
07:21blauen Rüstung durch die Straßen McCracks hatte marschieren sehen.
07:25Er hatte seine Mutter nie wieder gesehen.
07:27Jedoch schmerzte ihn der Verlust nicht so sehr, wie er eigentlich sollte.
07:32Sein Geist war auf unzählige Art und Weise umgestaltet worden.
07:36Und obwohl sein Vermögen, Schmerz und Gefühle zu spüren, nicht vollkommen gelöscht worden
07:42war, so benötigten diese Bereiche extreme Stimulation, um Gefühle, die mit seinem früheren
07:49Leben als sterblicher verbunden waren, abzurufen.
07:52Ein Knistern im Vox riss Remusier aus seinen Träumen und er schüttelte die Gedanken an
07:59die vergangenen, goldenen Tage ab, um sich auf die düstere Gegenwart zu konzentrieren.
08:05Diese Operation war die härteste von allen, da sie von den Sons of Horus beständig und an
08:12jeder Stelle zurückgedrängt und besiegt worden waren.
08:16Im All hatte die Flotte des Kriegsherren ihre Linien durchbrochen und flankierende Schiffe
08:21waren aus dem Hinterhalt aufgetaucht und hatten die präzisen Schlachtlinien der Ultramarines
08:26verheert.
08:28Welt um Welt war gefallen, Tarentus, Massali und Quintan waren verloren.
08:34Gerade der Verlust des letzten Planeten machte Remus bitter zu schaffen.
08:38Nach all den Qualen und Verlusten, die seine Kompanie beim Kampf gegen die Salamanders verkraftet
08:44hatte.
08:44Auch Prandium war verloren.
08:47Die Vernichtung, von den World Eaters begonnen, war durch einen Luftangriff mit Biowaffen beendet
08:53worden, der den zerstörten Planeten in einem viralen Höllensturm aller lebenden Materie
09:00beraubte.
09:01Alles, was von Prandium übrig blieb, war ein kahler Fels.
09:07Iax war so lange bombardiert worden, bis der Garten Ultramars einer einzigen Asche wüste
09:13glich.
09:14Der Kriegsherr führte keine zwei Operationen auf die gleiche Weise aus und Remus hörte
09:19unter den höheren Rängen Gerüchte, dass den Planern im großen Strategium die Ideen ausgingen,
09:26wie man ihn bekämpfen sollte.
09:28Doch er wusste, dass das nicht stimmen konnte.
09:30Das Werk des Primarchen hatte eine Antwort auf den Angriff auf Ultramar.
09:36Sie war nur zu komplex und allumfassend, als dass sie die Sterblichen verstehen könnten.
09:42Selbst wenn ihre kognitiven Fähigkeiten so weit entwickelt waren, wie es bei den Legiones
09:48Astartes der Fall war.
09:51Rob Gilliman hatte noch nie einen Krieg verloren.
09:55Und er würde auch dieses Mal siegen.
09:58McCrague würde nicht fallen.
10:01Das war einfach nicht möglich.
10:03Remus wusste aber nicht, ob das Tatsache oder nur Wunschdenken war.
10:11Barker koch über den steinigen Boden zu ihm herüber, den Kopf hinter den Felsspitzen
10:16gesenkt, die diesem Teil der Vierten Kompanie Deckung boten.
10:2130 Meter unter ihnen wand sich ein harter und felsiger Schlängelpfad durch die Berge.
10:26Sie waren weit von der Schlacht im Tiefland in der Nähe der Festung der Hera entfernt und
10:31hatten Befehl, hier auf flankierende Kräfte des Kriegsherrn zu warten.
10:36Es schien eindeutig, dass er seine Truppen durch diesen Canyon schicken würde, um eine
10:41zweite Front gegen die letzte Bastion der Ultramarines zu eröffnen.
10:46Die vierte Kompanie bewachte die Pässe, um diese zweite Front aufzuhalten.
10:51Sie kommen, sagte Barker.
10:55Eine Vorhut aus Panzerverbänden der Suns of Horus zusammen mit Space Marines auf Speedern
11:05und Bikes.
11:07Eine ziemlich kleine Streitmacht.
11:10Aber da kommen bestimmt noch mehr über die Berge.
11:15Das stimmte, aber zahlreiche Elemente der vierten Kompanie beobachteten die geheimen Pfade
11:22durch das Gebirge.
11:24Wie sind sie gestaffelt?
11:26Schlampig, erklärte Barker.
11:29Sie sind in Eile.
11:32Die Panzer haben es schwer im Gelände und die Bikes bremsen ab, um in der Nähe zu bleiben.
11:42Remus schaute den Canyon hinunter und hörte das entfernte Rumpeln der feindlichen Fahrzeuge,
11:48die das Schlachtfeld erreichten.
11:50Die Berge von McCrague waren ein feindseliges Umfeld, widriger als jede andere Umgebung, der
11:57die Suns of Horus je ausgesetzt gewesen waren.
