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  • vor 10 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
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00:01:58Mama
00:01:59Ja, Karin? Was ist denn?
00:02:07Mama, es ist schon zwölf Uhr und Fred ist immer noch nicht da.
00:02:10Ach, Kind, das ist bei einem Ehemann kein Grund zur Besorgnis.
00:02:14Doch. Hättest du nicht mit ihm geschimpft?
00:02:16Och, Mama.
00:02:17Karinchen, ich habe doch nicht mit ihm geschimpft.
00:02:20Ich habe ihm nur ganz unverblümt meine Meinung gesagt.
00:02:22Ein junger Ehemann muss spätestens abends um acht Uhr zu Hause sein.
00:02:26Und was hast du davon? Jetzt ist es Mitternacht und er ist immer noch nicht da.
00:02:31Wenn es jetzt öfter passiert.
00:02:33Karinchen, wart doch ab, das ist doch nur ein Übergang.
00:02:36In spätestens einem halben Jahr haben wir ihn so weit, da geht er Lamm fromm im Geschirr, wie ein alter Droschengaul.
00:02:42Und dann ist meine Ehe kaputt.
00:02:43Gott, nun glaub doch deiner alten Mutter.
00:02:45Ich verstehe doch mehr von den Männern.
00:02:47Ich meine, ich verstehe mehr von der Ehe.
00:02:49Deine Schwester und du, ihr beide, werdet mir noch sehr dankbar sein,
00:02:53wie schön ich meine Schwiegersöhne hingebogen habe.
00:02:56Ich weiß nicht, Mama.
00:02:57Fred ist sehr sensibel.
00:02:59Bestimmt hätte sich deine Ermahnung sehr zu Herzen genommen.
00:03:01Na ja, das will ich hoffen.
00:03:03Vielleicht hat er sich was angetan.
00:03:05Vielleicht ist er ins Wasser gegangen und, und, und ertrunken.
00:03:09Seit meiner Hochzeit habe ich nicht mehr so viel getrunken.
00:03:13Prost.
00:03:14Prost, altes Haus.
00:03:16Dass man dich mal wieder sieht, was verschafft uns denn das Vergnügen?
00:03:18Hatte Sehnsucht.
00:03:20Auf einmal, nach acht Monaten?
00:03:22Blätterwochen.
00:03:23Hm, dass deine Frau war süß sein.
00:03:25Süß ja auch, das kann man wohl sagen.
00:03:27Und was macht die Arbeit?
00:03:28Was Neues geschrieben?
00:03:29Nicht eine Note.
00:03:30Was?
00:03:31Tagsüber sitze ich in der schwiegermütterlichen Firma um und, und abends mache ich in Familie.
00:03:35Du Lustling.
00:03:36Seht euch den an.
00:03:38Vor acht Monaten hat er doch Schlager geschrieben, die die Welt erobern könnten.
00:03:41Somit ist ein bisschen passauf.
00:03:43Darf ich mal?
00:03:44Fred, weißt du noch?
00:03:44Ich hab dir aus Ägypten einen Kaktus mitgebracht und hoffe, dass der Kaktus dir ein bisschen
00:04:09Freude macht.
00:04:11Er hat noch keine Blüten und er ist so winzig bloß.
00:04:17Ja, ja.
00:04:17Wenn er wie meine Liebe wird, dann wird er riesengroß.
00:04:23Ja, ja.
00:04:24Und wenn er einmal blühen wird und wenn er dich entzückt, dann denk daran, ich habe ihn
00:04:33mit Schmerzen selbst gepflückt.
00:04:36Ja, ja.
00:04:37Aus Fatmissgarten stahl ich ihn in einer Vollmondnacht und hab dir aus Ägypten diesen Kaktus mitgebracht.
00:04:50Aus Fatmissgarten stahl ich ihn in einer Vollmondnacht und hab dir aus Ägypten diesen Kaktus mitgebracht.
00:05:03Wenn auch heiß wie Feuer meine Liebe brennt, die Liebe brennt, alles war zu teuer mir im
00:05:13Orient, doch mit leeren Händen komm ich nicht zu dir, ich schenk dir ein kleines allerliebstes
00:05:27Souvenir.
00:05:28Ich hab dir aus Ägypten einen Kaktus mitgebracht und hoffe, dass der Kaktus dir ein bisschen
00:05:40Freude macht.
00:05:41Und wenn er wie meine Liebe wird, dann wird er riesengroß.
00:05:55Und wenn er einmal blühen wird und wenn er dich entzückt, dann denk daran, ich habe ihn
00:06:05mit Schmerzen selbst gepflückt.
00:06:07Aus Fatmissgarten stahl ich ihn in einer Vollmondnacht und hab dir aus Ägypten diesen Kaktus mitgebracht.
00:06:20Und hab dir aus Ägypten diesen Kaktus mitgebracht.
00:06:34Sag mal, willst du überhaupt nicht mehr komponieren?
00:06:53Meine Schwiegermutter hat es mir verboten.
00:06:55Ja, komisch.
00:06:56Wieso, hat sie was gegen Musik?
00:06:57Gegen Musik nicht, aber gegen Musik.
00:07:00Als junges Mädchen hat sie mal einer sitzen lassen.
00:07:02Mit einem Kind?
00:07:04Mit einem leeren Portemonnaie.
00:07:06Das war ein besonders schwerer Schlag für sie.
00:07:08Denn Geld ist die einzige Stelle, wo sie sterben will.
00:07:10Schade, Fred.
00:07:11Ich glaube, unsere letzte Revue wäre unsere beste geworden.
00:07:14Wäre sie auch.
00:07:15Tja, dann muss ich mir wohl einen anderen Komponisten suchen.
00:07:19Muss denn nicht.
00:07:20Wieso?
00:07:22Ich komponiere weiter.
00:07:24Heimlich.
00:07:25An unserer Revue?
00:07:25An unserer Revue.
00:07:27Ich hab mir eine zweite Wohnung gemietet in der Parkstraße.
00:07:29Du musst mich mal besuchen kommen.
00:07:31Da kann ich ungestört arbeiten.
00:07:32Kein Mensch hat eine Ahnung davon.
00:07:33Nicht mal meine Frau.
00:07:35Apropos Frau.
00:07:37Du, ich muss nach Hause.
00:07:38Herr Ober, Zahlen bitte.
00:07:40Schon?
00:07:41Anscheinend sind deine Flitterwochen doch noch nicht zu Ende, weißt?
00:07:4316,50 Mark.
00:07:45Danke, ist gut.
00:07:45Vielen Dank, Herr Windberg.
00:07:47Herr Windberg.
00:07:48Ja.
00:07:48Sie haben mir mal versprochen, einen Slowfox für mich zu komponieren.
00:07:51Wissen Sie noch?
00:07:51Der ist schon längst fertig.
00:07:52Sie brauchen ihn nur abzuholen.
00:07:54Parkstraße 12, erste Etage.
00:07:56Wenn Licht brennt, bin ich zu Hause.
00:07:57Wiedersehen.
00:07:58Wiedersehen.
00:07:59Tschüss, Alter.
00:08:00Tschüss.
00:08:00Tschüss.
00:08:01Tschüss.
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00:08:09Tschüss.
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00:08:13Tschüss.
00:08:14Tschüss.
00:08:15Tschüss.
00:08:27Tschüss.
00:08:27Frau Elisa!
00:08:46Frau Elisa!
00:08:48Ja, wer ist denn da?
00:08:50Windberg.
00:08:51Na endlich.
00:08:53Machen Sie doch auf, Frau Elisa.
00:08:55Ich habe meine Schlüssel verloren.
00:08:59Lassen Sie mich schon rein.
00:09:08Haben Sie keine Angst, Frau Elisa.
00:09:09Ich habe wirklich nur die Schlüssel verloren.
00:09:11Na sowas. Aber Herr Windberg.
00:09:14Nur die Schuhe, Frau Elisa.
00:09:16Zur Vorsicht.
00:09:17Aber wenn Sie meinen, dass es zu viel ist,
00:09:19dann natürlich nicht.
00:09:21Für Nacht, Frau Elisa. Vielen Dank auch.
00:09:22Für Nacht.
00:09:23In das Zimmer beneide ich Sie heute noch, Frau Elisa.
00:09:26Eine so ideal gelegene Bude
00:09:27hätte ich als junger Mensch haben müssen.
00:09:29Hätte ich haben müssen, Frau Elisa.
00:09:30Nein, Herr.
00:09:34Ich bin eine so viele Jungen im Bauernler.
00:09:38Ich bin ein Toto.
00:09:39Und bin ich wäre schon bereit,
00:09:40dass ich ihn in einem Jahr beinhavet bin.
00:09:41Und ich habe ihn mit dir in einem Jahr.
00:09:43Ich bin ein.
00:09:44Ich bin ein.
00:09:45Ich bin ein.
00:09:46Ich bin ein.
00:09:47Ich bin ein.
00:09:48Das ist einiaising aus dem Köln.
00:09:50Aber ich bin ein.
00:09:51Ich bin ein.
00:09:52Ich bin ein.
00:09:52Ich bin ein.
00:09:53Ich bin ein.
00:09:54Ich bin ein.
00:09:56Ich bin ein.
00:09:57Das war's für heute.
00:10:27Untertitelung. BR 2018
00:10:57Mein Engelchen.
00:11:19Fred, endlich bist du da.
00:11:21Nein, ich wollte dir ja böse sein.
00:11:25Aber das kannst du ja gar nicht.
00:11:26Kann ich auch nicht.
00:11:28Du bist die süßeste Frau, die ich je geheiratet habe.
00:11:32Und ich wäre heute Abend bestimmt auch nicht weggegangen,
00:11:34wenn Mama mir nicht so ungerechte Vorwürfe gemacht hätte.
00:11:37Das weiß ich, Fred.
00:11:39Ich habe dir auch...
00:11:40Ja, wer ist da?
00:11:43Macht mal auf.
00:11:44Mama?
00:11:45Ja, wer denn sonst?
00:11:46Aber wir schlafen schon ganz fest.
00:11:55Ist das denn so dringend?
00:11:57Hat es nicht Zeit bis morgen?
00:12:04Aber Mama, du kannst doch nicht einfach hier so reinkommen.
00:12:07Warum nicht?
00:12:08Wenn es sein muss, gehe ich sogar durch die Wand.
00:12:10Außerdem werde ich wohl noch das Zimmer meiner Tochter betreten dürfen, nicht?
00:12:14Wir sind schließlich verheiratet.
00:12:16Oh ja, das merke ich.
00:12:17Sonst wärst du nicht so spät nach Hause gekommen und noch dazu mit einem Zacken.
00:12:21Meine liebe Schwiegermama, nach unserer Auseinandersetzung heute Abend müsstest du eigentlich verstehen...
00:12:26Doch, dich verstehe ich, mein Sohn.
00:12:27Nur deine Frau verstehe ich nicht.
00:12:30Anstatt ihm deine Meinung zu sagen, turtelst du mit ihm, als ob du ein schlechtes Gewissen hättest.
00:12:34Glaubst doch solche Scherze seien!
00:12:36Die waren für dich.
00:12:38Oh, für mich.
00:12:40Nun, das viele Geld, das du dafür ausgegeben hast, hättest du dir sparen können.
00:12:44Ach, das bist du mir schon wert.
00:12:46Warum hast du mir nicht gleich die Vase mitgebracht?
00:12:48Welche Vase?
00:12:49Na, vom Radio, wo die Rosen drin waren.
00:12:51Hör mal, Mama, ich glaube...
00:12:52Du bist überhaupt still, mein Kind, nicht?
00:12:53Heulst wie ein dummer Backfisch vor Angst.
00:12:55Dein Mann könnte sich etwas antun und was tut da wirklich, er steigt bei Lisa ein.
00:12:59Bei Lisa?
00:13:00Also lüge nicht, ich habe es doch mit meinen eigenen Augen gesehen, wie du da hineingeklettert bist.
00:13:04Hoffentlich auch, wie ich wieder rausgekommen bin.
00:13:06Ja, selbstverständlich.
00:13:07Na, da weißt du doch, wie schnell das geht.
