- 2 days ago
Folge 4: Mit Esther Schweins, Markus Babbel und Max Mutzke
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00:01find the liar so gut kann ein lügendetektor aussehen hier ist michael mittermeier
00:17herzlich willkommen zu find the liar mittermeier muss an der stelle sagen streng genommen ich
00:25verrate jetzt was also find the liar also ich finde heute nicht einen lügner findet den lügner sondern
00:31es sind drei jeder dieser drei gäste hat jeweils zwei stories zwei ihre stories aus dem leben ja
00:39eine ist wahr und eines falsch wer die geschichtenerzähler sind das finden wir jetzt
00:45raus weil ich habe keine ahnung wer kommt ja lasst die gäste reinkommen oder unser erster
00:51schwindler wurde 1996 fußball-europameister für deutschland und das heißt dieser mann
00:57sieht richtig gut vom leder sein beruf brachte ihn von münchen über liverpool bis nach sydney
01:03herzlich willkommen marcus babbel
01:14der star den wir jetzt erwarten ist an einem einzigen wochentag berühmt geworden nämlich
01:20bei rtl samstag nacht seitdem hat sie auch in unzähligen filmen ihr talent gezeigt und darum freuen wir uns
01:27auf die schauspielerin esther schweiz
01:41ein musikalisches spektrum reicht von pop rock soul und funk bis hin zum jazz aber er beherrscht auch die falschen
01:50how he will be now as Hobby-Hochstapler
01:52as a hobby.
01:53Welcome to Max Mutzke.
02:02Sorry to see you.
02:04Thank you very much.
02:05Thank you very much.
02:07I must be first.
02:12This is the only show where the host,
02:16the guest said,
02:17what is now?
02:19There are three different genres.
02:21Football, Schauspiel, Mucke.
02:23Have you ever seen Lügen?
02:25No.
02:26Yes.
02:28That's quite fair.
02:30I have read,
02:32that when people are lying,
02:34they are always lying with more Hingabe.
02:39They are usually lying with more details
02:43and information,
02:45as if it was not a lie.
02:47But I heard,
02:48you should be so lying,
02:49so you should be very close to the truth,
02:51so you can tell many details.
02:54What I just told you was bullshit.
02:57That's true.
02:58That's true.
03:00But it's also so,
03:02wer von euch schafft mich anzulügen,
03:05der nimmt einen Preis nach Hause.
03:07Das ist der Pott des Lügens.
03:10Das ist also ...
03:13Das ist sehr schön.
03:14Liebe Leute da drauf.
03:19Es ist der Holzmichel.
03:21Und wer den heute gewinnt,
03:22kann sich den an den Kamin,
03:25also nicht in den Kamin,
03:26also am Kamin sitzt.
03:28Wie auch immer.
03:29Gibt noch eins.
03:30Ihr dürft ja Beweise präsentieren.
03:32Also damit das Publikum weiß,
03:33die werden Beweise präsentieren,
03:35aber auch vielleicht gefakte Beweise.
03:38Irgendein Schmarrn.
03:39Whatever.
03:40Ihr könnt quasi alles machen,
03:41um mich zu täuschen.
03:43Aber ich sag's euch gleich.
03:45Ich bin jetzt in der Stimmung of no one.
03:48Oh.
03:49Okay, okay.
03:49Ich schaff das jetzt, mich anzulügen.
03:51Wer fängt an?
03:52Wer ist?
03:53Wer ist denn da?
03:54Wir konnten uns nicht entscheiden.
03:55Sagen wir schnick, schnack, schnuck,
03:56haben wir eben gesagt.
03:57Wir machen schnick, schnack, schnuck.
03:58Der Gewinner oder der Verlierer?
03:59Der Gewinner?
03:59Der Gewinner.
04:00Der Gewinner.
04:01Schnick, schnack, schnack.
04:05Oh, okay.
04:06Also ich hab mit meinem Freund Heiko
04:09einen Großeinsatz,
04:10einen Polizeigroßeinsatz ausgelöst.
04:12Ich wohne ja im Schwarzwald.
04:14Und bei uns gibt es kaum Leerstand.
04:16Es gibt quasi eigentlich keine alten Industriegebiete,
04:20wie man die oft so findet.
04:21Im Ruhrgebiet zum Beispiel.
04:22Es gab aber eines.
04:24Das Lonzer-Gelände.
04:25Und da gab es einen Turm,
04:27der mich als Kind immer schon angelacht hat.
04:28Weil es war ein alter Schornstein,
04:3050 Jahre alt, 100 Meter hoch.
04:32Und als wir klettern angefangen haben ...
04:33Also nicht jeder kennt einen 100 Meter großen Schornstein.
04:36Also es ist jetzt nicht viele Wohnungen in Deutschland.
04:38Oder wir sagen du mal, Kamin ist also ...
04:41Ist er das?
04:42Da ist es.
04:43Und es wirkt natürlich jetzt,
04:45weil die Hallen sind monströs,
04:46es wirkt jetzt nicht so groß,
04:47aber der war, ich schätze mal,
04:49unten 10 Meter Durchmesser,
04:51oben vielleicht noch 4 Meter Durchmesser
04:52und 100 Meter hoch.
04:53Und wir hatten angefangen zu klettern,
04:55als junge Kinder schon.
04:57Und haben uns ...
04:58Irgendwann fanden wir die Felsen und Bäume,
05:00die wir beklettert haben, zu langweilig.
05:01Und haben alles Mögliche ausprobiert.
05:03Und eines unserer Ziele,
05:05die wir unbedingt erreichen wollten,
05:06war diesen Turm erklettern.
05:08Und der hatte außen so Sprossen,
05:10so alte Metallsprossen, an denen man hoch konnte.
05:13Und dann hab ich gesagt, hey, heute Nacht machen wir das.
05:15Und dann sind wir da eingestiegen
05:17und sind dann mit so drei Funzeln
05:19die ganzen alten Stege entlang gegangen,
05:22die in 15 Meter Höhe waren, ohne Geländer.
05:24Das war einfach alles nur megageil.
05:27Es hat einfach total viel Spaß gemacht.
05:28Auf jeden Fall, irgendwann haben wir
05:29diesen Turmeinstieg gefunden.
05:31Wie alt wart ihr?
05:32Ich glaub, ich war schon älter.
05:34Es ist ein bisschen peinlich.
05:35Ich hatte schon einen Führerschein.
05:36Ich hatte ...
05:37Ich war schon nicht mehr ein Kind.
05:38Das kann jetzt alles heißen,
05:40was du so ...
05:40Ja, ja, beim Führerschein mit 40 machen.
05:42Und dann sind wir da hochgeklettert.
05:44Da musste ich das vorstellen.
05:45Das waren dann eben ...
05:46Haben wir erst mal diese Metallstufen gesehen.
05:48Und wir haben gedacht, oh Gott,
05:49dieser Turm steht seit 50 Jahren in der Witterung.
