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00:00Eurovision-Sendung. Für die holländischen Zuschauer ist nach dem Vorbild von Wien und Zürich in Enschede,
00:06oder Enschede, wie wir im Deutschen sagen, ein Aufnahmestudio eingerichtet worden.
00:10Aus programmtechnischen Gründen kann sich das niederländische Fernsehen jedoch erst in einigen Minuten,
00:16etwa drei Minuten, in unserer Sendung einschalten.
00:18Inzwischen möchte ich Sie kurz über die Ergebnisse der letzten Sendung informieren.
00:23Das Geheimnis um das Bankschließfach mit der Nummer 2316 ist gelüftet.
00:29Sie erinnern sich, meine Damen und Herren, dieser Schlüssel wurde gefunden, versteckt in einer Kaffee-Dose bei einer Freundin eines
00:36Beschuldigten.
00:37Es lagen zwar nicht, wie vermutet, die bei einem Überfall im Forzheim erbeuteten Brillanten in dem Seef,
00:44dafür fand die Polizei aber mehr als 40 gestohlene Blanko-Ausweise und Reisepässe.
00:49Dieser Fund ist für die Kripo nicht unwichtig.
00:51Sie kann damit die letzte Lücke in einer vorher offenen Beweiskette schließen.
00:56Auch bei der Personenverhandlung konnte die Kripo nach unserer letzten Sendung wieder einige Erfolge verbuchen.
01:03Von fünf gesuchten Personen wurden vier innerhalb weniger Tage festgenommen.
01:08Friedrich Wilhelm Müseler, gesucht wegen umfangreicher Betrügereien, hielt sich am Abend der Sendung in Aschaffenburg auf.
01:15Dort konnte die Polizei ihn wenig später auch festnehmen.
01:19Ein älterer Mann, dem vorgeworfen wird, zusammen mit Günter Schüller in Braunschweig und Hamburg Raubüberfälle begangen zu haben,
01:25war bis zur Sendung unbekannt.
01:27Er konnte noch im Laufe der Nacht identifiziert und in Hannover festgenommen werden.
01:32Günter Schüller selbst wurde zwei Tage später in Bad Reichenhall von einem Zuschauer erkannt.
01:37Für den nächsten Mann, Hans-Ulrich Hennigfeld, interessierten sich vor allem die Polizeibehörden in der Schweiz.
01:43Und ein Verkehrsbüro im Kanton Luzern wird sehr zufrieden sein, Herr Vetterli, nicht wahr?
01:48Ja, das kann man wohl sagen.
01:50Hennigfeld wird ja vorgeworfen, unter anderem den Einbruch auch begangen zu haben im Verkehrsbüro in Weggis am Vierwaldstättersee.
01:58Hennigfeld wurde ja einen Tag nach der letzten XY-Sendung verhaftet, und zwar in Gescher in Westfalen.
02:05Und glücklicherweise konnte in seinem Wagen der größte Teil der gestohlenen Schweizer Reisechecks sichergestellt werden.
02:13Nun, damit kann nun kein Schaden mehr angerichtet werden.
02:16Und nun, meine Damen und Herren, lassen Sie mich kurz auf unsere Sendung vom März dieses Jahres zurückkommen.
02:22Wir behandelten damals einen Bankraub in Unterschondorf in Bayern.
02:26Der Täter hatte vor dem Überfall einen Volkswagen einer Lesezirkelfirma gestohlen.
02:31Mit Hilfe eines eingebauten Fahrtenschreibers konnte die Polizei später feststellen, dass er am 3. September 1968 auf der Autobahn in
02:41den oberfränkischen Raum gefahren sein muss.
02:43Nach der Sendung hat sich nun ein Zeuge gemeldet, der mit großer Wahrscheinlichkeit als Anhalter von Bad Berneck bis unter
02:51Steinach von dem späteren Bankräuber mitgenommen worden ist.
02:54Der Zeuge berichtet, dass der Fahrer des Wagens eine Pistole besessen hat und an der Innenseite des linken Unterarms eine
03:02auffällige Tätowierung besaß.
03:04Er erkannte einen geöffneten Fallschirm mit vier Schnüren und einen Ring oder einer Kugel.
03:10Darunter die Großbuchstaben FFB.
03:13Die gesamte Tätowierung ist etwa 5 cm hoch.
03:18Wir wissen, meine Damen und Herren, FFB kann Fürstenfeldbruck heißen und dort liegen auch Fallschirmjäger.
03:25Die Frage an Sie lautet, wer kennt einen jungen Mann, der eine solche Tätowierung trägt, der sich im September 1968
03:33im oberbayerischen und oberfränkischen Raum aufgehalten hat und auf den folgende Personenbeschreibung passt.
03:39So etwa soll er aussehen.
03:4025 Jahre alt, ca. 1,75 groß, schlank, dunkles, kurzgeschnittenes, leicht gewälltes Haar, zum Zeitpunkt der Tat blasse Gesichtsfarbe mit
03:52braunen Flecken, möglicherweise ist er Linkshänder.
03:56Hinweise bitte an die Landpolizeidirektion Oberbayern in München, Telefon 520220, die Vorwahl von München 0811, an jede andere Polizeidienststelle oder
04:08eines unserer Aufnahmestudios.
04:11So, und nun haben sich inzwischen auch das niederländische Fernsehen in unsere Sendung eingeschaltet.
04:17Und ich darf die Zuschauer in den Niederlanden zum ersten Mal bei unserer Sendung Aktenzeichen XY ungelöst begrüßen.
04:23Im Aufnahmestudio in Entschede koordiniert Polizeipräsident Dr. Pehl die Zusammenarbeit mit der niederländischen Polizei.
04:32Und mein Kollege Johann von Münnen, in der Bundesrepublik aus Werner Höfers Frühschoppen hinlänglich bekannt,
04:39registriert für die Zuschauer die möglichen Ergebnisse in diesen Stunden.
04:44Die heutige Sendung ist zugleich ein interessantes Experiment für uns.
04:49Zum ersten Mal muss die Aktenzeichensendung in zwei Sprachen ausgestrahlt werden.
04:53Ist bei Ihnen alles klar, Herr von Münnen?
04:55Vollkommen. Die einzelnen Filme zu den Fällen werden hier bei uns mit niederländischen Untertiteln versehen.
05:01Und alles, was bei Ihnen in Wiesbaden oder in Zürich oder Wien live gesprochen wird, das übersetzt hier bei uns
05:07ein Dolmetscher.
05:09Sein niederländischer Text wird über unseren Rundfunk, über die Welle des dritten Programms und über den Drahtfunk ausgestrahlt.
05:15Die Zuschauer in den Niederlanden könnten also die deutsche Originalfassung verfolgen und zusätzlich aus einem Radiogerät die niederländische Übersetzung hören.
05:25Eine recht interessante Lösung. Und wir werden sehen, wie sie funktioniert.
05:29Über die Ziele und Prinzipien unserer Sendung haben Sie Ihre Zuschauer in den Niederlanden ja heute Abend in einer gesonderten
05:35Sendung informiert, nicht?