00:13:08Bei Lisa?
00:13:09Nun, beruhige dich, mein Engelchen.
00:13:11Ich konnte nicht ins Haus, weil ich die Schlüssel im Vorgarten verloren hatte.
00:13:13Na bitte, nun lass dich von dem wieder einwickeln.
00:13:15Augenblick bitte, liebste Schwiegermama.
00:13:17Bitte?
00:13:18Wenn ich nachts nach Hause komme und dabei gezwungenermaßen einen Abstecher mache,
00:13:21dann geht es nur Karin und mich etwas an.
00:13:23So.
00:13:24Jawohl.
00:13:24Nein, Fred.
00:13:25Mama hat irgendwie recht.
00:13:26Ich finde auch, dass du...
00:13:27Na endlich, Kind, wirst du vernünftig.
00:13:30Also jetzt reicht es mir aber.
00:13:31Ja, mir reicht es schon lange.
00:13:33Ist denn das ein Ton, wie du mit mir sprichst?
00:13:35Aber entschuldige, ich komme hier nach Hause und da verliere die Schlüssel.
00:13:38Ja, das habe ich ja gesehen.
00:13:39Das wäre ich ja doch wohl noch wahr.
00:13:42Es ist ja schließlich mein Kind.
00:13:44Was mischst du dich denn überhaupt hier an?
00:13:45Ich mische mich.
00:13:46Natürlich.
00:13:47Ich verbitte mir künftig jede Einmischung in meine ehelichen Angelegenheiten.
00:13:49Aber Fred!
00:13:50Und ich verbitte mir künftig diesen Ton.
00:13:52Was ist denn hier für ein Krach?
00:13:53Ach, mein Mann ist eben erst nach Hause gekommen.
00:13:56Mein ist überhaupt noch nicht da.
00:13:58Dein Lieblingsschwiegersohn.
00:14:00Bitte, das ist bei Otto etwas ganz anderes, ja?
00:14:03Wenn Otto abends nicht nach Hause kommt, da bummelt er nicht und trinkt nicht, sondern er arbeitet.
00:14:07In der Firma, für die Firma.
00:14:09Ja, ja, Otto über alles.
00:14:12Wie schön hätte es heute Abend noch werden können, wenn du nicht gekommen wärst.
00:14:16Ich?
00:14:17Jawohl.
00:14:17Du mit deiner ewigen Bevormundung bist überhaupt schuld an dem ganzen Krach.
00:14:21Ich habe es jetzt satt.
00:14:22Aber bitte sehr, ich kann ja gehen.
00:14:24Bitte, Mama, bleibe.
00:14:27Sieh mal, mein Kind.
00:14:28Dein Fred ist noch sehr jung.
00:14:29Als mein seliger Mann in diesem Alter.
00:14:31Also der hat mir gerade noch gefehlt.
00:14:33Ich bitte dich jetzt, Mama.
00:14:35Lass uns endlich allein.
00:14:36Nein, Mama, bleibts.
00:14:38Bitte.
00:14:40Dann gehe ich eben.
00:14:43Fred, wohin?
00:14:44Das weiß ich noch nicht.
00:14:46Wenn ich bis zum Frühstück nicht wieder zurück bin, brauchst du mit Mittagessen nicht auf mich zu warten.
00:14:50Noch weiter viel Spaß.
00:14:52Guten Abend.
00:14:52Guten Abend.
00:14:55Mama, er geht.
00:14:57No, ja, Kind, na und? Das ist doch kein Grund zur Aufregung.
00:15:00Den kriegen wir wieder, na.
00:15:01No, aber Herr Tillchen, nu komm, nu wein doch nicht.
00:15:04Sieh mal, ich will doch nur dein Bestes.
00:15:11So.
00:15:12Und nun noch mal die Düsen nachprüfen und dann wäre es soweit.
00:15:16So, Herr Doktor, hier, nehmen Sie mal Feuer.
00:15:18Dann raucht es Sie nämlich besser.
00:15:20Danke, danke, danke.
00:15:22Ich werde es Micky nennen.
00:15:24Was meinen Sie dazu, Herr Kramberg?
00:15:25No, Sie meinen Micky.
00:15:27Als ich noch bei den Fliegern war, habe ich mir immer schon gewünscht, ein Düsenflugzeug zu fliegen.
00:15:32Waren Sie Beobachter oder Pilot?
00:15:33Äh, Bodenpersonal.
00:15:35Ach so.
00:15:37Nun, was meinen Sie, was wird Ihre Frau Schwiegermutter zu Ihrer Micky sagen?
00:15:40Um Himmels Willen, davon darfst du doch gar nichts erfahren.
00:15:42Ja, aber die muss ich doch mal erfahren, Herr Doktor.
00:15:44Ihre Versuche haben schon 13.000 Mark gekostet.
00:15:46Ich weiß ja gar nicht mehr, wie ich das noch vertuschen soll.
00:15:48Aber Herr Kramberg, lieber Herr Kramberg, Ihnen als Geschäftsführer wird doch das möglich sein.
00:15:52Ja.
00:15:53Aber ja, und wenn die Sache nun geklappt hat, wird meine Schwiegermutter sowieso nichts mehr sagen.
00:15:58Wir nehmen dann Micky in Fabrikation und Sie bekommen einen Hausorden.
00:16:03Und Sie glauben wirklich ernsthaft, dass das Dings fliegt?
00:16:06Ja, ja.
00:16:07Vorausgesetzt, dass die Treibladung nicht zu schwach ist.
00:16:10Ja, und wenn sie zu stark ist?
00:16:12Na ja, dann, äh, bumm, na ja, dann fliegt es noch schneller.
00:16:17Guten Abend, Herr Sulzheimer, hier sind die Schlüssel.
00:16:20Na nun, voll ein Fink noch da.
00:16:21Na ja, Herr Sulzheimer, Sie wissen doch, dass der Herr Doktor Zietz nächtelang experimentiert.
00:16:26Also Kramberg, das haben wir geschafft.
00:16:28Halten Sie mal die Kerze, ja.
00:16:30Jetzt legen wir Feuer an die Düsen.
00:16:32Ja, aber dann fliegt es doch gegen das Fenster, wenn es überhaupt fliegt.
00:16:34Denken Sie, ich habe die Steuerung so eingestellt, dass es nur im Kreis herumfliegen kann.
00:16:39Aha, also Achtung, jetzt los.
00:16:45Achtung, auf!
00:16:53Und so, 13.000 Arzt.
00:17:05Herr Doktor, sind Sie verletzt?
00:17:07Nein, nein, das muss eine für unsere Mama-Huppen sein.
00:17:10Gott sei Dank.
00:17:11Na, Herr Doktor, was sagen Sie nun?
00:17:13Prima.
00:17:14Ich habe ja gewusst, dass es im Kreis herumfliegt.
00:17:16Na nun, Zielke, so spät noch auf?
00:17:32Ja, ich muss noch mal nach der Heizung sehen.
00:17:34Na, gute Nacht auch.
00:17:35Gleichfalls, Herr Winberg.
00:17:36Oder wollen Sie noch arbeiten?
00:17:37Ja, ich muss noch arbeiten, oder stört es Sie sehr?
00:17:39Aber nein, im Gegenteil, Ihre Musik lullt mich immer so schön in den Schlaf.
00:17:43Das ist nett.
00:17:4514 Tage noch, dann bin ich schade.
00:17:47Schade, wirklich schade.
00:17:48Und nach der?
00:17:49Nach der, Herr Winberg.
00:17:5015 bis後, schade.
00:18:15Tsch.
00:18:18Windberg ist noch auf und arbeitet. Ich bin gleich wieder da.
00:18:39Was denn? Du willst doch nicht etwa mitkommen?
00:18:41Na klar, bin ich nur dein Manager oder nicht? Ich denke, du willst doch nur ein Tank oder so ein Ding abholen.
00:18:45Oder was ist los?
00:18:46Eifersüchtig, Karlsruhe.
00:18:48Eifersüchtig. Ne, ich bin wachsam.
00:18:50Ja, dann wache bitte auf der Straße. Ich bin in zwei Minuten zurück.
00:19:10Guten Abend, Fred.
00:19:11Guten Abend. Na, Sie haben es aber eilig mit der neuen Nummer.
00:19:14Verzeihung, aber ich habe total vergessen, Ihnen zu sagen, dass ich morgen in ein neues Engagement gehe.
00:19:18Und da möchte ich den neuen Schlager natürlich gerne singen.
00:19:20Aber das macht doch gar nichts. Wollen wir gleich mal sehen.
00:19:24Es ist nett, dass Sie noch gekommen sind.
00:19:26Darf ich?
00:19:27Danke.
00:19:29Na, unseren seligen Firmenchef hat es aber gründlich erwischt.
00:19:36Um Himmels Willen.
00:19:38Heute Morgen haben wir das Bild erst eingeweiht.
00:19:40Na ja.
00:19:405.000 Mark hat der Schenken gekostet.
00:19:43Ach, du.
00:19:43Wenn das meine Schwiegermutter erfährt.
00:19:46Kramberg.
00:19:46Ja?
00:19:46Sie müssen mir eins versprechen.
00:19:48Wenn jemand fragt.
00:19:50Wir sind heute Nacht nicht im Büro gewesen.
00:19:51Ja, wo denn?
00:19:52Ja, das weiß ich nicht.
00:19:54Das muss mir eben noch einfallen.
00:19:55Nun, was ist denn mit der Explosion?
00:19:57Das ist, das hat eben irgendwo geknallt.
00:20:00Es knallt ja überall auf der Welt.
00:20:02Und kein Mensch weiß warum.
00:20:03Nicht?
00:20:03So, da ist es.
00:20:10Also, dann wollen wir mal.
00:20:11Prost.
00:20:12Prost.
00:20:12Prost.
00:20:17Sagst du mir nein, hab ich einen Trick.
00:20:22Ich stell mir ein, zärtliche Musik.
00:20:28Ein Gläschen Wein tröstet mich so dann.
00:20:32Und ich schau dein Bild so zärtlich an.
00:20:39Es ist so herrlich, von dir zu träumen.
00:20:48Ich erträum ein Rendezvous.
00:20:50Keiner sieht uns dabei zu, wenn wir küssen im Geheimen.
00:20:56Ich kann so viel mehr zusammenreimen.
00:21:04Wenn du mir im Traum gehörst und dein Herz mir nicht verwehrst,
00:21:10möcht ich ewig von dir träumen.
00:21:13Bist du mir fern und trennt uns auch das größte Meer.
00:21:20Mit Fantasie hol ich mir deine Liebe hin.
00:21:27Es ist so herrlich, von dir zu träumen.
00:21:35Ich mach beide Augen zu und im Augenblick kommst du zu dem schönsten Rendezvous.
00:21:44Es ist so herrlich, von dir zu träumen.
00:21:53Ich erträum ein Rendezvous.
00:21:56Keiner sieht uns dabei zu, wenn wir küssen im Geheimen.
00:22:02Ich kann so viel mehr zusammenreimen.
00:22:09Was ist das denn?
00:22:19Das ist doch jemand im Schlafzimmer.
00:22:21Moment mal.
00:22:21Das ist doch jemand im Schlafzimmer.
00:22:51Das ist doch jemand im Schlafzimmer.
00:23:21Du, Holt!
00:23:51Du Hund!
00:24:00Au! Au!
00:24:03Löschi! Suchst du was Bestimmtes?
00:24:06Nein!
00:24:08Was?
00:24:10Löschi?
00:24:18Hinde hoch!
00:24:19Nein, ich nicht!
00:24:20Der da in der Vase!
00:24:22Kommen Sie raus!
00:24:23Der will nicht!
00:24:24Außerdem ist er gar nicht mehr so gut beieinander!
00:24:26Komm, wir nehmen den Topf mit, den halt!
00:24:28Ich helfe euch! Ich komme gleich wieder, ja?
00:24:30Komm!
00:24:50So, und die Dame, die bei Ihnen war?
00:25:06Die Dame hatte gerade geschäftlich bei mir zu tun!
00:25:10Zu spät noch?
