- vor 2 Tagen
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:03Musik
00:45Wo ist jetzt die Tanne?
00:48Typisch.
00:49Das mach ich jetzt zum letzten Mal.
00:53Mensch, Franz.
00:56Zum 100. Mai.
01:00Franz.
01:01Franz.
01:04Raus aus die Fie-
01:06Na.
01:10Das ist jetzt nicht wahr, oder?
01:16Morgen, Frau Stockl.
01:16Guten Morgen, Herr Lind. Der Kaffee ist schon durch.
01:18Sehr schön.
01:20Und? Was ist ich?
01:22Traurig?
01:22Ja, weil Sie uns doch bald verlassen.
01:25Ach so, ja.
01:27Ein bisschen.
01:30Ihren Kaffee werde ich vermissen.
01:32Bloß mein Kaffee?
01:35Nein, Sie natürlich auch.
01:36Ja.
01:38Guten Morgen, Frau Stockl.
01:39Ah, hallo, Christian.
01:40Ich wollte dich nur erinnern, dass du noch deine Abrechnung bei mir abgibst, bevor du fährst.
01:44Ja, mach.
01:45Gut.
01:45Willst du Kaffee vielleicht?
01:46Äh, ja.
01:48Mit Milch ohne Zucker.
01:49Ich weiß.
01:51So, das weißt du noch.
01:54Kripo Rosenheim-Apparat, Stockl, grüß Gott.
01:56Hi, grüße Sie.
01:58Ja, freilich kenne ich die Schrebergartenanlage Alpenblick.
02:02Ja, ist recht willkommen.
02:05Es gab ja der Laich.
02:07Ja?
02:08Grüß Sie, Stockl.
02:10Ja, die Frau Waldmann unter hier liegt.
02:12Ah, Stockl, jetzt noch einen Kaffee für mich.
02:14Wird es kalt sein, wenn du den trinkst?
02:15Warum?
02:15Ich bin ja schon da.
02:16Na, noch, weil du musst nämlich gleich weg.
02:18Es gab ja nämlich eine Laiche und zwar in der Schrebergartenanlage Alpenblick.
02:21Weißt du, einmal möchte ich in Ruhe einen Kaffee trinken.
02:24Ja, dann musst du halt eher kommen, dann kriegst du auch eine Tasserl.
02:26Wissen Sie, wo dieser Alpenblick ist?
02:28Ja, na dann, pass.
02:32Den Kollegen Hartl.
02:33Ja, bin ich gerade dabei.
02:37Mei, Frau Ortmann, ich verstehe immer noch nicht, warum aus Ihnen und dem Herrn Lind kein Park geworden ist.
02:41Sie werden so gut zusammenpassen.
02:43Zerbrechen Sie sich darüber, Manni.
02:46Vielleicht doch.
02:51Ich bin ja auch für die Tonnen da zuständig.
02:53Und dann war seine Tonne schon wieder nicht...
02:54Herr Pfistermeier, ich kann ja verstehen, dass Sie aufgeregt sind, weil Sie schon wieder eine Leiche gefunden haben.
03:00Ui, doch.
03:01Das auch noch.
03:01Aber trotzdem, wir müssen alles der Reihe nach.
03:05Wie?
03:06Herr Pfistermeier.
03:07Herr Hartl.
03:08Herr Lind.
03:08Da drin.
03:10So, Herr Pfistermeier.
03:11Und jetzt eines nach dem Abend.
03:14Gut.
03:17Morgen, Herr Kollege.
03:18Morgen, Herr Lind.
03:18Nein, noch keine Zeit gehabt zu frühstücken?
03:21Was wissen wir denn schon?
03:22Schon eine ganze Menge.
03:23Die Kollegen von der Spurensicherung haben keine Einbruchsspuren gefunden.
03:27Geld, Auslasspapiere, Kreditkarten ist alles da.
03:30Also, Raubmord können wir auch...
03:32Wenn Sie sich etwas genauer umsehen.
03:34Schaut eher nach einem romantischen Abend aus.
03:38Ja, der nicht ganz so romantisch endete, wie man sieht.
03:41Eher abrupt.
03:44Messerstich?
03:46Messerschaf.
03:48Buchleitner.
03:49Franz.
03:51Franz Buchleitner.
03:52Gearbeitet hat er im städtischen Bauamt.
03:56Ist er verheiratet gewesen?
03:58Ja, mit der Ella.
04:00Geborene Rosner.
04:02Rosner?
04:02Ja, Rosner Edi sei groß.
04:05Aber die war ja so gut wie nie da.
04:07Also, hier.
04:09Raussen.
04:10Herr Pfistermeier, das war's schon.
04:12Aber, wenn's wäre, wir täten noch einmal auf Sie zutreten.
04:16Aber das kennen Sie ja schon.
04:18Freilich.
04:19Gut.
04:20Widerschauen.
04:20Danke vielmals.
04:21Ja, danke.
04:23Ja, widerschauen.
04:25So ganz ohne Uniform heute, Herr Pfistermeier.
04:28Das liegt daran,
04:30dass er heute nicht in seiner Eigenschaft als Briefträger hier ist,
04:33sondern als Verzillerte-Manager.
04:35Was ist denn so?
04:37Verzillerte-Manager, Hausmeister.
04:39Das ist nämlich auch hier ein Schrebergarten Laube.
04:42Und er schaut nebenbei, ob alles in Ordnung ist.
04:44Also, er schaut so in die Tonnen, als er Verzillerte-Management halt.
04:47Ja, Verzillerte.
04:49Und als Hausmeister, ich weiß schon,
04:51dann kannte er den Toten wahrscheinlich.
04:53Ja, freilich.
04:54Das war der Franz Buchleitner.
04:55Der hat mit der Großen vom Rosner Edi.
04:57Ah ja.
04:58Mit der Ella.
04:59Und gearbeitet hat er im städtischen Bauamt.
05:02Sag mal, dem Herrn Pfistermeier,
05:03ist dem was Außergewöhnliches aufgefallen?
05:06Ey, Außergewöhnliches?
05:08Nein, eigentlich nicht.
05:09Also, bis auf die Leiche.
05:10Pfistermeier, der Fitscher war ja Leiche.
05:12Gut, ich schlage vor,
05:13wir fahren jetzt erst mal zu der Witwe.
05:15Du hörst nur bei den Nachbarn,
05:16ob denen vielleicht was Außergewöhnliches aufgefallen ist.