05:51Und wir gehen an diesen alten Metallsprossen da hoch
05:53und hatten Klettersachen dabei.
05:55Und haben uns gesagt,
05:56wir hängen uns sozusagen bei jeder Stufe
05:58mit so einem Karabiner ein,
06:00damit, falls eine Stufe rausreißt ...
06:02Dass, wenn einer abstürzt, alle abstürzen.
06:04Dass alle ...
06:05Dass das keiner überlebt.
06:06Keine Zeugen gibt.
06:07Das ist ...
06:10Ich war der Erste.
06:12Wie bei solchen Aktionen immer der Erste.
06:14Und dann kamen wir oben an.
06:16Und die letzte Sprosse ...
06:17Man muss sich vorstellen,
06:18der Turm hatte einen Deckel.
06:20So einen Betondeckel.
06:21Und der Qualm wurde ausgelassen
06:22an so einem Seitenspalt.
06:24Der war ungefähr so 20 Zentimeter hoch.
06:26Und die letzte Sprosse war deutlich unter diesem Spalt.
06:29Und dann kam der Spalt
06:30und dann dieser Betondeckel.
06:32Und das heißt, als ich oben stand,
06:33in 100 Meter Höhe nachts,
06:35da waren wir drei ...
06:36Das war dann ungefähr drei Uhr,
06:37halb vier ...
06:38Nein.
06:38Dann stand ich da oben.
06:39Und der Windpfiff.
06:40Und dann ...
06:41Die letzte Stufe.
06:43Und hier war ...
06:43Dahin musste ich.
06:44Und dann musste ich so mit den Füßen nachsteigen,
06:46bis meine Hände hier waren.
06:47Und mein Kopf war so auf dem Turm.
06:49Ich habe meine Hände so draufgelegt in 100 Meter Höhe
06:51und habe mich dann auf den Bauch hochgerobbt.
06:54War dann oben und hat meinen zwei Kollegen geholfen,
06:57nach oben zu klettern.
06:58Und wir saßen da oben und waren total geflasht,
07:01dass wir es geschafft haben.
07:02Und dann war uns aber nach zehn Minuten schon wieder langweilig.
07:05Und wir wollten was anderes erleben.
07:06Und dann kam irgendeiner von uns auf die Idee,
07:08ich sage nicht mehr,
07:09ein Taschentuch anzuzünden und das so runterzuwerfen.
07:12Ich weiß nicht.
07:13Es war halt einfach langweilig.
07:15Wir saßen da oben, haben so rumgeschaut.
07:16Und dann zündete er das Taschentuch an.
07:19Im Schwarzwald sind ab 1 Uhr alle Straßenlampen aus.
07:22Es gibt kein Zivilisationslicht.
07:23Bei uns ist einfach nichts mehr los.
07:25Und dann brannte das und fiel so den Turm runter.
07:27Und es kommt ein einziges Auto nachts angefahren.
07:30Und ich sage noch,
07:31oh nein, ey, jetzt brennt nachts dieses Taschentuch,
07:34fällt da runter.
07:35Oh Gott, hoffentlich sieht der das nicht,
07:36weil er dann vielleicht ja die Polizei ruft.
07:38Und dann kam ein zweites Auto.
07:40Und auf dem ersten Auto, was anhielt,
07:42ging einfach das Blaulicht an.
07:43Wir hatten es geschafft.
07:45Das einzige Auto, das nachts fuhr, war ein Polizeiwagen.
07:49Logisch, sonst fährt da wirklich nichts mehr.
07:50Und dann ging alles sehr schnell.
07:52Aber es ist in dem Gelände rumgefallen.
07:54Nee, die Bundesstraße von Tiegen nach Walzlund
07:56geht an dem Industriegebände vorbei.
07:57Wie weit ist das dann weg?
07:59Die Straße?
08:01Ein brennendes Taschentuch.
08:02100 Meter.
08:03Klar, hier sieht man das schon.
08:04Aber wenn du weiter weg bist,
08:05dann sagst du so,
08:06mein Herr Glühwimmchen stürzt sich halt jetzt von vorne.
08:09Also, ähm ...
08:13Also ...
08:14Nein, ich muss ja nachfragen.
08:16Sieht man das überhaupt?
08:18Also von so weit?
08:19Also das muss man gesehen haben,
08:21weil das Auto hielt einfach unmissverständlich an.
08:23Und wir wollten eigentlich später uns ganz gemütlich abseilen.
08:26Und dann habe ich gesagt,
08:26mit dem Abseilen wird gar nichts.
08:27Wir müssen hier sofort runtergehen.
08:29Und dann haben wir das,
08:30was wir vorher 22 Minuten gebraucht haben,
08:32haben wir in fünf Minuten geschafft,
08:33weil wir keine Pause mehr gemacht haben
08:35und uns auch nicht mehr gesichert haben.
08:36Weil wir wollten einfach lieber sterben,
08:38als von der Polizei erwischt werden,
08:39glaube ich, war unser Gedanke.
08:41Und das Lustige war,
08:43dass alle fünf Meter kam so eine große ...
08:45wie eine große ...
08:46also ein großer Bügel,
08:47wo die Menschen, die da hochklettern sollen,
08:50sich dann ihre Hände ausruhen konnten
08:51und sich so anlehnen konnten an diese großen Bügel.
08:54Und weil wir die Kletterausrüstung im Rucksack dabei hatten
08:57und beim Absteigen
08:59sind uns diese blöden Bügel immer in den Weg gekommen.
09:01Und der Erste hatte das Seil auf dem Rücken
09:02und hat sich jeden Bügel verfangen
09:04und hat sich dann so durchgepresst.
09:06Und ich habe nur gehört,
09:08wie der ständig Aua schreit,
09:10weil der Zweite ihm permanent auf die Hände gestiegen ist.
09:12Und der immer schreit,
09:13jetzt auf, hör auf, du musst langsamer gehen,
09:16ich komme nicht runter.
09:16Und dann, ich habe da Tränen gelacht beim Absteigen.
09:19Und der ging den Zugscheinwerfer an.
09:21Und man mag es glauben oder nicht,
09:23aber kurz ...
09:24Das ist das ...
09:26Super, das ist das Thema dieser Sendung.
09:28Ich glaube, du weißt, wo du hier sitzt, ne?
09:30Ja, okay.
09:31Und es war wirklich kurz bevor der Lichtkegel
09:33wie in einem schlechten Film bei uns ankam,
09:34sind wir in den Schatten gesprungen auf so einem Hallendach
09:37und haben es dann tatsächlich geschafft,
09:39aus dem Lonzer Gelände rauszukommen,
09:42ohne erwischt zu werden.
09:43Das ist meine Story.
09:45So.
09:46Hammer Geschichte.
09:51Applaus
09:53Applaus
09:54Applaus
09:54Applaus
09:55Applaus
09:56Applaus
09:56Als erstes sage ich mal,
09:59da sind sehr, sehr viele Details und Informationen.
10:03Sie sind sehr nach ehrlich.