05:36Ja, wir haben vorhin vor den Nachrichten, also in einer halbstündigen Sondersendung ausführlich erklärt,
05:42auch unsere Telefonnummer, unter die wir zu erreichen sind.
05:45Dann können wir gleich mit dem ersten Fall beginnen.
05:48Es geht in diesem Fall, meine Damen und Herren, um einen Mann, der für Interpol ein wichtiges Bindeglied in den
05:55Ermittlungen gegen eine große Betrüger- und Schmugglerorganisation darstellt.
05:59Der Mann heißt Franklin Berry Ledbetter und ist Engländer.
06:04Er hat die Kriminalpolizei aber nicht nur in Großbritannien, sondern auch in der Schweiz, in Holland, in Belgien und in
06:10der Bundesrepublik beschäftigt.
06:12Das raffinierte Zusammenspiel des Betrüger- und Schmugglersyndikats, dem Berry Ledbetter angehört, könnte von einem unserer großen Kriminalschriftsteller erfunden sein.
06:23Was wir Ihnen jetzt aber zeigen, meine Damen und Herren, ist kein Fantasieprodukt.
06:27Es ist ein Stück Wirklichkeit aus der internationalen Polizeiarbeit.
06:37Freitag, 2. August 1968.
06:40Auf dem 9. Grün eines Golfplatzes in der Nähe von London konzentrieren sich vier sportliche Herren auf ihr Spiel.
06:47Na ja, dann bin ich ja wohl jetzt dran.
06:48Na, mach mal erstmal einen besseren.
06:50Ja, sein letzter Schlag war gut.
06:52Ich glaube, das Loch, das machen Sie schon.
06:55Na ja, verloren sehe ich den auch noch nicht.
06:57Ja, dann wollen wir mal.
06:59Nehmen wir mal die vier.
07:00Ja, das müsste gut sein.
07:02I beg your pardon, Sir? Sie werden am Telefon verlangt.
07:05Entschuldigen Sie mich bitte, ich bin gleich wieder da.
07:07Bitteschön.
07:08Dann wollen wir mal da spielen.
07:09Na ja.
07:10Der 21-jährige Grundstücksmakler Brian Mitchell hat auf den Anruf gewartet.
07:15Vor wenigen Wochen war er beim Golfspiel von einem anderen Clubmitglied gefragt worden,
07:19ob er für ein paar Geschäftsreisen in den fernen Osten Zeit habe.
07:23Mitchell hatte nicht zuletzt wegen der in Aussicht gestellten guten Bezahlung zugestimmt.
07:30Die weiteren Instruktionen und Einzelheiten, so war es damals verabredet worden,
07:35sollte er telefonisch erhalten.
07:40Mitchell?
07:41Hier ist Bob.
07:42Es ist jetzt soweit.
07:44Können Sie in 24 Stunden reisefertig sein?
07:46In 24 Stunden? So schnell?
07:48Ja.
07:49Wir haben jetzt den Auftrag für Sie.
07:52Well, es geht.
07:54Dann kommen Sie morgen nach London.
07:5772, Queensgate.
07:59Fragen Sie nach Bob.
08:01In Ordnung. Bis morgen.
08:07Brian Mitchell kennt den Mann, der sich Bob nennt, nicht persönlich.
08:10Er weiß auch noch nicht, welcher Art die Geschäfte sind, die er im fernen Osten erledigen soll.
08:18Vorerst lockt ihn nicht nur die versprochene gute Bezahlung, sondern auch die abenteuerlich anmutende Reise nach Ostasien.
08:25Unbekümmert wendet er sich wieder seinem Spiel zu.
08:28Die Vorbereitungen für seine Reise, die in mehreren europäischen Finanzmetropolen bereits angelaufen sind, kennt er nicht.
08:41Zürich.
08:42Auf der Filiale einer internationalen Großbank erscheint an diesem Nachmittag ein junger Engländer, der sich John Brown nennt.
08:52Vor mehreren Wochen hat er hier ein Konto eingerichtet.
08:56Er will sich, wie er beiläufig erzählt hat, in Zürich als Kunsthändler niederlassen.
09:01Inzwischen weiß man bei der Bank, dass sich die Geschäfte des Mr. Brown ganz gut angelassen haben.
09:06Mehrere Male sind aus Hongkong größere Geldbeträge telegrafisch für ihn eingegangen.
09:12Auch heute erwartet er offensichtlich eine Anweisung aus Hongkong.
09:17Good afternoon, Mr. Brown.
09:19Good afternoon, Sir.
09:20Sagen Sie, ist heute schon für mich eine Anweisung von der Hang Seng Bank in Hongkong eingegangen?
09:25Moment bitte, ich sehe gleich nach.
09:30Ich habe das Konto von Mr. Brown heute eine Anweisung bekommen.
09:34Mr. Brown, ein Moment.
09:39Jawohl, Mr. Brown, hier sind 150.000 Dollar angewiesen.
09:43Na gut.
09:45Mr. Brown hat die Absicht, den Betrag bis auf einen kleinen Rest abzuheben.
09:52Amsterdam.
09:53Auch bei einer holländischen Filiale derselben Bank erscheint zu dieser Zeit ein junger Engländer.
09:58Er nennt sich Mr. Robinson.
10:00Auch für ihn sind in den vergangenen Wochen mehrfach größere Beträge aus Hongkong eingegangen.
10:04Und auch er erwartet heute eine größere telegrafische Anweisung.
10:08Bitte ist das Telegram aus Hongkong jetzt gekommen?
10:10Sie wissen, ich habe gestern schon danach gefragt.
10:12Ich muss mal nachsehen.
10:13Wie viel erwarten Sie denn?
10:15150.000 Dollar.
10:17Einen auf dem Pixel.
10:18Die angekündigte telegrafische Anweisung ist zwar eingetroffen, aber die Bank ist durch
10:23die vorzeitige Nachfrage misstrauisch geworden und hat bei der Hang Seng Bank in Hongkong
10:28noch einmal nachgefragt.
10:30Dabei stellte sich heraus, dass das Telegramm nicht von der Hang Seng Bank stammt.
10:36Die Bank in Amsterdam hat deshalb die Polizei benachrichtigt.
10:42Sind Sie Mr. Robinson?
10:44Ja.
10:44Die Nachricht war.
10:45Darf ich mal Ihren Pass sehen?
10:46Der angebliche Mr. Robinson wird festgenommen.
10:50Es gelingt der Polizei festzustellen, dass ein ungetreuer Bankbeamter in Ostasien den
10:55Geheimcode für den bankinternen Telegrammverkehr verraten hat.
10:59Auf diese Weise konnten mittels Männer des festgenommenen Betrügers aus Hongkong Telegramme
11:04abschicken, die bei den europäischen Banken den Eindruck erwecken mussten, als kämen sie
11:08tatsächlich von der Hang Seng Bank.
11:10Zumal für denselben Kunden auch echte Anweisungen von dieser Bank in Hongkong gekommen waren.
11:22Zürich.
11:23Der angebliche Mr. Brown hat mehr Glück als sein Komplize in Amsterdam.
11:27Hier in Zürich merken die Bankangestellten nicht, dass die telegrafische Anweisung aus
11:31Hongkong gefälscht ist.
