- vor 2 Tagen
Ellen erfährt, dass ihre Tante Edith, die in einem noblen Hamburger Altenstift wohnt, finanzielle Probleme hat. Im Dienst haben es Ellen und ihr Partner Dirk Matthies mit einer Betrügerin zu tun, die mitleidigen älteren Damen Patenschaften für reizende Waisenkinder aus der Dritten Welt aufschwatzt. Sollte auch Tante Edith ein Opfer dieser Betrügereien geworden sein? (Text: NDR)
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TVTranskript
00:05Musik
00:38Ja bitte
00:39Guten Tag, mein Name ist Vera von Lissen, ich komme von der IKH
00:45Von der Internationalen Kinderhilfe
00:47Sind Sie Frau Kramer?
00:48Ja, das bin ich
00:50Frau Kramer, diese Kleine stammt aus einem Waisenhaus in Bangkok
00:55Sie ist ein Finderkind
00:56Als Regionalleiterin der IKH Nord suche ich nun Menschen mit Herz
01:01Die bereit sind, sich eine Patenschaft für so ein bedauernswertes Geschöpf zu teilen
01:07Wir nennen die Kleine Trixie
01:09Weil niemand weiß, wie sie wirklich heißt
01:13Kommen Sie rein
01:14Na komm, mein Kleines, aus dieser Dose, ne?
01:26Guten Tag, wo soll denn das Teig hin?
01:29Da bringt noch mehr gewohntemännern, komm
01:34Ich mach mir richtig Sorgen, Dicker
01:36Wenn du mal platzt, dann fliegen uns die Erdnässe wie Schrotkugeln in die Worte
01:43Mag sein, aber jetzt ist Feierabend und wenn ich jetzt platze, dann platze ich privat
01:46Oh, ich hab' den Feierabend
01:49Feierabend ist erst in fünf Minuten
01:52Das ist ne Arbeitgeberuhr, ich hab' auch Feierabend
01:55Meld mich ab
01:57Ähm
02:16Guten Tag, hatten Sie angerufen?
02:17Hier, hier, der Baubaggen ist es, der Baubaggen
02:19Ja?
02:19Da sind Sie rein, am helllichsten Tag
02:23Sie waren zu zweit, eine Frau und ein Mann
02:26Aha
02:31Sie waren mit einem Motorrad da, mit Beiwagen
02:34Die Nummer konnte ich leider nicht erkennen
02:38Was kann man denn in so einem Bauwagen klauen?
02:41Eine Bierkasse
02:46Aber da ist ja noch Geld drin
02:48Merkwürdig
02:49Vielleicht waren's Penner
02:50Ich hätte das Geld auch mitgenommen
02:52Ja, hast du auch wieder recht
02:54Ich weiß ja nicht, was sonst noch in so einem Baubaggen drin ist
02:59Ich auch nicht
03:02Kann es sein, dass Sie sich geirrt haben?
03:03Auf keinen Fall
03:04Es waren zwei Einbrecher, ungefähr in meinem Alter
03:08In Ihrem Alter?
03:09Genau, Sie haben diese spitzen Dinge mitgenommen, die immer an den Baustellen herumstehen
03:13Diese rot-weißen Hütchen zum Absperren
03:16Warnkegel
03:16Ja, vielleicht war es der Bauunternehmer, der die Dinger gebraut hat
03:20Das sollen die Kollegen morgen früh mal nachprüfen
03:22Ich nehme erst mal die Anzeige auf
03:23Sie können doch zu mir kommen
03:24Wohnt gleich hier drüben
03:25Ich mach Ihnen einen Kaffee
03:26Kommen
03:44Ah, die Polizei
03:47Entschuldigung, könnten Sie vielleicht mal kommen
03:49Ich hab da ein Problem
03:51Ja, wir haben ja auch ein Problem
03:52Ich hab die Polizei gerufen
03:55Ja, ja, ich will Sie ihn ja nicht wegnehmen
03:58Also, vielleicht können wir uns aufteilen
04:00Du übernimmst die Einbrecher hier
04:01Und ich kümmere mich um die Probleme dieses Herrn
04:06Äh, darf ich hier so?
04:08Ja, ja, selbstverständlich
04:12Ja, dann, äh, folgen im Nachhinein
04:14Guten Tag
04:14Guten Tag
04:15Wie nett
04:16Ne, genau fünf Patienten
04:17Wenn ich mal vorgehen darf
04:31Äh, bitte nehmen Sie Platz
04:36Guten Tag
04:37Guten Tag
04:38Tag
04:38Sehen Sie sich das mal an
04:43IKH, Internationale Kinderhilfe
04:45Ist das so eine Organisation, die Patenschaften für Waisenkinder in der dritten Welt vermittelt?
04:50Hm
04:51Ist doch eigentlich eine ganz gute Sache
04:52Ist daran irgendwas nicht in Ordnung?
04:54Lesen Sie es sich mal genau durch
04:55Vor allem die monatlichen Beiträge
04:57Also, für mich ist das betrochen
04:59Die nette Dame hat von einem Vierteljahr und vier Paten gesprochen
05:03Aha
05:03Und was steht hier?
