- vor 5 Monaten
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Hauptkommissar Siska - Peter Kremer /
Drehbuch - Siegfried Schneider /
Regie _ Hans-Jürgen Tögel /
#zdf #krimiserie #kommissar
Drehbuch - Siegfried Schneider /
Regie _ Hans-Jürgen Tögel /
#zdf #krimiserie #kommissar
Kategorie
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TVTranskript
00:00Musik
00:30Das Lied könnte ich doch als Salomon in meinem Abschiedskonzert einbauen, ne?
00:35Warum nicht?
00:53So, jetzt haben wir's gleich.
00:55Jetzt haben wir gleich da.
01:00Musik
01:05Das war ein schönes Konzert.
01:08Die Leute waren so aufgeschlossen, so positiv.
01:20Hättest du nicht deinem Mann Bescheid sagen müssen, dass wir nicht in Stuttgart bleiben?
01:25Du meinst, ich hätte ihn anrufen sollen, dass ich nach Hause komme.
01:30Da bin ich erreicht.
01:39Glaubst du, dass er eifelsüchtig ist?
01:42Nein, das glaube ich nicht.
01:44Er hat sein eigenes Publikum, seine eigenen Erfolge.
01:47Wer großartig ist?
01:50Schwaden.
01:51Ja.
01:52Ja.
01:53Ja.
01:54Ja.
01:55Ja.
01:56Ja.
01:57Ja.
01:58Ja.
01:59Ja.
02:00Ja.
02:01Ja.
02:02Ja.
02:03Ja.
02:07Ja.
02:11Ja.
02:12Ja.
02:13Ja.
02:25Ich würde dich ja gern noch zu einem Trink reinbitten.
02:32Aber ich bin Hunde, liebe.
02:33Ich werde gleich ins Bett fallen.
02:36Kein Problem.
02:38Wir sehen uns ja dann morgen.
02:39Ja, gute Nacht.
02:43Gute Nacht.
02:44Entschuldigung.
02:52Gilles.
02:54Gilles.
02:55Bitte schnell.
02:56Es ist etwas Schlimmes passiert.
02:59Im Wohnzimmer.
03:04Hinten am Sofa.
03:23Sie lebt noch.
03:24Georg.
03:36Georg.
03:37Georg.
03:37Georg.
03:43Georg.
03:45Georg.
03:45Was ist mit ihm?
03:48Kümmere dich um das Mädchen.
03:50Georg.
03:51Georg.
03:52Georg.
03:53Georg.
03:54Georg.
03:55Georg.
03:56Georg.
03:57Georg.
03:58Georg.
03:59Georg.
04:00Georg.
04:01Georg.
04:02Georg.
04:03Georg.
04:04Georg.
04:05Georg.
04:06Georg.
04:07Georg.
04:08Georg.
04:09Georg.
04:10Georg.
04:11Georg.
04:12Georg.
04:13Georg.
04:14Georg.
04:15Georg.
04:16Georg.
04:17Georg.
04:18Georg.
04:19Georg.
04:20Georg.
04:21Georg.
04:22Georg.
04:23Georg.
04:24Georg.
04:25Georg.
04:26Georg.
04:27Georg.
04:28Georg.
04:29Georg.
05:00Georg.
05:01Georg.
05:02Georg.
05:03Georg.
05:04Georg.
05:05Georg.
05:06Georg.
05:07Georg.
05:08Georg.
05:09Georg.
05:10Georg.
05:11Georg.
05:12Georg.
05:13Georg.
05:14Georg.
05:15Georg.
05:16Georg.
05:17Georg.
05:18Georg.
05:19Georg.
05:20Georg.
05:21Georg.
05:22Georg.
05:23Georg.
05:24Georg.
05:25Georg.
05:26Georg.
05:27Georg.
05:28Georg.
05:29Georg.
05:30Georg.
05:31Georg.
05:32Georg.
05:33Georg.
05:34Georg.
05:36Ja, das habe ich bei Ihnen ja so bestellt.
05:38Gelbe Rosen, weiße Lilien gemischt.
05:40Ich verlasse mich auf Sie.
05:49Läuft alles?
05:50Ja, der Vorverkauf ist glänzend.
05:52Du wirst sehen, es wird eine großartige Veranstaltung.
05:55Was ist mit dir?
05:56Was ist passiert?
06:00Dein Mann?
06:02Er wittet mich an.
06:05Erzähl.
06:09Letzte Nacht,
06:11als Gilles und ich von Stuttgart gekommen sind.
06:13Ihr wolltet doch dort übernachten.
06:15Ja, haben wir aber nicht.
06:17Eine seiner Schülerinnen lag da.
06:20Halbnackt und zugefixt,
06:22ohne Bewusstsein.
06:24Die Spritze noch in der Hand.
06:27Und schreit er nebenan.
06:29Nichts ansprechbar,
06:30völlig verwirrt.
06:32Hat er sie?
06:32Ja, natürlich hat er.
06:34Und wenn ich ihn nachher frage,
06:36kann er sich wieder an nichts mehr erinnern.
06:43Und was ist jetzt...
06:44Ja, ich bitte dich.
06:45Das ist kein Joke,
06:45was er macht mit den Mädchen.
06:47Das ist kriminell.
06:48Was ist mit den Mädchen?
06:49Das ist grotesk.
06:50Ich mache ein Benefizkonzert
06:52gegen Missbrauch von Drogen
06:53und mein eigener Mann.
06:55In meinem eigenen Haus
06:56passiert so etwas.
06:58Das ist...
06:58Joanne,
06:59wo ist dieses Mädchen jetzt?
07:03Gilles hat gesagt,
07:04er bringt das in Ordnung.
07:09Oh, du bist vereingenommen.
07:11Du bist immer noch sauer.
07:12Nein, bin ich nicht.
07:13Ich weiß,
07:13dass er mit falschen Karten spielt.
07:14Und das könnte für dich
07:18sehr unangenehm werden.
07:30Was ist das?
07:35Das sind Überweisungen
07:36von Schraders Privatkonto
07:37auf eine Schweizer Bank.
07:3850.000 Mark jedes Mal.
07:40Sechs Mal in den letzten elf Monaten.
07:42Warum hast du mir nichts davon gesagt?
07:48Weil ich erst seit gestern sicher weiß,
07:50wem dieses Konto in der Schweiz gehört.
07:54Gilles?
07:56Ja.
07:58Und entweder besorgt er deinem Mann
08:00den Stoff, oder?
08:03Oder er nimmt ihn langsam aus.
08:06Du meinst, er erpresst ihn.
08:08Das traue ich ihm zu.
08:09Und wenn er deinen Mann in der Hand hat,
08:11dann muss er sich bei dir
08:11auch nicht genieren.
08:16Ich bin heute Nachmittag
08:18bei der Anprobe.
08:20Wenn du Lust hast.
08:22Ja.
08:23Ich komme auf jeden Fall.
08:30Ja, bitte.
08:35Entschuldigung,
08:35hast du einen Moment Zeit?
08:37Du kannst ruhig reden.
08:39Ich habe Astrid alles erzählt.
08:40Gut, wie du willst.
08:44Also, diese Geschichte hat sich erledigt.
