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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Hoch soll er leben, hoch soll er leben, nein, hallo.
00:09Weg soll er werden, weg soll er werden, nein, hallo.
00:16Jetzt will er sich wieder verziehen.
00:17Nein, nicht so schüchtern.
00:19Genau, Manu, lass ihn nicht abhauen.
00:26Rette mich.
00:27Na, glücklich sieht aber anders aus.
00:29Du weißt, ich hasse es, im Mittelpunkt zu stehen.
00:39Diesmal scheint es länger zu halten, was?
00:47Gut für ihn.
00:50Eifersüchtig?
00:54So nicht.
00:54Deine Mutter?
01:13Hast du sie angeladen?
01:14Nee.
01:16Ich gehe kurz in die Küche.
01:17Okay.
01:17Mama, was machst du denn hier?
01:27Ja, du klangst so unglücklich vorhin am Telefon.
01:30Bist du jetzt extra hergekommen, weil du dir Sorgen gemacht hast?
01:32Ja.
01:33Familie geht über alles, Schäfchen, oder?
01:35Ja.
01:35Ich gehe kurz in die Küche.
01:58Nein, nein.
01:59Musik
02:28Ben?
02:30Oh Mann.
02:36Hey, hier ist Ben. Leider nur die Mailbox. Hinterlasst mir eine Nachricht nach dem...
02:58Ich habe Ihren Bericht gelesen. Sie bleiben bei Ihrer Aussage?
03:04Ja. Und ich schlafe auch ehrlich gesagt immer noch schlecht deswegen.
03:10Ich meine, ich bin aus dem Hinterhalt raus überwältigt worden, als ich einen Zeugen befragen wollte.
03:15Sie hätten gar nicht erst alleine losfahren dürfen. Aber dann hätten Sie Verstärkung anfordern und darauf warten müssen.
03:20Ja, das stimmt. Aber ich hatte ja wie gesagt keinen Empfang und dann habe ich schon die Schreie gehört.
03:28Von daher war es ja gut, dass ich da war. Ich musste sofort eingreifen.
03:32Radek, wir haben einen Fall.
03:34Also, falls Sie noch Fragen haben, sagen Sie einfach Bescheid, ja?
03:43Alex, ich fahre mit Papst.
03:45Ja.
03:49Oh Papa.
03:50Oh, Stau schon in München.
03:53Oh.
03:54Ich bin so schnell ich konnte.
03:57Mein Glück bist du jetzt da. Die von der vermissten Stelle sind auch schon da.
04:00Ah ja.
04:02Guten Tag, Radek.
04:04Hans Föhringer, der Vater von Eva. Ich möchte aber nicht unterbrechen.
04:09Frau Föhringer?
04:10Ja.
04:11Ist das hier der Rechner von Herrn Droste?
04:13Mhm.
04:14Sie sagten, es kann schon mal vorkommen, dass Herr Droste nachts nicht nach Hause kommt.
04:18Wissen Sie, was er dann macht?
04:19Ja, pokert. Professionell. Aber nur noch gelegentlich.
04:22Aber jetzt betreibt er eine Event-Location.
04:24Naja, ein Catering-Service.
04:26Was er mit seinem eigenen Geld auf die Beine gestellt hat.
04:29Kommt ja nicht jeder aus wohlhabenden Verhältnissen.
04:31Aber gelegentlich zieht es ihn trotzdem noch an den Spieltisch, ja?
04:34Ja, aber an seinen üblichen Stellen war er nicht.
04:36Wir haben ihn die ganze Nacht gesucht.
04:38Und eigentlich mache ich mir auch schon seit Wochen Sorgen.
04:42Was, geht das nicht schneller?
04:44Okay, Sie geben mir sofort Bescheid. Ich sitze wirklich auf heißen Kohlen.
04:48Danke. Wiederhören.
04:50Hey.
04:52Hey.
04:54Wie war das?
04:55Ein Anwalt.
04:57Na, Juni oder Mädchen?
04:58Wofür brauchst du einen Anwalt?
05:00Bitte sag, es ist ein Mädchen.
05:04Was ist los?
05:05Nichts, baby.
05:06Wirklich.
05:07Das zeigt schon.
05:11Du kannst dich nicht immer entziehen.
05:13Ich merke doch, dass ich irgendwas total fertig mache.
05:16Red bei mir, bitte.
05:18Das war vor zwei Wochen.
05:20Haben Sie dann rausgefunden, was das für ein Anwalt war?
05:23Nee, leider nicht.
05:24Ich bin nicht in sein Handy reingekommen.
05:27Das heißt, Sie kennen das Passwort zu dem ja auch nicht.
05:33Ach Schäfchen, worauf hast du dich da bloß eingelassen?
05:35Mama, bitte.
05:36Das hilft dir jetzt wirklich nicht weiter.
05:37Was glauben Sie denn, wo Herr Droste ist?
05:39Keine Ahnung.
05:41Er brauchte seine Ruhe.
05:43Gab's denn auf der Party irgendeinen Ärger mit den Gästen?
05:46Eifers Mutter hat Stress gemacht.
05:47Ah, stimmt.
05:48Die war gestern Abend auch hier.
05:49Tschüss, Romberg.
05:50Ich bin eine Freundin von Ben.
05:51Alexander von Thal.
05:52Inwiefern Stress gemacht?
05:53Die haben sich gestern richtig gestritten.
05:54Wahrheit.
05:55Ben sei ihr ehrlich gesagt.
05:56Die haben sich gestern richtig gestritten.
05:57Wahrheit.
05:58Ben sei ihr ehrlich gesagt.
05:59Von Anfang an nicht gut genug für Eva.
