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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung. BR 2018
00:42Untertitelung. BR 2018
01:29Untertitelung. BR 2018
01:44Untertitelung. BR 2018
02:11Untertitelung. BR 2018
02:39Ist das eine Frau?
03:02Wo ist Hildebrand?
03:05Alex, wo ist Hildebrand?
03:08Sein Navi hat versagt. Der irrt jetzt irgendwo rum. 20 Minuten, dann ist er da.
03:14Entschuldigung, ich war, ich hab, ich bin noch nicht ganz wach.
03:19Und ein bisschen verkatert?
03:21Zwei Drinks zu viel. Ignoriere es einfach, das wird gleich wieder.
03:28Was macht denn Max da?
03:41Theater-Schminke, dann Scherzartikel, ihre Schlüssel. Das Handy ist leider nass geworden, wahrscheinlich kaputt und ihr Portemonnaie.
03:53Hey, was ist denn los? Alles okay?
03:56Ich bin ein bisschen wenig geschlafen.
03:58Und ein bisschen geschwurft? Mit Alex?
04:01Geld und Papiere sind da, also kein Raubüberfall.
04:04Hat sie dir das verraten?
04:05Nö.
04:06Dann ist dein Instinkt wieder bewundernswert.
04:09Ach, ganz ohne Instinkt, nur mit den Augen.
04:13Ihr habt den gleichen Klubstempel.
04:17Beate Mörs. Nächste Woche wäre sie 30 geworden.
04:20Nö.
04:24Nö.
04:30Nö.
04:35Nö.
04:36Nö.
04:36Nö.
04:42Nö.
04:44Nö.
04:45Nö.
04:48Nö.
04:49Nö.
04:49Nö.
04:50Nö.
04:51Nö.
04:52Nö.
04:52Nö.
04:57Nö.
05:00Nö.
05:01Nö.
05:01Nö.
05:02Nö.
05:02Nö.
05:03Nö.
05:04Nö.
05:14Musik
05:43Hallo?
05:46Entschuldigung?
05:48Frau Mörs?
05:50Ist sie nicht hier?
05:52Die Tür war nicht richtig zugedrückt.
05:54Die Stadt sperren wird weit offen. Ich suche Frau Mörs.
05:57Schumann, LKA.
05:58Wer sind Sie?
06:00Norbert Leber. Wir wohnen eine Etage höher.
06:03Ist etwas passiert? Ich habe mich schon gewundert.
06:04Seit vorgestern versuche ich hier jemanden zu erreichen.
06:07Es geht um den Wasserschaden im Bad.
06:09Das tropft hier hinten durch,
06:11suppt runter und
06:12tropft bei uns in den Keller.
06:14Frau Mörs ist tot.
06:16Was?
06:19Oh Gott.
06:21Oh Gott.
06:23Die gute Frau Mörs.
06:28Oh Gottes Willen.
06:33Meine Frau kommt in halben Stunde von der Nachtschicht.
06:37Herr Leber, warten Sie am besten oben in Ihrer Wohnung. Ich komme gleich nochmal vorbei, ja?
06:56Liebe Beate, wenn du willst, bin ich deine Freundin für immer. Deine Helen.
07:02Wir beide.
07:07Ja, ich komme.
07:09Wir wollen die leere Wohnung nebenan, wenn Sie nicht gehen. Das ist nicht für Sie.
07:11Schumann, LKA. Wer sind Sie?
07:13Ich bin Norbert Leber, wie die Schrieme steht.
07:16Ich würde gerne Ihren Ausweis sehen.
07:17Ich sag mal, ausweisen?
07:18In der eigenen Wohnung?
07:19Mir ist gerade eben einem Norbert Leber begegnet und der hatte gar keine Ähnlichkeit mit Ihnen.
07:27Reicht Ihnen das?
07:31Ein Mann, Mitte, Ende 30, ca. 1,90 groß. Schlank, dunkle Haare, Vollbart. Ganz in braun. Sie kennen den?
07:36Nee, aber der hockt schon den ganzen Mond vor dem Haus. Immer an derselben Stelle.
07:43Da, auf der Mauer hat er gesessen.
07:46Na, wenn die Polizei aufkreuzt, und die da hat er in ihr Loch. Warum sind Sie denn eigentlich hier?
07:51Frau Mörs wurde tot aufgefunden.
07:53Was?
07:55Kommen Sie mit.
07:56Ich will Ihnen was zeigen.
08:01Schauen Sie mal, Frau Mörs ist seit fünf Jahren unter dieser Adresse gemeldet.
08:04Aber hier sieht es aus, als wäre sie gerade erst eingezogen. Können Sie mir das erklären?
08:07Gut, kann ich. Jawohl.
08:09Letztes Jahr war sie doch mal drei, vier Monate verschwunden. Mindestens.
08:12Wann genau?
08:13Jungs im Sommer, Mai bis Ende September, schätze ich.
08:17Dann ist sie zurückgekommen und hat angefangen, wegzuschmeißen.
08:20Wochenlang. Wundert mir, dass überhaupt noch drin ist.
08:23Haben Sie die Frau schon mal gesehen?
08:25Nee, leider nicht.
08:27Der Wasserschaden im Bad.
08:29Ja, seit vorgestern Mittag.
08:30Der Klempner konnte aber leider nur das Wasser abstellen.
08:32Er muss erst noch Teile besorgen.
08:34Wissen Sie ja, Frau Mörs, vorübergehend woanders untergekommen ist?
08:36Keine Ahnung.
08:37Vielleicht weiß ja Ihre Frau Bescheid.
08:39Was denn für eine Frau?
08:46Ein Clown.
08:47Und so satanistische Zeichen.
08:49Wie passt denn das zusammen?
08:50Ein Petagramm hat doch nichts mit Satanismus zu tun.
08:53Also, Max, echt.
08:54Ja, stimmt.
08:56Hauptsächlich wird es als Schutzsymbol verwendet.
08:58Laut Hausmeister ist es erst seit zwei Tagen an Berte Mörs-Tür.
09:02Diese Frau, diese Helen, die muss ihr ja sehr wichtig gewesen sein.
09:06Ja, Schumann.
09:08Die DVD läuft wieder.
09:09Wauwenn nur Staub oder irgendwas drauf.
09:10Danke.
09:12Ich habe heute nicht viel zu sagen.
09:15Ich will euch vor allem danken.
09:17Ihr habt mir unendlich viel gegeben.
09:20Klingt schrecklich pathetisch, ja.
09:22Aber es stimmt einfach.
09:25Oh, Entschuldigung, sorry, tut mir leid.
09:28Hau ab.
09:29Nein, nein, okay.
09:32Ja, ich entschuldige mich nicht.
09:34Das ist eine Gruppentherapie in irgendeinem Hörsaal.
09:36Laut Shakespeare muss man seinem eigenen selbst treu sein.
09:40Und das bin ich jetzt.
09:42I am what I am.
09:44Ich bin ich und wenn ich heulen will, ist heulen gut.
09:4928. September, Gruppe 3, Verabschiedung Beate und Hini.
09:53Kurz darauf ist sie wieder in ihrer Wohnung aufgetaucht.
09:56Ein Selbstfindungstrip oder Psychiatrieaufenthalt.