08:46Das hoffe ich.
08:48Das Mädchen liegt im Krankenhaus.
08:50Niemand wird mir nur überreden.
08:52Und, äh,
08:53mehr musst du jetzt auch nicht wissen.
08:54Mehr will ich auch nicht wissen.
08:57Äh,
08:57nur noch eins.
08:58wie teuer wird dieses Schweigen?
09:02Wie teuer wird dieses Schweigen?
09:08Hunderttausend.
09:10Minimum.
09:12Was heißt Minimum?
09:15Naja, das funktioniert nur,
09:17solange das Mädchen im Koma liegt,
09:18nicht reden kann.
09:20Und sich später hoffentlich
09:21an nichts mehr ändert.
09:22Und wenn doch?
09:25Tja,
09:26dann müssen wir etwas Neues einfallen lassen.
09:29Du meinst mehr Geld?
09:34Das habe ich mir schon gedacht.
09:36ein arbeitsloser Lehrer ist erschlagen worden.
09:52Mit einem Hammer.
09:53Zwei Kollegen vom Rauschgift geht es an,
09:54hat er ihn gefunden.
09:56Drogengeschichte?
09:56Sieht so aus.
10:09Herr Hane,
10:09schauen Sie mal.
10:10Das habe ich hier gefunden.
10:21Dank.
10:26Ihre Altersvorsorge?
10:32Mein erster Schritt.
10:34Dann kann ich früh genug damit anfangen.
10:35Kann ich die Handschuhe haben?
10:37Danke.
10:38Bitte.
10:39Und,
10:39wie viel ist es?
10:4020.000,
10:41wenn ich richtig gezählt habe.
10:42Aber bei solchen Summern
10:43habe ich immer leicht Schwierigkeiten.
10:45Ja,
10:4620.000,
10:47das ist eine ganze Menge
10:47von Arbeitslosenlehrern.
10:49Und obendrein
10:49sehr unsicher angelegt.
10:51Der Täter scheint wirklich
10:52keine Zeit gehabt zu haben,
10:53sonst hätte er das Geld
10:54leicht gefunden.
10:55Einen Einbrecher?
10:57Sie meinen die aufgebrochene Tür?
10:59Nein,
10:59das waren unsere Kollegen
11:00von der Drogenfahndung.
11:02Ja, genau.
11:02Was haben die eigentlich hier gesucht?
11:03Ja,
11:04heute Nacht
11:05gegen 1.30 Uhr
11:06wurde hier
11:07aus dieser Wohnung
11:08ein Krankenwagen gerufen.
11:10Ein junges Mädchen
11:11wurde von hier aus
11:12mit einer Überdosis Heroin
11:14und bewusstlos
11:16ins Krankenhaus gebracht.
11:17Und der Anrufer war
11:18der Wohnungsinhaber,
11:19Hans Rode.
11:21Den man anschließend
11:22den Schädel eingeschlagen hat?
11:23Nicht anschließen,
11:24sondern erst gegen Morgen.
11:26Vermutlich zwischen
11:2610 Uhr
11:27und 10.30 Uhr.
11:29Eine Nachbarin
11:30hat einen Mann
11:32aus Rotes Wohnung
11:33um diese Zeit kommen sehen.
11:34Und,
11:35kann sie beschreiben?
11:36Sie sagt ja.
11:38Hier,
11:38Name und Adresse
11:39des Mädchens.
11:40Sie ist immer noch
11:41nicht bei Bewusstsein.
11:43Miriam Wolf.
11:45Und,
11:46sonst noch was gefunden?
11:47Sie meinen Rauschke?
11:48Ja,
11:48mit allem,
11:48was dazugehört?
11:49Nein,
11:50nichts.
11:51Aber,
11:51das hier.
11:54Die Tatwaffe?
11:55Eindeutig.
11:57Wie gesagt,
11:57der Täter muss es
11:58verdammt eigentlich gehabt haben,
11:59sonst lässt man
11:59sein Beweisstück
12:00nicht zurück.
12:01Was ist denn das?
12:02Du hast einen
12:02privaten Zustellung?
12:03Wir sind dabei,
12:04den Fahrer zu ermitteln.
12:06Hier,
12:06um diese Frau
12:07sollten wir uns mal kümmern.
12:08Wer ist das?
12:09Marlies Rode.
12:10Sie ist drei Jahre
12:11von Rode geschieden,
12:12kommt aber jede Woche
12:13einmal
12:13und macht eben die Wäsche.
12:15Ja,
12:17das ist wahr,
12:18dass Sie alles wissen,
12:20was die Nachbarn
12:21halt schon mitkriegen.
12:23Hier,
12:23die Adresse.
12:24Danke.
12:25Ist was verwiegernd.
12:26Ich seh mich mal
12:27in der Umgebung
12:27des Mädchens rum.
12:29Ach,
12:29bevor ich es vergesse,
12:30Ihre Alleingänge,
12:31Herr Kollege.
12:34Super.
12:35Verdammt gute Arbeit.
12:36Sehr aufmerksam.
12:38Ich bin auch zufrieden.
12:42Wo ist das der Tote?
12:43Ja,
12:44mit seiner
12:44entschiedene Frau.
12:45Und Sie meinen,
12:46dass die gute Frau
12:47jetzt auf den Besuch
12:47von mir wartet?
12:48Genau das meine ich.
12:49Wo wohnt sie denn?
12:50Hier in der
12:51Werchenauer Straße 15.
12:55Wissen wir denn schon
12:56was über die Tatzeit?
12:57Vermutlich zwischen
12:5810 und 10.30 Uhr.
13:00Dann hilft uns das
13:01ja vielleicht der Weiter.
13:02Der Napper,
13:03mit dem ich gerade
13:03gesprochen habe,
13:04der hat gegen 10.30 Uhr
13:05einen Wagen
13:05mit dem Kennzeichen
13:06beobachtet,
13:07der die Hofeinfahrt
13:08blockiert hat.
13:09Fahrzeughalter?
13:10Dazu bin ich leider
13:11noch nicht gekommen.
13:12Das mache ich.
13:13Eine anwisch die andere.
13:14Danke.
13:20Danke.
13:39Geht es Ihnen wieder besser?
13:41Ja, ja.
13:45Ist jemand im Haus?
13:46Nein.
13:49Frau Ebel?
13:50Ja?
13:52Hat meine Frau Ihnen irgendetwas gesagt?
13:56Nur, dass sie in die Stadt fährt, um das Kleid fürs Konzert anzuprobieren.
14:01Kann ich sonst was für Sie tun?
14:04Nein, danke.
14:13Ich wollte es dir vorher nicht sagen.
14:16Ich habe mir überlegt, ob ich es dir überhaupt sage.
14:18Was denn?
14:18Gilles hat nochmal angerufen, er will 250.000 Mark.
14:24Wofür?
14:26Allgemeine Unkosten, hat er gesagt.
14:29Er weiß, dass er in den Staaten keine Lizenz hat und will einfach nochmal alles abkassieren.
14:33Was hast du ihm gesagt?
14:33Was soll ich machen?
14:36Ich werde zahlen.
14:38Wann?
14:39Er will das Geld heute noch.
