- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
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00:21Das war das Rieberinger Sturmusee mit einer Instrumentalversion
00:25vom Schliersejudel.
00:26Okay?
00:27Super.
00:28Ist er nicht da?
00:29Der Nachbar.
00:33Doch.
00:35Schon.
00:38Herr Brandl.
00:43Herr Brandl.
00:45Ich schlafe gleich noch besser wie der Kobinian.
00:48Guten Morgen.
00:49Sind Sie schon auf?
00:52Ja.
00:53Sämtliche Kühe gestriegelt, poliert werden sie später.
00:57Na, dann werden die bald so sauber sein wie ihr Anzug.
01:00Sogar die Bügelfalten sind noch drin.
01:02Wollen Sie vielleicht behaupten, dass ich Ihren Bruder nicht adäquat vertrete?
01:05Nein.
01:06Im Gegenteil.
01:06Sie vertreten ihn perfekt.
01:08Der macht sich nämlich auch nicht so gern schmurzig.
01:10Ja, ist umweltschonend.
01:12Braucht man nicht so viel Waschmittel.
01:14So, Frühstück.
01:15Wer gut arbeitet, muss auch gut essen.
01:19Ach, Entschuldigung.
01:22Brandl.
01:23Ah, ja.
01:24Lind, ja.
01:25Ja.
01:26Wo?
01:26In Bayerbach.
01:29Ja.
01:29Na, das finde ich schon.
01:30Ja, bis...
01:32Bis gleich.
01:37Einstichverletzung der Bauchdecke.
01:39Ich nehme an, dass die Bauchschlagader verletzt wurde und der Mann änderlich verblutet ist.
01:46Die Wunde an der Hand?
01:47Eine Schnittverletzung.
01:50Vielleicht von der Metallkante der Lampe.
01:53Die ist relativ scharf.
01:56Wahrscheinlich wollte er den Stoß abwehren.
01:59Das wird wohl auch die Mordwaffe sein, hm?
02:01Schaut so aus.
02:03Wann, äh...
02:04Wann ist das ungefähr passiert?
02:07Ungefähr gestern Abend halb elf.
02:10Danke.
02:15Also mehr kann ich Ihnen jetzt auch nicht sagen.
02:18Den besseren Einblick hat auf alle Fälle der Niedecker gehabt.
02:22Weil, obwohl er ihn scheint nicht sehr gern gesehen hat,
02:25der Niedecker, ein Dobler, rüber geschaut hat er doch einmal.
02:29War was zwischen denen zu?
02:31Die Post hat er jedenfalls keine angenommen für seinen Nachbarn, der Niedecker.
02:35Der Niedecker.
02:37Wissen Sie warum?
02:39Ich würde einmal sagen, dass ihm, das Häusl von ihm, ein Dorn im Auge war.
02:45Am Niedecker?
02:46Am Niedecker.
02:47Am Niedecker.
02:48Sagen Sie einmal, Herr Moll, ich müsste jetzt weiter.
02:50Ja, freilich, Herr Pfistermeier.
02:52Wenn wir noch etwas von Ihnen brauchen,
02:54dann melden sich die Hauptkommissarin bei Ihnen und umgekehrt.
02:57Also, wenn Ihnen etwas zu Ohren kommt, dann Sie?
02:59Dann ich.
03:00Dann Sie?
03:01Dann werde ich schwitzen.
03:02Was?
03:03Die Ohren.
03:03Achso, ja.
03:04Für Gott, Herr Pfistermeier.
03:06Für Gott, Herr Moll.
03:07Herr Moll!
03:07Na?
03:08Die Post von Dobler.
03:09Achso, ja.
03:10Hä?
03:11Oh ja, das ist ja mein Lust.
03:13Viertel.
03:14Sehr gut.
03:15Mir bleibt nix so spart.
03:20Herr Brandl?
03:22Der ist da, Herr Rumpf.
03:24Danke.
03:25Bitteschön.
03:29Herr Brandl?
03:30Ja?
03:33Wir wollten doch mal nachts um die Häuser ziehen.
03:37Wann macht denn Rosenheim zu?
03:40Es gibt da schon ein paar Orte, wo man sich die Nacht um die Ohren schlagen kann?
03:46Ja, Respekt.
03:49Vielleicht gibt Ihnen die Frau Hofer ja mal frei?
03:51Das war mir nicht unrecht.
03:54Gut.
04:02Der Herr Dobler war Besitzer einer...
04:04Herr Lind?
04:07Ja, bin ich hier. Entschuldigung.
04:08Ah.
04:10Herr Lind, der Herr Dobler war Besitzer einer Filzfabrik.
04:17Ah.
04:17Hüte.
04:18Hä?
04:20Hüte, Mützen, Kappen.
04:21Bier.
04:22Bierfilzl.
04:23Das Filz, der Bierdeckel.
04:25Achso.
04:26Aber unbeschriftet.
04:28Blanko.
04:29Das bringt was ein?
04:30Ja.
04:31Verhungert ist der nicht.
04:33Der hat als Kundschaft eine Menge Brauereien gehabt in Österreich und Bayern.
04:36Und die haben dann ihr Emplin drauf gedruckt.
04:39Und Bierfilzl halten ja nichts aus.
04:40Dann muss man ständig mit Nachschub daherkommen.
04:44Bierfilzl.
04:44Manchmal glaube ich, ich habe den falschen Beruf gewählt.
04:47Andererseits.
04:48Wir leben noch.
04:49Ja.
04:50Was ist mit seiner Frau?
04:52Laut Unterlagen war er ledig.
04:54Mhm.
04:55Übrigens, das Mobiliar und die Leuchten sind ziemlich neu.
04:57Und die Leuchten stammen alle aus ein und demselben Geschäft.
05:01Äh, hier.
05:05Gegenlicht.
05:06Inhaberin ist eine Julia Gauss.
05:08Julia Gauss.
05:09Vielleicht warst die was.
05:11Schauen wir mal.
05:12Dann sehen wir schon.
05:23Na, der scheint ja ganz schön rumzukommen, der Herr Hofer.
05:26Wo ist er denn gerade?
05:27Barcelona.
05:28Ach, Sie sprechen Spanisch?
05:30Wenn ich muss.
05:32Morgen, die Damen.
05:33Morgen.
05:34Morgen.
05:36Was haben wir denn da Schönes?
05:38Ah.
