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KurzfilmeTranskript
00:08Musik
00:54Musik
01:11Es lebe Jugoslawien!
01:37Musik
02:11Musik
02:30Dogon! Dogon!
03:23Musik
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03:36Musik
03:37Musik
03:37Hör mal, Unger, als du mit uns gehen wolltest, da wusstest du, was dich erwartet.
03:43Klar habe ich das gewusst.
03:46Musst nicht denken, ich hätte Angst, Dogan.
03:49Aber was zum Teufel sollen die Leute hier essen, wenn diese verdammte Schießerei endlich ausgestanden ist?
03:55Weißt du, wie viel Zentner Getreide wir in den letzten Wochen angesteckt haben?
04:00Ich bin kein Buchreiter, der über alles Listen führt.
04:03Aber sicher war es nicht genug.
04:06Oder sollen es die Nazis wegschleppen?
04:10Dass wir bei der Streife nicht bis zum Treibstofflager durchgekommen sind.
04:14Das war doch wirklich unmöglich, Dogan.
04:16Ich halte es schon für eine Riesendummheit, dass wir uns überhaupt im Dorf haben blicken lassen.
04:21Natürlich kann ich dich verstehen.
04:23Es ging schließlich um deinen Vater.
04:25Er ist doch aber nur ein Toter.
04:27Und statt ihn mitzunehmen, haben wir noch zwei dort gelassen.
04:33Ist nicht mehr zu ändern.
04:35Und jetzt wollen wir weitergehen.
04:37Was ich dir schon lange mal sagen wollte, Dogan, als ich dich kennenlernte.
04:40Du musst nämlich wissen, ich hatte noch nie einen richtigen Freund.
04:45Siehst du das?
04:46Die Stiefel fassen mir wie angegossen.
04:48Und auch die Hose, die du mir gegeben hast.
04:50Ja, Dogan, du bist für mich der beste Freund.
04:53Na, gehen wir.
04:54Schön vorsichtig.
04:57Was hättest du an meiner Stelle getan, wenn's um deinen Vater gegangen wär?
05:02Ich?
05:03Ja.
05:04Das weiß ich nicht.
05:06Na los.
05:25Das ist mir unbegreiflich.
05:30Ich kann eure Eigenmächtigkeit beim besten Willen nicht verstehen.
05:33Ihr hattet den Auftrag, einen Spätdruck durchzuführen und lasst euch in eine so sinnlose Aktion verwickeln.
05:40Ich habe euch klipp und klar gesagt, ihr habt die Treibstofflage der Nazis ausfindig zu machen.
05:44Und es war keine Rede von diesem Handstreich gegen einen Galgen.
05:48Natürlich war das ein schwerer Schock für Dogan.
05:51Das bestreite ich ja gar nicht.
05:53Aber was ist jetzt?
05:55Alles ist viel schlimmer als vorher.
05:57Es sieht sehr böse aus.
05:59Wahrscheinlich werden wir ihm beide Beine amputieren müssen.
06:01Und die Zeit drängt.
06:02Hier kannst du jetzt nicht operieren.
06:06Sie können jeden Augenblick auftauchen und uns angreifen.
06:09Ich wollte sagen, dass ich ihn operieren würde, wenn ich ein Narkotikum oder wenigstens ein Beruhigungsmittel hätte.
06:14Es fehlt auch an Verbandszeug.
06:15Ganz egal, ob wir hierbleiben oder nicht, Genosse Kommandant.
06:19Bikal muss auf dem schnellsten Wege zu Datschik nach Budapest fahren.
06:24Bikal holt weder Medikamente noch sonst was.
06:28Sie haben ihn nicht wieder mit zurückgebracht.
06:31Er ist gefallen.
06:34Gefallen?
06:36Was soll jetzt werden?
06:38Er allein kannte den Anlaufpunkt für die Medikamente.
06:42Wir können doch nicht mit den vielen Schwerverletzten...
06:45transportieren.
06:46Die anderen auf Pferdewagen.
06:47Wir müssen weg, wenn wir nicht wollen, dass die ganze Abteilung zerschlagen wird.
06:58Bitte, Genosse Kommandant.
