- vor 6 Stunden
Heimweh nach dir, mein grünes Tal ist ein klassischer österreichischer Heimatfilm aus dem Jahr 1960, unter der Regie von Hermann Leitner.
Der Film spielt in einer idyllischen ländlichen Gegend (vermutlich in den österreichischen Bergen) und dreht sich um typische Heimatfilm-Motive: Familiendrama, Erpressung, Liebe zur Heimat und ein Happy End mit Gerechtigkeit.
Handlung (kurz zusammengefasst)
Der alternde Gutsherr Wilhelm von Hübner ist in der Hand seines intriganten und bösartigen Verwalters geraten, der ihn erpresst und das Gut wirtschaftlich ruiniert. Seine Tochter Gabriela, eine frisch promovierte Tierärztin, kehrt nach vier Jahren Abwesenheit nach Hause zurück und entdeckt die traurige Lage. Gemeinsam mit dem ehrlichen Sägewerksbesitzer Andreas Liebmann nimmt sie den Kampf gegen den skrupellosen Verwalter auf – mit Murmeltier, Rehlein und viel Alpenromantik inklusive.
Der Film ist ein typisches Produkt der späten 1950er/frühen 1960er-Heimatfilmwelle: gefühlvolle Musik, schöne Landschaftsaufnahmen und klare Gut-Böse-Schema.
Wichtige Darsteller (Haupt- und Nebendarsteller)
• Anita Gutwell → Dr. Gabriela von Hübner (die resolute Tierärztin und Tochter)
• Rudolf Lenz → Andreas Liebmann (der sympathische Sägewerksbesitzer und Liebe-Interessent)
• Carl Wery → Wilhelm von Hübner (der gebrochene, alternde Gutsherr)
• Sieghardt Rupp → Fred Schantl (der fiese Verwalter und Hauptschurke)
• Sepp Rist → Rudolf Liebmann
• Marina Petrowa (auch Marina Petrova) → Draga Adamicz
• Gaby Banschenbach
• Josef Krastel
• Hilde Jaeger
• Carlo Böhm (in kleineren Rollen oft vertreten)
Regie: Hermann Leitner Drehbuch: Theodor Ottawa Musik: Werner Bochmann
Der Film spielt in einer idyllischen ländlichen Gegend (vermutlich in den österreichischen Bergen) und dreht sich um typische Heimatfilm-Motive: Familiendrama, Erpressung, Liebe zur Heimat und ein Happy End mit Gerechtigkeit.
Handlung (kurz zusammengefasst)
Der alternde Gutsherr Wilhelm von Hübner ist in der Hand seines intriganten und bösartigen Verwalters geraten, der ihn erpresst und das Gut wirtschaftlich ruiniert. Seine Tochter Gabriela, eine frisch promovierte Tierärztin, kehrt nach vier Jahren Abwesenheit nach Hause zurück und entdeckt die traurige Lage. Gemeinsam mit dem ehrlichen Sägewerksbesitzer Andreas Liebmann nimmt sie den Kampf gegen den skrupellosen Verwalter auf – mit Murmeltier, Rehlein und viel Alpenromantik inklusive.
Der Film ist ein typisches Produkt der späten 1950er/frühen 1960er-Heimatfilmwelle: gefühlvolle Musik, schöne Landschaftsaufnahmen und klare Gut-Böse-Schema.
Wichtige Darsteller (Haupt- und Nebendarsteller)
• Anita Gutwell → Dr. Gabriela von Hübner (die resolute Tierärztin und Tochter)
• Rudolf Lenz → Andreas Liebmann (der sympathische Sägewerksbesitzer und Liebe-Interessent)
• Carl Wery → Wilhelm von Hübner (der gebrochene, alternde Gutsherr)
• Sieghardt Rupp → Fred Schantl (der fiese Verwalter und Hauptschurke)
• Sepp Rist → Rudolf Liebmann
• Marina Petrowa (auch Marina Petrova) → Draga Adamicz
• Gaby Banschenbach
• Josef Krastel
• Hilde Jaeger
• Carlo Böhm (in kleineren Rollen oft vertreten)
Regie: Hermann Leitner Drehbuch: Theodor Ottawa Musik: Werner Bochmann
Kategorie
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KurzfilmeTranskript
00:00:00Musik
00:00:01Mag das Schicksal nicht auch heute treiben in die Ferne hinauf?
00:00:30Immer bleibt in mir die Sehnsucht nach den alten Freunden zu Haus.
00:00:38Was ich einst besessen kann, mich nicht vergessen, mein Heimatland, wo meine Wiege einst stand.
00:00:52Mein Vaterhaus im grünen Tal, ich grüße dich wie tausendmal.
00:01:03Ich möchte einmal dich noch sehen, durch deine stillen Träume gehen.
00:01:10Das Schönste auf der Welt bist du, drum bin ich draußen keinem.
00:01:19Die Hoffnung lässt uns nicht verzagen, es gibt ein Wiedersehen.
00:01:26Ja, grüß Gott, gnädiges Freulein. Ich bin schon da.
00:01:38Grüß Gott, Frank.
00:01:39Es ist schon bald nicht mehr wahr, dass sie bei uns waren, gnädiges Freulein. Und viel schöner sind sie geworden.
00:01:45Und du ein noch größerer Schmeichel als früher. Wo ist denn mein Großvater?
00:01:49Der gnädige Herr lässt sich entschuldigen. Ich soll schnell fahren.
00:01:53Es geht ihm halt gar nicht gut, dem Herrn von Hübner. Er ist oft auch so nervös.
00:01:58Aber doch nichts Ernstes, Franz.
00:02:00Ja, beim gnädigen Herrn, da kennt man sich nie ganz aus. Er lässt ja keinen Arzt ins Haus.
00:02:05Mein Vaterhaus im grünen Tag. Ich grüße dich wie tausendmal.
00:02:14Ich möchte einmal dich noch sehen, durch deine stillen Träume gehen.
00:02:23Das Schönste auf der Welt bist du, drum bin ich draußen keinem.
00:02:30Die Hoffnung lässt uns nicht verzagen. Es gibt ein niedriger Sinn.
00:02:39Grüß dich Gott, Gabriela.
00:02:51Grüß dich, Rosa.
00:02:53Willkommen auf dem Sonno.
00:02:54Ja, kennst du mich überhaupt noch?
00:02:56Na, geh.
00:02:57Du, jetzt darfst du nimmer mehr so schnell weg. Der Großvater ist so viel allein.
00:03:01Das ist eine Ewigkeit her, seitdem du zuletzt da warst.
00:03:04Na, geh, eine Ewigkeit. Genau vier Jahre.
00:03:06Ja, aber schön bist du geworden.
00:03:09Du, das hast du ausgemacht mit dem Franz. Der hat das auch schon gesagt.
00:03:12Ja, das wirst du noch oft hören müssen.
00:03:14Komm, der Großvater wartet schon. Franz, trag die Koffer raus.
00:03:17Woi, woi.
00:03:23Gabi.
00:03:25Sag einmal, weißt du überhaupt noch, wo der Sonnhof liegt?
00:03:28Ja.
00:03:29Lass dich anschauen. Ich hab ja schon beinah vergessen, wie du aussiehst.
00:03:34Komm.
00:03:35Wie geht's dir denn, Großpapa? Bist du krank?
00:03:38Wie kommst du denn darauf?
00:03:40Naja, weil du mich nicht abgeholt hast. Und der Franz hat gesagt, dass...
00:03:44Thomas, gerede von Franz. Du kennst mich doch. Ich und krank.
00:03:48Nein, ich hatte eine sehr wichtige Besprechung mit dem Herrn Schantl, meinem Verwalter.
00:03:54Du kennst den noch nicht. Er ist seit ungefähr drei Jahren hier.
00:03:58Äußerst tüchtig, wirklich meine rechte Hand.
00:04:01Und solche Fachkräfte sind ja heute sehr rar.
00:04:03Gut, dass du eine solche Stütze gefunden hast.
00:04:06Ja.
00:04:07Bin schon neugierig, was ich Schönes auf dem Sonnhof sehen werde.
00:04:10Als frischgebackene Tierärztin.
00:04:12Tja.
00:04:13Ja, weißt du, ich fürchte beinahe, du wirst hier im Augenblick nicht sehr viel Schönes sehen.
00:04:18Wir hatten recht viel Unglück in den letzten Jahren.
00:04:23Viehseuchen und Missernten und Hagelschlag und Hochwasser.
00:04:28Also es war rein wie verhext manches Mal.
00:04:31Aber naja, es wird ja eines Tages wieder aufwärts gehen, nicht?
00:04:36Jedenfalls, auf das Fräulein, Doktor.
00:04:41Danke.
00:04:42Es ist unglaublich.
00:04:53Wie stellt sich der Herr Schantl das vor?
00:04:56Wieso liegt denn das Neugeborene allein da?
00:04:58Ja, der Herr Schantl hat gesagt, man kann es schon weggeben von der Mutter.
00:05:02Der Zustand, in dem sich die Stallungen befinden, spottet jeder Beschreibung.
00:05:16Die Sender hat schwere Tuberkulose und gehört sofort abgesondert.
00:05:19Der Stall muss desinfiziert werden.
00:05:21Der Herr Schantl hat gesagt...
00:05:22Ach, was der Herr Schantl sagt, interessiert mich nicht.
00:05:24Die anderen Tiere müssen gleich geimpft werden.
00:05:26Ja, ich sollte in den Stall da gar nicht herein.
00:05:28Den hat der Bast lieber.
00:05:30Und ich die Rösser.
00:05:31Der Großvater muss die Veterinärpolizei verständigen, sonst kriegen wir eine schwere Strafe.
00:05:35Ah, deswegen hat der Herr Schantl verboten, dass darüber geredet wird.
00:05:38Jetzt wird eben darüber geredet.
00:05:41Ist gut.
00:05:42Und was sagen die Banken?
00:05:44Leider erfolglos.
00:05:46Sie wollen kein Geld mehr geben.
00:05:47Tja.
00:05:49Was machen wir da?
00:05:51Tja, das weiß ich im Augenblick.
00:05:53Selbst noch nicht, aber...
00:05:56Mir wird schon irgendeine Lösung einfallen.
00:05:57Verlassen Sie sich drauf, Herr von Hübner.
00:06:00Dankeschön.
00:06:03Aber kein Wort davon zu meiner Enkelin.
00:06:05Sie ist heute Nachmittag eingetroffen.
00:06:06Ach so.
00:06:08Ja, ja.
00:06:08Sie haben ja vor einigen Tagen sowas angedeutet.
00:06:10Ferien auf dem Sonnauf, nicht?
