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  • vor 1 Tag
Katharina Wespe fordert Gehaltserhöhung. Die wird abgelehnt. Wespe mokiert sich, dass laufend neue Mitarbeiter eingestellt werden und für die alten nichts mehr getan wird. Als man dann auch den Wert ihrer arbeit missachtet, verlässt sie heulend die Firma. Brömmelkamm will sie loswerden und diktiert eine Abmahnung wegen unerlaubten Fernbleibens. Er bietet Vera Krafft einen festen Vertrag an. Als er ihre Vorstellungen und Forderungen hört, verschlägt es ihm die Sprache – schnell sehnt er sich wieder nach der Wespe zurück. (Text: EinsFestival)

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Transkript
00:00Kataloge, ach!
00:02Haben Sie schon einen?
00:03Danke.
00:06Und wie lange ist der Förster damit unterwegs?
00:08Es hängt davon ab, wie viel Kataloge noch kommt.
00:10Der Hut!
00:13Herr Thieme.
00:14Vielen Dank.
00:15Sie können nicht einfach über Herrn Förster verfügen.
00:18Ich will wenigstens gefragt werden, bevor Sie ihn mir weglegen.
00:22Frau Vesper, haben Sie schon Ihre Karte gesteckt?
00:24Oh Gott, nein.
00:27Mensch, Frau Vesper!
00:29Hey, passen Sie doch auf!
00:32Um Gottes Willen, Katharina, ist was passiert?
00:39Guten Morgen, Frau Vesper.
00:41Guten Morgen, Herr Becker.
00:43Ich brauche dringend die alten Vorgänge von Sport Pappberg.
00:46Die muss ich erst raussuchen.
00:47Ja, aber das muss gleich sein, Frau Rothenbaum drängelt nämlich schon.
00:50Hier drängeln viele, Herr Becker.
00:52Aber ich kann mich auch nicht zerreißen, hm?
00:57Nein, nein, nein.
01:00Und dann habe ich ihm gesagt, aber kein Doppelzimmer, ich Idiot.
01:04Naja, aber so gut kenne ich ihn auch noch gar nicht.
01:06Und was hat er gesagt?
01:08Und dann hat er gesagt, na dann ich mich.
01:10Ach Mensch.
01:11Ja.
01:11Morgen.
01:12Morgen.
01:13Das hättet ihr mal sehen sollen.
01:15Frau Kraft und Frau Bär, ein Auftritt.
01:17Und ist der Kaffee soweit?
01:20Über Herrn Lehmann muss ich mich doch sehr wundern, Frau Brökener.
01:22Wieso denn?
01:23Ach, warum holt er sich ausgerechnet jemanden wie Frau Kraft?
01:26Die hat doch überhaupt keine Ausbildung.
01:28Die kennt sich eben mit Computern aus, Frau Wespe.
01:31Sonst wäre sie nicht hier.
01:34Genau.
01:35Nee, das ist Personalpolitik.
01:36Im Kleinen fängt es an, wenn Sie wissen, was ich meine.
01:39Komm, Ingrid.
01:40Wir müssen.
01:45Was heißt denn das im Kleinen fängt es an?
01:47Oh, Frau Schmelzer.
01:49Eines Tages ist dann für altgediente Mitarbeiter kein Platz mehr.
01:53Da kennen Sie aber Herrn Lehmann schlecht.
01:55Der würde bei sowas nicht mitmachen.
01:57Sie müssen es ja wissen, Frau Brökener.
02:01Entschuldigung, die Damen.
02:02Frau Wespe, Sie möchten bitte gleich zu Herrn Brökener kommen.
02:06Da haben Sie aber alle eilig.
02:11Frau Brökener, habt Sie Frau Wespe gesehen?
02:13Die ist auch in der Kaffee.
02:15Danke.
02:17Frau Wespe, wann kriege ich denn nicht die Akten?
02:20Ich kann ja wohl ihretwegen nicht Herrn Brömmelkampf warten lassen.
02:23Oder, Herr Becker?
