- vor 6 Monaten
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Rechtsanwalt Dr. Renz - Günter Strack /
Polizeiobermeister Matula - Claus Theo Gärtner /
Drehbuch - Karl Heinz Willschrei /
Regie - Wolfgang Storch /
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Polizeiobermeister Matula - Claus Theo Gärtner /
Drehbuch - Karl Heinz Willschrei /
Regie - Wolfgang Storch /
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TVTranskript
00:00:00Untertitelung. BR 2018
00:00:30Ihr Name, bitte?
00:00:51Hermann Josef Matula, 31 Jahre alt, geboren in Oberhausen.
00:00:55Polizeiobermeister beim 4. Polizeirevier.
00:00:58Nicht verwandt und nicht verschwägert.
00:01:00Nehmen Sie Platz.
00:01:06Es geht um die Ereignisse in der Nacht vom 15. zum 16. März.
00:01:12Würden Sie uns bitte schildern, was da passiert ist, den Angeklagten betrifft?
00:01:15Ich hatte Streifendienst, Funkstreifendienst, zusammen mit meinem Kollegen Klaus Grund.
00:01:23Um 5 Minuten vor 12, also vor Mitternacht, kam ein Anruf von der Zentrale.
00:01:27Wir sollten in die Clemensstraße fahren.
00:01:30Da würden Jugendliche Raudis Autos demolieren.
00:01:32Wissen Sie, wer die Polizei angerufen hat?
00:01:34Nein.
00:01:36Wir fahren sofort.
00:01:38Wir sind also in die Clemensstraße gefahren, haben an der Ecke Clemens-Hunsrückstraße geparkt und sind zu Fuß die Clemensstraße runter.
00:01:46Wir haben die Täter sofort gesehen.
00:01:47Einer brach gerade einen Außenspiegel von einem Auto ab.
00:01:50Ein anderer hielt eine Antenne in der Hand und ein Dritter ratschte mit einem Stein oder irgendeinem harten Gegenstand über die Autotür.
00:01:57Wir liefen auf die Täter zu, aber die rannten sofort weg, die Clemensstraße runter in Richtung Mainpark.
00:02:04Als ich am Haus Clemensstraße Nummer 8 vorbeilaufe, sehe ich, wie einer der Täter, der Angeklagte, sich im Hauseingang verstecken will.
00:02:12Ich stelle ihn, aber er leistet sofort Widerstand.
00:02:16Er schlägt mir aufs Auge, in den Magen, wieder ins Gesicht.
00:02:21Ja, und er war ungeheuer aggressiv.
00:02:23Erst als mein Kollege Klaus Grund dazu kam, konnten wir ihn überwältigen und abführen.
00:02:29Und dabei leistete er die ganze Zeit Widerstand.
00:02:31Er trat nach uns und beschimpfte uns als Bullen, als Säue, Nazischweine und, ja, ich weiß nicht mehr, was er noch alles gesagt hat.
00:02:39Ist es richtig, dass Sie nach der Festnahme des Angeklagten ärztliche Behandlungen brauchten?
00:02:45Ja, meine Augenbraue musste genäht werden.
00:02:49Haben Sie Fragen, Herr Staatsanwalt?
00:02:51Ja.
00:02:53Der Angeklagte deutete an, er sei in den demolierenden Autos gar nicht beteiligt gewesen.
00:02:58Können Sie dazu etwas sagen?
00:03:01Wir haben in dem Hausflur, wo ich ihn gestellt habe, einen abgebrochenen Autospiegel gefunden.
00:03:06War außer dem Angeklagten einer von den anderen Jugendlichen in dem Hauseingang?
00:03:12Nein.
00:03:13Danke.
00:03:14Keine weiteren Fragen.
00:03:17Herr Rechtsanwalt?
00:03:17Sind die anderen Jugendlichen an dem Hauseingang, in dem Sie den Angeklagten gestellt haben, vorbeigelaufen bei Ihrer Flucht?
00:03:27Ja, aber ich habe keinem was wegwerfen.
00:03:29Beantworten Sie bitte nur meine Fragen, Herr Zeuge.
00:03:34Haben Sie gesehen, dass der Angeklagte Autos demoliert hat?
00:03:39Ja, das habe ich doch schon gesagt. Als wir in die Clemensstraße einbogen, waren die Grane dabei.
00:03:43Nicht die, auf die kommen wir später.
00:03:45Der Angeklagte.
00:03:47Haben Sie gesehen, dass der Angeklagte Autos, beziehungsweise ein Auto, demoliert hat?
00:03:54Ja.
00:03:56Herr Polizeiobermeister Matula, ich nehme an, Sie wissen, dass Sie auf Ihre Aussage vereidigt werden können.
00:04:01Ja, das weiß ich.
00:04:01Also.
00:04:03Haben Sie den Angeklagten Paul Schneider beim Demolieren klar erkannt?
00:04:10Ja, also wer gerade was demoliert hat.
00:04:12Es waren ja fünf oder sechs Burschen.
00:04:14Und so nah waren wir auch nicht.
00:04:16Und es war ja auch Nacht.
00:04:16Nicht wahr? Es war Nacht.
00:04:19Und es war eine mondlose Nacht.
00:04:22Ich habe mir die Mühe gemacht, das nachzusehen.
00:04:25Und die Clemensstraße hat eine schlechte Straßenbeleuchtung.
00:04:29Was haben Sie also wirklich gesehen?
00:04:33Ich habe deutlich erkannt, wie die die Autos demoliert haben.
00:04:36Richtig. Die.
00:04:38Nämlich eine Gruppe von Gestalten.
00:04:40Das wird hier ja auch gar nicht in Abrede gestellt.
00:04:43Dann sahen diese Gestalten zwei Polizisten auf sich zukommen.
00:04:46Und rannten weg.
00:04:48War es so?
00:04:49Ja, das habe ich doch gesagt.
00:04:50Nein, Herr Matula, das haben Sie nicht gesagt.
00:04:52Sie haben gesagt, Sie hätten den Angeklagten demolieren und wegrennen sehen.
00:04:57Diese Ihrer Aussage war, wie sich jetzt herausstellt, falsch.
00:05:00Richtig ist, dass Sie den Angeklagten zum ersten Mal gesehen haben, als er sich in dem Hauseingang, an dem Sie vorbeiliefen, zu verstecken versuchte.
00:05:10Ja oder nein?
00:05:11Ja, ich konnte doch nicht...
00:05:12Ja oder nein?
00:05:13Ja oder nein, was?
00:05:15Haben Sie den Angeklagten zum ersten Mal gesehen, als er sich in dem Hauseingang zu verstecken versuchte?
00:05:21Ich habe ihn rennen sehen.
00:05:22Ihn oder eine Gruppe von Gestalten?
00:05:25Ihn und andere.
00:05:26Aber ins Gesicht gesehen haben Sie ihn nicht?
00:05:28Wenn jemand wegrennt, dreht er einem meist den Rücken zu.
00:05:31Sehr richtig, Herr Polizeiobermeister.
00:05:34Wenn jemand wegrennt, dann dreht er einem meist den Rücken zu.
00:05:39Und dann plötzlich dreht Ihnen jemand nicht den Rücken, sondern das Gesicht zu.
00:05:43Warum?
00:05:45Er wollte sich verstecken.
00:05:47So ist es.
00:05:48Er wollte sich vor einer Horde die Straße herunterrennender Gestalten verstecken, wie Sie es nennen.
00:05:53Beziehungsweise ihnen aus dem Weg gehen, wie ich es nennen möchte.
00:05:57Einfach, um nicht von Ihnen umgerannt zu werden.
00:05:59Er stellte sich in den Hauseingang.
00:06:01Er rannte nicht weg wie die anderen, weil er nichts getan hatte, weil ihm die Sache nichts angeht.
00:06:06Und warum trischt er wie ein Irrer auf einen Polizisten ein, nur weil er nichts getan hat?
00:06:09Nein, er trischt nicht auf einen Polizisten ein.
00:06:12Er hat ja gar keinen Polizisten gesehen.
00:06:14Er hat auch eine Gruppe von Gestalten gesehen, denen er aus dem Weg gehen wollte.
00:06:20Und plötzlich kommt jemand in den Hauseingang und stürzt sich auf ihn.
00:06:24Dieser jemand ist im ersten Moment kein Polizist für ihn.
00:06:28Es ist jemand, der ihn angreift, vor dem er Angst hat, gegen den er sich verzweifelt wehrt, in Notwehr.
00:06:34Das war die Situation des Angeklagten.
00:06:38Und ich kann seine Handlungsweise sehr gut verstehen.
00:06:40Und warum hat er immer wieder gesagt, scheiß Bulle, verdammter scheiß Bulle, während er auf mich eingedroschen hat?
00:06:45Warum hat er das gesagt, wenn er gar nicht wusste, dass ich Polizist bin?
00:06:47Ja, irgendwann, im Verlauf des Kampfes, hat der Angeklagte erkannt, dass es ein Polizist war, der da auf ihn einschlug.
00:06:55Ich auf ihn?
00:06:56Das hoffe ich so sehr, dass ein Polizist sich von einem 18-jährigen Jungen nicht ohne Gegenwehr verprügeln lässt.
00:07:03Und war es nicht auch so, dass nicht nur Sie, sondern auch der Angeklagte sich in jener Nacht ärztlich behandeln lassen musste?
00:07:11Ja, Sie schlugen auf ihn ein. Und er auf Sie. Und dabei erkannte er, dass Sie ein Polizist waren.
