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  • vor 3 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:30Musik
00:01:00Mein Kopf hoch, Herr Helmer. Es hätte schlimmer kommen können.
00:01:09Wegen einer Flasche Schnaps, Herr Rechtsanwalt. Das können die doch mit mir nicht machen.
00:01:14Hören Sie, ich habe mir nie was zu Schulden kommen lassen. Das wissen Sie. Das wissen Sie doch, Herr Rechtsanwalt.
00:01:18Ist ja gut. Jetzt beruhigen Sie sich mal.
00:01:19Kann ich nicht. Will ich nicht. Das ist doch kein Rechtsstaat hier mehr.
00:01:23Ich will Rezibion. Revision will ich.
00:01:26Wer noch?
00:01:28Revision will ich, Herr Rechtsanwalt.
00:01:29Joachim, wer ist das?
00:01:30Und was ist mit den wirklichen Verbrechern? Kommt die in den Kass.
00:01:32Mensch, was machst du denn hier?
00:01:34Dass ich nicht nur irgendwas mit einer Robe sehen würde. Hätte ich nicht gedacht.
00:01:37Kommen Sie nicht, natürlich nicht.
00:01:38Ich habe gerade eine Steuerhinterziehung. 20 Millionen.
00:01:40Klauen Milliarden und gehen Säge.
00:01:42Ich auch 20.
00:01:42Echt? Euro. Wartendiebstahl.
00:01:45Die Revision, Herr Rechtsanwalt.
00:01:46Hauptsache, man bleibt in Übung.
00:01:47Revision will ich.
00:01:50Herr Helmer, hier ist Rauchverbot. Da müssten Sie rausgehen.
00:01:53Ach, komm, da gleich vier Wochen Bau nochmal oben drauf, ja?
00:01:56Ich gehe ja schon, ich gehe ja schon.
00:01:58Wenn schon der Geruch meiner Anwesenden einstrahlen war.
00:02:00Man kann sich nicht aussuchen, sage ich immer.
00:02:03Mensch, Werner, wir müssen mal zusammen essen gehen.
00:02:05Ich habe gehört, dass sich verändert.
00:02:06Ja, das stimmt.
00:02:07Ähm, wer ist sie denn?
00:02:10Salome Noack, Staatsanwältin.
00:02:16Salome? Ist das nicht die, die, äh...
00:02:17Ja, die sich die Köpfe der Objekte ihrer Begierde auf dem Silbertablett servieren lässt.
00:02:22Und deiner ist ja noch dran, wie ich sehe.
00:02:23Ja, also dann, lass uns essen gehen, ja?
00:02:26Das ist nur, Herr Rechtsanwalt.
00:02:28Kriege ich einen Spruch.
00:02:30Widerspruch, Herr Helmer.
00:02:31Was Sie meinen, ist Widerspruch.
00:02:33Gehen Sie doch schon mal vor, ich komme gleich nach.
00:02:35Widerspruch.
00:02:3750 Millionen Euro für Tegel, für die Toiletten.
00:02:40Und ich komme nicht rennen.
00:02:45Wo soll es denn hingehen?
00:02:47Nach oben.
00:02:47Nach oben.
00:02:51Und darf ich vorstellen?
00:02:52Joachim Wernau.
00:02:53Ein Kollege von mir, war mal einer der ganz Großen.
00:02:56War.
00:02:57Und gehört also zu dir?
00:03:00Ich wurde einen Kopf kürzer gemacht, quasi.
00:03:04Beim ersten Mal tut es noch weh.
00:03:05Ach, Sie kennen sich aus?
00:03:07Staatsanwältin, sage ich doch.
00:03:10Hier, die machen wir ja noch selbst.
00:03:11Ich habe eine Kanzlei im Prenzlauer Berg, wenn Sie mal einen richtig guten Anwalt brauchen.
00:03:15Ja, ich werde es mir merken.
00:03:16Schönen Tag noch die Hand.
00:03:17Also dann, Frau Staatsanwältin, ich hätte da noch eine Frage.
00:03:23Entschuldigung.
00:03:23Hatten wir uns nicht ganz lose verabredet zu einem...
00:03:28Nicht doch, Frau Leinchen, nicht doch.
00:03:43Ich habe gesagt, gehen Sie weg.
00:04:07Das ist ein Tatortier im Kajabert.
00:04:09Los, weg da!
00:04:11Gehen Sie auf die andere Straßenseite!
00:04:12Höhe!
00:04:13Höhe!
00:04:13Höhe!
00:04:13Ich bin für Sie!
00:04:14Ist er tot?
00:04:29Gott sei Dank nicht.
00:04:32Ein Tropfen.
00:04:34In der Tasche.
00:04:35Ein Tropfen?
00:04:36In der Tasche, da müssen Tropfen sein.
00:04:38Was ist passiert?
00:04:39Was ist die denn überhaupt?
00:04:40Diese Frau hier hat auf einen Mann geschossen.
00:04:43Auf wen?
00:04:43Mit dieser Waffe.
00:04:45Warum in Gottes Namen haben Sie denn geschossen?
00:04:48Ich bin nach Hause.
00:04:49Ja, das geht jetzt nicht mehr.
00:04:52Wo ist der Mann, auf den sie geschossen hat?
00:04:53Deine Ahnung, der ist weg.
00:04:54Also Margarete Altenburg aus Görlitz.
00:04:56Margarete Altenburg aus Görlitz.
00:04:5776 Jahre.
00:05:00Alterskriminalität, das wird maßlos unterschätzt.
00:05:02So, die Frau baut einen Arzt.
00:05:03Kann man jemanden im Krankenwagen rufen?
00:05:03So, Sie räumen jetzt mal den Tatort.
00:05:05Und Sie auch.
00:05:05Los, weg hier.
00:05:06Los, keine Fotos.
00:05:07Brauchen.
00:05:07Wir kümmern uns um die Dame.
00:05:09Was?
00:05:10Eine Nacht.
00:05:11Wir werden Sie umgehen mit dem Haftrichter vorführen.
00:05:13Ja, was ist?
00:05:14Nehmen Sie sie endlich fest?
00:05:15Diese Frau gehört in ein Krankenhaus und zwar sofort.
00:05:18Sind Sie jetzt Arzt oder was?
00:05:19Nein, aber ich bin ab jetzt Margarete Altenburgs Anwalt.
00:05:22Vollmacht wird anwaltlich versichert und schriftlich nachgereicht.
00:05:24Und dann lag sie plötzlich vor mir.
00:05:34Zu meinen Füßen.
00:05:35Da ist sie vom Himmel gefallen.
00:05:37Äh, Blutflecken mit kaltem Wasser?
00:05:40Blut?
00:05:40Mhm.
00:05:42Unsere neue Mandantin.
00:05:44Was für eine?
00:05:46Nötigung, unerlaubter Waffenbesitz, Totschlag.
00:05:49Versuchter Totschlag.
00:05:50Und mit der passenden Staatsanwältin.
00:05:51Mordversuch.
00:05:53Was für eine passende Staatsanwältin?
00:05:54Das lass mich mal machen.
00:05:55Ja, wenn wir unsere Mandanten jetzt schon in wehrlosem Zustand auf der Straße auflesen müssen.
00:06:00Mal Heizungsmonteur oder...
00:06:01Ach, ich hab dir schon dreitausendmal gesagt, dass die uns das Ding abgestellt haben.
00:06:05Und zwar letzte Woche.
00:06:07Das soll ich nicht immer alles kleinreden.
00:06:08Okay, viertausendmal.
00:06:10Jedenfalls ist dein erster Auftrag nach langer Zeit ein bisschen, äh...
00:06:15Speziell.
00:06:17So, nochmal, damit ich mitkomme.
00:06:18Margarete Altenburg, 76 Jahre, kommt aus Görlitz.
00:06:21Ja, mit ihrer Kirchgemeinde.
00:06:23Kaffeefahrt, Lichter der Großstadt, Berlin.
00:06:25Setz dich ab und schießt auf den Obdachlosen Helmer.
00:06:29Warum?
00:06:29Weiß ich nicht.
00:06:30Noch nicht.
00:06:31Vielleicht magst du keine Obdachlosen.
00:06:33Riecht war ja langweilig, sie wollte mal was erleben.
00:06:35Helmer, das Opfer, der ist doch dein Mandant.
00:06:37Sag mal, du kannst doch nicht gleichzeitig Opfer und Täter vertreten.
00:06:40Du, ich teile gern.
00:06:42Du, den Kläger, ich die Angeklagte.
00:06:43Das geht nicht.
00:06:44Dann tauschen wir.
00:06:45Ich dachte, Opfer liegen dir mehr.
00:06:47Okay, mach was du willst, aber lass mich da raus.
00:06:49Sag mal, warum ist es eigentlich so warm bei dir?
00:06:56Hast du Hitz übernommen?
00:06:57Äh, Wechseljahre?
00:06:58Ja, das wirst du eigentlich nicht so noch.
00:06:59Ja, keine Geschenke bitte.
00:07:01Mit dem Letzten desinfiziere ich immer noch das Klo.
00:07:05Wer hat denn den Fall bei der Krippe übernommen?
00:07:07Ritter.
00:07:08Ah, und Staatsanwaltschaft?
00:07:10Salome Nock.
00:07:11Na dann, viel Glück.
00:07:12Wieso?
00:07:13Sehst du sie?
00:07:14Nur das, was man so hört.
00:07:15Und, was hört man so?
00:07:17Dass sie, wenn sie jetzt derzeitiges Paarungs- und Karrieremuster beibehält,
00:07:20dem nächstvorstellvertretende Vorsitzende des Oberlandesgerichtes wird.
00:07:23Kurz, sie hat sich mit höchster Kompetenz und bedingungsloser Hingabe nach oben geschlafen.
00:07:29War das so ein Problem mit gut aussehenden, intelligenten Frauen?
00:07:31Da fährt man voll weiter.
00:07:32Ich sagte, nach oben schlafen, nicht nach unten.
00:07:35Du, pass mal auf dein Karma auf.
00:07:40Oh, oh, oh, oh, oh.
00:07:41Oh, oh, oh, oh.
00:07:43Frau Freitag, ich habe leider keine so guten Nachrichten für Sie.
00:07:47Ich mache das, danke.
00:08:00Guten Tag.
00:08:03Guten Tag.
00:08:04Erinnern Sie sich noch an mich?
00:08:05Ja, natürlich.
00:08:17So.
00:08:19Bitte schön.
00:08:20Danke.
00:08:22Flanel, das ist schön.
00:08:23Ich friere das so schnell.
00:08:25Ja.
00:08:27Oh ja.
00:08:28Vielen Dank.
00:08:29Danke.
00:08:29Danke.
00:08:30Danke.
00:08:30Danke.
00:08:31Danke.
00:08:31Danke.
00:08:32Danke.
00:08:33Danke.
00:08:34Danke.
00:08:35So.
00:08:37Frau Altenburg, dann würde ich Sie bitten, einmal hier zu unterschreiben, dass ich Sie vertreten
00:08:42kann.
00:08:42Das brauche ich nicht.
00:08:43Doch, das brauchen Sie.
00:08:45Sie haben auf einen Menschen geschossen.
00:08:46Das sieht unser Rechtssystem nicht so gerne.
00:08:47Für mich gibt es nur eine Instanz und vor der muss ich mich ganz alleine vertreten.
00:09:00Sie haben auf einen Obdachlosen geschossen, der hätte tot sein können.
00:09:07Was hat er Ihnen eigentlich getan?
00:09:08Nichts. Ich kannte ihn doch gar nicht.
00:09:12Moment mal. Was war das denn? War das ein Versehen oder eine Schießübung oder einfach nur Zufall?
00:09:18Oder finden Sie ein Berliner Knast so viel aufregender als Ihr eigenes Zuhause da in...
00:09:23wo immer das ist?
00:09:24Freuen Sie mich nicht.
