- vor 2 Tagen
Marianne Sägebrecht muss eine zerstrittene Familie kitten.
Die ehemalige Artistin Marie (Marianne Sägebrecht) betreibt eine kleine Buchhandlung mit Café. Die Kunden mögen es, kaufen aber nichts. Ihr Herz sei zu groß, findet ihr Freund und Nachbar Hermann (Hans Peter Korff). Marie steht tief in der Kreide, die Bank droht mit Zwangsversteigerung. Da lernt sie den asthmakranken Tommy (Luka Andres) kennen. Der Junge mag Marie sofort, weil sie ihn an die Zauberfee aus seinem Märchenbuch erinnert.
Die ehemalige Artistin Marie (Marianne Sägebrecht) betreibt eine kleine Buchhandlung mit Café. Die Kunden mögen es, kaufen aber nichts. Ihr Herz sei zu groß, findet ihr Freund und Nachbar Hermann (Hans Peter Korff). Marie steht tief in der Kreide, die Bank droht mit Zwangsversteigerung. Da lernt sie den asthmakranken Tommy (Luka Andres) kennen. Der Junge mag Marie sofort, weil sie ihn an die Zauberfee aus seinem Märchenbuch erinnert.
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TVTranskript
00:00:07Musik
00:00:48Morgen!
00:00:49Morgen, Herr Friedrich!
00:00:50Morgen, Frau Meier!
00:00:52Wollt ihr nicht?
00:00:53Aber ja!
00:00:57Bitte, kann man schon Kaffee haben?
00:01:00Ich muss doch schnell die Kaffeemaschine anwerfen, aber komm, ist ruhig schon rein!
00:01:03Ja, dann später, aber eins von dem Brötchen nehme ich gleich mit!
00:01:06Moment!
00:01:07Den haben Sie verloren!
00:01:09Danke!
00:01:11Lesen Sie Ihre Post eigentlich nie?
00:01:13Ach, das ist ja nur Werbung!
00:01:14Wer schreibt denn mir schon?
00:01:16Wenn ich mal Ruhe habe, dann schaue ich schon mal danach!
00:01:19Schinken, wie immer!
00:01:19Klar!
00:01:20Danke, ich nehme es gleich so!
00:01:23Guten Morgen!
00:01:24Guten Morgen, meine Herren!
00:01:25Wir hätten gern zwei Kaffee, ein Trinkenbrötchen, ein paar Käse!
00:01:28Jawoll!
00:01:29Ich zahl's später, schreiben Sie's auf!
00:01:30Und ne Zeitung bitte!
00:01:40Kaffee ist gleich soweit!
00:01:42Morgen!
00:01:42Morgen!
00:01:43Guten Morgen!
00:01:44Guten Morgen!
00:01:45Guten Morgen!
00:01:46Ja, haben Sie viele denn das wiederher?
00:01:48Von einer Wohnungsauflösung!
00:01:49Noch mehr davon, sind echte Knüller dabei!
00:01:51Schauen Sie doch mal bei mir vorbei!
00:01:54Phänomenologie des analytischen Geistes!
00:01:56Die Wissenschaftsgeschichte des Barock!
00:01:58Wir sind aber schon Ladenhüter!
00:02:00Och nö!
00:02:01Lassen Sie sie mal hier!
00:02:03Markus und Susanne!
00:02:05Guten Morgen!
00:02:06Guten Morgen!
00:02:06Ja, eine ganz tolle Geschäftsidee!
00:02:08FCD, Buchhanslohn, Kaffee, Veranstaltungen.
00:02:11Aber vielleicht sollten die Leute auch mal ein Buch kaufen.
00:02:14Warten Sie doch mal ab.
00:02:15Haben Sie gesehen, Ihr Schild da draußen, das hängt total schief.
00:02:18Das mache ich mal eben.
00:02:19Und dafür kriegen Sie dann bei mir ein Frühstück.
00:02:22Ah, danke.
00:02:30Ah, guten Morgen, Herr Veit.
00:02:32Guten Morgen, Herr Rabe.
00:02:33Noch einen schönen Kaffee trinken, bevor Sie an Ihren Schreibtisch gehen, in Ihrer Bank.
00:02:36Äh, nee, heute dienstlich, leider.
00:02:39Herr Veit.
00:02:40Guten Morgen, Frau Meier.
00:02:41Ich muss dringend mit Ihnen sprechen.
00:02:44Warum haben Sie meine Briefe nicht beantwortet?
00:02:47Briefe haben Sie mir geschrieben?
00:02:48Frau Meier.
00:02:49Da liegt meine Post.
00:02:51Bin nicht dazugekommen.
00:02:53Ist ja andauernd, was los ist.
00:02:54Sie sind es ja selber.
00:02:56So, Ihr Tee, bitte schön.
00:02:59Dankeschön.
00:03:00Frau Meier, Sie haben schon seit Monaten Ihre Kreditzinsen nicht bezahlt.
00:03:04Die Bank hat Ihnen schon etliche Mahnungen geschickt, aber Sie reagieren einfach nicht.
00:03:10Ah, hallo, Herr Schiller.
00:03:13Guten Morgen.
00:03:14Morgen.
00:03:15Wenn Sie nicht bezahlen, wird Ihr Haus zwangsversteigert.
00:03:19Ich hätte Ihnen ja noch einen Aufschub gewährt, aber in der Kreditabteilung ist ein neuer Chef,
00:03:23so ein junger, dynamischer.
00:03:25Der macht mir die Hölle heiß, der wird nichts unterschreiben.
00:03:28Ich komme bei Ihnen vorbei und wir sprechen dann darüber.
00:03:33Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha!
00:03:52Au!
00:03:52Ach was, Manni, das ist ein glatter Bruch, vollkommen unkompliziert.
00:03:56Und die Prellung, die ist bis morgen auch schon wieder weg, ne?
00:03:59Das wird schon wieder weg.
00:04:02Ich weiß auch nicht, ich baue, du grüßt es, ich habe es sauber gemacht, der Junge bekommt keine Luft.
00:04:06Ich habe ein komisches Geräusch gehört und dann bin ich hoch und da lach ja.
00:04:09Komm, weißt du, das ist...
00:04:10Dann hat er den Spray schon bekommen.
00:04:12Spray? Ach, weißt du, ich habe doch gar keine Ahnung, ich bin da nur die Haushälterin, wissen Sie?
00:04:15Na, Promi, darf ich mal?
00:04:17Ja, bitte.
00:04:18Du bist ja schon wieder da.
00:04:20Ja, der ist einfach umgekippt, der bekam keine Luft.
00:04:22Bereiten Sie eine Injektion vor.
00:04:26Oh Gott, der ist einfach umgekippt.
00:04:28Schauen, kommt jetzt...
00:04:29Alles Kerlchen.
00:04:30Vielleicht möchten Sie lieber draußen warten.
00:04:32Ja, ich kümmere mich.
00:04:32Ja, ich warte draußen.
00:04:33Ja, doch, ich bin dran müssen.
00:04:34Ja, das ist so.
00:04:35Und ruhig atmen.
00:04:35Ja, so ist es gut.
00:04:41Herr Dr. Lee, Herr Dr. Lee, was tun müssen, oder?
00:04:45Ja, ja.
00:04:47Hallo, mein Schatz, was war denn los?
00:04:49Du darfst dich doch nicht immer so aufreden.
00:04:51Grüß dich, Hans.
00:04:52Tag, Fritz.
00:04:55Keine Sorge, wir kümmern uns schon.
00:04:57Es tut mir leid, das ist nicht meine Schuld.
00:05:00Ich weiß schon, gut, Sie können gehen.
00:05:01Ja, bis dann, Wiedersehen.
00:05:03Wiedersehen.
00:05:03Tschüss, Tommy.
00:05:06Wir sollten mal miteinander reden.
00:05:10Ich bin gleich wieder zurück.
00:05:13Komm, Sie bitte mit.
00:05:14Wir müssen noch das Aufnahmeformular ausfüllen.
00:05:16Dann bringen Sie auf die Station.
00:05:17Ja, das machen wir jetzt.
00:05:19Also, jetzt fahren Sie nach Hause.
00:05:20Marie, Ihre Kundschaft wartet.
00:05:22Glück auf.
00:05:23Glück auf.
00:05:24Ja, alles gut.
00:05:28Tom, Tommy, bitte stell dich jetzt nicht so an, ja?
00:05:31Komm hier.
00:05:32Tommy, lass das, sonst muss ich dir dein Buch wegnehmen.
00:05:34Komm, gib's hier.
00:05:35Tommy, du musst die Maske auflassen.
00:05:37Komm, gib das Buch hier.
00:05:38Halt, was machen Sie denn?
00:05:41Mirella.
00:05:46Ich...
00:05:46Ich bin Marie.
00:05:48Du bist Mirella.
00:05:49Ja, die Fee.
00:05:58Hier, Tommy.
00:06:00Der Junge heißt so wie ich, weil meine Mama die Zeichnung gemacht hat.
00:06:05Hier, schau.
00:06:06Mirella hat den Stern der Wahrheit von Mimmel heruntergezaubert.
00:06:10Sie hätte auch das Schwert des tapferen Ritter gern und herbeizaubern können.
00:06:14Ein Schwert?
00:06:16Mhm.
00:06:17Ein Zauberschwert.
00:06:19Da.
00:06:20Da ist es ja.
00:06:22Es ist ziemlich spitz.
00:06:25Und das da drinnen, das ist eine Zauberflüssigkeit.
00:06:30Eine Zauberflüssigkeit?
00:06:32Mhm.
00:06:34Sie betäubt den bösen Drachen, der dich krank macht.
00:06:38Da ganz tief drinnen.
00:06:40Und dieses Schwert hat noch jeden Feind besiegt.
00:06:44Nicht wahr, Schwester?
00:06:47Ja.
00:06:49Hans, wir brauchen da gar nicht weiter zu diskutieren.
00:06:51Aus medizinischer Sicht haben wir alles gemacht.
00:06:54Vielleicht sollten wir Tommy ja nicht in die Klinik einweisen,
00:06:57in der er längerfristig betreut wird.
00:06:59Und in der er endlich mal zur Ruhe kommt.
00:07:01Die können den Jungen doch nicht einfach weggehen.
00:07:04Ich hatte mal zwei Tigerkatzen.
00:07:07Der eine hieß Max und hatte einen winzig weißen Fleck auf der Brust.
00:07:11Der andere hieß...
00:07:14Moritz?
00:07:15Ja.
00:07:15Und immer wenn ich den am Hals gekraut hab, dann schnurrte der wie eine Waschmaschine.
00:07:23Schöne, dass es dir wieder gut geht, Tommy.
00:07:26Herr Professor.
00:07:28Danke.
00:07:32Du hast mir solche Sorgen gemacht.
00:07:34Aber die Spritze hat ja geholfen.
00:07:36Ja, aber die hat er doch gar nicht bekommen.
00:07:38Wie, was heißt das denn?
00:07:39Ja, da war diese Frau und die hat ihn beruhigt irgendwie.
00:07:42Komm, Spatz, wir fahren nach Hause.
00:07:45Miralla?