14:41Ich muss mich ballen, bevor die Banken schließen.
14:43Du kannst doch nicht einfach rein spazieren und das Geld am Schalter verlangen.
14:47Ja, ich weiß.
14:49Joanne, du bist verrückt, wenn du das machst.
14:51Ja, vielleicht.
14:51Aber ich müsste irgendwie wieder raus aus diesem Teufelskreis.
14:56Ja, mit dem Chef habe ich gesprochen.
15:10Das geht in Ordnung.
15:10Ja, die Telefonnummer ist die 152 3810.
15:16Können Sie mal kurz kommen, bitte?
15:19152 3810.
15:20Ja.
15:21Okay, Dankeschön.
15:23Wiederhören.
15:23Das ist Martin Wulf, der Vater des Mädchens.
15:26Auf der Tatwaffe sind nur Fingerabdrücke von Rode und von einer unbekannten Person.
15:31Aber nicht von ihm.
15:31Nee.
15:32Haben wir im trockenen Flussbett gehangelt.
15:34Muss nicht.
15:36Er kann ja trotzdem mit drinstecken.
15:38Er hat zugegeben, dass er bei Rode in der Wohnung war und mit ihm gestritten hat.
15:42Der Mann hat ein Motiv, das doch gar nicht von der Hand zu weisen.
15:44Ja, und was für eins.
15:47Und sehr überzeugend ist sogar.
15:48Also, wenn es meine Tochter gewesen wäre, mit der man das gemacht hat?
15:52Na, Servus.
15:53Die Tatzeit, von der wir bisher ausgegangen sind, war falsch.
15:59Ich habe vorhin mit dem Zusteller telefoniert, der Rode das Päckchen gebracht hat.
16:02Und der hat jetzt diese Empfangsbestätigung durchgefaxt.
16:10Zugestellt um 10.50 Uhr.
16:12Das heißt, als Wulf die Wohnung verließ, hat Rode noch gelebt.
16:15Vielleicht kennt er ja den Täter.
16:17Für einen Haftbefehl reicht das nicht aus.
16:19Was ist denn mit der geschehenen Frau von Rode?
16:21Die habe ich nicht erreicht.
16:22Die arbeitet bei einer Bank und ist bis morgen im Urlaub.
16:26Dranbleiben.
16:26Was denn sonst?
16:27Mehr haben wir ja im Moment nicht.
16:28Was ist's? Warum kommt der Anwalt nicht?
16:33Sie brauchen keinen Anwalt mehr.
16:35Sie können gehen.
16:41Entschuldigung.
16:42Haben Sie ein Foto von Ihrer Tochter dabei?
16:44Ja.
16:49Hier.
16:49Kann ich das fürs Essen behalten?
16:55Ja, bitte.
16:56Dankeschön.
16:57Mein Kollege wird Sie rausbegleiten.
17:05Also, was ist jetzt?
17:07Rät schon.
17:08Ich habe es eilig.
17:09Deine Frau warte nicht gerne, das weißt du.
17:12Tu mir einen Gefallen, Gilles.
17:14Und lass dich hier nie wiedersehen.
17:19Das könnte dir so passen.
17:21Ich darf dir jahrelang dein Pulver besorgen.
17:23Und ich habe dich reichlich bezahlt.
17:24Reichlich?
17:25Ja, aber einen Moment mal bitte.
17:27Das ist nun mal der Promi-Tarif.
17:28Plus Schweigegeld.
17:31Aber bitte, das zu haben.
17:33Die Presse wird sich keiner drauf stürzen.
17:35Du Schwein.
17:37Du bist denn solche Schwein?
17:39Ich hätte es wissen müssen, ich hätte es wissen müssen.
17:41Hoppala, hopp.
17:41Was willst du eigentlich?
17:44Bisher ist dir der Umgang mit mir ganz gut gekommen.
17:47Immer gutes Zeug.
17:49Junge Mädels.
17:52Ich brauche es nicht mehr.
17:53Verstehst du?
17:54Ich will es nicht mehr.
17:58Das schaffst du doch gar nicht, Schade.
18:01Ohne das Zeug findest du keine Klaviertaste mehr.
18:05Raus.
18:06Und von der Potenz.
18:08Und gar nicht erst Regen.
18:09Raus!
18:11Also, wie du willst.
18:14Gib dir zwei Tage, bis du wieder angekrochen kommst.
18:17Und übrigens, hier war es Ehe.
18:21Dass es ohne dem nicht mehr geht.
18:25Verschwinde!
18:26Schöne ich noch zum Teufel.
18:43Ja, guten Abend, Herr Kollege.
19:00Würden Sie bitte mal aus dem Fenster schauen?
19:05Würden Sie bitte rauskommen, so leid es mir tut.
19:09Ja, haben Sie gerettet oder gestört?
19:27Weder noch.
19:27Das war eine dienstliche Verabredung.
19:29Manchmal macht Dienst richtig Spaß, hä?
19:31Die beiden sind Mitschülerinnen von Miriam Wolf.
19:34Sie soll eine ausgezeichnete Pianistin sein und mit Drogen überhaupt nichts am Hut haben.
19:37So langsam glaube ich.
19:40Haben Sie Ihnen die Fotos von Rode gezeigt?
19:42Ja.
19:43Ich habe die Mädchen am Rode nicht erkannt.
19:46Wir haben ihn nie gesehen.
19:48Hat es denn einen Freund?
19:50Nö.
19:51Aber sie soll unsterblich in ihren Professor verliebt sein.
19:54Wo fahren wir denn überhaupt hin?
19:55Es gibt einen neuen Fall.
19:57Jemand ist in seinem Wagen erschossen worden.
20:00Die Information ist in einer sich des gedenkenden Methods
20:03zum einen schwerverletzten und weitere Leichter-Empfragen.
20:07Erst gemacht, ich mache noch mal ein Klagen.
20:14Der Tutor heißt Rolf Gilles, Kaufmann.
20:1748 Jahre alt.
20:19Die Sachen sind bei ihm gefunden worden.
20:20Schlüsselbund, Brieftasche, Ausweis, Fahrzeugkopier.
20:23Das ist ein Handy.
20:25Nö.
20:26Gibt es doch gar nicht.
20:27Heute Tutor haben die doch alle ein Handy.
20:31Na gut, dann geben Sie mal dem Hane durch.
20:33Jo.
20:45Können Sie mal kurz kommen?
20:46Ja.
20:47Bitte machen Sie mir doch davon mal ein paar schöne Porträts.
20:50Okay.
20:51Extra groß.
20:53Sie haben doch selbst den Obduktionsbericht gelesen.
21:00Kollege, das ist hier der Partner von einem Herrn Gilles.
21:02Das ist ein anderer Fall.
21:03Na, ich verstehe es trotzdem nicht.
21:06Brode hatte nicht einen einzigen Einstieg.
21:08In der Wohnung ist kein Kluftstoff gefunden worden,
21:10keine Fixer-Utensilien, nichts.
21:12Die Kollegen von der Drogenverhandlung sagen,
21:13dass er in der Szene absolut unbekannt ist.
21:15Ich weiß auch nicht, was sie mir in der Morte bei dem gemacht hat,
21:18zumal sie in aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht gekannt hat.