09:59Vielleicht in der Uniklinik?
10:01Ich kann das über ihre Krankenkasse herausfinden.
10:05Obwohl, ich kriege ja keine Patienteninfos ohne richterliche Verfügung.
10:08Dann musst du halt eine besorgen.
10:11Das kriege ich noch hin.
10:12Ist irgendwas los mit euch?
10:14Alles gut.
10:14Nee, nee.
10:15Habe ich was verpasst?
10:17Nein!
10:17Hey, hey, hey, hey.
10:19Was da?
10:21Ihr alle.
10:23Ihr habt mir geholfen herauszufinden, wer ich wirklich bin und was ich wirklich will.
10:27Wollt ihr sehen, was ich bin?
10:28Ja.
10:30Das bin ich.
10:33Das ist er.
10:39Das ist der Typ.
10:40Vielleicht kriegen wir ihn über Beates Handyspeicher.
10:43Die Techniker kämpfen noch.
10:45Was wir wissen ist, Beate hat seit Jahresanfang bescheidene Einkünfte bezogen.
10:49Über den Verein Gesund gelacht.
10:51Die vermitteln Clowns an Krankenhäuser.
10:53Und Beates letzter Einsatz war im George Washington Krankenhaus.
10:58Also, dann haben wir jetzt alle ihre Gläser.
11:01Benedikt, auch du?
11:02Na super, danke.
11:03Ich finde er sehr verbunden.
11:05Ja, dann.
11:06Helen.
11:07So, hier sind alle.
11:08Na komm.
11:09Na komm schon.
11:10Hier, komm an meine Seite.
11:13Ja, Tusch.
11:14Vorhang auf.
11:14Und Achtung.
11:15Liebe Helen, liebe Kollegin, herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung deiner Forschungsarbeit.
11:20Tja, jetzt bist du berühmt.
11:22Und es macht es uns leider unmöglich, dich zu halten.
11:24Aber wir sind stolz, dass wir in den Jahren deiner Ausbildung nicht alles falsch gemacht haben.
11:28Was?
11:29Na, na, Büdner, bitte.
11:31Lassen wir den Glanz mal da, wo er hingehört.
11:33Dr. Gosling, was Sie erreicht haben, ist allein Ihr Verdienst.
11:36Danke, dass wir von Ihnen lernen durften.
11:39Alles Gute.
11:40Vielen Dank.
11:41Ich gratuliere, Helen.
11:43Alles Gute.
11:52Ihr könnt einen umhauen.
11:54Ich bin etwas erschöpft und ich würde mir gerne ein bisschen Wasser ins Gesicht schütten.
12:01Also, bis gleich.
12:03Eine Sekunde.
12:05Tja, zum Wohlsein.
12:08Dann schon mal auf Helen.
12:11So, kann ja nicht nachher dauern, ne?
12:20Frau Dr. Gosling?
12:21Tut mir leid, ich bin nicht im Dienst.
12:23Schumann, LKA.
12:25Ich bin ganz überrascht, Sie hier zu treffen.
12:27Ich bin wegen der Erte Mörs im Haus.
12:29Sie wurde heute Morgen tot aufgefunden.
12:34Was?
12:34Kannten Sie sich gut?
12:36Ja, eine Ewigkeit.
12:38Was ist denn passiert?
12:40Sie wurde in der Spree gefunden.
12:42In Ihrem Clownskostüm.
12:47Mein Gott.
12:53Mein Gott.
12:57Ist ja nicht gut.
12:58Ich...
12:59Nein, nein.
12:59Brauchen Sie Hilfe?
13:00Soll ich einen Kollegen rufen?
13:01Nein, ich habe nur gerade eine fünfstündige Not-OP hinter mir und...
13:05Es ist immer dasselbe.
13:07Kaum schlafen, viel zu viel arbeite ich.
13:10Sollen wir rausgehen?
13:12Ja, ein bisschen Luft vielleicht.
13:15Ja.
13:17Ich...
13:21Wann kam denn Beate auf die Station gestern?
13:26Kann ich's nicht sagen.
13:27Ich war bis zu 21 Uhr im OP und danach war sie schon weg.
13:33Hat sie gestern, beziehungsweise vorgestern bei Ihnen übernachtet?
13:36Wegen eines Wasserschadens in Ihrer Wohnung?
13:38Beate?
13:39Bei mir?
13:39Ja?
13:39Ob sie bei mir übernachtet hat?
13:41Nein.
13:43Kennen Sie diesen Mann?
13:49Nein.
13:51Tut mir leid.
13:56Ist das der Täter möglicherweise?
14:00Wir stehen auch ganz am Anfang.
14:03Wir kannten uns schon als Kinder.
14:06Mein Gott, sie hatte noch ein Einschulungsfoto von uns und ein Brief von mir aus Kinderzeiten.
14:12Wir sind aus demselben Dorf.
14:13In den letzten Jahren haben wir uns aus den Augen verloren.
14:16Wie kam das?
14:19Wie das halt kommt, wenn man sich unterschiedlich entwickelt.
14:22Sie wurde Clown und ich, ich hab hier für meine Karriere geschuftet.
14:26Ich hab sie erst wieder gesehen hier auf der Kinderstation vor ein paar Monaten.
14:31Sie hat ganz viele Fotos gemacht.
14:32Sie war Feuer und Flamme und ich, ich, ich hab nicht ein bisschen Zeit für sie gehabt.
14:42Ich, Entschuldigung, ich, ich glaub ich muss mich mal hinlegen.
14:46Können Sie ihn jetzt nach Hause machen oder haben Sie noch Dienst?
14:49Später erst wieder.
14:51Ich geh hoch zu den Kollegen und verabschiede mich und fahr zwischendurch nach Hause.
14:56Ich würd mich gern nochmal bei Ihnen melden.
14:58Einfach die eine oder andere Frage.
15:01Ja, selbstverständlich.
15:03Kennen Sie Ihre Eltern?
15:04Oder Freunde?
15:06Verwandte?
15:08Nein.
15:09Ihre Eltern sind tot und Beate war ein extremer Einzelgänger.
15:13Rufen Sie mich an.
15:14Jederzeit.
15:15Danke.
15:16Erholen Sie sich ein bisschen.
15:20Also, die Mutter ist einverstanden, aber sie schafft es heute leider nicht mehr hierher.
15:24Es ist so furchtbar.
15:26Immer wenn der Clown kam, das waren für Jonas die Momente, in denen er seine Krankheit besiegt hat.
15:31Jonas liebte Beate.
15:33Ich könnte ihm nicht sagen, dass es vorbei ist.
15:38Ich nehm Ihnen das ab.
16:04Ich nehm Ihnen das ab.
16:05Hallo, Jonas.
16:08Darf ich rein zu dir?
16:11Ich bin der Bruno Schumann.
16:13Ich würd gern mit dir über Beate reden.
16:15Weißt du?
16:16Den Clown.
16:19Warum?
16:25Sie müssen überlegen.
16:31Dann ist dir was Schlimmes passiert.
16:35Alle müssen immer überlegen, wie sie das sagen.
16:39Weißt du?
16:40Ist sie tot?
16:45Ja.
16:48Beate ist tot.
16:50Und es tut uns allen sehr, sehr leid.