12:00Viele Male waren die Feinde McCragues schon an seiner lebensfeindlichen Geografie gescheitert.
12:05Nun würde es wieder so sein.
12:08Alle in Bereitschaft, feuern auf mein Zeichen.
12:12Auf den vordersten und hintersten Panzer zielen.
12:15Lockt sie in die Falle und beschießt dann die Mitte.
12:19Verstanden, sagte Barker und Remus hörte einen leicht verdrießlichen Ton in seiner Stimme.
12:26Die vierte Kompanie hatte Situationen wie diese unzählige Male geübt und man musste Barker
12:32nicht erklären, wie man aus dem Hinterhalt angriff.
12:34Remus überprüfte ein letztes Mal seinen Bolter und lehnte sich gegen einen Fels mit
12:40einem schmalen Riss in der Mitte, durch den er hindurchspähen konnte.
12:44Er konnte den Canyon sehen, aber die Schatten und das dunkle Farbspiel des Steins schützten
12:50ihn vor feindlichen Blicken.
12:51Er legte ein taktisches Schema über den Anblick, den der Canyon bot und sah seine Krieger in
12:57blassem Blau versteckt, in den Senken und Hinterfelszacken.
13:01Es gab nicht eine Ecke, die ungedeckt war, nicht eine Fluchtroute, die sich nicht als
13:07tödliche Falle herausstellen würde oder auch nur einen Quadratzentimeter, der nicht vom
13:12Geschützfeuer der Ultramarines erreicht werden konnte.
13:15Leichte Beute, flüsterte Remus.
13:19Das Motorengedröhnen wurde lauter und heilte von den Canyon-Wänden wieder.
13:24Remus vernahm das tuckernde Schnaufen der Rhinos, das tiefere, heißere Rumpeln der Predator-Panzer
13:30und den ratternden Donner mindestens eines Land Raiders.
13:35Der schrille Ton der Bikes übertönte den Lärm und Remus duckte sich, als er zwei heranschwirrende
13:42Speeder entdeckte.
13:43Beide hatten die meeresgrüne Farbe der Suns of Horus und ihre vordere Seite zierte ein
13:48flammendes Auge.
13:50Wie Suchhunde, die einer Fährte folgten, hielten die Speeder an.
13:54Aber Remus kannte diese Berge gut und hatte seine Männer in perfekter Deckung platziert.
13:59Egal wie durchdacht die Spürgeräte der Speeder waren, sie würden seine Krieger
14:04nicht entdecken.
14:06Der Speeder flog vorsichtig durch den Canyon, eiligst gefolgt von einer fünfköpfigen
14:11Bike-Einheit, jedes Bike schwer gepanzert und mit nach vorne gerichteten Boltern ausgestattet.
14:17Eine schwarze Fahne mit einem weiteren Augensymbol flatterte hinter dem Führungsbike.
14:23Remus kämpfte gegen den Drang an, schon jetzt das Feuer auf die Eindringlinge zu eröffnen.
14:29Dann kamen die Panzer, zwei Rhinos und zwei schwere Prädatoren, sowie das scrollende
14:36Monster des Land Raiders.
14:37Ihm folgten wieder drei Rhinos und zwei Prädatoren bildeten die Nachhut.
14:43Barker hatte das eine kleine Streitmacht genannt und verglichen mit anderen Schlachten war sie
14:49das auch, aber trotzdem verfügte sie über eine beachtliche Feuerkraft.
14:54Die Bikes und Speeder drehten ab und Remus war sich sicher, dass dies die perfekte Gelegenheit
15:00war.
15:01Er ging auf die Knie und zielte mit seinem Bolter auf den Piloten des Speeders an der Spitze.
15:06Er drückte den Abzug und wurde durch ein Abschusssignal in seinem Helm belohnt.
15:11Der Flieger schlingerte, als ob der Pilot über seine Anzeigentafel versunken war.
15:16Der Schuss war das Startsignal für seinen Heckenschützen, aber bevor auch nur ein Schuss
15:21abgefeuert werden konnte, begann ein markerschütterndes Geschützfeuer aus den Bergen über ihnen.
15:28Remus sah, wie seine Männer zuhauf getroffen wurden, wirbelte herum und sah Dutzende Kanonenblitze,
15:34die aus den höher gelegenen Felsgipfeln kamen.
15:37Die blauen Symbole auf seinem Visier erloschen und für einen Moment verfiel er in eine Schockstarre.
15:43Sie kostete ihn fast das Leben. Seine Rüstung registrierte zwei Einschüsse, beide zu
15:48schwach, um ihn zu behindern. Er sprang hastig hinter den aufgeschichteten Kegel, um Deckung
15:52zu suchen.
15:53Barker!
15:54brüllte Remus und schoss in Richtung der Berge.
15:58Könnt ihr was sehen?