21:20Vielleicht hat er sie ja von der Straße aufgesammelt.
21:23Ja, vielleicht.
21:25Da fällt mir ein, ich habe mit dem Krankenhaus telefoniert.
21:27Der behandelnde Arzt rechnet damit,
21:28dass sie morgen aus dem Koma aufwacht.
21:31Sag mal, haben wir eigentlich die Kleidung von dem Mädchen?
21:33Nö.
21:37Wäre doch nicht ganz unwichtig, oder?
21:39Na gut, kümmere ich mich drum.
21:43Wenn ich mit dem Abbausch fertig bin.
21:47Oh.
21:50Der Typ muss ein Junggeselle gewesen sein,
21:52dem die Kurzfrau weggelaufen ist.
21:54Können Sie mal kurz kommen?
22:09Das sind Konzertverträge mit Joan Flanders.
22:13Sie ist doch eine Sängerin.
22:14Ja, die ist klasse.
22:19Unterschrieben Rolf Gillis.
22:21Offensichtlich hat er sie gemanagt.
22:22Ja, klar.
22:27Hier sind all Ihre Konzerttermine drin.
22:31Steht da irgendwo Ihre Adresse?
22:33Ja, hier.
22:47Hallo Rolf, Carla hier.
22:49Noch einen Tag London, herrlich.
22:51Kannst du mich heute Abend vom Flughafen abholen?
22:54Ankunft 23.10 Uhr.
22:56Die Flugnummer ist BA 956.
23:00Tja, das hat er leider nicht mehr geschafft.
23:03Gillis, hör mal zu.
23:05Ich steig da wieder aus, das gefällt mir nicht.
23:07Spar dir den Rest, ja?
23:08Ende.
23:08Ja, du wach mal.
23:23Die Fax sind gerade gekommen.
23:24Moment.
23:25Lorenz, gleich bin ich wieder.
23:33Nein, ich hab noch lange nicht alles zusammen.
23:38Ja, das stimmt.
23:40Der Gillis war der Europamanager des Landes.
23:42Ja, von der Spurensicherung, da hab ich noch keinen Bericht, so beleidigt.
23:48Hast du schon Zeitung gelesen?
23:50Na ja, da findest du alle Fotos, die du brauchst.
23:53Ja.
23:53Okay, bis nachher, tschüss.
23:56Ja, ein paar Journalisten haben angerufen.
24:01Nein, das Konzert wird nicht darunter leiden.
24:04Ja, der Arzt ist noch bei ihm.
24:08Bis später.
24:09Ja?
24:09Die Herren sind von der Polizei.
24:14Von der Mordkommission nehme ich an.
24:17Ja, richtig.
24:17Mein Name ist Siska Guter.
24:19Wie ganz?
24:20Astrid Keller.
24:21Ich bin die Privatsekretärin von John Flanders.
24:24Und von Professor Schrader.
24:25Das ist der Ehemann?
24:26Ja.
24:28Können wir den Professor sprechen?
24:29Nein, das geht im Moment leider nicht.
24:31Das geht ihm nicht besonders gut.
24:32Der Arzt ist bei ihm.
24:34Hat das was mit dem Mord an Herrn Gillis zu tun?
24:36Nein.
24:38Sicher nicht.
24:38Ich würde sagen, er ist einfach überarbeitet.
24:42Was macht er?
24:47Er ist ein berühmter Konzertpianist.
24:50Aber er unterrichtet auch an der Hochschule für Musik.
24:54Das ist ein schönes Büro, haben Sie hier.
24:57Ja.
24:59Wenn Sie sich setzen wollen.
25:03Erzählen Sie uns was über Rolf Gillis.
25:04Was wissen Sie über ihn?
25:07Sehr wenig.
25:08Eigentlich nichts.
25:10Gut.
25:12Dann können Sie doch ein paar Mal an.
25:19Wir waren ein Team.
25:21Beruflich.
25:23Er war ein freundlicher Kollege.
25:26Zuverlässig und hilfsbereit.
25:28Er hat, wie man so sagt, einen guten Job gemacht.
25:31Können Sie sich vorstellen, dass es jemanden gibt, der ganz anderer Meinung ist?
25:36Das weiß ich nicht.
25:39Vielleicht.
25:40Welcher Mensch hat nur Freunde?
25:44Gab es in letzter Zeit irgendwelche Differenzen zwischen Herrn Gillis und Frau Flanders?
25:47Sie haben meine Frage verstanden?
25:51Sie haben meine Frage verstanden?
25:54Ja.
25:55Warum antworten Sie nicht?
25:56Weil ich es nicht weiß.
25:58Ich werde nicht dafür bezahlt, Interne aus diesem Haus weiterzugeben.
26:00Hören Sie zu, es geht hier um Mord und ich möchte eine klare Antwort.
26:06Gab es Unstimmigkeiten zwischen Gillis und Frau Flanders?
26:09Nein.
26:11Frau Flanders hat oft gesagt, ohne Gillis wäre sie aufgeschmissen.
26:14Wo ist Frau Flanders jetzt?
26:15Im Theater auf einer Grube.
26:17Gut, danke.
26:18Das war es fürs Erste.
26:21Ach, eine Frage hätte ich noch.
26:23Wo waren Sie gestern Abend zwischen 8 und 10?
26:25Hier in meinem Büro.
26:27Wir bereiten gerade ein Konzert vor.
26:28Da ist eine Menge zu tun.
26:29Manchmal auch nach Feierabend.
26:31Kann das jemand bezeugen?
26:32Ja, die Haushälterin.
26:34Frau Ebel.
26:35Sie ist gegen 22 Uhr zurückgekommen, um das Frühstück für heute Morgen vorzubereiten.
26:39Kurz danach habe ich mich von ihr verabschiedet.
26:42Danke.
26:43Wiederschauen.
26:43Danke, Wiederschauen.
26:53Keller hier.
26:54Frau Flanders würde ich gern sprechen.
26:58Wiederschauen.
26:58Auf Wiederschauen.
27:03Na, das war ja eben peinlich jetzt, dass Sie Schrader nicht kennen.
27:07Ich kenne Oskar Peterson, ich kenne Keith Jarrett, ich kenne Dave Brubeck.
27:10Und Richard Kleidermann.
27:12Ja, ich liebe ihn sehr.
27:13Ja, aber ernsthaft jetzt, es könnte eine Verbindung geben zwischen unseren beiden Fällen.
27:18Wie kommen Sie denn darauf?
27:19Sie haben doch gesagt, dass Miriam Wolff in Ihren Professor verknallt ist.
27:23Ah ja?
27:23Vielleicht heißt der Professor ja Schrader.
27:33Schraders Schülerin wird von Rodes Wohnung aus ins Krankenhaus gebracht.
27:38Gillis, der Manager von Schraders Frau ist tot, Rode ist tot.
27:42Und das Mädchen ist vielleicht die Verbindung zwischen den beiden.
27:44Ja, das kann ja ein Zufall sein.
27:46Aber möglich wäre es ja, oder?
27:48Was hatten Sie denn von unserer Miss Keller?
27:51Ziemlich zickig, die Dame.
27:53Kriegen wir hin, ja?