11:32Sie haben eigentlich auch keinen Grund zum Misstrauen.
11:35Die früheren Zahlungen aus Hongkong für Mr. Brown waren immer in Ordnung.
11:39Heute nimmt er 623.000 Franken in Empfang.
11:43622.000 Franken in Empfang.
11:46623.000 Franken in Empfang.
11:47623.000 Franken in Empfang.
11:48So das wär's, Mr. Brown.
11:57So.
11:59Vielen Dank.
12:01Auf Wiedersehen.
12:02Bis zum nächsten Mal.
12:03Goodbye Mr. Brown.
12:05Bye.
12:12Bye.
12:12John Mitchell weiß von den Vorgängen in Amsterdam und Zürich nichts.
12:16Er ist am nächsten Morgen mit Reisevorbereitungen anderer Art beschäftigt.
12:20Also, das mit der rechten Schulter geht so nicht.
12:24Das müssen wir ihm noch beibringen.
12:59Na?
13:01Wie war's?
13:04Verdammt.
13:05Das war gar nicht so einfach.
13:08In den letzten fünf Minuten kam ich ganz schön entschwitzen.
13:12Ich denke, Sie sind sportlich fit.
13:15Na ja, schon.
13:17Aber acht Stunden mit 24 Kilo Blei am Leib, das geht ganz schön auf die Knochen.
13:27Wenn Sie erst in der Maschine sitzen, müssen Sie es noch länger aushalten.
13:3120 Stunden.
13:34Und Gold trägt sich auch nicht leichter.
13:41Sie müssen mehr auf Ihre rechte Schulter achten.
13:43Sie gehen durch die Gegend, als ob Sie einen Baumstamm tragen.
13:46Dann schleppen Sie mal das Zeug.
13:49Wir müssen eben auf der linken Seite zwei Barren mehr reinhängen.
13:52Na ja, die Kleinigkeiten korrigieren wir noch.
13:58Hier ist erstmal Ihr Ticket.
14:01Sie fliegen am Montag um 17.15 Uhr mit der Swissair nach Genf.
14:06Dort rufen Sie diese Telefonnummer an und fragen nach Mr. Philip.
14:11Alles Weitere erfahren Sie dann durch ihn.
14:15Brian Mitchell und seine Auftraggeber in London wissen noch nicht, dass ihr Mann in Amsterdam festgenommen worden ist.
14:20Bei ihm hat die Polizei einen Zettel mit derselben Telefonnummer gefunden.
14:25Diese Nummer gehört einem Hotel in Genf.
14:28Der Festgenommene in Amsterdam konnte die Polizei auch über die Rolle des geheimnisvollen Mr. Philip aufklären.
14:40zur verabredeten Zeit erscheint in dem fraglichen Hotel der Engländer Brian Mitchell.
14:46Guten Tag.
14:47Mein Name ist Mitchell.
14:48Mr. Philip hat ein Zimmer für mich bestellt.
14:50Einen Moment bitte.
15:03Monsieur, Sie sind mit Mr. Philip verabredet?
15:06Ja.
15:07Sind Sie Mr. Philip?
15:08Leider nein.
15:10Surete.
15:12Kommen Sie bitte mit.
15:15Brian Mitchell wird vorläufig festgenommen.
15:18John Philip, der Partner, von dem er weitere Instruktionen erhalten sollte,
15:22hat ebenfalls schon Besuch von der Surete.
15:25In seinem Zimmer werden 166.000 Franken noch von der Bank gebündelt
15:29und drei Quittungen über den Kauf von Barrengold gefunden.
15:32Es gelingt der Polizei festzustellen, dass dieses Gold mit dem Geld bezahlt worden ist,
15:38das John Brown wenige Tage vorher mit der gefälschten Kabelüberweisung aus Hongkong erschwindelt hatte.
15:44Auch das sichergestellte, noch gebündelte Bargeld stammt aus diesem Betrug.
15:49Wo ist denn nun dieser Mr. Brown oder wer sonst heißen mag?
15:53Tut mir leid.
15:54Weiß ich nicht.
15:55Aber, äh, Sie haben doch von ihm das Geld bekommen.
15:59Was?
16:00Ja.
16:01Aber ich kenne ihn nicht mehr.
16:03Na schön.
16:04Wir werden auf den Punkt zurückkommen.
16:07Und das Gold, das Sie hier gekauft haben, was soll denn damit werden?
16:11Naja, Kapitalanlage.
16:14Ist doch wertbeständig.
16:17Tja, Sie halten uns wohl für ziemlich dumm, hm?
16:23Ich will Ihnen mal zeigen, was Sie damit vorraten.
16:26Kommen Sie doch mal herein, Mr. Mitchell.
16:31Schauen Sie mal.
16:32Die hat Ihr Freund aus London mitgebracht.
16:37Wie hübsch da kleine Kilo Goldbarren hineinpassen, hm?
16:43Wo sollte die Reise denn hingehen?
16:46Nach Hongkong?
16:48Wenn Sie es ohnehin schon so genau wissen, dann wird Ihnen auch nicht fremd sein, dass es
16:52dort für Gold auf dem schwarzen Markt das zwei- bis dreifache gibt.
16:56Sie haben bei den hiesigen Branden doch 72 Barren gekauft.
17:01Wo sind die geblieben, hm?
17:03Da haben Sie Pech gehabt.
17:04Sie kommen zu spät.
17:06Die sind schon auf dem Weg nach Hongkong.
17:14Es gelingt der Polizei, die Maschine festzustellen, in der sich die Goldkuriere befinden.
17:22Meine Damen und Herren, wir befinden uns im Anflug auf Hongkong und möchten Sie bitten,
17:27sich wieder anzuschnallen und die Rücklehnen sind recht zu stellen.
17:29Beachten Sie bitte auch später die Sprachezeichen in Ihren Sitzen. Danke.
17:38Hongkong.
17:39Kurz vor der Landung wird im Polizeihauptquartier der Millionenstadt Alarm ausgelöst.
17:48Es beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit.
17:59Nein.
18:28Es soll ein dramatischer Wettlauf mit spät.
18:59Untertitelung des ZDF, 2020
19:12Untertitelung des ZDF, 2020
19:35Untertitelung des ZDF, 2020
19:39Untertitelung des ZDF, 2020
20:10Untertitelung des ZDF, 2020
20:34Untertitelung des ZDF, 2020
20:58Hinweise bitte an die Kantonspolizei Zürich, an jede andere Polizeidienststelle oder an eines der vier Aufnahmestudios.
21:06Ich darf die einzelnen Telefonnummern vielleicht noch einmal bekannt geben.
21:09Wiesbaden 36,001
21:12Entschede 20,456
21:17Wien 82,36,21
21:22Und Zürich 23,56,50
21:28Im nächsten Fall, meine Damen und Herren, geht es um einen unbekannten Mann.
21:32Einen bis heute unbekannten Mann.
21:34Er ist tot.
21:36Seine Leiche wurde im November vergangenen Jahres
21:39in einem Wassergraben im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein gefunden.
21:43Mit großer Wahrscheinlichkeit ist er einem Verbrechen zum Opfer gefallen.
