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  • vor 1 Woche
Clanchefin Leonore (Rita Russek) bittet ihre Schwiegertochter Katrin (Bernadette Heerwagen), eine Rede zum Festakt zu halten. Die besucht heimlich einen Kurs beim Hamburger Rhetoriklehrer Hubertus Hobbs (Kremp). Prompt verliebt sie sich in den Chaoten! Ihr Musterehemann Anton (Johann von Bülow) ahnt nichts…

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Kurzfilme
Transkript
00:00:05Die Leute glauben, man kann das Schicksal nicht beeinflussen.
00:00:09Ich sage ihnen, man kann es.
00:00:12Das ist meine Geschichte.
00:00:22Am 8. August 1967 reiste der Uhrmacher Gottlieb Dobisch aus dem Schwarzwald nach Norddeutschland,
00:00:28um eine Kuckucksuhr auszuliefern.
00:00:34Zum selben Zeitpunkt hängte meine spätere Schwiegermutter Leonore gerade Wäsche auf.
00:01:14Gottlieb und Leonore heirateten am 29. September 1967 in der Johanniskirche von Ottersbeck.
00:01:23Ein halbes Jahr später nahm die erste Kuckucksuhrenfabrik außerhalb vom Schwarzwald ihren Betrieb auf.
00:01:35Am Anfang wurde Gottlieb belächelt.
00:01:38Doch Pünktlichkeit, Präzision und Perfektion führten zum Erfolg.
00:01:55Gottlieb baute Uhren, Leonore kümmerte sich um den Rest.
00:02:03Das Geschäft blühte und zum Dank schenkte Gottlieb seiner neuen Heimat die größte Kuckucksuhr Deutschlands.
00:02:23Und Leonore schenkte Gottlieb zwei Söhne, Anton und Lothar.
00:02:28Anton habe ich geheiratet.
00:02:31In Ottersbeck war Gottlieb ein geachteter Mann.
00:02:34Was ihm jedoch verwehrt blieb, war die Mitgliedschaft im Verband der Schwarzwälder Kuckucksuhrhersteller.
00:02:42Er durfte seine Uhren nicht mit dem Siegel Original Schwarzwälder Kuckucksuhr krönen.
00:02:53Jedes Jahr beantragte er die Aufnahme in den Verband.
00:03:19Gottlieb Dubisch starb am 6. Oktober 1988.
00:03:26Leonore schwor, alles dafür zu tun, dass Gottlieb die Anerkennung aus dem Schwarzwald nachträglich zuteil würde.
00:03:42Die ganze Familie half ihr.
00:03:45Ich auch.
00:03:47Und dabei merkten wir gar nicht, wie freudlos unser Leben geworden war.
00:03:56Guten Morgen, Leonore.
00:03:59Abweichungswert 0,861.
00:04:01Wartung und Reparatur 8.
00:04:03Fertigung 123.
00:04:07Guten Morgen, Katrinschen.
00:04:12Ja, Dubisch.
00:04:14Frau Dubisch, ich bin der neu gewählte Vorsitzende vom Verband der Schwarzwalduhrenhersteller.
00:04:20Mein Name ist Manfred Vögel.
00:04:22Wir werden mit einer...
00:04:27Frau Dubisch.
00:04:28Frau Dubisch.
00:04:36Ein Millimeter zu kurz.
00:04:45Hier.
00:04:47Dubisch?
00:04:48Anton?
00:04:49Leonore hat wieder Probleme mit dem Herz.
00:04:50Ich habe den Notarzt gerufen.
00:04:52Sag Ihnen nur Bescheid.
00:04:53Du weißt doch, wie Mama mit Ärzten ist, die sie nicht kennt.
00:04:59Lothar!
00:05:00Hast du Tomaten auf den Ohren?
00:05:15Ingo, Ingo, sag denen, dass ich kerngesund bin.
00:05:19Leonore, es gibt einen Verdacht auf Herzinfarkt.
00:05:22Apapalapap, das ist der Kreislauf, der verrückt spielt.
00:05:25Sag das mal dem Notarzt.
00:05:27Ja, zum Kuckuck.
00:05:28Du bist mein Hausarzt.
00:05:35Um 17 Uhr ist Familienkonferenz.
00:05:38Ja, Katrin, dich will ich um 16.30 Uhr schon sehen.
00:05:42Ingo, bitte hol mich um 16 Uhr aus der Klinik ab.
00:05:46Okay?
00:05:49So ein Dicker.
00:05:50Das habe ich gehört.
00:05:51Das habe ich gehört.
00:06:07Eine Delegation aus dem Schwarzwald will uns in drei Wochen besuchen,
00:06:13um über unsere Aufnahme in den Verband zu entscheiden.
00:06:19Mein lieber Gottlieb.
00:06:22All die Jahre haben wir nur Absagen gekriegt.
00:06:26Und heute Morgen hat mich zum ersten Mal der Vorsitzende persönlich angerufen.
00:06:35Ich will, dass dieser Empfang in einem festlichen Rahmen stattfindet.
00:06:39Und nichts, aber absolut gar nichts darf an diesem Tag schief gehen.
00:06:45Bitte, Katrin.
00:06:5013 Uhr, Ankunft der Delegation und Begrüßung.
00:06:5413.15 Uhr, Führung durch die Produktionshalle.
00:06:5813.30 Uhr, Demonstration der Präzision unserer Kuckucksuhren.
00:07:190,855 Sekunden.
00:07:20Bis zum Fest kriege ich das auf unter 0,8 hin.
00:07:23Du bist wie Papa.
00:07:2613.45 Uhr, Verköstigung bis 14.30 Uhr.
00:07:28Ja, was wollen wir denn servieren?
00:07:30Schwarzwälder Schinken mit Schwarzbrot und Sauerkraut.
00:07:32Ich bin für Fisch.
00:07:33Aber Schwarzwälder Schinken fühlen Sie sich gleich wie zu Hause.
00:07:35Ich bin dafür, dass wir norddeutsche Küche servieren.
00:07:37Ja, die Silikas machen einen hervorragenden Krabensalat.
00:07:39Und zum Abschluss der elgische Schokolade.
00:07:41Nein, keine Schokolade. Ich hasse das braune Zeug.
00:07:4614.45 Uhr, Präsentation der Rathausuhr.
00:07:49Ja, ich will, dass das ein Stadtfest wird.
00:07:52Wie bei der Einweihung vor 31 Jahren.
00:07:54Da kommt der Posaunenchor hin.
00:07:56Und da sitzt der Gemeinderat.
00:07:58Dort machen wir einen Verkaufsstand für die Kuckucksuhren.
00:08:00Hinter uns ist die Tribüne.
00:08:02Und dann muss der Abschluss eine Rede sein.
00:08:05Eine Rede, die die Delegation endgültig davon überzeugt,
00:08:09dass wir die Aufnahme verdient haben.
00:08:11Ähm, für die Rede brauchen wir ein Mikrofon.
00:08:14Ja, und da müssten die Boxen hin.
00:08:15Da, da und da, damit auch alle die Rede gut verstehen können.
00:08:18Natürlich muss man die Rede gut verstehen.
00:08:20Von der Rede hängt alles ab.
00:08:22Und du, du wirst die Rede halten, Katrin.
00:08:24So, wir können fahren.
00:08:29Wieso Katrin?