16:54Sie müssen mich nicht trösten.
16:57Ich bin oft im Krankenhaus.
16:59Ich kenne viele, die gestorben sind.
17:03Dann weißt du ja sicher auch, dass man niemanden wirklich verlieren muss.
17:09Dass Menschen, die gestorben sind und die man ganz doll lieb hatte,
17:14dass man die in seinem Herzen bewahren kann.
17:22Was habt ihr beide so gemacht, die Beate und du?
17:26Wir haben uns eine Geschichte ausgedacht.
17:30Das Windspielkind.
17:33Sie wollte mir ein Buch daraus machen.
17:37Gehört das auch dazu?
17:39Nee.
17:40Da hat Beate mir meine nächste Au-pair erklärt.
17:43Damit ich keine Angst mehr habe.
17:49Das sieht ja toll aus.
17:51Wann hat sie dir das erklärt?
17:54Gestern.
17:57Kannst du dich vielleicht noch erinnern, wann sie gegangen ist?
18:00Nach dem Abendessen.
18:02Wohin wolltest du denn?
18:04Der Dr. Pitner.
18:07Der hat uns die ganze Zeit genervt.
18:11Wollte mit Beate reden.
18:14Deswegen hat sie ihn richtig angemeckert.
18:19Hey, hey, hey, hey, hey, hey, du Räuber.
18:21Wo willst du denn hin?
18:23Pass mal auf.
18:24Das nimmst du jetzt schon mal mit
18:25und hörst dein Zimmer nach vorne ab, ja?
18:27Ich komme gleich nach.
18:27Abflug.
18:28Aber nicht operieren ohne mich, ja?
18:30Ja.
18:31Kann ich Ihnen helfen?
18:34Schumann, LKA.
18:36Ich bin Dr. Pitner, der leitende Oberarzt hier.
18:39Der Chef hat sie schon angekündigt.
18:43Traurige Sache, das.
18:45Beate Möhres war ein wundervoller Clan.
18:47Entschuldigen Sie mich.
18:51Was ist denn hier passiert?
18:53Bitte nicht entfernen.
18:54Das müssen sich erst unsere Kollegen von der KTU anschauen.
18:57Ist gut, Herr Kopeke.
18:58Danke.
18:58Danke.
19:02Heute in aller Früh muss da jemand hochgeklettert sein
19:04und sich einen Spaß erlaubt haben.
19:13Hier hat der Ziegenkopf und ein Schwert, das ihn durchbohrt.
19:16Fällt Ihnen irgendwas dazu ein?
19:19Mir?
19:20Nein.
19:21Ich habe nicht die geringste Ahnung.
19:23Jonas hat mir vorhin erzählt,
19:24dass Sie gestern unbedingt noch mit Beate Möhres reden wollten.
19:27Worum ging's?
19:31Schwester Lilo, könnte ich einen Kaffee haben?
19:33Sie auch?
19:34Gerne.
19:34Schwarz und ohne Zucker, bitte.
19:36Gerne.
19:36Kommt gleich.
19:42Hier.
19:43Sie hat sich immer gewünscht, diese Clown-Schule zu besuchen.
19:46Wir haben gesammelt, wollten Sie überraschen
19:47und ihr einen sechsmöchigen Workshop in der Schweiz ermöglichen.
19:50Sechs Wochen in der Schweiz?
19:51Das ist aber ein sehr großzügiges Geschenk.
19:54Sie fand's zu großzügig und hat abgelehnt.
19:57Ich selbst habe noch den größten Beitrag dazu geleistet.
20:00Und darüber kam's zum Streit?
20:02Hat Jonas das erzählt?
20:05Naja, sie hat uns alle damit regelrecht brüskiert.
20:09Keiner konnte das verstehen.
20:11Das ist schon verrückt.
20:12Sie hat sich hier im Haus so wahnsinnig engagiert,
20:13aber kein Luft, nein.
20:15Niemals.
20:16Hat Beate Mörs Medizin studiert?
20:19Semi-neu.
20:20Kommen Sie drauf.
20:22Ja, sie hat Jonas kindgerecht
20:25seine bevorstehende Operation erklärt.
20:26Schauen Sie mal hier.
20:28Im Internet kennt man sie vielleicht.
20:30So was haben wir jetzt immer öfter,
20:31dass die Leute glauben, sie wissen's besser als wir.
20:34Ich mach mal anders.
20:35Beate Mörs war ein sehr neugieriger, kritischer Mensch.
20:38Sie hat gern Positionen bezogen, hat sich eingemischt.
20:41Hat sie das hier auf der Station auch gemacht?
20:43Nein, da wär sie längst geflogen.
20:46Wann haben Sie sie gestern zum letzten Mal gesehen?
20:49Das war, als sie bei Jonas war.
20:52Dann hab ich einen Kollegen im OP abgelöst.
20:53Wir haben es 21 Uhr operiert.
20:55Und danach?
20:58Hab ich mit Frau Dr. Gosling die OP noch nachgesprochen.
21:01Es ist ziemlich spät geworden.
21:02Wir haben Hunger bekommen, sind zu mir gefahren,
21:03haben eine Kleinigkeit gegessen und noch weitergearbeitet.
21:20Der Ziegenkopf ist ein Symbol für den Teufel.
21:23Und der Teufel vom Schwert durchbohrt?
21:26Ist das eine Kampfansage?
21:27Äh, hier steht jetzt nichts.
21:30Dann blätter vielleicht einfach mal weiter.
21:35Kampfansage kann ich mir vorstellen.
21:36Aber wem gilt die?
21:38Wenn Beate das gesprüht hat,
21:40warum ist sie dafür außen an dem Gebäude hochgeklärt?
21:42Sie hat es ja von innen machen können.
21:43Und das Schutzsymbol an ihrer Tür?
21:46Vielleicht hat sie irgendwas wieder aus der Bahn geworfen.
21:49Irgendwas aus ihrer Vergangenheit.
21:50Von der es ja merkwürdigerweise kaum Spuren in ihrer Wohnung gibt.
21:54Außer Helen Gosling.
21:56Stimmt.
21:57Außer Helen.
22:03Wir haben die Verbindungsnachweise für Beates Handy.
22:06Ein Dr. Bittner hat sie nicht angerufen,
22:08aber Helen Gosling fast täglich.
22:11Seit einer Woche allerdings waren die Telefonate nie länger als eine Minute.
22:15Und?
22:17Beate Mörs hat auch Medizin studiert.
22:19Im selben Jahrgang wie Helen Gosling.
22:21Und sie hat genau wie Helen mit Auszeichnung abgeschlossen.
22:24Suna cum laude.
22:26Warum ist sie denn dann Clown geworden?
22:29Depression.
22:31Beate hatte seit Ende ihrer Studienzeit damit zu kämpfen.
22:34Es fing an während der klinischen Praktika.
22:37Der Klinikalltag, dem war sie nicht gewachsen.
22:38Der hat sie regelrecht zermirkt.
22:41Sie hat dann aufgegeben.
22:43Das war mit der Hauptgrund,
22:45weshalb es mit uns beiden auseinander ging.
22:47Beate hat also trotz ihrer Approbation
22:49nie als Ärztin gearbeitet?