21:47Er wird in der Gegend nicht vermisst und er hatte auch keinerlei Ausweispapiere bei sich.
21:52Die näheren Umstände seines Todes und des vermuteten Verbrechens können also erst geklärt werden,
21:57wenn es vielleicht heute Abend mit Ihrer Hilfe, meine Damen und Herren, gelingt, den Toten zu identifizieren.
22:02Der Mann war zwischen 40 und 60 Jahre alt.
22:06Er trug fast neuwertige Kleidung, einen olivbraunen Trenchcoat und einen braunen Anzug mit Weste,
22:13beides von der Firma C&A Brenningmeyer.
22:16Der Mann könnte Holländer gewesen sein oder auch nur Beziehungen nach Holland gehabt haben.
22:22Er trug diese relativ wertvolle kombinierte Nah- und Fernbrille mit echtem Weißgoldrand.
22:30Das Gestell ist amerikanischer Herkunft und in den Niederlanden mehr verbreitet als in Deutschland.
22:36Am linken Handgelenk trug er eine Armbanduhr der Marke Tenax mit braunem Lederarmband.
22:42Auch diese Uhr ist relativ teuer.
22:44Im Gegensatz dazu trug er am Ringfinger diesen billigen, abgenutzten Ring aus goldeluxiertem Leichtmetall.
22:52Auffällig daran ist ein großer roter Stein mit dem reliefartig eingeschnittenen Kopf eines antiken Kriegers.
23:01Vielleicht beginnt der Familienname des Toten mit I oder J.
23:06Er trug ein Taschentuch bei sich mit einem aufgenähten, maschinengestickten Monogramm, SI oder SJ.
23:14Kurz vor seinem Tod am 23. November vergangenen Jahres dürfte er in Hamburg gewesen sein.
23:21Eine Fahrkarte und eine Reklame-Streicholschachtel in seinen Taschen deuten auf Altona und Finkenwerder hin,
23:28also möglicherweise auf das Hafengebiet.
23:31Der Tote hat drei Wochen im Wasser gelegen.
23:34Sein Bild ist kein angenehmer Anblick.
23:37Wir möchten es Ihnen aber trotzdem zeigen, meine Damen und Herren, denn es geht wahrscheinlich um Mord.
23:43So sah der Mann aus, als er gefunden wurde.
23:46Er war wie gesagt 40 bis 60 Jahre alt, schlank und 1,76 groß.
23:52Er hatte graumeliertes Haar, eine große Adlernase und auffällig lückenhafte Zähne.
23:59Insgesamt besaß er nur noch sechs Zähne.
24:02Je drei Schneidezähne oben und unten.
24:05Frage, wer kann Auskunft über diesen unbekannten Toten geben?
24:10Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Pinneberg.
24:13Telefon 22 222, also fünfmal die Zwo.
24:18Die Vorwahl von Pinneberg 04101 an jeder anderen Polizeidienststelle oder an eines unserer Aufnahmestudios.
24:29Im nächsten Fall, meine Damen und Herren, geht es um einen Raubmord, bei dem die polizeilichen Ermittlungen stecken geblieben sind.
24:36Inspektor Fichtner von der Münchner Mordkommission bearbeitet den Fall.
24:40In den ersten Wochen nach der Tat, Herr Fichtner sah es doch so aus, als könnte die Polizei zumindest einen
24:44der Täter recht schnell ermitteln.
24:46Ja, aber dann wurde unerwarteterweise wieder einmal der große Unbekannte ins Spiel gebracht.
24:51Also der Mann, der oft nur eine Erfindung zu sein fliegt.
24:54Doch in unserem Fall sieht es so aus, als ob er tatsächlich existiert.
24:58Mehr noch, meine Damen und Herren, wir können Ihnen von dem großen Unbekannten vielleicht ein Foto zeigen.
25:04Ob er es wirklich ist, das herauszufinden, sollen Sie uns helfen.
25:08Sehen Sie sich also bitte zuerst einmal die Vorgeschichte an.
25:16München, 28. Januar 1966. Ein Freitag.
25:21Der 62-jährige Heinz Pritzel, ein Junggeselle, kauft in einem Lebensmittelgeschäft Getränke und Konserven für das Wochenende ein.
25:35Der Verkäufer trägt dem Kunden den Karton mit der Ware zum Wagen.
25:42Er kann später bei der Kriminalpolizei bezeugen, dass Heinz Pritzel um diese Zeit allein mit dem Wagen weggefahren ist.
26:01Etwa vier Stunden später.
26:04Gegen 22 Uhr fällt einem weiteren Zeugen der Borgwart Pritzels an einem Verkehrskreisel in Obersendling auf.
26:10Der Mann auf dem Motorroller, ein Bekannter von Herrn Pritzel, muss auch an der Ampel zufällig neben dem Borgwart halten.
26:21Zu diesem Zeitpunkt sitzt neben Pritzel ein junger Mann im Wagen, den der Motorrollerfahrer schon öfters in Pritzels Begleitung gesehen
26:28hat.
26:29Der Name des Mannes ist ihm allerdings unbekannt.
26:33Etwa eine Stunde später steht Pritzels Wagen in der Nähe seines Hauses in der Ehrwalder Straße.
26:39Hier hat er auch sein Büro. Er ist Generalvertreter eines Karosseriewerkes aus dem Ruhrgebiet.
26:45Gegen 23 Uhr kommt eine junge Frau nach Hause, die im Obergeschoss wohnt.
26:49Sie wundert sich, dass der Wagen nicht an seinem üblichen Platz unter einem Vordach steht, sondern vor dem Nachbargrundstück.
26:56Sie vermutet, dass Herr Pritzel noch Besuch hat und später noch einmal wegfahren will.
27:01In seiner Wohnung im Parterre brennt jedoch kein Licht mehr.
27:03Der Besuch scheint schon gegangen zu sein.
27:06Aber Heinz Pritzel ist zu diesem Zeitpunkt bereits tot.
27:14Der Ermordete wird erst drei Tage später, am Montagfrüh, von der Aufwartefrau gefunden.
27:19Sie holt sofort die Polizei und wenig später treffen auch die Beamten der Mordkommission am Tatort ein.
27:25Pritzel wurde durch zahlreiche Hieb- und Stichverletzungen getötet.
27:35Im Wohnzimmer steht eine Kassette.
27:37Sie wurde mit einem Stemmeisen, das daneben auf dem Boden liegt, aufgebrochen.
27:41Auch die Mordwaffen liegen im Raum.
27:44Mehrere blutige Messer aus der Küche des Opfers.
28:06Die ärztliche Untersuchung bringt nur vage Erkenntnisse.
28:11Also beim besten Willen, ich kann es im Moment noch nicht sagen, woran der Mann gestorben ist.
28:15Ob an einem der Messerstiche oder durch die Schläge auf dem Kopf.
28:19Na gut, wir sind auch so bald fertig.
28:22Wir lassen ihn dann zu Ihnen in die Gerichtsmedizin bringen.
28:24Der Dieter hat sich hier aber gut ausgekannt.
28:26Wieso?
28:27Weißt du, wo die Kassette sonst gestanden hat?
28:30Nein.
28:31Wo denn?
28:32Im Arbeitszimmer.