05:39Ach, der Herr Hofer.
05:40So repräsentiert er also unsere Stadt.
05:43Na, dem scheint es ja richtig gut zu gehen.
05:45Ja, mei.
05:47Strapaziös ist, schreibt er.
05:48Horst ist, schreibt er.
05:49Und froh ist er, wenn er daheim ist, schreibt er.
05:51Keinem richtig leid tun, der Herr Hofer, gell?
05:53Na, in ein paar Tagen ist er ja wieder da.
05:55Der Herr Brandl schlagt auch zehn Kreuzzeichen, weil für die Arbeit auf dem Hof ist ja nix.
06:00Äh, apropos, wo sind denn eigentlich unsere Herren Hauptkommissare?
06:03Die sind bei einer Tatortbegehung in Bayerbach, da hat es nämlich an Toten gegeben.
06:07Wann, wo, was, wie.
06:08In einer Stunde wissen wir mehr, also beziehungsweise die Kommissare, und die werden sich dann bestimmt bei Ihnen melden.
06:14Ah, davon gehe ich aus.
06:15Ach ja.
06:17Sagen Sie, wollten Sie mir das nicht vor einer halben Stunde schon vorbeibringen?
06:22Entschuldigung.
06:23Wiederschauen.
06:25Ich schaue jeden Tag zum Fenster raus.
06:27Für sowas ist ein Fenster ja da.
06:30Und durchs Fernrohr?
06:31Mal schaue ich, mal schaue ich nicht.
06:34Und heute haben Sie geschaut?
06:37Ja, natürlich.
06:39Weil ich mich noch gefragt habe, warum macht denn der da drüben nicht auf, wenn es schon gliegelt?
06:43Und dann, ja, dann habe ich gesehen, wie er auf dem Boden gelegen ist.
06:48Wann war das?
06:50Kann ich Ihnen ganz genau sagen.
06:51Kurz nach acht, weil da hat gerade, so klingt es bei uns, angefangen.
06:56Radio.
06:57Volksmusik.
06:58Die echte.
06:59Verstehe.
07:01Und gestern Abend, haben Sie da was gesehen, so gegen halb elf?
07:05Gegen halb elf schaue ich fern.
07:09Sie schauen überhaupt recht gern fern.
07:12Für was haben Sie denn das gekauft?
07:14Für was?
07:16So, jetzt will ich Ihnen mal was zeigen.
07:17Hinter diesem Haus, ja.
07:19Da ist eine, eine Waldesrichtung.
07:21Jeden Abend sind da in der Dämmerung die Rehe und die Hirschen raus.
07:24Und dafür habe ich, bevor der mir seinen, diesen Klotz da, hingebaut hat.
07:32Wie lange ist das her?
07:34Halbsjahr.
07:35Aber das war mir ja auch schon von den Plänen her klar.
07:37Habe ich auch sofort Einspruch erhoben.
07:39Sie haben Einspruch erhoben?
07:40Ja, natürlich.
07:42Vormittagssonne auch weg.
07:44Was da jetzt verschwindet.
07:46Ja, da hatten Sie wohl keinen Erfolg mit Ihrem Einspruch.
07:50Ja.
07:51Wird der Herr Dobler schon ordentlich geschmiert haben.
07:53Da hat unser Eins als anständiger Bürger ja keine Chance.
07:56Das kennt man ja, ne?
07:59Und fern gesehen haben Sie ganz allein?
08:01Schau immer allein fern, seitdem meine Frau gemeint hat.
08:03Sie muss sich von mir scheiden lassen.
08:05Auch weg.
08:06Ja, nicht schon drum.
08:08Ja.
08:09Wir sind dann...
08:13Danke für die Auskunft.
08:15Ist ja eine Bürgerpflicht.
08:20Komischer Vogel.
08:22Na gut, da gibt es einige in Bayern.
08:24Nicht bloß da.
08:26Das ist ein richtiger Nachbarhasser.
08:28Mit der Nächstenliebe hat er es nicht gerade.
08:32Na, dafür pflegt er seine Cholerik.
08:35Dass dem bei einem Streit mit dem Nachbarn die Lampen ausrüst,
08:39kann ich mir durchaus vorstellen.
08:41Und die Aktion mit dem Fernrohr?
08:44Soll ich da kontrollieren, ob es Opfer schon gefunden haben?
08:48Sie meinen, als der Postbote ihn dabei erwischt hat,
08:51konnte er nicht mehr zurück?
08:52Schon möglich.
08:55Brauchen Sie den Kollegen Mohr noch?
08:58Nein, wenn hier alles erledigt ist.
09:00Herr Mohr?
09:00Ja?
09:01Sind Sie soweit fertig?
09:02Ja, wie sind sie eigentlich soweit?
09:04Die Spursäte braucht nur ein bisschen länger.
09:06Ja, das ist gut.
09:07Dann könnten wir zwar doch in die Filzfabrik vom Dobler fahren.
09:10Ja, ist recht.
09:12Jakob, fast allein.
09:13Ist schon recht.
09:15Bis später.
09:16Bis gleich.
09:22Guten Morgen, Frau Stockel.
09:23Morgen, Herr Lind.
09:25Würden Sie mir einen Gefallen tun?
09:27Selbstverständlich.
09:28Rufen Sie doch bitte mal beim Bauamt an
09:29und lassen sich die Unterlagen schicken zu einem Gebäude in Bayerbach.
09:32Der Besitzer ist ein Walter Dobler.
09:34Walter Dobler?
09:35Ja.
09:35Und dann bräuchte ich noch das Branchenbuch von Roterlein.
09:38Ja, selbstverständlich.
09:42Moment.
09:46Das gibt's doch nicht.
09:48Wissen Sie, was mich ganz fuchsig macht?
09:50Mir das Zeug rausnehmen und nicht mehr zurücklegen,
09:52als wenn ich den ganzen Tag nichts Besseres zu tun hätte,
09:54als nach Telefonkütern zu suchen.
09:56Apfel, wenn Sie es gefunden haben,
09:58bringen Sie es einfach rüber, Herr.
10:00Ja, mach ich.
10:01Schön.
10:13Toll.
10:14Also wenn Telefonbücher dazu da sind,
10:16dass das Zeit da gerade steht.
10:20Bitte schön, Herr Lind.
10:21Danke.
10:21Ich habe jetzt schon obere Schublade.