02:27Das kann sie wirklich nicht, Herr Becker.
02:28Wirklich nicht.
02:35Die Unsicheren kommen allmählich herbei.
02:38Wer zu spät kommt, hat Unheil.
02:44Frau Wespe, bitte nehmen Sie Platz.
02:47Danke.
02:49Frau Wespe, die finanzielle Situation unserer Firma ist Ihnen bekannt, nehme ich mal an.
02:55Na ja, nicht so direkt.
02:57Wir machen in diesem Jahr gerade zwei Prozent Gewinn.
03:00Und das auch nur mit Ach und Krach.
03:01Und auch nur, wenn wir alle an einem Strang hängen.
03:04Das heißt, wenn wir alle an einem Strang ziehen, wollte ich natürlich sagen.
03:07Das tun wir ja auch.
03:08Na ja, und jetzt kommen Sie und verlangen mehr Geld.
03:11Aber das ist seit sechs Jahren das erste Mal.
03:14Frau Wespe, bitte helfen Sie mir.
03:24Nennen Sie mir einen einzigen vernünftigen Grund.
03:28Für Herrn Lurzer, nicht für mich.
03:30Wieso denn, Herr Lurzer?
03:33Ja, weil ich ihm transparent machen muss, warum Sie mehr Geld verlangen in einer Zeit, wo wir gerade halb so
03:37viel Gewinn machen wie die Konkurrenz.
03:40Es ist eigentlich wegen meinem Mann.
03:43Wir sind schon länger getrennt und er lebt jetzt woanders, aber er hat immer noch keine Arbeit.
03:53Bravo.
03:56Immerhin.
03:58Dein Bezeug macht sich.
04:00Genau das sollten wir feiern, finde ich.
04:03Zusammen.
04:05Mit dieser Ansicht stehst du leider allein.
04:08Herr Gott, müssen wir denn immer in diesem Thron?
04:12Herr Rutenbaum.
04:13Oh, Entschuldigung.
04:14Wegen der Pappberg-Sache, das dauert noch.
04:16Das ist dringend.
04:18Ja, ich weiß, aber ich kann da auch nichts machen.
04:19Ich kriege die Akten nicht.
04:30Ja, hat es nicht geklaut.
04:33Was glauben Sie denn?
04:35Der Lehmann hat angerufen.
04:37Es gibt ein Problem mit der Registratur.
04:40Ach, was.
04:49Hi.
04:54Was machen Sie denn da?
04:55Also, ich suche die Vorgänge von Sportpetberg.
04:58Frau Kraft, Sie suchen hier gar nichts, solange ich nicht dabei bin.
05:03Ach, Frau Wispe.
05:04Da sind Sie ja endlich.
05:05Sagen Sie doch bitte, Frau Kraft, dass Sie hier nicht so einfach rein darf.
05:08Diesmal doch.
05:08Ich habe gerade einen Anruf von der Frau Rutenbaum bekommen.
05:10Sie braucht dringend Ihre Unterlagen, aber hier ist ja nie jemand.
05:12Ja, Herr Förster.
05:13Ach, Herr Förster.
05:14Herr Förster ist unterwegs, das wissen Sie doch.
05:16Ja, hier macht sowieso jeder, was er will.
05:17Ich glaube, ich verziehe mich.
05:19Frau Wespe, Sie benehmen sich in einer Art und Weise, die...
05:21Ach, Sie meinen, Frau Kraft ist netter, ja?
05:24Aber Katharina, sei doch bitte sachlich.
05:27So nicht, Herr Lehmann.
05:29So nicht.
05:30Ich lasse mich hier nicht runterputzen.
05:32Katharina, keine...
05:33Schon gar nicht vor einer so dummen, kleinen Computerlese.
05:37Katharina, kein Mensch hat...
05:38Hey, Angie.
05:41Sehen wir uns heute Abend?
05:42Nee, ich habe schon was vor.
05:45Mit Vera natürlich.
05:48Ja, genau.
05:50Nun, was ist mit uns?