05:19Ja, aber Außergewöhnlich schon, inklusive Leiche.
05:21Für die meisten Leute ist das schon,
05:23dass eine Leiche was Außergewöhnliches...
05:24Wir haben es verstanden.
05:25Danke.
05:26Guten Tag, die Herren.
05:28Die Frau Doktor,
05:29ich glaube, das ist das erste Mal,
05:30dass Sie nach uns am Tatort eintreffen.
05:32Na ja, nach Ihnen.
05:34Und das auch nur,
05:35weil ich in München
05:35zu einem etwas kniffligeren Fall
05:37hinzugezogen wurde.
05:38Aber wenn Sie mit mir mitkommen,
05:40kann ich Ihnen sicher erst Ergebnisse nennen.
05:41Ich glaube, das ist gar nicht nötig.
05:43Ach, er ist ein Messerstich ins Herz
05:44und ja, den Rest können Sie uns
05:45auch in der Pathologie erzählen.
05:47Hoffentlich bin ich nicht bald gänzlich überflüssig.
05:50Auf Wiederschauen.
05:51Auf Wiederschauen.
06:01Wer rein?
06:03Der Achtziger,
06:05Ihre Post und eine E-Mail
06:08vom Herrn Hansen ist auch dabei.
06:10Ist die bei...
06:11Tja, aus Versehen.
06:12Haben Sie gelesen?
06:13Der Verkauf der Reederei Hansen
06:15ist abgeschlossen.
06:15Also bitte,
06:16ich lese doch nicht Ihre E-Mails.
06:19Ja, dann ist ja der Herr Hansen
06:21wieder bald bei uns.
06:22Ja, und der Lind zurück in Hamburg.
06:24Apropos, Herr Lind,
06:26was meinen Sie,
06:27ein kleines Abschiedsgeschenk mag?
06:29Ja, stimmt.
06:30Das ist eine gute Idee.
06:31An was hätten Sie gedacht?
06:32Ja, vielleicht ein Präsentkorb
06:34mit so ein paar schönen
06:35bayerischen Spezialitäten.
06:36Geh, Herr Achtziger.
06:38Präsentkorb fällt einem immer nur dann ein,
06:40wenn einem sonst nichts einfällt.
06:41Na ja, wie Sie meinen.
06:44Dann ver...
06:45Ach so.
06:45Ja, dann.
06:47Ich bin sicher, Ihnen fällt da bestimmt
06:48ganz was Besonderes ein.
06:50Ja, ich mir auch.
06:55Wenn einem sonst gar nichts mehr einfällt.
07:04Ja, Michi.
07:06Ja, Freie, ich brauch ja was von dir.
07:07Was meinst du, warum ich Ohr ruf?
07:09Also, wir haben die Buchleiterin nicht aufgetrimmelt.
07:17Ja, genau.
07:18Und dann bringst du es ins Präsidium.
07:20Ja, Michi.
07:21Genau.
07:22Also, fertig.
07:24Herr Reinhardt.
07:25Sie sind die Frau Seiler.
07:28Frau Seiler.
07:29Sie sind die Sekretärin von meinem Buchleitner.
07:31Ja, aber der ist noch nicht im Haus.
07:33Ja, das wissen wir.
07:34Rosenheim ist der Herr Lind.
07:36Polizei.
07:36Hey, ist was passiert?
07:39Ja, könnte man so sagen.
07:41Der Herr Buchleitner ist heute Morgen tot aufgefunden worden.
07:44Was?
07:46Der Franz war doch gestern noch putzmunter.
07:49Er ist doch keines natürlich erst erstochen worden.
07:55Wahnsinn.
07:58Wie war denn Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef?
08:00Zum Herrn Buchleitner.
08:02Gut.
08:03Und da haben Sie ihn auch geduzt.
08:05Ja, wenn man...
08:06Wann haben Sie ihn das letzte Mal gesehen, lebend?
08:10Gestern um 5 Uhr, um 17 Uhr, bei Dienstschluss.
08:15Ein paar hat er irgendwie nervös, hat er Angst gehabt, Ärger mit jemandem?
08:20Nein.
08:22Sagen Sie mal, die Laube in der Kleingarten von Ihrem Chef, kennest du die?
08:26Nein.
08:27Sie waren noch nie dort?
08:28Ja, wenn ich sie nicht kenne, kann ich nicht da gewesen sein.
08:30Haben Sie selber die Recht.
08:32Gut, dann würden wir jetzt ganz gern den...
08:36Da muss ich erst schauen, ob er im Haus ist.
08:42Grüß Gott, Herr Gschwendner, Simone Seiler spricht.
08:45Zwei Herren von der Kriminalpolizei möchten mit Ihnen reden.
08:48Ermordelche.
08:50Weiß man da schon was genaueres drüber?
08:52Wir stehen natürlich noch am Anfang der Ermittlungen.
08:55Von Ihnen hätten wir ganz gern mehr über das berufliche Umfeld des Opfers gewusst.
08:58Also ich kann dem Herrn Buchleitner nur das allerbeste Zeugnis ausstellen.
09:03Der war zuverlässig, loyal.
09:06Nein, wirklich, als einen besseren Mitarbeiter kann man sich nicht wünschen.
09:11Also er hat in letzter Zeit auch keinen Ärger im Büro?
09:14Na, da weiß ich nichts.
09:15Also freilich, der ein oder andere ist einmal un...
09:20Also dass man deswegen jemanden umbringt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
09:26Und äh, wie war das Verhältnis zu seiner Sekretärin?
09:32Gut.
09:33Ja, also die haben sich sehr gut verstanden, soviel ich weiß.
09:37Übers berufliche hinaus.
09:39So meinen Sie.
09:42Ja, da hat es das ein oder andere Gerücht gegeben, aber...
09:45Sie wissen ja selber, wie das ist in der Behörde mit dem Flurfunk.
09:50Wir haben es auch schon mal ein Verhältnis mit meiner Sekretärin angedichtet.
09:55Natürlich nicht.
10:00Ja, irgendjemand wird jetzt den Herrn Buchleitner nachfolgen.
10:03Wer ist der Glückliche?
10:05Dann muss ich Sie jetzt schon wieder enttäuschen, wenn Sie da ein Mordmotiv vermuten.