00:07:20Und das machte ihn nur noch wütender, dass da ein Polizist auf einen ahnungslosen Passanten einschlug.
00:07:26Und er beschimpfte diesen Polizisten in seiner Wut. Das bestreiten wir ja gar nicht.
00:07:31Und dass er noch im Wagen und auf der Wache nach uns tat, das bestreiten Sie hoffentlich auch nicht.
00:07:34Nun, dass der Angeklagte, nachdem er von zwei Polizisten zusammengeschlagen worden war, unter Schock Ausbrüche von Trotz und hilfloser Wut hatte, das ist richtig.
00:07:47Ich habe keine weiteren Fragen an den Zeugen.
00:07:49Machen Sie Auslagen geltend?
00:07:51Nein.
00:07:53Dann können Sie gehen oder der Verhandlung weiter beiwohnen, wie Sie wünschen.
00:07:56Ich möchte gerne dem Angeklagten noch ein paar Fragen stellen, nachdem die Verteidigung hier plötzlich einen völlig neuen Sachverhalt geschildert hat.
00:08:14Einländer.
00:08:15Bitte sehr.
00:08:16Also, Herr Staatsanwalt.
00:08:17Das klingt alles so schön und einfach, was Ihr Verteidiger da gesagt hat.
00:08:24Ein unschuldiger junger Mann, nachts auf dem Nachhauseweg, der sich plötzlich in einer Situation sieht, in der er durchdreht.
00:08:31Das klingt so simpel, dass ich mich frage, warum Sie uns das nicht schon früher erzählt haben.
00:08:38Ich frage genauer.
00:08:40Warum haben Sie, auch wohin bei Ihrer Vernehmung, keinen Ton davon gesagt?
00:08:47Warum musste Ihr Verteidiger uns diesen Sachverhalt schildern?
00:08:52Würden Sie jetzt bitte antworten?
00:08:57Sie sind in der Nacht nach Ihrer Festnahme verhört worden.
00:09:00Ihre einzige Antwort war in Beschimpfung.
00:09:03Sie sind vom Ermittlungsrichter verhört worden.
00:09:05Sie haben geschwiegen.
00:09:06Ich habe Sie vorhin befragt.
00:09:08Sie haben kaum den Mund aufgemacht.
00:09:09Warum nicht?
00:09:11Wenn alles so einfach war.
00:09:13Es ist das Recht des Angeklagten zu schweigen.
00:09:15Es ist auch sein Recht, sich nicht so klar ausdrücken zu können wie sein Verteidiger.
00:09:20Und es ist das Recht der Verteidigung, Ihre Argumente dann vorzubringen, wenn sie es für geeignet hält.
00:09:26Und das war nun mal jener Moment, in dem der Herr Polizeiobermeister Matula hier auftauchte
00:09:32und mit der gottgegebenen Gewissheit des Beamten etwas als Tatsache darstellte,
00:09:37was lediglich sein subjektiver Eindruck war.
00:09:39Jawohl, wir haben absichtlich geschwiegen, bis wir am geeigneten Beispiel demonstrieren konnten,
00:09:47dass manche Leute in Uniform immer noch glauben, dass jemand dadurch, dass sie ihn beschuldigen, auch schon schuldig ist.
00:09:53Das ist eine Defamierung der Polizei, gegen die ich schärfstens politizieren muss.
00:09:56Nicht der Polizei, Herr Staatsanwalt!
00:09:57Das habe ich nicht gesagt, sondern eines Polizisten. Das habe ich gesagt. Und dazu stehe ich.
00:10:06Es ist jetzt kurz vor eins. Ich hoffe, die Mittagspause wird zur Beruhigung der Gemüter beitragen.
00:10:11Einen Kaffee, bitte.
00:10:18Bitteschön.
00:10:18Danke.
00:10:25Herr Dr. Renz, also ich bin ja so froh, dass Sie den Fall doch noch übernommen haben.
00:10:30Sie waren toll. Sie waren wirklich ganz toll.
00:10:33Nun warten Sie doch erst mal das Urteil ab, Frau den Schneider.
00:10:35Ach, Sie schaffen das schon.
00:10:36Ja.
00:10:37Da bin ich ganz sicher.
00:10:38So.
00:10:41Im Namen des Volkes.
00:10:46Der Angeklagte ist schuldig eines Vergehens des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit einem Vergehen der Körperverletzung.
00:10:56Er wird deswegen zu einer Jugendstrafe von sechs Monaten Freiheitsentzug verurteilt.
00:11:01Der Angeklagte hat die Kosten des Verfahrens einschließlich seiner notwendigen Auslagen zu tragen.
00:11:06Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit beträgt zwei Jahre.
00:11:11Das Urteil begründet sich wie folgt.
00:11:18Musik
00:11:22Ja?
00:11:53Ja.
00:11:56Something inside me knows
00:12:04That I don't need no other lover
00:12:11Something in his style that shows me
00:12:17And I don't want to leave it now
00:12:21No, I leave it now
00:12:26Bum, bum, bum, bum, bum, bum
00:12:31You're asking me when my love grows
00:12:37Gotta tell you I don't know
00:12:41I don't know
00:12:45Gehst du Samstag zur Eintracht?
00:12:51Das weiß ich noch nicht
00:12:52Oh, ganz schön flech, rechts überholen, ne?
00:13:03Frank, 338, für Frank kommen
00:13:05Hier, Frank, 338, bitte kommen
00:13:10Standort?
00:13:13Kaiserstraße, ungefähr Mitte
00:13:14Fahren Sie Humboldt-Base 25, vierter Stock
00:13:19Nächtliche Oberstörung
00:13:21Beschwert hat sich ein Herr Winkler, vierter Stock
00:13:26Verstanden
00:13:28Ende mit Frank, 338
00:13:31Ende mit Frank
00:13:34Wir sind auf eine Party eingeladen
00:13:38Sollen wir die mitnehmen?
00:13:39Komm, lass den Quatsch
00:13:40Guten Abend
00:13:54Guten Abend
00:14:08Entschuldigen Sie bitte
00:14:10Aber wir haben eine Beschwerde wegen nächtlicher Ruhestörung
00:14:13Haben Sie eine Feier oder sowas?
00:14:16Ja, ich hab die Bude voll
00:14:17Wollen Sie nicht reinkommen?
00:14:21So, bitteschön
00:14:22Hier sind meine Freunde
00:14:23Wir haben gesungen, getanzt, unheimlich einen drauf gemacht
00:14:25Müssen Sie uns jetzt verhaften?
00:14:29Der Mieter über Ihnen behauptet, Sie hätten überlaut Musik gespielt
00:14:31Ich hab in der Lautstärke Musik gespielt, die Sie jetzt hören
00:14:34Das werde ich auch weiterhin tun
00:14:35Wenn es verboten ist, können Sie Anzeige erstatten
00:14:37Warum sind Sie eigentlich so aggressiv?
00:14:40Weil der Mieter über mir ein geiler alter Querulant ist, der über alles meckert
00:14:44Und der sich bei jeder Gelegenheit an mich randrängelt, indem ich die Meinung gesagt habe
00:14:47Und der mich seitdem schikaniert
00:14:48Deswegen bin ich aggressiv
00:14:50Ja, deswegen brauchst du da nicht auf mich loszugehen
00:14:52Ja, Entschuldigung
00:14:54Tja, und was die Musik betrifft
00:14:57Ich finde nicht, dass die zu laut ist
00:14:59Was meinst du?
00:15:01Wenn ich Musik höre, geht es laut dazu
00:15:03Tja, das wär's schon
00:15:05Aber sagen Sie, wie heißt die Sängerin, die da singt?
00:15:11Also, was ist denn nun?
00:15:13Sind Sie fähig, diese, diese widerliche Musik da abzustellen oder nicht?
00:15:16Nur regen Sie sich doch erst mal ab
00:15:17Und ob die Musik widerlich ist, ist doch eine Geschmacksfrage, oder?
00:15:20Ich will schlafen
00:15:21Das ist mein gutes Recht
00:15:23Klar, das kann ich ja gut verstehen
00:15:24Wahrscheinlich am liebsten hier
00:15:26Also, das ist doch wohl das Letzte
00:15:28Ich hab genau gehört, was Sie da eben gesagt haben
00:15:31Das ist eine Unverschämtheit, das lasse ich mir nicht gefallen
00:15:33Sehen Sie das doch mal etwas lockerer
00:15:35Ich werde mich beschweren
00:15:37Ich verlange Ihren Namen
00:15:39Polizeiobermeister Matula, viertes Polizeirevier
00:15:43Sonst noch was?
00:15:51Tja, vielen Dank
00:15:52Sie haben ja immer noch nicht gesagt, wie die Sängerin heißt
00:15:55Ich hab in angemessener Lautstärke Musik gehört und darum ging's doch, oder?
00:15:59Auf Wiedersehen
00:16:00Auf Wiedersehen
00:16:01Seltsames Mädchen
00:16:19Warum? Weil sie nicht auf dich abgefahren ist?
00:16:21Kann ja mal vorkommen
00:16:22Mal ist gut
00:16:23Sie hat was
00:16:24Irgendwas Besonderes
00:16:27Ja, sie ist verdammt aggressiv
00:16:28Kennst du die Platte, die sie gespielt hat?
00:16:33Keine Ahnung
00:16:34No, Einwohnermelderamt
00:16:38No, hier Polizeirevier 4
00:16:43Polizeiwache, capisco?