00:25:12Na ja, es gibt eben Geschäfte, die sich nachts besser erledigen lassen, nicht?
00:25:16Und Ihr Name? Kann ich mal einen Ausweis sehen?
00:25:18Ja!
00:25:19Ja!
00:25:21Moment!
00:25:29Doktor Otto Zietz!
00:25:31Bitte, ich habe meinen Ausweis zu Hause vergessen!
00:25:34Doktor Otto Zietz!
00:25:36Was mache ich bloß? Ich kriege den alten Zausel nicht mehr zusammen!
00:25:46Ja, jetzt sieht es ja schon wieder einigermaßen vernünftig hier aus!
00:25:50Einfach flucht und zugeklebt! Überall klebt das Zeug! Nur nicht da, wo es soll!
00:25:54Ach, das wird aber nie und nimmer, der alte Zausel! Der hat doch ganz anders ausgesehen!
00:25:59Das weiß ich ja! Was soll ich machen? Ich bin ja völlig verzweifelt!
00:26:03Augenblick, Herr Doktor! Ich werde es mal versuchen! Vielleicht habe ich mehr Glück, ne?
00:26:08Moment, so!
00:26:10Na ja, das ist schon sehr schön so!
00:26:13Machen Sie nur weiter!
00:26:15So, ich gehe inzwischen frühstücken!
00:26:17Ja, guten Appetit, Herr Doktor!
00:26:24Morgen, Herr Gramberg!
00:26:26Morgen, Herr Windberg!
00:26:27Ist dein Schwager nicht da?
00:26:28Nein, der ist gerade frühstücken zu sein!
00:26:29Was ist das denn? Wer hat denn den alten Zausel so fertig gemacht?
00:26:32Wenn Sie es niemandem weiter sagen, Herr Windberg, der Herr Doktor Zietz!
00:26:36Otto?
00:26:37Ja, ja, und wir haben heute Nacht hier ein neues Spielzeug ausprobiert!
00:26:40Dabei ist das ganze Büro in die Luft geflogen, samt dem alten Herrn Zausel!
00:26:44Vielleicht versuchen Sie mal Ihr Glück dann mit dem Kleben!
00:26:47Echt, dann gehen Sie mal her! Also los!
00:26:48Das klebt aber wie Giffen!
00:26:49Moment, ach!
00:26:50Krieg's nicht los!
00:26:51Na, so geht's schon!
00:26:52Dankeschön!
00:26:53Wiedersehen!
00:26:54Ja!
00:26:56Aua!
00:26:57Das klebt!
00:26:58Ja, wiedersehen!
00:27:02Er dachte sich die Sache so leicht!
00:27:05Aber Gisela!
00:27:06Wusch, du seid doch mal ruhig!
00:27:07Wusch, das verstehe kein Wort!
00:27:09Ja, Mama!
00:27:10Er dachte sich die Sache so leicht, aber da kam der Einbrecher bei Herrn Doktor Otto Zietz an die falsche Adresse!
00:27:16Er erledigte ihn mit ein paar sauberen Kinnhaken, während die Dame, die er gerade in seiner entzückenden
00:27:21kleinen Wohnung anfing!
00:27:22Die Dame!
00:27:23Die Dame!
00:27:24Die Dame!
00:27:25Was denn, Dame?
00:27:26Ja, die Dame!
00:27:28Du sag, Mann!
00:27:29Und ich habe immer gedacht, Otto bastelt an seinen Puppen rum, wenn der nachts nicht nach Hause kommt!
00:27:34Und eine zweite Wohnung hat er auch!
00:27:36Eine entzückende kleine Wohnung!
00:27:38Na eben!
00:27:39Ich gehe ins Wasser, Mama!
00:27:41Mein Kind, nun was denn für ein Unsinn!
00:27:43Aber Gisela!
00:27:44Herzchen, nun überlege mal, wenn ich nun jedes Mal ins Wasser gegangen wäre, wenn dein seliger Vater...
00:27:49Aber lassen wir das!
00:27:51Ach, das hätte ich nie von Otto gedacht!
00:27:53Und du hast Otto meinem Fred immer als ein leuchtendes Beispiel vorgehalten!
00:27:57Na, du machst mir vielleicht Laune!
00:27:59Kann ich denn dafür, dass es auf der ganzen Welt nicht einen einzigen Mann gibt, auf den
00:28:03man sich verlassen kann?
00:28:04Aber warte nur!
00:28:05Dem werde ich die Flauseln schon austreiben!
00:28:07Haha!
00:28:08Den drehe ich einmal kurz durch die Mangel, dann ist der treu wie Gold!
00:28:11Dann will ich ihn auch nicht mehr haben!
00:28:13Ich lasse mich schein!
00:28:15Aber Gisela!
00:28:16Also bitte, das zu beurteilen, überlasse deiner Mutter, ja?
00:28:19Dazu bist du noch zu jung!
00:28:21Das Frühstück ist serviert, mir die Gefahr!
00:28:24Herr Doktor, zieht's schon da?
00:28:25Er ist zu eben gekommen, er sitzt in der Halle!
00:28:28Güte Klasse A!
00:28:30Schon wieder ein Viertel Zoll zu klein!
00:28:32Otto!
00:28:33Ja, Mama!
00:28:38Reune doch nicht!
00:28:43Otto!
00:28:44Wo warst du gestern Nacht?
00:28:45Oh!
00:28:46Wieder zu weich gekocht!
00:28:47Bitte!
00:28:48Wo warst du gestern Nacht?
00:28:49Ich war...
00:28:50Haha!
00:28:51Also, du gibst es zu!
00:28:52Eigentlich wollte ich es nicht, aber wenn du es weißt, gebe ich es natürlich zu!
00:28:56Oh, Mama, er gibt es sogar zu!
00:28:57Na ja, ich höre es ja, mein Kind!
00:28:59Und die Erklärung dafür?
00:29:01Ja!
00:29:02Eigentlich hat mich ja nur mein Ehrgeiz zu dem Alleur getrieben!
00:29:05Ehrgeiz?
00:29:06Es ist komisch, dass Männer immer nur außerhalb des Hauses solchen Ehrgeiz entwickeln!
00:29:11Ja, weißt du, Mama, Micky war immer mein Lieblingskind!
00:29:14Micky?
00:29:15Hör doch auf!
00:29:16Micky!
00:29:17Ja!
00:29:18Zuerst wollte sie nicht richtig funktionieren!
00:29:20Sie spuckte und zischte, wenn ich ihr die Kerze an die Düse hielt!
00:29:23Aber dann klappte es großartig!
00:29:25Ich gab ihr einen kleinen Schubs und sie ging in die Luft!
00:29:30Natürlich haben die Versuche mit ihr allerhand gekostet!
00:29:33Halt bitte, ja?
00:29:34Geht ihr raus!
00:29:35Ich möchte mit Otto allein sein!
00:29:36Mama!
00:29:37Du auch!
00:29:40Ja, was ist denn los?
00:29:41Sag mal, Otto, schämst du dich denn nicht?
00:29:43Doch!
00:29:44Na, weißt du, derartig frivole Sachen in Gegenwart meiner Töchter zu erzählen!
00:29:49Frivol?
00:29:50Ja, Mama!
00:29:51Aber bitte, Otto, jetzt rede ich! Sei ruhig, ja?
00:29:52Bitte, bitte, Mama!
00:29:53Otto, Otto!
00:29:54Ja?
00:29:55Von einem Mann in deinem gesetzten Alter hätte ich solche krummen Sachen am allerwenigsten erwartet!
00:30:00Aber Mama...
00:30:01Sag mal, hast du nicht an deine Frau gedacht?
00:30:03Warum denn? Davon versteht sie ja doch nichts!
00:30:05Ja, aber Otto, was soll denn das heißen?
00:30:07Sieh mal, Mama, wenn dein seliger Mann, mein hochverehrter Schwiegerpapa noch leben würde...
00:30:11Bitte den lass aus dem Spiel!
00:30:12Ich will doch nur...
00:30:13Dich auf ihn berufen!
00:30:14Ja!
00:30:15Nein, siehst du, das ist nämlich ausschließlich meine Sache!
00:30:17Ach!
00:30:18Gut, sprechen wir nicht mehr von ihm!
00:30:19Nein!
00:30:20Aber Gisela, wirst du ja sagen, dass sie mir nicht mehr böse sein soll?
00:30:22Aber jetzt haben wir aber den Gipfel erreicht!
00:30:24Sieh dir das an!
00:30:25Ich habe es doch gesagt, diese Eier sind zu weich gekocht!
00:30:28Aber jetzt gehe ich und werde mir diese Micky vorknöpfen!
00:30:32Und da werde ich mal rauskriegen, wie viel Geld du für die verpulvert hast!
00:30:35Oh, Mama!
00:30:37Ja, Mama!
00:30:38Nicht Mama, Otto!
00:30:39Was?
00:30:40Du traust dich noch zu mir?
00:30:41Hinaus!
00:30:42Aber Gisela!
00:30:43Ich will dich nicht mehr sehen!
00:30:44Aber hör doch mal, Gisela!
00:30:45Nein, auch nicht mehr hören!
00:30:46Ich lasse mich scheinen!
00:30:47Geh!
00:30:48Gisela!
00:30:49Gehst du jetzt?
00:30:50Oder soll ich Mama holen?
00:30:51Nein, nein, nein!
00:30:52Dann gehe ich lieber!
00:30:53Raus!
00:30:54Auch das noch!
00:30:55Sie behaupten also, Karl Löschenkraut zu heißen und ein ehemaliger Artist zu sein?
00:30:59Ja!
00:31:00Können Sie denn das beweisen?
00:31:01Ja.
00:31:02Ja, genau!
00:31:03Das ist nicht...
00:31:04Nee, nee, nee!
00:31:05Da, da, da ... das ist genug!
00:31:08Ja, dann ist ja nicht ...
00:31:10Ich liebe dich lieber!
00:31:11Raus!
00:31:12Raus!
00:31:13Auch das noch!
00:31:14Sie behaupten also, Karl Löschenkraut zu heißen und ein ehemaliger Artist zu sein?
00:31:18Ja!
00:31:19Ja!
00:31:20Können Sie denn das beweisen?
00:31:22Hm ...
00:31:23Nein ...
00:31:24Das genügt.
00:31:30Außerdem war ich früher Versicherungsvertreter.
00:31:35Jetzt bin ich Manager und der Verlobte dieser Dame, die heute Nacht bei dem Herrn war.
00:31:39Ich wollte mich nur überzeugen, ob der Herr vielleicht der Ehre meiner Braut zu nahe treten würde.
00:31:43Ja wirklich, das müssen Sie mir glauben. Nur deswegen bin ich in die Wohnung eingestiegen.
00:31:47Die Dame hat die Angaben bestätigt. Sie sagt, der Herr hieße Karl Löschenkraut und wäre ihr Manager und ihr Verlobter.
00:31:52Wo ist die Dame jetzt bitte?
00:31:53Im Nebenzimmer.
00:31:54Dr. Otto Zietz erledigte ihn mit ein paar sauberen Kinnhaken, während die Dame, die er gerade in seiner entzückenden kleinen Wohnung empfing,
00:32:06saubere Dame, kleiner Kinnhaken entzückender Otto, Fred, Fred, Fred, Fred.
00:32:12Ja?
00:32:16Bitte, lies das.
00:32:19Oh, Bart.
00:32:20Du hast gut lachen. Das ist mir irrsinnig peinlich, so eine infame Falschmeldung.
00:32:24Wieso Falschmeldung? Ist ja gar keine.
00:32:26Was?
00:32:27Das stimmt haargenau.
00:32:28Wieso? Ich war heute Nacht im... äh, heute Nacht war ich im...
00:32:31Im Büro und hast es in die Luft gejagt. Und das Bild unseres Schwiegervaters auch.
00:32:35Das weißt du auch schon.
00:32:36Nur ich weiß es und der Gramberg, sonst niemand.
00:32:38Und Agathe auch.
00:32:39Agathe weiß nicht das Geringste.
00:32:41Sie hat mich doch heute Morgen deswegen angepfiffen.
00:32:43Schwiegermama meint wahrscheinlich dein Abenteuer hier.