00:07:47Wo ist Miralla?
00:07:49Sie war da.
00:07:58Hans?
00:07:59Hans, wo willst du hin?
00:08:01Halt!
00:08:03Warten Sie.
00:08:05Einen Moment, bitte.
00:08:07Ist was mit dem Jungen?
00:08:09Nein, ja, es geht ihm gut.
00:08:12Ich bin völlig überrascht.
00:08:13Sie sind der erste Mensch, ich meine der erste fremde Mensch, mit dem Tommy seit dem Tod seiner Mutter gesprochen
00:08:17hat.
00:08:18Seine Mutter ist tot?
00:08:19Ja, ein Unfall.
00:08:21Es tut mir aber leid.
00:08:22Tommy hält sie offenbar für die Fee aus seinem Märchenbuch.
00:08:26Ah, das macht Sinn.
00:08:27Die Illustration war die letzte Arbeit, bevor sie...
00:08:30Was ich sagen will, ich möchte sie engagieren.
00:08:34Für meinen Sohn.
00:08:36Zwei Stunden am Nachmittag, fünfmal die Woche.
00:08:38Ich biete Ihnen 500 Euro.
00:08:40600.
00:08:41Nein, ich habe Arbeit genug.
00:08:44Dann 650.
00:08:46700.
00:08:47Herrmann.
00:08:48Netto.
00:08:49Akzeptiert, aber mehr wird auch immer nicht rausladen.
00:08:51Das ist Herr Rabe, mein Nachbar.
00:08:53Ja, und Ihr guter Geist.
00:08:54Nicht wahr, Marie?
00:08:56Also die zwei Stunden im Café am Nachmittag mache ich gerne für Sie.
00:09:00Das besprechen wir später.
00:09:02Ich muss...
00:09:26einverstanden.
00:09:40So eine Schnapsidee. Wieso habe ich mich nur darauf eingelassen?
00:09:44Weil Sie ein großes Herz haben, Marie, und ein leeres Bankkonto.
00:09:47Und ein schlechtes Gewissen habe ich auch. Sie sollten sich um Ihr Geschäft kümmern, nicht nur um meins.
00:09:51Ich mache das doch gerne und meine Kunden wissen jetzt ja auch, wo sie mich finden können.
00:09:55Und was tun Sie, wenn jemand ein Buch aus dem oberen Regal will?
00:09:59Dann nehme ich eine Leiter.
00:10:01Keinesfalls. Sie bringen sich nicht noch mal in Lebensgefahr.
00:10:04Und wie wollen Sie jetzt mit dem Abend Geschenke einpacken, Kaffee ausschenken, Kuchen aufschneiden?
00:10:09Ich schaff das schon. Sie haben so viele Kunden, die nur rumsitzen, da werde ich immer einen finden.
00:10:13So, und jetzt steigen Sie ein, damit Sie nicht am ersten Tag schon zu spät kommen.
00:10:17Na ja. Bitte sehr.
00:10:19Dankeschön.
00:10:19Viel Glück.
00:10:44Hallo?
00:10:54Mir reicht's.
00:10:55Vera, warten Sie.
00:10:57Ich kann nicht mehr.
00:10:58Ich kündige.
00:11:01Fristlos.
00:11:01Aber warum denn?
00:11:02Wir fragen Sie Ihre Tochter.
00:11:05Frau Meier, schön, dass Sie da sind.
00:11:07Kommen Sie bitte rein.
00:11:08Vera?
00:11:09Was ist denn?
00:11:11Man kann doch die Frau jetzt nicht...
00:11:19Lena!
00:11:19Kann sein, dass Sie etwas Unordnung vorfinden, aber Sie haben ja mitbekommen, meine Haushaltrenn
00:11:23hat gerade gekündigt.
00:11:25Lena!
00:11:26Ich räume schon auf.
00:11:28Hast du Vera beleidigt?
00:11:30Nein!
00:11:31Die ist einfach nur hysterisch.
00:11:33Darüber unterhalten würden Sie noch.
00:11:35Klar, sobald du mal einen Termin frei hast.
00:11:38Meine Tochter.
00:11:39Lena, das ist Frau Meier.
00:11:41Hallo.
00:11:42Ach, die Fee aus dem Märchenland.
00:11:46Ich zeig Ihnen mal das Haus.
00:11:48Meine Tochter kommt erst gegen 14 Uhr nach Hause und Domi wird um 16 Uhr aus dem Kindergarten
00:11:53gebracht.
00:11:54Das ist das Wohnzimmer.
00:11:55Schön.
00:11:57Und hier ist das Esszimmer.
00:12:00Nein.
00:12:00In den Haushalt müssen Sie sich nicht kümmern, das macht man in den Haushalt.
00:12:03Und wenn es wird, dann könnte ich...
00:12:04Nein, nein, ich sorge gleich morgen für einen Ersatz.
00:12:07Und hier?
00:12:09Das ist ja wunderschön, der Herr.
00:12:10Kommen Sie in die Küche.
00:12:14Ui.
00:12:14Wenn Sie ein bisschen mit Tommi lesen oder eben Geschichten erzählen, meinetwegen können
00:12:18Sie auch ein Auto rennen mit ihm fahren, aber nichts, was ihn zu sehr aufregt.
00:12:22Seien Sie einfach vielen Dank.
00:12:24Mach ich schon.
00:12:25Ganz wichtig.
00:12:27Hier stehen Tommis Medikamente.
00:12:29Bei einem akuten Anfall bitte dieses Spray benutzen.
00:12:32Meine Nummer in der Klinik steht hier auf der Liste.
00:12:35Sind Sie Arzt?
00:12:36Ja, Chirurg.
00:12:37Aber rufen Sie bitte nur an, wenn es wirklich dringend ist.
00:12:40Und wo ist Tommy?
00:12:41Oben.
00:12:42In seinem Zimmer.
00:12:43Kommen Sie.
00:12:46Tommy?
00:12:47Tommy?
00:12:55Wir haben Besuch.
00:12:57Grüß dich, Tommi.
00:12:59Hallo.
00:13:04Tja, dann, äh, mach's gut, Spatsch.
00:13:09Bis heute Abend.
00:13:10Tschüss.
00:13:13Tschüss.
00:13:14Tschüss.
00:13:15Schön hast du's hier.
00:13:19Saldmortal.
00:13:23Ist so schön draußen.
00:13:25Wollen wir nicht in den Garten gehen?
00:13:28Pass auf, jetzt rufen wir die Vögel.
00:13:49Piep, piep, piep.
00:13:51Wir haben uns alle lieb.
00:13:52Na?
00:13:53Hat die Fee schon was gezaubert?
00:13:54Sie kann mit den Vögeln sprechen.
00:13:57Und du hast sie verjagt.
00:13:59Komm lieber rein, Tommy.
00:14:00Sonst erkältest du dich noch.
00:14:03Er ist doch krank.
00:14:04Können Sie nicht drinnen was zaubern im Zimmer?
00:14:08Kleines Stacheltier, dir werde ich schon noch zeigen.
00:14:12Hat deine Mutter das Buch geschrieben?
00:14:14Ja, sie hat das für mich geschrieben und gemacht.
00:14:18Deine Mami, die hat dich bestimmt ganz lieb gehabt.
00:14:22Willst du sie sehen?
00:14:37Tommi, lass das Bild hier!
00:14:42Da haben wir es ja.
00:14:47Was ist meine Mama?
00:14:49Die ist aber lieb.
00:14:51Und das, das bist du.
00:14:54Das, das ist Lena.
00:14:57Das ist dein Papa.
00:14:59Und, wer ist der junge Mann da?
00:15:03Was ist denn?
00:15:05Da sehen Sie, was Sie angerichtet haben.
00:15:06Geh dich mal gleich dahin.
00:15:08Mann, da brauchst du Spree!
00:15:10Was ist denn?
00:15:11Kampfer, schnell auf.
00:15:13Sitz dich lieber hin.
00:15:23Ausatmen.
00:15:24Und einatmen.
00:15:27Geht's wieder, Tommi?
00:15:31Was ist denn mit dem Bild?
00:15:33Warum darf es denn nicht sehen?
00:15:34Kümmern Sie sich nicht um unsere Familienangelegenheiten.
00:15:40So.
00:15:41Jetzt gehen wir schon wieder hin.
00:15:53Entschuldigung Hermann, ich bin noch aufgehalten worden.
00:15:55Tja.
00:15:57Ja.
00:15:59Ja.
00:16:0095, 67.
00:16:02Ja, das ist nicht üppig.
00:16:03Mal mehr, mal weniger.
00:16:05Die Leute kommen ja rein, dann bestellen sie irgendwas, dann greifen sie sich ein Buch
00:16:09aus dem Regal und dann lesen sie stundenlang.
00:16:13Die haben nur eine kalte Wohnung.
00:16:15Also ich rede immer mit ihnen.
00:16:17Über ihr Leben, über Bücher, Neuerscheinungen.
00:16:21Man muss halt nur ihre Vorlieben ausfindig machen.
00:16:23Marie, Sie sind viel zu gutmütig.
00:16:25Die Frau, die eine zum Beispiel heute, die hat sich den ganzen Tag an einem Glas Tee festgehalten
00:16:30und dann hat sie die neuen Bücher vollgekleckert dabei gekauft.
00:16:33Hat sie nichts.
00:16:34Ist ja gut, Hermann, ist ja gut.
00:16:37Sekt?
00:16:38Gibt's was zu feiern?
00:16:40So.
00:16:42Jetzt stoßen wir erstmal an auf meine neue Anstellung.
00:16:45Mein Gott, das habe ich ja völlig vergessen.
00:16:47Entschuldigen Sie.
00:16:48Wie geht's denn dem Jungen?
00:16:49Wird schon.
00:16:50Wird schon.
00:16:50Und an ihm kommt etwas Geld in die Kasse.
00:16:53Das können wir ja brauchen.
00:16:55Genau.
00:16:57Also dann.
00:16:58Auf ihr Wohl.
00:17:05Die kleine Buchbrummel.
00:17:12Die kleine Buchbrummel.
00:17:19Wir haben das Weihnachtszeit.
00:17:27Meine Schuhe.
00:17:30Ah, mach mal.
00:17:41So.
00:17:43Na jetzt.
00:17:45Einmal.
00:17:47Ja, genau.
00:17:50Anton, die Schuhe, die Plakate und die Fotos.
00:17:56Ich hab sie alle noch auf dem Dachboden.
00:17:59Eine schöne Erinnerung.
00:18:02Auch an unsere Anfangszeit.
00:18:05Du willst wissen, was ich vorhab?
00:18:08Du bist ganz schön neugierig.
00:18:12Es gibt einen kleinen Jungen.
00:18:14Der ist umringt von bösen Geistern.
00:18:18Und die werd ich wegzaubern.
00:18:21Obst du's glaubst oder nicht.
00:18:25Hallé.
00:18:27Gott.
00:18:34Der Umbau des Cafés hat viel Geld gekostet.
00:18:37Es kommen viel mehr Kunden als früher.
00:18:40Sie hätten regelmäßig ihre Zinsen bezahlen müssen.
