- vor 7 Monaten
Spannende deutsche Krimis und Thriller
Kategorie
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KurzfilmeTranskript
00:00:00Musik
00:00:01So, ich mach mal Pause und richte das Gästehaus her.
00:00:30Habe ich doch längst gemacht.
00:00:32Achso, danke.
00:00:34Bitte.
00:00:36Für wen?
00:00:38Ja, hast du ja nicht?
00:00:40Ich dachte du.
00:00:42Tut mir leid, ich dachte du weißt Bescheid.
00:00:44Ich habe dir doch erzählt, dass die Zeitschrift Winter eine Serie über junge Winzer in Südtirol macht.
00:00:49Das ist eine riesen Chance für uns.
00:00:51Aha, und die sollen hier wohnen?
00:00:52Ist nur einer und geplant was auch nicht.
00:00:55Mit der Hotelreservierung hat was nicht geklappt, also haben wir ihm das Gästehaus angeboten.
00:00:59Ich weiß ja, wie wichtig dir das ist.
00:01:01Uns allen hoffe ich.
00:01:02Durch den Artikel könnte sich unser Umsatz verdreifachen, oder?
00:01:05Na dann kann ich ja aufhören zu arbeiten.
00:01:08Das möchte ich erleben.
00:01:09Jonas?
00:01:10Du weißt, dass ich eine ganze Woche frei habe.
00:01:16Was?
00:01:17Gibt es Tote?
00:01:18Gott sei Dank.
00:01:19Ja, nein, ich komme natürlich.
00:01:20Bis gleich.
00:01:21Tut mir leid, dass es etwas Schlimmes im Iran passiert.
00:01:22Ich muss los.
00:01:23Äh, wir haben den Journalisten auch zum Abendessen eingeladen, ohne dir Bescheid zu sagen.
00:01:26Sorry.
00:01:27Aber es wäre toll, wenn du kommen könntest.
00:01:28Ich versuch's.
00:01:29Ich versuch's.
00:01:30Ich versuch's.
00:01:31Ich versuch's.
00:01:32Ich versuch's.
00:01:33Ich versuch's.
00:01:34Ich versuch's.
00:01:35Ich versuch's.
00:01:36Ich versuch's.
00:01:41Ich versuch's.
00:01:49Untertitelung des ZDF, 2020
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00:03:54Untertitelung des ZDF, 2020
00:03:56Guten Tag, Sonja Schwarz von der Grippo Bozen
00:04:00Ich habe Ihren Kollegen doch schon alles gesagt
00:04:02Außerdem verstehe ich nicht, warum ich ins Krankenhaus muss
00:04:05Die haben mich doch schon versorgt
00:04:06Ihre Verletzung muss für ein späteres Verfahren dokumentiert werden
00:04:09Und es muss sichergestellt werden, dass es nicht zu spät folgen kommt
00:04:12Kommen Sie öfter an dieses Café?
00:04:14Nein, ich habe nur meine Schwester besucht
00:04:16Und die Zeit totgeschlagen, bis mein Bus kommt
00:04:18Ich muss Sie nochmal wegen dem Schlüssel fragen
00:04:21Einen Moment
00:04:33Stehenbleiben, Polizei
00:04:46Krippo Bozen, darf ich mit dir einen Ausweis ziehen?
00:04:51Oh, ist schön, aber habe ich jetzt leider nicht dabei
00:04:53Ist das hier vorgeschrieben?
00:04:56Sie sind nicht von hier?
00:04:57Nein, aus Deutschland
00:04:58Und was tun Sie dann hier?
00:05:00Ich bin Tourist
00:05:00Und warum sind Sie dann von Tata weggelaufen?
00:05:03Ich bin da nicht weggelaufen
00:05:04Ich würde mal sagen, ich habe genug gesehen, dann bin ich gegangen
00:05:06Ist das ein Problem?
00:05:09Das Problem ist, dass Sie sich am Tatort eines Verbrechens auffällig verhalten haben
00:05:12Und nicht ausweisen können
00:05:13Also muss ich Sie zur Feststellung Ihrer Personalien mitnehmen
00:05:16Kann man das nicht irgendwie anders regeln?
00:05:19Nein, das kann man nicht
00:05:20Ja, gut
00:05:26Die Beamten sollen weiter nach möglichen Zeugen suchen
00:05:30Fragen Sie jeden Ladenbesitzer und jeden Mieter, der ein Fenster zum Platz hat
00:05:33Irgendjemand muss doch was gesehen haben
00:05:35Er hat sich am Tatort auffällig verhalten und als ich ihn ansprechen wollte, ist er abgehauen
00:05:42Und er kann sich nicht ausweisen
00:05:43Hallo Mike
00:05:49Hallo Sonja
00:05:51Darf ich vorstellen, das ist Michael Gerber, ein Kollege aus Frankfurt
00:05:57Das sind meine Kollegen Jonas und Peter Kerschbamer
00:06:00Hallo
00:06:00Hallo
00:06:01Warum haben Sie mir nicht gesagt, dass Sie Polizist sind?
00:06:04Ermitteln Sie
00:06:04Nein
00:06:06Was hatten Sie dann im Tatort zu suchen?
00:06:09Stellen Sie sich vor, Sie kommen als Touristen nach Deutschland, landen an so einem Tatort
00:06:12Würden Sie nicht auch Ihren deutschen Kollegen auf die Finger schauen?
00:06:14Das kann schon sein, aber ich würde sicher nicht abhauen, wenn mich einer von denen ansprechen will
00:06:17Jonas ist gut, ich kümmere mich drum
00:06:18Fahren Sie schon mal ins Krankenhaus und sprechen Sie noch mal mit den Zeugen
00:06:22Wir müssen wissen, ob einer von denen das Ziel des Anschlags war
00:06:25Ich komm dann nach
00:06:26Kommst du?
00:06:33Der liegt doch wie gedruckt, ich wette, der ist dienstlich hier
00:06:36Hätte es Sinn sollen, wie der den Tatort angestarrt hat
00:06:38Jonas, Jonas, da ist noch viel zu lernen
00:06:40Was?
00:06:41Es war doch gerade nicht zu übersehen, dass Sie wohl mehr als Kollegen waren
00:06:46Könnte sein, dass er nicht den Tatort angestarrt hat, sondern Sonja
00:06:50Oh
00:06:51Oh
00:06:52Ich muss das wissen, ermittelst du hier unter der Hand
00:06:55Ich freue mich auch, dich zu sehen
00:06:57Nein, das tue ich nicht, ich bin privat hier
00:07:02Mike, ich bin nicht blöd
00:07:04Du kommst nicht zufällig nach Bozen und tauchst dann ganz zufällig an meinem Tatort auf
00:07:08Nein, natürlich nicht, ich bin deinetwegen da
00:07:12Was?
00:07:14Gut, eigentlich wollte ich einen großen Auftritt, aber dann habe ich gekniffen
00:07:16Weil ich unsicher wurde nach der langen Zeit
00:07:18Aber dann auf einmal Sirenen, Krankenwagen, Polizei
00:07:21Ich dachte, das ist ein Zeichen, also bin ich hin
00:07:24Und da warst du
00:07:26Kommt in den Rest der peinlichen Geschichte, den kennst du ja
00:07:30Ich muss
00:07:31Ey, Sonja
00:07:33Ey
00:07:34Können wir uns sehen?
00:07:38Heute Abend
00:07:39Schreib mir deine Nummer auf
00:07:41Musst du einen Stift?
00:07:47Danke
00:07:47LKA Abteilung 4, Herr Martens, bitte
00:08:00Tag, Sonja Schwarz, Krippe Bozen
00:08:05Wir hatten gerade einen Anschlag in Meran
00:08:08Mit einem Fahrzeug, das in eine Menschengruppe gefahren ist
00:08:11Ich wollte nur wissen, ob möglicherweise einer ihrer Kollegen gerade bei uns unterwegs ist, der irgendwas darüber wissen könnte
00:08:16Da sind sie sicher
00:08:18Niemand
00:08:19Okay
00:08:21Alles klar
00:08:22Alles klar
00:08:24Danke
00:08:25Ja, wiederhören
00:08:27Ich muss
00:08:31Hey, du rufst mich an?
00:08:33Herzlich willkommen
00:08:41Danke sehr
00:08:42Das ist meine Großmutter, Frau Martainer
00:08:45Sehr freut
00:08:45Ich hoffe, Sie haben gut hergefunden
00:08:47Ja sicher, das war kein Problem
00:08:49Kann ich Ihnen was anbieten?
00:08:56Nein, danke
00:08:57Bitte machen Sie sich mit mir nicht so viele Umstände
00:08:59Es ist mir ohnehin peinlich, mich hier einfach so bei Ihnen einzuquartieren
00:09:01Das ist doch kein Problem
00:09:03Bitte kommen Sie rein
00:09:03Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein
00:09:33Er hat noch Glück gehabt
00:09:59Er hat sich nur ein Bein und ein Arm gebrochen
00:10:01Mit ihm können wir gleich sprechen
00:10:02Bei ihm hier ist es anders
00:10:04Tobias Larischer, 45, leitender Bankangestellter aus Bozen
00:10:08Er hat eine Schädelverletzung
00:10:10Die Ärzte haben ihn ins künstliche Koma versetzt, damit die Schwellung abklingen kann
00:10:13Ist nicht sicher, ob da überhaupt noch mal so weit klar wird, dass wir mit ihm reden können
00:10:16Was blöd ist, weil der Anschlag vielleicht ihm gegolten hat
00:10:19Sonja?
00:10:23Entschuldigung, was hast du gesagt?
00:10:25Dass der Banker vielleicht Ziel des Anschlags war?
00:10:27Ja, gut möglich
00:10:29Überprüfen Sie seinen Hintergrund und wir reden erstmal mit dem Besitzer des Cafés
00:10:34Direkt vor dem Anschlag, da hat sich jemand bei Ihnen einen Kaffee zum Mitnehmen gekauft
00:10:54Können Sie sich an den Mann erinnern?
00:10:56Kennen Sie den?
00:10:57Na
00:10:58Den habe ich vorher noch nie gesehen
00:11:00Denken Sie nach, der Mann hat offenbar das Fahrzeug vor allen anderen gesehen
00:11:04Er könnte uns vielleicht helfen, den Täter zu identifizieren
00:11:06Tut mir leid, ich habe den vorher noch nie bei uns gesehen
00:11:09Mein Kaffee, das kann ich vergessen
00:11:11Dann setze sich doch keiner mehr hin, wenn er damit rechnen muss, dass so etwas passiert
00:11:15War vielleicht genau das die Absicht?
00:11:18Wie meinen Sie das?
00:11:19Haben Sie sich mit irgendjemand angelegt?
00:11:21Irgendjemand so verärgert, dass er zu solchen extremen Maßnahmen greift?
00:11:24Kann ich mir nicht vorstellen
00:11:25Ja klar, es gibt manchmal Ärger
00:11:28Manche Leute trinken mehr, als was sie vertragen können
00:11:31Aber deswegen fährt man doch nicht zwischen die Gäste
00:11:33Vielleicht Leute, die gern zu extremen Maßnahmen greifen
00:11:36Hat jemand in letzter Zeit Geld von Ihnen gefordert?
00:11:39Hat es Drohungen gegeben?
00:11:40Ich verstehe nicht, was Sie meinen
00:11:41Hat Ihnen vielleicht jemand Schutz angeboten und Sie haben abgelehnt?
00:11:45Nein
00:11:45Der Bleikner, der könnte es getan haben
00:11:50Wer ist das?
00:11:52Der Jakob Bleikner ist ein religiöser Spinner
00:11:54Ist den ganzen Tag vor meinem Café rumgehangen
00:11:57Und hat was erzählt von Weltuntergang und feurigem Regen und so Zeug
00:12:02Dass Sie mich nicht falsch verstehen, ich bin ein gläubiger Christ
00:12:05Aber mit dem, was der Spinner da von sich gibt, hat das nichts zu tun
00:12:09Und warum hätte der sich an Ihnen rächen sollen?
