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Kurzfilme
Transkript
00:00:00WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:00:30WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:01:00WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:01:30WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:01:59WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:02:29WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:02:31WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:02:33WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:05WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:07WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:09WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:11WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:13WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:15WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:19WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:21WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:23WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:25WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:03:53im Kopf als Schlafen, Essen und Knutschen, aber da seid ihr bei mir an der falschen Adresse.
00:03:58Bei mir heißt Sauberkeit, Arbeit, Moral. Und das Horoskop der Woche. Ach, das verstehst
00:04:02du nicht, du dummes Ding. Jedem ist ein Schicksal vorherbestimmt, auch dir. Jawohl, Frau Kölnmann.
00:04:07Erkält dir nur nicht deinen Sexappeal. Sauberkeit, Arbeit und Moral, habe ich gesagt.
00:04:16Ah, die Damen, recht schönen guten Morgen, wünsche wohl geruhigt zu haben, guten Appetit.
00:04:22Guten Morgen. Berti, die Eier. Ich kann doch nicht hexen. Nein, bitte keine Eier. Es wird sonst zu viel.
00:04:28Aber hören Sie, Sie müssen doch kräftig essen. Vielen Dank. Wissen Sie. Was steht zu Diensten?
00:04:33Wir sind dämlich Tänzerinnen. Ach, das ist aber nett. Ich habe schon immer eine große Vorliebe
00:04:38gehabt für die Kunst und die schönen Künstler. In meiner Jugendzeit wollte ich selbst einmal zum
00:04:43Theater. Ach so, da verstehen Sie uns ja. Wir haben seit Tagen nichts gegessen. Ach, deshalb sind die Damen
00:04:49auch so mager. Berti, die Eier. Aber das können wir doch nicht annehmen. Doch, doch, das ist
00:04:53bei mir alles im Pensionspreis inbegriffen. Äh, der Preis, ist der sehr hoch? Ach, nicht doch,
00:04:58nicht doch. Wir haben nämlich gar kein Geld. Ach, ich... Was? So, da wären die Eier. Die Eier?
00:05:07Ach, wieso die Eier? Du hast doch eben gesagt, ich soll Eier bringen. Hier sind die Eier.
00:05:12So, bitteschön. Abräumen. Was? Ihr Gepäcknis beschlagnahmt. Was soll ich denn damit?
00:05:20Eure Kostüme will ich haben. Die sind doch da drin. Da drin? Ich habe eine Feder und ich
00:05:27ein Blatt. Ach, solche seid ihr. Ah! Berti, zwei Schürzen. Und dann die Arbeit mit euch. Ihr
00:05:36werdet so lange hierbleiben, bis ihr eure Zeche bei mir abgearbeitet habt. Verstanden?
00:05:40Jawohl, Frau Krögermann. Eine Feder und ein Blatt. Na, ich werde es euch schon austreiben,
00:05:51euch zu entblättern. Sonst keinen Auftrag? Das ist alles. Und morgen ist Zahltag. Dann müssen
00:06:01wir wieder Geld von zu Hause mitbringen. Und... Der Tankstellen-Fritz hat uns gerade
00:06:06noch gefehlt. Tag, meine Herren. Tag. Tag. Na, Meister? Was macht die neue Zucht? Darüber
00:06:14kann ich Ihnen leider keine Ausguckt geben. So, sehr interessant. Wollen Sie mir auch keine
00:06:20Ausguckt darüber geben, wo Ihre Chefin steckt? Was? Hm. Fräulein Lohmeier ist da drüben,
00:06:25beim Haus. Ja. Danke. Bitte. Meine Verehrung, meine Lohmeier. Guten Tag, Herr Zapf. Die Blume,
00:06:42der Blume. Sie müssen zugeben, neben der Orchidee verblasst so ja die Rose, was? Das ist Ansichtssache.
00:06:48Trotzdem vielen Dank. Was führt Sie heute zu mir? Immer noch das Gleiche. Aber heute mache ich Ihnen
00:06:54so ein Angebot. Ich kaufe Ihnen woanders in Ihr Rundstück. Ganz in der Nähe. Der Preis spielt bei mir
00:06:58überhaupt keine Rolle. Und Ihnen kann es doch ganz egal sein, wo Ihre Rosen blühen. Glauben Sie wirklich,
00:07:04ich verkaufe Ihnen mein Elternhaus und reiße mitten in der Saison alle Pflanzen aus der Erde, damit Sie
00:07:08auf meinem Gelände ein Rasthaus bauen können? Ach, ich verstehe. Köppchen, Köppchen. Ich soll Ihnen
00:07:13noch was zulehnen, ha? Ich will nicht verkaufen. Na, hören Sie mal. Rosen haben doch heute
00:07:18überhaupt keine Zukunft mehr. In unserem Zeitalter müssen Sie mit was Modernem kommen. Tankstellen,
00:07:23Rasthäuser, Autokinos oder sonst was Technisches. Verstehen Sie? Es gibt auch in unserem technisierten
00:07:29Zeitalter noch Dinge, deren Wert sich nicht in Zahlen ausdrücken lässt. Leben Sie wohl, Herr Zapf.
00:07:36Das ist mir zu hoch. Dumme Gans.
00:07:48Guck dir mal den an, der wäre was für mich. Wer? Der Dicke? Nee, der Wagen.
00:08:05Na, ihr zwei Hübschen? Seit wann gibt es denn euch hier?
00:08:07Seit heute. Na, da komme ich ja gerade richtig. Mein Name ist Zapke. Wo ist denn eure Chefin?
00:08:13Momentchen, wir holen Sie.
00:08:20Frau Krögelmann, Kundschaft. Herr Zapke.
00:08:27Schnell, verschwinde aus dem Fenster. Schnell. Was steht hier da herum?
00:08:31Wein kalt stellen, vom Besten. Los, los.
00:08:34Also bis heute Abend.
00:08:35Wiedersehen, Kerlchen.
00:08:38Wiedersehen, Wieselchen.
00:08:39Wo kommst du denn her?
00:08:44Von der Herzdame aus dem großen Haus über den kurzen Weg.
00:08:47Du Bürschchen, na warte, wir sprechen uns noch.
00:08:50Ja, das wollte ich ja schon die ganze Zeit, Schwiegermutter.
00:08:52Was, Schwiegermutter? Nie, nie.
00:08:54Doch, doch, doch, in den Sternen steht's geschrieben.
00:08:56In meinen aber nicht. Du, warte, ich werde dir schon helfen.
00:08:59Ja, das wäre aber nett von Ihnen. Auf Wiedersehen, Frau Krögelmann.
00:09:02Nein, bitte.
00:09:03Ich werde dir schon beibringen.
00:09:05Ah, bitteschön, der Herr, bitte. Ein halber Wart.
00:09:08Sehr gut, aber so ein Wirrwild.
00:09:10Na, nun zeig mal, was er bei Muttern gelernt hat.
00:09:13Warte, liebe Herr Zappke, wie schön, dass Sie da sind.
00:09:16Herzlich willkommen.
00:09:17Mach mal Platz, kleine.
00:09:19Schönen guten Tag, Frau Wirtin.
00:09:21Donnerwetter, Sie werden ja jeden Tag jünger.
00:09:23Ja, das kommt von dem vielen Ärger.
00:09:25Als mir heute Morgen eine schwarze Katze über den Weg lief,
00:09:28da habe ich gleich gewusst.
00:09:29Der hat am Nachmittag Zappke kommt.
00:09:30Aber Herr Zappke, schwarze Katze über den Weg bedeutet doch Ärger.
00:09:34Und Ihr Besuch ist mir immer eine reine Freude.
00:09:37So, na, die Freude werden Sie in Zukunft noch öfter haben.
00:09:40Und jetzt werde ich Ihnen was verraten.
00:09:41Ich habe Ihnen riesen Durst.
00:09:43Das hört man gerne.
00:09:45Sie haben ja schon wieder einen neuen Wagen, Herr Zappke.
00:09:47Der Rote war doch so schick.
00:09:48Ja, ich habe verschiedene Leidenschaften.
00:09:50Einer davon sind Autos.
00:09:52Na, nun macht mal keinen Kratz auf den Lack, ja?
00:09:54Wir passen schon auf.
00:09:55Sauber arbeiten, Kinder, ja?
00:09:57Das ist doch was Schönes um die joltene Jugend, oder?
00:09:59Kinder, das wäre mein Traum.
00:10:01Was?
00:10:02Der Herr Zappke?
00:10:02Nee, den überlasse ich Euch.
00:10:05Vielleicht entdeckt er uns.
00:10:07Und wenn wir ihn uns teilen, ist er ja nur halb so schlimm.
00:10:10Ich habe verschiedene Leidenschaften.
00:10:12Ich habe nur eine.
00:10:13Ja, die haben wir vorhin gesehen.
00:10:15Karl ist meine Liebe, aber meine Leidenschaft wäre nun mein Auto.
00:10:19Ich verstehe die Person nicht.
00:10:23Statt froh zu sein, dass einer kommt, der die blanken Tausende auf den Tisch so hinblättert,
00:10:27verstehe ich nicht.
00:10:28Mit einem Schlag wäre es doch raus aus dem ganzen Schlamassen.
00:10:30Aber die Monika hängt halt an ihrem Besitz, schon wegen der Tradition.
00:10:34Tradition?
00:10:34Was hieß hier Tradition?
00:10:36Die kannst du nicht auf die Stulle schmieren.
00:10:37Hier, Priemel, kann sie auch woanders züchten.
00:10:40Grund und Boden kann man heutzutage überall kaufen.
00:10:42Na, sagen Sie mal, Herr Zappke, warum kaufen Sie sich nicht einen anderen Grund?
00:10:45Warum?
00:10:46Das kann ich Ihnen ganz genau erzählen, Frau Krögelmann.
00:10:49Weil dieser Platz für mein Rasthaus goldrichtig wäre.
00:10:53Rasthaus?
00:10:54Ich dachte, Sie hätten Tankstellen.
00:10:56Hab ich auch, hab ich auch.
00:10:57So ein rundes Dutzend.
00:10:59Und weil ich ein Menschenfreund bin, sollen in Zukunft nicht nur die Autos bei mir tanken,
00:11:03sondern auch die Fahrer, verstehen Sie?
00:11:05Aha.
00:11:07Sagen Sie mal, Frau Krögelmann,
00:11:09Sie haben doch zwei Hypotheken auf dem Lohmeierchen Grundstück.
00:11:13Ja, hab ich, ja, ja.
00:11:15Sagen Sie mal, hat das Mädchen die Zinsnimmer pünktlich bezahlt?
00:11:18Hat sie, hat sie, doch, doch bis zum folgen Jahr.
00:11:21So, und jetzt ist es im Rückstand.
00:11:23Ich habe die Zinsen gestundet.
00:11:25So nötig brauche ich das Geld gar nicht.
00:11:27Moment, Moment.
00:11:30Frau Krögelmann, ich mache Ihnen einen Vorschlag.
00:11:33Verkaufen Sie mir die Hypotheken.
00:11:34Damit Sie mir mit Ihrem Rasthaus eine Konkurrenz vor die Nase setzen.
00:11:38Nein, Herr Zapfke, nein.
00:11:40Die Hypothek kriegen Sie nicht.
00:11:42Herr Zapfke, Herr Zapfke.
00:11:43Herr Apparat.
00:11:44Wenn Sie mal wieder einen Wagenpfleger brauchen, kommen Sie sofort.
00:11:46Oh, den Wagenpfleger.
00:11:48Nicht doch, nicht doch, Frau Lamberti.
00:11:51So eine süße, nette, kleine Krabbe wie Sie.
00:11:53Kann doch ganz andere Ansprüche stellen.
00:11:56Trotzdem, Postkarte genügt.
00:11:57Monika, die Verbandstagung ist schon nächste Woche.
00:12:04Na, macht es uns aber schwer, unsere Wunderhose.
00:12:09Da müssten wir Sie ja für die Rosenschau anmelden.
00:12:13Monika, ich glaube, du solltest das Angebot von diesem Zapfke doch annehmen.
00:12:19Du gibst mir diesen Rat, Onkel Hanke.
00:12:21Schau, Monika.
00:12:21Sie wird rot aufblühen.