00:18:44Jetzt ist eine Summe von 15.000 Euro angewachsen.
00:18:48Sie müssen wissen, ich hab eine lukrative Nebenbeschäftigung.
00:18:53Ich betreue den Sohn einer Arztfamilie.
00:18:56Hm, verstehe.
00:18:57Sie kümmern sich schon wieder um die Probleme anderer Leute.
00:19:00Der Junge braucht mich halt.
00:19:02Sie müssen sich endlich mal um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern.
00:19:06Die 15.000 müssen bis zum 31. hier bei uns sein.
00:19:10Mein neuer Chef will das unbedingt.
00:19:14Wenn's nach mir ginge.
00:19:17Sie wissen ja, ich hab Sie gewarnt.
00:19:19Ich hab Ihnen Mahnungen geschickt.
00:19:21Aber Sie haben mir nie geantwortet.
00:19:23Ich bring's Ihnen.
00:19:24Ich schaff's schon irgendwie.
00:19:27Der 31. ist der allerletzte Termin.
00:19:35Ehrlich gesagt, ich kann nicht finden, dass Ihre Brust zu klein geraten wäre.
00:19:40Proportional gesehen ist sie sogar geradezu perfekt.
00:19:44Aber verstehen Sie doch, mein Freund steht nun mal nicht auf Köpfchen größer A.
00:19:48Dann sollten Sie vielleicht lieber den Freund wechseln,
00:19:51statt sich die Brust vergrößern zu lassen.
00:19:54Wiedersehen.
00:19:55Herr Dr. Weber will sagen, Sie sollten Ihren Entschluss vielleicht nochmal bedenken.
00:20:03Sie rufen dann einfach nochmal an.
00:20:10Ich weiß, ich weiß.
00:20:11Das hier ist eine private Schönheitsklinik.
00:20:13Wir arbeiten professionell, gewissenhaft und vor allem effizient.
00:20:17Exakt.
00:20:17Aber in erster Linie sind wir Ärzte, Stefanie.
00:20:20Ich jedenfalls fühle mich primär meinem hippokratischen Eid verpflichtet und nicht den Direktiven meines Unternehmens, das auf Gewinnmaximierung aus ist.
00:20:28Dafür schätze ich Sie ja.
00:20:30Sie halten mir keine Strafpredigt?
00:20:32Nein.
00:20:34Ganz im Gegenteil.
00:20:36Sie sind der beste Chirurg in unserer Klinik und deshalb habe ich Sie meinem Vater als neuen Chefarzt vorgeschlagen.
00:20:44Sie wissen ja, wie beschäftigt der Herr Professor ist, ständig unterwegs, aber heute Abend hätte er Zeit und wird sich
00:20:50gerne mit Ihnen zum Abendessen treffen.
00:20:55Ich muss nach Hause zu meinen Kindern. Mein Sohn ist krank.
00:20:59Ach so, verstehe. Ich kenne ja Ihre private Situation. Dann kommen wir einfach zu Ihnen nach Hause. Was halten Sie
00:21:07davon?
00:21:08Nein. Ach so, ja natürlich. Ich freue mich.
00:21:15So, jetzt haben wir zwei Seile. Aber wir brauchen nur ein Seil. Also was brauchen wir dann?
00:21:21Einen Knoten. Einen Knoten. Prima.
00:21:28Um diesen Knoten aufzulösen, erinnerte sie sich an den Zauberspruch der Feenkönigin, wie es sie gelehrt hatte.
00:21:37Abrakadabra, hokus pokus viele Posten. Und jetzt hatte sie ein Seil. Ein langes, langes Seil. Und mit diesem Seil konnte
00:21:50sie bis über...
00:21:52Oh Gott. Hauptballah.
00:21:55Super Trick. Papas Souvenir aus China. Das ist scheiß teuer.
00:22:00War es doch eine Minguase.
00:22:03Mach dir nicht in die Hosenzweck.
00:22:14Ja?
00:22:14Lena, hör zu. Ich erwarte heute Abend Gäste. Sehr wichtige Gäste.
00:22:18Ja, aber schreib doch morgen Mathe. Und du wolltest mit mir üben.
00:22:22Oh, Entschuldige. Das hatte ich vergessen. Wir machen das danach.
00:22:26Ja, wann? Nach der Prüfung ist es zu spät.
00:22:29Lena, es ist wirklich sehr wichtig für mich.
00:22:31Ich habe mir bereits den Catering Service beordert. Decke bitte den Tisch, okay?
00:22:36Klar.
00:22:45Ja.
00:22:46Hallo?
00:22:48Lena Weber.
00:22:49Ja, mein Vater hat ein Catering bestellt.
00:22:53Korrektur. Nicht für heute, sondern für morgen Abend.
00:22:57Freitag. Ja? Okay. Tschüssi.
00:23:11An Ihrer Stelle würde ich es meinem Vater erst morgen sagen. Heute Abend hat er nämlich Stinklaune.
00:23:16Ja, warum denn?
00:23:18Stress wegen seinem Job.
00:23:21Lena!
00:23:22Komm gleich, Tommy.
00:23:25Lena!
00:23:26Ja?
00:23:27Kann ich das Bild nochmal sehen?
00:23:29Wozu?
00:23:31Warum hat Tommy diesen Anfall bekommen? Und wer ist der junge Mann auf dem Bild?
00:23:35Zaubern Sie die Vase wieder ganz. Alles andere geht Sie nichts an. Das ist viel zu kompliziert.
00:23:40Aber ich muss doch wissen, was ihn so beschäftigt, wenn ich ihm helfen soll.
00:23:44Müssen Sie nicht.
00:23:49Ja, gleich. Wir tragen Sie alles rein und stellen Sie ab, du Platz.
00:23:53Wo bleibt denn mein Tee?
00:23:54Bitte?
00:23:55Ja, wie lange dauert denn das noch hier?
00:23:57Also ich komme gleich wieder.
00:24:00Ach, du Liebes, ja, ja.
00:24:08Tut mir leid, Frau Meyer, ich bin zu spät, bin leider aufgehalten worden.
00:24:11Habt ihr auch einig, bin auch spät dran.
00:24:13Alles klar mit Tommy?
00:24:15Tommy, der fühlt sich wohl.
00:24:17Schön.
00:24:17Sind die Leute vom Catering schon da?
00:24:19Catering?
00:24:20Da ist noch niemand da.
00:24:21Niemand da?
00:24:29Weber, ich hatte für heute Abend bestellt.
00:24:33Drei Gänge für drei Personen, ja?
00:24:35Was soll das heißen, Sie haben mich erst für morgen terminiert?
00:24:38Ich hab für heute bestellt, verstehen Sie, für heute?
00:24:43Das ist eine Katastrophe.
00:24:45Professor Schreiber kommt und meine Kollegin.
00:24:47Oje.
00:24:48Ja, was mache ich denn jetzt?
00:24:50Ja, da müssen wir halt improvisieren.
00:24:53Hä?
00:24:56Ich hab von mir, ich muss ihn nur wieder los.
00:25:08Wo steckt denn der wieder?
00:25:28Hallo?
00:25:28Oh, das geht jetzt doch nicht.
00:25:38Hallo?
00:25:43Telefon-Terror!
00:25:45Einfach alles reingeknallt!
00:25:47Kreuz und quer!
00:25:50Wie soll ich da jemand zur Achtung reinbringen?
00:25:55Meinen Sie die Gefreinung in Champignons-Town noch auf, oder schmecken die denn wie Eiskirnchen?
00:25:59Die schmelzen leck wie nix.
00:26:01Ich kümmere mich mal um die Gäste.
00:26:07Tut mir leid, Professor Schreiber, bitte entschuldigen Sie. Das Essen ist gleich soweit.
00:26:11Sie müssen sich doch nicht entschuldigen. Wir haben Sie ja quasi überfallen.
00:26:16Der Wein ist ganz kurz südlich.
00:26:18Danke.
00:26:19Ja, das geht doch nicht zu meinem französischen Cabernet.
00:26:22Wohl bekomm's.
00:26:24An der Tisch ganz reizend gedeckt.
00:26:26Hat meine Tochter arrangiert.
00:26:28Dann sollten wir uns bei ihr bedanken.
00:26:30Können Sie mich einen Augenblick entschuldigen?
00:26:32Ich hole Sie.
00:26:37Ich soll Stroh zu Gold spinnen und verstehe das nicht.
00:26:40Da sprach das Männchen...
00:26:41Entschuldigung, ich wusste nicht, dass Tommi noch nie schläft.
00:26:44Er ist wieder aufgewacht, weil es im Haus so laut war.
00:26:47Darum hab ich ihm was vorgelesen.
00:26:48Jetzt wird aber geschlafen.
00:26:51Gute Nacht, mein Sonn.
00:26:54Träumchen.
00:26:57Ein Chaos in der Küche.
00:26:59Verstehe ich nicht, warum die vom Catering erst morgen kommen wollten.
00:27:02Hat Frau Meier nicht mit dir gesprochen?
00:27:05Nee.
00:27:07Sollte sie?
00:27:08Mhm.
00:27:11Ist auch egal.
00:27:12Kommst du dann?
00:27:13Ich hab aber keinen Hunger.
00:27:14Du kommst runter.
00:27:18Und zieh dir bitte was Anständiges an.
00:27:25Tommi.
00:27:29Eine Doktor kommt gleich.
00:27:31Sie bringt meinen Sohn noch zu Bett.
00:27:34Hans, mein Vater hat mir gerade gesagt, dass er dem Vorstand schon eine Empfehlung ausgesprochen hat.
00:27:40Ihre Arbeit im letzten Jahr lässt keinen Zweifel an Ihrer fachlichen Befähigung zu.
00:27:45Aber die Position eines Chefarztes erfordert noch mehr.
00:27:48Nämlich soziale Kompetenz und ein großes Verantwortungsbewusstsein.
00:27:54Aber ich bin sicher, lieber Dr. Weber.
00:27:57Als Vater zweier Kinder verfügen Sie über diese Qualität.
00:28:09Hi.
00:28:14Da ist ja das Vorleintochter.
00:28:17Dem Papa wie aus dem Gesicht geschnitten.
00:28:21Hans, was wollten Sie gerade sagen?
00:28:30Tja.
00:28:33Et voilà.
00:28:36Omelette-Surprise.
00:28:39Bauernomelette.
00:28:40Tolle Idee.
00:28:42Mein Vater schätzt französische Weine, aber nicht die Nouvelle-Cuisine.
00:28:46Da sind Sie bei mir genau richtig.
00:28:48Bei mir gibt's Nouvelle-Mama.
00:28:51Für mich bitte nicht zu viel.
00:28:52Hauen Sie ruhig rein.
00:28:53Wenn Sie Fett ansetzen, kannst mein Vater ja wieder absorgen.
00:28:57Da ist was dran.
00:28:59Lena, es ist genug.
00:29:00Du kannst gehen.
00:29:01Mit Vergnügen.
00:29:02Dann esse ich ihn in der Küche weiter.
00:29:06Fangen Sie ruhig schon an.
00:29:07Ich bin gleich zurück.
00:29:09So?
