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🎥
Kurzfilme
Transkript
00:09Musik
00:23Hitlers Ostfeldzug im Jahre 1942.
00:27Während an der Front die faschistischen Angriffsarmeen zum Stehen gebracht worden sind und sich teilweise sogar zurückziehen müssen,
00:35werden ihre wichtigen Nachschubverbindungen im Hinterland pausenlos von Partisanen angegriffen, deren Stärke ihre Verbindung zur Bevölkerung ist.
00:43Um ihnen diese für ihre Aktionen entscheidende Basis zu nehmen, haben deutsche Abwehroffiziere Banden gebildet,
00:49die verkleidet als Partisanen die Menschen im besetzten Gebiet terrorisieren.
00:54Das ist eine große Gefahr für die echten Partisanen.
00:57In deren Reihen auch der Ungar Vincelon kämpft.
01:06Tchabrov, ruf mal alle Genossen zusammen.
01:08Ihr sollt alle herkommen.
01:11Aufstellung nehmen.
01:15Na, kommt schon, kommt.
01:23Onkel Duschenko, wenn Sie einen aus meiner Abteilung wiedererkennen, dann zeigen Sie auf ihn.
01:30Und hier, die wir schon mal, können Sie verlenen, nicht mehr für die Echtung nehmen.
01:30Ich kann es wieder allein für die Echtung nehmen.
01:30früh, Suppose füße ich, wenn Sie in der Fallen machen.
01:55Ich kann es wieder auf Deutsch, wenn Sie in der Fallen machen.
01:57Ich kann es wieder einmal nachdenken.
02:04Nein, wirklich. Da war keiner dabei.
02:10Ich wusste es. Ich danke Ihnen, Onkel Duschenko. Sie können sich jetzt ein bisschen ausruhen.
02:15Schabrov, ihr macht euch inzwischen fertig.
02:20Lovasch, in fünf Minuten mit deinen Leuten antreten alle in Zivil.
02:23Genossen, in fünf Minuten in Zivil antreten.
02:37Für den Anfang war das schon sehr gut.
02:40Jetzt kommt es darauf an, ganze Dörfer gegen die Partisanen aufzubringen und gegen die gesamte Sowjetordnung.
02:45Moskau muss als Symbol zerstört werden und damit ihr Glaube an den Sieg.
02:49Haben Sie mich verstanden, Thurin?
02:51Selbstverständlich, Herr Major. Ich bezweifle nur, dass wir auch so viel erreichen können.
02:55Moskau, verzeihen Sie mir. Das ist für diese Leute nicht einfach eine Stadt.
03:00Moskau, das ist alles für die.
03:02Wir wollen aber, dass dieser Nimbus zerfällt.
03:05Stellen Sie sich bitte vor.
03:07Ich benutze meine Dienststellung und meinen Offiziersrang, um den Soldaten an der Front Anweisungen zu geben, die schlecht und schädlich
03:14sind.
03:15Ich jage sie sogar systematisch um den Tod und das in unseres Führers Namen.
03:18Was würde geschehen?
03:21Erst würden sich unsere Leute wundern, dann würden sie beginnen zu flüstern.
03:25Und schließlich würden sie mich zum Teufel wünschen. Mich und das gesamte Reich.
03:30Das könnte auch für Herrn Major ganz persönlich gefährlich werden.
03:34Sie wollen sagen, es wäre möglich, dass mir ein verbitterter Soldat eine Kugel in den Rücken schießt.
03:38Nicht wahr?
03:41Sowas soll vorkommen an der Front.
03:43Sie wissen das genauso gut wie ich.
03:46Und dabei habe ich einiges zu verlieren.
03:49Anders Sie und Ihre Freunde, Sie wollen doch nicht wieder zurück ins Gefängnis.
03:52Tja, und für die Freiheit, die wir Ihnen geschenkt haben, sehr großzügig, da muss auch etwas riskiert werden.
03:57Überlegen wir jetzt, was Sie als Partisanenkommandeur tun könnten.
04:00Wenn Sie in den Dorfern Lebensmittel requirieren, steigt das nicht Ihre Beliebtheit.
04:04Man hätte Ihnen zwar auch freiwillig etwas gegeben, aber Sie nehmen es sich einfach.
04:08Und Sie nehmen viel mehr, als Sie brauchen können.
04:10Aber nun wollen wir mal ein bisschen weiterdenken.
04:12Sie könnten als Partisanenkommandeur auch meinen, dass an sich recht harmlose Leute Verräter sind.
04:16Wer den Feind unterstützt, ihn zum Beispiel beherbergt und sei es nur gezwungenermaßen, hat schwere Strafe verdient.
04:22Oder nehmen wir an, wer seine Abgabepflicht erfüllt.
04:26Auch dem können Sie vorwerfen, dass er ein Verräter ist.
04:28Und da man im Krieg harte Mittel gebraucht, nehmen Sie sich das Recht, ihn an die Wand zu stellen.
04:31Selbst wenn es einen Unschuldigen trifft.
04:33Also, mit einiger Fantasie können Sie erreichen, dass man die Partisanen überall fürchtet.
04:40Und Moskau, werden Sie verbreiten, hat Ihnen direkt die Aufträge dazu erteilt.
04:45Man könnte sogar dann und wann ganze Dörfer niederbrennen.
04:48Das würde den Effekt noch vergrößern.
04:50Na, Ihnen und Ihren Freunden wird schon genug einfallen.
04:53Wir haben nicht umsonst aus der Verbrecherkartei diejenigen ausgesucht, die über Ideen und starke Nerven verfügen.
04:59Also, in diesem Sinne an die Arbeit, Jurin.
05:04Wir setzen in allen Dörfern neue Verbindungsleute ein.
05:07Und dann können wir nur noch hoffen, dass die Bande in unsere Falle läuft.
05:10Präge unseren neuen Verbindungsleuten folgende zwei Sachen ein.
05:13Erstens, wir verlangen vorerst nichts von den Dörfern, zwei Wochen lang.
05:17Kommt in dieser Zeit irgendwo ein Partisan hin und will etwas, so ist es ein Falscher.
05:21Das muss uns dann sofort gemeldet werden.
05:23Und ebenso, wenn in einem Ort eine Garnison abgeordert oder wenn sie in ihrer Zahl verringert wird.
05:27Ist dies der Fall?
05:29So werden die Kerle bald dort sein.
05:31Man hat ihnen Spielraum gegeben, um wieder eine Aktion zu starten.
05:34Noch Fragen?
05:36Ich verstehe nicht, Genosse Kommandeur, warum wir die Verbindungsleute dort wegnehmen, wo sie Bescheid wissen.
05:40Na, überleg mal, wenn du an ihrer Stelle wärst, hättest du dort nicht auch deine Leute?
05:43Du hättest sie dort.
05:45Und unter diesen Umständen sind die alten Verbindungsleute möglicherweise verdächtig
05:48und werden beobachtet, um das ganze Netz aufzuräumen.
05:51Ich halte es deshalb für die vernünftigere Lösung, die Dörfer unter uns auszutauschen.
05:57An der Parole ändert sich nichts.
05:59Der neue Verbindungsmann muss aber sorgfältig die Situation prüfen und selbstständig die Entscheidung treffen,
06:03ob er Kontakt aufnimmt oder nicht.