00:12:24Und dann wird sie die Farbe wechseln.
00:12:25Sie wird so gelb werden wie die Gloria D.
00:12:27Und dann wird sie wieder rot verblühen.
00:12:30Glaubst du denn nicht mehr daran?
00:12:32Natürlich, glaube ich.
00:12:34Natürlich wird sie kommen, Monika.
00:12:36Aber wann?
00:12:38Monika, du könntest es dir viel leichter machen.
00:12:40Nein, ich verkaufe nicht.
00:12:43Wir müssen auf alle Fälle einen Platz reservieren lassen für die Ausstellung.
00:12:46Sie muss ja kommen.
00:12:48Ich fahre zur Tagung in die Stadt.
00:12:53Die ganze Arbeit umsonst.
00:12:55Wie soll ich bauen ohne Rundstück?
00:12:57Mein erster Großauftrag.
00:12:59Da wartet man und wartet man und endlich hat man eine Chance und weder nichts.
00:13:04Erzählen Sie, denkt man doch Rosenjungfer.
00:13:06Ich glaube, Herr Zapfke, das ist doch nur eine Frage der Verhandlung.
00:13:08Ich sehne mich gar nicht ein, warum mein erster Großauftrag an einem weiblichen Dickschädel scheitern soll.
00:13:13Eben.
00:13:13Wie ist denn die Person?
00:13:15Blut, Junge, Gemüse, na und.
00:13:17Bildhübsch.
00:13:18Na, dann wär's doch gar nicht mal ein Opfer.
00:13:21Nehmen wir mal an, ich würde dieses Fräulein Lohmeier irgendwo kennenlernen.
00:13:24Na, ganz privat natürlich.
00:13:25Und nehmen wir weiter an, sie würde sich in mich verlieben.
00:13:28Ob man dann mit ihr reden könnte?
00:13:30Mensch.
00:13:30Klinger.
00:13:33Goldjunge.
00:13:33Das ist ja die Masche.
00:13:35Na ja, schön finde ich's ja nicht so.
00:13:37Aus Berechnung.
00:13:39Bisher war's für mich immer ein Vergnügen.
00:13:40Ach, sie tun den Mädchen doch direkt nicht gefallen.
00:13:43Ich weiß doch schon eine prima Gelegenheit, wo sich das arrangieren lässt.
00:13:47Moin ist ja sowieso eine Verbandstagung hier in unserer Stadt.
00:13:50Und da machen sie das so.
00:13:51Na, lassen Sie mal, Herr Zapke, das verstehe ich besser als Sie.
00:13:55Und damit, liebe Kollegen, werden die Vorbereitungen für unser Rosenfest abgeschlossen.
00:13:59Falls Fräulein Lohmeier ihre Wunderrose nicht mehr herausbringen kann,
00:14:03dann wäre die einzige Neuzüchtung des Jahres die Samtrose des Kollegen Wolfram.
00:14:07Noch eine Bemerkung?
00:14:08Dann danke ich Ihnen für heute und auf Wiedersehen bei unserer Rosenschau.
00:14:14Danke, Herr Kollege Wolfram.
00:14:21Klinger.
00:14:24Verzeihung, Fräulein Lohmeier.
00:14:25Ja, bitte.
00:14:27Entschuldigen Sie, ich bin Architekt.
00:14:28Ich habe mir sagen lassen, Sie hätten besondere Erfahrungen in der Anlage von Rosengärten.
00:14:32Ja, das stimmt.
00:14:33Ja, ich habe da von einem Industriellen einen Auftrag bekommen, einen Rosengarten anzulegen
00:14:37und offen gestanden. Davon habe ich keine Ahnung.
00:14:39Und da soll ich Ihnen einen Rat geben?
00:14:41Aber nein, ich wollte Sie um Ihre Mitarbeit bitten.
00:14:44Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie daran interessiert wären.
00:14:47Ja, aber da könnte ich ja die Pflanzen liefern.
00:14:49Ja, natürlich.
00:14:50Wie groß ist die Fläche?
00:14:52Ja, das Grundstück selbst habe ich noch gar nicht gesehen.
00:14:55Ach so.
00:14:56Ja, aber ich schlage vor, dass wir die ganze Sache in Ruhe bei einer Tasse Café besprechen.
00:15:00Ich habe leider keine Zeit.
00:15:03Das heißt, meinen Bus erreiche ich sowieso nicht mehr.
00:15:06Na gut, also gehen wir.
00:15:21Bedienung!
00:15:24Bedienung!
00:15:24Bedienung!
00:15:24Halt!
00:15:27Du gehst ins Haus!
00:15:28Bitte?
00:15:29Ja, erst mal ein Viertel.
00:15:41Bitte.
00:15:41Moment, äh, Sie sagten doch neulich, wir sprechen uns später.
00:15:45Ja, wollen Sie nicht Platz nehmen im Sitzen, da redet sich's leichter.
00:15:49Was ich dir zu sagen habe, dazu brauche ich mich nicht erst zu setzen.
00:15:52Na gut, dann, dann reden wir im Stehen.
00:15:54Schlag dir die Berti aus dem Kopf.
00:15:56Aber Frau Krögelmann, die Liebe ist doch kein Wasserhahn, den man einfach abdringt.
00:15:59Och, Liebe, ich kenne euch durch euch Mannsbilder.
00:16:02Dein Onkel war auch so ein Habe-Nichts wie du.
00:16:04Ich hätte ihn trotzdem genommen, aber er hat mich sitzen lassen.
00:16:08Was es nicht alles gibt?
00:16:10Bei mir heißt Sauberkeit, Arbeit und Moral.
00:16:13Und deshalb wird meine Tochter einen nehmen, der etwas auf der Sparkasse hat.
00:16:16Aber Frau Krögelmann, was für unmoralische Ansichten!
00:16:20Der Arme, jetzt hat er wieder eins aufs Dach gekriegt.
00:16:23Der muss aber viel Zeit haben, dein Karl.
00:16:25Für mich immer.
00:16:26Arm geht ja noch, aber faul.
00:16:28Was willst du denn damit sagen?
00:16:29Ich? Gar nicht.
00:16:31Wie will er dich hier ernähren? Deine Mutter sagt immer, der...
00:16:33Ach, was will die denn hier?
00:16:37Wunderbar. Mutters Blick in die Zukunft.
00:16:40Wenn die Kartenjule aufkreuzt, dann ist Mutter zahm und ich kann verschwinden.
00:16:43Ich habe sie schon die ganze Zeit erwartet.
00:16:45Ich habe etwas ganz Wichtiges, mit Ihnen zu besprechen.
00:16:47Also passen Sie mal auf, heißt eine neue Konstellation?
00:16:50Wie kann man nur so abergläubisch sein?
00:16:52Ist doch alles nur Hokus-Pokus.
00:16:54Hau!
00:16:56Kärchen!
00:16:57Hörte doch!
00:16:59Ich dachte schon, ich wäre umsonst gekommen.
00:17:00Ich komme mit.
00:17:01Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:03Au!
00:17:03Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:09Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:14Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:16Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:18Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:20Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:23Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:25Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:29Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:31Das Feinwieselchen. Steig ein!
00:17:32Das Feinwieselchen. Steig ein!ppkuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuckuck
00:18:03Wofür hältst du denn das?
00:18:04Für den Mülleimer.
00:18:06Ich war ein schickes Motorrad, mit dem man sich sehen lassen kann.
00:18:09Und verreisen nach Italien und so.
00:18:11Also Ideen hast du.
00:18:13Ist das so schwer zu verstehen?
00:18:15Ich will auch mal was erleben.
00:18:17Ich will auch mal was von der Welt sehen.
00:18:18Schau dich doch um.
00:18:19Jetzt zum Beispiel sind wir zehn Kilometer von Filshorn weg.
00:18:22Zehn Kilometer von Filshorn.
00:18:24Zehn Kilometer kann ich auch zu Fuß gehen.
00:18:26Jetzt langt's mir aber.
00:18:28Nichts als lauter alberne Firlefanzereien hast du im Kopf.
00:18:30Bitte, wenn du willst, kannst du zu Fuß gehen.
00:18:32Ich kann auch allein weiterfahren.
00:18:33Das lass ich mir nicht zweimal sagen.
00:18:36Du, ich tue's wirklich.
00:18:37Bitte, bitte. Gute Fahrt.
00:18:40Karl! Karl! Karl!
00:18:44So ein Flegel.
00:19:00Was ist denn donnerwetter noch mal?
00:19:06Sie seht aber wirklich, Sie seht, donnerwetter noch mal.
00:19:10Sie sind ja ein verteufelt hübsches Mädchen und Tränen in den schönen Augen.
00:19:15Mein Gott, was gibt's denn?
00:19:16Ach, nichts weiter. Ein bisschen Familienstum.
00:19:18Aha, das hab ich mir gedacht.
00:19:20Und wo wollen Sie jetzt hin zum Schuster?
00:19:21Nein, nach Hause.
00:19:22Aha.
00:19:23Wollen Sie vielleicht mir und meinem kleinen Wägelchen die Freude machen?
00:19:26Nein, aber meinen Füßen laufen Sie mal den ganzen Weg barfüßen.
00:19:29So, mitnichten. Mitnichten.
00:19:32Was für nichten denn?
00:19:33Na, na, das ist nur so eine kleine Redensart.
00:19:35Hätte ebenso gut kurz, knapp und brutal sein können, bitte sehr.
00:19:38Aber ich liebe solche blumigen Umschreibungen.
00:19:41Besonders in Verbindung mit so hübschen Damen.
00:19:44Also, was kann ich für Sie tun?
00:19:46Fahren Sie mich bitte nach Hause, aber ohne blumige Umwege.
00:19:49Gerne.
00:20:07Jetzt hab ich schon wieder einen Bus versäumt.
00:20:10Ihretwegen.
00:20:11Aber mit dem nächsten fahre ich.
00:20:12Unwiderruflich?
00:20:14Unwiderruflich.
00:20:15Gefällt es Ihnen nicht?
00:20:16Das hab ich nicht gesagt.
00:20:19Es war ein wunderschöner Tag heute.
00:20:28Hören Sie.
00:20:32Das kommt vom Rathausturm.
00:20:36Und das von der Marienkirche.
00:20:42So hab ich die Stadt noch nie gesehen.
00:20:45Sie sollten der Bundesbaus dankbar sein, dass sie so pünktlich abfährt.
00:20:49Oder einem Architekten, der so viel Zeit hat.
00:20:51Naja, wir hatten ja in erster Linie eine geschäftliche Besprechung.
00:20:54Davon hab ich aber nicht viel gemerkt.
00:20:58Was ist denn das?
00:21:00Abendessen.
00:21:02Sie haben eine entwaffnende Selbstverständlichkeit.
00:21:04Aber mit dem nächsten Bus fahre ich bestimmt.
00:21:06Das ist sowieso der letzte.
00:21:07Ich fahre Sie mit dem Wagen.
00:21:09Nein, danke.
00:21:11Ich nehme den Bus.
00:21:13Die Bärte ist gerade gekommen.
00:21:14Na und?
00:21:15Sie hat sich was Tolles aufgegabelt.
00:21:16So eine Art Rubberosa.
00:21:17Stinkt vor Geld.
00:21:18Und einem Wagen hat der ein Gedicht.
00:21:21Aufgegabelt?
00:21:22Meine Tochter gabelt sich niemand auf.
00:21:24Und wenn sie sich an ihn aufgabelt, dann muss es schon ein außerordentlicher Charakter sein.
00:21:29Und hier sehen Sie also das Innere der Betragung.
00:21:32Süß.
00:21:32Und hier ist meine Mutter, Seele des Geschäfts.
00:21:37Kolossale Ähnlichkeit.
00:21:38Hätte beinahe gesagt die große Schwester.
00:21:40Gestatten Sie, Hossfeld, Turm Hossfeld.
00:21:42Sie sind ein Schmeichler.
00:21:44Josefine Krögelmann.
00:21:46Ich bin die goldene Traube.
00:21:47Ganz meinerseits.
00:21:48Der Herr sucht ein Zimmer.
00:21:49Ja, glücklicherweise hab ich ja Fräulein und Tochter kennengelernt.
00:21:51Und auf diese Weise die goldene Rebe.