22:51Nein.
22:53Um es positiv auszudrücken,
22:55sie hatte ein zu großes Herz.
22:59Empathie ist schön,
23:00aber was der Patient braucht,
23:01ist ein starkes Gegenüber.
23:03Das wollte Beate nicht verstehen.
23:05Sie hatten Empathie für eine Schwäche?
23:07Ich bin Chirurgin, Herr Schumann.
23:10Ich hatte heute Morgen
23:11ein siebenjähriges Mädchen auf dem Tisch liegen,
23:12schwer verletzt.
23:13Vor der Operation
23:15musste ich ihrer Mutter in die Augen sehen.
23:16Was glauben Sie,
23:17wollte die Frau in meinen Augen erkennen?
23:18Mitleid?
23:20Jemand, dem sie in Wunder zutraut.
23:24Beate hat keine Angehörigen,
23:25das habe ich ja schon gesagt.
23:28Sie ist in mehreren Pflegefamilien aufgewachsen,
23:31hat dort aber nie einen Halt gefunden.
23:33Dann hatte sie nur eine Freundschaft zu Ihnen?
23:35Ja.
23:38Ich bin dann vor ungefähr drei Jahren
23:40für ein Jahr nach Harvard gegangen.
23:43Ich war weit weg
23:44und Beate rief mich jeden Tag an.
23:46Jeden Tag, permanent.
23:47Das hat mich eingeengt
23:49und ich war immer seltener erreichbar.
23:52Irgendwann hatten wir keinen Kontakt mehr.
23:55Meine Arbeit ist mein Leben, Herr Schumann.
23:56Alles andere verblasst daneben,
23:58das muss ich in Kauf nehmen.
24:00Und in letzter Zeit hatte Beate
24:01wieder mit ihren depressiven Verstimmungen zu tun.
24:04Und wenn ich am Telefon keine Zeit hatte,
24:06da hat sie mir Vorwürfe gemacht, wie früher.
24:09Manchmal musste ich sie regelrecht abwirken.
24:12Aber Beate hatte doch eigentlich ihren Weg gefunden.
24:14Sie ging doch scheinbar ganz auf
24:15in ihrer Tätigkeit als Clown
24:17und war, ja, glücklich.
24:20Glücklich, kranke Kinder glücklich machen zu können.
24:23Und hier, auf diesem Foto,
24:26da sehen Sie beide doch auch nicht gerade unglücklich aus, oder?
24:29Ich habe mich auch wirklich sehr gefreut,
24:31Sie wiederzusehen.
24:34Ich hätte mir einfach mehr Zeit für Sie nehmen müssen.
24:39Warum?
24:41Warum haben Sie mir eigentlich nichts
24:43von diesen Teufelssymbolen im Ärztezimmer erzählt?
24:46Was? Diese Schmierereien? War das Beate?
24:49Ja, wenn, dann müsste sie schon
24:50einen stärkeren Grund gehabt haben
24:52als alte Vorwürfe.
24:54Vielleicht waren es ja neue Rivalitäten.
24:59Verstehe ich nicht.
25:01Dr. Büttner ist ein attraktiver Mann.
25:03Und er hat Beate offenbar viel Aufmerksamkeit geschenkt.
25:06Wissen Sie von der Clownsschule, da hat er doch...
25:07Glauben, ich war eifersüchtig auf Beate?
25:09Wegen Büttner?
25:11Nein, ganz bestimmt nicht.
25:13Büttner ist ein Schwätzer und ein zweitklassiger Chirurg.
25:16Wir hoffen alle, dass er bald eine Praxis aufmacht
25:18und Krampfadern verödet.
25:20Wenn das Ihre Meinung über Dr. Büttner ist,
25:22warum waren Sie denn dann gestern Nacht bei ihm zu Hause?
25:26Um Dienstliches zu besprechen.
25:28Nach der OP.
25:29Weshalb denn sonst?
25:31Dr. Gosling, ich habe Ihnen ein Foto gezeigt von einem Mann.
25:34Nein, dieser Mann war in der gleichen Therapiegruppe wie Beate im Herbst.
25:38Hat sie nie irgendwas von einem Mann erzählt?
25:40Nein.
25:42Sie ist auch nie wieder zu der Gruppe gegangen, soweit ich weiß.
25:45Obwohl sie sicher noch gefährdet war und labil.
25:48Das glaube ich nicht.
25:50Ein labiler Mensch würde nicht unbedingt
25:52mit schwer kranken Kindern arbeiten wollen.
25:55Sind nicht die Verzweifelten oft die größten Spaßmacher?
25:59Jedes Klischee hat seine Wahrheit,
26:00aber es gibt sicherlich auch innerlich fröhliche Clowns.
26:07Alex?
26:11Schau mal, bis hier ist Beate in ihrem Clowns-Kostum gekommen.
26:14Da drüben ist das Krankenhaus.
26:15Den Schuh haben die Kollegen hier gefunden
26:18und da unten am Mauerstück Blut und Haare.
26:23Es muss eine heftige Auseinandersetzung gegeben haben.
26:26Mir fällt es dir nicht einfach so übers Geländer.
26:42Guck mal da.
26:44Die Mütze.
26:45Die ist auch von einem Clown.
26:46Holt hier jemand?
26:47Ja.
27:11Die Verletzung am Hinterkopf, die war nicht todesursächlich.
27:13Beate Mörs ist ertrunken.
27:15Todeszeitpunkt?
27:1621 bis 22 Uhr.
27:18Ach ja, eine Kollegin ist drin, Dr. Helen Gosling.
27:21Ich habe mich kurz mit ihr unterhalten.
27:22Sie stand der Toten offenbar sehr nah.
27:23Befunde kamen selbstverständlich nicht zur Sprache.
27:43Vom ersten Tag der ersten Klasse war ich so stolz, dass sie meine Freundin war.
27:48Sie war so mutig.
27:50Sie konnte mit fünf schon lesen.
27:53Ich bin mit sieben erst eingeschult worden.
27:56Von Anfang an hat sie mich mitgerissen.
27:59Ja.
28:01Sie war stark.
28:05Beate muss ihre Krise überwunden gehabt haben.
28:09Sonst hätte sie nicht schwerstkranken Kindern so viel Lebensfreude vermitteln können.
28:13Was für eine bittere Ironie, dass sie ausgerechnet in einem Clownskostüm ertrinken musste.
28:23Frau Dr. Gosling, verschweigen Sie mir was?
28:28Ihr Zustand heute Morgen, das waren Symptome einer Panikattacke.
28:32Was ist denn passiert?
28:37Beate Mörs ist zwischen 21 und 22 Uhr gestorben.
28:41Da waren Sie ausgerechnet bei Dr. Büttener zum Essen.
28:45Obwohl Sie uns ja nicht so besonders schätzen, wie Sie mir gesagt haben.
28:49Na und?
28:50Warum sollten Sie dann mit ihm essen?
28:53Es sei denn, um sich ein Alibi zu verschaffen.
28:56Oder ihm.
28:57Warum sagen Sie so was?
29:00Als ich Ihnen sagte, dass Beate Mörs tot ist, haben Sie sofort nach dem Täter gefragt.
29:04Warum?
29:05Es hätte doch auch ein Unfall sein können oder ein Suizid.