05:51Wir sehen uns ja überhaupt nicht mehr, seit ihr mit der zusammenwohnt.
05:54Herr Lehmann, lassen Sie mich endlich in Ruhe.
06:08Etwa, das kann ich so nicht annehmen.
06:10Die sind ja nicht sortiert.
06:11Was willst du denn dabei noch sortieren, Timmy?
06:15Je nachdem.
06:16Besonders wichtige Kunden erhalten den Katalog für Einschreiben.
06:20Die sammeln wir in Rot.
06:21Normal wichtige Kunden bekommen hier mit Begleitschreiben.
06:24Die sammeln wir in Grün.
06:25Und mit Gelb ist der Förster unterwegs.
06:27Das sind die Drucksachen.
06:29Timmy, Timmy.
06:32Frau Wespe, wo gehen Sie hin?
06:34Sag mal, hat die jetzt geweint?
06:38Unglaublich.
06:45Sie hat nicht mal ihre Karte gezogen.
06:47Die Akte, Wespe.
06:51Die Sache ist erledigt.
06:53Na, das ist ja fein.
06:55Was ist denn das für ein Ton?
06:57Ich kann nicht mehr verteilen, als da ist.
06:59Vorzimmer Brommelkamp Schneider.
07:03Für Sie, Herr Thieme.
07:05Ja, Herr Thieme, was ist denn?
07:06Herr Direktor Brommelkamp, es ist etwas Merkwürdiges vorgefallen.
07:10Herr Thieme, bitte kurz und bündig.
07:11Frau Wespe hat soeben das Haus verlassen, aber sie hat sich weder abgemeldet, noch ihre Karte gezogen.
07:17Außerdem schien sie sehr erregt.
07:18Sie hat sogar geweint.
07:19Geweint? Wieso?
07:20Ich weiß es nicht, aber nicht wegen mir.
07:22Gut, ich kümmere mich um die Sache, Herr Thieme.
07:26Sieht so aus, als habe die Wespe das Haus verlassen.
07:31Überrascht sie das?
07:32Ja, allerdings überrascht mich das.
07:34Oder finden Sie das normal, dass sie nach Hause geht, mal soeben?
07:37Na, soeben ja wohl nicht.
07:38Na, also da könnte ich nur ein...
07:39Vielleicht finden Sie den Grund in Ihrem Horoskop.
07:43Das ist ein Orakel.
07:54So, ich hab alles.
07:55Gut, dann bring bitte alles schon mal rüber.
07:58Ja.
07:59Du, Adam, irgendwann fällt es doch auf, wenn hier keiner ist.
08:03Ich hab mir das überlegt.
08:04Wir sollten das nicht an die große Glocke hängen.
08:06Du kennst doch die Wespe, die beruhigt sich schon wieder.
08:09Die war heute Morgen schon so komisch.
08:10Ach, das kann doch vorkommen.
08:12Das finde ich ganz toll, dass du so denkst.
08:14Birgit, das muss aber unter uns bleiben.
08:18Natürlich.
08:20Du bist einfach der liebste Abteilungsleiter, den ich kenne.
08:27Ja, grüß Sie.
08:29Warte, ich mach zu.
08:30Danke.
08:36Ach, Herr Lehmann, auf ein Wort.
08:37Ja, bitte.
08:39Was haben Sie denn da?
08:41Nur in Parkton.
08:42Sehe ich ja.
08:43Was wollen Sie damit?
08:44Ich hatte Frau Brügele gebieten, die Sachen zu Herrn Becker rüberzutragen.
08:47Ach so, ja.
08:49Gut.
08:49Frau Brügele, bitte.
08:50Ja, dann geh ich mal.
08:54Herr Lehmann.
08:58Frau Wespe, nicht da?
08:59Wie?
09:00Ja, im Moment sind alle ausgeflogen.
09:03Na nu, wie kommt denn das?
09:05Der Herr Förster verteilt kataloge schon den ganzen Tag.
09:08Und Frau Wespe?
09:09Wo ist die?
09:10Ja, im Moment nicht da.
