- vor 1 Jahr
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KurzfilmeTranskript
00:00Die Wohnung für 48 Stunden reservieren, aber das Objekt ist natürlich sehr gefragt.
00:06Hier, beraten Sie sich in Ruhe.
00:08Nie Real Estate? Guten Tag, was kann ich für Sie tun?
00:12Mhm, ich will bitte.
00:14Wo ist Laura? Immer noch krank?
00:19Die beiden beißen an.
00:21Meinst du?
00:30Kommen Sie. Alles gut.
00:3820 verschiedene Einheiten mit bodentiefen Fenstern und Terrassen.
00:43Bei der Ausstattung von den Bädern und von den Küchen können wir gerne auf Ihre individuellen Wünsche eingehen.
00:48Hier nochmal das Exposé für Sie.
00:50Vielleicht schauen Sie sich einfach nochmal in Ruhe um und lassen alles auf sich wirken.
00:53Ich warte draußen auf Sie. Ja?
00:55Vielen Dank.
00:55Danke.
00:57Jetzt haben wir uns das vorgestellt, oder?
01:00Ja, da haben wir noch klar, dass es nicht ist.
01:30Halt an. Halt an!
01:38Hör auf damit. Hör auf.
01:40Lass das. Alle sollen wissen, was du gemacht hast. Voll gewaltiger.
01:44Was kann ich denn noch machen?
01:46Ich sorge dafür, dass du keinen Ärger kriegst, obwohl jeder weiß, dass du keine Krippe hast.
01:52Bleib zu Hause, solange du willst.
01:54Aber du musst damit aufhören, falsche Anschuldigungen zu verbreiten.
01:57Voll gewaltiger.
01:57Laura, bitte. Such dir professionelle Hilfe. Bitte.
02:06Lassen Sie uns doch endlich in Ruhe!
02:24Laura?
02:25Janice, der war hier. Der hat mich angegriffen.
02:29Laura?
02:30Laura, wer hat dich angegriffen?
02:32Der ist jetzt weg, aber der kommt wieder.
02:34Wieso erbringt der mich um?
02:35Hast du die Polizei gerufen?
02:36Laura?
02:39Laura?
02:40Laura?
02:40Laura?
02:55Laura?
02:57Laura?
02:57Laura?
03:01Laura!
03:31Die Kette ist rausgebrochen.
04:01Das ist unmöglich, dass jemand die Kette rausbricht und dann nichts an der Türkante
04:10zu sehen ist.
04:11Vielleicht hat sie den Einbruch nur fingiert.
04:14Aber sie hatte Angst.
04:16Ihre Arbeitskollegin hat sie gesagt, er habe sie angegriffen, er wolle sie umbringen.
04:22Wer ist er?
04:24Keine Ahnung.
04:25Vielleicht der hier?
04:27Laura Winter und Felix Dreyer, was wissen wir?
04:34Ich habe mit den Kollegen von Sexualdelikte gesprochen, die beiden hatten schon einmal
04:39miteinander zu tun.
04:40Was?
04:41Vor acht Jahren hat Laura Winter Felix Dreyer wegen Vergewaltigung angezeigt.
04:46Wie alt war sie da?
04:4720?
04:48Ja, sie war damals seine Praktikantin, frisch von der Schule, erstes Jahr.
04:51Wie, die haben damals schon zusammengearbeitet und jetzt auch?
04:55Laura Winters Aussage nach hat er sie bereits im Job sexuell belästigt, sie hätte ihn zurückgewiesen.
05:02Daraufhin hat er sie entlassen und sie nach dem letzten Arbeitstag in ihrer eigenen Wohnung
05:06vergewaltigt.
05:07Und laut Dreyers Aussage?
05:08Er sagt, er war nicht in ihrer Wohnung.
05:10Soll ich mal raten, Aussage gegen Aussage, keine Beweise?
05:14Sie ist erst zwei Tage später überhaupt zur Polizei.
05:17Hm.
05:18Nicht gut für die Glaubwürdigkeit.
05:19Es ist schwer, gleich zur Polizei zu gehen.
05:21Weiter.
05:22Felix Dreyer wurde freigesprochen, er hatte ein Alibi von seiner Frau.
05:27Laura soll sich das alles nur ausgedacht haben und reagiert immer noch so stark auf ihn,
05:32acht Jahre später.
05:33Nach dem Prozess ist die Familie Dreyer weggezogen, nach München.
05:37Felix, seine Frau Sophie und die Tochter Hannah, damals neun.
05:41Und jetzt kommen sie zurück und er fängt ausgerechnet in der Firma an, in der sie arbeitet.
05:46Zufall?
05:57Guten Tag.
05:58Was kann ich für Sie tun?
05:59Guten Tag.
06:00Radek, LKA-Vermissenstelle.
06:01Wir möchten gern zu Herrn Dreyer, Felix Dreyer.
06:04Zu Herrn Dreyer kann ich Ihnen zeigen.
06:06So, hier in Flodern, bitte.
06:10Sie sind Frau Fese?
06:12Ja, genau.
06:13Sie haben letzte Nacht die Polizei gerufen?
06:15Mhm.
06:16Dann würden wir uns gerne kurz mit Ihnen unterhalten.
06:19Na klar.
06:20Hier entlang.
06:21Laura ist verschwunden?
06:28Und was habe ich damit zu tun?
06:31Ähm, nur um das mal klarzustellen.