00:09:25Das wird man Sie aber fragen, Frau Odenburg. Vor Gericht.
00:09:29Und wenn Sie es hier nicht unterschreiben, dann kriegen Sie einen Pflichtverteidiger.
00:09:34Nein, das brauche ich nicht.
00:09:36Doch?
00:09:37Nein.
00:09:38Bitte unterschreiben Sie es einfach. Ich will Ihnen doch nur helfen.
00:09:40Nein.
00:09:42Nein.
00:09:47Nein.
00:09:48Nein.
00:09:50Herr Pernow?
00:10:14Ja.
00:10:15Ich hab ganz vergessen.
00:10:22Was bin ich Ihnen schuldig?
00:10:25Nichts.
00:10:26Du schönen Mann. Danke.
00:10:30Kennen Sie Görlitz?
00:10:32Ehrlich gesagt...
00:10:34Ich wohne dort, wo früher die Fußgängerbrücke über die Neiße ging, vor dem Krieg.
00:10:38Als wir noch in Jüber zum Rabenberg liefen.
00:10:41Wenn der Zirkus kam auf den Friedrichsplatz.
00:10:43Heute ist das gorzellig.
00:10:46Kaum einer weiß noch, wo es so kommt.
00:10:48Vom Tanzlokal St. Soussi oder dem Café Roland.
00:10:52Café Roland hatte eine verspiegelte Tanzfläche.
00:10:56Sie verstehen?
00:10:58Verspiegelt.
00:11:10Warum? Warum wollten Sie Helmer töten?
00:11:13Weil er es verdient hat.
00:11:17Damit kommen Sie vor keinem Gericht der Welt durch.
00:11:19Die Gerichte dieser Welt sind nicht die meinen.
00:11:23Wer hat Ihnen die Waffe besorgt?
00:11:25Das haben Sie doch nicht alleine durchgezogen.
00:11:27Natürlich nicht.
00:11:28Ich bin nie allein.
00:11:29Das ist Ihr Komplize.
00:11:40So wird das Nächste.
00:11:41Wenn ich das unterschreibe, würden Sie für mich nach Görlitz fahren.
00:11:46Unterwäschestrümpfe?
00:11:49Sonst noch was?
00:11:50Eine kleine Zigarrenkiste.
00:11:52Aus meiner Nachtischschublade.
00:11:54Nichts Wichtiges, nur Erinnerungen.
00:11:56Aber ich habe nicht viel davon.
00:11:59Das Wenige hätte ich gerne bei mir.
00:12:04Und was war alles zum Anziehen?
00:12:07Ich mache mich gleich morgen auf den Weg.
00:12:08Das ist zu spät.
00:12:15Bitte.
00:12:17Nehmen Sie unseren Gemeindeboot.
00:12:19Sagen Sie dem Pfarrer,
00:12:21Sie können meinen Platz nehmen.
00:12:23Hier.
00:12:2414a.
00:12:26Alles im Vorhaus bezahlt.
00:12:28Schlüssel.
00:12:31Noch was.
00:12:32Sie werden sich verlieben.
00:12:37Was?
00:12:39In die Stadt, meine ich.
00:12:44Die Stadt.
00:13:02Schöne,
00:13:18Sie werden hier nicht sehen.
00:13:20Durch, durch, durch, weiter.
00:13:34Ach, guck mal hier.
00:13:37Sagen Sie mal, haben Sie Hunger vielleicht?
00:13:40Oh, das ist aber nett, Dankeschön.
00:13:43Das sollte so eine nette Kaffeefahrt werden.
00:13:46Kai Linden, Checkpoint Charlie, der Fernsehturm.
00:13:48Das Landgericht war bestimmt gar nicht auf dem Programm.
00:13:50Nein, Sie muss ein Taxi genommen haben.
00:13:53Ich kann mir das alles gar nicht erklären.
00:13:55Am Brandenburger Tor war sie noch auf dem Gruppenfoto, oder nicht?
00:13:58War sie da noch?
00:13:59Du, das weiß ich nicht.
00:14:00Also, Margarete ist doch keine Mörderin.
00:14:02Vielleicht ist sie unzurechnungsfähig, wusste nicht, was sie tat.
00:14:05Es war bestimmt ein Versehen.
00:14:08Passierte das öfter, dass sie eine gelatene Pistole mit ihrer Pillendose verwechselt?
00:14:11Sie ist hier in diesen Bus gestiegen mit dem festen Vorsatz, jemanden zu töten.
00:14:14Nein, nein, nicht Margarete.
00:14:17Ist Ihnen in letzter Zeit was an ihr aufgefangen?
00:14:19Hatte sie einen merkwürdigen Umgang oder neue Freunde?
00:14:22Nein, aber sie hat in unserem Bibelkreis manchmal eine etwas radikalere Position eingenommen.
00:14:30Und welche Position?
00:14:31Verstehen Sie bitte, ich bin Ihr Pfarrer.
00:14:34Die Schweigepflicht.
00:14:35Auf wen hat sie denn geflossen?
00:14:38Also bitte, verstehen Sie mich, ich bin Ihr Anwalt.
00:14:41Beichtgeheimnis.
00:14:44Ja, ja.
00:14:45Ja, dann trägt jeder das Seine, ne?
00:14:47Sie sind doch hier alle im selben Bibelkreis.
00:15:06Welches Thema hatten Sie denn da zuletzt?
00:15:08Das Buch Mose, Kapitel 20 und 21, im Verhältnis zu den Worten des Propheten Jeremia.
00:15:13Ja, Kapitel 31, Vers 29.
00:15:16Ah, ja.
00:15:17Verstehe.
00:15:19Ja, das beschäftige ich mich auch immer wieder.
00:15:21Die Frage von Sünde, Schuld und Vergebung.
00:15:25Das 12. Jahrhundert vor Christus steht für einen gewaltigen Wendepunkt in der Rechtsprechung.
00:15:30Auge um Auge, Zahn um Zahn.
00:15:31Sie meint Rache?
00:15:34Sie haben über Rache gesprochen?
00:15:36Es gibt nur eine Instanz, die wirklich gerecht ist.
00:15:40Und die die große Waage hält.
00:15:43Wunde um Wunde, Hand um Hand, Leben um Leben.
00:15:48Das ist Gottes Wort.
00:15:51Schuld hat ein Gewicht und das ist messbar.
00:15:56So hat Margarete Altenburg gedacht.
00:15:58Sie sind wohl eher für die Bergpredigt.
00:15:59Sie sind wohl eher für die Bergpredigt.
00:16:29Sie sind wohl eher für die Bergpredigt.
00:16:44Sie ist 형.
00:16:54Musik
00:17:24Ja?
00:17:53Wer?
00:17:54Wer spricht da?
00:17:56Ein Freund der Familie.
00:17:59Hallo?
00:18:23Ja?
00:18:49Ottmar Koplin, mein Name.
00:18:51Am Telefon.
00:18:53Wo ist Margarete?
00:18:55Wer sind Sie?
00:18:56Ich bin Margarete Altenburgs Anwalt.
00:19:00Dann stimmt das also.
00:19:04Was machen Sie hier?
00:19:06Ein paar Dinge holen.
00:19:07Was für Dinge?
00:19:08Persönliche.
00:19:09Darf ich?
00:19:18Die sind zu persönlich.
00:19:21Margarete Altenburg hat einen Mord geplant.
00:19:27Ich bin ihr Anwalt.
00:19:29Jetzt ist Schluss mit persönlich.
00:19:31Dürft ihr es bitte wieder haben?
00:19:33Danke.
00:19:35Wer ist das auf dem Foto?
00:19:38Und wieso ist die bessere Hälfte abgerissen?
00:19:40Tja.
00:19:41Ich muss was trinken.
00:19:42Der Italiener Markt hat noch auf.
00:19:46Die Chance auf einen passablen, roten kriegen Sie heute Abend nicht mehr.
00:19:52Ein paar Samengroten kriegen Sie heute Abend nicht mehr.
00:19:56Sie sind selbstverständlich mein Gast.
00:19:57Trinken Sie öfter mal ein Glas Wein zusammen.
00:20:02Wir spielen Schach.
00:20:03Manchmal.
00:20:04Manchmal.
00:20:05Was ist passiert?
00:20:06Was ist passiert?
00:20:07Was ist passiert?
00:20:08Was ist passiert?
00:20:09Was ist passiert?
00:20:10Was ist passiert?
00:20:11Was ist passiert?
00:20:12Ihre Freundin hat auf einer Obdachlose?
00:20:13Was ist passiert?
00:20:14Was ist passiert?
00:20:15Bei einer Obdachlosen geschossen.
00:20:16Was ist passiert?
00:20:17Sind die Costco?
00:20:19Mit einer Obdachlosen.
00:20:20Was ist passiert?
00:20:21Was ist passiert?
00:20:22Es ist eine Brücke.
00:20:23Mit einer Obdachlose.
00:20:24Wenn wir haben.
00:20:25Ein Brücke.
00:20:26Den wollte ich heute Abend mit Margerete trinken.
00:20:30Sie sind selbstverständlich mein Gast.
00:20:32Trinken Sie öfter mal ein Glas Wein zusammen.
00:20:33Wir spielen Schach.
00:20:35Manchmal.
00:20:38Was ist passiert?
00:20:40Ihre Freundin hat auf einen Obdachlosen geschossen.
00:20:43Margarets' Züge waren immer etwas unvorhersehbar.
00:20:52Könnten Sie mir trotzdem die Logik erklären?
00:20:55Nein.
00:20:56Woher hatte sie die Waffe?
00:20:58Keine Ahnung.
00:21:02Komisch, dass sie dafür einen Fremden schickt.
00:21:08Komisch, dass sie ihren Freunden nicht vertraut.
00:21:10Nicht so stolz.
00:21:13Man kann sich die Leute nicht immer aussuchen, mit denen man trinkt.
00:21:18Was ist denn mit Margarets Mann passiert?
00:21:20Er hat sich vor 30 Jahren die Lunge aus dem Leib gehustet.
00:21:23War in einer der Textilfabriken.
00:21:25Chrom, Quecksilberphosphat.
00:21:28Gibt es Kinder?
00:21:30Einen Sohn, Mike.
00:21:36Ja.
00:21:38Er ist doch schon lange tot.
00:21:41Mike war keine Leuchte, nichts.
00:21:43Aber damals hatte man auch für solche Leute einen Platz.
00:21:47Nach der NVA hat er an der Spinne gearbeitet.
00:21:49Schwulen gibt es einen Warten oder so, was ähnlich Anspruchsvolles.
00:21:53Heiratet.
00:21:55Wartet.
00:21:55Auf das kleine Glück.
00:22:02Und dann kommt die Wände.
00:22:03Als erstes haben sie die Strickwaren dichtgemacht, als zweites die Zuschneider betrieben und dann, dann die Spinne.
00:22:10Für eine Mark hat sie die Treuhand verkauft.
00:22:13An jeden, der das Blau vom Himmel lügen konnte.
00:22:16Ich war Betriebsarzt.
00:22:19Zum Schluss habe ich nur noch Psychopharmaka verschrieben und eine Menge falscher Totenscheine ausgefüllt.
00:22:26Das verstehe ich nicht.
00:22:33Herzinfarkt?
00:22:35Schlaganfall?
00:22:36Klingt doch besser für die Versicherung, als er hängt, oder?
00:22:40Machen wir einen kleinen Spazierkappen.
00:22:42Nach drei Jahren, nach drei Jahren war ja alles vorbei.
00:22:57Tabula rasa.
00:22:59Dank dieser Treuhandverbrecher, dieser Lumpen, diesem Geschmeiß.
00:23:03Darauf, dass man beenden soll, was man angefangen hat.
00:23:07Egal, um welche Spiele es sich handelt.
00:23:12Dann haben Sie aber schon verloren, denn die Dame ist vom Brett.
00:23:19Das ist so gut wie Schachmatt.
