- vor 2 Tagen
+++ E-Scooter-Wurf in Berlin-Schöneberg +++Illegale
Zigarettenfabriken +++ Cartoon: Finanzfrau +++ Kaffeediebstahl
in Putlitz +++ Misshandlung Brandenburg an der Havel +++
Viehdiebstahl bei Herzberg +++
Zigarettenfabriken +++ Cartoon: Finanzfrau +++ Kaffeediebstahl
in Putlitz +++ Misshandlung Brandenburg an der Havel +++
Viehdiebstahl bei Herzberg +++
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TVTranskript
00:18Die Polizei hofft auch heute wieder auf ihre Hilfe bei der Aufklärung von Verbrechen in Berlin und Brandenburg.
00:24Wir starten die Sendung heute mit einem E-Scooter. Für viele entweder Spaß oder Plage und nicht ganz ungefährlich.
00:31Die Zahl schwerer Unfälle mit diesen Rollern steigt rasant.
00:35Doch im ersten Fall heute gab es keinen Unfall. Da wurde ein E-Scooter zur Tatwaffe, zum potenziellen Mordwerkzeug.
00:42Ein Fall der dritten Mordkommission in Berlin.
00:47Er ist auch nach Mitternacht noch unterwegs. Will womöglich seine Aggressionen loswerden oder ist schlicht gelangweilt.
00:55Auch wenn das noch unklar ist, fest steht, der Täter wirft einen E-Scooter von einer Brücke auf eine wichtige
01:02Stadtautobahn.
01:06Kriminaloberkommissarin Eva Koch und ihre Kollegen ermitteln jetzt in dem Fall.
01:10Die Ermittlungen hierzu werden wegen des Verdachts des versuchten Mordes geführt.
01:15Dies ist damit begründet, dass man davon ausgehen muss, dass der oder die Täter sich der Gefahr ihres Handelns haben
01:23bewusst sein müssen.
01:26Ein E-Scooter wiegt ca. 30 Kilogramm. Im Bereich der Stadtautobahn an dieser Stelle sind Fahrzeuge mit unter bis zu
01:3580 kmh unterwegs.
01:37Das stellt natürlich eine erhebliche Gefahr dar, die auch mit dem Tod enden können.
01:42Passiert ist es im Süden Berlins im Stadtbezirk Schöneberg auf der Hermann-Ganz-Wind-Brücke.
01:48Sie führt den Vorarlberger Damm über die Stadtautobahn A100.
01:52Der E-Scooter wurde auf der südlichen Richtungsfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Kreuz-Schöneberg und Albuin-Straße auf den Asphalt geworfen.
02:02In der Nacht zum Sonntag, den 26. April, kurz nach 1 Uhr. Wie durch ein Wunder wird niemand verletzt.
02:09Ein Taxifahrer, der in dem Bereich unterwegs war, wurde beinahe getroffen und hat daraufhin die Polizei verständigt.
02:17Sehen konnte der Taxifahrer den Wurf nicht. Denn das Hinterhältige an dem Mordanschlag ist, der Scooter wurde erst hinter der
02:25Brücke auf die Straße geworfen.
02:27Das heißt, er war erst sehr spät zu sehen. Genau das hat der Täter offenbar gewollt. Wer macht so etwas
02:34und warum?
02:36Vielleicht ist hier am Tatort jemandem etwas aufgefallen auf der Hermann-Ganz-Wind-Brücke vor einer Woche.
02:43Wir möchten natürlich herausfinden, wo sich der Roller befunden hat, unmittelbar vor dem Wurf.
02:48Ob er sich auf der Brücke befunden hat oder ob er extra für den Wurf auf die Brücke bewegt wurde.
02:55Vielleicht wurden ja Beobachtungen gemacht, wie eine Person oder mehrere Personen einen E-Scooter im Bereich der Hermann-Ganz-Wind
03:05-Brücke bewegt haben.
03:06Auf solche Aussagen sind wir angewiesen.
03:09Außerdem hoffen die Ermittler auf auswertbare DNA-Spuren an dem E-Scooter.
03:14Hier ein Originalbild vom Fahrzeug, das sich zurzeit im kriminaltechnischen Labor befindet.
03:21Gleichzeitig läuft die Auswertung der Anmeldedaten, aber E-Scooter lassen sich auch ohne Anmeldung bewegen und auch knacken.
03:30Der aktuelle Anschlag in Schöneberg ist kein Einzelfall.