06:33Laura Winter arbeitet hier.
06:35Sie kommen zurück nach Berlin und fangen in derselben Firma an?
06:38Das hätte ich doch nicht ahnen können.
06:40Glauben Sie, ich hätte den Job angenommen, wenn ich das gewusst hätte?
06:43Ich war aufrichtig froh, die Sache endlich hinter mir zu haben.
06:46Also Zufall?
06:47Ja.
06:48Dummer, dummer Zufall.
06:50Wir arbeiten eigentlich hier schon länger zusammen.
06:53Ein eingespieltes Team.
06:55Fast wie eine Familie.
06:57Das ist Laura Winter.
06:58Sie macht die Präsentationen.
07:00Laura, das ist der Felix Dreyer.
07:03Hallo.
07:08Unser neuer Verkaufsleiter.
07:13Ja, und hier ist Meinhard Groß.
07:27Ich war genauso überrascht wie Sie.
07:30Sie haben Laura Winter vor acht Jahren entlassen.
07:33Ist das richtig?
07:34Ja.
07:35Mir blieb nichts anderes übrig.
07:37Angeblich haben Sie sie bei der Arbeit sexuell belästigt.
07:40Hören Sie, ich bin damals von allen Vorwürfen freigesprochen worden.
07:44Laura hat mich bedrängt.
07:46Sie hat mir Avancen gemacht.
07:48Und als ich ihr klargemacht habe, dass ich glücklich verheiratet bin,
07:53da hat sie gedroht, meine Frau anzurufen und zu behaupten, wir hätten eine Affäre.
07:58Ich musste sie entlassen, um sie vor sich selbst zu schützen.
08:03So schlimm, ja?
08:05Ja.
08:06Sie weisen eine Frau zurück und die klagt Sie der Vergewaltigung an.
08:10Sie wussten nichts von den Vorfällen vor acht Jahren?
08:13Nicht bis gestern.
08:15Als plötzlich dieses Settel im Fahrstuhl hing.
08:18Und nachts dann Lauras Anruf.
08:20Was haben Sie gedacht, als Laura Sie angerufen hat?
08:23Keine Ahnung.
08:24Ich war erschrocken.
08:25Besorgt.
08:26Es war klar, dass sie panisch Angst hatte.
08:29Aber sie hat keinen Namen genannt.
08:31Nein.
08:32Sie sind sich ganz sicher.
08:33Ja, habe ich schon gesagt.
08:36Was denken Sie, wen hat sie gemeint mit er hat mich angegriffen?
08:39Jedenfalls nicht Dreier.
08:41Echt nicht?
08:42Nach dem Ding hier?
08:44Ja, da wusste ich doch nicht mal, dass der Settel von Laura war.
08:50Wie gut kennen Sie Laura?
08:53Sie ist sehr gut in ihrer Arbeit.
08:55Sie ist immer pünktlich, immer fleißig.
08:57Und privat?
08:59Na ja, so gut kenne ich sie doch nicht.
09:01Aber in ihrer allergrößten Not ruft sie ausgerechnet Sie an.
09:08Wenn sie so große Angst hatte, warum hat sie dann nicht selbst die Polizei gerufen?
09:12Gute Frage.
09:13Entschuldigung?
09:14Kann ich Sie kurz sprechen?
09:16Na klar, gern.
09:17Polizei, oder?
09:18Ecke Afermistenstelle, Amiri.
09:19Meiner groß, hallo.
09:20Auch ein Kaffee?
09:21Danke, nein.
09:22Sie sind wegen Laura hier, ne?
09:23Wegen der Sache zwischen ihr und Dreier.
09:24Wir sind hier, weil Laura Winter seit letzter Nacht verschwunden ist und die Umstände unklar sind.
09:25Wirklich?
09:26Was ist unklar?
09:27Was ist unklar?
09:28Ich meine, ist doch klar, vor wem die hier Angst hatte, oder?
09:30Ach ja?
09:31Erzählen Sie doch mal.
09:32Seit dem Tag, als der Dreier hier aufgetaucht ist, ging ja alles drunter und drüber.
09:33Das ist Laura Winter, Sie macht die Präsentationen. Laura, das ist Felix Dreier.
09:34Hallo.
09:35Und unser Neuer-Kollner ist hier.
09:36Hallo.
09:37Hallo.
09:38Hallo.
09:39Hallo.
09:40Hallo.
09:41Hallo.
09:42Hallo.
09:43Hallo, Frau.
09:44Hallo.
09:45Hallo.
09:46Hallo.
09:47Hallo.
09:48Hallo.
09:49Hallo.
09:50Hallo.
09:51Hallo.
09:52Hallo.
09:53Hallo.
09:54Hallo.
09:55Hallo.
09:56Hallo.
09:57Hallo.
09:58Hallo.
09:59Hallo.
10:00Hallo.
10:01Hallo.
10:02Hallo.
10:03Hallo.
10:04Hohe.
10:05Hallo.
10:06Holl Mac summar videre clothing.
10:07Ohne robben.
10:08Neuer Verkaufsleiter.
10:09Ja.
10:10Und hier ist Meinhard Groß.
10:11Meinhard, hier ist Felix Dreier.
10:12Willkommen.
10:14Wir haben viel von Ihnen gehört, natürlich nur Gutes.
10:18Darauf gute Zusammenarbeit.
10:20Hm.
10:21Das war vor einer Woche?
10:25Genau.