00:21:53Äh, goldene Traube.
00:21:54Seit 1932.
00:21:56Natürlich.
00:21:56Alte Kultur, Gediegenheit, Patriziatum.
00:22:00Weltmann wie ich versteht so etwas.
00:22:01Ja, an sich bin ich total ausverkauft.
00:22:04Aber per Zufall ist heute ein Appartement frei geworden.
00:22:07Für wie lange soll es denn sein?
00:22:08Es kommt drauf an.
00:22:09Ubi bene, ibi patria.
00:22:11Ah, Sie sprechen auch Italienisch.
00:22:13Sie kommen wohl weit herum, was?
00:22:14Was kann man wohl sagen?
00:22:15Rio, Hongkong, Shanghai.
00:22:20Mich lockt das Abenteuer.
00:22:22Dann werden Sie sich hier aber einsam fühlen.
00:22:24In Vilshorn ist nicht viel Abwechslung.
00:22:27Ach, auch die Einsamkeit hat Ihre Reize.
00:22:29Zum Beispiel Ruhe, Natur, dann Ruhe in der Natur.
00:22:35Zum Beispiel auch bei einer Yacht.
00:22:37Jagd?
00:22:38Da schießt der Böcke.
00:22:39Oder Häschen.
00:22:41Sie haben eine Jagd?
00:22:42Nein, nein, keine Jagd, sondern eine Yacht.
00:22:44Mehrere.
00:22:44Ja, aber eine richtig kleine Flotte.
00:22:46Flotte kleine.
00:22:47Ja!
00:22:48Ja, man muss ja mit seinem Geld was anfangen.
00:22:50Man kann ja nicht alles der Steuer geben, ne?
00:22:52Ach, verstehen Sie auch etwas von Steuererklärungen?
00:22:55Eine Spezialität.
00:22:55Ah, ich weiß nicht, ob ich es Ihnen zumuten darf, aber vielleicht können Sie mir einen
00:23:02Tipp geben.
00:23:03Ich bin nämlich gerade dran, meine Steuererklärung zu machen.
00:23:06Ja, aber natürlich, Frau Krögelmann.
00:23:07Wir Geldleute müssen doch zusammenhalten und Kassabücher sind für mich immer ganz besonders
00:23:11interessant.
00:23:12Schick so ein weißer Anzug.
00:23:13Ja, so weiß, wäscht nur super weiß.
00:23:15Oha, das habe ich gerade eben im Werbefunk gehört.
00:23:20Ich danke Ihnen für diesen Abend.
00:23:22Nein, ich habe Ihnen zu danken.
00:23:24Es war wirklich sehr schön.
00:23:27Ich habe mich schon lange nicht mehr so unbeschwert gefühlt.
00:23:29Haben Sie denn Sorgen?
00:23:31Wer hätte die nicht?
00:23:32Bitte einsteigen.
00:23:33Auf Wiedersehen.
00:23:38Wiedersehen.
00:23:39Und wann sprechen wir über das Berufliche?
00:23:41Ich besuche Sie in der Gärtnerei.
00:23:44Und wenn ich einmal nur privat käme, wäre ich dann auch gerne gesehen?
00:23:47Natürlich.
00:23:48Aber vergessen Sie nicht, in erster Linie sind wir Geschäftspartner.
00:23:51Auf Wiedersehen.
00:23:52Und viel Glück.
00:23:53Danke.
00:23:53Auf Wiedersehen.
00:23:54Bitte.
00:24:23Bitte.
00:24:24Guten Morgen.
00:24:27Morgen.
00:24:29Hat der Herr Hossfeld alles, was er braucht?
00:24:31Ja.
00:24:32Vielleicht noch ein Tröpfchen Kaffee, wenn ich bitten darf?
00:24:34Aber ja, doch selbstverständlich.
00:24:36Gern.
00:24:37Oh, bitte.
00:24:40Was haben Sie denn?
00:24:41Nichts.
00:24:42Alles in Ordnung.
00:24:44In bester Ordnung.
00:24:46Inwiefern?
00:24:47Auch die Konstellation ist günstig.
00:24:49Venus und Merkur in Konjunktur.
00:24:52Venus und Merkur?
00:24:53Die Sterne, meine ich.
00:24:54Ah, ich verstehe.
00:24:55Sie sind abergläubig.
00:24:56Doch, sagen Sie doch so etwas nicht.
00:24:58Da ist was dran.
00:24:59Ich schwöre es Ihnen, Herr Hossfeld.
00:24:59Sehr interessant.
00:25:01Sehr.
00:25:01Ich wusste es ja, Herr Hossfeld.
00:25:03Unser Einer findet sich doch überall auf der Welt.
00:25:06Das macht das Fludium.
00:25:07Aha, aha.
00:25:08Und jetzt, wenn Sie gestatten, jetzt möchte ich Ihnen gern etwas näher treten mit meinem
00:25:12Anliegen.
00:25:13Frau Krügelmann, ich glaube, ich glaube, ich meine, also muss ich aber aufstehen.
00:25:17Ach nein, bleiben Sie doch ruhig noch ein Stündchen im Bett.
00:25:19Dann können Sie inzwischen meine Geschäftsbücher ansehen.
00:25:21Bitte.
00:25:22Ja, Frau Krügelmann, das mache ich am besten heute Abend.
00:25:28Ach nein, das geht doch nicht.
00:25:29Da ist doch das Fest, mein Fest.
00:25:32Trotzdem, man kann doch das eine tun und muss dabei das andere nicht lassen.
00:25:35Ich habe eine Verabredung mit meiner Tochter, kleine Autotour und versprochen ist versprochen.
00:25:40Das ist aber eine gute Idee.
00:25:42Herr Hossfeld, nehmen Sie sich doch der kleinen Berti ein bisschen an.
00:25:45Naja, ich werde sehen, was ich machen kann.
00:25:47Ah, die ist ja nackelig.
00:25:50Oh, oh, oh, oh, Herr Hossfeld, Herr Hossfeld, Sie sind mir ganz ein Schlimmer.
00:25:55Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
00:25:57Ist denn das so schlimm?
00:25:59Na ja, man hat ja schließlich Verständnis.
00:26:01Bitte darum, ja?
00:26:03Trotzdem, mir scheint, Sie sollten heiraten.
00:26:06Ja.
00:26:10Los, los, beeilt euch, die Frau Krügelmann wartet schon.
00:26:12Du wirst noch früh genug zu deiner Berti kommen.
00:26:14Na ja, komm, komm, mach schon, hey.
00:26:20Hallo.
00:26:21Grüß Gott.
00:26:23Tag.
00:26:24Kann ich bitte Frau Lohmeier sprechen?
00:26:27Ja, die Chefin ist im Haus.
00:26:28Komm, führ den Herrn zum Pavillon.
00:26:30Danke.
00:26:31Bitte.
00:26:33Lass dir nicht die Augen rausfallen.
00:26:37Ein Herr wartet dort auf Sie.
00:26:51Guten Tag, Frau Lohmeier.
00:26:52Herr Klinger, schön, dass Sie mich nicht vergessen haben.
00:26:55Aber ich bitte Sie.
00:26:56Setzen wir uns doch.
00:26:57Danke.
00:26:59Nun, hat es mit dem Auftrag geklappt?
00:27:01Ja und nein.
00:27:02Noch ist nichts endgültig.
00:27:04Aber ich kenne das Projekt jetzt so weit,
00:27:05dass ich mich wegen der Rosen informieren muss.
00:27:07Wunderbar.
00:27:08Welche Beschaffenheit hat denn Ihr Boden?
00:27:10Ja, das ist, äh, wissen Sie, Humus.
00:27:14Wissen Sie, so richtige Gartenerde.
00:27:16Ach, er war schon bebaut.
00:27:18Nein, da stehen ein paar Fichten, stehen da drauf.
00:27:21Ja.
00:27:21Humus, wenn doch nur Fichten stehen.
00:27:23Ja, ja, das wird alles, das wird alles noch gemacht.
00:27:26Ich sehe mir das Grundstück am besten selber an.
00:27:29Ja, die Sache hat nämlich einen Haken.
00:27:31Ich kenne das Grundstück immer noch nicht.
00:27:33Ich war nur hier in der Nähe und da wollte ich Sie gerne wiedersehen.
00:27:37Und mich gleichzeitig wegen der Rosen informieren.
00:27:41Böse?
00:27:41Mit Rosen fängt die Liebe an, sie fragen, liebst du mich?
00:28:00Tausendmal liebst du mich?
00:28:04Das ist die Spartan, eine Floribunda, eine der besten Rosenzüchtungen der Welt.
00:28:08Was für eine Menge Blüten.
00:28:10Bis zu zehn Stück an einem Stiel.
00:28:12Und wie heißt die da?
00:28:13Brennende Liebe.
00:28:16Wie sympathisch.
00:28:18Ist sie nicht schön?
00:28:20Wunderschön.
00:28:22Und dort, das sind neue Setzlinge, die blühen erst im nächsten Jahr.
00:28:26Setzlinge?
00:28:26Ja, man kann eine neu gezüchtete Rose nur so vermehren, indem man die Augen der Triebe abnimmt
00:28:33und andere wilde Rosenstöcke damit veredelt.
00:28:36Ja, wie macht man das?
00:28:39Onkel Hanke, bitte komm her, erklär du das mal.
00:28:42Interessiert Sie denn das?
00:28:43Doch, außerordentlich.
00:28:45Ich bin ganz gefesselt.
00:28:48Kommen Sie, dann zeige ich Ihnen meine Züchtungsversuche.
00:28:50Na, herrlich.
00:28:56Aber das ist noch nicht die richtige Frage.
00:29:01Mein Vater wollte schon immer eine Rose züchten, die rot aufblüht, dann ihre Farbe wechselt
00:29:06dadurch, vielleicht gelb wird und dann wieder rot verblüht.
00:29:09Ich habe die Versuche seit Jahren fortgesetzt, bisher ohne jeden Erfolg.
00:29:13Aber nach allen Berechnungen muss die Wunderrose in diesem Sommer zum ersten Mal blühen.
00:29:18Was ist sie?
00:29:20Ja, kann man das vorausberechnen?
00:29:22Es gehört schon ein bisschen Glück dazu.
00:29:24Na, wenn die Versuche dann fehlschlagen?
00:29:27Daran darf man gar nicht denken.
00:29:28Sie muss kommen, noch in diesem Jahr.
00:29:30Bitte schön, passen Sie an.
00:29:32So, jetzt ziehen Sie das langsam zu sich, ja?
00:29:34Oh, entschuldigen Sie.
00:29:36Verzeihung.
00:29:38Sie haben einen einmalig schönen Beruf.
00:29:40Aber warum denken Sie überhaupt nicht an sich selbst?
00:29:43Man könnte glauben, für Sie wäre die Welt hinter diesen Mauern zu Ende.
00:29:46Und dabei sind Sie so jung.
00:29:50Und so hübsch.
00:29:53Wenn die Rosenschau vorbei ist, wird vieles für mich leichter sein.
00:29:56Ich bin überzeugt, Sie werden Erfolg haben.
00:29:58Aber heute Abend in der goldenen Traube lassen Sie einmal alle Sorgen hinter sich.
00:30:02Eigentlich wollte ich gar nicht hingehen.
00:30:03Und das wäre ja noch schöner. Punkt 8 hole ich Sie ab und wehe, wenn Sie nicht Ihre beste Laune mitbringen.
00:30:10Einverstanden.
00:30:10Und dass ihr euch anständig benehmt, heute an meinem Ehrentag.
00:30:1725 Jahre lang habe ich ihr auf Sauberkeit und Moral gesehen.
00:30:22Und so soll es auch die nächsten 25 Jahre bleiben.
00:30:25Aber ohne uns, flinke Hände, ein freundliches Wort, ein höfliches Lächeln.
00:30:30Das ist alles, was man von einer Kellnerin verlangt.
00:30:32In einem anständigen Etablissement.
00:30:34Etablissement.
00:30:34So.
00:30:50Bitte?
00:30:52Oh, hier geht's nicht.
00:30:53Aha. Moment.
00:30:57Hier geht's auch nicht.
00:30:59Oder, Berti? Wir sind eingemauert.
00:31:01Ja.
