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  • vor 4 Wochen
„Wenn die Alpenrosen blüh'n“ (1955) ist ein klassischer deutscher Heimatfilm mit dramatischen und romantischen Elementen, der zur Blütezeit dieses Genres in den 1950er-Jahren entstand.
Handlung (kurz zusammengefasst)
Die attraktive Krankenschwester Dorle arbeitet in einem Kinderheim im idyllischen tirolerischen Ort Alpsee. Sie lernt den sympathischen jungen Franzl kennen, und zwischen beiden entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt steht aber auch die kleine Christine, ein sensibles Mädchen, das seinen Vater (Philipp Klockenhoff) sehr vermisst. In ihrem kindlichen Glauben pflückt Christine heimlich in den Bergen Alpenrosen, weil sie glaubt, diese hätten eine Zauberkraft, die den Vater wieder zurückbringen könnte. Es gibt familiäre Konflikte, Missverständnisse in der Liebe und schließlich eine versöhnliche, herzerwärmende Auflösung – typisch für das Genre mit viel Alpenpanorama, Trachten, Volksmusik und heiler Bergwelt.
Regie führten Hans Deppe und Richard Häussler (letzterer spielte auch mit). Der Film ist ein Paradebeispiel für den deutsch-österreichischen Heimatfilm der Adenauer-Ära: gefühlvoll, etwas rührselig, sehr bildschön in den Bergkulissen gedreht.
Wichtige Darsteller
• Marianne Hold → Dorle (die weibliche Hauptrolle, Krankenschwester)
• Claus Holm → Franzl (junger Mann, Liebesinteresse)
• Hertha Feiler → Beate Klockenhoff
• Richard Häussler → Philipp Klockenhoff
• Christine Kaufmann → Christine (das kleine Mädchen – damals ca. 9–10 Jahre alt, eine ihrer ersten großen Rollen)
• Maria Andergast
• Annie Rosar
• Theo Lingen (in einer Nebenrolle, oft für komische Akzente)
• Harald Juhnke (kleinere Rolle)
• Elfie Pertramer u. a.
Der Film läuft heute noch gelegentlich im Fernsehen (vor allem in Österreich und auf Heimatfilm-Sendern) und ist auf manchen Streaming-Plattformen oder als DVD erhältlich

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Kurzfilme
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