00:16:46No, parle espanol
00:16:48Hier nix Dolmetscher
00:16:49Hier nix Dolmetscher
00:16:49Hier tut Telefonare
00:16:51Einwohnermelderamt
00:16:53No, momento
00:16:55Momento
00:16:56Gleich
00:16:57Aber was macht dieser Mann?
00:16:59Der stellt mir nach
00:17:00Der verfolgt mich
00:17:02Der verfolgt mich
00:17:02Verstehen Sie?
00:17:04Ja, wie sieht er denn aus?
00:17:07Ganz normal eigentlich
00:17:08Wissen Sie, ich kann machen, was ich will
00:17:11Einkaufen, spazieren
00:17:12Jemanden besuchen
00:17:14Immer taucht er irgendwo auf
00:17:16Ja, aber
00:17:17Tut er irgendwas?
00:17:20Nein, er läuft mir nach
00:17:21Ja, und sonst nichts?
00:17:24Ich meine, belästigt er Sie
00:17:25Nein, das ist es ja
00:17:27Das ist es ja
00:17:29Ich meine, ich fühle mich bedroht und
00:17:34Und nichts passiert
00:17:35Ich bin schon ganz mit den Nerven runter
00:17:39Ja, aber was sollen wir tun?
00:17:42Das weiß ich doch nicht
00:17:43Aber er kann mir doch nicht einfach Angst machen
00:17:46Dazu hat er doch nicht das Recht
00:17:48Nein, natürlich nicht
00:17:50Aber wir haben auch nicht das Recht
00:17:52Einen Mann zu belangen
00:17:53Der, wie Sie sagen, nichts tut
00:17:55Na ja, dann bin ich am besten
00:17:57Guten Tag
00:18:00Das ist aber eine angenehme Überraschung
00:18:02Also für mich nicht
00:18:02Nein?
00:18:03Nee, mein Auto ist weg
00:18:04Was war es denn für ein Auto?
00:18:06VW Käfer, FIU 785
00:18:09Babel?
00:18:10Weiß
00:18:10Ja, was ist denn daran so komisch?
00:18:14Wo war es denn zuletzt gefragt?
00:18:15In der Kölner Straße
00:18:16Schräg gegenüber von dem großen Teppichgeschäft?
00:18:19Ja
00:18:20Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie
00:18:24Oh Mann, mein Auto ist geklaut und Sie machen hier Witze
00:18:27Welche wollen Sie zuerst hören?
00:18:29Die gute oder die schlechte?
00:18:33Die gute
00:18:33Ihr Auto ist gar nicht gestohlen
00:18:36Sondern?
00:18:37Jetzt kommt die schlechte
00:18:39Der Wagen war in der Feuerwehranfahrtzone geparkt
00:18:43Und wir haben ihn abschleppen lassen
00:18:44Wer ist wir?
00:18:46Wir
00:18:46Die für das Revier zuständige Polizei
00:18:49Ja und wo steht es jetzt?
00:18:51In der Kraftfahrzeugverwahrstelle
00:18:53In der Fähigaufsstraße
00:18:54Ach, oje
00:18:55Ich brauche den Wagen heute
00:18:57Wie kriege ich ihn denn wieder?
00:18:58Sie müssen die Abschleppgebühr bezahlen
00:19:00Wahrscheinlich kriegen Sie auch noch ein Bußgeldbescheid
00:19:02Ach, du Scheiße
00:19:05Na ja
00:19:08Wie kommen Sie denn da hin?
00:19:11Na, Bus, Taxi irgendwie
00:19:12Die machen hier eine Viertelstunde zu
00:19:14Wenn Sie drei Minuten warten
00:19:16Ich habe jetzt Dienstschluss
00:19:17Und ich wohne ganz in der Nähe
00:19:18Zwei Minuten
00:19:22Na, okay
00:19:24Ich fahr draußen
00:19:26Sag mal, seit wann wohnst du in der Nähe von der Birchowstraße?
00:19:33Na, schon immer
00:19:33Du wohnst glatt 15 Kilometer entfernt
00:19:35Ist doch nah
00:19:36Stell dir mal vor, ich wohne am Flughafen
00:19:38Willst du der Puppe den Wagen rausmogeln?
00:19:40Rausmogeln?
00:19:41Ich will da nichts rausmogeln
00:19:42Ganz im Gegenteil
00:19:43Irgendwann handelt er sich Ärger ein
00:19:47Betten?
00:19:48Er hat halt eine andere Dienstauffassung
00:19:50Du musst es nicht so eng sehen
00:19:52Was kann ich für Sie tun?
00:19:53Ich würde gerne eine Suchmellung aufgeben
00:19:54Einigen haben es mir meinen
00:19:56Dackel-Dackel-Augen
00:19:58Dackel?
00:19:58Das ist Sherry
00:19:59Ja, Sherry
00:20:00Ja
00:20:01Dackel
00:20:02Dackel
00:20:03Ja
00:20:03Welche Farbe?
00:20:06Braun
00:20:06Braun
00:20:07Langhaar, kurzer
00:20:09Langhaarig
00:20:10Langhaar
00:20:10Und wo ist er hinweggelaufen?
00:20:13Im Garten
00:20:14Im Garten?
00:20:16Ja
00:20:17Seit zwei Tagen
00:20:19Seit zwei Tagen ist er schon weg?
00:20:21Ja
00:20:21Hey!
00:20:33Was ist denn jetzt los?
00:20:38Was denn, Georg, willst du schon dicht machen?
00:20:39Schon, es ist sieben nach sechs
00:20:40Jetzt ist Feierabend
00:20:41Was?
00:20:43So, und jetzt ist es genau
00:20:45Fünf Minuten vor sechs
00:20:47Und meine Uhr geht richtig?
00:20:49Du, ich hab schon alles weggeschlossen
00:20:50Mensch, nicht meinetwegen
00:20:51Dann wenigstens der jungen Dame zuliebe
00:20:53Die kann nämlich gar nicht dafür
00:20:54Dass ihr Wagen abgeschleppt worden ist
00:20:55Ja, warum habt ihr ihn dann abschleppen lassen?
00:20:57Ah, da waren mal wieder
00:20:58So ein paar Übereifrige zugange
00:20:59Du kennst die Sorte doch
00:21:00Ich hab nur schnell was eingekauft
00:21:02Nicht mal eine Viertelstunde
00:21:03Ja, komm, stell dich nicht so an
00:21:05Weißer VW-Käfer
00:21:06Kennzeichen?
00:21:07F EU 785
00:21:09Ja, immer die Ausnahmen nach Feierabend
00:21:11Sehen Sie?
00:21:18Manchmal geht's auch bei der Polizei
00:21:20Menschlich und locker zu
00:21:21Dafür wollen Sie jetzt wohl noch einen Orden haben, was?
00:21:24Nein
00:21:24Aber vielleicht gehen Sie mit mir ein Bier trinken
00:21:27Oder ein Café
00:21:29Tut mir leid, ich hab keine Zeit
00:21:31Ich hab ne Verabredung
00:21:33Deswegen brauch ich ja den Wagen
00:21:34Hey, Moment, ich brauch noch ne Unterschrift
00:21:36Ach so
00:21:37So, bitte da
00:21:38Vielen herzlichen Dank
00:21:46Nichts zu danken
00:21:47Na, das hat heute wohl nicht ganz geklappt mit dem Abschleppen, was?
00:21:58Hallo, was machen Sie denn hier?
00:22:13Sie abholen
00:22:14Ja, aber woher wissen Sie denn, dass ich hier arbeite?
00:22:17Oh, so was rief man raus
00:22:19Ich hab die Essen
00:22:21Ich würde gern mit Ihnen essen gehen, falls Sie nicht heute schon wieder was vorhaben
00:22:26Da steht mein Auto
00:22:29Also gut
00:22:51Warum sind Sie Polizist geworden?
00:22:57Warum wird man Polizist?
00:23:00Warum sind Sie Fremdsprachensekretärin geworden?
00:23:03Weil ich hoffte, da mit ins Ausland zu kommen, was von der Welt zu sehen
00:23:06Und?
00:23:09Ich war ein halbes Jahr in Brüssel
00:23:11Warum sind Sie zurückgekommen?
00:23:19Ich hab mich einsam gefühlt
00:23:20Ich mach nicht leicht Kontakte
00:23:27Und Sie?
00:23:33Haben Sie viele Freunde?
00:23:39Eigentlich nicht
00:23:40Mit meinem Kollegen bin ich nie richtig warm geworden
00:23:45Und für die anderen ist man eben immer Polizist
00:23:49Ein Bulle
00:23:50Ist es so?
00:23:52Naja
00:23:53Wahrscheinlich kriegt jeder ein schlechtes Gewissen, wenn wir kommen
00:23:56Die sehen immer nur die Uniform
00:23:58Das kann ich auch verstehen
00:24:01Ich meine
00:24:02Manchmal denke ich, ich hätte nur Glück gehabt, dass ich nicht auf der anderen Seite bin
00:24:06Verstehst du?
00:24:07Ja
00:24:08Ich rede zu viel
00:24:13Ich glaube, ich habe schon klein im Tee
00:24:17Ich auch
00:24:20Ist das schlimm?