03:34Immer wieder werden Gegenstände auf Straßen geworfen, um Autofahrer zu verletzen.
03:44Wie diese Bilder vom Juni 2023 belegen.
03:48Hier sind Kriminalisten dabei, einen E-Scooter zu sichern.
03:52In Berlin-Dichtenberg an der B1, einer der wichtigsten Ausfallstraßen der Stadt.
03:57Auch hier wurde damals von einer Brücke ein E-Scooter auf die Fahrbahn geworfen.
04:01Zum Glück wurde niemand schwer verletzt.
04:04Täter, Opfer, Polizei berichtete darüber.
04:06Von einer Brücke geworfen.
04:08Zum Glück konnten die betroffenen Autofahrer rechtzeitig bremsen und ausweichen.
04:11Danach gab es Hinweise und ein 44-Jähriger konnte festgenommen werden.
04:16Er musste sich vor Gericht verantworten.
04:19Letztendlich überführten ihm DNA-Spuren am E-Scooter.
04:23Deshalb wurde er wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs in dem Straßenverkehr zu sechs Jahren Haft verurtert.
04:30Damals und auch im aktuellen Fall ermittelt die dritte Mordkommission,
04:34hofft jetzt auf einen ähnlichen Fahndungserfolg und bittet dringend um ihre Mithilfe.
04:40Wenn Sie in der Nacht vom 26.04.2026 gegen 1 Uhr morgens die BAB 100 oder den Vorarlberger Damm
04:50befahren haben
04:51und im Besitz einer Dashcam sind, dann werden Sie gebeten, sich bei uns zu melden.
04:56Jeder Hinweis kann wichtig sein, um dem oder den Tätern auf die Spur zu kommen, die Menschenleben aufs Spiel setzen.
05:03Sie erreichen die dritte Mordkommission Berlin unter der Telefonnummer 030 46 64 911 333 oder unter dieser Mailadresse.
05:18Also noch einmal, es war die Nacht zum vergangenen Sonntag gegen 1 Uhr.
05:23Wer war da am Kreuz Schöneberg unterwegs auf der Stadtautobahn oder auf dem Vorarlberger Damm?
05:27Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet oder hatte eben eine Kamera mit an Bord?
05:31Bei einem Tesla etwa gehört das ja zur Grundausstattung.
05:34Den Kontakt zur dritten Mordkommission finden Sie noch einmal online auf unserer Fahndungsseite.
05:40Im nächsten Beitrag ist es der Zoll, der Mithilfe bittet und dabei geht es um diesen Mann.
05:45Er wird vom Zollfahndungsamt in Essen in Nordrhein-Westfalen gesucht.
05:49Es könnte sein, dass er hier in Berlin und Brandenburg untergetaucht ist.
05:53Er soll zu einer Bande gehören, die illegale Zigarettenfabriken betreibt.
05:57Das ist hochkriminell und verspricht Millionengewinne.
06:04Fertigmachen zum Dienst, heißt es für die Männer, die in den illegalen Fabriken arbeiten.
06:09Damit täglich produziert werden kann und man möglichst lange unentdeckt bleibt.
06:13So läuft es auch in Berlin und Brandenburg.
06:18Der Zoll ermittelt in diesen Fällen, so Thomas Liebl von der Zollgewerkschaft.
06:22Die Fahndungen sind nicht einfach, denn ...
06:25Es sind keine Randphänomene, es ist auch kein Einzelfall.
06:29Wir haben es hier mit organisierten Strukturen zu tun, hochprofessionalisierte, illegale Geschäftsmodelle.
06:35Und dieser Mann soll einer der Drahtzieher sein für die Produktion von illegalen Zigaretten.
06:42Igor Ljubic.
06:43Nach dem 1,90 Meter Mann wird gesucht, weil er Mitglied einer kriminellen Vereinigung sein soll.
06:49Er könnte hier in Berlin oder Brandenburg untergetaucht sein.
06:53Womöglich, um neue Fabriken aufzubauen oder zu betreiben.
06:58Die sind oft professionell ausgestattet, wie diese Bilder vom Zoll zeigen, als in Nordrhein-Westfalen eine unerlaubte Produktion entdeckt wurde.
07:08Die Bänder liefen noch, als der Zoll die Türen aufbrach.
07:12Die Anlage war in einer Lagerhalle aufgebaut, die unter falschem Vorwand angemeldet wurde.
