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01:29Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt
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04:27kriegt man hier selten zu sehen.
04:29Er hatte also noch nicht mit der Arbeit angefangen?
04:31Nein, er sollte sich morgen früh am Verlade-Doc melden.
04:33Dann haben die anderen ihn also auch nicht gekannt?
04:35Ja, ganz recht.
04:36Er sagte, er wäre Amerikaner,
04:38aber man weiß mit der Zeit schon,
04:39wer die Wahrheit sagt und wer nicht.
04:41Und Sie haben ihn trotzdem eingestellt?
04:43Diese Jungs suchen verzweifelt Arbeit.
04:44Sagen Sie, haben Sie schon eine Aktivin angelegt?
04:47Ich habe sie im Büro.
04:48Wissen Sie, das ist so.
04:49Woanders werden die Illegalen eingestellt,
04:51um ihnen weniger zu bezahlen
04:52oder um die Sozialabgaben einzusparen.
04:53Sowas tun wir nie.
04:55Sehen Sie, die Leute kommen hierher,
04:56voller Träume, mit so viel Ehrgeiz.
05:00Wie können wir da Nein sagen?
05:05Tja, Träume haben Sie und eine Menge Ehrgeiz.
05:08Wie meinen Sie?
05:08Auch nichts.
05:09Ich habe nur das luxuriöse Quartier bewundert,
05:12das Ihnen hier geboten wird.
05:14Was sagten Sie, wie lange er hier gewohnt hat, Mr...
05:17T.J., das heißt Tijuana.
05:19Ich habe da vor Jahren gewohnt,
05:20bei der Rennbahn gearbeitet.
05:21Deshalb habe ich auch so ein hervorragendes Verhältnis
05:23zu diesen Leuten.
05:25T.J.
05:27Was war mit Costa?
05:30Hören Sie, ich sage Ihnen das nur,
05:31weil Sie von der Polizei sind, verstehen Sie?
05:33Wenn Sie von der Einwanderungsbehörde wären,
05:35würde ich Sie nicht mal reinlassen.
05:36Ja, ja, wir verstehen schon.
05:38Ich meine, ich habe den Ruf,
05:39dass man sich bei mir verdammt sicher fühlen kann.
05:40Okay?
05:42Also, Costa ist seit einer Woche hier gewesen,
05:44hat nach Arbeit gesucht,
05:45habe keine Schwierigkeiten mit ihm gehabt.
05:47Wann haben Sie ihn zum letzten Mal gesehen?
05:48Hm, ja, heute Morgen.
05:52Und ich dachte, der Junge ist ein bisschen deprimiert,
05:53weil er noch keine Arbeit gefunden hat.
05:56Zu viele Leute stellen ihm zu viele Fragen,
05:58die er nicht beantworten kann.
06:00Sie sprechen von der Staatsbürgerschaft.
06:02Doch, wovon sonst?
06:03Ist das hier, Costa?
06:05Ja, mit seinen Jungs.
06:07Ja, er konnte da gar nicht genug
06:08von seinen fabelhaften Jungs erzählen.
06:10Wenn Sie Costa das nächste Mal sehen,
06:11rufen Sie uns an, wann auch immer.
06:13Na sicher, klar rufe ich Sie an.
06:15Ich rufe Sie an.
06:16Was sagten Sie doch gleich,
06:17warum Sie Rudi haben wollen?
06:18Rufen Sie uns nur an.
06:21Sollten Sie es vergessen,
06:23werden hier eine Menge Einwanderungsbande ein- und ausgehen
06:25und niemand wird sich an Ihren prächtigen Ruf erinnern.
06:28Lieutenant, ich rufe Sie an.
06:30Ich weiß, dass Sie es tun werden.
06:35Jetzt wollen wir das mal unseren beiden Zeugen zeigen.
06:37Vielleicht können die ihn identifizieren.
06:39Und dann warten wir drauf, dass TJ anruft.
06:41Ein Koffer und ein paar Fotos sind kein zwingender Grund,
06:43um zurückzukommen.
06:43Vielleicht doch, wenn das alles ist, was man hat.
06:45Ich weiß nicht.
06:46Hör mal, falls Costa unser Mann ist
06:48und er nicht wieder erscheint,
06:49würde dir ein Ausflug gefallen?
06:51Nach Norden?