06:00Die respektiert Ben einfach nicht.
06:01Ich denke mal, das wollte er sich nicht länger gefallen lassen.
06:02Ich habe hier noch was gefunden.
06:03Kennen Sie den hier?
06:04Ben ist Glücksbringer.
06:05Ben ist Glücksbringer.
06:06Ist's Blut.
06:07Hat er geklappt?
06:08Was ist das?
06:09Was ist das?
06:10Was ist das?
06:11Was ist das?
06:12Die haben sich gestern richtig gestritten.
06:14Die haben sich gestern richtig gestritten.
06:15Wahrheit.
06:16Ben sei ihr von Anfang an nicht gut genug für Eva.
06:18Die respektiert Ben einfach nicht.
06:20Ich denke mal, das wollte er sich nicht länger gefallen lassen.
06:23Ich habe hier noch was gefunden.
06:25Kennen Sie den hier?
06:26Ben ist Glücksbringer.
06:28Ist's Blut.
06:30Hat er gepokert?
06:35Früher aber, nachdem er die Kohle für den Laden hier zusammen hatte, nicht mehr.
06:40Wo war der?
06:42Hat ihm jemand was getan?
06:45Vielleicht hat ja auch Ben Droste jemandem was getan.
06:48Vereinbarung?
06:49Was denn für eine Vereinbarung?
06:51Ach.
06:52Verstehe.
06:53Danke, Alex.
06:55Frau Föhringer, warum waren Sie gestern auf der Geburtstagsfeier von Ben Droste?
07:12Na, ich habe mir Sorgen gemacht.
07:16Eva hatte am Telefon geweint wegen Ben und da dachte ich, ich rede mal selber mit ihm.
07:21Er sollte ihr nicht die Wahrheit sagen.
07:23Was?
07:25Ich verstehe Sie nicht.
07:27Eine Zeugin hat ihre Unterhaltung mit Ben Droste gehört.
07:30Das klang wie ein Streit.
07:31Und es ging offenbar um eine Vereinbarung, die sie mit ihm getroffen hatten.
07:35Was für eine Vereinbarung?
07:37Was für ein Streit?
07:38Was für eine Wahrheit?
07:44Ben hat seine Event-Location nicht selbst finanziert.
07:49Ich habe ihm das Geld dafür gegeben.
07:52Für die ganze Inneneinrichtung und für die ersten Monate Pacht.
07:56Warum hast du das gemacht?
07:58Weil ich wollte, dass er endlich selbst mal was auf die Beine stellt.
08:02Und ich sollte das für mich behalten.
08:05Und das war die Vereinbarung.
08:09Wo waren Sie nach dem Streit?
08:12Bei mir.
08:14Wir haben Ben gemeinsam gesucht.
08:18Oliver?
08:22Haben Sie ihn gefunden?
08:23Wir haben das Handy geordert.
08:26Wir melden uns.
08:27Wann hat er sich eingewählt?
08:41Drei Uhr morgens.
08:42Er ist direkt von der Party hierher.
08:44Und seitdem nicht mehr bewegt?
08:46Nein, keinen Millimeter.
08:47Bisher ist der Streit mit der Schwiegermutter die plausibelste Erklärung für sein Verschwinden.
08:51Es gibt aber immer noch das Blut.
08:53Spurensicherung hat noch mehr davon gefunden.
08:55Sie vermuten, dass jemand niedergeschlagen wurde.
08:59Dass sie den Freund ihrer Tochter niederschlägt, weil er ihr nicht gut genug ist, halte ich für eher unwahrscheinlich.
09:04Vielleicht hat sie ja was mit dem Pokern zu tun.
09:06Möglich.
09:08Frau Romberg?
09:10Wohnen Sie hier?
09:11Sie sind Kinderein, was denken Sie?
09:16Ich dachte, Sie arbeiten bei Herrn Droste.
09:18Manche Leute haben halt mehrere Jobs.
09:20Ist der Drost der letzte Nacht noch hier gewesen?
09:23Wie kommen Sie darauf?
09:26Sein Handy wurde hier geoutet.
09:31Sorry, Julia.
09:32Ja.
09:41Emma, wo hast denn du das Handy her?
09:43Von da hinten aus der Tasche.
09:45Darf ich das mal haben?
09:48Danke.
09:51Er war also doch hier.
09:53Also, wo ist er?
09:56Sie hatten was mit Herrn Droste, stimmt's?
09:59Läuft das immer noch?
10:01Wollte Eva vielleicht sogar verlassen.
10:03Konnte es aber nicht, weil er sich Geld von der Schwiegermutter genommen hat.
10:05Ben ist für mich wie ein Bruder.
10:09Ohne mich wäre Eva längs Geschichte.
10:16Kommt dir was?
10:18Schon bestellt.
10:20Dass du eine Frau mehr als zwei Mann trifft, das ist das letzte Mal vor zehn Jahren passiert.
10:25Also, wie war's?
10:29Ich glaub, sie ist mir zu behütet.
10:32Ja, und?
10:34Eine Frau ist unsere arme Spucke, die durchschaut dich sowieso viel zu schnell.
10:40Sie denkt, dass ich Angst vor ihr habe und sie in Wirklichkeit mag.
10:44Schlau ist sie auch noch.
10:45Danke, lange nicht mehr gesehen.
10:51Müsste eben öfter kommen.
10:57Sie hat mich ganz ernst angesehen und gesagt.
11:00Ist das nicht ein Grund, mutig zu sein, wenn man sich gern hat?
11:07Aber sie hat auch was Spießiges.
11:08Tochter aus reichem Haus, studiert Management.
11:17Wie heißt sie?
11:20Eva.