10:31Ja?
10:33Störe ich?
10:35Selbst wenn es so wäre, Sie stören doch nicht.
10:37Sie?
10:38Nein, Sie.
10:39Du.
10:40Ich.
10:41Ach, du.
10:42Ja, entschuldige.
10:45Meine Kollegen im Ministerium haben mich mit einer Umfrage,
10:48oder Sondierung, beauftragt.
10:50Ich dachte, ich fange bei dir an.
10:53Ja, bin ganz ohr.
10:55Die Frage lautet schlicht, ob die Mitarbeiter im Präsidium
10:59Einsparungsmöglichkeiten in Sachen Dienst- und Einsatzfahrzeuge sehen.
11:01Ach was, und jetzt werden wohl die Mitarbeiter befragt,
11:04weil sonst der Praxisbezug verloren geht.
11:06So.
11:10Hast du gerade Zeit?
11:12Ja.
11:13Gut.
11:14Dann fahren wir jetzt zu einer Befragung.
11:17Jemand, der uns vielleicht mehr über unser Mondopfer erzählen kann.
11:20Gut.
11:22Ich meine, wir können natürlich auch zu Fuß gehen.
11:25Es dauert nur zwei bis drei Stunden.
11:27Weißt du was?
11:27Ich rufe einfach an.
11:29Ist viel schneller, kostengünstiger.
11:31Oder noch besser, ich schicke einfach eine E-Mail her.
11:35Schon gut, schon gut.
11:36Ist angekommen.
11:37Du siehst den Leuten lieber ins Gesicht, wenn du mit ihnen redest.
11:39Jetzt, wo du es sagst.
11:42Gut, fahren wir.
11:45Nehmen wir deinen Wagen.
11:46Mir wurde keiner zur Verfügung gestellt.
11:48Sie an.
12:03Das waren jetzt übrigens 12,7 Kilometer in 25 Minuten.
12:08Der Wahnsinn.
12:18Frau Gaus?
12:20Ja.
12:21Mein Name ist Lind, ich bin von der Kripo Rosenheim. Das ist Frau Ortmann, eine Kollegin von mir.
12:26Grüß Gott.
12:29Sie kennen Walter Dobler?
12:31Ein Kunde, ja.
12:33Guter Kunde.
12:34Ich habe gerade sein Haus mit Licht ausgestattet.
12:36Wann haben Sie ihn zuletzt gesehen?
12:39Gestern.
12:40Nein, vorgestern.
12:41Gestern habe ich nur telefoniert mit ihm.
12:43Warum?
12:45Der Herr Dobler ist gestern Abend ermordet worden.
12:49Ermordet?
12:54Wer, wer hat das getan?
12:58Wenn wir das wüssten, wären wir nicht hier.
13:01Kannten Sie Herrn Dobler näher?
13:02Ich?
13:04Na ja, ich meine, man lernt jemanden schon kennen, wenn man mit ihm arbeitet.
13:09Seinen Geschmack.
13:10Er stand meinen Lichtkonzepten äußerst offen gegenüber.
13:14Hat er mal erwähnt, dass er Feinde hat?
13:17Gegner, Neider?
13:20Nein.
13:22Ja, und dann muss ich Sie leider noch fragen, wo Sie gestern Abend waren gegen halb elf.
13:27Ich... hier. Ich musste endlich mal meine Buchhaltung erledigen.
13:30Klar. Ja, dann danke erst mal.
13:34Also, Sie wissen nicht zufällig, von wem Herr Dobler seine Möbel bezogen hat?
13:38Doch, von Fritz Serner.
13:39Ach, ist das nicht auch hier?
13:41Ja, er hat seinen Laden gleich nebenan.
13:42Oh, das trifft sich ja gut.
13:44Also, ja, vielen Dank. Ich behält mich bestimmt noch mal. Wiederschauen.
13:47Wiedersehen.
13:51Also, wenn du mich fragst, die hatte was mit dem?
13:54Sie? Mit Dobler?
13:55Hast du nicht gesehen, wie sie reagiert hat, als du ihr gesagt hast, dass er ermordet wurde?
13:59Natürlich habe ich das gesehen.
14:01Ja, also, dann hat...
14:04Ja, schon klar, das hättest du nicht gesehen, wenn du nur mit ihr telefoniert hättest.
14:07Und zu Fuß wären wir doch nicht mal da.
14:17Danke.
14:21Ist der Herr Lind noch unterwegs?
14:23Ja, der ist bei diesem Lampendings, äh, Gauss.
14:27Übrigens, vom Bauamt sind die Unterlagen gekommen, die ich für den Herrn Lind bestellt habe.
14:30Ich hab's auf dem Schreibtisch geliebt. Vielleicht schaut's einmal neu.
14:33Mach ich. Danke, Frau Stockel.
14:35Bitte, Herr Brandl.
14:38So, und das werden?
14:39Das sind die Furzeln, die der Tote hergesteht hat.
14:42Was glaubst du, was man damit verdienen kann?
14:45Geld, Michi.
14:47Viel Geld.
14:48Ja, und was du mittags machen kannst, das nicht nur zum Bier draufstellen.
14:52Du hast die Telefonnummern, kannst du austauschen. Deine Steuererklärung kannst du drauf machen.
14:57Wenn du da geschickt bist, dann sind das tadellose Fristpässe.
15:04Weißt du was?
15:05Du saust jetzt runter, schnappst dir deine Kollegen und lässt die ganzen Dinger unten fliegen.
15:10Aber nicht bei mir im Büro.
15:11Lass doch gleich was noch was Besseres. Schau.
15:14Die schöne Gitter.
15:15Die kann man wunderschön zusammenfalten.
15:18Und die kannst du dann unterlegen, wenn du wieder einmal so schräg drauf bist wie heute.
15:24Apropos schräg.
15:26Hast du mein Telefonbier halt da unter den Kleiderständen gelegt?
15:35Nein.
15:36Wieso?
15:36Weil ich's gesucht hab.
15:39Ja, ja, ja. Ja, das seh ich.
15:41Trotzdem...
15:42Trotzdem glaube ich, das schwarzes Leben...
15:45Ja, natürlich können Sie...
15:48Ja, Sie können sich die Stoffmuster bei mir an...
15:52Ich bringe sie Ihnen auch gern vor...
15:54Sicher.
15:55Ja.
15:56Keine Ursache.