00:24:25Komisch, heute Abend fühle ich mich ganz anders
00:24:26Ich meine ja nicht als Polizist
00:24:29Ich mach mich nicht so ein bisschen
00:24:30Ich mach mich ganz ähnlich
00:24:32Ich mach mich ganz anders
00:24:33Ich schaffe mich ganz anders
00:24:34Das ist so ein bisschen
00:24:35Ich schaffe mich ganz anders
00:24:36Ich mach mich ganz anders
00:24:36Ich mach mich besser
00:24:37Ich mach mich mismas
00:24:38Wir machen dir das
00:24:39Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:09ZDF, 2020
00:25:39ZDF, 2020
00:25:41ZDF, 2020
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00:26:33ZDF, 2020
00:26:35ZDF, 2020
00:26:37Sie sind alle sehr ernst.
00:26:42Du lächelst sie an, aber sie lächeln nicht zurück.
00:26:47Es ist noch kalt.
00:26:50Aber du spürst, dass der Tag sehr heiß wird.
00:26:54Warst du mal da?
00:26:59Nö, ich wollte oft, aber...
00:27:02Aber?
00:27:07Alleinreisen ist nicht schön.
00:27:14Und...
00:27:16Es war halt nie der Richtige.
00:27:32Soll ich schlafen?
00:27:34Ja, was ist denn?
00:27:35Du, ich treffe mich mit dem Elfen, mit dem Rolf und den Harten.
00:27:37Wir wollen ein Trinken gehen.
00:27:38Und heute Nachmittag wollen wir doch ins Wahlstadion.
00:27:41Ja, und?
00:27:42Du kannst mir ein bisschen Geld pumpen.
00:27:43Ach, schon wieder.
00:27:44Ja, ich weiß. Am Mittwoch kriege ich auch wieder Geld.
00:27:46Dann kann ich auch noch ein Rest zurückzahlen.
00:27:47Ja, ja.
00:27:48Ich kann da...
00:27:49Ich kann da...
00:27:50Ich kann da...
00:27:51Ich kann da...
00:27:52Tschüss...
00:27:54Ich kann da...
00:27:55Was hat Paul Schneider mit dir zu tun?
00:28:25Er ist mein Bruder.
00:28:32Paul war erst acht Jahre alt, als unsere Eltern ums Leben gekommen sind.
00:28:35Und seitdem kümmere ich mich um ihn.
00:28:37Was wollt ihr von mir?
00:28:38Was sollen wir denn von dir wollen?
00:28:42Wir haben uns kennengelernt und du hast mir gefallen und ich habe vergessen, dass du ein Polizist bist.
00:28:46Soll ich in der Berufungsverhandlung meine Aussage zurücknehmen?
00:28:50Aber kapierst du überhaupt nichts? Hau ab! Raus!
00:28:53Hau!
00:28:55Warum bist du ein Polizist?
00:28:59Na, Homa.
00:28:59Ich habe drei Bier und drei Schnaps getrunken. Okay.
00:29:22Aber davon bin ich lange nicht besoffen. Ich kann zehn Bier und zehn Kurze trinken und bin ich besoffen.
00:29:28Ich habe auch niemanden belästigt. Das ist einfach nicht wahr.
00:29:33Können wir jetzt Ihre Personalien haben oder nicht?
00:29:35Tag, Matula.
00:29:36Ich habe keinen Auspass dabei.
00:29:37Sie hatten etwas früher Dienstschluss. Donnerstag, ne?
00:29:42Also, wie heißen Sie?
00:29:43Wieso?
00:29:44Ja, Sie hatten Dienst bis sechs. Als ich Sie viertel vor sechs anricht, waren Sie schon weg.
00:29:49Was war da los?
00:29:50Es war ja Sie, was los war, dass Sie früher gegangen sind.
00:29:53Eine Bekannte hat mich abgeholt. Sie war ein bisschen früh dran und da wollte ich Sie nicht warten lassen.
00:29:57Tut mir leid.
00:29:58Eine Bekannte.
00:30:00Weshalb wollten Sie mich denn sprechen?
00:30:02Weil Runert und Wesseli krank sind und ich Sie auf der Bereitschaftsliste haben wollte.
00:30:08Tut mir leid.
00:30:09Ich habe auch Freitagnacht ein paar Mal versucht, Sie anzurufen, aber Sie waren offenbar außer Haus.
00:30:16Naja, ich weiß, ich weiß die Bekannte. Ich habe ja auch gar nichts dagegen, dass Sie eine Bekannte und so weiter und so fort.
00:30:20Aber die Kollegen, ich meine Kollegen, die machen sowas bei sich zu Hause. Und wissen Sie warum?
00:30:26Damit Sie zu erreichen sind, wenn Not am Mann ist.
00:30:29Und Freitag und Samstag ist meistens Not am Mann.
00:30:33Die Kollegen, die wissen sowas.
00:30:35Es war eine Premiere. Da lassen sich diese Sachen nicht immer so einrichten.
00:30:41Eine Premiere war es.
00:30:43Wissen Sie, was es für mich ist?
00:30:45Eine Unkollegialität und sonst gar nichts.
00:30:49Und überhaupt, Ihre ganze Dienstauffassung gefällt mir nicht.
00:30:57Arschgeige.
00:31:05Ist Ihre Schwester da?
00:31:19Ich kaufe gerade einen.
00:31:20Muss aber jeden Moment zurück sein.
00:31:22Kommen Sie rein.
00:31:23Was zu trinken?
00:31:35Bitte.
00:31:37Bier?
00:31:38Ja.
00:31:39Sie hat bloß Wein da.
00:31:41Egal.
00:31:42Egal.
00:31:53Vergiss noch mal den ganzen Scheiß.
00:31:59Du hast deinen Job gemacht.
00:32:00Vergiss es.
00:32:06Die Laura hat mir erzählt, dass du gar nicht so bist.
00:32:09Nicht wie?
00:32:10Jetzt fang ich schon wieder damit an.
00:32:12War das letzte Mal.
00:32:13Ehrenwort.
00:32:15Die Laura ist echt spitze, ne?
00:32:18Ich weiß.
00:32:19Du kennst es nicht so gut wie ich.
00:32:22Manchmal bin ich bei einer Sau, dass er meine Schwester ist.
00:32:31Hallo Schwesterherz.
00:32:33Hallo.
00:32:49Willst du fahren?
00:32:56Willst du fahren?
00:32:56Bist du fahren?
00:33:07Die Frau ist nicht so gut wie ich.
00:33:09Wer hat einen Hund oder so in der Zwischenbergrechte rausgelegt.
00:33:12Leidur, wenn es sommer ist, Все sind nicht so gut.
00:33:18Nehren, dass es dich nicht so gut wie ich.
00:33:20There's no such thing as Dr. Seuss, Disneyland and Mother Goose, ain't no nursery rhyme.
00:33:29No, I didn't make a little green apple, so it don't rain in Indianapolis in the summertime.
00:33:39And when my soul is feeling low, I think about the space I glow to ease my mind.
00:33:47Schalte mal hoch.
00:33:50Das ist was anderes als in meiner Kiste.
00:34:13Oh Mensch, ich hab schon richtig Hunger.
00:34:15Das war auch ganz schön.
00:34:17And ask if he can get away and meet me for a bite to eat.
00:34:24I know he drops everything he's doing, hurries down to meet me, and I'm always late.
00:34:35But he's there waiting patiently, and smiles when he first sees me, cause he's made that way.
00:34:46So, wie geht es vor?
00:34:47Er weiß die in der Woche
00:35:12Wie oft habt ihr Judo in der Woche?
00:35:14Auf der Polizeischule zweimal.
00:35:16Jetzt ist es freiwillig.
00:35:18Ich bin selten hin.
00:35:20Kannst mich nicht mal mitnehmen?
00:35:22Komm, wir machen es noch mal.
00:35:24Nein, nein, jetzt gucken wir erst mal, was Laura zu essen hat
00:35:26und dann machen wir noch eine Runde.
00:35:28Was macht ihr denn hier?
00:35:30Hast du dir wehgetan?
00:35:32Ist nicht passiert.
00:35:34Dann lass uns erst mal was essen.
00:35:36Als erstes möchte ich ein Gläschen beinehmen.
00:35:42Ja, danke.
00:36:02So, und was möchtet ihr zu essen?
00:36:04Völlig ein Stück Brot da.
00:36:07Hast du schon keine Ungeklagel?
00:36:19Nimm mir auch.
00:36:27Du, sag mal, was ist eigentlich das Spannendste an eurem Dienst?
00:36:30Ich glaub, da machst du dir falsche Vorstellungen.
00:36:34Nee, hast du schon mal eine richtige Schießerei gehabt?
00:36:38Nö.
00:36:39Einmal ist jemand mit dem Auto auf mich losgefahren.
00:36:42Volle Pulle, direkt auf mich zu.
00:36:44Ich bin weggesprungen.
00:36:46Aber da fehlen wirklich nur noch Zentimeter.
00:36:52Ja, und einmal ist einer mit dem Messer auf mich losgegangen.
00:36:56Auch da muss ich natürlich ein bisschen massiver werden, ne?
00:36:59Nee, hat schon mal jemand auf dich geschossen?
00:37:01Nein, die meisten Sachen, die passieren, abgesehen von den Verkehrssachen.
00:37:05Das sind Diebstähle.
00:37:07Und die beschießen nicht.
00:37:08Die rennen, wenn die Polizei kommt.
00:37:11Die kommen meistens zu spät oder gar nicht.
00:37:13Ja, ihr müsst eben früher aufstehen.
00:37:15Weißt du, die Leute, die sichern ihren Kram nicht, die versichern ihn, ne?