10:05Ähm ...
10:06Dann hätte ich gern jetzt ...
10:07Dann gib mir die zweite.
10:08Also ...
10:09So, jetzt.
10:10Das ist einfach sehr peinlich.
10:12Peinlich ist immer geil.
10:14Also da ...
10:15Vor 20 Jahren war es ja,
10:18dass ich vom Schwarzwald ins Farbfernsehen fiel.
10:20Bei dir ist es wesentlich länger als 20 Jahre her,
10:22dass du das erste Mal im Fernsehen warst.
10:23Das ist keine Beleidigung.
10:24Das ist ...
10:24Nein.
10:25Das ist ein totales ...
10:26Nein, darf ich sagen.
10:27Darf ich sagen, oder?
10:28Also ...
10:31Ja, ich ...
10:33Das müssen ja 50 Jahre sein, oder sowas.
10:36Jetzt hast du's verkackt.
10:38Jetzt hast du's verkackt.
10:39Jetzt hast du's verkackt.
10:40Jetzt hab ich gewartet auf so'n ...
10:42Nee, aber sag's mir bitte.
10:43Es ist ...
10:44Ich bin ja seit 37 Jahren auf Tour.
10:46Wann war ich?
10:47Unglaublich.
10:47Richtig Fernsehen.
10:4895 Jahre.
10:50Nee, bei ...
10:51Schon.
10:52Bei uns?
10:53Bei euch?
10:53Also, als wir kamen, gab's dich schon.
10:55Ja, ich war schon ...
10:56Es gab dich schon.
10:57Ich war schon, glaub ich, sieben Jahre auf Tour,
10:59als Samstag Nacht anfing.
11:00Ja.
11:00Aber jetzt weiter mit der Story.
11:02Weiter mit der Story.
11:02Und damals, als Can't Wait Until Tonight dann rauskam,
11:06das war ja ein unglaublicher Erfolg.
11:09Wochenlang in den Charts,
11:10wochenlang auf Platz eins.
11:11Und dementsprechend waren die Anfragen wahnsinnig groß.
11:13Also, ich wurde einfach überall hin eingeladen.
11:16Und es gab eine Veranstaltung,
11:18da haben wir den Überblick verloren.
11:19Ich muss gerade überlegen,
11:19das hieß das falsch.
11:20Wie gesagt, Pimp My Store oder so hieß das.
11:23Das war so eine Verlosung von einem Radiosender.
11:25Und wir wurden da hingebucht.
11:26Und wir hatten keine Ahnung, wo wir hinkommen.
11:28Und wir kommen da rein
11:29und stehen vor so einem ganz großen Sexshop.
11:31Ich hab's gewusst.
11:33Ja.
11:34Und wir gucken uns noch um
11:36und sag ich zu meinem Gitarristen und Manager,
11:38also mein Manager und mein Gitarrist,
11:39wir waren zu dritt da.
11:41Ist es das?
11:42Das ist die Adresse.
11:43Was hab ich da verloren?
11:45Und dann sagt der, keine Ahnung.
11:46Und dann kam der Kurt raus und sagt der,
11:48Max, geil, dass du da bist.
11:49Ich bin der Kurt.
11:50Ich hab das Ding eröffnet.
11:51Wir machen hier einen großen Sexshop auf.
11:53Zwei Etagen, 1500 Quadratmeter.
11:56Es gibt alles, was das Herz begehrt.
11:58Und auf jeden Fall wollten die das nicht.
12:01Und ich find's so cool, dass du kommst
12:03und can't wait until tonight singst, Leute.
12:06Ja, also.
12:07Aber das ist ja dann Pimp my Pimp eigentlich gewesen, oder?
12:10Das ist noch schlimmer.
12:14Okay.
12:15Und, ähm.
12:17Und ich hab so gesagt, ey Leute, das kann ich nicht machen.
12:19Und dann meinte mein Manager, ey, wir haben das unterschrieben,
12:21du kannst da jetzt nicht raus.
12:22Du bist das Highlight mit can't wait until tonight und so.
12:26Und dann hab ich gedacht, für mich, ich mach das.
12:27Ich bin jetzt auch verwundert, wenn die noch ein anderes Highlight finden.
12:30Du führst so ein Sexshop.
12:32Da wird's dann so.
12:33Ah, und hier komm.
12:34Und dann sag ich so.
12:35Der Terminator.
12:36Okay, okay, wo ist die Bühne?
12:38Und dann hatten die da oben.
12:39Und dann haben sie gesagt, guck mal hier.
12:40Wir fänden's natürlich auch cool.
12:42Du machst es besonders sexy.
12:43Und ich so, Leute, wie soll...
12:45Ich mein, du hast mich damals gesehen.
12:46Was soll ich...
12:47Wie soll ich das machen?
12:49Ja, jetzt muss ich aufpassen.
12:50Deine Frisur war damals...
12:52Ähnlich.
12:54Nein.
12:55Das ist ein Upgrade.
12:56Definitiv.
12:57Definitiv.
12:57Also das ist...
12:59Ähm.
13:00We know.
13:01Und, ähm.
13:04Naja, dann sag ich...
13:05Wie viele Songs?
13:06Ein Song.
13:07Ein Song.
13:08Das war alles.
13:09Und dann sagt mein Manager, ey Max, weißt du was, dir wird noch so viel Scheiße passieren.
13:16Mach das Beste draus.
13:17Dann hab ich das tatsächlich als Challenge genommen.
13:19Ich dachte, ey, das ist mein Start meiner Karriere.
13:20Ich hab schon viele Auftritte in den letzten drei Wochen gehabt.
13:23Das ist das Absurdeste.
13:25Aber ich hol jetzt alles raus.
13:26Ich will gucken...
13:27Also ich will meine Komfortzone verlassen.
13:29Ja, aber das ist ja auch ein Motto vom Sexshop.
13:31Mach's richtig.
13:32Dann...
13:33Komfortzone verlassen.
13:34Auf jeden Fall.
13:35War eine Gage im Spiel oder hieß es, wir bezahlen den Merchandising?
13:38Weißt du so?
13:39So.
13:40Dann stehst du da.
13:41Weißt du mit deinem so...
13:42Soll ich das jetzt als Kerze verwenden oder...
13:44Nein.
13:45Es führt zu weit.
13:46Ich will nicht...
13:47Ich will jetzt nicht...
13:49So.
13:50Ja.
13:51Ich möchte jetzt...
13:51Nein, ich möchte jetzt...
13:52Ihr seid dann auf die Bühne.
13:54Der hat mir dann noch so ein paar Accessoires gegeben.
13:58Den Umschalldildo hab ich nicht angezogen.
14:00Da...
14:02Was ist das?
14:03Das...
14:04Ja, das war...
14:05Der hat so gesagt, komm, mach doch...
14:06Okay, nee.
14:07Das mach ich nicht und so.
14:08Aber dann hat er mir so eine Federboa gegeben.
14:11Ich hab die noch.