00:32:45Das ist ein starkes Stück. Da hat sich irgend so ein Stolz für mich ausgegeben.
00:32:49Also keine Beleidigung, bitte. Ja?
00:32:51Wieso?
00:32:52Der Stolz war nämlich ich.
00:32:54Du?
00:32:55Ja, ich.
00:32:57Du hast...
00:32:58Ja, Roto, ich habe.
00:33:00So, nun setz dich erst mal hin und trink einen Schluck.
00:33:02Du weißt doch, ich habe Agathe bei unserer Hochzeit versprechen müssen, dass ich nicht mehr komponiere.
00:33:07Ja.
00:33:07Leider hatte ich aber gerade eine neue Revue angefangen.
00:33:10Die ließ mir einfach keine Ruhe. Ich musste sie fertig komponieren.
00:33:12Und darum habe ich mir heimlich eine zweite Wohnung genommen.
00:33:14Ach, unter meinem Namen.
00:33:16Natürlich, Agathe würde mir doch nie glauben, dass ich da nur Klavier spiele.
00:33:18Ja, das glaubt sie mir ebenso wenig.
00:33:21Doch, doch, dir glaubt sie das.
00:33:23Ich kann ja gar nicht Klavier spielen.
00:33:24Dann muss dir etwas anderes einfallen lassen.
00:33:26Denk dir irgendetwas aus, was du mit der Dame hättest anstellen können.
00:33:30Und schon ist der Fall erledigt.
00:33:32Für dich erledigt, jawohl. Das könnte dir so passen.
00:33:34Natürlich, sonst würde ich dir ja nicht den Vorschlag machen.
00:33:36Ich denke nicht daran.
00:33:38Schade.
00:33:38Ich hätte dir gern geholfen.
00:33:42Wenn du mich fragst, dies hier ist viel schlimmer. Das wird Agathe dir nie verstanden.
00:33:45Das weiß ich, Alfred.
00:33:46Die Hölle wird über dich hereinbrechen.
00:33:48Darüber bin ich mir ja klar. Darum klebe weiter, Fred.
00:33:51Fällt mir im Traum nicht ein.
00:33:52Klebe, klebe.
00:33:53Ich denke ja nicht daran, wenn du mir nicht mal den läppischen kleinen Gefallen tust.
00:33:56Ich bin gleich wieder da.
00:34:02Was hast du vor?
00:34:03Abwarten.
00:34:03Aber beeil dich. In einer Stunde geht unser Zug.
00:34:05Fahr schon zum Bahnhof vor und erledige das mit den Koffern.
00:34:14Ich möchte gerne Frau Direktor Zausel sprechen. Mein Name ist Löschenkraut.
00:34:18Einen Augenblick bitte.
00:34:20Löschenkraut?
00:34:21Kenne ich nicht. Ich kenne Sauerkraut.
00:34:24Ihm was für eine Angelegenheit.
00:34:27Geschäftlich. Gut, ja. Soll reinkommen.
00:34:30Und wenn wir uns das Malheur teilen?
00:34:32Tja, darüber lässt es sich reden.
00:34:35Ich gebe zu, dass es meine Wohnung ist und du gibst zu, dass du mit der Frau dort wirst.
00:34:39Dann schweige ich und klebe an Friedrich Wilhelm weiter.
00:34:42Was wird denn aus meiner Ehe?
00:34:44Gisela muss doch glauben, dass ich sie betrogen habe.
00:34:47Aber Otto, jede Ehe ist zu reparieren.
00:34:49Die Geschichte mit dem Bild ist aber nicht zu reparieren.
00:34:52Mir egal. Meine Frau ist mir lieber als alle Schwiegermütter der Welt.
00:34:55Und darum gehe ich jetzt zu Agathe und sage ihr, dass ich mit der Wohnung und dieser Person nichts zu tun habe.
00:35:01Na schön. Dann erfährt Agathe auch von dem Bild.
00:35:04Dann knallt's gleich wieder. Sie wird dich rausschmeißen und deine schöne Stellung bist du los.
00:35:08Prost.
00:35:10Dafür behalte ich aber meine Frau.
00:35:11Ja, Windberg?
00:35:18Was? Die Polizei in meiner Wohnung?
00:35:21Ja, Sie wollten wissen, wie der Mann in die Wohnung gekommen ist.
00:35:24Nee, nee, Zierke, mein Bedarf an Polizei ist gedeckt.
00:35:26Ich will die Wohnung ja so schnell wie möglich loswerden.
00:35:28Wenn Sie einen Interessenten wissen...
00:35:29Ach, der wird sich bald finden, Herr Windberg. Nur keine Sorge.
00:35:33Ein Mädchenverführer ist er, Ihr sauberer Herr Schwiegersohn.
00:35:36Ein ganz übler Mädchenverführer.
00:35:39Und ausgerechnet meine arme Braut, meine süße, kleine, zauberhafte Olli,
00:35:43muss so einem Burschen zum Opfer fallen.
00:35:45Na, wer hier das Opfer ist, das möchte ich noch offen lassen.
00:35:49So, das möchten Sie noch offen lassen. Damit kommen Sie aber nicht weiter.
00:35:52Werte Dame, ich werde Ihnen einen Skandal machen, der sich gewaschen hat.
00:35:56Hey, hey, hey, hey, nun mal lang.
00:35:57Jawohl, einen Skandal, einen Riesenskandal.
00:36:00Und ich könnte mir vorstellen, gnädige Frau,
00:36:03dass so etwas für Ihre Firma nicht gerade die beste Werbung wäre.
00:36:07Ach, so, jetzt kapiere ich. Sie wollen Geld.
00:36:11Nein, nein, nein, kein Geld. Eine Prämie.
00:36:15Eine Prämie? Für den Seitensprung meines Schwiegersohnes wollen Sie eine Prämie?
00:36:21Nein, für eine Lebensversicherung über 50.000 Mark.
00:36:25Das verstehe ich nicht.
00:36:26Stellen Sie sich doch vor, gnädige Frau, es könnte doch sein,
00:36:29dass Ihr Herr Schwiegersohn bei seinen Abenteuern
00:36:32einem rasenden, eifersüchtigen Ehemann in die Hände fällt.
00:36:36Nicht wahr? Und sehen Sie, dann wäre die Witwe doch wenigstens versorgt.
00:36:41Oh Mann, Sie haben ein Gemüt.
00:36:44Die Witwe, Sie sprechen von meiner Tochter.
00:36:46Bitte sehr.
00:36:49Tja, was denn das für eine Versicherung? Die gibt es doch gar nicht mehr.
00:36:52Wo haben Sie denn die Formulare her?
00:36:53Übrig behalten. Aber wir wollen Ihren Schwiegersohn trotzdem versichern. Oder?
00:37:00Ach, eine glatte Erpressung.
00:37:03Ja, so hat das Kind doch wenigstens einen besseren Namen, ne?
00:37:06Auf so etwas kann auch nur ein Tortel wie Otto reinfallen.
00:37:11Kein Scheck. Wenn ich bitten darf, bar.
00:37:15Ach, in bar.
00:37:16So, und keinen Pfennig mehr.
00:37:25Mehr wollte ich auch gar nicht.
00:37:27Verbindlichsten Dank, gnädige Frau.
00:37:32Stets gern zu Diensten.
00:37:33Melden Sie mich bitte bei meiner Frau Schwiegermutter.
00:37:48Ja.
00:37:51Frau Direktor, Herr Dr. Zietz möchte Sie sprechen.
00:37:55Danke.
00:37:56Sie möchten bitte warten.
00:37:57Ja.
00:37:58Guten Morgen.
00:38:15Äh, hallo!
00:38:16Herr Windberg?
00:38:17Ja.
00:38:18Statten, Löschenkraut.
00:38:25Manager, ich bin der Verlobte von Olli.
00:38:28Was heißt denn Verlobter?
00:38:30Und der Einbruch heute Nacht?
00:38:31Aber das war doch kein Einbruch.
00:38:33Ich war nur neugierig auf den Tango,
00:38:35oder was Sie meiner Braut da eintrichtern wollten.
00:38:37Sie Börschchen, Sie, vorwegen Tango.
00:38:40Psst, bitte nicht hier.
00:38:41Ja, kommen Sie mit in mein Büro, ja?
00:38:42Also, was wollen Sie überhaupt?
00:38:48Ich habe nur Klavier gespielt und Fräulein Olli hat gesungen.
00:38:50Was heißt denn hier gesungen?
00:38:51Gequietscht hat sie.
00:38:52Und warum?
00:38:53Weil Sie sich an der Ehre meiner Braut vergreifen wollten.
00:38:55Aber das ist doch Unsinn, Mann.
00:38:56Was heißt denn hier Unsinn?
00:38:57Ich werde einen Skandal machen.
00:38:58Ich gehe zur Presse.
00:38:59Wild gewordener Komponist vergreift sich an der Ehre
00:39:01schutzloser Sängerin.
00:39:02Mein Lieber, das können Sie morgen in jeder Zeitung lesen.
00:39:05So sieht's aus.
00:39:06Also das darf auf keinen Fall geschehen.
00:39:08Na endlich.
00:39:09Das ist doch ein Wort, ne?
00:39:12Unterschreiben Sie das bitte, ja?
00:39:16Lebensversicherung?
00:39:17Die erste Prämie ist fällig bei der Unterschrift.
00:39:21Ohne ärztliche Untersuchung?
00:39:23Ja, das ist ein Entgegenkommen, das Sie nur bei unserer Versicherung finden.
00:39:27Das ist doch ein glatter Schwindel.
00:39:29Tja, leider gut.
00:39:32Und den Antrag schreien Sie bitte aus auf den Namen von Dr. Otto Zietz.
00:39:36Liebe Mama, ich muss dir ein Geständnis machen.
00:39:39Ach, noch eins?
00:39:40Ja, dieser Herr Dr. Otto Zietz, der gestern Nacht mit der Dame zusammen war.
00:39:44Das war nicht ich, sondern mein Schwager Fred.
00:39:47Pfui.
00:39:48Ja, das sage ich auch.
00:39:49Ich meine dich.
00:39:50Diese Ausrede hätte dir früher einfallen müssen.
00:39:53Ja.
00:39:53Ich werde dir mal etwas sagen, mein Lieber.
00:39:55Dein Schwager Fred mag als Windhund viel begabter sein als du.
00:39:59Aber sieh mal, das hätte er nie gemacht.
00:40:01Alle Schuld auf dich zu schieben.
00:40:02Und darum sage ich Pfui.
00:40:04Nochmals Pfui, Otto.
00:40:05So, und ich werde dir beweisen, dass ich diese Person, um die es sich da dreht, überhaupt nicht kenne.
00:40:10Vielleicht glaubst du mir dann.
00:40:11Das ist, Männer sind das heutzutage.
00:40:14Feige bis ins höchste Alter.
00:40:17Guten Tag, Mama.
00:40:18Guten Tag, Fred.
00:40:20Ich habe eine Quittung für dich.
00:40:21Eine Quittung?
00:40:22Über 800 Mark?
00:40:24Hm, ich habe Otto versichern lassen.
00:40:25Ach, bei Herrn Löschenkraut.
00:40:27Ja.
00:40:28Woher weißt du denn?
00:40:28Was habe ich mir gedacht?
00:40:31Ich habe mir gedacht, dass vielleicht eines Tages der betrogene Ehemann kommen könnte,
00:40:35um Otto den Schädel einzuschlagen.
00:40:38Und was wird dann aus Gisela?
00:40:39Na ja, das ist ja nett von dir, aber dieser Herr Sauerkraut, das hier, das ist ein Dienst,
00:40:43das ist ein Hochstapler.
00:40:44Was du nicht sagst.
00:40:45Ja.
00:40:45Dann kriege ich mein Geld ja nicht wieder vor euch.
00:40:46Nee, von mir ganz bestimmt nicht.
00:40:47Dann musst du dir es schon von Otto wiedergeben lassen.
00:40:49Ich bitte dich, gib den Kopf her.
00:40:51Das macht mich ganz nervös, dieses Rumgefummler.