15:59Puh.
16:01Entschuldigung.
16:02Wo waren wir?
16:03Doppler.
16:04Richtig.
16:06Tja.
16:07Solche Kunden wünscht man sich natürlich.
16:08Ich meine, die tatsächlich was kaufen.
16:11Und sich nicht nur wochenlang Stoffmuster ansehen.
16:14Heißt das, die Rentabilität Ihres Geschäftes hält sich eher in Grenzen?
16:18Sagen wir mal so.
16:20Wenn ich mir die Räumigkeiten hier nicht mit anderen Unternehmen teilen würde, hätte ich ernsthafte Probleme.
16:25Eigentlich ne gute Idee.
16:27Man spart Mietkosten und durch die Nähe zu den anderen akquiriert man auch neue Kunden.
16:30Gelegentlich ja.
16:32Aber letzten Endes sind es dann doch nur wenige, die einen tatsächlich auch ernähren.
16:36Wenn ich das mal so drastisch formulieren darf.
16:38Wie Herr Dobler.
16:40Zum Beispiel.
16:41Es ist natürlich besonders bitter, einen Kunden wie ihn zu verlieren.
16:45Zumal wir mit der Einrichtung seiner Villa längst nicht fertig waren.
16:49Wann hatten Sie zuletzt mit ihm zu tun?
16:52Vor zwei, drei Wochen.
16:55Moment.
17:02Ja.
17:02Ja, genau für 14 Tagen.
17:05Ja, gut Herr Serner, das war's erstmal. Vielen Dank.
17:08Hier, das sind die Nummern, unter denen Sie mich erreichen können, falls Sie noch Fragen haben.
17:12Oder falls Sie mir eine Einrichtungsberatung wünschen oder Möbel.
17:15Ich gebe attraktive Rabatte.
17:17Für Paare.
17:19Im Polizeidienst.
17:22Mir ist schon.
17:23Mir ist schon.
17:34So sauer war der.
17:36Ja.
17:37Auf jeden Fall, dann sage ich Dankeschön für die Auskunft, Herr Goblisch.
17:40Wiederhören.
17:42Und war Ihr Besuch in Douglas' Fabrik erfolgreich?
17:45Ja, insofern, dass wir die Fabrik eigentlich abhaken können.
17:48Wollte ich auch einen Kaffee?
17:50Gerne.
17:51Frau Stock.
17:52Die ist drüben beim 80er.
17:54Aha.
17:56Also wie gesagt, die Firma können eigentlich abhaken.
17:58Die Geschäfte sind eh gut gelaufen vom Dobler.
18:00Hat man an die Papiere gesehen.
18:02Und noch besser war das Arbeitsklima.
18:04Aha.
18:05Die haben alle den Dobler hochgelobt.
18:06Was für ein super Chef.
18:08Super nett.
18:09Super traurig, dass er gestorben ist.
18:13Ohne Ausnahme.
18:15Scheint so.
18:16Außerdem haben alle ein wasserdichtes Alibi.
18:18Alle? Wie geht denn das?
18:19Ach, da haben Sie gestern eine Feier gehabt, irgendein Vorarbeiter seinen 50.
18:23Da war die gesamte Belegschaft auf dem Grillfest.
18:25Nur der Superchef Dobler nicht.
18:29Der war eingeladen, hat aber abgesagt, weil er zu einer wichtigen Aussprache musste.
18:34Mit wem?
18:36Das haben Sie nicht gesagt.
18:37Vielleicht mit seinem Nachbarn.
18:39Wie kommen Sie darauf?
18:42Ich hab die Pläne da vom Bauamt.
18:45Der Dobler hat da wo hingebaut, was nicht als Baugrund ausgewiesen war.
18:49Und dafür hat er auch sicher eine Strafe bezahlt, was für er eher Klacks war.
18:54Was hat das jetzt mit seinem Nachbarn, dem Niedecker, zu tun?
18:57Das muss dem Niedecker irgendjemand vom Bauamt gesteckt haben.
19:00Und zwar erst kürzlich.
19:01Der war nämlich gestern im Bauamt drin.
19:03Er hat es wieder riesig aufgeführt, dass er sich das nicht bieten lässt.
19:06Und dass er dafür sorgen wird, dass der Dobler mit seinem Bauwerk wenig Spaß haben wird.
19:11Ja, schon 10.
19:1380er, da kriegst du graue Haare.
19:15Männer.
19:21Ja, was wird das schon heißen, dass er an seinem Haus gar Freude haben soll?
19:24Gar nichts heißt das.
19:25Hab ich halt so gesagt in meiner Rage.
19:27Genau.
19:29Was, was, was genau?
19:31Rage.
19:32Ja und, ich bin halt einer, der klein auf 180 ist, genau so schnell bin ich auch wieder drunten.
19:37Man merkt's.
19:39Es ist ja ganz offensichtlich, dass sie ihren Nachbarn gehasst haben.
19:41Und es ist offensichtlich, dass er jetzt tot ist.
19:44Aha. Ja. Und deswegen hab ich ihn umgebracht.
19:48Habt's keinen anderen.
19:49Sie haben...
19:50Sie haben ein Motiv und kein Alibi.
19:53Und solange das so bleibt, brauchen wir keinen anderen.
19:56Ja. So einfach macht's ihr euch das, gell? Die Großen, die lassen wir laufen. Und die Kleinen...
20:03Vielleicht war's euch Spuse, ist euch das schon mal in den Sinn gekommen?
20:06Ach so, das wisst ihr gar nicht. Aber andere Verdächtigen, bravo.
20:09Gut, wer ist die Dame?
20:11Dame.
20:12Wir hören.
20:17So genau hab ich's jetzt auch wieder nicht gesehen.
20:23Also Entschuldigung, Sie glauben doch nicht, dass sie meinem Ärgsten Feind zuschaut beim...
20:26Also, schon wirklich nicht.
20:34Das ist ja Lompentante.
20:44Da hatte Patricia doch den richtigen Riecher.
20:48Wer?
20:49Äh...
20:50Frau Ortmann.
20:53Und wieso?
20:55Was Frau Gaus angeht, ich hab Sie mit zu dem Gespräch genommen.
20:59Okay.
21:00Ja, nur wegen der Umfrage.
21:02Sie soll im Auftrag des Ministeriums prüfen, ob bei unseren Dienstfahrzeugen Einsparungen denkbar sind.