07:00Ich wäre bereit dazu.
07:04Ich versuche, diesen Datschik zu finden, wenn sie mir das Kennwort verraten.
07:08Ich habe lange in Budapest gelebt.
07:10Ja, und du würdest sofort den Gendarmen in die Arme laufen, weißt du?
07:14Du bist ein desertierter Soldat, der gesucht wird.
07:18Wenn man dich erwischt, stellt man dich sofort an die Wand.
07:23Und ohne lange zu fackeln.
07:25Aber vorher würden sie dich noch nach allen Regeln der Kunst ausquetschen, bis du es nicht
07:29mehr aushältst und ihnen erzählst, wo du dich herumgetrieben hast.
07:34Sie glauben, dass ich nicht schweigen kann, Genosse Kommandant.
07:38Die haben schon oft versucht, mich weichzuklopfen.
07:42Ich habe, glauben Sie mir, absolut keine Sehnsucht danach, diesen Schlägertypen wieder zu begegnen.
07:47Ich habe, glauben Sie mir, absolut keine Sehnsucht danach, diesen Schlägertypen wieder zu begegnen.
08:17Ich habe, glauben Sie mir, absolut keine Sehnsucht danach, diesen Schlägertypen wieder zu begegnen.
08:47Ich habe, glaube ich, absolut keine Sehnsucht.
08:59Sag die Parole.
09:00Los!
09:01375...
09:02Sprech gefälligst lauter!
09:05016...
09:16Na, da bist du ja endlich.
09:19Hände hoch, aber plötzlich.
09:21Den Sack fallen lassen.
09:37Jetzt wirst du mir hoffentlich keine Ammenmärchen mehr auftischen, du Gauner.
09:41Von wegen keinen Besuch aus Budapest erwartet, hä?
10:15Jetzt sind wir da, Seno.
10:28Stell dir vor, Seno, es wäre Frieden und wir beide machten einen harmlosen Waldspaziergang.
10:42Hat er endlich das Maul aufgemacht?
10:44Herr Oberleutnant, ich melde gehorsamst leider nicht.
10:50Und wie es scheint, hat er seinen letzten Seufzer getan.
10:53Das Herz.
10:56Dann nehmen Sie sich den anderen vor.
11:06Nicht zu ändern.
11:08Das Beste wäre, wenn du noch heute Nacht zurückmarschierst.
11:10Ausgeschlossen.
11:11Begreif doch endlich.
11:12Wenn ich wüsste, woher der Bahnwärter die Medikamente bekam, hätte ich doch längst einen Genossen nach Budapest geschickt.
11:18Hör mal, Datschik.
11:20Du hast doch gesagt, der Heizer will zu den Partisanen.
11:23Das stimmt, zu Bakaritsch.
11:24Gut, dass du die Papiere von ihm hast.
11:26Wir tauschen, du gibst mir seine und er geht mit denen zurück.
11:30Aber...
11:31Das ist ein Befehl.
11:32Dem Lokführer sagst du Bescheid, dass ich als Heizer mitfahren werde.
11:40Einberufung.
11:41Ja.
11:43Zum Arbeitsdienst.
11:48Wie sah dieser Budapester Kurier eigentlich aus?
12:02Hey, hast du die Pistole?
12:12Die haben den Fahrplan kurzfristig geändert.
12:16Du musst dich sofort fertig machen und in einer halben Stunde am Zug sein.
12:20Es geht los.
12:21Aber deine Suppe kannst du schon noch essen.
12:23Nicht zu spät kommen.
12:26Ach, schlaf nicht ein, du Nachtwächter.
12:33Du brauchst schon eine extra Einladung, was?
12:44Anständig hinstellen.
12:56Keiner aufkreuzt, gebe ich ihm zehn Minuten und nicht eine Sekunde länger.
13:00Ach, lassen Sie ihm doch seinen Willen, was stört uns das?
13:03Um ein Exempel zu statuieren, kriegen wir auch morgen 50 Leute zusammen.
13:08Um ein Exempel zu Nin.
13:17Wie tun wir das?
13:38Halt, wo wollen Sie denn hin?
13:41Na, ich muss doch die Bremsen kontrollieren.