00:12:12Er wieder nicht aufgehört hat, meine Gäste zu belästigen und ihnen Angst zu machen
00:12:16Da habe ich die Polizei gerufen
00:12:17Und die haben ihn dann wohl in die Irrenanstalt gebracht
00:12:20Ich weiß nicht, ob die ihn da behalten haben
00:12:22Aber der wäre verrückt genug, so etwas zu machen
00:12:24Wir geben zwar noch einen Teil unseres Weins in die Kooperative
00:12:31Aber zum größten Teil haben wir letztes Jahr komplett auf biologischen Anbauung gestellt
00:12:34Und wir gehen noch weiter
00:12:35Wir experimentieren mit Maischegärung und produzieren Naturweine
00:12:39Hat sich sehr emotioniert an
00:12:41Wir sind ja ein kleines Weingut
00:12:43Mit den großen können wir nicht konkurrieren
00:12:45Also muss man eigene Ideen entwickeln
00:12:48Davon hat mich meine Enkelin überzeugt
00:12:50Hat sich inzwischen irgendjemand zu diesem Anschlag bekannt?
00:13:01Irgendwas, das auf ein politisches oder religiöses Motiv hinweist
00:13:04Nein, weder bei der Presse noch in den sozialen Medien
00:13:06Da müssen wir weiter in alle Richtungen ermitteln
00:13:08Das Motiv ist unser wichtigster Ansatz
00:13:11Das heißt, wir müssen weiter den Hintergrund aller Beteiligten durchleuchten
00:13:14Was ist mit dem Mann, der bei diesem Anschlag das Schlimmste verhindert hat?
00:13:18Wissen wir irgendwas über ihn?
00:13:19Nein, leider nicht
00:13:19Schade
00:13:20Dann werden wir auf jeden Fall die Presse bitten, einen Aufruf zu machen
00:13:23Dass er sich bei der Polizei melden soll
00:13:25Wir könnten mithilfe des Kaffeebesitzers ein Phantombild erstellen
00:13:28Und an die Presse geben
00:13:28Oder den Mann zur Fahndung ausschreiben
00:13:30Ja, das würde ich ja gerne machen
00:13:31Aber es handelt sich hier nicht um einen flüchtigen Täter
00:13:33Sondern um einen Zeugen
00:13:34Da sind uns enge Grenzen gesetzt
00:13:35Wo stehen wir?
00:13:38Wir haben ja aufgrund von Aussagen eine Aufstellung gemacht
00:13:40Wer wo gesessen hat
00:13:41Und sind dabei auf etwas seltsames gestoßen
00:13:43Es fehlt uns an Tisch
00:13:44Was soll das bedeuten?
00:13:45Das wissen wir noch nicht
00:13:46Entweder lügt oder einer behauptet, zu den Gästen zu gehören
00:13:49Vielleicht um sich wichtig zu machen
00:13:50Oder einer von denen, die behaupten
00:13:51Da allein gesessen zu haben
00:13:53Sagt nicht die Wahrheit
00:13:54Leider gibt es keine Überwachungskameras auf dem Platz
00:14:00Aber es gibt einen Geldautomaten
00:14:01Die haben eingebaute Kameras
00:14:02Wir haben bereits mit der Bank gesprochen
00:14:04Aber die wollen einen richterlichen Beschluss
00:14:06Bis sie was rausgeben
00:14:07Ist schon beantragt
00:14:08Sehr gut
00:14:09Was ist mit Jakob Pleitner?
00:14:11War tatsächlich in der Psychiatrie
00:14:13Ist aber wieder entlassen worden
00:14:14Weil man ihn da als nicht gefährlich eingestuft hat
00:14:15Aber ich halte es für reine Zeitverschwendung
00:14:17Ich verstehe nicht, warum wir die Möglichkeit ausschließen
00:14:19Dass es sich um Schutzgelderpressung handeln könnte
00:14:21Wir schließen gar nichts aus
00:14:22Aber es gibt keinerlei Hinweise auf Schutzgelderpressung in diesem Bereich
00:14:24Überprüf erstmal diesen Pleitner
00:14:26Und sei es nur, um ihn auszuschließen
00:14:28Was ist mit diesem Bankangestellten?
00:14:30Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass er das eigentliche Ziel des Anschlags war?
00:14:33Tobias Lachner ist nicht einfach ein Angestellter
00:14:35Er leitet die Kreditabteilung seiner Bank
00:14:37Gut, dann überprüft bitte alle
00:14:39Deren Kredite im letzten Halbjahr abgelehnt wurden
00:14:42Oder die Rückzahlungsschwierigkeiten hatten
00:14:44Danke
00:14:44Selbst wenn du nicht an Schutzgelderpressung glaubst
00:14:51Das hier ist doch keine normale Körperverletzung
00:14:53Da wollte jemand maximale Öffentlichkeit
00:14:54Es schreit doch förmlich nach organisierter Kriminalität
00:14:57Und das Opfer ist ein Banker
00:14:59Und alle wissen, dass Geldwäsche ein bedeutsamer Teil der OK ist
00:15:01Jonas, bei einem Fall mit so viel medialer Aufmerksamkeit
00:15:04Können wir solche Ansätze nicht verfolgen
00:15:06Solange es dafür keinerlei Hinweise gibt
00:15:08Die kriegen wir auch nicht, wenn wir diesen Aspekt ausklammern
00:15:10Was ist mit deinem ehemaligen Kollegen?
00:15:13Was soll mit dem sein?
00:15:14Du hast gesagt, dass du das übernimmst
00:15:15Aber du hast uns nicht erzählt, was dabei rausgekommen ist
00:15:17Ach, muss ich neuerdings dir Bericht erstatten?
00:15:19Nein, natürlich nicht, Kapo
00:15:20Jonas, tut mir leid
00:15:22Das ist was rein Privates
00:15:24Er ist nach Südtirol gekommen, um mich zu besuchen
00:15:27Und bevor es dazu kam, hat er den Polizeileim gehört
00:15:29Er ist auf dem Platz und hat vielleicht gedacht, dass ich da auftauche
00:15:31Und warum ist er dann weggelaufen?
00:15:33Ich nehme an, weil er mich nicht wiedersehen wollte
00:15:35Indem man ihn polizeilich vorführt
00:15:36Hör zu, unser Verhältnis war belastet
00:15:40Mehr möchte ich nicht dazu sagen
00:15:41Schon klar
00:15:43Und was den Pleikner angeht, kannst du das bitte übernehmen?
00:15:46Ich habe Katharina versprochen, zum Abendessen zu Hause zu sein
00:15:48Ja, sicher
00:15:49Du bist spät dran?
00:15:58Ja, ich weiß
00:15:58Ich habe meinen Bus verpasst
00:15:59Was ist passiert?
00:16:08Der Bus hat auf der Hinfahrt nach Brixen eine Vollbremsung gemacht
00:16:10Und ich hatte mich nicht festgehalten
00:16:12Aber alles gut, meine Schwester hat mich verarztet
00:16:15Was soll da? Spionierst du mir nach?
00:16:35Ich wusste, dass du nicht anrufst
00:16:36Hey
00:16:43Mike, ich kann das nicht
00:16:46Was kannst du nicht?
00:16:49Mit mir einen Wein trinken und ein bisschen reden?
00:16:51Ich habe gerade wirklich einen wichtigen Fall
00:16:52Und meine Tochter wartet mit dem Essen auf mich
00:16:54Na gut, aber nur kurz
00:17:03Du brauchst gar nicht so blöd zu grinsen
00:17:06Komm jetzt
00:17:08Ja?
00:17:12Kershpammer, Kripo Bozen
00:17:13Ich hätte gerne mit Jakob Leichner gesprochen
00:17:14Meinst du, ist nicht da?
00:17:16Kann ich reinkommen?
00:17:18In Ordnung
00:17:19Wieso können Sie den Jakob nicht in Ruhe lassen?
00:17:29Er ist ein guter Bub
00:17:30Ich habe ihn zu einem protestfürchtigen Menschen erzogen
00:17:33Verrückt haben ihn erst die Leute gemacht
00:17:35Die ihn deswegen abgelehnt haben
00:17:37Und am schlimmsten sind diese Psychiater
00:17:38Da können Sie nicht einfach hinein
00:17:44Das ist das Zimmer vom Jakob
00:17:46Ich muss wissen, wo Ihr Sohn jetzt ist
00:17:55Und wo er sich heute tagsüber aufgehalten hat
00:17:57Wann kommt er nach Hause?
00:18:00Der kommt nimmer
00:18:01Seit sie ihn weggesperrt haben
00:18:03Hat Angst, dass sie wiederkommen
00:18:04Und den holen
00:18:05Der arme Bub
00:18:05Der lebt jetzt auf der Straße
00:18:08Können Sie sich das vorstellen?
00:18:10Wegen Leuten wie Ihnen?
00:18:12Der arme Bub steht im Verdacht
00:18:13Etwas mit dem Anschlag zu tun zu haben
00:18:15Der heute in Maran stattgefunden hat
00:18:16Also rufen Sie uns besser an
00:18:17Sobald er hier auftaucht
00:18:18Sonst machen Sie sich der Beihilfe schuldig
00:18:20Sie sind ja verrückt
00:18:22So etwas würde der Jakob nicht tun
00:18:25Das ist der friedfertigste Mensch
00:18:27Den es gibt
00:18:27Dann hat er ja nichts zu befürchten
00:18:31Bitte rufen Sie an
00:18:31Wenn unser Heiland
00:18:34Heute wieder auf die Erde käme
00:18:35Dann würde man ihn nicht ans Kreuz schlagen
00:18:37Man würde sagen, dass er verrückt ist
00:18:39Und ihn mit Billen vollstopfen
00:18:41Und dann würde man ihn einsperren
00:18:43Und den Schlüssel wegwerfen
00:18:44Weil die Leute nicht ertragen
00:18:45Dass ihnen jemand den Spiegel vorhält
00:18:48Indem sie ihre Verdorbenheit sehen
00:18:49Oh danke, danke
00:18:58Ich kann nicht mehr
00:18:59Vielleicht hättest du ihm fairerweise sagen sollen
00:19:02Dass es noch Nachtisch gibt
00:19:03Oh Gott, nicht wirklich
00:19:04Doch, doch
00:19:05Marillenknödel
00:19:06Sind meine Spezialität
00:19:08Ich hatte ja gehofft, dass ihre Mutter noch dazu kommt
00:19:11Hätte mich interessiert, was sie von dem hält
00:19:13Was sie hier machen
00:19:14Also von der Polizistentochter zur Winzerin
00:19:17Das ist doch was
00:19:18Klingt gut
00:19:19Ist aber ein bisschen anders
00:19:20Sie ist meine Stiefmutter
00:19:21Mein Vater war Weinbauer
00:19:22Genau wie meine Mutter
00:19:23Und Großmutter
00:19:25Also einfach nur Tradition
00:19:27Da ist ja auch nichts falsch dran
00:19:28Entschuldigung, ich müsste mal
00:19:33Ah ja, die Treppe hoch im Gang gleich rechts
00:19:36Soll ich sie entzalten?
00:19:38Nein, nein, ich komm schon klar
00:19:39Ich glaube, er findet uns cool
00:19:45Ich bin cool
00:19:47Nicht so laut
00:19:48Ich bin cool
00:20:00Oh!
00:20:20Mike, warum bist du hier?
00:20:22Ja, ich weiß, um mich zu besuchen, aber warum jetzt?
00:20:25Nach all den Jahren?
00:20:27Weil ich doch nicht damit klarkomme, dass du einfach so aus meinem Leben verschwunden bist.
00:20:32Ohne dich zu verabschieden.
00:20:34Ich hätte Angst, dass du mich am Ende doch überreden würdest. Nicht so gehen.
