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Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Erik Ode /
#krimiserie #derrick #zdf

Kategorie

📺
TV
Transkript
00:00Musik
00:30Ihre Frau kommt gleich
00:57Was heißt, sie kommt gleich?
01:01Sie zieht sich an
01:02Ich habe sie nicht gebeten, sich anzuziehen
01:05Aber der Empfang ist doch heute
01:08Wer hat gesagt, dass Sie dabei sein sollen?
01:17Ich habe nicht die Absicht, dich mitzunehmen
01:32Wie?
01:34Der Empfang wird ohne dich stattfinden
01:36Tut mir leid, dass wir darüber nicht gesprochen haben
01:38Keine Damen dabei?
01:41Doch, es sind Damen dabei
01:42Du bist bei solchen Veranstaltungen nie dabei
01:45Fast nie
01:47Darum also jetzt
01:48Manchmal zeigst du mich ja vor
01:51Bei Anlässen, die einen halbwegs familiären oder offiziellen Charakter haben
01:56Ja, das ist richtig
01:58Heute ist ein Firmenjubiläum
02:00Also ein offizieller Anlass
02:02Ich möchte trotzdem nicht, dass du daran teilnimmst
02:05Die Gründe?
02:06Ich möchte dir die Gründe nicht sagen
02:07Wird sie an deiner Seite stehen?
02:10Ja
02:10Damit hatte ich nicht gerechnet
02:15Ich weiß nicht, womit du gerechnet hast
02:18Es spielt keine Rolle, wirst du sagen
02:20Ich wollte es nicht sagen, aber du hast recht
02:22Es tut mir leid, dass du dich umgezogen hast
02:24Keine Mühe, das wieder auszuziehen
02:28Freut mich, wenn du es so siehst
02:30Guten Abend
02:32An seiner Seite stellte sie vor
02:42Der Öffentlichkeit
02:45Wie findest du das, Löse?
02:50Er hat immer getan, was er wollte
02:52Ja, das ist richtig
02:53Aber er hat doch wenigstens ein paar Regeln eingehalten
02:56So, dass man es einigermaßen akzeptieren konnte
03:02Habe ich mich umsonst angezogen
03:12Wie sehe ich aus?
03:16Sehr gut
03:17Für mich sind Sie eine schöne Frau
03:19Danke, Löse
03:21Eine schöne Frau, die ihre Wirkung verloren hat
03:26Und der man soeben einen Tritt gegeben hat
03:29Aber ich werde mich nicht umziehen
03:32Ich behalte das an
03:34Und habe meine eigene Feier
03:37Holst du mir eine Flasche Sekt?
03:41Ja, das mach ich
03:42Ich finde das sehr richtig, dass Sie es so nehmen
03:46Ja, da hast du recht
03:48Es ist gerade zum richtigen Zeitpunkt gekommen
03:51Zum richtigen Zeitpunkt
03:53Ich geh schon
03:58Hallo
04:09Ach, du bist es
04:13Nein, dein Vater ist weg
04:17Ja, er ist schon losgefahren
04:19Ich bin nicht dabei
04:22Er hat mich nicht mitgenommen
04:24Ach, warum
04:26Warum?
04:28Ich werde nicht gebraucht
04:30Er benötigt mich nicht mehr
04:32Der Junge ist es
04:34Nein, ich kann nicht
04:40Ich will es dir nicht erklären
04:41Ja, ja, so ist es
04:44Sie wird an seiner Seite stehen
04:47Fräulein Mom
04:48Ich?
04:51Ich bin gerade dabei, Sekt zu trinken
04:56Guten Abend, Horst du
05:09Du siehst gut aus
05:13Du kommst allein?
05:15Ja, ich komme allein
05:15Du wirst an meiner Seite stehen
05:20Entsetzt war der Junge
05:32Entsetzt
05:33Er kennt doch seinen Vater
05:35Er hat sich immer noch nicht daran gewöhnt
05:37Er wollte herfahren
05:40Sich sofort in den Wagen setzen und herfahren
05:44Sie haben ihm doch nicht zugeredet
05:46Natürlich nicht
05:48Wozu auch?
05:52Kann er mir helfen?
05:55Geschlafen, Luise
05:56Du kannst auch nichts ändern
05:59Gute Nacht
06:02Gute Nacht
06:03Gute Nacht
06:03Gute Nacht
06:05Gute Nacht
06:33Ich bin nicht zu dem Witz gekommen.
06:56Sehr zum Wohle, meine Herrschaften.
06:58Er hat seine Frau gar nicht mitgebracht.
07:04Er hat sie, wie man sieht, eingetauscht.
07:09Na, schlechter Tausch?
07:15Es war ein großer Erfolg.
07:22Sie haben das akzeptiert.
07:25Kurze Verblüffung zunächst, Staunen.
07:30Einige haben fast gestottert, hast du gemerkt, vor Verlegenheit.
07:34Aber dann haben sie akzeptiert.
07:39Sehr gut, so wollte ich es, so habe ich es mir vorgestellt.
07:45Und du hast deine Sache sehr gut gemacht.
07:50Danke.
07:52Möchtest du noch was trinken?
07:54Gib mir einen Whisky.
07:55Hast du dich überrumpelt gefühlt?
07:59Nein, nein.
08:01Obwohl, zuerst ist mir schon das Herz stehen geblieben.
08:05Ich habe doch sowas noch nie gemacht.
08:06Ich fragte mich, was repräsentiere ich eigentlich?
08:12Deine Rolle?
08:15Du warst ja über deine Rolle nicht klar.
08:17Natürlich nicht.
08:20Es gibt doch nur Klischee-Rollen.
08:22Rollen, die mein Kind hundertmal vorgezeichnet.
08:25Der gütige Vater, die liebevolle Mutter, der ehrbare Kaufmann, der seriöse Geschäftsfreund.
08:33Niemand bekennt sich dazu, wie er wirklich ist.
08:39Da kennt er die Rolle nicht, weiß nicht, wie er sie zu spielen hat und fällt in Unsicherheit.
08:46Unsicher warst du nicht.
08:48Aber ich habe mich auch nicht wohlgefühlt dabei.
08:50Das habe ich nicht gesehen.
08:52Und ich wette, niemand hat es gesehen.
08:56Das ist es, was ich an dir schätze.
08:59Du hast sowas wie einen blinden Mut.
09:04Ich weiß nicht, wo du ihn hernimmst.
09:07Ein echtes Rätsel für mich.
09:09Bleibst du hier?
09:12Nein, ich habe mir ein paar Unterlagen mit nach Hause genommen, die ich noch durchsehen muss.
09:16Was?
09:17Noch heute Nacht?
09:18Ja.
09:22Gibst du mal einen Schluck?
09:23Ja, bitte.
09:28Die Leichtigkeit, mit der du deine Rolle heute gespielt hast, die hat mich verblüfft.
09:36Komischerweise gibt mir das zu denken.
09:39Ja, aber du sagst doch, dass du zufrieden warst.
09:42Ich habe doch keinen Fehler gemacht.
09:44Nein, nein, das hast du nicht.
09:46Ach, Robert.
09:49Keine Angst, ich rauche erst draußen.
09:51Gute Nacht.
09:53Gute Nacht.
09:55Gute Nacht.
09:57Gute Nacht.