13:46Meinetwegen aber schnell.
14:09Dr. Halschmaß kommt raus.
14:11Schnauze halten!
14:23Guten Abend, meine Herren.
14:25Wie versprochen werde ich den Ablauf nicht aufhalten.
14:28Bitte bedienen Sie sich.
14:48Schnauze halten!
15:07Wenn mich nicht alles täuscht, sind Sie der barmherzige Samariter, der aus Budapest den Sack mit Medikamenten gebracht hat.
15:16Vortreten.
15:28Geht's los, Chef? Starten wir nach Budapest?
15:31Nach Notz kann ich auch.
15:32Das könntest du doch nicht machen, Chef. Ich muss nach Budapest.
15:35Na, reg dich nur nicht künstlich auf, Junge. Da kommen wir auch noch hin.
15:38Nimm die Schaufel und kachle ordentlich ein.
15:41Da gewöhnst du dich langsam an die Kohle.
15:44Auf der Rückfahrt hast du das Vergnügen, darunter zu liegen.
15:48Natürlich nur, falls es dir nicht lieber ist, zum Arbeitsdienst einzurücken, du Ischwan-Savo.
15:54Wenn wir kurz vor Budapest sind, springst du beim Stellwerk von der Lok und erledigst alles so, dass wir am
16:00nächsten Morgen zurückfahren können.
16:02Sollte irgendwas dazwischen kommen, musst du mich sofort benachrichtigen.
16:05Ich wohne in der Eisenbahnersiedlung.
16:08Auf der Rückfahrt drossle ich das Tempel am Kilometerstein 941.
16:12Du springst dann rauf und verschwindest unter der Kohle, klar?
16:16Ja, ist klar.
16:19Die Medikamente wirst du von Dr. Harsch im Marv-Krankenhaus bekommen.
16:26Es wäre aber besser, wenn dein Schwiegervater hingeht.
17:00Es wäre aber besser, wenn dein Schwiegervater wäre, wenn dein Schwiegervater wäre.
17:30Es wäre aber besser, wenn dein Schwiegervater wäre, wenn dein Schwiegervater wäre.
17:48Erkennen Sie mich wieder, Herr Doktor?
17:50Ich bin Winze Lang. Sie haben mich nach einem Autounfall behandelt.
17:55Und später hat sie Schwester Veronika mithilfe ihres Vaters und eines Anwalts den Fängen der politischen Polizei entrissen.
18:01Ich habe gedacht, Sie sind Soldat.
18:03Das war ich auch, Herr Doktor.
18:05Wer hat sie zu mir geschickt?
18:07Eine Partisaneneinheit.
18:08Aber die wussten nicht, an wen ich mich wenden muss.
18:10Das habe ich erst über Mutzko erfahren.
18:14Sagen Sie mir, worum es geht.
18:16Meine Zeit ist knapp.
18:17Man hat mich einberufen.
18:19Warum kommt Mutzko nicht selbst?
18:21Er ist verhaftet worden.
18:24Ich bin wegen der neuen Lieferung hier.
18:26Der Weg ist der übliche.
18:28Der Zug fährt morgen früh um sieben wieder zurück.
18:31Nummer der Lokomotive?
18:34375 016.
18:37In dieser kurzen Zeit ist das unmöglich.
18:40Wie soll ich so schnell die vielen Medikamente beschaffen?
18:43Helfen Sie uns, Herr Doktor.
18:45Ich lebe seit mehreren Wochen bei den Partisanen.
18:48Täglich wird die Lage schwerer.
18:50Die Verluste sind hoch.
18:51Wir haben sehr viele Verwundete.
18:53Sehr, sehr viele.
18:55Einem meiner Freunde hat eine Salva aus einer Maschinenpistole beide Beine zerfetzt.
18:59Und er wird sterben, wenn wir ihm nicht helfen.
19:01Und nicht nur er.
19:03Viele andere schweben in Lebensgefahr.
19:04Denn wir haben überhaupt kein Verbandsmaterial.
19:07Keine schmerzstillenden Mittel.
19:09Wir müssen zusehen, dass wir irgendwo Hilfe bekommen.
19:11Ich bitte Sie.