10:09So eine Stelle wird natürlich ganz offiziell niemand sicher sein, dass er den Posten bekommt.
10:15Ja, dann wäre es das für das Erste.
10:18Biederschauen.
10:18Ja.
10:21Ach so, ähm, fast hätte ich es vergessen, ist nur pro forma.
10:24Wo waren Sie letzte Nacht zwischen eins und zwei?
10:26Äh, bei einem Freund.
10:29Wir spielen jetzt seit fast 30 Jahren jeden Montag Schach.
10:32So lange?
10:33Ja, selben Studium.
10:35Mein Kollege meint, so lange bis zwei in der Früh.
10:39Ach so.
10:41Ja, ja, das geht manchmal die ganze Zeit.
10:43Dankeschön.
10:44Sehr gut.
10:45Bitteschön.
10:51Aha.
10:53Frau Buchleitner, wenn Sie bitte Platz nehmen, die Herren Hauptkommissare werden sich gleich um Sie kümmern.
10:59Die Häuptlinge!
11:00Ja, das musst du doch am besten wissen, du warst doch mit denen am Tatort.
11:03Das weiß ich, da sind Sie aber nicht mehr, du stocklich kleine Frage.
11:06Gab jetzt jetzt einen Kaffee, da muss ich dann gleich wieder gehen.
11:08Seit wann gibt es bei mir keinen Kaffee?
11:12Michi, sag einmal, weißt du ein Geschenk von Herrn Lindt?
11:17Warum soll ich am Lindt was schenken?
11:19Nicht du, wir ihm am Freitag zum Abschied.
11:22Nein, ist schon wieder so weit.
11:23Geh, du bist da manchmal so ein Schnellspanner.
11:25Und?
11:26Ja, was würde ich am Lindt schenken?
11:28Ich würde Fresskorb schenken.
11:30Mit originalen bayerischen Spezialitäten.
11:33Leberkäs, Weißwürst, Presssack, frische Brezen.
11:35Geh, das ist doch alles alt, wenn der zurück in Hamburg ist.
11:39Doppelheiz, Doc.
11:41Ah, grüß dich, Doc.
11:42Grüß dich, Hartl.
11:43Michi, haben Sie den Nachbarn schon befragt?
11:45Alle haben ihn befragt.
11:46Also alle, die da waren.
11:47Weil die, die, die nicht da waren, die sind...
11:48Michi, was haben die gesagt, die da waren?
11:49...dass Ihnen nichts Außergewöhnliches aufgefallen ist.
11:52Warum nicht gleich so?
11:54Was ist mit Frau Buchleitner?
11:55Mit Frau Buchleitner?
11:56Ja.
11:57Die sind im Büro?
11:59Frau Stockeler, kümmern Sie sich bitte mal um die persönlichen Sachen von Herrn Buchleitner.
12:02Ja, also Telefonate, Bankkonten.
12:05Alles klar, Herr Lindt.
12:07Grüß Gott, Hartl, mein Name, mein Beileid.
12:10Danke.
12:10Jetzt da drüben bitte Platz nehmen.
12:12Hauptkommissar Lindt.
12:13Bitte.
12:18Ja, Frau Buchleitner, wir müssten Ihnen ein paar Fragen stellen, wie Sie sich denken können.
12:24Fühlen Sie sich in der Lage dazu?
12:25Klar.
12:26Gut.
12:27Und mit Ihrem Mann in der Gartenlaube?
12:29Na, ich bin ja praktisch nie.
12:33Wissen Sie, ob Ihr Mann da was Bestimmtes wollte?
12:37Ausspannen, relaxen.
12:39Er hatte öfters übernachtet, wenn er gestresst war.
12:42Einer Mann wollte da eine bestimmte Art und Weise ausspannen.
12:48Wie meinen Sie das?
12:49Es sieht so aus, als ob er nicht allein da war.
12:51Eine andere Frau?
12:53Ganz bestimmt nicht.
12:54Warum sind Sie da so sicher?
12:56Ich kenne meinen Mann.
12:57Ja, äh, einer Mann hatte mit jemandem Ärger gehabt, hatten wir bedroht.
13:02Der Franz war überall beliebt.
13:04Da können Sie fragen, wenn Sie wollen.
13:05Wann haben Sie dann Ihren Mann das letzte Mal gesehen?
13:07Gestern in der Früh, während er in der Arbeit ist.
13:09Von dort ist er dann direkt in den Schrebergarten.
13:12Gut.
13:12Dann müssten wir nur noch wissen, wo Sie gestern Abend waren.
13:15Ich war daheim.
13:17Hab gelesen.
13:19Alloher.
13:22Gut, das war's dann ja schon.
13:24Dankeschön.
13:25Wiederschauen.
13:26Wiederschauen.
13:27Ja, es kann sein, dass wir nochmal auf Sie zukommen werden, ja?
13:29Ja, kein Problem.
13:30Wiederschauen.
13:35Wiederschauen.
13:37Ist ja ein bisschen komisch, hä?
13:38Schockiert war es nicht gerade.
13:41Grüß Gott, Frau Doktor.
13:43Tag, die Herren.
13:48Ist Ihnen was für uns?
13:49Ja.
13:50Die Todesursache haben Sie heute Morgen schon treffend diagnostiziert.
13:53Ein Stich mit einem Messer mitten ins Herz.
13:56Das Messer stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Messerblock in der Küche der Laube.
14:00Da fehlt nämlich eins.
14:01Also wahrscheinlich kein geplanter Mord.
14:03Die Schlussfolgerung überlassen.
14:05Todeszeitpunkt war zwischen ein und zwei Uhr nachts.
14:07Und ich konnte keine Abwehrverletzungen oder Spuren eines Kampfes feststellen.
14:11Also, hat er nicht damit gerechnet, dass er niedrigstoffe wird?
14:14Ja, wir rechnen schon damit.
14:15Aber klar, ein Überraschungsmoment spricht natürlich für einen Bekannten.
14:19Auch bei dieser Frage mische ich mich nicht in Ihre Kompetenzen.
14:22Um trocken.
14:24Ach, Herr Lind.
14:29Ich habe gehört, Sie verlassen uns.
14:32Sie gehen wieder zurück nach Hamburg.
14:34Ja, so wie es aussieht am Freitag.
14:36Schade.
14:37Eine sehr angenehme Zusammenarbeit.
14:40Danke.
14:42Ebenfalls.