00:06:12Übrigens werden Sie in ihr eine fachlich geschulte Assistentin haben.
00:06:16Wieso?
00:06:16Sie ist graduierte Tierärztin.
00:06:20Ach so, eine Theoretikerin also.
00:06:23Ja, Herr Rhein?
00:06:24Es wäre angerichtet, Herr von Hübner.
00:06:25Ja.
00:06:26Danke.
00:06:27Drei Gedecke, Rosa.
00:06:29Sie essen doch mit uns, Herr Schandl.
00:06:30Ja, sehr gern.
00:06:32Ja, Gabi.
00:06:33Guten Abend.
00:06:34Darf ich dir gleich ein Schandl vorstellen?
00:06:37Guten Tag, Frau Doktor.
00:06:38Ich freue mich sehr, Sie kennenzulernen.
00:06:40Ihr Großvater ist sehr stolz auf Sie.
00:06:43Ja?
00:06:45Wollen wir nicht zu Tisch gehen?
00:06:47Bitte.
00:06:47Bitte.
00:06:47Danke schön.
00:06:57Na, haben Sie sich ein bisschen umgesehen bei uns, Frau Doktor?
00:06:59Ja, ein wenig.
00:07:03Ist doch was ganz anderes als in der Stadt, wie?
00:07:07Ich habe im Rinderstall Tuberkulose festgestellt, Herr Schandl.
00:07:10Entschuldigen Sie mich bitte, ich habe noch dringende Briefe zu schreiben.
00:07:19Guten Abend.
00:07:21Guten Abend, Herr von Hübner.
00:07:22Guten Abend, Herr Schandl.
00:07:26Sag mal, Gabi, musste das sein?
00:07:28Herr Schandl hatte doch keinen Grund gegeben, dich so zu benehmen.
00:07:31Keinen Grund ist gut.
00:07:32Es ist Tuberkulose.
00:07:34Und überhaupt, Großpapa, habe ich schon beim ersten Blick Dinge gesehen, über die ich entsetzt bin.
00:07:40Ja, aber ich habe dir doch schon gesagt, das momentan.
00:07:43Aber lassen wir das jetzt.
00:07:45Essen wir.
00:07:50Na komm, du kriegst ja gleich Wasser.
00:07:53Hier.
00:08:00Brrrr.
00:08:05Na komm, hast schon Durst, was?
00:08:08Na brav, ja.
00:08:10Grüß Gott.
00:08:12Grüß Gott, ich wollte nur...
00:08:14Ja, Herr Liebmann.
00:08:17Das ist der Freund Gabriela.
00:08:20Grüß Gott.
00:08:21Haben Sie mich denn nur erkannt?
00:08:23Oh ja.
00:08:23Alt bin ich alt worden.
00:08:25Halt?
00:08:25Aber das glauben Sie doch selber nicht.
00:08:27Aber was machen Sie denn da?
00:08:29Ja, Freund Gabriela, wir wohnen jetzt hier.
00:08:32Was?
00:08:33Und nicht mehr auf dem Sonnhof?
00:08:37Rostiges Eisen wirft man weg.
00:08:39Das ist halt einmal so.
00:08:41Ja, ist es möglich.
00:08:43Das ist Fräulein Gabriela.
00:08:45Sind Sie wieder mal auf Besuch da?
00:08:46Ja.
00:08:47Jetzt waren Sie aber schon lange nicht mehr hier.
00:08:49Ja, sehr lange.
00:08:50Vielleicht zu lange.
00:08:51Es hat sich viel geändert, leider.
00:08:53Ja, das ist wahr.
00:08:56Aber mit der Zeit ändert sich halt alles.
00:08:58So lange, bis wir selber abtreten.
00:09:01Nachher ändert sich nichts mehr.
00:09:03Geld, Vater.
00:09:04So, ich werde mich mal ums Rost kümmern.
00:09:06Dankeschön.
00:09:08Was macht Ihr Sohn, Frau Liebmann?
00:09:10Ach, der andere.
00:09:11Der ist drüben in Kanada.
00:09:13Dem geht's gut.
00:09:14So gut, dass es ihn gar nicht mehr mehr heimzieht.
00:09:18Was soll er denn bei uns?
00:09:20Hier wird er hexens versauern.
00:09:21Und drüben ist er ein großer Mann.
00:09:28Er verteidigt ihn immer.
00:09:31Aber ich möchte ihn halt noch einmal sehen.
00:09:35Den anderen.
00:09:36Nicht traurig sein, Frau Liebmann.
00:09:38Sie werden ihn bestimmt noch oft sehen.
00:09:40Was macht er denn in Kanada?
00:09:42In einem großen Holzberg ist er.
00:09:45Verwalter.
00:09:46Er hat hunderte Arbeiter unter sich.
00:09:49Wie ein Fürst herrscht er.
00:09:51Er schreibt ja ganz fleißig.
00:09:52Aber wir schreiben selten.
00:09:55Jammern wollen wir nicht.
00:09:56Da wird man ihm bloß das Herz schwer machen,
00:09:58wenn wir ihm sagen,
00:10:00dass in seinem Vaterhaus fremde Leute wohnen.
00:10:02Hat keinen Sinn.
00:10:03Sie werden Ihr Geld samt Zins und Zinses Zins erhalten.
00:10:06Und dabei noch mehr als gut verdienen.
00:10:08Das höre ich jetzt schon seit drei Jahren, Herr Schantl.
00:10:11Aber ich will nicht ewig warten.
00:10:12Aber von ewig kann doch gar keine Rede sein.
00:10:13Das wissen Sie genau.
00:10:16Schauen Sie.
00:10:17Den Hübner kriege ich über kurz oder lang Mürbe.
00:10:19Wenn er es gut weiter so abwirtschaftet,
00:10:20wird er sich zurückziehen.
00:10:21Und ich kriege die Gründe billig in die Hand.
00:10:24Kurz, ich brauche für meine Pläne
00:10:25sofort weitere Hunderttausend.
00:10:27Was für Pläne?
00:10:30Das da, Herr Sojka.
00:10:33Schauen Sie sich das mal an.
00:10:37Ich bin schon mitten in der Vorbereitungsarbeit.
00:10:43Sobald ich den Sonnenhof in der Hand habe,
00:10:44muss die Umstellung schlagartig erfolgen.
00:10:46Begreifen Sie das?
00:10:47Aber Sie wissen ja,
00:10:49die Herren Architekten machen nichts ohne Geld.
00:10:53Hunderttausend.
00:10:55Und welche Sicherheiten bieten Sie mir?
00:10:58Offengestanden, Herr Schantl,
00:10:59die Hypotheken sind mir zu wenig.
00:11:01Ja, aber vergessen Sie nicht das alte Bergwerk.
00:11:03Ich schwöre Ihnen,
00:11:04da sind Werte drin,
00:11:05von denen ja kein Mensch etwas ahnen kann.
00:11:07Es gibt auch noch anderes auf dem Gut,
00:11:09was ich als Deckung nehme.
00:11:10Zum Beispiel
00:11:13die Gemälde der alten Meister in der Kapelle.
00:11:17Seit wann sind Sie unter die Kunstsammler gegangen?
00:11:21Gut.
00:11:24Sie bekommen die Bilder nächste Woche.
00:11:30Dann können Sie die Hunderttausend haben.
00:11:34Weil der Simon Sojka ein gutes Herz hat.
00:11:36Was ich dich fragen wollte,
00:11:43ich habe den alten Liebmann gesehen
00:11:45und seine Frau.
00:11:46Mussten die beiden eigentlich weg vom Sonnhof?
00:11:49Mussten?
00:11:50Das klingt ein bisschen hart.
00:11:52Ich brauchte das Haus für meinen neuen Verwalter
00:11:53und Liebmann hat das ja auch eingesehen.
00:11:56Warum?
00:11:57Hat er sich bei dir beklagt?
00:11:58Nein, nein,
00:11:59ich finde es nur traurig,
00:12:01dass er dort vergessen hausen muss,
00:12:03wo sich die Füchse gute Nacht sagen.
00:12:06Unser aller Los,
00:12:07wenn wir alt sind,
00:12:08vergessen werden.
00:12:10Hast du gewusst,
00:12:11dass der junge Liebmann in Kanada lebt?
00:12:14Ja, ja, ja, ja.
00:12:17Er ist Verwalter
00:12:18in einem großen Werk.
00:12:21Es muss schön sein,
00:12:23eine richtige Aufgabe zu haben.
00:12:24Ja, ja, ja, ja.
00:12:27Ja, ja.
00:12:27Ja, ja, ja.
00:12:28Musik
00:12:58Hallo, Mr. Liebmann. Hallo. Hallo, Beuys.
00:13:23Wo ist Mr. Liebmann? Mr. Liebmann ist noch oben am See. Dankeschön.
00:13:28Hallo, meine Damen. Hallo, Andreas.
00:13:58Ich habe einen Brief für Sie. Scheinbar der lang erwartete von Ihren Eltern.
00:14:02Ich danke viel, Meister. Es ist aber lieb.
00:14:04Noch viel zu tun?
00:14:06Wir müssen das alles noch an Land schaffen, weil die Lieferung heute noch ins Werk muss.
00:14:10Wenn es nicht zu spät wird, kommen Sie zu mir zum Essen, ja?
00:14:12Gerne.
00:14:13Also dann. Goodbye, Beuys.
00:14:15Wenn ihr alles fest habt, macht ein bisschen Pause.
00:14:29Dann, bitte.
00:14:45UNTERTITELUNG
00:15:15Good evening.
00:15:45Come on.
00:15:58Good night, Mr. Riedmann.
00:15:59Good night.
00:16:15Heimweh?
00:16:36Nein.
00:16:38Sehen Sie, ich glaube, irgendetwas stimmt zu Hause nicht.
00:16:44Ich merke das an diesem Brief.
00:16:50Es schreibt sich so hin.
00:16:52Wir sind gesund, es geht uns gut.
00:16:54Was hat doch Heimweh?
00:16:56Wenn Sie es so nennen wollen, ja.
00:17:00Wenn ich so denke, da arbeitet man Tag für Tag.
00:17:04Es vergeht ein Jahr nach dem anderen
00:17:06und dann stellt man plötzlich fest, du bist ja schon zehn Jahre hier in diesem Land.
00:17:10Und so ein Brief aus der Heimat,
00:17:12der bringt einen dann halt auf alle möglichen Gedanken.
00:17:18Wissen Sie, ich habe große Sehnsucht nach meinen Eltern.
00:17:22Andreas, sind Sie glücklich?
00:17:26Sie wissen wenigstens, dass Ihre Eltern leben und wo sie leben.