00:37:20Ich meine nicht so sehr Privatleute, sondern Firmen, Konzerne.
00:37:26Zum Beispiel das WKG-Gelände.
00:37:29Da bin ich auch schon vorbeigefahren.
00:37:30Da liegen Waren für Hunderttausende.
00:37:33Ungesichert.
00:37:34Kein Werkschutz, kein Sicherheitssystem, nichts.
00:37:40Aber alles versichern, ne?
00:37:42Und dann ist es ja egal.
00:37:43Und wenn dann was passiert, dann sind wir, die Polizei, dämlich, unfähig, blöd und so weiter.
00:37:51Es gibt einfach zu viel Geld in diesem Land.
00:38:02Wo willst du denn hin?
00:38:03Na, ich lass euch alleine.
00:38:04Ach, sei doch nicht kälter.
00:38:05Ich will mir ein Bier holen.
00:38:06Oh, es ist mir zu kalt hier oben.
00:38:07Du, Josef, hör mir mal zu.
00:38:08Ja.
00:38:09Nein, das ist wichtig.
00:38:10Ja.
00:38:11Ich freu mich ja über Paul und dich, dass ihr euch jetzt vertragt.
00:38:12Aber ich muss dir was erklären.
00:38:13Hm?
00:38:14Paul, Paul ist ein labiler Junge.
00:38:15Er ist vorbestraft wegen Einbruchdiebstahls.
00:38:16Ich weiß.
00:38:17Ja, umso schlimmer das ist.
00:38:18Ich weiß.
00:38:19Ja, umso schlimmer, dass du ihm solche Geschichten erzählst.
00:38:20Was für Geschichten?
00:38:21Na, wie da mit dem WKG.
00:38:22Ach komm, ich wollte...
00:38:23Nein, das ist ernst.
00:38:24Paul ist nicht schlecht.
00:38:25Das hast du ja gesehen.
00:38:26Das hast du ja gesehen.
00:38:27Ja.
00:38:28Ja.
00:38:29Ja.
00:38:30Ich freu mich ja über Paul und dich, dass ihr euch jetzt vertragt.
00:38:32Aber ich muss dir was erklären.
00:38:33Hm?
00:38:34Paul, Paul ist ein labiler Junge.
00:38:35Er ist vorbestraft wegen Einbruchdiebstahls.
00:38:36Ich weiß.
00:38:37Ja, umso schlimmer, dass du ihm solche Geschichten erzählst.
00:38:38Was für Geschichten?
00:38:39Na, wie da mit dem WKG.
00:38:40Ach komm, ich wollte...
00:38:41Nein, das ist ernst.
00:38:42Paul ist nicht schlecht.
00:38:43Das hast du ja gesehen.
00:38:44Aber er hat einen Umgang, der mir nicht gefällt.
00:38:46Ja, auf jeden Fall möchte ich nicht, dass du ihm Geschichten erzählst, die ihn oder
00:38:57nicht ihn, aber seine Kumpels auf dumme Gedanken bringen.
00:39:00Ich wollte doch nur an einem Beispiel erklären.
00:39:02Paul ist mein Kind.
00:39:05Du weißt, wie ich das meine.
00:39:08Ich habe ihn erzogen, als ich selbst noch ein halbes Kind war.
00:39:12Und wenn er wieder was anstellt, dann habe ich versagt.
00:39:15Ich, nicht er.
00:39:16Verstehst du?
00:39:17Das würde ich mir nie verzeihen.
00:39:22Ich kümmere mich um ihn.
00:39:37Sieh mal.
00:39:38Wo?
00:39:39Da.
00:39:40Was ist denn was?
00:39:41Weinbohren.
00:39:42Ach, da guckst du hin.
00:39:43Ich guck dauernd oben auf den Berg und seh nichts.
00:39:47War seh, aber was in der Güte.
00:39:48Ein Häuschen, ja.
00:39:49Hallo.
00:39:50Hallo.
00:39:51Hallo.
00:39:52Hallo.
00:39:53Hallo.
00:39:54Hallo.
00:39:55Hallo.
00:39:56Hier wohnt ihr also?
00:39:57Da hinten.
00:39:58Meine Kiste springt mir hier an.
00:39:59Irgendwas ist mir im Anlass.
00:40:01Lauer sagt, ihr könnt mir helfen.
00:40:02Wie bist du denn hergekommen, wenn deine Kiste nicht anstellt?
00:40:04angeschoben?
00:40:05Guck dir sie mal an.
00:40:06Guck dir sie mal an.
00:40:07Guck dir sie mal an.
00:40:08Guck dir sie mal an.
00:40:09Guck dir sie mal an.
00:40:10Lauer sagt, ihr könnt mir helfen.
00:40:11Wie bist du denn hergekommen, wenn deine Kiste nicht anspringt?
00:40:14Angeschoben?
00:40:15Guck dir sie mal an.
00:40:16Hallo.
00:40:17Hallo.
00:40:18Hallo.
00:40:19Hallo.
00:40:20Guck dir sie mal an.
00:40:21Hallo.
00:40:22Hallo.
00:40:23Hallo.
00:40:24Guck dir sie mal an.
00:40:25Willst du dich machen?
00:40:26Guck dir sie mal an.
00:40:29Guck dir sie mal an.
00:40:32Hallo.
00:40:33Hallo.
00:40:35Oder was?
00:40:36Großartig.
00:40:37Guck dir sie mal an.
00:40:39Komm, da bist du.
00:40:43Hallo. Hallo. Oh, Mann. Da habt ihr ja ein tolles Ding.
00:40:51Da ist noch viel dran zu machen. Wir brauchen noch einen Motor.
00:40:55Was kostet denn der Spaß? Das meiste können wir selber machen.
00:41:00Aber das habt ihr doch nicht alles selbst gemacht. Fast alles.
00:41:05Und ihr wollt wirklich Rennen fahren? Was heißt denn ihr wollt? Wir fahren schon. Crash.
00:41:09Der Crash ist doch scheiße. Formel V und dann Formel 3. Da geht's lang. Was ist denn kaputt?
00:41:15Na, Kabel von meinem Hütschall erwerb. Macht einen 50er.
00:41:19Ach, Lars Rolf. Ist ein Freund von mir.
00:41:21Nix. Wir haben gesagt, alles, was wir nebenbei machen, kommt in die Rennkasse. Ohne Ausnahmen. 50er.
00:41:27Sacken Stundenlohn habt ihr.
00:41:29Tja, wenn ihr von einem Rennmechanie in ein Kabel stecken lässt.
00:41:33Wer von euch fährt denn die Rennen?
00:41:35Der Paul.
00:41:39Guten Tag, Frau Schneider. Bitte, nehmen Sie den Platz.
00:41:47Ich, ähm,
00:41:49ich habe seit einigen Tagen
00:41:51die schriftliche Begründung
00:41:53des Urteils gegen Ihren Bruder.
00:41:55Die Frage ist nun,
00:41:57ob wir Berufung einlegen
00:41:58oder das Urteil annehmen.
00:42:02Ja, ich weiß nicht.
00:42:05Wenn Sie meinen, dass wir eine Chance haben,
00:42:07besser wegzukommen.
00:42:08Tja,
00:42:10die Bewerbung ist eigentlich sehr günstig.
00:42:13Ist praktisch wie ein Freispruch.
00:42:15Wenn,
00:42:15wenn Ihr Bruder sich in den nächsten zwei Jahren
00:42:18nichts zu schulden kommen lässt.
00:42:21Er,
00:42:21er ist leider sehr labil.
00:42:27Ja, aber jetzt weiß er doch,
00:42:28dass er automatisch sechs Monate absitzen muss,
00:42:31wenn auch nur das Gerichtste passiert.
00:42:34Zusätzlich zu der eventuellen neuen Strafe.
00:42:36Das hat er doch verstanden, oder?
00:42:40Ja, sicher.
00:42:43Also,
00:42:44wollen wir in die Berufung gehen
00:42:45oder nicht?
00:42:48Ich kann es wirklich nicht entscheiden.
00:42:50wenn Sie glauben, dass...
00:42:55Wenn die Diensthandlung dieses Polizisten...
00:43:00Matula.
00:43:01Matula.
00:43:02Wenn die Diensthandlung dieses Matula
00:43:04unrechtmäßig war,
00:43:07und das müssten wir beweisen,
00:43:10dann ist auch ein Widerstand
00:43:11gegen diese Unrechtmäßigkeit erlaubt.
00:43:13dieser Matula
00:43:16ist die entscheidende Figur.
00:43:20Ich müsste ihn noch viel härter anfassen,
00:43:22als ich es schon getan habe.
00:43:26Dann hätten wir vielleicht eine Chance.
00:43:33Ich glaube,
00:43:36vielleicht sollten wir das Urteil doch lieber annehmen.
00:43:40Ja.
00:43:48Sag mal,
00:43:49wann bist du eigentlich dem Wunderlich
00:43:51auf den Schlips getreten?
00:43:53Wieso fragst du?
00:43:54Du tust doch nicht so,
00:43:55als ob du das zum ersten Mal hörst.
00:43:56Der kann dich nicht vergnusen.
00:43:57Das ist doch kein Geheimnis.
00:43:59Ich ihn auch nicht.
00:44:02Es gibt eine Menge Leute,
00:44:03die ordentlich zusammenarbeiten,
00:44:04ohne dass sie sich besonders gern haben.
00:44:06Um das ordentlich geht's aber.