00:20:38Wenn du dir so unsicher warst, warum bist du dann überhaupt weg?
00:20:41Weil ich meine Ehe retten wollte, das weißt du.
00:20:44Und? Hat's geklappt?
00:20:47Das war saublöd. Entschuldige bitte.
00:20:50Nee, ist das okay. Ich hab mich damals für Thomas entschieden und für unsere Ehe und das war richtig so.
00:20:57Auch wenn es auf so schreckliche Weise geändert ist. Aber ich bin jetzt hier.
00:21:02Ich habe eine Familie, ein Zuhause.
00:21:05Wo ich jetzt übrigens sein müsste.
00:21:07Nee, das war nicht richtig. Das mit uns beiden, das war doch nicht nur irgendeine Bettgeschichte.
00:21:12Dass du mit deinem Mann hier nach Südtirol gegangen bist, das war mehr Pflichtgefühl, als dass du ihn mehr geliebt hättest als mich.
00:21:18Das stimmt nicht.
00:21:19Ja, ich hab dich geliebt. Aber du hast mich überschwemmt mit deinen Gefühlen. Du hast mir nicht die Chance gegeben, klarzudenken.
00:21:28Ja, weil ich wusste, was passieren würde. Du warst die Liebe meines Lebens. Bist du immer noch?
00:21:35Mike, ich war damals gerade ein paar Jahre verheiratet und hatte plötzlich eine halbwüchsige Stieftochter mit der ich zurechtkommen musste. Und in unserer Ehe lief es nicht gut.
00:21:45Und warum hast du dich dann für deinen Mann entschieden und nicht für mich?
00:21:48Weil ich mir das niemals verziehen hätte, wenn ich das alles hingeworfen hätte.
00:21:51Was ist jetzt? Ich meine, ich sitze hier direkt gegenüber.
00:21:58Ich kann nicht einfach zurückgehen. Ich kann nicht so tun, als wenn ich aus Versehen die Auswahl verpasst hätte.
00:22:03Warum nicht?
00:22:04Weil zu viel passiert ist und wir nicht mehr dieselben sind.
00:22:07Bist du deswegen zurückgekommen, weil du gedacht hast, dass wir da weitermachen könnten, wo wir damals aufgehört haben?
00:22:13Nein, ich bin hier, weil ich das Bild, was ich von dir hier im Kopf und im Herzen trage, weil ich das loswerden will.
00:22:20Und ehrlich gesagt, ich hatte gehofft, du bist dick, fett, faul und zwängst dich zu offiziellen Anlässen in viel zu engen Uniformen.
00:22:25Das hätte vermutlich geholfen. Oder auch nicht.
00:22:32Das mit uns war was Besonderes.
00:22:36Ich weiß.
00:22:43Tut mir leid, dass wir Ihnen nichts besseres anbieten können.
00:22:58Keine Sorge, ich bin an enge Räume gewöhnt.
00:23:01Und nach diesem wunderbaren Essen werde ich sicher schlafen wie ein Säugling.
00:23:05Na dann, gute Nacht.
00:23:07Gute Nacht.
00:23:09Gute Nacht.
00:23:11Gar, g bush.
00:23:12Gute Nacht.
00:23:14Gute Nacht.
00:23:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:23:46War schön, dich wiederzusehen.
00:23:47Das fand ich auch.
00:23:50Kommst du noch mit um?
00:23:52Nee, besser nicht.
00:23:55Ich komme gerade aus einer schwierigen Beziehung.
00:23:57Du weißt schon, was man tut, wenn man einen Bauchklatscher gemacht hat?
00:24:02Rauch aufs Brett! Nochmal springen!
00:24:04Okay.
00:24:06Ich bin in den letzten Jahren ein bisschen zu viel gesprungen.
00:24:09Zehn mal bis zehn.
00:24:10Zehn.
00:24:11Bis zehn. Gut?
00:24:13Eins.
00:24:14Okay, okay. Nicht schon.
00:24:15Bis dahin.
00:24:16Bis dahin!
00:24:25Okay, komm.
00:24:26Komm, komm, komm, komm, Nuss.
00:24:27Oder bist du einig, wasser?
00:24:28Komm.
00:24:30Ja.
00:24:45Wieso setzt du dich nicht hin und ist vernünftig?
00:24:50Die Polizei war da.
00:24:52Die suchen nach dir.
00:24:53Hast du etwas mit dem Anschlag zu tun?
00:25:05Du spinnst doch, ich bin Polizistin.
00:25:20Naja, dann sagst du eben, wenn jemand kommt, das hier ist eine dringende polizeiliche Ermittlung.
00:25:24Na klar, ich nehme mal zwei Flaschen Shampoos mit zum Einsatz.
00:25:27Na, sitz, komm.
00:25:30Komm.
00:25:38Und los.
00:25:40Kannst du es bitte mal lassen?
00:25:56Aber offen.
00:26:00Und wenn es eine Alarmanlage gibt?
00:26:03Finden wir es raus?
00:26:04Ist dir eigentlich klar, dass ich noch nie hier gewesen bin?
00:26:25Du bist seit sieben Jahren in Boots und warst noch nie hier oben?
00:26:28Ist immer was dazwischen gekommen.
00:26:30Gerne, herzlich willkommen zu unserer Nacht im Museum. Bitte folgen Sie den beiden Champagnerflaschen.
00:27:00Oh Gott, die werden uns was von erwischen.
00:27:07Mhm.
00:27:08Dann gibt es so Ärger.
00:27:11Oh Gott, die werden uns was von erwischen.
00:27:18Mhm.
00:27:19Dann gibt es so Ärger.
00:27:24Dann gibt es so Ärger.
00:27:37Musik
00:28:07Hey. Hey.
00:28:27Oh Gott.
00:28:32Ich muss los.
00:28:34Und du solltest besser auch verschwinden.
00:28:38Sonst landest du als nächstes bei mir im Präsidium.
00:28:41Gut, dafür hat es sich ja dann schon mal gelohnt.
00:28:44Kommst du?
00:28:48Ja.
00:28:50Sehen wir uns heute Abend?
00:28:56Ja.
00:28:57Dann zieh ich mich an.
00:29:04Ja.
00:29:06Ja.
00:29:08Ja.
00:29:10Ja.
00:29:12Ja.
00:29:14Ja.
00:29:15Ja.
00:29:16Ja.
00:29:17Ja.
00:29:18Ja.
00:29:19Ja.
00:29:20Ja.
00:29:21Ja.
00:29:22Ja.
00:29:23Ja.
00:29:24Ja.
00:29:25Ja.
00:29:26Ja.
00:29:27Musik
00:29:57Entschuldigung, dass ich dich geweckt habe und dass ich nicht zum Essen hier war
00:30:08Ach, ist schon gut. Du hast es verdient, ein bisschen Spaß zu haben
00:30:11Ich muss in drei Stunden wieder los. Weckst du mich?
00:30:15Klar. Schlaf gut
00:30:17Danke
00:30:27Guten Morgen
00:30:29Guten Morgen
00:30:30Ich habe schon gehört, es war spät. Dein Wagen ist nicht da. Soll ich dich mit dem Traktor ins Präsidium fahren? Macht bestimmt Eindruck
00:30:38Guten Morgen. Ich hoffe, Sie haben gut geschlafen
00:30:44Guten Morgen. Danke. Sehr gut
00:30:45Darf ich vorstellen, meine Mutter? Herr Sieler von Vinto
00:30:49Hallo
00:30:53Das ist mein Vergnügen
00:30:55Mich gefreut, Sie kennenzulernen
00:30:59Ich muss jetzt leider los
00:31:02Ähm, wir würden Ihnen heute gerne unseren Weinkeller zeigen, wenn Ihnen das recht ist
00:31:07Heute muss ich mich leider um ein paar andere Dinge kümmern, aber warum gern?
00:31:10Okay
00:31:12Was machst du heute?
00:31:27Wieso? Willst du wieder deine Schwester besuchen?
00:31:30Willst du wieder deine Schwester besuchen?
00:31:32Nein, natürlich nicht
00:31:34Ich frag wegen Essen
00:31:36Das wird heute später
00:31:37Du musst sie auch vor dem Amselweg allein machen
00:31:40Was ist mit Ludwig?
00:31:41Du musst dich entlassen
00:31:43Ich kann ja nicht mehr bezahlen
00:31:45Das war's
00:31:46Das war's
00:31:47Das war's
00:31:48Das war's
00:31:49Das war's
00:31:50Guten Morgen.
00:32:10Morgen.
00:32:11Du siehst müde aus.
00:32:17Hey.
00:32:19Tut mir leid, dass ich gestern deine Idee so abgebügelt habe.
00:32:24Hat sich inzwischen irgendjemand zu dem Anschlag bekannt?
00:32:28Irgendwas in den sozialen Medien aufgetaucht?
00:32:30Nein, und ich denke auch nicht, dass da noch was kommt.
00:32:33Bisher gab es sowas bei uns noch nicht.
00:32:35Und es gibt keinerlei Hinweis auf ein politisches oder religiöses Motiv.
00:32:38Gut. Dann suchen wir weiter noch einen persönlichen Motiv.
00:32:41Na, mit Pleiten hat sie auf jeden Fall recht.
00:32:43Komm mal mit, ich muss dir was zeigen.
00:32:49Was hat er dazu gesagt?
00:32:58Er lebt auf der Straße, seit der Psychiatrie entlassen wurde.
00:33:01Ich habe die Kollegen von der Streife geweten, sich zu melden, falls sie nirgendwo sehen.
00:33:05Für eine Fahndung reicht das leider nicht, aber ich halte es für eine heiße Spur.
00:33:09Bleib da dran.
00:33:10Wir hatten jede Menge Anrufe von Journalisten.
00:33:12Ich habe denen gesagt, dass wir nichts für sie haben und dass sie sich an die Pressestelle metten sollen.
00:33:16Danke.
00:33:17Ich habe hier die Liste der Kunden, deren Kredite Tobias Larcher, der Banker, im letzten Jahr abgelehnt hat.
00:33:23Dabei ist mir jemand aufgefallen.
00:33:24Josef Steiner hat eine kleine Baufirma in Kalk, die wohl ziemlich schlecht läuft.
00:33:31Und das ist der Ehemann von Luisa Steiner.
00:33:33Das ist doch die Frau, die angeblich allein gesessen und auf ihren Bus gewartet hat.
00:33:36Und laut Protokoll ihre Schwester besucht hat.
00:33:39Sie hat tatsächlich eine Schwester, habe ich überprüft, aber die wohnt in Brixen.
00:33:43Aber wenn Sie mit dem Banker über den Kredit hätte reden wollen, dann hätte sie das ja wohl in seiner Filiale in Bozen gemacht.
00:33:48Und warum hätte sie uns das verschweigen sollen?
00:33:50Und damit stimmt nur noch die Anzahl der Tische.
00:33:57Was ist mit der Kamera aus dem Geldautomaten?
00:33:59Wir haben die Aufnahmen bekommen, aber das Gerät steht so verdeckt, dass man nur einen kleinen Teil des Platzes sehen kann.
00:34:05Es ist weder das Café drauf noch das Tatfahrzeug.
00:34:07Aber dafür was anderes.
00:34:23Ja und?
00:34:25Guck auf den Zeitstempel, das ist vor dem Anschlag.
00:34:28Ja und?
00:34:29Das heißt, er hat dich angelogen, wenn er behauptet, dass er erst auf den Platz gekommen ist, als er die Sirenen gehört hat.
00:34:34Ja, dann ist er eben vorher schon mal da gewesen. Jonas, was soll das?
00:34:37Ich verstehe ja, dass du sauer bist wegen dieser Schutzgeld-Idee.
00:34:40Das hat damit überhaupt nichts zu tun. Ich versuche hier nur meine Arbeit zu machen.
00:34:43Du wolltest, dass wir die Videos überprüfen und das ist das, was wir gefunden haben.