06:52Aberwill.
06:53Auf seiner Bewerbung stand, dass er daherkommt.
06:55Vielleicht versucht er, sich da zu verstecken.
06:56Eine gute Weingegend.
06:58Gar nicht übel für ein Wochenende.
06:59Ja, mit einem, der eine etwas kleinere Nase hat
07:01und auch sonst nicht aussieht wie ein Bratapfel.
07:03Oh, Moment, Moment mal.
07:04Wer soll denn der Bratapfel sein?
07:06Doch nicht etwa ich, Freundchen.
07:07Habe ich so etwas gesagt?
07:09Wie könnte ich auf die Idee kommen?
07:20Vielen Dank.
07:23Papa, Papa!
07:27Bei so einer Begrüßung fühlt man sich gleich wieder zu Hause.
07:30Na, alles in Ordnung?
07:31Ja.
07:31Geht euch gut, was, Jungs?
07:33Hallo.
07:34Die beiden haben es kaum ausgehalten ohne sie, Mr. Costa.
07:37Mit der Schule irgendwelche Schwierigkeiten?
07:38Oh, nichts Ernsthaftes, nein.
07:40Sie arbeiten ganz fleißig.
07:41Da wäre nur die Schwarzerei.
07:44Esteban übernimmt jeden Morgen meinen Unterricht.
07:47Esteban, du kannst reden, wenn du erwachsen bist
07:50und den Leuten was zu sagen hast.
07:51Wie oft muss ich dir noch sagen, wie wichtig die Schule ist?
07:54Einen Job zu finden ist ohne Schule unmöglich.
07:56Hast du denn einen Job, Papa?
07:57Papa, gehst du nicht wieder weg?
07:59Äh, ja, ja.
08:01Und weißt du, warum ich mich so freue, wieder hier zu sein?
08:03Warum?
08:04Weil ohne euer ständiges Geplapper die Welt viel zu still ist.
08:08Er sagt auf Wiedersehen zu Mrs. Drake, wir müssen gehen.
08:10Auf Wiedersehen.
08:11Auf Wiedersehen.
08:11Wo gehen wir hin, Papa?
08:14Nach San Francisco?
08:15Zu Bernardo.
08:16Oh.
08:17Ich will so gern das Meer sehen.
08:19Wann, Papa?
08:20Irgendwann.
08:21Es wird schon mal klappen, Kleiner.
08:22Wenn du es sagst.
08:28Die Leute in San Francisco denken, dass ihr Essen gut ist.
08:32Nur deins ist gut, Jessie.
08:33Du hast so viel runtergeschlungen, Rudi,
08:35dass ich dir das beinahe glaube.
08:38Also Schluss jetzt.
08:39Schluss jetzt, Herr Klein-Teufel.
08:40Es ist an der Zeit, dass ihr ins Bett kommt.
08:42Aber Onkel Bernardo, es ist doch noch nicht spät.
08:44Esteban, er hat nicht gesagt, du sollst widersprechen.
08:46Du sollst ins Bett gehen, hat er gesagt.
08:49Na komm, mein Liebling, ich trage dich.
08:51Hier, nimm ihn.
08:56Also, Rudi, du hast noch nicht ein Wort über San Francisco gesagt.
09:01Naja, es ist eine wundervolle Stadt.
09:03Aber ich finde, sie ist ein bisschen zu groß für einen Landarbeiter wie mich.
09:07Rudi, ich kenne dich jetzt, seit du in dieses Land gekommen bist.
09:12Und ich kenne die Welt.
09:14Du brauchst mir nichts vorzumachen.
09:19Ich hatte einen Job in einem Sägewerk.
09:21Aber es gab Ärger.
09:23Es kamen Leute von der Einwanderungsbehörde.
09:25Ein Mann ist ermordet worden.
09:27Ich bin abgehauen.
09:28Abgehauen?
09:28Warum denn?
09:30Na, hör mal, das fragst du.
09:31Du und Jessie, ihr habt die Papiere.
09:32Aber was hab ich?
09:33Ich hab keine Rechte.
09:34Das ist nicht wahr und das weißt du.
09:35Bernardo, selbst wenn ich beweisen kann, dass ich unschuldig bin, weisen sie mich aus.
09:38Und was wird dann aus meinen Kindern?
09:45Sie sind in diesem Land geboren worden, alle beide.