00:17:32Was soll ich sagen?
00:17:34Seit meine Eltern tot sind, habe ich kaum jemanden, den ich als Familie betrachten könnte.
00:17:38Dadurch, dass ich als Kind mit meinen Eltern hierher kam, ist Kanada meine zweite Heimat geworden.
00:17:44Und jetzt weiß ich nicht, soll ich mich nach meiner alten Heimat sehnen oder hier glücklich sein?
00:17:50Andreas, freuen Sie sich doch.
00:17:52Sie wissen, dass es Ihren Eltern gut geht.
00:17:54Sehen Sie, das ist es ja.
00:17:56Ich weiß ja nicht, wie es zu Hause wirklich steht.
00:17:58Ich möchte nach Hause fahren, auf kurze Zeit nur.
00:18:02Bitte geben Sie mir Urlaub, Targa.
00:18:04Warum holen Sie Ihre Eltern nicht hierher? Für immer?
00:18:06Nein, nein, ich muss nach Hause fahren.
00:18:08Wir machen selbstverständlich erst alle Arbeiten fertig, bevor ich abreise.
00:18:14Aber bleiben Sie nicht zu lange weg.
00:18:18Wissen Sie, wir arbeiten schon so lange zusammen, man gewöhnt sie aneinander.
00:18:24Und es ist etwas Halbes, wenn eine fortgeht.
00:18:33Die armen Pferde, der Stall muss gelüftet und der Mist entfernt werden.
00:18:37Gerade vorhin habe ich gesehen, wie Sie den Hengst dort schweißbedeckt in den Stall gestellt und ihm gleich Wasser gegeben haben.
00:18:42Der Herr Schantl hat es gesagt. Und was der Herr Schantl sagt, das mache ich.
00:18:47Die Beschläge müssen täglich kontrolliert werden. Und wenn Mieten hervorstehen, sind sie niederzuraspeln oder zu entfernen.
00:18:52Ach, das von einem Doktor ordiniert. Lehrreicher Vortrag für Anfänger.
00:18:57Sie haben absolut keinen Grund zum scherzen, Herr Schantl. Die Unsauberkeit in unseren Stallungen ist beispiellos.
00:19:03Sehr interessant. Aber was Sie da sagen, wissen wir alles selber.
00:19:07Was Sie aber nicht wissen durften. Wir haben ja Mangel an Arbeitskräften.
00:19:11Und wenn Sie mir die Leute da aufhalten und Ihnen mitten am Arbeitstag sinnlose Vorträge halten, wird das nicht besser.
00:19:16Verehrte Fräulein, hier wird seit Jahrzehnten falsch gearbeitet. Das lässt sich von heute auf morgen nicht ändern.
00:19:21Komm, Franz.
00:19:24Besserwisserei.
00:19:26Komm, Bastl.
00:19:28Grüß Gott, Hochwürden.
00:19:30Ah.
00:19:31Grüß Gott, Rosa.
00:19:33Der Herr von Hübner hat schon nach Ihnen gefragt.
00:19:37Er sitzt da schon vor dem Schachbrett und denkt nach, wie er mich schlagen kann.
00:19:41Ja, freilich. Aber beim Schach ist der liebe Gott auch immer gar so viel auf Ihrer Seite hochwürden.
00:19:47Übrigens hochwürden, wissen Sie, dass die Gabriela bei uns ist? Das Enkel vom Herrn.
00:19:51Die Gabriela ist da.
00:19:52Ja. Und so lieb ist sie geworden.
00:19:54Ja.
00:19:55Und Tierärztin ist sie geworden.
00:19:56Ah, Tierärztin.
00:19:58Mein Gott, die Gabriela.
00:20:00Ob sie noch immer die schöne Stimme hat wie früher, da sie bei mir am Chor gesungen hat?
00:20:03Aber die Stimme ist bestimmt viel schöner geworden.
00:20:05Ja.
00:20:06Ja, die Gabriela ist ja auch schöner geworden. Warum soll es denn mit der Stimme anders sein?
00:20:10Ja, natürlich. Warum soll es denn da? Also, gehen Sie nur voraus, Rosa. Ich gehe einen Sprung in die Kapellen, dem Herrgut guten Tag sagen.
00:20:17Ja, natürlich. Damit Sie nachher wieder gewinnen hochwürden.
00:20:20Ja.
00:20:21Ja.
00:20:38Hier.
00:20:39Hier.
00:20:52Vassel sagt dem Bahnvorstand heikle Ware. Wenn er dich fragt, es sind Gemälde, die repariert werden.
00:20:57Jawohl, Herr Scharnthoff.
00:21:00Und da ist der Frachtbrief. Zwei Kisten sind noch drin, hol die raus.
00:21:04Jawohl, Herr Scharnthoff.
00:21:09Ja.
00:21:10Ja.
00:21:11Ja.
00:21:12Ja.
00:21:13Ja.
00:21:14Ja.
00:21:15Ja.
00:21:16Ja.
00:21:17Ja.
00:21:18Ja.
00:21:19Ja.
00:21:20Ja.
00:21:21Ja.
00:21:26Ja.
00:21:27Ja.
00:21:29Grüß Gott.
00:21:53Sagen Sie, ist der Herr Liebmann zu Hause?
00:21:56Wie meinen Sie?
00:21:57Was? Den Herrn Liebmann und seine Frau?
00:21:59Ach, die wohnen schon lang nicht mehr hier.
00:22:01Schon gar nicht mehr wahr.
00:22:03Die wohnen jetzt drüben, überm Berg.
00:22:06Hier wohnt jetzt der Herr Verwalter Schantl.
00:22:10Hier!
00:22:27Wie weit ist es denn noch?
00:22:31Ungefähr eine halbe Stunde überm Berg.
00:22:35Aber meine Eltern sind doch gesund.
00:22:37Ja, ich glaube schon.
00:22:39Aber wenn man einmal so alt ist, dann ist man entweder gesund oder tot.
00:22:45Dankeschön. Auf Wiedersehen.
00:22:47Ja, man wollt's nicht warten ein bisschen, bis das Wetter vorbei ist.
00:22:52Da geh ich ein bisschen schneller.
00:22:54Dann trifft mich der Blitz nicht.
00:22:57Wiedersehen.
00:22:57Die Leute werden immer narrischer.
00:23:02Oh, entschuldigen Sie, dass ich Sie erschreckt habe.
00:23:25Ich hab hier niemanden vermutet.
00:23:26Aber Sie sind ja ganz nass. Sie werden sich erkält.
00:23:28Ach, ich bin nicht so empfindlich.
00:23:29Aha. Sehen Sie?
00:23:32Hier, bitte.
00:23:34Dankeschön. Es wär aber nicht nötig.
00:23:35Doch, doch. Sonst kriegen Sie todsicher einen Schnupf.
00:23:41Sagen Sie, sind Sie nicht?
00:23:43Aber natürlich sind Sie es.
00:23:45Ja, ich bin es.
00:23:46Ja, wer soll ich denn sein?
00:23:48Sie sind vor langem fort von hier.
00:23:50Ihr Vater hat damals auf dem Sonnenhof gearbeitet.
00:23:53Andreas Liebmann. Stimmt's?
00:23:54Ja, stimmt.
00:23:56Schon lang her.
00:23:57Ich war damals zwölf oder dreizehn.
00:23:59Mit langen Hängezöpfen.
00:24:02Ja.
00:24:03Ich hab Sie oft angeschaut. Sie mich nie.
00:24:05Das könnte mir heute nicht mehr passieren.
00:24:08Heute trage ich auch keine Zöpfe mehr.
00:24:10Ich hab mich damals sehr gekränkt.
00:24:12Ich war lange Jahre immer in den Ferien auf dem Sonnenhof.
00:24:15Ich hab Sie oft gesehen. Sie haben mich nie bemerkt.
00:24:17Kann man das je wieder gut machen, Fräulein?
00:24:20Fräulein...
00:24:21Sehen Sie sogar meinen Namen, haben Sie vergessen.
00:24:23Ich heiße Gabriela.
00:24:26Gabriela?
00:24:27Sie sind die Enkelin des Herrn Hübner?
00:24:29Ja.
00:24:30Also das freut mich aber.
00:24:33Und ich kann Ihnen gleich etwas verraten.
00:24:36Dass Sie ein hübsches Mädel sind,
00:24:37habe ich schon damals bemerkt.
00:24:40Ihre Eltern waren sehr traurig,
00:24:42dass Sie so lange weg waren.
00:24:43Jetzt sind Sie sicher sehr glücklich.
00:24:45Nicht wahr?
00:24:45Sie wissen doch gar nicht, dass ich wieder hier bin.
00:24:47Nein?
00:24:48Das wird aber eine Wiedersehensfreude.
00:24:52Was ist mit meinen Eltern?
00:24:54Sie wohnen nicht mehr auf dem Gutshof.
00:24:55Tja, ich war selbst lange Jahre nicht mehr da
00:24:59und in dieser Zeit ist Ihr Vater ausgezogen.
00:25:02Er wird Ihnen selbst erzählen, warum.
00:25:05Der Regen hat aufgehört.
00:25:08Vielen Dank, Herr Liebmann.
00:25:09Oh, bitteschön.
00:25:09Wiedersehen.
00:25:10Auf Wiedersehen.
00:25:11Wir sehen uns doch wieder, Fräulein Gabriela.
00:25:12Werden Sie länger bleiben?
00:25:13Einige Wochen sicher.
00:25:16Sie müssen mir viel erzählen.
00:25:17Ich habe Ihnen der Fremde einiges versäumt.
00:25:19Gerne. Auf Wiedersehen.
00:25:20Auf Wiedersehen.
00:25:21Und ich mache alles wieder gut, bestimmt.
00:25:23Auf bald.
00:25:25Der Wald, die kniehohen Gräser.
00:25:39Alles war wie ausgestorben.
00:25:41Kein Lebewesen war zu entdecken.
00:25:45Der Wind heulte schaurig.
00:25:46Geh, hör auf.
00:25:47Mir ist ja schon ganz unheimlich.
00:25:49Ah.
00:25:53Herein.
00:25:55Christoph.
00:25:58Christoph.
00:26:02Ander.
00:26:06Vater.
00:26:08Unser Ander.
00:26:10Ja, Buh.
00:26:12Wo kommst denn du her?
00:26:15Ander.
00:26:15Ach, Ander.
00:26:21Ja, Buh.
00:26:22Lass ich den Tag noch erleben.
00:26:34Schau, liebe Gabi, ich kenne deine weiteren Pläne nicht.
00:26:39Großvater, meine weiteren Pläne sind im Moment unwichtig.