27:54Oh.
28:05Oh.
28:07Sieh in meine Augen, Dantadio
28:18Dantadio, sieh mir von dir
28:26The one I feel, I should not believe
28:33Herr Sisker, Sie wollten mich sprechen
29:03Meine Sekretärin hat Sie erwisiert, bitte nehmen Sie doch Platz
29:05Ja, danke
29:06Eine schreckliche Geschichte mit Gillis
29:09Wenn es nicht über so viel ginge, würde ich das Konzert absagen
29:12Worum geht's?
29:14Es ist ein Benefizkonzert
29:16Mit den Einnahmen soll eine Therapieeinrichtung
29:19Verdorbenabhängige Jugendliche finanziert werden
29:21Wollen Sie nicht kommen?
29:24Ich lasse Ihnen zwei Karten an der Kasse hinterlegen, morgen Abend
29:26Ja, gern, das ist sehr nett
29:28Aber vorher muss ich noch ein bisschen arbeiten
29:30Einen Mord aufklären
29:32Zwei
29:33Kennen Sie einen Mann namens Rode?
29:37Nein, ich kenne niemanden, der so heißt
29:39Gillis wurde gestern Abend gegen neun erschossen
29:44Wo waren Sie zu der Zeit?
29:47Sie sind sehr direkt
29:49Ja
29:50Ich war von 19 bis 23 Uhr im Hotel Aramis
29:57Eine PR-Veranstaltung dieses Konzert
30:00Gillis war dabei bis gegen halb neun
30:03Äh, ein Hotel-Page ist vorbeigekommen und hat ihn ans Telefon gerufen
30:09Wissen Sie, wer angerufen hat?
30:12Nein
30:13Im Weggehen hat er mir gesagt, dass er mich um 23 Uhr vom Hotel abholen würde
30:19Ja, wir wollten noch was besprechen
30:22Ich hab 20 Minuten auf ihn gewartet in der Hotelhalle
30:28Als er nicht kam, hab ich ein Taxi genommen und bin nach Hause gefahren
30:33Ist das ausführlich genug?
30:35War Ihr Mann zu Hause, als Sie kam?
30:41Ja
30:42Aber es ging ihm nicht gut
30:45Deshalb hab ich einen Arzt gleich heute Morgen kommen lassen
30:50Er ist nicht gut drauf im Moment
30:52Wie war das Verhältnis zwischen Ihrem Mann und Herrn Gillis?
30:59Ganz normal
31:00Sie hatten ja beruflich nichts miteinander zu tun
31:03Ja, müssen wir mal probieren
31:06Nein
31:07Bitte, auf welche Frage haben Sie denn jetzt mit Nein geantwortet?
31:13Sie wollten ja doch sicher wissen, ob ich ein Verhältnis mit Gillis hatte
31:16Er war ein guter Agent und ich hab ihm viel zu verdanken, mehr nicht
31:21Und wie kommen Sie jetzt ohne ihn aus?
31:26Meine Sekretärin Astrid Keller wird das übernehmen
31:29Sie kennt sich in dem Geschäft sehr gut aus
31:31Ah, da sind Sie ja
31:39Wieso ist denn hier heute jemand im Büro?
31:41Ich habe die geschiedene Frau von Rode hinunter begleitet
31:44Da müssen wir ja aneinander vorbeigelaufen sein
31:46Kann sein
31:47Was, sie war hier?
31:48Und wie
31:49Sie hat uns erzählt, dass Gillis und Rode sich seit dem Militärdienst kannten
31:53Und außerdem hat sie die Stimme auf dem Anrufbeantworter eindeutig als die von Rode identifiziert
31:58Ich hab doch gesagt, dass die beiden Fälle zusammenhängen
32:01Wir aber nicht
32:03Wollen Sie es noch besser haben?
32:05Aber immer!
32:06Dann erkläre ich die Ermittlungen an dem Fall Rode hiermit für abgeschlossen
32:10Allerdings mit einem kleinen Schönheitsfehler
32:12Der Mörder ist tot
32:14Ja, Sie wissen, wer das ist
32:17Ich vermute Gillis
32:18Seine Fingerabdrücke waren auf der Tatwaffe, den Geldscheinen und am Küchenfenster von Rode
32:23Womit wir wieder bei unserem aktuellen Fall wären
32:26Wer hat Gillis erschossen und warum?
32:33Vielleicht bekommen wir ja auch in dieser Sache heute noch eine Antwort
32:35Der Lorenz ist ins Krankenhaus gefahren, die haben angerufen
32:39Miriam Wolf ist aus dem Koma erwacht
32:42Da fällt mir ein, demnach ist unser Professor Schraler ja auch mit ziemlicher Sicherheit der Prof, in den Miriam Wolf verknallt ist
32:53Ich hab ne Idee, ich muss weg
32:58Ja und, ja und er
33:00Ja, wohin?
33:01Landers
33:01Wen kopierst du da gerade?
33:25Ich kopiere nicht
33:26Ich komponiere eine Kadenz
33:29Das ist ja noch schlimmer
33:31Wie heißt der Mann, dem du das antust?
33:35Dieser Mensch heißt Beethoven
33:37Sag das nicht so überheblich
33:39Ich weiß, dass du meine Musik nicht magst
33:43Das stimmt nicht
33:44Ich mag jede Art von Musik
33:46Das war nicht jeden Text
33:49Aber ich liebe deine Stimme, das weißt du
33:52Die Polizei war heute bei mir in der Probe
34:02Wegen Gillis?
34:06Ja
34:06Und wenn sie herausfinden, was hier passiert ist, werden sie auch glauben, dass wir
34:11Das eine von uns Gillis umgebracht hat
34:15Dieser Mensch hat nichts anderes verdient
34:20Du weißt ja gar nicht alles
34:22Ja
34:22Die Polizei ist gerade auf den Hof gefahren
34:26Herr Siska
34:27Bitte führen Sie ihn rein
34:29Bleib
34:32Ich bin es leid, Emil für alles den Kopf hinzuhalten
34:36Du hast uns diese Suppe eingebrockt
34:39Bitte schön
34:43Danke
34:44Guten Tag
34:47Herr Siska
34:48Mein Mann
34:49Guten Tag, Herr Schrader
34:52Geht es Ihnen wieder besser?
34:55Ja, ja
34:55Herr Siska hat sich heute meine Probe angehört
34:58Und kommt morgen ins Konzert
34:59Haben Sie versprochen?
35:01Ja, das halte ich auch
35:02Ich nehme an, Sie wollen mit mir über Gillis sprechen
35:05Ja
35:06Tja, ich kann mir seinen Tod absolut nicht erklären
35:13Wann haben Sie Gillis zum letzten Mal gesehen?
35:17Brauchen Sie mich auch?
35:20Ach ja
35:20Ja, bitte bleiben Sie
35:22Wann haben Sie ihn zuletzt gesehen?
35:27Vor
35:27Vorgestern
35:28Vorgestern Vormittag
35:30Er war hier, um meine Frau abzuholen
35:33Zu ihrem Konzert nach Stuttgart
35:34Und da sind Sie sich ganz sicher?