06:17Ja, doch.
06:23Ich hab doch gesagt, ich mach gleich auf.
06:26Ich bin es, Herr Feldwebel, der Postmeister.
06:28Sie werden bestimmt schon Hunger haben.
06:35Einen guten Morgen wünsche ich, Herr Feldwebel, guten Morgen.
06:38Da ist das Frühstück. Rühreier mit Speck.
06:40Ja, ja, sehr schön. Stellen Sie es nur hin.
06:41Aber gern. Ich hoffe, dass ich das Richtige getroffen habe.
06:52Na, haben Sie gut geschlafen?
06:54Die Herren Offiziere sind mit großem Lärm heimgekommen.
06:57In meinem Alter ist es da mit der Nachtruhe vorbei.
06:59Nein.
06:59Na, auch nicht schlecht. Die Frau hat ihren Vorteil davon. Da war mal was los.
07:04Das geht gar nicht mehr.
07:06Kommt der Kommandant heute eigentlich zum Mittagessen?
07:09Die Frau muss es wissen.
07:10Nein, nein, sie muss heute nur für mich kochen.
07:13Aber etwas sehr Gutes, wenn ich bitten darf.
07:15Es wird heute ein verdammt harter Dienst.
07:20Sehen Sie nach, was es ist.
07:22Ja.
07:22Lass mich rein, ich bin es.
07:24Ja, schon gut, schon gut. Was ist denn los, Alte?
07:29Da ist ein Mann, der ein Telegramm aufgeben will, Paris.
07:32Wir haben noch geschlossen.
07:35Er hat mir aber gesagt, es ist sehr, sehr wichtig.
07:40Darf er reinkommen, Herr Feldwebel?
07:42Meinetwegen. Lass ihn rein.
07:44Er soll kommen.
07:45Und Mittagessen musst du nur für den Herrn Feldwebel kochen.
07:48Bohnen wären mir recht, Alte.
07:50Bohnen mit Geräucherten.
07:52Ach ja, und sagen Sie dem Polizisten Bescheid.
07:55Ich will ihn sehen und ein bisschen plötzlich.
07:57Ja, ja.
08:05So, da wäre er.
08:06Schönen guten Morgen.
08:07Schönen guten Morgen.
08:08Ich möchte gern ein Telegramm aufgeben.
08:10Na, da kommen Sie mal rein.
08:20Adresse?
08:22Sergei Duschenko, Napuchovka, Straße am Bahnhof Nummer 12.
08:28Absender?
08:29Sokolov.
08:31Ivan Sokolov.
08:32Hier aus dem Ort?
08:34Und was ist der Text?
08:37Da bitte, es ist nicht viel.
08:38Nur ein paar Worte.
08:41Halt!
08:43Umdrehen!
08:44Ruhig bleiben, Koptschick!
08:46Gut geht das nicht für dich aus, Sabo.
08:48Das Gefühl habe ich nicht.
08:49Schließlich habe ich die Pistole in der Hand.
08:51Wenn du Waffen hast, wegwerfen!
08:54Nein.
08:55Hallo, du bist Feldwebel geworden, Koptschick.
08:57Gratuliere.
08:58Es wächst dahin, dann es steigt heran.
09:01Geben Sie schon das Telegramm durch, Onkel.
09:07Wo ist der Rest der Truppe?
09:08Wieso?
09:09Weißt du das nicht?
09:09Die sind weg.
09:10Die sind weg?
09:11Seit wann?
09:11Heute im Morgengrauen wurde die ganze Garnison abgezogen.
09:14Ja, ja.
09:14Seid ihr nicht deshalb hier?
09:16Ihr seid hier?
09:17Wieso ihr seid hier?
09:18Weil draußen die anderen sind.
09:20Von hier aus sieht man sie.
09:21Alles aus den Häusern!
09:23Wer Widerstand leistet, wird erschossen!
09:25Die Häusern!
09:25Aus den Häusern!
09:27Keine Bewegung!
09:32Die da draußen gehören nicht zu mir.
09:34Das sind Falsche.
09:35Die Täter kann man der Tour aufbrechen.
09:36Genossen den Befehl des Kommandeurs ausführen.
09:38Jawohl!
09:39Vorwärts!
09:40Ja, ich, dass doch eine Ratte im Loch sitzt!
10:00Ihr habt zwar die Soldaten weggehen sehen, aber die, woher wissen die, dass die Garnison weg ist?
10:07Und sie plündern.
10:09Glaubst du, dass Partisanen so gegen die Bevölkerung vorgehen würden?
10:12Ich finde, hier ist alles klar.
10:14Gehen Sie zu Sokolow, Onkel Boris, aber an den Gärten entlang.
10:17Ich?
10:18Warum nicht du?
10:20Ich will versuchen, mich an die Bande ranzuhängen.
10:23Du bleibst hier.
10:24Du und du.
10:25Ihr beide kommt erst mal mit.
10:29Drei gehen hinten herum.
10:31Sie müssen sich beeilen, Onkel Boris.
10:32Inzwischen werden sich Mutter und ich etwas ausdenken.
10:34Haben Sie hier eine Kammer?
10:36Ob Sie hier eine Kammer haben?
10:38Ja, wir haben eine Kammer.
10:39Sie geht von dort, hinter der Küche.
11:12Du wartest hier.
11:13Und du kommst mit.
11:24Lassen Sie mich raus!
11:26Lassen Sie mich raus!
11:28Jamme nicht so, das mag ich nicht.
11:31Hol eine alte Frau nicht so ansöhnchen, sonst beschwere ich mich beim Kommandeur.
11:35Sag lieber, wer dich eingeschlossen hat.
11:37Das war ein Partisan.
11:38Ein Partisan war das?
11:39Genauso ein frecher Kerr wie du.
11:41Und der war vor uns hier.
11:42Ja.
11:43Natürlich war der vor euch hier.
11:45Ich denke mir so, der hat wahrscheinlich einen ganz geheimen Auftrag.
11:49Wo ist der?
11:50Ja, da drin.
11:57Sag, wer du bist.
11:59Und wer seid ihr?
12:01Partisan.
12:02Das musst du erst beweisen.
12:04Das musst du.
12:05Nenn deine Abteilung.
12:06Ein Partisan darf das nicht so einfach sagen.
12:08Ich will dich sehen.
12:18Und jetzt wirf deine Mütze raus.
12:20Du denkst doch nicht etwa, dass ich am hellen Tag mit einem roten Stern an der Mütze rumlaufe.
12:26Übrigens habe ich euch schon vom Fenster aus gesehen.
12:28Ihr könnt hereinkommen.
12:29Komm du raus.
12:31Ihr sollt reinkommen.
12:33Komm raus oder du kriegst eine Salve.
12:35Na los, los.
12:37Zier dich nicht.
12:39Komm, endlich.
12:48Na siehst du, es geht doch auch im Guten.
12:53Hast du hier einen besonderen Auftrag?
12:55Darüber durfte ich allenfalls mit eurem Kommandeur sprechen.
12:58Aber es stimmt, dass du zu den Partisanen gehörst.
13:00Genauso wie du.
13:01Du, wenn du nicht echt bist, könntest du bald von einem hohen Baum runterhängen.
13:05Oh, es wäre schade um mich, hübsches Kerlchen.