14:12Aber dann komm ich da dazu.
14:13Gibt's ein Bild von ihm oder gibt's eine...
14:15Gibt's eine Audioaufnahme?
14:17Gibt's eine...
14:17Ich kann dir das...
14:17Ich kann dir das...
14:18Ich hab tatsächlich meinen Gitarristen, der damals dabei war, über...
14:22Es ist ja unsere Story.
14:23Den hab ich mitgebracht und wenn ihr wollt, würde ich das einmal vormachen, wie ich es damals...
14:27Awww!
14:29Ich freue mich!
14:35Okay, ähm...
14:36Also...
14:39Ich seh...
14:41Und ähm...
14:42Du Max, ich seh das ja wohl damals die gleiche Frisur wie du hatte.
14:45Was?
14:45Und ist das die Originalfederboa?
14:49Das ist die Originale.
14:50Ich versuch mal das zu generieren, also...
15:10Das ist die Originalfeder.
15:21Das ist die Originalfeder.
15:23Das ist die Originalfeder.
15:35Und der Hauptschuss...
15:47Das ist die Originalfeder.
15:51Das ist die Originalfeder.
16:21Amapassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassassass
16:22Oh, that's fucking good!
16:27What?
16:31Also...
16:34Ah!
16:35How did you feel?
16:38I'm just going to thank you for watching.
16:42We'll see you in three months again.
16:45We'll see you in Backstage.
16:46We'll see you in the backstage.
16:46We'll see you in the backstage.
16:50We'll see you in the backstage.
16:52What do you think?
16:53I think you're in the backstage.
16:55You think you're in the backstage?
16:57That's the real story.
16:59The guy has a poker face.
17:01The guy can tell me everything,
17:04to tell me where to go.
17:05Pass on, Trommelwirbel!
17:11I think...
17:14...you're in the backstage.
17:15You're in the backstage.
17:17Okay.
17:19Also...
17:20...the Turm-Geschichte ist die richtige.
17:23Und das ist die Lüge.
17:24Die Lügezauber.
17:26Woah!
17:27Feiße!
17:32Ich war schon so stolz, ich hab sogar...
17:35Ja, ich hab ähm...
17:38Der Holzmichel.
17:39Ich hab auch einen Zeugen dabei.
17:41Nämlich der Mann, der mit mir auf dem Turm war.
17:44Der Heiko.
17:44Nein!
17:45Du kannst mal aufstehen.
17:48Alter!
17:51Ihr seid komplett wahnsinnig.
17:53Ich mein...
17:55Ja, das ist wirklich...
17:56Das ist wirklich...
17:57Das ist...
17:57Das ist wahnsinnig.
17:59Also bei 100 Meter.
18:00Und ich hab mir gedacht so...
18:01Nein, die...
18:01Die Bullen werden doch nicht einen so einen Taschenbuch erkennen.
18:04Und du warst mit dem da oben.
18:05Ich war in dieser Nacht, Max, auf diesem Turm.
18:08Ja, und das war auch der, den man...
18:09Ich war derjenige, dem darum auf die Finger getrampelt wurde.
18:12Das war...
18:13Das war wirklich witzig.
18:15Also...
18:17Dann...
18:19Bitte nie wieder auf 100 Meter hohen Türme.
18:23Okay.
18:24Also...
18:24Aber ich hab ja noch zwei Möglichkeiten, den die Lügnerin rauszufinden.
18:29Wer ist der Nächste?
18:30Das bin ich.
18:31Das bist du.
18:32Dann mach weiter.
18:34Der Schöne kommt zum Schluss.
18:37Okay, ja.
18:38Dann mach...
18:39Also der erste Tag ist, als ich an meinem eigenen Markus-Bubble-Tee fast erstickt wäre.
18:46Ah!
18:47Ihr kennt doch alle diese Bubble-Tees, wo es mal vor Jahren gab...
18:50Ich wollt grad ein ganz schlechtes Wortspiel machen, aber das ist tatsächlich...
18:54Dann hat ein sehr guter Freund von mir, der auch immer so ein Start-up-Unternehmen investiert hat,
18:59dann hat er gesagt, Markus, ich hab eine riesen Idee, wir machen jetzt den Markus-Bubble-Tee.
19:05Du kennst doch, das hype grad extrem.
19:08Dann machen wir das jetzt mit deinem Namen, dann haben wir auch keine rechtlichen Probleme.
19:11Natürlich dann Marketing-Unternehmen engagiert.
19:15Und wir mussten uns ja irgendwo unterscheiden von dem normalen Bubble-Tee.
19:20Da haben wir gesagt, okay, wir bauen da so Fußbälle mit rein.
19:25So kleine Fußbälle, die nach Lakritz schmecken oder je nachdem, welche Geschmacksrichtung dann ist.
19:33Also nicht schwarz-weiß, dann gibt's auch rot-weiß, also wie ein Ball.
19:37Ein Prototyp hab ich aufgehoben.
19:39Ihr müsst aber echt vorsichtig sein, weil das Ding steht schon echt lange bei mir zu Hause rum.
19:45Und da sind Fußbälle drin.
19:46Und das sind die Fußbälle und die sind, die kommen noch zum Tragen in der Geschichte.
19:51Und dann noch grün, wie der Rasen.
19:54Ja, das war ...
19:55Das ist Kiwi-Geschmack, das ist Kiwi-Geschmack.
19:58Und ...
20:00Auf alle Fälle, die Werbeabteilung hat wirklich wunderbar, ich fand es total witzig, da mit Slogans,
20:08Schnabbel den Gebabbel.
20:13Alles ausgeklügelt, riesen Idee, jetzt kommen, jetzt gehen wir nach Köln zur Lebensmittelmesse.
20:21Auf alle Fälle bin ich da an dem Stand, ja, Fans auch da und eben Journalisten.
20:28Und dann sollte ich natürlich Probe trinken.
20:30Und dann kommt genau so ein Ball in die Luftröhre.
20:33Dann wird's da anders.
20:35Ohne Schmack, da kriegst du Todesangst.
20:37Auf alle Fälle, ich hab das Ding da drinnen und krieg das nicht mehr raus.
20:42Und fang zum Husten an und richtig Panik bekommen auf der Bühne.
20:49Und ich sag jetzt, du musst jetzt da runter, du musst schauen, dass du jetzt irgendjemanden findest,
20:54der dir irgendwie anhebt, dass der Ball da wieder rauskommt.
20:57Ich bin hinter die Bühne und, Gott sei Dank, steht zwei Sanitäter, ich zu dem Typen hin und sag,
21:04Junge, ich kann gar nicht mehr reden.
21:08Das ist ja schon klar, wenn die Luftröhre zu ist, sagst du nicht Hallo.
21:11Gott sei Dank sofort kapiert, er hat mich gepackt und das Ding rauf und runter geschüttelt,
21:17bumm, ging das Ding raus.
21:20So, aber was machst du jetzt?