10:26Ich schätze, sie hat am Anfang noch irgendwie versucht, damit klarzukommen.
10:29laura hier dein team danke morgen morgen morgen laura der neue prospekt ist wirklich gute arbeit
10:59ja
11:29Warst du okay?
11:38Mhm.
11:41Brauchst du Hilfe?
11:43Nee, ich komm gleich rein.
11:47Okay.
11:57Kurz darauf hat sie sich krank gemeldet und fehlt es RTL.
11:59Dann haben diese Angrippe angefangen.
12:03Das hier, überall in der Nachbarschaft.
12:07Und das hier.
12:18Niemand glaubt mir.
12:20Seit acht Jahren glaubt mir niemand, dass er mich vergewaltigt hat.
12:25Wie kann ein Mann glauben, dass er sich mit Gewalt
12:27einfach nehmen kann, was er will.
12:31Und dann auch noch einfach so davonkommt.
12:36Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt.
12:39Und die meisten trauen sich nicht mal, den Täter anzuzeigen.
12:42Ich hab das gemacht und er wurde nicht verurteilt.
12:47Dann hab ich versucht, damit abzuschließen und damit klarzukommen.
12:52Aber was soll ich jetzt machen?
12:53Ich kann nicht mit ihm arbeiten.
12:55Und ich will nicht, dass er mir jedes Mal, wenn ich gerade wieder klarkomme,
13:00alles nimmt, was ich hab.
13:02Und ich will nicht, dass ich meinen Job nicht weitermachen kann.
13:06Ich will, dass er geht.
13:07Und dafür will ich kämpfen.
13:11Ich weiß nur nicht, wie.
13:15Ja, nachdem sie das rumgeschickt hatte, wusste ich natürlich Bescheid.
13:19Wenn Sie mich fragen, der war's.
13:22Der Dreier.
13:24Alibi hin oder her.
13:26Das hat sie in der Firma rumgeschickt.
13:29Und alle Kollegen.
13:29Was ist mit Ihrer Hand passiert?
13:34Interessiert ist Sie überhaupt, was wir damals durchgemacht haben?
13:36Freunde haben plötzlich nicht mehr angerufen.
13:38Hannah's Nanny hat gekündigt.
13:40Und das fängt jetzt alles wieder an.
13:41Wo waren Sie gestern Nacht?
13:44Okay.
13:45Ich war bei ihr.
13:47Und das fällt Ihnen jetzt ein.
13:48Aber ich wollte nur mit ihr reden.
13:49Und das wollen wir Ihnen glauben.
13:52Sie ist auf mich losgegangen.
13:54Lauf hier!
13:55Verschwinde!
13:56Ich tu dir doch nichts.
13:58Ich will nur mit dir reden.
13:59Es tut mir alles so leid.
14:02Alles.
14:04Die Entlassung damals.
14:06Ich hab dich wirklich geliebt.
14:12Bist du wahnsinnig?
14:16Ich wollte nie, dass es so endet.
14:19Raus!
14:21Das hilft dir jetzt doch keinem.
14:29Ich bin dann in einem Taxi nach Hause.
14:40Sie hatten also doch ein Verhältnis?
14:43Ja.
14:45Vor acht Jahren haben Sie beide was anderes ausgesagt.
14:47Tja.
14:48Tja.
14:48Warum wohl?
14:51Ich habe eine Affäre beendet.
14:54Und dann beschuldigt sie mich erst der sexuellen Belästigung und dann der Vergewaltigung.
15:00Da schien die Wahrheit nicht mehr viel Sinn zu machen.
15:02Wo ist Ihre Frau davon?
15:03Fragen Sie sie.
15:05Das werden wir.
15:05Ist Ihnen eigentlich schon mal der Gedanke gekommen, dass Sie mir was anhängen will?
15:11Diese Frau ist verrückt.
15:18Nach jetzigem Stand war Dreyer der letzte, der Laura Winter lebend gesehen hat.
15:22Die Blutspuren in Ihrer Wohnung waren nur von ihm.
15:24Kein Blut von ihr.
15:26Und nur Ihre Fingerabdrücke auf dem Messer.
15:28Sie hat keine Geschwister, keine Freunde, von denen wir wissen.
15:31Und Ihre Eltern leben in Westdeutschland.
15:32Haben schon eine ganze Weile nichts von ihr gehört.
15:34Krankenhäuser?
15:35Nichts.
15:36Keine Laura, keine nicht identifizierten Leichen.
15:39Guck mal, außer dem hat das Labor bestätigt, ja, dass die Türkette von innen aufgebrochen wurde.
15:43Also jemand hat einen Schraubenzieher genommen, Hebel angesetzt.
15:45Genau hier, peng, offen.
15:47Es muss aber nicht Laura gewesen sein.
15:49Sie hatte doch damals eine Affäre mit dem Dreier.
15:51Ja, von der beide geschwiegen haben.
15:53Okay, bei ihm verstehe ich das.
15:54Er ist verheiratet.
15:55Warum lügt sie?
15:56Ganz einfach, weil man ihr sonst die Vergewaltigung noch weniger geglaubt hätte.
16:00Gut, Möglichkeit 1.
16:02Dreyer lässt Laura Winter verschwinden, um sie endlich zum Schweigen zu bringen.
16:06Möglichkeit 2.
16:08Laura Winter verschwindet von sich aus, um Dreyer zu belasten.
16:11Dafür würde die Kette sprechen.
