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  • vor 15 Minuten
Es ist eines der ansprechendsten Ausstellungsstücke des Naturhistorischen Museums Wien: der "Edelsteinstrauß". Die Tresorvitrine für die wertvolle Arbeit aus 2.102 Diamanten und 761 Edel- und Schmucksteinen hat nun ein Upgrade erhalten. Die kurze Zeit im Freien nutzt man auch, um das "unbezahlbare" Geschmeide, mit dem einst Maria Theresia ihren Ehemann, Kaiser Franz I., überraschte, als Highlight anlässlich "150 Jahre NHM" vorzustellen.

Video: APA/mhr; Thumbnail: Naturhistorisches Museum/Chloe Potter, Montage: Tobias Holub

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Transkript
00:00Nur eine kleine Namenstagüberraschung hat Maria Theresia der Legende nach ihrem Ehemann Kaiser Franz I. seinerzeit geschenkt.
00:10Nun wird der mit über 2000 Diamanten und 761 Edel- und Schmucksteinen besetzte Strauß das Highlight zum 150-Jahr
00:22-Jubiläum des Wiener Naturhistorischen Museums.
00:26Die sogenannte Tresorvitrine, in der der Strauß seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgestellt wird, bekommt dafür ein Upgrade.
00:37Also es geht da im Zuge eines Sponsorings von den Museumsfreunden. Das wurde mir Anfang letzten Jahres angeboten.
00:45Und da haben wir dann erkannt, okay, wir können jetzt den Schutz des Objektes noch ein bisschen verbessern.
00:51Wir haben die Lichtintensität runtergesetzt. Wir beleuchten jetzt nicht mehr so stark von oben, sondern mehr von vorne, um das
00:59Objekt ein bisschen mehr zum Funkeln zu bringen.
01:01Und vor allem wird die Luftfeuchtigkeit angepasst. Das ist sehr, sehr wichtig, weil die Luftfeuchtigkeit hat sehr geschwankt.
01:08Und jetzt wollen wir sie konstant auf 40 Prozent etwa halten und dafür ist ein Klimagerät jetzt bald eingebaut.
01:16Die bisher schwankende Luftfeuchtigkeit hat dem rund 2,8 Kilogramm schweren und 50 Zentimeter hohen Blumenbouquet zugesetzt.
01:27Die Drähte, die das Geschmeide zusammenhalten, haben leicht zu rosten begonnen.
01:33Die Blätter aus Seide und Baumwolle sind etwas ausgebleicht.
01:37Wir haben Belege von alten Aquarellen, dass er mal eine grüne Blattfärbung hatte.
01:44Wenn man sich ihn heute anschaut, sieht man schon, er ist etwas ausgeblichen, er stand halt eine Weile vor dem
01:49Fenster.
01:51Dementsprechend ist das leider ein Problemchen.
01:55Ab Ende April wird die überarbeitete zur Schaustellung im Naturhistorischen Museum zu sehen sein.
02:02Der Wert des Objekts ist dabei kaum zu beziffern.
02:07So ein Objekt hat einen historischen Wert, der mit Geld nicht aufzuwiegen ist.
02:11Es ist nicht zu beziffern, was das für ein Verlust wäre, wenn dieses Objekt nicht mehr hier im Hause wäre.
02:17Es hat halt einen historischen Wert, es hat auch einen Identitätswert für Österreich, für Wien, für die K&K-Monarchie
02:24und dementsprechend also unbezahlbar.
02:26Zusätzlich wird es noch eine Pop-up-Vitrine geben, die ein aus über 1000 Einzelbildern aufgebautes 3D-Modell des Strausses
02:37zeigt.
02:38Anhand dessen kann man ihn dann aus allen Blickwinkeln betrachten.
02:43Genau, das ist wahrscheinlich genau das.
02:43So ist es, was sie bonne, weil sie nicht auf chassis sein hat.
02:43Wiel.
02:44Damit kann man das oft richtig sagen.
02:45Wiel.
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