21:21Du preist deinen eigenen Tee an und das passiert.
21:24Und stirbst fast dran.
21:25Sagen wir's mal so, ich bestell mir die Szenerie vor, vorne ist das Publikum.
21:29Du so, haha, hier, der Markus, das beste Wortspiel, Wappeltee.
21:32Und dann trinkst du und das erste ...
21:35Und du gehst von der Bühne.
21:37Ich mein, das ist, das ist Werbung.
21:40Das ist ...
21:44Als Fußballer hat man ja auch immer so einen Aberglauben.
21:47Und das war dann so ein Punkt, wo ich dann zu mir gesagt hab, mach's nicht.
21:53Mach's nicht.
21:54Heißt, es gibt's jetzt?
21:55Es gibt, also ...
21:56Das gibt's alles.
21:59Also ich könnte morgen wieder anfangen, wenn ich Lust hätte.
22:01Aber ich hab keine Lust, weil mir ist das zu gefährlich.
22:03Ja, wir wollen dich ja noch ein paar Jahre lebend haben.
22:05Ja, eben, eben, eben.
22:07Weil diese Nahtoderfahrung, die hat mir gereicht.
22:10Das brauch ich nicht noch mal.
22:11Und dann hab ich gesagt, okay, das lass mal ruhen und das ruht jetzt bis heute.
22:20Okay.
22:21Okay.
22:21Okay.
22:21Das ist eine ...
22:28Also, ich mein, es ist eine super Geschichte.
22:32Also, ich hab noch drauf gewartet, dass dann, als der dich hoch gibt,
22:35dass da vorne so eine kleine Torwand ...
22:38Bingo.
22:40Aber ...
22:41In dem Moment war ich nicht so spontan.
22:43Aber sag mal, ich kenn mich null aus.
22:46Deswegen, weißt du, weil ich ja schon vor 50 Jahren zum ersten Mal im Fernsehen war,
22:51bin ich ja doch schon länger unterwegs auf dieser Welt.
22:54Trinkt man Bubble Tea nicht mit ...
22:56Ist das nicht mit riesigen Strohhalmen?
22:59Oder ist ...
23:00Doch.
23:01Ja, du hast ja ...
23:02Wir haben ja diesen Strohhalm, da passt ja genau das Ding da durch.
23:08Okay.
23:09Pass auf.
23:10Ich will jetzt die zweite Geschichte hören, weil ich muss das ...
23:13Also, jetzt beginnt im Kopf das Processing quasi.
23:16Der Computer arbeitet.
23:18Ähm, der Lügendetektor.
23:21Ähm ...
23:22Das ist so ein Pokerface.
23:24Also, wenn man ...
23:25Ey, ihr seid gut.
23:28Oder?
23:29Als Zwischenstand muss ich das sagen.
23:31Also, als Frau will man doch solchen Männern gar nicht begegnen.
23:33Nee, original, das hab ich eben gedacht.
23:36Das hab ich eben gedacht.
23:38Aber bei mir war's dir egal.
23:40Nein, du hast ja auch so schön gesungen.
23:42Das ist ja heute eine Ausnahme.
23:43Und wenn er noch ein paar Tore schießt.
23:45Aber ich habe genau den Gedanken gehabt.
23:47Ich dachte, sie können's alle ...
23:49Die zweite Geschichte ist, als Christy Berg meine Autoimmunkrankheit geheilt hat.
23:54Das stimmt.
23:57Also meine Nervenkrankheit.
23:58Nein, pass auf.
23:59Nicht, dass Leute sagen, wie, Autoimmunkrankheit ist der gegen Autosimmun?
24:03Nein.
24:05Das ist eine ...
24:06Also, keine ...
24:09Ich hatte eine Nervenkrankheit.
24:11Ich hatte das Gouliard-Beret-Syndrom.
24:13Was ist das?
24:14Ich fang von vorne an.
24:162000.
24:17Ich hab ja 16 Jahre bei Bayern München gespielt.
24:19In 2000 hab ich meinen großen Traum ...
24:21Mein Verein, by the way.
24:29Und hab dann in 2000 meinen großen Traum erfüllt und bin in die Premier League nach England gewechselt.
24:33Und vor allem zu dem größten Klub in meinen Augen, den es auf der Welt gibt, zum FC Liverpool.
24:39Und ...
24:39Es war Winter, es kam die Weihnachtszeit und wir hatten eine Weihnachtsfeier mit dem FC Liverpool.
24:45Und auf einmal ...
24:46Sickert er ist durch.
24:47Christy Burke singt an diesem Abend.
24:50Ja so, wow, geil.
24:52Aber ich muss dazu sagen, die Engländer können den nicht leiden.
24:56Was?
24:56Also alle englischen Spieler, um Gottes Willen, jetzt kommt der.
25:01Ja, auf alle Fälle, der spielt und wir stehen alle auf und feiern den.
25:05Und don't pay the ferryman und high emotion und lady in red.
25:10Und selbst dann, die Englern haben festgestellt, hoppala, der ist ja scheinbar ganz cool.
25:14Und eine riesen Stimmung auf einmal in unserem ...
25:18Was war denn das überhaupt?
25:19So ein Restaurant, wo wir halt waren.
25:22Und der hat riesen Spaß gehabt, weil er ist ein riesen Liverpool-Fan.
25:25Der ist ja irre und kommt immer zu den Heimspielen rübergeflogen gekommen,
25:29weil er so ein totaler Liverpool-Fan ist und für den war das der absolute Traum,
25:32dass er auf der Weihnachtsfeier beim FC Liverpool spielen durfte.
25:36Sensationell danach, nach dem Konzert, kam er dann zu uns am Tisch und sagte,
25:40hey, vielen, vielen lieben Dank.
25:41Ich weiß, ich habe nicht das beste Standing hier in England,
25:44aber eben mit euch, das war sensationell.
25:46Und Deutschland ist eh so überragend, weil der ist ja wahnsinnig oft in Deutschland auch
25:50und spielt da.
25:50Auf alle Fälle wunderschöner Abend.
25:52Er hat sich bedankt und wir haben halt dann weitergespielt.
25:56Und dann bin ich eben in meiner zweiten Saison bin ich dann krank geworden.
26:01Habe erst das pfeiferische Drüsenfieber gehabt und dann ist es eine Folgekrankheit.
26:05Und ich lag im Krankenhaus und habe mir dann so vereinbart,
26:10pass auf, ich will nicht, dass irgendjemand reinkommt, den ich nicht kenne.
26:15Sagt der Professor, kein Problem, da ist eine Schwester
26:19und die kommt halt immer, wenn jemand kommt und fragt, darf ihn Markus Babbel besuchen,
26:24kommt sie zu mir rein, fragt, ist das in Ordnung?
26:28Dann habe ich entweder reinlassen oder gesagt, nee, geht gerade nicht.
26:31Eines Tages klopft sie bei mir am Zimmer, geht die Tür auf, kommt die Schwester rein,
26:37da ist ein Christi Burg draußen.