00:26:42Vor allem will ich ihr auf dem Gut Ordnung machen.
00:26:44Ja, gerade darüber wollte ich mit dir sprechen.
00:26:47Herr Schantl hat sich bei mir beklagt, dass du ihm in die Arbeit pfuscht.
00:26:52Schau, Gabi, du hast deine Studien beendet, mit Erfolg beendet.
00:26:57Du hast deinen großen Aufgabenkreis in deinem Beruf.
00:27:00Bitte widme dich dem und überlasse Arbeit hier, Herrn Schantl und mir.
00:27:05Also, ich bin hier überflüssig.
00:27:10Aber Gabi, versteh mich doch.
00:27:13Ich habe dich verstanden.
00:27:16Gabi.
00:27:19Gabi.
00:27:19Wir sind alt geworden, hat er gesagt, der Herr Schantl.
00:27:29Und hat uns im Einvernehmen mit dem Herrn von Hübner diese Keuschen zugewiesen.
00:27:34Nach über 40-jähriger Dienstzeit.
00:27:36Da schau her, Ander.
00:27:38Deine alten Sachen.
00:27:40Ich habe sie gut aufgehoben.
00:27:42Genau so, wie du weggangst bist.
00:27:44Schon gut, Mutter.
00:27:44Magst du einen Kaffee, Ander?
00:27:46Ja, gern, Mutter.
00:27:46Ja.
00:27:47Ja.
00:27:49Wer ist denn dieser Schantl?
00:27:54Vor vier Jahren ist er auf den Sonnenhof gekommen.
00:27:58Und vordem war er Verwalter beim Herrn Sommersfeld in der Nachbarschaft.
00:28:03Herr von Hübner und Herr Sommersfeld haben viel Streit gehabt.
00:28:06Immer wegen Wildsachen.
00:28:09Und einmal ist der Sommersfeld mit dem Gewehrkulpen auf den Hübner losgegangen.
00:28:14Da hat der Schantl, der ebenfalls mit auf der Jagd war, gerade noch das Ärgste verhüten können.
00:28:18Und eines Tages ist der Sommersfeld auf der Jagd tödlich verunglückt.
00:28:21Und sein Universalerbe, das war der Herr Schantl.
00:28:25Ritzt jetzt du oder ich?
00:28:26Ich möchte auch einmal mit dem Ander reden.
00:28:28Du rittst eh schon den ganzen Abend.
00:28:30Geld Andern.
00:28:32Und dann ist der Herr Schantl zum Herrn von Hübner kommen.
00:28:35Und auf einmal sind die beiden Güter, das kleinere vom Sommersfeld und der große Sonnenhof, zusammengelegt worden.
00:28:41Und der Herr Schantl ist als neuer Verwalter eingezogen.
00:28:45Ja.
00:28:46In unser Haus.
00:28:48In dein Vaterhaus.
00:28:49Ja, und wir haben raus müssen.
00:28:52Aber Segen war seitdem auf dem Sonnenhof keiner mehr.
00:28:56Hat das geschmeckt, Anderl?
00:28:58Ja.
00:28:59Du, jetzt bleibst aber bei uns.
00:29:02Geld, Anderl.
00:29:03Ich nehme euch beide mit hinüber nach Kanada.
00:29:07Dann brauche ich auf keine Briefe mehr zu warten.
00:29:10Nein, nein.
00:29:11Wir gehen hier nimmer fort.
00:29:13Da sind wir geboren und da wollen wir auch sterben, Anderl.
00:29:17Einen alten Baum soll man nimmer verpflanzen.
00:29:20Naja, wir werden es schon sehen.
00:29:24Es muss ja nicht heute sein.
00:29:26Also.
00:29:26Servus pur.
00:29:33Einen alten Baum soll man nimmer sein.
00:30:03Oh, oh, oh, oh, oh!
00:30:33Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:31:03Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:31:33Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:32:03Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh
00:32:33Entschuldigen Sie, ich bin ziemlich aus der Übung.
00:32:45Keine Ursache.
00:32:46Wenn wir öfter miteinander tanzen, gibt sich das.
00:32:48Ja?
00:32:52Du, Anderl, willst du nicht tanzen?
00:32:53Nein.
00:32:54Mit wem denn?
00:32:55Ich kenne ja niemanden.
00:32:56Oder was?
00:32:56Das ist mir gar verlernt bei den Kanadischen.
00:32:58Nein, nein.
00:33:03Entschuldige.
00:33:13Na also.
00:33:15Klappenamt.
00:33:19Entschuldigen Sie, ich möchte wieder zu meinem Großvater.
00:33:21Danke.
00:33:21Wie Sie wünschen.
00:33:24Grüß Gott, Herr Liebmann.
00:33:26Grüß Gott, Gabriela.
00:33:28Wenn ich gewusst hätte, dass Sie hier sind...
00:33:29Wären Sie früher aus Kanada gekommen, nicht?
00:33:33Darf ich um diesen Tanz bitten?
00:33:34Ja, gerne.
00:33:35Danke.
00:33:35Dankeschön.
00:33:36Bitte schön.
00:33:50Was haben Ihre Eltern gesagt, als Sie so plötzlich auftauchten?
00:33:53Ich kann es gar nicht beschreiben.
00:33:55Nur schade, dass die beiden Alten aus dem Haus mussten, am Sonnenhof.
00:33:58Ich begreife ja so manches nicht, was auf dem Sonnenhof geschehen ist und noch geschieht.
00:34:03Aber dieser Schantel beherrscht eben die Lage.
00:34:06Und mein Großvater wird ganz böse, wenn man etwas sagt.
00:34:08Wer ist denn eigentlich dieser Herr Schantel?
00:34:10Vorhin habe ich mit ihm getanzt.
00:34:12Ach, der ist das.
00:34:13Jetzt sitzt er bei meinem Großvater und beschwert sich sicher wieder über mich.
00:34:17Wenn Sie wirklich eine Frühaufsteherin sind, dann erwarte ich Sie morgen.
00:34:32Also um fünf Uhr früh beim Bildstöck.
00:34:34Ja, sehr gerne.
00:34:36Ja, sehr gerne.
00:35:06Na, gehen wir?
00:35:13Ja.
00:35:21Und dann habe ich mich plötzlich entschlossen, nach Hause zu fahren.
00:35:24Ich wollte meine Eltern wiedersehen.
00:35:26Ja, das kann ich verstehen.
00:35:27Ja, das kann ich verstehen.
00:35:36Ja, das kann ich verstehen.
00:36:06Ja, das kann ich verstehen.
00:36:36Ja, das kann ich verstehen.
00:37:06Ja, das kann ich verstehen.
00:37:36Solche Berge haben wir in Kanada auch.
00:37:52Aber Heimat ist eben Heimat.
00:37:54Ja.
00:37:54Ja.
00:37:55Deshalb möchte ich auch nicht fort von hier.
00:37:58Ja, das kann ich Ihnen.
00:38:28Ja, das kann ich Ihnen sagen.
00:38:28Ja, das kann ich Ihnen sagen.
00:38:29Ja, das kann ich Ihnen sagen.
00:38:30Grüß Gott.
00:38:45Grüß Gott.
00:38:46Lass uns mal anschauen.
00:38:48Wie viel habt ihr davon?
00:38:49Zwölfhundert Stück.
00:38:50Zwölfhundert Stück?
00:38:53Habt ihr noch einen weiten Weg?
00:38:54Ja.
00:38:55Ja, ja.
00:39:00Danke schön.
00:39:02Grüß Gott.
00:39:03Auf Wiedersehen.
00:39:30Was haben Sie denn, Gabriela?
00:39:37Ach, nichts.
00:39:39Na, was ist denn?
00:39:41Haben Sie Sorgen?
00:39:42Meine Sorgen werden Sie kaum interessieren, Andreas.
00:39:45Oh doch.
00:39:47Mein Großvater will, dass ich wieder fortgehe von hier.
00:39:51Warum denn?
00:39:53Der Sonnenhof steht vor dem Ruin.
00:39:55Mein Großvater vertraut blind diesem Schand.
00:39:58Wenn nicht ein Wunder geschieht, ist das gut verloren.
00:40:02Und er merkt, dass ich das durchschaut habe.
00:40:04Deshalb will er mich weghaben.
00:40:06Das verstehe ich nicht.
00:40:08Gerade in der Situation, wo Sie meine richtige Hilfe sein könnten.
00:40:14Irgendwas stimmt nicht zwischen Großvater und dem Schandl.
00:40:18Er verheimlicht mir etwas.
00:40:21Wenn es das ist, werde ich es herauskriegen.
00:40:24Wenn Sie wollen, dass ich Ihnen helfe.
00:40:29Danke, Andreas.
00:40:30Danke, Andreas.
00:40:36Untertitelung des ZDF, 2020
00:41:06Der kommt schon wieder.
00:41:36Der kommt schon wieder.
00:42:06Der kommt schon wieder.
00:42:36Der kommt schon wieder.
00:43:06Moment, Fräulein.
00:43:07Wenn Sie schon einen Fremden da auf dem Glück herumführen...
00:43:09Machen Sie sich nicht lächerlich, Herr Schantl.
00:43:10Herr Liebmann ist kein Fremder.
00:43:12Er kennt das gut schon seit seiner frühesten Kindheit.
00:43:14Außerdem ersuche ich Sie, Herr Schantl, einen anderen Ton anzuschlagen.
00:43:17Selbst wenn Sie ihm recht werden.
00:43:18Von Ihnen lasse ich mir keine Vorschriften machen, verstanden?
00:43:20Wir gehen zu meinem Großvater.
00:43:22Die Sache hier muss endlich einmal geklärt werden.
00:43:25Komm, Andreas.
00:43:26Das ist doch meine Meinung.
00:43:30Rosa?
00:43:31Ja?
00:43:31Wo ist denn der Großpapa?
00:43:33Ich weiß es auch nicht.
00:43:34Er wollte nur einen kurzen Spaziergang machen.
00:43:36Eigentlich sollte er zur Jause schon längst da sein.
00:43:39Den Appetit auf die Jause hat mir dieser widerliche Kerl gründlich genommen.
00:43:42Der widerliche Kerl?
00:43:43Das kann nur der Schantl sein.
00:43:45Kannst du ihn auch nicht leiden, was?
00:43:46Ach, seitdem der im Haus ist, haben wir nur Ärger.
00:43:49Und der gnädige Herr ist auch ganz verändert.
00:43:53Gabi?
00:43:54Ach, du bist nicht allein?
00:43:56Das ist Andreas Liebmann.
00:43:57Du wirst dich kaum noch ein...
00:43:58Ja, Anderl.