00:31:01Gefangen. Mitgefangen mit.
00:31:03Schicksalsgewollt.
00:31:13Schauen Sie, zwei Menschen wie Sie und ich.
00:31:16Ganz allein.
00:31:18Und dann dieses gewisse Etwas zwischen uns.
00:31:21Spüren Sie das nicht?
00:31:22Ganz wie Sie wünschen.
00:31:23Hast du die Berti schon gesehen?
00:31:24Nein.
00:31:25Aha.
00:31:27Warte.
00:31:29Ich gehe her. Lande.
00:31:30So.
00:31:31Ist das aber schön.
00:31:33Ja.
00:31:36Moment.
00:31:38Die Rechnung.
00:31:39Ja.
00:31:46Herr Berti, ich möchte mit Ihnen von schwülen Tropennächten träumen.
00:31:50Oh, mir ist schon ganz Eis.
00:31:52Oder von brüllenden Löwen.
00:31:54Oh, und von raschelnden Giftschlangen.
00:31:57Ja.
00:31:57Wissen Sie, was eine innere Stimme mir sagt?
00:32:00Lassen Sie die Dame los.
00:32:01Berti, komm raus.
00:32:03Na nun, wer ist denn dieser Mensch?
00:32:04Das ist mein...
00:32:05Unser Gärtner.
00:32:06Unser Gärtner, du machst, dass du rauskommst. Los.
00:32:09Kann doch nicht.
00:32:10Na, Sie sehen doch, sie kann wirklich nicht.
00:32:12Versuchen Sie es mal mit dem Rückwärtsgang.
00:32:13Ich?
00:32:14Na, haben Sie keinen?
00:32:16Ach so, ja.
00:32:17Ein Gärtner.
00:32:18Mit Intelligenz.
00:32:19Mit Intelligenz.
00:32:19Bitte.
00:32:35Danke, Herr Hanke.
00:32:37Ich wusste natürlich genau, dass ich einen Rückwärtsgang hatte.
00:32:41Bitte sehr.
00:32:42Aber, ja.
00:32:45Was?
00:32:46Was?
00:32:49Was ist denn, was ist denn?
00:33:19Warum so einig?
00:33:20Ich lasse meine Moral nicht auf der Nase herumtanzen.
00:33:22So Moral?
00:33:23Ich denke, Sie sind Geschäftsfrau.
00:33:25So, was bringt doch heute da nicht meist die Elf?
00:33:27Ha!
00:33:27Bedienung!
00:33:48Bedienung!
00:33:49Bitte nehmen wir doch dicke Luft zwischneid.
00:33:51Das wird ja die Josefine bis zum jüngsten Dach nicht verzeihen, dass du sie damals nicht
00:33:55genommen hast.
00:33:57Lieber 20 Jahre mit ihr Bös, als ein Jahr mit ihr verhattet.
00:34:01Das war's für neuronale.
00:34:02Musik
00:34:04Manliere
00:34:09gibt noch eine Belge.
00:34:11aku
00:34:13Musik
00:34:43Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte, was fällt euch denn ein und in diesem Aufzieht, steht sofort auf, was soll denn das, ist das vielleicht schön
00:34:56Das ist aber kein Unterschied, liebe Frau Kögelmann, in C sind doch die geborenen Tänzerinnen
00:35:01Das sind wir auch was, Tänzerinnen, Zechprällerinnen seid ihr, nichts haben sie als eine Feder und ein Blatt und darum werden sie so lange bei mir bleiben, bis sie ihre Zeche abgearbeitet haben
00:35:11Ist es viel? Ja, 59,80
00:35:13Das sind ja kleine Fische, meine Damen, hier standen Sie, indem ich Ihnen auslöse, hier, haben Sie einen Hunderter, der Rest ist für Sie
00:35:20Meine Damen, Sie sind ab sofort bei mir engagiert, Sie gehören auf die Bühne
00:35:25Danke, Herr Tappke, Herr Tappke, was ist denn, wer soll denn heute Abend hier bedienen?
00:35:32Ich glaube, die Damen werden bei Vorkasse mit sich reden lassen, im Sinne der freien Wirtschaft
00:35:36So eine Unverschämtheit
00:35:41Also was verlangt ihr, sagen wir mal?
00:35:46Das Doppelte, das Doppelte?
00:35:48Für jede
00:35:49Für jede?
00:35:50Und nur bis Mitternacht
00:35:51Die hat uns gerade noch gefehlt
00:35:55Ah, das verehrte Frau Lohmeier, wie gut, dass ich Ihnen treffe
00:35:59Und das ist der verehrte Herr Zukunft hier, wie?
00:36:02Herr Klinger, Herr Zappke
00:36:04Hallenehm, sehr Hallenehm, gestatten Sie, ich muss mal einen Platz nehmen?
00:36:10Entschuldigen Sie, Herr Klinger hatte mich um diesen Tanz gebeten
00:36:13Oh, bitte, bitte
00:36:13Warum ist heute die Welt so schön?
00:36:20So schön hast du nie gesehen
00:36:24Ich war und träum zur gleichen Zeit
00:36:32Vom großen Glück zu zweit
00:36:39So, jetzt wird getanzt
00:36:44Halt, hast du keinen Respekt vor deiner Mutter?
00:36:48An die Arbeit, los, hopp, hopp, hopp
00:36:50Ja, aber, aber
00:36:51Und hier sage ich zum letzten Mal, solange ich hier bin, kriegst du die Berti nicht
00:36:55Dann warten wir es ab
00:36:56Manche Mutter wird Großmutter, ehe sie bis drei gezählt hat
00:36:59Abend, Abend, Herr Inspektor
00:37:02Du, lass die Finger von dem Mädchen, es passt mir nicht
00:37:05Außerdem ist die Berti noch viel zu jung
00:37:07Mir nicht
00:37:08Das glaube ich
00:37:10Meine Tochter, die soll erst einmal die Welt sehen
00:37:12Andere Männer kennenlernen
00:37:14Aha, verstehe, Männer wie Herrn Horstfeld, was?
00:37:17Jawohl
00:37:17Du Nullu wer
00:37:18Null und Null und Null und Null und Null ist Null
00:37:22Und sieben und vier ist
00:37:23Drei, zehn
00:37:25Zwei hin, eins im Donnerwetter nochmal
00:37:30Das ist ja ein Reingewinn
00:37:32Den Laden darfst du dir nicht entgehen lassen
00:37:36Tobilein, Prost
00:37:37Tom Horstfeld
00:37:40Sei wachsam
00:37:42Die Frucht ist reif, die muss man nur noch
00:37:47Pflücken
00:37:48Frau Wirtin, was schert mich
00:37:52Ihr Bier und Ihr Wein
00:37:55Ich will nur Ihr liebliches Töchterlein
00:38:01Warum bist du auf einmal still?
00:38:23Dein Herz klopft schnell an, als es wirkt
00:38:29Ich kann in deinen Augen sehen
00:38:37Ich kann in deinen Augen sehen
00:38:39Die Welt ist heut so schön
00:38:41Die Welt ist heut so schön
00:38:44Die Welt ist heut so schön
00:38:55Ah, unser lieber Herr Horstfeld
00:39:02Eine Verehrung, meine Genächste
00:39:03Herr Horstfeld, schon fertig mit der Buchprüfung
00:39:06Nun, wie steht's?
00:39:09Bestens, bestens, meine Genächste
00:39:10Seitdem ich Einblick in Ihre Bücher nehmen durfte
00:39:13Sehen Sie mir noch viel sympathischer
00:39:14Ich meine, weil alles so korrekt und so sauber ist
00:39:18Wie schön das Lied zu Ihnen passt, Monika
00:39:29Wie schön wieder einmal zu tanzen
00:39:35Ich bin lieber zaubert
00:39:37Die Rosen blühen schon
00:39:44Das große Glück fängt an
00:39:47Rosen werden immer blühen
00:39:57Die ich nie vergessen kann
00:40:02Ach, das sind sie ja
00:40:04Wie schön, dass sie gekommen sind
00:40:06Das ist meine Wahrsagerin
00:40:07Ab und zu leiste ich mir einen Blick in die Zukunft
00:40:10Sehr interessant
00:40:11Nicht wahr?
00:40:11Was sie mir vorausgesagt hat, ist noch immer eingetroffen
00:40:14Ich richte mich aber auch genau nach dem, was sie sagt
00:40:16Ja, hochinteressant
00:40:17Müsste ich doch eigentlich auch mal
00:40:19Ach ja, tun Sie das, Herr Horstfeld
00:40:20Es wird Ihr Schaden nicht sein
00:40:22Worauf Sie sich verlassen können
00:40:23Linke Hand, bitte schön
00:40:25Bitte?
00:40:25Das kommt vom Herzen
00:40:26Bitte
00:40:27Na, lieber Morgen
00:40:28Wir werden das morgen früh mal ausprobieren, ja?
00:40:31Ach, lass mich
00:40:33Was ist denn?
00:40:34Es hat ja doch keins
00:40:35Ich denke, wir sind uns wieder einig, oder nicht?
00:40:39Ich weiß noch nicht
00:40:40Vielleicht habe ich ganz andere Pläne
00:40:44Ach
00:40:45Steckt da wieder deine Mutter dahinter?
00:40:48Oder dieser, dieser Lackaffen, dieser Horstfeld?
00:40:50Das heißt du bloß gegen Herrn Horstfeld
00:40:52Das ist ein sehr netter Mann, der es zu was gebracht hat
00:40:53Und der weiß, wie man sich einer Dame gegenüber benimmt
00:40:56Was sagst du da?
00:41:00Au!
00:41:01Au, du tust mir weh!
00:41:02Ich will jetzt wissen, wie weit es schon ist zwischen dir und diesem Hausfeld
00:41:05Nichts ist gar nichts
00:41:07Bis jetzt
00:41:08Aber eins weiß ich
00:41:09So roh und gemein wie du
00:41:11Würde der mich nie wahren
00:41:12Tut's weh?
00:41:17Du, das wollte ich nicht
00:41:18Ach, Kerlchen
00:41:20Warum siehst du dich nicht endlich nach einer Stelle um, wo du mehr verdienst?
00:41:23Jetzt schau, ich kann doch die Monika und den Onkel jetzt nicht im Stich lassen
00:41:26Die Monika, der Onkel
00:41:28Für alle bist du da, bloß für mich nicht
00:41:30Aber Berti
00:41:31Aber Berti, aber Berti
00:41:32Nichts ist mit der Berti
00:41:34Ich will mit dem Heiraten nicht warten, bis ich alt und trau bin
00:41:36Kannst du denn das nicht verstehen?
00:41:38Ja, schon, aber
00:41:39Na ja, so gut, ich werde kündigen
00:41:42Wann?
00:41:43Morgen, morgen ist Zahltag
00:41:44Oh, ich hab's ja gewusst, dass du mich liebst
00:41:48Berti!
00:41:55Schnell, geh weg
00:41:56Berti!
00:41:57Ja, ich komme
00:41:58Berti, was drückst du durch Ihren Dunkeln herum?
00:42:06Der eine Mondlampion war aus und den hab ich wieder angemacht, das war alles
00:42:09Ach, und dazu hast du auf dem Kopf stehen müssen, was?
00:42:12Oh, die verlorene Tochter ist wieder da
00:42:14Gestatten, geh fort
00:42:16Würf dich vielleicht mit von der Tochter eine Kesse Sohla aufs Paket legen?
00:42:20Ja, natürlich, Kinder
00:42:22Natürlich, amüsiert euch du mit dir
00:42:24Gestatten, kommen Sie
00:42:26Der Mondlampion fährt Motorrad
00:42:34Du hast ne Ahnung
00:42:42Was?
00:42:42Was Liebe ist
00:42:45Doch
00:42:45Ich warte immer
00:42:48Worauf?
00:42:49Dass du mich mal küsst
00:42:51Gerne
00:42:51Du scheinst zu allem
00:42:54Bitte?
00:42:55Zu faul zu sein
00:42:57Ach
00:42:58Du schläfst beim Tanzen noch ein
00:43:01Nein
00:43:02Hast du ne Ahnung?
00:43:07Hä?
00:43:08Was in mir steckt?