05:06Du bist alleinige Patin für vier Jahre
05:08Nicht für ein Vierteljahr
05:09Für monatlich 650 Mark
05:13Naja, das stimmt
05:13Also, hier steht
05:14Durch Ihre Unterschrift verpflichten Sie sich mit sofortiger Wirkung als erste von vier Paten
05:19zur Übernahme einer vierjährigen Patenschaft für ein Kind
05:22Siehst du?
05:23Vier Paten?
05:24Ja, aber für jeweils vier Jahre
05:26Vier Trottel zahlen insgesamt 16 Jahre lang, Monat für Monat, 650 Mark
05:31Hast du dir das immer noch nicht begriffen, verdammt nochmal!
05:34Hier, bitte, hier steht's doch
05:35Der monatliche Sorgeaufwand
05:37Ich darf schon hören, Sorgeaufwand, beträgt 650 Mark
05:40Nach Ablauf Ihrer Patenschaft wird der Sorgeaufwand für den nächsten Vierjahresturnus
05:44von dem zweiten Paten übernommen
05:46Falls Sie nicht auf Verlängerung Ihrer Patenschaft bestehen
05:48Das fehlt er noch
05:50Sie hätten das arme kleine Ding mal sehen sollen
05:53Diese Kulleraugen
05:55Kulleraugen, Kulleraugen
05:56Weißt du, wer vor Freude Kulleraugen kriegt?
05:59Deine, deine Vera von Dingsbums
06:00Wenn sie die erste Rate von ihrem Konto abhebt
06:05Wollen Sie den Vertrag annulieren?
06:07Eigentlich
06:07Mutter!
06:08Willst du den etwa erfüllen?
06:10Da hört sich doch alles auf
06:12Also einen Moment mal
06:13Das sind 650 mal 12 mal 4
06:20Das sind 31.200 Mark
06:23Es geht mir nicht ums Geld
06:26Das Kind
06:27Es hat so traurig ausgesehen
06:29Wir müssen doch den Menschen helfen
06:33Und Frau von Lissen
06:34War bestimmt keine Betrügerin
06:37Vielleicht hab ich mich ja verhört
06:39Werd du mal älter
06:41Ich hab ja nichts gegen Wohltätigkeit
06:44Ich spende Selbstverbot für die Welt
06:46Aber hier
06:49Sehen Sie sich doch nur mal diese windige Adresse an
06:53Das ist eine Schweizer Anschrift und?
06:55Ich hab versucht da anzurufen
06:57Da läuft immer nur ein Anrufveranforder
07:00Naja, ist ja auch klar
07:02Und im Hamburger Telefonbuch
07:03Ist natürlich weder eine Zweigstelle der IKH
07:06noch eine Vera von Lissen eingetragen
07:08Ja, die muss ja nicht aus Hamburg sein
07:10Nö
07:11Wahrscheinlich stammt sie aus Warner Eickel und Heißmüller
07:14Das ist doch alles Oberfrauen
07:15Wenn Ihre Mutter
07:16Schwiegermutter
07:17Wenn Ihre Schwiegermutter den Vertrag nicht annulieren will
07:20Sie will ihn annulieren
07:23Also nach dem was ich hier sehe ist
07:25einen Betrug nicht nachzuweisen
07:27Kann ich die Papiere mitnehmen?
07:29Ungern
07:31Aber ich könnte Ihnen eine Ablichtung machen
07:32Ich hab einen Tischkopierer im Haus
07:34Kleinen Moment mal
07:35Komm
07:44Sagen Sie
07:45Könnte es sein, dass Sie sich tatsächlich verhört haben?
07:47Und Frau von Lissen hat von vier Jahren gesprochen
07:49und nicht von einem Vierteljahr?
07:51Ich bin mir nicht sicher
07:53Ich hör nicht mehr so gut
07:56Also 650 Mark sind wirklich eine Menge Geld
07:59Normalerweise kosten solche Patenschaften so 40, 50 Mark im Monat
08:03Aber wenn Sie sich das leisten können und wenn Sie einverstanden sind
08:06Sehen Sie doch mal hier
08:08Ist sie nicht reizend?
08:09Welche ist es denn?
08:11Die
08:11Die ist wirklich süß
08:13Und das mit den coolen Augenstimmen?
08:15Sie soll hier in Deutschland zur Schule gehen
08:17In ein Internat
08:19Und in den Ferien kommt sie mich besuchen
08:23Ich hab keine Enkelkinder, wissen Sie?
08:26Sie ist doch ein Finderkind
08:27So, hier sind die Papiere
08:29Was meinen Sie? Können Sie da was unternehmen?
08:33Wollen Sie Anzeige erstatten?
08:35Selbstverständlich
08:36Leute, die auf die Mitleidstour reisen, denen muss doch das Handwerk gelegt werden
08:40Für eine Masche ist das
08:41Mit Speck fängt man Mäuse und mit reizenden Kindern alte Leute
08:47Also ich sehe, Sie sind sich noch nicht ganz einig
08:49Ich würde vorschlagen, dass Sie das heute Abend noch mal zusammen in Ruhe durchsprechen
08:53Und dann morgen früh auf die Wache kommen
08:55Sie können dann Anzeige erstatten, wenn Sie wollen
08:57Und wenn nicht, dann rufen Sie einfach an
08:59Ich werde vorsorglich noch mal die Kripo anrufen
09:01Vielleicht haben die schon mal irgendwas gehört von einer Vera von Lissen oder der IKH
09:06Sie könnten sich natürlich auch einen Anwalt nehmen
09:08Anwälte kosten Geld
09:10Hm, und die Polizei ist umsonst
09:12Da haben Sie recht
09:23Gut, Wiedersehen
09:30Danke
09:31Was war bei dir?
