Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 23 Stunden

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:37Musik
00:01:09Musik
00:01:45Das ist so eine Abkassung, die sie halt manchmal nimmt.
00:01:50Warum haben Sie Herrn Krause eigentlich erst heute Morgen informiert?
00:01:53Weil ich dachte, sie schlägt woanders. Bei Anja Köhler.
00:01:56Dann klingelt es heute Morgen und Anja steht da und will sie zur Schule abholen.
00:02:00Äh, gestern war Marie aber noch in der Schule?
00:02:03Ja, also Anja sagt so gegen zwei, hätte sie sie das letzte Mal gesehen.
00:02:09Interessiert sie sich schon für Jungs?
00:02:11Ach, die ist zwölf.
00:02:19Äh, gut, lass, lass, lass, lass.
00:02:23Gut, dann machen Sie.
00:02:26Musik
00:02:30Ist euer Hund.
00:02:45Frau Pohl, das mit dem Hund bedeutet nicht unbedingt, dass Marie auch etwas zugestoßen sein wird.
00:02:50Gut, dann geht's.
00:03:21Kennen Sie das von Mr. Mietchen?
00:03:23Ja, sicher.
00:03:25Mit dem Vater war ich früher bei der GSD Hundesport.
00:03:28Hier ist schon mal so was passiert.
00:03:30Den Karl haben wir geschnappt, einen Koch aus Galtio.
00:03:32Ach, der mit dem Fleischer Messer.
00:03:34Jens Schrader, richtig.
00:03:35Der sitzt doch bestimmt noch ein paar Jahre.
00:03:38Genaues weiß man nicht.
00:03:57Guten Tag, Kommissarin Herz, Kripo Potsdam.
00:04:00Wir haben eben telefoniert.
00:04:01Ich komme wegen Jens Schrader.
00:04:03Einen Moment bitte, Frau Herz.
00:04:09Frau Herz ist da.
00:04:12Mein Kollege bringt Sie auf die Station.
00:04:14Okay.
00:04:23Ah, okay.
00:04:26Ich komme jetzt hier.
00:04:56Besuch gern, Schrader.
00:04:58Danke.
00:04:59Herz, Kripo Potsdam.
00:05:01Ja, Schrader hat Ausgang heute, bis 20 Uhr.
00:05:03Er ist auf Arbeitssuche.
00:05:04Was möchten Sie denn von ihm?
00:05:05Wie kann ich seine Begleitperson erreichen?
00:05:08Der Ausgang ist ohne Begleitperson.
00:05:09Aber unser Paragraf 63, Patienten haben alle ein Handy.
00:05:13Für den Fall, da ist er in eine Situation geraten,
00:05:15in der Sie sich noch nicht ganz gewachsen fühlen.
00:05:17Sie denken im Ernst, die Patienten rufen an, bevor Sie...
00:05:19Ich glaube, da sprechen Sie lieber mal mit unserem Chefarzt, Dr. Sima.
00:05:22Ja, das glaube ich auch.
00:05:33Es ist momentan nicht zu erreichen.
00:05:35Das ist aber gegen die Abmachung.
00:05:37Das heißt, es kann mir hier niemand sagen, wo sich Ihr Patient zurzeit aufhält?
00:05:40Ah, ist ja unglaublich.
00:05:42Frau Herz, das hat alles seine Ordnung.
00:05:44Bei einem derart positiven Behandlungsverlauf sind Lockerungen möglich.
00:05:48Jens Schrader ist jetzt seit acht Jahren bei uns.
00:05:51Ich kann mir als seinen behandelnder Arzt beim besten Willen nicht vorstellen,
00:05:55dass er mit dieser Sache was zu tun hat.
00:05:57Weil Sie ihn geheilt haben?
00:05:58Pädophilie ist eine sexuelle Prägung.
00:06:00So etwas kann man nicht heilen.
00:06:01Aber man kann die Männer auch nicht für immer wegsperren.
00:06:03Sie sind schließlich nicht schuld an Ihren Gefühlen.
00:06:05Schuldig oder nicht?
00:06:07Entscheidend ist doch, dass Sie keine Kinder mehr überfallen.
00:06:09Da sind wir uns einig.
00:06:11Schön.
00:06:14Übrigens, da ist etwas, das Sie wissen sollten.
00:06:16Jens Schrader hat gestern Nachmittag versucht, mich anzurufen.
00:06:19Ich war kurz draußen, hatte das Telefon...
00:06:21Wann? Wann genau war das?
00:06:23Gegen vier.
00:06:24Mein Rückruf hat er nicht beantwortet, aber später hat er mir dann gesagt,
00:06:28dass die Sache sich erledigt hätte.
00:06:30Das ging um sein Vorstellungsgespräch.
00:06:31Heute ist er also schon zum zweiten Mal nicht erreichbar.
00:06:35Werden Sie da nicht missrauscht?
00:06:36Wie gesagt, seine Sozialprognose ist wirklich sehr gut.
00:06:40Er hat sich sogar verlobt.
00:06:42Verlobt? Ach, wer ist denn die Glückliche?
00:06:46Frau Werle?
00:06:47Ja?
00:06:48Die Verlobte von Herrn Schrader?
00:06:50Ja, warum?
00:06:52Herz, Kripo Potsdam, ich müsste mal mit Ihnen reden, bitte.
00:06:58Ja? Ich habe noch zwei Patienten. Kommen Sie rein.
00:07:00Danke. Nehmen Sie Platz.
00:07:02Danke.
00:07:22Hey, hallo.
00:07:27Komm mal her.
00:07:35Kennen Sie Herrn Schrader schon lange?
00:07:36Ja, seit fünf Jahren.
00:07:38Und vor drei Wochen hat er mich gefragt, ob ich ihn heiraten will.
00:07:41Schön.
00:07:43Und Sie meinen, wenn ein Mädchen verschwindet, ist automatisch Jens schuld daran.
00:07:48Martha, jetzt wird gefeiert.
00:07:51Ich habe den Job.
00:07:52Es war auch gar nicht so schwer, Liebling.
00:07:55Ach, endlich kann ich den Leuten hier mal zeigen, was man aus Zeltower, Hübchen und Havelzander alles Schönes machen kann.
00:08:04Oh, wir haben Besuch.
00:08:06Die Polizei will dich sprechen.
00:08:08Herz, Kripo Potsdam.
00:08:10Tag, Herr Schrader.
00:08:10Guten Tag.
00:08:11Es ist was passiert.
00:08:12Jetzt rate mal, wen Sie verdächtigen.
00:08:14Frau Werle, bitte.
00:08:15Sie verdächtigen dich, ein Mädchen entführt zu haben.
00:08:17Mich?
00:08:18Das ist unmöglich.
00:08:20Ich habe damit nichts mehr zu tun.
00:08:22Herr Schrader, wir müssen Ihre Kleidung untersuchen lassen.
00:08:24Und Ihren Wagen.
00:08:25Wissen Sie, was das für mich bedeutet?
00:08:27Das spricht sich doch um.
00:08:29Die Leute, die reden hier.
00:08:31Ich verliere den Job, bevor ich überhaupt angefangen habe.
00:08:33Ja.
00:08:35Der Wagen gehört, Martha.
00:08:37Ich habe nur ein Fahrrad.
00:08:38So ist es.
00:08:41Du musst dir das nicht bieten lassen.
00:08:42Schon gut, Martha.
00:08:44Ich habe ja nichts zu verbergen.
00:08:46Ich würde Sie gerne unter vier Augen sprechen.
00:08:48Ja.
00:08:48Glauben Sie mir, er war den ganzen Nachmittag bei mir.
00:08:52Du musst da nicht mit.
00:08:54Das ist Annika Böke, an der Sie sich vor acht Jahren sexuell vergangen haben und die Sie dann erschrochen haben.
00:09:02Sie war zwölf Jahre alt.
00:09:05Damals hat man Sie nicht ins Gefängnis gebracht, sondern in die Psychiatrie, weil der Gutachter Ihnen eine Störung der Sexualpräferenz
00:09:13bescheinigt hat.
00:09:15F65-4, Pädophilie.
00:09:17Was damals passiert ist, tut mir furchtbar leid.
00:09:21Ich kann es nicht rückgängig machen.
00:09:24Aber ich glaube, ich kann heute von mir sagen, ich bin ein anderer Mensch.
00:09:28Acht Jahre Therapie.
00:09:31Das ist meine letzte Chance.
00:09:32Ich nehme mir täglich Endrogon, das sind Hormonblocker.
00:09:38Bei mir tut sich nichts mehr.
00:09:40Ich habe tote Hose.
00:09:43Das ist der Preis für die Krankheit.
00:09:45Warum soll ich ein Mädchen entführen?
00:09:49Ihr Vorstellungsgespräch gestern ging bis um zwei.
00:09:54Dann sind Sie direkt zu Frau Werle gefahren und waren mit ihr zusammen in der Wohnung bis 18.30.
00:10:01Über vier Stunden?
00:10:02Ja, ich will da ganz genau sein.
00:10:05Wir haben Fernsehen gesehen.
00:10:08Erst einen Tierfilm und dann eine Gerichtsshow.
00:10:11Und worum ging es da?
00:10:12Eichhörnchen.
00:10:15Und in der Gerichtssendung?
00:10:18Da war ein Junge, der hat seinem Stiefvater zwei Zähne ausgeschlagen.
00:10:23Weil er seine 13-jährige Schwester geschwängert hat.
00:10:25Das steht in der Programmzeitschrift, das habe ich auch gelesen.
00:10:28Ich schwöre es Ihnen, ich war es nicht.
00:10:30Warum sollte ich diesen ganzen Psychothera noch mal auf mich nehmen?
00:10:33Ich komme bald raus.
00:10:34Man hat mir bescheinigt, von mir geht keine Gefahr mehr aus.
00:10:38Ich kann ein ganz normales Leben anfangen.
00:10:39Ich habe einen Job.
00:10:40Ich habe ein soziales, festes Gefüge.
00:10:42Ich habe eine Frau, die Martha.
00:10:45Wie haben Sie sich eigentlich kennengelernt, Herr Schorder?
00:10:49Kontaktanzeige.
00:10:51Wir schreiben ja einige in die Psychiatrie.