00:43:09Ja
00:43:10Du hast das alles noch gar nicht entdeckt
00:43:15Ich bin so feurig
00:43:19Ja
00:43:19Wie roter Wein
00:43:22Schön
00:43:22Dein Blut muss Himbeersaft sein
00:43:26Schau mich nicht so an
00:43:31Nein
00:43:31Wie stehst du wieder da?
00:43:34Wie?
00:43:34Sei endlich mal ein Mann
00:43:37Ja
00:43:37Und nicht dein eigener Opa
00:43:40Ich bin entschieden, so weit
00:43:42Du hast ne Ahnung
00:43:43Was Liebe ist
00:43:46Aber ja
00:43:46Siehst du denn gar nicht
00:43:50Wie komisch du bist
00:43:52Kalt?
00:43:54Bisschen?
00:43:55Wollen wir noch mal tanzen?
00:43:56Nein, ich möchte nach Hause
00:43:58Bitte hol meinen Mantel
00:43:59Nein, ich möchte nach Hause
00:44:29Mensch, Klinger
00:44:34Alter, Casa Loma
00:44:35Ist die Festung bald sturmreif?
00:44:37Tut mir leid, Herr Zapke
00:44:37Aus dem Plan wird nichts
00:44:38Was denn, was denn
00:44:39Ich denke, ihr seid schon ein Herz und eine Seele
00:44:41Was soll das heißen?
00:44:42Ich mache nicht mehr mit
00:44:43Das ist ja heller Wahnsinn, Klinger
00:44:45Wollt ihr euch nicht runterfüßern?
00:44:47Ja
00:44:47Ich hab mich in vor allem Lohmeier verliebt
00:44:49Mensch, Klinger
00:44:53Seid ihr voller Ernst?
00:44:54Ja, selbstverständlich
00:44:55Trotz allem Lieb
00:44:59Ich bin ein bisschen
00:45:01Ich bin ein bisschen
00:45:06Ich bin ein bisschen
00:45:08Ich bin ein bisschen
00:45:09Krügelmann
00:45:09Ist sie was über den Leber hier laufen?
00:45:12Sie haben leicht lachen
00:45:13Sie haben keine Tochter
00:45:14Kopf hoch, Mutti Krügelmann
00:45:16Wir waren doch auch keine Engel
00:45:17Wir zwei Bede, was?
00:45:19Komm, du musst mal weiter hinsetzen, was?
00:45:22Ich möchte nämlich mein Angebot von wegen
00:45:24Hypotheken wiederholen
00:45:25Verholen.
00:45:27Gestatten.
00:45:28Tanze nicht.
00:45:30Ich störe da wohl.
00:45:31Ach nicht, doch nicht.
00:45:32Nur, nur.
00:45:34Komm, nur sagen Sie nicht gleich wieder, nee.
00:45:38In kürzester Frist wird der Kleen Lohmeier
00:45:40ihr Wunderjagten sich sowieso in Zapkes Tankstelle
00:45:43und Rasthaus verwandelt haben.
00:45:45Auch ohne ihr geschätzten Hypotheken.
00:45:48So.
00:45:49Mensch Krügel, Frau Lohmsig, will ihn verkohlen?
00:45:51Ratten Sie mal, wer der junge Mann ist,
00:45:53mit dem die ahnungslose Lohmeier hier war.
00:45:57Mein Architekt.
00:45:58Ein ganz raffinierter Taktiker.
00:46:01Das Grundstück ist mir sicher.
00:46:03Nur wer die Pacht von das Rasthaus kriegt,
00:46:05das ist noch nicht raus.
00:46:07Ach, und Sie meinen, dass ...
00:46:09Tun Sie mir in Gefallen, tu ich Sie auch Ihnen.
00:46:12Wie wert mit der Bewirtschaftung von meinem Rasthaus?
00:46:14Ganz flotter Verdienst.
00:46:17Das wär zu überlegen.
00:46:19Verkaufen Sie mir die Hypotheken und der Handel gilt.
00:46:24Aber den Pachtzins bestimme ich.
00:46:30Na schön.
00:46:31Wenn es sein muss.
00:46:34Onkel.
00:46:35Onkel.
00:46:36Guten Morgen.
00:46:37Guten Morgen.
00:46:38Morgen komm, im Bett schneit sich's bequemer.
00:46:41Zahlen!
00:46:42Lise, Lotte, Zahlen!
00:46:44Bei uns nicht mehr.
00:46:46Seit 0 Uhr sind wir bei Herrn Zapke engagiert.
00:46:50Dann ruf die Wirtin.
00:46:51Ich, wieso denn ich?
00:46:53Wieso du nicht?
00:46:55Du bist mir vielleicht ein Held.
00:46:57Du glaubst doch nicht vielleicht, dass ich vor dieser Halmpation Angst habe?
00:47:00Ja, davon bin ich sogar überzeugt.
00:47:02Na dann, komm mal mit.
00:47:04Ja.
00:47:07Frau Grögemann, da ich mit Ihnen nicht mehr spreche, ersuche ich Sie das folgende als offene Postkarte zu betrachten.
00:47:14Es kam keine Kellnerin zum Kassieren.
00:47:18Und?
00:47:19Und ich bitte Sie daher, mir die Rechnung per Post zugehen zu lassen.
00:47:23Ja.
00:47:24Hochachtungsvoll, Matthias Hanke, Obergärtner und Vorstand des Junggesellenvereines Trau-Schau-Wem.
00:47:33Das ist ja so eine...
00:47:35Schwiegermutter.
00:47:36Ah!
00:47:37Also dann, gute Nacht.
00:47:47Willst du wirklich schon schlafen gehen?
00:47:49Morgen beginnt wieder der Alltag.
00:48:03Bitte.
00:48:07Ich habe mir einen Staubsauger gekauft und muss die Raten pünktlich zahlen.
00:48:26Drei Wochen bin ich jetzt schon im Rückstand.
00:48:28Es tut mir ja leid um die Chefin.
00:48:30Aber wenn du umsonst arbeiten willst, wie dein Onkel, der verkrachte Botaniker...
00:48:33Quatsch, ich überlege doch nur, wie man es hier am besten sagt.
00:48:37Die Mühe kannst du dir sparen. Ich weiß, dass niemand ohne Lohn arbeiten kann.
00:48:41Und wer ist daran schuld?
00:48:43Wir doch nicht.
00:48:45Sie sind mit ihren Methoden einfach nicht mehr konkurrenzfähig.
00:48:47Wir haben doch alle auf die Wunderrose gesetzt.
00:48:49Ja, ja, wie jedes Jahr.
00:48:52Wer also gehen will, kann sich seine Papiere bei mir abholen.
00:48:54Karl, was darfst du der Monika nicht antun und mir, mir auch nicht.
00:49:10Du weißt ja, ihre Rosen sind ja auch mein Lebenswerk.
00:49:12Es tut mir leid, Onkel Matthias, aber ich...
00:49:15Ich hab's nur mal der Berti versprochen.
00:49:17Außerdem hab ich schon eine neue Stellung in der Stadt.
00:49:19Oh, seid ihr jungen Leute egoistisch und ohne jedes Mitgefühl.
00:49:22Jeder ist sich selbst der Nimmstel.
00:49:24Karl, ich werde zu Frau Krögelmann gehen und mit dir sprechen.
00:49:27Sie ist die einzige, die uns noch helfen kann.
00:49:29Zu Frau Krögelmann?
00:49:31Vielleicht erhöht sie die zweite Hypothek.
00:49:33Es ist immer leichter, für andere zu bitten, als für sich selber.
00:49:36Ist aber sehr kompliziert für mich.
00:49:43Aber nein, das ist alles furchtbar einfach.
00:49:45Es ist keine echte Wahrsagung.
00:49:47Du sagst, Frau Krögelmann.
00:49:49Sie werden den Mann, der als erster zur Tür hereinkommt,
00:49:52um einen Tag überleben, klar?
00:49:54Und selbiges Mann bist du?
00:49:56Erraten.
00:49:57Ah, du willst heiraten, Frau Krögelmann?
00:49:59Natürlich. Das heißt nein, die Tochter, die Berti.
00:50:02Ach so, die Tochter, na ja auch schön.
00:50:04Sehr schön. Kann ich also auf dich verlassen?
00:50:06Auf Wiedersehen.
00:50:07Einhunderter, bitteschön.
00:50:09Ist er nie ein bisschen teuer?
00:50:10Zu teuer? Für die Zukunft ist nichts zu teuer.
00:50:13Na ja, also auf Wiederrecht. Also bitteschön.
00:50:15Hier wäre die Hälfte als Anzahlung,
00:50:18Rest folgt bei Lieferung. Einverstanden?
00:50:21Einverstanden.
00:50:23Aber wie werden Sie wissen, wann Sie kommen müssen zu Frau Wirthin?
00:50:25Das habe ich ganz vergessen.
00:50:27Nach der Prophezeiung kommst du ans Fenster,
00:50:29gibst mir ein kleines unauffälliges Zeichen, ungefähr so.
00:50:32Warte draußen und komme.
00:50:33Was hat er gewollt?
00:50:37Na, was ist?
00:50:39Vor allen Dingen immer schön aufpassen, dass kein Wasser in den Tank kommt.
00:50:43Sonst ist es Essig mit dem Weiterfahren.
00:50:45Ja, ich pass schon auf.
00:50:47So, jetzt ist sie aber blitzeblank.
00:50:49Stimmt.
00:50:52Da kriegt man direkt Gefühle.
00:50:55Gefühle für die Sauberkeit, mein ich.
00:50:57Und Moral.
00:50:58Aral.
00:51:00Sag mal, Kinder, wie gefällt es euch denn bei Zapke?
00:51:03Na ja, soweit ganz gut.
00:51:05Aber Sie wollten uns doch auf die Bühne stellen.
00:51:08Auf die Hebebühne.
00:51:09Was Zapke verspricht ein Heldero.
00:51:10Aber erste Kundschaft.
00:51:12Bedienung.
00:51:13Ja, ich komm.
00:51:16Was soll ich denn bringen?
00:51:19Onkel Hanke?
00:51:20Du Berti, ist deine Mutter da? Ich muss dringend mit dir reden.
00:51:23Rosen?
00:51:25Geschäftlich.
00:51:26Ach so.
00:51:27Soll ich sie holen?
00:51:28Ich glaub, sie ist im Wohnzimmer.
00:51:29Heute, ich kann Ihnen sagen, etwas ganz Besonderes.
00:51:32Ja?
00:51:33Oh, bitte, bitte.
00:51:35Es hat den Geistern gefallen, ihr Leben zu verknüpfen mit dem eines Freiers,
00:51:41der sich nähert ihrem Hause.
00:51:43Vielleicht sie werden leben noch 10 Jahre.
00:51:45Vielleicht auch noch 50.
00:51:47Aber eins ist ihnen gewiss.
00:51:50Sie werden diesen Freier überleben nur einen einzigen Tag.
00:51:54Och, und wer bitte ist dieser Freier?
00:51:57Der Freier ist derjenige, welcher wird treten als nächster ins Zimmer über diese Schwelle.
00:52:27Oh, oh, oh!
00:52:28Oh, oh, oh!
00:52:53Herein!
00:52:54Du?
00:52:58Liebe Josefine, ich wollte...
00:53:01Ach du liebe Zeit!
00:53:03Du hast dich doch wohl hoffentlich nicht erkältet?
00:53:05Nein, ich...
00:53:06Setz dich!
00:53:07Ich mache dir jetzt gleich einen Fliedertee.
00:53:09Ich brauche keinen Fliedert... Rosen.
00:53:11Ich, ich, Fliedertee.
00:53:12Ich bin ja nicht krank.
00:53:13Sicher bist du krank, du weißt es nur noch nicht.
00:53:15Weiß ich nicht?
00:53:16Eine Grippe fängt meistens mit Niesen an.
00:53:18Aber ich glaube, ein steifer Grock wäre noch besser.
00:53:20Ja.
00:53:21Steifer Grock ist ja immer...
00:53:22Ist ja...
00:53:24Zunächst mal einen doppelten Korn.
00:53:27So.
00:53:28Ja, ja.
00:53:29Schon mancher ist an Grippe erkrankt und an Lungenentzündung gestorben.
00:53:32Da ist nicht zu spaßen.