13:08Bitte nimm das auch weg.
13:09Es macht mich ein bisschen nervös.
13:11Noch wissen wir nicht genau, was mit dir los ist.
13:13Mhm, da ist irgendwie was dran.
13:15Also gut, gleich seht ihr, was das Klarheit schafft.
13:20Mütterchen, zeigen Sie doch bitte den Genossen den Weg, der in den Keller führt.
13:30Aber, dass du mir ja nicht abhaust.
13:32Nein, nein, nein.
13:33Verstehst du?
13:33Nein, nein, nein.
13:34Pass auf hinauf.
13:35Los.
13:36Los.
13:42Geh du und mach auf.
13:53Was ist hier los?
13:54Na, na, na, na, na, nicht gleich so ungemütlich werden.
13:57Ich hab dir nichts getan.
13:58Oh, du hörst deine Karte.
13:59Beweg dich.
14:00Los.
14:02Rein.
14:03Den da kannst du in Ruhe lassen.
14:05Und du dann, nimm dich in Acht, sonst werden dich ja nicht ins Fell brennen.
14:08Hier wird pariert.
14:10Na, seid ihr nun mit mir zufrieden?
14:18Hey, Thurin, sieh mal, wen ich da bringe, ein Partisan.
14:22Er ist mit einem Sonderauftrag von der anderen Abteilung hier.
14:25Ich wette, der Genosse Major freut sich, ihn kennenzulernen.
14:28Genosse Gabor, der hat schon Gefangenen gemacht.
14:30Stehe zur Verfügung.
14:32Freue mich sehr, Sie zu sehen.
14:34Wir werden noch eine Menge miteinander zu reden haben.
14:37Thurin, hier haben wir ein paar schöne Vögelchen gefangen.
14:40Sieh mal einer an.
14:41Das ist der Staross des Dorfes und da steht sein Freund, der Polizist.
14:45Sie hatten sich in einem Keller verkrochen.
14:47Na?
14:52Genosse Kommandeur, ich melde.
14:54Der Feldwebel ist mein Gefangener und dürfte ich nun fragen, wozu ihr hier seid?
14:57Nein.
14:58Wenn du keine Watte in den Ohren hast, hörst du sowieso gleich.
15:08Dorfbewohner, die Soldaten der Roten Armee haben den Feind aufgehalten.
15:13Große Opfer waren dazu nötig.
15:16Die besten Söhne des Volkes haben ihr Leben gegeben.
15:19Und inzwischen werden in eurem Dorf die Faschisten gefüttert.
15:23Pfeu!
15:34Ihr sollt mir zuhören, auch wenn euch die Wahrheit wehtut.
15:40Aus Feigheit lasst es euch gefallen.
15:42Ihr seid wie die Läuse im Hosenbund.
15:46Ruhe, verdammt nochmal. Ruhe! Ruhe!
15:51Die Feigheit ist jetzt, wo unsere Heimat in solcher Gefahr ist,
15:56ebenso schwer zu bestrafen wie der Verrat Silber.
16:01Moskau lässt euch das durch mich sagen
16:02und hat mir Befehle gegeben, die ich ausführen muss.
16:06Überall soll man wissen, was auf diejenigen wartet,
16:09die mithelfen, Wasser auf die Mühlen unserer Feinde zu treiben.
16:13An die Wand mit den Kerlen!
16:15Ihr habt den Befehl gehört, also los!
16:17Aber warum denn?
16:17Du auch? Na los doch!
16:19Das gilt für dich genauso!
16:21Ich bin eingefroren worden!
16:21Oh, lade recht, vorwärts!
16:23Ich bin nur Soldat!
16:23Wie weit habt ihr es nicht mehr? Na komm!
16:25Ich hab nichts getan, als meine ich nicht!
16:27Ach, dein Jammern kotzt mich an! Schluss jetzt, oder?
16:29Nein, nein, nein, nein, nein!
16:30Hey, Starost!
16:32Wer hat das meiste Korn geliefert?
16:35Laposchenko kam am meisten dran, das war...
16:37Wir haben bei ihm...
16:38Laposchenko? Wer ist das?
16:40Sie haben es mir mit Gewalt weggenommen.
16:42So, wie sie es überall machen!
16:45An die Wand!
16:46Na, geh schon!
16:50Und wer noch?
16:52Tarasowitsch!
16:54Tarasowitsch!
16:55Ja, hier bin ich!
16:58Ah, ein bisschen Tempo!
17:02Und weiter!
17:04Das kann die Sowjetwacht nicht wollen!
17:06Was?
17:07Das ist nicht so viele Worte machen!
17:09Ihr Blut, Hunde!
17:11Ihr tut das doch los!
17:13Nein, die Schweine haben es!
17:15Tarasowitsch!
17:15Zurück gehen!
17:17Verdammt noch mal, Alter, endlich Ruhe!
17:20Sie haben die Heimat verraten!
17:23Denn wer feige ist, wird von uns auch als Verräter angesehen!
17:26Und wer Verräter bemitleidet, hat das gleiche Schicksal verdient!
17:30Und nun wird unser neuer Partisanenfreund eine große Ehre für dich!
17:36Das Urteil vollstrecken!
17:38Na, bedien dich, Partisan!
17:40Na, die warten!
17:41Na?
17:42Ich will aufrichtig sein, Genosse Kommandeur!
17:44Also wissen Sie, dass ich Partisan geworden wäre, das habe ich nur so hingesagt!
17:48Die Lage ist nämlich die in Wahrheit, dass ich also...
17:51Dass du was?
17:51Ich will's gerade sagen!
17:53Also die Partisanen kamen!
17:55Da dachte ich, bevor sie denken, ich gehöre dazu, weil ich dem Feldwebel eins über die Rübe gehauen hatte!
17:59Warum?
18:00Habe ich das noch nicht gesagt!
18:01Das würde ich nicht fragen!
18:02Tja, wenn nicht, dann muss ich eben mehr erzählen!
18:03Du sauerst, Geschwindel!
18:05Sowas habe ich gar nicht gern!
18:06Du bist uns wohl für dumm verkaufen!
18:08Freundin, du stehst auch gleich an der Wand!
18:10Es sei denn, wir erfahren endlich von dir, wer du wirklich bist!
18:12Ich bin doch eben dabei, Genosse Kommandeur!
18:13Du redest doch rum!
18:14Nun ja, ich bin Barbier!
18:16Barbier?
18:16Ja, besser gesagt, das war ich mal, aber jetzt bin ich mit anderen beschäftigt!
18:20Und womit?
18:20Habe ich das nicht gesagt?
18:21Nein, das hast du nicht!
18:21Ach, das tut mir aber leid, also ich war einmal in der Jugendzeit, da war ich sehr anständig, war ich
18:26da ein richtiger, ehrlicher Mensch!
18:28Nur so nach und nach, dann auf die schiefe Bahn bin ich da gerutscht, na, Sie werden das ja sicher
18:32auch kennen!
18:32Nein, das kenne ich nicht!
18:34Aber Sie müssen dabei bedenken, Genosse Kommandeur, ich bin auch ganz ohne Vater groß geworden!
18:39Niemand war da, der mich richtig erzog!
18:42Und das kam nur davon, dass meine liebe Mutter mit Pawel Petrovic in einem leeren Karussell gefahren ist!