09:47Sie sind Bürger dieses Landes.
09:49Solange ich hier lebe, Rudi, werden sie immer ein Zuhause haben.
09:54Du bist doch keine 20 mehr.
09:56Und sie haben noch so viele Jahre vor sich.
09:58Wer soll sich denn um sie kümmern?
09:59Nein, nein.
10:04Du hast genug getan.
10:05Du hast mehr als genug getan.
10:07Ich muss da selbst rausfinden.
10:10Nun, du weißt genau, dass du hier in der Stadt keinen Job finden kannst.
10:14Ja, ja, ich weiß.
10:15Dann gehe ich weiter nach Norden.
10:17Billige Arbeiter sind da immer willkommen.
10:20Er ist kein Ortsansässiger.
10:22Es sind natürlich eine Menge oben zur Weinlese in den Hügeln.
10:24Und es ist ein großer Bezirk.
10:26Ich kenne die meisten Typen da oben, aber ich kenne keinen Rudi Koster.
10:29So viel wir wissen, ist er nicht vorbestraft, aber wir müssen ihn verdächtigen.
10:32Weil er Mexikaner ist?
10:34Nein.
10:35Nein, weil zwei Zeugen ihn nach einem Bild als den Mann identifiziert haben, den sie bei der Leiche gesehen haben.
10:39Deshalb.
10:39Sheriff, die Herkunft dieses Mannes interessiert uns gar nicht.
10:42Okay.
10:43Okay, ich werde Ihnen selbstverständlich gerne helfen, aber ich habe eine Bitte.
10:46Wir haben eine Menge Arbeitslose hier in der Gegend.
10:50Die sind sowieso nicht sehr gut, auf die Illegalen zu sprechen.
10:53Verstehen Sie?
10:54Sie glauben, unsere Untersuchung hier könnte Unruhe stiften?
10:56Sagen wir, ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie vorsichtig vorgehen würden.
10:59Okay, machen wir vorsichtig.
11:01Wir sehen uns nach dem Mann um und dann verschwinden wir wieder.
11:04Okay, gut.
11:05Sie sagten, Sie wollen noch ein paar Adressen?
11:06Ja, wir haben die Namen von ein paar Freunden von Koster.
11:10Alma Drake und Bernardo Medina.
11:12Wo finden wir die?
11:13Sie fahren hier gerade aus, an der vierten Ecke links rein.
11:16Dann sehen Sie nach etwa zehn Meilen auf der rechten Seite des Haus der Medinas.
11:19Na, warte!
11:21Moment, ich bin schneller, du.
11:23Gut, der Träger.
11:24Oh, die Saison macht man das.
11:26Oh, der Träger.
11:28Na, warte.
11:29Ich hole dich ein.
11:30Hey, Moment mal, schau mich alle beide.
11:33Na, warte.
11:34So geht das aber nicht.
11:35Ist ehrlich unfair.
11:36Ja, wir haben die ja.
11:38Trotz des.
11:39Hier.
11:41Mr. Medina.
11:43Tor!
11:44Zwei-eins, Onkel Bernardo.
11:46Wir haben gewonnen.
11:47Das war aber nicht fair.
11:48Ich wollte warten, bis der Schiedsrichter pfeift.
11:49Okay, Jungs, spielt eine Weile ohne mich weiter.
11:52Och, Mann.
11:58Bernardo Medina.
12:00Lieutenant Stone.
12:01Wir kommen aus San Francisco.
12:02Das ist Inspektor Heller.
12:03Das sind doch Rudi Costas Kinder, nicht wahr?
12:06Ja, das sind sie.
12:07Zwei nette Burschen, was?
12:08Ja.
12:10Rudi ist vorige Woche nach San Francisco gefahren.
12:13Ist irgendwas mit ihm?
12:14Wir wollen nur mit ihm sprechen, das ist alles.
12:16Ja, er hat die Stadt gestern verlassen.
12:18Und da haben wir gedacht, dass er sich hier vielleicht sehen lässt.
12:21Er hat doch seinen Wohnsitz hier, nicht wahr?
12:22Ja.
12:23Aber ich habe ihn eine Weile nicht mehr gesehen, seit er weggefahren ist.
12:26Hat er für Sie gearbeitet?
12:28Er war Gelegenheitsarbeiter.