14:50Ah, Hartl, grüß dich.
14:51Du sag einmal, hast du ihn gekönnt?
14:54Grüß Gott.
14:55Ah, der geht einen Tag nach Hamburg.
14:56Also, du bist auch so ein Schnellspanner wie der Michi.
14:59Und, hast du eine Idee?
15:00Wie war es mit so einem Fresskorb?
15:03Mit bayerischen Spezialitäten.
15:06So, Kaminwurzen und ein Bauernspeck und ein bisschen ein Gesächt.
15:09Ein bisschen auf einmal dabei, ein Greicherz und ein Eingeschweiß, der ganz Gute.
15:12Plunzen vielleicht und dann Käs, der trinkt ja gerne Wein.
15:16Vielleicht ein Bergkäs, dann gibt es so einen weichen, so einen Bazi, weißt du?
15:20Und ein bisschen was Frisches, Brezen, Riemische, ein kurz Bauernbrot, tun wir alles rein.
15:26Du denkst auch immer nur ans Essen.
15:28Dürfen wir uns das verstehen?
15:29Vergiss es.
15:31Was?
15:32Ah, nix, Herr Lind.
15:33Herr Lind, das ist die Telefonliste vom Buchleitner.
15:36Und ich hab festgestellt, dass er ganz oft mit einer Handynummer telefoniert hat.
15:40Und jetzt raten Sie einmal, wem die gehört.
15:41Rat?
15:42Wie kommen Sie da jetzt ausgerechnet auf mich?
15:45Ganz einfach, indem wir uns angeschaut haben, mit wem Ihr Chef in der letzten Zeit öfter telefoniert hat.
15:49Ja, natürlich hab ich öfters mit ihm telefoniert, rein beruflich.
15:53Mitte in der Nacht, das glauben Sie doch selber nicht.
15:56Frau Seiler, wenn Sie in der Laube waren, dann hinterlassen.
16:00Und unsere Kriminaltechniker, die werden dann auch irgendwas finden.
16:04Sei es ein Haar, ein Fingerabdruck, ein Hautpartikel, irgendwas.
16:09Also?
16:12Der Franz und ich.
16:15Wer hat mein Verhältnis?
16:17Vergangen.
16:20Drei Monate?
16:22War das was Ernstes?
16:23Sind Sie verheiratet?
16:26Nein?
16:27Ich schon.
16:27Dann wissen Sie es doch auch.
16:29Wenn aus einer Ehe die Luft raus ist, tut eine Abwechslung ganz gut.
16:35Dann sind wir sehr großzügig.
16:38Das klingt jetzt ganz schön pragmatisch.
16:41Sagen Sie mal, Erne Mo und die Frau Buchleitner, haben die von der Geschichte gewusst?
16:46Nein.
16:47Wir waren immer sehr vorsichtig.
16:49Erne, ist schon klar, dass Ihr Mann ein Motiv hat, wenn er von der...
16:53könnte so was nie tun.
16:54Und dann war er daheim gestern Nacht, noch dazu sehr betrunken.
16:58Aber der Buchleitnerin, der wird Dich das schon zutrauen.
17:02Ach ja?
17:04Wie lange waren Sie denn in der Laube?
17:07Um Mitternacht bin ich heim.
17:09Wir sind da.
17:10Nein.
17:12Werden Sie uns dann noch verraten, wo wir Ihren Ehegatten antreffen können?
17:17Den können Sie jetzt im Rosenbräu antreffen.
17:20Er ist Vertreter.
17:22Aber beruflich läuft es bei ihm nicht besonders.
17:24Bis dann.
17:25Wiederschauen.
17:33Rosenbräu also.
17:34Da hat sie Ihnen ja noch einen Gefallen getan.
17:36Ausnahmsweise nicht.
17:37Weil die Frau Hofer, die hat mich zum Essen eingeladen, zum Mittagessen heute.
17:40Deswegen würde ich den Herrn Seiler...
17:42Na mal Zeit.
17:50Ach, Herr Lindh, das ist ja eine Freude, Sie mal wieder zu sehen.
17:53Ja, jedenfalls.
17:53Wenn Sie einen Platz suchen, der Tischtar wäre frei.
17:56Äh, nein, nein, der da ist.
17:57Der Gregor, der sitzt da hinten mit dem roten Sakko.
18:01Ah ja, danke.
18:02Wollen Sie was trinken?
18:03Nein, nein, ich bin gleich wieder weg.
18:04Vielleicht was essen?
18:09Entschuldigung, Herr Seiler.
18:11Darf ich?
18:12Und Kripo Hosenheim, ich würde gern kurz mit Ihnen sprechen.
18:16Worum geht's?
18:17Die Angelegenheit ist etwas delikat.
18:19Delikat?
18:20Ja, der Chef Ihrer Frau ist ermordet worden.
18:26Den Buchleitner haben Sie umgebracht.
18:29Die Tatsache an sich noch nicht, aber vielleicht das Verhältnis Ihrer Frau zu Herrn Buchleitner?
18:34Wie meinet Sie das jetzt?
18:35Wir wissen, dass die beiden eine Beziehung hatten, die weit über das Berufliche hinausging.
18:39Was haben die?
18:40Sie wussten nichts davon.
18:42Das ist das Erste, was ich höre.
18:45Wer sie das Geld für Kleider, Schmuck, teure Uhren hatte, das haben Sie sich auch nicht gefragt.
18:50Sie hat doch gearbeitet.
18:52Kann sie sich auch was leisten.
18:54Gut.
18:57Wo waren Sie letzte Nacht zwischen ein und zwei Uhr?
18:59Daheim.
19:01Meine Frau kann ich nicht in das Tee schauen.
19:04Was dann?
19:05Zum Wohl.
19:10So ein Fisch, der schmeckt nicht bloß am Freitag.
19:12Gell.
19:14Hat dein Marion sich schon wieder gemeldet?
19:16Nein, die hat sich noch nicht gegrillt.
19:17Du, was anders.
19:19Ich habe gehört, dass die...
19:20Hast du den gekannt?
19:20So lala.
19:21Ich habe im Bauerschuss ein paar Mal mit ihm zu tun gehabt.
19:23Aha.
19:24Verzeih einmal.
19:25Ich weiß natürlich nicht, ob das für euch interessant ist, aber im Stadtrat kursieren da so Gerüchte.
19:31Über den Buchleitner?