07:19So machen es die Täter immer wieder.
07:22Mieten Hallen an, bauen Maschinen auf, verarbeiten tonnenweise Rohtabak, der oft aus Südeuropa kommt.
07:29Und können dann innerhalb kurzer Zeit zigtausende Zigaretten illegal produzieren.
07:35Das heißt, ohne Genehmigung und ohne Tabaksteuer zu zahlen.
07:39Es gibt mehrere Banden, die organisiert vorgehen und auf kriminelle Netzwerke setzen.
07:46Es gibt Gruppierungen, die sich spezialisiert haben für Anlagen, für technisches Know-how, für die Tabakherstellung.
07:54Und die Tätergruppierungen, die die illegalen Zigaretten veräußern.
07:58Der gesuchte Igor Ljubic soll einer der Logistiker sein.
08:02Hier ist er in Arbeitskleidung zu sehen.
08:04Er wird mit einem Schaden von über 50 Millionen Euro in Verbindung gebracht.
08:10Seine Komplizen konnten 2025 verhaftet werden, nachdem in Nordrhein-Westfalen eine Fabrik ausgehoben wurde.
08:18Auch in Berlin und Brandenburg wurde der Zoll schon fündig.
08:22Eine Lagerhalle im Landkreis Barnim gehört zu den Anlagen, die in den letzten Monaten stillgelegt werden konnten.
08:28Genauso wie eine Fabrikproduktion in Cottbus oder in Brandenburg an der Havel und Umgebung.
08:34Wir waren früher Transitkorridor für den Zigarettenschmuggel.
08:40Mittlerweile ist es so, dass die Täter erkannt haben, dass Deutschland eine zentrale Lage in Europa hat.
08:46Von hier aus können andere Nachbarstaaten mit illegalen Zigaretten leicht beliefert werden.
08:51Und zwar mit Fälschungen.
08:53Denn die Zigaretten werden oft wie Markenware verpackt.
08:56Also in Schachteln, die wie das Original aussehen.
09:00Die illegale Ware wird dann gleich palettenweise in den Umlauf gebracht.
09:04Wir gehen davon aus, dass in Europa jede zehnte Zigarette aus illegaler Herkunft stammt.
09:11Wir haben in etwa Schätzungen, dass 52 Milliarden Zigaretten im vorletzten Jahr in Europa aus illegaler Herstellung konsumiert wurden.
09:21Und das ist ein Steuerschaden für ganz Europa von mehr als 20 Milliarden Euro.
09:26Ioljubic soll zu diesem kriminellen Netzwerk gehören.
09:30Weiß jemand, wo er ist?
09:32Der Zoll geht davon aus, dass die unerlaubte Zigarettenproduktion sich noch verstärken könnte.
09:38Deshalb wird um ihre Unterstützung gebeten.
09:41Wenn Sie beim Sonntagsspaziergang unterwegs sind und eine verlassene Lagerhalle finden, wo trotzdem ein bisschen Betrieb ist,
09:48wo Sie kein Firmenschild im Aushang finden und wo vor allen Dingen zu Tageszeiten gearbeitet wird,
09:55um möglicherweise Pakete unentdeckt auszuliefern oder Rottabak anzuliefern,
10:01dann nehmen Sie gerne mit Ihrer naheliegenden Polizeidienststelle oder auch bei uns beim Zoll Kontakt auf.
10:08Wenn Sie also etwas zur illegalen Zigarettenproduktion wissen sollten, melden Sie sich bitte.
10:15Ja, und das auch, wenn Sie Informationen zu diesem Mann haben.
10:18Nach ihm wird weitergefahndet.
10:20Ein Ukrainer, 38 Jahre alt, ein großer, kräftiger Mann, etwa 1,90 Meter.
10:25Er hat kurzes, schwarzes Haar und einen auffälligen Bart.
10:28Den kann er inzwischen auch abrasiert haben.
10:30Und dann könnte er so aussehen.
10:32Wer hatte inzwischen Kontakt zu Igor Ljubic?
10:36Wer weiß, wo er sich aufhalten könnte?
10:38Gerade hier in Berlin und Brandenburg.
10:40Ihre Hinweise bitte an das Zollfahndungsamt in Essen unter Vorwahl Essen 0201.
10:47Und an die 10 28 23 22 oder auch an jede Polizeidienststelle.