16:13Wir müssen die Aussage des Taxifahrers überprüfen, der ihn angeblich nach Hause gebracht hat.
16:16Okay.
16:16Noch was.
16:18Dieser Kollege, Meinhard Groß, der konnte es ja kaum erwarten,
16:21Dreyer zu belasten.
16:23Ich habe mich mal umgehört.
16:25Angeblich hat er auf Dreyers Posten spekuliert und war stinksauer, als er ihn nicht bekommen hat.
16:29Fühlt sich übergangen und kriegt dann einen Chef vor die Nase gesetzt, dem diese alte Geschichte nachhängt.
16:34Da wäre ich auch an die Pist.
16:35Was ich nicht verstehe, wenn sie solche Angst vor ihm hatte, dass sie mit dem Messer auf ihn losgegangen ist, wieso lässt sie ihn dann überhaupt rein?
16:47Ihr meint, sie hat ihm eine Falle gestellt.
16:50Lauras Verbindungsdaten.
16:52Eine knappe Stunde vor ihrem Notruf an Jenny hat sie ihn angerufen.
16:56Den Dreyer?
16:58Sie?
16:58Ja, seinen privaten Anschluss bei sich zu Hause.
17:02Und nicht nur einmal.
17:03Wie oft?
17:04Oft.
17:06Marc?
17:07Lucio?
17:07Mhm.
17:07Schnieke!
17:28Das mit deiner Mutter, hat sich das eigentlich geklärt?
17:36Keine Ahnung, die meldet sich nicht.
17:37Okay, heißt das alles gut?
17:41Du, wenn man dich wegen Vergewaltigung anzeigen würde, ne?
17:46Würdest du denn hierher zurückkommen?
17:48Ich meine, er zieht ja schon weg.
17:50Lässt alles hinter sich.
17:52Aha.
17:54Guten Tag, Elbe und Lohmann, LKA, Vermisstenstelle.
17:57Dürfen wir reinkommen?
17:59Aha.
18:00Danke.
18:01Ja, was erwarten Sie denn?
18:03Also ganz ehrlich, wenn diese Frau nicht wieder auftaucht, ich wäre nicht böse drum.
18:06Sie hat sie also gestern Abend angerufen?
18:08Ja, gestern und vorgestern und viele Male davor.
18:11Was wollte sie denn?
18:14Hanna, Schatz, lässt du uns einen Augenblick alleine?
18:17Ja.
18:18Was sie wollte?
18:27Unsere Familie terrorisieren.
18:29Ihr Mann ist ein Monster.
18:30Wieso schützen Sie ihn?
18:31Er hat sie betrogen und mich missbraucht.
18:33Hören Sie auf, wie ihn zu lügen?
18:36Ich bin nicht verrückt.
18:36Ich war in Therapie.
18:38Wir können uns auch treffen.
18:39Dann erzähle ich Ihnen, was damals passiert ist.
18:40Du doch endlich was.
18:50Das werde ich.
18:51Ich verspreche es.
18:52Sie wissen doch, was passiert ist.
19:18Diese Frau hat versucht, meinen Mann zu erstechen.
19:19Wie lange war Ihr Mann gestern Abend weg und wann genau ist er zurückgekommen?
19:23Geht das schon wieder los?
19:26Müssen wir uns jetzt schon wieder rechtfertigen, ja?
19:28Diese Frau hat versucht, unsere Tochter da mit reinzuziehen.
19:32Aber das ist doch total super.
19:33Jetzt haben wir doch fast alles gekriegt, ne?
19:34Die Shorts, die T-Shirts.
19:38Brauchst du sonst noch was?
19:40Eine Winterjacke zum Beispiel?
19:42Da können wir nächste Woche noch mal zum Kudamm, oder?
19:45Ja.
19:47Wieso haben Sie für ihn gelogen?
19:49Hauen Sie ab oder ich rufe die Polizei.
19:52Sie leben mit ihm, Sie schlafen mit ihm.
19:54Wie bringen Sie das fertig?
19:55Ich habe gesagt, Sie sollen gehen.
20:04Sie haben eine richtige Klatsche.
20:07Weißt du, was du da sagst?
20:08Ich war kaum älter als du.
20:16Wer kümmert sich denn mal um uns?
20:19Wenn ich das jetzt mal so fragen darf, warum sind Sie dann nach Berlin zurückgekommen?
20:24Felix hat ein super Jobangebot bekommen.
20:26Das konnten wir nicht ablehnen.
20:28Außerdem, nach acht Jahren muss doch auch mal Ruhe sein.
20:30Aber Sie beide arbeiten zusammen, oder nicht?
20:33Ich bin Maklerin.
20:33Sie vermarkten Objekte von New Real Estate.
20:36Das heißt, ein neuer Job hilft eigentlich auch Ihnen, oder sehe ich das falsch?
20:41Ihr Mann hatte eine Affäre mit Laura Winter.
20:43Ja.
20:44Und?
20:45Wie haben Sie davon erfahren?
20:47Er hat es mir erzählt.
20:50Ja, das war nicht schön.
20:53Es hat wehgetan.
20:54Und nein, er hat mich seitdem nicht wieder betrogen.
20:57Er hat es beendet.
20:59Und ob Sie es glauben oder nicht, das hat uns mehr zusammengeschweißt denn je.
21:02Ich vertraue meinem Mann.
21:04So sehr, dass Sie ihm ein Alibi gegeben haben?