09:57Bei Charlie Bod.,
10:06oh nein.
10:07BTS
10:11Ich weiß nicht.
10:12Du bist Türk-ißne artter Wer 내� frage.
10:18Glockenzeichen
10:48Ja?
11:17Ja? Ja bitte?
11:22Ja?
11:23Ursula! Mach auf!
11:26Mach auf!
11:40Was ist denn passiert?
11:42Du bist ja verletzt! Du blutest ja...
11:47Hast du denn nicht gehört?
11:51Es wurde auf mich geschossen.
11:55Geschossen?
11:57Ja?
11:59Ja?
12:05Wer...
12:07Wer hat auf dich geschossen?
12:09Achso, ja.
12:11Hallo?
12:17Ja, Mom, Heinrich Wildestraße 16.
12:21Es ist auf jemand geschossen worden.
12:25Ja.
12:26Verletzt.
12:27Ein Arzt?
12:29Nein.
12:30Ja, Mom, dritter Stock.
12:33Ja.
12:35Sie...
12:36Sie kommen sofort.
12:37Sie haben mir nur den Notarzt, ja?
12:39Sie kommen sofort hin.
12:41Ja, die sind...
12:42Sie kommen sofort hin.
12:43Sie kommen sofort hin.
12:46Hüfff!
12:49Hüfff!
12:50Hüfff!
12:52Hüfff!
12:53Hüfff!
12:54Hüfff!
12:55Hüfff!
12:56So, gleich was tun.
13:03Und gleich haben.
13:17Guten Abend.
13:18Hier ist es passiert.
13:20Aha.
13:22Guten Abend.
13:23Grüß dich.
13:23Harry ist schon oben.
13:25Dann erzähl mal.
13:26Der Tote heißt Robert Renz, 51 Jahre.
13:28Die Wohnung hier im Haus gehört ihm.
13:30Allerdings wohnt er nicht selbst drin,
13:32sondern eine Freundin von ihm, die er heute Abend gesucht hat.
13:35Nachdem er sich verabschiedet hat, fuhr er mit dem Lift nach unten,
13:37ging auf die Straße.
13:38Dort musste der Täter offensichtlich auf ihn gewartet haben
13:40und hat sofort geschossen.
13:41Wie oft?
13:42Einmal, es ist nur ein Schuss gefallen.
13:43Er war nicht gleich tot, ne?
13:44Nein, er war schwer verletzt.
13:46Trotzdem schleppte er sich ins Haus, in den Lift
13:48und fuhr noch nach oben.
13:51Ein Wunder, wenn man die Wunde sieht, dass er das geschafft hat.
13:53Ja.
13:53Wir müssen in den dritten Stock.
13:55Ja, fahren wir rauf, komm.
13:56Oh, Harry meint, wir sollen den Aufzug nicht benutzen, weil...
13:59Das kann da festgestellt werden, außer dass ein verletzter Mann da oben gefahren ist.
14:02Um Gottes Willen, wenn Harrys meint, stecken wir die Treppen drauf.
14:05Ist auch gesünder.
14:05Stefan, hier geht's lang.
14:13Scheint ein Aberglauben zu sein, dass Treppensteigen gesund ist.
14:21Die Wohnungsinhaber?
14:23Fräulein Ursula Mumm, hier ist ein Schlafzimmer.
14:25Was hat's denn ausgesagt?
14:26Ja, sie ist mit Herrn Renz befreundet.
14:27Das ist ein ganz bekannter Mann, hat einen Betrieb,
14:30da werden optische Geräte hergestellt.
14:31Die Wohnung hier, die gehört ihm, oder seiner Freundin,
14:36seiner Geliebten zur Verfügung gestellt hat.
14:38Hat sie selbst gesagt, dass sie seine Geliebte ist?
14:40Ja, das hat sie selbst gesagt.
14:42Die beiden waren heute auf einem Empfang,
14:43einem offiziellen Empfang, den Herr Renz gegeben hat.
14:45Kam dann gegen zwölf nach Haus,
14:47er hat noch Whisky getrunken und ist dann gegangen.
14:49Wo ist das Schlafzimmer?
14:52Kann der Tote abgeholt werden?
14:54Äh, ja, ja.
14:56Das ist selten beim Toten.
14:59Was meinst du?
15:00Er macht einen imponierenden Eindruck.
15:06Das ist Herr Derrick.
15:08Guten Abend.
15:09Der Tote wird jetzt abgeholt.
15:11Wollen Sie nochmal rausgehen?
15:12Nein, nein, nein.
15:16Frau Mommi, ich habe ein paar Fragen um Sie.
15:18Herr Renz hat sich von Ihnen verabschiedet und ging hinunter.
15:22War das zu einer für ihn üblichen Zeit?
15:25Nein.
15:26Gewöhnlich übernachtet er hier.
15:28Gut.
15:29Was haben Sie gehört?
15:30Ich habe den Schuss gehört.
15:34Natürlich ohne zu wissen, dass es ein Schuss war.
15:37Ich hörte nur dieses irrsinnig laute Geräusch
15:40und ich konnte es mir nicht erklären.
15:42Sie haben nichts vorher gehört.
15:43Stimmen, Lautstimmen, vielleicht Streit oder was?
15:47Nein.
15:47Sie hätten sicher gehört, wenn es irgendwann Streit gegeben hätte.
15:50Ja, natürlich hätte ich es gehört.
15:51Es ist eine sehr ruhige Straße.
15:55Ich wollte ein Mommi.
15:57Es wurde nur ein einziger Schuss abgegeben.
16:00Der Mörder muss auf das Straße auf ihn gewartet haben.
16:03Nur, wie konnte der wissen, dass er auch wirklich das Haus verlässt,
16:07wenn er gewöhnlich hier übernachtet?
16:10Sie sehen da keinen möglichen Täter, kein Motiv?
16:15Aber ich kann doch so etwas niemand unterstellen.
16:19Hat Herr Renz mal mit Ihnen über Feinde gesprochen, die er hat?
16:22Hat er Angst gehabt, eine entsprechende Bemerkung gemacht?
16:25Nein.
16:27Er hat nie in seinem Leben Angst gehabt.
16:30Er hatte eine tödliche Verletzung.
16:35Sind Sie, und trotzdem gelang es, ihm wieder ins Haus zu gehen?
16:39Ich höre, er hat die Sprechanlage benutzt.
16:41Ja.
16:42Er drückte wie wild auf die Klingel und sagte, mach auf.
16:46Nicht sonst?
16:47Nein.
16:47Also gut, er kam mit dem Fahrstuhl herauf, Sie brachten ihn ins Zimmer.
16:52Was sagt er?
16:55Er sagte, jemand hat auf mich geschossen.
16:58Und?
17:00Und ich fragte, wer hat auf dich geschossen?
17:04Ja, und was sagt er?
17:06Nichts.
17:07Ja, konnte er nicht mehr sprechen?
17:08Ich weiß nicht.
17:12Jedenfalls sagt er nichts mehr.
17:17Hatten Sie den Eindruck, dass er wusste, wer auf ihn geschossen hat?
17:22Ich hatte den Eindruck, dass er wusste, dass er sterben würde.
17:32Und darüber hat er beinahe gelacht.
17:37Oh.
17:37Danke.
17:45Wer ist denn da?