00:44:07Wunderlich lässt bei jeder Gelegenheit raus,
00:44:10dass er deine Dienstauffassung
00:44:11unordentlich findet.
00:44:14Dienstauffassung?
00:44:15Schon das Wort kotzt mich an.
00:44:16Rögt dich doch nicht so auf.
00:44:17Ich will mich aber aufregen.
00:44:19Das ist nämlich nicht nur der Wunderlich ist,
00:44:21sondern fast alle von unserem Aufmerksamkeit
00:44:23genauso denken.
00:44:24Und das steht mir bis hier.
00:44:25Frank 224, Märchen und die Brasse.
00:44:30Frank 253, Friedrich Eberdallee.
00:44:34Frank 224 und Frank 253.
00:44:39Fahren Sie WKG-Gelände.
00:44:41Mehr wird verdächtige Personen.
00:44:43Vermutlich Einbruch.
00:44:46Mensch, wir sind doch noch im Einsatz.
00:44:49Wir sind doch weit vom WKG-Gelände.
00:44:51Scheiße, verdammte Scheiße.
00:45:00Was willst du denn?
00:45:02Einbrecher.
00:45:03Du musst doch nicht mehr in Wurzeln gehen.
00:45:06Das war's doch nicht so.
00:45:08Was soll denn das?
00:45:11Pass auf, da ist rot.
00:45:13Ist das ja doch heiß.
00:45:14Das ist ja noch heiß.
00:45:14Das ist ja noch heiß.
00:45:16Das ist ja noch nichts an.
00:45:21Das ist ja noch heiß.
00:45:51Das ist ja noch
00:46:07Der Herr MISH-Gelände.
00:46:08Das ist doch heiß.
00:46:11Matula, geh nicht allein, warte!
00:46:41Paul! Paul, Paul, du bist wahnsinnig, verrückt, du musst hier weg, los rein, ihr Verschritte, sei ruhig!
00:47:11Der Matula, zum Pumpwagen, der Matula, zum Pumpwagen kommen, der Matula, zum Pumpwagen kommen, der Matula!
00:47:41Was ist denn passiert? Geh mal in den Verbandskasten.
00:47:43Ich hatte den einen, ich hatte ihn, aber dann hat er mir den Kopf auf den Wagen geknallt und war weg.
00:47:47Hier kommt keiner raus, alles abgeregelt.
00:47:48Ich sag dir, der ist weg, der ist weg!
00:47:52Bist stolz, was?
00:47:55Kennst du die Typen?
00:47:58Ja, die haben mal meinen Wagen repariert.
00:48:11Wie viele wart ihr?
00:48:21Wer hat die Sache ausgeheckt?
00:48:25Was wolltet ihr denn überhaupt klauen?
00:48:30Hat euch jemand einen Tipp gegeben?
00:48:33Mensch, nun mach endlich den Mund auf, Kerl.
00:48:36Wir können auch anders.
00:48:36Wir kriegen's raus, so und so.
00:48:40Aber wenn du's uns sagst, wird's dir sicher helfen in der Verhandlung.
00:48:52So.
00:48:54Und jetzt noch mal von vorn.
00:48:56Wer waren die anderen?
00:48:58Was für alle?
00:48:58Glaubst du, wir haben Tomaten auf dem Augen?
00:49:01Ihr wart doch mehr als zwei.
00:49:06Rolf und ich, ganz leider niemand.
00:49:08Ich hatte eine andere rumgetrieben, haben keine Ahnung.
00:49:12Ist ja ein schöner Zug von dir, dass du deine Kompels decken willst.
00:49:14Ich bin ganz gerührt.
00:49:15Aber jetzt komm mal mit der Wahrheit rüber.
00:49:18Ehrlich, Mensch.
00:49:19Du komm uns nicht mit ehrlich.
00:49:20Das hören wir nicht so gern von Burschen wie dir.
00:49:23Also, wer war der Dritte?
00:49:26Kann ich sie mal sprechen?
00:49:27Draußen.
00:49:27Da warst du schon mal im Gefängnis, oder?
00:49:39Dann solltest du wissen, dass das Einzige, was dir noch helfen kann, ein Geständnis ist.
00:49:43Also, wer war der Dritte?
00:49:48Der Paul.
00:49:50Paul wer?
00:49:51Paul Schneider.
00:49:52Der Bruder von der Laura.
00:49:57Ich höre, Sie kennen die beiden Burschen.
00:50:06Ja.
00:50:08Das sind Mechaniker in einer Werkstatt, wo ich mal mit meinem Wagen war.
00:50:11Und, äh, den Dritten kennen Sie nicht?
00:50:15Nein.
00:50:17Und Sie haben ihn nicht erkannt, wo Sie doch nahe dran gewesen sein mussten, wenn er Sie hat schlagen können.
00:50:23Wie soll ich ihn erkennen, wenn ich ihn nie gesehen habe?
00:50:26Er war ziemlich klein, hatte helles, längeres Haar.
00:50:29Mehr weiß ich auch nicht.
00:50:32Komische Geschichte.
00:50:32Wieso?
00:50:35Warum sind Sie nicht mit Schreiber zusammengeblieben?
00:50:37Was kann ich dafür, wenn er langsamer ist als ich?
00:50:40Ja, ja, er wird alter Schreiber.
00:50:44Ich will zum Arzt. Kann ich jetzt gehen?
00:50:46Ja.
00:50:47Gehen Sie mal, bevor Sie verbluten.
00:50:48Gehen Sie mal, bevor Sie sich verblieben.
00:51:18Soll ich Dir suchen, helfen?
00:51:21Nee, lass mal, ich find Dir schon.
00:51:22Okay.
00:51:48Ich will nicht.
00:51:49Franzi von 19.
00:52:19Das ist doch Matulach! Was macht der denn hier?
00:52:46Frank für Frank 11. Frank 11 für Frank.
00:52:49Revierleiter Wunderlich, bitte melden.
00:52:51Laura! Laura, sei ganz ruhig jetzt. Lass uns gemeinsam überlegen, was wir jetzt tun können.
00:52:58Ich hab's dir ja gesagt. Es sind dann seine Freunde, die ihn da reinziehen. Ich hab's gewusst.
00:53:03Nein! Laura, du kannst nicht immer andere dafür verantwortlich machen. Seine Freunde oder mich. Paul ist ein erwachsener Mensch.
00:53:11Er ist ein Kind!
00:53:12Nein, er ist verantwortlich für das, was er tut. Als ich bei Ihnen in der Werkstatt war, hat Paul den Ton angegeben, nicht die anderen.
00:53:19Er will Rennfahrer werden. Dafür brauchen sie das Geld. Die anderen sollen nur den Mechaniker spielen.
00:53:24Du bist gegen ihn.
00:53:25Laura, wenn ich gegen ihn wäre, hätte ich ihn dann versteckt.
00:53:29Ja, bist du denn sicher, dass er frei ist?
00:53:35Ja, aber es nützt nichts. Darüber müssen wir uns klar sein. Die anderen werden sagen, wer der Dritte ist. Oder wir kriegen es raus.
00:53:43Ja, wir, wir, wir.
00:53:44Laura! Ich kann doch nicht dafür.
00:54:05Geh mir mal das Foto.
00:54:24Ich glaube, das ist er. Na dann los.
00:54:29Hey, was wollt ihr denn?
00:54:31Den festnehmen.
00:54:33Langsam, langsam. Kollege Matula ist doch schon im Haus.
00:54:36Aber Matula ist alleine.
00:54:38Der braucht keine Hilfe. Auf den können wir uns verlassen.
00:54:44Vielleicht.
00:54:46Vielleicht verraten die beiden Paul ja nicht.
00:54:49Damit darfst du nicht rechnen.
00:54:52Ich mach auf.
00:55:01Leuch.
00:55:02Mama, hast du das gemacht?
00:55:05Ach, lass mich los.
00:55:06Wie soll denn das jetzt weitergehen?
00:55:11Wenn die rauskriegen, dass du schon wieder was angestellt hast.
00:55:13Nun kackt euch mal nicht in die Hosen. Noch haben sie mich ja nicht.
00:55:15Aber sie kriegen dich.
00:55:16Weil ihr so gut seid, hm? Weil man gegen euch nicht ankommt. Aber das werden wir ja noch sehen.
00:55:20Paul, du musst dich stellen.
00:55:21Warum hast du mich denn erst versteckt?
00:55:23Frank für Frank 11.
00:55:27Frank 11 für Frank.
00:55:29Einsatzwagen in die Humboldtstraße 25.
00:55:32Dritter Stock, Schneider.
00:55:34Ende mit Frank.
00:55:35Dann mal los.
00:55:36Hör auf zu trinken.
00:55:46Und was wird denn dafür kriegen?
00:55:51Versuch der Diebstahl.
00:55:52Und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Das darfst du nicht vergessen.
00:55:55Ja, das kommt allerdings noch hinzu.
00:55:57Wieso war der eigentlich sofort da? Du hast doch gesagt, das Gelände ist unbewacht.
00:56:00Verdammt, ich konnte doch nicht ahnen, dass ihr Idioten da einbrecht.
00:56:03Was willst du denn jetzt machen?
00:56:06Gar nichts, ich hau ab.
00:56:07Was heißt es, ich hau ab?
00:56:09Ja, weg ins Ausland. Frankreich, Spanien oder Afrika. Ist doch egal.
00:56:12Also du spinnst doch.
00:56:13Wie viel Geld hast du da?
00:56:17Polizei, aufmachen.
00:56:18Ganz ruhig.