09:13Herr Lehmann, mir ist zu Ohren gekommen,
09:16Frau Wespe habe unter Tränen die Firma verlassen.
09:18Unter Tränen?
09:19Oh mein Gott, wer sagt denn sowas?
09:21Entschuldigung.
09:22Adam, wenn Frau Wespe wiederkommt, ich habe Ihre Karte verwahrt.
09:29Die Akten für Herrn Becker, wohin?
09:30Ja, geben Sie sie mir.
09:33Sagen Sie, dauert es da drin jetzt immer so lang?
09:35Nicht meine Schuld.
09:37Da herrscht doch ein ziemliches Chaos.
09:39Herr Lehmann lässt die Zügel etwas schleifen, habe ich das Gefühl.
09:41Ja.
09:42Und stellen Sie sich vor, er sitzt trotzdem fest im Sattel.
09:48Na, Herr Rohr, worüber freuen Sie sich denn so?
09:54Umso mehr bin ich überrascht, Herr Lehmann,
09:57dass Sie Frau Wespes Fehlverhalten auch noch decken.
09:59Ach, Fehlverhalten?
10:02Frau Wespe ist nur etwas nervöser als die anderen.
10:05Tatsächlich?
10:06Dazu noch dieses Missverständnis wegen Frau Kraft.
10:08Frau Kraft, was hat denn Frau Kraft damit zu tun?
10:11Ach, im Grunde gar nichts.
10:12Wie macht es sich denn so?
10:15Wie ja?
10:16Die Kraft.
10:17Oh, sehr gut.
10:19Ist wirklich perfekt in Basic, Control, MS-DOS, ist selten sowas.
10:24Ist das so?
10:25Ja, es wäre wirklich ja mal schade, wenn wir Sie gehen ließen.
10:29Tja, das ist reell ein Problem.
10:32Sie kennen ja Herrn Lurzers Ansicht bezüglich der Personallage.
10:37Er will nicht mehr als da sind.
10:42Aber vielleicht lässt sich da eine Lösung finden, Herr Lehmann.
10:46Ich habe mir da Folgendes gedacht.
10:50Ih.
10:52Soweit wäre ja dann alles transparent, schätze ich mal.
10:55Frau Schneider, kommen Sie bitte.
10:56Ja.
10:56Ich sehe Sie später, Herr Lehmann.
10:58Ja, gut.
11:03Frau Schneider, Folgendes.
11:06Bitte nehmen Sie Platz.
11:11Also, Frau Kraft bekommt einen festen Vertrag, die bleibt bei uns.
11:15Das ging ja schnell.
11:16Nun, Sie hätten mal hören sollen, wie der Lehmann von der schwärmt.
11:20Nur meinetwegen soll er Sie haben.
11:21Und noch was.
11:23Frau Wespe bekommt eine Abmahnung.
11:25Ich meine, so einfach aus dem Betrieb verschwinden, das geht doch nicht.
11:30Und dann ein Telex an Herrn Lurzer wegen der Abfindung.
11:34Was denn für eine Abfindung?
11:35Für die Wespe.
11:36Bitte ein bisschen Glück, wenn wir die los.
11:39Ich meine, die ist doch sowieso bald so weit, altersmäßig.
11:46Frau Schneider, es ist höchste Zeit, dass wir uns etwas in den Jugendbrunnen stürzen, personell gesehen.
11:54Der blumige Vergleich macht die Sache auch nicht anständiger, wenn Sie mich fragen.
12:00Wo gehen Sie denn hin?
12:01Zu Tisch.
12:02Mahlzeit.
12:09Und Brömmelker meint, dafür kann ich Sie dann einstellen.
12:14Adam, das ist doch nicht dein Ernst.
12:15Ich brauche jemanden wie die Kraft.
12:18So, und deshalb muss die Wespe weg.
12:21So, meine Idee war das nicht, das kannst du mir glauben.
12:23Adam, die kriegt nie wieder was.
12:25So laut.
12:29Wer steckt denn da noch drin?
12:31Oh, ich, Entschuldigung.
