„Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ (1953) ist ein klassischer deutscher Heimat- und Melodram-Film unter der Regie von Hans Deppe. Es handelt sich um den Kinodebüt-Film der damals 15-jährigen Romy Schneider, die an der Seite ihrer Mutter Magda Schneider spielte.
Kurze Handlungsbeschreibung
Willy Forster (Willy Fritsch) ist ein arbeitsloser Sänger und lebt mit seiner Frau Therese (Magda Schneider) in schwierigen Verhältnissen. Nach ständigen Streitigkeiten verlässt er sie – ohne zu wissen, dass Therese schwanger ist. Jahre später hat Willy unter dem Namen „Bill“ eine erfolgreiche Karriere als internationaler Schlager- und Revuesänger gemacht. Als er zu einem Gastspiel in seine alte Heimatstadt zurückkehrt, trifft er auf seine Ex-Frau Therese, die inzwischen ihren alten Freund Peter heiraten möchte. Vor allem aber begegnet er seiner Tochter Evchen (Romy Schneider), die ihn als großen Star verehrt – ohne zu ahnen, dass er ihr Vater ist. Der Film erzählt von verpassten Chancen, Wiederbegegnung, familiären Geheimnissen und der bittersüßen Frage nach einer zweiten Chance – untermalt von nostalgischer Musik und dem Titel-Schlager.
Der Film gilt als typisches 50er-Jahre-Melodram mit Heimatfilm-Elementen, Tränendrüsen-Charakter und dem besonderen Reiz der echten Mutter-Tochter-Konstellation Schneider.
Wichtige Darsteller (Hauptbesetzung)
• Willy Fritsch → Willy Forster / „Bill“
• Magda Schneider → Therese Forster
• Romy Schneider → Evchen Forster (ihre Tochter)
• Hertha Feiler → Ellen
• Paul Klinger → Peter Schroeder
• Albert Florath → Professor Mutzbauer
• Götz George → Klaus (in einer Nebenrolle als junger Mann)
• Trude Wilke-Robwog → Frau Möslein
Weitere Nebenrollen: u. a. Albert Lieven, Käthe Braun und diverse Chargen-Schauspieler der 1950er-Jahre.
Ein sehr bekannter Film für Romy-Fans und Liebhaber des deutschen Nachkriegsfilms
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