00:23:21Nicht, wenn man noch genug Bauern hat.
00:23:24Sie sind etwas aus der Übung.
00:23:27Vielleicht spielen wir mal eine Partie zusammen.
00:23:33So jung.
00:23:3520 Jahre.
00:23:38Woran ist er denn gestorben?
00:23:42Dein
00:24:08Dein
00:24:09Wo steckst du eigentlich? Ich brauch dringend die Vollmacht, damit ich endlich...
00:24:15Görlitz. Guter Wein, gutes Bett.
00:24:18In wessen Bett?
00:24:21Margarete Altenburgs.
00:24:23Sag mal, Werner, ragt's jetzt bei dir komplett?
00:24:25Schatz, bitte. Es ist nicht so, wie du denkst. Wir können dir alles erklären.
00:24:29Hey, sie ist 76.
00:24:31Eben. Deswegen liegt sie in Berlin in einem Krankenhaus und ich hier in Görlitz in ihrem doppelten Doppelbett.
00:24:37Ja, siehst du sonst noch irgendwas doppelt?
00:24:39Ansonsten würde ich dir vorschlagen, dass du dich schleunigst und in Bewegung setzt.
00:24:42War ich morgen, ja? Morgen früh. War ich für den ersten Zug.
00:24:49Versprochen.
00:24:50Okay. Du, der Haftrichter will... Genau. Hallo? Hey.
00:25:09Entschuldigung.
00:25:25Ja?
00:25:25Schönen guten Morgen. Was ist mit dem Restaurant passiert?
00:25:28Hier? Das Restaurant ist seit Jahren geschlossen.
00:25:30Ach, das ist völlig unmöglich.
00:25:32Ich hab gestern Abend hier mit jemandem im Urteil getrunken.
00:25:34Das müssen Sie geträumt haben.
00:25:47Gibt's doch nicht.
00:25:47Hey.
00:25:59Na?
00:26:00Na?
00:26:00Du, Frau Altenburg ist gestorben letzte Nacht.
00:26:03Das Herz.
00:26:05Es sollen schneller und leichter Tod gewesen sein, sagen die Ärzte.
00:26:08So genau weiß man das ja nie.
00:26:09Es tut mir leid.
00:26:13Du hast sie sehr gemocht, oder?
00:26:16Man soll seine Mandanten nicht mögen.
00:26:21Sie hat immer so schnell gefroren.
00:26:23Das ist eine ganz normale Vorgehensweise.
00:26:26Die Tatverdächtige ist verstorben, also hab ich das Verfahren eingestellt.
00:26:29Außerdem wissen wir immer noch nicht, auf wen sie geschossen hat.
00:26:31Ich schon.
00:26:32Haben Sie die alle selbst gewonnen?
00:26:33Natürlich.
00:26:35Wen hatte die Frau denn im Visier?
00:26:37Helmer. Hansjörg Helmer.
00:26:38Ja. Ein Obdachloser.
00:26:40Und warum hat er keine Anzeige erstattet?
00:26:43Das Verhältnis von Menschen ohne festen Wohnsitz.
00:26:45Unser Exekutive ist gelegentlich, äh, ja, etwas gespannt.
00:26:49Ich weiß nicht, was Sie von mir wollen.
00:26:52Ist es Ihr ganzes Mittagessen?
00:26:55Vergessen Sie's.
00:26:56Privattermine gibt's bei mir nicht.
00:26:59Margarete Altenburg, die hätte...
00:27:01Wo?
00:27:03...einen Komplizen.
00:27:04Ist es eine Vermutung, oder wissen Sie das?
00:27:06Beides.
00:27:06Gehen Sie nur mit zur Polizei.
00:27:09Und finden Sie Ihren Obdachlosen.
00:27:11Er soll Anzeige erstatten, aber versprechen Sie sich nicht so viel davon.
00:27:17Machen Sie das aus Spaß, oder weil Sie gerne gewinnen?
00:27:23Weil es Spaß macht, zu gewinnen.
00:27:26Ja.
00:27:27Versuchen Sie's doch selbst mal.
00:27:28Puh.
00:27:31War noch was?
00:27:33Nein.
00:27:33Yuben.
00:27:39Wir haben es aber noch nicht.
00:27:40Der war seit Tagen nicht mehr.
00:28:10Haben Sie Hunger?
00:28:13Ähm, nein.
00:28:15Sehe ich so aus?
00:28:17Vergessenes. Danke.
00:28:23Europäisches und internationales Verfahrensrecht.
00:28:27Klar, an der Humboldt.
00:28:29Bei dem ollen Hutter.
00:28:32Naja, ohne meine Notizen wäre es aufgeschmissen gewesen.
00:28:37Hannes?
00:28:37Wo?
00:28:37Joachim. Stimmt's?
00:28:41Werner.
00:28:42Gott, was ist denn passiert?
00:28:44Das Übliche. Zu teures Haus, zu teure Frau, zu billiger Wein.
00:28:49Also, wenn ich dir irgendwie helfen kann, ich...
00:28:53Komm schon wieder auf die Beine.
00:28:54Aber was ist denn mit dir, du?
00:28:56War nichts mit der Selbstständigkeit?
00:28:58Also, hier bin ich jedenfalls nur zufällig.
00:29:02Das sagen Sie alle.
00:29:04Am Anfang.
00:29:06Kleiderkammer hat erst am Nachmittag wieder auf.
00:29:07Musst du irgendwie was Warmes besorgen, sonst holst du draußen tot.
00:29:13Ich muss jetzt.
00:29:14Klar.
00:29:15Mach's gut.
00:29:29Haben Sie vielleicht noch ein bisschen was als Zugabe?
00:29:32Ist sonst so trocken.
00:29:33Hey, hey, Werner.
00:29:34Du, unser Ausreißer ist wieder da.
00:29:38Herr Plan, auf!
00:29:39Bin ich jetzt.
00:29:40Ich habe die ganze Stadt nach Ihnen abgesucht.
00:29:47Ich weiß, Sie machen keine halben Sachen, Herr Rechtsanwalt.
00:29:50Ich habe gehört, Sie suchen mich.
00:29:52Ich habe deswegen den Einspruch, ja?
00:29:53Ich weiß noch was zu machen, ja?
00:29:55Nee, Herr Helmer, da ist garantiert nichts mehr zu machen.
00:29:58Aber Herr Rechtsanwalt, ich bin doch wegen was anderen hier.
00:30:01Ich weiß.
00:30:02Wegen Margareta Altenburg.
00:30:04Die alte Dame, die neulich auf Sie geschossen hat?
00:30:06Vom Gericht auf der Straße? Sie erinnern sich?
00:30:08Ja.
00:30:10Die ist jetzt tot.
00:30:13Die ist gestorben?
00:30:15Herr Jede, tut mir aber leid.
00:30:16Ach, das ist ein ganz fein Herzog von Ihnen.
00:30:18Kannten Sie sich?
00:30:19Nee, nie gesehen.
00:30:21Ich muss...
00:30:22Ja, genau.
00:30:23Sie müssen, Herr Helmer, Sie müssen Anzeige erstatten.
00:30:25Anzeige.
00:30:25Ja, aber warum denn?
00:30:27Ich meine, die ist doch jetzt hier schon gestraft genug.
00:30:29Herr Rechtsanwalt, ich habe ein Problem.
00:30:32Eins.
00:30:33Ich werde verfolgt.
00:30:36Also beim letzten Mal war es der Ladendetektiv.
00:30:38Die Male davor, die Kontrolleure, die Sie in der U-Band zum, ich glaube, 34. Mal beim Schwarzfein erwischt haben.
00:30:42Wer ist es denn diesmal?
00:30:43Ich weiß nicht.
00:30:47Er ist grau.
00:30:50Grau.
00:30:52Irgendwie grau.
00:30:53Grau?
00:30:54Grau.
00:30:55Ja.
00:30:56Er ist sogar der Hut.
00:30:59Dieser Hut war das...
00:31:00Was war das für ein Hut?
00:31:02So ein Halsarmee-Deckel?
00:31:05So ein Volkssolidaritäts-Käppi?
00:31:09Eine Schirmmütze?
00:31:10Ja.
00:31:11Grau.
00:31:11Auch der.
00:31:12Genau.
00:31:13Kennen Sie den?
00:31:16Ja, den kenne ich.
00:31:18Der Mann heißt Ottmar Koplin.
00:31:20Ist das nicht verrückt manchmal?
00:31:21Die Welt ist doch ein Dorf.
00:31:22Der kommt auch aus Görlitz.
00:31:23Und zufällig ist er ein sehr guter Freund, unsere teubernd Verblichenden, Margarete Altenburg.
00:31:27Und jetzt frage ich Sie, Herr Helmer, was haben Sie zum Teufel mit den beiden zu tun?
00:31:33Nichts.
00:31:34Nichts.
00:31:34Ich schwöre es.
00:31:35Bei allem, was mir heilig ist.
00:31:37Ich schwöre es.
00:31:38Bei meinem Leben.
00:31:39Bei meinem Leben, Herr Rechtsanwalt.
00:31:41Beim Leben meiner Mutter.
00:31:43Bei Ihrem.
00:31:43Bei Ihrem auch.
00:31:44Schon gut, schon gut.
00:31:46Aber irgendwas muss die beiden doch auf ihre Fährte gehetzt haben.
00:31:49Ach, bin ich jetzt sehr böse.
00:31:50Die wollte mich killen, nicht umgekehrt.
00:31:52Und jetzt, wo die Alte tot ist, macht der andere weiter.
00:31:55Nee, nee.
00:31:55Gehen Sie zur Polizei.
00:31:58Aber da glaubt mir doch keiner.
00:32:00Keiner.
00:32:01Wo soll ich denn hin?
00:32:03Gestern habe ich schon Manni mein Bett bei den Maltesern gegeben.
00:32:05Die Nacht war kalt draußen.
00:32:07Ich frie mir den Arsch ab.
00:32:14Nee.
00:32:15Nee.
00:32:16Sag mal, schreckst du denn einfach gar nichts mehr zurück?
00:32:18Herr Helmert.
00:32:22Herr Helmert.
00:32:23Ihre nächste Station wird warm, trocken und sicher.
00:32:27Geht die jetzt ins Kittchen?
00:32:30Ganz so schlimm wird es nicht.
00:32:34Also, der geht doch noch.
00:32:36Das ist eine 38.
00:32:37Da glaubst du das selber nicht mehr dran.
00:32:41Hallihallo.
00:32:42Hat der jetzt immer noch einen Schlüssel?
00:32:44Hallo, Mama.
00:32:48Was macht ihr denn?
00:32:50Wollt ihr umziehen?
00:32:51Wir haben mal den Keller entrümpelt.
00:32:52Das ist mein Falcone-Anzug.
00:33:02Das ist italienische Maßarbeit.
00:33:03Den suche ich seit zwei Monaten.
00:33:04Der sollte in die Reinigung, nicht in den Müll.
00:33:06Das soll ein Maßanzug sein?
00:33:07Der sieht doch aus wie vom Roten Kreuz.
00:33:15Vatersachen.
00:33:16Ich dachte, nach über 20 Jahren, vielleicht könnte...
00:33:2090 Jahren im Keller, meint sie, in denen sich niemand um das Zeug gekümmert hat.
00:33:26Mein Gott, du bist ihm so ähnlich.
00:33:29Jetzt hör mal auf.
00:33:37Mamachim.
00:33:45Erwartet ihr noch jemanden?
00:33:47Wir?
00:33:47Nein.
00:33:48Oder?
00:33:48Nicht.
00:33:49Soll ich mal nachsehen?
00:33:51Oh, wenn sie so freundlich wären.
00:33:57Tag auch.
00:34:00Schöne Frau.
00:34:02Ich melde mir gehorsamens zum Vollzugseintritt.
00:34:04Mensch, Marie, habe ich dich gesehen.
00:34:17Na, hallo.
00:34:18Hallo.