00:53:33Aber jetzt hast du ja mich.
00:53:35Zu deinem und meinem Wohle.
00:53:39Prost.
00:53:40Liebe Josefine, ich möchte dich etwas fragen.
00:53:48Ja, Matthias.
00:53:49Frag doch.
00:53:50Na, frag doch schon.
00:53:52Liebe Josefine... Rosen.
00:53:58Die Liebe...
00:53:59Die Liebe?
00:54:00Die Liebe Monika ist in Not.
00:54:02Und...
00:54:03Und du bist nicht in Not und ich dachte...
00:54:05Vielleicht könntest du ihr helfen.
00:54:07Die Monika?
00:54:09Ich hab doch jetzt ganz andere Dinge im Kopf.
00:54:11Ich muss mich doch jetzt um dich kümmern.
00:54:13Ich kann mich nicht so splittern.
00:54:14Du sollst nicht splittern.
00:54:16Nicht splittern.
00:54:17Ich dachte...
00:54:18Ich da...
00:54:19Ha...
00:54:20Ha...
00:54:21Tsch!
00:54:22Ja, was ist denn das?
00:54:23Du hast ja total durchweichte Schuhe.
00:54:25Ja.
00:54:26Du wirst dir ja den Tod holen.
00:54:27Musst dir natürlich sofort die Schuhe ausziehen.
00:54:29Die Schuhe.
00:54:30Komm her.
00:54:31Gib her bitte sofort.
00:54:32Liegst du gut?
00:54:33So.
00:54:34Und jetzt erst das rechte Füßchen.
00:54:36So.
00:54:37Und jetzt das linke Füßchen.
00:54:39Beim Linken geht's ein bisschen schwerer bei mir.
00:54:41So.
00:54:42Und...
00:54:43Nun schön brav liegen bleiben.
00:54:45Josefine...
00:54:46Josefine...
00:54:47Jetzt mach ich dir einen ganz starken Grock.
00:54:50Ich brauche ja kein...
00:54:53Kein...
00:54:54Kein...
00:54:55Rechtes Füßchen.
00:54:56Und...
00:54:57Linkes...
00:55:00Hilfe!
00:55:01Hilfe!
00:55:02Hilfe!
00:55:03Hilfe!
00:55:05Hilfe!
00:55:06Hilfe!
00:55:07Oh, Frau Lamberti.
00:55:08Gut, dass Sie da sind.
00:55:09Kommen Sie rasch.
00:55:10Bitte.
00:55:11Kommen Sie hierher.
00:55:12Marco, geh in die Hütte.
00:55:13Bitte.
00:55:14Helfen Sie mir.
00:55:15Retten Sie mich vor diesen...
00:55:16Tieren.
00:55:17Hat sie eine gebissen?
00:55:19Ja.
00:55:20Ziemlich heftig geschnappt.
00:55:21Ich glaube, ich muss sofort zum Arzt.
00:55:23Dieser eine ganz ist tollwütig.
00:55:25Hm?
00:55:28Diesen Brief habe ich heute bekommen, Herr Direktor.
00:55:31Zapke hat die Hypotheken gekauft und droht sie zu kündigen,
00:55:34weil ich mit den Zinsen im Rückstand bin.
00:55:36Das heißt also, er kann mir alles fortnehmen.
00:55:39Mein Elternhaus, meine Treibhäuser, meine Rosenfelder...
00:55:43Nicht von heute auf morgen.
00:55:45Sie haben immerhin noch eine Frist.
00:55:47Und wenn ich nicht zahlen kann?
00:55:49Tja.
00:55:50Die Baupläne für das Rasthaus sind ja schon fertig.
00:55:53Das dürfte Ihnen sein Architekt wohl erzählt haben.
00:55:55Zapkes Architekt?
00:55:57Den kenne ich ja gar nicht.
00:55:58Ja, Sie waren doch neulich mit ihm zusammen in der goldenen Traube.
00:56:04Herr Klinger.
00:56:06Ja?
00:56:07Wissen Sie das genau?
00:56:09Ganz genau.
00:56:26Herr Grüssing, Monika!
00:56:31Willst du mir nicht guten Tag sagen?
00:56:33Du hast mich gelogen.
00:56:34Von Anfang an.
00:56:36Ach so.
00:56:37Monika, ich...
00:56:39Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt.
00:56:42Aber gelogen habe ich nicht.
00:56:44Hast du nicht im Auftrag von Herrn Zapke gehandelt?
00:56:46Doch, aber nur bis zu einem gewissen Gehalt.
00:56:49In diesen Stars streitest du mich an.
00:56:51Ich streite überhaupt nichts, aber ich weiß, dass alles gegen mich spricht.
00:56:54Wie konntest du...
00:56:55Wie konntest du nur herkommen, um mich hereinzubringen?
00:56:57Ja.
00:56:58Ich habe mich dann in dich verliebt.
00:56:59Und dann hast du Zapke den Rat gegeben, die Hypotheken aufzukaufen.
00:57:00Wie kommst du auf sowas?
00:57:01Na ja, ich gebe zu, damals hätte ich dir gleich sagen müssen, dass ich für Zapke arbeite.
00:57:03Stattdessen hast du weiter mein Vertrauen missbraucht und das ist wohl das Schlimmste, was man einem Menschen antun kann.
00:57:09Monika, ich begreife dich natürlich, aber darf ich denn gar nichts zu meiner Verteidigung sagen?
00:57:25Nein, interessiert mich nicht mehr. Ich würde dir sowieso kein Wort glauben.
00:57:29Ja, soll das heißen, dass...
00:57:31Genau das. Schluss, aus, erledigt.
00:57:34Jetzt lass mich bitte allein.
00:57:38Sie ließ mich einfach nicht zu Wort kommen. Ich hatte bei Zapke doch schon längst gekündigt.
00:57:55Man muss mit ihr reden, wenn sie ruhiger geworden ist. Ich glaube, jetzt hat das gar keinen Sinn.
00:58:00Ach, bitte rufen Sie mich an. Vielleicht braucht sie mich.
00:58:08Grüß Gott. Danke, Frau Krögelmann.
00:58:16So, Hänzchen. Jetzt machen wir uns wieder mal einen ruhigen, gemütlichen Abend. Was?
00:58:21Ja.
00:58:22Ja.
00:58:23Ja, Josefine, was willst denn du hier bei mir?
00:58:36Wollte nur einmal nach dir sehen, Matthias, wie's dir geht. Was du so machst. Hab dir auch was mitgebracht gegen Reumatis. Nimm's gleich um, bitte, ja. Wird dir gut und so. Und hier, da habe ich etwas, das kriegst du in keiner Apotheke. Mein Hausmittel gegen Managerkrankheit, Krampfadern und verminderte Sehkraft. Hebt das Selbstvertrauen, bekämpft lästigen Juckreiz, Haarausfall und Masern.
00:58:58Josefine, ich frage dich in aller Ruhe. Was hat denn das alles zu bedeuten?
00:59:04Matthias, du musst auf deine Gesundheit aufpassen. Bitte, tu's mir zuliebe. Schau, dies Häuserl ist doch nichts für dich. Die Wände sind feucht, die Fenster und Türen schließen nicht. Da muss sich ja ein Mensch den Tod holen.
00:59:21Josefine, verzeih, aber ich bin, ich bin kerngesund.
00:59:24Weißt was? Zieh doch zu mir in die goldene Traube. Kriegst ein schönes Zimmer mit voller Verpflegung und alles umsonst.
00:59:32Aber Josefine, in unserem Alter...
00:59:35Matthias, wirst du doch nicht glauben. Sie ist doch alles nur wegen meiner, wegen deiner Gesundheit.
00:59:41Bitte, Josefine, nimm zur Kenntnis. Ich habe keinen Juckreiz, ich habe keine Masse.
00:59:47Das verstehst du nicht. Du bist unterernährt. Wirst schon sehen, wie ich für dich sorge.
00:59:52Das ist ja entsetzlich. Seien Sie, wie kommen Sie denn dazu?
01:00:06Auftrag von Frau Krögelmann. Seien Sie bitte.
01:00:10Alte Liebe rostet nicht. Jetzt habe ich es aber satt. Jetzt gehe ich zu ihr hin und sage ihr...
01:00:15Wieder nichts.
01:00:23Alles hat man dafür geopfert und nichts, nichts.
01:00:28Monika, sie wird schon kommen.
01:00:29Ja, aber zu spät. Ich werde zu Vogt gehen.
01:00:34Zur Konkurrenz?
01:00:36Er wollte immer schon die Zuchtergebnisse der Wunderrose kaufen. Ich gebe sie ihm.
01:00:41Alleine schaffen wir es doch nicht mehr.
01:00:42In ein paar Tagen dreht uns der Zapke sowieso den Hals zu.
01:00:47Monika, bitte, wart noch einen Tag oder zwei Tage. Bitte, wart noch bis übermorgen. Bitte.
01:00:53Das hat doch keinen Zweck mehr.
01:00:55So mutlos habe ich dich überhaupt noch nie gesehen.
01:00:58Sei mal ehrlich. Ist da wirklich nur die Wunderrose dann schuld?
01:01:03Du weißt, ich habe große Sorgen.
01:01:06Monika, ist da nicht auch eine Unnötige mit dabei?
01:01:12Wie meinst du das?
01:01:14Du tust dir ein Klinger Unrecht.
01:01:16Es ist alles nicht so, wie du denkst.
01:01:19Er hat es doch selber zugegeben.
01:01:21Schau, Monika, du hast ihn ja nicht zu Wort kommen lassen.
01:01:24Er wollte dir doch sagen, dass er längst bei Zapke gekündigt hat.
01:01:27Er hat es schon gekündigt.
01:01:31Er hat es schon gekündigt.
01:01:40Ja, Klinger?
01:01:42Ach, Herr Hanke, ja, was gibt's denn?
01:01:44Ich muss mich kurz fassen.
01:01:46Die Monika darf ja nicht wissen, dass ich sie anrufe.
01:01:50Letzter Versuch ist wieder fehlgeschlagen und sie hat jetzt schon einen Mut verloren.
01:01:54Bitte, Herr, Herr Klinger.
01:01:57Der Karl. Ja, Sie kennen ihn ja.
01:02:00Mein Neffe hatte jetzt eine Stellung in der Stadt.
01:02:02Und da wollte ich Sie bitten, dass Sie ihm sagen, dass er zu uns heraus...
01:02:05Ja, Sie können sich auf mich verlassen.
01:02:07Wiedersehen.
01:02:24Wie haben Sie denn meine Adresse gefunden?
01:02:25Na, ganz einfach, Einwohnermelderamt.
01:02:2620 Liter.
01:02:28Guten Tag, Herr Hanke.
01:02:29Ich glaube, das gibt ein Wetterchen.
01:02:30Das Radio hat eben eine Sturmmeldung durchgegeben.
01:02:32Sturmmeldung?
01:02:33Ja.
01:02:34Na, hoffentlich passiert den Rosenfeldern nichts.
01:02:35Na, kommen Sie, beeilen wir uns.
01:02:36Nach dem Sonnenfall.
01:02:37Na, ich bin schon am 6,000 Euro für den Sonnenfall.
01:02:39Das Radio hat eben eine Sturmmeldung durchgegeben.
01:02:40Sturmmeldung?
01:02:41Ja.
01:02:42Na, hoffentlich passiert den Rosenfeldern nichts.
01:02:43Na, kommen Sie, beeilen wir uns.
01:02:44Beeilen wir uns.
01:03:14Ach, das haben wir gerade noch gebraucht.
01:03:37Hoffentlich gibt es nicht zu viel Scham.
01:03:44Das Treibhaus! Meine Rosen!
01:03:51Monika, sei vor uns nicht, bitte Monika, sei vor uns nicht.
01:04:05Onkel Heimke, ihr Gottfenster!
01:04:14Schnell eine Leitung, eine Plane, der Bauer das Dach durchschlagen.
01:04:29Ja!
01:04:29Hier ein Brett! Und eine Säge!
01:04:43Ich habe die Plane, bist du bald fertig?
01:05:00Ja, schmeiß sie rauf!
01:05:01Kuhn!
01:05:31Komm, schnell rein!
01:05:51Danke!
01:06:04Ich glaube, ich glaube, es hat schon nachgelassen.