17:47Kriminalpolizei.
17:49Kriminalpolizei?
17:50Was wollen Sie denn?
17:51Es ist zwei Uhr nachts.
17:53Machen Sie meine Tür auf.
17:54Um zwei Uhr nachts mache ich doch nicht mehr die Haustür auf.
17:58Also gut, ich schiebe Ihnen hier meinen Ausweis unter der Tür durch.
18:01Ja, tun Sie das.
18:07Guten Abend.
18:14Mein Name ist Klein, das ist Herr Derrick.
18:15Guten Abend.
18:16Darf ich fragen, wer Sie sind?
18:17Ich bin die Haushälterin hier.
18:19Warum klingeln Sie?
18:19Was wollen Sie?
18:20Hier wohnt doch Robert Renz.
18:22Der ist nicht da.
18:23Der ist nachts nie da.
18:25Oder nur sehr selten.
18:26Herr Renz ist tot.
18:30Haben Sie das verstanden?
18:32Ja, ich habe verstanden.
18:35Was ist denn passiert?
18:37Er ist ermordet worden.
18:39Ermordet?
18:40Warum schütteln Sie den Kopf?
18:42Das ist meine Sache.
18:43Bitte.
18:44Danke.
18:52Ja, könnten wir jetzt Frau Renz sprechen, bitte?
18:56Herr Renz ist tot?
18:59Ja.
19:00Ja.
19:04Moment, bitte.
19:07Ja, so, wie reagierten die Frau Renz?
19:09Das ist doch nicht normal.
19:10Ja, du lieber Immerhin, was ist schon normal in unserem Beruf?
19:13Aha.
19:15Frau Renz hat sich einen gemütlichen Abend gemacht.
19:17Sekt getrunken, Karten gespielt.
19:21Wenn sie es war, wieder Passienzen gelegt hat.
19:23Was für mich mein Mann ist tot?
19:31Ja, er...
19:33Er wurde kurz nach Mitternacht vor einem Haus in der Heinrich-Wildes-Straße erschossen.
19:38Frau Sögerin.
19:40Bitte.
19:42Ja, der Täter muss vor dem Haus auf Ihren Mann gewartet haben.
19:44Und dann offensichtlich aus einem Auto heraus auf ihn geschossen haben.
19:49Aus einem Auto heraus?
19:51Ja.
19:53Geschossen?
19:55Es wurde ein Schuss abgegeben.
19:58Ein Schuss?
19:59Ja.
20:01Mein Mann war sofort tot?
20:04Nein, er war sehr schwer verletzt, schleppte sich ins Haus zurück
20:08und ist dann mit dem Lift in...
20:11in eine Wohnung gefahren.
20:17Sie wissen, wer dort wohnt?
20:19In der Heinrich-Wildes-Straße.
20:22Tja, ich weiß.
20:23Ursula Mom.
20:24Er hat dir dort eine Wohnung eingerichtet.
20:27Woher wissen Sie es?
20:28Mein Mann hat es mir gesagt.
20:30Er hat kein Geheimnis draus gemacht.
20:32Nein, nein.
20:33Das ist nicht seine Art.
20:36Er hat mir das Mädchen vorgestellt.
20:37Es ist eine sehr reizende, sympathische Frau.
20:41Sie werden sich ja kennengelernt haben.
20:43Ja, ja, ja.
20:45Kann man sagen, dass das Verhältnis Ihre Billigung gefunden hat?
20:51Billigung?
20:53Was für ein Wort.
20:56Mein Dorf war mein Mann nicht angewiesen.
20:58Danach hat er nie gefragt.
20:59Also keine Billigung von Ihrer Seite?
21:02Nein, natürlich nicht.
21:04Welche Frau teilt schon gern Ihren Mann mit einer anderen Frau?
21:08Ihr Mann war heute mit Ursula Mom auf einem Empfang.
21:12Es war ein offizieller Empfang.
21:14Ja, ich weiß.
21:15An dem Sie nicht teilgenommen haben.
21:17Mein Mann hat mich gebeten, nicht dort hinzukommen.
21:20Ich zog mich wieder um.
21:23Sie hatten sich schon angezogen für den Empfang?
21:27Ja.
21:28Ich hatte ein Kleid gekauft für diesen Anlass.
21:31Da stand ich nun da.
21:32Völlig drapiert.
21:34Behängt mit Schmuck.
21:35Ich musste erfahren, dass ich nicht gebraucht wurde.
21:40Und das war heute Abend?
21:41Ja, heute Abend.
21:42Sie haben dann Patience gelegt?
21:44Eine Flasche Sekt getrunken?
21:45Ja, ich war etwas aufgeregt.
21:47Ärgerlich, wohl auch wütend.
21:49Was ganz natürlich ist.
21:51Ja.
21:52Ich habe eine Flasche Sekt getrunken.
21:54Und mich ins Bett gelegt.
21:57Frau Renz, wer könnte Ihren Mann getötet haben?
22:01Er hatte Feinde wie Sand am Meer.
22:03Und durch die Art, die er hatte, schuf er sich Feinde.
22:07Was ihm nichts ausmachte.
22:09Er hatte gerne Feinde.
22:11Er pflegte zu sagen, ein Mann, der keine Feinde hat, der kann nichts.
22:14Gilt nichts und taucht nichts.
22:17Mein Mann war eine unheimlich starke Persönlichkeit.
22:22Sie suchen seinen Mörder.
22:24Da haben Sie eine schwierige Aufgabe vor sich.
22:28Um die ich Sie nicht beneide.
22:29Frau Renz,
22:35Ihr Mann ist tot.
22:37Es sieht nicht so aus, als ob Sie
22:38Trauer empfinden.
22:41Entschuldigen Sie.
22:42Aber ich bitte Sie.
22:44Sie haben ja recht.
22:46Ich empfinde nicht sehr viel.
22:49Ich bin bestürzt,
22:50betroffen.
22:52Vielleicht ein wenig verwundert.
22:53Aber Trauer um diesen Mann.
23:02Wissen Sie, ich bin nicht der Meinung,
23:04dass ein Mann das Recht hat, seine Frau zu quälen.
23:07Oder seelisch zu misshandeln.
23:10Und wenn er das tut,
23:13dann darf er sich nicht wundern über einen
23:15Gefühlsverlust.
23:16Sein Tod berührt mich nicht.
23:20Im Gegenteil.
23:22Befreiung.
23:24Ja.
23:26Ich fühle Befreiung.
23:29Sie haben Kinder, Frau Renz?
23:32Ja.
23:33Einen Sohn.
23:35Mein Gott, Luise.
23:37Der Junge, er muss doch erfahren,
23:38dass sein Vater tot ist.
23:40Mein Sohn lebt in Nürnberg.
23:44Ich muss ihn anrufen.
23:45Wie spät ist es?
23:45Halb drei.
23:47Er muss es erfahren.
23:51Sie entschuldigen mich.
23:53Ja, ja, natürlich.
23:54Soll ich es Ihnen sagen?
23:56Nein, nein.
24:06Wie alt ist Ihr Sohn?
24:0823.
24:08Er lebt in Nürnberg, nicht?
24:10Wir haben dort ein Auslieferungslager.
24:13So meldet er sich nicht.
24:14Er muss doch zu Hause sein.