29:08Ja, natürlich.
29:09Aber Sie haben mir ein Fahndungsbild gezeigt.
29:11Da ist es doch ganz normal, dass man auf so eine Idee kommt, oder?
29:20Wenn Ihnen noch irgendwas einfällt, lassen Sie es mich bitte wissen.
29:30Beate Mörs war in der Psychiatrie, in der Uniklinik West.
29:33Der Mann, den du bei ihr getroffen hast, der heißt Hinrich Schacht.
29:37Die beiden sind zusammen entlassen worden.
29:42Das ist doch dasselbe Zeichen, wie das, was du bei ihr fotografiert hast, oder?
29:46Ja.
29:55Herr Schacht?
29:58Hallo?
30:13Vielleicht war Schacht verliebt in Bad Ullos.
30:16Auf jeden Fall.
30:17Er ist ein begabter Zeichner.
30:18Maler.
30:22Guck mal hier.
30:24Hier hat sie übernachtet.
30:41Max?
30:42Komm mal her.
30:45Der illustrierte Buch, das Beate Jonas versprochen hat.
30:48Hier.
30:56Mikrokassetten.
31:02Also heute befreit das Windspielkind die Pusteblumenelfe.
31:06Die Pusteblumenelfe?
31:08Wie soll sie das machen?
31:10Sie darf doch keinen Wind abbekommen.
31:12Eben.
31:13Da muss sich unser Windspielkind mal richtig was einfallen lassen.
31:18Beate Mörs hat ihre Sitzung mit Jonas aufgezeichnet.
31:21Guck mal.
31:29Das ist doch von Beate Mörs Haus.
31:33Beate?
31:34Und
31:35Dr. Bütner?
31:39Dr. Bütner, wie er sie
31:41sich unterwirft, oder?
31:44Das nehmen wir mit.
31:46Ruf eine Streife, die sollen das Objekt hier observieren
31:48und die KTU muss auch nochmal durch.
32:07Die Gruppe sitzt vorn, der Hörsaal ist leer.
32:10Alle halten Abstand zu Schacht.
32:11Oder er zu ihnen.
32:13Auch Beate.
32:14Die berührt ihn nicht.
32:17Vielleicht hat er Angst vor Körperkontakt.
32:20Die Köpfe im Krankenhaus, die sind garantiert von Schacht.
32:23Der war heute Morgen ganz früh da.
32:25Wahrscheinlich ist er eifersüchtig auf Bütner.
32:26Du, die Faser im eingerissenen Nagel von der Toten
32:28stammt eindeutig von einem Krankenhauskittel.
32:31Was Schacht nicht entlastet?
32:32Nö, aber Handgreiflichkeiten mit dem Klinikpersonal etwas näher liegt.
32:35Oder bist du da anderer Meinung?
32:37Was ist das hier?
32:39Wahrheit oder Fantasie?
32:40Wahrscheinlich hat die Begegnung zwischen ihr und Bütner wirklich stattgefunden.
32:44Und Bütner hat sich in den Teufel verwandt.
32:45Sehr witzig.
32:46Oder beertest Diktiergerät schon gefunden?
32:49Die Kollegen sind gerade los und suchen danach.
32:51Selbst wenn da eine Kassette drin war.
32:52Und selbst wenn man die jetzt noch abspielen kann.
32:54Was glaubst du, was man dann hören würde?
32:55Lieber Max, woher soll ich das wissen?
32:56Rate doch mal.
32:57Sind wir jetzt hier beim Rattelkasten?
32:58Rate doch mal.
33:00Jetzt sagst du mir doch mal einfach, was du denkst.
33:02Du kannst mal einfach mal raten.
33:02Du bist ja einfach mal euer Problem.
33:05Jetzt geht friedlich.
33:11Bruno, die Technik hat eine SMS lesen können,
33:13die Beate noch kurz vor ihrem Tod an Helen Gosling verschickt hat.
33:17Wir müssen reden.
33:18Bütner hat ein Mörsverbot erteilt.
33:21Das habe ich nicht.
33:22Das ist gelogen.
33:23Das hat sie sich ausgedacht.
33:24Ich wollte ihr diese Zirkusschule ermöglichen.
33:26Sie hat das offenbar als Hausverbot interpretiert.
33:28Gucken wir uns doch mal die Zeichnung an.
33:30Also ich finde, dass die Straße vor Beate Mörs Haus
33:32ziemlich genau wiedergegeben ist.
33:33Kommen Sie mir mit der Zeichnung eines Irren, ja?
33:35Irre?
33:36Wieso?
33:37Weil er mit dem Leben nicht so gut zurechtkommt wie Sie?
33:40Wollen Sie darüber mit mir diskutieren?
33:41Nee, ich gebe Ihnen die Chance, Ihre Äußerungen zu korrigieren, Dr. Bütner.
33:48Ist das Ihr Wagen?
33:49Das ist ein Oldtimer.
33:51Davon gibt es nicht mehr sehr viele.
33:53Hat diese Begegnung stattgefunden?
33:54Und hier, Ihre Verwandlung.
33:56Sie hatten Streit.
33:57Sie sind heftig geworden.
33:59Echt?
34:04Die hat mir nachgestellt.
34:06Ja, sie hatte sich in mich verliebt anscheinend.
34:08Ich habe sie natürlich zurückgewiesen.
34:09Ich bin da einmal hingefahren und wollte sie zur Rede stellen.
34:11Mein Gott, vielleicht bin ich ein bisschen handgreiflich geworden.
34:13Und?
34:14Ach, das erzählen Sie mir jetzt?
34:17Ja, das ist doch völlig belanglos.
34:18Ich habe mit der Frau nie was gehabt.
34:20Ist hier auf der Station bekannt, dass Beate Mörs sich an Sie rangemacht hat?
34:23Na Gott, für wahr.
34:24Ich hoffe nicht.
34:26Nein, das weiß keiner.
34:28Ja, weil es nämlich nicht stimmt.
34:29Sonst wüsste es hier jeder.
34:31Ein Krankenhaus ist doch wie eine Insel.
34:32Da bleibt nichts geheim.
34:33Außerdem hätte ich schon längst irgendwelche Hinweise darauf in Beate Mörs Wohnung gefunden.
34:36Ich habe Beate Mörs gestern nicht mehr gesehen.
34:38Ich war mit Helen Gosling zusammen.
34:40Ja.
34:44Ein starkes Bündnis.
34:46War Beate Mörs und Dr. Büttner verliebt?
34:49Keine Ahnung.
34:51Was ganz anderes.
34:53Hatte Beate immer ein Diktiergerät dabei, wenn sie bei Jonas war?
34:56Ja, sie hat es eigentlich immer dabei.
34:58Die beiden haben doch ihre Buchideen darauf gesprochen.
35:01Danke.
35:02Sie haben mir sehr geholfen.
35:10Wollen Sie mir noch was sagen?
35:12Na ja, vielleicht hat es gar nichts damit zu tun, aber vor neun Tagen bei der OP, da wäre Jonas
35:18beinahe gestorben.
35:20Wer hat operiert?
35:21Dr. Gosling, der Star des Hauses.
35:25Sie mögen sich.
35:26Ja, spielt keine Rolle.