18:48Aber das war noch nicht das Schlimmste!
18:50Sie haben mich dann später ganz allein gelassen!
18:52Ein kleines Kind auf einem Rummelplatz!
18:55Zum Glück hat mich dort ein guter Mensch aufgenommen, aber wo alles flimmert und glitzert, greift man danach und schließlich
19:01hat es dann immer in den Fingern gejuckt!
19:02Ich glaube, dass der Kerl mich für einen Idioten hält!
19:04Ja, das kann sein!
19:05Was?!
19:05Ich meine, es kann sein, ich habe mit dem Stehlen schon sehr früh angefangen!
19:08Nun ja, und da Sie gefragt haben, was mein Beruf ist, kann ich Sie nicht belögen, Genosse Kommandeur!
19:12So ist es doch auch nicht wahr!
19:13Und damit Sie mir glauben, bitte ich, um die Erlaubnis dem Genossen die Mütze abzunehmen!
19:17Einen Moment bitte!
19:18Und jetzt werde ich meine Taschen ausleeren!
19:24Und so was hast du für einen Partisan gehalten!
19:27Also weißt du, was du bist?
19:29Mein Schellvertreter, das ist ein riesengroßer Hornochse, ist das!
19:33Auch wenn er ein Hornochse ist, im Grunde bin ich doch ein Partisan, glaube ich!
19:37Ich habe das nämlich alles Feinden der Sowjetmacht abgenommen, wie Gehorsamsmelde!
19:41Es gibt ja nicht nur das...
19:43Auch auf die Weise kann man den Feind schädigen!
19:45Bitte überprüfen Sie, das stammt ausschließlich von Okkupanten, die ausländischen Namen stehen noch drin!
19:49Oh, der Bolschewik ist Gold wert, von dem kann man noch was lernen!
19:52Das schafft ein Mann, das ist fantastisch!
19:56Ruhe!
19:57Hier sind wichtige Dinge zu besprechen!
19:59Ruhe, oder wir fahren da zwischen!
19:59Ich will nicht geschert werden!
20:01Ruhe, Herr Schendal!
20:02Geh zurück!
20:03Los, mal wieder zurück!
20:05Na, na!
20:07Und jetzt sag mir deinen Namen!
20:10Im Zirkus, da hieß ich immer Duschenko, Vityenka!
20:14Vityenka!
20:16Vitya!
20:16Ja, Vitya!
20:17Ja, Vitya!
20:19Und jetzt sag mal, Vityenka, hast du auch schon mal gesessen, he?
20:23Ja, das habe ich leider leider!
20:24Eine, eine Hand wie ein Magnet hat, der gehört in unsere Bandet, Jurin!
20:30Darüber wird immer noch von mir entschieden, Krillhoff!
20:36Vityenka!
20:38Ach ja, die Mütze!
20:39Die Pfoten weg!
20:41Davon gehört die Hälfte mir!
20:42Ich werde das Zeug besser aufheben, denke ich mir!
20:45Und jetzt Schluss hier!
20:47Tschüsskopf!
20:48Laschkopf!
20:49Schübefehl!
20:50Geht endlich an eure Arbeit!
20:52Ratatata!
20:57Schabroff, du gehst bis zum nächsten Dorf und sobald du von Winzelang ein Lebenszeichen
21:01bekommst, gibst du es an uns weiter!
21:02Verstanden, Genosse Kommandeur!
21:04Na dann los, Genossen!
21:05Ich wünsche dir Glück!
21:08Also, auf Wiedersehen, Genosse Kommandeur!
21:09Auf bald, Genosse Kommandeur!
21:11Wird schon werden!
21:13Ihnen, Genosse, danke ich, dass Sie uns diese Nachricht so gut überbracht haben!
21:17Wenn Sie wieder dort sind, zu keinem ein Wort, dass Sie hier waren!
21:20Ist klar!
21:27Watzlaff, Sigmund, ihr kontrolliert nochmal die Wurde!
21:29Ja, zu Befehl!
21:34Der macht ihn fertig!
21:36Los, gib sie!
21:37Ich stich deutlich zu!
21:41Seid ihr verrückt geworden?
21:44Ich hab es bald satt mit dieser Bande!
21:47Wenn jetzt unser Gast schon hier wäre, dann würdet ihr zwei zurück in den Knast wandern!
21:50In zwei Stunden sollen wir ihn am Flussufer erwarten!
21:52Er bringt die Löhnung mit für uns!
21:53Du gehst ihm entgegen, nimm einen normalen Kerl mit, damit er auch gut zurückkommt!
21:57Ich bin ein sehr normaler Kerl!
21:59Wäre dir das Recht, dass er mitgeht?
22:01Meinetwegen!
22:01Aber höflich!
22:02Da musst du sehr höflich sein!
22:03Hast du mich verstanden?
22:05Na!
22:07Geh schon mal rein zu mir, Marschall!
22:08Tschorien!
22:09Du hast doch gehört, was der Kommandant gesagt hat!
22:11Also los!
22:12Also los!
22:42Also verhältliebe, wie wir es besprochen haben!
22:44Sollte ich zur vereinbarten Zeit nicht wieder hier sein, sofort Meldung am Major Schulze erstatten.
22:48Jawohl, selbstverständlich, Herr Major.
23:05Ein Geseufze kann einem auf die Dauer ziemlich auf die Nerven fallen.
23:08Na ja, weißt du, das ist doch nur, weil mir dieser Lebedev nicht aus dem Kopf geht.
23:14Ja, zum Teufel ist das nur wieder.
23:17Besser, du fragst gar nicht erst danach.
23:19Aus damit, jetzt will ich's auch wissen.
23:22Also, ich war bei diesem Lebedev in der Leere. Der Schlag soll ihn treffen, wo er jetzt ist, der Kerl.
23:28Was soll das? Er hat dich doch gewissenhaft ausgebildet.
23:31Das hat er, darüber beklage ich mich ja auch gar nicht, aber...
23:35Was willst du denn?
23:38Wir sind gemeinsam durch die Städte und Dörfer gewandert.
23:42Und ich hatte da mal ne Blonde und da mal ne Schwarze und immer waren es schöne Nächte.
23:47Ja, und?
23:48Ich hab auch immer gut bezahlt, keiner war unzufrieden.
23:52Mal gab ich Geld und ein Armband, auch goldenen Schmuck.
23:56Naja, wie es eben gerade so war.
23:59Ja, da fällt mir ein, der Ring von mir, den du hast verschwinden lassen, ich hab's rein zufällig beobachtet.
24:06Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, ich hätt ihn dir gern auch freiwillig gegeben.
24:10Der ist, stell dir vor, aus so gutem Gold, dass er möglicherweise sogar noch vom Zarnhofe stammt.
24:19Eigentlich wolltest du aber von diesem Lebeder fragen.
24:24Also, dieser Mistkerl von Lebedev.
24:26Eine Figur hatte der so wie ein richtiger Turmer.
24:29Schultern so breit wie ein Bär.
24:30Und die Wattejacke saß, dass es mächtig was hermachte.
24:33Und nun nimm mich dagegen.
24:34Das war, wie du im Vergleich zu eurem Turin aussiehst.