19:13Mutzko hat jede Woche eine Lieferung geholt.
19:16Wir haben getan, was wir konnten.
19:18Dafür sind Ihnen alle dankbar, obwohl Sie keiner persönlich kennt.
19:21Aber die Medikamente reichen nicht.
19:23Wir können die Wunden nicht einmal anständig verbinden.
19:25Verstehen Sie doch, ich darf nicht mit leeren Händen zurückkommen.
19:30Warten Sie mal.
19:43Hallo, Onkel Edde.
19:44Hier ist Harsch.
19:45Mein Besuch ist hier und es ist diesmal ganz dringend.
19:48Er muss schon morgen früh wieder zurück.
19:51Ich bitte um Nachsicht, Onkel Edde.
19:53Ich bin genauso überrascht davon.
19:56Unmöglich.
19:56Die Lage dort ist katastrophal.
19:57Das könnten wir mit unserem Gewissen nicht vereinbaren.
20:01Und in Zukunft, anders geht es ja nicht, wird das sich dann direkt an dich wenden.
20:05Das musst du einsehen, Onkel Edde.
20:07Ich bin beim Arbeitsdienst.
20:09Aber daran darfst du doch nicht scheitern.
20:12Glaub mir, da werde ich viel durchzumachen haben.
20:14Vielen Dank, Onkel Edde.
20:16Ich hätte noch einen Wunsch.
20:18Besuch ab und zu meine Mutter.
20:20Sehr nett.
20:21Vielen Dank.
20:28Also, 375?
20:32016.
20:34016.
20:36Die Lieferung wird wie üblich kurz vor der Abfahrt auf der Lokomotive sein.
20:41Wissen Sie Näheres über Motzko?
20:44Man hat ihn nach Budapest zur politischen Polizei gebracht.
20:48Bevor ich einrücke, werde ich noch alle verständigen.
20:51Motzko wird bestimmt nicht reden, aber Vorsicht ist besser.
20:54Und jetzt müssen Sie mich entschuldigen.
20:56Nur eine Bitte hätte ich noch, Herr Doktor.
20:58Ja?
20:59Ich möchte so gern Vera wiedersehen.
21:01Aber aus Sicherheitsgründen wollte ich nicht ins Krankenhaus und kam in ihre Wohnung.
21:05Das war sehr vernünftig.
21:06Hat Ihnen der Pförtner die Adresse gegeben?
21:07Ja, ich habe ihn gespickt und gesagt, ich will unbedingt privat behandelt werden.
21:11Vielleicht, wenn der Herr Doktor so nett wäre, Sie von hier aus anzurufen,
21:14damit ich mich für heute Abend mit ihr verabreden kann.
21:17Wer weiß, wann ich mal wiederkomme, das verstehen Sie sicher.
21:21Selbstverständlich. Immerhin ist sie Ihre Frau.
21:24Aber ich fürchte, dass aus dem Wiedersehen leider nichts wird.
21:27Vera hat Nachtdienst und wo sie sich im Augenblick aufhält, das weiß ich nicht.
21:30Aus der alten Wohnung sind sie weggezogen und die neue Adresse darf sie mir nicht sagen.
21:35Aber für heute Abend ist eine Aktion geplant.
21:37Ich wäre auch dabei, nur möchte ich die wenigen Stunden vor dem Einrücken mit meiner Mutter verbinden.
21:43Wenn alles glatt läuft, ist Vera zur Nachtschicht im Krankenhaus.
21:47Ich werde meine Mutter bitten, dass sie ihr Grüße von Ihnen ausrichtet.
21:50Ich hatte gehofft, dass sie wenigstens ein paar Minuten herauskommen könnte.
21:53Das hängt davon ab, was nach 20 Uhr geschieht.
21:56Sollten sich Komplikationen ergeben, dann wäre gerade die Nachtschicht Veras Alibi.
22:00Und dann darf sie natürlich nicht verschwinden.
22:03Rufen Sie hier zwischen halb neun und neun an.
22:06Ich werde meine Mutter informieren.
22:09Vielen Dank, Herr Doktor.
22:12Ich wäre sehr froh, wenn ich Vera wiedersehen durfte.