01:06:08Danke!
01:06:09Mein Schatz wohnt im Städtchen und ist ganz allein.
01:06:16Drum braucht er ein Mädchen, um glücklich zu sein.
01:06:23Aber nein, verstehen Sie doch, hören Sie doch, was ich sage.
01:06:29Ich kriege noch andere Hälfte von mein Geld.
01:06:30Versprochen ist, versprochen, bitte schön.
01:06:32Kein nix dafür, das ist schiefgegangen.
01:06:33Von mir bekommen Sie nix.
01:06:35Nix bekommen Sie.
01:06:36Bitte hinaus.
01:06:36Das Sie werden bereuen.
01:06:37Bitte hinaus.
01:06:38Bitte hinaus.
01:06:39Prestissimo, ja?
01:06:41Mist, Amsel.
01:06:44Oh, da ist sie ja.
01:06:45Das entzückende Fräulein Berti.
01:06:48Oh, Venus.
01:06:49Wie die Göttin der Liebe sieht sie aus.
01:06:51Ach, Sie.
01:06:52Habe ich mir gestatten?
01:06:53Dankeschön.
01:06:53Ach, Sie sehen aus wie der junge Frühling.
01:06:56Finden Sie wirklich?
01:06:57Ja, ist die Frau Mama in der Nähe?
01:06:58Wollen Sie noch immer unsere Bilanz überprüfen?
01:07:00Nein, nein.
01:07:01Wollte Sie bitten, uns zu erlauben, heute Abend gemeinsam spazieren zu fahren?
01:07:05Oh, ich, heute kann ich leider nicht.
01:07:06Ich muss, ich muss in die Stadt.
01:07:08Was, was, Stadt?
01:07:10Weißt du schon das Neueste?
01:07:11Da kam es wieder hier, in der Gärtnerei.
01:07:14Das kann doch wohl nicht wahr sein.
01:07:15Seit gestern.
01:07:16Verzeihung.
01:07:17Bitte.
01:07:19Ich habe es mir überlegt.
01:07:20Ich möchte doch ganz gerne heute mit Ihnen spazieren fahren.
01:07:23Ach, ich bin entzückt.
01:07:24Ich bin beglückt.
01:07:25Wohin darf ich Sie zuerst fahren?
01:07:26Zur Gärtnerei Lohmeier.
01:07:33Monika.
01:07:35Fried.
01:07:35Was du für mich getan hast, werde ich dir nicht vergessen, aber es ist zu spät.
01:07:43Zapke verlangt innerhalb einer Woche die rückständigen Zinsen.
01:07:47Ich fahre heute Nachmittag zum Kollegen Vogt.
01:07:48Vielleicht kann der mir helfen.
01:07:49Ich fahre dich natürlich hin.
01:07:51Es ist nett von dir, aber ich möchte erst einmal allein mit ihm sprechen.
01:07:54Aber...
01:07:54Guten Tag, störe ich?
01:07:56Ist Karel da?
01:07:57Ja, eben war er noch im Treibhaus.
01:08:01Da drüben ist er ja.
01:08:02Oh, je.
01:08:05Oh, je.
01:08:10Schof.
01:08:11Was soll das?
01:08:12Frag ich dich.
01:08:13Ja, entschuldige.
01:08:14Ich wollte eigentlich schon zu euch rüberkommen, aber ich...
01:08:16Du arbeitest also wieder hier?
01:08:17Ja, nicht nur ich.
01:08:18Die anderen werden auch wiederkommen.
01:08:19Wir...
01:08:20Wir können doch das nicht alles hier im Stich lassen.
01:08:22Ach was, aber mich schon.
01:08:24Aber Berti.
01:08:24Wenn du hier in diesem Bruchladen weiterarbeitest, wo du keinen Pfennig verdienst, dann...
01:08:27Du Bruchladen, das will ich nicht nochmal hören.
01:08:29Jetzt werde ich dir mal was sagen.
01:08:30Jetzt fahre ich mit Herrn Horstfeld weit weg.
01:08:32Sitzt draußen im Wagen und wartet auf mich.
01:08:34Ich brauche nur mit dem kleinen Finger zu winken dann.
01:08:36Dann hat Frau Krögelmann ihren Schwiegersohn.
01:08:38Jawohl.
01:08:39Au.
01:08:40Das nächste Mal lässt du die Jalousie nicht so tief herunter.
01:08:44Schönen Gruß an Herrn Horstfeld.
01:08:46Hallo.
01:08:46Hallo.
01:08:48Bitte.
01:08:50Einzuschneigen.
01:08:51Bitte.
01:08:52Vorsichtig.
01:08:59Andere Hälfte von Geld, bitte schön.
01:09:01Eine Hälfte nützt du mir doch nichts.
01:09:02Doch, auf meiner Hälfte ist die Nummer.
01:09:04Du sollst verflucht sein bis ans Ende deiner Tage.
01:09:09Wird sich zusammenziehen, großes Donnerwetter über deinem Haupte.
01:09:12Noch heute.
01:09:13Na, na, na, na, na.
01:09:15Können Sie mir sagen, wo ist der Herr Hanke?
01:09:16Ich habe ihm zusammen große Neuigkeit über Frau Krögelmann.
01:09:19Natürlich kann ich Ihnen sagen.
01:09:20Der Hanke, das sind seine kleine Häuschen.
01:09:22Ich bin gespannt, was die ihm zu erzählen hat.
01:09:25Ja, die Wahrheit.
01:09:26Aufblick.
01:09:39So möchte ich mit Ihnen in die weite Welt fahren.
01:09:46Ja, ich auch, aber ich habe Filzhorn sehr gern.
01:09:50Na was ist, fahren wir nun in die weite Welt oder nicht?
01:09:53Ich mag Filzhorn nämlich überhaupt nicht mehr.
01:09:55Ich weiß auch genau, warum Ihnen Filzhorn missfällt.
01:09:58Weil Ihnen der Mann fehlt, der Sie versteht.
01:10:00Oh.
01:10:01Und ich glaube, ich wäre der Mann, der Sie versteht.
01:10:03Ja, Moment bitte.
01:10:04Oh.
01:10:04Das ist nun schon das dritte Mal, dass Sie unseren Firmenwagen für Privatfahrten mit Damen missbrauchen.
01:10:12Sie werden als Reklamefahrer der Superweiß Waschpulver AG bezahlt.
01:10:17Bringen Sie das Fahrzeug sofort wieder in den dafür vorgesehenen Zustand.
01:10:21Ja.
01:10:21Entschuldigung.
01:10:25Superweiß Waschpulver.
01:10:31Oh.
01:10:37So ein Schub.
01:10:38Auch ein Schub.
01:11:04Mutter.
01:11:05Wie siehst du denn aus?
01:11:06Warum kommst du denn allein zurück?
01:11:08Ist dir denn etwas mit dem Wagen passiert?
01:11:10Schöner Wagen.
01:11:11Das war gar kein Wagen.
01:11:12Kein richtiger Wagen.
01:11:14Und wo ist der Horstfeld?
01:11:15Auf Fahrt.
01:11:16Auf großer Reklamefahrt.
01:11:18Der hat uns schön auf den Arm genommen, der Herr Reklamefahrer für Superweiß Waschpulver.
01:11:24Ein Waschpulver, Fritze.
01:11:26Ja.
01:11:27Und der Kerl kennt unsere Bilanz.
01:11:29Wo ich doch so ein bisschen...
01:11:30Na, ich werde eine schöne Steuerfahndung bekommen.
01:11:33Nach mir, nach mir fragst du überhaupt nicht.
01:11:35Ich kann mal so ganz genau, dass ich mit ihm gefahren bin.
01:11:38Wenn er mich jetzt sitzen lässt...
01:11:40Eine Steuerfahndung.
01:11:41Das überlebe ich nicht.
01:11:44Wenn er mich sitzen lässt, gehe ich ins Wasser.
01:11:48Sind Sie gekommen, um mir Ihre Geheimnisse zu verraten?
01:11:50Herr Vogt, Sie haben mich neulich gefragt, wie ich meine Wunderrose gekreuzt habe.
01:11:57Ich möchte Ihnen den Vorschlag machen, mir meine Versuche abzukauen.
01:12:01Das kann doch nicht Ihr Ernst sein.
01:12:02Doch.
01:12:03Ich brauche Geld.
01:12:05Es ist für Sie kein Risiko.
01:12:06Die Wunderrose wird blühen.
01:12:08Es ist nur eine Frage der Zeit.
01:12:10Und ich habe keine Zeit.
01:12:11Haben Sie sich das auch gut überlegt?
01:12:13In Ihren Versuchen steckt schließlich die Arbeit vieler Jahre.
01:12:15Sie war nicht umsonst, wenn ich mir damit meinen Betrieb erhalten kann.
01:12:20Die zweifarbige Wunderrose wird nicht mein letzter Züchtungsversuch sein.
01:12:25Tja, für meinen kleinen Betrieb ist das sehr viel Geld.
01:12:28Wenn natürlich die Wunderrose einschlägt...
01:12:30Dann wird sie ihn erheblich mehr einbringen, als ich jetzt von Ihnen brauche.
01:12:34Ich muss mir die Sache in Ruhe überlegen.
01:12:37Nein, bitte.
01:12:37Entscheiden Sie sich jetzt.
01:12:40Gut.
01:12:41Einverstanden.
01:12:42Ihr Wort gilt?
01:12:42Es geht.
01:12:44Ich danke Ihnen.
01:12:52Guten Tag.
01:12:54Frau Krögelmann?
01:12:57Sind Sie stumm geworden?
01:12:59Ach, Karl.
01:13:01Bitte für Sie nur noch Herr Hanke, ja?
01:13:02Bitte sehr.
01:13:04Es ist regender Berti.
01:13:06Und ehe du es, sie es von jemand anderem erfährst, Herr Hanke,
01:13:09der Herr war gar kein Herr.
01:13:12Ein Hochstapler ist der Mensch.
01:13:14Vertreter von Seifenpulver und der schöne weiße Wagen.
01:13:18Gehört nicht ihm.
01:13:20Das geht mir runter wie Öl, Frau Krögelmann.
01:13:22Wie Öl.
01:13:22Wenn du das die Berti entgelten lässt, die geht ins Wasser.
01:13:26Bitte wo?
01:13:27Der Dorfteil ist nämlich zur Zeit ausgetrocknet.
01:13:29Ach, Karl.
01:13:30Kerlchen.
01:13:31Hochmut kommt vor den Fall, Frau Krögelmann.
01:13:33So was nennt man ausgleichende Gerechtigkeit.
01:13:35Nun sehen Sie mal zu, wie Sie Ihre Tochter an Mann bringen.
01:13:38Ich hab's gewusst.
01:13:40Ihr habt kein Herz.
01:13:41Du nicht und dein Onkel auch nicht.
01:13:42Meine arme Berti.
01:13:44Und ich bin schuld, wenn sie...
01:13:46Oh, mein Blick in die Zukunft hat mich verlassen.
01:13:54Mensch, das ist ja die Idee.
01:13:56Onkel Matthias.
01:13:58Onkel Matthias.
01:13:59Onkel Matthias.
01:14:01Komm, wir müssen zur Krögelmann.
01:14:03Wieso wir?
01:14:05Sie isst Wachs in meinen Händen wegen Berti.
01:14:06Und nach dem, was die Zigeunerin dir erzählt hat,
01:14:08kannst du dir jetzt auch alles bei ihr erreichen.
01:14:10Komm, trink es mal ein.
01:14:11Du weißt, ich vertrage keinen Alkohol.
01:14:13Besonders nicht vor Sonnenuntergang.
01:14:14Ach was, das muss sein.
01:14:15Komm.
01:14:18Hey, nicht zu viel.
01:14:19Lass mir auch noch was drin.
01:14:29Das ist ja ein Wunder.
01:14:32Die Wunderrose.
01:14:37Der Onkel Hanke.
01:14:38Karl.
01:14:39Wo steckt ihr denn?
01:14:43Frau Krögelmann.
01:14:44Frau Krögelmann, schnell.
01:14:46Dem Onkel, dem Onkel ist was passiert.
01:14:49Ja, um alles in der Welt.
01:14:51Was ist denn?