00:08:30Anton, du sorgst dafür, dass wir unter 0,8 Sekunden kommen.
00:08:34Selbstverständlich.
00:08:34Lothar, du machst mir eine Aufstellung von den Kosten.
00:08:37Selbstverständlich.
00:08:37Und Katrin, ich möchte mit dir den Inhalt der Rede besprechen.
00:08:40Und was soll ich machen?
00:08:41Du kaufst dir ein anständiges Kleid.
00:08:48Mensch, Obacht.
00:08:49Ist alles, was du zu sagen hast?
00:08:51Ja.
00:08:55Mit Absicht ist kein Versicherungsfall.
00:08:58Du hast mir gesagt, du bist der Erstgeborene.
00:09:01Und du wirst die Geschäftsführung übernehmen.
00:09:06Ja, ja, das werde ich auch.
00:09:09Red doch keinen Stuss.
00:09:11Eine Rede vor der ganzen Stadt.
00:09:13Und den Pappnasen aus dem Schwarzwald.
00:09:17Eine Antrittsrede wird das.
00:09:20Aber Mama tritt doch noch nicht ab.
00:09:23Dann schau sie dir doch an.
00:09:25Die pfeift da aus dem letzten Loch.
00:09:27Und wenn sie geht.
00:09:28Dann kümmert sich Anton ums Handwerk.
00:09:31Und Katrin ums Geschäft.
00:09:34Diese hinterhaltige Schlampe schleimt sich vom Heimchen ganz nach oben.
00:09:42Du wirst zu Maman gehen.
00:09:45Und du wirst dir sagen, dass du die Rede halten wirst.
00:09:47Aber reden halten ist nicht so meine Stärke.
00:09:52Ich will aber einen Mann, der Geschäftsführer ist.
00:09:56Kannst du mir auch den Rücken einsäufen?
00:10:23Ach, du willst noch arbeiten?
00:10:24Ich muss noch den ersten Entwurf für die Rede schreiben.
00:10:41Kannst du die Musik ein bisschen leiser machen?
00:10:57Willst du nichts lesen?
00:11:00Ja.
00:11:03Kann ich machen.
00:11:16Das Bett ist nicht im Wasser.
00:11:18Du hast es zusammengebaut.
00:11:19Dann ist es im Wasser.
00:11:29Nicht im Wasser.
00:11:38Das muss repariert werden.
00:11:41Das muss repariert werden.
00:11:42Das muss ich tun.
00:12:04Das muss man sein.
00:12:06Das muss man sein.
00:12:08Katrin?
00:12:11Mhm?
00:12:13Bekommst du keinen Lampenfieber bei der Vorstellung,
00:12:14eine Rede vor so vielen Leuten halten zu müssen?
00:12:17Schlaf jetzt und mach dir keine Sorgen.
00:12:18Ich mach mir auch keine.
00:12:25Ja, guten Tag, du bist hier.
00:12:27Ich wollte fragen,
00:12:28ob ich mich für das Rhetorik-Seminar
00:12:30am Wochenende noch anmelden kann.
00:12:33Ausgebucht.
00:12:52Das ist Doping.
00:12:53Ich will doch nur deine Konditionen stärken.
00:12:57Wenn du dir von mir nichts helfen lassen willst,
00:12:59dann such dir einen anderen Hausarzt.
00:13:01Du kannst mir gleich einen empfehlen,
00:13:03den ruf ich an.
00:13:18Halt dich bereit.
00:13:28Eins ist doch nur gut mit ihr.
00:13:30Muss sie doch wissen.
00:13:32Das weiß jeder.
00:13:35Weigert sich die Medikamente zu.
00:13:38Der Einzige, von dem sie sich was sagen ließe,
00:13:40ist Gottlieb.
00:13:42Der ist tot und hängt als Gemälde an der Wand.
00:13:46Eines Tages,
00:13:46da werde ich das Gemälde runterreißen
00:13:48und die Stücke da...
00:13:53Keine Angst,
00:13:53ich mach's ja nicht.
00:14:05los.
00:14:20Hey!
00:14:21Grete Haas!
00:14:24Jetzt hau auf den Tisch!
00:14:26Du bist der Erstgeborene!
00:14:32Mama.
00:14:39Raus.
00:14:45Hi.
00:14:58Was willst du?
00:15:00Die Ausgaben für das Fest kriege ich noch im dritten Quartal unter. Das drückt die Vorsteuer.
00:15:05Prima.
00:15:15Und?
00:15:17Ich hab alles versucht.
00:15:20Kathrin hält die Rede. Es ist endgültig.
00:15:35Ich versuch's mal.
00:15:41Nachrichten bitte nach dem Piep.
00:15:43Liebe Frau Dubisch, Hubertus Hobbs freut sich, Sie bei seinem Rhetorik-Seminar begrüßen zu dürfen.
00:15:48Unterlagen schicken wir Ihnen per E-Mail zu, nachdem Sie den Rechnungsbetrag auf sein Konto überwiesen haben.
00:15:53Dankeschön.
00:15:56Du willst einen Rhetorik-Kurs machen?
00:15:59Ich muss jede Möglichkeit ausschließen, bei der Rede zu versagen.
00:16:03Weiß das, Leonore? Erzähl ihr nichts davon. Das ist alles schon genug Aufregung und Stress für sie.
00:16:09Wenn sie erfährt, dass du auch noch die Schulbank drücken willst, um die Rede zu halten, dann steigt der Blutdruck,
00:16:15der Puls galoppiert und die nächste Herzattacke ist abzusehen.
00:16:19Aber ich muss dir doch sagen, warum ich plötzlich nach Hamburg will.
00:16:24Amerika.
00:16:27Amerika.
00:16:28Sag ihr, dein Onkel aus Amerika kommt am Wochenende nach Hamburg und du möchtest ihn treffen?
00:16:37Ich habe keinen Onkel in Amerika.
00:16:39Aber du könntest einen haben.
00:16:43Das mache ich aber nicht.
00:16:53Den Kopf.
00:16:54Das habe ich gehört.
00:17:00Immer wenn sich Ingo nicht durchsetzen kann, wendet er sich an dich.
00:17:05Weil ich überzeugende Argumente habe.
00:17:14Ich höre.
00:17:16An deiner Stelle würde ich die Delegation nicht im Krankenhaus begrüßen wollen.
00:17:26Dreimal täglich zehn Tropfen.
00:17:43Da kommt ja nichts raus.
00:17:51Ich muss am Wochenende nach Hamburg fahren.
00:17:54Wieso das denn?
00:17:56Ich habe gerade erfahren, dass mein Onkel in Hamburg ist.
00:17:59Ich denke, du bist vollweise.
00:18:01Von einem Onkel habe ich noch nie was gehört.
00:18:04Das gerade eben habe ich auch nichts von dem Onkel gewusst.
00:18:08Er lebt in Amerika.
00:18:09Er ist geschäftlich hier. Nur ein paar Tage.
00:18:12Er möchte mich unbedingt kennenlernen.
00:18:14Ich bin seine einzige Blutsverwandte.
00:18:16Er ist mein Patenonkel noch dazu.
00:18:26Wie heißt er denn, dein Onkel?
00:18:30Otto.
00:18:31Otto Kowalski.
00:18:33Bring ihm eine Kuckucksuhr als Geschenk mit.
00:18:36Eine Lüge muss kurz und bündig sein.