16:00Positiv!
16:01rief die gepeinigte Stimme des Sergeants durch das Vox.
16:05Eindringlinge! Markierungen stimmen mit denen auf den Fahrzeugen unter uns überein!
16:12Remus stand fassungslos vor dieser Wende der Ereignisse.
16:17Wie konnten die Sons of Horus nur hinter sie gelangt sein?
16:20Wie hatten sie wissen können, dass die Ultramarines ihnen hier auflauern würden?
16:25Ein wütendes Feuergefecht entbrannte zwischen den beiden Streitkräften und Remus war sich
16:30sicher, dass sich der Panzerzug unter ihnen sehr bald dem Kampf anschließen würde.
16:36Ihr Hinterhalt war in einen Hinterhalt geraten und es ergab keinen Sinn mehr, einer Gefechtsregel
16:43zu folgen, die sich bereits als hinfällig erwiesen hatte.
16:45Die Worte des Primarchen waren in dieser Hinsicht klar.
16:50Wenn sie dir überlegen sind, ziehe dich zurück.
16:55Alle Einheiten, befall Remus, zurückziehen und neu formieren.
17:00Treffpunkt Ultima Sectus.
17:02Los!
17:03Er hastete von Deckung zu Deckung, während er seinen Bolter abfeuerte.
17:08Er hatte keine Zeit zu zielen, hoffte nur, dass seine wilden Schüsse wenigstens einen der
17:12Bastarde trafen.
17:14Er hörte das Bellen des Geschützfeuers aus jeder Richtung, unterbrochen nur vom Gebrüll der
17:19Motoren und dem Krachen der Artillerie, die funken sprühend ihre Salven verschoss.
17:25Eine Gruppe versprengte Ultramarines rannte an seiner Seite.
17:29Ein Zusammenschluss dreier Einheiten, die er nach der Niederlage bei Konos Tor unterhalb
17:35ihrer jetzigen Position zu einem Trupp vereint hatte.
17:39Jede ihrer Aktionen hatten die Sons of Horus verhindert oder erfolgreich bekämpft.
17:44Es war demütigend gewesen, dass jeder Rückgriff auf die Worte des Primarchen in einem niederschmetternden
17:50Scheitern endete.
17:52Remus bezweifelte, dass dieser Kampf noch gewonnen werden konnte, musste aber darauf vertrauen,
17:58dass sich eine umfassendere Strategie noch enthüllte.
18:03Lichtblitze zuckten über den Himmel und trocken zischte das Laserfeuer, als Heloten die Sturmanheiten
18:09der Armee des Kriegsherren beschossen.
18:12Remus' taktische Sicht war ausgefallen.
18:14Ein Scharfschütze hatte durch einen Schuss seinen Helm so stark beschädigt, dass er ihn
18:19vor drei Kilometern weggeworfen hatte.
18:21Ohne Kopfschutz zu kämpfen war ein fremdartiges Gefühl, da Remus keinen Zugriff mehr auf sämtliche
18:27Informationen auf dem Schlachtfeld hatte, aber eine Verbindung mit dem wilden Charakter
18:31dieses Kampfes ließ sich nicht bestreiten.
18:34Der beißende Gestank der Abgase, die Druckwellen des Raketenfeuers und der verbrannte Geschmack
18:41des Laserfeuers waren ein kräftiger Schlag in den Bauch und sorgten stets dafür, dass
18:47er seinen Kopf unten behielt.
18:49Schweiß ran sein Gesicht herunter und schwarzer Staub bedeckte seinen Schädel.
18:55Über ihm war der Himmel erfüllt von wirbelnden Blitzen und den Lichtbögen der Explosionen.
19:01Noch nie war er einem so ohrenbetäubenden Krach ausgesetzt gewesen.
19:05Diesem Durcheinander von krachenden Schüssen und dem tieferen Donnern der schweren Geschütze.
19:13Sergeant Arco kroch durch den provisorischen Schützengraben und als die Sons of Horus hinter
19:19dem Trommelfeuer ihrer Artillerie vorrückten, kauerten sich seine Krieger neben ihn.
19:26Genau wie in den Canyons im Süden hatten die feindlichen Kräfte die Ultramarines vollständig
19:32überrumpelt.
19:33Das schien so absurd und unmöglich, dass sich Remus tatsächlich fragte, ob er nicht
19:40in einem abscheulichen Albtraum gefangen war, aus dem es keine Wachen gab.
19:45Er riskierte einen Blick über die Felsen und sah eine ungestüme Welle grimmiger Krieger
19:52in den Farben der Sons of Horus auf sich zurasen.
19:57Jeder hatte das Auge des Horus auf der Brust, dasselbe Symbol wie auf den Flaggen, die von
20:04den Dächern hunderter gepanzerter Fahrzeuge flatterten, die ihr Feuer den Berg hinauf schickten.
20:32Untertitelung des ZDF, 2020
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