00:34:20Setz dich.
00:34:23Sag dir der Name Helmer irgendwas.
00:34:25Nee.
00:34:26Julchen, das gleiche für die Dame.
00:34:29Äh, unten Wasser bitte.
00:34:30Julchen?
00:34:31Julchen?
00:34:31Da ist nix.
00:34:32Na.
00:34:33Helmer.
00:34:34Hansjörg Helmer.
00:34:35Obdachlos.
00:34:36Letzte Woche wurde auf ihn geschossen.
00:34:38Gleich hier um die Ecke.
00:34:38Helmer.
00:34:40Der war das.
00:34:41Danke dir, Julchen.
00:34:43Danke.
00:34:44So eine verrückte Nummer.
00:34:47Und dann stirbt die Frau auch noch.
00:34:49Eine Tragödie.
00:34:50Nee.
00:34:50Wie nennt man diese absurde Mischung aus verrückt und tragisch?
00:34:54Das Leben, Alter.
00:34:55Ja.
00:34:57Und das hetzt unserem Unschuldslamm Helmer gleich den nächsten Verfolger auf den Hals.
00:35:02Jemand ist hinter ihm her und der schwört, der weiß nicht warum.
00:35:04Ich hab schon ne Menge Schwierungen ge...
00:35:06Ich hab schon ne Menge Schwierungen im Leben gehört.
00:35:10Helmer, Helmer.
00:35:12Nagel mich nicht fest, aber da war was.
00:35:14Ja, mit Helmer ist immer irgendwas.
00:35:16Ladetiebstähle, Schwarzfahne, aber der ist harmlos.
00:35:19Und jetzt kommen diese zwei durchgeknallten Rentner und machen Jagd auf ihn?
00:35:22Nein.
00:35:22Ja doch, weil ich's doch sage.
00:35:24Nein, das meine ich nicht.
00:35:25Helmer ist nicht der, für den ihn haltet.
00:35:28Das ist schon ne ganze Weile her.
00:35:29Und damals war er auch noch nicht obdachlos.
00:35:31Warte hier in der Lüttenstraße und verfahren wegen Paragraf 170 am Hals.
00:35:34170?
00:35:35Nee, das wirst du gern.
00:35:36Hm, danke, Lütchen.
00:35:38Guck mal, Appezit.
00:35:42Ja, nicht, wenn die Anklage fallen gelassen wurde.
00:35:45Ich erinnere mich deshalb, weil gerade zu der Zeit ne Menge hier los war.
00:35:49Die Krankenschwestergeschichte, dann der Mord in Hakenfelde.
00:35:53Na ja, noch.
00:35:55Na ja, auch.
00:35:56Na, verdammt.
00:35:57Und was es jetzt genau bei Helmer ging, fällt mir einfach immer an.
00:36:00Alter, ey, du kriegst die Story exklusive, wenn da was ist.
00:36:04Wenn, ja, wenn.
00:36:06Wir müssen ins Archiv, aber es hat schon zu.
00:36:08Kommst du morgen?
00:36:09Klar.
00:36:10Prima.
00:36:11Julchen, zwei Wodka.
00:36:13Komm.
00:36:15Na, wo ist es denn jetzt euer Sogenkind?
00:36:17Na, wo ist es denn?
00:36:47Wir müssen ins Achts credentialen.
00:36:52Na!
00:36:55Ja!
00:37:03Herr Fernau.
00:37:07Herr Fernau.
00:37:09Frau Freitag.
00:37:10Frau Freitag.
00:37:12Ihre Kollegin hat gesagt, es wird schwierig.
00:37:15Aber vielleicht können Sie noch was machen.
00:37:17Sie sind ja ein Mann.
00:37:19Haben Sie auch einen Brief von der Hausverwaltung bekommen?
00:37:22Sie wollen renovieren.
00:37:23Neues Bad und neue Fenster.
00:37:27Ja, das ist auch bitter nötig.
00:37:29Aber ich darf dann keine Haustiere mehr haben.
00:37:32Wo sollen die denn dann hin?
00:37:34Ins Tierheim?
00:37:35Da habe ich sie doch alle her.
00:37:37Das kann ich Ihnen nicht antun.
00:37:38Sie sind doch ihre Freiheit gewohnt.
00:37:41Wovereit fängt sogar Mäuse.
00:37:44Wovereit?
00:37:45Ja, und das ist Diebken.
00:37:48Sehen Sie mal, wie lange die schon bei mir sind.
00:37:51Und was ist mit Staubbe, Weizsäcker, mit Reuter, Brandt?
00:37:54Die sind doch schon...
00:37:55Laurin.
00:37:56Laurin, lass das.
00:38:00Herr Fernau, können Sie gar nicht was machen?
00:38:03Sie sind doch Anwalt.
00:38:04Wie viele Katzen haben Sie denn?
00:38:10Mal so, mal so.
00:38:11Jetzt sind es gerade 14.
00:38:1314.
00:38:14Kann sie nicht weggeben.
00:38:17Da bringe ich mich um.
00:38:19Das ist mein Ernst.
00:38:21Hören Sie, da bringe ich mich um.
00:38:22Frau Freitag, haben Sie es mal mit einem sozialpsychiatrischen Dienst versucht?
00:38:26Ab.
00:38:28Ab.
00:38:28Ab.
00:38:30Lass es.
00:38:31Lass es.
00:38:35Das ist Eierlikör.
00:38:38Den machen wir selber.
00:38:40Der aus dem Supermarkt ist ja nicht trinkbar.
00:38:42Meine Rede, meine Rede.
00:38:43Sag ich auch immer.
00:38:44Die sind noch von meinem Mann.
00:38:51Wo ist er denn?
00:38:53Gott hab ihn selig.
00:38:55Es war nicht immer leicht mit ihm.
00:38:59Ich war auch nicht immer so.
00:39:01Nee.
00:39:03Hab ich auch mal alles gehabt.
00:39:04Das alles.
00:39:06Wohnung, Job.
00:39:08Alles gehabt.
00:39:08Ohne Frau in der Küche.
00:39:17Was ist passiert?
00:39:21War wohl auch nicht immer leicht mit mir.
00:39:24Auf ihr Wohl gnädigste.
00:39:36Herr Fernau.
00:39:37Es wäre vielleicht besser, wenn Sie schnell herkämen.
00:39:41Ich kann nie mehr.
00:39:42Danke.
00:39:42Super.
00:39:43Dankeschön.
00:39:46Was war jetzt mit drin?
00:39:48Du weißt doch überhaupt nicht mehr, wie mein Onkel bellt hat.
00:39:51Ja, es ist mir auf jeden Fall dieses Lass.
00:39:52Nein.
00:39:53Voll nervig.
00:39:54Einfach voll nervig.
00:39:55Nein.
00:39:56Das ist mir doch kein Scheiß.
00:39:58Komm, komm, weiter.
00:39:59Sie merken da.
00:40:01Vorsicht.
00:40:01Vorsicht.
00:40:04Ah!
00:40:07Jetzt, jetzt willst du heute ein LKW.
00:40:12War der Helmer nicht LKW-Fahrer?
00:40:14War er LKW-Fahrer?
00:40:15War er das?
00:40:16War.
00:40:18Weiß ich.
00:40:19Aber da war was.
00:40:22Wer glaubt, er hat?
00:40:23Was denn?
00:40:24Nee.
00:40:25Morgen.
00:40:25Morgen.
00:40:26Die Reaktion, aber weißt du mir.
00:40:27Jetzt fährst du schön nach Hause.
00:40:29Alles hier auch.
00:40:29Alles gut.
00:40:35So.
00:40:36Na, komm.
00:40:38Können Sie fahren?
00:40:42Exklusive, m'lady.
00:40:43Nicht vergessen.
00:40:44Was?
00:40:45Oh.
00:40:45Wenn man dich mal von alleine lässt.
00:40:55Naja, immerhin habe ich es geschafft, unter Einsatz meiner körperlichen und geistigen Unversehrtheit.
00:41:00Ja, vor allen Dingen der geistigen.
00:41:01Herauszufinden, dass unser Unschuldengel Helmer ein Verfahren wegen Paragraf 170 am Hals hatte.
00:41:07Schwere Körperverletzung, Totschlag.
00:41:11Mord.
00:41:11Mord.
00:41:12Joachim!
00:41:37Wo ist Helmer?
00:41:39Er ist weg.
00:41:39Er hat gesagt, er kann nur unter freiem Himmel schlafen.
00:41:42Wo ist er denn?
00:41:43Er ist nicht hier.
00:41:44Ja, das sehe ich.
00:41:47Es ist nicht, wie du denkst.
00:41:49Ich denke nicht.
00:41:50Ich sehe nur.
00:41:51Wer ist dir lieber?
00:41:52Er hätte da drin gelegen.
00:41:53Soll die Antwort ehrlich oder höflich sein?
00:41:55Na, Frau Ruth?
00:41:56Tja, Herr Fenner.
00:41:57Kalt draußen, nicht?
00:41:59Sehr kalt.
00:42:00Sobald das andere Zimmer renoviert ist, hat auch jeder sein eigenes Schlafzimmer.
00:42:04Bis dahin müssen wir eben improvisieren.
00:42:07Soll das heißen, dass dieses Provisorium eures selbstgewählten Lebensabends keins mehr ist?
00:42:19Helmer wird heute Nacht ja draußen erfrieren.
00:42:23Ihr hättet ihn nicht weglassen sollen.
00:42:24Ich habe doch gesagt, behaltet ihn hier.
00:42:25Du hast auch gesagt, er wäre harmlos.
00:42:27Ja, und?
00:42:28Dann hat dein Messer geklaut.
00:42:31Schließ die Tür von innen zu.
00:42:32Zwei Mal.
00:42:34Zwei Mal.
00:42:48So, jetzt geht alles wieder von vorne los.
00:42:52Ich fahre dich erst mal nach Hause.
00:42:53Nee, nee, nee, Kanzlei.
00:42:56Jetzt?
00:42:56Ja, da ist so eine Mietersache.
00:43:00Oh, nee.
00:43:02Hier, Kicke.
00:43:03Maßarbeit vom Feinsten.
00:43:05Vom Feinsten.
00:43:07Ja, ja.
00:43:07Es war einmal.
00:43:10Sag mal.
00:43:11Hat irgendjemand an mir gefragt?
00:43:13So heute oder so?
00:43:14Nach dir?
00:43:15Was soll ich denn nach dir fragen?
00:43:17Guten Abend, Herr Helmer.
00:43:27Darf ich mich setzen?
00:43:29Ja, bitte.
00:43:30Manni.
00:43:33Hau ab, Manni.
00:43:37Ich bin gekommen, um Sie um Verzeihung zu bitten.
00:43:41Ja, meine gemeinsame Freundin.
00:43:44Martin.
00:43:44Sie wissen, wen ich meine.
00:43:47Sie ist tot.
00:43:49Ja, schlimm.
00:43:51Aber ich habe nichts damit zu tun.
00:43:52Ehrlich.
00:43:52Ja, es ist schlimm, was sie Ihnen angetan hat.
00:43:57Unverzeihlich.
00:43:58Nein, nicht.
00:43:59Hören Sie.
00:44:01Sie werden mich entschuldigen.
00:44:03Hier.
00:44:04Ja, ist schon okay.
00:44:05Haben wir alle unsere schlimmen Tage, wa?
00:44:08Ich will nicht,
00:44:10dass hier jemand etwas Böses wünscht,
00:44:13da wo sie jetzt ist.
00:44:14Was meinen Sie?
00:44:17Können Sie diese ganze Sache vergessen?
00:44:20Sind Sie deshalb hinter mir?
00:44:23Warum denn sonst?
00:44:26Schön, dann zu kommen Sie da.
00:44:28Ja, nicht?
00:44:29Maßarbeit.
00:44:31Maßarbeit vom Feinsten.
00:44:34Alles Gute.