12:32Mahlzeit.
12:33Nee, das ist echt ein super Restaurant, Marianne.
12:36Herr von Niederbach.
12:37Was ist denn, Liebling?
12:40Eher nun wieder.
12:44Also, gehen wir?
12:47Heute Morgen hätte ich noch geschworen, dass ich dich kenne.
12:50Birgit, das ist doch, das ist doch ganz normal sowas.
12:53Außerdem kriegt sie eine riesen Abfindung.
12:55Freiwillig.
12:56Natürlich.
12:56Und für dich ist wieder alles in Butter.
13:02Birgit!
13:06Na, Herr Lehmann, Ärger?
13:07Nee.
13:08Sie etwa?
13:13Na, was vergessen?
13:15Die Wespe ist weg.
13:18Und wenn sie nicht bald zurückkommt, dann kriegt sie noch mehr Ärger.
13:21Ich hab's dir ja gesagt.
13:28Da meldet sich keiner bei ihr.
13:30Oh, Mensch.
13:31Neulich hab ich was gelesen.
13:33Da hat sich eine erhängt.
13:34Die hatte was mit dem Chef.
13:35Quatsch, die Wespe doch nicht.
13:37Mit dem Chef.
13:39Die muss doch da sein.
13:42Angie, fährst du mit in die Werkstatt?
13:44Eigentlich nicht.
13:46Doch, das macht ihr.
13:47Aber da fahrt ihr vorher noch bei der Wespe vorbei.
13:49Ja, kann ich da mit, Brügelern?
13:54Oh.
13:55Na, nix.
13:57Ja.
13:59Bei der Wespe ist dauernd versetzt.
14:02Das hat also auch kein Zweck mehr.
14:05Was mach ich denn jetzt?
14:07Du?
14:08Wieso du?
14:09Ja, mit der Zeitkarte.
14:10Bekommt Frau Kraft eine neue oder soll ich warten, bis die von Frau Wespe frei wird?
14:14Sag mal, Timi, wieso fragst du ausgerechnet mich?
14:18Ja, du hast doch das Ganze ins Rollen gebracht, Adam.
14:21Und wer sagt das?
14:24Niemand.
14:26Nur so ein Gerücht im Haus.
14:28Das Gerücht ist Quatsch.
14:30Das hab ich mir auch schon gedacht.
14:33Ah, Adam.
14:35Sagst du mir bitte Bescheid, wenn Frau Wespe ihren Tisch ausräumt?
14:38Nur damit jemand dabei ist, wegen des Übergabeportokolls.
14:41Thema.
14:42Ja.
15:06Wollen Sie zur Frau Wespe?
15:08Ganz genau.
15:09Die ist nicht da. Die kommt eben erst abends von der Arbeit.
15:15Aber...
15:21Gibt's doch gar nicht, dass die nicht da ist.
15:23Siehst du ja, dass es das gibt.
15:51Was ist das?
15:54Das Mofa hat einen Herzinfarkt.
15:56Komm, versuch's nochmal.
15:58Nee, die Ölpumpe ist kaputt.
16:01Deshalb wollte ich an die Werkstatt.
16:10Birgit.
16:14Bitte.
16:15Was soll ich denn mit?
16:16Vielleicht liest du's mal.
16:18Herr Lurzer persönlich?
16:19Mhm.
16:20Von Brömmelkamp.
16:21Jetzt braucht ihr nur noch den Segen von Herrn Lurzer.
16:24Und dann ist euer Kuhhandel perfekt.
16:26Ach, Birgit.
16:27Alles, um was ich mich bemühe, ist eine fähige Assistentin.
16:29Ich komm hier sonst nicht voran.
16:31Und wie du vorankommst.
16:32Und dabei gehst du auch manchmal über Leichen.
16:34Birgit, bitte.
16:36Das ist doch wahr.
16:37Moment.
16:38Jetzt hörst du mir mal zu.
16:40Ich habe vor fünf Minuten die Wespe angerufen.