00:29:09In dem Alter warst du genauso.
00:29:12Ich?
00:29:13Kindchen, bitte.
00:29:14Mach jetzt keine Szene.
00:29:16Bitte.
00:29:19Du hast mich bis auf die Knochen blamiert.
00:29:22Dazu brauchst du mich nicht.
00:29:23Das schaffst du schon alleine.
00:29:25Tun Sie es nicht, Herr Doktor.
00:29:27Sie würden es bereuen.
00:29:29Sie mischen sich wohl überall ein, was?
00:29:31Es ist wenigstens einer im Haus, der den Durchblick hat.
00:29:35Du hast Hausarrest.
00:29:36Bis nächste Woche.
00:29:40Dieses Mädchen.
00:29:42Sie hat mich provoziert.
00:29:44Ruhig Blut, Herr Doktor.
00:29:47Ich mache uns schon mal den Nachttisch.
00:29:50Kompottespourri Flamboyer.
00:30:24Guten Morgen.
00:30:26Guten Morgen.
00:30:28Guten Morgen.
00:30:31Ich dachte schon, Sie kommen gar nicht mehr.
00:30:33Tut mir wirklich leid, aber ich konnte Doktor Weber gestern nicht im Stich lassen.
00:30:37Aber mich und Ihren Laden?
00:30:39Quatsch, Herr Mann.
00:30:40Sie wissen doch, der Buchladen und das Café, das ist mein Leben.
00:30:43Ja, dann gehen Sie besser mit Ihrem Leben um.
00:30:45Und denken Sie auch mal an das andere.
00:30:48Nicht einmal angerufen haben Sie.
00:30:50Ich habe doch angerufen.
00:30:51War ja keiner da.
00:30:51Ach was?
00:30:52Ich war die ganze Zeit da.
00:30:54Ihr Geschäft?
00:30:55Voller Kunden.
00:30:56Ich kriege gleichzeitig eine Möbel-Lieferung.
00:30:58Kann mich nicht richtig bewegen mit diesem blöden Arm.
00:31:00Also ich kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein.
00:31:03Also, Marie.
00:31:03Also, ich opfere mich wirklich für Sie auf.
00:31:05Und ich tue das gerne.
00:31:07Und das wissen Sie.
00:31:08Das ist doch Ihre Idee.
00:31:10Wer?
00:31:10Ja.
00:31:11Aber irgendwann ist Schluss.
00:31:16Herr Erich, Marie.
00:31:18Es ist fünf vor zwölf.
00:31:20Entschuldigung, Herr Mann.
00:31:22Ich wusste das nicht.
00:31:23Das müssen wir ändern.
00:31:29Wenn ich bis zum 31. nicht 15.000 Euro an meine Bank bezahle,
00:31:33wird mein Haus zwangsversteigert.
00:31:35Das hat der Herr Weid gesagt.
00:31:37Das ist bis Freitag nächste Woche.
00:31:39Aber doch nicht gerade jetzt.
00:31:41Wo es bei Ihnen so langsam anläuft.
00:31:43Und wo Sie so einen guten Nebenjob haben.
00:31:45Ich kann es doch auch nicht ändern.
00:31:49Sie kümmern sich auch immer nur um die Probleme anderer.
00:31:52Und stellen Ihre eigenen Hinten an.
00:31:55Wenn man anderen Gutes tut, das kommt ja auch wieder zurück.
00:31:58Ja.
00:32:00Manchmal.
00:32:02Ich habe da mal eine Zeichnung entdeckt in einem Schrank bei einer Wohnungsauflösung.
00:32:08War doch tatsächlich ein echter Tiepolo.
00:32:12Skizze für ein Gemälde.
00:32:14Hängt im Vatikan.
00:32:16Habe 10.000 dafür gekriegt.
00:32:19So wenig.
00:32:23Davon habe ich noch 5.000.
00:32:24Eiserne Reserve.
00:32:26Also das würde ich nie annehmen.
00:32:32Könnte ich Ihnen geben.
00:32:35Sie müssen die Banklöwen füttern, sonst ist alles vorbei.
00:32:39Das ist mir jetzt so peinlich.
00:32:41Ohne Sie, wo wäre ich denn da?
00:32:44Nach dem Tod von meinem Ant und Sie waren mir immer eine Stütze.
00:32:47Und ich, ich habe Sie gestern so im Stich gelassen.
00:32:50Schwangen rüber.
00:32:53Da, nehmen Sie.
00:32:57Nun, nehmen Sie schon.
00:32:59Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll.
00:33:02Nicht mal, wie ich es zurückzahlen soll.
00:33:05Sie zahlen es schon zurück.
00:33:06Hat ja auch noch Zeit.
00:33:09Das ist die letzte Rettung.
00:33:11Wahrscheinlich, wenn die Banklöwen damit zufrieden sind.
00:33:15Vorerst mal.
00:33:16So.
00:33:17Jetzt stecken Sie es ein.
00:33:19Und bringen es zur Bank.
00:33:21Ja.
00:33:24Dankeschön.
00:33:25Vielen Dank.
00:33:27Danke.
00:33:29Und nicht vergessen, heute Abend, 20 Uhr,
00:33:31ein Wiedergutmachungsessen beim Italiener.
00:33:35Ich bin immer pünktlich.
00:33:43Guten Morgen, Hans. Bereits zur Visite?
00:33:48Ich möchte mich noch mal entschuldigen
00:33:50für das Verhalten meiner Tochter gestern.
00:33:51Nicht nötig. Mein Vater hat sich amüsiert.
00:33:54Wirklich?
00:33:56Ja, und er hat Sie bereits heute früh dem Vorstand vorgeschlagen.
00:34:00Tatsächlich?
00:34:01Wirklich und tatsächlich.
00:34:04Was ich Ihnen noch sagen wollte.
00:34:07Die Stelle als Chefarzt erfordert totales Engagement.
00:34:09Sie werden viel Zeit in der Klinik verbringen müssen.
00:34:12Auch das ein oder andere Wochenende.
00:34:15Dann sehen wir uns öfter.
00:34:17Macht Ihnen doch keine Angst, oder?
00:34:26Und plötzlich erhob sich der Delfin und schwebte mit dem kleinen Andreas hinauf,
00:34:33bis über die Wolken, die wie ein weißes Wattemeer sich endlos dahin zogen.
00:34:40Andreas war glücklich.
00:34:44Endlich konnte er aus dem grauen Nebel davon schweben
00:34:48und ins Land der Weisheit gelangen.
00:34:51Einen starken Freund an seiner Seite.
00:34:59Und dann schlief er ein
00:35:01und träumte von all dem, was noch kommen sollte.
00:35:10Ich habe schon vor Tagen um eine neue Haushaltshilfe ersucht.
00:35:14Was heißt das, kein gutes Renommee?
00:35:16Ich bin Arzt. Ich zahle gut. Sehr gut sogar.
00:35:20Wegen meiner Tochter?
00:35:26So.
00:35:34Die Bank.
00:35:48Wie geht's?
00:35:50Na, schau.
00:35:51Ich habe Hunger. Ist noch irgendwas in der Küche?
00:35:52Du kannst von dem Kuchen nehmen, den ich mitgebracht habe.
00:35:55Oh ja, danke.
00:35:56Tommy schläft schon.
00:35:58Und ich muss gleich weg.
00:36:00Schmeckt gut.
00:36:18Zirkus.
00:36:21Pipette und Piccolino.
00:36:25Lena.
00:36:26Lena.
00:36:28Lena.
00:36:35Entschuldigen Sie, schon wieder zu spät.
00:36:37Ich bin leider aufgehalten worden.
00:36:39Das passiert mir auch immer.
00:36:41Übrigens, Tommy schläft schon.
00:36:43Die frische Luft, wir waren den ganzen Nachmittag draußen.
00:36:46Sie tun ihm wirklich gut.
00:36:47Und überhaupt, gestern Abend waren Sie ja der rettende Engel.
00:36:51Schon gut.
00:36:52Frau Meier, es tut mir leid, ich habe immer noch keine Haushälterin gefunden.
00:36:56Das ist nicht so einfach heutzutage.
00:36:58Sagen Sie mal, hat Ihre Frau den ganzen Haushalt alleine geschafft?
00:37:02Neben dem Beruf?
00:37:03Neben dem Beruf, ja.
00:37:05Wir haben alle mitgeholfen.
00:37:07Eine motivierte, glückliche Familie damals.
00:37:11Darf ich Sie mal was fragen?
00:37:12Ja.
00:37:14Wie viele Kinder haben Sie denn eigentlich?
00:37:18Wissen Sie, ich habe da so ein Foto gesehen.
00:37:20Mit Ihnen und Ihrer Familie.
00:37:23Haben Sie noch einen Elternsohn?
00:37:27Ja, aber der ist schon außer Haus.
00:37:29Hallo, Papa.
00:37:32Lena, wir müssen reden.
00:37:34Was hast du mit den Haushälterinnen gemacht?
00:37:36Ich?
00:37:37Ich glaube, ich gehe jetzt besser.
00:37:39Wo gehst du eigentlich hin?
00:37:41Na, habe ich dir doch gesagt.
00:37:42Was hast du mir gesagt?
00:37:44Dass ich zu morgen mein Referat vorbereiten muss mit Tanja.
00:37:47Und das müssen wir noch üben.
00:37:48Also, tschüss dann.
00:37:50Ich möchte jetzt auch.
00:37:51Heid?
00:37:53Hatten wir nicht vereinbart, dass du Hausarrest hast?
00:37:56Was?
00:37:58Na ja, okay.
00:37:59Dann rufst du halt meinen Biolehrer an und sagst ihm, dass ich das Referat nicht vorbereiten konnte.
00:38:04Warum kommt deine Schulfreundin diese...
00:38:07Tanja?
00:38:07Diese Tanja nicht zu dir?
00:38:09Weil sie sich das Bein gebrochen hat.
00:38:14Rufst du jetzt meinen Biolehrer an?
00:38:16Also gut, aber das Referat will ich sehen.
00:38:19Ja, wenn es dann fertig ist.
00:38:22Geh, dann warte. Ich fahre dich schon.
00:38:23Ach, Frau Meier.
00:38:25Macht mir keine Umstände.
00:38:27Also dann.
00:38:33So, jetzt sind wir in der Sommerstraße. Welche Hausnummer?
00:38:37Sie können mich hier rauslassen.
00:38:39Gut.
00:38:43Hoffentlich geht es deiner Freundin bald besser.
00:38:45Ja.
00:38:46Alles Gute.
00:38:47Danke, tschüss.
00:38:48Tschüss.
00:39:01Jetzt kommen wir weiter.
00:39:39Vielen Dank.
00:40:06Vielen Dank.
00:40:29Vielen Dank.
00:40:32Vielen Dank.
00:41:02Ihr seid die Größten.
00:41:07Hey, kriege ich keinen Kuss?
00:41:10Wie geht's, Tommy?
00:41:12Es geht so, du fehlst ihm und mir fehlst du auch.
00:41:15Ihr fehlst mir auch, ich denke die ganze Zeit an euch.
00:41:17Wie geht's, Papa?