35:29Dann, jedenfalls, als Beate kurz nach der OP hier war, da hat sie mit Jonas und seiner Mutter gesprochen und
35:34sich furchtbar aufgeregt.
35:35Warum?
35:36Ich habe keine Ahnung.
35:39Aber sie hat im ganzen Haus nach Dr. Gosling gesucht.
35:43In den Tagen danach war sie noch ein paar Mal da.
35:46Privat.
35:47Nicht als Clown.
35:48Aber die Gosling hat nicht mehr mit ihr geredet.
35:51Ist Frau Dr. Gosling im Haus?
35:53Ja, beim Chef.
35:56Ich verstehe nicht, wieso eine Krankenschwester OP-Komplikationen mit Ihnen bespricht.
36:00Was gab es denn für Komplikationen?
36:02Das werde ich einem medizinischen Laien schwer erklären können.
36:06Dann geben Sie mir doch bitte einfach eine Kopie des Operationsprotokolls.
36:09Ich kann mir ja fachliche Hilfe holen.
36:11Hören Sie.
36:13Helen Goslings Veröffentlichungen haben Sie international bekannt gemacht.
36:16Sie braucht nur noch vier OPs.
36:18Dann hat sie ihren Facharzt.
36:19Und dann wird sie an die größte Kinderklinik Deutschlands wechseln.
36:22Als Oberärztin.
36:23Mit 32 Jahren.
36:25Dr. Gosling ist die fähigste Chirurgin, die ich in meinem ganzen Leben erlebt habe.
36:29Herr Professor, ich bin dafür.
36:31Er soll die Protokolle bekommen.
36:33Dann braucht er aber auch die Vorgeschichte.
36:34Um die Papiere richtig beurteilen zu können.
36:39Die bekommt er auch.
36:40Er bekommt alles.
36:45Ich danke Ihnen, Frau Dr. Gosling.
36:49Vor neun Tagen war Jonas OP.
36:52Seit sieben Tagen reagiert Helen nicht auf Beates Einrufe.
36:55Hat Beate sie gedrängt, einen Kunstfehler zuzugeben?
36:58Na ja, aber wenn der Chef und der Oberarzt sie decken.
37:00Max, darum geht es doch gerade.
37:02Der Oberarzt versucht Beate Möhrs mit der Clownschule zu bestechen.
37:05Sie lehnt das ab und er verhängt das Hausverbot.
37:07Okay.
37:09Er hätte Beate auch ganz aus der Clownschule mobben können.
37:11Dann hätte sie ihre Arbeit und ihren Lebensinhalt verloren.
37:14Das muss sie in die Offensive getrieben haben.
37:16Vielleicht kommt so auch wieder das verschwundene Diktiergerät ins Spiel.
37:19Ja, aber wie soll das gehen?
37:21Wie soll das gehen?
37:21Oh bitte, Maxis, denk doch mal nach.
37:23Beate Möhrs wusste, dass sie sich nie gegen die Ärzte-Mafia durchsetzen würde.
37:26Also, was macht sie?
37:28Sie konfrontiert Helen mit der Sache und zeichnet das belastende Gespräch auf.
37:32Okay.
37:33Sag mal, verstehst du es nicht?
37:35Boah, ich habe es kapiert.
37:36Ist ja gut.
37:38Kommt ihr mal mit.
37:43Bitte.
37:46Bevor ihr euch jetzt endgültig in Teenager verwandelt, redet ihr eine Runde miteinander.
37:51Und wehe, ihr kommt raus, bevor ihr euer Problem gelöst habt.
37:56Das ist jetzt ein Witz, oder?
37:58Ja, du kennst ihn länger als ich.
38:00Ich glaube, wir sollten wirklich mal reden.
38:01Was? Worüber sollen wir denn reden?
38:03Ja, was ist denn?
38:04Wieso? Es ist doch gar nichts.
38:05Ich habe aber das Gefühl, dass was ist.
38:06Nein, es ist nichts.
38:11Ist doch albern. Jetzt latschen wir durch den Raum und reden nicht mit ihm.
38:14Ja, also ich wollte hier nicht rein.
38:15Ich wollte hier auch nicht rein.
38:17Aber wenn wir schon mal die...
38:25Wäre nicht anständig, wenn wir da ein bisschen reinhören würden, oder?
38:28Nee, das wäre es nicht.
38:30Würde aber Spaß machen.
38:31Ja, aber sowas machen wir nicht.
38:39Aber ohne Ton ist auch blöd, oder?
38:43Du hast ja einfach ein bisschen viel getrunken.
38:45Und du hast mich geküsst.
38:47Bedeutet das heute nichts mehr, oder wie?
38:49Du hast mich abgefüllt.
38:50Du hast gesagt, in dem Laden gibt es toll, Happy Hour.
38:53Ja, aber dann musst du doch nicht gleich mit zehn Kalb Ringer ankommen.
38:55Dann musst du die doch nicht sofort austrinken.
38:57Und wieso hast du mir heute Morgen so gerinst?
39:00Schummel?
39:01Nein, das war ja gut.
39:02Herr Dr. Büttner, gehen Sie ins Haus.
39:04Wir kommen sofort.
39:07Kommt raus.
39:10Schacht ist aufgetaucht.
39:15Ich hätte ihn fast noch erwischt, diesen Wahnsinnigen.
39:17Sehen Sie sich das mal an.
39:19Und da am Wagen genauso.
39:21Ich bin gerade nach Hause gekommen, da ist er abgehauen.
39:23Es kann gut sein, dass er hier noch irgendwo in der Nähe ist.
39:25Ich gucke mich mal um.
39:27Das kann doch wirklich nicht wahr sein.
39:29Der Mann muss sehr wütend auf Sie sein.
39:31Warum?
39:32Ja, weil er irre ist.
39:33Das habe ich Ihnen schon mal gesagt.
39:34Er macht denn sonst so eine Scheiße.
39:36Kommen Sie, es hätte Sie wirklich schlimmer treffen können.
39:37Er hätte ja auch einen Hammer nehmen können.
39:40Finden Sie das witzig?
39:43Wollen Sie auf cool machen, auf wichtig?
39:45Sie sind nicht wichtig.
39:46Nehmen Sie die Finger von meinem Wagen.
39:47Hey, hey, was?
39:48Hey, was?
39:48Was denn für mich?
39:52Wir gehen jetzt rein und reden in Ruhe darüber.
40:11Tut mir leid, ich wollte nicht rumbrüllen.
40:14Ich hätte mich nicht provozieren lassen dürfen.
40:15Ich bin nur kurz aus der Fassung, ne?
40:17Ich wollte Sie nicht provozieren mit meiner Bemerkung.
40:19Es geht überhaupt nicht um Ihre Bemerkung.
40:22Ich habe Ihren Blick gesehen, ganz genau.
40:26Ich kenne diesen Blick.
40:28Als wäre ich ein dummer Junge, nur weil ich mich für Autos interessiere.
40:31Ja, ich mag Autos und ich mag schöne Dinge.
40:33Herr Dr. Wittner, Sie reagieren da sehr empfindlich.
40:36Liegt das nur wirklich an den Autos?
40:38Oder kriegen Sie Ihre Probleme, wenn Sie sich von einer Frau provoziert fühlen?