35:41Nein, warten Sie
35:43Gestern
35:48Gestern Abend
35:49War er kurz hier
35:50Was wollte er?
35:54Ich weiß es nicht
35:54Wo waren Sie gestern Abend zwischen 8 und 10?
35:59Hier?
36:00Zu Hause
36:00In der Bibliothek, glaube ich
36:02Du hast mir gesagt, du hättest geschlafen
36:05Ja, kann sein
36:06Ich weiß es nicht mehr
36:07Ich habe mich auf die Uhr gesehen
36:08Kennen Sie eine Miriam Wolf?
36:13Sie müssen dieses Mädchen kennen
36:15Sie ist eine Ihrer Schülerinnen
36:17Ja, ich kenne nicht alle
36:20Namentlich
36:21Dieses Mädchen war vorgestern Abend hier in Ihrem Haus
36:24Oh, davon weiß ich nichts
36:27Ich war vorgestern, wie gesagt
36:29Mit Gillis in Stuttgart
36:30Miriam Wolf hat nach einer Überdosis Heroin
36:35Die man hier in diesem Haus verabreicht hat
36:37Einen Schock erlitten und liegt seitdem im Koma
36:38Sobald sie das Bewusstsein wiedererlangt wird
36:42Sie uns sagen, was hier passiert ist
36:44Sie entschuldigen mich einen kleinen Moment
36:49Ja, Siska?
36:55Bullshit
36:56Was redest du da nur zusammen?
36:58Du machst dich mit jedem Wort Verdächtiger
37:00Dein Anwalt hat angerufen
37:03So
37:05Müsst du dich scheiden lassen?
37:10Hättest du mir eigentlich auch selber sagen können
37:12Wozu dieser ganze Umstand?
37:17Hier
37:17Wir haben sie in der Eile vergessen
37:19Ah, danke
37:21Ja gut, hier stehen schon vielleicht zwei Wagen
37:23Vergleichen Sie die Reifen mit den Fotos
37:25Jo
37:25Ach so
37:26Aus dem Krankenhaus haben wir leider keine guten Nachrichten
37:29Miriam Wolf kann sich an überhaupt nichts mehr erinnern
37:32Aufflex
37:33Ja, tut mir leid, Fessi
37:37Also, viel Glück
37:38Jo
37:39Ich bin nur noch mal gekommen, um mich von Ihnen zu verabschieden
37:54Das war jetzt die Nachricht aus dem Krankenhaus
37:57Auf die ich so dringend gewartet hab
37:58Miriam Wolf ist wieder bei Bewusstsein
38:01Ja
38:03Aufwiederschauen
38:06Wagen Sie
38:08Den Weg können Sie sich sparen
38:12Ich kann Ihnen die Geschichte auch erzählen
38:16Was machen Sie denn da?
38:33Wenn Sie in den Polizeidienst eintreten wollen, erkläre ich Sie ihn gern
38:36Sagen Sie, der Wagen hier, wem gehört denn der?
38:41Professor Schrader
38:42Ist Ihr Kollege im Haus?
38:51Ja
38:51Sagen Sie ihm doch bitte, dass ich ihn gern sprechen würde
38:56Nicht hier
38:57In zwei Stunden vor der Glyptothek mir ist noch was Wichtiges eingefallen
39:00Gut
39:01Danke
39:02Habe ich die Taxizentrale?
39:07Ja, hier Hane, Kippo München, Mordkommission
39:10Wir suchen einen Taxler, der vorgestern zwischen 22.30 Uhr und 23.30 Uhr die Sängerin Joan Flanders vom Hotel Aramis in die Hermine-Bland-Straße gefahren hat
39:22Ja
39:23Ja, mit Funk müsste sich das doch leicht machen lassen
39:27Gut, mein Name
39:29Heinrich Anton Heinrich Nordpol Emil, danke
39:32Nein, danke ist nicht mein Familienname
39:36Es ist nur
39:36Ja, ich wollte
39:38Haben Sie noch einen Wunsch?
39:44Danke
39:45Guten Appetit
39:46Danke
39:47Begreifst du jetzt, warum ich nicht mehr mit dir leben kann?
39:57Du würdest mich immer wieder in diese Schwierigkeiten bringen
40:00Solche Auftritte wie heute machen mich krank
40:03Hast du Gilles umgebracht?
40:10Das frage ich dich
40:10Dich hat er genauso erpresst
40:12Deinetwegen
40:13Ein kleiner, unauffälliger Mord ist doch immer noch besser als ein öffentlicher Skandal
40:19Was redest du da?
40:22Das ist noch lange nicht ausgestanden
40:24Ich bin ganz sicher, du hast links sämtliche Vorkehrungen getroffen, damit du da heil rauskommst
40:30Was meinst du damit?
40:34Nicht
40:34Du hast doch immer einen Revolver gehabt
40:41Wo ist er?
40:42Hast du Gilles damit erschossen?
40:45Du warst weg an dem Abend, hat mir Astrid erzählt
40:47Gib dir keine Mühe
40:51Ich weiß, wie du inzwischen deine Gunst verteilst
40:55Ich war nicht weg
40:57Wo ist der Revolver?
41:04Keine Ahnung
41:04Irgendwo im Schrank
41:06Ich habe ihn nie benutzt
41:08Ich habe ihn nie benutzt
41:09Guten Abend
41:18Guten Abend
41:19Hätten wir das nicht auch in Ihrem gemütlichen Arbeitszimmer besprechen können?
41:23Ich meine, ich war doch da heute Mittag
41:24Ich weiß
41:25Ich wollte nicht, dass Schrader was davon mitbekommt
41:27Und warum hier?
41:30Ich wohne da drüben
41:31Klingt logisch
41:33Gehen wir rein?
41:34Ja
41:35Gut
41:35Gilles und Schrader hatten gestern Abend einen sehr heftigen Streit
41:45Wann genau?
41:47Kurz vor 19 Uhr
41:48Worum ging's?
41:51Gilles wollte was von Schrader und das hat er abgelehnt
41:53Daraufhin hat Gilles gedroht, irgendwas an die Presse weiterzugeben
41:56So ähnlich habe ich das heute Mittag schon mal gehört
42:01Das ist das eine
42:05Das andere
42:07Damit wir uns richtig verstehen
42:08Wir sprechen hier von Motiven, die Schrader gehabt haben
42:11Könnte Gilles umzubringen
42:12Gehabt hat
42:14Schrader ist seit längerer Zeit eifersüchtig auf Gilles
42:17Weil er glaubt, Jane hatte ein Verhältnis mit ihm
42:19Und? Hatte sie?
42:21Nein
42:21Das ist absoluter Blödsinn
42:24Ja, und wie ging's dann gestern Abend weiter?
42:30Schrader hat Gilles rausgeworfen
42:31Und hat sich dann in die Bibliothek zurückgezogen
42:33Aber vielleicht ist er noch mal rausgegangen
42:36Er hat die Angewohnheit, abends immer noch einen längeren Spaziergang zu machen
42:40Hat er eine Freundin?
42:46Da fragen sie mich zu viel
42:47Sie sind seine Sekretärin, da müssen Sie mitkriegen
42:51Schrader ist ein umschwärmter Mann
42:54Vielleicht hat er eine
42:56Wir wissen jedenfalls nichts davon
42:59Wir?