00:40:53Besser wird das davon auch nicht.
00:40:54Was ist mit Otto?
00:40:55Er behauptet, du wärst der Mann in der Wohnung gewesen.
00:40:58Und nicht er.
00:40:59Ich?
00:41:00Ach nee.
00:41:02Na, das ist völlig mit Nerven runter.
00:41:03Das muss dein erstes Abenteuer gewesen sein.
00:41:06Fred, hättest du das Otto jemals zugetraut?
00:41:10Ja, ja.
00:41:12Er hat es aus Wut getan.
00:41:14Auf Gisela?
00:41:15Nein.
00:41:16Auf dich?
00:41:18Auf mich?
00:41:19Ja.
00:41:20Na, nun fall ich aber aus allen Wolken.
00:41:23Ich kümmere mich doch wirklich um alles.
00:41:24Ich passe auf, dass ihr nicht zu viel Zigaretten raucht,
00:41:27kein unnützes Geld ausgebt.
00:41:28Abends nicht so spät nach Hause kommt.
00:41:30Und warum tue ich das alles euretwegen?
00:41:32Was tut ihr imdessen?
00:41:33Ihr beklagt euch.
00:41:34Das würden wir niemals wagen.
00:41:36Denk mal, ihr dürft in meinem schönen Haus wohnen.
00:41:39Was heißt denn dürft?
00:41:40Wir müssen.
00:41:41Eine kleine Drei-Zimmer-Wohnung wäre uns allen viel lieber.
00:41:44Ohne mich?
00:41:45Jawohl.
00:41:45Das kommt überhaupt nicht in Frage.
00:41:47Da würdet ihr ja noch mehr Dummheiten machen.
00:41:49Oh, was habe ich für Schwiegersöhne.
00:41:51Herzlos und undankbar.
00:41:54Ich finde, eine Schwiegermutter wie mich,
00:41:55die müsst ihr euch erst mal suchen.
00:41:57Das wäre zwecklos, Mama.
00:41:59Eine wie dich würden wir niemals wiederfinden.
00:42:02Sieh mal, du behandelst uns wie Säuglinge,
00:42:04gibst uns dauernd Feuer
00:42:05und wunderst dich, wenn einer von uns mal überkocht.
00:42:09Also mit anderen Worten, ihr seid böse auf mich.
00:42:11Aber Mama,
00:42:13alles verstehen heißt,
00:42:14alles verzeihen, nicht?
00:42:15Ich verzeihe euch ja auch alles.
00:42:21Na endlich, wo bleibst du denn?
00:42:23Wieso? Ich bin doch schon da.
00:42:26Hm?
00:42:28Woher hast du denn das viele Geld?
00:42:29Ist gut.
00:42:30Und du sagst doch immer,
00:42:31dass bei meiner Eifersucht nichts rauskommt, ne?
00:42:32Na und?
00:42:33Na, da siehst du es doch.
00:42:34Verstehe ich nicht.
00:42:35Macht nichts, Herzchen.
00:42:36Komm, es wird Zeit.
00:42:38Tete!
00:42:39Oh, nicht!
00:42:39Was machst du denn hier?
00:42:41Neues Engagement im Delipalast.
00:42:42Und du?
00:42:43Mein Engagement ist hier leider seit gestern zu Ende.
00:42:46Mein Bekannte,
00:42:46Signor Josef Ampanillo.
00:42:47Ah, jo!
00:42:48Guten Tag.
00:42:49Er hat geschäftlich hier zu tun.
00:42:51Das ist mein Manager,
00:42:52Karl Löschenkraut.
00:42:54Olli, hast du nicht eine Wohnung für uns?
00:42:56Ich habe nämlich das Hotel eben bis oben hin satt.
00:42:59Leider nicht.
00:43:00Schade, dass wir uns nur so kurz sehen.
00:43:01Ich hätte so gern mit dir noch ein bisschen getratscht.
00:43:03Tut mir auch leid.
00:43:04Na, mach's gut, Olli.
00:43:05Ja, du auch.
00:43:06Wiedersehen.
00:43:06Und Hals und Bein hoch.
00:43:07Wiedersehen.
00:43:09Du, ich hole mal eben ein paar Zeitungen.
00:43:11Geh schon vor.
00:43:11Ja.
00:43:15Hallo.
00:43:16Hallo, einen kleinen Augenblick.
00:43:18Moment, bitte.
00:43:19Uns ist da eben eine Idee gekommen.
00:43:20Wie wäre es, wenn Sie unsere Wohnung übernehmen würden?
00:43:23Sie haben eine Wohnung?
00:43:24Aber gnädigste Karl Löschenkraut lebt doch nicht im Hotel.
00:43:27Drei zauberhafte Zimmer.
00:43:29Parkstraße 12, erste Etage.
00:43:31Aller Komfort.
00:43:32Und die Miete habe ich schon fürs nächste Vierteljahr vorausbezahlt.
00:43:34Das wären insgesamt 1000 Mark.
00:43:37Was meinst du, Dicker?
00:43:38Ich wohne lieber im Hotel.
00:43:39Aber, aber, aber, die Wohnung ist ein kleines Paradies.
00:43:43Wir haben uns dort so wohl gefühlt, Olli und ich.
00:43:45Wir waren da sehr glücklich.
00:43:47Das wäre doch auch was für uns, Liebling.
00:43:49Ich wohne lieber im Hotel.
00:43:51Kannst du auch.
00:43:52Aber gib mir bitte das Geld.
00:43:53Ja, aber gern.
00:43:54Oh, ich danke Ihnen von Herzen.
00:44:00Wir danken.
00:44:01Oh, bitte, bitte, bitte.
00:44:02Gern geschehen.
00:44:03Sie werden sich wundern, wenn Sie die kleine süße Wohnung sehen.
00:44:06Die Schlüssel.
00:44:07Wie?
00:44:08Die Schlüssel für die Wohnung.
00:44:09Ach so.
00:44:10Ja.
00:44:17Nehmen Sie den.
00:44:19Ja.
00:44:19Jetzt entschuldigen Sie mich bitte, mein Zug wartet.
00:44:22Kommst du mit in die Wohnung?
00:44:23Ich muss in mein Hotel mit der Firma Zausen eine Besprechung vereinbaren.
00:44:32Also, Parkstraße 12.
00:44:41Verzeihen Sie.
00:44:43Ja.
00:44:45Wissen Sie zufällig, wo hier in der Nähe ein Schlosser ist?
00:44:47Ja, hier gegenüber.
00:44:49Dankeschön.
00:44:49Kommt hier.
00:44:51Bitteschön.
00:44:52Danke vielmals.
00:44:53Danke.
00:44:54Hören Sie, die Wohnung kommt nur dann für mich in Frank, wenn ich Sie sofort beziehen kann.
00:44:58Wenn Sie wollen, können Sie in fünf Minuten schon einzigen.
00:45:01Sehr schön.
00:45:02So.
00:45:04So, bitteschön.
00:45:06Danke.
00:45:06Danke.
00:45:06So.
00:45:06Danke.
00:45:06So.
00:45:06So.
00:45:07So.
00:45:07So.
00:45:07So.
00:45:07So.
00:45:08So.
00:45:08So.
00:45:09So.
00:45:10So.
00:45:10So.
00:45:11So.
00:45:11So.
00:45:12So.
00:45:12So.
00:45:13So.
00:45:13So.
00:45:14So.
00:45:15So.
00:45:15So.
00:45:16So.
00:45:16So.
00:45:17So.
00:45:18So.
00:45:18So.
00:45:19So.
00:45:20So.
00:45:20So.
00:45:21So.
00:45:22So.
00:45:22So.
00:45:23So.
00:47:54So.
00:47:54So.
00:47:55So.
00:47:55So.
00:47:56So.
00:47:57So.
00:47:58So.
00:47:59So.
00:48:00So.
00:48:01So.
00:48:02So.
00:48:03So.
00:48:04So.
00:48:05So.
00:48:07So.
00:48:08So.
00:48:09Wie?
00:48:10Person zu sein.
00:48:11Wie?
00:48:12Reizendes Liebesnest.
00:48:13Das muss ich schon sagen.
00:48:14Würden Sie mir nun endlich sagen, was Sie hier wollen?
00:48:17Was ich hier will, das dürfte Ihnen doch mein Name sagen.
00:48:20Zietz?
00:48:21Ja, Zietz.
00:48:22Können Sie sich nichts darunter vorstellen?
00:48:24Höchstens ein offenes Fenster.
00:48:26Humor hat die Dame auch.
00:48:28Oh, nicht nur Humor, sondern auch Temperament.
00:48:30Bitte geben Sie sich keine Mühe.
00:48:32Mich werden Sie nicht um den Finger wickeln, mein kleines Fräulein.
00:48:35Für was halten Sie mich eigentlich?
00:48:36Ach, wollen Sie das wissen?
00:48:38Nun denn.
00:48:39Für ein charmantes, kapriziöses, lockeres Vögelchen.
00:48:42Jetzt ist aber genug.
00:48:43Hinaus.
00:48:44Sofort, oder?
00:48:45Ich hole die Polizei.
00:48:46Ach, das wäre wohl eher meine Aufgabe.
00:48:48Sowas wie Sie gehört in die Fürsorge, damit Sie endlich was besseres lernen,
00:48:51als verheirateten Männern die Brieftasche zu leeren.
00:48:53Was fällt Ihnen ein?
00:48:55Wo kommen Sie denn her, Sie, Sie leise Treter?
00:48:57Wir reden Sie mit meiner Braut.
00:48:59Ach, Braut.
00:49:00Braut.
00:49:01Sie sind wohl eine Firma.
00:49:02Nepp und Co.
00:49:03Wie?
00:49:04Hinaus!
00:49:05Oder ich mache Handelragu aus Ihnen.
00:49:07Bitte, bitte, ich weiche der Gewalt.
00:49:09Sie, Altkamelhändler.
00:49:10Hinaus!
00:49:11Das macht den Frauen viel Vergnügen, wenn sie ein Männerherz besiegen, wenn sie's mit
00:49:25ihren Spüren rühren, mit einem Blick und einem Trick.
00:49:30Was spielst du denn da?
00:49:31Eine neue Nummer ist mir heute Morgen eingefallen.
00:49:33Gefällt sie dir?
00:49:34Nein.
00:49:35Mir auch nicht.
00:49:36Ich weiß nur noch nicht, woran das liegt.
00:49:37Wie weit sind wir mit dem Essen, Fräulein Lisa?
00:49:39Fertig.
00:49:40Dann können wir ja.
00:49:41Nein, Ihre Frau Schwiegermutter ist noch nicht da.
00:49:43Nanu, das ist das erste Mal.
00:49:45Dann, wo du bist.
00:49:46Na, wo du, was ich mit dem Essen hat, wo du?
00:49:47Und die Frau ist nicht.
00:49:48Nur noch nicht, wo es liegt.
00:49:49Wie weit sind wir mit dem Essen, Fräulein Lisa?
00:49:51Fertig.
00:49:52Dann können wir ja.
00:49:53Nein, Ihre Frau Schwiegermutter ist noch nicht da.
00:49:55Nanu, das ist das erste Mal.
00:49:57Das ist ein Mal.
00:49:59So, meine Herren, jetzt stärken Sie sich erst einmal.
00:50:29Ach, das wird die neue Patientin sein.
00:50:36Ah, guten Tag.
00:50:39Frau, äh, pardon.
00:50:41Zausel.
00:50:42Ah ja.
00:50:43Agathe Zausel.
00:50:44Ja, darf ich Sie bitten, bitte schön, ja?
00:50:46Sagen Sie mal, Sie habe ich mir aber auch ganz anders vorgestellt.
00:50:49Ach ja?
00:50:49Viel jünger und viel hübscher.
00:50:52Ja, das tut mir leid.
00:50:54Aber wenn Sie es in Ihrer Hand hätten, würden Sie wahrscheinlich auch anders aussehen, nicht?
00:50:57Aber sprechen wir doch von...
00:50:59Von Otto.
00:51:00Otto, ja.
00:51:01Wieso?
00:51:02Ja, natürlich, sprechen wir von Otto, selbstverständlich.