00:44:35Fassen Sie auf sich auf.
00:44:37Ja, Sie auch, Minister.
00:44:38Sie auch.
00:44:38Mach ich.
00:44:50Morgen!
00:44:51Morgen!
00:44:56Danke.
00:44:58Warst du gar nicht in deiner Wohnung?
00:44:59Das ist meine Wohnung.
00:45:00Seit wann das denn?
00:45:03Zwei Mieten schaffe ich nicht mehr.
00:45:05Und wenn die renovieren, ist sogar eine zu viel.
00:45:07Vielleicht solltest du deine kostenlosen Rechtsberatung mal auf Effizienz prüfen.
00:45:09Also, wegen Helmer.
00:45:12Ich kriege das irgendwie nicht mehr alles richtig zusammen.
00:45:15Irgendwas Schlimmes ist in seinem Vorleben passiert.
00:45:18Wir müssen an die alten Gerichtsakten rankommen.
00:45:20Dein Helmer...
00:45:21Es ist nicht mein Helmer.
00:45:22...hatte Dreck am Stecken.
00:45:24Versuch du es doch mal bei deiner Staatsanwältin.
00:45:27Es ist doch nicht meine Staatsanwältin.
00:45:28Und ich gehe zu Altai, wenn er wieder nüchtern ist.
00:45:31Deinem Altai.
00:45:46Aber gibt es irgendwas, was du mir verheimlichst?
00:45:49Ich?
00:45:50Nö.
00:45:51Nicht schießen!
00:46:06Na, Fernau!
00:46:08Sag mal, das wird mir jetzt aber unheimlich.
00:46:10Mir auch.
00:46:12Dass du deinen zahlreichen Handicaps freiwillig noch weitere hinzufügst.
00:46:15Respekt.
00:46:16Na, dann lass mal sehen.
00:46:17Könntest du schnell mal einen Widerspruch aufsetzen?
00:46:22Mach ich im Schlaf.
00:46:24Worum geht's denn?
00:46:26Steuernachzahlung, Vaterschaftsklage, hä?
00:46:28Mietrecht.
00:46:30Fristlose Kündigung.
00:46:32Naja, Marie-Louise und ich, wir sitzen gerade ein bisschen im Dreck.
00:46:36Ihr habt keinen Gewerbemietvertrag.
00:46:38Oh.
00:46:40Oh.
00:46:42Wie lange geht denn das schon so?
00:46:43Ich glaube, es gab nie einen.
00:46:45Sie redet dich darüber mit mir.
00:46:46Sofort Widerspruch, dann auf Duld umgehen.
00:46:49Ich mache auf gewohnheitsrechtliche Anerkarte Nutzung und Formfreiheit.
00:46:53Mary-Lou.
00:46:55Unsere Rotarmistin.
00:46:58Ich hab dir nie verziehen, dass du sie mir damals weggeschnappt hast.
00:47:01Sie mir auch nicht.
00:47:05Sag mir, ist da was zwischen deinem Bein?
00:47:07Nein.
00:47:07Meine Kanzlei wird ein Büro frei.
00:47:15Gute Konditionen, noch bessere Aussichten.
00:47:18Überleg's dir.
00:47:18Sie sind doch nicht zufällig hier.
00:47:32Ich hoffe auf den kleinen Dienstweg.
00:47:34Nehmen Sie mir ein Stück mit?
00:47:35Was wollen Sie eigentlich von mir?
00:47:37Hans-Jörg Helmer, der Mann auf den geschossen wurde, der hatte vor ein paar Jahren ein Verfahren am Hals.
00:47:42Ich verstehe Sie nicht.
00:47:43Görlitz.
00:47:45Also ich war in Görlitz im Haus von Margarete Altenburg.
00:47:47Das ist die Dame, die auf ihn geschossen hat.
00:47:49Sie erinnern sich?
00:47:50Altenburg?
00:47:51Ja, ja, klar. Und?
00:47:53Irgendwie gibt es eine Verbindung.
00:47:54Ich verstehe Sie nicht, Herr Werner.
00:47:56Ich meine, ich gebe mir ja Mühe, aber es gelingt mir nicht.
00:48:00Besorgen Sie mir die Akte von Mike Altenburg.
00:48:03Margaretes Sohn.
00:48:04Ich muss wissen, warum er 1991 gestorben ist.
00:48:08Er war gerade 20.
00:48:09Was soll das, Herr Werner? Es gibt kein Ermittlungsverfahren.
00:48:12Benden Sie sich an die Polizei.
00:48:13Wenn die was finden, kann ich entsprechende Maßnahmen einleiten, Anordnungen treffen.
00:48:18Mhm.
00:48:19Mhm.
00:48:22Und dann werde ich Sie jetzt mal nicht länger aufhören.
00:48:26Doch.
00:48:28Ich bitte sogar darum.
00:48:29Mein Mann ist heute nicht da.
00:48:47Das ist besser so.
00:49:10Das wäre nicht gut gegangen.
00:49:13Wer weiß, was so die Leute noch vorhaben.
00:49:15Aber am Ende, am Ende hätte er uns noch die Gurge durchgeschnitten.
00:49:19Vielleicht hat er das Messer ja gebraucht.
00:49:21Fragt sich nur für was.
00:49:23Ich sage dir, wie der dich angesehen hat.
00:49:29Wie hat er mich denn angesehen?
00:49:39Wie hat er mich denn angesehen?
00:49:41Wie hat er mich denn angesehen?
00:49:45Wie hat er mich denn angesehen?
00:50:12Was?
00:50:14Was?
00:50:16Was?
00:50:18On den weg.
00:50:20Was?
00:50:22Was?
00:50:24Was?
00:50:26Was?
00:50:28Was?
00:50:30Oh, deine Küche.
00:50:34Oh, oh, oh.
00:50:36Oh, oh, oh.
00:50:38Oh, oh.
00:50:40Oh, oh.
00:50:42Aller!
00:51:12Sind Sie fertig?
00:51:30Die Frage, in welchem Verhältnis Sie zu meiner Frau stehen, erörigt sich wohl.
00:51:35Dennoch wüsste ich gerne, wer sind Sie?
00:51:38Ich bin Anwalt.
00:51:41Frau Nock und ich werden beruflich...
00:51:48Du bist schon zurück?
00:51:50Ja, wie du siehst.
00:51:54Ich werde dann mal besser gehen.
00:52:02Es tut mir leid.
00:52:04Ich hatte eine Abmachung.
00:52:06Es wird nicht wieder vorkommen.
00:52:10Wer ist hier?
00:52:11Nicht hier.
00:52:13Hast du schon vergessen?
00:52:14Nein.
00:52:15Wie denn auch?
00:52:16Jeder Tag an deiner Seite erinnert mich dran.
00:52:19Das ist ja bisher auch ganz gut an meiner Seite.
00:52:22Ja, und ich will auch, dass es so bleibt.
00:52:25Verstehst du?
00:52:28Verstehst du?
00:52:31Du weißt ganz genau, was du mir bedeutest.
00:52:34Du weißt.
00:52:35Du weißt.
00:52:36Du weißt.
00:52:37Du weißt.
00:52:38Du weißt.
00:52:39Du weißt.
00:52:41Du weißt.
00:52:42Ich randomise Sprache.
00:52:43Das war's.
00:53:13Guten Morgen.
00:53:26Werner, wie kommt dieser Sebastian Marquardt dazu, mich gegen den Vermieter zu vertreten?
00:53:30Warst du das? Ist es deine Art von Hilfe, überall rumzuerzählen, in welcher Scheiße ich stecke?
00:53:33Okay, erstmal stecken wir beide in dieser Scheiße und zweitens...
00:53:36Ja, ausgerechnet dieser Marquardt, dieser Kuhdarmutadvokat.
00:53:38Ja, kürze der Zeit, keine andere Möglichkeit.
00:53:40Ja, was siehst du denn überhaupt aus? Sag mal...
00:53:42Dann machst du jetzt auch keine Wurren mehr?
00:53:46Ja, das ist die... Freitag such dir einen Wurrwereit.
00:53:56Darf ich fragen, was die Staatsanwaltschaft bei uns zu suchen hat?
00:54:00Ich...
00:54:02Ja, Marie-Louise, möchtest du uns vielleicht einen Kaffee machen?
00:54:04Kaffees alle.
00:54:05Ja, dann einen Tee.
00:54:06Alle.
00:54:07Eine Tasse heißes Wasser, kaltes Wasser.
00:54:10Bemühen Sie sich nicht.
00:54:12Ich habe leider schlechte Nachrichten. Ich bin gekommen, um Ihnen das persönlich mitzuteilen.
00:54:18Hans-Jörg Helmer wurde heute Morgen tot aufgefunden, vor der Suppenküche der Heilsarmee.
00:54:23Wie ist denn das passiert?
00:54:25Er war betrunken. Wahrscheinlich ist er an seinem Erbrochenen erstickt.
00:54:29Oder er ist erfroren. Das war ja ziemlich kalt letztendlich.
00:54:31Erstickt oder erfroren? Können Sie das ein bisschen eingrenzen?
00:54:34Oder nimmt man das bei Obdachlosen nicht so genau?
00:54:36Bin ich gekommen, um mir das bieten zu lassen.
00:54:37Warum dann?
00:54:40Kann ich es dir vielleicht unter vier Augen sprechen, Herr Werner?
00:54:42Hm.
00:54:43Ah!
00:54:46Ah!
00:54:47Oh!
00:54:47Oh!
00:54:48Ah!
00:54:49Oh!
00:54:49Ah!
00:54:50Mein Mann, mein Mann war in Brüssel, der ist da, Berater der Kommission des Europäischen
00:55:17Europas. Normalerweise bleibt er über Nacht, jetzt waren die gestern Frühjahr fertig.
00:55:22Ich wollte mir eine Wehtun. Also ich habe ihm das auch plausibel erklären können und er hat das akzeptiert.
00:55:31Was hat er akzeptiert? Dass das mit uns ein einmaliger Ausrutscher war.
00:55:43Ein Ausrutscher, was? Wie meinst du das? So wie man auf Hundekacke ausrutscht, die man dann am Schuh kleben hat?
00:55:49Wir sollten uns vorerst nicht mehr sehen.
00:55:55Das wird sich aber nicht vermeiden lassen. Ich werde eine Obduktion beantragen für Hans-Jörg Helmer.
00:56:03Glaubst du, dass ihm was passiert?
00:56:05Der Tod ist ihm passiert. Und ich bin überzeugt, jemand hat nachgeholfen. Ein Obdachloser, da fragt doch niemand.
00:56:11Aber ich frage. Und ich werde solange fragen...
00:56:15Ja?
00:56:17Hör auf damit. Ich werde solange fragen, bis ich alle Antworten, bis ich alle Antworten habe.
00:56:23In deine Haare bin ich verliebt, Jochana.
00:56:26Oh, komm.
00:56:27Es ist wie die Zedern, die großen Zedern vom Libanon, die den Löwenschatten spenden.
00:56:32Jetzt kommen wir nicht mit Oskar Breyelt.
00:56:33Die hau-schwarzen Nächte.
00:56:35Wenn die Sterne bangen sich, der Mond verbirgt, sind nicht so schwarz wie deine Haare.
00:56:41Was soll das?
00:56:59Hat sie was gegen Rammstein?
00:57:02Sag mal, du hast ja hier überall Lippenstift. Am Ende denkt Alter noch, der Wirr von mir ist ja voll peinlich.
00:57:18Hier.
00:57:22Ich dachte, das ist alles schon im Internet.
00:57:24Ach, ich auch. Ist aber nicht.
00:57:28Herr Alter? Sie werden da.
00:57:31Moin, Moin.
00:57:33Hey.
00:57:35Wir setzen uns jeden Tag ab. Schlagzeilen, Nachrichten, Storys und schon über Nacht wird's zu Altpapier.
00:57:41Was kommt mir bekannt vor?