00:41:18Ach, dem alten Stinkstiefel, dem geht's wie immer.
00:41:21Das wird sich auch nie ändern, ne?
00:41:23Weißt dein Vater, dass du hier bist?
00:41:25Natürlich nicht.
00:41:28Guten Abend.
00:41:29Guten Abend.
00:41:30Scheiße.
00:41:34Und, dürfen Sie jetzt meinen Vater an?
00:41:37Willst du uns nicht vorstellen?
00:41:40Das ist Frau Meier, Thomas Neuskinder-Mädchen.
00:41:43Angenehm.
00:41:44André.
00:41:45Freut mich.
00:41:45Das ist Jerome.
00:41:47Das ist der Rundamt.
00:41:51Ich möchte mit Ihnen reden.
00:41:53Dann wollen wir zu uns in den Wohnwagen gehen.
00:41:56Ja.
00:41:58Hier ist alles weniger glanzvoll, als da drinnen im Scheinwerferlicht.
00:42:02Die Artisten, die leben bescheiden.
00:42:04Ich weiß, ich kenn das.
00:42:06Ich war Seiltänzerin.
00:42:09Glaubt mir nicht, gell?
00:42:12Die hieß Angelique und hatte eine atemberaubende Nummer hoch oben in der Zirkuskuppel.
00:42:19Ohne Netz.
00:42:20Wirklich?
00:42:22Ich komm aus einer alten Zirkusfamilie.
00:42:24Davon haben Sie mir nie was erzählt.
00:42:26Ja, du sprichst ja auch nie mit mir.
00:42:28Gehst Leuten aus dem Wege.
00:42:30Bist nur mit dir beschäftigt.
00:42:33Und das Seiltanzen, das hatte ein jähes Ende.
00:42:38Eines Tages, einen kurzen Moment unkonzentriert.
00:42:42Gleichgewicht verloren.
00:42:44Absturz.
00:42:46Schutzengel gehabt.
00:42:49Einige Brüche.
00:42:51Aber ich bin nochmal gut davongekommen.
00:42:53Danach hab ich gezaubert.
00:42:56Blümchen, die Zauberfee.
00:42:59Aber die Nummer war nicht so sensationell.
00:43:01Ja, und dann?
00:43:02Dann hab ich einen Buchhändler geheiratet und bin weg vom Zirkus.
00:43:06Immer in Sucht gehabt.
00:43:09Aber ich war danach auch recht glücklich.
00:43:11Und sind Sie es wahrscheinlich immer noch?
00:43:13Mein Mann lebt nicht mehr.
00:43:15Oh, das tut mir leid.
00:43:17Ja.
00:43:18Das ist unser Zuhause.
00:43:20Unser bescheidenes Zuhause.
00:43:21Oh, das kenn ich.
00:43:23Ja, sowas kenn ich.
00:43:29Mein Vater hat mir verboten, meine Geschwister zu sehen.
00:43:32Ja, warum denn?
00:43:33Wir haben Krach.
00:43:35Ich sollte Medizin studieren, genauso wie er.
00:43:38Hab ich auch ein paar Semester, aber...
00:43:42Dann hab ich Jeroen kennengelernt.
00:43:44Der war schon mal im Zirkus und brauchte einen Partner für seine Show.
00:43:46Aber Ihre Geschwister, die haben Sie in letzter Zeit sträflich vernachlässigt.
00:43:51Muss ich ja.
00:43:52Vater verbietet mir jeden Kontakt.
00:43:54Tommy braucht Sie doch.
00:43:56Sie dürfen sich den Kontakt nicht verbieten lassen.
00:43:58Sie haben ein Recht dazu.
00:43:59Was soll ich denn machen?
00:44:00Einfach nach Hause kommen?
00:44:02Gute Idee.
00:44:04Jetzt, wo er sowieso in der Stadt ist.
00:44:18Bis morgen.
00:44:19Schlaf gut, Lena.
00:44:20Gute Nacht.
00:44:21Tschüss.
00:44:28Mirella.
00:44:34Zwei volle Stunden.
00:44:35So lange habe ich noch auf niemanden gewartet.
00:44:37Können Sie denn nicht einmal pünktlich sein?
00:44:40Ich bin mit mich, ja.
00:44:41Aber es kommt immer was dazwischen.
00:44:43Und heute war es schon besonders viel.
00:44:45Ah ja, dann waren Sie also auch mit dem Geld auf der Bank.
00:44:47Wie war es denn da?
00:44:48Ich, ja.
00:44:50Ich traue mir es gar nicht zu sagen.
00:44:53Das Geld ist immer noch hier in meiner Manteltasche.
00:44:57Marie.
00:44:57Was ist das für ein Leichtsinn?
00:44:59Ja, morgen ist Wochenende.
00:45:01Am Montag schaffe ich das allemal.
00:45:03Ja, ja.
00:45:04Für Sie ist die vier hart gekochten Eier wie bestellt.
00:45:07Und für Sie die gemischte Vorspeise.
00:45:09Das ist, Walter.
00:45:10Ja, danke.
00:45:11Herr Ober.
00:45:12Bringen Sie uns bitte noch eine Flasche Wein.
00:45:14Ein Cabernet.
00:45:15Rü, rü, rü, rü, rü, rü.
00:45:17Sehr gerne.
00:45:23Passen Sie mal auf, Herrmann.
00:45:25Als Belohnung für Ihr langes Warten kriegen Sie jetzt von mir was gezaubert.
00:45:32Das ist ein Ei.
00:45:34Ein Ei.
00:45:34Und dieses Ei werde ich jetzt vor Ihren Augen verschlucken.
00:45:40Aber doch mit Schale.
00:45:42Schauen Sie mal zu.
00:45:45Marie.
00:45:49Marie.
00:45:52Marie.
00:45:53Oh mein Gott.
00:45:54Ist Ihr ein Arzt?
00:45:55Gott, das Riegel ist offen.
00:45:56Kann ich Ihnen helfen?
00:46:02Ist schon gut, ist schon gut.
00:46:06Und jetzt?
00:46:07Was sehe ich denn da?
00:46:10Was ist denn da?
00:46:12Was ist denn da?
00:46:12Was ist denn da?
00:46:12Oh, oh.
00:46:15Oh, oh.
00:46:24So.
00:46:24Ein toller Trick, nicht?
00:46:27Ja.
00:46:28Ich hätte gerne einen Cognac, Herr Ober.
00:46:30Einen doppelten.
00:46:31Bitte sehr.
00:46:40Noch eine heiße Schokolade?
00:46:42Danke.
00:46:44Guten Tag.
00:46:45Herr Mann.
00:46:45Es ist höchste Zeit, Sie müssen weg.
00:46:47Zu spät schon wieder.
00:46:48Ich muss doch noch die Bücher einsortieren.
00:46:51Und Lieferscheine kontrollieren.
00:46:53Die Dame sucht nach einer Kriminalgeschichte für ihren Schwiegervater.
00:46:56Klar.
00:46:56Und die Kleine will mehr über Benny wissen.
00:46:58Das ist der Hund, der alle ins Wadl beißt.
00:47:01Ja, und immer unter den Tisch, Pinke.
00:47:02Das mache ich schon.
00:47:03Nun gehen Sie.
00:47:04Ich kann jetzt nicht.
00:47:05Sie müssen aber.
00:47:07Und Sie müssen auch noch zur Bank.
00:47:08Nun gehen Sie doch schon.
00:47:09Schau mal, das ist der erste Band.
00:47:11Da gibt es noch fünf weitere.
00:47:13Die musst du alle lesen.
00:47:14Aber nicht hier.
00:47:14Mach das mal zu Hause.
00:47:16Psst.
00:47:18So.
00:47:19Bitte sehr.
00:47:20Und bitte fahren Sie vorsichtig.
00:47:23Es ist glatt.
00:47:23Immer.
00:47:25Haben Sie den Umschlag noch in der Tasche?
00:47:28Natürlich.
00:47:30Und heute Abend, bitte, mal nicht zu spät nach Hause kommen.
00:47:34Ganz bestimmt nicht.
00:47:35Danke.
00:47:36Auf Wiedersehen.
00:47:37Wiedersehen.
00:47:41So.
00:47:43Ab jetzt müssen Sie mit mir Vorlieb nehmen.
00:47:46Wer möchte denn mal zur Abwechslung ein Buch kaufen?
00:47:55Mira, du musst gleich mitkommen.
00:47:57Ja, was ist denn?
00:47:58Ist was passiert?
00:47:58Nein, ich muss dir was zeigen.
00:48:06Oh, das ist ja ein Wunder.
00:48:10Das ist ja ein Wunder.
00:48:11Superkleber.
00:48:11Sieht aus wie neu, was?
00:48:13Genial.
00:48:14Danke.
00:48:15Bist du jetzt nicht mehr traurig?
00:48:17Nee, ich freue mich doch.
00:48:19Ganz lieb von dir, Lena.
00:48:25Halt, Lena.
00:48:26Warte, warte.
00:48:27Tommi, komm.
00:48:29Mach du auf.
00:48:37André.
00:48:38Tommi.
00:48:43Du bist groß geworden.
00:48:53Komm, du musst dir mal ein Zimmer ansehen.
00:48:56Na dann.
00:48:57Alle, hopp.
00:49:04Hallo, André.
00:49:05Schön, dass du gekommen bist.
00:49:20Wow, du warst ja eine Autorennbahn.
00:49:22Wollen wir ein Rennen machen?
00:49:24Nein, ich bitte drum.
00:49:28Kannst du dich auf mich warten.
00:49:30Das geht ja gut los.
00:49:37Ups, geht so mit auf.
00:49:45Möchtet ihr auch mal, Marie?
00:49:46Ja, ich.
00:49:47Auf meine alten Tage.
00:49:48Na, schauen wir mal.
00:49:51So wie ich noch mal.
00:49:54Jawoll.
00:49:55Tommi, ich hab was vergessen.
00:49:57Ich hab dir noch was mitgebracht.
00:49:58Oh, was denn?
00:50:00Das muss ich aber erst holen.
00:50:01Kommt ihr mit?
00:50:09So.
00:50:10Hui.
00:50:12Schau.
00:50:15Wow.
00:50:16Schau mal zum.
00:50:18Oh.
00:50:19Hui.
00:50:21So.
00:50:23Na?
00:50:24Ist das was?
00:50:25Na, Mann.
00:50:27Bravo.
00:50:27So, und jetzt.
00:50:28Ein dreifacher Salto.
00:50:30Flaschensalto, alle.
00:50:33Hopp.
00:50:34Das ist doch voll gemein.
00:50:37Oh, wow.
00:50:38Los, jetzt so.
00:50:43Ausbalancieren.
00:50:45Trommelwirbel.
00:50:47Und los.
00:50:50Ration.
00:50:51Und bravo.
00:50:53Huh.
00:50:54Bravo.
00:50:55Bravo.
00:51:09Raus.
00:51:11Sofort.
00:51:18Ich hab...
00:51:29Ich...
00:51:32André, warte, ich komme jetzt.
00:51:33Lena, Lena, bitte bleib, ja.
00:51:36Lass mich los!