00:51:03Wie geht's ihm?
00:51:04Das fragen Sie auch noch?
00:51:05Ja, wie konnte ich nur?
00:51:07Frau Zausel, mäßig, nicht?
00:51:09Ja, glauben Sie denn, dass er noch stolz ist auf seine Taten?
00:51:12Nein, absolut nicht, absolut nicht.
00:51:14Ich meine, er hatte ja auch gar keinen Grund dazu.
00:51:16Seine Leistungen waren ja durchaus mäßig.
00:51:18Wollen Sie sich lustig machen über Otto?
00:51:21Aber nein, nein, wie käme ich denn dazu?
00:51:22Ich meine nur am Anfang.
00:51:24Später waren seine Leistungen ja überdurchschnittlich.
00:51:27Ja, also ich möchte bloß wissen, wie Sie den armen Jungen dazu gekriegt haben.
00:51:32Ja, ja, wie, ja, wie...
00:51:34Ja, Gott, ich meine, na ja, wie man das so macht, nicht wahr?
00:51:37So im Handumdrehen, wie das so üblich ist.
00:51:39Ja, Frau Zausel, üblich?
00:51:41Ach, ja, aber nur bei Ihnen, bei einer so durchtriebenen Person wie Sie.
00:51:45Ist das üblich, Sie, Micky Maus, wo haben Sie denn das Geld, was Sie Otto abgenutzt haben?
00:51:50Sie, lass mir meine Tasche, ich bin meine Tasche.
00:51:52Geben Sie meine Tasche her.
00:51:54Sie sollen meine Tasche hergeben.
00:51:55Nein, ich muss erst mein Geld wieder haben.
00:51:57Los, los, lass nicht meine Tasche anpassen.
00:51:59Geben Sie mir die Tasche her, die Tasche weg.
00:52:02Oh Gott, gehen Sie, ich hab die Tasche.
00:52:05Sie, Micky Maus, Sie.
00:52:06Merkert, ich bin Sieger.
00:52:08Sie müssen schnell, meine Herren, in die Klinik.
00:52:10Ein Fall von vorzeitiger Verblödung, verbunden mit hochgradiger Kleptomanie.
00:52:13Bitte.
00:52:14Ja, da haben Sie Ihre olle Handtaten, da haben Sie sie.
00:52:20Was wollen Sie denn von mir?
00:52:22Das werden Sie schon sehen.
00:52:23Na, Sie haben wohl Kompott im Gehirn, ja?
00:52:25Lassen Sie mich mal los.
00:52:26Los, lass rein!
00:52:28Schade, dass der Professor nicht da ist.
00:52:30Also irgendwie verstehe ich nicht, dass er mir diese Kleptomanien in die Praxis schickt,
00:52:33ohne auch nur anzudeuten, wie gefährlich diese Person ist.
00:52:36Ja, aber man muss diese Dame einer Hype, einer Hype,
00:52:40na, nicht na, no, einer hypnotischen Behandlung unterziehen.
00:52:43Ja, aber stecken Sie vorher Ihre Brieftasche weg.
00:52:46Die Dame riecht förmlich, wo Geld ist, und dann wird sie rabiat.
00:52:49Sind denn hier alle blödsinnig geworden?
00:52:51Ich will hier raus!
00:52:52Es ist eine Unverschämtheit!
00:52:54Ja, aber, aber, Nefa, beruhigen Sie sich doch!
00:52:56Aber ich denke ja gar nicht dran, ich kann mich aufregen, so viel wie ich will.
00:52:59Wo bin ich denn hier überhaupt?
00:53:01In einer privaten Nervenklinik.
00:53:04Ach, in einer Klapsmühle!
00:53:06Na, so!
00:53:07So, na, das hätte ich mir eigentlich gleich denken können, als ich Sie gesehen habe.
00:53:10Na, aber...
00:53:11Oh, la, la, la, la, la, la, la, la, la, nu mal schön brav, ja?
00:53:15Und nu führen Sie mich mal zu dem lieben Onkel Doktor, la, la, la, la.
00:53:20Zu wem?
00:53:21Oh, bitte!
00:53:23Möchten Sie diesem Menschen klar machen, dass ich den Chefarzt sprechen will?
00:53:28Ach, ist ja zwecklos.
00:53:30Sind ja auch verrückt.
00:53:32Ich bin doch der Chefarzt.
00:53:34Was?
00:53:34Ja, nun beruhige Sie mich doch, meine beste Frau.
00:53:37Na, hören Sie mal, mein Herr, Sie machen mir aber Laune.
00:53:39Sie lassen mich von diesen Orang-U-Tanks festnehmen, halten mich hier fest,
00:53:43und dann verlangen Sie von mir, ich soll die Ruhe bewahren.
00:53:45Herr, ich bin ja normal, ich bin ja völlig normal.
00:53:48Ja, natürlich sind Sie völlig normal, natürlich.
00:53:52Das brauchen Sie gar nicht so gütig zu mir zu sagen, ich bin es.
00:53:55Ich beschäftige über 300 Arbeiter und Angestellte.
00:53:58Ich zahle meine Steuern pünktlich auf Heller und Pfennig.
00:54:00Das dürfte allerdings der gültige Beweis für Ihre geistige Gesundheit sein.
00:54:05Hei, hei, hei, hei, was denn?
00:54:08Na, na, na, na.
00:54:10Hallo, na, na, na, na, na.
00:54:13Aber was fällt Ihnen denn ein, Herr, die Frau...
00:54:14Erlauben Sie mal, Sie haben ja angefangen.
00:54:16Ja, aber ich will doch nur Ihr Bestes nicht...
00:54:18Da hauen Sie mir aufs Knie.
00:54:20Na, aber wo soll ich denn sonst hinhauen?
00:54:22Ist doch ein Versuch, verstehen Sie doch.
00:54:24Oh ja, ich verstehe.
00:54:25Aber das können Sie mit Ihrer Assistentin machen, aber nicht mit mir.
00:54:29Aber nächste Frage, solche Versuche sind notwendig.
00:54:32Davon hängt es ab, ob ich Sie wieder entlassen kann.
00:54:34Entlassen, das ist gut.
00:54:36Wohin wollen Sie jetzt hauen?
00:54:37Aber ein bisschen schnell, bitte.
00:54:39Sehen Sie, jetzt werden Sie schon wieder vernünftig.
00:54:41Ich bin vernünftig.
00:54:42Ja, natürlich, natürlich.
00:54:43Zunächst haben wir einen Gleichgewichtstest.
00:54:46Schließen Sie mal die Augen
00:54:47und versuchen Sie mit erhobenen Armen
00:54:50auf den Strich zu gehen.
00:54:51Bitte?
00:54:52Auf den weißen Strich hier.
00:54:54Das ist doch nicht schwierig.
00:54:56Na, für normale Menschen nicht.
00:54:57Pass auf, ich mach es Ihnen mal vor.
00:55:00So.
00:55:04Oh, das kann natürlich vorkommen, nicht?
00:55:06Ja, aber bei mir nicht.
00:55:07Hier.
00:55:09Sehen Sie?
00:55:10Ja, ja.
00:55:13Sehr schön.
00:55:15Na ja, so.
00:55:16Ja, sehr, sehr nett.
00:55:18So.
00:55:18Und nun, na,
00:55:20versuchen Sie mal hier hineinzupusten.
00:55:23Nein, ich, ich weiß nicht, mal vormachen.
00:55:25Willst du also so,
00:55:26einfach so kräftig reinpusten, nicht?
00:55:28Ja.
00:55:28Das ist, äh, so.
00:55:32Oh, das ist aber in der Donner.
00:55:34Alle achten, diese Lungen, das ist...
00:55:36Ja, was haben Sie denn gedacht?
00:55:37Selbstverständlich habe ich eine kräftige Lunge.
00:55:39Ja, also, na, bitte.
00:55:41Kommen Sie mal hier nach vorn.
00:55:41Nehmen Sie hier Platz.
00:55:48So.
00:55:54Waren Sie das?
00:55:56Ausgezeichnet.
00:55:58Also, ob Ihre Nerven gesund sind, das weiß ich nicht.
00:56:01Aber stabil sind sie auf jeden Fall.
00:56:02Ja, Zierke?
00:56:20Die Wohnung schon vermietet?
00:56:22Sehr gut.
00:56:23Was?
00:56:24An eine Nervenärztin?
00:56:26Ausgezeichnet.
00:56:27Die Axt im Haus erspart Ihnen.
00:56:28Ich komme gleich rüber.
00:56:30Da ist ja diese Person.
00:56:32Sie hat mich hierher schleppen lassen.
00:56:34Halt, halt, meine Dame.
00:56:36Blicken Sie mir mal in die Augen.
00:56:37In sämtliche Augen.
00:56:38Los.
00:56:39Was ist denn mit Ihnen los?
00:56:40Ein Stuhl.
00:56:41Stuhl.
00:56:42Setzen Sie sich auf den Stuhl.
00:56:43Nein, dann nun, Moment mal, ja.
00:56:44Setzen Sie sich und dann schlafen Sie.
00:56:46Warum?
00:56:47Ich bin ja durchaus nicht müde.
00:56:48Schlafen Sie.
00:56:49Ach so, das gehört wohl auch zu diesem Test.
00:56:52Ja.
00:56:52Das ist was anderes.
00:56:53Bitte schlaf nicht.
00:57:02Wann hatten Sie zum ersten Mal ein Bedürfnis?
00:57:05Ein Bedürfnis, in fremde Taschen zu greifen?
00:57:08Los, antworten Sie.
00:57:09Antworten Sie.
00:57:12Ich denke, ich soll schlafen.
00:57:14Sie können doch innerlich schlafen und äußerlich antworten.
00:57:16Los.
00:57:17Dann Sie wissen auch nicht so recht, was Sie wollen, ne?
00:57:19Schlafen Sie.
00:57:20Bitte schlafen.
00:57:29Jetzt, jetzt ist es soweit.
00:57:32Jetzt machen wir einen Spaltungstest.
00:57:34Gut.
00:57:39Sie sitzen an einem See.
00:57:44Sehen Sie den See?
00:57:47Es ist ein heißer Sommer.
00:57:48Sehr trocken.
00:57:50Ja, es ist so trocken, dass die Bäume den Hunden nachlaufen.
00:57:54Sie gingen den ganzen Tag spazieren und die Füße tun ihnen weh.
00:57:59Ja.
00:57:59Gut.
00:57:59Ein leises Lüftlein weht und muntere Fische tummeln sich in der kühlen Flut.
00:58:09Plötzlich gelüstet es Sie, eines solchen Fisches teilhaftig zu werden.
00:58:14Sie beginnen zu angeln.
00:58:16Da, ganz stinkelingpief, instinktiv, kömmt ein Fischlein und beißt an.
00:58:26Es geht nicht.
00:58:28Warum nicht?
00:58:29Ist kein Wurm dran.
00:58:31Ah, nee, dann geht's nicht.
00:58:34So.
00:58:36Jetzt aber hängt ein fetter Wurm dran.
00:58:39Man kriegt direkt Appetit.
00:58:40Na, hat er angebissen?
00:58:46Sagen Sie mal, Sie haben wohl alle Kompott im Gehirn, ja?
00:58:49Fische fangen in einem Papierkorb.
00:58:51Ach, nee, wissen Sie, angeln Sie man selber, ja?
00:58:56Ja, so geht das nicht, Herr Doktor.
00:58:58Der Herr Windberg hat es ja auch versucht.
00:59:00Ja, ja, der hat es erst recht verpatzt.
00:59:02Na, die Nase von dem alten Zauber, die wird ja immer länger.
00:59:05Meine auch, Kramberg.
00:59:06Meine auch.
00:59:07Was mache ich bloß von der Länge der Nase?
00:59:09Von dem Bild hängt das Glück meiner Ehe ab.
00:59:11Was, wieso denn?
00:59:12Weil meine Schwiegermutter glaubt, dass ich gestern Nacht mit einer fremden Dame zusammen gewesen bin.
00:59:17Ja, aber ich kann doch beweisen, dass Sie hier gewesen sind.