22:16Ich sehne mich so nach ihr.
22:18Die Trennung kommt mir wie eine Ewigkeit vor.
22:21Ja, es ist eine große Freude, jemanden wiederzusehen, den man liebt.
22:25Und es ist schwer, wenn man von ihm Abschied nehmen muss.
22:28Mit einer Einberufung zum Arbeitsdienst.
22:30Zum Himmelfahrtskommando.
22:32Ich habe auch so ein Scheinchen in der Tasche.
22:34Und der echte Inhaber ist längst über alle Berge.
22:40Herr Doktor, haben Sie noch gar nicht daran gedacht, dass...
22:43Wenn Sie sagen wollen, dass ich mich bei einem Verwandten oder einem Genossen verstecken soll,
22:47geben Sie sich keine Mühe.
22:49Ich wüsste niemanden, der die Möglichkeit dazu hätte.
22:52Wer so eine Einberufung bekommt, der wird natürlich sofort registriert.
22:56Das darf man nicht vergessen.
22:58Ich möchte keinem Menschen Schwierigkeiten machen.
23:02Vor allen Dingen aber dürfen wir die nicht gefährden, die anderweitig gebraucht werden.
23:07Das muss ich Ihnen nicht erklären.
23:10Ich wüsste, wo Sie untertauchen können, Herr Doktor.
23:13Dort würden Sie niemanden reinreißen, aber vielen helfen, die Sie dringend brauchen.
23:17Und wo ist das?
23:19Dort, wo man auf die Medikamente wartet.
23:22Hinter der Lokomotive.
23:24Unter den Kohlen ist genügend Platz, Herr Doktor, für zwei Personen.
23:27Und der Lokführer ist bestimmt einverstanden.
23:50Ich verschwinde jetzt.
23:59Herr Weber, einen Augenblick bitte.
24:00Was gibt es denn schon wieder?
24:02Ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten.
24:03Ich glaube, ich habe die Grippe.
24:04Ja, ja, Sie sind auch schon in Tode nahe, Frau Reitie.
24:07Bitte lassen Sie mich doch schnell zum Arzt gehen.
24:09Er erinnert angeblich die Grippe der anderen den Dünnschluss.
24:11Alles faules Simulantenpack.
24:13Sie sollten sich schämen, den Arzt zu belästigen.
24:15Aber ich werde Ihnen sagen, was mit Ihnen los ist.
24:16Du verdammter Leute, Schinder.
24:23Ach was, Herr Weber.
24:25Anfang Oktober ist doch kein Wunder, wo Gott und die Welt die Grippe hat.
24:30Die Entscheidung, wer ein Simulant ist, überlassen Sie besser mir.
24:33Ich habe eine genügend lange Praxis hinter mir, um das mit Sicherheit feststellen zu können.
24:39Jedenfalls danke ich Ihnen dafür, dass Sie mich darauf hingewiesen haben.
24:43Auf Wiederhören.
24:49Haben Sie gehört?
24:51Ja.
24:51Überall spitze.
24:53Ja, ja.
25:01So, bitte.
25:02Dankeschön.
25:03Und weisen Sie Ihre Freunde darauf hin, dass Sie die Rezepte in verschiedenen Apotheken einlösen sollen.
25:08Jawohl, Herr Doktor.
25:14Woher hattest du diesen Sack voll Medikamente, mein Freundchen?
25:22Wer ein gutes Gewissen hat, der haut doch nicht einfach ab.
25:29Warum krümmen Sie sich wie ein Wurm, Cortizor?
25:31Ich habe das Reißen in der Schulter, Herr Oberinspektor.
25:34Da nehme ich schon Schlammbäder und Packung.
25:37Aber ob Sie es mir glauben oder nicht, so richtig wohl fühle ich mich erst, wenn ich mich ordentlich ausarbeiten
25:42kann.
25:43Das hilft mir.
25:46Na, na, na.
25:58Dass der Chef kein Verständnis für mich hat?
26:03Ja.
26:04Na.
26:06Hoffentlich siehst du es ein.
26:08Ich muss was für meine Gesundheit tun.
26:12Und bei der Gelegenheit wirst du gleich ausspucken, was du weißt, du hartnäckiges, rote Schwein.