11:21Vielleicht ist Eva jemand, der mehr in der sieht als die da.
11:25Und dann kannst du das hier auch endlich mal sein lassen.
11:28Das heißt, die beiden sind also nur wegen ihnen zusammen.
11:31Die beiden lieben sich.
11:33Trotz der bekloppten Schwiegermutter und obwohl sie so verschieden sind.
11:36Und wie kommt das Handy hierher?
11:39Jules, Leon hat mich gehauen.
11:42Keine Ahnung.
11:44Ist nicht meine Tasche.
11:48Ich weiß wirklich nicht, wie sein Handy hierher kommt.
11:51Er war jedenfalls nicht hier.
11:54Jules.
11:56Lisa.
11:58Was ist denn los?
12:00Die DNA-Vergleichsprobe ist unterwegs zu Ihnen.
12:02Rufen Sie uns bitte sofort an, wenn Sie wissen, ob das Blut von Ben Droste ist.
12:04Und machen Sie mal ein bisschen Tempo, ja?
12:07Was ist, wenn er so eine Art Heiratsschwindler ist?
12:10Du meinst, weil Eva Führinger mal ganz viel Geld erben wird?
12:13Ja.
12:15Und jetzt besteht Evas Mutter auf einen Ehevertrag.
12:17Und deswegen hat sich Ben Droste den Anwalt genommen.
12:19Ich bin drin.
12:21Sie hat ihn einfach durchschaut.
12:23Aber weil sie nicht will, dass er ihrer Tochter das Herz bricht,
12:25gibt sie ihm genug Geld, damit er sie nicht schwangersitzen lässt.
12:28Jessica.
12:30Kann auch sein.
12:31Nein.
12:32Guck mal her, bitte.
12:37Schau dir das an.
12:38Er war im Darknet.
12:41Wow.
12:43Ist das denn das Kinderpornos?
12:44Ja.
12:46Hier, das hat er sich alles angeschaut.
12:48Alles Jungs, so acht bis zwölf, würde ich sagen.
12:53Hier, sein Profilname ist Papa347.
12:57Schau mal, wie lange der schon dabei ist.
12:58Fast fünf Monate.
12:59Guck mal, der hat nur ein Bild selber hochgeladen.
13:02Wer?
13:04Jemand pix zu ihm.
13:06Für eine Suchanzeige.
13:07Wer ist das?
13:08Keine Ahnung.
13:10Ich ruf mal Radek an.
13:11Wow.
13:12Also, der hat eine schwangere Freundin, steht aber eigentlich auf kleine Jungs.
13:14Was meinst du, wie viele pädophile, treusorgende Familienväter sind?
13:26Sehr nett, ich bräuchte nur noch einen Löffel.
13:29Alex.
13:35Und?
13:36Ben Drost hat im Darknet nach Kinderpornos gesucht.
13:40Konkret nach Fotos mit einem circa zehn- bis zwölfjährigen Junge.
13:44Dunkle Haare, braune Augen.
13:50Sagen Sie, fehlt heute ein Kind?
13:52Ja, der Louis, der hat heute Probetag mit einer Pflegefamilie.
13:56Können Sie die anrufen?
14:00Geht keiner ran.
14:02Aber das heißt nichts.
14:03Die wollten in den Tierpark, da ist oft schlechtes Netz.
14:05Können Sie den Jungen beschreiben?
14:07Alter, Haarfarbe?
14:10Er ist elf.
14:12Braune Haare, ungefähr 1,60 groß.
14:15Die Mutter ist ein Junkie.
14:16Jules!
14:17Lisa, ich komme gleich.
14:19Kennen er und Herr Droste sich?
14:21Klar.
14:22Ben kennt fast alle Kinder.
14:23Er kommt manchmal her und spielt mit ihnen.
14:27Er ist echt gut.
14:28Ihm vertrauen sie alle.
14:30Das ist Louis.
14:32Bis jetzt hat ihn noch keiner als vermisst gemeldet.
14:34Sollen wir eine Fahndung nach ihm rausgeben?
14:36Noch nicht.
14:37Ich glaube nicht, dass das Louis ist.
14:38Lassen Sie doch Alex warten.
14:39Radek!
14:40Bis dahin hat er sonst was mit dem Kind gemacht.
14:42Ben Droste war mitten in der Nacht im Kinderheim
14:44und eins der Kinder fehlt.
14:45Ist das wirklich wichtig zu wissen, welches Kind genau?
14:48Ja.
14:49Sehr wichtig.
14:50Denn wenn wir uns irren, kriegen die Eltern den Schreck ihres Lebens.
14:53Die Pflegeeltern.
14:55Außerdem besteht Frau Romberg darauf, dass Ben Droste eben nicht im Kinderheim war letzte Nacht.
15:00Das verstehe ich auch warum.
15:01Geh mal her.
15:02Kepler Manuel?
15:03Was macht Ben Drostes Handy in seiner Tasche?
15:17Und was macht Manuel Kepler nachts im Kinderheim?
15:21Gut, dass Ben Droste mit einem Kind untergetaucht ist, ist ja nur eine Möglichkeit.
15:26Eine andere wäre, dass jemand versucht, ihn genau daran zu hindern.
15:30Dann hätte Manuel Kepler seinen besten Freund auf der Party niedergeschlagen,
15:34um zu verhindern, dass er sich an einem Kind vergeht?
15:39Erst mal Entwarnung, Louis geht's gut.
15:42Wie sich herausstellt, hat er die Nacht nicht im Pflegeheim,
15:45sondern bei den Pflegeeltern verbracht?
15:47Gott sei Dank.
15:48Ja.
15:49Warst du noch bei der Heimleitung?
15:50Ja.
