Heimatlos (1958) ist ein deutscher Heimat- und Melodram-Film unter der Regie von Herbert B. Fredersdorf. Er kombiniert typische Heimatfilm-Elemente (ländliche Idylle, Tiroler Berge) mit einem dramatischen Stadt-Land-Konflikt und etwas Schlager-Appeal durch Freddy Quinn.
Handlung (Kurzbeschreibung)
Das Tiroler Bauernmädchen Barbara „Bärbel“ Kirchner (Marianne Hold) ist mit dem soliden Sägewerkbesitzer Franz Leitner (Rudolf Lenz) verlobt – die Hochzeit steht bevor. Doch als der charmante Großstädter Konrad „Conny“ Fürst (Peter Weck) mit seinem teuren Auto ins Dorf kommt und mit Barbara flirtet, entsteht ein großes Missverständnis. Eifersucht und Gerüchte treiben Barbara dazu, die Verlobung zu lösen und mit Conny in die Großstadt (München) zu gehen, um dort ein neues Leben zu starten.
In der Stadt erlebt sie Enttäuschungen: Conny entpuppt sich als unzuverlässig, sie gerät in zweifelhafte Kreise (u. a. mit einer Bardame Gerti), und die Idylle der Heimat scheint fern. Freddy Quinn tritt als Sänger „Freddy“ auf und singt den Titelsong „Heimatlos“, der damals ein Hit wurde. Am Ende erkennt Barbara ihren Fehler, kehrt reumütig in die Heimat zurück – und findet dort Vergebung und das wahre Glück bei Franz.
Ein klassischer 50er-Jahre-Film über die Versuchung der Großstadt, Heimweh und die Rückbesinnung auf die Wurzeln.
Wichtige Darsteller (Haupt- und Nebendarsteller)
• Marianne Hold → Barbara „Bärbel“ Kirchner (das Bauernmädchen)
• Rudolf Lenz → Franz Leitner (Sägewerkbesitzer und Verlobter)
• Peter Weck → Konrad „Conny“ Fürst (der charmante Großstädter)
• Freddy Quinn → Freddy (Sänger, singt den Titelsong)
• Joe Stöckel → Pfarrer
• Helen Vita → Gerti (Bardame in der Stadt)
• Werner Fuetterer → Hanuscke
• Willy Rösner → Kirchner (Barbaras Vater)
• Dany Mann → Dorfmädchen (als Sybille Pagel)
• Nora Minor → Zenzi
• Cheryl Benard → Hannerl
• Weitere: Monika John, Helmut Brasch u. a.
Regie: Herbert B. Fredersdorf Drehbuch: E. A. Wildenburg Produktion: Divina-Film, München Laufzeit: ca. 95–99 Minuten Musik: u. a. der Hit „Heimatlos“ von Freddy Quinn
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