09:33Hier, nächstes Mal
09:35Und, wie war's bei dir?
09:37Aufregend
09:38Sag mal, muss ich das jetzt lesen? Ich hab nämlich eigentlich Feierabend
09:41Ach, Faulpelz
09:45Wieso haben wir eigentlich keine Blumenvasen im Streifenwagen?
09:48In Kanada haben Sie sogar Teddybären auf dem Streifenwagen
09:51Damit Sie im Notfall kleine Kinder beruhigen können
09:53Ach, Dienst-Teddys im Streifenwagen
09:56Ja, find ich toll
09:57Sag mal, weißt du eigentlich noch, dass wir heute Abend in das Theater gehen?
10:00Ja, das hab ich nicht vergessen
10:02In eine Operngala
10:04Ja, was sehen wir denn?
10:06Ja, das äh äh äh äh äh
10:08Lass dich überraschen
10:11Bravo
10:11Das ist schon so
10:32Nows
10:34Hallo
10:34So, und jetzt gehen wir mit den Armen auf eine Seite, ja, und auf die andere Seite, ja, und noch
10:50einmal auf die andere Seite, ja, und jetzt werfen wir den Ball von einer Hand in die andere Hand.
11:00Ja, schön aufpassen, dass er nicht runterfällt.
11:05Was ist los, Frau Vollmers? Können Sie nicht mehr?
11:08Doch, doch, aber ich habe Besuch gekriegt, meine Lichte.
11:11Gut, dann machen wir Schluss für heute. Vielen Dank, meine Damen und Herren.
11:16Na, Gott sei Dank.
11:17Wieso? Sie sind ja doch prima im Schuss.
11:20Ein ordentlicher Waldlauf wäre besser.
11:22Warum die gleichen Ausritten?
11:24Halte nichts von diesen Haferfressern, war bei einer Panzereinheit.
11:27Achtung, nichts vergessen. Heute Nacht steigt Aktion Zebra.
11:32Was war heute Nacht?
11:33Das ist ja wirklich aufregend.
11:35Wir beide haben unseren Teil ja schon geleistet.
11:37Das ist so aufregend.
11:45Ach, Tag, mein Kind.
11:48Es ist aber eine Überraschung.
11:50Jetzt weiß ich endlich, warum du immer so fit bist.
11:53Mach dich nicht lustig, liebe alte Frau.
11:55Wieso alte Frau? Du wirst immer jünger. Bald wird man dich für meine ältere Schwänze halten.
11:59Na, na, also wenn du so schmeichelst, dann hast du was im Sinn.
12:01Also raus damit.
12:03Ja, ich habe tatsächlich eine Bitte.
12:05Ich bin heute Abend zu einer Operngala eingeladen.
12:08Von wem?
12:11Von einem Kollegen.
12:13Nur einem Kollegen oder mehr?
12:16Was sehe ich?
12:18Sehe ich recht oder feste rot?
12:20Tante Edith.
12:22Na ja, diesmal ist es also was Ernstes.
12:25Tante Edith, seit ich 16 bin, willst du mich unter die Haube bringen.
12:28Was heißt du eigentlich gegen eine Ehe?
12:30Also, was möchtest du?
12:33Du hast doch diese wunderschöne lange Perlenkette.
12:36Würdest du mir die für heute Abend leihen?
12:38Ja.
12:41Die habe ich leider schon verliehen.
12:43Ach, schade.
12:45Na ja, dann geht's halt nicht.
12:48Aber die Kette mit dem Saphir-Anhänger, könnte ich die vielleicht haben?
12:52Nein, die muss ich zum Juweliere bringen.
12:58Tante Edith?
13:01Das stimmt doch irgendwas nicht.
13:03Was ist los?
13:06Das sollst du mir hochgehen, ja?
13:16Tante Edith, dein Schmuck im Leihhaus, das ist doch auf Dauer keine Lösung.
13:21Deswegen muss ich ja so schnell wie möglich hier ausziehen.
13:25Aber ich wollte doch erst mal diesen Monat über die Runden kommen, du auch?
13:28Nein, danke.
13:30Aber das können die doch nicht machen.
13:32Die können doch nicht von heute auf morgen die Miet- und Pflegesätze um ein paar hundert Mark im Monat
13:35erhöhen.
13:36Doch.
13:38Das können die.
13:39Aber das ist eine Unverschämtheit.
13:41Soll ich mal mit der Heimleitung sprechen?
13:43Nein.
13:44Das habe ich schon getan.
13:46Das ist vollkommen sinnlos.
13:48Sag mal, ähm...
13:50Kannst du dich nicht nach was anderem für mich umsehen?
13:54Ja, natürlich.
13:56Ich kann auch mal die Kollegen fragen.
14:00Mach dir keine Sorgen, Tante Edith.
14:01Wir finden schon was Schönes für dich.
14:03Sagt sich so leicht.