00:10:53Da sind Frauen dabei, also...
00:10:55Aber die Martha, die hat mir am besten gefallen.
00:11:02Dürfte ich ein Glas Wasser haben?
00:11:04Ja, bitte.
00:11:06Nehmen Sie das.
00:11:08Danke.
00:11:18Ich müsste jetzt los.
00:11:20Ich muss bis 8 Uhr in der Klinik sein.
00:11:23Jetzt habe ich mein Fahrrad gar nicht dabei.
00:11:25Sie werden gebracht.
00:11:28Ihr kennt doch Marie Pohl.
00:11:30Ja.
00:11:31Die ist heute nicht da.
00:11:33Gestern auch schon nicht.
00:11:34Und wer von euch ist Anja Köhler?
00:11:36Ich.
00:11:37Marie wollte doch gestern bei dir übernachten, ne?
00:11:40Ja, aber sie ist nicht gekommen.
00:11:42Zu Hause war sie auch nicht.
00:11:44Wie heißt denn der?
00:11:45Das ist Vera.
00:11:47Vera.
00:11:50Wann habt ihr Marie zuletzt gesehen?
00:11:52Gestern nach der Schule, so um zwei.
00:11:54Ihr Fahrrad war kaputt, als wir zum Rudern wollten.
00:11:56Sie hat dann ihren Vater angerufen.
00:11:57Es war nicht ihr Vater.
00:11:58War der Freund von ihrer Mutter.
00:12:00Und ist sie abgeholt worden?
00:12:02Ne, der Typ konnte nicht.
00:12:03Da wollte sie ihn im Bus nehmen, aber...
00:12:05Ich habe ihr noch eine SMS geschickt.
00:12:07Doch sie hat nicht geantwortet.
00:12:09Was ist denn mit Marie?
00:12:10Ist hier was passiert?
00:12:12Das wissen wir auch nicht.
00:12:13Auf jeden Fall ist sie immer noch verschwunden.
00:12:16Kann der Kunststücke?
00:12:17Ja, natürlich.
00:12:18Bellen.
00:12:19Das kann doch jeder.
00:12:19Nein, nein, nein.
00:12:26Siehste.
00:12:28Ja, dann...
00:12:29Gut, das war schön weiter.
00:12:31Komm, Vera, ab.
00:12:44Und?
00:13:00Was machen Sie denn hier?
00:13:02Ich wohne hier.
00:13:03Ach, Sie leben mit Frau Pohl zusammen?
00:13:05Mhm.
00:13:07Ach.
00:13:08Äh, können Sie mir sagen, ob das Maries Schuh ist?
00:13:12Das weiß ich nicht.
00:13:21Das ist Maries.
00:13:24Das heißt doch überhaupt nicht, dass hier was passiert sein muss.
00:13:27Können Sie sich erinnern, was Marie anhatte?
00:13:32Ja.
00:13:34Ja.
00:13:44Hier.
00:13:45Das Kleid hat sie an.
00:13:47Ah ja.
00:13:50Dürfte ich das mal mitnehmen?
00:13:51Mhm.
00:14:07Abbruch.
00:14:08Es ist zu dunkel.
00:14:09Wir wollen früh warten, Gabi Weizke.
00:14:39Bist du sicher, Leonie?
00:14:41Ja, und wenn das schon die Wehen sind?
00:14:45Soll ich kommen?
00:14:49Gut, aber leg dich hin, ja?
00:14:52Und ruf mich sofort an, wenn es schlimmer wird.
00:14:56Ja.
00:14:58Gut, mein Herz.
00:14:59Ja, ja, ich hab dich lieb.
00:15:02Ja, tschüss.
00:15:06Um 14 Uhr wurde das Mädchen zuletzt gesehen.
00:15:09Um 16 Uhr war der Hund tot.
00:15:11Er wurde mit einem Messer getötet.
00:15:13Wie Schraders Opfer Annika Bölke.
00:15:16Und deshalb vermuten Sie,
00:15:17dass wir es hier mit demselben Täter zu tun haben?
00:15:19Nicht nur deswegen.
00:15:22Fällt Ihnen was auf?
00:15:23Der gleiche Typ.
00:15:25Mhm.
00:15:26Außerdem hat sich der Mord vor acht Jahren
00:15:28in dem gleichen Waldstück ereignet,
00:15:29wo wir jetzt Maries Hund gefunden haben.
00:15:31Und Sie haben diesen Schrader nicht in Uhr aufgenommen?
00:15:33Er wird observiert.
00:15:34Morgen früh um 10 Uhr hat er wieder Freigang.
00:15:36Wenn er der Täter ist,
00:15:37kann nur er uns zu Maries Versteck führen.
00:15:39Wenn sie noch lebt.
00:15:40Ja, also davon gehen wir natürlich aus.
00:15:42Annika Bölke hat er erst nach drei Tagen getötet.
00:15:45Die kleine Marie ist jetzt über 30 Stunden weg.
00:15:47Warum setzen Sie den Kerl nicht unter Druck?
00:15:50Schrader hat ein lückenloses Alibi.
00:15:51Sein Bewerbungstermin ging bis 13.30 Uhr.
00:15:54Danach war er den ganzen Nachmittag
00:15:55mit seiner Verlobten zusammen.
00:15:57Ich verstehe überhaupt nicht,
00:15:58warum wir uns hier so auf Schrader versteifen.
00:16:00Sollten wir nicht lieber mal diesen Torno unter die Lupe nehmen?
00:16:02Ich bin sicher, Martha Werle lügt.
00:16:05Aber Schraders Kleidung ist sauber.
00:16:06Die Sachen des Täters müssten voller Blut sein.
00:16:09So ein Kehlenschnitt.
00:16:10Das spritzt.
00:16:11Ach, er hatte genug Zeit,
00:16:12die Klamotten verschwinden zu lassen.
00:16:14Was ist denn mit dem Wagen seiner Verlobten?
00:16:16Fehlanzeige.
00:16:17Die Reifenspuren am Tatort passen auch nicht.
00:16:20Vielleicht ist Maria auch entführt worden.
00:16:22Telefon der Mutter wird überwacht.
00:16:23Natürlich.
00:16:24Aber der finanzielle Hintergrund der Familie
00:16:26spricht nicht für eine Entführung.
00:16:28Ah, Hauptmeister Krause.
00:16:32Ihr kennt sich in der Gegend gut aus.
00:16:34Krause, die Spur des Mädchens
00:16:36verliert sich an der Schule.
00:16:38Marie wollte mit ihren Freundinnen
00:16:39am Nachmittag baden gehen.
00:16:41Wenn das hier die Schule ist
00:16:42und hier die Busseitestelle,
00:16:44wo ist denn dann der Badesee?
00:16:46Hier, ungefähr drei Kilometer von der Schule entfernt.
00:16:48Hier, ja?
00:16:49Ja.
00:16:50Hier haben wir Maries Hund gefunden.
00:16:52Das ist nicht der Weg zum Badesee.
00:16:54Nee, da geht's zu Pols Hof.
00:16:56Jungen Pol, der Vater von Marie,
00:16:58wohnt seit seiner Scheidung bei seiner Mutter.
00:17:00Wieso hatte Marie eigentlich den Hund dabei?
00:17:02Durfte der mit in die Schule?
00:17:03Weiß ich auch nicht.
00:17:05Meistens war bei ihrem Vater auf dem Hof.
00:17:06Ich werde mit ihm reden.
00:17:08Ja, und mit dem Nachbarn.
00:17:09Und diesmal, Freunde, bitte absolute Nachrichtensperre.
00:17:12Das ist ja bei den Kollegen damals leider gründlich schiefgegangen.
00:17:15Das waren aber nicht wir.
00:17:17Ist egal.
00:17:19So, einer von Ihnen muss den Kollegen,
00:17:22der Schrader observiert, um sechs Uhr ablösen.
00:17:24Aber wenn er bis zehn Uhr in der Geschlossenen ist,
00:17:26Trotzdem, wir überwachen ihn.
00:17:29Kurz.
00:17:31Katrin, für dich habe ich einen Spezialauftrag.
00:17:34Ja, was ich nur sagen wollte.
00:17:35Frank Tornow, auf dem Stuhl hat Marie mit ihm telefoniert.
00:17:38Was?
00:17:39Ja.
00:17:40Was hat er mir verschwiegen?
00:17:46Was hat er mir verschwiegen?
00:18:11Wieso denn verschwiegen?
00:18:12Ich konnte ja nicht ahnen, dass es wichtig ist.
00:18:14Nicht wichtig ist?
00:18:15Herr Tornow,
00:18:16unmittelbar nach dem Anruf ist Marie verschwunden.
00:18:18Sie waren vielleicht der Letzte, der mit ihr gesprochen hat.
00:18:21Was wollte Marie denn?
00:18:22Ich sollte sie zum Rudern fahren.
00:18:24Ich hätte aber Dienst.
00:18:25Sie haben sie also nicht von der Schule abgeholt?
00:18:27Nein.
00:18:29Und bitte,
00:18:31Brigitte soll davon nichts wissen.
00:18:32Wenn ich sie gefahren hätte,
00:18:33dann wäre nichts passiert.
00:18:36Gott hat, dass Sie nicht kommen können.
00:18:38Was hatte sie denn vor?
00:18:39Das weiß ich nicht.
00:18:40Sie war sauer und hat einfach aufgelegt.
00:18:44Ich hätte mir einfach kurz freinehmen sollen.
00:18:49Wie ist denn Ihr Verhältnis zu Marie so?
00:18:53Gut.
00:18:54Warum?
00:18:55Na ja,
00:18:56Mädchen in dem Alter können ja manchmal ganz schön zickig sein.
00:18:59Marie war anfangs ein bisschen eifersüchtig,
00:19:01aber das ist ja normal.
00:19:02Eigentlich waren wir ein gutes Team.
00:19:04Waren?
00:19:05Ich meine,
00:19:07wir sind ein gutes Team.
00:19:08Ich muss Ihren Wagen überprüfen lassen.
00:19:14Wieso will Ihre Lebensgefährtin eigentlich
00:19:16keine psychologische Betreuung in Anspruch nehmen?
00:19:20Wieso?