26:41Ich liebe die Bayern, ich liebe die Bayern, der Burg Christi, der Burg Christi.
26:48So, dann ist erst mal Christi Burg, das wird doch nicht der Christi Burg sein.
26:53Dann sage ich ja, wie schaut denn der aus?
26:57Ja, so ein bisschen kleinerer Mann mit so schwarzen Haaren, habe ich gesagt,
27:00den dürfen wir es reinlassen.
27:01Dann kam der Christi Burg in mein Zimmer mit einer Kristalllampe.
27:05Haben wir die irgendwo? Ja.
27:07Also das ist jetzt nur, das ist nicht das Original,
27:09weil mein Original habe ich leider verloren.
27:12Bei meinen 84 Umzügen, die ich in meinem Leben getätigt habe,
27:16ist die irgendwo flöten gegangen, also das konnte ich retten,
27:19die ist leider verloren gegangen.
27:21Aber so hat die ausgeschaut, so in etwa, ein bisschen größer war sie.
27:24Und was ich auch nicht wusste, dass der Christi Burg ein sehr spiritueller Mensch ist.
27:28So, jetzt bin ja ich Bayer.
27:31Ja, topf.
27:34Herzlichen Glückwunsch, da kommen Welten aufeinander.
27:37Aber auf alle Fälle, ich war so fasziniert, dass ein Engländer,
27:41der wirklich, der wusste nicht, der hat sich in Erfahrung gebracht,
27:45in welchem Krankenhaus ich liege, hat sich die Mühe gemacht,
27:48dorthin zu kommen, weil er am Abend in München ein Konzert spielte.
27:52Und dann sagt er zu mir, eiskalt, ich habe heilende Hände.
27:57Wow.
27:59Kannst du dir so ein bisschen in den ...
28:00Ja, kann er, hat er gerade gezeigt.
28:03Aber ich kann es nur, wenn einer so ...
28:06Soll ich helfen?
28:07Sagt er, ich habe heilende Hände.
28:09Ich habe heilende Hände.
28:11Dann ist der, jetzt kannst du dir vorstellen, Bayer, Bayer,
28:14dann ist er so rüber.
28:22Und?
28:23Wieder geil?
28:24Das ist definitiv die ...
28:26Das ist die sexuellste Sendung, die ich je in meinem Leben gemacht habe.
28:39Das ist so krass.
28:46Das ist so krass.
28:47Das ist so krass.
29:01Weißt du, jetzt bin ich es amüsant gefunden, der Christy Berg kommt
29:05und bringt dann Bubble Tea mit und dann so, kommt noch einer, dann ist er vorbei.
29:11Boah.
29:12Das ist echt schwierig.
29:15Boah.
29:16Also mein Kopf sagt, der Bubble Tea ist gelogen.
29:19Gibt es irgendwas, was mich an Geschichten geschaut hat?
29:21Das Schlimme ist, dass ich tatsächlich kann mir vorstellen, dass Christy Berg wirklich so ist.
29:26Was hast du da für eine Sendung?
29:28Was hast du da für ein Format angenommen?
29:29Ich habe keine Ahnung.
29:31Also ganz ehrlich, ich wurde gefragt.
29:33Das war irgendwo in seiner Ecke, neben einem Sexshop.
29:36Da hat es keine Ahnung.
29:38Wie bei deinem Bubble Tea?
29:41Willst du noch einen Bubble Tea kaufen?
29:45Also pass auf, mein Gefühl, mein Herz sagt, der Christy Berg kam da.
29:50Schön wäre es gewesen, wenn du die Schwester fragst, Christy Berg.
29:54Und sie, na, Christy Burg, das ist nicht der Christy Berg.
29:57Und dann schickt sie weg, weißt du.
29:58Ja.
29:59Das wäre es gewesen.
30:00Nein, ich lebe mich fest.
30:02Bubble Tea ist gelogen.
30:03Trommelwirbel.
30:10Die wahre Geschichte ist Christy Berg.
30:13Ja.
30:17Hey.
30:19Hammer.
30:21What a story.
30:22Hammer.
30:22Hammer.
30:24Hammer.
30:25Hammer.
30:27Hammer.
30:30Hammer.
30:30but after 7 months I was healed,
30:32because of the medication.
30:34I was long at Mull,
30:35at Muller Wohlfahrt in behandlung.
30:37I was with many hands, blah, blah, blah.
30:39I said, thank you Mull, forever.
30:41I was really a best man.
30:43And I was in a very bad phase.
30:45I was in Bali.
30:46And I was with a healer.
30:48And he had, I don't know,
30:50a lot of times, what he always did.
30:52And I came back home.
30:54And the Mull looked at me and said,
30:56I don't know what he did.
30:58But something has changed.
31:01So I have this probably
31:03in the middle of the day.
31:03But you asked me,
31:06what is it for a show you make?
31:08That's a show,
31:09in which Esther Schweins
31:12can be done.
31:15It's me now already.
31:18I will not be done.
31:20That's always.
31:23I will not be done.
31:25Okay.
31:26Volles Rohr.
31:27So, Geschichte Nummer 1.
31:31Wie es dazu kam,
31:33dass Doris, Schröder-Köpf
31:36und fast die ganze Bundesrepublik,
31:39wenn es denn publik geworden wäre,
31:42gedacht, dass ich eine Affäre
31:44mit Gerhard Schröder hatte, habe.
31:48Oh, wieder geil.
31:50Und wieder geil.
31:51Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
31:53Aber ich meine, ganz ehrlich,
31:54das Level der Geschichte wird stetig höher.
31:59Okay, das ist der Tag.
32:00Jetzt will ich aber hören,
32:01was war los?
32:02Ich brauche, du brauchst das.
32:03Ich habe mich Anfang der Nullerjahre
32:06zusammen mit Iris Berben,
32:08Senta Berger,
32:09Hannelore Elstner,
32:10Walter Sittler
32:12für Rot-Grün
32:13und damit für Gerhard Schröder
32:16eingesetzt.
32:17Und ich pilgerte gerade
32:21entlang des Jakobswegs
32:23und den Jakobsweg kreuzend
32:25mit einem Freund und Schriftsteller.
32:27Und es gab die Anfrage,
32:29weil Gerhard Geburtstag hat,
32:33gibt es oder es wird ein Buch geben,
32:36das gestaltet ist von seinen Freunden
32:39und Unterstützern.
32:40Und jeder kann aussuchen,
32:42was er da für einen Beitrag leistet.
32:44Und dann habe ich
32:46die Zeitung genommen
32:47und habe gedacht,
32:48ich mache eine Collage.
32:50Und habe aus Zeitungsberichten
32:53was ausgerissen,
32:54habe mir so einen Prittstift ausgeliehen,
32:56habe den Frühstückszettel genommen,
32:59weil ich wusste,
33:00die beiden haben wenig Zeit
33:01füreinander,
33:02Doris und Gerhard.