14:06So schön wie hier würde ich es nicht irgendwo mehr haben.
14:31Sag mal, war das nichts mit der Operngala?
14:35Wieso?
14:39Und dafür fahren wir extra nach Lübeck in ein Puppentheater.
14:43Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein.
14:45Mein voller Ernst.
14:46Oh!
14:48Hast du dich aber schön angezogen.
14:52Aber jetzt setzt euch schnell hin.
14:55Es fängt gleich an.
15:00Du stehst also auf Kasperlin Theater.
15:02Und wie?
15:04Warum meldest du dich nicht als Verkehrskasper?
15:08Entschuldigung.
15:08Das habe ich ja getan.
15:10Ich habe mich ja beworben.
15:11Die haben mich ja nicht genommen.
15:12Es gibt schon zu viele Kasper bei der Polizei.
15:15Das finde ich auch.
15:28Könntest du dir vorstellen, dass ich mir die Gaben ein bisschen anders vorgestellt habe?
15:31Wieso?
15:32Ist doch eine Operngala.
15:33Das ist doch eine Operngala.
16:07Das ist doch eine Operngala.
16:55Ohrenvergleich.
16:5622 Uhr 30.
16:58Wo ist das, Armstil?
17:15Verzeihung, aber ich bin gleich wieder da.
17:17Wohin?
17:18Deserteure werden erschossen.
17:19Aber er kommt doch gleich wieder.
17:20Dann bildet er eben die Nachhut.
17:23Den Schlüssel, Frau Brede.
17:24Ja.
17:26Du meine Güte, den habe ich vergessen.
17:28Frau Brede!
17:29Ja, ist doch alles so schrecklich aufregend.
17:31Holen Sie ihn umgehend!
17:32Ja.
17:33Benötigen Sie eine Eskorte!
17:34Nein, nein, nein, nein, nein.
17:35Ich mag schon.
17:36Nun ist das alles so.
17:37Oh mein Gott.
17:37Das war's für heute.
18:17Herr Oberst, Herr Oberst, ich muss Ihnen etwas sagen.
18:20Später, Frau Brede, später.
18:22Aktion Zebra ist bereits in Verzucht.
18:28Hier.
18:29Ja, danke schön.
18:31Hier.
18:32Danke, Herr Oberst.
18:41Später, Frau Brede, später.
19:07Der Liebe, zweit, der Liebe, zweit.
19:11Welche Freude wird das sein?
19:14Welche Freude wird das sein?
19:16Wenn die Götter uns bedenken,
19:18wenn die Götter uns bedenken,
19:20unsere Liebe Kinder schenken,
19:22unsere Liebe Kinder schenken,
19:25so liebe kleine Kinderlein,
19:29Kinderlein, Kinderlein, Kinderlein,
19:35Kinderlein,
19:36und die Götter uns bedenken.
19:51Frau Vollmaster, Herr Reimanns, Sie richten die Absperrung auf dieser Seite ein.
19:56Später, Frau Brede, später. Sie helfen mir bei der Vermessung.
20:00Sie machen die Absperrung auf der anderen Seite.
20:04Frau Brede, festhalten. Achtung.
20:20Achtung, Dr. Schüter.
20:24Achtung, Achtung, Achtung.
20:25Achtung, Achtung, Achtung, Achtung.
20:50Das war wunderschön. Kanntest du es schon?
20:53Ich bin das elfte Mal drin.
20:54Ach komm.
20:57Also, wenn du mir vorher gesagt hättest, wo du mich hinschleppst, dann hätte ich schon was anderes angezogen.
21:02Du siehst entzückend aus.
21:06Danke. Das nächste Mal bin ich dran mit einer Einladung. Ich denke mir mal was aus.
21:09Apropos Einladung. Wie wäre es denn, wenn wir noch ein kleines Bier zischeln geben?
21:13Kleines Bier zischeln? Nach dieser Galaveranstaltung?
21:18Ja, was ist denn nun? Also gehen wir zu dir oder gehen wir zu mir?
21:23Was?
21:24Naja, so fragt doch der Aufreißer von Welt, die Dame von Welt.
21:28Tja, und die Dame von Welt antwortet, du gehst zu dir und ich gehe zu mir.
21:33Wenn sie eine Dame ist.
21:35Wenn sie eine Dame ist.
21:37Ach komm, ey. Wollen wir denn noch irgendwo einkehren, so auf ein, zwei, drei Drinks?
21:42Na gut. Aber ich trinke nur Champagner.
21:45Wenn du mich schon so ein Kleid anziehen lässt, möchte ich wenigstens das passende Getränk dazu.
21:51Das nächste Mal lade ich dich in die Badeanstalt ein.
21:57Vera von Lissen.
22:00Ja?
22:02Ja, das ist richtig. Die hat einen Vertrag unterschrieben für vier Jahre.
22:05Hat noch keine Anzeige erstattet.
22:08Ja?
22:10Ich habe ein Foto hier von dem Kind. Und einen Vertrag. Eine Fotokopie.
22:16Was ist das?
22:17Ein Altersheim für deine Tante.
22:18Ja?
22:19Soll gut sein und billig.
22:21Danke.
22:23Ja, wie sieht sie aus?
22:25Ein bisschen asiatisch. Mandelaugen.
22:28Eurasierin.
