Heimatland (Österreich, 1955) ist ein klassischer deutschsprachiger Heimatfilm unter der Regie von Franz Antel. Der Film basiert lose auf der Novelle „Krambambuli“ von Marie von Ebner-Eschenbach und wurde nach einem Drehbuch von u. a. Kurt Nachmann realisiert.
Handlung (kurz)
In den Bergen des Salzburger Landes kehrt der Weltenbummler und Wilderer Hans Bachinger nach Jahren in seine Heimat zurück. Er verliebt sich in die junge Lehrerin Helga Sonnleitner, doch der tugendhafte Förster Thomas Heimberg ist ebenfalls in Helga verliebt. Es entbrennt ein Konflikt zwischen dem ungebundenen, aber gesetzlich anrüchigen Hans und dem pflichtbewussten Thomas. Der Film erzählt von Liebe, Heimatverbundenheit, Wilderei, einem tragischen Totschlag und letztlich Versöhnung – typisch für die Heimatfilm-Welle der 1950er mit viel Alpenpanorama, Volksmusik und moralischem Grundton.
Laufzeit: ca. 95–100 Minuten Genre: Drama / Heimatfilm / Romanze
Wichtige Darsteller (Haupt- und Nebendarsteller)
• Rudolf Prack → Thomas Heimberg (der Förster)
• Adrian Hoven → Hans Bachinger (der Wilderer / Weltenbummler)
• Marianne Hold → Helga Sonnleitner (die Lehrerin)
• Hannelore Bollmann → Inge Sonnleitner (Helgas Schwester)
• Oskar Sima → Vater Bachinger (Hans’ Vater)
• Annie Rosar → Frau Korbinian
• Christiane Maybach
• Ernst Waldbrunn
• Franz Muxeneder
• Vera Complojer (u. a. kleinere Rollen)
Weitere bekannte Nebendarsteller der damaligen Zeit sind in kleineren Parts vertreten
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