00:51:37Verdammt, du warst alles kaputt mit deinem Scheißhass!
00:51:45Pass auf dich auf, ja?
00:51:47Muss das sein?
00:51:50Komm, komm, komm!
00:51:55Wer hat denn die Familie verlassen?
00:51:56Wer hat denn alles kaputt gemacht? Ich nicht! Dein Bruder war das!
00:51:59So kann es doch aber nicht weitergehen!
00:52:02Mann, du musst dich endlich damit abfinden!
00:52:05Niemals.
00:52:06Ich will nicht, dass dein schlechter Einfluss auch noch auf euch übergreift.
00:52:10Lass gut sein.
00:52:11Ich mach einfach keinen Sinn mit dir.
00:52:15André, jetzt warte doch mal bitte!
00:52:27Helena!
00:52:31Warum bist du schon hier?
00:52:34Eine Operation ist verschoben worden. Ich dachte, wir könnten zusammen Mathe üben.
00:52:38Der Mathe-Test! Der war letzte Woche!
00:52:42Schnalzt du überhaupt nichts mehr?
00:52:45Tommi...
00:52:45Tommi, geht's gar nicht gut.
00:52:58Hans, kommst du mal? Ich muss mit dir reden.
00:53:01Entschuldigen Sie mich einen Moment.
00:53:08Was hat denn den Anfall diesmal ausgelöst? Ist irgendwas vorgefallen?
00:53:14Fragen Sie ihn doch, was es war.
00:53:17Weil er Tommi verbietet, seinen Bruder zu sehen.
00:53:19Lena!
00:53:21Ich würde deinen Vater wirklich gern unter vier Augen sprechen.
00:53:24Klar.
00:53:28Ich nehme an, es gab wieder Ärger mit deinem Ältesten.
00:53:31Willst du dich nicht endlich mal mit ihm aussöhnen?
00:53:34Versteh mich bitte nicht falsch, aber lass das meine Sache sein.
00:53:37Ich will dir nicht zu nahe treten, aber wenn du mich fragst...
00:53:40Ich frage dich aber nicht.
00:53:41Hör ihm trotzdem zu!
00:53:43Ich würde dieses Gespräch wirklich gern mit deinem Vater führen.
00:53:47Allein.
00:53:48Klar. Ignoriert mich einfach.
00:53:53Hans, wenn du das nicht allein hinkriegst, dann überweise ich Tommi in der Psychotherapeutische Klinik.
00:53:58Das ist dann für ihn das Beste.
00:53:59Das kommt überhaupt nicht in Frage.
00:54:01Tommi braucht keinen Seelenkleppner, er braucht seinen Vater.
00:54:03Lena, jetzt reicht es!
00:54:04Du warst ja schließlich, der André ins Haus gebracht hat.
00:54:07Ich bitte dich, das hier ist ein Krankenhaus.
00:54:15Nerella, mach, dass sie nicht mehr streiten und dass André wiederkommt.
00:54:21Bitte.
00:54:23Das mache ich.
00:54:24André und dein Vater, die werden sich wieder vertragen
00:54:28und André wird wieder nach Hause kommen.
00:54:31Ganz bestimmt, das verspreche ich.
00:54:35Großes Ritter-Ehrenwort.
00:54:57Es tut mir so leid.
00:55:02Ich habe André gerne gelernt und ihn aufgefordert, seine Geschwister zu besuchen.
00:55:07Ach.
00:55:09Sie waren das?
00:55:11Mhm.
00:55:13Es war so ein schöner Nachmittag.
00:55:16Die Kinder waren so glücklich.
00:55:18Und Tommi, fröhlich und ausgelassen wie noch nie.
00:55:22Ich wollte doch nur, dass alle glücklich sind
00:55:25und dass es unserem Tommi gut geht.
00:55:32Sie gehen einfach immer wieder die Nerven durch.
00:55:35Seit dem Tod meiner Frau.
00:55:37Was haben Sie denn gegen André?
00:55:40Er hat uns alle unglücklich gemacht.
00:55:44Aber davon wissen Sie nichts.
00:55:47Oder hat er Ihnen vielleicht erzählt,
00:55:49dass er seine Mutter auf dem Gewissen hat?
00:55:51Nein, aber...
00:55:53Sehen Sie.
00:55:56Er war damals schon beim Zirkus.
00:56:02Komm, Mama.
00:56:05Hat er gesagt.
00:56:06Das musst du sehen.
00:56:10Sie gastierten damals in Hamburg.
00:56:13Das ganze Stück zu fahren bis dorthin.
00:56:16Auf dem Weg zum Zirkus sind Sie verunglückt.
00:56:18Ach.
00:56:20Wahrscheinlich ist er wieder viel zu schnell gefahren.
00:56:23Sie sind gegen einen Baum geprallt.
00:56:25Total Schaden.
00:56:26Meine Frau war sofort tot.
00:56:27Er leicht verletzt.
00:56:31Er hat meine Frau an den Tod gefahren.
00:56:44Ich habe Sie noch gar nicht gefragt.
00:56:46Sind Sie verheiratet?
00:56:48Ja.
00:56:51Ich...
00:56:52Ich war es.
00:56:5535 Jahre.
00:56:58Ein Mann war meine Jugendliebe.
00:57:01War?
00:57:02Ja.
00:57:03Er ist gestorben.
00:57:06Vor fünf Jahren.
00:57:08Und ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, dass er für immer fort ist.
00:57:14Ich weiß auch nicht, wie es weitergehen soll.
00:57:17Aber Sie haben doch wenigstens Ihre Kinder.
00:57:22Unter Stelle als Chefarzt würde ich ein Drittel mehr verdienen.
00:57:26Ich könnte Lena in ein exklusives Internat geben.
00:57:29Und Tommi bekäme die beste Therapie.
00:57:32Das Einzige, was Ihre Kinder brauchen, das sind Sie.
00:57:40Ich möchte nach Hause.
00:57:42Hallo Lena.
00:57:44Warte.
00:57:45Ich fahr dich.
00:57:50Und Sie bleiben bestimmt noch bei Ihrem Sohn.
00:57:54Also dann, der Kleine.
00:57:58Danke.
00:57:59Also.
00:58:06Hier waren wir alle auf Usedom.
00:58:09Tommi war noch ein Baby.
00:58:16Das war zu Weihnachten.
00:58:18Papa hat sich immer als Weihnachtsmann verkleidet.
00:58:21Und André?
00:58:23Der war Knecht Ruprecht.
00:58:26Papa hat immer so getan, als würde er nicht merken, dass wir ihn erkennen.
00:58:31Das ist Mama.
00:58:35Ein Jahr bevor sie...
00:58:40Papa wollte immer, dass André Arzt wird.
00:58:45Ich meine, Attis ist doch auch was Tolles.
00:58:48Was?
00:58:48Das kann man wohl sagen.
00:58:51Mama jedenfalls.
00:58:53Die war mächtig stolz auf ihn.
00:58:56Hat sich deshalb mit Papa gestritten.
00:59:00Sie wollte wenigstens mal wissen, was André im Zirkus da so macht.
00:59:04Da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da.
00:59:08Hm.
00:59:11Musik kam halt da nie an.
00:59:19Tut mir leid, Lena.
00:59:28Entschuldigung, Lena.
00:59:29Komm gleich wieder.
00:59:45Ja?
00:59:47Marie, so geht das nicht.
00:59:49Ich bin mit den Nerven am Ende.
00:59:51Bei Ihnen war der Teufel los und ich hatte auch ständig Kundschaft.
00:59:54Und das alles mit meinem Gipsarm.
00:59:56Sie müssen pünktlich nach Hause kommen, wenigstens das.
00:59:59Stellen Sie sich vor, Tommy ist im Krankenhaus.
01:00:02Und ich muss auf Lena aufpassen.
01:00:04Sie ist doch ganz alleine.
01:00:05Haben Sie wenigstens das Geld abgeliefert?
01:00:07Ja.
01:00:09Das heißt, nein, es war wieder mal zu spät.
01:00:13Marie, Freitag ist der letzte Tag.
01:00:15Tun Sie denn nicht, was man Ihnen sagt?
01:00:18Jetzt schreien Sie mich doch nicht so an.
01:00:19Ich weiß schon selber, was ich zu tun habe.
01:00:21Wir hätten es überweisen müssen.
01:00:23Ich muss doch erst mit Herrn Veit sprechen.
01:00:26Die Löwen füttern, wie Sie immer sagen.
01:00:29Ja, passen Sie bloß auf, dass Sie nicht gefressen werden.
01:00:32Ich pass schon auf mich auf.
01:00:49Ach, Anton.
01:00:52Jetzt haben wir den Salat.
01:00:56Der einzige Freund, den ich habe, der ist jetzt stinkesauer auf mich.
01:01:02Du sagst mit Recht.
01:01:03Aber ich muss mich nicht anschreien lassen.
01:01:07Anton, du musst mir helfen.
01:01:09Dann sprich mit dem Herrn Veit von der Bank.
01:01:11Er soll unser Haus in Ruhe lassen.
01:01:14Ach, Anton.
01:01:16Ein bisschen viel auf einmal für heute.
01:01:21Dann denken wir jetzt an uns und gehen schlafen.
01:01:24Hm?
01:01:29Gute Nacht, Anton.
01:01:36Lena, hör zu.
01:01:37Ich wollte Tommi gleich nach der Visite abholen, aber ich muss in der Klinik bleiben.
01:01:42Ein Notfall.
01:01:43Klar.
01:01:44Ich habe mich mit Frau Meier für 15 Uhr bei Tommi im Krankenhaus verabredet.
01:01:47Nur damit du dir keine Gedanken machst, wo wir bleiben.
01:01:49Und du gehst bitte pünktlich zur Schule.
01:01:52Klar.
01:01:53Tschüss.
01:01:54Ciao.
01:02:02Lena!
01:02:03Higsberg!
01:02:04Komm, zieh dich an.
01:02:05Wir hauen ab.
01:02:08Papa?
01:02:09Der muss operieren.
01:02:10Wir haben jetzt halt.
01:02:11Das weißt du doch.
01:02:15Ich möchte zahlen.
01:02:16Ich muss weiter.
01:02:17Das wird aber auch mal in der Zeit.
01:02:19Ist der zweite Band von Betty schon da?
01:02:21Moment, Moment.
01:02:22Ich bin sofort bei Ihnen.
01:02:23Eins nach dem anderen.
01:02:244.30 Uhr.
01:02:25Haben Sie Haie, ne?
01:02:26Wintermärchen.
01:02:27Wintermärchen.
01:02:28Zum Lesen oder vielleicht Ausnahmsweise auch mal zu kaufen.
01:02:32Entschuldigung.
01:02:33Wer hat sich für den Krödelladen?
01:02:34Ich?
01:02:34Krödel ich?
01:02:35Ich interessiere mich für den Wiedermayer-Schwein.
01:02:37Ach, sofort.
01:02:38Wo ist denn die Frau Meier heute?
01:02:40Frau, ich hoffe, sie ist bald wieder da.
01:02:43Sonst mache ich den Laden hier dicht hin.
01:02:46Sie haben sie einfach gehen lassen.