00:44:00Mein Gott, das ist ja ein Mann geworden in der Fremde.
00:44:03Sie erinnern sich noch an mich, Herr von Hübner?
00:44:05Naja, natürlich.
00:44:07Warst du ja ein richtiger Lauspupp.
00:44:09Hast mir über meine Fenster eingeschossen mit deiner Schleuder.
00:44:12Ja.
00:44:12Du bist bei meinem Gewehr auf die Jagd gegangen.
00:44:15Wie Weiland Winnetou mit der Silberbüchse.
00:44:17Wie geht's dem Vater?
00:44:19Mein Vater leider zählt darunter, dass er verabschiedet worden ist.
00:44:22Hat er denn nicht schon genug gehabt von all der Mühe und Plag?
00:44:26Einer wie er, dem Arbeit alles war?
00:44:29Darf ich bitten?
00:44:30Danke.
00:44:34Du bist viel in der Welt herumgekommen, was, Anderl?
00:44:37Oh ja.
00:44:38Ich habe ein schönes Stück gesehen.
00:44:40Und seit zehn Jahren bin ich Verwalter.
00:44:41In einem Berg in Kanada.
00:44:43Ja, ich weiß.
00:44:45Da wird ja unser Sonnhof ja recht armselig vollkommen.
00:44:48Der Sonnhof ist ein prächtiges Gut mit sehr vielen Möglichkeiten.
00:44:51Ja, das sagt sich so leicht.
00:44:54Aber entschuldigen Sie, er ist richtig heruntergewirtschaftet worden, nach dem, was ich da gesehen habe.
00:44:58Bist du gekommen, um mir das zu sagen?
00:45:06Ich habe Herrn Liebmann auf dem Gut herumgeführt, weil ich sein fachliches Urteil wollte.
00:45:11Ich weiß es bereits.
00:45:13Gabi, ich habe dich ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass dich das nichts angeht.
00:45:18Das ist Herrn Schantls Aufgabe.
00:45:19Großvater, ich hätte es dir nie gesagt, um dich nicht zu kränken oder aufzuregen.
00:45:28Aber jetzt, da der Sonnhof einer Katastrophe zutreibt, ich habe von meiner Mutter die Hälfte des Gutes geerbt.
00:45:36Und für diesen, meinen Anteil, möchte ich einen neuen Verwalter einsetzen.
00:45:40So, willst du?
00:45:48Na ja, und hier sitzt er wohl schon, dieser neue Verwalter?
00:45:52Ja, Großvater.
00:45:53Und ich bitte dich, dass wir uns über diese Sache ohne viel Aufhebens einigen.
00:46:01Gabi, ich kann und will dir deine Rechte nicht absprechen.
00:46:06Aber du weißt, dass ich momentan keine Geldmittel habe.
00:46:08Wie willst du dann mit deinem Anteil aus dieser Misere herauskommen?
00:46:13Dieses Kapital könnte ich fürs Erste beibringen.
00:46:17Ich halte es aber für nötig, dass der Gutsanteil, den ich verwalten soll, von jenem, der sein Schantl getrennt wird.
00:46:27Naja, vielleicht ist das die Lösung.
00:46:35Es würde mir jedenfalls mein Gewissen dir gegenüber erleichtern.
00:46:38Ob es dann besser gehen wird, das weiß nur Gott.
00:46:45Über die Einzelheiten sprechen wir noch.
00:46:47So schöne Schweindeln haben wir noch nie gehabt.
00:47:11Zwölf Stück auf einen Wurf.
00:47:17Und der Schantl ärgert sich.
00:47:19Nicht zum Song.
00:47:21Wir machen hier nichts für oder gegen den Herrn Schantl.
00:47:24Wir arbeiten für uns, Franz, dass der Sonnhof wieder hochkommt.
00:47:28Herr von Hübner, ich habe dieser neuen Arbeitseinteilung aus Sonnhof jetzt einige Zeit zugesehen.
00:47:32Erst habe ich jetzt gar nicht glauben können, dass dieser Mensch überhaupt geduldet wird von Ihnen.
00:47:38Aber das ist wohl der Lohn für meine Bemühungen.
00:47:40Ich habe das Gefühl, Sie wollen nicht loswerden.
00:47:44Reden Sie doch keinen Unsinn.
00:47:48Sie sind nach wie vor der Verwalter hier.
00:47:51Verwalten eben nur meinen Anteil.
00:47:54Ich kann meine Enkelin nicht daran hindern, dass sie über Ihren Teil der Liegenschaften verfügt.
00:47:57So können Sie mit mir nicht reden.
00:47:58Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich mir das bieten lasse.
00:48:06Sie wollen mich zwingen, gegen meine Enkelin etwas zu unternehmen.
00:48:10Und gegen Herrn Liebmann, der, wie sich schon nach ein paar Wochen herausgestellt hat,
00:48:14eine ausgezeichnete Arbeit leistet.
00:48:19Dass es auf dem Sonnhof abwärts geht, seitdem Sie da sind,
00:48:23das wissen Sie genauso gut wie ich.
00:48:25Wie Sie wünschen, Herr von Hübner.
00:48:28Dann bin ich eben gezwungen, Dinge auszupacken,
00:48:31über die wir bisher geschwiegen haben.
00:48:34Entweder Sie sorgen dafür, dass die Herrschaften binnen 48 Stunden das Haus verlassen,
00:48:38oder Sie wissen ganz genau, dass Sie meine Hand sind.
00:48:58Nun?
00:49:12Nun?
00:49:17So, das hätten wir.
00:49:18Ich habe zuerst einen Schlaganfall befürchtet, aber es sind dafür keine Symptome da.
00:49:22Eine plötzliche Ohnmacht, vermutlich nach einer vorangegangenen großen Aufregung.
00:49:28Ihr Großvater braucht allerstrengste Ruhe.
00:49:31Medizin habe ich aufgeschrieben.
00:49:33Herzstärkende Injektionen wird er laufend bekommen müssen.
00:49:36Ich komme morgen wieder.
00:49:37Also nochmals von Ihrem Herrn Großvater alle Aufregungen fernhalten.
00:49:47Jetzt habe ich mich so gefreut, dass wir am Abend mit dem Bub ein bisschen reden können.
00:49:52Und jetzt sitzen wir allweil da wir zwei und warten.
00:49:55Mutter, ich sage dir was.
00:49:57Ich wette, der Bub geht nicht mehr fort.
00:50:00Wieso?
00:50:02Ich weiß, was ich weiß und ich merke, was ich merke.
00:50:05Aber wegen uns zwei bleibt er nicht da.
00:50:08Aber es gibt Dinge, die stärker sind als alles in der Welt.
00:50:13Ach, Gell, was du immer redest.
00:50:15Na, du, er redest es ja doch nicht.
00:50:17Darum sage ich dir es.
00:50:19Na, was ist?
00:50:20Die Liebe.
00:50:23Grüß euch Gott.
00:50:25Der Anderl.
00:50:26Servus, Bub.
00:50:28Hast du schon einen richtigen Hunger, gell?
00:50:30Du willst mich weder dick und rund füttern, Mutter.
00:50:33Freilich, so gefällt es mir am besten, Bub.
00:50:35Dir vielleicht schon, aber nicht den Mädeln.
00:50:38Gell Anderl.
00:50:40Ja, was ich sagen wollte.
00:50:42Denn Herrn Hübner hat es heute umgeworfen.
00:50:44Wisst ihr das schon?
00:50:45Um Gottes Willen.
00:50:46Was ernst ist?
00:50:47Der Doktor meint, es ist nicht so schlimm, aber
00:50:50böse ist so etwas immer.
00:50:52Und wieder war der Schantel schuld.
00:50:53Er soll eine Auseinandersetzung mit ihm gehabt haben.
00:50:58Der hat einen teuflischen Einfluss auf den Hübner.
00:51:00Wie das nur möglich ist.
00:51:02Ja.
00:51:04Ich habe eine Neuigkeit für euch.
00:51:07Na?
00:51:07Ich bleibe da.
00:51:11Ich habe auf dem Sonnenhof eine Aufgabe.
00:51:14Noch heute schreibe ich nach Kanada, dass ich nicht mehr zurückkehre.
00:51:18Na, was habe ich gesagt, Mutter?
00:51:19Ja, sage mal, geht denn der Sohne weiteres?
00:51:26Hast du dich denn drüben nicht verpflichtet?
00:51:27Ja, schon.
00:51:30Es wird auch nicht so einfach sein.
00:51:32Lass doch den Buben, Vater.
00:51:34Er wird schon selber wissen, was er zu tun hat.
00:51:36Geld ande.
00:51:37Mein ja bloß.
00:51:38Sag ja schon nichts.
00:51:39Nichts sagen würde ich wohl noch dürfen.
00:51:41Tja, wenn es nur irgendetwas geben würde, womit man einen schnelleren Aufstieg erzielen könnte.
00:51:49Ja, ob da noch so viele Jahre noch was zu machen ist.
00:51:52Was meinst du denn, Vater?
00:51:53An was denkst du?
00:51:54Pass auf.
00:51:55Im Ankogelgebiet hat es ein Silberbergwerk gegeben.
00:51:59Das hat der Vater vom Herrn Hübner aufgelassen.
00:52:01Aber eins sage ich dir, Buhr.
00:52:04In dem Berg sind noch andere Mineralien drin.
00:52:07Magnesid.
00:52:08Serbentin.
00:52:09Und vielleicht Kupfer.
00:52:12Ich bin kein Studierter.
00:52:13Aber vielleicht verstehst du was davon.
00:52:18Führ mich hin, Vater.
00:52:19Schauen wir es uns an.
00:52:21Gerne, Buhr.
00:52:22Handschauen kostet ja nichts.
00:52:31Scheißlich.
00:52:37Na ja, wenn Sie sich bei Medizin nehmen schon so aufregen.
00:52:40Dann können Sie ja nicht gesund werden.
00:52:43Übrigens, der Herr Notar ist gekommen.
00:52:46Kann ich ihn hereinführen?
00:52:47Der Notar?
00:52:49Was will denn der von mir?
00:52:51Er sagt, der Herr Schantl hat ihn bestellt.
00:52:55So.
00:52:57Herr Schantl.
00:52:59Ja, ich lasse bitten.
00:53:01Bitte.
00:53:05Herr Notar, Sie können jetzt reinkommen.
00:53:11Guten Tag, Herr von Hübner.
00:53:13Guten Tag.
00:53:15Vorläufig soll noch Grünfutter gegeben werden, Franz.
00:53:17Und dann habe ich gesagt,
00:53:19dass Haferstroh in die Raufe gelegt werden soll.
