00:00Der erste, vollelektrische Ferrari sorgt schon vor seiner offiziellen Premiere für ordentlich Gesprächsstoff.
00:07Denn statt sich in Zukunftsvisionen oder Retro-Zitaten zu verlieren, geht Maranello einen bemerkenswert eigenständigen Weg.
00:16Beim neuen Ferrari Luce steht nicht der große Effekt im Vordergrund,
00:21sondern das Gefühl, das man bekommt, wenn man einsteigt, alles anfasst und intuitiv versteht.
00:28Genau darum dreht sich dieser Blick ins Interieur. Und an dieser Stelle kurz zu mir.
00:35Ich bin Carsten vom Automagazin Tuning Blog und durfte mir die Innenarchitektur dieses besonderen Modells bereits sehr genau anschauen.
00:44Was Ferrari hier zeigt, ist eine bewusste Abkehr von überladenen Bildschirmlandschaften und digitalem Dauerfeuer.
00:53Der Luce setzt auf Klarheit, Struktur und Materialien, die man nicht nur sieht, sondern spürt.
01:02Aluminium, Glas und feines Leder bestimmen das Bild, Kunststoff spielt praktisch keine Rolle.
01:09Das Cockpit wirkt aufgeräumt, fast schon ruhig, ohne dabei kühl zu sein.
01:15Es ist diese Mischung aus italienischem Handwerk und technischer Präzision, die sofort Vertrauen schafft und den Fahrer in den Mittelpunkt drückt.
01:26Das Lenkrad ist ein echtes Statement.
01:30Drei Speichen, ein schlanker Kranz und eine Haptik, die eher an ein präzises Werkzeug als an ein dekoratives Element erinnert.
01:39Die Oberfläche liegt griffig in der Hand, ohne aufzutragen.
01:45Blinker und Licht sind logisch platziert, dazu kommen klar definierte Bedienelemente für Fahrmodi und Assistenzsysteme.
01:54Alles ist dort, wo man es erwartet und nichts fühlt sich beliebig an.
02:01Genau das sorgt dafür, dass man sich sofort zu Hause fühlt, selbst wenn man zum ersten Mal im Luce Platz nimmt.
02:08Besonders spannend ist das Instrumentenpanel.
02:13Ferrari kombiniert hier moderne OLED-Technik mit einer bewusst analogen Anmutung.
02:20Mehrere runde Anzeigen sitzen hinter Glas, eingerahmt von Aluminium, mit einer zentralen Anzeige, die tatsächlich noch eine physische Nadel nutzt.
02:31Diese läuft nicht klassisch aus der Mitte, sondern entlang eines äußeren Rings, was nicht nur gut aussieht, sondern auch hervorragend ablesbar ist.
02:43Die dargestellten Informationen reichen von Leistungsabruf über Batteriezustand bis hin zu Fahrdynamikdaten, ohne den Fahrer zu überfordern.
02:53Neu, aber dennoch vertraut, so lässt sich das Design der Anzeigen am besten beschreiben.
03:01Skalen und Ziffern wirken bekannt, sind aber modern interpretiert.
03:06Ferrari verzichtet bewusst auf ein eigenes Navigationssystem und setzt stattdessen auf die Einbindung des Smartphones.
03:14Die Navigation erscheint dann entweder im rechten Anzeigenbereich oder auf dem zentralen Bildschirm, der leicht zum Fahrer geneigt ist und von einem massiven Aluminiumbügel eingerahmt wird.
03:29Dieser dient gleichzeitig als Handauflage und unterstreicht den funktionalen Ansatz.
03:36Ein echtes Highlight ist die Uhr im oberen Bereich des Cockpits.
03:40Hier tickt kein beliebiger Digital-Timer, sondern ein echtes Uhrwerk mit klassischen Zeigern.
03:49Per Knopfdruck verwandelt sich die Anzeige in einem Chronographen oder einen Kompass, wobei sich die Zeiger mechanisch anpassen.
03:59Das ist nicht nur technisch faszinierend, sondern auch emotional, weil es eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlägt.
04:08Auch die Mittelkonsole folgt dieser Philosophie.
04:13Der Start des Fahrzeugs ist inszeniert, ohne kitschig zu wirken.
04:19Der massive Schlüssel aus Glas und Aluminium wird auf ein magnetisches Dock gelegt, woraufhin das System zum Leben erwacht.
04:27Der Wählhebel leuchtet dezent und wartet auf Befehle, eingebettet in eine Glasfläche, die teilweise mattiert ist, um Fingerabdrücke zu minimieren.
04:40Alles fühlt sich hochwertig und durchdacht an.
04:44Wer den Luce sportlich bewegen möchte, findet auch dafür eine einfache Lösung.
04:51Der Launch-Start wird nicht über verschachtelte Menüs aktiviert, sondern über einen separaten Bügel im Dachbereich.
05:00Ein Griff, volle Leistung und los geht es.
05:04Wie brachial der Vierradantrieb tatsächlich beschleunigt, werden wir zwar erst später erfahren, doch eines ist jetzt schon klar.
05:15Die Bedienung und das Interieur stehen dem Anspruch eines Ferrari in nichts nach.
05:21Unterm Strich zeigt der Ferrari Luce, dass Elektromobilität nicht zwangsläufig nach Zukunftslabor aussehen muss.
05:31Hier geht es um Fahrspaß, Qualität und ein Cockpit, das den Fahrer ernst nimmt.
05:39Wer das alles noch einmal in Ruhe nachlesen möchte, der findet den Link in der Videobeschreibung.
05:51Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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