00:57:42Ist ja auch von mir.
00:57:44Das sind Dinge, die man nie vergisst.
00:57:46Schnee, schlechte Sicht.
00:57:48Kind hat Geburtstag, bekommt ein neues Fahrrad.
00:57:51Ein LKW biegt rechts ab. Eine Sekunde nicht aufgepasst. Und schon ist es passiert.
00:57:55Salome Noachs erster großer Fall.
00:57:57Und dann folgt sie gleich der Verteidigung und gibt Freispruch für...
00:58:01Ach du Scheiße. Hansjörg Helmer.
00:58:05Krass. Aber dann kommt's wirklich dicke.
00:58:08Die hat ja ohne Ende die schlimmsten Verbrecher laufen lassen.
00:58:17Sie hat absolut nach geltendem Recht und Gesetz gehabt.
00:58:19Klar. Sehr tröstlich.
00:58:21Der Typ hier sticht einen ab aus reiner Lust am Krawall und kriegt statt lebenslänglich vier Jahre Jugendknast.
00:58:26Oh, guck mal hier. Erinnerst du dich? Die Krankenschwester, der mal nicht nachweisen konnte, dass sie die alten Leute alle erstickt hatte, weil deine Staatsanwältin die Zeugenaussagen nicht zugelassen hat.
00:58:36Und im Fall Helmer?
00:58:381500 Euro für ein totgefahrenes Kind. Das war alles.
00:58:42Also wenn ich die Mutter wäre?
00:58:44Wer ist die Mutter?
00:58:46Rosi M.
00:58:48Weil es noch im Gericht einen Zusammenbruch.
00:58:50Frau Witkowski, bringen Sie es doch mal bitte in mein Büro.
00:58:53Ja, mach ich.
00:58:54Und einen Kaffee bitte. Den kriegen Sie wohl mittlerweile hin, oder?
00:59:03Schülerpraktikantin hat mir für drei Wochen untergejubelt. Aber die Recherche im Archiv hat eben noch unkoordinierten jugendlichen Kräfte zumindest zeitweise gebündelt. Ich bin deshalb zu Darm verpflichtet.
00:59:18Also, dann mal los mit meiner Exklusivgeschichte. Wer macht den Anfang?
00:59:22Margarete Altenburg hat ihren Artikel aufbewahrt. Zusammen mit einem Foto ihres Sohns.
00:59:26Sagen wir mal nur noch Kindersachen und ein Taufring. Das sollte ich hier bringen.
00:59:31Ach ja? Und wo ist das alles?
00:59:32Man hat es mir quasi im Rausch vom Leib entwendet.
00:59:36Quasi im Rausch vom Leib entwendet. So klingen auch seine Schriftsätze. Wäre er nicht bei euch besser aufgehoben?
00:59:42Was ist denn los mit dir?
00:59:44Mein Bedarf an Schülerpraktikanten ist gedeckt.
00:59:47Also, Margarete Altenburg schießt auf diesen Obdachlosen. Was wissen wir über diese alte Dame aus Görlitz?
00:59:53Nicht viel. Sie hat den Mann verloren. Die Niederlausitz ging damals in der Zeit nach der Wende komplett in die Arbeitslosigkeit. Und ja, in dieser Zeit schab auch ihr Sohn.
01:00:02Wisst ihr denn eher?
01:00:03Ich habe Salome Noack...
01:00:05Ich habe die Staatsanwaltschaft um Amtshilfe aus Görlitz gebeten. Ja, und die kümmert sich gerade drum.
01:00:14Tja, das glaubst du ja wohl selber nicht.
01:00:16Ich habe dich schon mal gefragt. Was ist eigentlich dein Problem?
01:00:18Hä? Was?
01:00:24Mein Problem? Oh ja, stimmt. Ich habe ja auch mein Päckchen zu tragen. Aber hast du schon mal irgendwas von Loyalität gehört?
01:00:31Ich verstehe dich nicht.
01:00:32Wie kommst du dazu, diese Ische in unsere Angelegenheiten einzuweilen?
01:00:34Warum denn nicht?
01:00:35Ja, weil sie nicht der Typ ist, der mittellose Anwält gefögelt, ohne irgendwas davon zu haben.
01:00:39Vielleicht hat sie ja was davon gehabt.
01:00:41Ja, was denn?
01:00:42Also, wie geht's weiter? Ich muss unbedingt mit der Mutter des Mädchens reden.
01:00:57Meine Story exklusiv?
01:00:59Ja, Story.
01:01:01Sie heißt Roswitha Meissner und wohnt in einem dieser Hochhäuser an der Mollstraße, zumindest damals.
01:01:09Ach, äh, Frau Hoffmann und ich, wir haben eine Kanzlei zusammen. Das war's schon. Mehr nicht. Mehr nicht.
01:01:19Weißt du's doch, Frau Hoffmann?
01:01:31Frau Meissner? Mein Name ist Joachim Fernhammer. Ich bin Anwalt.
01:01:36Vorige Woche hatte ich noch zwei Mandanten. Sie sind inzwischen tot.
01:01:40Wenn Sie jetzt glauben, ich bin jemand, der anderen Leuten Unglück bringt, dann können Sie mich gerne wieder wegschicken.
01:01:44Aber ich denke, Sie brauchen Hilfe.
01:01:50Frau Meissner?
01:01:51Ich muss zum Dienst.
01:01:55Was ist denn das?
01:01:57Wir waren draußen mit ihrem neuen Rat, das sie zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte.
01:02:01Wir waren draußen mit ihrem neuen Rat, das sie zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte.
01:02:15Sie fuhr bei Grün über die Straße, der Lkw auch.
01:02:19Er hat sie nicht gesehen.
01:02:29Es hat ein Geräusch gemacht.
01:02:31Ich höre es heute noch manchmal.
01:02:33Es hat sich damals mir so in den Kopf geschraubt.
01:02:43Aber da hat sie noch gelebt.
01:02:49Ich habe ihre Hand gehalten, die linke, die rechte war nicht mehr da.
01:02:55Hilf mir doch, Mami, hat sie immer gesagt.
01:02:59Hilf mir doch.
01:03:00Mir ist so kalt.
01:03:01Er war irgendwie ganz kalt.
01:03:05Ich war ein Jahr krankgeschrieben.
01:03:07Ich war Verkäuferin einer Bäckerei, aber die hatten dann schon eine andere.
01:03:15Wo ist denn Ihr Mann?
01:03:16Wir haben das nicht geschafft.
01:03:18Also nicht zusammen, meine ich.
01:03:20Der Prozess gegen Helmer mit der Fandammland-Gerichtsstadt?
01:03:25Ja.
01:03:30Und haben Sie da Margarete Altenburg kennengelernt?
01:03:33Ich helfe Ihnen.
01:03:34Nein, das geht schon.
01:03:36Haben Sie?
01:03:42Das ist die Dame, die Hans-Jörg Helmer töten wollte.
01:03:46Das verstehe ich nicht.
01:03:47Für das, was er Ihnen angetan hat?
01:03:50Leben um Leben, Schuld um Schuld?
01:03:53Ähm, hören Sie, ich muss jetzt zum Dienst. Sie müssen gehen.
01:04:00Sie arbeiten bei der Heilsarmee.
01:04:03Sie müssen ihm Suppe geben.
01:04:06Jeden Tag müssen Sie den Anblick dieses Mannes ertragen.
01:04:08Dieser Obdachlose, der sein Leben vergeudet, verseuft, wegwirft, Tag für Tag.
01:04:12Dieses vollkommen ungenutzte, sinnlose Leben, das er haben kann, aber Ihre Tochter nicht.
01:04:18Ihre Ehe geht kaputt.
01:04:21Der tötet Ihre Tochter und Sie müssen barmherzig sein.
01:04:25Das verstehe ich nicht.
01:04:32Sie müssen jetzt gehen.
01:04:39Ich mach das nur für...
01:04:40Nur für Marie-Luise, ich weiß.
01:04:43Woher kennen Sie sich?
01:04:44Das zu erläutern, wäre dem Ernst dieser Heiligen Hallen nicht angemessen.
01:04:51Guten Morgen, Ihr Herren.
01:04:53Herr Kommissar, Herr Anwalt.
01:04:54Bitte.
01:04:55Morgen.
01:04:57Oh.
01:04:59Der Volkone.
01:05:00Das tragen doch eigentlich nur Zuhälter.
01:05:03Haben Sie eine Ahnung, woher er den Anzug hatte?
01:05:06Nein.
01:05:07Was ist das denn?
01:05:08Schau mal, da geh ich wohl mal von aus.
01:05:09Hans-Jörg Helmer hatte neben 1,2 Promille Alkohol, Methadon in letaler Dosis in seinem Blut.
01:05:25War er heroinabhängig?
01:05:26Nein, definitiv nicht.
01:05:30Was heißt, letale Dosis?
01:05:32Dass seine Schutzreflexe komplett erloschen sind.
01:05:34Entweder er hat das in suizidale Absicht genommen,
01:05:36oder jemand hat es ihm ohne sein Wissen eingeschenkt.
01:05:39Es ist geruchs- und geschmacksneutral.
01:05:41Ach, das heißt, er ist gar nicht erfroren.
01:05:43Am Ende ist er erfroren, aber nur weil ihn das Methadon außer Gefecht gesetzt hat.
01:05:47Er hat keine Erfrierungen, keine Frostbeulen,
01:05:49minimale Wischniewski-Flecken in der Magenschleimhaut,
01:05:52der Acetonspiegel gering erhöht.
01:05:53Also wurde er betäubt?
01:05:54Damit er erfriert.
01:05:56Auf den ersten Blick sollte es so aussehen.
01:05:58Dann reden wir von Mord.
01:06:23Hey, das ist meiner.
01:06:25Der ist konfisziert.
01:06:27Ich habe immer geahnt, dass es andere Gründe geben muss,
01:06:28wenn mir in deiner Gegenwart zu heiß wird.
01:06:30Lange habe ich geglaubt, es wäre Wut.
01:06:32Was ist das?
01:06:34Die Akte Mike Altenburg, der irgendwann hat sich herhängt.
01:06:36Selbstmord? Zeig her.
01:06:38Hey, der bleibt hier.
01:06:39Ich werde nicht in meinem Büro erfrieren.
01:06:42Dann zahl deinen Anteil an den Umlagen.
01:06:43Das ist jetzt keine Akte, das ist ein Witz.
01:06:44Da fehlt ja die Hälfte.
01:06:45Die Heiratsurkunde ist nicht da.
01:06:46Und das Protokoll der amtlichen Leichenschau, das fehlt auch.
01:06:48Du musst ja mächtig Eindruck auf deine Staatsanwältin gemacht haben,
01:06:51wenn sie sich in meinem Büro erfrieren.
01:06:53Hey, der bleibt hier.
01:06:55Ich werde nicht in meinem Büro erfrieren.
01:06:56Dann zahl deinen Anteil an den Umlagen.
01:06:58Sag mal, das ist jetzt keine Akte, das ist ein Witz.
01:07:01Da fehlt ja die Hälfte.
01:07:04Die Heiratsurkunde ist nicht da und das Protokoll der amtlichen Leichenschau,
01:07:11das fehlt auch.
01:07:14Du musst ja mächtig Eindruck auf deine Staatsanwältin gemacht haben,
01:07:17wenn sie schon anfängt, Akten zu manipulieren.
01:07:20So, das gebe ich dir in der Schüssel her.
01:07:22Das kann doch nicht dein Ernst sein.
01:07:23Nein, das ist ein Pfand und du kannst es jederzeit einlösen.
01:07:27Vielleicht solltest du die Mandanten mit höherer Lebenserwartung suchen.
01:07:32Oh.
01:07:34Das war pietätlos.
01:07:37Ja, das war's.
01:07:39Hans von Kelmer wurde ermordet.
01:07:41Was?
01:07:42Ich war gerade in der Rechtsmedizin.