00:34:46Wir haben einen Anschlag, von dem wir nicht wissen, wer mal gegolten hat.
00:34:49Wir haben einen deutschen Polizeibeamten, der sich schon vorher am Tatort aufgehalten hat,
00:34:52vielleicht sogar während des Anschlags und der sich verzogen hat, als ein hiesiger Beamter mit ihm reden wollte.
00:34:56Du willst, dass wir das ignorieren? Bitteschön. Du bist hier die Chefin.
00:35:02Ja? Ja, danke. Ich fahre da sofort hin.
00:35:04Das waren die Kollegen aus dem Iran Pleiknässe der Innenstadt gesehen worden.
00:35:10Es sei denn, ich soll das auch ignorieren.
00:35:16Gut, dann fahre ich jetzt nach Kalch und rede mit der Frau des Bauunternehmers.
00:35:20Versuchen Sie bitte, so viel wie möglich über Ihren Mann herauszufinden.
00:35:31Mike, hier ist Sonja. Ruf mich bitte dringend zurück, wenn du das abhörst.
00:35:50Frau Steiner?
00:36:10Was wollen Sie hier? Ich habe doch schon zweimal ausgesagt.
00:36:13Ja, aber leider nicht die Wahrheit. Wir wissen inzwischen, dass Sie nicht Ihre Schwester besucht haben,
00:36:18sondern sich mit Tobias Leicher getroffen haben.
00:36:20Und da das Treffen nicht in seiner Bank in Bozen stattgefunden hat,
00:36:23sondern in einem Café in Mehran, gehen wir davon aus, dass es dabei nicht um einen Kredit ging.
00:36:28Nein. Aber so hat es mal angefangen.
00:36:38Mein Mann hat vor einem halben Jahr einen weiteren Kredit aufnehmen wollen.
00:36:41Im Grunde die letzte Rettung für seine Firma.
00:36:45Aber die Bank hat abgelehnt.
00:36:47Mein Mann war inzwischen schon so weit, dass er einfach aufgeben wollte.
00:36:51Also bin ich dann nach Bozen in die Zentrale gefahren und habe da mit Tobias Leicher gesprochen.
00:36:56Das ist der Mann, der die Kredite genehmigt.
00:36:58Aber er konnte mir nicht helfen, weil Lassan wohl doch noch weiter oben entschieden wird,
00:37:02wenn die Lage so kritisch ist wie bei meinem Mann.
00:37:06Tobias war trotzdem sehr nett zu mir.
00:37:08Und so haben wir uns kennengelernt.
00:37:12Und seitdem treffen Sie sich regelmäßig?
00:37:15Ich bin da nicht stolz drauf.
00:37:17Aber mein Mann hat sich verändert.
00:37:19Er ist überzeugt davon, dass sich alle gegen ihn verschworen haben.
00:37:22Er trinkt, schläft zu wenig, wird immer verbitterter.
00:37:25Erst seit ich Tobias kennen, habe ich das Gefühl, wieder ein wenig Glück in meinem Leben zu spüren.
00:37:29Weiß Ihr Mann davon?
00:37:32Nein.
00:37:34Wie können Sie da so sicher sein?
00:37:36Mein Mann ist sehr jeden zornig.
00:37:38Wenn er es wüsste, dann hätte ich das schon zu spüren bekommen.
00:37:40Das können Sie mir glauben.
00:37:46Sagen Sie es ihm bitte nicht.
00:37:47Das kann ich nicht versprechen.
00:37:51Aber wenn Sie solche Angst vor Ihrem Mann haben, Frau Steiner,
00:37:55warum verlassen Sie ihn nicht?
00:37:57Es heißt, in guten wie in schlechten Tagen, und das sind wohl die schlechten Tage.
00:38:01Wo ist Ihr Mann jetzt?
00:38:27Herr Bleikner!
00:38:29Herr Bleikner, bitte!
00:38:31Bitte tun Sie das nicht. Ich will nur mit Ihnen reden.
00:38:34Gehen Sie weg!
00:38:36Lassen Sie mich in Ruhe!
00:38:41Er wurde gestürzt.
00:38:42Der große Drache, die alte Schlange, die Teufel, oder Satan heißt, und die ganze Welt verführt.
00:38:48Der Drache wurde auf die Erde gestürzt, und seine Engel wurden mit ihm herabgeworfen.
00:38:53Herr Bleikner, bitte kommen Sie einfach wieder zurück.
00:38:56Nein!
00:38:59Ich weiß genau, was Sie wollen.
00:39:01Ich geh da nicht wieder hin!
00:39:02Ich geh da nicht wieder hin!
00:39:03So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob.
00:39:08Und dich gemacht hat.
00:39:09Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst.
00:39:11Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
00:39:14Das ist aus dem Buch Jesaja.
00:39:16Das war mein Taufspruch.
00:39:18Ohne den Jakob.
00:39:19Den hat der Pfarrer einfach weggelassen, weil ich Jonas heiße.
00:39:21Ich erinnere mich natürlich nicht mehr dran, aber es hat mir mein Vater so erzählt.
00:39:26Wenn du durchs Wasser gehst, dann will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen.
00:39:32Und wenn du ins Feuer gehst, dann sollst du nicht brennen und die Flamme soll dich nicht versengen.
00:39:41Ganz genau.
00:39:42Und jetzt kommen Sie doch einfach wieder rüber.
00:39:44Hier spricht sich's doch besser.
00:39:51Ganz vorsichtig.
00:39:52Lassen Sie mich!
00:39:53Hören Sie auf damit!
00:39:54Lassen Sie mich!
00:39:55Lassen Sie!
00:39:56Herr Bleibler, bitte beruhigen Sie sich!
00:39:57Lassen Sie sofort los!
00:39:59Herr Steiner?
00:40:00Schwarz, Kripo Bozen.
00:40:01Ja, und?
00:40:02Können Sie einen Moment aufhören?
00:40:03Nein.
00:40:04Ich würde gerne wissen, wo Sie gestern zwischen elf und dreizehn Uhr waren.
00:40:07Hier.
00:40:08Aber was geht Sie das für?
00:40:09Ja.
00:40:10Ja.
00:40:11Und?
00:40:12Können Sie einen Moment aufhören?
00:40:13Nein.
00:40:14Ich würde gerne wissen, wo Sie gestern zwischen elf und dreizehn Uhr waren.
00:40:17Hier.
00:40:18Aber was geht Sie das für?
00:40:21Aber was geht Sie das an?
00:40:24Können Sie einen Moment mit Ihrer Arbeit aufhören?
00:40:26Kann nicht.
00:40:27Muss fertig werden.
00:40:30Es gab gestern einen Anschlag in Meran.
00:40:33Eines der Opfer war Tobias Larcher.
00:40:35Zuständig für die Kreditvergabe bei der Banco Isarco in Bozen.
00:40:39Mit dem hab ich nie was zu tun gehabt.
00:40:41Ich hab den Kredit bei meiner Filiale in Sterzing beantragt.
00:40:44Und den hab ich auch die Ablehnung bekommen.
00:40:46Kann jemand bezeugen, dass Sie gestern hier waren?
00:40:48Keine Ahnung.
00:40:49Aber ich muss jetzt.
00:40:50Herr Kauschbaumau, können Sie bitte überprüfen, mit wem bei der Bank Josef Steiner seine Kredite verhandelt hat?
00:41:07Dann gehen.
00:41:08Dann gehen.
00:41:09Dann gehen.
00:41:10Jochen.
00:41:11Untertitelung des ZDF, 2020
00:41:41Untertitelung des ZDF, 2020
00:42:11Untertitelung des ZDF, 2020
00:42:41Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:11Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:13Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:15Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:17Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:19Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:21Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:23Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:25Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:27Untertitelung des ZDF, 2020
00:43:29Ich bin ihm hinterher zu spät, du bist wie vom Erdboden verschwunden
00:43:32Moment, Moment, warum hast du so viele Informationen über Brückner?
00:43:36Klar, er ist ein Mörder, aber er hat seine Strafe abgesessen
00:43:38Ohne richterliche Verfügung dürftest du ihn überhaupt nicht überwachen
00:43:41Und die würdet ihr in so einem Fall überhaupt nicht bekommen
00:43:43Und das ist ein Grund, warum ich nicht mehr bei der Polizei bin
00:43:46Was?
00:43:48Brückner ist ein Mörder
00:43:49Und hätte lebenslänglich kriegen müssen, ja?
00:43:52Okay, aber was ist passiert?
00:43:54Sein Anwalt handelt mit der Staatsanwaltschaft Totschlag aus
00:43:56Nach sieben Jahren ist er wieder draußen
00:43:58Und hinter dir her
00:43:59Das ist doch Scheiße!
00:44:02Ich hatte einfach keinen Bock mehr
00:44:03Für dieses System meinen Arsch hinzuhalten
00:44:05Okay, und was meinst du, wenn du sagst, meine Leute?
00:44:08Ich arbeite für einen privaten Sicherheitsdienst
00:44:09Gut, genau genommen leite ich den Laden inzwischen
00:44:11Und du glaubst nicht, es wäre besser gewesen, mir das sofort zu erzählen
00:44:18Statt mich heimlich zu überwachen?
00:44:19Na, du kennst mich
00:44:20Ich wollte dich beschützen, ohne dich zu beunruhigen
00:44:24Ich hasse es, angelogen zu werden
00:44:35Ich wollte diesen einen Moment mit dir
00:44:39Nur für uns
00:44:41Sau blöd
00:44:43Ich muss zurück ins Präsidium
00:44:49Danke, dass du hierher gekommen bist, um mich zu beschützen
00:44:52Aber du musst mir nicht folgen
00:44:53Ich kann selbst auf mich aufpassen
00:44:54Sei dir da nicht so sicher
00:44:55Brückner hat sie auf dem Weg gehirn der Waffe besorgt
00:44:58Hast du dafür Beweise?
00:45:00Damit hat er sie strafbar gemacht
00:45:01Nein, aber ich weiß es
00:45:03Ich muss
00:45:06Hey, sehen wir uns heute Abend?
00:45:13Ja
00:45:14Gut
00:45:17Aber du verstehst es falsch
00:45:18Ich hab Fragen
00:45:20Eine Menge Fragen
00:45:21Ich weiß
00:45:22Pass auf dich auf, bitte
00:45:29Hallo, Sonja Schwarz hier
00:45:43Hallo, Sonja Schwarz hier
00:45:57Kannst du mir einen Gefallen tun und das Melderegister überprüfen?
00:46:00Harald Brückner aus Frankfurt
00:46:02Nee, keine Fahndung
00:46:04Wir würden nur gerne wissen, wo er sich gerade auffällt
00:46:06Ich danke dir
00:46:07Alles in Ordnung?
00:46:12Ja, sicher
00:46:12Was haben Sie?
00:46:14Ich hab das mit den Krediten für den Bauunternehmen überprüft
00:46:17Er war dafür tatsächlich nur in seiner Filiale in Sterzing
00:46:20Aber ich bin mir sicher, dass er alarmiert war, als ich den Namen Tobias Larcher genannt habe
00:46:24Er kennt den Banker
00:46:25Das würde mich nicht wundern
00:46:27Tobias Larcher hat nicht nur in der Bankzentral dafür gesorgt, dass ihm sein Kredit verweigert wurde
00:46:32Und ein Verhältnis mit dessen Frau angefangen
00:46:34Er hat im letzten Jahr unter der Hand ganz gezielt die Geschäfte des Bauunternehmers torpediert
00:46:40Warum sollte ein Banker so was machen?
00:46:42Ich glaube nicht, dass das alles mit der Bank zu tun hatte
00:46:45Das war eine private Vendetta
00:46:47Wann hat das angefangen?
00:46:50So vor einem Jahr
00:46:50Also schon bevor er Steiners Frau kennengelernt hat
00:46:53Ja, das soll er uns Steiner mal erklären
00:46:55Sorgen Sie dafür, dass er morgen zur Vernehmung herkommt
00:46:58Was ist?