19:33Eigentlich mehr über den Geschwendner und den Ascher.
19:35Also der Geschwendamt und der Ascher hat ein Bauunternehmen in Rosenheim.
19:38Und die zwei sind alte Spätzln?
19:41Genau.
19:41Jetzt fragen sich natürlich einige Leute, ob da immer alles mit rechten Dingen zugeht,
19:44wenn der Ascher fast alle öffentlichen Ausschreibungen gewinnt.
19:47Aha.
19:48Was hat das mit den Buchleitnern jetzt tun?
19:50Rednern auch gewundert.
19:51Ja, und wenn man sich so seinen Lebensstil anschaut.
19:53Verstehe schon.
19:56Entschuldige.
19:56Ganz kurz.
20:00Ja, Michi, ich bin's, der Hartl.
20:02Ja, pass einmal auf, du...
20:03Ja, ich weiß, dass du die Mittagspausen hast.
20:05Trotzdem, du musst mir ganz geschwind ins Präsidium holen.
20:08Ja, dann machst du das nicht gleich, aber dann gleich nach dem Mittagessen.
20:11Ja.
20:12Ja, den Bauunternehmer und den Bauamtsleiter, genau.
20:14Michi, pfiert das aus.
20:17Dann gut sei, dass du mir gerade ein astreines Mordmotiv geliefert hast.
20:23Michi, da bist du ja, Mittagspause ist längst um.
20:25Meine Mittagspause ist schon seit einer Stunde um, weil ich nämlich den Bauunternehmer Ascher
20:29und den Bauamtsleiter Geschwenden hergeholt hab.
20:31Ach, wieso?
20:32Weil der Herr Hartl mich angerufen hat in meiner Mittagspause, dass ich die beiden herholen
20:36soll.
20:36Nein, warum Sie die beiden herholen sollen?
20:37Das weiß ich nicht, warum.
20:39Ich weiß nur, dass ich sie herholen soll.
20:40Und Herr Kulzanz.
20:42Mahlzeit.
20:43Mahlzeit.
20:44Mahlzeit.
20:44Mahlzeit.
20:46Hartl, Geschwendner, Ascher, draußen.
20:48Ja, hab ich gesehen.
20:50Danke.
20:51Bitte.
20:52Können Sie mich aufklären, warum Sie...
20:53Geil.
20:54Jetzt bringst du einen von den beiden in das Vernehmungsbüro.
20:56Ja, ist recht.
20:58Kleine Frage, welchen wohin?
20:59Das ist mir wurscht.
21:01Wurscht.
21:03Also, die Frau Hofer, die hat mich...
21:04Dann bring ich den Geschwenden in den Vernehmungsraum und den Ascher zu euch ins Büro.
21:08Ja, das machst du mich.
21:11Ich hab mir verzeiht, dass der Geschwenden hat da sein.
21:15So.
21:18Herr Geschwendner, wenn Sie bitte mit mir mitkommen möchten...
21:20Ja, und ich?
21:21Herr Ascher, Sie bleiben hier sitzen, um Sie kümmere ich mich gleich.
21:24Danke.
21:25Herr Geschwendner.
21:33Rein.
21:35So, der Herr Ascher will jetzt da.
21:37Bitte.
21:38Herr Ascher, bitte.
21:38Es geht, wenn Sie bitte Platz nehmen.
21:40Ich hoffe, Sie haben einen guten Grund dafür, dass Sie mich aus einer verdammt wichtigen lassen.
21:43Von Ihnen Hilfspolizisten.
21:45Moment einmal.
21:46Also, erstens, in Rosenheim haben wir keine Hilfspolizisten.
21:49Und zweitens, glaube ich, Mord ist ein sehr guter Grund.
21:52Also, wenn Sie das mit den Buchleuten meinen, so gut hab ich den auch wieder nicht gekannt.
21:56Na, geh.
21:57Der Weil hat doch Sie gedacht.
21:59Die Firma Ascherbau ist ein leistungsfähiges Bauunternehmen.
22:02Es ist doch logisch, dass die bei Ausschreibungen immer vorhin dabei waren.
22:05Das ist sicher eine mögliche Erklärung.
22:08Es gibt aber noch eine zweite.
22:10Die wäre?
22:12Das Herr Ascher hat die Angebote seiner Konkurrente.
22:14Wenn Sie damit sagen wollen, dass bei der Vergabe nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht.
22:19Das war doch nicht das erste Mal, dass ein alter Spätzl am anderen alten Spätzl was zukommen lässt.
22:25Passen Sie doch gut auf, was Sie sagen.
22:26Sonst haben Sie eine Verleumdungsklage am Haus.
22:28Und zwar eine, die sich gewaschen hat.
22:30Jetzt passen Sie einmal auf den Tag in der Nacht, so um eine Zwarbahn.
22:34Ein Geschwändler.
22:37Wir haben Schach gespielt.
22:39Kann das irgendjemand bestätigen?
22:41Ja, der Herr Ascher.
22:43Schach spielt man eben zu zweit.
22:45Wer hat denn gewonnen?
22:48Zwei ich und drei der Herr Ascher.
22:51Wissen Sie, ich glaub ja, dass der Abend ein wenig anders verlaufen ist.
22:55Herr Buchleitner ist Ihnen und Herr Ascher auf die Schliche gekommen und hat gedroht, Sie anzuzeigen.
22:59Und da haben Sie ihn zum Schweigen gebracht.
23:02Oh, bitte.
23:05Hat der Sie vielleicht erpresst?
23:08Was hat er denn wollen?
23:09Zehntausend?
23:10Hunderttausend?
23:12Ich glaub, er noch was zu früh.
23:13Sie sind in die Kleingartenanlage und haben ihren...
23:16So, besuchen wir jetzt immer länger.
23:18Wir melden, wenn Sie was Handfestes gegen mich in der Hand haben, gell?
23:21Auf Wiederschauen.
23:21Gehen Sie ihn ja drauf verlassen.
23:23Wiederschauen.
23:24Sie finden allein aus, gell?
23:34Ja, Herr Geschwändner, das war's fürs Erste.
23:36Aber Sie halten sich bitte zu unserer Verfügung, ja?
23:38Ja, sicher.
23:39Wiederschauen.
23:42Wiederschauen, die Herren.
23:43Wiederschauen.
23:49Na, was meinen Sie?