00:53:21Warum ist das nicht geschehen?
00:53:23Das Haferstroh hat der Bastl wieder hinausgeworfen.
00:53:25Er hat gesagt, die Rösser gehören dem Herrn Hübner
00:53:27und da hat das freilich nichts trennt zu reden.
00:53:29Sag einmal, woher kommt dieser Bastl eigentlich?
00:53:31Als ich das letzte Mal hier war, war er noch nicht bei uns.
00:53:34Der Notar Schantl mitgebracht vom Sommersfeld.
00:53:36Ein ganz hinterlistiger Kerl, der passt vortrefflich zu ihm.
00:53:39Reg dich nicht auf.
00:53:40Gabriela!
00:53:43Gabriela!
00:53:44Was ist passiert, Rosa?
00:53:46Mit dem Herrn muss es gar nicht gut stehen.
00:53:48Der Notar ist gekommen.
00:53:50Was?
00:53:51Mein Großvater hat den Notar rufen lassen?
00:53:53Nein, der Herr Schantl.
00:53:55Geh bitte, halt einmal.
00:53:57Sie wissen, dass ich nur über die Hälfte des Gutes verfügen kann
00:54:02und dass ich meine Enkelin als Universalerbin einsetzen muss.
00:54:07Von einem Muss kann doch erbrechtlich keine Rede sein.
00:54:11Aber Sie können jedenfalls für Herrn Fred Schantl ein Legat aussetzen.
00:54:17Woran denkt er denn?
00:54:18Er wünscht sich ein Areal im Gebiet des Ankogels.
00:54:22Eigentlich nichts als Felsen und Ödland.
00:54:25Eine richtige, gottverlassene Gegend.
00:54:28Dahin will er sich zurückziehen.
00:54:30Ein Häuschen, ganz im Stillen bauen, hat er mir so erklärt.
00:54:33Er hat genug von den Menschen und ihrer ewigen Streitlust, ihrer Habgier.
00:54:39So.
00:54:40Hat er das allen Ernstes gesagt?
00:54:43Ja.
00:54:45Ich werde mir das überlegen.
00:54:47Ich bitte Sie, Herr von Hübner.
00:54:48Es handelt sich doch um ein Landstück, das kaum einen Wert repräsentiert.
00:54:55Herr Notar, mein Großvater ist äußerst schonungsbedürftig.
00:54:57Wie kann sich Herr Schantl unterstehen, einen Kranken belästigen zu lassen?
00:55:01Wie geht's dir denn, Großvater?
00:55:03Danke.
00:55:04Herr Schantl wird schon warten müssen, bis mein Großvater voll auf der Höhe ist.
00:55:10Bitte, mich wieder verständigen zu lassen, wenn es so weit ist.
00:55:12Empfehle mich.
00:55:14Küste an, Fräulein.
00:55:15Guten Tag.
00:55:15Guten Tag, Herr von Hübner.
00:55:17Guten Tag.
00:55:18Großvater, ich bin traurig darüber, dass es zwischen uns eine Wand gibt, die früher nicht da war.
00:55:32Schau, ich hab dich doch lieb und will alles tun, was du willst.
00:55:36Aber wir sollten doch über Verschiedenes sprechen, wenn du erst wieder ganz gesund bist.
00:55:41Gabi, ich weiß nicht, ob ich überhaupt noch gesund werden will.
00:55:49Aber Großvater.
00:55:52Aber es ist schön, wenn du da bist.
00:55:54Bleib noch ein bisschen sitzen bei mir.
00:55:56Ach, da sind Sie ja, Herr Schantl.
00:56:05Haben Sie einen Moment Zeit?
00:56:07Ah, guten Tag, Herr Doktor.
00:56:08Mach weiter, Bastl.
00:56:10Na, hat alles geklappt?
00:56:12Ich hätte Herrn Hübner schon so weit gehabt, dass er das Legat für Sie aussetzt.
00:56:15Nun?
00:56:15Aber dann ist das Fräulein ins Zimmer gekommen und hat alle Verhandlungen abgeschnitten.
00:56:19Absolut dagegen war sie.
00:56:20Seit dieses Biest, als geht alles schief.
00:56:22Wenn ich Sie wäre, würde ich mich mit dem Fräulein möglichst gut stellen.
00:56:26Sie ist ledig.
00:56:28Hübsch.
00:56:28Und vor allem ist sie die Alleinerbin.
00:56:30Naja, dieses hübsche Fräulein ist mit so einem Kerle erdiert für mich nichts üblicher.
00:56:33Ja, das kann ich nicht beurteilen.
00:56:35Aber Sie sind doch ein gut gebauter Mann in den besten Jahren.
00:56:38Und zweifellos die rechte Hand von Herrn Hübner.
00:56:40Naja, kommt Zeit, kommt Rat.
00:56:42Irgendwie kriege ich Sie schon noch herum.
00:56:43Wiedersehen, Herr Doktor.
00:56:44Auf Wiedersehen.
00:57:00Da ist der Stuhl.
00:57:12War das Wasser schon immer da?
00:57:15Ja, freilich.
00:57:16Das ist der Mühlbach.
00:57:18Den haben Sie früher oben am Wehr abgeleitet zum Stuhl auswaschen.
00:57:22Ja, wieso?
00:57:24Ja, damals hat es noch keine Rollwaage gegeben und keine Bohrer.
00:57:28Da haben Sie alles mit der Hand hauen müssen.
00:57:30Dann haben Sie den Stuhl unter Wasser gesetzt.
00:57:33Dann hat es das ganze Zeug rausgewaschen.
00:57:35Und seitdem das Bergwerk nicht mehr in Betrieb ist,
00:57:38lassen Sie den Bach da hinten frei runterlaufen vom Wehr.
00:57:40Wie kommt man denn da rüber?
00:57:42Oben rum.
00:57:44Aber da ist ja versperrt.
00:57:46Das muss ja nicht heute sein.
00:57:48Hauptsache ich weiß, wo der Stolleneingang ist.
00:57:50Ich komme den nächsten Tag vorbei mit Werkzeug.
00:57:53Hast recht, der Stoll läuft ja nicht davon.
00:57:54Achtung bitte.
00:58:10Sabena gibt die Ankunft ihres Fluges aus Vancouver über London, Brüssel, Frankfurt bekannt.
00:58:18Attention, please.
00:58:19Sabena announces the arrival of Flight 701 from Vancouver via London, Brussels and Frankfurt.
00:58:26Das war's für heute.
00:58:56Guten Tag, Frau Gabriela. Wie geht's, Herrn Liebmann?
00:59:08Danke, großartig.
00:59:09So, das freut mich, aber Ihrem Großvater geht es schlechter.
00:59:12Ja, deswegen möchte ich auch schnell nach Hause.
00:59:15Ich möchte gern mit Ihnen sprechen.
00:59:17Ich meine allein sprechen.
00:59:19Warum?
00:59:20Nur so, weil wir doch gemeinsame Interessen haben.
00:59:25Gemeinsame Interessen?
00:59:26Ja, natürlich. Wir beide können doch aus dem Sonnhof Nutzen ziehen.
00:59:30Sie meinen also nicht gemeinsame Interessen, sondern Ihre Vorteile?
00:59:34Nein, Herr Schantl, daraus wird nichts.
00:59:37Der Sonnhof hat unter Ihrer Verwaltung so sehr gelitten,
00:59:40dass an gemeinsame Arbeit nicht zu denken ist.
00:59:44Ich kenne Ihre Ziele zwar nicht, aber auf jeden Fall sind es schlechte.
00:59:47Sie wollen also Streit.
00:59:50Schade.
00:59:52Wir hätten so gut miteinander auskommen können.
00:59:54Aber bitte, wenn Sie nicht wollen, Sie werden es jedenfalls noch sehr bereuen.
01:00:04Was immer Sie bedrücken mag, Herr von Hübner, sprechen Sie sich aus.
01:00:10Sehen Sie mir den langjährigen Freund.
01:00:12So lange Sie sich Ihren Kummer nicht von der Seele gesprochen haben,
01:00:17werden Sie keinen Frieden finden.
01:00:19Das ist eine lange Geschichte, Hochwürden.
01:00:24Zwischen meinem Gutsnachbarn, Herrn Sommersfeld und mir hat es seit dem Tag,
01:00:32da er sich hier angesiedelt hat, nur Streit gegeben.
01:00:35Und das oft aus den nichtigsten Gründen.
01:00:42Er hat den Streit gesucht.
01:00:46Unverträglich wie er war.
01:00:48Ich sage das nicht, um ihn nach Jahren noch herabzusetzen.
01:00:52Ich sage es nur, weil alle wissen, dass wir immer Differenzen hatten,
01:00:57die bis vor das Gericht kamen.
01:00:59Es war vor vier Jahren.
01:01:06Ich war sehr glücklich an diesem Morgen.
01:01:29Ich sage es sehr glücklich an diesem
01:01:49Untertitelung. BR 2018
01:02:19Herr Sommersfeld, das ist...
01:02:28Herr Sommersfeld, Herr Sommersfeld!
01:02:42Herr Sommersfeld, das ist doch nicht möglich, dass...
01:02:49Herr Sommersfeld!
01:02:51Kennen Sie diesen Hut, Herr Hübner?
01:03:06Das ist mein Hut.
01:03:08Dieser Hut lag neben der Leiche des Herrn Sommersfeld.
01:03:16Was sagen Sie da?
01:03:18Ich weiß alles.
01:03:20Ich war Augenzeuge.
01:03:24Sie müssen mir glauben, ich wollte doch nicht Herrn Sommersfeld.
01:03:26Ich habe ja nur auf den Bock geschossen.
01:03:28Sie haben Herrn Sommersfeld erschossen.
01:03:30Aber ich mache Ihnen Vorschläge.
01:03:32Ich ordne die Sache so, dass kein Verdacht auf Sie fällt.
01:03:38Denn bei Ihrem Verhältnis zu Herrn Sommersfeld
01:03:41wird Ihnen kein Mensch glauben, dass es ein Jagdunfall war.
01:03:44Und das da nehme ich vorsichtshalber mit.
01:04:02Das Korpus Delicti verwahr ich selbst.
01:04:06Sie hören auch von mir.
01:04:17Herr Schantl hat dann, während ich verreiste, alles in Ordnung gebracht
01:04:24und ist dann zu mir auf den Sonnhof als Verwalter gekommen.
01:04:29Oder wie man so sagt, als stiller Teilhaber.
01:04:34Lieber Freund, wie Sie mir das Ganze schildern,
01:04:39war es absolut ein Jagdunfall.