00:18:39Dagegen hatte ich gerade verstoßen.
00:18:46Brot.
00:18:52Onkel Kowalski.
00:18:55Du wirst herausfinden, was sie in Hamburg will.
00:18:56Wie bitte?
00:18:58Wie soll denn das gehen?
00:19:00Na, Detektivspielen.
00:19:02Sherlock Holmes.
00:19:03Der war doch auch so ein Denker wie du.
00:19:06Hm?
00:19:07Ich weiß nicht.
00:19:18Kann ich mir den Rücken ein?
00:19:24Der Regionalzug nach Hammerhof-Altena steht auf Gleis 1 zum Einstieg bereit.
00:19:35Die Kuckucksuhr. Eingestellt und geprüft. 0,85 Sekunden.
00:19:45Na dann.
00:19:46Gute Reise.
00:19:52Was ist?
00:19:57Ich sollte mitkommen.
00:19:59Du hast hier genug zu tun.
00:20:03Zuallererst werde ich das Bett reparieren.
00:20:06Konzentrier dich auf das Wichtige.
00:20:08Ein Bett, in dem man gut miteinander schlafen kann, ist wichtig.
00:20:12Die 0,8 Sekunden sind wichtiger.
00:20:20Gute Reise.
00:20:24Und ruf mich an, wenn du angekommen bist.
00:21:10Marc, Frucht an den 27, bitte.
00:21:17Freu?
00:21:18Ja, folgen Sie dem Taxi.
00:21:3723,50.
00:21:5530,50,70,90,23.
00:22:03Moment, ich muss noch mal kurz nachziehen.
00:22:16Das Rhetorik-Seminar um 10 Uhr?
00:22:19Ja.
00:22:23Ingrid Piffel ist mein Name. Guten Morgen.
00:22:27Dobisch.
00:22:29Hätte Luther den Taxifahrer mit einem Geldschein bezahlt, dann wäre er an der Tür achtlos vorbeigegangen.
00:22:36So aber hinkte er den Ereignissen um eine Minute und 34 Sekunden hinterher.
00:22:55Hallo.
00:23:05Hallo.
00:23:06Hallo.
00:23:07Das war's für heute.
00:23:40Hallo.
00:23:42Bitte.
00:23:51Schönes Spiel.
00:23:53Schönes Spiel.
00:24:14Na, Herr Hobbs kommt wohl nicht mehr.
00:24:28Du darfst sie mir nicht wegnehmen.
00:24:33Überhaupt kein Recht hast du.
00:24:36Das Urteil vom Richter interessiert mich einen Scheiß.
00:24:39Sie ist doch meine Tochter.
00:25:16Ich komme gleich.
00:25:21Er kommt gleich.
00:25:23Guten Morgen.
00:25:25Guten Morgen.
00:25:28Reden können die Welt verändern.
00:25:30Ein guter Redner braucht Herz und Verstand, aber auch Stimme und Körpersprache.
00:25:37Letzteres ist Handwerk, was ich Ihnen an diesem Wochenende beibringen will.
00:25:41Mein Name ist Hubertus Hobbs.
00:25:43Ich bin Ihr Rhetoriklehrer.
00:25:45Fangen wir also an mit einer deutlichen Aussprache.
00:25:50Einmal alle zusammen.
00:25:54Herzlich willkommen.
00:26:00Und nicht vergessen, schön in jedes einzelne Wort hinein beißen.
00:26:05Frau Piffel.
00:26:08Plötzlich plappert Papas Papagei putzige Sätze.
00:26:16Plötzlich.
00:26:18Nicht zu schnell werden.
00:26:19Nicht zu schnell werden.
00:26:21Herr Schaller.
00:26:23Echte Dichter dichten leichter bei Licht.
00:26:25Auch freche Fechter fichten bei Fichtern.
00:26:30Bei Mitternacht nicht.
00:26:32Frau Dobisch.
00:26:35Der dicke Dirk trug den dünnen Dirk durch den dicken, tiefen Dreck.
00:26:37Da dankte der dünne Dirk dem dicken Dirk,
00:26:39dass der dicke Dirk den dünnen Dirk durch den dicken, tiefen Dreck trug.
00:26:44Sehr schön.
00:26:48Sehr schön.
00:26:56Jeder soll uns verstehen.
00:26:58Auch der Zuhörer in der letzten Reihe.
00:27:05Ich schlief dein Lied in allen Dingen.
00:27:08Lied erträumt Wort in Wort.
00:27:10Und die Welt hebt dann zu singen.
00:27:12Triffst du nun der Sonne.
00:27:15Und?
00:27:16Naja.
00:27:19Frau Dobisch.
00:27:33Schlief dein Lied in allen Dingen, die da träumen, fort und fort.
00:27:40Und die Welt hebt an zu singen.
00:27:43Triffst du nur das Zauberwort.
00:27:46Und die Welt.
00:28:16Freiwillige vor.
00:28:28Freiwillige vor.
00:28:33Kleinen Moment.
00:28:41Bitte.
00:28:43Unsere Familie liebt die Tradition von Gottlieb Dobisch fort.
00:28:46Pünktlichkeit, Präzision, Perfektion.
00:28:48Nach 40 Jahren kann die Dobisch-Manufaktur mit Stolz behaupten,
00:28:51die genauesten Kuckucksuhren der Welt herzustellen.
00:28:53Was treibt uns an?
00:28:54Eine Gewinnmaximierung?
00:28:55Nein.
00:28:55Wir wollen lediglich in die Familie der Schwarzwald-Uhr-Manufakturen aufgenommen werden.
00:28:59Wir wollen, dass Gottlieb Dobisch heimkehren kann.
00:29:12Ähm, darf ich was sagen?
00:29:18Also, ich fand die Vortragsweise, also wie soll ich sagen, ich fand sie sehr, sehr sachlich.
00:29:26Also deutlich gesprochen und der Inhalt war auch sehr gut.
00:29:30Ich fand, es klang so unbeteiligt von Ihnen.
00:29:33Fazit. Ihre Vortragsweise war gefühllos kalt und langweilig.
00:29:38Wollen Sie mich beleidigen?
00:29:40Die Wahrheit müssen Sie schon aushalten.
00:29:42Ey, lass mir doch von Ihnen nicht einreden, dass meine Rede schlecht gewesen ist.
00:29:45Wenn ich Ihnen helfen soll, müssen Sie schon meine Kritik annehmen.
00:29:50Kritik nehme ich von jemandem an, der, der Kompetenz ausstrahlt.
00:29:54Jetzt werden Sie aber unverschämt.
00:29:56Sie verteidigen hier einen Mann, der sich jeden Abend sinnlos betrinkt.
00:30:00Das geht Ihnen doch überhaupt nichts an.
00:30:01Was mischen Sie sich denn in seine Privatangelegenheiten?
00:30:05Ihr selbstgerechtes Getue, das geht uns hier auf die Nerven.
00:30:07Genau, kehren Sie doch erstmal vor Ihrer eigenen Haustür.
00:30:09Jawohl.
00:30:10Gut. Ich schlage vor, wir machen eine kurze Pause.
00:30:14Dann besprechen wir das Video Bild für Bild.
00:30:17Sie nehmen Stellung, wir nehmen Stellung auf einer sachlichen Ebene.
00:30:22Klingt das kompetent für Sie?