22:30Kann ich machen.
22:31Okay, bis gleich. Tschüss.
22:34Wir müssen zum Betrugsdezernat.
22:38Dass du daran gedacht hast.
22:40Du warst doch gestern Abend ein bisschen betrunken, hm?
22:44Erinnere mich nicht daran.
22:46Ich musste ja meinen ganzen Kummer wegtrinken, nicht?
22:48Weil eine gewisse Dame mich nicht erhört hat.
22:51Wie geht's dir denn?
22:53Ich fühle mich sehr beschwingt.
22:54Du solltest auf Champagner umsteigen.
22:56Davon kriege ich immer Sudbrett.
23:00Bist du fahrtüchtig?
23:16Das geht in Ordnung. Die kümmern sich drum.
23:18Schön. Und was machen wir jetzt?
23:20Mittagspause.
23:21Ich habe gedacht, ich nutze die Zeit und gucke mir mit Tante Edith das Altersheim an.
23:27Ja, die Adresse, die du mir gegeben hast.
23:30Mensch, du bist heute wirklich ein bisschen neben der Tasse.
23:32Ach, das Altersheim, ja.
23:34Du, da muss ich aber nicht mit. Muss ich nicht.
23:36Nö, musst du nicht.
23:38Was willst du so lange machen?
23:41Was wohl?
23:42Innendienst.
23:43Aha. Gut, also erst zum Revier, dann zu Tante Edith.
24:02Hallo Tante Edith.
24:03Ach, meine Süße.
24:05Schön siehst du aus.
24:06Dankeschön.
24:08Seit wann ist hier eigentlich ein Zebrastreifen?
24:10Es war die höchste Zeit, dass der hierher kam.
24:13Die rasen doch hier wie verrückt, die Autofahrer.
24:15Und manche von uns sind nicht mehr so bezufuß.
24:18Danke.
24:45Soll es etwa das sein?
24:49Also die Adresse stimmt, aber das kann es doch nicht sein.
24:52Also wirklich, Edith.
24:54Du, entschuldige, das tut mir leid. Ich habe das doch nicht gewusst.
24:58Ich habe den Tipp von einem Kollegen.
25:00Etwa von dem, den du heiraten möchtest?
25:03Meinst du, ich soll es mir nochmal überlegen?
25:05Schau dir erstmal seine Wohnung an.
25:07Die liegt auf der Reeperbahn.
25:09Na bitte.
25:22Hallo.
25:38Vielen Dank für den Tipp mit dem Altersheim.
25:41Kleine Ursache.
25:42Wann zieht sie ein?
25:43Ach du, die hat es vorgezogen, auf die Müllkippe zu ziehen.
25:46Da ist es wahrscheinlich gemütlicher.
25:47Wieso, ist irgendwas nicht in Ordnung?
25:50Nicht in Ordnung.
25:51Wenn da wirklich alte Leute wohnen, sollte man mal das Ordnungsamt verständigen.
25:56Es tut mir leid.
25:57Das habe ich nicht gewusst.
25:59Bist du denn mal da gewesen in diesem sogenannten Altersheim?
26:02Nee, nie.
26:03Ja, woher hast du die Adresse?
26:04Na, von der Wirtin.
26:05Gestern aus der Kneipe, wo wir zuletzt waren.
26:08Ah ja, kein Wunder.
26:10Wenn ich das gewusst hätte, wären wir gar nicht erst hingefahren.
26:12Wieso?
26:13Die Frau hat gesagt, das ist ein herrliches Heim.
26:16Ihr letzter Mann ist da gestorben.
26:20Wahrscheinlich beim bloßen Anblick.
26:25Frau Wehner.
26:26Ja?
26:27Da war ein Anruf für Sie vom Betrugsdezernat.
26:29Es geht um eine Vera von Lissen.
26:32Die Dame wird wegen einer ganzen Reihe von Betrugsdelikten gesucht per internationalem Haftbefehl.
26:37Die Kollegen haben gar nicht gewusst, dass sie jetzt in Hamburg unterwegs ist.
26:40Man bedankt sich bei Ihnen.
26:42Tja, das ist ja irre.
26:43Da haben wir einen ganz dicken Fisch an Land gezogen.
26:46Und das ist alles rein zufällig.
26:47Ich würde sagen, das Glück lacht nur dem Tüchtigen.
26:51Mir tut nur das kleine Mädchen leid.
26:54Erst verliert sie ihre Eltern, dann wird sie auch noch von Betrügern missbraucht.
26:59Und was passiert, wenn wir die Betrüger fassen?
27:01Dann kommt sie in einen Heim.
27:02Nein, diese Frau von Lissen hat ihre Masche bereits in Österreich, in der Schweiz und in Süddeutschland abgezogen.
27:08Also wenn ihr sie schnappt, ist da kein Händedruck vom Polizeipräsidenten sicher.
27:12Das bringt nichts.
27:14Ich hatte mir noch einen Kut bei ihm.
27:16Den wollte ich meist bieten, versteigen.
27:17Den wollte aber keiner machen.
27:2014. Revier Steiner.
27:23Gehen für dich.
27:25Danke.
27:27Wegener?
27:28Ja?
27:32Was?
27:33Deinen ganzen Schmuck?
27:36Wir kommen sofort, Tante Edith.