28:33Er muss also genau gewusst haben, wo sie aufbewahrt wird, bevor er sie hier aufgebrochen hat.
28:37Und das Stemmeisen ist aus dem Werkzeugkasten im Flur geholt worden.
28:41Einer der Beamten vergewissert sich, ob das Stemmeisen am Tag vor der Tat wirklich im Werkzeugkasten gelegen hat.
28:48Da gibt es also keine andere Möglichkeit.
28:51Das wissen Sie ganz genau.
28:52Aber Herr Inspektor, wenn ich es Ihnen doch sage.
28:56Na schön.
28:57Dann schauen wir mal.
29:04Der Leiter der Mordkommission prägt sich selbst noch einmal alle Einzelheiten des Tatortes ein.
29:18Die Sachen gehören also alle Herrn Brezel.
29:21Aber ja.
29:22Im Winter da hat er meistens den Ledermann und die Pelzmüßler auch gehabt.
29:26Und die Hüte?
29:28Freilich.
29:29Warten Sie mal.
29:31Gergau.
29:33Der gehört ihm nicht.
29:35Sind Sie sicher?
29:36Ganz sicher.
29:37Ich werde doch die Sachen vom Herrn Brezel kennen, Herr Inspektor.
29:40Gut, nicht?
29:41Ja, machen wir mal her.
29:47Einer der Beamten hat eine möglicherweise wichtige Entdeckung gemacht.
29:56Die sind hier in der Schublade gelegen.
29:58Meinst du, dass man damit was anfangen kann?
30:01Vielleicht sind wir noch einmal dankbar dafür.
30:03Pack sein und nimm es mit.
30:06Tatsächlich bringt eines der beiden vorgefundenen Fotos die erste heiße Spur in diesem Mordfall.
30:14War das der Mann, der an diesem Abend mit Brezel im Wagen war?
30:17Der Fahrer des Motorrollers, der Heinz Pritzl am Freitagabend noch gesehen hat, liest in der Zeitung von dem Mord und
30:23meldet sich bei der Polizei.
30:25Er erkennt sofort auf einem der beiden Fotos den jungen Mann wieder, der bei der Begegnung an der Ampel mit
30:30Pritzl im Wagen gesessen hat.
30:34Also, Sie sind ganz sicher, dass das der Mann aus dem Wagen war?
30:37Ganz bestimmt jetzt.
30:39Der Rollerfahrer ist sich seiner Sache sicher, aber er kennt den Namen des jungen Mannes nicht, der auf dem Foto
30:44dargestellt ist.
30:46Dafür kann er der Polizei zu der Person des Mannes Einzelheiten nennen, die aus dem Foto nicht zu ersehen sind.
31:06Mit dieser Beschreibung bringt der Zeuge die Kripo einen großen Schritt weiter.
31:12Denn das Münchner Polizeipräsidium registriert seit 1962 alle Personen, die kriminell in Erscheinung treten, auf Lochkarten.
31:22So kann die Beschreibung, die der Fahrer des Motorrollers angibt, innerhalb kurzer Zeit mit allen anderen Polizeikunden der letzten Jahre
31:30verglichen werden.
31:37Schon oft hat diese Lochkartenmaschine der Münchner Polizei wertvolle Hilfe geleistet.
31:42Auch in der Mordsache Pritzl stellt sie ihre Fähigkeiten unter Beweis.
32:01Nach etwa acht bis zehn Minuten wirft die Maschine zwei Karten aus.
32:06Sie gehören zu zwei Personen, auf die die Beschreibung zutrifft, die der Motorrollerfahrer abgegeben hat.
32:21Die dazu gehörenden erkennungsdienstlichen Fotos werden gezogen.
32:28Eines zeigt den jungen Mann aus dem Wagen von Pritzl, dessen Bild auch im Schreibtisch des Ermordeten gefunden worden ist.
32:37Der junge Mann wird festgenommen.
32:40Nach anfänglichem Leugnen gibt er zu, am fraglichen Freitagabend bei Heinz Pritzl in der Wohnung gewesen zu sein und auch
32:46dort seinen Hut vergessen zu haben.
32:48Den Mord streitet er allerdings hartnäckig ab.
32:52Trotz mancher anderen Indizien, die gegen ihn sprechen, kommen die Beamten der Mordkommission zu keinem endgültigen Beweis.
33:01Also ich sage euch, aus dem Burschen kriegen wir nichts raus.
33:03Das war jetzt die vierzehnte Version, die uns auf dem Tisch hat.
33:06Aber ihr gebt zu, dass er mit Pritzl in die Wohnung gefahren ist, dort seinen Hut verteilt hat?
33:09Ja, aber du kannst ihm nicht widerlegen, dass Pritzl noch verliebt hat, wie er gegangen ist.
33:12Nicht einmal die Paloma-Spuren bringen uns weiter.
33:15Das ist nicht zu fassen.
33:17Da finden wir in der Hand des Toten Textilspuren von dem gelben Pullover, den der Bursche übrigens noch bei der
33:23Festnahme anhatte.
33:24Und was macht der Kerl?
33:26Er erzählt uns das Märchen vom Freund, dem er den Pulli geliehen haben will.
33:31Angeblich am Mordtag.
33:33Wir können ihm das nicht einmal widerlegen.
33:36Weil er den Ehrenmann spielt, dass er seinen Freund nicht verraten will.
33:40Der große Unbekannte wie immer.
33:43Also ich kann mir nicht helfen, vielleicht gibt es ihn diesmal wirklich.
33:46Vielleicht waren es sogar Zweitäter.
33:48Denkst du mal an die vielen Verletzungen.
33:50Das kann doch einer allein gar nicht schaffen, den Mann so zuzurichten.
33:54Und wieso mehrere Messer, wenn es nur einer gewesen wäre?
33:58Tut mir leid, da hilft alles nichts.
34:00Wir müssen den zweiten Knaben aus der Schublade finden.
34:04Das gibt es doch nicht, dass den keiner kennt.
34:08Und doch ist es so, meine Damen und Herren.
34:11Es scheint ihn wirklich niemand zu kennen, den jungen Mann mit der auffälligen Stirnlocke.
34:16Herr Fichtner sucht ihn nun seit über drei Jahren.
34:18Ja, wir haben sein Lichtbild in den Münchner Zeitungen veröffentlichen lassen und wir haben es den Polizeidienststellen zugestellt.
34:25Darauf erhielten wir zwar eine Menge Hinweise, wo der junge Mann gesehen worden sein soll, wir konnten ihn aber bis
34:30heute nicht finden.
34:31Könnte sich vielleicht noch mal ein Ausländer ahnen.
34:33Das ist möglich.
34:34Wir haben auch Interpol eingeschaltet und insbesondere in der Schweiz Ermittlungen durchführen lassen.
34:39Doch auch diese brachten uns kein Ergebnis.
34:44Die Personenbeschreibung des jungen Mannes, meine Damen und Herren, kann man naturgemäß nur von diesem Foto ableiten.
34:50Das im Übrigen in einem Automaten gemacht worden ist.
34:53Als dieses Bild aufgenommen worden ist, war der junge Mann etwa 20 Jahre alt.