26:17Nein.
26:19Und was bekommen Sie?
26:26Ach, Herr Apotheker.
26:28Sehen Sie sich das an.
26:30Vier Schachteln Ultraseptil, das kann man doch nicht verantworten, nicht?
26:36Geben Sie ruhig heraus, was auf dem Rezept steht.
26:39Das geht schon in Ordnung.
26:42Vier Schachteln Ultraseptil.
26:43Wieso denn nicht?
26:44Ich habe einen aufgeschnittenen Vorunkel.
26:46Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen gerne mal vorführen.
26:48Ach, das hätte mir gerade noch gefehlt.
26:50Hier, unterschreiben Sie.
26:58Vier.
27:30Das war's für heute.
28:13Untertitelung. BR 2018
28:15. . .
28:44. . .
29:16. . .
29:57Blockieren Sie nicht die Zelle.
29:59Legen Sie sofort den Hörer auf und verschwinden Sie schnell.
30:16Eine Meldung. Demonstration am Bodjani-Denkmal.
30:20Nein, nein. Sie sagen kein Wort.
30:24Aber Sie legen Blumen und Kränze nieder.
30:26Eine Provokation. Ein Hinweis auf demokratische Tradition.
30:30Ich schlage vor, berittene Polizei einzusetzen.
30:34. . .
30:46. . .
30:46. . .
30:46. . .
30:59. . .
30:59. . .
30:59. . .
31:05. .
31:05. .
31:35Untertitelung des ZDF, 2020
32:04Untertitelung. BR 2018
32:34BR 2018
32:41Wenn ich nicht jede Kleinigkeit selbst in die Hand nehme, geht alles drunter und drüber.
32:44Ich melde gehorsams, dass ich sofort Alarm geschlagen habe.
32:47Das ist keine Heldentat. Sie hätten die Aktion schon vorher in Erfahrung bringen müssen.
32:52Ich ordne eine allgemeine Razzia an, alles einsetzen bis auf den letzten Mann.
32:57Je mehr verdächtige Personen Sie in der Stadt aufgreifen, desto besser für uns.
33:01Das erhöht unsere Chance, die Richtigen zu schnappen.
33:05Hauen Sie schon ab.
33:30Verbinden Sie mich mit dem Herrn Oberst.
33:32Jawohl.
33:35Hallo. Meine Verehrung, hier spricht Brenner.
33:40Ich habe Maßnahmen veranlasst. Morgen früh sehen wir weiter.
33:44Ja, natürlich war es eine bolschewistische Kundgebung.
33:47Daran besteht überhaupt kein Zweifel.
33:49Der Kerl, den ich mitgebracht habe, schweigt sich aus.
33:52Haben alles versucht.
33:54Ich fürchte, der bleibt auch stumm.
33:57Allerdings habe ich eine todsichere Vermutung.
34:00Und ich möchte, dass er selbst es mir bestätigt.
34:04Wenn Sie einverstanden sind, würde ich ihn einberufen lassen.
34:07Sie wissen doch, es gibt jetzt so allerlei Dienste.
34:11Ja, genau, denselben Gedanken habe ich auch gehabt.
34:16Ich bedanke mich aufrichtig für Ihr Verständnis, Herr Oberrat.
34:21Und ich versichere Ihnen nochmals, die Ergebnisse bleiben nicht aus.
34:24Danke.
34:25Wiederhören.
34:27Ich habe Ihnen doch einen Befehl gegeben.
34:29Warum stehen Sie noch hier herum?
34:30Chef, ich melde gehorsam, dass ich Sie um etwas bitten möchte.
34:34Wenn Sie mir vielleicht ein paar Tage Urlaub genehmigen würden.
34:36Mein Schwager hat nämlich geschrieben, dass die Trauben jetzt reif sind.
34:40Und Sie werden sicher wissen, dass man mit der Lese nicht zögern darf.
34:43Dann soll er schnellstens ans Werk gehen.
34:45Aber ohne Sie.
34:47Melden Sie sich sofort bei der Bereitschaft.
34:49Wir haben Razzia und keine Weinlese.
34:51Haben Sie das kapiert?