27:37Bleib ganz ruhig.
27:39Melde uns ab.
27:41Komm, Dirk.
27:43Nicht so schnell.
27:46Ich habe noch keine Menschen.
27:49Aber meine Damen, meine Herren, so kommen wir doch nicht weiter.
27:53Bitte, die Polizei wird hier im Augenblick hier sein, wird sich dieser leidigen Sache annehmen.
27:58Gut, dass du so schnell gekommen bist.
28:01Tante Edith, wo hattest du die Scheine aufbewahrt?
28:03Hier.
28:04Hier auf dem, auf dem Kamin.
28:07Hier im Schmuckkästchen.
28:10Hattest du irgendjemandem erzählt, was du mit dem Schmuck gemacht hast?
28:13Aber nein.
28:14Nein, das war mir doch so peinlich.
28:17Nur.
28:18Ja, der Dieb muss ja nicht unbedingt was von der Verpfändung gewusst haben.
28:21Ja.
28:21Er kann ja auch einfach nur auf der Suche nach Schmuck gewesen sein und dabei hat er eben
28:25die Pfandscheine gefunden und hat die mitgenommen.
28:27Sind denn die Sachen schon ausgelöst worden?
28:29Ich habe ihm Pfandhaus angerufen.
28:31Es ist alles weg.
28:32Ja, dann müssen wir da hinfahren und uns eine genaue Personbeschreibung geben lassen.
28:36Wie ist denn der Dieb eigentlich hier reingekommen?
28:38Weil an dem Schloss ist ja keine Beschädigung, was ich bisher sehen konnte.
28:40Ich meine, schließen Sie Ihr Apartment immer ab, wenn Sie weggehen.
28:44Ja, ja immer ohne Ausnahme.
28:46Herr Oberst.
28:47Psst.
28:48Entschuldigung, wenn ich mal was sagen dürfte.
28:50Sie sind der Leiter des Stifts?
28:51Ja, der bin ich.
28:52Eckhoff.
28:53Guten Tag.
28:54Wegener vom 14. Revier.
28:55Natürlich.
28:56Tag.
28:56Gibt es noch andere Schlüsse zu dem Apartment?
28:58Ja, das wollte ich ja gerade eben sagen.
29:00Selbstverständlich, aber Sie sind alle im Safe unter Verschluss.
29:03Ja, möchte mich Ihnen mal vorstellen.
29:05Georg von Schwanitz, Oberst, ade.
29:07Habe Ermittlungen beobachtet, bin zu folgender Lagebeurteilung gekommen.
29:12Täter muss Bewohner des Hauses sein.
29:15Bitte keine voreiligen Schlüsse.
29:17Fallen Sie daher uns alle an.
29:19Werde mich persönlich einschalten und der Sache nachgehen.
29:21Werde Ihnen Ergebnis meiner Nachforschungen baldmöglichst mitteilen.
29:26Herr Oberst, ich muss Ihnen jetzt wirklich...
29:27Was ist denn, Frau Brede?
29:32Ist der Herr wirklich Oberst?
29:34Nein, nein, den Oberst hat er sich selber zugelegt.
29:39Die Leute lassen ihn mir sein.
29:40Es bliehen.
29:41Ist ja sonst ein netter Kerl.
29:42Da muss ich Ihnen widersprechen, Herr Eckhoff.
29:45Er ist tatsächlich Oberst.
29:47Allerdings beim Meckenfelder Schützenverein.
29:55Sind Sie ganz sicher, Frau Brede?
29:57Kommen Sie, Frau Brede, ich sehe Gefahr im Verzug.
29:59Wir werden unverzüglich eine Ortsbesichtigung im Zimmer des Delikten vorlegen.
30:04Das ist alles so ausregend.
30:09Wie konnte denn das passieren?
30:12Das ist doch völlig unverständlich.
30:15Kommen Sie, meine Herrschaften, Sie stören doch nur die polizeilichen Ermittlungen.
30:19Bitte lassen Sie uns alleine.
30:20Gehen Sie auf Ihre Zimmer.
30:22Sie werden umgehend informiert, sobald wir was wissen.
30:24Bitte, bitte gehen Sie auf Ihre Zimmer.
30:26Tante Edel, ich muss dir noch ein paar Fragen stellen.
30:29Ich möchte dir was sagen.
30:31Entschuldigen Sie bitte.
30:32Einen Moment.
30:34Also, ich brauche eine genaue Auflistung sämtlicher Schmuckstücke.
30:38Zwei von Ihnen kenne ich ja.
30:40Da war doch sicher noch mehr.
30:41Ja, da war der Armreff mit den Rubinen und dann die alte Brosse.
30:45Meine Herrschaften, der Fall ist geklärt.
30:48Können Untersuchungen beenden.
30:50Schmuck wurde im Zimmer des Täters sichergestellt.
30:53Identifizieren Sie ihn, Frau Vollmassen.
30:55Ja, das ist mein Schmuck.
30:58Das ist ja...
31:01Das ist mein Schmuck.
31:03Woher haben Sie den?
31:05Wie gesagt, aus dem Zimmer des Täters.
31:07Das Spiel ist aus, Herr Reimann.
31:19Du.
31:22Nein, das kann nicht sein.
31:26Ausgerechnet du.