24:15Er hat das Telefon am Bett.
24:20Er schläft sehr tief.
24:23Warum soll ich ihn stören?
24:25Er erfährt es früh genug.
24:27Kann ich die Nummer mal haben, bitte?
24:29Die Nummer?
24:30Ja, die Telefonnummer von Ihrem Sohn in Nürnberg.
24:33Gib sie, Lose.
24:36Schreib sie auf.
24:38Sei sie, wie war eigentlich das Verhältnis Ihres Sohnes zu seinem Vater?
24:41Er ist ein lieber Junge.
24:44Er ist ein lieber Junge.
24:44Eine Bezeichnung, für die mein Mann nur Verachtung übrig hatte.
24:50Ein lieber Junge, ein guter Junge, ein schwacher Junge.
24:53Das war zusammengehört, jedenfalls nach der Philosophie meines Mannes, für den nur Härte etwas gilt.
25:01Und hart ist der Junge nicht.
25:05Oder?
25:07Nein, das ist er nicht.
25:13Er ist entscheidungsschwach.
25:16Ein Grund, weshalb mein Mann ihn nach Nürnberg gesteckt hat.
25:20Er sagt, da kann er nichts anrichten.
25:22Da hat er nur mit Packpapier zu tun.
25:24Hat er das zu Ihrem Sohn gesagt?
25:27Mit diesem Morgen?
25:28Ja.
25:30Sie wollen ihn nochmal anrufen?
25:32Aber er hat sich doch nicht gemeldet, er schläft.
25:34Warum wollen Sie ihn wetten?
25:35Sie sagten doch, das Telefon steht gleich in dem Bett.
25:38Wer weiß, wo es steht.
25:40Zweifellos hört er es nicht.
25:42Weil er vielleicht gar nicht in Nürnberg ist.
25:44Unsinn.
25:45Wer ist in Nürnberg?
25:46Ich habe doch heute Abend noch mit ihm telefoniert.
25:49Wann?
25:51Ja, irgendwann am Abend.
25:54Kennt Ihr Sohn von einem Mom?
25:58Ja, er kennt sie.
26:01Mein Mann hat sie ihm vorgestellt.
26:06Ja, rennt sie hier.
26:07Jetzt ist jemand dran.
26:09Hallo?
26:10Wer ist da?
26:11Wer spricht?
26:14Wieso Kriminalpolizei?
26:17Ja, wir hätten eine Frage an Sie.
26:18Und zwar, wo steht denn bei Ihnen der Telefonapparat?
26:21Auf dem Nachtisch?
26:22Ja, auf dem Nachtisch.
26:27Wieso fragen Sie denn?
26:29Ja, wir versuchen, Sie die ganze Zeit zu erreichen.
26:31Wo waren Sie denn?
26:32Wo ich war?
26:34Ich war...
26:35Was ist denn überhaupt los?
26:38Wieso Kriminalpolizei?
26:39Ich war nicht zu Hause.
26:43Ich war unterwegs.
26:46Also, ich beantworte keine Fragen mehr, wenn Sie mir nicht sagen, worum es geht.
26:49Ich lege sofort auf.
26:51Nein, legen Sie nicht auf.
26:53Ich muss Ihnen etwas sagen.
26:55Ihr Vater...
26:57Ihr Vater ist heute Abend erschossen worden.
26:59Was sagen Sie?
27:03Ich habe nicht verstanden.
27:05Mein Vater ist tot?
27:07Ja, aber...
27:09Ich komme sofort nach Hause.
27:13Hallo?
27:17Aufgelegt.
27:17Wie war er?
27:19Sehr erregt.
27:20Er sagt, ich komme sofort nach Hause.
27:21Das war gar nichts Näheres Wissen.
27:27Living easy, living free
27:30Sees and take on all the one made right
27:34Ask him nothing, leave me be
27:38Take your love and carry on the side
27:42Don't be reason, don't be right
27:46Is das wahr?
28:13Vater ist tot?
28:14Komm rein.
28:16Die Polizei hat mich angerufen.
28:23Man hat Vater erschossen?
28:25Ja.
28:27Vor dem Haus in der Heinrich-Wildes-Straße.
28:30Ja, wer?
28:31Wer?
28:33Der Täter ist unbekannt.
28:35Er soll aus einem Auto herausgeschossen haben.
28:39War er sofort tot?
28:41Sofort tot?
28:42Nein, er war nicht sofort tot.
28:44Er war nur verletzt.
28:45Er soll sich bis zum Fahrstuhl geschleppt haben
28:48und ist dann hinaufgefahren.
28:53Dort starbe er.
28:54In ihrer Wohnung.
29:04Komm.
29:05Bitte.
29:08Sitz dich zu mir.
29:15Soll ich einen Kaffee machen?
29:18Kann ich vorher noch einen Schnaps haben und eine Zigarette?
29:20Bitte.
29:24Bitte.
29:27Ich rauche doch keine Zigarren.
29:29Schon gar nicht seine.
29:31Wie kannst du mir seine Zigarren anbieten?
29:34Eine Frage, Erich.
29:36Ich habe dich angerufen, so gegen halb drei Uhr heute Nacht.
29:40Du hast dich nicht gemeldet.
29:41Wo warst du?
29:42Ich war...
29:43Ich war...
29:45Wir haben doch gestern noch miteinander gesprochen.
29:48Da hast du mir gesagt, dass er dich nicht mitgenommen hat zum Empfang.
29:51Ja.
29:52Ich war so empört, dass ich mich in den Wagen gesetzt habe und sofort nach München gefahren bin.
29:57Du bist nach München gefahren?
29:58Ja.
30:00Aber dann habe ich überlegt.
30:01Ich dachte, du schläfst vielleicht schon.
30:04Es kam mir plötzlich albern vor, dich zu wecken.
30:05Dann bin ich wieder zurückgefahren.
30:06Hast du der Polizei gesagt, dass du in München warst?
30:11Der Polizei?
30:12Ja, hat sie dich nicht danach gefragt?
30:14Doch.
30:15Sie fragten, wo ich gewesen bin.
30:17Ich sagte, ich war unterwegs.
30:19Du hast also nicht gesagt, dass du in München warst?
30:22Nein.
30:22Dann bleib auch dabei.
30:23Du warst nicht in München.
30:24Du warst...
30:25Du hast einfach das Telefon nicht gehört.
30:28Das ist nicht gut.
30:29Wieso?
30:30Weil er bereits gesagt hat, dass er so unterwegs gewesen ist.
30:33Das wäre ein Widerspruch.
30:34Damit darf er doch gar nicht erst anfangen.
30:36Sie haben ihn aus dem Schlaf gerissen.
30:38Er hat keine Ahnung gehabt, was man von ihm wollte.
30:41Das ist absolut glaubhaft in seinem Zustand.
30:44Ja, aber ich verstehe nicht...
30:45Da wird ein Mörder gesucht.
30:47Deswegen haben sie sich gefragt, wo du warst.
30:58Und du meinst, man könnte mich für den Mörder halten?
31:02Natürlich können sie das.
31:03Sie werden herausbekommen, dass ihr euch nicht verstanden habt.
31:08Dein Vater hat dir das immer offen gezeigt.
31:11Seine Verachtung.
31:13Vor allen Leuten hat er dich gedemütigt.