34:53Jawohl, kapiert.
35:05Ich liebe dich.
35:06Vera, ich weiß, dass wir uns eigentlich gar nicht treffen durften.
35:09Aber ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten.
35:11So sehr hast du mir gefehlt, so sehr.
35:13Du ahnst ja nicht, was ich alles durchgemacht habe.
35:16Geschlagen hat man mich, mit Füßen getreten.
35:17Mehr als einmal wollte man mich umbringen.
35:19Und ich dachte schon, das ist dein letzter Seufzer.
35:21War es aber nicht.
35:23Und da habe ich mir geschworen, wenn man mich schlägt, dann schlage ich wieder.
35:26Wenn man auf mich schießt, dann schieße ich zurück.
35:28Einen einzigen Freund habe ich ihm eben gehabt.
35:30Und der wird vielleicht sterben, verstehst du?
35:32Vera, ich habe niemanden auf der Welt als dich.
35:34Ich bin so glücklich.
35:37Komm mal rüber.
35:48Zeigen Sie mir Ihre Papiere.
35:51Da, in die Hauswand stellen.
35:53Sie auch.
35:55Den Ausweis.
35:56Was ist denn los?
35:57Sie haben ja keine Fragen zu stellen.
35:59Ich habe solche Sehnsucht nach dir gehabt.
36:01Wir müssen hier weg, hier ist Razzia.
36:02Ich liebe dich.
36:03Komm schnell, Polizei.
36:04Unauffällig.
36:41Nicht hier, meine Herrschaften.
36:42Das ist zu gefährlich.
36:43Das Stadtwäldchen ist voller Bullen.
36:45Sogar im Wagen des Direktors sitzen welche.
36:46Da gibt es nur Ärger.
36:48Psst.
36:48Passen Sie mal auf.
36:51Ich habe einen prima Tipp für Sie, wo Sie ganz ungestört sind.
36:54Gehen Sie in die Pension Mäuslich.
36:55Pension Mäuslich.
36:56Garantiert wahnsinnfrei.
36:58Da können Sie Ihren Gefühlen freien Lauf lassen.
37:00Sie verstehen mich doch, mein Herr.
37:01Nicht wahr?
37:01Ja, ich verstehe.
37:02Aber leider habe ich keinen...
37:03Na, vielen Dank, Meister.
37:05Vielen Dank.
37:06Der sieht nicht durch.
37:09Wer erleben.
37:10Ich habe nicht einen einzigen Heller.
37:19Was machen wir jetzt?
37:22Genau das, was uns der Clown geraten hat.
37:26Mäuslich, ja?
37:30Du warst sicher enttäuscht, was?
37:33Hm.
37:57Guten Abend.
37:58Verehrung ist die Hand.
38:00Der Clown aus dem Stadtwäldchen schickt uns.
38:03Haben Sie ein freies Zimmer?
38:06Für 20 Minuten, 40 Minuten oder eine Stunde.
38:12Wie bitte?
38:17Ich habe Sie nicht ganz verstanden.
38:19Das heißt, drei Pöngel, fünf oder zehn Pöngel kostet Sie der Spaß.
38:24Ich meine, das Quartier.
38:38Zimmer sechs, eine Treppe links, bis halb zehn gehörte Sehnen.
38:43Danke sehr.
38:53Aber dass Sie mir genau die Zeit einhalten.
38:56Ja, ja, werden wir.
38:59Ja.
39:23Da ist es.
39:24Komm, Vera.
39:25!
39:42Na, ich weiß nicht.
39:43Ich weiß nicht!
39:43Ich weiß nicht.
39:43Da sind wir die Geschenkülle.
39:45Da sind wir.
39:45Na, ich weiß nicht.
39:48Da sind wir jetzt.
40:24Untertitelung des ZDF, 2020
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42:48Na klar!
42:52Name?
42:53Sobo Ischwan
42:55Name der Mutter?
42:57Wertesch Rosalio
43:00Was sehen Sie vom Beruf?
43:03Herzer, Lokomotivschlosser
43:05Ihr Wohnort?
43:06Ui, wie dick
43:08Aus dem Südland, was suchen Sie dann hier in Budapest?