24:38Naja, und darum, während ich unterwegs war, uns wieder etwas ranzuholen,
24:42da hat der Kerl mir nicht nur die blonde abspenstig gemacht, sondern auch noch die schwarze.
24:46Und er hatte sogar die Unverschämtheit, ihnen all das wieder abzuknöpfen, was ich ihnen geschenkt hatte.
24:51Und unser Turin, das ist genauso euer.
24:53So, was wollte ich damit nicht gesagt haben.
24:55Und was den Lebedev betrifft, den hab ich...
24:58Der liegt längst auf einem Kolchos-Maisfeld und fault vor sich in der Lebedev.
25:03Der Einfall ist gut.
25:05Kann sein, dass Turin auch bald so rumliegt.
25:07Aber sag ja nicht, dass du das von mir hast.
25:09Also du bleibst jetzt hier verstanden?
25:10Ja, ja.
25:11Da kommt dann gleich ein Offizier, der aber zivil trägt.
25:14Den wirst du ins Gehöft begleiten, klar?
25:16Ja, ja, ja.
25:16Aber dass du mir ja nicht unhöflich bist, bin nämlich anständig.
25:19Nur für alle Fälle.
25:21Es wär besser, wenn du mir deine Spritze dalassen würdest, so ganz allein.
25:24Und wer weiß, was hier noch für Leute auftauchen werden.
25:27Ich kann den doch nicht mit bloßen Händen beschützen, sozusagen.
25:29Fast nackt stehe ich ja da.
25:30Auch mit bloßen Händen kann man einen Mann leicht erledigen.
25:33Ja, aber ich mach das nicht gern.
25:34In der Hände, Junge, sind Gold wert.
25:36Und was da drin steckt, ist auch Gold wert.
25:40Also mach's gut.
26:08Und was da drin steckt, ist auch Gold wert.
26:33Das so ein lieber alter Bekannter kommt, das hätt ich nicht gedacht.
26:38Aber jetzt bin ich mal am Zuge, Herr Lina.
26:47Hab ich mir doch gedacht, dass du dich mit dem rum willst.
26:49Hau ab!
26:50Du Schampe, du...
26:51Du, nimm mich zusammen!
26:52Wir müssten sonst über das da reden.
26:55Krilow.
26:57Du Schwein, beklaust mich.
26:59Und verlässt deinen Posten.
27:00Pass auf, Thuring.
27:02Pass gut auf, was du machst.
27:03Du weißt, dass die Maja mir gehört.
27:05Es wäre gut, wenn du zur Kenntnis nehmen würdest, dass hier alles mir gehört, mein Alter.
27:09Mir gehört jeder Einzelne von euch.
27:11Mir gehört die ganze beschissene Bande.
27:12Und jetzt sag mir, ob der Deutsche schon gekommen ist.
27:14Bisher noch nicht, aber der Junge wartet auf ihn.
27:16Ist das wahr?
27:17Der Junge ist noch dort?
27:18Dafür möchte ich dich erhängen lassen.
27:21Krilow.
27:22Dieser Kerl klaut doch.
27:23Sobald er unser Geld in den Pfoten hat, da verschwindet er damit.
27:26Es will bloß noch, dass du ihm deine Waffe gegeben hättest.
27:29Du blödes Vieh.
27:30Sieh zu, was du ratten kannst.
27:33Idiot.
28:06Du blödes Vieh.
28:36Verdammt noch mal, du Vogelscheuche, wo versteckst du dich denn?
28:40Ah, du wißt es. Und ich hab mir schon gedacht, das wär der Offizier.
28:44Immer noch nicht gekommen?
28:45Nein, nein, nein. Und wenn er bis jetzt nicht hier ist, dann kommt er sicher nie mehr.
28:50Der kommt. Wir müssen eben warten.
28:53Na schön, dann warten wir eben. Wir haben ja Zeit, daran fehlt's uns nicht.
28:57Nur wenn ich an das schöne Geld denke, darum tut's mir leid.
29:01Was für Geld meinst du?
29:03Weil man sagt, dass Zeit Geld ist. Und so wie wir hier rumstehen, hey, hey, hey, hey.
29:07Ne Menge Zeit geht uns dabei verloren. Und statt was anzufangen, warten wir ja und warten.
29:13Na, wenigstens sind wir zu zweit, da ist das nicht so langweilig.
29:16Da können wir uns ein bisschen unterhalten, hm?
29:19Ich glaube, ich hab dir noch gar nicht erzählt, dass ich's einmal geschafft habe, den Libidif sehr schwer reinzulegen, das
29:23Miststück.
29:24Ich will das aber gar nicht hören.
29:25Na gut, wie du meinst, ist deine Sache, bitte.
29:31Natürlich, wer einen wie Levedev die Frau wegklaut, der nimmt dann auch das Geld für sich.
29:37Er hat nur darauf zu achten, dass man im richtigen Moment nicht vorhanden ist.
29:41Das stimmt genau. Und wie ich Thurin kenne, da macht er's auch so.
29:43Warum schickt er gerade mich hierher?
29:45Er trifft sich mit dem Offizier und ich warte wie ein Blöder.
29:47Aber mit mir soll er das nicht machen.
29:49Dem werd ich die Suppe versalzen.
29:51Ja, richtig, richtig. Und um ehrlich zu sein, ich will dich zwar nicht aufhetzen, nichts, was mir ferner liegen würde,
29:55aber ich gebe zu, ich habe genau das Gleiche gedacht.
29:58Weißt du, ich habe das Gefühl, dass du ihm im Wege stehst.
30:00Ach, weißt du, Krylov, sie ist vielleicht besser, gar nicht davon zu reden, aber was nun wahr ist, ist wahr.
30:05Was ist denn wahr, was?
30:07Na ja, es ist wahr, dass der größte Teil der Arbeit immer von dir gemacht wird, während Thurin loskommt und
30:13absahnt.
30:14Dabei mögen die Jungs dich viel mehr als ihn.
30:16Ach ja.
30:16Ja, ja, ich habe es gehört, sie haben sich darüber unterhalten.
30:19Es ist bloß die Angst, dass sie es für sich behalten.
30:21Aber du kannst mir glauben, Krylov, wenn du erst mal ihr Natschalnik sein würdest, ein gewaltiges Fest würde dann gefeiert,
30:27Krylov.
30:29Wir werden dieses Fest feiern. Du kannst dich drauf verlassen, Vita.
30:32Ja, sobald sich die Gelegenheit dazu findet.
30:41Abmarsch!
30:57Bitte!
31:02Dieser gewisse Thurin ist hier, Herr Major. Er ist sehr wütend.
31:06Thurin?
31:06Ich kann mir nicht erklären, was er hier will.
31:09Hat er etwas über Lena erwähnt?
31:11Jawohl, Herr Major, er sagte, dass er umsonst gewartet hätte.
31:15Und was haben Sie ihm gesagt, Herr Leutnant?
31:17Was konnte ich schon sagen, dass er warten soll, bis er von Herrn Major empfangen werden kann.
31:21Das bedeutet, dass mit Lena irgendetwas passiert sein muss.
31:24Aber er ist im Walde, denn das Motorrad ist ja zurückgekommen.
31:27Oder Thurin lügt.
31:29Und was wird nun?
31:30Soll ich Thurin wieder wegschicken?
31:32Nein, bringen Sie ihn rein!