21:07Was hat das denn mit Vertrauen zu tun?
21:08Der war zu Hause.
21:09Okay.
21:11Dürfte ich noch ganz kurz Ihre Toilette benutzen?
21:14Ja, klar.
21:15Treibbüro, zweite Tür rechts.
21:23Also, wenn da einer nach Berlin zurück wollte, dann Sie.
21:26Ich kenne den Typ.
21:27Karriere über alle, bist du?
21:28Du warst nicht wirklich auf dem Klo, oder?
21:30Ein trenntes Schlafzimmer.
21:31Also, ich glaube, die Ehe ist nicht so toll, wie sie uns Glauben machen will.
21:34Getrenntes Schlafzimmer, weil ein Mann vergewaltiger ist?
21:36Vielleicht schnarcht er ja viel an getrenntes Schlafzimmer.
21:38Warum rufst du mich nicht zurück?
22:00Kapier ich nicht.
22:04Wenn ich anrufe, machst du eine Riesenwelle, ruf ich nicht an, ist auch scheiße.
22:08Ich mache keine Riesenwelle.
22:09Ich will nur wissen, ob du dein Problem geregelt hast.
22:12Die geht dir eigentlich noch nach Nepal?
22:13Was?
22:15Nepal.
22:16Es hieß mal im Radio, die hätten da ein Hurricane oder so.
22:19Man sollte seine Haare in Säcke stopfen und da hinschicken, statt Sandsäckungen.
22:23Dämme zu stopfen oder als Barriere oder so.
22:27Das war ein Erdbeben und ist schon eine Weile her.
22:28Ein Hurricane gab es auf Haiti.
22:32Also schick ich die nicht, oder was?
22:34Nein, ich glaube, musst du nicht.
22:37Ja, und was ist mit Haiti?
22:38Vielleicht brauchen die die da, wenn Nepal sich erledigt hat.
22:40Mama, die Miete.
22:44Ich habe mich ja einig, das sagt die ganze Zeit.
22:47Nee, du redest von nichts als Haaren.
22:50Das ist alles geklärt.
22:51Die zahlen ein bisschen mehr und die fordern ein bisschen weniger.
22:55Das ist alles gut.
22:56Ich frage mich, was ich als Säcke nehmen soll.
22:58Hast du das schriftlich?
23:01Ja.
23:02Ja, hilft mich für blöd.
23:03Da ist meine nächste Kundin.
23:07Na, Frau Schneider?
23:09Hallöchen.
23:10Käffchen?
23:10Ach, gut, die Idee.
23:11Kleine Massage.
23:12Noch besser.
23:13Dieser Hurricane in Nepal, schrecklich, finden Sie nicht?
23:16Schon wieder?
23:17Mhm.
23:31Radek?
23:32Hm?
23:33Schau mal hier.
23:34Das ist aus Laura Winters E-Mail-Postfach.
23:37Betrefft dein acht Jahre altes Problem.
23:39Der Absender ist Mannhard Groß.
23:40Es ist der, der auf Dreiers Posten scharf war.
23:42Und es war an Lauras letzten Arbeitstag,
23:44bevor sie sich halt krank schreiben lassen.
23:46Ich weiß vielleicht eine Lösung.
23:50Hm.
23:57Welche Lösung haben Sie Frau Winter denn angeboten?
23:59Lassen Sie mich raten, was immer es war, es ging Ihnen mehr darum, Dreier loszuwerden, als Laura zu helfen.
24:09Es ging ja schlecht.
24:11Der hat schon fast keine Luft von bekommen, wenn er sie bloß ansah.
24:12Sie wollten Dreier aus dem Weg räumen, weil er sie ihre Beförderung gekostet hat.
24:16Was haben Sie Laura Winter gesagt?
24:20Sie ist gleich noch am selben Tag zu mir gekommen.
24:22Du hast gesagt, du kannst mir helfen.
24:28Na ja, ja.
24:31Vielleicht sollte ich doch nochmal zur Polizei gehen.
24:35Die Polizei kannst du vergessen.
24:38Wie die was machen.
24:41Dann müsst ihr denen vielleicht ein bisschen auf die Sprünge helfen.
24:44Nehmen wir mal an,
24:46man könnte beweisen, dass er bei dir in der Wohnung war.
24:49Dass er dich angegriffen hat.
24:51Mit anderen Worten, Sie haben einer schwer traumatisierten Frau geraten,
25:04eine Straftat vorzutäuschen, damit Sie Ihren Rivalen loswerden.
25:08Ich hatte den Job verdient.
25:10Kann sein.
25:11Aber ich schätze, das hier kostet Sie Ihren jetzt.
25:14Und ich würde an Ihrer Stelle mit einer Anklage rechnen.
25:20Laura Winter hat sie anklagt.
25:21Nicht nur zu Hause, auch hier im Büro.
25:24Sie wollte Ihnen eine Falle stellen.
25:26Hätten Sie mir das geglaubt?
25:28Warum nicht?
25:30Sie hat mich angerufen und mich um ein Gespräch gebeten.
25:33Den Rest wissen Sie.
25:34Kaum war ich da, ist sie mit einem Messer auf mich los.
25:37Sie hat das alles inszeniert.
25:39Nichts als dumme Lügen, genau wie damals.
25:41Aber eine Sache bleibt.
25:43Sie haben Laura Winter als letzter lebend gesehen.
25:45Ich habe dieser Frau nichts getan.