00:56:19Polizei, aufmachen.
00:56:24Edo.
00:56:25Ja, die Tür.
00:56:26Herr Matula.
00:56:27Sie sind voll auf die festgenauern.
00:56:28Halt.
00:56:29Macht keinen Blödsinn.
00:56:33Ich verstehe überhaupt nichts mehr.
00:56:34Was sei passiert?
00:56:35Ich verbiete Ihnen mit dem Festgenommenen zu reden.
00:56:36Herr Matula.
00:56:37Sie sind dringend verdächtig der Strafvereitlung am Amt.
00:56:38Sie werden beschuldigt den Paul Schneider, den Sie im Dienst bei einem Einbruch ertappten.
00:56:41absichtlich laufen gelassen zu haben.
00:56:42Nein, das ist nicht wahr.
00:56:43Was ist dann wahr?
00:56:44Er, der Paul Schneider, den Sie im Dienst bei einem Einbruch ertappten.
00:56:45Absichtlich laufen gelassen zu haben.
00:56:46Nein, das ist nicht wahr.
00:56:47Was ist dann wahr?
00:56:48Was ist dann wahr?
00:56:49Er, der Paul Schneider hat mich.
00:56:50Er ist mir entkommen.
00:56:51Sie haben sich mit ihm geschlagen.
00:56:52Sie haben sich mit ihm geschlagen.
00:56:53Ja.
00:56:54Und haben ihn dabei doch erkannt.
00:56:55Oder nicht?
00:56:56Ja, ich habe ihn erkannt.
00:56:57Ja, ich habe ihn erkannt.
00:56:58Haben ihn aber anschließend mit ihm geschlagen.
00:56:59Sie sind dringend verdächtig der Strafvereitlung am Amt.
00:57:00Sie werden beschuldigt, den Paul Schneider, den Sie im Dienst bei einem Einbruch ertappten,
00:57:07absichtlich laufen gelassen zu haben.
00:57:09Nein, das ist nicht wahr.
00:57:10Was ist dann wahr?
00:57:11Er, der Paul Schneider hat mich.
00:57:14Er ist mir entkommen.
00:57:16Sie haben sich mit ihm geschlagen.
00:57:18Ja.
00:57:19Und haben ihn dabei doch erkannt.
00:57:21Oder nicht?
00:57:22Ja, ich habe ihn erkannt.
00:57:25Haben ihn aber anschließend nicht ihrem Vorgesetzten gemeldet.
00:57:28Und sie hofften, dass die beiden Mittäter ihren Komplizen...
00:57:31Die, kannte er auch.
00:57:32Die beiden Mittäter ihren Komplizen nicht verraten würden.
00:57:35Dann haben sie den Paul Schneider in der Wohnung mit seiner Schwester getroffen.
00:57:39Und mit ihm Fluchtpläne besprochen.
00:57:42Nein.
00:57:43Ich bin mit seiner Schwester verlobt.
00:57:46Ich bin zu ihr gegangen, um mit ihr zu besprechen, was wir jetzt tun sollten.
00:57:51Ihren Bruder betreffend?
00:57:52Ja.
00:57:53Ich wusste nicht, dass er zu seiner Schwester in die Wohnung kommt.
00:57:58Und als er dann kam?
00:58:00Ich versuchte ihn zu überzeugen, dass er sich stellen muss.
00:58:03Ähm.
00:58:04Bitte.
00:58:05Also ich und die Beamten Fischer und Witsch haben gehört, wie Paul Schneider sagte, er wolle fliehen nach Frankreich, Spanien oder Nordafrika.
00:58:15Und wie er von Matula und seiner Schwester Geld verlangte.
00:58:21Stimmt das?
00:58:22Ja.
00:58:23Aber ich hatte die ganze Zeit auf ihn eingeredet, dass er sich stellen muss.
00:58:27Und als er nicht wollte, waren sie bereit, ihn laufen zu lassen, ne?
00:58:29Es geht hier darum, was Herr Matula getan hat, nicht darum, was er getan hätte.
00:58:32Ich sehe, dass der Paul Schneider in Haft bleibt und also keine Möglichkeit der Absprache zwischen den beiden Herren Matula und Schneider besteht.
00:58:43Und auch keine Fluchtgefahr gegeben ist, kein Grund, einen Haftbefehl gegen sie zu erlassen.
00:58:48Sie sind bis auf weiteres frei.
00:58:49Ich möchte Frau Schneider sprechen.
00:59:12Was heißt, sie nimmt keine Privatgespräche entgegen?
00:59:17Sagen Sie ihr bitte, Herr Matula möchte sie sprechen, es ist wichtig.
00:59:20Ehe ich zu der Sache Stellung nehme, erlauben Sie eine Frage.
00:59:32Wieso kommen Sie zu mir?
00:59:34Ich habe Sie vor Gericht ja nicht eben sanft behandelt.
00:59:37Sie haben das Beste für Ihren Mandanten rausgeholt.
00:59:40Und genau so einen Anwalt brauche ich.
00:59:43Aus Ihren Worten, nein mehr aus Ihrem Tonfall, höre ich eine gewisse Verbitterung gegen die Polizei, die sie von ihrem Dienst suspendiert hat, die unabhängig vom Strafverfahren ein Disziplinarverfahren gegen Sie eingeleitet hat.
01:00:03Ich verstehe Ihre Verbitterung durchaus, aber ist es nicht so, dass Sie auch zu mir gekommen sind, weil Sie in mir einen Polizistenfeind vermuten?
01:00:13Nein.
01:00:14Da hätten Sie sich auch getäuscht.
01:00:16Nein, Herr Matula, wie dem auch sei, ich darf Sie nicht verteidigen.
01:00:21Ich bin der Anwalt des in diese Sache verwickelten Paul Schneider und da wäre eine Interessenkoalition nicht zu vermeiden.
01:00:28Aber das Verfahren gegen mich hat doch mit dem von Paul Schneider gar nichts zu tun.
01:00:32Rein formal nicht.
01:00:34Aber Sie werden in beiden Verhandlungen gegen Paul Schneider, das erste Urteil ist ja auch noch nicht rechtskräftig, als Zeuge gehört werden.
01:00:44Und umgekehrt eher in Ihrem Prozess.
01:00:48Nein, ich kann das nicht mit meiner Anwaltspflicht vereinbaren.
01:00:54Aber ich nenne Ihnen gerne einen Kollegen.
01:00:56Aber wenn Sie mich verteidigen würden...
01:00:57Nein, nein, nein.
01:00:58Nein, nein, ich habe Sie schon verstanden, Sie können es nicht tun.
01:01:00Aber rein theoretisch, wie würden Sie die Verteidigung aufziehen?
01:01:05Sie können mir die Beratung auch in Rechnung stellen.
01:01:09Sie müssen damit rechnen, dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Sie erhebt nach § 243 wegen schweren Diebstahls.
01:01:20Falls man Sie als Mithäter ansieht.
01:01:22Oder nach § 258a wegen Strafvereidlung im Amt.
01:01:27Das erste würde das zweite ausschließen.
01:01:30Aber ich halte das zweite, § 258a, für wahrscheinlicher.
01:01:39Lassen wir die Paragraphen. Reden wir davon, wie ich die Sache psychologisch anpacken würde.
01:01:46Ich nehme an, ich habe keine Zeit. Ich komme wieder.
01:01:47So geht das nicht, du musst mit mir reden.
01:01:48Was gibt's da noch zu reden?
01:01:49Bitte, Laura.
01:01:50Laura, ich muss dir sprechen.
01:02:08Ich hab keine Zeit.
01:02:10Du, ich komm wieder.
01:02:11So geht das nicht.
01:02:11Du musst mit mir reden.
01:02:13Was gibt's da noch zu reden?
01:02:14Bitte, Laura.
01:02:16Das hat keinen Sinn.
01:02:17Zehn Minuten, okay?
01:02:20Laura, was ist mit dir?
01:02:33Ich kann nicht, ich will auch nicht mehr.
01:02:34Ich verstehe dich, dass dich das mitgenommen hat.
01:02:37Aber wir zusammen werden damit fertig.
01:02:40Du und ich, klar.
01:02:42Wir gehen jetzt zusammen nach Hause und am besten gleich in die Haier.
01:02:44Das lenkt ab.
01:02:46Wir können doch nicht dafür.
01:02:47Doch.
01:02:47Doch, ich hab ihn aufgezogen und ich hab versagt.
01:02:52Und du hast mir was versprochen und hast es nicht gehalten.
01:02:55Laura, ich hab...
01:02:55Du hast versprochen, ihm zu helfen.
01:02:57Ich kann doch nicht die ganze Zeit auf ihn aufpassen.
01:02:59Nö, du kannst nicht.
01:03:01Du konntest ihm nur den Tipp...
01:03:02Na, das sind doch mit Absicht da reingeritten.
01:03:06Das haben deine lieben Kollegen auch gesagt.
01:03:07Welche Kollegen?
01:03:08Mit denen ich gehört habe.
01:03:10Aber das ist doch Unsinn.
01:03:11Das kannst du doch nicht glauben.
01:03:12Du hast Paul gehasst von Anfang an.
01:03:14Deswegen hast du ihn ja auch zusammengeschlagen auf der Straße.
01:03:16Ohne Grund.
01:03:17Das ist doch absurd.
01:03:18Hast du ihn zusammengeschlagen oder wie?
01:03:19Nein!
01:03:23Das ist eifersüchtig.
01:03:24Das ist es.