15:51Der Junge mit dem gelben T-Shirt ist kein Ziel ihrer Kinder, da sind sie sicher.
15:53Dann geben wir eine Verhandlung raus.
15:54Ja.
15:55Und schickt das Foto an alle Kinderheime in Berlin.
15:57Na endlich.
15:59Aber der Junge ist vielleicht auch nur sein Typ.
16:01Die Tasche gehört übrigens Manuel Kepler.
16:03Mit dem Handy von Ben Droste drin?
16:05Ja.
16:06Was verschweigt er uns?
16:07Findet es raus.
16:08Ich will die komplette Anrufliste.
16:10Wir beide müssen nochmal mit Eva Führinger sprechen.
16:12Aber vorher würde ich noch gerne ein paar Takte mit Ihnen reden, Frau Papst.
16:14Ah.
16:15So, worum geht's?
16:16Frau Papst.
16:17Warum sind Sie eigentlich zu uns in die Vermisstenstelle gekommen, obwohl es eine befristete Stelle
16:31ist?
16:32Pff.
16:33Äh.
16:34Ich dachte, ich könnte was lernen.
16:36Hm.
16:37Aber Sie dachten auch, eine solche Station und eine entsprechende Beurteilung würden
16:43sich gut in Ihrer Vita machen, stimmt's?
16:45Ja.
16:46Das ist in Ordnung.
16:47Das ist nicht verwerflich.
16:48Kann ich gut verstehen.
16:49Aber?
16:50Aber?
16:51Ich habe den Bericht der Staatsanwaltschaft angefordert und mit Ihrem verglichen.
16:57Die decken sich nicht.
16:59Im Bericht der Staatsanwaltschaft ist keine Rede von Schreien, die Sie aber gehört haben
17:04wollen und die Sie als Rechtfertigung für Ihren Alleingang heranziehen.
17:07Es ist doch klar, dass Sie jetzt alle Ihre Haut retten wollen, oder?
17:13Die Befragten wurden unabhängig voneinander vernommen und hatten keinen Grund zu lügen.
17:18Und deswegen gehen Sie jetzt davon aus, dass ich lüge?
17:22Frau Papst, es ist in Ordnung, Fehler zu machen.
17:26Das ist unglaublich.
17:28Die Frage ist, ob Sie in der Lage sind, einen solchen Fehler zu erkennen.
17:33Ich gebe Ihnen die Gelegenheit, Ihre Aussage nochmal zu überdenken.
17:36Also, wenn Sie allen Ernstes mir deswegen eine schlechte Beurteilung geben, dann komme ich damit klar.
17:42Lema?
17:49Ne, du?
17:57Gib das hier nach oben.
17:58Ja.
18:05Hallo, Jessica Papst hier.
18:07Ich würde gern mit Frau Gerstermann sprechen.
18:09Wann kommt ihr denn zurück?
18:13Könnte ich dann spät, also heute gar nicht mehr?
18:18Hören Sie, es ist wirklich wichtig.
18:22Okay, gut, vergessen Sie es einfach.
18:24Danke.
18:26Wollen wir?
18:28Sie sagten, Ihr Freund hat sich häufiger zurückgezogen.
18:31Ja, seit ein paar Monaten schon, aber keine Ahnung warum.
18:34Und er verbringt sehr viel Zeit mit Jules Romberg.
18:36Besucht sie häufig in dem Kinderheim, in dem sie arbeitet.
18:38Ja, die beiden sind sehr eng miteinander.
18:41Am Anfang fand ich das auch komisch.
18:43Und jetzt nicht mehr?
18:44Ne, ich vertraue ihm.
18:47Wissen Sie, ob er nur wegen Jules in das Kinderheim ist?
18:51Nicht nur, er liebt Kinder.
18:53Er kennt halt jedes einzelne mit Vornamen, er spielt manchmal stundenlang mit denen.
18:57Ist Ihnen schon in anderen Situationen aufgefallen, dass er Kinder liebt?
19:00Klar, er hat sich zum Beispiel riesig gefreut, als ich ihm gesagt habe, dass er Vater wird.
19:04Auf Bens Geburtstag gestern, waren da auch Kinder?
19:10Nein.
19:12Ben ist 34 geworden, nicht 14.
19:16Kennen Sie diesen Jungen?
19:17Warum?
19:18Wir haben das Foto auf Bens Rechner gefunden.
19:19Vielleicht der Sohn von einem Freund?
19:20Wissen Sie, ob Ben noch andere Kinderheime besucht hat?
19:21Nein, warum sollte er?
19:22Oder sonst in Kontakt mit Kindern steht.
19:23Warum fragen Sie die ganze Zeit, was Ben mit Kindern zu tun hat?
19:24Weil es möglicherweise mit seinem Verschwinden im Zusammenhang steht.
19:25Sie glauben doch nicht etwa, Ben ist pädophil.
19:26Das ist doch völlig absurd, Schäfchen.
19:27Wir besuchen an Dauernd Kinderheime.
19:28Ja, weil ihr sie unterstützt.
19:29Inwiefern?
19:30Inwiefern?
19:31Wissen Sie?
19:32Warum haben wir das Foto auf Bens Rechner gefunden?
19:33Vielleicht der Sohn von einem Freund?
19:34Wissen Sie, ob Ben noch andere Kinderheime besucht hat?
19:37Nein, warum sollte er?
19:38Oder sonst in Kontakt mit Kindern steht.
19:39Warum fragen Sie die ganze Zeit, was Ben mit Kindern zu tun hat?
19:40Weil es möglicherweise mit seinem Verschwinden im Zusammenhang steht.
19:43Sie glauben doch nicht etwa, Ben ist pädophil?