34:58Er hat offensichtlich dunkelblondes Haar, aufgeworfene Lippen und unter dem rechten Mundwinkel ein kleines Muttermal.
35:05Und dann, wie gesagt, die auffällige Stirnlocke.
35:08Wobei natürlich zu bemerken ist, dass sich ein junger Mann dieser Art auch mal aus Jux vor dem Fotoapparat zu
35:13etwas hinträgt.
35:14Und es ist durchaus nicht sicher, dass er sie ständig oder heute noch trägt.
35:17Wir haben diese Locke deshalb auf einem Bild wegretuschiert.
35:21So müsste der junge Mann vor mindestens drei Jahren ausgesehen haben, wenn er eine normale Frisur trägt.
35:27Wir wären natürlich auch sehr froh, wenn der junge Mann sich selbst melden würde.
35:31Denn es ist ja durchaus möglich, dass er mit dem Mord nichts zu tun hat.
35:34Dass er uns aber als Zeuge wertvolle Auskünfte geben kann.
35:38Besondere Aufmerksamkeit möchten wir den Zuschauern in Zürich empfehlen.
35:41Es wäre denkbar, dass Sie den jungen Mann dort im Niederdorf einmal gesehen haben.
35:46Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, sind Belohnungen von insgesamt 4000 Mark ausgesetzt.
35:53Hinweise bitte an die Kriminalpolizei München, Telefon 2141, Vorwahl 0811, an jede andere Polizeidienststelle oder eines der Aufnahmestudios.
36:06Vielen Dank, Herr Fichtner.
36:08Und nun vom Süden einen Sprung in den Norden des Sendegebietes, meine Damen und Herren.
36:13In den letzten anderthalb Jahren sind insbesondere in Niedersachsen, aber auch in den angrenzenden Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen,
36:21etwa 250 sogenannte Mittagseinbrüche bekannt geworden, die alle die gleiche Handschrift tragen.
36:28Der Gesamtschaden wird auf etwa eine Viertelmillion Mark geschätzt.
36:32Vor wenigen Wochen ist es der Polizei nun gelungen, einen Mann zu identifizieren, der dringend verdächtig ist,
36:38zusammen mit einem Mittäter, mit einem noch unbekannten Mittäter, diese Einbrüche ausgeführt zu haben.
36:44Der Mann heißt Heinrich Kettler.
36:47Er ist 37 Jahre alt, 1,77 groß und schlank.
36:51Er hat blaugraue Augen und dunkle, teilweise schon stark ergraute Haare,
36:56die heute aber, so wie auf dem rechten Foto, möglicherweise wieder dunkel eingefärbt sind.
37:03Auffällig auch die dunklen, buschigen Augenbrauen.
37:06Kettler trägt bevorzugt Trachtenkleidung, also beispielsweise Kniebundhosen und grüne Strümpfe.
37:12Er fährt vermutlich einen dunkelgrünen VW-Variant 1500 mit dem Kennzeichen H Hannover HS 450.
37:23Für Hinweise, die zur Festnahme des Gesuchten führen, ist eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt.
37:29Hinweise bitte an das Landeskriminalpolizeiamt Hannover, Telefon 62 80 21,
37:37die Vorwahl von Hannover 05 11, an jede andere Polizeidienststelle oder an eines unserer Aufnahmestudios.
37:46An der nächsten Fahndung, meine Damen und Herren, ist vor allem Interpol Wien interessiert.
37:52Es geht um die Österreicherin Hildegard Busch oder Basch in der englischen Sprechweise.
37:57Die Dame hat eine bewegte Vergangenheit.
38:00In der letzten Zeit tritt sie hauptsächlich als Amerikanerin auf.
38:04Vor sechs Jahren ist Hildegard Busch in Wien aus der Untersuchungshaft geflohen.
38:10Seitdem hat sie die Polizeibehörden in Österreich, in Italien und in den Vereinigten Staaten beschäftigt.
38:17Es ging hauptsächlich um Scheckbetrügereien.
38:19In den vergangenen Jahren hielt Hildegard Busch sich in Amerika auf.
38:24Nach neuesten Erkenntnissen von Interpol Wien ist sie aber jetzt über Rotterdam nach Europa zurückgekommen.
38:29Noch vor wenigen Tagen konnte festgestellt werden, dass sie sich wieder in Wien aufgehalten hat.
38:35Hildegard Busch ist im Besitz eines amerikanischen Reisepasses und eines Führerscheins ausgestellt in Virginia auf den Namen Kai C. Busch.
38:44Diese Fotos wurden von der amerikanischen Polizei nach Kansas aufgenommen.
38:49Hildegard Busch ist 41 Jahre alt, 1,65 groß, sie hat braune Augen, dunkelbraune, etwas ergraute, kurzgeschnittene Haare und trägt
38:58ständig eine Brille.
38:59Für Hinweise, die zur Festnahme der Gesuchten führen, ist eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt.
39:07Hinweise bitte an das Sicherheitsbüro Wien, Telefon 34 55 11, an jede andere Polizeidienststelle oder eines der Aufnahmestudios.
39:19Meine Damen und Herren, die gesuchte Österreicherin gehört zu einer Kategorie von Rechtsbrechern, der die Kripo zu Recht immer mehr
39:26Beantwortung schenkt.
39:27Den sogenannten Kriminellen mit dem weißen Kragen.
39:30Der durch Betrüger angerichtete Schaden überwiegt bei weitem die Beute, die Räuber und Diebe in die Hände bekommen.
39:38Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es auch heute noch die ganz primitiven Gewaltverbrecher gibt,
39:43die oft für eine winzige Beute das Leben eines Mitmenschen aufs Spiel setzen.
39:54Nürnberg, 14. September 1967.
40:04Die Hauptwachtmeister Pfeil und Engler vom dritten Revier kommen morgens gegen vier Uhr auf ihrem Streifengang in der Kreuzerstraße an
40:11zwei Häusern vorbei,
40:12die seit längerer Zeit für den Abbruch geräumt sind.
40:16So, schau mal. Das Fenster war doch gestern noch ganz.
40:21Da hat scheinbar einer ein Quartier gesucht. Komm, schau mal.
40:30Die beiden Beamten wissen aus Erfahrung, dass verlassene Häuser und Ruinen oft lichtscheuen Gestalten Unterschlupf bieten.
40:40Bei überraschenden Kontrollen an solchen Orten ist schon mancher Fang gemacht worden.
41:07In einigen Räumen haben die Mieter bei ihrem Auszug unbrauchbare Möbel zurückgelassen.
41:14Da ist nix.
41:37Aber da war einer.
41:39Wie lange ist denn eine Endfahrt?
41:43Offensichtlich hat sich im zweiten Stock des Hauses ein Unbekannte eingenistet.
41:52Da, schau her.
41:54Ein Hammer.
41:55Der Herr scheint mitunter zu arbeiten.
41:57Oder damit einzubrechen.
42:01Sieht jedenfalls nach Marderhammer aus.
42:04Da, die Mettelspritzer.
42:06Sollen wir die Mietnehmer?
42:08Lieber nicht.
42:09Wir lassen am besten mal so, wie es ist.