21:08Interessant.
21:09Na ja.
21:10Sie, sagen Sie mal, schaffen Sie das auch allein bei der Lompentantin?
21:14Ja, warum?
21:14Dann könnten Sie mich im Präsidium absetzen.
21:17Bei der Ursula.
21:20Frau Dr. Kern.
21:23Wobei die Press doch sehr stark Raumteilen wirkt.
21:26Ich frage mich, ob Ihnen da nicht mit was filigranerem mehr gedient ist.
21:32Lassen Sie sie einfach auf sich wirken, hm?
21:33Ich bin gleich wieder bei Ihnen.
21:40Ich habe gerade Kunden.
21:42Ja, das sehe ich, Frau Gaus.
21:44Sie hatten eine Affäre mit Herrn Dubler.
21:49Wer hat ihm das denn gesagt?
21:56Dann hat sich der Nachbar wohl geirrt?
22:00Es war keine Affäre.
22:04Liebe?
22:06Vielleicht.
22:08Ich weiß es nicht.
22:12Wie lange kannten Sie sich?
22:15Zwei Monate.
22:17Hat er sonst noch was erzählt?
22:19Wer?
22:20Der Nachbar.
22:21Solche Leute wissen jetzt mal eine ganze Menge Lügengeschichten zu erzählen.
22:25Ach so.
22:27Ich möchte einfach nicht, dass irgendwelche Details ans Licht gezerrt werden.
22:34Ich glaube, Ihre Kundschaft braucht sie.
22:41Wiederschauen, Frau Gaus.
22:45Die Todesursache hat sich bestätigt.
22:48Der Mann ist gestorben an inneren Blutungen, verursacht durch die Verletzung an der Bauchschlagader.
22:56Ansonsten habe ich noch ein paar Hämatome im Hals- und Schulterbereich.
23:02Erkrampf.
23:03Ja.
23:05Der etwas anderen Art.
23:09Die Hämatome sind nämlich Knutschflecke.
23:13Knutschflecken?
23:14Ist doch eher was für junge Leute.
23:16Wie erzählen die Flecken?
23:17So zwei, drei Tage?
23:19Mhm.
23:22Ansonsten war er brav.
23:24Wie sieht es denn aus mit heute Abend? Haben Sie frei?
23:27Ja, also ich fahre jetzt auf den Hof und dann vielleicht so um acht.
23:31Aber würden Sie mit der Bittchen vorher noch einmal anrufen?
23:34So.
23:36Was sagst du mal, für was man das alles verwenden kann?
23:38Ist doch gleich viel besser als dein Branchenbier halt.
23:44Michi.
23:45Du musst veraufpassen, dass das nicht zum Spleen wird.
23:49Bieso? Das ist denn eh super da.
23:53Ist Herr Brandl schon weg?
23:54Ja.
23:55Der muss mit der Frau Hof einen Zaun richten, solange es noch hell ist.
23:59Kommt mir irgendwie bekannt vor.
24:01Dann schreibe ich halt den Bericht.
24:03Ah, Herr Lindh, da könntest du das gleich mit einarbeiten.
24:06Das ist von der KTU.
24:08Die Lampe war eindeutig die Tat.
24:10Fingerabdrücke haben wir keine.
24:11Die sind nämlich alle weggewischt.
24:12Danke.
24:16Sag einmal, was bist denn du für ein Gläufe für ein Ungehobelter?
24:19Wieso?
24:20Du kannst doch deinem Chef nicht die Arbeit auftragen.
24:22Ich will nur auf die Mappe aufmerksam gemacht.
24:24Ja, und du hast gesagt, er soll es einarbeiten.
24:27Nein.
24:27Kann, habe ich gesagt.
24:28Kann.
24:30Schau, wie er lacht.
24:33Was tut es denn, Gläufe?
24:35Stockl, das sagst du mir nicht.
24:47Stücke.
24:48Stücke.
24:49Stücke.
24:53Stücke.
24:54Okay, jetzt heute ist das so.
24:56Ach, Herr Schaufzeit.
24:57Geht's noch?
24:58Ja, feinlich.
25:01Gut.
25:01Bis gleich.
25:02Moment.
25:06Gut.
25:07So.
25:08Ein paar Meter haben wir noch.
25:10Das schaffen wir schon.
25:13Jetzt tragen sie aber noch mal viel auf.
25:15In Spurt.
25:22Prankl?
25:24Na, wie sieht's aus?
25:27Ja.
25:28Gut.
25:29Dann können wir ja erstmal was essen gehen.
25:32Wo?
25:33Wo?
25:35Beim Brunnen am Stadtplatz?
25:38Alles klar.
25:39Ich komme.
25:42Es tut mir leid, Frau Hofer.
25:44Ich muss noch mal weg.
25:45Lass sich leider nicht ändern.
25:51Von wegen Endspurt.
25:56Was sollten wir noch ohne Handys?
26:00Hofer?
26:02Ach, Kapinian.
26:03Wie geht's dir denn?
26:06Was?
26:07Umgebucht?
26:08Morgen schon?
26:10Äh.
26:11Ja, freilich freue ich mich, ja.
26:12Und wie ich mich freue.
26:15Mhm.
26:19Danke.
26:23Sag mal, Joe.
26:24Kennst du den Serna?
26:25Der kommt ab und zu.
26:27Ich versuch's immer wieder.
26:28Mit was?
26:29Da will man eine Einrichtungsberatung antreten.
26:32Fürs Timescreen?
26:33Nee.
26:34Für mich zu Hause.
26:36Ein Lichtkonzept wollten sie mir auch schon verkaufen.
26:38Die zwei.
26:39Ja, unsere Partnerin.
26:41Aber bei denen ich preise, da muss man wahrscheinlich ganz schnell die Sicherung raushauen.
26:45Ein Lichtkonzept?
26:46Von Julia Gauss?
26:47Genau.
26:49Ja, die zwei sind halt ab und zu zum Launch da.
26:52Das heißt, in letzter Zeit kommt eigentlich immer eine.
26:54Und wenn du sagst Partnerin, was meinst du da?
26:57Also Händchen halten habe ich es zumindest noch nicht gesehen.
26:59Aber du mit deiner Antenne...
27:02Antenne?
27:03Ja, du weißt schon, für die Schwingungen...
27:05Das ist keine Antenne.