10:58Freundlich, fleißig, kompetent und offenbar unbelehrbar, so könnte das Kurzporträt einer Dame lauten,
11:04die uns jetzt im Cartoon, im kuriosen Fall begegnet.
11:07Eine Dame, die das Besondere mag.
11:09Schicke Kleidung, ein teures Auto und tolle Reisen.
11:12Doch hat sie auch das Geld dafür?
11:15Naja, fast.
11:17Zahlenspiele oder warum Luxus allein auch nicht glücklich macht.
11:22Daniela kann am Computer zaubern.
11:26Wunderbare Abschlüsse und Arbeitszeugnisse, die sie als ultimative Fachkraft ausweisen.
11:31So beeindruckt sie auch eine Immobilienfirma, die sie vom Fleck weg als Finanzmanagerin engagiert.
11:38Daniela fängt dann auch gleich an zu managen.
11:40Sie erhöht sich erstmal ihr Gehalt von 4.000 auf 5.000 Euro.
11:45Als kein Widerstand kommt, startet sie Akt 2.
11:49Daniela lässt sich im Büro die Kontobewegungen zeigen und bewegt dann selbst.
11:54Erst kleine Beträge, testweise vom Firmenkonto auf ihr Konto.
12:00Als auch da keine Nachfragen aufkommen, traut sich Daniela an das große Management.
12:05Die Kontoumleitungen werden größer und größer.
12:09Genauso wie ihre Erklärungen, als doch mal jemand fragt.
12:13Technische Mängel, verspätete Rechnung und so weiter.
12:16An manchen Tagen klingeln jetzt bis zu 10.000 Euro in Danielas Haushaltskasse.
12:22Das macht ihr Leben gleich viel bunter und vor allem luxuriöser.
12:27Und freut auch die beiden Töchter.
12:28So funktioniert das über Monate.
12:31Bis zu dem Tag, als Daniela in den hart verdienten Urlaub abdüst und ein Chef doch mal genauer in die
12:38Bücher schaut und es nicht fassen kann.
12:41Vor Gericht gibt es für Daniela ein Déjà-vu.
12:44Der Richter listet erstmal ihre elf Vorstrafen auf und kommen dann zu den 130.000 Euro, die jetzt auf ihrem
12:51Konto gelandet sind.
12:52Und Daniela gibt sich reumütig, nicht besonders beeindruckend, findet der Richter und verordnet Besinnung in schlichter Umgebung.
13:06Ja, das für immerhin vier Jahre.
13:08So lange muss Daniela ins Gefängnis.
13:10Wegen Betrugs in 25 Fällen.
13:12Ein hartes Urteil, aber kein Wunder, denn Daniela war ja bereits mehrfach wegen Betruges vorbestraft und auch schon mal für
13:18zwei Jahre in Haft.
13:20Geholfen hat es offenbar wenig.
13:27Auch wenn die Weltmarktpreise aktuell etwas nachgeben, in Deutschland ist Kaffee nach wie vor teuer und damit sehr begehrt bei
13:34Ladendieben.
13:35In der fahrenden Kompaktheute sucht die Polizei Brandenburg nach einem Trio, das in der Prignitz kräftig zugelangt hat.
13:41Ein Mann und zwei Frauen mit klarer Arbeitsteilung.
13:44Wir schauen zunächst mal auf die Karte auf den Tatort.
13:50Der liegt ganz im Norden Brandenburgs in der Nähe der Autobahn A24 Richtung Hamburg und zwar in Putlitz.
13:57Dort tauchte das Diebestrio am 6. November des vergangenen Jahres auf.
14:01Das war ein Donnerstag hier in diesem Einkaufsmarkt am Ortsrand.
14:07Ihre Beute? Ein Einkaufswagen voll mit Kaffee.
14:10Auf dem Parkplatz vor dem Markt wurde dann alles in einen silberfarbenen VW Passat Kombi verladen.
14:17Das sind die drei Verdächtigen. Die Frauen schoben den Einkaufswagen aus dem Markt, während der Mann die Kassiererin ablenkte.
14:24Wem kommen diese drei bekannt vor?
14:27Der Mann war komplett dunkel angezogen, auffällig die weißen Streifen auf den Ärmeln der Jacke.
14:35Bei dieser Frau fallen die blonden Haare auf, die offenbar gefärbt sind.
14:40Und diese Frau trug einfach November nur ein T-Shirt und dazu einen recht markanten Rock mit großen Mustern.