12:30Alles, was so anfiel.
12:31So lange, bis nichts mehr für ihn da war.
12:33Deshalb ist er in die Stadt gegangen.
12:35Mike, warum reden wir nicht mal mit den Jungs?
12:37Vielleicht haben wir ihn gesehen.
12:38Was meinst du?
12:38Wenn die etwas wüssten, hätten sie es mir bestimmt gesagt.
12:42Wissen Sie, seitdem ihre Mutter im vorigen Jahr gestorben ist,
12:45sind meine Frau und ich sowas wie Großvater und Großmutter.
12:48Sie sind ein alter Freund von Costa, nicht wahr?
12:50Ich glaube, ja.
12:52Bitte, können Sie mir nicht sagen, was los ist?
12:55Nun, wenn Sie was von ihm hören, rufen Sie den Sheriff an, ja?
12:57Er weiß, wie man uns erreichen kann.
12:58Natürlich.
12:59Vielen Dank.
13:00Und wenn Sie ihn sehen, könnten Sie mich anrufen.
13:03Ich mache mir ziemliche Sorgen um ihn.
13:05Machen wir.
13:06Okay, wie der Sheriff sagt, es ist ein großer Bezirk.
13:11Wo willst du anfangen?
13:12Wir fangen mit dem an, was wir haben.
13:13Costas Anlaufpunkte.
13:16Das mit dem Wein trinken müssen wir wohl verschieben.
13:18Aber du darfst mich später einladen.
13:20Danke, Sir.
13:29Costa, tut mir leid, aber ich muss deine grüne Karte sehen,
13:32bevor ich dich einstellen kann.
13:33Ich habe es doch schon gesagt, Mr. Courtney.
13:35Ich habe sie verloren, aber ich mache meine Arbeit gut.
13:38Junge, ich meine das doch nicht persönlich.
13:40Es ist nur, du weißt ja, wie die Einwanderungsgesetze sind.
13:44Die Stimmung ist im Moment nicht gut.
13:46Ich reite mich rein, wenn ich mich nicht an die Vorschriften halte.
13:49Aber es passiert doch nichts.
13:51Es wäre viel billiger für mich, Rudi,
13:54wenn ich Illegale einstellen würde.
13:56Aber es wäre wirklich nicht sehr klug.
13:58Nicht im Moment.
14:00Sonst noch was, Harry?
14:01Nein, es ist alles in Ordnung.
14:02Alles in Ordnung.
14:03Gut, komm nachher ins Büro.
14:05Ich will ein paar Rechnungen mit dir durchsehen.
14:07Okay?
14:08Ja, in Ordnung, Daddy.
14:12Tja, das wär's.
14:14Ich war auch bei den kleinen Weinbauern.
14:15Überall nichts.
14:16Gar keine Chance.
14:18Tut mir leid, Rudi.
14:21Weißt du, mein Vater hat 30 Jahre harte Arbeit in dieses Land gesteckt.
14:25Und die setzt man nicht so einfach aufs Spiel.
14:27Ja, ist wohl so.
14:29Tja.
14:30Na ja, mach's gut, Harry.
14:32Hey, hey, Kosta.
14:34Ja?
14:35Äh, weißt du, ich hab mit dem alten San Angelo gesprochen.
14:38Er hat mir erzählt, dass du ein guter Arbeiter bist.
14:41Okay, und was nützt das?
14:43Für deinen Vater brauch ich trotzdem eine grüne Karte.
14:45Ich meine, du kannst dir vielleicht eine besorgen.
14:48Ich glaub, ich versteh dich nicht ganz.
14:51Ja, scheint so, als ob du's nicht verstehst.
14:55Weißt du, ich kenn da so einen, der verkauft die.
15:18Entschuldigung, ich suche noch einen Mann, der heißt Ramon Montoya.
15:23Wissen Sie, wo er ist?
15:24Da drüben.
15:25Danke.
15:31Mr. Montoya?
15:44Fäch, dass die beiden in dem Sägewerk dich gesehen haben, statt mich.
15:48Was kannst du tun?
15:51Zur Polizei gehen?
15:53Die würden dir niemals glauben.
15:55Die glauben nie einem Ausländer.
15:57Die hängen dir den Mord an, nicht mehr.
15:59Aber sie haben den Mann umgebracht.