00:19:21Brigitte hat doch mich.
00:19:29Bis 10 bis Visite um 11.30 Uhr beginnbar mit der Essen-Ausgabe.
00:19:35Zimmer 2.11 bis 2.27 Uhr Essen auf dem Zimmer.
00:19:392.13 Uhr wird gefüttern.
00:19:41Und zwar von Ihnen.
00:19:42Schön, dass mein Beruf so vielseitig ist.
00:19:45Und Jens Schrader?
00:19:47Schrader, Schrader, Schrader.
00:19:49Schrader, der ist Gruppe B bis 10.
00:19:51Training von 11 bis 13 Uhr.
00:19:53Gruppentherapie danach.
00:19:55Mittagessen im Speiseraum.
00:19:56Der macht keine Probleme.
00:19:59Nur, unser Essen schmeckt ihm nicht.
00:20:02Tja, als Kocher.
00:20:03Einmal hat er für uns gekocht.
00:20:05Huhn mit Schokoladensauce.
00:20:08Mexikanisch.
00:20:08Na ja, war gar nicht schlecht.
00:20:10Überhaupt ein netter Mann.
00:20:11Der mit seinem Küchenmesser ein Mädchen erstochen hat.
00:20:14Tja, man steckt nicht drin.
00:20:17Allerdings.
00:20:18Ach übrigens, Ihre Fütterung, die übernehme ich nicht.
00:20:21Hier zum Ein- und Auschecken.
00:20:25Kriege ich die Überstunden bezahlt?
00:20:27Witzig.
00:20:30Lassen Sie mich zuerst mit meinen Schülern reden.
00:20:32Ja.
00:20:33Man muss da sensibel vorgehen.
00:20:35Ich war neulich auf einer psychologischen Schulung.
00:20:38Jetzt weiß ich ja, wozu das gut war.
00:20:40Eine Schülerin tot und dann noch auf diese Weise.
00:20:43Tja, dann wollen wir mal.
00:20:45Frau Winters?
00:20:46Haben Sie mir nicht zugehört?
00:20:48Wir wissen nicht, ob Marie tot ist.
00:20:52Natürlich.
00:20:53Ja.
00:20:54Ihr Hund ist jedenfalls abgestochen worden.
00:20:56Bella?
00:20:57Echt?
00:20:57Ja.
00:20:58Ist ja krass.
00:20:59Und er lag da einfach abgestochen.
00:21:01Ja, überall.
00:21:01Hallo, Kinder.
00:21:03Wir fangen ein bisschen später mit dem Unterricht an.
00:21:05Aber bitte bleibt jetzt ganz ruhig.
00:21:07Das ist Frau Herz.
00:21:10Herz von der Kriminalpolizei und sie muss euch ein paar Fragen stellen.
00:21:14Ja.
00:21:14Hallo.
00:21:15Ist Marie tot?
00:21:16Wir gehen davon aus, dass sie lebt.
00:21:19Deshalb brauche ich eure Hilfe.
00:21:20Ich muss wissen, wo Marie am Dienstag nach Schulschluss war.
00:21:25Hat irgendjemand von euch was beobachtet?
00:21:28Laura, bitte.
00:21:30Also, da war ein Mann.
00:21:31Ich glaube, er hat auf Marie gewartet.
00:21:33War das Frank Tornow, der Freund ihrer Mutter?
00:21:36Keine Ahnung.
00:21:37Wie sah er denn aus?
00:21:39Ich weiß nicht, der stand zu weit weg.
00:21:41Marie ist nicht abgeholt worden.
00:21:43Ich habe sie gesehen.
00:21:45Sie stand an der Bushaltestelle.
00:21:46Aber allein.
00:21:47Da war kein Mann.
00:21:49Aber da hat doch einer gewartet.
00:21:51Könntest du dem beschreiben?
00:21:52Nee, ich interessiere mich nicht so von Männern.
00:21:56Lukas, das ist nicht lustig.
00:21:58Hattet ihr vielleicht einen Hund dabei?
00:22:00Maries Hund?
00:22:00Vielleicht war das ja ihr Vater.
00:22:02Weiß nicht.
00:22:03Da stehen immer irgendwelche Typen vor der Schule.
00:22:08Deine Frau hat auch gar nichts tatsächlich gesehen.
00:22:10Nichts, dir darf.
00:22:11Hanna!
00:22:12Raus!
00:22:13Ich soll nicht von dir rauslassen.
00:22:14Hau ab!
00:22:16Augenblick, ja.
00:22:17Hier.
00:22:18Hau ab!
00:22:18Hau ab!
00:22:19Hau ab!
00:22:19Hau ab!
00:22:20Hau ab!
00:22:21Was soll das?
00:22:22Lass du mich!
00:22:23Lass das!
00:22:24Hau ab!
00:22:25Auf dran!
00:22:27Ich sage dir, wenn du Marie was getan hast, ich bring dich um.
00:22:30Sag sowas nie wieder!
00:22:33Bitte geh rein.
00:22:34Bitte.
00:22:35Bitte.
00:22:40Was machst du denn hier?
00:22:41Ich habe dich schon überall gesucht.
00:22:43Was ich hier mache, das ist mein Haus.
00:22:45Marie ist meine Tochter.
00:22:46Eben!
00:22:48Komm, ich muss mit dir reden.
00:22:49Komm, deine Jacke.
00:22:51Komm!
00:23:08Sie sagen, Pädophilie ist nicht heilbar.
00:23:11Was bringt denn dann die Therapie?
00:23:13Wir machen unseren Patienten ihre sexuellen Vorlieben klar.
00:23:16Und dann üben wir gemeinsam die Fähigkeit zur Empathie.
00:23:20Damit sie Mitleid mit ihren Opfern bekommen?
00:23:22Ja, genau.
00:23:22Sie lernen Perspektivenwechsel.
00:23:24Sie versuchen, sich in die Opfer zu versetzen.
00:23:27Sie wollen ihnen also beibringen, ihre sexuellen Bedürfnisse so zu steuern, dass sie den Kindern nichts verhantun?
00:23:32Nicht ihren Kindern und nicht sich selbst.
00:23:35Sie ahnen ja nicht, mit welchen Schuldgefühlen diese Männer zum Teil zu kämpfen haben.
00:23:39Und unterstützend geben wir Medikamente zur Dämpfung ihrer sexuellen Bedürfnisse.
00:23:46Glauben Sie mir, Frau Herzig, Jens Schrade hat sein Problem erkannt.
00:23:50Und er hat bei uns gelernt, Eigenverantwortung zu übernehmen.
00:23:53Aber Sie wissen doch, die Rückfallquote dieser Täter liegt bei über 20 Prozent.
00:23:57Durch unsere Therapie wird sie halbiert.
00:24:00Und mit ambulanter Nachsorge sinkt es gar unter 10 Prozent.
00:24:03Wollen Sie trotzdem alle unsere Patienten für ewig wegsperren oder Tag und Nacht bewachen?
00:24:07Ja, wenn es nötig ist, um unsere Kinder zu schützen.
00:24:10Und dann müssen Sie erst mal das Grundgesetz ändern.
00:24:13Und dann müssen Sie überall neue forensische Kliniken bauen.
00:24:15Die will aber kein Mensch haben.
00:24:17Da laufen die Leute stürmen.
00:24:20Ein Restrisiko bleibt.
00:24:22Erklären Sie das mal an Maries Mutter.
00:24:26Aber Frau Herz, unser ganzes Leben ist verbunden mit Restrisiken.
00:24:31Da müssen sich auch Autos verbieten oder Flugzeuge.
00:24:34Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, das wissen Sie ganz genau.
00:24:37Was ist das denn?
00:24:40Das sind Reaktionen auf seine Kontaktanzeigen.
00:24:45Ist das Schraders Elternhaus?
00:24:48So viel ich weiß, hat die Familie in einer Siedlung in Dolchow gewohnt.
00:24:52Und nicht am Stadtrand.
00:24:55Seine Eltern sind dann später weggezogen.
00:24:57Das kann ich verstehen.
00:24:59Hören Sie sich das mal an.
00:25:01Der Gedanke an die Kleine verfolgt mich Tag und Nacht.
00:25:04Ich muss hier raus, sonst wäre ich noch verrückt.
00:25:07Ich kann nicht anders sehen.
00:25:09Die Aufzeichnungen sind sieben Jahre alt, aber ich begreife jetzt gerade nicht, warum die hier in seinem Zimmer sind.
00:25:14Er hatte sie uns ausgehändigt für unsere Patientenakte.
00:25:18Und warum hat er sie dann versteckt?
00:25:20Wahrscheinlich, um seine Vergangenheit aufzuarbeiten.
00:25:22Oder darin zu schwelgen.
00:25:24Frau Herz, wenn Sie wollen, lasse ich Jens Schrader ab morgen nicht mehr raus.
00:25:28Doch, doch, doch. Gleich morgen früh.
00:25:29Gut. Aber wir werden ihn nicht mehr aus den Augen lassen.
00:25:34Natürlich. Sie müssen die Kranken therapieren.
00:25:37Aber ich möchte nicht in Ihre Haut stecken.
00:25:50Hören Sie mir mal bitte zu, Jürgen.
00:25:53Bitte.
00:25:53Die wollen mich nicht da haben. Nicht mal jetzt.
00:25:56Brigitte behandelt mich wie einen Fremden.
00:25:57Brigitte und du, ihr seid geschieden.
00:25:59Ja, und?
00:25:59Marie ist meine Tochter.
00:26:02Weißt du, wie weh das tut, wenn man das eigene Kind nicht mehr sehen darf?
00:26:04Ja, nur zweimal im Monat.
00:26:06Das fehlt mir so.
00:26:09Bitte sprechen.
00:26:10Worüber denn? Marie ist verschwunden.
00:26:14Sag mal.
00:26:17Marie Sund, war da eigentlich immer bei dir, wenn Marie in der Schule war?
00:26:20Ja, das war so ausgemacht.
00:26:22Aber Bella ist oft abgehauen und hat vor der Schule auf Marie gewartet.
00:26:25Warum fragst du das?
00:26:26Nee, nur so.
00:26:27Ich sag dir, der war das, Torno. Der wollte sie loswerden.