01:04:43Sie hatten doch nie im Leben die Absicht, Herrn Sommersfeld zu töten.
01:04:48Ihr größter Fehler war, dass Sie sich diesen Herrn Schantl
01:04:51durch Ihren Gewissenskonflikt in die Hände gespielt haben.
01:04:56Aber Herr von Hübner, mit Gottes Hilfe werden wir einen Weg finden.
01:05:03Aber erst werden Sie gesund.
01:05:10Ich danke Ihnen, Hochhürden.
01:05:21Vielleicht ist er schon auf dem Weg der seelischen Genesung.
01:05:48Man muss Geduld haben, wie der Herrgott da oben mit uns Geduld hat.
01:05:55Ich danke Ihnen, Hochhürden. Sie geben mir wieder Mut.
01:06:00Ihr Herr Großvater, der ist mir ja noch Revanche schuldig.
01:06:04Neulich, da hat er mich mit einem Rössel und zwei Bauern matt gesetzt.
01:06:08Ich kann doch meinen besten Schachpartner nicht verlieren.
01:06:11Grüß Gott, Hochhürden.
01:06:12Grüß Gott, Hochhürden.
01:06:13Grüß Gott, Karin.
01:06:14Einen Rucksack hat er gehabt und Richtung Bergwerk ist er gegangen.
01:06:17Da bin ich ihm nachgeschließen.
01:06:18Hat er dich gesehen?
01:06:19Nein!
01:06:20Bist du sicher, dass du dich nicht getäuscht hast?
01:06:25Nicht so wie mit euch. Sie sehen ja aus dem Ohrsofen.
01:06:28Und du glaubst, es war der Lieber?
01:06:30Na klar!
01:06:31Na, warte.
01:06:32Dem werde ich einen Denkzettel verpassen, komm ich zum Wehr.
01:06:33Was machen wir denn da?
01:06:34Was machen wir denn da?
01:06:35Ja.
01:06:36Ja.
01:06:37Ja.
01:06:38Ja.
01:06:39Ja.
01:06:40Ja.
01:06:41Ja.
01:06:42Ja.
01:06:43Ja.
01:06:44Ja.
01:06:45Ja.
01:06:46Ja.
01:06:47Ja.
01:06:48Ja.
01:06:49Ja.
01:06:50Ja.
01:06:51Ja.
01:06:52Ja.
01:06:53Ja.
01:06:54Ja.
01:06:55Ja.
01:06:56Ja.
01:06:57Ja.
01:06:58Ja.
01:06:59Ja.
01:07:00Ja.
01:07:01Ja.
01:07:02Ja.
01:07:03Ja.
01:07:04Ja.
01:07:05Ja.
01:07:06Ja.
01:07:07Ja.
01:07:08Ja.
01:07:09Ja.
01:07:10Ja.
01:07:11Ja.
01:07:12Ja.
01:07:13Ja.
01:07:14Ja.
01:07:15Ja.
01:07:16Ja.
01:07:17Ja.
01:07:18Ja.
01:07:19Ja.
01:07:20Ja.
01:07:21Ja.
01:07:22Ja.
01:07:23Ja.
01:07:24Ja.
01:07:25Ja.
01:07:26Ja.
01:07:27Ja.
01:07:28So, der Kerl wird in Zukunft seine Nase nicht mehr an meine Angelegenheiten stecken.
01:07:45Doch schon, Herr Schankler, was da liegt.
01:07:47Sein Rucksack.
01:07:48Weg mit dem Zeug.
01:07:58Weg mit dem Zeug.
01:08:28Weg mit dem Zeug.
01:08:58Weg mit dem Zeug.
01:09:16Ihr Sohn ist ein wunderbarer Mensch und Kamerad.
01:09:20Ich arbeite mit Andreas ausgezeichnet zusammen.
01:09:22Nein, nein, könnte ich gar nicht sein.
01:09:28Sie kommen doch selbstverständlich mit uns nach Kanada, nicht wahr?
01:09:32Nein, nein.
01:09:34Wir gehen da nicht mehr fort.
01:09:35Schauen Sie, das Land da, die Heimat, die kann man halt nicht auf den Buckel laden und mitnehmen.
01:09:42Prost, meine lieben Freunde!
01:10:00Rangler-König bezahlt heute alles!
01:10:04Der Schantel zu leben!
01:10:05Kleiner Kerl, der Schantel!
01:10:07Zeit hat er es gebraucht.
01:10:09Resi!
01:10:10Bring, bring noch 20 Doppelte und lass neues Passatieren!
01:10:15Komm her!
01:10:16Lass uns gehen, Herr Schantel!
01:10:18Das ist mein Madl!
01:10:19Geh, dein Madl!
01:10:20Du Tepp, dein Madl, dich schau doch eh keine an!
01:10:25Was haben Sie gesagt?
01:10:26Sag es dir das nochmal!
01:10:28Ach, geh, du besoffenes Schwein!
01:10:34Grüß Gott beieinander!
01:10:36Sag es mal, habt ihr meinen Bub nicht gesehen?
01:10:38Den Anderl?
01:10:39Ja, ja, dann...
01:10:40Haben wir nicht gesehen.
01:10:41Wird, war mein Sohn nicht bei euch?
01:10:43Nein, der war heute noch nicht da.
01:10:45Das ist doch mein Rucksack.
01:10:53Wie kommst denn du zu meinem Rucksack?
01:10:55Ja, den hab ich vom Bach ausgezogen.
01:10:58Wo ist vielleicht Baden?
01:11:01Von Bach?
01:11:03Sie haben ihn umbracht, Herr Schantel.
01:11:05Halt sie mal, oder bist du für den Schwein?
01:11:06Sie!
01:11:08Der Anderl wollte doch heute in den Stullen einsteigen.
01:11:10In den Alten.
01:11:12Da ist was geschehen.
01:11:13Da ist ein Unglück passiert.
01:11:14Mann, der helft's!
01:11:15Hilft's!
01:11:16Er hat ihn umgebracht!
01:11:18Er hat ihn lieber umgebracht!
01:11:19Der ist der Volk geworden!
01:11:20Der ist der Volk am Verrückt!
01:11:22Halte doch den Narren!
01:11:24Ja, pass auf!
01:11:25Ja, pass auf!
01:11:26Ja, pass auf!
01:11:27Ja, das ist ja...
01:11:28Der Schantel hat das Wasser umgeleitet!
01:11:30In den Stollen, oder?
01:11:31Der dringt uns ja schnell rauf zum Wehr!
01:11:34Mann, der ist im Stollen drin!
01:11:36Komm, Zeile und Leitern holen, schnell!
01:11:40Der Sahund!
01:11:41Komm, schnell!
01:11:43Der dringt uns ja!
01:11:43Komm, schnell!
01:11:45Ist das le��!
01:11:46Wer bra�?
01:11:46Maingele!
01:11:52Ah,zed datasht!
01:11:54tick!
01:11:55Ok.
01:11:56Ok.
01:11:56Ok.
01:11:57Ok.
01:11:57Ok.
01:11:59Ok.
01:12:00Ok.
01:12:00Ok.
01:12:01Ok.
01:12:03Ok.
01:12:04Ok.
01:12:06Ok.
01:12:07Ok.
01:12:07Ok.
01:12:08Ok.
01:12:09Ok.
01:12:10Ok.
01:12:12Ok.
01:12:12Ok.
01:12:13Ok.
01:12:14Warum haben Sie das getan? Was holen Sie denn von mir? Der Kerl ist der Volk am Besoffen!
01:12:20Lassen Sie mich los! Ich steig hinein und hol ihn heraus! Ich brauch Sie nicht, Sie Saukerl!
01:12:24Mein Buben hol ich mir selber raus!
01:12:28Andreas! Andreas! Wo ist Andreas? Was ist passiert?
01:12:33Ruhe, Ruhe! Ich hol ihn raus! Ich geh ihn holen!
01:12:35Da ist er!
01:12:40Andreas!
01:12:44Ja!
01:12:46Und da ist er!
01:12:48Der Kerl!
01:12:52Wer?
01:12:53Der Kerl!
01:12:55Wer?
01:12:59Was ist passiert?
01:13:02Was ist passiert?
01:13:04Als es nicht passiert ist, viel Zeit ist, wo auch will ich neighbor?
01:13:08Gott sei Dank.
01:13:29Andreas.
01:13:31Hol's wohl, Decken, schnell.
01:13:36Es ist alles gut.
01:13:38Was habt ihr denn mit Herrn Liebmann gemacht?
01:13:47Der Schaltler hat ihn umbringen wollen.
01:13:49Er hat ihn erseifen wollen.
01:13:50Dies besoffene Schweiß, doch vollkommen verrückt.
01:13:53Fühl den ab, den Kerl.
01:13:54Master, komm jetzt mit mir.
01:13:56Ich geh her schon.
01:13:57Ich geh her schon.
01:13:59Aber ich werde reden.
01:13:59Alex, Paul.
01:14:00Ich werde reden.
01:14:01Fährt ihn doch ein, der Schweiß.
01:14:02Ich werde reden.
01:14:03Züchtert ihn aus.
01:14:04Ich werde reden.
01:14:05Wo ist Gabriela?
01:14:15Jetzt nix reden, du.
01:14:16Komm, geh mal heim.
01:14:17So, da bringe ich Herrn Wacholder-Tee.
01:14:36Der wird dir gut tun, Andern.
01:14:37Der stärkt die Nerven.
01:14:40Dankeschön, Mutter.
01:14:41Wir werden ihn schon gesund pflegen.
01:14:43Ja.
01:14:43Nicht wahr, Andreas?
01:14:45Es war ein bisschen viel auf einmal.
01:14:47Gestern habe ich mit dem Bustenkommandanten gesprochen.
01:14:49Der sagt, der Schaltler erklärt, der Bastl wäre ein Verleumder.
01:14:54Und jetzt muss er nach Innsbruck aufs Gericht.
01:14:56Sobald Sie gesund sind, reißen wir ab.
01:14:58Sagen Sie das nicht so laut.
01:15:00Sonst wird er überhaupt nicht mehr gesund.
01:15:04Sie haben einen lustigen Vater.
01:15:05Trager, wir müssen in Ruhe über all das sprechen.
01:15:21Sie haben mir Ihr Wort gegeben, zurückzukommen.
01:15:25Und ich hoffe, dass Sie es halten.
01:15:29Und den Brief, den Sie mir geschrieben haben, den vergessen wir lieber.
01:15:35Andreas, Sie müssen sich hier losreißen.
01:15:39Sie müssen.
01:15:40Grüß Gott allerseits.
01:15:42Grüß Gott, Rosa.