31:33Zu Befehl!
31:34Cashmacki, gehen Sie ins andere Zimmer. Er muss uns nicht zusammen sehen.
31:37Ich werde die Abhöranlage für Sie einschalten.
31:53Bitte sehr.
31:55Wird erledigt, Herr General.
31:57Jawohl, Herr General.
31:58Und das ist doch selbstverständlich, Herr General.
32:00Jawohl.
32:01Aber gewiss doch, Herr General.
32:04Selbstverständlich.
32:05Ja, ich verstehe.
32:07Jawohl.
32:07Heil Hitler.
32:10Es tut mir leid, dass ich Sie warten lassen musste, Thurin, aber so ist es.
32:13Nun setzen Sie sich erst mal hin.
32:16Allerdings muss ich Ihnen sagen, dass Sie mir mit Ihrem Besuch wenig Freude bereiten.
32:19Zumindest hätten Sie in einem anderen Aufzug erscheinen können.
32:21Stellen Sie sich vor, jemand hat gesehen, dass ich einen Partisan empfange.
32:24Sehr peinlich.
32:25Ich möchte Sie wirklich nicht beleidigen, Herr Major.
32:28Aber nach Schätzen ist mir nicht zumute.
32:30Hat man Sie etwa in Schörnichowka verprügelt?
32:32Wir haben genau nach Absprache gehandelt, Herr Major.
32:35Sie dagegen.
32:36Ihre Männer rebellieren wohl wieder wegen des Vorschusses.
32:39Um präzise zu sein, müsste ich die Formulierung gebrauchen, Herr Major, denn Sie haben jegliches Vertrauen zu Ihnen verloren.
32:48Anerkennung. Sie haben sich noch bemüht, höflich zu sein, Thurin.
32:51Aber trotzdem ist es beleidigend.
32:53Und wenn auch, Herr Major.
32:55Ich sage schließlich nur die Wahrheit.
32:57Und ich, wäre ich an Ihrer Stelle, würde mich erst einmal erkundigen, was eigentlich geschehen ist, wo das Geld geblieben
33:02sein mag.
33:02Erst dann würde ich weiterreden.
33:04Ich, und das steht fest, Herr Major, habe ein Recht zu fragen, denn Ihr Beauftragter, der Herr Major Lehne, ist
33:09nicht wie vereinbart bei uns eingetroffen.
33:10Wir haben das Geld nicht erhalten.
33:14Nun regen Sie sich nicht auf, ich werde Ihnen eine gute Erklärung geben.
33:19Ihre Zigarette, bitte.
33:20Nein, vielen Dank, ich rauche nicht.
33:21Wenn Sie vielleicht etwas...
33:23Später vielleicht.
33:25Lehne war nicht in der Lage, zurzeit bei Ihnen einzutreffen, weil wir hatten da noch etwas Besonderes vor.
33:31Sie sollen eine Zugabe zu dem Geld erhalten.
33:34Was denn?
33:35Sie werden es nicht erraten, die Papiere aus dem Gefängnis, Thurin.
33:38Die Strafregister.
33:40Sie meinen, die Kopien davon?
33:43Irrtum, Thurin.
33:44Es werden die Originale sein.
33:47Ha.
33:49Unter den Sowjets hätten wir ein Vermögen dafür gegeben.
33:52Jetzt dagegen.
33:53Na, na, na.
33:54Denken Sie mal nach, Thurin.
33:57In dieser psychologisch-strategischen Abteilung, wie sie bei uns genannt wird, sind Sie fast
34:03der Einzige gewissermaßen politische.
34:06Alles andere sind gewöhnliche Verbrecher, Diebstahlmordversuch, Raub oder Ähnliches.
34:12Und das sind dunkle Flecken in den Lebensläufen, mit denen man sich in keinem Regime beliebt macht,
34:18Thurin.
34:20Ich glaube, es muss ein herrliches Gefühl sein, irgendwann einmal alle diese scheußlichen
34:25Dokumente zu verbrennen, damit das Vorleben ausgelöscht wird.
34:29Aber weiß ich, ob nicht doch Kopien zurückbleiben.
34:33Solange wir Ihre Dienste noch brauchen, werden unbedingt auch Kopien zurückbleiben.
34:39Lena, Sie wissen, wie korrekt er arbeitet, ist eben in dieser Angelegenheit noch unterwegs.
34:45Deshalb konnte er nicht rechtzeitig bei Ihnen eintreffen.
34:47Aber keine Sorge, Thurin.
34:50Diese Fotokopien werden von uns nur für die Zeit aufbewahrt und bestimmt nicht länger,
34:55bis alles verrechnet ist.
34:57Also, Sie werden dann mit der Endsumme, die Sie für die geleistete Arbeit in die Hand
35:02gedrückt bekommen, auch die Kopien erhalten.
35:05Ich denke, damit ist dann jeder zufrieden.
35:11Das klingt alles sehr gut und wenn das der Grund für die Verspätung ist.
35:16In Ordnung, Herr Major.
35:17Ich warte noch mal auf ihn und erkläre das auch den anderen.
35:23Noch einen kleinen Moment.
35:24Ich frage nur an, wann er fertig ist.
35:28Hallo, geben Sie mir Herrn Major Lena.
35:31Hallo?
35:32Herr Schulzer, wie sieht es denn aus?
35:34Immer noch nicht so weit?
35:36Nein, ich frage doch nicht, weil ich Sie drängen will.
35:39Es ist nur, weil Thurin zufällig hier sitzt.
35:42Es würde Ihnen ja schließlich einen Weg ersparen.
35:48Tja, es soll natürlich lesbar sein.
35:51Trotzdem beeilen Sie sich bitte.
35:54Heil Hitler.
35:57Er wird vor Mitternacht nicht so weit sein, Thurin.
36:01Ich würde Ihnen empfehlen, zunächst erst mal zu Ihren Männern zurückzugehen.
36:06Hm.
36:09Aber ohne Vorschuss, das gibt Ärger.
36:11Überlegen Sie, Thurin.
36:13Sie bringen den Männern eine gute Nachricht mit.
36:18Das beruhigt die Gemüter wieder.
36:20Und wann genau können wir Major Lena erwarten?
36:25Noch heute Nacht.
36:28Aber da ist noch was, Thurin.
36:31Ich würde es gerne sehen, wenn Sie heute Abend noch einmal ein Schauspiel wie gehabt veranstalten könnten.
36:37Etwa Sokolnerjahr wäre dafür geeignet.
36:40Die Garnison wird sofort von dort abgezogen.
36:43Sie werden sich wie beim vorigen Mal die nötigen Informationen vom Starosten holen.
36:48Ich hoffe wieder auf Ihr schon erwiesenes Talent und Ihre Erfahrungen.
36:51Ich möchte Sie aber auch noch mal warnen, Thurin.
36:54Sie müssen den Befehl zuverlässig ausführen.
36:57Sonst bekommen Sie einige Schwierigkeiten.
37:00Ja.
37:00Sollten freilich der Herr Major das Versprechen, das er gegeben hat, nicht einhalten.
37:05Übernehme ich für die Zukunft keine Garantien.
37:08Sie brauchen nicht zu drohen, Thurin.
37:11Wir pflegen nur zu sagen, was auch geschehen wird.