31:15Er hat dich gekränkt, beleidigt.
31:17Er hat dich nach Nürnberg abgeschoben.
31:19Auf den unbedeutendsten Posten, den er zu vergeben hatte.
31:22Ist das richtig, was ich sage?
31:23Ja.
31:26Ja.
31:27Er hat keine Gelegenheit ausgelassen, mir zu zeigen, was er von mir hält.
31:31Nichts.
31:33Gar nichts.
31:35Ich war jemand, der nur Fehler macht.
31:37Das einzige Gebiet, auf dem ich was verstehe, wie er meinte.
31:41Und man könnte denken, dass ich ihn erschossen habe.
31:48Das ist doch ein greifbares Motiv.
31:51Du warst in München zur Mordzeit.
31:53Ja.
31:54Ja.
31:56Wenn man es so sieht, jetzt verstehe ich.
31:59Natürlich, es bietet sich ja an.
32:00Ich habe das einfach nicht mehr ausgehalten.
32:07Wie er mich behandelte.
32:12Vor allen Dingen, wie er dich behandelte.
32:16Das ist mir gegen den Strich gegangen.
32:19Jetzt habe ich eines Tages einfach nicht mehr mitmachen wollen.
32:21Wie kommt der Mann dazu, seine Frau in dieser Weise zu behandeln?
32:25Da ist irgendetwas mit mir durchgebrannt.
32:27Ich wollte ihm eine Art Quittung geben.
32:34Könnten Sie das denken?
32:36Ja, natürlich.
32:37Das müssen Sie ja denken.
32:40Verrückt.
32:41Ich könnte meinen Vater erschossen haben.
32:46Nein.
32:48Das könntest du nicht.
32:49Ja, aber wieso?
32:50Du sagst doch selbst.
32:51Die Polizei glaubt es offenbar.
32:53Es gibt ja auch Gründe genug dafür.
32:55Wenn ich das alles zusammenzähle
32:56und die Tatsache, dass ich in München war...
32:59Das wirst du eben nicht sagen.
33:01Ja.
33:02Verstehe ja, Mutter.
33:04Verstehe ja.
33:09Ja, was passiert denn jetzt?
33:10Du legst dich jetzt hin.
33:12Damit du ausgeruht bist, wenn sie kommen.
33:15Ist gut.
33:20Könnt ihr mich einen Augenblick allein lassen?
33:23Wozu?
33:23Der Vater ist tot!
33:34Nein, Louis, Sie lassen ihn allein.
33:38War in München.
33:40Das darf die Polizei nie erfahren.
33:41Ich meine, er sollte die Wahrheit sagen.
33:44Lügen kann er nicht.
33:46Das hat er nie gekonnt.
33:47Ich bin dagegen.
33:49Die Polizei will einen Mörder.
33:51Und Sie werden ihn nehmen, wo Sie ihn kriegen.
33:52Ich bin dagegen.
34:22Ich bin dagegen.
34:52Musik
35:18Ulrich?
35:19Ja?
35:20Was hast du vor?
35:21Willst du wegfahren?
35:22Ja, irgendjemand muss sich doch im Betrieb sehen lassen.
35:25Wo ist dein Vaters Wagen?
35:27Steht der noch vor Ihrem Haus?
35:29Nein, er ist in der Garage.
35:30Die Polizei hat den gebracht.
35:31Aber die Polizei wird kommen.
35:33Sie wollen mit dir sprechen.
35:35Ich bin ja da.
35:36Sag Ihnen, wo ich bin.
35:37Kann ich den Garagenschlüssel haben?
35:39Es ist offen.
35:42Ich bin im Betrieb.
35:44Ist doch ganz logisch, dass sich irgendjemand von der Familie
35:47nicht sehen lassen muss.
35:48Aber du doch nicht.
35:49Wieso ich nicht?
35:51Hast du den Zündschlüssel?
35:52Er wird stecken.
35:55Ich bin bald wieder da.
35:57Sag das der Polizei.
36:17Und da sind sie.
36:18Ich bin bald wieder da.
36:20Ich bin bald wieder da.
36:22Ich bin bald wieder da.
36:24Ich bin bald wieder da.
36:25Die Polizei...
36:26Anh sie zuerst.
36:27Ich bin bald wieder da.
36:33Jetzt wird sie verloren.
36:34Ja, das hier ist das Büro von Herrn Renz.
36:55Sie werden ihn gut gekannt haben, ne?
36:57Na ja, wie man eben jemanden kennt, mit dem man seit Jahren zusammengearbeitet hat.
37:02Also sehr gut.
37:02Ach, das ist, da ist relativ, aber nehmen Sie doch Platz.
37:07Danke.
37:08Darf ich Ihnen was anbieten?
37:09Das ist nicht nötig, danke schön.
37:10Er soll eine sehr bestimmte Persönlichkeit gewesen sein.
37:13Ja, ja, das ist richtig.
37:16Er war, er war sehr dynamisch, ein Mann, der seine Ideen, seinen Willen durchzusetzen verstand.
37:22Ohne ihn gäbe es, dass ich alles gar nicht hätte.
37:23Er hatte sicher nicht viele Freunde, ne? Bei seiner Art.
37:26Nein, die hat er nicht.
37:29Nicht, dass ich wüsste.
37:30Wenn Sie einen besonderen Charakterzug nennen sollten, was würden Sie sagen?
37:36Ja, einen besonderen Charakterzug?
37:39Ja.
37:41Er war, er war rücksichtslos.
37:43Rücksichtslos ehrlich.
37:45Er hatte nicht viel übrig für das, was man gute Manieren nennt.
37:48Er hasste Höflichkeit.
37:49Er nannte sie eine Art von Unehrlichkeit.
37:52Kennen Sie Fräulein Mom?
37:53Ja, natürlich.
37:54Natürlich?
37:55Sie ist eine Angestellte von uns.
37:57Ach, die arbeitet hier.
37:58Seit wann?
38:00Etwa seit einem Jahr.
38:02Herr Renz brachte sie eines Tages her und sagte, sie kann nicht viel, also sehen Sie zu, wo Sie sie unterbringen können.
38:07Keinen Zweifel daran gelassen, dass er sie aus persönlichen Gründen hier haben wollte?
38:10Nein, er machte keinen Hehl aus seiner Beziehung zu ihr.
38:12Wie ist denn Ihr Eindruck von Fräulein Mom?
38:15Finden Sie sehr nett.
38:16Ganz reizend.
38:18Finden Sie sehr sympathisch.
38:21Ja, wir alle finden Sie sehr sympathisch.
38:23Ja, was ist mit Renz?
38:25Hat sie ihn geliebt?
38:26Das weiß ich nicht, ob sie ihn liebt oder geliebt hat.
38:31Renz hat mir einmal gesagt, ich habe sie gekauft.
38:34Ist das nicht fabelhaft, dass man sowas kaufen kann?
38:38Ziemlich sarkastisch.
38:39Nein, das hat er nicht gemeint, sarkastisch. Das ist es nicht.
38:43Nein, nur rücksichtslos ehrlich.
38:45Ja.
38:47Wie gut kennen Sie seinen Sohn?
38:49Na, wenn Sie den jungen Mann beschreiben sollten.
38:52Das ist ganz einfach. Er war das Gegenteil seines Vaters.