00:47:03Ein Kollege aus Maran musste unbedingt beweisen, wie tüchtig er ist
00:47:06Er hat Plackner gepackt und ihn so aus der Fassung gebracht, dass man ihm ein Beruhigungsmittel spritzen musste
00:47:10Jetzt ist er erst morgen vernehmungsfähig
00:47:13Heißt du es denn verdenkbar, dass er der Täter ist?
00:47:16Durchgeknallt genug ist er
00:47:17Und er wurde heute beobachtet, wie er sich den Tatort angesehen hat
00:47:20Wir haben leider immer noch keine Spur von dem Mann, der den Menschen im Café gerettet hat
00:47:27Die Prässe nennt ihn inzwischen, der Engel von Gamperplatz
00:47:30Kann ich hier doch ein Phantombild von ihm anfertigen lassen, Sonja?
00:47:34Sonja!
00:47:37Ja, sicher
00:47:37Auch wenn es nicht viel bringt
00:47:39Ich hoffe, wir stören dich nicht bei was anderem, wenn wir versuchen, diesen Fall zu lösen
00:47:42Was ist das?
00:47:50Das hat nichts mit unserem Fall zu tun
00:47:52Was ist es dann?
00:47:54Ein Amtshilfe ersuchen der deutschen Behörde
00:47:56Ich kümmer mich drum
00:47:57Hat das was mit deinem Kollegen aus Frankfurt zu tun?
00:48:00Nein
00:48:00Weißt du was?
00:48:03Warum machen wir aus dem Raum nebenan nicht einfach wie das Büro des Kapu und du ziehst da ein?
00:48:06Dann kannst du all deine Geheimnisse für dich behalten
00:48:08Und wir stören dich auch nicht weiter mit unseren langweiligen Ermittlungen
00:48:10Ja
00:48:11Vielleicht sollte ich das machen
00:48:12Was?
00:48:18Ich weiß, du und Sonja, ihr seid befreundet
00:48:20Aber sie ist jetzt unser Kapu
00:48:21Das weiß ich selbst
00:48:23Aber seit ihr Kollege aus Frankfurt da ist, ist sie nicht bei der Sache
00:48:25Und sie macht ständig irgendwas hinter unserem Rücken
00:48:27Sie ist trotzdem unsere Vorgesetzte
00:48:28Ja, dann soll sie sich auch so verhalten
00:48:30Schwarz, Kripo, Bozen, Staatsanwalt Bode bitte
00:48:33Tag, Herr Bode, Sonja, Schwarz
00:48:38Ja, genau, ich bin jetzt in Bozen
00:48:40Hören Sie, ich habe gerade erfahren, dass Harald Brückner vorzeitig entlassen wurde
00:48:44Und gleichzeitig höre ich, dass er in Haft Drohungen gegen mich und meinen damaligen Kollegen ausgesprochen hat
00:48:48Wie kann das angehen?
00:48:50Man wird doch nicht wegen guter Führung vorzeitig entlassen, wenn man Beamte bedroht
00:48:54Ja, mir ist klar, dass die Strafvollstreckungskammer das entscheidet
00:48:58Aber wenn es da Drohungen gibt, dann muss es doch bei Ihnen ankommen
00:49:00Und dann muss man mich doch zumindest warnen
00:49:02Ja
00:49:04Verstehe
00:49:06Gut
00:49:07Danke Ihnen
00:49:09Ich finde es ja gut, dass wir in die Zeitung kommen
00:49:16Aber langsam werden wir seine Fragen zu persönlich
00:49:19Ja, so ist das eben bei Home-Stories
00:49:21Die Leute wollen was über die Menschen erfahren
00:49:23Ist dir eigentlich klar, dass der Artikel nicht nur in die Zeitschrift kommt?
00:49:26Die wollen die auch online stellen
00:49:27Na und?
00:49:29Das heißt, er ist nicht nach einem Monat wieder verschwunden
00:49:31Jedes Mal, wenn einer Naturwein in die Suchleiste eingibt, taucht er auf
00:49:35Wir werden uns vor Anfragen nicht retten können
00:49:37Ich weiß, das ist nicht so deins
00:49:39Aber wir sollten unsere Weine auch im Internet anbieten
00:49:41Aber das heißt, dass wir investieren müssten
00:49:44Und vielleicht sogar einen Kredit aufnehmen
00:49:45Und du weißt, wie Sonja dazu steht
00:49:47Mama schreibt
00:49:53Es wird wieder später
00:49:54Wie geht's dir denn damit?
00:49:58Ich freue mich für sie
00:49:59Und wer weiß
00:50:00Wenn sie gut drauf ist, vielleicht kann man dann mit ihr über einen Kredit reden
00:50:04Ich hab doch gesagt, dass du nicht auf mich aufpassen musst
00:50:23Ich würde es mir nicht verzeihen
00:50:25Wenn dir was passiert
00:50:26Können wir bitte reingehen?
00:50:28Wir stehen hier um die Zielscheine
00:50:29Ja, gut
00:50:30Ich hab vorhin mit der Staatsanwaltschaft in Frankfurt telefoniert
00:50:45Aha
00:50:45Bei denen hat keiner irgendwas von irgendwelchen Drohungen gehört
00:50:49Und das wundert dich
00:50:50Für die Staatsanwaltschaft ist nach der Verurteilung der Fall erledigt
00:50:55Hat Brückner hier irgendwelche Kontakte?
00:50:57Das weiß ich leider noch nicht
00:51:00Ja, der wollte ja gerne auch nicht wohnen
00:51:06Sonst hätten wir ihn im Melderegister
00:51:07Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich verstehe das nicht
00:51:11Brückner hat ein vollumfängliches Geständnis abgelegt
00:51:14Er wurde zu Recht verurteilt und das weiß er
00:51:16Solche Leute haben in der Regel keine Rache gelöst
00:51:18Und warum hat das auf mich abgesehen?
00:51:21Vielleicht, weil du ihm damals den Eindruck vermittelt hast, dass du ihn für unschuldig hältst
00:51:25Ich hab ihn für unschuldig gehalten, das ist ja das Schlimme
00:51:28Oder vielleicht hat er das gespürt, sich deshalb so sicher gefühlt
00:51:32Erstmal keinen Anwalt genommen
00:51:33Als ich ihn mir vorgenommen habe, hat er ihn das Eiskarte wäscht
00:51:35Der glaubt, du hast ihn reingelegt
00:51:37Was hattest du in Meran zu suchen?
00:51:42Wir haben dich auf einem Überwachungsvideo eines Geldautomaten gefunden
00:51:45Lange vor dem Anschlag, der dich angeblich angelockt hat
00:51:48Ich hatte die Information von einem meiner Gewehrsleute, dass Brückner in Meran gesehen wurde
00:51:52Es gab da einen Mann, der die Gefahr vor allen anderen bemerkt hat
00:51:55Er hat die anderen gewarnt und somit das Schlimmste verhindert
00:51:59Das war es nicht zufällig, du?
00:52:02Leider nein
00:52:02Und du weißt, wie gern ich dein Held wäre
00:52:06Okay, was machen wir jetzt?
00:52:09Ich kann Brückner nicht zur Fahndung ausschreiben
00:52:10Er hat seine Strafe abgesessen oder liegt irgendwas gegen ihn?
00:52:14Offiziell nichts, nichts
00:52:16So sieht Brückner nicht mehr aus
00:52:21Meine Leute haben mich nach der Entlassung fotografiert
00:52:24Ich lasse mir die Fotos kommen und leite sie an dich weiter
00:52:26Es muss auf jeden Fall meine Kollegen warnen
00:52:30Jetzt ist das schon eine gute Idee
00:52:32Vor ein paar Jahren hat es jemand auf meinen Chef abgesehen
00:52:35Aber stattdessen wurde mein Mann erschossen
00:52:37Wenn mein Chef mich gewarnt hätte, würde Thomas noch leben
00:52:40Es tut mir leid
00:52:41Ich habe nicht vor, denselben Fehler zu machen
00:52:45Wir kriegen das hin
00:52:50Hallo
00:52:54Hallo, Herr Kershbarmer
00:53:12Sie sehen müde aus
00:53:12Ja, ich weiß
00:53:20Herr Steiner kommt in einer halben Stunde
00:53:22Was?
00:53:24Josef Steiner, der Bauunternehmer
00:53:25Sie haben mir gestern gesagt, dass ich ihn zur Vernehmung herbestellen soll
00:53:29Ja, natürlich
00:53:30Sicher
00:53:31Danke
00:53:33Hoi, Jonas
00:53:38Hoi
00:53:39Die Kollegen bringen Jakob Pleitner gleich zur Vernehmung
00:53:42Willst du das machen oder soll ich mich drum kümmern?
00:53:44Übernimm du das
00:53:45Ich muss Steiner noch vernehmen
00:53:46Aber vorher würde ich gerne mit dir reden
00:53:48Kommst du?
00:53:56Es geht um einen Mordfall aus meiner Zeit in Frankfurt, den ich fast in Sand gesetzt hätte
00:54:00Ein Clubbesitzer wurde erschossen
00:54:02Brücken hat an der Bar gearbeitet und wurde verdächtigt, weil er sich mit dem Clubbesitzer gestritten hatte
00:54:07Aber ich habe ihm geglaubt
00:54:09Ich war mir sicher, dass es um organisierte Kriminalität ging
00:54:12Mafia
00:54:13Weißrussen
00:54:14Groß im Rotlichtmilieu
00:54:16Aber ich lag falsch
00:54:18Meine Kollegen hatten damals die Tatwaffe in einer Garage gefunden, die Brückner angemietet hatte
00:54:23Plus Schmauchspuren auf seiner Jacke
00:54:24Und er hat gestanden
00:54:26Mein Kollege Mike hatte mir die Möglichkeit gegeben, meine Notizen zu dem Fall zu ändern, bevor sie zu den Akten gehen
00:54:33Aber das hat auch nicht mehr viel genutzt
00:54:34Alle wussten, dass ich nicht bei der Sache war
00:54:37Meine Ehe mit Thomas war tief in der Krise
00:54:40Warum erzählst du mir das alles?
00:54:43Um dir zu erklären, warum ich so abgelenkt war
00:54:44Ohne um dich zu warnen
00:54:46Brückner ist auf freiem Fuß und im Bozen
00:54:48Er will sich an mir rächen
00:54:49Deswegen ist mein Kollege hier, er wollte mich warnen
00:54:53Oh Gott, und ich hacke auch noch auf dir rum
00:54:54Tut mir leid
00:54:56Okay, okay, was machen wir jetzt?
00:54:59Wir können nichts machen
00:55:00Wir können nur abwarten, dass er irgendwo auftaucht und sich strafbar macht
00:55:03Ich wollte nur, dass du es weißt
00:55:05Bitte sag es auch deinem Vater
00:55:07Ich kriege in Kürze aktuelle Bilder von Brückner
00:55:10Die verteilen wir dann den Streifenbeamten
00:55:12Vielleicht finden wir raus, wo er ist
00:55:15Jakob Leikner ist da
00:55:20Was ist los?
00:55:31Ich muss sofort nach Hause
00:55:32Hallo, hier ist Laura
00:55:51Für schlechte Nachrichten ruft jemand anderen an
00:55:53Gute Nachrichten nach dem Piepton
00:55:55Laura, ich bin's
00:55:56Bitte melde dich, sobald du das hörst
00:55:57Das ist dringend
00:55:58Jakob, haben Sie das gemacht?
00:56:05Wollten Sie den Besitzer bestrafen, weil er dafür gesorgt hat, dass Sie eingewiesen wurden?
00:56:09Nein
00:56:09Niemand hat das Recht, so etwas zu tun
00:56:13Recht euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes
00:56:17Dann ist die geschrieben, die Rache ist mein
00:56:23Ich will vergelten, so spricht der Herr
00:56:25Das ist keine Antwort
00:56:26Das ist die einzige Antwort
00:56:28Gott ist der Einzige, der berufen, ist zu strafen
00:56:36Verstehen Sie das nicht?