00:30:26Unsere Mechanik nähert sich der Perfektion eines Schweizer Uhrwerks von Jahr zu Jahr näher an.
00:30:30Um das zu erreichen, arbeiten wir Tag und Nacht.
00:30:33Was treibt uns an? Eine Gewinnmaximierung? Nein.
00:30:35Wir wollen lediglich in die Familie der Schwarzwalduhrenmanufakturen aufgenommen werden.
00:30:41Tja. Sie sehen selbst.
00:30:45Das sind denkbar schlechte Voraussetzungen für eine gute Rede.
00:30:49An einem Wochenende kann ich da wenig verbessern.
00:30:58Dann lassen Sie es bleiben.
00:31:21Ja.
00:31:43Guten Tag. Ich hätte gern die Nummer von Hubertus Hobbs in Hamburg.
00:31:48Haben Sie auch seine Adresse?
00:32:22Ja, hallo? Wer ist denn da?
00:32:24Da will jemand auf dem Dach springen. Bitte machen Sie auf.
00:32:27Weiter, wir machen die Straße 19.
00:32:31Bitte kommen Sie schnell.
00:32:33Er steht auf dem Dach.
00:32:41Tun Sie es nicht!
00:32:46Herr Hobbs?
00:32:47Troll!
00:32:49Dobisch!
00:32:51Verschwinden Sie!
00:32:53Nein!
00:32:55Hören Sie, es gibt Momente im Leben eines Mannes, da will er allein sein. Dies ist so ein Moment, also.
00:33:02ab. Warum wollen Sie springen? Weil ich ein Baum bin, der keine Wurzeln mehr hat und der kippt. Halt, warten
00:33:12Sie! Ich muss in zwei Wochen eine Rede halten, bei der ich nicht versagen darf. Sie müssen mir helfen. Sie
00:33:20werden versagen, das ist so sicher wie das Armen in der Küche. Sie können Ihren Sprung doch um zwei Wochen
00:33:26verschieben. Jetzt fühle ich mich aber in der richtigen Stimmung.
00:33:29Ich gebe Ihnen 500 Euro. Was soll ich mit 500 Euro? 1000 Euro! Dann können Sie sich einen Anwalt nehmen
00:33:39und Ihre Tochter vielleicht wiedersehen. Das geht Sie nix an! Das ist mein Leben! Ich will doch nur helfen. Ich
00:33:51will 3000. Sind Sie verrückt? Ja, sonst würde ich ja nicht hier oben stehen.
00:33:59Okay. Einverstanden. Machen wir einen Handschlagvertrag.
00:34:24Irgendwas kaputtgegangen bei Ihnen? Wirklich nicht?
00:34:38Wer von Ihnen beiden wollte nun Selbstmord begehen? Sollen wir Streichhölzer ziehen? Wer ein kürzerer Ziel kommt in die Geschlossene?
00:34:48Meine Katze. Meine Katze. Ist aufs Dach abgehauen. Wir wollten sie runterholen. Jetzt sind wir hier unten und sie ist
00:34:57immer noch oben.
00:35:00Ist das wahr? Sie zittern hier.
00:35:24Ich mache uns ein gekochtes Bier. Soll berufigen.
00:35:38Entschuldigung.
00:35:39Entschuldigung. Okay. Macht nix.
00:35:51Es ist schon spät. Es ist nie zu spät.
00:36:04Wie spät ist es denn?
00:36:06Im Schlafzimmer ist ein Wecker.
00:36:07Wo ist das Schlafzimmer?
00:36:16Wo ist das Schlafzimmer?
00:36:23Dann haben Sie einen Wecker.
00:36:25In der Gefahrzimmer ist ein Weckerfimmer.
00:36:36Mal Hongwaal.
00:36:51Musik
00:37:19Guten Morgen!
00:37:40Ich möchte zu Frau Dobisch.
00:37:42Das tut mir leid. Frau Dobisch ist heute Morgen abgereist.
00:37:45Oh.
00:37:47Sind Sie ein Bekannter von Frau Dobisch?
00:37:49Ein Freund.
00:37:51Sie hat etwas bei uns vergessen.
00:37:56Vielleicht können Sie ihr das zurückbringen.
00:37:58Selbstverständlich.
00:37:59Das ist nett. Dankeschön.
00:38:13Onkel Otto.
00:38:16Ich wollte den Vorfall der letzten Nacht vergessen.
00:38:19Aus den Augen, aus dem Sinn.
00:38:26Wir kommen daheim.
00:38:32Hattest du eine gute Reise?
00:38:37Wie war das Wetter?
00:38:41Hat es geregnet?
00:38:43Da hast du aber Glück gehabt.
00:38:45Im August hat Hamburg durchschnittlich 16 Regentage.
00:38:48Aus den Augen, aus dem Sinn.
00:38:49Aus den Augen, aus dem Sinn.
00:38:51Aus den Augen, aus dem Sinn.
00:38:53Aus den Augen, aus dem Sinn.
00:38:55Aus den Augen, aus dem Sinn.
00:39:07Mir geht's gar nicht gut.
00:39:09Hast du getrunken?
00:39:11Ich habe ein verdorbenes Fischbrötchen gegessen.
00:39:14Ich dachte, ein Schnaps würde wieder Ordnung im Magen schaffen.
00:39:17Kannst du bitte fahren? Ich muss mich sofort hinlegen.
00:39:20Was hat Katrin in Hamburg gemacht?
00:39:22Katrin hat ihren Onkel getroffen.
00:39:25Was hat sie in Hamburg gemacht?
00:39:26Ich habe alles aufgeschrieben.
00:39:28Fein säuberlich.
00:39:34Können wir jetzt bitte fahren?
00:39:35Plan und Blumen.
00:39:37Hagenbecks Tierpark.
00:39:39Kunsthalle.
00:39:44Reeperbahn.
00:39:46Schummrige Stuttis Lokale?
00:39:49Nein.
00:39:50Wirklich nicht.
00:39:52Ich schwöre es, mein Goldtierchen.
00:39:57Hast du dich denn mit deinem Onkel gut verstanden?
00:40:02Ja, sehr gut.
00:40:03Wie ist er denn so als Mensch?
00:40:06Pff.
00:40:07Die Zeit war zu kurz, um das rauszufinden.
00:40:09Hat er sich über die Kuckucksuhr gefreut?
00:40:13Na, du kennst ja unsere amerikanische Kundschaft.
00:40:16Ja.
00:40:17Immer hin und weg, wenn es Kuckuck macht.
00:40:23Abweichung.
00:40:25Eine Minute und 30 Sekunden.
00:40:27Ja, gestern Nacht hat sie wie ein Karussell verrückt gespielt.
00:40:30Um genau zu sein, von 23.45 Uhr bis 3.23 Uhr.
00:40:46Um 23.45 Uhr warst du doch sicher bei den Wasserspänen im Planten und Blumen.
00:40:52Um 23.45 Uhr lag ich im Bett.
00:40:54Und hast geschlafen?
00:40:55Und hab geschlafen.
00:41:01Aber am nächsten Morgen, da bist du doch sicher in Hagenbecks Tierpark gegangen.
00:41:06Wir waren in einem Café mit Tischen und Stühlen.
00:41:08Wo draußen keine Tassen, sondern nur Kännchen serviert wurden, oder was?
00:41:11Was soll denn dieses Verhör, Greta?
00:41:14Ich frag doch nur das Interesse.