25:49Mein einziger Fehler war, dass ich eine Affäre beendet habe,
25:52weil ich meine Frau und meine Tochter liebe.
25:55Sie sind ein Prinz in meinen Augen.
25:57Weisen Sie mir etwas nach oder lassen Sie mich meine Arbeit machen.
26:01Er sagt tatsächlich die Wahrheit.
26:24Der Taxifahrer hat alles bestätigt.
26:26Ort, Zeit, blutende Hand.
26:29Als Laura ihren Notruf an Jenny abgesetzt hat,
26:31saß Dreyer bereits im Taxi nach Hause.
26:33Das stimmt also.
26:34Sie hat alles nur erfunden?
26:35Mhm.
26:36Und trotzdem, wir waren noch so überrascht,
26:37dass sie so häufig bei den Dreyers angerufen hat, ne?
26:39Ja, einmal haben die zurückgerufen.
26:41Was?
26:42Ich habe hier die Gesprächsliste vom Festnetz zu Hause.
26:45Ein Anruf um halb drei Uhr nachmittags.
26:48Am Tag ihres Verschwindens.
26:49Nachmittags?
26:51Die Dreyers arbeiten noch beide.
26:53Ich glaube, ich weiß, wer das war.
27:03Hallo.
27:04Hallo.
27:05Hi.
27:05Guten Tag.
27:07Danke, dass Sie gekommen sind.
27:08Sie können ruhig du sagen.
27:11Cool.
27:13Du hast Laura angerufen.
27:15Warum denn?
27:17Um mich mit ihr zu treffen.
27:19Ich wollte bloß mit ihr reden.
27:20Und sie bitten, uns endlich in Ruhe zu lassen.
27:23Aber war eine blöde Idee.
27:26Dein Vater und ich,
27:29wir waren Liebespaar.
27:34Oder sowas ähnliches.
27:35Seitdem hatte ich
27:37keine Beziehung mehr.
27:40Ging nicht.
27:41Lassen Sie uns doch einfach in Ruhe.
27:44Willst du überhaupt nicht wissen,
27:46was passiert ist?
27:48Die Wahrheit?
27:50Mein Vater ist unschuldig.
27:53Nein, das ist er nicht.
27:57Er würde das nie tun.
27:59Niemals.
27:59Ich habe meiner Mutter von dem Treffen erzählt
28:05und sie ist komplett ausgerastet.
28:07Also meinem Vater gegenüber.
28:10Jetzt fängt sie auch noch an,
28:11Hannah da mit reinzuziehen.
28:12Felix, du musst was machen.
28:14Ich habe doch schon alles versucht.
28:15Kannst du sie nicht einfach rauswerfen?
28:17Nein, nein, das kann ich nicht.
28:19Außerdem will sie das wohl kaum abhalten.
28:21So eine Scheißidee, nach Berlin zurückzugehen.
28:24Das war deine Scheißidee.
28:26Du wolltest doch den Job
28:28und du wolltest das fette Geld
28:29und...
28:30Entschuldigung.
28:36Warst du es?
28:37Was?
28:38Hast du dieses Mädchen vergewaltigt?
28:45Ich habe für dich gelogen, Felix.
28:48Aber ich habe keine Ahnung,
28:51ob ich für einen Unschuldigen gelogen habe.
28:53Acht Jahre lang
28:56möchtest du mich das schon fragen, oder?
28:59Jeden Tag.
29:03Acht Jahre,
29:05in denen wir uns jeden Tag
29:06so ein kleines bisschen fremder geworden sind.
29:09Ich will einfach nur wissen,
29:11ob du es warst.
29:12Nein.
29:13Nein.
29:13Meine Mutter hat damals gelogen.
29:29Mein Vater hat kein Alibi.
29:32Vielleicht ist es ja irgendwie wichtig für sie.
29:35Heißt das, du glaubst in mich?
29:38Ich weiß es nicht.
29:40Ich weiß nicht, was ich glauben soll.
29:41Hier.
29:46Meine Nummer.
29:47Für alle Fälle.
29:49Danke.
29:51Danke, ciao.
29:57Dreiersfrau hat also gelogen.
29:58Okay.
29:59Das heißt doch aber noch lange nicht,
30:01dass er es getan hat.
30:02Leider hilft uns das nicht,
30:04Laura zu finden.
30:05Laura fühlt sich in einer hoffnungslosen Lage.
30:07Sie konnte weder in der Firma,
30:08noch bei der Ehefrau,
30:09noch bei der Tochter
30:09irgendwas erreichen.
30:10Letzter Ausweg,
30:12die Idee ihres Kollegen.
30:14Dreier in eine Falle locken,
30:16ihn belasten,
30:17indem sie ein Verbrechen vortäuscht.
30:19Dreier ist mit dem Taxi nach Hause gekommen.
30:21Warum sagt seine Frau uns das nicht?
30:23Sie gibt ihm doch sonst so gerne ein Alibi.
30:26Warum diesmal nicht?
30:27Weil sie nicht zu Hause war.
30:31Sie war bei Laura?
30:32Die Frage ist eigentlich ganz einfach.
30:35Wo waren Sie vorletzte Nacht nach 22 Uhr?
30:37Ich war hier zu Hause.
30:39Ich habe geschlafen.
30:41Kann das jemand bezeugen?
30:43Zum Beispiel Ihr Mann?
30:44Den habe ich erst zum Frühstück wieder gesehen.