40:42Was soll das?
40:43Na, von mir haben Sie sich nicht so aus der Fassung bringen lassen.
40:46Nicht mal, als ich Ihnen unterstellt habe, dass Sie lügen.
40:48Scheiße.
40:48Hey, du hast!
40:50Sie bleiben hier!
40:51Setzen Sie sich hin!
40:52Alex!
41:03Lass ihn los!
41:04Komm, geh runter von ihm!
41:05Ja, dann ist er weg!
41:06Nein, er ist ja nicht herrlich!
41:08Herr Schacht, ich weiß, Sie können es nicht ertragen, dass jemand Sie berührt.
41:11Mein Kollege steht jetzt auf.
41:13Ja, er steht auf und Sie bleiben liegen.
41:15Ganz ruhig.
41:17Geben Sie bitte die Hände auf den Rücken.
41:19Beide.
41:20Mein Kollege legt Ihnen jetzt Handschellen an.
41:22Wird alles gut.
41:23Ganz ruhig.
41:28Stehen Sie auf.
41:29Wollen Sie Hilfe?
41:35Wer hat mich gebissen, der Kerl?
41:39Was?
41:45Beate Mörs hat Sie verstanden.
41:50Er hat sich sogar dieses Buch besorgt, um die Symbole, die Sie malen, begreifen zu können.
41:56Das möchte ich auch.
41:57Geben Sie sich keine Mühe.
42:03Ich bin uns auch rechnungsfähig.
42:05Warum?
42:07Weil Sie versuchen, die Welt zu ordnen.
42:10Mit Zeichen und Symbolen.
42:12Das haben Menschen schon immer getan.
42:13Sie sind schon immer dafür verspottet worden.
42:16Sie haben Beate Mörs gestern überall gesucht.
42:19Deswegen sind wir uns auch in Beates Wohnung begegnet.
42:23Sie ist in der Nacht nicht zu Ihnen gekommen.
42:25Sie haben sich Sorgen gemacht um Ihre Freundin.
42:35Sie haben sich Sorgen gemacht um Ihre Freundin.
42:37Die Schlange und der Hahn.
42:41Dieses Mischwesen.
42:43Es steht für Wolllust und Begierde, richtig?
42:54Ich habe herausgefunden, dass die Begegnung, die Sie gemalt haben, dass die wirklich stattgefunden hat.
43:02Was genau haben Sie beobachtet?
43:07Warum wird Dr. Büttner zum Teufel?
43:10Glauben Sie, Büttner und Beate hatten ein Verhältnis?
43:15Herr Schacht, ich bitte Sie um Ihre Hilfe.
43:22Sind Sie Beate begegnet?
43:25Gestern im Krankenhaus?
43:28Herr Schacht?
43:30Gestern Abend?
43:48Das ist mal ganz was Neues.
43:51Also das hatten wir ja auch noch nie.
43:52Kein Schreien, kein Leugnen, einfach einschlafen.
43:55Die Kollegen haben das Diktiergerät gefunden.
43:57Da war aber keine Kassette drin und keine Fingerabdrücke am Gerät.
44:00Scheinbar abgewischt.
44:01Wo haben Sie das gefunden?
44:03Etwa 100 Meter von der Brücke entfernt im Gebüsch.
44:06Und das hat Dr. Hildebrand geschickt, die Auswertung der OP-Protokolle.
44:10Ah, danke.
44:12Während der Operation kam es zu schweren Blutungen,
44:14da Jonas an einer angeborenen Blutgerinnungsschwäche litt,
44:17die vorher von keiner Seite diagnostiziert wurde
44:20und daher dem OP-Team nicht bekannt sein konnte.
44:23Also doch kein Fehler?
44:26Im Gegenteil.
44:29Laut Hildebrand hat Frau Dr. Gosling mit dieser Operation bewiesen,
44:32dass sie eine Weltklassicherungen ist.
44:34Bleibt also nur einer, der ein Motiv hat.
44:37Schacht.
44:42Was hast du denn da?
44:44Alex, mich gebissen.
44:54Wieso pennt der nicht in der Zelle?
44:57Weil ich bei ihm sein will, wenn er aufwacht.
44:59Wenn der auch nur ein Auge aufmacht, bin ich bei ihm.
45:04Und wenn er keins aufmacht?
45:06Dann muss ich dich bis morgen früh massieren, oder was?
45:09Bestenfalls ja.
45:13Aber wenn er nicht der Täter ist, wieso ist er dann überhaupt hier?
45:17Weil er mich zum Täter führt.
45:19Weil er dem Opfer sehr nah.
45:21So nah, wie es möglich ist für jemanden,
45:23der so starke Berührungsängste hat.
45:26Wie gut, dass wir keine haben.
45:56Wie gut, dass der Täter klappt?
45:57Als Tag.
46:02Und Sie waren die ganze Zeit bei mir?
46:05Ja.
46:07Sie sind ein ungewöhnlicher Mensch.
46:37Meine Mutter hat es gerade noch nicht angetaucht.
46:38Sie haben auf jeden Fall eine Zutaten.
46:38Aber ich habe das nicht gegenseitig.
46:38Ja, Sie haben das nicht gegenseitig.
46:40Ich bin nicht mehr so dankbar,
46:41dass Sie das nicht mehr schlafen.
46:42Das ist nicht mehr so,
46:44dass Sie die Zutaten haben.
46:48Ich bin nicht mehr so.
46:48Das ist auch nicht mehr so.
46:59Bitte, Herr Schacht.
47:03Sie geben sich viel Mühe mit mir.
47:06Ja.
47:08Weil ich nicht will, dass Sie sich aufgeben.
47:10Sie und Beate haben sich mit großer Kraft ins Leben zurückgekämpft.
47:14Was würde Beate an Ihrer Stelle tun?
47:16Was würde Sie wollen, dass Sie jetzt tun?
47:20Die Beate.
47:24Sie war die Kraft.
47:27Sie hat immer gedrängt und getrieben.
47:35Manchmal habe ich es nicht geschafft, was ich wollte.
47:38Ich wollte Ihr Werkzeug sein.
47:43Herr Schacht.
47:45Was ist passiert?
47:47Sagen Sie mir die Wahrheit.
47:48Die werden Sie mir nicht glauben.
47:53Büttner hat Sie umgebracht.
47:56Büttner?
47:57Er hat Beate ermordet?
47:59Ja, der Doktor.
48:02Warum?
48:03Warum hat er das tun sollen?
48:05Er hat ihr wehgetan.
48:06Er hat Sie geschlagen.
48:07Ich habe es gesehen.
48:09Sie haben Beate und Büttner vor Beates Haus gesehen und dann gemalt.
48:15Aber das war doch nicht gestern.
48:18Ich habe Sie, dass Sie sich so verändert hat und gar nicht mehr mit mir sprechen wollte.
48:28Sie haben den Streit mit Büttner gesehen.
48:31Er hat Beate geschlagen auf der Straße und deswegen haben Sie ihn als Teufel gemalt.
48:36Wann war das?
48:39Vor drei Tagen.
48:40Und vor zwei Tagen ist sie in ein Haus gegangen.
48:42Was für ein Haus?
48:44Ein Beratungshaus.