01:03:26Paul sollte ins Gefängnis, damit du freie Bahn hast.
01:03:28Aber da hast du dich getäuscht.
01:03:30Laura, komm zu dir.
01:03:32Du weißt, dass du Unsinn redest.
01:03:34Lass mich los.
01:03:35Deine Beziehung zu deinem Bruder.
01:03:42Diese Affenliebe ist nicht normal.
01:03:45Das ist krankhaft.
01:03:45Begreifst du das nicht?
01:03:47Nein.
01:03:52Laura, ich liebe dich.
01:03:54Ich will mit dir leben.
01:03:57Aber ich nicht mit dir.
01:04:02Hier, nichts warmstufen.
01:04:04Zwei Kaffee.
01:04:04Zwei Kaffee, bitte.
01:04:06Laura!
01:04:07Du hast doch gehört hier, nichts warmstufen.
01:04:09Hey, bist du neuerdings alleine?
01:04:35In der Strafsache Makula bitte eintreten.
01:04:54Guten Tag, Herr Dr. Lenz.
01:04:59Guten Tag.
01:05:00Möchten Sie?
01:05:01Nein, danke.
01:05:02Ich hoffe nicht.
01:05:03Sind Sie hier?
01:05:04Ich meine, vertreten Sie Paul Schneider?
01:05:07Nein, heute nicht.
01:05:11Guten Tag.
01:05:14Entschuldigen Sie.
01:05:16Warum sind Sie dann hier?
01:05:17Ich bin Zuschauer.
01:05:18Ich bin Zuschauer.
01:05:18Ich bin ein Teil der Öffentlichkeit.
01:05:20Sonst nichts.
01:05:29Herr Matula, Sie haben keinen Rechtsbeistand.
01:05:33Nein, ich möchte mich selbst verteidigen.
01:05:35Aha.
01:05:35Haben Sie die Anklageschrift verstanden?
01:05:42Ich denke schon.
01:05:43Gut.
01:05:45Ich habe Paul Schneider nicht nur laufen lassen, ich habe ihn auch im Kofferraum eines Autos versteckt.
01:05:49Ich habe das getan, weil ich mit seiner Schwester Laura Schneider befreundet war und weil ich ihr versprochen hatte, mich um ihren kriminell gefährdeten Bruder zu kümmern.
01:06:00Ja, eben, damit er nicht wieder was anstellt.
01:06:03Weil Paul Schneider nämlich keine Eltern hat und weil seine Schwester sich für ihn verantwortlich fühlt, habe ich.
01:06:09Naja, egal.
01:06:10Jedenfalls habe ich ihm dummerweise erzählt, dass das WKG-Gelände schlecht bewacht ist.
01:06:16Und als ich dann hörte, dass Einbrecher auf dem Gelände sind, wusste ich sofort, wer das war.
01:06:21Und ich fühlte mich irgendwie mitschuldig.
01:06:24Später, als Paul dann in die Wohnung seiner Schwester kam, wollte ich, dass er von sich aus zur Polizei geht.
01:06:29Dass er sich stellt.
01:06:32Das habe ich versucht, ihm zu erklären.
01:06:36Was ich getan hätte, wenn meine Kollegen nicht gekommen wären.
01:06:40Ich weiß es nicht.
01:06:46Haben Sie der Laura Schneider nicht wiederholt in ihrer Eigenschaft als Polizist Vorteile verschafft?
01:06:51Nein.
01:06:52Aber Sie haben sich doch, als eine Beschwerde gegen Frau Schneider wegen nächtlicher Ruhestörung vorlag, höchst unkorrekt verhalten.
01:07:00Nein, das stimmt nicht.
01:07:01Wir hören dazu später einen Zeugen.
01:07:04Waren Sie mit Laura Schneider auf der Kraftfahrzeugverwahrstelle
01:07:07und haben dort den Beamten Schulz überredet, das Fahrzeug außerhalb der Dienstzeit freizugeben?
01:07:14Ja.
01:07:15Haben Sie, und darauf will ich hinaus, und ich spreche das auch aus,
01:07:20sich durch Begünstigung im Dienst den Intimverkehr mit Laura Schneider erkauft?
01:07:25Ich hoffe nicht.
01:07:30Keine weiteren Fragen im Moment.
01:07:33Wer hat die ganze Geschichte ausgehebt?
01:07:36Na er.
01:07:37Er hat mich, also uns, angestiftet.
01:07:40Er hat gesagt, geh zum WKG-Geländer.
01:07:42Wir können dein Ding drehen.
01:07:4430 Prozent für ihn und den Rest für uns.
01:07:46Jawohl, der Matula hat die Idee gehabt.
01:07:51Und als die Sache dann schief lief, da hat er auf einmal wieder einen Bullen gespielt.
01:07:55Wollte mit uns nichts mehr zu tun haben.
01:07:57So war das.
01:07:59Und dann bei meiner Schwester, da hat er gesagt, hau ab.
01:08:01Hat mir sogar noch Geld angeboten.
01:08:05Wie er sich an meine Schwester rangemacht hat, das war auch ganz mies.
01:08:08Genau wie der Herr Staatsanwalt erklärt hat.
01:08:11Er hat ausgenutzt, dass er bei der Polizei ist.
01:08:12Und meine Schwester, die ist gutmütig.
01:08:15Die hat sich davon einwickeln lassen.
01:08:31Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil.
01:08:36Der angeklagte Hermann Josef Matula ist schuldig eines Vergehens der Strafvereidlung im Amt.
01:08:42Er wird hier wegen zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 60 D-Mark verurteilt.
01:08:55Das Urteil begründet sich wie folgt.
01:08:59Der Angeklagte war nicht nur in vollem Umfang geständig,
01:09:03sondern hat uns auch die Beweggründe seines Handelns dargelegt.
01:09:06Und diese Beweggründe erscheinen dem Gericht geeignet, die Handlungsweise des Angeklagten zu verstehen,
01:09:14wenn auch nicht zu entschuldigen.
01:09:17Die Aussage des Zeugen Paul Schneider hingegen erscheint dem Gericht unglaubwürdig und diktiert von Hass und Eifersucht.
01:09:26Des Ungeachtet hat sich der Angeklagte des Vergehens der Strafvereidlung im Amt schuldig gemacht.
01:09:32Er war im Polizeieinsatz, hatte einen Einbrecher, den er kannte, auf frischer Tat gestellt
01:09:38und hat diesem dann zur Flucht verholfen.
01:09:42Ein solches Verhalten eines Polizeibeamten kann nicht ungeahndet bleiben.
01:09:47Alle Achtung! Das haben Sie gut gemacht.
01:10:10Weniger konnten Sie kaum kriegen.
01:10:12Ich weiß.
01:10:12Wissen Sie was?
01:10:25Jetzt gehen wir ein Bier trinken.
01:10:34Und jetzt kommt noch das Disziplinarverfahren.
01:10:36Das kommt nicht.
01:10:40Wieso?
01:10:41Ich schmeiß den Krempel hin.
01:10:43Haben Sie sich das gut überlegt?
01:10:45Ich habe meine Kollegen nicht mehr so richtig lieb. Können Sie das verstehen?
01:10:49Und dann? Wovon wollen Sie leben?
01:10:53Taxifahrer, Rausschmeißer, was man so gelernt hat.
01:10:56Die Frau eben.
01:11:14Wie würden Sie sich beschreiben?
01:11:17Wozu?
01:11:18Ein Spiel.
01:11:211,70.
01:11:22Dunkelblond.
01:11:24Glattes Haar.
01:11:26Tauer Ledermantel.
01:11:26Mit Pelz gefüttert.
01:11:28Ehering.
01:11:30Trinkt Bier und Korn.
01:11:32Geht bewusst zielstrebig.
01:11:34Etwas unsicher.
01:11:35Weiter.
01:11:38Lebt in Scheidung.
01:11:39Hartgraf mit Ihrem Liebhaber.
01:11:41Geht jetzt weiter streiten.
01:11:42Anschließend Versöhnung im Bett.
01:11:43Falsch.
01:11:44Glücklich verheiratet.
01:11:46Mutter von drei Kindern.
01:11:47Kommt gerade vom Klassenlehrer, der ihr gesagt hat, eins der Kinder bleibt sitzen.
01:11:51Weiß nicht, wie es ihr Mann beibringen soll.
01:11:53Und hat sich Mut angetrunken.
01:11:56Wirklich?
01:11:57Wer hat recht?
01:11:59Müsst du mal rausfinden.
01:12:00Genau.
01:12:02Genau dafür brauche ich manchmal jemanden.
01:12:04Eine Art Privatdetektiv.
01:12:08Gibt es davon nicht schon genug?
01:12:09Gute nicht.
01:12:11Wie wird mal sowas?
01:12:13Sie gehen zum Gewerbeamt, zahlen ein paar Mark und kriegen Ihren Gewerbeschein.
01:12:17So wird man das.
01:12:19Ich weiß nicht, ob man davon leben kann, aber das käme auf einen Versuch an.
01:12:23Wieder Schnüffeln.
01:12:25Nichtschnüffeln.
01:12:27Recherchieren.
01:12:29Sie haben recht.
01:12:30Mit einem Fremdwort klingt alles gleich viel feiner.
01:12:35Ich denke drüber nach.
01:12:41Noch zwei Bier.
01:12:43Ich denke drüber nach.
01:13:13Ich denke drüber nach.
01:13:43Musik
01:14:13Musik
01:14:43Musik
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