00:41:16Von uns kommt doch niemand in die große weite Stadt Maman.
00:41:32Was muss das sein?
00:41:50Was soll das sein?
00:41:57Was soll es?
00:42:09Was soll das denn als Kind?
00:42:17Wie ist das?
00:42:17Dann warst du20.
00:42:17Wenn es nicht so?
00:42:17Dann warst du 20.45 Uhr.
00:42:27Aus den Augen, aus dem Sinn, aus den Augen, aus dem Sinn, aus den Augen, aus dem Sinn, aus den
00:42:32Augen, aus dem Sinn.
00:42:38Katrin, du duschst schon 37 Minuten.
00:43:00Ich muss noch mal los. Die Kuckuckshuhe spielt wieder verrückt.
00:43:27Frau Dobisch, bitte. Wie lange ist es her?
00:43:37Vorgestern von 23.45 Uhr bis 23.23 Uhr.
00:43:48Lass mich raten. Dein Onkel, äh, der Rhetoriklehrer.
00:43:56Hast du dich etwa in ihn verliebt?
00:43:58Nein.
00:43:59Ja, warum hast du dann?
00:44:01Ganz ehrlich.
00:44:03Absolut ehrlich.
00:44:05Es war pure Leidenschaft.
00:44:15Ja, er hat doch nicht nur mit dir geschlafen. Er hat dir hoffentlich auch etwas beigebracht.
00:44:21Mein Problem ist nicht der Inhalt der Rede.
00:44:25Sondern?
00:44:26Alles andere.
00:44:28Sagt er.
00:44:28Ich habe mich auf Video gesehen. Er hat recht.
00:44:32Sagst du. Was willst du dagegen tun?
00:44:39Auch Joggen löste das Problem nicht.
00:44:55Ja, das ist er. Den kenne ich. Das ist Katrins Patenonkel. Den habe ich mit der Uhr gesehen.
00:45:00Das ist Hubertus Hobbs und er wohnt in der Walter-Weber-Straße 19 in Hamburg.
00:45:04Und ich wette, die beiden hatten was miteinander.
00:45:07Soll ich wieder nach Hamburg fahren?
00:45:08Um mir wieder deine Lügenmärchen aufzutischen?
00:45:10Nee, nee, nee, nee.
00:45:12Ich werfe einen Köder aus.
00:45:14Köder?
00:45:15Und wenn Herr Hobbs anbeißt, dann...
00:45:18Dann?
00:45:20Wirst du Geschäftsführer.
00:45:33Jetzt reicht's!
00:45:35Jetzt reicht's!
00:45:56Nach 30 Jahren, 4 Monaten, 22 Tagen, 17 Stunden, 39 Minuten und 48 Sekunden stand die Kuckucksuhr von Gottlieb Dobe
00:46:07still.
00:46:07Komm.
00:46:09Geh doch kurz aus.
00:46:14Setz dich erst mal.
00:46:16Papalabap, papalabap!
00:46:18Ich will mich nicht setzen!
00:46:24Anton!
00:46:26Du kannst deinen Vater nicht enttäuschen!
00:46:28Du musst das wieder hinkriegen!
00:46:30Natürlich kriegt er das hin!
00:46:33Die Uhr wird ticken, wenn die Delegation kommt.
00:46:46Entschuldigung, so doof ist Manufaktur wie...
00:46:50Katrin!
00:46:55Onkel Otto!
00:46:59Darf ich dir meine Familie vorstellen?
00:47:02Mein Ehemann Anton.
00:47:04Tag!
00:47:05Meine Schwiegermutter Leonore.
00:47:09Mein Schwager Lothar.
00:47:11Und meine Schwägerin...
00:47:12Greta!
00:47:14Du bist also Katrins Patenonkel?
00:47:16Ja, wenn Katrin das so sagt, dann wird das so sein.
00:47:20Wolltest du nicht längst wieder in Amerika sein?
00:47:22Er wollte euch noch kurz kennenlernen, bevor er wieder fliegt.
00:47:25Nein, so kurz und auch wieder nicht.
00:47:27Lothar!
00:47:28Mutti, Onkel Otto kann doch seinen Flug verschieben und ein paar Tage bleiben.
00:47:33Ich könnte ihm mein Gästezimmer anbieten.
00:47:36Aber auf Reisen schläfst du doch immer im Wohnmobil.
00:47:38Ja, da bin ich eisern!
00:47:40Ja, das kann er doch vor unserem Haus aufbauen.
00:47:42Am Wasser ist es viel schöner.
00:47:44Wo sie recht hat, hat sie recht.
00:47:46Komm, ich zeig dir den schönsten Stellplatz Norddeutschlands.
00:47:51Heute Abend, Abendessen, 19 Uhr.
00:47:54Pünktlich sein.
00:48:06Links?
00:48:08Rechts?
00:48:10Geradeaus?
00:48:12Ich fährst nach rechts auf den Autobahn zu bringen.
00:48:16Hey!
00:48:17Was soll das?
00:48:21Ich habe einen Ölwechsel gemacht.
00:48:23Ich habe super getankt, nur um zu dir zu kommen.
00:48:26Was machst du hier?
00:48:27Das fragst du mich?
00:48:29Hat Läuwrig dich geschickt, damit du mich unterrichtest oder was?
00:48:32Du warst das.
00:48:34Du warst das.
00:48:34Du höchstpersönlich.
00:48:37Hast du den Brief vergessen, den du mir geschickt hast?
00:48:40Ich habe dir keinen Brief geschickt.
00:48:42Doch, hast du.
00:48:49Erst will ich genau wissen, was hier los ist.
00:48:54Okay.
00:48:56Ich sage dir alles.
00:49:00Also doch mal von vorn.
00:49:03Links.
00:49:04Rechts.
00:49:06Geradeaus.
00:49:07Links.
00:49:14Komm sofort zu mir, ich kann nicht mehr ohne dich läden.
00:49:19So einen Quatsch schreibe ich nicht.
00:49:25Der ist nicht von mir.
00:49:29Du kannst also wieder fahren.
00:49:30Du brauchst Hilfe.
00:49:32Aber du kannst nicht hierbleiben.
00:49:34Wir haben einen Handschlagvertrag.
00:49:36Bitte.
00:49:37Steig in dein Wohnmobil und fahr zurück nach Hamburg.
00:49:40Ich kann das Geld gut gebrauchen.
00:49:41Bitte fahr nach Hause.
00:49:45Also gut.
00:49:47Ich bleibe zum Abendessen
00:49:49und fahr morgen früh.
00:49:51Einverstanden?
00:50:13Guten Tag.
00:50:15Ich bin Doktor Läuwerig.
00:50:19Sie haben den Onkel aus Amerika erfunden.
00:50:21Sie sind gut informiert.
00:50:23Ich soll sie zum Abendessen abholen.
00:50:29Sie haben eine volle Unterstützung, wenn Sie Katrin bei der Rede helfen wollen.
00:50:34Wenn Sie aber etwas anderes wollen.
00:50:36Was könnte das sein?
00:50:39Von 23 Uhr 45 bis 3 Uhr 23.
00:50:42Das ist nicht spurlos an Katrin vorübergegangen.
00:50:46Sie sind auch gut informiert.
00:50:48Hören Sie, als Katrins Eltern starben, war sie vier.