14:47Wo sind die drei noch aufgefallen? Wer weiß etwas über sie?
14:51Ihre Hinweise dazu bitte an die Polizeiinspektion Prignitz.
14:56Untervorwahl Perleberg, 03876 und an die 7150 oder an jede andere Polizeidienststelle.
15:08Unser nächster Fahndungsfall heute führt uns in die Stadt Brandenburg.
15:11Dort sucht die Polizei nach zwei Sexualstraftätern.
15:14Ihr Opfer eine junge Frau, die mitten am Tag und mitten in der Stadt attackiert wurde.
15:18Und das während sie gearbeitet hat.
15:20Und das passiert ist das vor knapp zwei Jahren.
15:23Es gab damals eine gute Beschreibung der Täter und das sind sie.
15:29Diese beiden werden gesucht.
15:31Was sofort auffällt, sie sehen sich sehr ähnlich.
15:35Womöglich sind es Brüder oder Cousins, die bereit sind, zuzuschlagen.
15:41Die beiden sind hier in Brandenburg an der Havel unterwegs.
15:44Ende Juni 2024.
15:47In der Innenstadt machen sie aus dem Brücken Kaffee.
15:50Einen Tatort.
15:53Dort arbeitet an jenem Freitagnachmittag eine 25-Jährige.
15:57Sie ist allein im Café, ohne Kollegen.
16:00Plötzlich tauchen die beiden Männer auf und wollen ihre Telefonnummer haben.
16:04Die möchte sie nicht herausgeben, denn sie kennt die jungen Männer nicht.
16:09Nach kurzem Wortwechsel will sie weiterarbeiten und geht davon aus, dass die Sache erledigt ist.
16:14Doch plötzlich greift einer der beiden nach ihrem Rock und schiebt ihn hoch.
16:18Die Frau dreht sich weg und ruft laut und deutlich, dass sie in Ruhe gelassen werden will.
16:23In der Hoffnung, dass sie jemand hört und ihr hilft.
16:27Dann werden die Männer brutal.
16:29Einer greift sie jetzt an, packt die 25-Jährige am Genick und drückt ihren Kopf gegen eine Mauer.
16:36Jetzt holt einer der Männer aus und schlägt der 25-Jährige mit voller Wucht in den Unterbau.
16:42Während sie sich vor Schmerzen krümmt, droht er ihr, dass sie sich wiedersehen werden.
16:48Dann verschwinden die Männer.
16:52Wir ermitteln in dem Fall wegen einer versuchten Vergewaltigung.
16:56Die Männer sind hier sehr brutal vorgegangen.
16:58Und wir gehen davon aus, wenn die Frau sich nicht gewehrt hätte, dass es dann zur Vollendung dieses sexuellen Übergriffs
17:05gekommen wäre.
17:07Dieser Fall ist einer von vielen.
17:10Das macht die aktuelle Statistik deutlich.
17:12Demnach wurden 2025 deutschlandweit 131.335 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung erfasst.
17:23Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren.
17:25Die Dunkelziffer ist noch höher, so Experten.
17:29Unter den Opfern sind auch Männer und Kinder.
17:32Einige Täter konnten gefasst werden.
17:34Darauf hoffen die Ermittler auch bei diesen beiden, die in Breitenburg an der Havel eine Frau angegriffen haben.
17:40Wer kennt sie?
17:41Sie werden auf 25 bis 30 Jahre alt geschätzt, haben schwarzes Haar, dunkle Augen, einen etwas dunkleren Teint.
17:49Sie sehen sich sehr ähnlich.
17:51Das gilt aber nicht für die Körpergröße.
17:54Dieser Mann ist ca. 1,80 Meter groß.
17:57Sein Begleiter soll etwa 20 Zentimeter kleiner sein, also nur ca. 1,60 Meter.
18:03Bisher wurde intensiv auch Polizei intern nach den Männern gesucht.
18:08Die entscheidende Spur fehlt aber noch.
18:10Deshalb wird weiterhin öffentlich gefahndet.
18:15Die beiden Männer haben die junge Frau im Westen Brandenburgs angegriffen, in der Stadt Brandenburg an der Havel.
18:22Der Tatort befindet sich am Heinrich-Heine-Ufer, direkt an der Jahrtausendbrücke vor dem Brückencafé.
18:30Zuletzt gesehen wurden die beiden Männer hier, direkt an der Havel, am Heinrich-Heine-Ufer.