00:56:39Laura?
00:56:40Katharina?
00:56:41Katharina?
00:56:41Katharina?
00:56:41Katharina?
00:56:47Das Gebot heißt
00:56:49Du sollst nicht töten
00:56:50Oder wie N 140 zu Jakob sagt
00:56:52Warum hast du denn das Wort des Herrn verachtet, dass du getan
00:56:55hast, was ihm missfällt?
00:57:00Nun, so soll von deinem Hause das Schwerten immer mehr weichen, weil du mich verachtet hast
00:57:05Und so spricht der Herr
00:57:06Siehe, ich will Unheil über dich kommen lassen
00:57:09Aus deinem eigenen Hause
00:57:10Und ich will die Frauen dir nehmen
00:57:12vor deinen Augen
00:57:13Keine Bewegung!
00:57:19Hände hinter den Kopf! Sofort!
00:57:21Warum geht ihr nicht an euer Handy?
00:57:23Weil hier kein Empfang ist. Was soll das, Mama?
00:57:25Tretet weg von ihm! Er kommt nicht von irgendeiner Zeitung.
00:57:29Er ist ein Mörder und entlassender Strafgefangener.
00:57:32Er ist gekommen, um sich an mir zu rächen und vielleicht auch an meiner Familie.
00:57:36Ich habe niemanden umgebracht.
00:57:38Wieso angeblich im Beweise, die haben sie mir untergeschoben.
00:57:40Ich habe sieben Jahre im Gefängnis gesessen für nichts.
00:57:42Ich habe alles verloren. Meine Frau, meine Kinder, mein ganzes Leben.
00:57:46Sie haben dem Mord gestanden.
00:57:47Und wenn Sie mich fragen, haben Sie eine viel zu milde Strafe bekommen.
00:57:50Sie sind vorläufig festgenommen.
00:57:54Tut mir leid, ich kann euch das jetzt nicht erklären.
00:57:56Ich bin mit mir später.
00:57:57Was soll das?
00:58:05Warum schleichen Sie sich unter falschen Namen bei meiner Familie ein?
00:58:07Weil ich sehen wollte, wie Sie leben.
00:58:09Bevor ich dafür sorge, dass Sie alles verlieren, genau wie ich.
00:58:13Weshalb? Ich habe Ihnen nichts getan.
00:58:15Und ich habe niemanden getötet, das habe ich Ihnen damals gesagt.
00:58:18Und Sie haben mir geglaubt, das weiß ich.
00:58:19Ja, aber das war bevor wir die Waffe in Ihrer Garage gefunden haben, mit den Schmauchspuren auf der Jacke.
00:58:24Und bevor Sie ein Geständnis abgelegt haben.
00:58:26Ich habe damals nur gestanden, weil mir mein Anwalt gesagt hat, dass ich dann eine Chance habe, nur wegen Totschlags eingeklagt zu werden.
00:58:31Nein, das war nicht meine Waffe.
00:58:33Wir haben die Ihnen ganz bestimmt nicht untergeschoben.
00:58:35Ich hatte sehr viel Zeit, darüber nachzudenken.
00:58:38Erst habe ich geglaubt, das war derjenige, der den Clubbesitzer umgebracht hat.
00:58:41Hätte ja Sinn gemacht.
00:58:43Aber dann habe ich begriffen, dass niemand was von meiner Garage wusste.
00:58:46Nur die Polizei.
00:58:47Weil sie die Mietunterlagen bei mir zu Hause gefunden haben.
00:58:50Und dann konnte ich es immer noch nicht glauben.
00:58:53Aber dann habe ich in der Prozessvorbereitung die Stellungnahmen der Beamten gelesen.
00:58:57Und da habe ich gesehen, dass sie mich angeblich von Anfang an für den Hauptverdächtigen gehalten haben.
00:59:02Und da war mir klar, dass sie mich reingelegt haben.
00:59:05Das habe ich nicht.
00:59:07Wissen Sie, wenn man ins Gefängnis kommt, dann geben einen nach und nach alle auf.
00:59:11Auch die, die immer gesagt haben, dass sie zu einem halten werden.
00:59:14Ein Gutes hat es.
00:59:16Ich habe nichts mehr zu verlieren, nichts, was mich ablenkt.
00:59:18Ich werde den armsinnigen Rest meines Lebens dafür einsetzen, dass es Ihnen und Ihrem Kollegen genauso geht wie mir.
00:59:24Dass Sie alles verlieren.
00:59:25Dass sich jeder von Ihnen abwendet.
00:59:27Verlassen Sie sich drauf.
00:59:31Herr Steiner ist da.
00:59:33Und der Anwalt von Herrn Brückner.
00:59:39Wo kommt er plötzlich her?
00:59:42Er hat wohl mit Brückner ausgemacht, dass er sich regelmäßig bei ihm meldet.
00:59:45Er besteht darauf, seinen Mandanten mitzunehmen.
00:59:47Es sei denn, wir nehmen ihn in Haft.
00:59:48Dann nehmen wir ihn in Haft.
00:59:50Was ist mit der Gästewohnung?
00:59:52Die Beamten haben sie durchsucht und keine Waffe gefunden.
00:59:55Wir können ihn nie nicht festhalten.
00:59:56Jonas, der Mann ist ein verdammter Stalker.
00:59:59Der hat sich unter falschen Namen bei meiner Familie eingenistet.
01:00:02Es reicht nicht für einen Haftbefehl.
01:00:03Und wenn ich es richtig verstanden habe, hat er sogar für sein Zimmer bezahlt.
01:00:06Und was ist mit dem Verstoß gegen seine Bewährungsauflagen?
01:00:08Er ist hier im Ausland.
01:00:10Das haben wir überprüft.
01:00:11Er hat sich ordnungsgemäß bei seinem Bewährungshelfer abgemeldet.
01:00:13Es nützt nichts, Sonja.
01:00:15Wir müssen ihn gehen lassen.
01:00:16Sag deinem Vater, dass ich seine Hilfe brauche.
01:00:21Ich kann Ihnen nur raten, aus Südtirol zu verschwinden.
01:00:24Und wenn Sie das Weingut noch einmal betreten, kriege ich Sie dran.
01:00:27Wegen Hausfriedensbrauch.
01:00:28Meine Sachen werde ich ja wohl noch abholen dürfen.
01:00:31Können Sie mir bitte ein Gefeind tun, um Herrn Brückner zu mir nach Hause fahren und auf ihn aufpassen?
01:00:34Und wenn er seine Sachen gepackt hat, setzen Sie ihn bitte in seinen Mietwagen und stellen sicher, dass er das Geländer auch wirklich verlässt.
01:00:42Mache ich.
01:00:44Und dann fahren Sie besser zurück nach Deutschland.
01:00:46Sonst finde ich eine Chance, Sie hinter Gitter zu bringen.
01:00:49Das haben Sie ja schon mal.
01:00:54Moment.
01:00:56Was ist das?
01:00:57Das geht Sie nichts an.
01:00:58Versorgen Sie das, machen Sie ein Foto und protokollieren Sie, dass Herr Brückner die Verletzung bereits hatte.
01:01:05Ich möchte nicht, dass ein Anwalt später behauptet, dass ein Polizeigewahrsam misshandelt wurde.
01:01:14Gib mir bitte einen Moment.
01:01:28Bisher haben wir niemanden gefunden, der Sie zur Tatzeit auf der Baustelle gesehen hat.
01:01:33Es ist also gut möglich, dass Sie meine Kollegin, was Ihr Alibi angeht, belogen haben.
01:01:37Und auch über Ihr Verhältnis zu Tobias Larcher von der Bank haben Sie uns nicht die Wahl gesagt.
01:01:41Ich weiß nicht, was Sie meinen.
01:01:43Larcher hat nicht nur Ihre beiden Kreditanträge abgelehnt.
01:01:46Er hat auch jeden Ihrer Versuche vereitelt, Ihr Geschäft wieder in Gang zu bringen.
01:01:49Er hat ganz gezielt Ihren Ruf geschältigt, damit Sie keine Aufträge mehr bekommen.
01:01:52Warum?
01:01:52Ich kann gut verstehen, dass Sie das wütend gemacht hat.
01:01:57Und dass Sie die Gelegenheit genutzt haben, als Sie sich angeboten hat.
01:02:00Jedes Gericht würde das verstehen und ein mildes Urteil fällen.
01:02:03Vor allem, weil niemand bei der Sache ums Leben gekommen ist.
01:02:06Ich habe es Ihnen doch schon gesagt, dass ich gar nicht wusste, dass Larcher in der Bank arbeitet und was mit meinem Kredit zu tun hatte.
01:02:11Ich bin mit ihm in die Schule gegangen.
01:02:13Das ist schon ewig her. Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört.
01:02:15Ja klar, und dass er sich heimlich mit Ihrer Frau trifft, das wussten Sie auch nicht.
01:02:18Das haben Sie sich jetzt nur ausgedacht, um mich zu provozieren.
01:02:26So arbeitet er doch bei der Polizei.
01:02:28Aber das klappt bei mir nicht.
01:02:29Ohne Anwalt sage ich gar nichts mehr.
01:02:32Jetzt gehe ich nach Hause.
01:02:33Sie gehen nirgendwo hin.
01:02:35Bringen Sie Herrn Stein in die Arrestzelle.
01:02:40Es tut mir leid, das schon wieder sagen zu müssen, aber wir haben nicht genug in der Hand, um ihn festzuhalten.
01:02:43Das weiß ich selbst.
01:02:44Aber du musstest ihm ja unbedingt erzählen, dass deine Frau fremd geht.
01:02:48Jetzt muss ich sie warnen und sie braucht Zeit, ihre Sachen zu packen und da zu verschwinden.
01:02:52Oh Mann.
01:02:55Tut mir leid.
01:02:55Ich bin, ich bin marcaier.
01:03:19Dann wissen wir Eilung. Ich habe noch was anderes zu tun.
01:03:35Laura, ich weiß nicht, ob das gut ist.
01:03:36Was Sie da vorhin über meine Stiefmutter gesagt haben,
01:03:39dass sie Ihnen die Beweise untergejubelt hat, das ist nicht wahr.
01:03:41Das würde sie niemals tun.
01:03:43Sie hat es getan und sie wird auch für bezahlen.
01:03:45Passen Sie auf, was Sie sagen, sonst nehme ich Sie gleich wieder mit.
01:03:47Komm, Laura, das ist ja keine Sinn.
01:03:49Das ist ja keine Sinn.
01:04:19Ja?
01:04:23Frau Steiner, Sonja Schwarz hier.
01:04:26Ihr Mann weiß jetzt, dass Sie ein Verhältnis hatten. Tut mir leid.
01:04:29Er ist zurzeit noch in Haft, aber wir können ihn nicht ewig festhalten.
01:04:32Wäre also gut, wenn Sie zu einer Freundin ziehen würden oder zu Verwandten.
01:04:36Das ist hier mein Zuhause. Ich gehe hier nicht weg.
01:04:38Seien Sie vernünftig.
01:04:40Wir haben keine Beweise, aber es ist denkbar,
01:04:42dass Ihr Mann versucht hat, Sie und Herrn Larcher umzubringen.
01:04:44Das glaube ich nicht.
01:04:46Und wenn, dann war es meine Schuld.
01:04:48Denken Sie nochmal darüber nach, ja?
01:04:50Das brauche ich nicht.
01:04:52Aber danke, Frau Schwarz, dass Sie sich so um mich sorgen.
01:04:55Wiederhören.
01:04:56Mike, Sonja hier. Wir müssen uns sehen.
01:05:0919 Uhr am Schloss.
01:05:14Ich muss nochmal zurück aus Weingut und mit Laura und Katharina sprechen.