33:04Und dachte,
33:04ich mache es politisch,
33:06aber auch so ein bisschen so,
33:07dass es ein Hinweis ist,
33:08ihr müsst mal reisen gehen
33:10und so Kaffee für zwei.
33:13Die Beiträge aller Schauspieler
33:16wurde eingesammelt
33:17von einer sehr guten Freundin von mir,
33:19die eine Schauspielagentur hatte.
33:22Und die rief ich morgens an
33:24und sagte,
33:24du, ich mache das fertig in einer Stunde
33:26und dann versuche ich das zu faxen.
33:29Es gab ja nichts mit scannen
33:31und das mal eben rüberschicken.
33:34Jetzt Geburtstagsveranstaltung Hannover.
33:37Jeder geladene Gast
33:39in diesem Theater in Hannover
33:40bekam ein Buch ausgehändigt.
33:43Es gab ein großes Programm,
33:44Sänger sangen,
33:45hättest du damals Rot-Grün unterstützt,
33:47hättest du gesungen,
33:48weniger sexy.
33:50Das Rotlichtviertel
33:51hat er ja unterstützt.
33:53Ja, genau.
33:55Wir Schauspieler lasen Texte.
33:57Als ich in den Rängen sah,
33:59dass Sicherheitsbeamte,
34:01die sammelten das Buch ein.
34:04What?
34:05Als ich Holternein fertig gelesen hatte
34:07und in die Gassen ging,
34:09kamen zwei Sicherheitsbeamte
34:12und baten mich mitzukommen.
34:14Was ist denn los?
34:16Gibt es irgendwie eine Gefahrensituation?
34:18Nein, es gibt Klärungsbedarf
34:20wegen des Buches.
34:21Und dann bekam ich also
34:22eins dieser Bücher.
34:25Und ich so, okay,
34:25Günter Gras,
34:28internationale Leute.
34:29Und ich komme zu meiner
34:30und sehe die rechte Seite.
34:31A, dachte ich,
34:32alles auf eine Seite gepackt.
34:34Und dann lese ich auf der linken Seite
34:36Küsse deine Esther Yippie.
34:40Meiner lieben Freundin
34:42hat dich als Deckblattgruß
34:44schnell
34:45Küsse deine Esther Yippie
34:49geschrieben.
34:50So ging es in den Druck.
34:53Und das zusammen.
34:55Küsse deine Esther Yippie
34:56mit einem Frühstücksbestell-Tetel
35:00zum Frühstück zweimal Kaffee schwarz.
35:04Mit einem Mandala mit Herz
35:07und dem ganzen Gedöns ausgerichtet.
35:09Oh, furchtbar.
35:11Und natürlich hatten sie
35:12den ernsthaften politischen Text,
35:13den ich geschrieben hatte,
35:14den hatten sie weggelassen
35:15zugunsten von Küsse deiner Esther Yippie.
35:18Ja, ja, da muss man Entscheidungen
35:19machen.
35:20Das muss man so verstehen.
35:22Aber das ist eine Situation,
35:24da kann ja nicht mal
35:24Christy Burke reinkommen,
35:25sagt Freundin.
35:26Alles gut.
35:28Alles gut.
35:29Dann dachte ich,
35:29mein Gott,
35:30ich muss das sofort aufklären.
35:31Ich muss sofort mit Doris sprechen.
35:33Bin aufgestanden,
35:35geht da hin,
35:36machen die Sicherheitsbeamten zu.
35:38Okay.
35:38Konnte noch nicht mal zu Doris.
35:40Und dann bin ich zur Seite,
35:43kommt Lüppertz,
35:44Lüppertz ist ein Künstler,
35:45der für Gerhard Schröder Bilder
35:46damals gemalt hat.
35:48Riesen Aschenbecherringe.
35:50Auf der Bühne,
35:51als sie auf der Bühne standen,
35:52dachte ich,
35:52sie retten die deutsche Taille.
35:54Und ich dachte,
35:54mein Gott.
35:56Also was für eine Situation.
35:57Frau Köpf hörte das.
35:59Doris,
35:59für mich ja damals du.
36:00Und guckte mich so an.
36:04Lüppertz also auch.
36:08Und dann sagte sie,
36:10Sie wissen schon,
36:12uns passiert sowas öfter.
36:15Ich hoffe,
36:16Sie haben gute Anwälte.
36:18Und ich hoffe,
36:19dass Sie bis morgen früh,
36:20am besten auch heute Nacht,
36:21eine Pressemitteilung rausgegeben haben.
36:24Hier geht kein Buch raus.
36:26Hier geht auch niemand raus,
36:27ohne eine Unterlassungserklärung.
36:29What?
36:30Ja.
36:31Und dann habe ich,
36:33also natürlich,
36:34mit Anwälten gesprochen.
36:36Und natürlich,
36:37die Unterlassungserklärung unterschrieben.
36:39Auch,
36:40dass ich darüber nicht reden würde.
36:42Und wie hat es sich aufgelöst?
36:44Es hat sich so aufgelöst,
36:45dass,
36:47als klar war,
36:49es sind 98% aller Bücher
36:52eingesammelt worden.
36:53Also ging man davon aus,
36:54dass nur im engsten Freundeskreis
36:56noch Bücher sind.
36:58Und
36:58das Buch wurde neu gedruckt.
37:01Und diese Seite wurde geschwärzt.
37:04Küsse deiner Äster,
37:05Yippie,
37:06ist geschwärzt
37:07auf der zweiten Ausgabe
37:08dieses Buches.
37:09Und so wurde es dann nochmal verschickt.
37:11Hast du die erste Ausgabe noch?
37:13Hattest du behalten?
37:14Ja,
37:14weil meine Tasche stand ja...
37:17Gibt es ein Buch noch?
37:18Ja,
37:18stand ja beim Bühnenmeister.
37:21Ich bin,
37:22ich bin gerade,
37:22ich bin von der Geschichte,
37:24ich bin geplättet.
37:25Pass auf,
37:26du gibst mir jetzt die zweite Geschichte,
37:27weil ich mich,
37:28also du hast das Level hoch geraced.
37:30Also das jetzt mal,
37:32also jetzt,
37:33jetzt waren wir beim,
37:33es ist ja fast Secret Service,
37:35also Secret Love Service.
37:38Okay.
37:39Die Schlagzeile ist,
37:41wie es dazu kam,
37:42dass es tatsächlich
37:43bei Mietwagen,
37:45bei der Verleihung von Mietwagenwagen
37:47einen Äster-Check gibt.
37:50Nach wie vor.
37:51Ich habe tatsächlich 2002
37:53zum ersten Mal
37:54ein Auto gemietet.
37:56Und da dachte ich,
37:57ich miete mir so einen Smart.
37:58Und abends,
38:00also ich wusste,
38:00ich muss den voll tanken.
38:03Jetzt gibt es beim Smart
38:04der ersten Generation
38:05einen Designfehler.
38:07Und zwar ist vorne links
38:11war ein runder Deckel.