19:49Das ist doch völlig absurd, Schäfchen.
19:52Wir besuchen andauernd Kinderheime.
19:54Ja, weil ihr sie unterstützt.
19:55Inwiefern?
19:56Wir haben eine Stiftung.
19:58Und das Kinderheim, in dem Jules Romberg arbeitet.
20:00Wird das auch von dieser Stiftung unterstützt?
20:02Also das weiß mein Mann jetzt besser als ich.
20:04Ich kümmere mich um die Firma und eher um die Charity.
20:08Deswegen war er auch gestern Abend auf dem Fundraiser in München.
20:11Frau Föhringer, was ist?
20:15Es gab da so eine komische Situation beim Kennenlernessen vor einem halben Jahr.
20:20Schäfchen!
20:21Mama!
20:22Du sollst mich doch nicht mehr so nennen.
20:24Schön seid ihr da!
20:26Und das ist?
20:27Der Herde!
20:28Danke für die Einladung!
20:30Dankeschön!
20:31Kommt mit!
20:32Schäfchen!
20:33Schäfchen!
20:34So, das ist unsere Küche und das Esszimmer.
20:39Das sind meine Eltern.
20:41Hans und Charlotte.
20:43Das ist Ben.
20:45Freut mich!
20:47Freut mich!
20:48Ja, sie werden nicht glauben, wozu der Hans im Stande ist am Herd.
20:56Komm, wir setzen mit.
21:02Ist alles okay bei dir?
21:04Äh, ja.
21:06Vielleicht was mit dem Magen.
21:09Ich verstehe ja, dass du nervös bist.
21:12Aber ich verspreche dir, keiner friss dich auf, okay?
21:15Meine Eltern sind die Besten, ich schwöre es dir.
21:18Ben hat während des ganzen Essens fast gar nichts mehr gesagt.
21:21Vielleicht hat Papa ihn mal mit den Kindern gesehen?
21:25Aber dann hätte er doch was gesagt.
21:28Fragen wir ihn.
21:29Wo ist er jetzt?
21:30Zuhause.
21:31Er hat sich hingelegt.
21:33Rufen Sie ihn bitte an.
21:34Wir würden ihn gerne im Präsidium sprechen.
21:37Gut, nehmen wir mal an, der Vater hat ihn wirklich wiedererkannt.
21:40Vielleicht ist Ben deshalb untergetaucht?
21:43Erkannt hat er ihn schon vor sechs Monaten.
21:45Stimmt.
21:47Aber vielleicht hat er erst jetzt begriffen, dass Ben pädophil sein könnte.
21:51Möglich.
21:52Du führst ihn befragen durch, ich kümmere mich um die Fahndung.
21:54Okay.
21:56Wie kommt das Handy von Herr Drosten in Ihre Sporttasche?
22:03Keine Ahnung.
22:05Und wie kommt Ihre Sporttasche nachts zu Frau Romberg ins Kinderheim?
22:09Na ja, sie lässt mich manchmal bei ihr pennen.
22:13Haben Sie keine eigene Wohnung?
22:15Sie haben Sex.
22:17Zufrieden?
22:18Ah, okay.
22:20Aber Mitarbeiter von Kinderheimen dürfen doch niemanden reinlassen, oder?
22:23Vor allem nicht nachts.
22:25Jules hat Sonderrechte.
22:28Sie ist quasi in dem Heim aufgewachsen.
22:31Wie praktisch.
22:32Dann konnten Sie ja ungehindert im Kinderheim ein- und ausgehen, Herr Droste und Sie.
22:36Und?
22:38Können wir mal Ihren Rechner sehen?
22:40Wozu?
22:41Waren Sie in letzter Zeit mal im Darknet unterwegs?
22:44Wozu sollte ich?
22:46Um mit Ihrem Freund Ben nach kleinen Jungen Ausschau zu halten?
22:51Wie bitte?
22:52Warum waren Sie beide so oft in dem Heim?
22:54Hat Jules Ihnen dabei geholfen, sich an kleine Kinder ranzumachen?
22:57Sie glauben noch nicht im Ernst.
22:58Herr Kepler!
23:00Wir wissen, dass Herr Droste sich im Darknet gezielt nach Nacktfotos von diesen Jungen umgesehen hat.
23:04Aber doch nicht, um sich daran aufzuckeilen.
23:14Sondern?
23:15Das ist er selbst, Mann.
23:20Das ist Ben, mit zwölf.
23:29Als Kinder waren wir alle in dem Heim.
23:31Ben, Jules und ich.
23:34Wir sind Family.
23:39Menschens Kinder, Ben ist doch kein Täter. Der ist Opfer!
23:45Wir sind bestimmt nicht alle in der Züge.
23:47Wir müssen uns zum Leben schünen.
23:49Aber wir sehen uns auf ihn schonen.
23:51Wir müssen uns zum Leben schünen.
23:55Es ist ein Schügel vidéos.
23:57Wir müssen uns selbst schünen.
23:58Ein Schügel oder wie im Hintergrund haben Sie ein Schügel oder wozen sie sich nehmen.
23:59Das ist, was zu sehen.
24:00Wir müssen uns selbst als unverfalt sein.
24:02Es ist in den Züge.
24:03Wir müssen uns mit den Züge.
24:04Wir müssen uns das nicht nach kommende in der Züge.
24:10Etwa wozu?
24:12Wenigstens hat das Schwein dafür bezahlt.
24:30Inwiefern?
24:31Naja, so viel kann mich sagen.
24:33Das Geld für unseren Laden hier stammt nicht aus dem Poker-Ton hier.
24:35Sie denken, Herr Droste hat den Täter erpresst?