37:15Darauf haben Sie mein Ehrenwort als deutscher Offizier.
37:36Kommen Sie raus, Cashmarki.
37:46Ich möchte annehmen, damit wäre nun alles geklärt.
37:51Ja, ja.
37:52Auf jeden Fall steht wohl fest, dass Major Lehner in die Hände von echten Partisaren geraten ist.
37:58Woraus ich Messerscharfe gibt, dass die Partisanen Weg und Aufgabe von Thurins Abteilung kennen und sie angreifen werden.
38:05Allerdings verzeihen Sie die Frage, treiben Sie Ihnen Thurin nicht direkt zu?
38:09Jawohl, das ist meine Absicht.
38:11Wenn Lehner wirklich gefangen ist, dann werden die Partisanen heute Abend mit absoluter Sicherheit auch in diesem Sokolner Jahr sein.
38:19Und wir können es Ihnen heimzahlen.
38:23Wenn dabei Thurin mit seiner undisziplinierten Truppe eine Abschiedsvorstellung gibt, so ist mir das ebenfalls recht.
38:31So haben wir gleich zwei Probleme gelöst.
38:54Erst am Nachmittag haben Sie sie auf den Friedhof gebracht.
38:59Vorher haben bloß alle aus den Fenstern gestarrt.
39:01Ist das da Röst auch tot?
39:02Ja, ja.
39:04Na ja, der Gauner hat es wenigstens verdient.
39:06Genau wie der Fettsack, der Feldwebel.
39:09Sonderbar.
39:10Der Teufel mag begreifen, was das für Leute waren.
39:12Werfen zusammen, was gar nicht zusammenpasst.
39:16Wer ist da?
39:17Ich bin's.
39:19Du bist's.
39:20Wo hast du die ganze Zeit gesteckt?
39:22Das erzähl ich, wenn mehr Zeit ist.
39:23Setz dich zu mir.
39:24Nein, ich muss schnell weiter.
39:25Aber dazu brauche ich euch.
39:27Ohne eure Hilfe geht es nicht.
39:28Gießen Sie mir ein paar Korbflaschen mit Schnaps voll.
39:31Er muss nicht gut sein, wenn er nur stark ist.
39:33Ich bin mit denen bei den Ruinen und habe ihnen versprochen, Trinkbares zu besorgen, ja?
39:38Wir hatten einen guten Riecher, Onkel Baris.
39:41Es ist eine gewöhnliche Räuberbande.
39:44Ich bitte Sie, bringen Sie diese Tasche schleunigst zum Kommandeur und sagen Sie ihm, dass er die Bande heute Nacht
39:48stellen kann.
39:48Hier, bei der Post.
39:50Ja.
39:51Ist was.
39:52Mein Junkchen ist wenigstens etwas.
40:09Einen Moment noch.
40:10Es könnte sein, dass Streifen von uns unterwegs sind.
40:12Lassen Sie sich ja nicht erwischen.
40:14Keine Sorge, Herr Oberleutnant.
40:15Na, dann viel Glück.
40:18Ich danke vielmals.
40:45Das schiebt euch Winze lang.
40:47Ihr solltet sofort zum Kommandeur bringen.
40:48Danke, Onkel Baris.
40:53Das war's ordentlich zu fressen.
40:55Da werde ich aber reinhauen.
40:57Da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen.
40:59Jeder ein gleich großes Stück.
41:01Ist das klar?
41:01Aber bevor ihr fressen und dann faul seid, will ich euch erst noch mal was erzählen, das euch alle interessieren
41:07dürfte.
41:08Wie ich die Alte im Zimmer einschließen will, merke ich, dass da noch ein anderer Schlüssel liegt.
41:11Aber wozu gehört er?
41:13Ich überlege mir es und da fällt mir ein, dass es wohl der vom Panzerschrank ist.
41:16Es war der vom Panzerschrank.
41:18Er passte ins Schloss.
41:18Aber als ich nun versuche aufzuschließen, nein, einmal rum und noch einmal, ein drittes Mal und ein viertes Mal.
41:27Und dann auf einmal klappt's.
41:29Ich dachte schon selber nicht mehr.
41:30Und wisst ihr, was drin war in dem Ding?
41:32Ne Menge Scheine.
41:33Ich hab noch nie so viel auf einem Haufen gesehen.
41:35Wo ist denn der Taster?
41:36So viel ich in die Tasche stecken konnte, hab ich genommen.
41:39Du willst wieder alles einschließen.
41:41Leider kam ich nicht mehr weiter.
41:43Denn plötzlich ruft jemand aus der Küche, Mutter, wo bist du?
41:46Da war doch der alte Esel von Postmeister gekommen.
41:49Tja, wenn ich wenigstens ne Pistole gehabt hätte, da wär ich nicht abgezogen.
41:52Aber ich hab ja leider keine.
41:53Also zurück mit dem Geld in den Schrank.
41:55Was soll ich machen?
41:56Den Schlüssel hab ich noch in der Tasche.
41:58Na, und den Schnaps für euch, den hatte ich Gott sei Dank.
42:01Da gehen wir wieder in.
42:03Sauch!
42:04Sauch doch, schreckt dich einen an.
42:10Was ist?
42:11Ist das nicht in Ordnung?
42:12Kommt drauf an, wie man's sieht.
42:13Was hast du da?
42:14Das wirst du bald erfahren.
42:15Ist der Kommandeur da?
42:16Ja.
42:26Was ist hier los?
42:26Wer hat euch den Schnaps besorgt?
42:32Goldene Hände hat der Junge, Zuri.
42:33Goldene Hände.
42:34Hast du ihn losgeschickt?
42:36Aber...
42:39Wir sprechen doch miteinander.
42:51Wir haben noch einen schweren Weg vor uns.
42:54Deshalb sauf dir keinen Tropfen mehr.
42:56Das hängt ganz davon ab, ob du das Geld mit hast oder nicht.
42:58Sie wollen das Geld nach Sokolner ja nachschicken.
43:00Hast da so keins mitgebracht?
43:01Ich werd euch das erklären.
43:02Was willst du da noch erklären?
43:04Gibt es kein Geld?
43:05Spielen wir nicht weiter mit.
43:06Wir sind nicht so alt.
43:07Das ist ein dreckiges Maul.
43:09Ihr Hörer, lasst mich doch erst mal ausreden.
43:13Ich merk selber, dass da was nicht in Ordnung ist.
43:16Da ist was nicht in Ordnung.
43:18Was ist nicht in Ordnung?
43:19Er will's uns doch gerade erzählen.
43:21Was ist denn nun nicht in Ordnung?
43:30Schulze lässt euch sagen, dass er euch gemeinsam mit Major Lena in Sokolner ja erwartet.
43:37Dort wird euch alles übergeben.
43:39Und nicht nur Geld.
43:41Ihr kriegt für eure Arbeit auch die Strafregister.
43:44Das ist doch wunderbar.
43:45Na, aber ja.
43:47Und warum hat er mir das nicht gleich gegeben?
43:50Es wär noch alles bei Lena, hat er gesagt.
43:52Und der war gerade nicht anwesend.
43:54Er hat mit ihm telefoniert.
43:56Mhm.
43:57Er hat mit ihm gesprochen.
43:58Quatsch, ich dauere dazwischen und ich trete die Därme aus dem Leib.