00:26:30Marie ist nicht klargekommen mit dem.
00:26:32Sie hat ihm die Hölle heiß gemacht.
00:26:33Sie hat ihm Kuhscheiß in den neuen Wagen geschmiert.
00:26:36Junge, ich verstehe ja, dass ihr keine Freunde seid.
00:26:38Aber das Frank Torno...
00:26:40Nee, Junge, nee.
00:26:43Vorsicht mit solchen Verdächtigungen.
00:26:45Sag mal, Horst, auf wessen Seite stehst du eigentlich?
00:26:48Das hat damit nichts zu tun.
00:26:50Brigitte hat sich nun mal für Torno entschieden.
00:26:51Damit musst du dich abfinden.
00:26:54Liebe kann man nicht erzwingen.
00:27:19Heute hat mich die Kleine endlich bemerkt auf meiner Bank.
00:27:22Sogar gelächelt hat sie.
00:27:24Ich glaube, ich gefalle ihr auch.
00:27:26Sie hatte wieder das bunte Kleid an, das ihr so gut steht.
00:27:29Ich will doch bloß das Kleidchen anfassen, ganz sanft.
00:27:32Ein bisschen drücken.
00:27:34Nur ein bisschen, wie es weht.
00:27:35Ganz leicht.
00:27:45Ach, Kollege.
00:27:48Sehen Sie doch zu, dass Krause rauskriegt, wo das ist, ja?
00:27:50Okay.
00:27:51Danke.
00:27:56Ah, Leonie.
00:27:59Was?
00:28:00Alle 20 Minuten schon?
00:28:02Na gut, bleib ganz ruhig, mein Schatz.
00:28:04Ich komme.
00:28:05Ich komme.
00:28:14Ich komme.
00:28:56Ich komme.
00:29:13Aber kein Wort von Maries, ich weiß nicht.
00:29:16Mama, wir haben Besuch.
00:29:19Schau mal, wer da ist.
00:29:21Wer denn?
00:29:24Kenn ich nicht.
00:29:26Mama ist Horst, weißt du nicht mehr.
00:29:28Hat früher bei uns die Milch geholt.
00:29:30Von Krauses Martin, der älteste Tapferpol.
00:29:33Ach, der Horst.
00:29:35Ja, richtig.
00:29:36Das ist aber schön, dass du mich mal besuchst, Junge.
00:29:38Komm, setz dich.
00:29:39Ja, gerne.
00:29:42Ach, Mama, du hast ja wieder nichts getrunken.
00:29:45Jetzt ist ja ganz kalt.
00:29:46Der Arzt sagt, du musst viel trinken.
00:29:49Der war schon kalt.
00:29:50Ja, der war schon kalt.
00:29:51Willst du den frischen?
00:29:53Meinetwegen.
00:29:54Willst du auch einen Tee, Kamille, Pfefferminz?
00:29:55Nee, lass mal, danke.
00:29:57Ja, Ihre Rosen draußen, die blühen ja schon so schön.
00:30:02Rosen waren immer meine Lieblingsblumen.
00:30:05Besonders die roten.
00:30:07Ist ja auch die Farbe der Liebe.
00:30:09Was sagst du, Junge?
00:30:10Ich sage, rot ist die Farbe der Liebe.
00:30:13Ha!
00:30:14Ja.
00:30:15Ich wollte Sie gern mal was fragen.
00:30:18Ich habe gestern Abend Fotos eingeklebt.
00:30:22Und da habe ich das hier gefunden.
00:30:30Das ist ja die Lise.
00:30:33Und wer ist der Junge?
00:30:34Das weiß ich auch nicht.
00:30:35Das wollte ich Sie gerade fragen.
00:30:38Hübscher Bengel.
00:30:41Und wie heißt die Lise mit dem Nachnamen?
00:30:45Damals hieß sie Steiner.
00:30:48Aber sie hat geheiratet.
00:30:49Wie der Mann hieß, weiß ich nicht mehr.
00:30:52Der ist nicht mehr zurückgekommen aus Russland.
00:30:54Schade.
00:30:55Es war eine Freundin meiner Mutter.
00:30:57Ich hätte sie gern mal besucht.
00:30:58Mit der Lise haben wir immer gespielt, die Anna Brunner und ich.
00:31:03Wir waren das Kleeblatt.
00:31:05Die Anna hatte so schöne Zöpfe.
00:31:08Lachsblatt.
00:31:10Ja.
00:31:12Dann wissen Sie wohl auch noch, wo das Haus ist?
00:31:15Na, neben unserem.
00:31:17Gott sei Dank hatten die Brunners den längsten Keller.
00:31:20Da haben sich bei Luftangriff immer alle Nachbarn hingeflüchtet.
00:31:23Und als Kinder haben wir da versteckend gespielt.
00:31:27Können Sie sich noch erinnern, wo das war?
00:31:30Die Straße?
00:31:31Na sicher.
00:31:32Hab ja bis 48 da gewohnt.
00:31:34Bahn im Pappelallee 13.
00:31:36Donnerwetter, das wissen Sie noch alles.
00:31:39Das ist ja stark.
00:31:41Tja, Frau Pulder, dann werde ich mal wieder los.
00:31:44Oh.
00:31:45Du musst schon gehen.
00:31:46Ja, ja, die Fliegel.
00:31:48Auf Wiedersehen.
00:31:49Alles Gute.
00:31:50Tschüss.
00:31:51Oh.
00:31:54Vielleicht klappt das mal wieder und ich komme vor.
00:31:56Alles Gute.
00:31:59Mach's gut, Jörg.
00:32:00Tschüss, Horst.
00:32:06Wo bleibt denn mein Tee?
00:32:09Das ist echt fies von dir, dass du mir nicht gesagt hast, wie das ist.
00:32:12Ich wollte nicht, dass unsere Familie ausstirbt.
00:32:17Komm, lass uns noch ein paar Schritte gehen, ja?
00:32:19Du bist ja nur wieder mit einem Kaffeeautomaten.
00:32:21Na los, wird dir gut tun.
00:32:23Komm.
00:32:29Oh, Mensch.
00:32:31Oh, Süße.
00:32:34Was kann ich denn tun?
00:32:35Soll ich dir noch mal einen Rücken massen?
00:32:40Alles okay bei Ihnen?
00:32:41Ja.
00:32:43Super.
00:32:45Wo bleibt eigentlich der Vater?
00:32:47Der kommt gleich.
00:32:57Das ist wohl ihr erstes.
00:33:00Nein, ich suche die Mutter, Frau Herz.
00:33:02Und nun wollen Sie dabei sein.
00:33:04Wo ist sie?
00:33:05Sie muss sofort mitkommen.
00:33:06Das geht jetzt nicht.
00:33:07Sie kriegt gerade ein Kind.
00:33:09Ach was.
00:33:12Verstehe.
00:33:18Frau Herz, da ist jemand für Sie.
00:33:26Das Haus gehört Schrader.
00:33:27Das hat er von seiner Tante geerbt.
00:33:29Das Grundstück ist in der Pappelallee 13 in Barnim.
00:33:33Ich habe die Kollegen bereits informiert.
00:33:34Gut, Krause.
00:33:36Moment.
00:33:41Du kannst mich jetzt nicht alleine lassen.
00:33:43Ich muss, meine Süße.
00:33:44Mein Kind wird vermisst.
00:33:46Das zählt jede Minute.
00:33:47Aber ich bin so schnell, wie es geht, wieder bei dir.
00:33:51Ja, dann hau ab.
00:33:52Oh, du schaffst das, ja?
00:33:58Ja, das geht nicht.
00:34:00Ja.
00:34:43Ich bin so schnell, wie es geht.
00:34:52Ich bin so schnell, wie es geht.
00:35:50Ich bin so schnell, wie es geht.
00:35:55Ich bin so schnell, wie es geht.
00:36:00Ach, süß jetzt.
00:36:01Guten Abend, Frau Herz.
00:36:03Wo soll man anfangen?
00:36:04Irgendwo, egal.
00:36:05Stellen Sie das ganze Haus auf den Kopf, ja?
00:36:06Okay.
00:36:11Ist hier nicht gut.
00:36:12Wie soll ich Sie nur nach Hause bringen?
00:36:14Nein.
00:36:24Ich bin gerade Oma geworden.
00:36:30Glückwunsch.
00:36:48Ja, hallo, Pol?
00:36:50Ist Frank da?
00:36:52Nö, der hat Nachtschicht. Wer ist denn da?
00:36:55Ach, niemand. Danke.
00:36:58Hallo?
00:37:01Hallo?
00:37:04Hallo?
00:37:21Hallo?
00:37:22Ja?
00:37:28Was willst denn du?
00:37:30Ähm, ich brauch neue Bettwäsche. Ich hab was verschüttet.
00:37:33Briech sie gleich.
00:37:34Ach so? Ich hab deine Wochenration gerade noch mehr abgefüllt.
00:37:40Danke.
00:37:52Danke.
00:38:15Danke.
00:38:19Danke.
00:38:24Danke.
00:38:31Danke.
00:38:39Musik
00:39:09Könntest du wenigstens ein bisschen schlafen?
00:39:22Wie verdächtigen ja einen unserer Patienten?
00:39:26In Schrader.
00:39:31Der Monaco?
00:39:33Komm, das wird alles wieder gut.
00:39:37Der hat doch sein Opfer abgestacheln.
00:39:39Hör auf, Brigitte. Wir finden Marie.
00:39:44Hier.
00:39:47Vielleicht musst du erst mal ein bisschen schlafen.
00:39:55Jetzt geh du noch schlafen.
00:39:58Hier.
00:40:09Hier.
00:40:10Das war's.
00:40:40Morgen.
00:40:43Bist du schon da?
00:40:44Ja, du doch auch.
00:40:46Mein Gott, wie siehst denn du aus?
00:40:48Wie eine Oma.
00:40:49Was gibt's Neues? Was ist mit dem Auto von Faton?
00:40:52Herzlichen Glückwunsch.
00:40:55Danke.
00:40:56Junge oder Mädchen?
00:40:58Mädchen.
00:41:003.300 Gramm.
00:41:02Ist das viel?
00:41:03Genug.