30:46Wir haben getrennte Schlafzimmer.
30:49Das haben andere Paare auch
30:50und die sind auch sehr glücklich.
30:53Sie wissen,
30:53Ihr Mann fährt zu Laura Winter
30:54und Sie legen sich schlafen?
30:56Er wird da angegriffen?
30:57Er wird verletzt?
30:57Während Sie hier schlafen?
30:59Er kommt nach Hause mit dem Schnitt in der Hand
31:00und auch er legt sich schlafen?
31:01Und wartet bis zum Frühstück,
31:03um Ihnen zu erzählen,
31:03dass wirklich alles schiefgelaufen ist?
31:06Die Wahrheit ist,
31:06sie war nicht hier.
31:08Wissen Sie eigentlich,
31:09wie man uns behandelt hat damals?
31:10Nach 22 Uhr, Frau Dreyer.
31:13Hanna, war Ihre Mutter hier?
31:15Hanna, du sagst gar nichts.
31:17Du musst auch hier nichts sagen.
31:21Ich weiß es eh nicht.
31:24Für Hanna war das sehr schwer damals,
31:26in der Schule.
31:27Alles wegen diesem Terror
31:28und dieser Frau und ihren Lügen.
31:30Das ist doch gar nicht wahr.
31:32Ich war total okay.
31:33Ich hatte Freunde.
31:35Ihr habt mich nicht mal gefragt.
31:36Hanna, Schatz.
31:37Und jetzt wieder nicht.
31:38Wieder eine neue Schule.
31:39Wieder neue Freunde.
31:41Wieder aus allem rausgerissen.
31:43Und das nur wegen euren Scheißjobs
31:44und dem Geld,
31:45was euch so verdammt wichtig ist.
31:47Darf ich fragen,
31:48was hier los ist?
31:50Hanna,
31:51du warst viel zu klein,
31:52um das zu verstehen.
31:53Und jetzt bin ich immer noch zu klein,
31:55um alles zu verstehen.
31:56Das reicht mir jetzt.
31:58Ich ruf meinen Anwalt an.
31:59Sie haben doch nichts.
31:59Sie haben gar nichts.
32:01Wir wollen nur wissen,
32:01wo Ihre Frau vorletzte Nacht war,
32:03Herr Dreyer.
32:05Sie war hier.
32:05Sie war hier.
32:06Die ganze Nacht.
32:07Die ganze Nacht.
32:08Glauben wir das?
32:11Sophie Dreyer,
32:12Sie sind vorläufig festgenommen.
32:14Ich bin was?
32:15Ich bin nehmen Sie mit zur Vernehmung.
32:17Gefahr im Verzug.
32:18Kommen Sie.
32:18Das ist doch lächerlich.
32:20Mach irgendwas.
32:22Kommen Sie.
32:24Es macht doch was.
32:25Was wird denn das,
32:35wenn es fertig ist?
32:37Mama,
32:37hast du jetzt den Verstand verloren?
32:39Hey!
32:40Was willst du?
32:41Sag mal.
32:41Ich brauch dich nicht.
32:42Die Komplänen zurecht,
32:44wie man sieht.
32:47Ich renoviere ein bisschen.
32:48Du willst Vandalismus vortäuschen.
32:50Mann, ey.
32:55Weißt du,
32:55wie man das nennt?
32:56Ich?
32:57Nein.
32:58Clever.
33:00Versicherungsbetrug.
33:01Ach,
33:01ich kann mich gar nicht erinnern,
33:02dass ich dich zu so einer Spießerin erzogen habe.
33:04Okay.
33:05Ich besuche dich im Knast.
33:07Wenn du nichts sagst,
33:08dann merkst du keine Wart.
33:08Und wenn doch,
33:09dann wirst du mir wohl helfen.
33:11Was?
33:12Du bist ja Polizistin.
33:13Selbst wenn ich wollte.
33:15Ich kann das nicht.
33:17Glaubst du echt,
33:19dass ich meine ganze Karriere riskiere,
33:21weil du absichtlich Scheiße baust?
33:23Glaubst du das echt?
33:24Dann schuldest du mir schließlich.
33:27Wofür?
33:29Dass ich auf der Welt bin?
33:30Dafür,
33:30dass ich mich mein Leben lang auf ihr Opfer habe.
33:33Für dich und deine Brüder.
33:36Wer hat sich denn immer um alles kümmern müssen?
33:39Ich.
33:40Wenn hier irgendjemand irgendwen was schuldet,
33:42dann du mir.
33:43Und zwar auch mal ein bisschen Verständnis und Zuwendung.
33:47Ich bin nämlich dein Kind.
33:48Und nicht umgekehrt.
34:07Und?
34:09Alles ruhig.
34:11Gut.
34:13Alles klar bei dir?
34:15Klar, wieso nicht?
34:17Sieht irgendwie grüner aus als sonst.
34:20Ah, wisst du neuerdings grün, wenn du wütend bist, ja?
34:24Hm, bloß die Böse.
34:26Böse, Böse, Böse.
34:28Pst, pst, pst.
34:30Spacko.
34:31Was machen die denn da drin?
34:34Puh, was weiß ich.
34:37Papa?
34:38Hm?
34:41Was ist damals wirklich passiert?
34:44Was meinst du?
34:46Sie hat mir von eurer Affäre erzählt?
34:48Ein Fehler.
34:50Ein Fehler.
34:52Das ist eine Ewigkeit her, Schatz.