00:59:19Bloß nicht, bloß nicht, Kramberg.
00:59:21Das macht die Sache viel schlimmer.
00:59:22Wieso denn?
00:59:22Es hilft nichts, das Bild muss wieder in Ordnung kommen.
00:59:24Senor Pampanillo.
00:59:26Herr Pampanillo, ich lasse bitten.
00:59:29Kramberg, wo ist Vicky?
00:59:30Herr Doktor, Sie wollen doch das Flugzeug nicht vorführen.
00:59:33Natürlich, ich will ihm sogar ein paar tausend Stück verkaufen.
00:59:35Und wenn es wieder explodiert...
00:59:36Mich haben Sie dabei wohl nicht nötig, nein?
00:59:38Ja, danke.
00:59:46Bitte, Sie sind...
00:59:48Der Alt-Kamelhändler.
00:59:49Sie wagen es doch, mich in die Büro zu bitten.
00:59:52Verzeihung, ich wusste ja nicht, dass Sie Herr Pampanillo sind.
00:59:54Und ich wusste nicht, dass Sie so ein Pfleger sind.
00:59:56Verzeihung, Ihre Dame, ich dachte...
00:59:58Dass ich Sie Ihnen als Geschäftspräsent mitgebracht habe.
01:00:01Ja, Sie, Sie...
01:00:03Aber was Sie sind, das sieht man ja daran, wie Sie im Büro ausstaffiert haben.
01:00:07Herr Pampanillo, ich werde mich selbstverständlich bei Ihrer Dame sofort entschuldigen.
01:00:10Dazu wird es Ihnen kaum Gelegenheit geben.
01:00:12Aber Sie muss, Sie muss...
01:00:13Ah, Frau der Fink, Frau der Fink!
01:00:15Herr Sieb?
01:00:15Bitte bestellen Sie sofort ein ganz großes Blumenarrangement.
01:00:18Was für Blumen?
01:00:18Das sind ja jetzt hinten nur Siebens.
01:00:20Das ist ganz egal, hauptsache viele.
01:00:21Für Frau Tausend?
01:00:22Nein, für die Dame aus der Parkstraße 12.
01:00:23Ich muss sofort zu ihr hin.
01:00:26Tja, lieber Kollege.
01:00:27Ja, lieber Kollege.
01:00:29Liebe Kollegin.
01:00:31Liebe Kollegen.
01:00:32Ich glaube...
01:00:34Ich glaube.
01:00:35Ich glaube auch.
01:00:36Na, was glauben Sie denn nun?
01:00:38Wir sind gefallen.
01:00:39Ja, reingefallen.
01:00:40Nein, wir sind gefallen, also einem Irrtum zum Opfer.
01:00:43Ja, das ist uns natürlich sehr peinlich.
01:00:47Außerordentlich peinlich, außerordentlich.
01:00:50Sie sind wirklich eine Nervenärztin.
01:00:52Ja.
01:00:53Ja, das können wir beschwören.
01:00:54Ich kann Ihnen beschwören, dass ich Ihren Herrn Schwiegersohn noch nie in meinem Leben gesehen habe.
01:00:58So, na, da muss ich das wohl glauben.
01:00:59Es tut mir leid, dass Sie sich umsonst so viel Mühe mit mir gegeben haben, aber das war wohl nichts.
01:01:05Na, dann weiterhin viel Spaß und Ihnen Petri Heil.
01:01:14Hier muss doch jemand gewesen sein.
01:01:16Guten Tag, ihr Frau.
01:01:25Tööö.
01:01:26Fred!
01:01:27Du bist meine neue Mieterin?
01:01:29Ich denke, eine Nervenärztin ist bei mir eingezogen.
01:01:32Nervenärztin?
01:01:32Ja.
01:01:33Ich hätte höchstens eine nötig in meinem Büro.
01:01:35Aber der Hauswart hat mir doch erzählt.
01:01:36Hauswart kenne ich gar nicht.
01:01:37Aber er hat dir doch meine Wohnung vermietet.
01:01:39Deine Wohnung?
01:01:40Ja.
01:01:40Die gehört doch einer Kollegin von mir und ihrem Freund, einem Herrn Löschenkraut.
01:01:46Löschenkraut?
01:01:46Ja, von dem habe ich sie.
01:01:471000 Mark Mieter habe ich dafür im Voraus gezahlt.
01:01:50Auch das noch mal so einer Lunke.
01:01:52Wieso?
01:01:52Olli scheint keine Ahnung zu haben, was Ihr Freund und Manager für einen Gangster ist.
01:01:56Aber das erzähle ich dir später.
01:01:58Zur Begrüßung bekomme ich doch wohl erst einen Konjag, wenn mich dazu einladen willst.
01:02:01Gerne.
01:02:01Steht gleich rechts in der Bahn.
01:02:03Nun, wann ist das?
01:02:06Herr Brockmann!
01:02:07Woher wissen Sie denn, dass ich hier wohne?
01:02:09Das weiß ich ja gar nicht.
01:02:10Ich wollte zu Freds.
01:02:12Ihr kennt euch?
01:02:13Nein.
01:02:13Erst seit 100 Jahren.
01:02:15Ich störe doch wohl nicht.
01:02:16Und dann mach keine Wellen im Teppich und komm endlich rein.
01:02:18Und legt ab!
01:02:26Frau Taufe?
01:02:28Ist mein Schwiegersohn da.
01:02:29Welcher?
01:02:30Herr Dr. Zietz?
01:02:31Dr. Zietz.
01:02:32Herr Dr. Zietz musste für eine geschäftliche Besprechung in die Parkstraße 12.
01:02:36Eine geschäftliche Besprechung in der Parkstraße 12?
01:02:39Ja, ja, es sieht ganz so aus, als ob es sehr wichtig ist.
01:02:42Herr Dr. Zietz hat nämlich einen besonders großen Blumenstrauß vorauswenden lassen.
01:02:45Also, Frau Zausel, ich sage Ihnen ganz groß und ganz entzückend sage ich Ihnen, Frau Zausel.
01:02:52Hat mich diese Person doch beschwingt?
01:02:54Sag mal, Fred, hast du nicht eine neue Nummer für mich?
01:02:56Ich könnte für meine Musikshow was Schickes gebrauchen.
01:02:58Ich weiß nicht, das heißt, ich hatte heute Morgen vielleicht einen ganz hübschen Einfach.
01:03:02Der Text ist sogar von ihm.
01:03:03Moment mal.
01:03:06Hier, hört euch das mal an.
01:03:13Na, wie gefällt dir das Thema?
01:03:15Gut.
01:03:15Auf den Text?
01:03:16Den hab ich doch schon beinahe wieder vergessen.
01:03:18Spiel doch mal.
01:03:19Oft sagt sich ein Mann, die Frau will mich fangen, ich seh sie nicht an.
01:03:27Doch sie denkt nur still, den krieg ich genau wie ich will.
01:03:34Das macht den Frauen viel Vergnügen, wenn sie ein Männerherz besiegen.
01:03:39Wenn sie's mit ihren Schwüren rühren, mit einem Blick und einem Trick.
01:03:43Das macht den Frauen viel Vergnügen.
01:03:46Die kleinen süß-pikanten Lügen, die kleinen Lügen und Intrigen, die brauchen sie zu ihrem Glück.
01:03:53Ein kleines Lächeln, ein kleiner Seufzer, das wirkt auch immer und fällt so leicht.
01:03:58Dazu im Auge die kleine Träne, der feuchte Schimmer, dann ist er reicht.
01:04:02Das macht den Frauen viel Vergnügen.
01:04:05Wenn sie ein Männerherz besiegen, wenn sie's mit ihren Schwüren rühren, mit einem Blick und einem Trick.
01:04:11Mit einem Blick und einem Trick.
01:04:14Mit einem Blick und einem Trick.
01:04:17Du, die Nummer singe ich. Das ist mal was ganz anderes.
01:04:20Na fein, dann können wir gleich morgen mit Proben anfangen.
01:04:22Und ich schicke dir heute noch den Arrangeur.
01:04:23Tu das.
01:04:24Tschüss, Fritz.
01:04:24Mach's gut.
01:04:28Wenn was Dringendes ist, ich bin Pragstraße 12.
01:04:31Gut, Frau Direktor.
01:04:33Wenn geöffnet wird, gehen Sie vor.
01:04:35Guten Tag.
01:04:42Guten Tag.
01:04:43Bitte.
01:04:45Ah, wie schön.
01:04:46Sicher von meinem Dicken.
01:04:47Ich meine von dem Pampanillo.
01:04:52Wie schön.
01:04:55Auf Wiedersehen.
01:04:57Wiedersehen.
01:04:57Na nun, was soll das?
01:05:06Sie trauen sich noch hierher?
01:05:08Ja, Gernie, Frau.
01:05:09Ich bin gekommen, um mich zu entschuldigen.
01:05:11Die Firma Nepp und Co. ist mir heute Morgen so herausgerutscht.
01:05:14So etwas sagt man leicht, ohne sich etwas dabei zu denken.
01:05:17Und da jede Frau, bis in ihr hohes Alter, irgendwo ein Baby bleibt,
01:05:23habe ich mir erlaubt, Ihnen ein kleines Präsent mitzubringen.
01:05:27Bitte schön.
01:05:28Na nun, auf einmal so freundlich?
01:05:31Ja, bitte schön.
01:05:34Ja, sie kann sprechen, essen, gehen und sogar Händchen geben.
01:05:39Eine Erfindung von mir.
01:05:41Entschuldigen Sie.
01:05:42Bitte schön.
01:05:42Na nun, wer sind Sie denn?
01:05:48Was machen Sie denn hier?
01:05:49Ich wohne hier.
01:05:50Sie wohnen hier.
01:05:52Ach, na, das ist ja sehr interessant.
01:05:54Dann sind Sie also die berüchtigte Person.
01:05:56Was erlauben Sie?
01:05:57Ruhig.
01:05:57Geben Sie mal sofort meinen Schwiegersohn raus.
01:05:59Otto.
01:06:00Otto.
01:06:02Otto.
01:06:04Otto.
01:06:07Otto.
01:06:09Otto.
01:06:12Du, Fred.
01:06:17Was machst du denn hier?
01:06:18Frag nicht so viel, Agathe ist hinter uns her.
01:06:20Wir müssen verschwinden, wenn sie uns bei deiner Freundin erwacht.
01:06:23Ich meine Freundin, aber meine sogenannte Freundin Olli ist längst über alle Berge.
01:06:26Was redest du denn da?
01:06:26Sie steht doch hier draußen.
01:06:27Wer?
01:06:28Na, deine Freundin, die hübsche Blondine.
01:06:29Aber das ist doch meine neue Mieterin.
01:06:31Neue Mieterin, großartige Ausrede.
01:06:32Also ich sage Ihnen zum zehnten Mal, ich kann das nicht ohne zu kichern.
01:06:36Und von wem sind dann diese Blumen?
01:06:37Von meinem Freund.
01:06:38Aha.
01:06:39Nichts Aha, mein Freund heißt Jose Pampanillo.
01:06:41Jose Pampanillo, also eine Fantasie haben die Männer heutzutage.
01:06:45So was albernes wäre meinem Friedrich Wilhelm nicht eingefallen.
01:06:48Wo ist der?
01:06:48Ich muss mit ihm reden.
01:06:49Mit wem?
01:06:50Mit diesem Pampanillo.
01:06:51Ach, lassen Sie es doch sein, ich suche ihn ja alleine.
01:06:55Pampa, ähm, Otto.
01:06:58Otto.
01:07:03Otto.
01:07:08Otto.
01:07:09Lass diese Albernheiten.
01:07:12Ich habe dich längst erkannt.
01:07:13Und wenn du dich noch so klein machst.
01:07:16Otto.
01:07:16Halt.
01:07:18Na also.
01:07:21Na was ist, du stehst schon auf.
01:07:26Na, natürlich nicht, Otto.
01:07:29Uff.
01:07:30Wo ist Otto?
01:07:31Deine Frechheit.
01:07:32Du bist.
01:07:32Du bist.
01:07:39Ich kann nicht mehr.