23:52Also, der Ascher, das ist ganz eine linke Parzille.
23:56Ich friss ein Besen, wenn der ein Geschwändner nicht geschmiert hat.
23:59Glaube ich auch.
24:01Nur leider müssen wir Ihnen den Mord an Buchleitern nachweisen.
24:05Weil wenn der Buchleiter doch was gegen die zwei in der Hand gehabt hat,
24:10vielleicht weiß ich die Frau Seiler doch mehr,
24:12als er uns das letzte Mal gesagt hat.
24:21Wie ist Gott?
24:22Herr Rhein.
24:23Sie haben doch gewiss noch ein bisschen Zeit für uns, oder?
24:27Aber natürlich.
24:31Es ist so, es gibt Gerüchte, dass der Herr Geschwändner
24:35dem Herrn Ascher bei der Vergabe von Aufträgen
24:37sehr entgegengekommen sei, als erlaubt ist.
24:39Tatsächlich.
24:43Haben Sie vielleicht auch was gehört von den Gerüchten?
24:46Bei sowas höre ich immer gleich weg.
24:49Wenn Sie weggekehrt haben, dann müssen Sie doch was gehört haben.
24:52Schon, aber ich will da nicht hineingezogen werden.
24:54Frau Seiler, Sie sind doch mittendrin.
24:55Ihr Geliebter wurde ermordet.
24:57Dann hat der vielleicht weggekehrt.
24:58Nein, im Gegenteil.
25:00Der hat den beiden richtiggehend hinterher spioniert.
25:03Ja, hat er was gefunden?
25:04Weiß ich nicht.
25:06Über sowas hat er mit mir nicht gesprochen.
25:09Nehmen wir mal an, der Herr Buchleitner hält.
25:11Wo könnten wir denn die finden?
25:12Ich habe doch schon gesagt, das hat mich nicht interessiert.
25:25Krieg ich noch einen?
25:29Ich glaube es nicht.
25:30Joe, deine Kommentare gehen mir auf die Nerven.
25:32Entschuldigung, ich meine bloß.
25:34Ja, ja, behalte deine Meinung für dich.
25:36Kein Problem.
25:39Seit einer Woche kommst du jeden Tag mit einem längeren Gesicht da zur Türreihe.
25:43Und jeden Tag werden es mehr Gläser Wein.
25:46Dann mache ich mir halt so meine Gedanken.
25:49Verstehe ich jetzt unter Beobachtung, oder wie?
25:51Ich schätze mal, dass das damit zum Tag hat, dass du am Freitag wieder nach Hamburg abpasst.
25:55Ja, und?
25:56Und dass dir da Abschied schwerfällt.
25:58Damit meine ich jetzt nicht Rosenheim, meine auch...
26:01Joe, ich fahre zurück nach Hamburg, so einfach ist das.
26:04Genau so schaut das nicht aus.
26:08Und die Frau Wattmann?
26:10Bleibt hier.
26:12Ja.
26:12So einfach ist das.
26:15Was?
26:15Immer noch nicht.
26:17Ja, und die Untersuchung?
26:19Aha.
26:21Wir fallen ja noch.
26:23Ja, ja, ist schon recht.
26:25Dann rührst du, wenn du was weißt.
26:27Ja.
26:28Ja, pfährt die Idee.
26:30Bei Marion?
26:31Ja.
26:32Ich weiß immer noch nicht, wann es kommt.
26:34Ja, mei.
26:34Dann bleibst du halt noch.
26:36Mich freut's.
26:37Mä.
26:37Hast du vom Kobil noch was gehört?
26:39Ach der, der möcht sich doch bloß, wenn es gar nicht anders geht.
26:43Kräulose Tomaten.
26:44Apropos?
26:46Nein, ich weiß, die habe ich mittags schon gehabt und ich muss jetzt ein bisschen Obacht geben.
26:49Gewichtsmäßig.
26:51Seit ich bei dir bin, habe ich zweieinhalb Kilo zugelegt.
26:53Zweieinhalb, halb.
26:54Easy, keinen Unterschied.
26:56Marion schon, das darfst du mir glauben.
27:00Das glaube ich nicht.
27:01Ja, dann nehme ich mir halt ein Taxi.
27:03Darf ich?
27:06Ja, ja, klar.
27:09Das gleiche bitte, nur voll.
27:12Dann mache ich dein Sonnermal voll und wir hätten schon mal die erste Gemeinsamkeit.
27:17Das ist Zufall.
27:19Kein Zufall.
27:21Also, wenn du wegen meiner Abrechnung hier bist, habe ich leider nicht.
27:24Ich bin nicht wegen deiner Abrechnung hier.
27:28Es tut mir leid, wenn ich in letzter Zeit so...
27:31Zickig.
27:33...unausgeglichen war.
27:34Ach so, das geht aufs Haus.
27:38Füllt es euch ganz wieder ein.
27:42Ich glaube, du wirst da hinten gebraucht.
27:46Entschuldigt.
27:47Oh, oh.
27:48Dance upon these memories.
27:50Let the rhythm set us free.
27:54Every step I take, I see.
27:57The person that I used to be.
28:01Echos of my life rewind.
28:04Bist du unhaust?
28:05In this song I hope to find.
28:07Du bist unhaust.
28:09Friends and lovers come and go.
28:12In the highs and in the low.
28:15Das macht dich nervös.
28:16Every beat a different chance.
28:19In this ever-changing dance.
28:24Reflections in the glass.
28:27Today's now the past.
28:30Noch eine Gemeinsamkeit.
28:31Dance upon these memories.
28:33Let the rhythm set us free.
28:38Reflections in the glass.
28:41Today's now the past.
28:44Hier sollt sich auch ein.
28:45Dance upon these memories.
28:48Let the rhythm set us free.
29:19Guten Morgen, Herr Lind.
29:20Morgen.
29:21Morgen.
29:23Ist wohl gestern ein bisschen später geworden?
29:25Es ist alles im grünen Bereich.
29:27Wieso?
29:27Und der Macher läuft schon durch.
29:29Danke.
29:29Ah, Herr Lind, ich hab da noch was für Sie.
29:31Ah ja, was denn?
29:32Und zwar die Telefonverbindungen von die Seilers und der Buchleitnerin.
29:37Bitte schön.
29:37Ah ja, danke.
29:41Das ist ja interessant.
29:42Bitte mal die Frau Buchleitner und den Herrn Seiler her.