38:55Er hatte keinen sehr starken Willen, kein Durchstehvermögen.
38:59Keine Ellbogen, wenn Sie wissen, was ich damit sagen will.
39:03Von Schüchtern wirkt er immer ein bisschen hilflos, atemlos.
39:06Ja, tatsächlich Schwierigkeiten mit seinem Atem.
39:08Sein Vater hat mir einmal gesagt, warum japst der Junge so? Kann er nicht mal das? Atmen?
39:13Ja, Herr Renz ging sehr rau mit seinem Jungen rum.
39:15Und der schluckte das?
39:16Ja, es hat mich gewundert, dass er das geschluckt hat bis jetzt.
39:19Gab es irgendwann mal Streit zwischen den beiden?
39:22Aber Herr Renz stritt sich doch nicht mit seinem Sohn.
39:25Der sagt ihm die Meinung.
39:26Rücksichtslos ehrlich.
39:28Ja.
39:28Ja.
39:28Ja.
39:38Die Polizei ist übrigens im Hause. Warten Sie einen Moment.
39:49Es hat sich überall schon rumgefrochen. Die Nachricht hat hier eine Bombe angeschlagen.
40:06Das ist komisch.
40:09Ein Mann wie Renz vermittelt einem das Gefühl, nun lachen Sie mich bitte nicht aus, von Unsterblichkeit.
40:15So einem Mann soll etwas passieren. Und jetzt ist es ihm passiert. Die Reaktion sehen Sie.
40:20Ist Frau Leinbaum in Betrieb?
40:21Ja. Erstaunlicherweise. Obwohl jeder weiß, wo der Mord passiert ist.
40:25Es hat sich nicht dahinter zu kommen. Pünktlich zu kommen.
40:28Sie hat übrigens ein eigenes Büro. Aber im Augenblick ist sie in der Cafeteria.
40:32Ich habe es ihr geraten. Sie fühlte sich nicht gut.
40:35Bitte.
40:39Guten Morgen, Frau Richter.
40:40Guten Morgen, Herr Renz. Mein Beileid zum Tode Ihres Vaters.
40:44Danke.
40:48Sie drücken mir Ihr Beileid aus?
40:51Wozu?
40:51Warum?
40:53Sie werden doch nicht annehmen, dass ich besonders erschüttert bin.
40:56Ich bin es nicht. Nicht im Geringsten.
41:00Sie starren mich so an.
41:02Habe ich so etwas Ungeheuerliches gesagt?
41:05Also, wo ist Herr Mahler?
41:07Es sind Kriminalbeamte hier. Er führt Sie durch den Betrieb.
41:11Ah, ja.
41:13Was für Leute sind denn das?
41:15Ich meine, was für einen Eindruck machen Sie?
41:17Ich verstehe Ihre Frage nicht.
41:19Also, wenn man nach mir fragt, ich bin hier, hier im Büro.
41:21In diesem Büro. Machen Sie auf, bitte.
41:23Hätte ich nicht herkommen sollen.
41:31Ich wusste nicht, was ich tun sollte.
41:33Es ist mein Beruf. Ich bin hier angestellt.
41:38Außerdem wollte ich keinen Fehler machen.
41:40Ich bin schon Spießruten gelaufen.
41:41Wir werden Sie gar nicht lange aufhalten, Frau und Mom.
41:44Ich habe gehört, die Beziehung zwischen Herrn Renz und seinem Sohn, die war nicht besonders gut.
41:48Würden Sie das bestätigen?
41:50Fragen Sie danach im Zusammenhang mit den Ermittlungen?
41:53Ja, ja, natürlich, ja.
41:56Woran denken Sie?
41:57Ich wäre so dankbar, wenn Sie mir meine Frage beantworten würden.
42:01Ja, aber der Junge doch nicht.
42:05Wie kommen Sie denn auf so einen Gedanken ausgeschlossen unmöglich?
42:07Wieso ist das unmöglich?
42:09Ja, gibt es denn da Anhaltspunkte?
42:14Wie war die Beziehung zwischen Vater und Sohn?
42:18Das kann man doch keine Beziehung nennen.
42:19Sie war also schlecht?
42:21Ja.
42:23Herr Renz verlangte zu viel von seinem Sohn.
42:25Er hat den Hundsgemein behandelt.
42:29Ich glaube, ich muss jetzt zurück.
42:32Kommen Sie noch mit ins Büro?
42:33Ja, gerne.
42:46Hören Sie mal, was tun Sie denn da?
42:50Ich sitze am Schreibtisch.
42:52Das sehen Sie doch.
42:53Oder sind das Geheimsachen hier?
42:55Nein, das sind keine Geheimsachen.
42:56Wissen Sie, Ihr Ton gefällt mir nicht.
43:00Das tut mir leid.
43:01Das kann man leicht sagen, tut mir leid.
43:03Soll das eine Entschuldigung sein?
43:05Hören Sie mal, Herr Renz, wir sind heute Morgen alle ein bisschen durcheinander.
43:08Ich nicht.
43:09Sie auch.
43:10Ich sehe Ihnen das doch an.
43:11Was sehen Sie mir an?
43:13Sie sehen mir gar nichts an.
43:15Wo ist die Polizei?
43:16Aber der Junge doch nicht.
43:20Erstaunlicherweise hätte er sich immer alles gefallen lassen.
43:25Sagen Sie, hat er denn kein Alibi?
43:28Ja, bitte.
43:29Guten Morgen.
43:32Die Herren von der Polizei.
43:34Ja.
43:34Mein Name ist Renz.
43:35Mein Name ist Dirk, Herr Klein-Mordkommissar.
43:37Guten Tag.
43:38Wir haben ja wohl schon heute Nacht miteinander telefoniert.
43:43Guten Tag, Frau Lemong.
43:45Guten Tag, Herr Renz.
43:45Ich habe schon gehört, was passiert ist und wie es passiert ist.
43:51Er ist oben bei Ihnen gestorben?
43:53Ja.
43:54Das muss ja furchtbar für Sie gewesen sein.
43:57Sie können Urlaub machen, wenn Sie wollen.
43:59Können wir jetzt miteinander reden, Herr Renz?
44:01Möglich.
44:02Ja, ja, natürlich.
44:03Bitte.
44:04Wiederschauen.
44:05Wiederschauen.
44:17Um halb drei Uhr nachts haben wir versucht, sich telefonisch zu erreichen.
44:20Sie haben sich nicht gemeldet.
44:21Etwas später dann von unserem Büro aus.
44:23Es war nach drei Uhr, haben wir es nochmal versuchen.
44:25Da haben Sie sich gemeldet.
44:27Sie sagten uns, Sie seien unterwegs gewesen.
44:29Ist doch richtig, nicht?
44:29Ja, das ist richtig.
44:32Ich war unterwegs.
44:33Na, fein.
44:33Wo waren Sie dann?
44:34Ergeben Sie die Orte an, die Uhrzeiten und nennen Sie uns Zeugen.
44:38Warum lachen Sie?
44:40Sie wollen doch wissen, ob ich in München gewesen bin.
44:43Ist das richtig?
44:43Ja, das ist richtig, ja.
44:46Sie halten es also für denkbar, dass ich meinen Vater erschossen habe?
44:50Das tun Sie doch.