43:11Ich habe meine Einberufung, die liegt auch im Ausweis drin
43:14Ja, das ist sie
43:17Arbeitsdienst, also Kommunist oder Jude
43:21Ach, ich weiß nicht, steht das denn da gar nicht drin, wie?
43:29Haben Sie Ihren Ausweis immer noch nicht rausgesucht?
43:31Na los, los, los
43:44Name?
43:47Ich heiße Vera Lang
43:48Und Ihr Beruf?
43:52Krankenschwester
43:54Sie sind doch verheiratet, wie ich hier sehe
43:56Ja, natürlich, warum denn nicht?
43:59Ich könnte mir gut vorstellen, dass Ihr Mann zu Hause sitzt und auf Sie wartet
44:04Ach, der und zu Hause sitzen, der macht, was er will und ich halte es genauso wie er
44:09Sie müssen wissen, wir leben in Scheidung
44:11Bist du überhaupt eingetragen?
44:16Ach, Sie meinen, ob ich ein Bäckerbuch habe?
44:21Da kann ich Sie beruhigen, natürlich nicht
44:23Und ich sehe auch gar keine Veranlassung dazu
44:25Schließlich habe ich einen ordentlichen Beruf
44:27Wenn ich auch kaum das Salz in der Suppe verdiene
44:30Ach, das ist ein hochinständiger Kerl
44:32Er hat mir zehn Pengel dafür versprochen, Herr Oberinspektor
44:34Aber natürlich nur, wenn ich...
44:36Sie dürfen ihn jetzt nicht mitnehmen
44:37Denn sonst gehe ich ja völlig leer aus
44:39Und ich bin auf das bisschen Geld dringend angewiesen
44:42Allein die Reizwäsche kostet eine Stange Geld
44:44Und selbst für den Lippenstift muss man ein kleines Vermögen hinblättern
44:48Das braucht man dem Geschäft
44:49Sie können mir es glauben
44:51Echter Dordelli
44:53Sie kennen sicher die Plakate auf den Straßen
44:55Die Frau, die Dordelli verwendet, hat das Kaufgeld nicht verschwendet
44:59Jetzt reicht's, ich hab noch mehr zu tun
45:02Sie kommen mit mir
45:05Bloß anziehen
45:07Na, Beeilung, Beeilung
45:30Nein
45:32Lassen Sie ihn doch her
45:35Nehmen Sie ihn nicht mit
45:36Ich bitte Sie
45:36Das ist sicher nur ein Irrtum
45:38In einer Stunde bin ich wieder hier
45:42Das wird eine lange Zeit werden
45:53Ein bisschen lebhafter, wenn ich bitten darf
45:55Wir sind hier nicht im Altersheim
45:57Tempo, Leute
46:08Ich bitte Sie ergebenst, Herr Wachtmeister
46:10Lassen Sie mich nach Hause
46:11Ich schwöre, dass ich nichts getan habe
46:14Seitdem wir hier sind, haben wir doch keinen Bissen bekommen
46:17Mein Mann wird mir eine schreckliche Szene machen, dass ich die Nacht nicht zu Hause war
46:20Und meine drei Kinder weinen sich die Augen nach mir aus
46:23Halten Sie den Mund
46:23Sie bleiben so lange hier, wie wir es für richtig halten
46:26Und damit basta
46:27Platz machen
46:31Kommen Sie
46:37Ja
46:39Das hat er erledigt, Herr Doktor
46:44Nein, er selbst kann leider nicht mitfahren
46:46Aber ich soll Ihnen ausrichten, dass Sie nach heute Nacht
46:53Ich verstehe
46:56Wie Sie meinten, Herr Doktor
46:59Auf Wiedersehen
47:09Bitte festhalten, meine Herrschaften
47:11Wir fahren ab
47:12Noch jemand ohne Fahrschein?
47:50Danke, die Dame
47:58Sie sind zugestiegen
47:59Bitte sehr, hier ist Ihr Fahrschein
48:07Danke, der Herr
48:09Ist noch jemand von den Herrschaften hier ohne Fahrschein?
48:36Danke, der Herrschaften hier ohne Fahrschein
49:10Danke, die Dame
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