01:07:43Irgendjemand hat ihm eine solche Dosis Methadon in seinen Schnaps geschüttet.
01:07:45Das hätte einen ausgewachsenen Gaul umgehauen.
01:07:48Oh Gott, dann ist das alles wahr.
01:07:49Und ich habe ihn für einen Spinner gehalten.
01:07:51Da wäre jetzt das alles so eine alte Rache-Geschichte.
01:07:55So wie in der Bibel, so Auge um Auge zahlen, um zu an.
01:07:58So als müsste der Tod von Mike Altenburg gerecht werden,
01:08:02durch den Tod von Hans-Jörg Helmer.
01:08:03Aber warum?
01:08:05Die haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Die kannten sich nicht mal.
01:08:09Und Rosi und Margarete, die Mütter, haben die sich gekannt?
01:08:12Rosi sagt nein. Margarete können wir nicht mehr fragen.
01:08:17Wie auch immer, alle Fäden laufen am Landgericht zusammen. Dann müssen wir da nochmal stochern.
01:08:21Das ist doch ewig her. Da kann sich kein Mensch mehr dran erinnern.
01:08:27Doch.
01:08:33Die kleine Katrin Meissner. Schrecklich. Die Verhandlung war eine Farce, hieß es.
01:08:39Wofür noch einen Prozess, wenn die Staatsanwältin den Freispruch fordert?
01:08:42Bei Unfällen mit Todesfolge gibt es grundsätzlich eine Anklage.
01:08:45Hans-Jörg Helmer war zur Tatzeit nüchtern und nicht vorgestraft.
01:08:48Rechtlich gesehen war der Freispruch gerecht.
01:08:51Nicht alles, was recht ist, ist auch gerecht.
01:08:56Ich habe nur eine Frage. Woher kennen Sie Marie-Louise?
01:09:03Hallo Gisa. Das sind die beiden, von denen ich dir erzählt habe.
01:09:05Hallo. Hallo. Das sind hoffentlich nicht die Bilder vom Unfallort.
01:09:09Ich habe den Bericht damals geschnitten. Das will ich mir nicht nochmal antun.
01:09:12Nee, das sind die Aufnahmen vom Prozess im Landgericht.
01:09:14Auftakt und Urteilsverkündung. Ah, okay.
01:09:16Darf ich? Bitte.
01:09:23Hm. Da ist sie ja, deine Staatsanwältin. Und da?
01:09:29Na, das ist Frau Meissner. Rosi.
01:09:35Das ist alles? Tut mir leid. Mehr haben wir leider nicht.
01:09:37Hm. Nee, hier sind noch einige Außenaufnahmen. Total. Aufziellandgericht.
01:09:40Wollen Sie die sehen? Mhm.
01:09:41So.
01:09:42So.
01:09:43So.
01:09:44So.
01:09:45So.
01:09:46So.
01:09:47So.
01:09:48So.
01:09:49So.
01:09:50So.
01:09:51So.
01:09:53So.
01:09:54So.
01:09:55So.
01:09:56So.
01:09:57So.
01:09:58So.
01:10:02So.
01:10:03So.
01:10:04So.
01:10:05So.
01:10:06So.
01:10:07So.
01:10:19So.
01:10:20So.
01:10:21So.
01:10:22So.
01:10:23Das ist noch kein Beweis.
01:10:32Was willst du denn noch?
01:10:33Die beiden kommen Arm in Arm aus dem Landgericht, stützen sich gegenseitig.
01:10:36Einmal Bolognese, bitte.
01:10:37Aber Helmers Tod kann auch Zufall gewesen sein.
01:10:40Ein Streit unter Obdachlosen um den Schnaps beispielsweise.
01:10:43Ja, und dann?
01:10:44Methadon fliegt ja in jeder fixer Stube rum.
01:10:46Und dann gehst einer von denen ins Schnapsglas in Helmers Flasche.
01:10:49Da kommt doch ein Obdachloser gar nicht ran in das Zeug in der Menge.
01:10:51Niedergelassene Ärzte kommen ran.
01:10:55Kartenpfleger. Notaufnahmen.
01:10:57Koplin. Ich sag's dir, es läuft alles bei Koplin zusammen.
01:11:00Der war mal Betriebshalts in der Spinne.
01:11:02Und er was?
01:11:02Das ist einer von diesen Textilbetrieben, die sie nach der Wende geschlossen haben.
01:11:05Ich sag's dir, die waren zu dritt.
01:11:07Margarete, Rosi und Koplin.
01:11:11Entschuldigung, sind Sie ganz sicher, dass das Bolognese ist?
01:11:1212,50 bitte.
01:11:16Hier ist das Geld.
01:11:17Andersrum, danke.
01:11:18Aber hier.
01:11:20Autoschlüssel.
01:11:20So, fühl dich von mir eingeladen, ja?
01:11:23Wo willst du hin? Aber du kannst doch nicht.
01:11:25Ach, du kannst mich. Ehrlich.
01:11:33Wollen Sie zu mir?
01:11:35Ach, nee.
01:11:37Ach, Julchen. Kommen Sie doch mal.
01:11:39Ja, na was. Sie waren ja lange nicht hier.
01:11:42Haben Sie diese beiden Frauen schon mal gesehen?
01:11:44Ja, die waren öfter hier.
01:11:50Erst alleine, alle paar Monate.
01:11:52Die sind immer oben im ersten Stock. Das ist ruhiger.
01:11:54Später kam noch ein Mann dazu.
01:11:56Und wann war das?
01:11:56Ich weiß nicht.
01:11:58Ich weiß nicht.
01:11:59Letztes Jahr?
01:12:00Die ältere Dame schien gesundheitliche Probleme zu haben.
01:12:03Irgendwas mit dem Herzen.
01:12:04Der Mann war wohl anfangs nur ihre Begleitung, aber mit der Zeit hat sich die Sache geändert.
01:12:10Ja, der bestimmte das Gespräch.
01:12:12Den Tisch.
01:12:13Irgendwie alles.
01:12:14Wissen Sie noch, wie der herrscht?
01:12:16Ja, nee.
01:12:17Wie aussah?
01:12:21Grau irgendwie.
01:12:22Alles grau.
01:12:23Selbst die Mütze.
01:12:25Ich weiß ja nicht, ob es wichtig ist, aber die sind nicht zu dritt geblieben.
01:12:29Moment, Moment.
01:12:31Nochmal klar und deutlich.
01:12:32Das sieht mein Chef nicht gern.
01:12:33Die sind nicht zu dritt geblieben?
01:12:36Das kam immer mehr.
01:12:37Leute, die Prozesse verloren haben, obwohl jeder sagt, dass sie im Recht waren.
01:12:40Ein paar habe ich erkannt.
01:12:41Da war einer, dem hat man den Vater im Pflegeheim ermordet.
01:12:44Die Krankenschwester hat Freispruch.
01:12:46Eine Witwe.
01:12:47Ihr Mann wurde niedergestochen, als er ein paar Jugendliche gebeten hat, ihren Müll wegzuschmeißen.
01:12:50Und der Täter durfte in die Karibik reisen.
01:12:53Danke.
01:13:06Moment.
01:13:08Wir hatten eine Abmachung.
01:13:10Wo haben Sie das Foto?
01:13:12Ist das echt?
01:13:14Danke, Sovelin.
01:13:15Ihr Job.
01:13:16Wer sind die beiden?
01:13:17Rosi und Margarete?
01:13:18Werner, kommen Sie eine Minute.
01:13:21Dann sage ich Ihnen was, falls Sie tot und unnachet.
01:13:24Ja, was?
01:13:25Die Krankenschwester ist tot.
01:13:28Viel vor vier Wochen vom Balkon.
01:13:30Und der Messerstecher bekam ein Brett vom Kopf.
01:13:32Mann, oh Mann.
01:13:34Was mir das nicht aufgefallen ist.
01:13:35Und jetzt auch noch der Helmer.
01:13:36Wie viele stehen noch auf der Liste?
01:13:38Das weiß ich noch nicht.
01:13:38Wir müssen am Landgericht ansetzen.
01:13:42Da hat alles angefangen.
01:13:44Wir sind viel früher angefangen.
01:13:48Meine Story.
01:13:49Klar?
01:13:50Lern auf!
01:13:51Tag, Frau Stein.
01:14:17Sie sind im Einsatz.
01:14:17Überrascht mich zu sehen.
01:14:21Margaretes Anwalt?
01:14:25Gibt es Probleme mit dem Nachlass?
01:14:27In gewisser Weise, ja.
01:14:29Sie sind in Margaretes Haus eingebrochen.
01:14:30Ach.
01:14:32Also einbrechen würde ich das nicht nennen.
01:14:34Und Sie haben Beweismaterial verschwinden lassen.
01:14:37Soll er doch endlich in Frieden ruhen?
01:14:39Wer?
01:14:56Was ist damals passiert?
01:14:58Kurz nach der Wende hat Mike sich in das schönste Mädchen von Görlitz verliebt.
01:15:04Kurz nach der Wende? War kurz vor Mikes Tod.
01:15:07Bildhübsch war sie.
01:15:08Blutjung.
01:15:09Hat schon damals allen den Kopf verdreht.
01:15:12Die wusste schon immer ganz genau, was sie wollte.
01:15:15Ihre Familie kam aus Schlesien.
01:15:17Haben nach dem Krieg unten am Fluss bei den Fischerhütten gewohnt.
01:15:20Aber das war ihr schon damals viel zu klein und zu eng.
01:15:23Aber wohin und wie?
01:15:26Also?
01:15:28Hat Salome den erst besten jungen Mann geheiratet, der sie da rausholen sollte?
01:15:33Salome.
01:15:36Salome Noack?
01:15:37Ja.
01:15:39Sie kennen sie natürlich. Sie ist ja jetzt Staatsanwältin in Berlin.
01:15:41Die Ehe war natürlich von vornherein zum Scheitern verurteilt.
01:15:45Als ob eine Katastrophe nicht gereicht hätte.
01:15:48Die Treuhand, die Liquidatoren, wie die Hunden sind sie übers Land.
01:15:57Die bekamen Prämien für jeden geschlossenen Betrieb.
01:16:01Ich sag ja gar nicht, dass alles falsch war, aber man hätte viel retten können.
01:16:05Mit einem von denen ist Salome dann offen davon.
01:16:13Na klar.
01:16:14Und sie tilgte ihr altes Leben rigoros.
01:16:18Keine Zeile, kein Anruf, kein Wort, nichts.
01:16:21Über Jahre keine Nachricht, kein Lebenszeichen.
01:16:26Bis zu diesem Skandalprozess in Berlin wegen dem totgefahrenen Mädchen.
01:16:30Da stand was über sie in der Zeitung.
01:16:32Da wusste Margarete, wo sie sie finden kann.
01:16:35Eine junge Frau verlässt ihren Mann. Das reicht nicht.
01:16:38Na, Moment.
01:16:40Sie kam ja nochmal zurück, ein paar Monate später.
01:16:44Ich weiß noch genau, wie sie über den Marktplatz stolzierte.
01:16:47Fremd sah sie aus. Ganz anders.
01:16:50Sie ging zu Mike.
01:16:51Und in der Nacht hat er sich umgebracht.
01:16:55Was hat sie ihm gesagt?
01:16:57Womit hat sie ihn in den Selbstmord getrieben?
01:17:00Diese Frage ließ Margarete all die Jahre nicht los.
01:17:06Margarete fuhr nach Berlin.
01:17:09Hat im Gericht auf Salome gewartet.
01:17:12Da war Mike schon viele Jahre tot.
01:17:16Als Salome Görlitz und ihren Mann verließ, war sie schwanger.
01:17:19Die Kindersachen und der Taufring, die waren für Margaretes Enkelkind.
01:17:25Mike hat sich so angeklammert.
01:17:27Was bist du denn hier?
01:17:29Wo ist das Kind?