44:51Das geben Sie doch zu.
44:52Alles, was Sie sagen, läuft darauf hinaus.
44:54Oder?
44:55Ihre Antwort.
44:56Nun mal langsam.
44:58Die Situation war doch so.
45:00Jubiläum, ein Empfang, zu dem ich nicht eingeladen wurde.
45:03Mein Vater hatte eine Art Angst, mich vorzuzeigen.
45:07Das nur so nebenbei, nur mal so am Rande erwähnt.
45:10Und gestern Abend wollte ich wenigstens anrufen.
45:12Meine Mutter war am Apparat.
45:14Sie sagte, dein Vater ist schon weg.
45:16Er hat mich nicht mitgenommen.
45:18Stellen Sie sich das vor.
45:19Er hat sie einfach nicht mitgenommen.
45:21Einfach stehen lassen.
45:23Angezogen, wie sie war.
45:24Fertig angezogen war sie.
45:26Und er sagte, nein, du nicht.
45:29Sie wird an meiner Seite stehen.
45:31Das sagte mir meine Mutter am Telefon.
45:34Und ich, wissen Sie, ich war so empört.
45:37Den ganzen Abend habe ich darüber nachgedacht, bis ich es nicht mehr aushielt.
45:40Und da haben Sie sich in Ihren Wagen gesetzt und sind nach München gefahren.
45:43Ja, in der Situation.
45:46Ich musste meiner Mutter einfach helfen.
45:49Wann waren das?
45:50Wann sind Sie nach München gefahren?
45:51Wie spät war es genau?
45:52Ich glaube, es war halb elf.
45:54Sind Sie schnell gefahren?
45:55Wie ein Irrer.
45:57Wissen Sie, ich verstand das nicht und wurde immer wütend.
45:59Dann waren Sie um zwölf, also kurz nach zwölf in München.
46:01Ja.
46:02Ich wollte meine Mutter aufsuchen.
46:04Aber dann hatte ich plötzlich Bedenken.
46:06Es war nach zwölf.
46:07Ich wollte sie nicht mehr stören.
46:09Da bin ich nach Nürnberg zurückgefahren.
46:11Sind Sie nicht in die Heinrich-Wilde-Straße gefahren?
46:15Ja, die Frage musste ich wohl erwarten.
46:18Ich musste wohl mit ihr rechnen.
46:21Waren Sie da?
46:23Soll ich jetzt Ja sagen?
46:24Erwarten Sie, dass ich Ja sage?
46:28Nein.
46:29Nein, ich war nicht da.
46:31Sie verhören den Jungen?
46:34Aber weswegen denn?
46:37Wie lange schon?
46:41Danke.
46:46Die Polizei ist in der Firma.
46:48Sie verhören den Jungen.
46:50Hoffentlich sagt er nicht, dass er in München war.
46:53Wahnsinn, die Firma.
46:56Ja.
46:56Du hast recht.
46:58Was wird das Beste sein?
46:59Überrascht, was?
47:07Das hätten Sie nicht für möglich gehalten.
47:09Ich muss mit zur Polizei.
47:11Bin verhaftet.
47:12Man hat mich festgenommen.
47:13Davon ist gar keine Rede.
47:14Sie kommen freiwillig mit.
47:15Oder aber ich muss Sie vorlaufe festnehmen.
47:17Kann ich mich wehren?
47:19Darf ich sagen, nein, ich komme nicht mit?
47:22Ihre Antwort.
47:23Nee, das ist das Dumme.
47:24Das können Sie nicht.
47:24Na also, du Gutes.
47:27Das ist das Dumme.
47:57Was verblattet das?
48:01Was machen Sie nicht meinem Sohn?
48:02Ihr Sohn war gestern zur Mordzeit in München.
48:03Kommen Sie.
48:04Du hast es gesagt.
48:05Ich war ja in München, Mutter.
48:06Ich war ja hier.
48:07Sie nehmen mich mit ins Polizeipräsidium.
48:08Ja, aber wozu?
48:09Was versprechen Sie sich da vorne?
48:11Du bist gut.
48:11Bist du so naiv?
48:12Sie halten mich für den Mörder.
48:14Das ist doch unsinnig.
48:14So unsinnig.
48:15Sie haben mich verhört
48:16und haben offenbar ein paar Gründe festgestellt,
48:18mich abzuführen.
48:19So abzuführen bei all den Leuten.
48:20Kann ich mitkommen?
48:21Tut mir sehr leid.
48:22Nein.
48:22Sie haben ihn mitgenommen ins Polizeipräsidium.
48:45Sie verdächtigen ihn.
48:47Sie halten ihn für den Mörder.
48:48Er war es ja nicht.
48:51Sie werden ihn laufen lassen.
48:52Sie müssen ihn laufen lassen.
48:55Wollen Sie jetzt was essen?
48:57Soll ich einen Anwalt nehmen?
49:01Welche Rechte habe ich?
49:04Welche Rechte hat der Junge?
49:07Man darf doch jetzt keinen Fehler machen.
49:10Nein.
49:11Man kann nicht sagen,
49:12dass ich meinen Vater gehasst habe.
49:14Das Wort wäre ganz falsch.
49:16Absolut falsch.
49:17Ich liebte ihn.
49:18Das trifft die Sache nicht ganz.
49:22Ich meine,
49:23es war eine echte Beziehung.
49:26Eine Beziehung,
49:26bei der man immer schweißgebadet ist,
49:28weil sie so anstrengend ist.
49:30So entsetzlich anstrengend.
49:33Ich kam mir immer vor wie niedergedrückt.
49:36Auf den Boden gedrückt.
49:38Haben Sie niemals Widerstand geleistet?
49:42Widerstand?
49:43Sie wollen doch nicht sagen,
49:43dass Sie alles so einfach hingenommen haben.
49:45Ich meine,
49:46das wäre ja ganz unnatürlich.
49:47Irgendwann.
49:48Irgendwann muss Ihnen noch einmal
49:49der Gedanke gekommen sein,
49:51sich zu wehren.
49:52Ja, natürlich.
49:54An alles Mögliche habe ich gedacht.
49:56Auch an Widerstand.
49:58Haben Sie eine Ahnung,
49:59wie der Mann mich gequält hat?
50:00Ich werde Ihnen sagen,
50:09was gestern Nacht geschehen ist.
50:10Mein Vater hatte mich nach Nürnberg versetzt.
50:22Versetzt.
50:24Abgeschoben.
50:25Ins Versandlager.
50:27Ich musste Laufzettel unterschreiben.
50:30Warentransportscheine.
50:32Die Tachometerstände unserer Lastwagen kontrollieren.
50:34Eine Arbeit für Schwachsinnige.
50:41Gestern Abend.
50:42Der Jubiläumsempfang.
50:44Mein Vater hatte mich nicht eingeladen.
50:46Ich hatte darauf gewartet,
50:48auf einen Anruf,
50:49auf eine Mitteilung,
50:49dass ich kommen soll.
50:52Der Anruf kam nicht.
50:55Ich war außer mir.
50:56Dann rief ich ihn an.
51:02Wollte ihm gratulieren.
51:04Vielleicht hat er darauf gewartet.
51:07Aber er war schon weg.
51:10Und jetzt erfuhr ich,
51:12dass er auch meine Mutter nicht eingeladen,
51:14nicht mitgenommen hatte.