01:05:17Mach das. Ich kümmere mich um alles.
01:05:35Es tut mir so leid. Ich hätte ihn wiedererkennen müssen.
01:05:38Aber es ist so lange her und ich habe ihn damals nur einmal gesehen.
01:05:41Ist das wahr, was er gesagt hat?
01:05:43Hast du deshalb in Frankfurt aufgehört?
01:05:45Nein, aus Frankfurt sind wir weg, weil dein Vater wieder hierher wollte.
01:05:48Und ich wollte uns eine Chance geben.
01:05:51Es war nicht einfach zwischen deinem Vater und mir.
01:05:54Das weiß ich doch.
01:05:56Wenn ich mir was vorwerfen kann, dann, dass ich dadurch abgelenkt war.
01:06:00Ich habe diesen Mann am Anfang für unschuldig gehalten,
01:06:02aber dann haben meine Kollegen jede Menge Beweise gegen ihn gefunden.
01:06:06Aber was wollte er hier bei uns?
01:06:08Keine Ahnung. Mir Angst machen?
01:06:11Mir zeigen, wie einfach es für ihn ist, in mein Leben einzudringen?
01:06:15Tut mir leid, ich muss wieder los.
01:06:22Bis später, ja.
01:06:22Was ist passiert?
01:06:36Ich habe mit Brückner gesprochen.
01:06:38Wie das?
01:06:40Er behauptet, dass ihm die Tatwaffe damals untergeschoben wurde.
01:06:43Natürlich tut er das.
01:06:45Der Mann ist zornig.
01:06:46Sonja, die Gefängnisse sind voll von Leuten, die sich gegenseitig erzählen,
01:06:51dass sie unschuldig sind, dass man sie reingelegt hat.
01:06:53Mike, ich mache den Job genauso lang wie du und ich kann Menschen lesen.
01:06:57Brückner verhält sich nicht wie jemand, der schuldig ist.
01:07:00Deshalb habe ich ihm damals geglaubt.
01:07:02Und?
01:07:03War es falsch gelegen?
01:07:04Dieser Rachefeldzug macht nur Sinn, wenn Brückner wirklich glaubt, dass er reingelegt wurde.
01:07:09Das ist doch verrückt.
01:07:11Wir hatten damals nichts in der Hand.
01:07:13Und plötzlich fallen uns die perfekten Beweise einfach so in den Schoß.
01:07:17Die sind uns nicht einfach so in den Schoß gefallen.
01:07:19Ich habe Tag und Nacht dafür gearbeitet, alles dafür aufgegeben,
01:07:22während du mit was ganz anderem beschäftigt warst.
01:07:23Netter Versuch.
01:07:27Hä?
01:07:28Aber ich bin nicht blöd.
01:07:29Ach.
01:07:30Was verheimlicht du mir?
01:07:31Nein, kann man nichts.
01:07:33Du bist damals auf Brückner reingefahren, heute wieder.
01:07:37Ja, das kann sein, aber diesmal gehe ich der Sache auf den Grund.
01:07:40Ich werde die Kollegen in Frankfurt anrufen.
01:07:43Ich lasse mir die Akten schicken.
01:07:44Musst du nicht.
01:07:45Wieso?
01:07:49Weil ich dir sagen kann, wieso Brückner sauer ist.
01:07:53Seine Waffe lag ursprünglich nicht in seiner Garage.
01:07:59Ich habe sie dort deponiert.
01:08:02Das ist jetzt nicht dein Ernst.
01:08:04Ich wusste, dass Brückner der Täter ist.
01:08:08Ich hatte einen Informanten, aber den konnte ich nicht auffliegen lassen.
01:08:11Ich wusste, Brückner hat sich die Tatwaffe kurz vorher besorgt.
01:08:16Da habe ich das Gelände um den Club nächtelang abgesucht.
01:08:18Und ich habe sie gefunden.
01:08:21Unter der Brücke bei den Müllcontainern, eingewickelt in einer Jacke.
01:08:25Und der Händler von der KTU, der war mir noch ein Gefallen schuldig.
01:08:27Also habe ich die Waffen nochmal abgefeuert.
01:08:29Habe sie ihm unter der einzelnen ballistischen Untersuchung gegeben.
01:08:31Und es war die Tatwaffe.
01:08:33Ich hatte recht!
01:08:37Und die Jacke hatte Schmauchspuren und war voller DNA von Brücknern.
01:08:40Warum hast du mir nie irgendwas erzählt?
01:08:42Oh.
01:08:42Hatte ich schon erwähnt, dass du mit was ganz anderem beschäftigt warst?
01:08:45Was hast du getan?
01:08:47Was war das Richtige?
01:08:48Gut, vielleicht mit den falschen Mitteln, aber ich habe das Richtige getan.
01:08:52Nein, hast du nicht.
01:08:53Du hast Beweise manipuliert, die vor Gericht niemals hätten verwendet werden dürfen.
01:08:59Durch dein Verhalten waren sie korrumpiert.
01:09:01Mein Verhalten hat einen Mörder bestraft, der sonst freigekommen wäre.
01:09:05Ich glaube es nicht.
01:09:10Vor allem, dass du mich damit reingezogen hast.
01:09:14Deswegen hast du damals vorgeschlagen, dass ich den Bericht nachträglich verändere.
01:09:19Nicht um mich zu schützen, sondern um diesen Fall wasserdicht zu machen.
01:09:21Ja, weil der sonst mit Mord davongekommen wäre.
01:09:24Das ist doch mehr als die Hälfte von all dem Dreck, den wir jeden Tag eingesammelt haben.
01:09:28Der war am nächsten Tag wieder auf der Straße, nur weil so ein scheiß Winkeladvokat unsere Beweise immer zerpflückt hat.
01:09:32Das gibt dir noch lange nicht das Recht, die Beweise zu manipulieren.
01:09:37Ich werde das bei den deutschen Behörden klarstellen, egal was das für mich bedeutet.
01:09:40Du tust mich.
01:09:42Du verschwindest hier besser.
01:09:43Egal, Sonja, mach das, mach du es bitte nicht.
01:09:47Die Staatsanwaltschaft wird dir nicht glauben, dass ich das alleine durchgezogen habe, auch wenn ich genau das aussagen werde.
01:09:53Und dann bist du die längste Zeitpolizistin gewesen.
01:09:57Darauf lasse ich es ankommen.
01:10:02Ich werde das nicht.
01:10:32Hey.
01:10:39Wie bist du eigentlich mit diesem angeblichen Journalisten in Kontakt getreten?
01:10:43Über eine Handynummer.
01:10:45Kannst du mir die bitte geben?
01:10:47Ja, klar.
01:10:59Jonas?
01:11:00Guten Morgen. Ich hatte eben einen Anruf aus dem Krankenhaus. Tobias Laicher, der Banker, ist zu sich gekommen.
01:11:05Er ist zwar schwach, aber laut dem Arzt vernehmungsfähig.
01:11:08Danke, ich fahre da gleich hin. Treffen wir uns da?
01:11:10Nein, ich muss ins Präsidium. Ich treffe mich da mit dem Kaffeebesitzer und einem Polizeizeichner.
01:11:14Okay, dann bis später. Danke.
01:11:16Bis später.
01:11:17Ja?
01:11:29Hier ist Sonja Schwarz. Ich muss mit Ihnen reden. Wo sind Sie?
01:11:33Da, wo man einen weiten Blick hat. Sie können sich nicht vorstellen, was einem das bedeutet, wenn man so lange eingesperrt war.
01:11:41Können wir uns treffen?
01:11:43Bin ich bereit zuzugeben, dass ich unschuldig bin?
01:11:46Nein. Es sind Fehler gemacht worden. Und das weiß ich jetzt.
01:11:51Ja. Fehler. Sie stellen mir meine Zeit. Davon haben Sie mir schon genug gestohlen.
01:11:56Hallo?
01:12:06Guten Tag, Herr Frick. Vielen Dank, dass Sie bereit sind, uns zu helfen.
01:12:09Das mache ich gern. Immerhin hat der Bursche wahrscheinlich mir und meinen Gästen das Leben gerettet.
01:12:13Ja, das stimmt.
01:12:14Dann würde ich gern die Hand schütteln.
01:12:16Ja, mal schauen, ob wir ihn durch das Bild finden. Das ist Herr Gruber, ein Polizeizeichner.
01:12:19Bitte versuchen Sie ihm genau zu beschreiben, wie der Mann ausgesehen hat, der die anderen gewarnt hat.
01:12:24Guten Tag, Herr Leicher. Mein Name ist Schwarz, Kripo Bozen. Ich würde Ihnen gern ein paar Fragen stellen.
01:12:31Gerne.
01:12:33Sie sagen bitte, wenn das so anstrengend ist für Sie.
01:12:37Josef Steiner, der Bauunternehmer. Wir wissen inzwischen, dass Sie versucht haben, ihn systematisch zu ruinieren. Warum?
01:12:45Als ich ein Junge war, hatte ich ein paar Mitschüler, die haben mir das Leben zur Hölle gemacht.
01:12:50Das ging so weit, dass ich versucht habe, mir das Leben zu nehmen.
01:12:56Aber das ist zum Glück dann irgendwann vorbei gewesen.
01:12:59Und dann, Jahre später, landete ein Kreditantrag von einem Josef Steiner auf meinem Schreibtisch.
01:13:05Ich dachte, das wäre ein Zufall. Der Name ist ja nicht gerade selten, aber es war genau der.
01:13:11Der Schlimmste von allen. Sie können sich gar nicht vorstellen, was das für eine Genugtuung war, den Antrag abzulehnen.
01:13:18Aber das hat mir noch nicht gereicht. Ich wollte, dass er so leidet, wie ich gelitten habe.
01:13:28Also habe ich seine Geschäfte boykottiert, in Misskredit gebracht, auch den nächsten Kreditantrag abgelehnt.
01:13:35Und dass dann seine Frau gekommen ist, um über den Kredit zu sprechen. Da dachte ich, das wäre doch die ultimative Rache.
01:13:43Aber dann war alles ganz anders. Ich bin in Luisa verliebt. Das Rache interessiert mich nicht mehr.
01:13:55Sie haben das Leben von Josef Steiner ruiniert für etwas, das Jahrzehnte her ist?
01:13:59Ich bin nicht stolz drauf, das können Sie mir glauben.
01:14:03Haben Sie den Mann gesehen, der das Fahrzeug gefahren hat? Könnte das Josef Steiner gewesen sein?
01:14:08Nein. Man konnte den nicht gut erkennen, weil die Scheiben gespiegelt haben, aber Josef Steiner war das auf keinen Fall.
01:14:14Außerdem ist der Wagen gar nicht auf mich losgefahren.
01:14:17Was soll das heißen?
01:14:19Da war ein Mann. Der hat einen Kaffee geholt zum Mitnehmen. Der ist auf die Straße und für mich sah das so aus, als wäre der Wagen direkt auf den zu.
01:14:27Der Wagen ist also auf den Mann los.
01:14:30Ja. Aber der ist zurückgesprungen. Also in unsere Richtung. Der Wagen hat auch die Richtung gewechselt.
01:14:38Es sah für mich aus, als hätte der die Kontrolle verloren. Und der Mann mit dem Kaffee hat noch geschrien, weg da, Alter, weg!
01:14:45Und dann brach das totale Chaos aus.
01:14:49Ich verstehe das nicht. Wenn Sie das alles so genau gesehen haben, warum hat es ausgerechnet Sie so erwischt?
01:14:54Luisa war ganz starr vor Panik.
01:14:57Ich bin rüber, um sie wegzuzerren. Und dann hat es auch schon gekracht.
01:15:01Soll ich Herrn Steiner in den Vernehmungsraum bringen?
01:15:16Nein, wir werden Herrn Steiner freilassen. Aber ich würde gerne kurz mit ihm reden. Kommen Sie.