48:46Für misshandelte Frauen?
48:47Für vergewaltigte Frauen.
48:51Ich war drin und habe es mir angesehen.
48:55Es ging nicht.
48:57Ich wollte mit ihr sprechen, aber sie hat mir verboten, darüber zu reden.
49:03Dann habe ich sie aus den Augen verloren.
49:07Und dann ist es wohl passiert.
49:13Sie hat sie umgebracht.
49:33Dankeschön.
49:34Wiederhören.
49:36Es stimmt.
49:37Beate Mörs war tatsächlich in der Beratungsstelle.
49:39Die Leiterin hat es gerade bestätigt.
49:40Sie wollte wissen, wie die Chancen stehen, einen leitenden Klinikarzt wegen Vergewaltigung anzuzeigen.
49:45In dem Obduktionsbericht steht nichts von der Vergewaltigung.
49:48Und wenn es länger her ist?
49:50Und wenn es alles ganz anders ist?
49:52Nämlich wie?
49:54In beertes Therapiegesprächen kommt Büttner überhaupt nicht vor.
49:58Ja, zu Büttners Beuteschema passt auch kein Clown.
50:01Ja, Büttner kann auch Frauen genug haben.
50:03Der hat es gar nicht nötig.
50:04Ich glaube nicht, dass es um nötig haben geht.
50:06Bei einer Vergewaltigung geht es um Macht.
50:09Und ohne Macht.
50:10Büttner ist Frauen gegenüber unsicher.
50:12Vielleicht fühlt er sich von ihnen gedemütigt
50:14und versucht sie auf diese Weise zu dominieren.
50:17Jetzt glaubst du doch, dass Büttner Beate Mörs vergewaltigt hat.
50:20Nee, nee, das glaube ich nicht.
50:21Beate Mörs hätte ihn sofort angezeigt.
50:23Bei ihrer Rigorosität und Unbestechlichkeit, das ist eben der Unterschied zwischen den beiden Frauen.
50:27Deswegen hatte Beate ja auch nichts zu verlieren.
50:30Aber Helen, der die Karriere über alles geht?
50:40Nein, Herr Schumann, Büttner hat mich nicht vergewaltigt.
50:43Büttner ist Anfang 40.
50:44Sie sind noch nicht mal Mitte 30 und schon deutlich erfolgreicher.
50:47Er hat ein Problem mit selbstbewussten Frauen.
50:49Er fühlt sich schnell unterlegen.
50:51Sicher hat er mit ihnen geflirtet.
50:52Wie haben Sie denn reagiert?
50:53Warum sollte ich das verschweigen?
50:54Der Chef wartet nur auf einen Grund, Büttner loszuwerden.
50:56Ja, aber Sie sollen in Kürze als junge Frau eine chirurgische Abteilung leiten.
51:00Das ist eine absolute Männerdomäne.
51:01Wie hätten Sie denn dagestanden vor Ihren Kollegen?
51:03Wie hätten Sie sich denn Ihrer Autorität überhaupt noch sicher sein können?
51:06Selbst die Schwestern warten nur darauf, dass Sie Schwäche zeigen.
51:09Ich habe jetzt keine Zeit mehr.
51:10Ich muss in den OP.
51:12Nein, wir setzen dieses Gespräch fort, Frau Dr. Gosling.
51:15Im Präsidium.
51:19Ohne Kassette ist das als Beweismittel ziemlich nutzlos.
51:23Andererseits, die fehlende Kassette ist auch ein Indiz.
51:27Da wollte jemand sicher gehen.
51:29Haben Sie eine konkrete Frage an mich, Herr Schumann?
51:33Haben Sie Ihr Alibi noch am selben Abend mit Dr. Büttener abgesprochen?
51:37Reicht ein Anruf oder musste Sie sich mit ihm treffen?
51:40Mit Ihrem Vergewaltiger?
51:42War das der Deal?
51:43Er gibt Ihnen Alibi und Sie verzichten dafür auf Ihre Anzeige?
51:46Beate wusste von der Vergewaltigung und sie hat von Ihnen verlangt, dass Sie sie öffentlich machen.
51:50Es gab keine Vergewaltigung.
51:53Beate war mit einem gestörten Mann befreundet und sie hat ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen.
51:57Und Sie halten sie für glaubwürdig?
51:59Ja, das tue ich.
52:01In Beates Krankenakte steht, dass sie sich selbst eingewiesen hat.
52:06Um sowas zu tun, braucht man viel Klarheit und viel Kraft.
52:14Wann fingen bei Ihnen die Panikattacken an?
52:18Nach Ihrer Vergewaltigung?
52:20Oder erst nach Beates Tod?
52:27In jeder Therapiesitzung von Beate fällt Ihr Name.
52:33Sie war die wichtigste Menschen in Ihrem Leben.
52:39Was war denn Beate für Sie?
52:52Liebe Beate, wenn du willst, bin ich deine Freundin.
52:57Für immer.
53:00Deine Helen.
53:08Wie oft wollen Sie Ihre Freundin noch verraten?
53:12Sie haben gesagt, Beate hat Ihnen damals Mut gemacht.
53:18Wollte sie Ihnen wieder Mut machen?
53:21Musste sie deswegen sterben?
53:24Weil sie von Ihnen verlangt hat, dass Sie den Traum der großen, bedeutenden Ärztin stellvertretend für Sie leben.
53:34Und zwar makellos.
53:38Den Traum, den Beate sich selbst nicht erfüllen konnte.
53:47Das muss furchtbar bedrängend für Sie gewesen sein.
53:56Und dann...
54:00Dann passiert diese Vergewaltigung.
54:04Und da verlangt Beate von Ihnen, dass Sie Büttner anzeigen sollen.
54:27Warum konnte sie mich nicht in Ruhe lassen?
54:30Warum hat sie mich nicht verstanden?
54:34Ja?
54:38Ja, sie ist dazugekommen.
54:41Sie ist dazugekommen, als Büttner zu weit ging.
54:47Aber das war meine Sache.
54:51Das war doch meine Sache.
54:54Warum...
54:55Warum konnte sie das denn nicht begreifen?
55:02Wer ist denn Büttner?
55:06Das hätte ich schon überstanden.
55:10Auf meine Weise.
55:15Ich wollte doch nur die Kassette,
55:18auf der sie unsere Gespräche über die Geschichte aufgezeichnet hat.
55:29Und sie hat mir gedroht.
55:31Sie hat mir das Gerät hingehalten und hat mir gedroht.
55:36Sie hat mir gedroht, alles publik zu machen, wenn ich es nicht tue.
55:40Und ich habe danach gegriffen und ich wollte doch nur die Kassette ab.
55:45Aber es war ein Unfall.
55:49Es war nicht belastet.
55:59Es war ein Unfall.
56:10Sie hat mir nicht geholfen.
56:15Ich konnte mich nicht rühren.
56:18Ich konnte mich nicht bewegen.
56:35Aber die Kassette konnten sie schon noch aus dem Gerät nehmen.
56:40Bevor sie es ins Gebüsch geworfen haben.
56:42Ich bin ein Unfall.
56:48Ich bin ein Unfall.
57:19Untertitelung. BR 2018
57:33Untertitelung. BR 2018
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