51:16Er hatte sie einfach stehen lassen.
51:18In einer ungeheuer demütigenden Weise.
51:21Ich dachte,
51:22das ist nicht hinzunehmen.
51:24Unmöglich, das hinzunehmen.
51:25Wenn man das hinnimmt,
51:27ist man tot.
51:29Ich habe lange überlegt.
51:31Bin auf und ab gegangen.
51:33Eine Stunde, zwei Stunden.
51:35Bis ich mich in den Wagen gesetzt habe
51:37und bin nach München gerast.
51:41In München blieb ich erst mal eine Weile stehen.
51:44Am Straßenrand stehen.
51:46Und dachte nach.
51:48Der Empfang war längst vorüber.
51:50Dass er nicht mehr zu Hause schlief,
51:51wusste ich,
51:52auch wo sie wohnte.
51:53Ich kannte die Heinrich-Wilde-Straße.
51:57Ich habe ihn mehrfach dort absetzen müssen.
52:00Ich kannte das Haus genau.
52:02Sie schreiben doch alles auf.
52:04Nein, wir haben ein Tonband laufen.
52:06Ein Band?
52:07Stört Sie das?
52:08Nein, nein.
52:09Das spielt keine Rolle.
52:10Im Gegenteil.
52:11Wo war ich?
52:12Sie sagten,
52:13Sie kannten das Haus genau.
52:14Ja.
52:15Ich fuhr hin.
52:17Da kam auch einen Parkplatz.
52:18Direkt vor dem Eingang.
52:19Ich hatte in der Wohnung Licht gesehen.
52:24Saß im Wagen und überlegte,
52:26was ich tun sollte.
52:28Ich wollte ihm eine irrsinnige Szene machen.
52:32Eine ganz irrsinnige Rede hatte ich schon parat.
52:35Da ging im Haus das Licht an.
52:38Es war mein Vater.
52:41Da habe ich nicht mehr geredet.
52:42Ich vergaß das plötzlich.
52:46Ich zog die Pistole heraus
52:47und schoss und schoss und schoss.
52:50Wie viele Schüsse haben Sie abgegeben?
52:55Einen Schuss.
52:57Nur einen.
52:58Wo hatten Sie die Pistole her?
53:01Ich habe sie mir besorgt.
53:03Ich wollte immer gerne eine haben.
53:05Und wo ist die jetzt?
53:07Ich habe sie weggeworfen.
53:10Erzählen Sie weiter.
53:12Er fiel nicht gleich zu Boden.
53:20Er sah mich an,
53:21als wollte er sagen,
53:22Du?
53:25Ich hätte ihm beinahe geantwortet.
53:28Ja!
53:29Ich, Vater!
53:30Ich!
53:31Ich!
53:31Mir ist ganz schlecht.
53:44Kann ich etwas zu trinken haben?
53:46Ja.
53:47Am besten einen Cognac.
53:50Wenn Sie es bitte gleich abschreiben,
53:51das Protokoll muss unterzeichnet werden.
53:53Der Junge braucht einen Cognac.
53:57Da hätten wir ja unseren Täter.
53:58Ja, die Sache hat nur einen Haken.
54:03Er hat den Mord nicht gestern Nacht begangen,
54:06sondern eben jetzt.
54:07Wie lauerein.
54:09Wieso glaubst du ihm nicht,
54:10wenn das dann doch alles sehr überzeugend?
54:13Naja.
54:14Er hat seinen Vater ja auch umgewacht.
54:16Vor zwei Minuten.
54:30Luise!
54:32Luise, das ist der Junge.
54:33Ja, ja.
54:34Guten Abend.
54:39Guten Abend, Frau Hirtz.
54:39Guten Abend.
54:41Wo ist mein Sohn?
54:42Ich habe Ihnen eine Mitte an den zu machen.
54:44Bitte.
54:50Wir haben den Mörder.
54:51Was wollen Sie damit sagen?
54:52Ihr Sohn hat ein Geständnis abgelegt.
54:54Was?
54:55Was?
54:55Mein Sohn hat ein Geständnis abgelegt?
54:59Ausgeschlossen.
55:00Ganz ausgeschlossen.
55:01Er kann doch kein Geständnis abgelegt haben.
55:03Doch, Frau Hirtz.
55:04Er hat den Mord in allen Einzelheiten beschrieben.
55:06Ich habe...
55:06Unsinn.
55:08Was erzählen Sie da?
55:09Er kann doch keinen Mord gestehen,
55:10den er nie begangen hat.
55:14Ja.
55:15Ich fuhr hin,
55:17bekam auch einen Parkplatz,
55:18direkt vor dem Eingang.
55:21Ich hatte in der Wohnung Licht gesehen,
55:24saß im Wagen
55:24und überlegte, was ich tun sollte.
55:27Ich wollte ihm
55:28eine irrsinnige Szene machen.
55:31Eine ganz irrsinnige Rede
55:32hatte ich schon parat.
55:35Da ging im Haus das Licht an.
55:38Es war mein Vater.
55:41Da habe ich nicht mehr geredet.
55:44Ich vergaß das plötzlich.
55:46Ich zog die Pistole heraus
55:47und schoss und schoss und schoss.
55:49Aber es ist doch nur ein Schuss gefallen.
55:51Wie viele Schüsse haben Sie abgegeben?
55:53Einen Schuss.
55:58Nur einen.
55:59Er hat doch gar keine Pistole.
56:01Wo haben Sie die Pistole her?
56:02Ich habe Sie besorgt.
56:05Ich wollte immer gerne eine haben.
56:08Wo ist die jetzt?
56:10Ich habe sie weggeworfen.
56:14Erzählen Sie weiter.
56:18Er fiel nicht gleich zu Boden.
56:20Er sah mich an,
56:23als wollte er fragen.
56:25Du?
56:27Ich hätte ihm beinahe geantwortet.
56:30Ja, ich, Vater.
56:32Ich.
56:32Das glauben Sie doch nicht.
56:48Das glauben Sie doch nicht,
56:49was er da sagt.
56:50Der Staatsanwalt ist verständigt.
56:51Morgen früh wird der Haftbefehl ausgestellt.
56:53Aber glauben Sie,
56:54das ist doch alles gefaselt.
56:56Das stimmt doch kein Wort.
56:57Wissen Sie das so genau?
56:58Kein Wort stimmt.
57:00Das hat er sich ausgedacht.
57:01Die Aussage wurde abgeschrieben.
57:03Wir haben sie ihm vorgelesen,
57:04Wort für Wort.
57:05Er hat unterschrieben.
57:07Er hat unterschrieben.
57:13Ein verrückter Junge.
57:16Ich fahre löse.
57:18Ja.
57:19Das war er schon immer.
57:26Eigentlich hat der Junge
57:27das richtig ausgedrückt.
57:31Er fiel nicht gleich zu Boden.
57:39Er schaute mich an,
57:40als wollte er sagen.
57:42Du?
57:44Ja, das ist richtig.
57:48Und beinahe hätte ich ihm geantwortet.
57:51Ja.
57:52Ich bin es.
57:53Ich.
57:54Ich.
57:55Ich.
57:55Ich.
57:55Ich.
58:01Ich.
58:02Ich.
58:02Ich.
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