01:15:25Warum haben Sie mir nicht die Wahrheit erzählt von sich und Herrn Larcher?
01:15:27Weil ich mich geschämt habe. Wir waren schlimm als Kinder. Ich kann das heute nicht mehr nachvollziehen.
01:15:35Und als der Kredit abgelehnt wurde? Ich gehe davon aus, dass Sie rausgefunden haben, dass er der Mann in der Bankzentrale war, der das veranlasst hat.
01:15:41Ja. Ich habe gedacht, das ist jetzt meine Strafe. Ich konnte ja nicht wissen, dass meine Frau heimlich nach Bozen fährt und versucht, ihn umzustimmen. Aber das ist wohl auch Teil der Strafe.
01:15:55Sie haben ja gehört, wir werden Sie freilassen. Aber wenn Sie Ihre Frau anrühren, wenn Sie ihr nur ein Haar krümmen, sorge ich persönlich dafür, dass Sie für sehr lange Zeit hinter Gitter kommen. Haben wir es verstanden?
01:16:07Haben wir es verstanden? Ja. Wiedersehen.
01:16:11Wiedersehen.
01:16:18Hey, Jonas. Wenn es keine weiteren Erkenntnisse gibt, musst du diesen Plekner auch freilassen. Hast du inzwischen ein Phantombild von diesem sogenannten Engel?
01:16:25Ja.
01:16:27Gut. Sieht nämlich so aus, als wenn der Täter es gezielt auf ihn abgesehen hatte. Und dass er gar nicht die Leute gerettet, sondern eher in Gefahr gebracht hat. Auch wenn er sie dann gewarnt hat.
01:16:38Was soll das?
01:16:39Danach hast du doch eben gefragt. Das ist der sogenannte Engel vom Gamperplatz. Der Mann, der die Leute gewarnt hat.
01:16:45Das ist Brückner. Der entlassene Häftling. Der sich bei uns als Journalist einquartiert hat. Daher hat er die Verletzung.
01:16:52Ich muss das überprüfen.
01:17:01LKA Frankfurt. KTU Händel am Apparat.
01:17:04Frank? Ich bin's. Sonja. Schwarz.
01:17:08Sonja? Ja, das ist ja mal eine Überraschung. Wie geht's dir denn?
01:17:12Ganz gut. Du, ich habe eine dringende Frage an dich. Es geht um den Fall Brückner vor sieben Jahren. Ich muss wissen, ob du für Mike Gerber unter der Hand eine ballistische Untersuchung gemacht hast.
01:17:21Naja, da solltest du mich aber besser kennen. Ich mache nichts unter der Hand. Und für Gerber schon mal gar nicht.
01:17:27Was heißt das? Was ist mit Mike?
01:17:29Naja, man hat ihm angeraten zu kündigen. Er hatte wohl eine Zeit lang zu gute Kontakte zu irgendwelchen Weißrussen aus dem Rotlichtmilieu.
01:17:36Und ich habe gehört, er arbeitet für Secuta. Das ist so ein Sicherheitsdienst.
01:17:41Der fest in Weißrussischer Hand ist. Er macht für die die Schmutzarbeit.
01:17:44Halt dich bloß von dem fern.
01:17:46Danke, Frank.
01:17:49Sonja?
01:17:50Was hat dein ehemaliger Kollege damit zu tun?
01:17:57Ich befürchte, du hattest recht mit deiner Vermutung, dass es um organisierte Kriminalität ging.
01:18:01Die ganzen Spuren, denen wir nachgegangen sind.
01:18:12Kleigner, die Steiners. Das waren alles nur Zufallswunde.
01:18:16In Wirklichkeit ging es darum, etwas zu vertuschen, was vor sieben Jahren passiert ist.
01:18:20So wie es aussieht, hat mein Ex-Kollege Brückner die Tatwaffe untergejubelt.
01:18:25Und der dachte, dass ich was damit zu tun habe. Also ist er hierher gefahren, um sich an mir zu rächen oder mich zumindest damit zu konfrontieren.
01:18:31Und das konnte Mike nicht zulassen.
01:18:33Er ist Brückner nachgefahren.
01:18:35Hat ihn überwacht.
01:18:37Und als er den abgestellten Transporter gesehen hat, hat er die Gelegenheit genutzt, Brückner auf eine Art umzubringen, die man nie mit dem damaligen Fall in Verbindung bringt.
01:18:46Weil es wie ein Unfall aussieht mit einem gestohlenen Fahrzeug.
01:18:49Und fährt dafür in ein vollbesetztes Straßencafé?
01:18:51Ich glaube nicht, dass das geplant war.
01:18:53Er wollte Brückner überfahren und als der ausgewichen ist, ist das Ganze aus dem Ruder gelaufen.
01:18:58Er musste das durchziehen, um ungesehen aus dem Wagen zu kommen.
01:19:08Das ist Brückners Handynummer. Lass sie anpeilen und schick mir die Koordinaten.
01:19:12Was lässt du vor?
01:19:14In die Berge fahren und Brückner in Sicherheit bringen.
01:19:16Ich komm mit.
01:19:19Nein, fahr mit dem Foto ins Krankenhaus und frag den Banker, ob das der Fahrer des Transporters ist.
01:19:24Und wenn ihm so ist, lass Michael Gerber zur Fahndung ausschoppen.
01:19:27Die Verrück到底, komm mit dem Wagen zu werfen und müssen sie anbremsen Gabert zur Fahndung ausschoppen.
01:19:31UNTERTITELUNG
01:20:01Luisa?
01:20:08Luisa?
01:20:26Ja?
01:20:27Sonja Schwarz, Herr Brückner, wo sind Sie?
01:20:29Warum soll ich Ihnen das sagen?
01:20:30Ich glaube, dass Sie in ernsthafter Gefahr sind.
01:20:33Es ist Ihnen das auch schon aufgegangen.
01:20:35Wo sind Sie?
01:20:36Ich glaube nicht, dass ich Ihnen das sagen möchte.
01:20:39Herr Brückner?
01:20:40Hallo?
01:20:53Jose?
01:21:00Marie!
01:21:01Marie!
01:21:01Marie!
01:21:01Marie!
01:21:02Marie!
01:21:03Marie!
01:21:05Oh, come on.
01:21:35Nehmen Sie die Waffe runter. Ich bin hier, um Ihnen zu helfen.
01:21:41Wie haben Sie mich gefunden?
01:21:42Ich habe Ihr Handy anpeilen lassen.
01:21:45Und wenn ich das kann, kann das auch jemand anderes, wenn er ausreichend Kontakte hat.
01:21:48Wovon reden Sie?
01:21:50Sie hatten sieben Jahre Zeit und Sie sind nie auf die Idee gekommen, dass ich vielleicht nichts damit zu tun haben könnte?
01:21:54Was wollen Sie mir sagen?
01:21:57Ich weiß inzwischen, dass Ihnen jemand die Waffe untergeschoben hat.
01:22:00Aber ich hatte nichts damit zu tun.
01:22:02Warum sollte ich Ihnen das glauben?
01:22:04Ich würde gerne mein Handy aus der Tasche ziehen.
01:22:07Langsam.
01:22:17Wir haben die Bestätigung, dass Mike Gerber der Fahrer des Transporters war.
01:22:20Er wird zur Fahndung ausgeschrieben.
01:22:22Und wenn wir ihn haben, wird aufgearbeitet.
01:22:24Was vor sieben Jahren passiert ist, das verspreche ich Ihnen.
01:22:26Und jetzt legen Sie bitte diese Waffe weg.
01:22:29Sonst machen Sie sich strafbar.
01:22:30Und kommen Sie mit.
01:22:34Wohin?
01:22:35An einen sicheren Ort, wo mein Ex-Kollege Sie nicht finden kann.
01:22:38Jetzt kommen Sie bitte.
01:22:41Das tut mir leid, das kann ich nicht zulassen.
01:22:44Ihr zwei geht nirgendwo hin.
01:22:46Sonja, nimm vorsichtig die Waffe raus, leg sie auf den Boden.
01:22:49Gut, jetzt geh.
01:23:00Geh, geh, geh, geh, geh, geh.
01:23:02Ich hab mit Hänel gesprochen.
01:23:04Der hat überhaupt gar keine ballistische Untersuchung unter der Hand gemacht.
01:23:07Also woher hättest du wissen sollen, dass die Waffe, die du gefunden hast, die Tatwaffe ist?
01:23:11Es sei denn, du hast den Clubbesitzer erschossen.
01:23:13Die Weißrussen, die haben mich erpresst.
01:23:20Das war nur eine Kleinigkeit, die die gegen mich in der Hand hatten.
01:23:22Aber ich hätte meinen Job verloren.
01:23:25Ich hätte dich verloren.
01:23:26Da wusste ich ja noch nicht, dass du dich am Ende sowieso gegen mich entscheidest.
01:23:35Scheiße.
01:23:36Das war, Mann, keine große Sache, die die von mir wollten.
01:23:40Ich sollte im Clubbesitzer einfach ein bisschen Angst einjagen.
01:23:42Aber der hat eine Waffe gezogen.
01:23:43Ich war schneller.
01:23:45Wie hätte ich Ihnen das erklären sollen, was da passiert ist?
01:23:49Aha.
01:23:50Und du?
01:23:51Du hast dich so dermaßen auf die Weißrussen eingeschossen.
01:23:53Ich musste doch einen Schuldigen präsentieren.
01:23:56Hast du mir deshalb vorgespielt, dass du mich liebst?
01:24:00Um mich abzulenken?
01:24:02Nein!
01:24:04Du verstehst das immer noch nicht, oder?
01:24:07Ich hab dich geliebt.
01:24:09Ich hab das deinetwegen getan.
01:24:12Allein die Vorstellung, wie du mich ansiehst.
01:24:18Wenn du das herausfindest, so wie du mich jetzt ansiehst.
01:24:21Ihnen ist schon klar, dass er uns das alles erzählt, weil er nicht vorhat, uns die Läden wegzulassen.
01:24:30Hat er recht?
01:24:37Das wird dir nur nichts nützen.
01:24:39Ein Verletzer vom Gampaplatz hat dich als Fahrer des Transporters identifiziert.
01:24:42Vielleicht krieg ich dich nicht für den Mord von damals dran.
01:24:46Aber für den Anschlag auf das Kaffee auf jeden Fall.
01:24:49Das war kein Anschlag.
01:24:51Ich wollte den da erwischen, hab die Kontrolle über den scheiß Wagen verloren.
01:24:53Es tut mir leid.
01:25:04Waffe runter!
01:25:06Was machst du hier?
01:25:08Ich hab meinen Vater mit dem Bild ins Krankenhaus geschickt und bin hier lieber nachgefahren.
01:25:12Sorry, ich hätt schon früher eingreifen können.
01:25:14Aber ich dachte, dass du erst noch das ganze Geständnis von dem Arschloch willst.
01:25:17Und jetzt Waffe runter, sofort!
01:25:19Wird's bald!
01:25:23Komm her, du Arschloch!
01:25:43Pass auf, Brugner auf!
01:25:44Ich will auf keinen Fall, dass ihm was passiert!
01:25:53Lass dir die Waffe fallen!
01:26:09Lass dir die Waffe fallen, Mike!
01:26:13Ich glaube nicht, dass du schießt.
01:26:15Es tut mir leid.
01:26:40Ich tut mir leid.
01:27:00Es tut mir so leid
01:27:12Sie konnten dir nichts dafür
01:27:14Doch, ich war mir damals sicher, dass Sie unschuldig sind
01:27:18Und ich hätte für Sie kämpfen müssen
01:27:20Ich werde alles dafür tun, dass Ihr Fall wieder aufgerollt wird
01:27:23Und Sie rehabilitiert werden
01:27:30Hey
01:27:42Danke, dass du auf mich aufgepasst hast
01:27:46Immer gern
01:28:00Hey
01:28:01Hey
01:28:01Hey
01:28:14Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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