01:14:53Was hat er denn?
01:14:54Ja, einen Anfall.
01:14:55Einen Anfall?
01:14:56Das Herz.
01:14:59Das Herz.
01:15:01Stöhnen doch.
01:15:02Warum?
01:15:05Nein, nein, nein, das geht nicht.
01:15:07Da hilft nur echter Französischer.
01:15:08Das ist doch immerhin ein.
01:15:11Ja, Französischer.
01:15:13Ich trinke anderen auch.
01:15:14Aber was Französischer ist teurer.
01:15:16Ist teurer.
01:15:17Ist gut?
01:15:18Ist gut.
01:15:20Ja, Französischen.
01:15:22Da trink, mein lieber Trink.
01:15:23Das wird dir gut tun.
01:15:25Trink doch.
01:15:26Ich glaube, ich sterbe.
01:15:35Nein!
01:15:36Doch, doch, sowas ist sehr gefährlich.
01:15:38Nicht sterben.
01:15:40Bitte nicht sterben.
01:15:41Du weißt gar nicht, wie mich das trifft.
01:15:43Eins, zwei, drei, vier, fünf.
01:15:49Karl.
01:15:52Karl, bleib brav.
01:15:54Ja.
01:15:58Sie sind schuld.
01:16:00Wieso?
01:16:00Sie ganz allein.
01:16:02Mein, mein, mein armer Onkel.
01:16:03Ja, aber ich habe ihm doch immer nur Gutes erwiesen.
01:16:06Sie haben die Hypothek verkauft und Monika ruiniert.
01:16:10Ruiniert.
01:16:11War ja schließlich aus seinem Lebenswerk.
01:16:15Das habe ich doch gar nicht gewollt.
01:16:17Natürlich helfe ich der Monika.
01:16:18Ja, das ist aber eine beträchtliche Summe.
01:16:22Wie hoch denn?
01:16:24Noch höher.
01:16:26Wer meiner Monika hilft, hilft auch mir.
01:16:31Ich will ja helfen.
01:16:32Ich will.
01:16:34Jetzt brauche ich nur noch eines.
01:16:38Was denn, mein Lieber, was denn?
01:16:41Gib's uns schriftlich.
01:16:49Ja, hier ist Fred Klinger.
01:16:50Könnte ich bitte Herrn Vogt sprechen?
01:16:52Danke.
01:16:55Herr Vogt?
01:16:56Ja, hier ist Klinger.
01:16:58Ach, bitte kann ich Frau Lohmeier bei Ihnen erreichen?
01:17:00Mir wurde Ihre Nummer angegeben.
01:17:02Ach, die ist schon weggegangen.
01:17:05Hören Sie, Herr Vogt, die Rosen.
01:17:07Ich kann keine mehr sehen.
01:17:13So, du markierst also die Kranke.
01:17:16Heul nicht.
01:17:17Sowieso schon zu spät.
01:17:19Ich bin nur gekommen, um dir zu sagen,
01:17:21um dir nach all dem, was du dir in der letzten Zeit geleistet hast,
01:17:23zu sagen, dass ich dich nie,
01:17:25nie mehr allein lasse.
01:17:27Wir heiraten.
01:17:33Wir heiraten?
01:17:33Kare, Kerlchen, Kerlchen, Kerlchen, Kerlchen, Kerlchen!
01:17:41Warte doch mal!
01:17:46Hast du heiraten gesagt?
01:17:47Ja.
01:17:48Hast du es nicht gehört?
01:17:50Nein.
01:17:52Aber vielleicht ziehst du dich erst um.
01:17:54Warum?
01:17:54Ja, aber beeil dich!
01:17:59Bitte sehr.
01:18:01Gute Fahrt.
01:18:03Wiedersehen.
01:18:06Nicht mein Trinkgeld.
01:18:08Der Zapke hat uns schön reingelegt.
01:18:12Als Lockvögel missbrauchte er uns.
01:18:15Die Sirene in der Tankstelle.
01:18:17Aber ohne mich.
01:18:18Du.
01:18:35Guten Tag.
01:18:36Voll tanken?
01:18:37Darf ich vorstellen?
01:18:38Miss Öl und Miss Benzin.
01:18:40Ich heiße Lise.
01:18:40Und ich Lotte.
01:18:41Lise Lotte?
01:18:43Sie sehen aus wie Zwillinge.
01:18:44Wie kommt das?
01:18:45Ja, wissen Sie, wir sind Zwillinge.
01:18:46Sie wären die geborenen Tänzerinnen.
01:18:51Wir sind eigentlich Tänzerinnen.
01:18:53Tänzerinnen?
01:18:54Ja.
01:18:54Aber hier sind wir etwas anderes.
01:19:00Wir sind Empfangsstelle von einer Tankstelle.
01:19:05Wir füllen Benzin ein, wir beiden Geschwister.
01:19:07Und pumpen die Luft nach und schleppen Kanister.
01:19:10Wir waschen und wischen und reiben die Wagen und auch ihre Scheiben.
01:19:14Und wenn es auch manchmal nur wäre, so küssen wir dann die Chauffeure.
01:19:19Oh, die Beine.
01:19:21Lise Lotte, Lise Lotte, Lise Lotte, Lise Lotte hat sonst keine.
01:19:26Lise Lotte, Lise Lotte, Lise Lotte.
01:19:27Als nur eine.
01:19:31Lise Lotte, Lise Lotte, Lise Lotte.
01:19:32Du alleine
01:19:34Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:19:37Ohne Tanz geschwimmt heut, ihr tanzt wie der Wind heut
01:19:40Ihr tanzt euch ins Herz hinein
01:19:42Macht doch einen Witz heut, tanzt doch wieder Blitz heut
01:19:44Also bitte Tempo, Tempo, Tempo, Tempo, Tempo, Tempo
01:19:47Ohne Beine, Beine, hat's doch keine
01:19:48Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:19:51Weißen rein, ich bin nur ganz alleine
01:19:53Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:19:56Achtung, Kinder, hört mir zu
01:19:59Ihr gehört ins Atelier gleich zum Film als Star
01:20:02Ihr habt warm in USW, alles wunderbar
01:20:05Mädels sagt, was macht ihr da?
01:20:06Ihr seid attraktiv
01:20:08Ihr gehört nach USA, fort mit euch aufs Schiff
01:20:11Oh, die Beine
01:20:17Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:20:20Hat sonst keine
01:20:22Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:20:24Als nur eine
01:20:27Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:20:29Du alleine
01:20:31Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:20:33Oh, ihr tanzt geschwind heut
01:20:35Ihr, das Lied, der Wind heut
01:20:36Ihr, das euch ins Herz hinein
01:20:38Macht doch keine Blitz heut
01:20:40Tanz doch wieder Blitz heut
01:20:41Also bitte Tempo, Tempo, Tempo, Tempo, Tempo, Tempo, Tempo
01:20:43Ohne Beine, Beine, hat's doch keine
01:20:45Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:20:47Weißen rein, du nur ganz alleine
01:20:49Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:20:51Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:20:58Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte, Lieselotte
01:21:03WoHHHHH optimize die
01:21:10Ja, was ist denn hier los?
01:21:36Ihr habt wohl nicht alle Tassen im Schrank, was?
01:21:38An die Arbeitszeit, an die Arbeit!
01:21:40Wunder von der Bühne!
01:21:41Die zwei gehören aber auf die Bühne!
01:21:45Wenn Sie nichts dagegen haben, nehmen wir Sie gleich mit auf unsere Amerika-Tournee!
01:22:01Hier, Ihr im Leben zeigt, auf Wiedersehen!
01:22:03Auf Wiedersehen!
01:22:05Watt denn, watt denn! Ihr könnt doch nicht einfach so abhauen!
01:22:08Sind Sie der Chef?
01:22:09Ja, warum?
01:22:10Warum Sie, komischer Vogel, tanken wollen wir!
01:22:12Ja, sofort!
01:22:18Was fällt Ihnen ein? Benzinenkühler?
01:22:21Das ist doch kein Benzin! Das ist super! Aral!
01:22:23Monika! Monika!
01:22:39Ein Wunder! Sie blüht!
01:22:41Was blüht?
01:22:42Monika, ich freue mich so für Dich! Deine Wunderhose! Sie blüht!
01:22:46Ja, aber... Das gibt's doch gar nicht!
01:22:49Ja, natürlich, Monika! Sie blüht wirklich!
01:22:50Ja!
01:22:50Ja, komm!
01:22:52Sie blüht!
01:22:57Sie blüht!
01:22:58Sie blüht! Sie blüht ja meine Wunderhose!
01:22:59Aber doch nicht warm!
01:23:04Oh, komm! Ist doch alles gut!
01:23:06Sie gehört mir doch nicht mehr!
01:23:15Einmalig!
01:23:16Tja, da kann ich nur noch von Herzen gratulieren!
01:23:25Wie kommen Sie denn hierher?
01:23:27Herr Klinger hat mich gebeten, hierher zu kommen!
01:23:29Er wollte Sie sprechen, Herr Lohmeier, aber Sie waren schon weg!
01:23:31Tja, und dann hat er mir gesagt, dass die Rose heute aufgeblüht ist und mir Ihre Situation erklärt!
01:23:40Ich werde in diesem Falle von unserer Abmachung zurücktreten!
01:23:46Bitte, Frau Lohmeier, es ist Ihre Rose!
01:23:49Oh, danke, Herr Vogt! Danke!
01:23:52Freddu, danke!
01:23:55Oh, danke, Fred! Ich bin so glücklich!
01:23:58Herr Vogt, ich habe nie gewusst, dass Sie ein so anständiger Mensch sind!
01:24:05Ja, wirklich!
01:24:06Meine Damen und Herren, ich bitte, Ihre Plätze einzunehmen!
01:24:09Meine Lohmeier, Hut ab vor Ihnen!
01:24:11Sie sind ja noch zäher als Zapke und der will was heißen!
01:24:15Donnerwetter! Städt in der Wucht!
01:24:18Da kann Zapke nur noch verduften!
01:24:22Meine sehr verehrten Herrschaften!
01:24:24Nachdem Sie sich nun von der Schönheit der hier ausgestellten Rosen überzeugt haben, kommen wir nun zur Preisverteilung!
01:24:33Den ersten Preis für die schönste Neuschöpfung erhält die Wunderrose der Züchterin Monika Lohmeier!
01:24:40Liebe Josefine, Rosen, der Blick in die Vergangenheit...
01:24:53Mein Blick in die Zukunft hat mir gesagt, dass wir die Vergangenheit doch hätten zusammen verbringen sollen!
01:24:59Jetzt heirate ich dich!
01:25:01Liebe Josefine, wie Gott will, ich halte dich!
01:25:05Kerstin, kannst du mir auch treu sein?
01:25:10Na, ich will mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen!
01:25:14Den zweiten Preis erhält die Fashionrose des Züchters Josef Starke!
01:25:25Den dritten Preis der Züchter Friedrich Vogt für seine Corona!
01:25:29Zum Abschluss unseres alljährlichen Rosenfestes und als Höhepunkt des heutigen Tages haben wir für Sie noch eine besondere Überraschung!
01:25:40Züchter und der Züchter!
01:25:50Untertitelung. BR 2018
01:26:20Untertitelung. BR 2018
01:26:50Untertitelung. BR 2018
01:27:20Untertitelung. BR 2018
01:27:50Ich darf Ihnen doch für die Zukunft alles Jute wünschen, was?
01:27:58Haben Sie Pläne von der Trasthaus noch?
01:28:00Ja, natürlich.
01:28:02Ich habe nämlich einen neuen Auftrag für Sie.
01:28:04Ein anderes Grundstück.
01:28:05Ich sage Ihnen, so was von Lage einfach paradiesisch.
01:28:09Eine Wucht, zeig Ihnen.
01:28:11Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken.
01:28:14Auf dem Grundstück ist zunächst noch eine Hühnerfarm.
01:28:16Vielen Dank, Herr Zapke. Ich habe was Besseres vor.
01:28:21Naja, ich verstehe schon.
01:28:23Mit Rosen fängt die Liebe an.
01:28:25này, aber ich bin ja.
01:28:31Genau.
01:28:32Ja, ich werde jetzt...
01:28:33Untertitelung des ZDF, 2020
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