16:42Ich wollte ihr raten, sich krankschreiben zu lassen,
16:44damit ihr niemand einen Vorwurf machen kann.
16:46So?
16:47Ja, dauernd besetzt.
16:49Komisch.
16:50Ich hab auch angerufen.
16:51Aber sie ist gar nicht rangegangen.
16:54Es hat vielleicht auch seinen Grund.
16:57Aber damit musst du alleine fertig werden.
17:09Don't break my heart!
17:16Wo sind sie denn?
17:18Jetzt wieder hier.
17:19Wir hatten einen Herzinfarkt.
17:21Wie bitte wer?
17:23Frau Kraft.
17:24Kommen Sie sofort zu Herrn Direktor Brömmelkamp.
17:26Er sucht Sie.
17:32Ach Anna, zu dir wollte ich gerade.
17:34Tut mir leid, ich hab wirklich keine Zeit.
17:35Ich wollte bloß mit dir reden, bevor der Tanz hier losgeht.
17:38Was denn für ein Tanz?
17:40Na, wegen der Rationalisierung natürlich.
17:42Dass sie fliegt, die Frau Wespe, ist doch nur der Anfang, nicht?
17:44Von fliegen redet kein Mensch.
17:48Die Wespe ist ja auch Betriebsrat.
17:50Man muss natürlich erst noch überreden, dass sie auch noch mithilft.
17:53Nicht wahr, Anna?
17:55Jetzt hab ich sie aber langsam dick.
17:57Wer sagt denn sowas?
17:58Verrat mir das mal.
17:59Ach, das ist doch egal, Anna.
18:00Ja?
18:01Die Schneider, ja?
18:02Stimmt's?
18:03Sie sollen nur aufpassen, dass ich sie nicht als nächster aufs Korn nehme.
18:05Was?
18:06Herr Rohr, das ist ja schon die dritte Kanne Kaffee, die Sie heute morgen trinken.
18:09Da sind Sie aber leider gekündigt.
18:10Tut mir leid.
18:11Adam, ich wollte nur noch sagen, dass du...
18:12Es ist mir völlig egal, was du sagst!
18:15Herr Kalinke, was hat er denn heute gegen mich?
18:17Das weiß ich nicht!
18:21Tja, Frau Kraft, Sie sind reell überrascht, nehme ich mal an.
18:28Wieso?
18:29Na ja, so lange sind Sie ja noch nicht und gleich eine feste Position.
18:33Sie meinen, so schnell schießen Sie sonst nicht.
18:36Wie?
18:39In gewissem Sinne verdanken Sie das auch Herrn Lehmann, der hat mir erzählt, was Sie so
18:44alles können.
18:45Basik, Kontroll, MS, Dingsbumm da und so, ne?
18:49Fein.
18:50Aber es gibt trotzdem ein Problem.
18:52Eigentlich sogar zwei.
18:54Ach nee.
18:55Ich leg mich nicht gerne so lange fest.
18:57Höchstens für ein halbes Jahr oder so.
18:59Ich denke da ein bisschen wie die Amis, wissen Sie?
19:02Ich finde, man muss auch gehen können, wenn man erst mal anfängt, sich auf die Nerven
19:05zu gehen, oder?
19:07Wie heißt das Sie?
19:09Ich meine, dass...
19:10Nicht länger als ein halbes Jahr.
19:11Verlängern kann man immer noch.
19:14Tja, na ja.
19:16Okay.
19:17Meinetwegen?
19:18Okay, next point.
19:21Wie will?
19:22Next point.
19:25Themawechsel.
19:28Ah, yes, I see, all right.
19:31Next point.
19:33Herr Brömmelkamm, Sie wissen sicher, was ein Dead-End-Job ist.
19:40Dead-End-Job, yes.
19:42Das heißt eigentlich, no, what is it?
19:48Eine Arbeit, die so schlecht bezahlt wird, dass es nicht zum Leben und Sterben reicht.
19:53See what I mean?
19:55Yes.
20:00Wenn Sie hier auf die Höhe Ihrer Bezahlung anspielen, dann tut es mir leid.