31:29Herr Reimann.
31:31Stimmt das?
31:33Ich wollte doch nur...
31:38Ich bin kein Dieb.
31:41Das heißt, ja, ich habe die Pfandscheine genommen, aber nicht um zu stehlen.
31:44Ich wollte doch nur...
31:45Herr Reimann, bitte beruhigen Sie sich.
31:46Erzählen Sie mal von Anfang an.
31:54Ich habe erfahren, dass Edith das Heim verlassen will, weil sie finanzielle Schwierigkeiten hat.
32:03Mir war aber sehr daran gelegen, dass sie im Haus wohnen bleibt.
32:08Wir haben uns angefreundet.
32:10Ich hätte ihr natürlich anbieten können, sie finanziell zu unterstützen.
32:15Es fehlt mir nicht an Geld, aber...
32:18Aber es wäre indizent gewesen.
32:21Und außerdem wollte ich ihr irgendwie helfen, damit sie hier wohnen bleiben kann.
32:25Und obendrein wollte ich ihr begreiflich machen, dass ich, dass sie, dass, dass mir an ihr liegt und...
32:33Sie haben also die Pfandscheine genommen und...
32:35Ja, ich habe die Scheine von meinem Geld eingelöst.
32:38Und was hatten Sie mit dem Schmuck vor?
32:40Ich wollte ihn ihr wiedergeben.
32:42Heimlich, damit sie...
32:44Sie wollten ihr den Schmuck zurückgeben?
32:46Sie verstehen mich, Frau?
32:48Wegener.
32:49Frau Wegener?
32:51Ich bin wirklich kein Dieb.
32:54Ja, ich verstehe Sie, Herr Reimann.
32:56Und ich glaube Ihnen auch.
32:58Und ich finde, Sie sollten diese Geschichte jetzt meiner Tante erzählen.
33:02Ich schicke sie Ihnen mal her.
33:11Glaubst du, dass der alte Knabe ein heimlicher Wohltäter ist?
33:14Ich will das anders nennen.
33:15Und wie?
33:16Ich würde sagen, der ist ein sehr schüchterner Liebhaber.
33:21Ach, daher weht der Wind.
33:24Wie findest du ihn?
33:25So ganz passabel.
33:27Ich meine, wenn man auf den Jahrgang steht.
33:29Ich freue mich für Tante Edith.
33:31Ich auch.
33:36Na nun, ist Ihnen der Karlefeind gekommen?
33:39Keineswegs, er sitzt in seinem Zimmer.
33:41Ohne Bewachung?
33:42Ohne Bewachung.
33:42Das Ganze war ein Missverständnis.
33:46Tante Edith.
33:47Herr Reimann möchte gerne mit dir sprechen.
33:50Ich aber...
33:51Na, kein aber.
33:52Er ist in seinem Zimmer und wartet auf dich.
33:55Geh mal hin.
34:02Bitte umgehend um Aufklärung.
34:06Lesen Sie in den nächsten Tagen gründlich die Zeitung und achten Sie besonders auf die Hochzeitsanzeigen.
34:20Hey, denn.
34:21Tschüss.
34:22Tschüss.
34:23Ende gut, alles gut.
34:25Ja, was schert mich gut, was schert mich Geld, wenn ich zufrieden bin?
34:31Frau Wegner?
34:32Frau Wegner?
34:33Entschuldigen Sie.
34:35Ich möchte mich nochmal für die Aufklärung der leidigen Sache bedanken.
34:39Ich bin wirklich froh, dass alles so gut ausgegangen ist.
34:43Nichts zu danken.
34:44Aber eigentlich sind Sie ja der Verursacher der ganzen Angelegenheit.
34:47Ich?
34:48Wieso?
34:49Ja, immerhin haben Sie doch die Miet- und Pflegesätze hier im Monat um ein paar hundert Mark erhöht.
34:53Meine Tante kann es sich jetzt nicht mehr leisten, bei Ihnen zu wohnen, Herr Eckhoff.
34:56Und wissen Sie, was das für mich ist?
34:58Das ist Ausbeutung.
35:00Entschuldigen Sie, wer hat Ihnen denn sowas erzählt?
35:02Hier hat es seit einem Jahr keine Erhöhung mehr gegeben.
35:05Und da waren es auch nur knapp 60 Mark.
35:10Tja, wir sind doch hier nicht im Wilden Westen.
35:16Ja, das ist dann wohl ein Missverständnis gewesen.
35:21Entschuldigen Sie bitte, Herr Eckhoff, das tut mir sehr leid.
35:23Wiedersehen.
35:23Wiedersehen.
35:28Dirk?
35:29Ja?
35:30Ich muss nochmal hoch.
35:31Wieso?
35:32Erzähl ich dir später.
35:34Ich bleib zu lange hier sitzen und höre mir die Amseln an.
35:39Meisen.
35:40Was?
35:41Es sind Meisen, die du hier singen hörst.
35:46Ja, das hätte ich mir auch denken können, nachdem ich die Bewohner hier kennengelernt habe.
35:52Worüber willst du denn mit mir sprechen?
35:55Ich habe dir nämlich auch noch einiges zu erzählen.
35:58Ja, da bin ich auch schon sehr gespannt drauf.
36:00Sag mal, ist dir eine Laus über die Leber gelaufen?