34:57Wer hat's Schluss gemacht?
35:00Ich hab damals mit dir Schluss gemacht.
35:01Mama, hast du sie dann noch gefeuert?
35:07Anna, was soll das?
35:08Ich will die Wahrheit wissen.
35:09Die weißt du jetzt.
35:11Da war nichts.
35:13Vielleicht, weil's andersrum war?
35:16Weil sie mit dir Schluss gemacht hat?
35:18Ich hab ihr nichts getan.
35:24Wenn's anders wär, ich könnte nicht weiterleben.
35:35Wo ist Laura Wendter?
35:37Haben Sie sie getötet?
35:39Ich habe nichts getan.
35:42Ich war zu Hause, fragen Sie meinen Mann.
35:45Frau Dreyer, die Sache kann noch glimpflich für Sie ausgehen.
35:47Aber dann müssen Sie jetzt mit uns reden.
35:49Wo ist Laura Wendter?
36:01Sie kann nicht weiter zulassen, dass Laura ihre heile Welt bedroht.
36:05Sie folgt ihr Mann zu Laura?
36:07Der ahnt nichts davon?
36:08Wird währenddessen mit dem Messer attackiert?
36:11Fährt dann wieder beim Taxi nach Hause?
36:13Laura will ihren Plan durchziehen und ihr Verschwinden vortäuschen.
36:16Sie manipuliert die Türkette.
36:18Da steht plötzlich Frau Dreyer vor der Tür.
36:20Sagt, sie will reden.
36:23Aber nicht hier.
36:24Lockt sie ins Auto.
36:26Sie fährt mit dir irgendwo hin und überwältigt sie.
36:29Und jetzt?
36:30Hockt sie auf einer Gefangenen?
36:32Hat keine Ahnung, was sie mit ihr machen soll.
36:35Falls sie noch lebt.
36:36Dann kann ich sie mit dir gehen.
36:36Das ist eine Ahnung, was sie mit ihr machen soll.
36:39Aber ich weiß, was sie mit ihr machen soll.
36:40Gehd
36:59Was haben Sie mit Laura gemacht?
37:21Geht es ihr gut?
37:22Braucht sie Hilfe?
37:23Ich war zu Hause.
37:26Ich habe ein Alibi.
37:27Wir wissen, dass Sie damals gelogen haben.
37:30Wir wissen, dass Ihr Mann in jener Nacht vor acht Jahren nicht zu Hause war.
37:35Wir haben mit Ihrer Tochter geredet.
37:38Mit Hannah.
37:39Sie hat mit Ihnen geredet?
37:43Das können Sie gar nicht wissen.
37:48Tun Sie sich selbst einen Gefallen.
37:50Tun Sie Hannah einen Gefallen.
37:52Lassen Sie meine Tochter aus dem Spiel.
37:54Was glauben Sie, wie wird es Hannah gehen, wenn Sie im Gefängnis sind?
37:57Sie ist noch ein Kind.
37:59Ich muss Sie beschützen.
38:00Vor was?
38:01Vor der Wahrheit?
38:02Ihre Tochter ahnt die Wahrheit doch längst.
38:05Frau Dreyer, werfen Sie Ihr Leben nicht weg für etwas, das Ihre Tochter gar nicht will.
38:09Und das ihr auch nichts nützt.
38:10Lassen Sie uns eigentlich in Ruhe.
38:13Wo ist Laura Winter?
38:15Lebt sie noch?
38:16Ich will einfach nur wissen, ob du es warst.
38:22Nein.
38:39Ich habe Mist gebaut, Felix.
38:41Wir sind verstanden.
39:07Was machen wir denn jetzt mit ihr?
39:14Was hast du dir dabei gedacht?
39:16Ich wollte unsere Familie schützen.
39:17Hannah.
39:20Felix.
39:22Diese Frau muss weg, irgendwo hin, wo es nichts mit uns zu tun hat.
39:25Du willst sie umbringen?
39:26Willst du wieder zur Polizei gehen?
39:29Ich gehe nicht ins Gefängnis.
39:31Die hört doch nie auf, uns zu terrorisieren.
39:32Wie?
39:37Du warst es doch.
39:42Oder?
39:43Du hast es getan.
39:50Dann muss ich erst recht hier weg.
39:53Da können Sie ja nicht laufen lassen.
39:57Ich habe es dann nicht gewusst.
40:00Wo ist sie?
40:00Wo ist sie?
40:02?
40:12Okay.
40:19Wo ist sie?
40:22Wo ist sie?
40:23Wo ist sie?
40:24Wo ist sie?
40:24judgement Sie im Denkwams?
40:25Ja.
40:25Wenn Sie auch nicht wissen.
40:28Ja.
40:30Jetzt, ist es gut.
40:31Was ist die Frage?
40:31Was ist es?
40:32Ich hatte es Tomina.
40:32Untertitelung. BR 2018
41:02Untertitelung. BR 2018
41:32Untertitelung. BR 2018
42:02Auf den Boden! Auf den Huch! Hände auf den Rücken! Hände auf den Rücken! Ganz ruhig!
42:12Es ist vorbei.
42:23Runde hoch. Kommen Sie.
42:24Es ist vorbei. Sie sind in Sicherheit.
42:32Ich fahr mit ihr mit, ja?
42:49Kommen Sie. Setzen Sie sich hinten rein.
42:58Ich fahr mit ihr. Danke.
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