00:50:50Sie wäre mit Sicherheit auf die schiefe Bahn geraten, wenn sie im Heim geblieben wäre.
00:50:54Leonore hat sie aufgenommen, ausgebildet und gefördert.
00:50:57Katrin gehört zu dieser Familie, also verwirren Sie sie nicht.
00:51:08Die weiß sie nicht.
00:51:13Blumen?
00:51:17Blumen bereichern das Leben.
00:51:20Guten Abend allerseits.
00:51:32Setzen Sie sich bitte woanders hin.
00:51:38Danke schön.
00:51:54Oh, meine geht nach.
00:51:56Ach du danke, ich nehme es nicht so genau.
00:52:00Pünktlichkeit und Präzision führen hin zur Perfektion.
00:52:04Eine Alliteration.
00:52:06Nein, eine eiserne Regel, durch die diese Familie geworden ist, was sie ist.
00:52:10Ist dieser Zustand erstrebenswert?
00:52:14Prost!
00:52:21Der ist gut, gut.
00:52:23Sie sprechen akzentfrei Deutsch für einen Amerikaner.
00:52:26Ich bin der Amerikaner.
00:52:29Ach, dann sind Sie nach Amerika ausgewandert?
00:52:31Nein, bin ich nicht.
00:52:32Dann leben Sie teils in Amerika und teils woanders?
00:52:35Nein, ich wohne in Hamburg. Nur in Hamburg.
00:52:40Erklär mir das.
00:52:42Ich heiße auch nicht Otto, sondern Hubertus. Hubertus Hobbs.
00:52:47Aber das weißt du ja schon.
00:52:49Ich bin Rhetoriklehrer.
00:52:51Katrin hat am Wochenende einen Kurs bei mir belegt, um sich auf ihre Festrede vorzubereiten.
00:52:57Seit wann belügst du mich?
00:53:00Jetzt sind Sie dran.
00:53:04Wir waren stehen geblieben bei
00:53:07Seit wann belügst du mich?
00:53:11Keine Lüge.
00:53:13Eine zweckmäßige Verschleierung von Tatsachen.
00:53:18Ich dachte, diese Aufregung, dieser Stress.
00:53:22Deine Gesundheit könnte in Mitleidenschaft ...
00:53:25äh ...
00:53:26... geht zu.
00:53:29Eigentlich möchte ich nicht mit jemandem am Tisch sitzen, der mich belügt.
00:53:46Frau Dubisch.
00:53:47Wir ziehen hier an einem Strang.
00:53:50Ich bin hergekommen, um Katrin weiterhin rhetorisch zu coachen.
00:53:53Hat er dich in seinem Schlafzimmer gecoacht?
00:53:56Was sind denn das für ekelhafte Unterstellungen?
00:54:03Pärchen überlebte Sturz vom Dach. Maman?
00:54:22Das kannst du mir sicher erklären, Katrin.
00:54:29Ich ...
00:54:30Die haben das geschrieben, weil es spektakulärer klingt.
00:54:35...
00:54:36... als ein misslungener Selbstmord.
00:54:40Katrin hat mich gerettet, sonst wäre ich gesprungen.
00:54:43Meine Ex-Frau hat vor Gericht eingeklagt,
00:54:46dass ich kein guter Umgang für unsere Tochter bin.
00:54:50Sie hatte Erfolg damit.
00:54:53Ich darf meine Miriam nicht mehr sehen.
00:54:59Ich bin ein Mensch ohne Familie.
00:55:02Ein Mensch, der ohne Sinn und Verstand in den Tag hinein lebt.
00:55:07Ein Mensch, der sich ...
00:55:10... mit so was benebelt.
00:55:17Ja, danke für Ihre Offenheit.
00:55:23Katrin, dein Perfektionismus ehrt dich.
00:55:26Du hast viel von mir gelernt.
00:55:29Ich möchte, dass Sie weiterhin mit Katrin an der Rede arbeiten.
00:55:33Sie haben ein volles Vertrauen.
00:55:38...
00:55:39Beruhig dich!
00:55:42Greta!
00:55:44Verschwinde!
00:55:45Greta!
00:55:46Komm mal auf.
00:55:49Greta!
00:55:57Ein kluger Schachzug von mir.
00:55:59Die Wahrheit zu sagen.
00:56:03Aber ist das die Wahrheit?
00:56:06Eine Kuckucksuhr dreht von 23.45 Uhr bis 3.22 Uhr durch.
00:56:11Du ...
00:56:15Du bist verwirrt.
00:56:16Gib's zu.
00:56:18Du bist betrunken.
00:56:20Deshalb rede ich jetzt offen mit dir.
00:56:28Ich bin auch verwirrt.
00:56:40Er ist betrunken.
00:56:41Voll so mild.
00:56:44Soll ich ihn ins Gästezimmer verfrachten?
00:56:46Dann muss Lothar schlafen.
00:56:47Dann bring ich ihn ins Einwohnmobil.
00:56:55Unterricht beginnt pünktlich.
00:56:58Aber nicht früh.
00:57:00...
00:57:02...
00:57:17Musik
00:57:53Es war nicht so gemeint.
00:57:55Was?
00:57:56Ah ja, ich...
00:57:58Schon vergessen.
00:58:00Warum wohnst du seit Jahren in der Praxis?
00:58:04Arbeiten und Leben ist für mich dasselbe.
00:58:07Ich brauche keine Wohnung. Wozu?
00:58:11Für eine Familie.
00:58:14Ja.
00:58:15Ja, das stimmt.
00:58:18Vielleicht hätte ich eine Wohnung,
00:58:21wenn ich damals den Mut aufgebracht hätte
00:58:23und ihr einen Antrag gemacht hätte.
00:58:29Dann hätte nämlich beim Wäscheaufhängen Gottlieb
00:58:32den Ehering an deinem Finger gesehen
00:58:35und er wäre auf sein Fahrrad gestiegen
00:58:37und wieder davon geradelt.
00:58:41Mein Gott,
00:58:44du bist immer noch eine schöne Frau.
00:58:55Wenn das Versprechen,
00:58:57das du einem Toten gegeben hast,
00:59:01erfüllt ist,
00:59:02darf ich dann hoffen,
00:59:07ja, hoffen,
00:59:10dass sich etwas in unser beider Leben verändern wird.
00:59:25Gute Nacht.
00:59:27Gute Nacht, Ingo.
00:59:35Gute Nacht.
00:59:37Leonore.
00:59:54Du kommst spät.
00:59:57Das Auto ist nicht mehr angesprochen.
00:59:59Ich muss jetzt die Zündkerzen wechseln.
01:00:07Es ist schlimm, wenn die Ehe in die Brüche geht.
01:00:13Ich meine die Ehe von Hobbs.
01:00:16Ja, schlimm.
01:00:19Es ist schlimm auch für die Kinder.
01:00:22Besonders schlimm.
01:00:24Das ist für's besser,
01:00:25man hat keine Kinder.
01:00:31Dann ist alles einfacher.
01:00:34Katrin?
01:00:36Ja?
01:00:37Bist du glücklich?
01:00:39Warum fragst du mich das?
01:00:41Weiß ich nicht.
01:00:42Es ist mir gerade so in den Sinn gekommen.
01:00:43Bist du glücklich?
01:00:45Natürlich bin ich glücklich.
01:00:47Warum soll ich nicht glücklich sein?
01:00:50Ich bin glücklich.