01:15:43Grüß Gott, Rosa.
01:15:44Ja, Herr Andreas, was machen denn Sie für Dummheiten?
01:15:47Im Berg umeinander steigen, was soll denn das?
01:15:50Suchen Sie vielleicht einen verborgenen Schatz?
01:15:52Vielleicht.
01:15:54Wie geht es denn eigentlich Herrn von Hübner?
01:15:56Und Gabriela?
01:15:58Dem Herrn Hübner, dem geht es ein bisschen besser, Gott sei Dank.
01:16:02Na ja, noch lange nicht gut.
01:16:03Und die Gabriela, die...
01:16:06Was ist mit Gabriela?
01:16:08Der ist so schwer ums Herz.
01:16:10Die weint den ganzen Tag.
01:16:12Ja, um Gottes Willen, was ist denn los?
01:16:14Soll sie vielleicht nicht weinen, wenn sie sieht, wie eine andere Frau bei Ihnen niederkniet
01:16:17und Ihnen einen Kuss um den anderen gibt?
01:16:20Komm, Rosa, wir gehen.
01:16:25Ich glaube, meine Frau hat noch mit dir was zu reden.
01:16:28Ich habe aber was sehr Wichtiges mit Ihnen zu reden, Herr Andreas.
01:16:32Komm, das kannst du später.
01:16:33Aber wirklich, es ist sehr wichtig.
01:16:35Komm, komm, gehen wir schon.
01:16:36Ja, aber ich muss mit ihm sprechen jetzt.
01:16:38Es ist so wichtig, ich muss es ihm sofort sagen.
01:16:40Andreas, Sie wissen, dass Sie mich nicht nur als Verwalter und Arbeiter selber bedeuten.
01:16:57Wir haben drüben so viel Schönes in gemeinsamer Arbeit vollbracht.
01:17:04Und ich glaube, wir könnten glücklich werden.
01:17:07Taga, ich wollte Ihnen nicht wehtun, aber es ist nicht nur die Heimat, die mich hier hält.
01:17:21Ich weiß, ich mache mir keine Illusionen.
01:17:26Gabriela heißt sie nicht, wahr?
01:17:28Ja.
01:17:31Und Sie lieben sie?
01:17:35Ja.
01:17:37Tja, den Kampf mit der Heimat hätte ich aufgenommen.
01:17:45Aber wenn das so ist...
01:17:47Ich habe Ihnen sehr viel zu verdanken.
01:17:51Und ich möchte Sie bitten, bleiben wir gute Freunde, ja?
01:17:58Ja.
01:17:59Ja.
01:18:07Guten Tag, Frau Gabriela.
01:18:23Frau Gabriela, ich glaube, Sie sollten sich das doch nochmals genau überlegen.
01:18:28Lassen Sie mich in Ruhe.
01:18:30Schauen Sie, Ihr Großvater ist doch sehr krank.
01:18:32Wer weiß, ob er jemals noch gesund wird.
01:18:33Und Ihre Meinung während Liemann werden Sie inzwischen ja auch revidiert haben.
01:18:38Ich fürchte, Sie werden ja bald sehr allein sein.
01:18:42Wäre es dann nicht vernünftiger, wenn wir beide...
01:18:44Er hat jemanden erschossen.
01:18:53Und der Schantel weiß es und er presst ihn.
01:18:57Herr Andreas, bitte helfen Sie ihm.
01:19:01Sie müssen ihm helfen, Herr Andreas, bitte.
01:19:03Bitte.
01:19:03Bitte.
01:19:03Guten Tag, Gabriela.
01:19:17Wann fährst du, Andreas?
01:19:20Aber, Gabriela...
01:19:21Lass das, du brauchst mir kein Theater vorspielen, obwohl du es recht gut kannst.
01:19:25Du darfst nicht so reden, Gabriela.
01:19:27Ich will dir alles erklären.
01:19:29Aber erst muss ich mit dir sprechen, wegen des Großvaters.
01:19:31Um meinen Großvater kümmere ich mich schon selber.
01:19:35Der geht dich nichts mehr an.
01:19:37Gabriela.
01:19:45Ich möchte eine Auskunft.
01:19:47Ja, bitte.
01:19:48Es handelt sich um den Jagdunfall des Herrn Sommersfeld.
01:19:51Es war vor ungefähr...
01:19:53vier Jahren.
01:19:55Darüber kann ich nur Behörden Auskunft geben.
01:19:58Das dachte ich mir.
01:19:59Dann habe ich die Wette verloren.
01:20:01Was für eine Wette.
01:20:03Ja, ich habe gewettet, dass es kein Jagdunfall war.
01:20:09Es war auch keiner.
01:20:11Also Mord.
01:20:13Oder Selbstmord.
01:20:16Was wollen Sie damit sagen?
01:20:18Um was haben Sie gewettet?
01:20:19Um eine Goldvielfeder.
01:20:23Sie haben verloren.
01:20:24Wo hatte der Tote die Schusswunde?
01:20:28Wieso Schusswunde?
01:20:29Es war ein Schlaganfall.
01:20:30Der Herr Sommersfeld hatte ein schlechtes Herz, war schon lange leidend.
01:20:33Aber wie diese vornehmen Herren sind, der musste trotzdem auf die Jagd gehen.
01:20:38Unglaublich.
01:20:38Was heißt Unglaublich?
01:20:40Da ist der Akt.
01:20:42Die Protokolle.
01:20:44Amtsärztliche Bescheinigung.
01:20:46Was denn?
01:20:50Todesursache.
01:20:53Apo...
01:20:54Apolexie.
01:20:55Vorgeschrittene Arterosele.
01:20:58Terioskle.
01:21:00Und noch einige lateinische oder griechische oder was das ist.
01:21:03Aber nichts von einer Schusswunde.
01:21:06Sie haben verloren.
01:21:09Oder gewonnen.
01:21:12Sie glauben, dass Herr Sommersfeld umgebracht worden ist?
01:21:16Ich glaube an Gott.
01:21:18Und die Gerechtigkeit.
01:21:19Ja, also ich kann jedenfalls keine Auskunft geben.
01:21:23Und das nächste Mal sind Sie etwas vorsichtiger, wenn Sie wetten.
01:21:27Ich danke Ihnen.
01:21:29Herr Inspektor, auf Wiedersehen.
01:21:33Sorgen haben die Leute.
01:21:38Ja, Oberinspektor Rainer.
01:21:42Jawohl.
01:21:44Jawohl.
01:21:45Jawohl.
01:21:46Haftbefehl.
01:21:47Will sofort geschehen.
01:21:48Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha
01:22:18Was suchen Sie da, Herr Liebmann?
01:22:33Dieses Gewehr.
01:22:35Sie benötigen es doch nicht mehr, oder?
01:22:40Verzeihen Sie, ich möchte Sie gerne fragen,
01:22:42mit welchem Recht Sie da meinem Zimmer herumsuchen.
01:22:45Sie scheinen ja sehr neugierig zu sein,
01:22:47aber bitte, wenn Sie schon mal hier sind,
01:22:50können wir zwei ja gleich abrechnen.
01:22:53Ich fürchte, diese Abrechnung wird sehr einseitig sein, Herr Schandl.
01:22:57Denn wir werden über die Erpressung sprechen,
01:22:59die Sie seit Jahren an Herrn von Hübner begehen.
01:23:03Legen Sie das Gewehr weg!
01:23:05Was wollen Sie noch mit dem Gewehr?
01:23:07Das ist doch bei Herrn von Hübner viel besser aufgehoben.
01:23:10Dem gehört es ja schließlich.
01:23:13Du kommst ja nicht raus, du.
01:23:15Ich knall dich nieder wie ein räudigen Hund.
01:23:19Sie haben mich ertrennen wollen.
01:23:20Sie haben sonst noch alle Hand auf dem Kerbholz.
01:23:23Wenn man meine Leiche findet, dann...
01:23:24Leg das Gewehr weg!
01:23:25Bitte.
01:23:26Leg das Gewehr weg!
01:23:46Oh!
01:24:16Andreas! Aufhören! Aufhören, Andreas!
01:24:33Herr Schandl?
01:24:34Schandammeristo!
01:24:35Was ist denn passiert? Was ist denn los, um Gottes Willen?
01:24:38Schuss namens! Schandammeristo!
01:24:40Oh Gott!
01:24:43Los, reinsteigen!
01:24:46Fliegen Sie rüber!
01:24:51Andreas!
01:24:53Ja, aber was ist denn passiert?
01:24:54Ich bin so glücklich!
01:24:56Und da weinst du?
01:24:58Er hat mich doch lieb!
01:25:01Ach, du Zappel!
01:25:03Das weißt du erst heim!
01:25:16Getreulich zusammenzubleiben, bis der Tod euch scheidet.
01:25:22Getreulich, zusammenzubleiben, bis der Tod euch scheidet.
01:25:36Im Namen des Vaters, des Sohnes, des Heiligen Geistes. Amen.
01:25:44Herzlichen Glückwunsch.
01:25:47Herzlichen Glückwunsch.
01:25:52Liebe ist Ewigkeit, Liebe ist Licht.
01:26:04Was schickt sie zu mir heim, weil er nicht blieb.
01:26:13Liebe so brav und rei, alles verheil.
01:26:21Liebe ist Licht.
01:26:23Liebe ist Licht.
01:26:25Liebe ist Licht.
01:26:26Liebe ist Licht.
01:26:28Liebe ist Licht.
01:26:29Liebe ist Licht.
01:26:30Liebe ist Licht.
01:26:31Liebe ist Licht.
01:26:32Liebe ist Licht.
01:26:33Liebe ist Licht.
01:26:34Liebe ist Licht.
01:26:35Liebe ist Licht.
01:26:36Liebe ist Licht.
01:26:37Liebe ist Licht.
01:26:38Liebe ist Licht.
01:26:39Liebe ist Licht.
01:26:41Liebe ist Licht.
01:26:42Liebe ist Licht.
01:26:43Liebe ist Licht.
01:26:44Liebe ist Licht.
01:26:45Liebe ist Licht.
01:26:46Liebe ist Licht.
01:26:47Liebe ist Licht.
01:26:48Liebe ist Licht.
01:26:49Liebe ist Licht.
01:26:50Liebe ist Licht.
01:26:51Liebe ist Licht.
01:26:52Liebe ist Licht.
01:26:53Liebe ist Licht.
01:26:54Liebe ist Licht.
01:26:55Liebe ist Licht.
01:26:56Liebe ist Licht.
01:26:57Liebe ist Licht.
01:26:58Liebe ist Licht.
01:26:59Liebe ist Licht.
01:27:00Liebe ist Licht.
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