01:17:30Ein Kind war unterwegs. Sein Kind.
01:17:33Mein Enkelkind.
01:17:35Wovon sprichst du denn?
01:17:37Wo ist das Kind?
01:17:41Salome hat es nicht gewollt.
01:17:43Sie ist nach Holland gefahren in eine Klinik.
01:17:45Hat es da wegmachen lassen.
01:17:46Wo ist mein Enkelkind?
01:17:49Das erfuhr Margarete.
01:17:53Auf dem Gang im Gericht.
01:17:54In zwei Dürrensätzen.
01:17:55Und sie gab Salome die Schuld.
01:17:57Schuld.
01:18:09Wir halten sie nicht die große Waage.
01:18:11Haben sie das auch Koplin gesagt?
01:18:16Von Margarete?
01:18:17In ihrem Bibelkreis?
01:18:18Naja.
01:18:20Aber die wollten es nicht hören.
01:18:21Was ist das Ding?
01:18:51Fernau, du alte Mistgurke.
01:18:58Sag mal, wenn du mir schon meinen Autoschlüssel klaust,
01:18:59dann lass mir wenigstens den Fahrrad-Schlüssel da, okay?
01:19:02Wo steckst du denn überhaupt?
01:19:03Ich weiß jetzt, wie alles zusammenhängt. Ich weiß alles.
01:19:05Deine Selbstüberschätzung wird langsam auch legendär.
01:19:07Salome, es ist Salome.
01:19:09Du musst sie warnen, ich kann sie nicht erreichen.
01:19:11Ja, wieso denn nicht?
01:19:13Was?
01:19:14Ich hatte eine Nummer mit ihr, aber ich habe keine Nummer von ihr.
01:19:18Also, du musst sie warnen, sie ist in Lebensgefahr.
01:19:21Ja, das bist du auch.
01:19:22Wenn du nicht sofort hier auftauchst.
01:19:23Rosi wird sie rumbringen, das muss sie tun.
01:19:26Hast du verstanden? Sie ist es, es ist Rosi.
01:19:29Frau Freitland, Moment.
01:19:32Laurin ist nicht hier.
01:19:34Ja, ich gebe mich nicht.
01:19:35Von Ihnen nehme ich kein Geld.
01:19:37Haben Sie nicht eine Rechtsschutzversicherung oder irgend sowas?
01:19:40Nee.
01:19:40Okay, schon gut. Sie müssen nicht aus Ihrer Wohnung raus, versprochen.
01:19:43Ich kümmere mich drum.
01:19:44Und meine Katzen?
01:19:45Ich gebe sie nicht hier.
01:19:46Marie?
01:19:47Hören Sie?
01:19:48Marie?
01:19:48Marie-Louise, hast du mich verstanden?
01:19:51Nein, ich gebe mich von Ihnen.
01:19:52Gut.
01:19:53Ich kümmere mich drum, versprochen.
01:19:55Also, kümmer dich drum.
01:19:56Polizei, SEK, Interpol.
01:19:59Roger, over, danke.
01:20:01So, was ist los?
01:20:03Hallo?
01:20:04Hey.
01:20:04Wir haben unseren Teil erfüllt.
01:20:16Jetzt bist du dran.
01:20:26Lass uns aufhören, bitte.
01:20:27Ich lasse niemanden im Stiefen.
01:20:34Oh, da bist du ja endlich.
01:20:46Hast du sie erreicht?
01:20:47Nein, nein, die ist nicht im Büro.
01:20:59Vielleicht macht sie gerade Feierabend.
01:21:00Weißt du, wenigstens ist der Polizei Bescheid gesagt.
01:21:02Polizei, ich mache mich doch nicht lächerlich.
01:21:04Wo willst du denn schon wieder hin?
01:21:06Warte!
01:21:07Das ist doch absurd.
01:21:08Ich würde dich hochkrankt rausschmeißen.
01:21:11Ferner auf.
01:21:11Frau Freitag.
01:21:13Frau Freitag.
01:21:15Hier.
01:21:16Das riecht so komisch hier.
01:21:18Das ist der Stallgeruf.
01:21:19Jetzt komm.
01:21:20Hey, das hat doch keinen Sinn.
01:21:21Miau.
01:21:22Doch.
01:21:23Doch.
01:21:23Doch.
01:21:41Oh Gott, du.
01:22:02Lange nicht gesehen.
01:22:04Und doch erkennen wir uns auf den ersten Blick.
01:22:07Ottmar Coplin.
01:22:08Was wird das hier?
01:22:12Macht dich nicht lächerlich.
01:22:23Es wird nach einem missglückten Einbruch aussehen.
01:22:26Und es wird alles ganz anders sein.
01:22:29Wir wollen keine Zeichen setzen.
01:22:30Wir wollen nur, dass eine Schuld beglichen wird.
01:22:36Ganz diskret machen wir das.
01:22:39Du bist wahnsinnig.
01:22:41Was willst du?
01:22:43Wo ist dein Mann?
01:22:46Ich habe den Auslöser für das ganze Desaster.
01:22:49Den Impuls.
01:22:49Den Urknall.
01:22:52Salome Noack war schwanger von Mike Altenburg.
01:22:54Sie verlässt ihn.
01:22:55Und sie lässt illegal das Kind abtreiben.
01:22:58Und kehrt genau noch einmal zurück, um es ihm zu erzählen.
01:23:00Und weil sie die Scheidung will.
01:23:02Ja, in derselben Nacht noch bringt sich der Junge um.
01:23:04Das ist nicht schön.
01:23:05Aber...
01:23:06Warte mal, warte mal.
01:23:06Margarete Altenburg lebt all die Jahre weiter in dem festen Glauben, dass ihr wenigstens
01:23:10noch ein Enkelkind geblieben ist.
01:23:12Irgendwann hält sie es nicht mehr aus.
01:23:12Sie fährt nach Berlin.
01:23:14Sie passt Salome Noack am Landgericht ab und erfährt in zwei Sätzen den Grund für
01:23:17den Tod ihres Sohns, um dass es nie ein Enkelkind gab.
01:23:20Und das war zu viel.
01:23:21Und dann trifft sie Rosi.
01:23:23Zwei vom Glück Vergessene.
01:23:24Zwei auf dem Weg.
01:23:25Falsch.
01:23:25Falsch.
01:23:26Also richtig.
01:23:26Aber trotzdem falsch.
01:23:28Es war nicht nur Rosi.
01:23:29Es waren viel mehr.
01:23:31Bis gleich.
01:23:33Ich dich auch.
01:23:36Er ist gleich da.
01:23:37Sein Pflege hatte Verspätung.
01:23:39Er arbeitet jetzt in Brüssel.
01:23:40Mich interessiert nicht, was soll ich jetzt?
01:23:43Weil du gestern geblieben bist, was soll ich eigentlich büßen?
01:23:48Dass ich damals weggegangen bin, dass ich was aus meinem Leben machen wollte.
01:23:52Wir haben Jahr für Jahr Weihnachten gefeiert mit deinem Enkelkind, das es nie gegeben hat.
01:23:57Ein Wort nur.
01:23:58Fünf Minuten Zeit.
01:23:59Ein Brief.
01:24:00Eine Lüge.
01:24:02Irgendetwas barmherziges.
01:24:03Ich habe es mal gesagt.
01:24:07Ich habe noch nichts dafür, dass ich in der gleichen Nacht das Leben nehme.
01:24:14Er hätte wenigstens einen Abschiedsbrief hinterlassen können.
01:24:18Hörst du dir eigentlich manchmal noch selber zu?
01:24:33Ich habe es mal gesagt.
01:25:03Du kriegst lebenslänglich, Koplin.
01:25:08Läng die Waffe weg.
01:25:10Geh raus.
01:25:12Du bist nicht die letzte Instanz.
01:25:14Die sind wir.
01:25:15Das Rechte.
01:25:16Das Gesetz.
01:25:19Es gibt keine Morde im Namen der Gerechtigkeit.
01:25:23Doch.
01:25:23Ah.
01:25:28Das war ganz schlechtes Schachkoplin.
01:25:33Matt, würde ich sagen.
01:25:35Wo ist denn Rosi?
01:25:36Halt sie heute frei?
01:25:37Oder warum sind sie schon wieder im Einsatz?
01:25:38Du bist eine Niete.
01:25:40Im Schach wie im Leben.
01:25:41Du kannst ja nicht mal bis dahin schälen.
01:25:43Du Icoot!
01:25:44Was?
01:25:46Wer sind sie?
01:25:46Nein.
01:25:47Er ist ein Typ.
01:25:58Nein.
01:26:02Nein.
01:26:05Nein.
01:26:06Nein.
01:26:06Nein.
01:26:07Nein.
01:26:08Nun.
01:26:08Rudolf Mühlmann, einer der erfolgreichsten Liquidatoren der Treuhand, ein Zyniker und Menschenfeind.
01:26:24Die Spinner war der letzte Betrieb, den er dichtgemacht hat.
01:26:29Wir hatten eine Selbstmordrate, davon träumen die Bestatter heute noch.
01:26:34Der war Ihr persönlicher Feind?
01:26:37Ja, mein Bezzebub. Als ich erfahren habe, was Margarete und Rosi vorhaben, wollte ich dabei sein.
01:26:47Wir haben gelost. Margarete begann Helmer, Rosi kriegte Mühlmann und ich, ich die Frau Staatsanwältin.
01:26:58Und dann kam Zug in die Sache.
01:27:00So, und Sie waren die treibende Kraft.
01:27:05Jawohl, ich habe Sie dazu gezwungen.
01:27:09Was ist mit den anderen?
01:27:13Wir waren zu dritt, Margarete, Rosi und ich.
01:27:16Welche anderen?
01:27:17Ich zähle und ich komme auf fünf.
01:27:18Wie fünf? Welche fünf?
01:27:20Ihre verschwiegenen Treffen in der letzten Instanz, die hatten Zeugen.
01:27:23Herr Koplin, welche anderen?
01:27:25Lassen Sie sich von meinem Anwalt nicht verwirren.
01:27:28Welcher Anwalt?
01:27:38Jetzt wird man Sarumis Kopf auf dem Silbertablett fordern.
01:27:42Diesen Skandal wird sie nicht überleben.
01:27:44Sie verlässt den Staatsdienst und geht in die Wirtschaft.
01:27:46Um die mache ich mir keine Sorgen.
01:27:47Ach, wirklich?
01:27:48Sorgen mache ich mir eher um uns.
01:27:50Rosi und Koplin, das wären zwei getrennte Verfahren.
01:27:53Und wenn die anderen alten Fälle auch wieder aufgerollt werden, dann...
01:27:58Hier stimmt doch was nicht.
01:28:01Nicht!
01:28:01Yes! Getroffen!
01:28:21Elf zu null!
01:28:22Jetzt hört doch mal auf.
01:28:24Ich habe schon drei Beschwerden.
01:28:25Hier!
01:28:2514 Prozesttaten pro Angeklagten.
01:28:29Und die anderen Verfahren kommen noch dazu.
01:28:31Fünf Mordanklagen.
01:28:32Mensch, ihr Glückspilze.
01:28:35Wollt ihr mir nicht einen abgeben?
01:28:36Was?
01:28:37Abgeben, teilen...
01:28:39Äh, äh, entschuldige.
01:28:40Das ist noch eine Spätfolge von der Explosion.
01:28:42Bestimmte Wörter höre ich einfach nicht.
01:28:44Nächste Woche geht's zurück in die Kanzlei.
01:28:46Das Haus ist renoviert dank Gebäudeversicherung und...
01:28:50Frau Freitag, wir werden Sie vermissen.
01:28:54Und dich auch.
01:28:56Was ist eigentlich mit seinen Ohren?
01:28:57Wird das wieder bis zum Prozessaufdach?
01:28:58Als ob er sie je benutzt hätte.
01:29:01Das habe ich gehört.
01:29:11Sag mal.
01:29:11Sag mal.
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