18:36Vielleicht haben sie sich dort schon öfter aufgehalten und es auch bei anderen Frauen versucht.
18:42Gibt es weitere Opfer, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben?
18:46Um ihre Mithilfe wird gebeten.
18:49Wer kennt diese beiden ähnlich aussehenden Männer?
18:52Der eine etwa 1,80 Meter, der andere 1,60 Meter groß.
18:56Sie sprechen Deutsch und sollen im Juni 2024 in Brandenburg an der Havel fast eine Frau vergewaltigt haben.
19:03Wer weiß, wo sie sich jetzt aufhalten?
19:05Wenden Sie sich bitte an die Polizei in Brandenburg unter der Telefonnummer 03381 56 00.
19:15Der Osten Deutschlands wird gerade wieder zum wilden Westen, denn nachts kommen die Viehdiebe.
19:20Nichts Neues in der Region, in letzter Zeit da war etwas Ruhe.
19:24Die ist jetzt aber offenbar vorbei.
19:26Die Rinderdiebe sind wieder unterwegs, sehr zum Neidwesen der betroffenen Bauern.
19:30So auch vor knapp zwei Wochen im Elbe-Elster-Kreis im Süden Brandenburgs.
19:37Sie kommen in der Nacht, wenn sie niemand stören kann.
19:41Und sind gut vorbereitet.
19:44Denn sie haben einen großen Transporter dabei für das, was sie unbedingt haben wollen.
19:50Dutzende Rinder werden innerhalb kurzer Zeit eingeladen.
19:54Damit verschwinden die Diebe dann spurlos.
19:58Das hier ist der Tatort, der Hof der Agrargenossenschaft Greffendorf.
20:03Hier treffen wir Michael Jentsch von der Geschäftsführung.
20:06Er zeigt uns das Ziel der Diebe.
20:08Hier sind über 80 Kälber gewesen, im Alter zwischen drei Monaten und sechs Monaten.
20:15Und das ist der klägliche Rest.
20:18Diese Kälber haben die Diebe zurückgelassen.
20:21Michael Jentsch glaubt ganz bewusst, denn...
20:25Es waren noch welche dabei, die sind mit Markierungsspräge gekennzeichnet gewesen, was auf eine Behandlung hindeutet.
20:32Alle, die behandelt wurden und gekennzeichnet wurden, sind zurückgeblieben und die Kleinsten.
20:37Die Täter nehmen den größten Teil der Erde mit.
20:40Das ist für Michael Jentsch immer noch kaum zu glauben.
20:44Also normalerweise denkst du ja nicht dran, dass da einer 74 Schwinder klaut.
20:51Passiert ist das alles im Süden von Brandenburg in der Nähe von Herzberg.
20:56Hier sind die Diebe in der Nacht vom 21. zum 22. April unterwegs und brechen in Langennauendorf in die Stallanlage
21:04ein.
21:05Für die Agrargenossenschaft ist klar...
21:07Wir haben das gut ausgekönnschaftet.
21:09Von der Spurenlage her waren deutlich die LKW-Spuren zu sehen.
21:13Die sind direkt rückwärts ins Objekt rein und haben das da noch beschädigt.
21:20Zweitens müssen sie Ahnung von Rindern haben.
21:24Das waren keine Laien. Und dann müssen sie drittens gut organisiert sein.
21:28Doch wer sind die Täter?
21:30Der Verlust der Tiere wiegt für die Agrargenossenschaft schwer.
21:34So, das sind schlussendlich 74 Stück.
21:40Und Schaden ist damit über 50.000 Euro.
21:43Der Diebstahl hier in Langennauendorf ist kein Einzelfall.
21:49Diebe sind auch in Zixdorf aufgetaucht und stehlen hier im Landkreis Potsdam-Mittelmark mehrere Jungrinder.
21:57Auch in Schöllnitz in der Lausitz wird Vieh gestohlen.
22:01Dort macht eine Überwachungskamera dieses Foto.
22:04Mit einem Pick-up und einem Anhänger werden seltene Zuchttiere einfach weggefahren.
22:12Um seltene Zuchttiere geht es auch im aktuellen Fahndungsfall aus Langennauendorf.
22:17Bei der Agrargenossenschaft wird das deutsche schwarzbunte Niederungsrind gezüchtet.
22:22Eine Rinderasse, die selten und vom Aussterben bedroht ist.