38:14Und ich dachte auch,
38:15das ist aber so schnuckelig.
38:17Jetzt hat der sogar
38:18seinen Tankstutzen,
38:19hat der vorne,
38:20der Smart.
38:21Alles anders in dem Ding.
38:23Und wenn man eine Caravelle fährt,
38:25dann kommt man überhaupt nicht da drauf,
38:26dass rechts der Tankdeckel sein könnte,
38:28der tatsächlich ist der rechts.
38:31So.
38:32Also,
38:34tanke ich diesen kleinen Smart.
38:36Vorne.
38:37Vorne.
38:40Ich stelle mir das so vor,
38:41du rammst das Ding da so rein.
38:43Nein, das ging ganz leicht.
38:44Ganz leicht.
38:45Ganz leicht.
38:46Ganz leicht mit Gefühl.
38:48Und dann habe ich den Pinderpil
38:50nach vorne geschoben,
38:51habe mein Telefon rausgeholt
38:53und habe meinen Freund
38:55Hardy Sturm angerufen.
38:57Und mit dem hatte ich
38:58darüber gesprochen,
38:59dass wir gerne
39:00Gorkis Nachtasyl
39:02verfilmen wollen.
39:03Und wie ich so erzähle,
39:06denke ich,
39:07guck mal,
39:07ist alles nass da.
39:09Vor meinem Smart stand
39:11aber ein anderes Auto,
39:12da dachte ich,
39:13oh, die Tanksäule.
39:15Da ist irgendwas
39:16nicht in Ordnung.
39:18Zu der Tankstelle reichst du,
39:19hallo?
39:20Warte mal kurz.
39:21Hallo?
39:23Da läuft irgendwie
39:24Benzin aus,
39:26glaube ich.
39:27Es riecht auch.
39:29Es riecht doll.
39:29Haben Sie eine Zigarette?
39:32Und die Sekunde,
39:33in der ich begriffen habe,
39:35dass das Benzin
39:37aus dem Smart kommt,
39:39die war schon schlimm.
39:42Aber scheiße wurde es erst,
39:44als ich begriffen habe,
39:45dass ich nicht in den Tank,
39:47weil ich dachte,
39:47der Motor ist kaputt,
39:48der Tank ist kaputt,
39:49irgendwie kommt das
39:50da unten wieder raus,
39:51das läuft raus aus dem Smart,
39:53da kann ich ja nichts dafür,
39:54Leute, es tut mir leid.
39:55Es ist wirklich doof,
39:57aber dann sagt der zu mir,
39:59das ist die Belüftung.
40:04Aber dann?
40:06Aber dann?
40:06Wie kam es zum Esther-Check?
40:08Jetzt, das ist quasi?
40:09Drei Jahre später
40:11mietet ein Freund von mir
40:13einen Tuareg,
40:14VW Tuareg.
40:15Der hat auch einen Designfehler.
40:18Und dieser Freund von mir
40:19wurde aufgeklärt
40:20über diesen Designfehler.
40:22Und der junge Mann,
40:23der ihn aufgeklärt hat,
40:24sagte,
40:25das heißt bei uns
40:26der Esther-Check.
40:28Weil es tatsächlich passiert.
40:30Und er erzählt
40:31dem Geschichte Folgendes.
40:32Frau Schweins
40:33ist mal mit einem Smart,
40:34ja,
40:35an der Tankstelle gefahren
40:36und dann hat die den Smart
40:37durch den Belüftungs-
40:38da so getankt.
40:40Und seitdem
40:41heißt das bei uns,
40:42also diese Aufklärung,
40:43die auch im
40:44Übergabeformular
40:45reingeschrieben wird,
40:46wir nennen das
40:47Esther-Check.
40:48Der Esther-Check,
40:49das ist so wieder,
40:51ja,
40:52ähm,
40:54Alphasa,
40:55ich bin,
40:59war,
41:01ich glaube,
41:02vorher beim Anderen
41:02ist,
41:03nein,
41:04die schicken
41:04nicht Unterlassungserklärungen,
41:06weil dann könnte
41:07sich entscheiden,
41:08ob sie unterschreiben.
41:09Sondern entweder
41:10wirst du
41:11aufgehalten und sagt,
41:12du musst sofort unterschreiben,
41:14du willst jetzt was entgegen
41:16sagen,
41:16nein,
41:16jetzt bin ich dran.
41:18Mir fällt auch gerade nichts ein.
41:20Es wundert einen,
41:21dass man hier in der Zeitung
41:22mal gelesen hat,
41:22die großen Ölkatastrophen
41:23dieses Jahrhunderts,
41:25Ex-Waldes,
41:26Esther-Schweins,
41:27an der Tankstelle,
41:27ich glaube,
41:28dass du das wirklich,
41:29dass das,
41:30dieses Bild,
41:31ich sehe dich telefonieren
41:33und ich sehe so,
41:34oh,
41:34was ist denn das für ein See,
41:36weißt du,
41:36so,
41:38Kinder haben schon irgendwie,
41:39keine Ahnung,
41:40sind mit Schwimmflügeln rum
41:43und,
41:44nein,
41:44ich glaube,
41:45das ist wahr
41:46und ich glaube,
41:47die,
41:48die,
41:48die andere Geschichte
41:49ist gelogen.
41:57Ey,
41:58das war eine richtig gute Nummer.
42:00Das war eine richtig gute Nummer.
42:03Küsse deine Esther.
42:06Das ist echt.
42:07Jippel.
42:18Das ist echt.
42:19Das ist echt.
42:22Okay,
42:23also ganz ehrlich,
42:23wenn jemand
42:25die goldene Lügensau
42:26verdient hat.
42:27Nein,
42:27den habe ich mir,
42:28aber auch echt verdient.
42:28Also voll verdient.
42:29Doch.
42:29Ich habe alles gegeben.
42:31Oh.
42:34Oh.
42:35No.
42:37Warum?
42:39Das gibt es noch nicht.
42:41Super.
42:43Das ist geil,
42:44dass du das sagst.
42:45Ich bin heute wieder,
42:46wer sagt,
42:47was ist das für eine Sendung?
42:48Ich lerne.
42:49Also,
42:50ich finde,
42:50wenn man Bubble-Tee trinkt,
42:52soll man eigentlich ersticken.
42:53Oder?
42:53Das ist.
42:55Und ich habe gelernt,
42:58dass dann doch,
42:59es kommt dann doch
43:00auf die Länge an
43:01des Turms
43:02und dass du
43:03eine verdammt gute
43:05Schauspielerin bist,
43:06die so saumäßig lügen kann.
43:08Und ich bedanke mich
43:11bis zur nächsten Ausgabe
43:13Find the Liar Mittermeier.
43:15Denn bei mir lügen sie richtig.
43:17Ha.
43:18Wortspiel.
43:19Servus.
43:24Wow.
43:25Das ist wirklich krass.
43:31Das ist wirklich krass.
43:32Applaus.
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