01:00:52Wollte ich nur wissen.
01:00:54Gute Nacht.
01:00:57Gute Nacht.
01:01:11Wo willst du hin?
01:01:13Ich weiß jetzt,
01:01:13wie ich die Rathausuhr wieder in Gang setzen kann.
01:01:16Ich werde sie einfach in ihre Einzelteile zerlegen.
01:01:19Und dann
01:01:19nach Papas Bauplänen wieder zusammenbauen.
01:01:25Ich werde wahrscheinlich rund um die Uhr arbeiten müssen.
01:01:28Am besten.
01:01:29Ich fange jetzt schon mal damit an.
01:01:37Abweichungswert 0,82.
01:01:39Wartung und Reparatur 2.
01:01:43Fertigung 145.
01:01:45Halt!
01:01:47Warum bist du nicht bei deinem Rhetorik-Lehrer?
01:01:50Du brauchst mich doch hier.
01:01:51Ab, ab, ab, ab.
01:01:53Aber ich brauche ihn nicht.
01:01:54Das kann doch nur er entscheiden.
01:01:56Er ist der Profi.
01:01:58Also geh hin.
01:01:59Es ist doch wichtig für dich.
01:02:01Und denk bitte daran,
01:02:02die Delegation kommt in fünf Tagen.
01:02:16Tschüss.
01:02:25Musik
01:02:26Musik
01:02:28Musik
01:02:36Musik
01:02:59Hallo?
01:03:15Bist du nüchtern?
01:03:17Nur das eine Bier zum Frühstück.
01:03:243.000 Euro.
01:03:37Also, fangen wir an.
01:03:41Soll ich mich hinsetzen oder stehen bleiben?
01:03:47Ich kann dir nicht helfen.
01:03:50Dein Problem ist nicht das Handwerk. Dein Problem ist...
01:03:55Du bist nicht glücklich.
01:03:57Und wer nicht glücklich ist, kann keine überzeugenden Reden halten.
01:04:04Du kannst doch nichts dafür.
01:04:06Du lebst in einer Familie, die sich einem Toten verpflichtet fühlt.
01:04:10Du hast dich angepasst.
01:04:11Du kommst einmal zum Abendessen, besäufst dich und schon weißt du Bescheid.
01:04:15Du kennst meine Familie nicht.
01:04:18Aber ich kenne dich.
01:04:20Von 23.45 Uhr bis 3.23 Uhr.
01:04:24Warst du ein glücklicher Mensch.
01:04:27Komm.
01:04:29Lass uns abbauen.
01:04:31Wir steigen ins Wohnmobil und sind weg.
01:04:34Du irrst dich.
01:04:36Du irrst dich.
01:04:36Ich bin zufrieden.
01:04:38Und ich bin glücklich.
01:04:41Okay.
01:04:43Dann packe ich meine sieben Sachen und bin weg.
01:04:49Aber erst zeigst du mir ein Foto, auf dem du glücklich bist.
01:04:54Es gibt keine Fotos.
01:04:57Keine Ausreden.
01:04:59Jeder Mensch hat Fotos.
01:05:04Seit Gottlieb Todes werden keine Fotos mehr gemacht.
01:05:07Was?
01:05:12Hilf mir.
01:05:25Hopps ist einsam.
01:05:27Er liebt dich nicht.
01:05:29Er klammert und will dich von deiner Familie trennen.
01:05:31Trotzdem hat er recht, das weißt du.
01:05:35Wir leben in einem Totenhaus.
01:05:37Wenn der Verband den toten Gottlieb aufnimmt, dann wird alles anders.
01:05:42Bist du sicher?
01:05:43Ja.
01:05:44Ich hoffe es.
01:05:46Hoffnung ist keine Sicherheit.
01:05:49Mir ist die Hoffnung ein treuer Freund geworden.
01:05:56Das reicht mir nicht.
01:06:00Glaube, Liebe, Hoffnung.
01:06:03Ich muss los.
01:06:05Er wartet ummitternut an der Kreuzung auf mich.
01:06:14Kannst du den anderen geben?
01:06:16Nein.
01:06:18Musst du ihm selber sagen, was da drin steht.
01:07:03Anton?
01:07:08Gott, pass auf.
01:07:09Von da unten sieht's gefährlich.
01:07:11Ja.
01:07:11Ich weiß nicht mehr aus als von hier oben.
01:07:12Kommst du gut voran?
01:07:15Geh zu.
01:07:16Warum holst du dir keinen Arbeiter aus der Firma?
01:07:19Ach, nee.
01:07:20Nee, nee, die bringen mir hier alles durcheinander.
01:07:27Katrin?
01:07:32Katrin?
01:07:38Alles noch dran?
01:07:41Dann mach ich mal lieber was drauf.
01:07:59Weißt du noch?
01:08:02Das Hotel hieß irgendwas mit Vista.
01:08:10Da gab's ein Problem mit der Buchung.
01:08:24Die Nacht, die haben wir dann an einer überdachten Bushaltestelle verbracht.
01:08:30Und am nächsten Morgen hat dann gegenüber dieses Café aufgemacht.
01:08:33Mit dieser alten Italienerin.
01:08:37Die hat uns gewunken.
01:08:40Hat uns reingebeten.
01:08:41Cappuccino gemacht.
01:08:43Das war der beste Cappuccino, den wir in seinem ganzen Leben getrunken haben.
01:08:48Und das Bild da hat dann der Mann von der Frau gemacht.
01:08:52Das ist das einzige Foto von unserer Hochzeitsreise.
01:08:56Jetzt muss ich weiter arbeiten.
01:09:01Anton?
01:09:03Ja?
01:09:08Gute Nacht.
01:09:10Gute Nacht.
01:09:24Gute Nacht.
01:09:26Gute Nacht.
01:09:39Gute Nacht.
01:10:10Was stehen Sie hier noch rum?
01:10:15Hoffnung, dass sie doch noch kommt?
01:10:17Ja, das kenne ich.
01:10:30Gute Fahrt.
01:10:50Gute Fahrt.
01:10:52Gute Fahrt.
01:10:53Gute Fahrt.
01:10:57Gute Fahrt.
01:11:01Gute Fahrt.
01:11:02Gute Fahrt.
01:11:11Gute Fahrt.
01:11:21Gute Fahrt.
01:11:26Gute Fahrt.
01:11:27Gute Fahrt.
01:11:28Was hast du dazu zu sagen?
01:11:30Was ist in Hamburg passiert?
01:11:34Anton, ich...
01:11:36So.
01:11:38Kann ich dann weiterarbeiten?
01:11:39Anton, hör mir zu.
01:11:40Ich werd doch sonst nicht fertig.
01:11:42In Hamburg.
01:11:44Ich hab mit ihm geschlafen.
01:11:47Es ist passiert.
01:11:49Aber es ist vorbei.
01:11:55Anton!
01:11:56Halt!
01:11:57Du bleibst hier.
01:12:00Du bist hiermit fristlos entlassen.
01:12:03Und ich werde Anton raten, die Scheidung einzureichen.
01:12:05Und ich bedauere die Sentimentalität,
01:12:07dich in meiner Familie aufgenommen zu haben.
01:12:37Du bist hier.
01:12:38Für die Familie war ich gestorben.
01:12:41Anton brach jeden Kontakt zur Außenwelt ab.
01:12:44Und arbeitete nur noch an der Kuckucksuhr.