36:03Ja.
36:03Ich bin mir da.
36:04Ich bin da.
36:10Ja.
36:16Okay.
36:33Ah, goldig, nicht?
36:36Ja.
36:37Nimm doch ein Stück Butterkuchen.
36:41650 Mark im Monat.
36:45Vier Jahre lang für das goldige Findelkind und die reizende Vera von Lissen.
36:50Wie weißt du das?
36:52Tante Edith, ich bin Polizistin und das hier sind international gesuchte Betrüger.
36:57Oh, mein Gott.
37:07Pass mal auf.
37:10Du schreibst jetzt einen Brief.
37:13Und zwar genau das, was ich dir diktiere.
37:25Ja, alles klar, wir kommen.
37:27Sag mal, wo bleibst du denn?
37:28Entschuldige.
37:29Du, meine Tante hat ein Unger...
37:30Wir haben Einsatz.
37:33Was gibt's denn?
37:35Mal wieder was ganz Aufregendes.
37:39Was völlig Neues.
37:49Kommen Sie, kommen Sie.
37:50Ich hab die Liebe erwischt.
37:52Ich hab sie festgehalten.
37:52Von wegen festgehalten.
37:54Wir sind freiwillig hier geblieben.
37:56Wir können die Sache aufklären.
37:58Oberst von Schwanitz.
38:01Der Herr ist Oberst?
38:02Ja.
38:03Bei den Mühlenberger Schützen.
38:06Meckenfelder.
38:07Also, Moment mal, was ist hier jetzt eigentlich los?
38:09Wollten entliehenes Baumaterial zurückbringen, wurden aber dabei von diesem Herrn hier inkommodiert.
38:18Das hier?
38:21Was wollten Sie denn damit?
38:24Ich bedauere, Angelegenheit bleibt zunächst noch Dienstgeheimnis.
38:29Mir schwant etwas, Oberst von Schwanitz.
38:34Der neue Zebrastreifen am Altenheim.
38:37Klug gefolgert, niedrige Frau.
38:38Die Bewohner des Stifts haben letzte Nacht im Selbsteinsatz Zebrastreifen angebracht.
38:45War schon lange fällig.
38:47Ortsbehörde hat die Sache aber immer wieder verschleppt.
38:50Sind daher selbst zur Tat geschritten.
38:52Und dazu haben Sie sich das Baumaterial geholt.
38:54Wieder rechtlich?
38:55Keineswegs.
38:56Alles vollkommen rechtens.
38:57Wagen gehört Vetter von Frau Brede.
39:04Stimmt.
39:04Hier ist der Schlüssel.
39:06Alles vollkommen korrekt.
39:09Haben nur dummerweise vergessen, abzuschließen.
39:12Na denn?
39:13Pardon, Herr Oberst.
39:15Guter Mann, nehmen wir Ihre Entschuldung an.
39:18Können als Wiedergutmachung Material zurück in Bauwagen schaffen.
39:21Empfehle mich.
39:34Das finde ich so saustark.
39:36Die Alten machen sich ihr Zebrastreifen selber, nur weil die Behörde nicht spurt.
39:41Das sollte man mal in der Zeitung bringen.
39:44Ja.
39:46Ja, die lieben Alten.
39:47Es ist eben doch ein Fehler, wenn man ihnen nichts mehr zutraut.
39:51Du?
39:52Ja.
39:53Denkst du dran, dass wir heute Abend verabredet sind?
39:55Ja, ja, äh, wo gehen wir eigentlich hin?
39:57Ins Konzert.
39:59Da muss ich mich ja passend anziehen.
40:01Das solltest du.
40:22Ui, ui, ui, ui.
40:24Danke.
40:53Du siehst ja schick aus.
40:55Ich hab gedacht, wir setzen uns nicht so nah an die Bühne und können dann während des Konzerts die Kleinigkeit
40:58essen.
40:59Entschuldige bitte, ist das ein Open-Air-Konzert?
41:02Ja, im Stadtpark.
41:02Wieso?
41:08Ein Open-Air-Konzert in Hamburg.
41:10Hahahaha!
41:27Es geht los.
42:07Es geht los.
42:13Die wirst du bestimmt gehen.
42:17Oh, ja.
42:39Ganz ruhig.
42:41Du bist ja nicht alleine.
42:44Oh.
42:58Das ist aber lieb von dir.
43:00Guten Tag, Frau Vollmer.
43:02Bitte kommen Sie doch rein.
43:04Ihr Gatte?
43:05Ja.
43:05Ja, das bin ich.
43:35Na.
43:40Ja.
44:02Ja.
44:04Ja.
44:11Ja.
44:13Ja.
44:17Ja.
44:21Ja.
44:25Ja.
44:26Ja.
44:29Ja.
44:32Ja.
44:38Ja.
44:38Ja.
44:38Ja.
44:59Ja.
45:01Ja.
45:01Ja.
45:01Ja.
45:02Ja.
45:03Ja.
45:03Ja.
45:04Ja.
45:05Ja.
45:05Ja.
45:32Ja.
45:34Ja.
45:34Ja.
45:36Ja.
45:38Ja.
45:39Ja.
45:40Ja.
45:41Ja.
45:42Ja.
45:43Ja.
45:44Vielen Dank.