42:11Sonst merkt ihr noch was.
42:14Und schauen wir mal in der Nacht noch mal rein.
42:16Vielleicht erwischen wir ihn dann.
42:32Acht Stunden später, ein paar hundert Meter von den Häusern in der Kreuzerstraße entfernt,
42:38betritt gegen halb ein Uhr ein etwa 30-jähriger Mann ein kleines Uhrengeschäft.
42:45Die Inhaberin steht allein hinter dem Ladentisch.
42:50Wortlos legt der Kunde eine beschädigte Armbanduhr zur Reparatur vor.
42:55Was ist der Kunde?
43:05Das war's.
43:31Der Mann findet kein Geld in der Kasse. Ohne Beute verlässt er den Laden.
43:51Am Abend desselben Tages kommt kurz vor 21 Uhr Hauptwachtmeister Engler als erster wieder zum Nachtdienst.
43:59Guten Abend.
44:00Guten Abend.
44:01Guten Abend.
44:03So, grüßt euch.
44:05Guten Abend.
44:06Gibt's was Neues?
44:07Na, für uns nicht.
44:08Heut Mittag war ein Raubüberfall, ein Verurngeschäft in der Franz-Josef-Straß. Aber das macht die Kripo.
44:15Raubüberfall?
44:16Mhm.
44:16Da wisst ihr schon was?
44:17Nein, es war ein einzelner Mann. Gesehen hat ihn keiner und die Frau liegt im Krankenhaus. Er hat ihn mit
44:23einem Maurerhammer in den Kopf eingeschlagen.
44:27Hast du gesagt Maurerhammer? Wo war das? In der Franz-Josef-Straß?
44:31Ja, in dem kleinen Uhrmacherladen, gleich hinter der Kreuzung.
44:34Mauerhammer.
45:02Mauerhammer.
45:06Guten Abend.
45:08Die nächtlichen Beobachtungen der beiden Schutzpolizisten sind für die Kollegen von der Kripo von höchstem Interesse.
45:14Da war was besonderes los.
45:15Der könnte vielleicht mit dem Pfeil zu tun haben.
45:20Ja, also der Hammer war auf der einen Seite scharfkantig und hat Metal-Spritze dran gehabt.
45:25Ja, ist gut, Herr Inspektor. Wir kommen gleich hin.
45:29Ich bring den Pfeil noch mit. Danke.
45:32Du komm schnell. Wir müssen noch mal rüber in die Kreuzer-Straß.
45:35Die Kripo kommen da hin.
45:36Vielleicht ist der Kerl jetzt da drinnen, wo wir heute Nacht den Hammer gesehen haben.
45:57Da vorne ist es, Herr Inspektor. Das Matratzenlocher ist im zweiten Stock. Die Haustür ist unten vernagelt.
46:02Aber das Fenster ist eingeschlagen. Deshalb ist es uns überhaupt erst aufgefallen.
46:06Ja, schauen wir uns das ganz einmal an. Das Beste wird sein.
46:10Und Sie fassen auf hier draußen. Und wir halten Sie auch die Rückseite in den Augen.
46:37Und Sie fassen auf hier draußen.
46:45Die Beamten hören ein Geräusch im Hause. Nun sind sie fast sicher, den unbekannten Bewohner anzutreffen.
47:20Der ist inzwischen hier gewesen. Gestern waren bloß zwei Flaschen da. Und da nicht so viel Kippen.
47:29Und die Wasserlachen sind auch ganz frisch.
47:33Und der Hammer ist weg.
47:38Mit einem solchen Hammer, meine Damen und Herren, ist die Frau in dem Uhrmacherladen niedergeschlagen worden.
47:43Es könnte derselbe Hammer sein, den die Streifenbeamtin der Nacht vorher in dem verlassenen Mietshaus gesehen haben.
47:49Herr Frenzel von der Nürnberger Kripo bearbeitet den Fall.
47:52Ja, und uns interessiert natürlich, wo dieser Hammer vor etwa zwei Jahren, es war also ungefähr im Spätsommer 1957, abhandengekommen
48:03ist.
48:03Es handelt sich um einen sogenannten Backsteinhammer.
48:08Der Stiel ist handgeschnitzt und der ist offensichtlich nachträglich verkürzt worden.
48:14Neben dem Hammer kann auch die zurückgelassene Uhr auf die Spur des Täters führen.
48:20Es ist eine Dugena Modell Festa.
48:23Das Armband, da schwarzen Perl und gefrecht, ist stark beschädigt und mit einem grauen Nähfaden repariert.
48:31Es ist denkbar, dass der Mann mit dieser Uhr vor der Tat irgendwo aufgefallen ist.
48:36Unser wichtigster Anhaltspunkt sind diese Reparaturzeichen.
48:43Wenn es uns heute gelingt, die beiden Uhrmacher zu finden, die diese Reparaturzeichen einmal in das Deckelgehäuse eingeritzt haben,
48:51so könnten wir von dort den Weg zum Täter vielleicht rekonstruieren.
48:56Die Uhr befand sich offensichtlich zweimal in Reparatur.
48:59Das erste Zeichen besteht aus dem Buchstaben H und dann der Zahl 12.507, 12.507, einem schrägen Strich und
49:10der Zahl 55.
49:12Möglicherweise ist die letzte 5 auch ein S, dann würde es heißen 5S.
49:18Das zweite Zeichen stammt sicher von einem anderen Uhrmacher.
49:21Es ist offensichtlich das Datum, an dem die Uhr repariert worden ist, 16.04.1964, danach der große Buchstabe E.
49:31Frage also, welcher Uhrmacher erkennt hier sein Reparaturzeichen?
49:36Für Hinweise, die zur Erklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt.
49:43Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Nürnberg, Telefon 20101, Vorwahl 0911, an jede andere Polizeidienststelle oder eines der Aufnahmestudios.
49:57Vielen Dank, Herr Frenzel.
49:59Der Hammer ist natürlich 67 verloren gegangen, abhandengekommen, meine Damen und Herren.
50:04Aber nun, es ist kurz nach 9 und in den Aufnahmestudios sind bereits die ersten Hinweise eingegangen.
50:10Unser erster Fall spielte sehr stark in die Schweiz.
50:13Herr Vetterli, wie sieht es aus bei Ihnen? Können Sie uns schon etwas sagen?
50:16Ja, sofort nach Beginn der Sendung haben wir verschiedene Anrufe hier bei der Kantonspolizei in Zürich bekommen.
50:22Natürlich über den Goldschmuggel-Fall Franklin Barry Ledbetter.
50:27Man wollte ihn gesehen haben, sogar heute in der Schweiz.
50:31Allerdings gehen die Angaben bezüglich Ort und Zeit auseinander.
50:35Die Zürcher Polizei und sämtliche Polizeikorps der Schweiz werden diesen Fall natürlich sehr genau im Auge behalten und weiter verfolgen.
50:43Soweit alles aus Zürich.
50:44Vielen Dank, Herr Vetterli.
50:46Und bei Ihnen in Wien, Herr Podkowski, was gibt es da zu berichten?
50:49Ja, also zunächst zum Fall Hildegard Pasch, die von der österreichischen Polizei fieberhaft gesucht wird.