24:38Das haben Sie jetzt gesagt.
24:40Moment mal. Wir dachten, das Geld kommt von Charlotte Föhringer.
24:44So sollte die ihm Geld geben. Die lässt mir ja sogar Miete bei ihrer Tochter bezahlen.
24:49Aber wie kommen Sie darauf, dass Herr Droste immer noch Kontakt mit dem Täter von damals hat?
24:55Weil er es mir gesagt hat.
24:59Boah, fühlt sich das gut an. Das Ding gehört uns. Uns allein.
25:07Bisschen, Digga?
25:08Auf jeden.
25:09Benji?
25:14Ich wusste, dass du es gebacken kriegst.
25:17Was?
25:18Naja, was immer dich die letzten Wochen runtergezogen hat.
25:21Eva hat mich auch schon gefragt, was mit dir los ist.
25:26Fuck, verdammt.
25:29Scheiße, komm her.
25:31Bis gut.
25:31Komm her.
25:32Komm, ist gut.
25:33Bis gut.
25:38Bis gut.
25:38Ich weiß, dass du es sonst gesehen hast.
25:55Ich wusste einfach nicht, wie ich mit dir darüber reden sollte.
25:57Was würdest du machen, wenn du wüsstest, wo das Aschloch ist?
26:06Keine Ahnung.
26:08Ihn anzeigen?
26:09Kann ich nicht.
26:09Das verjährt.
26:10Fuck.
26:11Bist du sicher?
26:13Ja, ich habe langsam mit dem Anruf gesprochen.
26:25Weißt du noch, hast du gesagt, dass es ist Zeit, das Gute festzuhalten?
26:27Ich kann es nur verjetzt halten, wenn ich schweige.
26:33Haben Sie denn eine Idee, wer es...
26:34Ich würde es Ihnen sofort sagen, ich schwöre es.
26:38Ich habe mir echt das Schönstermatert.
26:39Ich habe den Typen ja gesehen.
26:41Aber ich kriege es einfach nicht mehr zusammen, wie der Typ aussah.
26:45Ich habe es vergessen.
26:46Was hat Bernd Roster damit gemeint, dass er schweigen muss?
26:52Nein, dass er etwas verliert, wenn er den Täter offen konfrontiert.
26:56Weil der Mächtiger ist.
26:57Ein Chef.
26:58Sein Chef.
27:01Oder ein Angehöriger, den man nicht bloßstellen will.
27:03Aber Bernd Roster hat keine Familie.
27:05Also bis auf Jules Romberg und Manuel Kepler.
27:09Und die Föhringers.
27:10Was hat Hans Föhringer vor 22 Jahren beruflich gemacht?
27:17Moment.
27:18Das Blut an dem Spielchip ist von Ben Droster.
27:20Er ist vermutlich also wirklich das Opfer.
27:22Und Hans Föhringer ist gerade angekommen.
27:24Soll ich ihn hochholen?
27:25Gleich.
27:26Wie wahrscheinlich ist das eigentlich,
27:29dass der Täter sein Opfer nach 22 Jahren wiedererkennt?
27:33Einfach so.
27:34Das ist eher unwahrscheinlich.
27:35Ich meine, wir vier haben das Kinderfoto mit Ben ja auch nicht in Verbindung gebracht.
27:39Aber umgekehrt.
27:40Ich meine, der Täter, der war ja damals schon ein erwachsener Mann.
27:44Ben würde ihn wahrscheinlich sofort wiedererkennen.
27:47Und Hans Föhringer war Nachhilfelehrer in Kinderheimen,
27:50als Ben Droster zwölf Jahre alt war.
27:53Und zwar unter seinem Geburtsnamen Schrader.
27:55Föhringer ist der Name seiner Frau.
27:57Auch im Kinderheim St. Albrecht?
28:00Ja.
28:02Aber dann ist die Sache doch klar.
28:03Ben Droster trifft den Mann, der ihn als Kind missbraucht hat
28:06und sein zukünftiger Schwiegervater ist.
28:07Deshalb wurde ihm schlecht bei der ersten Begegnung.
28:10Und deshalb sucht er auch im Darknet nach ihm, um ihn dran zu kriegen.
28:13Das macht alles Sinn.
28:14Leider können wir nichts davon beweisen.
28:16Das ist auch nicht notwendig.
28:18Der Missbrauch wäre ohnehin verheert.
28:23Wo waren Sie gestern Abend?
28:25Auf einer Spendengale unserer Stiftung in München.
28:27Und vor Ihrer Arbeit für die Stiftung waren Sie Nachhilfelehrer?
28:31Das ist richtig.
28:31Sie haben auch Ben Droster unterrichtet als er zwölf war.
28:39Wie war er so als Kind?
28:41Er war schüchtern.
28:44Er war so schüchtern, dass er sich kaum getraut hat, etwas zu sagen.
28:49Eigentlich brauchte er keinen Nachhilfeunterricht.
28:51Nur jemanden, der ihm zuhört.
28:54Zu jemanden wie Sie?
28:55Jemand wie ich kann trotzdem ein guter Lehrer sein.
29:04Als Ihre Tochter ihn vor sechs Monaten mit nach Hause brachte,
29:09da hat er Sie gleich erkannt.
29:11Den Eindruck hatte ich ja.
29:13Ich habe ihn auch wieder erkannt, wenn auch er an seinem Namen.
29:17Und hatten Sie keine Angst, dass er Sie an Ihre Tochter verrät?
29:19Verrät ist nicht das richtige Wort.
29:23Ich hatte eher Angst, dass das alles wieder hochkommt.
29:28Der Schmerz, das Leid, die Selbstverachtung.