29:45Jetzt gleich.
29:46Ja, jetzt gleich.
29:51Blumen.
29:54Mei.
29:56Guten Morgen.
29:57Morgen.
30:01Hier.
30:02Was ist das?
30:03Der Gesprächs-Nachweis von Ella Buchleitner-Sandy.
30:05Ja, und?
30:06Ja, Sie hatten der Tatnacht mit Herrn Seiler telefoniert.
30:09Da würde ich gerne wissen, warum.
30:11Haben Sie die Konten von Buchleitner schon prüfen können, Frau Stockl?
30:13Schon längst, Herr Lind.
30:14Da fragt Sie am besten die Frau Ortmann.
30:24Morgen, Herr Mohr.
30:25Morgen, Herr Haftziger.
30:25Wo geht's denn hin?
30:26Ich muss da Leute zum Verhör holen und dann muss ich Blumen holen.
30:29Blumen?
30:30Ja, für Herrn Lind.
30:31Für Herrn Lind Blumen?
30:32Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst.
30:34Sie wollen doch dem Herrn Lind zum Abschied keine Blumen schenken.
30:37Ich nicht, die Frau Stockl.
30:39Nein, nein, nein, nein, das geht nicht hin.
30:41Sagen Sie einen schönen Präsentkorb, ist doch gleich ganz was anderes.
30:43Ja, wenn Sie meinen.
30:44Herr Haftziger.
30:46Was machen wir da mit ihr, mit der Frau Stockl?
30:48Das nehme ich an.
30:49Herr Mohr.
30:50Herr Haftziger.
30:55Ja?
30:58Hey.
30:59Hey.
31:00Frau Ortmann.
31:01Hallo.
31:02Die Stockl hat gesagt, die Konten vom Buchleitner.
31:05Ja, und ich habe sie auch schon durchgeschaut.
31:07Mit welchem Ergebnis?
31:09Buchleitner hatte nicht nur sein Gehaltskonto hier in Rosenheim bei einer Bank.
31:12Ich habe auch noch zwei Konten in Österreich gefunden.
31:14Und ein Firmenkonto, eine Familienstiftung, die wiederum, ja.
31:18Ja, jedenfalls hat sich dieser blick komplizierte Konstruktionen zugelegt.
31:22Auf einem der Konten liegen mehr als 100.000 Euro.
31:25Eingezahlt in Tranchen bis zu 25.000 Euro.
31:28Oh ja, hier.
31:29Das ist von einer...
31:30Von einer Firma, die einer Firma gehört, die wiederum einer Firma gehört.
31:34Das ist ein Indiz dafür, dass Buchleitner Ascher erpresst hat.
31:37Aber ob er deshalb umgebracht worden ist...
31:39Tja, so ein bisschen Arbeit muss ich euch auch noch überlassen.
31:41Ja, da haben Sie recht.
31:43Dankeschön, Frau Ortmann.
31:44Bitte schön.
31:44Bitte.
31:51Übrigens, zu gestern.
31:53Fand ich auch.
32:02Was können denn die gefunden haben?
32:04Nichts haben sie gefunden.
32:05Und wir zwei Staaten beobachten uns.
32:07So, meine Herren, nehmen Sie doch bitte Platz.
32:10Können Sie uns vielleicht sagen, wie lange der Haufenzirkus da noch dauern sollt?
32:13Das hängt ganz von Ihnen ab.
32:15Sie auf mich warten drei Baustellen.
32:17Sie, die werden wohl noch ein bisschen warten müssen.
32:20Wenn's blöd läuft, ein paar Jahre.
32:23So, was wollen Sie jetzt damit beweisen?
32:24Dass Sie Herrn Buchleitner Geld gezahlt haben, und zwar nicht zu knapp.
32:27Sechsstelligen Betrag.
32:30Es liegt nahe, dass der Herr Buchleitner Sie erfolgreich erpresst hat,
32:34weil er gewusst hat, dass Sie den Herrn Geschwindner bestochen haben.
32:36Das ist eine Luft.
32:39Überwiesen, wie Sie sehen können.
32:41Nicht gezahlt.
32:43Ein Unterschied, den Sie uns bestimmt gleich erklären werden.
32:45Ein Erpressungsgeld überweisen, das war halt ein bisschen deppert.
32:49Ich habe ihm das Geld geliehen.
32:50Weil er ein bisschen knapp bei Kassa war.
32:52Ja, dann haben Sie dort bestimmt einen Kreditvertrag oder sowas ähnliches für uns.
32:55Nennen Sie im Baugewerbe dazu nur die Handschlagqualität.
32:59Halten Sie uns für blöd?
33:01Sie haben Buchleitner 100.000 Euro gezahlt.
33:03Als Schweigegeld.
33:05Als Schweigegeld.
33:05Aber er konnte den Hals nicht vollkriegen, wollte mehr und mehr, und da haben Sie ihn ermordet.
33:09Segen Sie, das können Sie jetzt wieder nicht beweiheuern.
33:11Die Aschabau hat diese Ausschreibungen gewonnen, weil sie das günstigste Angebot abgegeben haben.
33:17Mit dem Mord haben wir nichts zu tun.
33:19Wir haben Schach gespielt.
33:23Ja, da können wir jetzt wo alles gehen, ne?
33:26Fürs Erste.
33:27Aber aus der Nummer raus.
33:29Stehe jederzeit gerne zur Verfügung.
33:31Wiederschauen.
33:32Wiederschauen.
33:33Wiederschauen.
33:37Tja, das war ja zu erwarten.
33:40So, dann geben wir das den Kollegen der Wirtschaftskriminalität, die können wenigstens die Bestechung beweisen.
33:45Hoffentlich.
33:46Ach, Moment, könnten Sie vielleicht der Frau Ortmann Bescheid geben?
33:49Ja, danke, wiederhören.
33:52Ist der Michi schon zurück?
33:53Nein, noch nicht, aber dafür wäre anders.
33:55Wer denn?
33:56Der sitzt bei Ihnen im Büro.
34:01Ja, Herr Hansen, die schon wieder zurück sind?
34:04Ah, die Kollegen.
34:05Ja, das mit dem Verkauf der Erinnerei ging, doch besser als gedacht.
34:08Herr Hansen, schön Sie zu sehen.
34:09Danke, Herr Lenz.
34:10Dann steigen Sie gleich.