27:06Das ist eine Satellitenschüssel.
27:08Und was empfängt sie für Signale, deine Schüssel?
27:10Mann und Frau sind schon die zwei.
27:12Aber?
27:13Aber zusammen sind die jetzt nicht mehr.
27:18Servus.
27:20Hallo Herr Lind.
27:21Das sehen wir an.
27:22Hallo Herr Lind.
27:24Ich denke, Sie flicken Zäune.
27:25Ah, fast fertig.
27:27Was nehmen wir denn schönes als Aperitif?
27:29Also ich nehme Prosecco auf Eis.
27:31Was nehmen wir denn ich?
27:33Ein Hofer-Spezial.
27:35Was ist das?
27:36Ungefähr so ein großes Weißbier.
27:38Ah ja.
27:39Schau, dann nehmen wir zwei Prosecco auf Eis.
27:42Ja, gern.
27:44Was ist denn? Schönen Abend noch?
27:46Wiederschauen, Herr Serner.
27:49Wer war jetzt das?
27:51Jemand, den wir uns unbedingt mal anschauen sollten.
27:53Aber nicht vor morgen früh.
27:56Super!
27:56Danke.
27:59Also wenn die Gausen der Serner wirklich was miteinander gehabt haben
28:02und der Dobler den Serner abgelöst hat als Liebhaber,
28:05dann ist das schon ein Motiv.
28:07Vermutlich sieht Frau Goss das ja auch so.
28:09Vielleicht war sie deshalb so verhalten, um den Serner nicht zu belasten.
28:13Verstehe ich ja.
28:14Auf der anderen Seite fragen wir, ob das alles überhaupt mit dem Motiv zu tun hat.
28:17Sie meinen wegen dem Nachbarn, dem Niedecker?
28:20Genau.
28:21Dass der mit seinem Hinweis nur von sich selber ablenken wollte.
28:24Hm.
28:34War doch ganz gut, dass ich sie abgeholt habe, was?
28:36Ach, das war sogar sehr gut, danke. Aber in Kürze bin ich wieder voll da.
28:43Ah, guten Morgen, Herr Serner.
28:45Ach, Herr Lind. Moin.
28:46Das ist mein Kollege, der Herr Prantl.
28:48Morgen.
28:49Moin.
28:50Bin wieder mal als Dealer unterwegs. Meine Kundenpromoschlafen.
28:54Sagen Sie, Herr Serner, Sie und Frau Goss verbindet ja doch mehr als eine geschäftliche Beziehung.
29:02Ach.
29:03Hat sie Ihnen das erzählt, ja?
29:07Ist ja auch egal.
29:08Ist kein Geheimnis. Ja, wir waren zusammen zwei Jahre.
29:11Damals, als wir unser Geschäft eröffnet haben, wir hätten das für eine gute Idee.
29:15Quasi ein Joint Venture auf beruflicher und privater Basis.
29:20Das ging dann aber nicht, also haben wir das Private gekappt.
29:25Das klingt ja nach einem sauberen Schnitt.
29:27Tja, anders geht sowas ja auch nicht.
29:29Ich meine, wir wollten ja trotzdem weiter zusammenarbeiten.
29:32Ja, das ist toll, wenn man das so nüchtern betrachten kann.
29:36Wussten Sie, dass Frau Goss ein Verhältnis mit Herrn Dobler hatte?
29:40Aha.
29:42Das...
29:43Das haben Sie sich von mir gar nicht anmerken lassen.
29:45Aber registriert haben Sie es schon.
29:48Wissen Sie, es kommt schon mal vor, dass ein Kunde dann einen ranmacht, ne?
29:51Ist das auch schon passiert?
29:53Tja, nur in diesem Fall war es ein bisschen mehr.
29:56Wirklich.
29:57Aber, wie gesagt, wir haben einen sauberen Schnitt vollzogen.
30:03Danke.
30:03Ja?
30:11Der Deal hat seinen Stoff vergessen.
30:13Danke.
30:24Soll ich Sie wieder nach Hause bringen?
30:25Hä?
30:28Hä?
30:28Äh...
30:29Äh...
30:30Geht schon.
30:35Ja?
30:36Guten Morgen, bitte.
30:38Grüß dich, Michi.
30:44Grüß Gott.
30:46Herr Pfistermeier, grüße Sie.
30:48Nein, die beiden Herren sind noch netter.
30:50Der Herr Mohr?
30:51Na ja, wenn Ihnen der gelangt...
30:57Ja, Herr Pfistermeier, grüße Sie unter mich im Ort.
31:00Ich habe Ihnen doch versprochen, dass ich die Ohren spitze.
31:03Mein lieber Mann, was meint da alles zu wirklich?
31:06Wer den Dubler alles umgebracht hat.
31:08Das meiste kann es natürlich gleich wieder vergessen.
31:10Aber das, was ich mir denke, was Sie interessieren könnte, ist das, was mir der Bieberger Hubert
31:15verzeiht hat.
31:16Der wohnt in der Nähe vom Dubler.
31:18Aha.
31:19Ja, ja.
31:20Und von wegen seinem Hund.
31:21Ein Dackel.
31:22Aha.
31:23Nicht mehr der Jüngste, genau wie sein Herrchen.
31:25Ein bisschen schwach auf der Blase.
31:27Also der Hund.
31:28Deswegen muss er jetzt halt ein bisschen öfter raus mit ihm.
31:30Der Bieberger.
31:31Äh...
31:32Ja, mein Herr Pfistermeier.
31:33Äh, jetzt eine Frage.
31:35Äh...
31:35War das am Mordabend auch der Fall?
31:37Exakt.
31:38So, um ein Tee umeinander.
31:41Aha.
31:42Äh...
31:42Moment bitte.
31:44Das ist der Herr Pfistermeier.
31:46Es geht um den Mordabend.
31:47Vielleicht haben wir einen guten Zeugen.
31:49Hallo.
31:51Äh...
31:52So.
31:52Was hat...
31:53Moment.
31:54Stopp.
31:54Entschuldigung.
31:55Wo ist der Lautsprecher, bitte?
31:58Dankeschön.
31:59Äh...
32:00Was hat der Herr Bieberger jetzt genau gesehen?
32:03Einen Wagen.
32:04Der ist schon ein paar Mal in der Nähe vom Dubler seinem Haus gestanden.
32:07Und den Mann, den er gehört, hat er auch gesehen.