43:04Joanne
43:05Ich mein Joanne
43:07Ja, und als Sie gestern Abend das Haus verließen, da war er aber noch da
43:14Das weiß ich nicht
43:16Ich hab mich nicht von Ihnen verabschiedet
43:18Dass Schrader rauschgiftsüchtig ist, das wissen Sie sicher, ja?
43:27Ja
43:27Was für ein Sinneswandel ist in Ihnen vorgegangen?
43:33Ich meine
43:33Dafür, dass Sie keine interne auspladern, haben Sie jetzt ganz schön viel geredet
43:37Hoi, guten Morgen
43:45Guten Morgen
43:47Und?
43:48Wie war das nächtliche Rendezvous mit der Dame?
43:52Stark
43:52Echt?
43:53Stark unter Niveau
43:55Oh
43:55Ich kenne jetzt, glaube ich, den ganzen Tratsch aus dem Hause Schrader Flanders
43:59War mir alles ein bisschen zu durchsichtig
44:01Ich hab das Gefühl, die wollen mich mit der Nase draufstoßen, dass Schrader der Mörder von Gilles ist
44:06Könnte aber auch gut sein
44:07Die Reifenspuren auf dem Porto sind von Schraders Wagen
44:12Sein Alibi ist ziemlich zweifelhaft
44:15Dafür ist sein Motiv umso handfester
44:18Wenn Gilles mit der Geschichte an die Presse gegangen wäre
44:21Dann hätte Schrader ganz viel Ärger gekriegt
44:23Naja, das stimmt schon, aber
44:25Danke
44:27Was noch schwerer wiegt
44:30Er hat Gilles für seinen körperlichen, seelischen und schöpferischen Niedergang verantwortlich gemacht
44:34Also gut, besorgen wir uns einen Durchsuchungsbeschluss, ja?
44:42Da ist er
44:44Das war Schallgeschwindigkeit, Hane
44:48Und was machen wir hiermit?
44:59Mitnehmen, mitnehmen
45:00Moment
45:02Jetzt
45:04So was immer noch erlaubt ist
45:06Ja
45:06Wenn die Polizei wenigstens die Reinigungskosten bezahlen würde
45:10Ich werde das mal vorschlagen
45:11Das ist eine gute Idee
45:12Das Büro von der Keller auch?
45:18Ja, das ist recht
45:19Haben Sie was gegen die Lady?
45:21Dazu werde ich mich jetzt hier nicht äußern
45:24Ihr Typ?
45:39Die Frau oder die Waffe?
45:41Die haben wir in seinem Schreibtisch gefunden
45:44Vermutlich die Waffe, mit der auch geschossen wurde
45:47Wenn gleich
45:49Wenn gleich
45:50Es fehlt keine Kugel
45:52Aha
45:54Gut, dann schauen Sie mal hier
45:55Hier fehlen zwei
45:57Ab damit ins Labor
46:00Was das Bild betrifft
46:02Was das Bild betrifft, eigentlich hatte ich gehofft, die Künstlerin in Natur zu erleben
46:05Fehlanzeige, ausgeflogen
46:07Aber wissen Sie was?
46:09Ich habe zwei Karten für das Konzert heute Abend
46:10Kommen Sie mit?
46:14Einverstanden
46:15Äh, Frau Ebel
46:16Ebel
46:16Äh, Frau Ebel, Entschuldigung
46:18Sagen Sie
46:20Ist heute Morgen jemand mit der Glocke durchs Haus gelaufen und hat gerufen
46:23Vorsicht, Polizei, alle in Deckung?
46:24Ich meine, wo sind die denn alle?
46:26Frau Flanders ist beim Friseur
46:27Frau Keller hat in der Stadt zu tun und kommt heute nicht hierher
46:30Und der Professor hatte eigentlich um 10 Uhr eine Musikaufnahme im Funkhaus
46:34Eigentlich?
46:36Er hat ihm vorhin angerufen, er ist nicht da
46:37Ich habe ihn gestern Abend zum letzten Mal gesehen
46:39Er hat heute Morgen nicht gefrühstückt und sein Bett war nicht benutzt
46:43Kommt das öfter vor?
46:46Ich meine, wissen Sie für gewöhnlich, dass er verreist?
46:48Ja, eigentlich schon
46:49Soll ich Frau Flanders anrufen?
46:52Ich weiß, bei welchem Friseur sie ist
46:53Nein, um Gottes Willen, Sie haben hier genug zu tun
46:55Geben Sie mir nur die Nummer, ich mache das schon
46:56Das ist der Taxifahrer, der Frau Flanders am Tatabend vom Hotel Aramis nach Hause gefahren hat
47:08Guten Tag, wann war das?
47:10Ich habe vor dem Hotel gestanden
47:1110 vor 11 kam die Dame aus der Hotelhalle und hat sich in den Form eines Wagens gesetzt
47:16Vor dem Schrauber gibt es nichts Neues
47:17Wissen Sie das genau?
47:21Ja, absolut
47:21Ich war gegen 23.20 Uhr in der Hermine-Bland-Straße
47:25Und dort ist die Dame ausgestiegen
47:27Ja, vielen Dank
47:28Wenn nicht müde, ich bin von allein hinaus
47:31Ja, das glaube ich
47:32Aber es geht bei uns nicht
47:34Herr Kollege, bringen Sie nach
47:35Ja
47:35Jetzt hat sie ein Problem
47:39Johann Flanders hat einen Fehler gemacht
47:42Aber sie war bei der Veranstaltung
47:45Alle haben sie gesehen
47:46Sie kann Gilles nicht erschossen haben
47:48Aber sie hat gewusst, dass er erschossen wird
47:49Gilles sollte sie um 23 Uhr vor dem Hotel abholen
47:52Sie hat gesagt, sie habe 20 Minuten auf ihn gewartet
47:55Also bis 23.20 Uhr
47:57Sie hat aber um 22.50 Uhr das Taxi genommen
48:01Also zum Zeitpunkt, wo sie noch gar nicht wissen konnte, dass Gilles nicht kommen kann
48:04Sie ist vorher weggefahren, weil sie wusste, dass er nicht kommt
48:08Weil er zu dem Zeitpunkt schon tot war
48:13So einfach ist das mit der Logik
48:14Gibt es was Neues von der Kriminaltechnik?
48:17Ja
48:17Die Stingerabdrücke von Schrader sind auf der Tatwaffe
48:22Und das Handy von Gilles steckte in Schraders Jackentasche in seinem Schrank
48:28Vielleicht war es doch
48:31Ach ne, jetzt komm, aber das ist ein bisschen zu dick, hä?
48:33Welcher halbwegs intelligente Mensch versteckte die Tatwaffe in seinem Schreibtisch
48:37Und das Handy des Opfers in seiner Jackentasche?
48:39Stimmt
48:40Also bitte
48:41Da versucht uns jemand für dumm zu verkaufen
48:44Genau
48:44Gab es Schlauchschuhen an seiner Kleidung?