50:55Wie uns das Wiener Sicherheitsbüro mitteilt, hat sich Hildegard Pasch in Eisenstadt im Burgenland einen Mietwagen genommen,
51:03mit dem sie zurzeit und wahrscheinlich auch im gegenwärtigen Augenblick in Wien oder im Burgenland unterwegs ist.
51:11Wir verfolgen zurzeit, während diese Sendung läuft, diese heiße Spur.
51:15Und es handelt sich um einen Volkswagen 1500 Automatik, einen Käfer.
51:22Und die Nummer lautet Niederösterreich, die Wagennummer, Niederösterreich N5840006.
51:37N5840006.
51:38Übrigens hat Hildegard Pasch ihr Aussehen ein wenig verändert.
51:42Sie trägt einen roten Haarteil, also einen Peppi und einen kleinen Zopf.
51:49Außerdem wurde sie zuletzt mit einem giftgrünen Kleid gesehen.
51:54Zu den anderen Fällen ist zu sagen, dass wir sehr viele Hinweise bekommen haben über Männer,
52:01die am Unterarm einen Fallschirm tätowiert haben.
52:04Und die Polizei ist damit beschäftigt, all diese Angaben zu überprüfen.
52:09Vielen Dank.
52:09Sie sollten vielleicht die Wagennummer, Herr Podkorski, auf eine Tafel schreiben,
52:14damit wir sie vielleicht am Ende der Sendung noch einmal zeigen können oder in der Zwischenbilanz,
52:18denn dann merkt sich die Nummer natürlich besser, wenn man sie auch optisch sieht.
52:21Ja, sicher. Wir haben sie jetzt im letzten Moment erst bekommen.
52:23Ja, selbstverständlich. Vielen Dank erst mal.
52:25Und hier auf dem anderen Monitor ist inzwischen das Bild von Entschede wieder da.
52:29Herr von Minnen, wie sieht es aus?
52:30Was kann man aus den Niederlanden berichten?
52:32Haben die Zuschauer bei Ihnen reagiert?
52:35Und wie im Fall Ledbetter zum Beispiel sind jetzt schon einige Hinweise eingetroffen,
52:40Tipps, die von der Polizei durchaus als seriös betrachtet werden,
52:44weil sie unabhängig voneinander alle in die gleiche Richtung weisen.
52:48Ein Amsterdamer Polizeibeamter, der mit dem Fall beschäftigt ist und die Sache sehr gut kennt,
52:54ist hier nach Entschede gekommen und assistiert bei der Koordinierung.
52:59Vielen Dank, Herr von Minnen. Im Übrigen wird es Ihre Zuschauer interessieren.
53:04Wir bekommen gleich noch einen Fall, der auch gerade in den Niederlanden Interesse finden wird.
53:09Aber nun zuvor wollen wir sehen, was es in unserem Aufnahmestudio gibt.
53:13Peter Hohl, wie sieht es aus? Kann man hier auch noch etwas sagen?
53:15Ja, bei uns konzentrieren sich die Hinweise im Augenblick auf zwei Dinge,
53:19wo man naturgemäß um diese Zeit noch sehr schwer einen Überblick haben kann,
53:23nämlich erstens auf den Fallschirm und zweitens auf die Stirnlocker, auf den jungen Mann.
53:27Hier gibt es mehrere Hinweise, die sehr interessant klingen, wo durchaus etwas dran sein könnte.
53:34Aber wie gesagt, es liegt in der Natur der Sache, dass hier Überprüfungen erforderlich sind
53:38und es gibt bisher keine sehr auffälligen Übereinstimmungen.
53:42Es ist also im Augenblick sozusagen noch alles offen.
53:44Vielleicht sollten wir eines noch sagen, es gab Zuschauer, die versucht haben,
53:48die angegebenen Polizeidienststellen anzurufen. Dort hat sich niemand gemeldet.
53:52Die waren also überlastet, die Leute.
53:53Genau. Das liegt nicht daran, dass da etwa niemand da wäre, sondern die Zentrale hat sehr viel zu tun.
53:58Das dauert eine Weile. Es wird also gebeten, dann weiter läuten zu lassen, bis sich jemand meldet.
54:03Ja, vielen Dank.
54:04Meine Damen und Herren, Sie wissen es sicherlich aus früheren Sendungen.
54:07Es dauert ein klein wenig, wir sind zwar sehr schnell, aber Hexen können wir auch nicht.
54:11Und in ein, zwei Stunden können wir wahrscheinlich mehr sagen über die ersten Ergebnisse.
54:17Nun aber, wie angekündigt, noch eine wichtige Personenverhandlung.
54:20Es geht um einen Mann, nachdem bereits vor zehn Monaten in dieser Sendung einmal gefahndet worden ist.
54:25Xaver Vinci Guerra.
54:27Zahlreiche Tresoreinbrüche werden ihm zur Last gelegt.
54:30Nach der Sendung im September vergangenen Jahres wurde zwar in München sein damaliger Schlupfwinkel entdeckt,
54:36er selbst aber konnte in letzter Minute wieder einmal entkommen.
54:39Links sein Privatsfoto.
54:42Inzwischen werden ihm wieder eine ganze Reihe neuer Geldschrankeinbrüche zugeschrieben.
54:46Xaver Vinci Guerra ist sehr beweglich.
54:49Es gibt Anzeichen dafür, dass er sich vorübergehend in Österreich und der Schweiz
54:53in neuerer Zeit aber vor allem im Rheinland und in den Niederlanden aufhält.
54:57Mehrfach ist er in Den Haag und in anderen holländischen Städten gesehen worden.
55:01Vinci Guerra ist 32 Jahre alt, 1,69 groß und von auffallend kräftiger Gestalt.
55:08Er hat dunkelblonde Haare und dunkelbraune Augen.
55:12Er benutzt zahlreiche Falschnamen.
55:15Möglicherweise nennt er sich heute unter anderem Brixner.
55:19In Nachtlokalen gibt er sehr gerne sehr viel Geld aus.
55:23Für Hinweise, die zur Festnahme des Gesuchten führen, ist eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt.
55:28Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Wuppertal, Telefon 5671, die Vorwahl von Wuppertal 02121,
55:39an jede andere Polizeidienststelle oder eines der Aufnahmestudios in Zürich, Wien, Wiesbaden und Entschede.
55:46So, meine Damen und Herren, damit möchte ich mich für die nächste Stunde von Ihnen verabschieden.
55:51Über die weiteren Ergebnisse, und dass es solche geben wird, bin ich ziemlich sicher, die Telefone laufen hier ständig.
55:56Über die weiteren Ergebnisse unterrichten wir Sie hier in der Bundesrepublik gegen 22.15 Uhr
56:02und in der Schweiz und Liechtenstein gegen 23.15 Uhr, in Österreich gegen 23.25 Uhr.
56:09Das Studio in Entschede meldet sich im Laufe des Abends noch zweimal, und zwar um 22.10 Uhr und um
56:1622.40 Uhr.
56:18In diesen Sendungen sehen Sie dann wie üblich auch noch einmal alle Fahndungsbilder der heutigen Sendung und bis dahin, guten
56:25Abend.