32:10Weil der gleich aus seinem Wagen rausgeschossen ist.
32:12Und losgeschimpft hat.
32:14Weil ihm der Hund an Reifen hibieselt hat.
32:17Ja, aber gekannt hat er den Mann nicht, oder?
32:19Nein, sagt er.
32:21Und Autokennzeichenweise auch klein ist, weil der gleich weg war.
32:24Wieder Blitz.
32:25Weißt du, was das für ein Auto war?
32:27So ein Schicker.
32:28Weißer.
32:28Ein Kumpel.
32:29Mit abgedunkelten Scheiben.
32:30Mehr kann er auch nicht sagen.
32:33Einen Moment, bitte.
32:35Herr Festermeyer, hier ist Lindh.
32:37Grüß Gott.
32:37Grüß Gott, Herr Lindh.
32:39Ja, grüß Sie.
32:39Sagen Sie, dieser Herr...
32:41Pieberger.
32:42Pieberger!
32:43Ja, der Herr Pieberger.
32:44Ist der im Moment zu Hause?
32:45Ja, der ist daheim.
32:47Feldweg 8.
32:48Wenn er nicht gerade mit seinem Hund raus muss.
32:50Gut, danke.
32:51Sie, Herr Lindh, ich hab da noch Post.
32:53Ja?
32:54Für den Herrn Dubler.
32:55Die hebe ich Ihnen denn auf, gell?
32:57Falls da was Wichtiges dabei ist.
32:58Ja, machen Sie das.
32:59Unbedingt.
32:59Vielen Dank.
33:01Ja, Herr Pieberger...
33:02Herr Pistermeier.
33:03Danke, gell?
33:04Und du schon weiterspitzen die Ohren.
33:06Schicker weißer Kombi.
33:08Ja.
33:08Ende.
33:09Mit der vom Serna.
33:11So viel gibt's da nicht.
33:12Gut, dann nehme ich mir mal diesen Herrn Pieberger vor.
33:15Vielleicht könnt ihr sich ja genauer erinnern.
33:19Nehmen Sie mich doch gleich mit.
33:20Dann interviewe ich nochmal unseren Spanner mit dem Fernrohr.
33:23Sehr gut.
33:27Was wollen Sie schon wieder?
33:29Ich hab Ihnen doch gesagt, dass ich mit dem Mord nichts zu tun hab.
33:32Ach, das haben Sie mir schon gesagt.
33:33Dann hätte ich ja gar nicht mehr kommen gebraucht.
33:35Aber es gibt Leute, die haben es gesagt, und dabei hat es gar nicht gestimmt.
33:40Bei mir stimmt's aber.
33:42Dann würde ich vorschlagen, gehen wir jetzt ein bissel ins Detail.
33:45Dann können wir gemeinsam Ihren Kopf aus der Schlinge ziehen.
33:47Wenn's stimmt.
33:49Kopf aus der Schlinge.
33:50Jetzt auch glaub ich's aber.
33:56Das ist aber nicht.
33:58Danke.
33:59Bitte.
34:00Türze.
34:03Sagen Sie mal, die Frau Gaus, die Lampenfrau, war die Albe allein mit dem Herrn Dobler?
34:11Ja, für sowas braucht's ja nicht mehr als zwei.
34:14Im Normalfall.
34:16Im Normalfall.
34:17Im Normalfall braucht man keinen Zuschauer.
34:22Ich hab da ja auch nicht die ganze Zeit nübergeschaut.
34:25Hab ich Ihnen doch schon gesagt.
34:27Wenn ich mal nübergeschaut hab, dann war's allein.
34:31Bis auf neulich.
34:32Wann?
34:34Letzten...
34:34Freitag?
34:36Okay.
34:36Freitag.
34:37Ja, Freitag.
34:38Mein gut, da war sie natürlich auch allein.
34:40Aber wie's dann raus ist, da hat da einer auf sie gewartet.
34:45Haben Sie den kennt?
34:46Die haben so gefuchtelt mit den Händen, so gestritten halt.
34:51Und dann ist sie ins Auto gestiegen und weg.
34:54Und der Mann, wo ist der hin?
34:56Nümer.
34:57Da, wo ihre Kollegen jetzt rumlungern.
35:01Wer ist denn das da?
35:03Ja, der Biberger.
35:04Der Biberger mit seinem Dackel.
35:07Jetzt nochmal, der die Frau Gaus abgefangen hat.
35:09Wie hat denn der ausgeschaut?
35:10Wie wird er ausgeschaut haben?
35:1335.
35:1330.
35:1530.
35:16Drahtig.
35:17Kurze Haar.
35:20Hilft Ihnen das jetzt etwas im Hinblick auf meine Entlastung?
35:24Wenn nicht, dann komm ich wieder.
35:27Herr Mohr, grüß Sie.
35:29Ja, wie geht's?
35:30Alles klar?
35:32Haben Sie ein bisschen Zeit?
35:34Ja, dann holen Sie mir doch bitte den Herrn Zerner ins Präsidium.
35:37Ja.
35:38Vielen Dank, dass Sie mir wieder rauskommen.
35:39Danke.
35:45Also, die Beschreibung, die mir der Dackelbesitzer zu dem Mann im weißen Kombi gegeben hat, passt ziemlich genau auf den
35:50Zerner.
35:51Mhm, die von unserem Spanner auch.
35:53Dann sollten wir mal den Herrn Mohr beauftragen, den Zerner aufs Präsidium zu bringen.
35:57Genau.
35:59Ach, das haben Sie schon. Hätte ich mir auch denken können.
36:02Ha!
36:04Gut.
36:13So.
36:14Der Zerner will jetzt doch.
36:16Brauchst du gleich reinkommen?
36:17Geht nicht.
36:18Wieso?
36:18Ist im Vernehmungsraum.
36:20Umso besser.
36:22Bin ich ja mal gespannt, was er uns zu sagen hat.
36:26Ah, Herr Lind, entschuldige meine Frau nicht. Trauen Sie mir jetzt nicht?
36:30Nein, eigentlich nicht. Warum?
36:31Nein, weil sonst den Tisch nicht zum Flughafen fahren und dann kann ich ja noch bringen.
36:34Ach, kommt der heute schon wieder?
36:35Ja, ja, ja.
36:36Aber doch nicht etwa mit dem Dienstwagen.