34:12Das habe ich jetzt aber nicht vorgehabt.
34:13Will auch dem Kollegen nicht ins Handwerk pfuschen.
34:16Also, ich habe ja am liebsten eine saure Suiz.
34:19Mit ganz viel rohen Zwiebeln.
34:20Ja, Frau Ortmann, haben Sie auch gerne eine Suiz?
34:23Suize?
34:24Ja.
34:24Nein.
34:25Wollen wir nicht?
34:26Ja, natürlich.
34:27Das Wesentliche zuerst.
34:28Ja, bitte, Frau Ortmann.
34:35Lansin ist da.
34:38Michi.
34:41Sag einmal.
34:42Sprich, ich denke Chinesisch.
34:44Ich habe doch gesagt, du sollst einen Blumenstrauß kaufen und keinen Fresskorb.
34:47Nein, du sprichst nicht Chinesisch, aber alle anderen.
34:50Und der Herr Achtsegel hat gesagt, dass ich einen Fresskorb danke für das Gespräch.
34:53Vielen Dank, Herr Lind.
34:54Und Sie haben, wie immer, hervorragende Arbeit geleistet.
34:58Und vielleicht stehen uns ja die Sterne günstig, dass ich Sie bald wieder bei uns begrüßen
35:02kann.
35:03Immer sehr gerne, Herr Achtsegel.
35:04Aber jetzt zum Wichtigsten, unserem Abschiedsgeschenk.
35:07Ja, wir wollten...
35:09Den immer verlassen Sie, Frau Stockel.
35:10Also, ich bin sprachlos.
35:12Das ist...
35:12Toll.
35:13Danke, danke, Kollege.
35:15Ja, und ich bin wieder da.
35:17Gibt's dafür nix?
35:18Nein, dafür gibt's nix.
35:19Wieso nicht?
35:20Es gibt nur was zum Abschied.
35:21Wenn Sie da sind, haben Sie uns.
35:22Das ist genug.
35:23Hauptgewinn.
35:24Rückkehr freuen.
35:26Herr Lind, grüßen Sie mich in Hamburg.
35:27Das mach ich.
35:28Ansonsten bis Montag.
35:30Bis Montag.
35:30Bis dann.
35:31Montag, ja.
35:33Apropos Rückkehr.
35:35Vielleicht kommt man zur Arbeit zurück.
35:36Oh ja.
35:37Bitte ich darum.
35:39Der Seiler, die Buchleiterin, sind die da?
35:40Seiler, Buchleiterin da?
35:42Schon lang.
35:42Dann bringst du die Buchleiterin ein.
35:44Die Damen, Herr Lind.
35:46Ja.
35:47Frau Stockel, passen Sie gut drauf aus, so lange.
35:49Sie wissen ja, die Kollegen.
35:51Nein, wirklich, vielen Dank.
35:52Ganz toll.
35:52Ja, gerne.
35:54Frau Artmann.
35:56Gell, schaut, dass er geht.
36:03So.
36:04Nehmen wir uns bitte Platz.
36:10Herr Frau Buchleitner.
36:12Er hat gesagt.
36:14Warum haben wir nicht die Wahrheit gesagt?
36:17Nun, Sie haben uns verschwiegen, dass Sie von dem Verhältnis Ihres Mannes mit Frau Seiler wussten.
36:24Oder welchen Grund gab es, dass Sie Herrn Seiler in der Mordnacht, kurz nach 20...
36:30Sie wussten, dass Ihr Mann sich mit Frau Seiler an dem Abend im Garten treffen wollte.
36:34Und das haben Sie Herrn Seiler am Telefon erzählt, nicht wahr?
36:38Warum?
36:39Was wollten Sie damit bezwecken?
36:42Ich hoffe, dass er seine Frau zur Vernunft bringt.
36:45Mit meinem war ich ja nicht zum Reden.
36:47Ich weiß, dass ich oft wird als 16-Jähriger.
36:52Nach dem Telefonat sind Sie mit dem Herrn Seiler in die Kleingartenanlage.
36:59Habe ich nicht.
37:00Ich bin daheim geblieben und habe mir die Augen ausgeweint.
37:04Wissen Sie, wie man sich da fühlt?
37:08Und Herr Seiler?
37:11Der hat es mir zuerst nicht geglaubt.
37:13Und deswegen wollte er hin.
37:15Und?
37:16Ist er hin?
37:17Das weiß ich nicht.
37:19Fragen Sie doch selber.
37:23Vernehmungsraum.
37:26Aber Sie wollen nicht einmal zugeben, dass Sie eine Mordnacht im Schrebergarten waren?
37:29Herr Seiler, wenn Sie dort waren, dann finden wir auch irgendwas.
37:34Da spreche ich Ihnen.
37:38Wie die Frau Buchleitner angerufen hat, das ist die Simone und der Herr Buchleitner.
37:44Ich habe es nicht glauben können.
37:47Und dann sind Sie gefahren.
37:50Ja.
37:52Da habe ich Sie dann gesehen.
37:55Champagner und Kerzen.
37:58Und dann?
38:00Bin ich heimgefahren und habe eine Flasche Wodka ausgesoffen.
38:04Und wie die Simone im Bett war,
38:08bin ich noch einmal hin, zum Schrebergarten.
38:11Ich wollte dem Buchleitner nur sagen, dass er die Simone in Ruhe lassen soll.
38:15Aber er hat bloß gelacht.
38:16Ein Versager bin ich, hat er gesagt, der der Simone nichts bieten kann.
38:22Und dann ist da das Misser gelegen.
38:27Es tut mir so leid, das müssen Sie mir glauben.
38:31Ich habe das nicht gewollt.
38:33Ja, Herr Seiler, es ist ein gestringender Tatverdacht,
38:36Herrn Franz Buchleitner am Ort zu haben.
38:38Michi.
38:39Ja, Seiler, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
38:51Ja, das war's jetzt.
38:54Für Sie in Rosenheim.
38:56Ach so, ja.
38:58Danke.
38:59Ja, hat mich gefreut.
39:00Mich auch, Herr Affel.
39:02Vielleicht wieder mal ermitteln miteinander.
39:05Ach so.
39:06Wie sagen Sie immer so schön?
39:07Nein, ich bin mir so schön.
39:08Ich bin mir so schön.
39:11Das war's jetzt.
39:36Untertitelung des ZDF, 2020