01:13:00Bitte.
01:13:01Versöhn dich wieder mit Katrin.
01:13:03Und lass sie die Rede halten, bitte.
01:13:26Ich habe dich verschaut.
01:13:27Ein Leben nach der Aufnahme in den Verband kommt für dich nicht in Frage.
01:13:31Du willst endlich neben ihm im Grab liegen.
01:13:34Aber will Gottlieb auch, dass du neben ihm liegst?
01:13:38Hey Gottlieb.
01:13:39Willst du deine Leonore nicht endlich wieder lachen sehen?
01:13:42Willst du nicht eine glückliche Familie haben?
01:13:45Hör auf damit!
01:13:46Dein Versprechen, das du ihm gegeben hast, ist zu einem Fluch geworden.
01:13:50Glaubst du, das ist ihm recht?
01:13:54Ich bin fertig und schon wieder weg.
01:14:15Schläuft ein Lied in allen Dingen, die da träumen.
01:14:42Lass mich!
01:14:45Warte!
01:14:46Warum willst du unbedingt von diesem Dach springen?
01:14:49Lass mich!
01:14:49Weil ich mit dem Sprung von diesem Dach schon Erfahrung habe.
01:14:52Warte!
01:14:54Ich habe vergessen, die Feuerwehr zu rufen.
01:14:56Papa?
01:14:59Miriam.
01:15:00Das ist Miriam, meine Tochter.
01:15:04Hallo Miriam.
01:15:05Wer ist die Frau?
01:15:08Das ist Katrin. Sie wollte uns besuchen.
01:15:11Ich bin im falschen Stock aus dem Aufzug gestiegen.
01:15:14Hier gibt es doch gar keinen Aufzug.
01:15:18Miriam, Papa muss sich jetzt ein bisschen konzentrieren, ja?
01:15:33Katrin.
01:15:52Deine Tochter darf dich wieder besuchen.
01:15:57Ich habe dem Richter ein ärztliches Attest geschickt.
01:16:00Dass ich keinen Alkohol mehr im Blut habe.
01:16:03Mit therapeutischer Behandlung bin.
01:16:10Trink.
01:16:13Was ist das?
01:16:16Gekochtes Bier.
01:16:19Das ist beruhigt.
01:16:22Na trink.
01:16:30Schmeckt's?
01:16:32Na komm, trink trotzdem.
01:17:01Da drin ist bei mir.
01:17:04Sie fühlt sich sehr einsam und braucht jemanden, der sich um sie kümmert.
01:17:06Sie fühlten sich hin und brauchen Szene …
01:17:24Sie einfach.
01:17:25Sie fühlen sich nicht auf Riepering.
01:17:26Aber in das Rie THOMAS hat Frau période des Außenne Us יörintelliger in der Pflege.
01:17:35Dr. Läuferik? Wo wohnt dieser Hops?
01:17:48Was hast du vor?
01:17:50Ich werde Katrin zurückholen.
01:17:52Oh, das hört sich handgreiflich an! Ich komme mit!
01:18:10Guten Morgen. Ist die Katrin da? Die schläft noch.
01:18:24Katrin? Katrin? Bist du wach und aufnahmefähig?
01:18:33Bitte?
01:18:46So, das war dafür, dass Sie meine Frau verführt haben.
01:18:51Alton! Was war das denn?
01:18:54Ich hatte den Champagner kaltgestellt. Ich hatte Nina Simone aufgelegt.
01:18:58Aber du hast... du hast das alles gar nicht mehr gemerkt.
01:19:03Ich habe nicht richtig gezickt.
01:19:05So, jetzt genug Versöhnung gefeiert. Die Delegation kommt in zwei Stunden. Und du musst deine Rede halten.
01:19:12Ich bin noch gar nicht umgezogen.
01:19:25Wie lange haben wir noch?
01:19:30Knopf zu!
01:19:31Zu!
01:19:32Keine Silber verschwunden!
01:19:33Ja!
01:19:34Wo ist Anton?
01:19:35Keine Ahnung!
01:19:46Scheiße!
01:20:01Ich ruf Anton an!
01:20:03Ich ruf Anton an!
01:20:22Du bist!
01:20:23Hier ist Lothar. Wo bist du?
01:20:24Ich bin unterwegs.
01:20:25Du versaust doch alles!
01:20:30Am 15. Oktober um 14.45 Uhr, pünktlich auf die Sekunde, traf die Delegation auf dem Rathausplatz ein.
01:20:47Die Uhr stand immer noch still.
01:20:49KAK.
01:21:01GEZT
01:21:17Millionen
01:21:31Meine Damen und Herren, darf ich Ihnen vorstellen.
01:22:09Jetzt geht's los, liebe Mama, meine Greta.
01:22:19Meine Damen und Herren, ich freue mich, dass Sie hier sind.
01:22:28Entschuldigung, es ist zu weit.
01:22:32Du bleibst jetzt mal hier.
01:22:42Entschuldige.
01:22:51Sehr geehrte Damen und Herren, Pünktlichkeit, Präzision, Perfektion.
01:22:56Seit 39 Jahren, 11 Monaten, 14 Tagen und ...
01:23:22Das war's dann wohl vom Bindelverbet.
01:23:26Die Rede gilt sowieso nicht mehr.
01:23:30Ja, was soll ich sagen?
01:23:35Ist das Brandeisen da drin?
01:23:38Ja.
01:23:38Als Vorsitzender des Verbandes der Schwarzwald Uhrenhersteller überreiche ich der Dobisch Manufaktur unser Verbandssiegel.
01:23:59Mission erfüllt.
01:24:03Aber warum?
01:24:06Ich will nicht.
01:24:12Ja!
01:24:14Ja!
01:24:20Ich will doch nicht.
01:24:21Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass Leonore die richtige Entscheidung treffen würde.
01:24:30Wir brauchen das nicht mehr.
01:25:13Wir brauchen das nicht mehr.
01:25:23Ich habe es vermasselt.
01:25:30Ach was.
01:25:33Ich glaube, jetzt brauche ich sie einfach noch mal komplett auseinander und dann wieder zusammen.
01:25:39Lass mal. Sonst bellt sie vielleicht noch.
01:25:43Oder sie gackert.
01:25:45Oder sie klappert wie ein Storch.
01:26:01Weißt du, manchmal sind Uhren auch nur Menschen.
01:26:11Was im Dachstuhl von 15.30 bis 16.53 geschah, das weiß nur der Kuckuck.
01:26:17Es führte dazu, dass die Dobisch-Manufaktur auch in der dritten Generation im Familienbesitz bleibt.
01:26:27Guck mal da.
01:26:38Guck mal da.
01:26:44Guck mal da.
01:26:55Guck mal da.
01:26:57Guck mal da.
01:27:00Guck mal da.
01:27:03Guck mal da.
01:27:05Guck mal da.
01:27:07Guck mal da.
01:27:10Guck mal da.
01:27:11Guck mal da.
01:27:13Guck mal da.
01:27:14Guck mal da.
01:27:15Guck mal da.
01:27:16Guck mal da.
01:27:18Guck mal da.
01:27:19Guck mal da.
01:27:19Guck mal da.
01:27:21Guck mal da.
01:27:21Guck mal da.
01:27:21Guck mal da.
01:27:22Guck mal da.
01:27:35Untertitelung des ZDF, 2020
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