00:41:11Glückwunsch zur Enkelin.
00:41:13Wann wissen Sie das?
00:41:14Also, von mir sind die Blumen direkt nicht.
00:41:16Ah, Krause.
00:41:18Glückwunsch.
00:41:19Danke.
00:41:20Sie schon Gruß, Mutter?
00:41:21Ja.
00:41:21Glückwunsch.
00:41:22Danke.
00:41:23Und keine Zeit zum Stricken.
00:41:25Danke.
00:41:29Gut.
00:41:31Also.
00:41:33Was haben die Durchsuchungen in Schraders Haus ergeben?
00:41:36Leider nichts, was uns weiterhilft.
00:41:38Martha Werle ist jeden Tag da.
00:41:39Daher das frische Obst in der Küche.
00:41:41Was macht sie denn da?
00:41:42Obst essen und Kräuter züchten.
00:41:45Was denn für Kräuter?
00:41:46Oh, was ist sie?
00:41:47So Grünzeug halt.
00:41:49Wahrscheinlich für ihre Kügelchen.
00:41:50Und in der Klinik, was ist mit Schrader?
00:41:52Unauffälliger Befund.
00:41:54Aber wir sollten uns diesen Torno mal genauer ansehen.
00:41:56Der Klautabletten.
00:41:57Torno?
00:41:59Vielleicht braucht er ja Beruhigungsmittel für seine Frau.
00:42:01Aber doch nicht fünf Packungen.
00:42:03Und zur Tatzeit hatte Torno jedenfalls Dienst.
00:42:05Apropos Tabletten.
00:42:06Die hat Schrader bei der Vernehmung vergessen.
00:42:09Na gut.
00:42:10Ich gebe sie ihm zurück.
00:42:12Und?
00:42:12Was weiter?
00:42:15Also.
00:42:17Den ganzen Bereich hier haben wir abgesucht.
00:42:19Weiter kann Schrader nicht gekommen sein ohne Auto.
00:42:22Und wenn er doch eins hatte?
00:42:23Hat er nicht, Johanna.
00:42:25Du hast dich komplett in diesen Schrader verbissen.
00:42:27Ach Quatsch.
00:42:28Aber wir haben keine anderen Anhaltspunkte.
00:42:30Hast du mir nicht zugehört?
00:42:32Ich sage doch, dieser Torno ist nicht koscher.
00:42:35Vielleicht hat er einen Komplizen.
00:42:37Johanna, wir müssen jeder Spur nachgehen.
00:42:39Du bleibst an Schrader.
00:42:40Warum nicht an Torno?
00:42:42Weil er ein Alibi hat.
00:42:43Schrader auch.
00:42:44Zum letzten Mal kümmert du dich um Schrader.
00:42:47Warum?
00:42:47Weil ich es dir sage, ich leite hier die Ermittlungen.
00:43:06Warum tun Sie nichts?
00:43:09Wieso bearbeiten Sie diesen Scheiß-Schrader nicht, dass er auspackt?
00:43:12Frau Pohl, glauben Sie mir, wir tun alles, um Ihre Tochter zu finden.
00:43:14Das sehe ich.
00:43:16Wieso kann so ein Kinderschener überhaupt frei rumlaufen?
00:43:18Das ist doch Wahnsinn.
00:43:19Ich verstehe ja Ihre Verzweiflung, aber wir haben keine Beweise, dass Jens Schrader der Täter ist.
00:43:23Dann nehmen Sie ihn in die Mangel.
00:43:24Und wie?
00:43:25Wie hätten Sie es gerne?
00:43:28Ja.
00:43:30Das ist doch scheißegal.
00:43:36Herr Pohl, bitte, beruhigen Sie sich doch.
00:43:43Hm?
00:43:51Nachrichten aus Berlin und Brandenburg.
00:43:53Von der zwölfjährigen Marie, die seit zwei Tagen vermisst wird, fehlt auch weiterhin jede Spur.
00:43:59Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
00:44:02Und jetzt zum Kulturkalender.
00:44:04Der Tag der offenen Tür der Freiwilligen...
00:44:27Da, Frau Werle.
00:44:30Kommen Sie, um sich zu entschuldigen?
00:44:32Wir hatten eine richterliche Anordnung.
00:44:33Es tut mir leid.
00:44:34Ach ja?
00:44:35Sie haben doch nicht das Recht, einfach hier einzudringen, als platt zu trampeln.
00:44:38Wir suchen ein Mädchen, das seit 67 Stunden verschwunden ist.
00:44:42Ja, ich...
00:44:43Sie machen alles kaputt.
00:44:45Ich mache meine Arbeit.
00:44:46Ja, das mache ich auch.
00:44:47Ich versuche hier ein neues Leben aufzubauen.
00:44:49Können Sie das verstehen?
00:44:50Ja.
00:44:51Ich verstehe das.
00:44:52Das ist ein idealer Ort für meine Praxis.
00:44:55Ich kann hier die Kräuterauszüge selbst herstellen.
00:44:57Wir wollen hier leben.
00:45:02Sie haben Herrn Schrader durch eine Kontaktanzeige kennengelernt.
00:45:06Ja.
00:45:09Wir haben uns die ersten Jahre nur geschrieben.
00:45:11Und sich dann verliebt.
00:45:13Ja.
00:45:16Er ist der sensibelste Mann, den ich je getroffen habe.
00:45:20Und er kann zuhören.
00:45:24Bitte, glauben Sie mir.
00:45:26Jens ist unschuldig.
00:45:28Unsere Liebe hat ihn verändert.
00:45:31Bitte lassen Sie uns in Ruhe.
00:45:36Sie sehen aber auch ein bisschen müde aus.
00:45:38Warten Sie mal.
00:45:42Ja.
00:45:44Ja.
00:45:48Ja.
00:45:50Ja.
00:45:50Ja.
00:45:52Das ist Phosphorus.
00:45:53Ein Wundermittel gegen Erschöpfungszustände.
00:45:57Fünf Globuli, drei Tage lang.
00:45:59Na, eigentlich glaube ich ja nicht an sowas.
00:46:01Macht nichts.
00:46:01Hilft trotzdem.
00:46:03Na gut.
00:46:04Danke.
00:46:10Frau Werle, darf ich Ihnen mal eine indiskrete Frage stellen?
00:46:14Bitte.
00:46:15Schlafen Sie miteinander?
00:46:19Natürlich.
00:46:21Sonst noch was?
00:46:23Nein.
00:46:24Danke.
00:46:46Und, schmeckt's?
00:46:50Wo warst denn du?
00:47:01Ich verstehe gar nicht, wie du jetzt essen kannst.
00:47:04Na ja.
00:47:07Das ist ja nicht deine Tochter.
00:47:12Meinst du, mir geht das nicht an die Nieren?
00:47:17Du musst auch eigentlich mal was essen.
00:47:22Tu doch mal was.
00:47:24Wenn du mich wirklich liebst, dann tu doch mal was.
00:47:30Frank.
00:47:31Frank.
00:47:32Entschuldige, Frank.
00:47:34Lass mich nicht allein.
00:47:35Ich weiß, meine...
00:47:57Entschuldige,acing.st
00:48:08Jens, stell dir vor, die Polizei hat letzte Nacht unser Haus auf den Kopf gestellt.
00:48:12Die haben alle Pflanzen ruiniert, haben alles plattgetrampelt.
00:48:15Ich habe ein paar retten können, aber trotzdem, ich finde das unglaublich.
00:48:21Jens?
00:48:25Was hast du denn?
00:48:27Nichts.
00:48:30Du bist sehr, sehr hübsch.
00:48:43Du würdest mir doch sagen, wenn was ist, oder?
00:48:47Natürlich, mein Schatz.
00:49:19Johanna, entschuldige bitte wegen vorhin, das war blöd.
00:49:22Nein, Katrin.
00:49:23Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist.
00:49:25Uns rennt die Zeit davon.
00:49:28Dieser Fall, der zermürgt mich.
00:49:30Und wir treten auf der Stelle.
00:49:31Entschuldige, das wird nie wieder vorkommen.
00:49:34So, jetzt muss ich erstmal meine Enklin begrüßen.
00:49:37Daraus wird leider nichts.
00:49:38Wir haben Besuch.
00:49:40Jetzt schauen Sie sich das mal an.
00:49:42Am helllichten Tag vor meinem Haus.
00:49:44Haben Sie den Schläger erkannt?
00:49:46Es ging so schnell.
00:49:48Wieso denn jetzt auch gegen mich immer alles?
00:49:50Zack, hatte ich die Faust im Gesicht.
00:49:53Er stand vor Ihnen und Sie haben ihn nicht gesehen.
00:49:59Ja, was erwarten Sie von mir?
00:50:02Wie, was erwarte ich?
00:50:03Ich verlange Polizeischutz für meinen Verlobten.
00:50:06Das geht nicht, tut mir leid.
00:50:09Alle Kräfte im Einsatz.
00:50:11Aber bringen Sie ihn doch in die Klinik zurück.
00:50:13Da ist er sicher.
00:50:16Das finden Sie wohl komisch.
00:50:19Witzig.
00:50:29Wieso hat Michels eigentlich nicht eingegriffen?
00:50:31Dann wäre er aufgeflogen.
00:50:34Fahr du zurück in die Klinik.
00:50:35Ich muss noch was klären.
00:50:37Was?
00:50:37Wieso Klinik?
00:50:38Der würde doch hier nicht aufkreuzen und Polizeischutz verlangen, wenn er...
00:50:41Katrin, ich will nicht schon wieder mit dir diskutieren.
00:50:44Eben hast du mir noch recht gegeben.
00:50:47Hast du gesehen, wie der sich verhalten hat?
00:50:50Der liebt die Frau nicht.
00:50:51Die macht sich was vor.
00:50:55Johanna, das sind alles Spekulationen.
00:50:57Wir müssen uns an die Fakten halten.
00:50:59Was ist mit Torno?
00:51:01Hat jemand sein Alibi überprüft?
00:51:02Ich sag dir, Martha Werle deckt Schrader.
00:51:05Glaub doch, was du willst.
00:51:06Ich frag jetzt Michels, ob er den Schläger erkannt hat.
00:51:08Kannst mich ja raushören.