29:33Ihr Schmerz, Ihre Selbstverachtung.
29:36Ich habe seit 22 Jahren kein Kind mehr angerührt.
29:40Ich wollte mit all dem nichts mehr zu tun haben.
29:42Ich war zutiefst erschüttert über mich selbst.
29:50Das glauben Sie nicht.
29:52Es spielt keine Rolle, was ich glaube.
29:54Man schafft es jedenfalls nicht allein, ohne Therapie.
29:59Und vor allem ohne meine Frau hätte ich das nicht geschafft.
30:02Ihre Frau weiß davon.
30:03Wir haben uns auf der Suchtstation kennengelernt,
30:05in die ich mich gleich nach dem Vorfall mit Ben eingewiesen habe.
30:09Ich habe meinen Beruf als Lehrer aufgegeben.
30:10Alexia.
30:11Danke, Alex.
30:18Frau Föhringer.
30:20Ah, ich wollte gerade mit dem Hund noch mal raus.
30:23Darf ich Sie begleiten?
30:25Ja, natürlich.
30:27Irgendetwas sagt mir, dass Sie nicht wirklich geneigt waren,
30:29den Missbrauchsopfer Ihres Mannes ein Lokal zu finanzieren,
30:34damit er für Ihre Tochter eine bessere Figur macht.
30:36Der Missbrauch ist verjährt.
30:42Ja, das stimmt.
30:45Warum waren Sie damals auf der Suchtstation?
30:46Ich war schmerzmittelabhängiger als Jungfrau.
30:52Sie haben Ben Droste das Geld gegeben, damit er verschwindet, richtig?
31:04Aber er ist nicht verschwunden.
31:07Stattdessen ist Ihre Tochter schwanger geworden.
31:09Also mussten Sie ihn irgendwie anders loswerden.
31:15Das war gar nicht mehr nötig.
31:16Wir haben eine neue Vereinbarung getroffen.
31:24Du hast mein Geld genommen, aber du bist nicht gegangen.
31:28Glaubst du, dass du unter dieser Voraussetzung irgendeine Zukunft mit der Eva hast?
31:32Ich habe dir gesagt, ich lasse mich nicht drum schubsen.
31:36Ja, das respektiere ich.
31:40Dann erhöhe ich den Einsatz.
31:43Wie viel?
31:44Nein.
31:47Wir bekommen ein Kind.
31:49Ich gehe nirgendwo hin.
31:53Aber irgendwas muss ich doch für dich tun können.
31:57Oh ja.
31:59Das kannst du.
31:59Du hältst mir deinen Drecksack vom Mann vom Leib.
32:04Das ist es, was du tust.
32:06Du sorgst dafür, dass er Tennis spielt oder irgendeinen Geschäftstermin hat,
32:08wenn ich mit meiner Frau und meinem Kind zu Besuch komme.
32:13Mach, dass er mir nie wieder unter die Augen tritt.
32:16Verlass dich auf mich.
32:22Vielen Dank.
32:24Ihre Frau hat Ben Droste 200.000 Euro dafür gezahlt, dass er Eva verlasst.
32:29Das tat er aber nicht.
32:32Da dachte ich, wir schaffen es trotz dieser Widrigkeiten eine ganz normale Familie zu werden.
32:38Schätze mal, für Ben waren das mehr als Widrigkeiten.
32:42Er wollte sie nie wiedersehen.
32:44Hätte ich mich nur daran gehalten.
32:45verschwinde.
33:04Entschuldige, ich hätte nicht herkommen dürfen.
33:09Spielen willst du mir nach?
33:10Nein, ich wollte dir nur sagen, dass ich therapiert bin.
33:12Von mir geht keine Gefahr aus.
33:14Ich bin noch froh, Opa zu werden.
33:17Ich will im Leben meiner Enkelkinder eine Rolle spielen.
33:18Was redet ihr?
33:20Bitte, vergib mir.
33:24Und wie haben Sie Ihre Verletzungen Ihrer Frau erklärt?
33:27Verstehe.
33:32Danke.
33:37Auch Ihre zweite Vereinbarung mit Ben Droste wurde gebrochen.
33:41Diesmal von Ihrem Mann.
33:43Also jetzt verstehe ich Sie nicht.
33:46Vor vier Wochen ist Ihr Mann bei Ben Droste im Lokal aufgetaucht.
33:50Daraufhin hat er ihn verprügelt.
33:51Das ist doch Unsinn.
33:53Mein Mann ist im Park überfallen und ausgeraubt worden.
33:56Die Polizei war doch bei uns.
33:58Was ist wirklich auf der Party passiert?
34:01Wo ist Ben Droste?
34:03Das weiß ich nicht.
34:08Mama?
34:10Wo hast Ben bezahlt, damit er mich verlässt?
34:13Was?
34:14Wer sagt denn sowas?
34:15Manuel hat mir gesagt, dass Ben als Kind missbraucht wurde.
34:24Hast du das die ganze Zeit gewusst?
34:28Hast du?
34:39Herr Führinger, wo ist Ben Droste?
34:42Was haben Sie mit ihm gemacht?
34:44Nichts.
34:45Kann ich jetzt gehen.
34:53Sein Alibi steht.
35:00Sie können gehen?
35:11Okay.
35:12Wir müssen die Anrufliste auf Bens Handy durchgehen.
35:17Und die Handys der Führingers überprüfen alle.
35:20Frau Gerstermann?
35:22Ich bin raus aus der Vermisstenstelle.
35:24Sofort.
35:24Frau Papst, was Sie nicht sagen.
35:26Aber meine Assistentin hat Ihnen doch sicherlich erklärt, dass ich heute nicht mehr zu sprechen
35:29bin.