44:01Ja, er hat mit ihm gesprochen.
44:03Trotzdem gefällt mir's nicht.
44:05Er ist plötzlich so großzügig geworden.
44:07Das passt nicht zu ihm.
44:08Das macht mich misstrauisch.
44:09Na, dann versteh ich nicht, warum du noch nach Sokolner ja gehen willst.
44:12Ich möchte erfahren, was wirklich dahinter steckt.
44:14Ich will wissen, was ist nun die Wahrheit.
44:16Wir werden uns verstecken und dann abwarten, was passiert.
44:19Und wenn du recht hast?
44:22Der Wald ist groß genug.
44:24Wenn wir zusammenhalten, kommen wir da schon zurecht.
44:28Wir machen einfach auf eigene Rechnung weiter.
44:30Sag mal, denkst du ehrlich, dass das lange funktioniert?
44:33Die erledigen uns doch genauso wie die echten Partisanen.
44:36Ich will dir was sagen, da verdurfte ich doch lieber alleine.
44:41Also dann auf Wiedersehen, Brüder.
44:43Wo willst du hin?
44:46Um offen zu sein, weil mir das Ganze nicht schmeckt.
44:50Ich wette, der hat dort für sich abkassiert.
44:53Wieso ist er denn immer allein hingegangen?
44:55Und selbst wenn er nicht schwindelt, wo wird's denn schließlich enden?
44:59Ihr veranstaltet noch einmal ein solches Theater wie in Czernichrovka und dann ist gute Nacht.
45:03Sie sägen euch ab, weil ihr nicht wollt wie sie.
45:06Ihr habt ihnen zu viele Schwierigkeiten gemacht.
45:08Vielleicht schon heute Nacht in Sokol, naja.
45:10Und der kriegt dann eine neue Bande.
45:11Wer Lust hat, geht mit mir zum Panzerstam.
45:14Das ist so gut gesagt.
45:15Tu ihm nichts zu reden.
45:16Jetzt könntet ihr dabei sehr schlecht gehen.
45:18Ihr seid vollkommen verblühtet.
45:20Eure Einzelne Schäden ist zu Hause, ja.
45:22Und wenn ihr...
45:22Jetzt wirst du uns nicht mehr bescheißen.
45:23Ich frage euch, das werdet ihr noch bereuen.
45:26Jetzt holen wir selber unser Geld.
45:28So weit musste ich mal kommen.
45:30Nur was er wollte, hat er die ganze Zeit mit uns gemacht.
45:33Bild den Kerl einmal da fest.
45:35Und du, mein Mensch, auf dem Wege zum Panzerschrank wärst du unser Kommandier.
45:39Dafür gebe ich dir sogar meine Pistole.
45:42Also, dann wollen wir mal.
45:43Auf, auf, auf, auf, auf, auf, auf!
45:45Findet mich los, geh Horn-Obschen!
45:47Ihr sollt mich los, bin ihr Idioten!
45:49Ihr seid die blödesten Rennfücher, die ich kenne!
45:51Lasst mich frei!
46:08Wenn die Deutschen inzwischen schon dahinter gekommen sind, dass wir ihren Mann haben,
46:13und das glaube ich, werden sie fest davon überzeugt sein, dass wir nach Sokolna ja gehen, um die Bande auszuheben.
46:19Sie werden deshalb dort auf uns warten.
46:21Aber wir fallen nicht darauf rein, sondern werden die Bande schon ein paar Dörfer vorher in Empfang nehmen.
46:28Ich gebe euch volle Handlungsfreiheit und möchte euch nur um eines bitten.
46:31Sorgt mir dafür, dass die ungarische Garnison unter keinen Umständen vor Mitternacht in Czerihovka ist.
46:41Ich habe dafür schon ein paar gute Ideen auf Lager, Genosse Kommandier.
46:56Vorsicht!
46:57Ganz putz!
46:59Ganz putz!
47:14Gut!
47:31Ich bitte.
47:58Warum zum Teufel haben Sie angehalten?
47:59Ich melde Gehorsams, soviel ich weiß, geht es nach Charlie Hofka nicht dort hinüber, sondern da lang.
48:04Ich brauche Ihre klugen Bemerkungen nicht. Fahren sollen Sie. Und merken Sie es endlich mal, Sie Hornochse.
48:08Wir fahren immer so, wie es vom Wegweiser angezeigt wird.
48:13Zu Befehl.
48:46Na, die werden bestimmt nicht mehr zur Garnison von Charlie Hofka kommen.
48:50Auf geht's, Jungs. Wir werden in der Post erwartet.
49:14Hey, sobald ich eine Lampe in das Fenster stelle, könnt ihr nachkommen.
49:18Ich hätte aber gern meine Maschinenpistole wieder. Man weiß schließlich nie, wer einem in den Weg läuft.
49:23Gib sie ihm.
49:25Aber hör zu, Peter. Pass ja auf.
49:28Wenn du mich reinlegst, fressen dich heute Nacht noch die Würmer.
49:32Ja, ist klar.
49:42Genosse Kommandeur, Sie sind hier, warten hinter den Gärten. Wenn ich Ihnen das Zeichen gebe, werden Sie kommen.
49:47Naja, dann gib Ihnen das Zeichen.
49:48Naja, aber...
49:49Wir unterhalten uns nachher. Kommen Sie, Onkel Barry.
49:54Maminka, jetzt bitte ich Sie schon wieder, mir zu helfen.
49:58Und Sie werden mir doch auch helfen, ja?
50:00Wie? Ja, das mache ich.
50:07Hilfe, ihr Leute, Hilfe!
50:11Hilfe, ihr Leute, Hilfe!
50:15Kommt doch endlich!
50:19Hilfe! Hilfe!
50:22Hört mich denn jemand?
50:24Hilfe! Hilfe!
50:26Da, das Zeichen!
50:28Hilfe!
50:31Hilfe! Hilfe!
50:34Na los, wo bleibt ihr denn?
50:36Sind schon da.
50:37Sind ja schon da.
50:38Na, wo ist das Geld?
50:40Schreckt die Hände hoch. Und hoch genug, rate ich euch, sonst werden meine Freunde nervös.
50:43Auf und weg! Na, wird's bald. Und alle raus!
50:46Alle raus!
50:47Alle raus!
50:49Alle raus!
50:50Die Hände hoch.
50:55Läuft wie gewünscht, Genosse Kommandeur.
50:57Wenn wir diesen Thurin noch besuchen wollen, dann müssen wir auch bald los.
51:01Genosse Kommandeur.
51:03Ja?
51:03Ich würde ihn gern für uns haben.
51:05Ich würde ihn gern für uns haben. Es ist... Es ist nämlich... Er hat nämlich noch etwas bei sich. Das
51:10gehört eigentlich mir. Oder um es genauer zu sagen, nicht mir, sondern meiner Frau. Ich bin... In einer Stunde wieder
51:17da.
51:20Es heißt, du würdest oft sagen, in einer Stunde bin ich wieder da.
51:23Genosse Kommandeur. Diesmal habe ich das aber wirklich vor.
51:28Also gut, in einer Stunde.
51:56Ich bin... In einer Stunde.
52:26Ich bin... Ich bin...
52:28I bin...
52:32Untertitelung des ZDF, 2020
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