01:07:57Mir zittern die Knie.
01:07:58Vor Angst?
01:07:59Nein, vor Schmerzen.
01:08:01Ich gehe aus dem Leim.
01:08:14Nein.
01:08:24Nein.
01:08:27Nein.
01:08:34So was möglich, siehst du, Otto.
01:08:39Dem Auge einer Schwiegermutter entgeht nichts.
01:08:50Du auch?
01:08:52Mach die Augen auf, wenn ich mit dir rede.
01:08:56Beide.
01:08:57Also diese Person ist ja noch gefährlicher, als ich dachte.
01:09:00Lass, dass du bist, kein Sessel mehr.
01:09:02Also, überlassen Sie sofort meine Räume.
01:09:03Meine Wohnung.
01:09:04Ihre Wohnung? Meine Wohnung?
01:09:05Meine Wohnung. Ich habe sie zum Vorbesitzer gemietet.
01:09:08Und ich habe sie vom Haus wacht.
01:09:09Also bitte verlassen Sie sofort meine Räume.
01:09:10Nein, Sie gehen. Ich bleibe.
01:09:12Ja, was ist denn?
01:09:13Nun weitergehen, hier keine Haufen machen.
01:09:15Nicht reizen, Otto. Komm.
01:09:17Kennt euch lieber mal die Haare.
01:09:18Ich habe sie vom Haus wacht. Ihre Wohnung?
01:09:20Nein, meine Wohnung.
01:09:26Nein, nein, nein, nein.
01:09:27Ihr zuerst rein. Los, los, los.
01:09:29Sonst reißt ihr mir noch aus.
01:09:38Das ist eigentlich blamabel, dass unsere Frauen uns nicht in unser Schlafzimmer lassen.
01:10:01Naja, da rein, bist du nur schuld.
01:10:04Wieso ich?
01:10:05Wärst du nicht in die Pfarrgale gekommen, hätte Agathe dich gar nicht erwischt.
01:10:09Ach, ja, es ist schon ein Kreuz mit Agathe.
01:10:11Ach, mit dem Kanapé auch.
01:10:15Weißt du, im Grunde ist es mit ihr eigentlich gar nicht so schlimm.
01:10:19Ich finde sogar, dass sie ein sehr netter Kerl ist.
01:10:21Er ist sie auch.
01:10:22Aber ihr ewiges Gegackere geht mir auf die Nerven.
01:10:25Agathe ist eben eine Glucke, die sich nicht damit abfinden kann,
01:10:28dass ihre Küken inzwischen groß geworden sind und selbst Eier legen wollen.
01:10:32Aber sie hat ein großes und weiches Herz.
01:10:34Und ein noch größeres und härteres Mundwerken.
01:10:37Du wirst lachen, ich mag sie trotzdem gern.
01:10:39Ja, ich ja auch.
01:10:40Aber noch lieber möchte ich sie, wenn sie nicht meine Schwiegermutter wäre.
01:10:43Also, gute Nacht, Otto.
01:10:47Morgen Abend im Theater wird es sicher wieder spät.
01:10:49Ich muss ja auch in die Revue.
01:10:51Denkst du?
01:10:51Die Taloni hat mir fest versprochen, diesen Pampanilio mit mir zu versöhnen.
01:10:55Hoffentlich erfährt Agathe nichts davon.
01:11:00Neben mir?
01:11:02Hier, auch neben mir.
01:11:03Danke sehr.
01:11:04Frau Zausel, im Namen des ganzen Betriebes möchte ich Ihnen herzlich für die reizende Theatereinladung danken.
01:11:09Wir werden uns bestimmt großartig amüsieren.
01:11:12Amüsieren?
01:11:13Ja, das ist doch gar nicht der Zweck der Übung.
01:11:15Es handelt sich darum, dass die Hauptdarstellerin heute Abend den größten Reinfall ihres Lebens erlebt.
01:11:21Ja, aber Frau Direktor, das kann man doch nicht machen.
01:11:24Oh doch, ich kann.
01:11:34Also alles sieht auf mich und bei meinem ersten Pfiff werdet ihr einen Skandal veranstalten,
01:11:39dass dieser Person da oben hören und sehen vergeht.
01:11:42Wo ist eigentlich Herr Grammler?
01:11:43Er will nur sehen, wo er ein Opernglas bekommt, Frau Zausel.
01:11:47Was, meine Schwiegermutter ist im Theater?
01:11:48Ja, ich habe mit der ganzen Belegschaft.
01:11:50Die sollen einen Skandal machen, wenn Frau Taloni aufgeht.
01:11:52Ich wollte Ihnen das nur schnell sagen.
01:11:54Entsetzend.
01:11:54Ein Skandal, dann wird mir Herr Pampanilio nie verzeihen.
01:11:56Und dabei habe ich ihn so weit, dass er sich heute Abend mit Ihnen versöhnen will.
01:11:59Und da gibt es nur eins, Tilde darf nicht auftreten.
01:12:01Stellst du dir das vor, meine Nummer kann doch nicht einfach ausfallen.
01:12:04Hast du recht, das geht nicht.
01:12:05Aber der Skandal.
01:12:06Ja, der muss eben vermieden werden.
01:12:08Aber wie?
01:12:08Wie lange dauert es, bis zu deinem Auftritt?
01:12:10Eine halbe Stunde.
01:12:11Das reicht.
01:12:12Komm, Otto, schnell in die Firma.
01:12:13Komm.
01:12:13Ja, was denn?
01:12:14Was denn?
01:12:28Na gut, was soll denn das?
01:12:38Es sind doch unsere Puppen.
01:12:56Ja, natürlich, Frau Dräck.
01:12:58Aber das ist mir ganz egal.
01:12:59Ich werde trotzdem pfeifen.
01:13:00Ja, natürlich, Frau Dräck.
01:13:30Jetzt möchte ich Agathes Gesicht sehen.
01:14:00Ja, ja.
01:14:24Ja.
01:14:25Das ist doch entführend.
01:14:35Rannberg.
01:14:36Auf der Lachen.
01:14:37Sind Sie verrückt geworden? Sie können doch hier nicht die Vorstellung stellen.
01:14:56Was machen Sie denn hier? Gehen Sie hier weg, bitte.
01:14:58Das tut's. Mit dir geht in die Garnonen.
01:14:59Geht euch offen.
01:15:01Alle Hand.
01:15:02Kommt noch die Kerle hier oben her.
01:15:03Kapitelmaster, sofort das nächste Bild.
01:15:07Das macht den Frauen viel Vergnügen, wenn sie ein Männerherz besiegen,
01:15:24wenn sie's mit ihren Schwüren rühren, mit einem Blick und einem Trick.
01:15:29Das macht den Frauen viel Vergnügen, die kleinen süßbriganten Lügen,
01:15:33die kleinen Lügen und Intrigen, die brauchen sie zu ihrem Glück.
01:15:38Ein kleines Lächeln, ein kleiner Säuze, das wär's doch immer und fällt so leicht.
01:15:42Dazu im Auge die kleine Träne, der feuchte Schimmer, dann ist er reich.
01:15:46Das macht den Frauen viel Vergnügen, wenn sie ein Männerherz besiegen,
01:15:51wenn sie's mit ihren Schwüren rühren, mit einem Blick und einem Trick.
01:15:55Schon seit ebens Zeit, da tun uns im Grunde die Männer nur leid.
01:16:04Sie wollen klüger sein, doch legt jede Frau sie hinein.
01:16:13Musik
01:16:22Musik
01:16:25Musik
01:16:28Musik
01:16:28Musik
01:16:34Es ist so herrlich, von dir zu träumen.
01:17:00Ich erträume ein Rendezvous, keiner sieht uns dabei zu, wenn wir küssen im Geheimen.
01:17:08Ich kann so viel mehr zusammen reimen.
01:17:15Wenn du mir im Traum gehörst und dein Herz mir nicht verwehrst, möchte ich ewig von dir träumen.
01:17:23Bist du mir fern und trennt uns auf das größte Meer?
01:17:31Mit Fantasie hol ich mir deine Liebe her.
01:17:38Es ist so herrlich, von dir zu träumen.
01:17:46Ich mach beide Augen zu und im Augenblick kommst du zu dem schönsten Raum wie du.
01:17:52Ein kleiner Seufzer und hältst du leicht, dazu im Auge die kleine Träne.
01:18:06Der Feuerwehrmann, nicht auf die Bühne lassen!
01:18:13Ein kleiner Seufzer und hältst du leicht, dazu im Auge die kleine Träne.
01:18:19Der feuchte Schimmer, dann ist er reich.
01:18:21Das macht den Frauenpfiff genügen, wenn sie ein Männerherz besiegen.
01:18:25Ach, wenn sie mit ihren Schwüren rüben.
01:18:28Mit einem Blick und einem Blick.
01:18:30Mit einem Blick und einem Trick.
01:18:32Mit einem Blick und einem Blick.
01:18:34Mit einem Blick und einem Blick.
01:18:53Es ist so herrlich, von dir zu träumen.
01:18:59Ich erträume ein Rendezvous.
01:19:01Keiner sieht uns dabei zu, wenn wir küssen im Geheimen.
01:19:06Ich kann so viel mir zusammen reimen.
01:19:12Wenn du mir im Traum gehörst und dein Herz mir nicht verwehrt,
01:19:16möchte ich ewig von dir träumen.
01:19:29Sehen Sie, lieber Gramberg, ich liebe meine Schwiegersüge,
01:19:40als wenn es meine Kinder wären.
01:19:41Und so habe ich sie auch behandelt, wie Kinder.
01:19:44Ja, das lässt sich doch vielleicht ändern.
01:19:46Das wird auch geändert, lieber Gramberg.
01:19:48Das wird geändert.
01:19:49Und zwar gründlich.
01:19:50So, und jetzt gehen Sie ans kalte Befehl und essen Sie was Schönes.
01:19:53Das haben Sie sich aber verdient.
01:19:54Ich trinke auf Ihr Wohl, Frau Direktor.
01:19:56Vielen Dank.
01:19:59Kommt zu Mama.
01:20:02Ja.
01:20:03Sagt mal, Kinder, was haltet ihr davon, wenn ich mal Ferien mache?
01:20:07Bravo, Mama.
01:20:08Du hast dir die Erholung redlich verbündet.
01:20:10Nein, nicht ich.
01:20:11Ihr sollt euch erholen.
01:20:12Von mir.
01:20:13Aber Mama.
01:20:14Doch, doch.
01:20:15Und wenn ich zurückkomme, gibt Fred mir seine zweite Wohnung.
01:20:17Na gerne, Mama.
01:20:18Da ist jeder für sich und keiner muss sich über den anderen ärgern.
01:20:20Kommt nicht in Fragen.
01:20:21Die lassen dich nicht fort, Mama.
01:20:23Wir brauchen dich doch.
01:20:24Wie denn?
01:20:25Ihr braucht eine Schwiegermutter?
01:20:26Nein, aber eine Oma haben.
01:20:28Eine Oma?
01:20:29Ja, hoffentlich hast du nichts dagegen.
01:20:31Oh, mein Otto.
01:20:32Hast du das gehört, mein Junge?
01:20:36Ich hab dir aus Ägypten einen Kaktus mitgebracht.
01:20:43Und hoffe, dass der Kaktus dir ein bisschen Freude macht.
01:20:48Er hat noch keine Blüten und er ist so winzig bloß.
01:20:52Wenn er wie unsere Liebe wird, dann wird er riesengroß.
01:20:56Und wenn er einmal blühen wird und wenn er dich entzückt, dann denk daran, ich habe ihn mit Schmerzen selbst gepflückt.
01:21:04Aus Faktesgarten stahl ich ihn in einer Vollmondnacht.
01:21:09Und hab dir aus Ägypten diesen Kaktus mitgebracht.
01:21:13Aus Faktesgarten stahl ich ihn in einer Vollmondnacht.
01:21:17Und hab dir aus Ägypten diesen Kaktus mitgebracht.
01:21:22Aus Faktesgarten stahl ich ihn in einer Vollmondnacht.
01:21:39Aus Faktesgarten stahl ich ihn in einer Vollmondnacht.
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