36:38Wenn Frau Ortmann davon Wind bekommt.
36:40Das machen wir schon.
36:41Gut.
36:43Entschuldige.
36:44Herr Mohr.
36:45Frau Ortmann.
36:46Frau Ortmann.
36:55Was für die Luftfahrzeugen betreffend, haben Sie sicher schon davon gehört?
36:57Na?
36:58Man hat mir da ein paar Fragen aufs Auge gedrückt. Dauert nicht länger als ein Stündchen.
37:02Aber ich...
37:02Gehen wir mal in ein Büro?
37:04Ja.
37:12Herr Zerner.
37:13Mhm.
37:14Laut Aussage von Augenzeugen, wurden Sie in den letzten Tagen mehrfach in der Nähe von Herrn Doblers Haus gesehen.
37:21Auch am Mordabend.
37:25Ist Ihnen eine Gegenüberstellung lieber?
37:27Alternativ könnten wir natürlich auch die Reifen Ihres Wagens nach Spuren von Hunde...
37:31Nein.
37:32Ich war da.
37:34Neulich haben Sie was anderes erzählt.
37:36Dass Sie schon seit Wochen nicht mehr da gewesen wären.
37:39Ja.
37:40Haben Sie eine Freundin hinterher spioniert?
37:43War der Schnitt doch nicht ganz so sauber, wie Sie uns das weismachen wollten?
37:48Als ich gemerkt hab, wie ernst Julia die Sache mit Dobler war,
37:53hat mir das doch in ziemlichen Stich versetzt.
37:57Da war von Heirat die Rede.
37:59Familie, Kindern.
38:02Sie wollte sogar das Geschäft aufgeben.
38:04Das hätte für Sie Konsequenzen gehabt.
38:07Ich hab viele Kunden über Julia bezogen und hätte das natürlich zu spüren bekommen.
38:10Und das hat Ihnen einen weiteren Stich versetzt.
38:13Ich hab versucht mit ihr zu reden. Immer wieder.
38:17Sie war einfach nicht abzubringen von Ihrem Vorhaben.
38:21Im Gegenteil.
38:22Sie war meinen Argumenten immer weniger zugänglich und am Ende völlig dicht gemacht.
38:26Und da kamen Sie auf die Idee, am anderen Ende anzusetzen.
38:34Herrn Dobler zu ermorden?
38:40Nein.
38:46Ich hab Julia erzählt, dass...
38:48...Dobler sie betrügt.
38:51Mit einer anderen.
38:53Und dass ich das mit eigenen Augen gesehen hätte.
38:57An einem der Abende, als sie...
38:59...nicht bei ihm war.
39:02Ich bin noch am gleichen Abend zu ihm gefahren.
39:04Ich wollte ihn zur Rede stellen, doch er hat alles abgestritten.
39:09Wenn du denkst, jemand liebt dich, aber er lügt dich einfach an, das tut weh.
39:14Ich hätte es eher ertragen, wenn er es mir gestanden hätte.
39:17Wenn er gesagt hätte, okay, da ist noch jemand.
39:19Wenn er...
39:20...wenn er einfach ehrlich gewesen wäre.
39:23Nein, er steht da und leugnet.
39:26Kein Wort der Reue, keine Entschuldigung, nichts.
39:29Und das hat mich dermaßen wütend gemacht.
39:32Und als er dann auf mich zugekommen ist mit seinem...
39:36...mitleidsvollen Blick und seinen verlogenen, offenen Armen da da.
39:39Ich wollte ihm wehtun, ihn verletzen, es ihm irgendwie heimzahlen.
39:44Da hab ich die Lampe gepackt und...
39:47...zugestoßen!
39:55Ja.
39:57Frau Gauss...
39:59...er hat sie nicht betrogen.
40:02Herr Serner hat das...
40:04...hat das erfunden.
40:07Ja.
40:11Das...
40:13...ist nicht wahr?
40:17Nein.
40:23Das darf nicht wahr sein.
40:28Die tut mir leid.
40:30Ja.
40:32Tragisch.
40:35Grüß Gott benannt.
40:37Ich bleibe zurück.
40:41Julia.
40:41Ich hab das nicht gewollt.
40:44Didi, wenn du bitte die Frau Gauss übernimmst, bitte.
40:48Herr Serner, Sie können ja da noch haben gehen.
40:51Grüß dich.
40:52Grüß dich, Cominion.
40:52Grüß dich.
40:53Ach, der Herr Hofer, schon da?
40:55Ja.
40:55Ein Frühheimkehrer.
40:57Ja.
40:59Ich wäre sogar noch eher da gewesen, wenn der Kollege Mohr mich, wie versprochen, vom Flughafen abkürtet.
41:04So, so, Herr Mohr.
41:06Wäre das dann eine Dienstfahrt gewesen?
41:08Äh...
41:08Also ich denke, wir sollten Ihren Fragebogen noch mal durchgehen.
41:11Ja.
41:11Gerne.
41:15Tja, wollen Sie nicht erst einmal heim, Herr Hofer?
41:18Ich dachte, ich komme hierher und helfe den Kollegen beim Ermitteln.
41:21Herr Mohr?
41:24Hm.
41:25Tja, wie Sie gesehen haben, der Fall ist schon gelöst.
41:29Dafür ist am Hof umso mehr liegen geblieben, gell?
41:31Ja, ich hab mich zurückgenommen.
41:33Ich wollte die Messlatten für Sie nicht so hochhängen.
41:35Das ist sehr freundlich.
41:37Na, den Weidezahn offenbar auch nicht.
41:39Die Marie hat mir so ein Telefon erzählt, aber sie meint, es ist noch nicht aller Tage Abend
41:43und für uns beide zusammen wird der Zahn ein Tjax.
41:45Ui, meine Herren, dann lassen Sie sich nicht länger aufhalten.
41:49Danke.
41:51Und ich werde mich jetzt mal um meinen Abschlussbericht kümmern.
41:54Herr Schmarrn, da fragen wir den Herrn Lind ganz nett und freundlich.
41:58Der übernimmt das bestimmt gerne, gell, Herr Lind?
42:01Warum habe ich das komische Gefühl, dass immer, wenn Sie da sind, alle anderen mehr Arbeit haben?
42:06Vielleicht, weil es stimmt.
42:08Dich, wenn ich nicht so' 하k Ball.
42:09Es hat ein Block.
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