35:29Ich habe noch Resturlaub.
35:30Ich kann sofort woanders anfangen.
35:32Vielleicht in der Wirtschaftskriminalität.
35:34Sie haben es verbockt, Frau Papst.
35:35Sie haben es verbockt, Frau Papst.
35:36Und jetzt wollen Sie schnell die Abteilung wechseln, bevor Ihr Chef Ihnen diesen Weg blockiert.
35:40Nein, ich habe einfach nur gemacht, wozu Sie mir geraten haben.
35:42Ich habe Ihnen gar nichts geraten.
35:47Und schon gar nicht, Ihren Vorgesetzten zu belügen.
35:50Aber ich kann Ihnen gerne einen Tipp geben.
35:52Statt auszuweichen und zu jammern, gehen Sie offensiv mit Ihrem Fehler um.
35:56Und beten Sie dafür, dass Herr Radek diesen Vorfall nicht in Ihrer Beurteilung erwähnt.
36:00Ihre Bewerbungsunterlagen schickt Ihnen meine Assistentin zu.
36:02Auf Wiedersehen.
36:12So.
36:13Los, Frau Papst?
36:15Ich weiß es nicht.
36:18Wisst ihr, was ich mich die ganze Zeit frage?
36:21Warum hat Ben Droste sein Foto ins Darknet gestellt?
36:25Was hat er sich dabei erhofft?
36:27Ich meine, wo kaum, dass Hans Höringer sich bei ihm meldet und sich zu erkennen gibt, oder?
36:32Worauf willst du hinaus?
36:33Ich glaube, er hat darauf gehofft, dass jemand anderer ihm die Fotos zuschickt.
36:37Jemand, der sie mit Föhringer getauscht hat.
36:39Denn sobald Ben die Fotos bekommen hätte, wäre Föhringer dafür dran gewesen, weil er sie gemacht hat.
36:45Aber der Missbrauch ist doch verjährt.
36:46Ja, der Missbrauch schon.
36:48Aber der Besitz und die Verbreitung kinderpornografischen Materials ist eine eigene Straftat.
36:53Und die verjährt nicht, solange das Material noch im Netz kursiert.
36:56Er hat doch zu Charlotte Föhringer gesagt,
36:59bis gestern dachte ich, dass vielleicht doch noch alles gut wird.
37:02Und kurz darauf ist er verschwunden.
37:04Genau.
37:05Aber bis gestern hat er also gedacht, dass er seine Bilder bekommt.
37:08Und dann ist irgendetwas passiert, das ihm diese Hoffnung geraubt hat.
37:11Deswegen wollte Eva unbedingt die Wahrheit sagen.
37:13Er war total verzweifelt.
37:15Was, wenn Charlotte Föhringer genau das begriffen und ihn im Affekt niedergeschlagen hätte?
37:19Und dann?
37:20Ich meine, wie hätte sie ihn alleine wegschaffen sollen?
37:22Die Fahrt von München nach Berlin dauert in der Nacht vier bis fünf Stunden.
37:26Du meinst, dass die Föhringers gemeinsam...
37:27Gemeinsam?
37:28Nicht gemeinsam.
37:29Charlotte Föhringer war nachweislich nach dem Streit mit Ben Droste bei ihrer Tochter.
37:33Sie hätte aber gerade noch Zeit gehabt, Drostes Handy in einer fremden Tasche verschwinden zu lassen.
37:38Dann müsste Föhringer ihn vielleicht alleine weggebracht haben.
37:40Ich habe jetzt hier endlich die Verbindungsdaten von Charlotte Föhringers Handy.
37:45Und sie hat gestern tatsächlich um 23.57 Uhr mit ihrem Mann telefoniert.
37:49Frau Papst, schön Sie zu sehen.
37:52Ben Drostes ist Anwalt.
37:54Ich habe den gerade endlich erreicht.
37:56Die beiden haben gestern kurz vor der Party miteinander gesprochen.
38:00Es ist wohl so, dass der Anwalt das Profil von Ben im Darknet übernommen hat.
38:04Und er hat auch das Gesuch für ihn überwacht.
38:06Damit Ben sich nicht strafbar macht.
38:07Genau.
38:08Jedenfalls hat sich vor kurzem tatsächlich jemand auf das Gesuchen gemeldet.
38:12Aber dann hat sich herausgestellt, dass das so eine Art Troll war.
38:16Ein Wichtigtor.
38:17Der hatte gar keine Bilder.
38:18Und das hat der Anwalt gestern Ben am Telefon gesagt.
38:22Und das war der Grund, warum Ben die Hoffnung verloren hat und Eva alles erzählen wollte.
38:27Wo würdest du ein verletztes Familienmitglied hinbringen?
38:48Aufmachen!
38:49Polizei!
38:50Aufmachen, Polizei!
39:20Ganz ruhig!
39:38Gib mir das Ding!
39:43Gib's mir!
39:50Ja, so!
39:52Jetzt her, komm!
39:54Ich mach dich ein bisschen sauer, ja?
39:57Nur ein kleines bisschen.
40:01Ist nichts passiert.
40:03Ist nichts passiert.
40:04Du bist einfach nur mal hierher gekommen, um uns zu besuchen.
40:08Nicht wahr?
40:09Du kannst uns unser Leben nicht versauen.
40:12Na, das machst du nicht.
40:16Nee, das machst du nicht.
40:18Das wird doch alles...
40:19Das wird doch alles...
40:20Ah!
40:26Ja....
40:30Ich ***
40:31...
40:34...
40:36...
40:40Untertitelung des ZDF, 2020
41:10Untertitelung des ZDF, 2020
41:40Untertitelung des ZDF, 2020
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