20:04Very sorry.
20:05We cannot more give you than we have.
20:08Herr Brömmelkamm, ich habe in New York 20 Dollar pro Stunde verdient.
20:13Und das hier ist entschieden zu wenig.
20:1420 Dollar, so unmöglich.
20:17Set have nobody here.
20:20Sie müssen ja nicht.
20:21Take it or leave it.
20:22Moment bitte, Moment.
20:23Und ob ich muss?
20:25Ihre Anstellung ist beantragt und genehmigt.
20:27Von Herrn Lurzer persönlich.
20:29Bitte kommen Sie.
20:31Sit down.
20:33Sie sind der Boss.
20:38Ich möchte bitte sofort Herrn Brömmelkamm sprechen.
20:41Sie haben keinen Termin und jetzt darf er nicht gestört werden.
20:43Gut, dann warte ich eben.
20:48Hier werden wirklich die unglaublichsten Gerüchte wegen Frau Westbeil verbreitet.
20:53Wollen Sie sich beschweren?
20:56Ja, Frau Kraft.
20:57Da verbleibe ich.
20:58Ich meine wir mal so, hm?
21:00Fine, ma'am.
21:01It's a deal.
21:02See you.
21:03Ja, yes sir.
21:04Top.
21:06Herr Lehmann möchte noch mit Ihnen sprechen.
21:08Ich, äh, ich hab mir das überlegt wegen der Frau Westbeil.
21:12Nein, nein, Herr Lehmann.
21:13Erstmal dazu.
21:14Haben Sie die überhaupt gefragt, bevor Sie sie herschicken?
21:16Die will ich ja gar nicht.
21:18Ja, äh, ich ging davon aus.
21:20Aber die nicht.
21:21Die hat Angst, wir gehen ja irgendwann mal auf die Nerven.
21:24Äh, Frau Schneider.
21:25Frau Kraft bekommt einen Zeitvertrag.
21:27Halbes Jahr.
21:28Tut mir leid, Herr Lehmann.
21:29Nachher müssen Sie sehen, wie sie alleine fertig werden.
21:31Und was mit der Abmahnung für Frau Westbe?
21:34Zerreißen.
21:35Frau Kraft hat in New York 20 Dollar die Stunde verdient.
21:37Das ist ihr Maßstab.
21:39Frau Westbe ist wenigstens bescheiden.
21:51Wir gehen.
21:53Wir gehen.
21:53Wir gehen.
21:54Komm, steig rein.
21:54Nein.
21:55Ah.
21:56Ich geh ja schon.
21:58Tschüss, Bürgeler.
21:59Tschüss.
22:00Die Abmahnung für die Westbe habe ich abgebogen.
22:04Was?
22:06Einfach so?
22:07Und es ging?
22:08Ja.
22:10Das erklär ich dir später.
22:11Komm.
22:13Ich will jetzt nicht nach Haus.
22:15Erst zur Wespe.
22:17Ich auch.
22:38Du, jetzt krieg ich aber wirklich Angst.
22:43Katharina.
22:45Bist du da?
22:47Komm, wir holen den Hausmeister.
22:48Ich habe ein ganz flaues Gefühl.
22:53Frau Westbe.
22:54Was ist denn?
23:00Ja, Frau Westbe, du Wahnsinn.
23:04Ich würde sagen, Katharina war einkaufen.
23:07Ja, Herr Lehmann.
23:09Wenn ich mich ärgern muss, dann kaufe ich mir was.
23:11So bin ich nun mal.
23:13Tja.
23:14Dann würde ich sagen, morgen in alter Frische, Katharina.
23:16Komm, Bürgeler.
23:17Frau Westbe, es ist alles wieder in Ordnung.
23:23Überwachungsmethoden.
23:24Hätte wirklich nicht gedacht, dass Sie sich an sowas beteiligen, Frau Brögele.
23:28Gut.
23:30Gut.
23:32Gut.
23:33Gut.
23:34Gut.
23:34Gut.
23:34Gut.

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