01:02:48Ihre Tochter hat gesagt, sie hätten es erlaubt.
01:02:50Was ist denn los?
01:02:51Tommy ist weg.
01:02:52Lena hat ihn abgeholt.
01:02:53Ich kann nur hoffen, dass sie zu Hause sind.
01:03:04Geht keine Ahnung.
01:03:07Ich glaube nicht, dass die zu Hause sind.
01:03:09Aber ich kann mir vorstellen, wo die sein könnten.
01:03:15Und wo ist jetzt André?
01:03:18Ich weiß es auch nicht.
01:03:20Von meinem Wohnwagen war er nicht.
01:03:21Im Zelt ist er nicht.
01:03:23Vielleicht sind sie in die Stadt gefahren.
01:03:25Vielleicht zu uns.
01:03:28Da sind sie doch.
01:03:31Was macht ihr denn hier?
01:03:33Wir wollten zur Nachmittagsvorstellung.
01:03:35Das ist doch nur Somsdags und Sonntags.
01:03:36Robin!
01:03:37Lena!
01:03:39Kommt sofort zu mir!
01:03:41Deck da!
01:03:42Der wartet im Wagen vorne am Eingang.
01:03:44Hier ist der Schlüssel.
01:03:48Was hast du dir dabei gedacht?
01:03:50Ich habe dir verboten, sie zu sehen.
01:03:52Er ist schließlich ihr Bruder.
01:03:53Und ich habe recht, sie zu sehen.
01:03:54Von wegen. Du hast alles zerstört.
01:03:56Du hast mich aus dem Haus gejagt, weil du ein schlechtes Gewissen hast.
01:03:58Du bist schuld. Du ganz allein.
01:03:59Oh, Maria im Himmel.
01:04:00Wie kann man nur so schrecklich dumm sein?
01:04:02Halten Sie sich da raus, Marie.
01:04:04Nichts halte ich mich raus.
01:04:05Sie hören mir jetzt mal zu.
01:04:06Sie nennen sich Doktor.
01:04:08Ja, wen wollen sie denn heilen, wenn sie mit ihrem Stur sind ihre eigene Familie krank machen?
01:04:12Sie hat recht.
01:04:13Es reicht.
01:04:14Ihr habt doch beide ein Brett vor dem Schädel.
01:04:16Aber von Ihnen, Herr Doktor, da hätte ich mehr erwartet.
01:04:18Sie führen sich ja auf wie ein ungezogenes Kleinkind.
01:04:21Marie!
01:04:22Sie hat recht.
01:04:22Halt die Klappe!
01:04:23Ihr wisst genau, worum es geht.
01:04:25Um eure Familie geht es.
01:04:27Um euer Zuhause.
01:04:28Aber ihr, ihr haut ja alles in zwei.
01:04:31Aus Dummheit aus.
01:04:32Aus Egoismus.
01:04:33Aus Eitelkeit.
01:04:35Sie haben recht.
01:04:36Genug.
01:04:36Und wie es Tommy und Lena dabei geht, das ist euch doch piepeschnurz egal.
01:04:40Ihr Stur-Schädel, ihr Dammischen.
01:04:42Jetzt ist aber Schluss!
01:04:43Sie verbieten mir nicht das Wort.
01:04:44Sie nicht!
01:04:45Wenn Sie kündigen wollen, ich halte Sie nicht.
01:04:47Nur weil Sie mich bezahlen, bin ich nicht korrumpierbar.
01:04:50Merken Sie sich das.
01:04:51Gut, dann sind Sie eben gekündigt.
01:04:53Ich kündige Ihnen!
01:04:55Ich kündige Ihnen!
01:05:22Ich habe gedacht, Sie kann Zaubern.
01:05:46Sie haben das Geld?
01:05:47Ja.
01:05:49Zwar nicht die ganze Summe.
01:05:51Aber immerhin 5.000 Euro in bar.
01:06:07Aber das gibt es doch nicht.
01:06:09Ich habe es hier in die Manteltasche gesteckt.
01:06:11Und jetzt?
01:06:11Jetzt ist es weg.
01:06:13Das soll ich Ihnen jetzt glauben, Frau Mayer.
01:06:15Ich schwöre es Ihnen.
01:06:195.000 sind zu wenig, Frau Mayer.
01:06:22Aber...
01:06:2215.000.
01:06:24Bis zum 31.
01:06:26Am Freitag.
01:06:27Und heute ist schon Dienstag.
01:06:30Ja.
01:06:36Lena!
01:06:37Tommy!
01:06:39Was denn?
01:06:41Ich habe Pizza gebacken.
01:06:43Kein Hunger.
01:06:46Lena!
01:06:46Lena!
01:06:47Ich werde mir Urlaub nehmen.
01:06:49Warum?
01:06:51Weil ich mehr Zeit mit euch verbringen will.
01:06:55Ich weiß nicht, ob ich in der Schönheitsklinik bleiben will.
01:06:59Willst du nicht doch ein Stück Pizza?
01:07:01Nein.
01:07:05Wo ist Tommy?
01:07:05In seinem Zimmer.
01:07:07Und war es mit Marie?
01:07:11Gekündigt.
01:07:12Was?
01:07:12Ich bin ja jetzt zu Hause.
01:07:15Ja, aber wie konntest du Marie nur gehen lassen?
01:07:18Ey, wirklich!
01:07:19Du machst alles kaputt!
01:07:20Wie immer!
01:07:26Tommy!
01:07:28Der hat auch keinen Hunger!
01:07:29Lass uns in Ruhe!
01:08:01Ich ist ein Schatz.
01:08:03Ich bin ja hier.
01:08:04Ich bin ja hier.
01:08:10Ich habe einen Schatz mitgebracht.
01:08:12Ah, ich bin ja hier.
01:08:19Ich bin ich mir!
01:08:24Ich habe mich selbst im Schatz.
01:08:26Und ich bin mir mal im Schlitz.
01:08:41So, Geld weg, Job weg, Haus wahrscheinlich auch weg.
01:08:45Krach mit Hermann, so geht das nicht, Anton.
01:08:49Soll ich aufgeben und mich endlich nur noch um meine Dinge kümmern?
01:08:52Wir können doch diese Leute mit ihren Problemen jetzt nicht alleine lassen.
01:08:57Denk doch an den armen Jungen.
01:08:59Wenigstens ihm müssen wir helfen und seiner Schwester auch.
01:09:03So ein bisschen Familienstreitigkeiten, das werden wir zwei doch ausbügeln, oder?
01:09:09Ein bisschen, kannst du mir schon helfen, Anton?
01:09:13Kannst dich schon um mich kümmern?
01:09:16Mich unterstützen?
01:09:37Musik
01:09:37Musik
01:09:37Musik
01:09:37Musik
01:09:58Morgen, Tommy.
01:10:08Lena, wo ist Tommy?
01:10:10Keine Ahnung, schläft ja nicht.
01:10:12Ist okay.
01:10:14Tommy?
01:10:18Tommy?
01:10:21Tommy?
01:10:37Tommy?
01:10:38Maier?
01:10:38Guten Morgen, Herr Weber.
01:10:39Ist Tommy bei Ihnen?
01:10:41Bei mir ist er nicht.
01:10:42Ist er nicht bei Ihnen?
01:10:43Nein, er ist fort.
01:10:44Wir wissen nicht, wo er ist.
01:10:46Ich mache mir solche Sorgen.
01:10:47Vielleicht ist er zum Zirkus gelaufen.
01:10:49Sie haben recht, das könnte sein.
01:10:50Ich fahre sofort dorthin.
01:10:51Ich komme auch.
01:10:53Ja.
01:10:59Entschuldigung, wo ist denn das?
01:11:03Hm, das ist da vorne.
01:11:04Dritte Straße links.
01:11:05Komm, ich bring dich hin.
01:11:07Danke.
01:11:07Ich würde mal einen Block fahren.
01:11:11Jetzt warten Sie doch, Herr Dr. Weber.
01:11:13Mein Gott.
01:11:23Du hier?
01:11:24Ist Tommy bei dir?
01:11:26Nein, wie kommst du denn da rauf?
01:11:27Er ist weg.
01:11:29Er ist seit heute früh verschwunden und wie vom Erdbrunnen verschluckt.
01:11:32Vielleicht wollte er wirklich zu mir.
01:11:34Und hat sich verlaufen?
01:11:35Vielleicht ist er auf dem Weg zu mir.
01:11:37Jetzt suchen wir erst mal hier.
01:11:46Tommy!
01:11:47Tommy!
01:11:48Tommy!
01:11:51Ist der compelling.
01:11:54Tommy!
01:12:06Hoffentlich ist es nicht passiert
01:12:07Hoffentlich
01:12:12Gibt Ihnen das nicht zu denken, dass Ihre Kinder immer wieder weglaufen, Herr Dr. Weber?
01:12:17Ich habe einfach nicht genug Zeit, mich um Sie zu kümmern
01:12:20Aber ich werde das ändern
01:12:29Meier?
01:12:32Hermann, was gibt's?
01:12:34Wie? Wie?
01:12:37In meinem Lazy-Café sitzt ein kleiner Junge und trinkt heiße Schokolade
01:12:43Tommy! Tommy!
01:12:46Mensch, Tommy
01:12:50Entschuldige, dass ich dich verdächtigt hatte
01:12:52Tut mir leid, ist schon gut
01:12:58Oh, komm!
01:13:01Tommy!
01:13:04Wie konntest du uns nur solche Sorgen machen?
01:13:07Ich wollte doch nur Mirella das Geld bringen
01:13:10Tommy, du hast das Geld gefunden
01:13:12Unter meinem Bett lag's
01:13:14Das muss mir irgendwo aus der Tasche gerutscht sein
01:13:16Aber Gott sei Dank ist es ja wieder da
01:13:19Woher hast du denn gewusst, dass es mir gehört?
01:13:21Ich kann doch schon lesen
01:13:23Hier steht es doch
01:13:24Mirabella steht hier auf dem Umschlag, so heißt mein Laden
01:13:27So, darum kümmere ich mich jetzt
01:13:30Irgendwas zu trinken?
01:13:31Danke, nein
01:13:32Tschüss
01:13:33Ja, Mensch, mit dem Lesen, das klappt ja schon ganz gut
01:13:38Das ist also Ihr Lesecafé
01:13:40Scherzinnen
01:13:41Schön
01:13:47Peterchens Heimkehr
01:13:48Ein schönes Buch
01:13:49In ihm wird die Geschichte von einem Jungen erzählt, der weggeht
01:13:53Und durch die Liebe und Güte seines Vaters den Weg wieder nach Hause findet
01:13:59Sie haben das Buch gezogen, nicht ich?
01:14:03Zufall
01:14:04Es gibt keinen Zufall, nur ein Vorfall, der es auf etwas abgesehen hat
01:14:09Das hat mein Vater immer gesagt
01:14:11Schön
01:14:13Ich schenke's Ihnen
01:14:15Danke
01:14:27Was erwarten Sie denn von mir?
