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28 Days Later, auch 28 Tage später,[3][4][5][6][7] ist ein 2002 gedrehter britischer Endzeit-Horror-Thriller von Danny Boyle nach einem Drehbuch von Alex Garland.
Der Film thematisiert den Zusammenbruch der Gesellschaft durch die Verbreitung eines hochansteckenden und tödlichen Virus im England der Jahrtausendwende und zeigt die Flucht von vier Überlebenden aus dem von Infizierten bevölkerten London.
28 Tage später wacht der Fahrradkurier Jim nach einem Unfall mit einem LKW in der Intensivstation des Londoner St Thomas’ Hospital aus dem Koma auf. Auf der Suche nach dem Personal wandert er durch die verlassenen Gänge und Zimmer, kann aber niemanden finden. Wie nach einem Überfall liegen überall umgestürzte Möbel, Klinikutensilien und Abfälle auf dem Boden. Völlig verstört läuft er danach auch durch menschenleere Straßen, in ganz London scheinen nur noch Tauben zu leben.
Als die Dämmerung hereinbricht, sucht Jim, der noch immer an den Folgen seines Fahrradunfalls leidet, Unterschlupf in einer Kirche. Auf dem Boden türmen sich zu seinem Entsetzen Berge von Leichen. Ein plötzliches Geräusch macht ihn auf einen Priester aufmerksam. Dessen schnelle Bewegungen, blutunterlaufene Augen, krankhafte Zuckungen und gellende Schreie lassen Jim wieder zurück auf die Straße fliehen. Mehr und mehr Infizierte werden vom Lärm angelockt und Jim läuft in Panik und Verwirrung durch die Straßen, verfolgt von einer immer größer werdenden blutgierigen Meute.
Die plötzliche Explosion eines Molotowcocktails kündigt den Auftritt von Selena und Mark, zweier weiterer Überlebender, an. Nach einer gewagten Rettungsaktion, bei der viele der Verfolger und eine Tankstelle in Flammen aufgehen, bringen sie Jim in ein mit einem Rollgitter versehenes Kleingeschäft in einer Londoner U-Bahn-Station, wo sie ihm die allgemeine Lage und die Auswirkungen der Infektion erklären: Sie wird durch das Blut übertragen und befällt innerhalb von Sekunden den gesamten Organismus. Die Seuche hat sich inzwischen schon über ganz Großbritannien ausgebreitet, Selena berichtet von ähnlichen Vorfällen in Paris und New York City.
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