48:46So weit sind sie noch nicht
48:48Ich fahre jetzt noch mal zu Flanders rüber und werde mich noch mit der Haushälterin unterhalten
48:51Die wissen des Öfteren mehr, als man denkt
48:52Sagen Sie
48:59Die Frau Keller, die mögen Sie nicht besonders
49:02Es geht
49:04Sie glaubt, sie sei etwas Besseres
49:07Das habe ich auch schon zu spüren bekommen
49:11Und Gilles, wie kamen Sie mit denen zurück?
49:14Das war auch nicht mein Fall
49:15Er hat sie abserviert
49:18Was, wen?
49:21Der Keller
49:21Der Gilles?
49:23Ach, das ist ja eine Überraschung
49:25Wegen einer anderen Frau?
49:27Auch das noch
49:28Wie lange ist denn das jetzt her?
49:31Das ist noch keine drei Wochen her
49:33Was, so frisch noch?
49:36Wie hat sie denn da reagiert?
49:37Sie war eine Woche krank
49:42Ja, das kann ich mir denken
49:43Wie lange sind Sie jetzt schon hier in diesem Haus?
49:48Knapp zwölf Jahre
49:48Wollen Sie noch einen Schluck Kaffee?
49:50Hm, gern, ja
49:51Aber damit ist es jetzt auch vorbei
49:55Frau Flanders hat mir gesagt
49:57Die soll sich nach einer neuen Beschäftigung umsehen
50:00Hm, wieso?
50:03Sie geht wieder nach Amerika, wussten Sie das nicht?
50:06Nein
50:07Ja, und der Professor?
50:09Der bleibt hier
50:10Ich hab gehört, Sie wollen sich scheiden lassen
50:12Na
50:13Das ist auch ein Haus hier
50:15Das Haus wird verkauft
50:17Oh, Entschuldigung, kleinen Moment
50:23Ja, Siska?
50:29Wissen Sie, was gerade auf meinem Schreibtisch gelandet ist?
50:32Halten Sie sich fest
50:33Ein Terminkalender
50:34Die Flanders gibt in den nächsten anderthalb Jahren
50:37nur noch Konzerte in Amerika
50:39Zweitens ein Kündigungsschreiben
50:41Astrid Keller hat ihre Wohnung zum Jahresende gekündigt
50:44Und dann noch Schmaugspuren sind an einem Pullover der Keller festgestellt worden
50:49Na, Kollege, was sagen Sie dazu?
50:51Wo greifen wir jetzt an?
50:52Ja, Hane, gut, gut, gut, gut
50:54Jetzt bleiben Sie mal ganz ruhig
50:55Astrid Keller geht heute Abend ins Konzert
50:57Das steht schon mal fest
50:58Hane
51:01Hane, brechen Sie die Fahndung nach Professor Schraler ab
51:04Er ist gerade nach Hause gekommen
51:05Ja, ja
51:07Gut, zurück zu Astrid Keller
51:09Besorgen Sie einen Bestuhlungsplan des Theaters
51:11Ja, wo sie sitzt, weiß ich natürlich nicht
51:14Ich kann es Ihnen sagen
51:16Hane, einen Moment mal
51:18Astrid Keller hat den Platz neben mir
51:22Das ist ein Außenplatz
51:25Links
51:26Haben Sie es gehört?
51:28Ein Außenplatz, links
51:29Parkett, vierte Reihe
51:31Genau, es trifft sich gut
51:32Ja, nein, nicht vor dem Konzert
51:35Nach dem Konzert
51:35Wir lassen es doch nicht einen Abend verderben
51:37Genau, und sagen Sie Wiegern Bescheid
51:39Und vergessen Sie nicht, Sie in Schale zu schmeißen
51:41Oh, ich muss dann in die Reinigung
51:43Mein Hemd abholen, ja?
51:44Tschüss, bis dann
51:45So
51:49Jetzt zu Ihnen
51:51Wo waren Sie?
51:54Haben die ganze Stadt in der Aufruhr versetzt
52:00Naja
52:01Dann so schlimm war es nicht, aber
52:03Es tut mir leid
52:08Wo waren Sie?
52:11Bei einem Freund?
52:16Ich glaube, ich muss mir mein Leben wieder in Ordnung bringen
52:18Vielleicht ist es ganz gut, dass es so weit gekommen ist
52:24Wie lange sind Sie jetzt schon vererratet?
52:36Sieben
52:37Sieben Jahre
52:39In dieser Zeit
52:45Habe ich Stufe für Stufe
52:49Meine innere Stimme verloren
52:52Bin mir selbst abhandengekommen
52:56Alles, was ich
52:59Was mich ausmacht, was ich bin
53:02Weg
53:05Meine Frau
53:10Hat Sie Gilles?
53:15Nein
53:15Nein, aber sie steckt da mit drin
53:17Ich bin
53:18Nein, aber sie sind
53:30Ich bin
53:31Ich bin
53:32Ich bin
53:35Cielo baciato da te, la luna sai con lui, Cielo baciato da te.
53:56Cielo baciato da te, la luna sai con lui,
54:26Cielo baciato da te, la luna sai con lui,
54:56Cielo baciato da te, la luna sai con lui,
55:03Cielo baciato da te, la luna sai con lui,
55:05Cielo baciato da te.
55:12Grazie.
55:14Grazie.
55:16Grazie.
55:18Grazie.
55:20Grazie.
55:22Grazie.
55:24Grazie.
55:26Grazie.
55:28Grazie.
55:30Grazie.
55:31Wo sind Ihre Rosen?
55:44Ja, die hätten Sie wirklich verdient.
55:47Sie waren wunderbar.
55:51Deshalb sind Sie aber nicht hier.
55:56Nein.
55:59Sie sind hier, weil Sie glauben,
56:00ich hätte Gilles umgebracht.
56:05Nein, nein, das glaube ich nicht.
56:07Schade.
56:10Schade, dass Sie nicht ein ganz normaler,
56:12anhänglicher Verehrer sind,
56:15der nach dem Konzert in meine Garderobe kommt.
56:19Ja.
56:20Nein, Sie haben Rolf Gilles nicht umgebracht,
56:31aber Sie haben gewusst, dass er getötet wird.
56:36Sie haben Astrid Keller versprochen,
56:40Sie mit nach Amerika zu nehmen
56:41und dass sie Ihre Agentin wird.
56:44Da hätte sie alles für Sie getan.
56:50Jede kleinste Andeutung von Ihnen
56:51war eine Aufforderung für Sie.
56:56Und dann war da noch die persönliche Abrechnung
56:58von Astrid Keller mit Herrn Gilles,
57:02dem Mann, der Sie wegen einer anderen Frau verlassen hat.
57:04Das alles haben Sie gewusst und ausgenutzt.
57:09Sind Sie fertig?
57:18Und dann haben Sie versucht,
57:20Ihrem Mann den Mord in die Schuhe zu schieben
57:21und somit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
57:23Frau Vlandes, ich nehme Sie vorläufig fest
57:30wegen des dringenden Verdachts
57:31der Beihilf und Anstiftung zum Mord an Rolf Gilles.
57:42Kommen Sie das Konzertshaus.
57:44Kommen Sie das Konzertshaus.
58:14Kommen Sie das Konzertshaus.
58:44Kommen Sie das Konzertshaus.
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