00:51:10Katrin.
00:51:10Katrin!
00:51:12Das Medikament hemmt die Testosteronproduktion.
00:51:15Das heißt, es schwächt die sexuellen Bedürfnisse der Männer.
00:51:18Muss Schrader das Medikament nehmen, um rauszukommen?
00:51:20Wird das kontrolliert?
00:51:21Wir zwingen niemanden, aber die meisten nehmen es.
00:51:24Die Männer fühlen sich einfach ausgeglichener.
00:51:26Oh ja, geht ihm besser.
00:51:27Jens Schrader holt sich pünktlich jedes Mal seine Wochenration ab.
00:51:31Können diese Patienten trotzdem sexuelle Beziehungen haben?
00:51:34Das kommt auf die Dosierung an.
00:51:35Jens Schrader nimmt die höchstmögliche Dosis.
00:51:37Das entspricht Kastrationsniveau.
00:51:39Da geht nichts.
00:51:43Äh, danke, Herr Doktor.
00:51:44Gerne.
00:51:45Ach so, eine Frage noch.
00:51:46Wer macht denn bei Ihnen die Dienstpläne?
00:51:48Die jeweilige Oberschwester.
00:51:50Gut.
00:51:51Dankeschön.
00:51:52Tschüss.
00:51:52Wiederschauen.
00:51:57Wiederschauen.
00:52:22Da, Frau Galle.
00:52:24Können Sie uns nicht in Ruhe lassen?
00:52:26Jens verdient eine zweite Chance.
00:52:29Sie können doch nicht sein Leben zerstören, weil er diese schreckliche Tat begangen hat.
00:52:32Das ist Jahre her.
00:52:34Er hat sich verändert.
00:52:36Bitte gehen Sie jetzt.
00:52:37Frau Werle.
00:52:43Sie haben mich angelogen.
00:52:45Ihr Verlobter schläft nicht mit Ihnen.
00:52:47Wie kommen Sie denn darauf?
00:52:50Ach so, weil er früher andere Vorlieben hatte, verstehe.
00:52:53Ich habe mit seinem Arzt gesprochen.
00:52:55Er nimmt ein Medikament, das seinen Sexualtrieb unterdrückt.
00:52:58Na und?
00:52:59Sex ist nicht alles.
00:53:01Gehört aber zu einer funktionierenden Liebesbeziehung dazu.
00:53:03Ja.
00:53:04Aber Jens ist sehr zärtlich.
00:53:06Sagen Sie, was rede ich da eigentlich?
00:53:08Das geht Sie doch gar nichts an.
00:53:09Hören Sie doch auf, sich was vorzumachen.
00:53:12Wollen Sie wissen, wie Ihr Liebster Sie sieht?
00:53:15Ja, da bin ich ja mal gespannt.
00:53:18Hier zum Beispiel.
00:53:19Ich habe eine Frau kennengelernt, nicht gerade mein Typ, aber sie kümmert sich sehr nett um mich.
00:53:24Und sie hat heilende Hände.
00:53:25Schön vorgelesen.
00:53:26Kann ich weiterarbeiten?
00:53:30Sie sehen in Jens Schrader jemanden, den Sie umsorgen können, wie ein Kind.
00:53:35Er soll in Ihnen eine Lehre ausfüllen.
00:53:37Sie haben ein Helfer-Syndrom, Frau Werle.
00:53:39Hören Sie auch mit Ihrer Weit- und Wiesenpsychologie.
00:53:41Haben Sie Angst, alleine zu sein?
00:53:44Nein, ganz im Gegenteil.
00:53:45Wiedersehen.
00:53:56Wie kann ich denn jetzt hier erkennen, seit wann Frau Thorne heute hier ist?
00:53:59Warum wollen Sie denn das wissen?
00:54:01Dienstgeheim, Schwester Gisler.
00:54:04Oberschwester, Herr Wachtmeister.
00:54:05Hauptmeister, Frau Oberschwester.
00:54:07Donnerwetter.
00:54:09Äh, also seit wann?
00:54:12Moment mal.
00:54:14Das können Sie jetzt genau hier erkennen.
00:54:21Frau Thorne ist schon seit einer Stunde hier.
00:54:24Können Sie mir sagen, auf welcher Station?
00:54:25Was, das kann doch nicht sein.
00:54:27Der hat sich doch für heute Nachmittag freigenommen.
00:54:30Lothar Wille ist ja seit 14.56 Uhr hier.
00:54:34Das ist ja interessant.
00:54:35Können Sie mal sehen, ganz alter Trick.
00:54:38Hier.
00:54:38Ja, Maike Ringwald ist um 14.55 Uhr gekommen.
00:54:44Vielleicht hat es Ihnen mal einen Gefallen getan.
00:54:48Na, die kann Wasser leben.
00:54:49Richtig.
00:54:50Frau Oberschwester, Ordnung muss sein.
00:54:54Mhm.
00:54:55Das war ich nicht.
00:54:56Sie sind aber dabei gesehen worden.
00:55:00Frank hat mich angerufen.
00:55:02Und mich gebeten, schon mal Einzelchecken für ihn.
00:55:06Sie verraten mich doch nicht?
00:55:09Unter einer Bedingung, Sie sagen mir, ob Sie das öfter gemacht haben.
00:55:13Was ist mit Dienstag nach Mittag?
00:55:15Am Dienstag?
00:55:16Nachmittag, ja.
00:55:18Dienstag nach Mittag?
00:55:18Ja.
00:55:21Da muss er früher weg.
00:55:22Wegen seiner Stieftochter.
00:55:23Aber das war das erste Mal wirklich.
00:55:25Wegen dem Mädchen.
00:55:27Wann genau gegangen?
00:55:30Gegen halb drei.
00:55:34Danke.
00:55:35Sie haben mir sehr geholfen.
00:55:40Tschüss.
00:55:53Michels hat den Schläger nicht richtig gesehen, weil er...
00:55:55Mensch, Katrin, du hattest recht mit deiner Tornosch-Spur.
00:55:58Er hat uns ein falsches Alibi angegeben.
00:56:00Der war zur Tatzeit gar nicht in der Klinik.
00:56:02Entschuldige, bitte.
00:56:03Schon gut, wir stehen alle unter Strom.
00:56:05Wie konnte ich nur so blind sein?
00:56:07Aber weißt du, dadurch, dass Schrader das schon mal gemacht hat mit einem Mädchen,
00:56:12wenn Marie stirbt, bin ich schuld.
00:56:14Spingst du? Hör auf damit.
00:56:16Lass uns lieber Tornosch machen.
00:56:18Ja, der kommt gleich.
00:56:19Krause hat ihn auf dem Sportplatz aufgegriffen.
00:56:25Warum waren Sie nicht in der Klinik?
00:56:26Was haben Sie gemacht?
00:56:29Ich bin nochmal Maries Weg abgegangen.
00:56:31Ich kann nicht einfach so rumsitzen und nichts tun.
00:56:33Maries Heimweg führt aber nicht über den Sportplatz.
00:56:36Ja, ich wollte die Jungs da fragen, ob sie was gesehen haben.
00:56:39Herr Tornosch, wir wissen, dass Sie auch am Dienstag nicht in der Klinik waren,
00:56:42als Marie verschwunden ist.
00:56:46Das stimmt, ich bin am Dienstag früher gegangen.
00:56:48Um Marie von der Schule abzuholen.
00:56:49Nein, ich habe Marie nicht abgeholt.
00:56:52Marie hat alles versucht, um sie loszuwerden.
00:56:55Wer behauptet denn sowas?
00:56:57Ach so, ja.
00:57:00Ihr Vater erträgt es nicht, dass wir eine glückliche Familie sind.
00:57:04Glückliche Familie.
00:57:05Sie mag sie nicht.
00:57:06So ein Quatsch, Marie war anfangs ein bisschen eifersüchtig.
00:57:09Bitte, ich kann es nur nochmal sagen, ich habe Marie nicht abgeholt.
00:57:12Das werden wir ja bald wissen.
00:57:13Es gibt eine Zeugin.
00:57:16Ich weiß, Karl, es ist schon spät, aber wir brauchen Laura für eine Gegenüberstellung.
00:57:21Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich meine Tochter zu dem Kinderschöner lasse.
00:57:24Ja, stell dir vor, es wäre deine Tochter.
00:57:25Wir dürfen keine Zeit verlieren.
00:57:28Quatsch!
00:57:29Das tut mir leid.
00:57:32Mensch, Karl!
00:57:51Warten Sie!
00:57:53Ich komme mit.
00:57:55Nein, bitte nicht.
00:57:59Aber, warte mal.
00:58:00Schau mal.
00:58:03Ist das der Mann, der Marie bei der Schule abgeholt hat?
00:58:07Nein.
00:58:08Bist du dir da ganz sicher?
00:58:10Ja.
00:58:12Tut mir leid.
00:58:13Nein, das muss dir nicht leid tun.
00:58:17Du hast uns hier geholfen.
00:58:19Glauben Sie, dass Marie tot ist?
00:58:23Wir wissen es nicht.
00:58:26Geh wieder ins Bett.
00:58:32Warten Sie.
00:58:33Ich weiß nicht, ob das für Sie so wichtig ist, aber Marie und ihr Vater haben sich nach der Schule
00:58:38manchmal heimlich getroffen.
00:58:40Na ja, also, ich soll das eigentlich nicht weitererzählen, aber jetzt dachte ich...
00:58:45Du glaubst also, dass der Mann bei der Schule Maries Vater war?
00:58:49Na ja, den Vater kenne ich nicht.
00:58:51Aber der Mann bei der Schule, der hatte kurzes, lockiges, dunkles Haar und eine grüne Jacke.
00:58:59Tja, danke, danke.
00:59:02Geh wieder schlafen.
00:59:04Okay.
00:59:05Gute Nacht.
00:59:06Tschüss.
00:59:06Tschüss.
00:59:10Ja.
00:59:12Aha.
00:59:14Ja, gut.
00:59:16Danke.
00:59:17Tschüss.
00:59:21Ich lasse Sie hier so lange schmoren, bis Sie den Mund aufmachen.
00:59:30Kann ich einen Kaffee haben?