01:14:29Sie haben es doch selber gesehen
01:14:30Mein Vater flippt völlig aus, wenn man mit ihm reden will
01:14:37Außer gestern, als Sie hier waren
01:14:40Da hat er mir an die Schulter gefasst und gesagt, es tut mir leid
01:14:43Na, sehen Sie, ist doch schon ein guter Anfang
01:14:47Tommi wird nur gesund, wenn Sie sich mit Ihrem Vater wieder versöhnen
01:14:52Aber was soll ich denn tun?
01:14:54Ich hab da eine Idee
01:14:56Und deshalb bin ich auch gekommen
01:15:01Ich fürchte, ich muss das Angebot Ihrer Klinik ablehnen
01:15:04Meine Kinder brauchen mich
01:15:07Sie wollen auf den Chefarzt verzichten?
01:15:10Hansi Fortuni Riesenfance
01:15:12Wahrscheinlich
01:15:16Denken Sie da nochmal drüber nach?
01:15:18Hab ich, Stefanie
01:15:19Mein Entschluss ist gefasst
01:15:22Sie sind der beste Chirurg, den wir hier hatten
01:15:24Na ja
01:15:26War ich nicht manchmal ziemlich eigensinnig?
01:15:29Sie haben nur Ihre Meinung vertreten
01:15:30Was Ihr gutes Recht
01:15:31Was Recht und was richtig ist
01:15:33Darüber habe ich die letzte Zeit viel nachgedacht
01:15:35Ich weiß vielleicht, was Recht ist
01:15:36Aber deshalb weiß ich noch lange nicht, was richtig ist
01:15:42Ich werde die Klinik verlassen
01:15:46Sie werden mir sehr viel
01:15:50Nicht nur als Kollege
01:16:09Hallo
01:16:09Hallo Lena
01:16:10Marie
01:16:11Wir müssen reden
01:16:12Okay
01:16:15Hier war die Schule
01:16:17Wie immer
01:16:20Das finde ich gut
01:16:22Aber ohne dich funktioniert unser Plan nicht
01:16:24Na ich bin doch dabei
01:16:25Ist doch klar
01:16:26Super
01:16:27Ich bin so froh, dich zu sehen
01:16:30Eine kleine Knubbelmaus
01:16:34Vorsicht
01:16:35Nicht stolper
01:16:36Na danke, wir passen auf
01:16:38Glauben Sie, wirklich, Ihr Plan funktioniert?
01:16:40Sie alter Pessimist
01:16:41Wollen Sie schon wieder Streit anfangen?
01:16:43Bloß nicht
01:16:43Das tut mir gar nicht gut
01:16:45Na mir auch
01:16:45Und ich bin heilfroh, dass Sie uns wieder verstehen
01:16:48Ich habe Ihnen bei das Geld auf Ihr Konto überwiesen
01:16:50Das ist mir sicherer, als wenn Sie es wieder verlieren
01:16:53Ja, danke
01:16:53Danke
01:16:54Hoffentlich reicht es als erster Löwenfraß
01:16:57Trotzdem sollten Sie noch mal mit Herrn Veit reden
01:16:59Er muss in die Frist, die er hineingeräumt hat
01:17:01Verlängert, nicht?
01:17:02Hier ein Zahlungswillen, den haben Sie ihr jetzt bewiesen
01:17:05Halt, halt mal mittig
01:17:07So ist gut
01:17:08Das ist gleich sein
01:17:11Drüben noch
01:17:12Was Sie immer alles so vorhaben
01:17:15Ja, Großes
01:17:18Wie immer
01:17:21Das Alleshabenland gefiel Peter sehr
01:17:24Aber bald merkte er, dass etwas fehlte
01:17:28Nächstenliebe
01:17:29Zärtlichkeit
01:17:30Jeder wollte alles für sich haben
01:17:32Aber niemand kümmerte sich um den anderen
01:17:37Magst du die Geschichte nicht?
01:17:40Mireilla soll wiederkommen
01:17:43Das ist nicht so einfach
01:17:45Bitte
01:17:48Ich vermisse sie auch
01:18:15Das ist nicht so einfach
01:18:32Ah ja
01:18:32Entschuldigen Sie die Störung
01:18:34Ich
01:18:34Herr Dr. Weber
01:18:36Ich wollte zu Frau Meier
01:18:38Ja, schön, dass Sie da sind
01:18:39Ich wollte schon immer mal ein Wörtchen mit Ihnen reden
01:18:42Kommen Sie doch bitte rein
01:18:47Ja, ja
01:18:48Diese Frau ist ein Engel
01:18:50Ja, ich weiß
01:18:52Warum haben Sie ihr dann gekündigt?
01:18:54Na, sie war ziemlich wütend
01:18:56Und
01:18:57Sie hat mich ganz schön
01:18:59Ja, wenn Marie erstmal in Fahrt kommt
01:19:01Noch einen Schluck
01:19:03Danke, nein
01:19:04Oh, bitte sehr
01:19:07Sie hat eben Temperament
01:19:11Das war abseits
01:19:12Haben Sie gesehen?
01:19:13Meine Kinder vermissen Marie
01:19:14Und offen gestanden
01:19:16Marie braucht Ihre Hilfe
01:19:19Oh, das war ein Foul
01:19:23Wie kann ich Marie helfen?
01:19:25Marie hat Schulden
01:19:27Das schöne Haus soll zwangsversteigert werden
01:19:30Tor!
01:19:31Tor!
01:19:33Tor!
01:19:33Tor!
01:19:34Tor!
01:19:34Tor!
01:19:35Tor!
01:19:35Tor!
01:19:36Tor!
01:19:38Tor!
01:19:39Tor!
01:19:39Tor!
01:19:40Tor!
01:19:40Tor!
01:19:40Tor!
01:19:43Tor!
01:19:44Tor!
01:19:47Tor!
01:19:48Tor!
01:19:51Tor!
01:19:52Tor!
01:19:54Tor!
01:19:56Tor!
01:19:56Wo warst du so lange?
01:19:58Solltest du nicht längst schon schlafen?
01:20:00Ich habe mir Sorgen gemacht
01:20:03Dass ich dich noch fragen wollte
01:20:04Tommy, der will morgen unbedingt zu so einer Veranstaltung
01:20:09Klar
01:20:10Klar
01:20:10Du fährst uns?
01:20:13Klar
01:20:14Morgen um 17 Uhr?
01:20:16Klar
01:20:17Gut
01:20:18Dann gehst du jetzt aber erstmal ins Bett
01:20:22Klar
01:20:44Willst du nicht doch mitkommen?
01:20:46Komm doch
01:20:47Ich warte her
01:20:56Danke dir
01:20:57Danke schön
01:20:58So schnell kann ich nicht
01:21:00So schnell kann ich nicht
01:21:01Ah, da seid ihr
01:21:02Hallo
01:21:02Im Namen von Marie
01:21:03Herzlich Willkommen
01:21:05Bitte schön
01:21:05So
01:21:06So
01:21:07Das ist gestern
01:21:08Das ist gestern
01:21:44Ja
01:21:45Herr Doktor Weber
01:21:46Schön, dass Sie da sind
01:21:47Komm ins rein
01:21:49Jetzt wo Sie schon mal da sind
01:21:49Ich weiß nicht
01:21:51Ich warte lieber hier draußen
01:21:53Komm ins rein
01:21:54Jetzt wo Sie schon mal da sind
01:21:55Sie werden doch nicht draußen vor der Tür frieren wollen
01:21:57Wie ging es los?
01:22:07Also
01:22:07Gotten
01:22:08Du hast es
01:22:09Ja
01:22:10Dies
01:22:11Das ist
01:22:12Nö
01:22:13Nö
01:22:13Dann
01:22:13Ik einfach
01:22:15Na
01:22:15was
01:22:17Ich
01:22:19Ich
01:22:19Na
01:22:20Nä
01:22:25Na
01:22:26Na
01:22:28Ja, ja, ja.
01:22:58Marie hatte recht.
01:22:59Ja, wie immer.
01:23:20Dankeschön, vielen Dank, meine Damen und Herren.
01:23:21Nun haben wir das große Vergnügen, Ihnen eine ganz besondere Überraschung präsentieren zu dürfen.
01:23:27Bühne frei für die Gastgeberin des heutigen Abends, für den guten Geist dieses Hauses.
01:23:33Bühne frei für Marie.
01:23:35Bühne frei für die Gastgeberin des Hauses.
01:24:19Bühne frei für die Gastgeberin des Hauses.
01:24:44Sie fliegt!
01:24:45Sie fliegt!
01:24:59Großartig!
01:25:00Papastisch!
01:25:01Papastisch!
01:25:01Papastisch!
01:25:02Papastisch!
01:25:31Applaus
01:25:34Jetzt gebt euch die Hand, der Sturköpf
01:26:07Heute ist Freitag, der 31. und Sie haben sich nicht wieder gemeldet
01:26:12Ich, ich hab Geld überwiesen
01:26:13Ich weiß, aber das reicht nicht
01:26:15Ich hab wirklich gekämpft für Sie wie ein Löwe
01:26:18Und das hat nicht gereicht
01:26:20Ich bin hier, um Ihnen zu sagen, die Zwangsversteigerung ist eingeleitet
01:26:25Was heißt das?
01:26:27Ab Montag ist geschlossen
01:26:29Sie müssen wissen, dass ich mein Haus nicht kampflos den Banklögen überlasse
01:26:34Ich zahle meine Schulden, ich hab meine Schulden immer bezahlt
01:26:37Sie müssen eben warten
01:26:40Mir wird schon eine Lösung einfallen
01:26:43Ich lass mich doch von Ihnen nicht zang- und klanglos auf die Straße setzen
01:26:47Die Frist ist abgelaufen, restlos abgelaufen
01:26:50Was ist denn hier los?
01:26:52Was machen Sie mit der Frau?
01:26:54Frau Meier hat alle Fristen verstreichen lassen und ihre Schulden nicht bezahlt
01:26:57Jetzt hören Sie doch auf, das geht doch nur uns beide was an
01:27:00Das Haus muss zwangsversteigert werden
01:27:02Bestimmt nicht
01:27:03Wieso nicht?
01:27:04Ich lasse das nicht zu
01:27:06So lächerlich, ich bringe das in Ordnung
01:27:08Frau Meier hat bei mir Kredit, so viel Sie will
01:27:12Das nehme ich nicht an
01:27:13Ich komme am Montag zu Ihnen und erledige das
01:27:15Gut, ich will das nicht
01:27:17Marie, nun seien Sie doch vernünftig
01:27:18Immer sind Sie nur für andere da
01:27:20Nun lassen Sie sich auch mal helfen
01:27:21Sie haben so viel für uns getan
01:27:23Ja, aber das zahle ich dann wieder zurück
01:27:26Marie, davon bin ich überzeugt
01:27:29Dann danke ich Ihnen
01:27:34Achtung, Achtung, alle mal aufgepasst
01:27:57Ein Foto, wer macht jetzt mal ein Foto
01:27:59Und jemand hat einen Fotoapparat dabei
01:28:01Ich bin ein Fotoapparat dabei
01:28:31Ich bin ein Fotoapparat dabei
01:28:42Ich bin ein Fotoapparat dabei
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