22:26Die 74 verschwundenen Tiere fehlen jetzt.
22:29Es ist nicht gut, es ist nicht schön, es tut ihnen weh, weil eben auch uns Fällen drei Monate Nachzug
22:36insgesamt, das ist schon kompliziert.
22:38Es ist auch schwierig, das zu ersetzen.
22:42Möglicherweise wurden die Rinder ja auch irgendwo zum Kauf angeboten.
22:46Weiß jemand etwas darüber?
22:58So sehen die Marken aus, die die Kälber an beiden Ohren hatten, als sie gestohlen wurden.
23:04Die Marken sind bisher nicht wieder aufgetaucht.
23:07Deshalb hoffen Michael Jentsch und seine Kollegen auf Hinweise.
23:11Also wir haben das so schnell wie möglich publik gemacht, in der Hoffnung, dass vielleicht irgendjemand irgendwo was mitgekriegt hat.
23:22Der Transport hier im Ort oder irgendwie, da ist bis jetzt noch keine Rückmeldung.
23:27Deshalb ist jetzt ihre Mithilfe gefragt.
23:30Wer weiß etwas über den Diebstahl der seltenen schwarzbunten Niederungsrinder?
23:35Die Agrargenossenschaft wird in Sachen Sicherheit zwar auf alle Fälle aufrüsten,
23:39Aber noch sind die Täter unterwegs und werden es sehr wahrscheinlich wieder versuchen.
23:45Sollten sie Informationen dazu haben, wenden sie sich bitte an die Polizei Brandenburg unter der Nummer 03531 781 0.
23:58Für viele Bauern ist so ein massiver Viehdiebstahl, eine Katastrophe, oft sogar Existenzbedrohend.
24:04Umso wichtiger sind jetzt die Ermittlungen der Polizei und ihre Hinweise.
24:08Also wer weiß etwas. Mir ist da irgendwas aufgefallen. Das ist ja keine Beute, die man einfach so mal schnell
24:13verstecken kann.
24:15Das war's für heute. Es fehlt noch der Blick zurück auf die anderen Fahndungsfälle an diesem Sonntag.
24:20Hier kommt ganz kompakt unsere Zusammenfassung.
24:25Er ist nachts noch unterwegs, geht auf eine Brücke und wirft dann einen 30 Kilogramm schweren E-Scooter auf die
24:32Berliner Stadtautobahn.
24:33Nur mit viel Glück wurde niemand verletzt. Eine Mordkommission ermittelt und sucht Zeugen.
24:38Wer war auf der Stadtautobahn zwischen dem Kreuz Schöneberg und der Albuenstraße?
24:43Am 26. April unterwegs, gegen 1 Uhr nachts.
24:49Und wo ist Igor Ljubic? Der 38-Jährige wird gesucht, weil er zu einer kriminellen Vereinigung gehören soll.
24:56Die wird mit illegalen Zigarettenfabriken in Verbindung gebracht.
24:59Dort werden auf professionellen Maschinen tausende Zigaretten illegal produziert und dann als bekannte Markenware gefälscht.
25:06Wer weiß etwas über solche illegalen Fabriken? Wer weiß, wo Igor Ljubic ist?
25:13Hinweise werden auch zu diesem Trio gesucht.
25:16Die Bilder wurden im Norden Brandenburgs aufgenommen in Putlitz, als dort in einem Markt ein Einkaufswagen voller Kaffee gestohlen wurde.
25:24Die beiden Frauen sollen den Wagen geschoben haben, der Mann hat offenbar eine Kassiererin abgelenkt.
25:30Wer sind die drei? Wo haben sie es noch versucht?
25:34Also die Polizei und auch der Zoll hoffen jetzt auf ihre Hilfe.
25:38Alle Telefonnummern, alle E-Mail-Adressen finden Sie noch einmal im Netz auf unserer Täter-Opfer-Polizei-Fahndungsseite.
25:45Sie können aber auch jederzeit Ihre Hinweise über die Online-Wache an die Polizei weitergeben in Berlin und in Brandenburg.
25:52Danke fürs Zuschauen. Hier geht es gleich weiter mit dem Wetter und den Nachrichten.
25:55Wir sehen uns dann am nächsten Sonntag wieder um 19 Uhr mit neuen Fahndungsfällen.
26:00Bis dahin alles Gute und achten Sie auf Ihr Handgepäck. Tschüss.