00:59:31Nein, das können Sie nicht.
00:59:34Wir vergeuden ihr Zeit.
00:59:36Wertvolle Zeit, Maries Zeit.
00:59:37Sagen Sie endlich, was Sie mit ihr gemacht haben.
00:59:39Fragen Sie die Jungs, ich war an diesem Dienstagnachmittag auf dem Sportplatz.
00:59:43Die Jungs?
00:59:45Was wollten Sie denn von den Jungs?
00:59:48Heute waren Sie schon wieder da?
00:59:50Was tun Sie denn da so mit den Jungs?
00:59:54Ja, nicht, was Sie denken.
01:00:02Ich verkaufe denen manchmal Pillen.
01:00:06Ach, Sie sind ein Drogenhändler.
01:00:08Ein Dealer.
01:00:09Quatsch, ich bin doch kein Dealer.
01:00:10Das ist ein kleiner Nebenverdienst.
01:00:12Wissen Sie, was ein Krankenpfleger heutzutage verdient?
01:00:14Deswegen verkaufen Sie Kinder Drogen.
01:00:16Das sind Medikamente aus der Klinik, die machen gute Laune.
01:00:19Das bringt die nicht um.
01:00:22Saufen ist auch nicht viel besser.
01:00:27Wenn es rauskommt, bin ich meinen Job los.
01:00:31Ja, da liegen Sie sicher richtig.
01:00:35Könnten Sie vielleicht...
01:00:39Bitte, ich finde, Brigitte macht im Moment schon genug durch.
01:00:44Los, verschwinden Sie.
01:00:47Raus.
01:00:48Raus.
01:00:55Wie, was lässt Sie laufen?
01:00:58Wird natürlich observiert.
01:01:00Ja, und die Gegenüberstellung?
01:01:01Findet nicht statt.
01:01:03Lauras Vater will das nicht.
01:01:05Sollen wir Frau Pohl informieren?
01:01:06Nein, nein.
01:01:07Ich fahr hin.
01:01:08Ich fahr Han.
01:01:13Ja.
01:01:28Ha.
01:01:56UNTERTITELUNG
01:02:27UNTERTITELUNG
01:02:32UNTERTITELUNG
01:02:33Habt ihr Marie gefunden?
01:02:34Jürgen, du hast mich angelogen!
01:02:36Psst!
01:02:40Bestimmt nicht, dass du Marisa zwei Wochen nicht gesehen hast.
01:02:42Du warst am Dienstag bei der Schule.
01:02:44Ja, und?
01:02:45Willst du mich jetzt verdächtigen?
01:02:46Du tickst doch wohl nicht richtig.
01:02:48Warum hast du mir verschwiegen, dass du sie abgeholt hast?
01:02:51Mensch, Horst, du hast doch keine Ahnung.
01:02:53Weißt du, wie beschissen das ist, wenn man plötzlich keine Familie mehr hat?
01:02:55Du kennst es ja nicht anders, hast ja nie mal eine Frau!
01:02:59Begreifst du denn nicht, wie viel dir helfen?
01:03:03Brigitte, die durfte das nicht wissen.
01:03:04Die war beim Jugendamt.
01:03:06Ich darf Marie nur alle 14 Tage sehen, Punkt!
01:03:10Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.
01:03:16Frau Pohl,
01:03:19es hat sich herausgestellt, dass Herr Torno
01:03:21zur fraglichen Zeit, als Marie verschwunden ist,
01:03:24nicht in der Klinik war.
01:03:26Frank?
01:03:29Wie Sie glauben, er hat das getan?
01:03:31Wir können das nicht ausschließen.
01:03:33Sein Alibi wird gerade überprüft.
01:03:36Haben Sie jetzt irgendjemand, der bei Ihnen sein kann?
01:03:40Wo ist Frank denn jetzt?
01:03:43Kommt er hierher?
01:03:44Nein.
01:03:46Wir lassen ihn gerade observieren.
01:03:47Nein.
01:03:49Nein, das glaube ich nicht.
01:03:53Oh Gott.
01:03:57Wenn das wahr ist,
01:04:00dann habe ich meine Familie zerstört.
01:04:05Wie kann ich denn nur so blind gewesen sein?
01:04:08Frau Pohl, Sie haben keine Schuld an dem, was passiert ist.
01:04:10Wenn Ihnen etwas zugestoßen ist,
01:04:14dann will ich auch nicht.
01:04:35Jens?
01:04:39Jens?
01:04:40Jens?
01:04:46Jens?
01:04:48Jens?
01:04:52Jens?
01:05:01Jens?
01:05:07Jens?
01:05:12Jens?
01:05:15Jens?
01:05:43Soll das heißen, Sie haben Jürgen Pohl überhaupt nicht befragt?
01:05:46Ja schon, aber er sagt, er hätte Marie seit zwei Wochen nicht gesehen.
01:05:50Hat ein Alibi für die Tatzeit.
01:05:55Krause, das darf doch nicht wahr sein. Sie haben ihn überhaupt nicht danach gefragt, stimmt's?
01:06:01Er ist Ihr Vater.
01:06:02Und Ihr Freund.
01:06:05Ich weiß, es war ein Fehler. Aber ich kann nicht glauben, dass Jürgen...
01:06:11Mensch, Krause, wir haben so viel Zeit verloren.
01:06:20Jürgen?
01:06:22Ja?
01:06:28Hauptkommissarin Hertz, Kripo Potsdam.
01:06:29Morgen.
01:06:30Morgen.
01:06:31Was redest Du?
01:06:32Herr Pohl, wo waren Sie am Dienstag zwischen 14 und 17 Uhr?
01:06:37Um zwei habe ich Marie von der Schule abgeholt.
01:06:40Danach waren wir Eis essen.
01:06:41In Venezia, so bis drei.
01:06:43Und dann? Was haben Sie dann gemacht?
01:06:47Marie wollte den Bus nehmen.
01:06:49Ich musste nach Hause, mich um meine Mutter kümmern.
01:06:51Na gut.
01:06:52Dann fragen wir die jetzt.
01:06:53Kommen Sie.
01:06:54Moment, Moment.
01:06:54Das können Sie nicht machen.
01:06:56Warum sollte ich denn Marie was tun?
01:06:58Ja?
01:07:00Was ist mit Torno, dieser Ratte?
01:07:01Der hat Marie gehasst.
01:07:02Ja, wir kommen.
01:07:05Komm.
01:07:06Komm, Jürgen.
01:07:18K 773.
01:07:20Genau.
01:07:20Stimmt.
01:07:21Danke.
01:07:22Danke.
01:07:42Gott sei Dank.
01:07:43Johanna, guck mal, das lag unterm Beifahrersitz.
01:07:49Das ist Marie's.
01:07:51Das ist Marie's Schlüsselanhänger.
01:07:53Hatten Sie zu sagen, Jürgen, abwarten.
01:07:56Der Wagen, das auf Torno angemeldet.
01:07:59Was?
01:08:15Findest du mich eigentlich attraktiv?
01:08:18Oder bin ich dir zu alt?
01:08:22Natürlich nicht.
01:08:24Martha.
01:08:26Wie kommst du da drauf?
01:08:30Du bist wunderschön.
01:08:34Na ja, ich hab dich vorher in der Dusche gesehen.
01:08:41Schatz.
01:08:46Das ist normal.
01:08:51Ich finde dich sehr...
01:08:53Ich denke immer sehr oft an dich.
01:08:55Finde ich sehr...
01:08:57schön.
01:08:59Du machst mich zum Mann.
01:09:01Und ich bin...
01:09:15Abd?
01:09:19Du bist hier.
01:09:20Und ich bin wirklich...
01:09:27...dolf...
01:09:43Brigitte?
01:09:46Brigitte, ich bin's.
01:09:51Brigitte!
01:09:58Du traust dich doch hierher!
01:10:00Wo ist sie? Was hast du mit ihr gemacht?
01:10:02Wo ist sie?
01:10:02Ich hab' nicht gemacht!
01:10:04Ich hab' nicht gemacht!
01:10:05Ich hab' nicht gemacht!
01:10:08Wo ist sie?
01:10:14Herr Torno, wir haben Ihren alten Wagen gefunden.
01:10:18Es ist mir scheißegal!
01:10:22Wer hab' ich verliehen oder verkauft?
01:10:27An wen?
01:10:28An einem Kollegen aus der Klinik.
01:10:32Name? Adresse?
01:10:34An wen haben Sie den verkauft, Herr Torno?
01:10:44Jens Schrader hat den Wagen.
01:11:00Ich liebe dich.
01:11:05Glaubst du mir das?
01:11:21Gehst du schon?
01:11:23Ja, ich muss zurück in die Klinik.
01:11:32Treffen wir uns nachher im Garten?
01:11:36Mein Fahrrad ist doch kaputt.
01:11:41Du kannst doch meins nehmen.
01:11:54Ja, ist gut. Ich bleib am Apparat.
01:12:01Ja, danke. Wunderbar. Grüß deine Frau.
01:12:05Die Spuren im Wagen sind identifiziert.
01:12:08Schrader.
01:12:09Du hattest doch recht.
01:12:10Er ist jetzt auf dem Weg zur Klinik.
01:12:12Zugriff?
01:12:14Nein.
01:12:15Dann finden wir das Mädchen nie.
01:12:17Wir müssen uns an Martha Werler halten.
01:12:28Herr Schrader.
01:12:29Mensch, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Job.
01:12:32Das freut mich wirklich riesig.
01:12:33Danke, ich freue mich auch sehr.
01:12:35Wann geht es denn los?
01:12:37Herr Dr. Simon, ich habe das Gefühl, es läuft ja alles sehr gut und ich verstehe es auch
01:12:41überhaupt nicht.
01:12:42Das Medikament?
01:12:44Kann es sein, dass die Wirkung mit der Zeit irgendwie nachlässt?
01:12:47Wir haben Sie auf Stufe 3 eingestellt.
01:12:50Stufe 3.
01:12:51Das ist ja sehr gut.
01:12:52Das wäre das Beste.
01:12:56Warum fragen Sie denn?
01:12:57Entschuldigung.
01:12:58Ich habe einfach Angst, dass es wieder kommt.
01:13:00Ja.
01:13:02Ja, das kann ich Ihnen von hier aus nicht sagen.
01:13:06Seien Sie doch so nett und rufen im Büro an bei mir.
01:13:09Ja?
01:13:09Keine Ursache.
01:13:10Danke.
01:13:10Wiedersehen.
01:13:12Entschuldigung.
01:13:13Sagen Sie es doch.
01:13:18Das können wir auch morgen besprechen in unserer Sitzung.
01:13:20Ist nicht so wichtig.
01:13:21Sie wissen, ich bin immer für Sie da.
01:13:23Martha ja auch.
01:13:24Kümmert sich ja um alles.
01:13:25Na ja.
01:13:26Wiedersehen.
01:13:29Wiedersehen.
01:13:30Herr Schrader.
01:13:39Toch, Frau Garde.
01:13:40Sie schon wieder.
01:13:51Den haben wir in Herrn Schraders Wagen gefunden.
01:13:56Jens hat kein Auto.
01:13:58Doch.
01:13:59Den alten Wagen von seinem Pfleger.
01:14:02Und wissen Sie, wem der gehört?
01:14:09Marie Pohl.
01:14:12Und hier, das ist Annika Bölke.
01:14:15Sein erstes Opfer.
01:14:17Qualvoll gestorben.
01:14:18Nach drei Tagen.
01:14:23Fehlt Ihnen irgendwas auf?
01:14:27Gleiches Alter.
01:14:28Gleiche Haarfarbe.
01:14:30Beide im Blümchenkleid.
01:14:33Kapieren Sie nicht, dass Herr Schrader auf kleine Mädchen steht.
01:14:38Was brauchen Sie noch?
01:14:41Soll das Kind auch noch sterben?
01:14:46Er benutzt ihn.
01:14:50Und wirklich wollte er raus, um sich über das nächste Kind herzumachen.
01:14:55Wenn dem so ist, Frau Werner, haben Sie keine Zukunft mit diesem Mann.
01:15:01Dann wird er endgültig im Gefängnis oder in der Psychiatrie landen.
01:15:08Sagen Sie mir bitte, was Sie wissen.
01:15:17Bitte gehen Sie.
01:15:18Nein.
01:15:21Falls Sie Herrn Schrader ein falsches Alibi gegeben haben,
01:15:25kann er schreckliche Folgen haben.
01:15:28Ist Ihnen das klar?
01:15:49Sie haben keine Zeit mehr.
01:15:52Wir könnten sie festnehmen, immerhin hat die Schrader ein falsches Alibi gegeben.
01:15:55Quatsch!
01:15:56Zu erreichen geht gar nichts.
01:15:57So aber auch nicht.
01:16:00Wollen wir nicht losfahren?
01:16:02Wohin denn?
01:16:03Nein, wir warten hier.
01:16:08Sie wird ihre Liebe nicht für ein fremdes Kind opfern.
01:16:11Mal abwarten.
01:16:18Herz?
01:16:20Was? Inwiefern?
01:16:25Danke. Danke, Herr Doktor.
01:16:27Ja. Schraders Arzt?
01:16:30Ja.
01:16:32Er meinte, Schraders Verhalten hätte sich verändert.
01:16:34Er ist sich aber nicht sicher.
01:16:39Weißt du, was ich glaube?
01:17:23Sind die Kollegen auf Abruf?
01:17:25Ja.
01:17:25Ja.
01:17:26Ja.
01:17:30Ja.
01:17:41Ja.
01:17:43Ja.
01:17:44Ja.
01:18:02UNTERTITELUNG
01:18:41UNTERTITELUNG
01:18:51UNTERTITELUNG
01:18:56Martha?
01:18:58Martha?
01:19:02Martha?
01:19:13Was ist denn?
01:19:19Gefalle ich dir nicht?
01:19:22Marta, was machst du denn da?
01:19:32Guck mal, was sie anhat. Landhausstil. Sie provoziert ihn.
01:19:40Ich weiß jetzt, warum du nicht herkommen wolltest.
01:19:45Wo ist sie?
01:19:49Ich habe das ganze Haus durchsucht.
01:19:56Mutter, ich wollte das nicht.
01:20:00Ich dachte, ich hätte es geschafft.
01:20:03Aber plötzlich war da wieder diese Unruhe.
01:20:26Ich in den Wald wollte einfach nur laufen.
01:20:31Und da stand sie plötzlich da.
01:20:34Wo steht die denn da?
01:20:35Ich dachte, schnell weiter.
01:20:37Aber die hat mich was gefragt.
01:20:40Mich um die Uhrzeit gefragt.
01:20:43Was hast du mit ihr gemacht?
01:20:45Ich habe so Pech.
01:20:47Und dann war wieder dieses Gefühl.
01:20:49Ich weiß nicht.
01:20:51Geht das jetzt wieder los?
01:20:52Kommt das jetzt alles wieder?
01:20:55Sie hat mich so angestört.
01:20:58Der Blick, der war so voller Entsetzen.
01:21:00Hat die Angst?
01:21:04Dieser Hund, der hat gebellt.
01:21:05Die ganze Zeit hat dieser Hund gebellt.
01:21:07Was dann?
01:21:09Wo ist sie?
01:21:11Du bist das Beste, was ich je in meinem Leben gefunden habe.
01:21:15Ich, Martha, ich, tut mir so leid.
01:21:17Ich schwöre aus dir.
01:21:19Ich weiß, ich kann nichts dafür.
01:21:22Ich glaube, ich habe es nicht mehr im Griff.
01:21:25Da kamen Leute.
01:21:26Und wenn sie mich gesehen hätten mit ihr...
01:21:28Wie tot?
01:21:31Ich weiß es nicht.
01:21:32Ich habe keine Ahnung.
01:21:45Jens, ich muss dir was sagen.
01:21:47Ich werde Ihnen sagen, dass du nichts dafür kannst.
01:21:50Hast du das gehört?
01:21:52Nein, was denn?
01:21:54Ich glaube, da ist jemand.
01:21:55Nein, hören wir zu.
01:21:56Ich bin ein Amts schuld.
01:21:58Halt doch mal die Klappe!
01:22:08Hast du die Wollen geholfen?
01:22:09Nein, natürlich nicht.
01:22:10Ich liebe dich doch.
01:22:11Ich habe dich nicht verraten.
01:22:13Ich habe gedacht, wenn wir glücklich sind miteinander,
01:22:16dann brauchst du diese Medikamente nicht mehr.
01:22:19Du hast mir immer diese Pillen gegeben.
01:22:20Ja, natürlich.
01:22:21Ich habe sie nur ausgetauscht.
01:22:27Was?
01:22:31Ausgetauscht.
01:22:35Ich habe da was Pflanzliches reingetan, damit du ruhiger wirst.
01:22:39Aber nicht völlig.
01:22:40Ich habe das für uns getan.
01:22:41Ich habe das...
01:22:42Ich habe...
01:22:43Ich liebe dich.
01:22:43Ich wollte, dass du einfach...
01:22:45Ich will, dass du ein Mann bleibst.
01:22:46Ich will, dass du was entzündest.
01:22:48Ich will ein ganz normales Leben.
01:22:56Ich gebe den Kollegen Bescheid.
01:23:00Du sollst eigentlich verschwinden!
01:23:02Bitte warte!
01:23:06Jens!
01:23:07Hau auf!
01:23:08Jens!
01:23:09Warte!
01:23:14Mach die Tür auf!
01:23:16Mach die Tür auf!
01:23:19Mach die Tür auf!
01:23:40Mach die Tür auf!
01:23:43Mach die Tür auf!
01:23:55Mach die Tür auf!
01:24:12Hier.
01:24:17Jana, die Kollegen sind jeden Moment da.
01:24:19Ja, so lange können wir nicht warten.
01:24:21Guck mal, da geht es noch weiter runter.
01:24:24Aber die Kleine kann ja nicht gewesen sein.
01:24:26Wir haben ja alles abgesucht, die Hunde haben nicht angeschlagen.
01:24:29Ja, da muss es irgendwo draußen einen zweiten Zugang geben.
01:24:31Brunner.
01:24:33Was?
01:24:34Kohlenbrunner nebenan.
01:24:35Die haben den längsten Kellerball.
01:24:37Luftangriffen sind die Nachbarn dorthin geflüchtet.
01:24:39Die Kinder haben im Versteck gespielt.
01:24:41So groß ist der Keller.
01:24:42Hat mir die alte Pool erzählt.
01:24:43Herr Krause.
01:24:44Ja?
01:24:44Na, worauf warten Sie noch?
01:24:46Ach so.
01:24:59Er ist da drin.
01:25:01Sie sind verletzt.
01:25:02Er ist drin mit dem Mädchen.
01:25:11Wir müssen da rein.
01:25:13Moment.
01:25:15Nein!
01:25:16Kausel, lies hoch!
01:25:20Schreiner!
01:25:21Machen Sie auf!
01:25:24Schreiner!
01:25:25Lassen Sie das Mädchen raus!
01:25:27Seid Sie vernünftig!
01:25:28Wenn Sie jetzt das Kind rauslassen, kann ich Ihnen helfen!
01:25:31Ich weiß, dass Sie das Medikament nicht genommen haben!
01:25:40Não!
01:25:42Nein!
01:25:47Ich werde das zum Kochen rauslassen!
01:25:49πά?
01:25:49Nein!
01:25:49Ah!
01:25:50Nein!
01:26:03Ich werde das aber helfen.
01:26:03Ist ja gut. Ist ja alles Gute. Alles Gute. Alles Gute.
01:26:16Marie! Marie!
01:26:23Frau Werner. Sie haben sein Medikament vertauscht.
01:26:30Ja. Ich dachte, ich könnte ihn heilen. Ich habe ihn geliebt.
01:26:38Ja.
01:26:43Frau Herz.
01:26:47Danke. Danke schön. Ja.
01:26:51Ist gut gegangen.
01:26:57Hause.
01:27:00Gute Arbeit.
01:27:03Dann sind Sie jetzt Oma.
01:27:05Ja.
01:27:10Schön.
01:27:13Ich bin froh.
01:27:14feelin' da.
01:27:21Amen.
01:27:51Amen.
Kommentare

Empfohlen