16:00Macht ihm das überhaupt nichts?
16:02Wem würde das helfen?
16:03Ich hatte nie die Absicht, das zu tun.
16:05Sieh mal, ich arbeite für meine Leute.
16:07Ich hatte einen Haufen Zeug bei mir.
16:08Visa, Arbeitsgenehmigungen und so weiter.
16:10Na ja, wenn die mich geschnappt hätten, dann hätte es unheimlich geraucht.
16:14Ja, und jetzt raucht es wohl nicht, was?
16:16Es ist doch so.
16:18Ich bin nicht auf der Flucht.
16:21Aber du?
16:22Ein Bulle braucht dich nur schief anzusehen und du wirst ausgewiesen.
16:27Ist aber immer noch besser als lebenslänglich.
16:31Die werden mich schon nicht ausweisen.
16:33Ich pass auf.
16:34Ich hab meine Familie hier.
16:35Sieht fast so aus, als wirst du ein Kunde von mir.
16:37Na, wie wär's mit nem Geschäft?
16:40Du vergisst, was du in San Francisco gesehen hast.
16:42Und dafür verschaffe ich dir sofort ne grüne Karte.
16:45Zum halben Preis.
16:47Wie viel?
16:50Tja...
16:51Sagen wir 100.
16:52Halber Preis.
16:55Okay, okay.
16:57Umsonst.
16:58Ich könnte dir vielleicht helfen, richtiges Geld in die Finger zu kriegen.
17:02Müsstest ein paar besondere Jobs machen.
17:03Hm?
17:13Mach's gut.
17:14Das ist sowas.
17:20Dein Freund Montoya ist wieder da.
17:22Er ist nicht mein Freund.
17:23Nur Nachbar.
17:23Das ist alles.
17:25Scheint wieder mal so ein Max bei sich zu haben.
17:27Ja, ich wette.
17:27Der wird deinen Job übernehmen.
17:29Woher wisst ihr Clowns eigentlich so viel?
17:31Sonnamt hat ein alter Mann, der kann kaum seinen Namen schreiben.
17:34Martys Job bekommen.
17:35Und ich?
17:35Hab seit einem Monat keinen.
17:37Langsam kann man bloß noch auswandern.
17:39Wie soll einer von denen hier klarkommen?
17:41Wenn ich du wäre, würde ich nichts mehr auf Raten kaufen, Miguel.
17:45Gott sei Dank habe ich den ganzen Krempel bei mir zu Hause fast bezahlt.
17:48Allerdings darf ich meiner Frau jetzt erzählen,
17:50dass sie sich die Gefriertruhe und den Farbfernseher abschminken kann.
17:53Aber daraus macht sie Montoya in Dreck.
17:55Wer weiß, je schlechter die Zeiten werden,
17:57umso mehr Firmen wollen für einen Dollar weniger die Stunde in Illegalen einstellen.
18:00Keiner hat ihn bisher eine Ladung Ausländer her verfrachten sehen.
18:03Es gibt Sachen, die weiß man einfach.
18:06Irgendjemand sollte ihm mal auf die Finger hauen.
18:14Ja, wir sollten uns das ernsthaft überlegen, Freunde.
18:27So, damit gehst du zu Harry Courtney.
18:41Dann kannst du sofort mit der Arbeit anfangen.
18:43Besser als ein Bild im Verbrecheralbum, oder?
18:46Tu nur, was ich dir sage, Rudy.
18:48Niemand wird dir Fragen stellen.
18:50Ja, ja, ich verstehe mich auf mein Geschäft, Clara.
18:52Montoya!
18:54Du verstehst dich zu gut auf dein Geschäft.
19:04Ja!
19:10Ja!
19:11Ja!
19:12Ja!
19:12Ja!
19:12Ja!
19:12Ja!
19:12Ja!
19:12Ja!
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19:20Ja!
19:21Ja!
19:22Ja!
19:22Ja!
19:32Ui!
19:35Hey, Rudy!
19:37Du bist okay, Kleiner.
19:39Ich will dir mal was sagen.
19:41Ich werde deine Hilfe nicht vergessen.
19:43Ehrlich.
19:44Ich habe das nicht für Sie gemacht, Montoya.
19:49Wir ermitteln in einer Mordsache, Mrs. Drake.
19:51Was?
19:52Mord?
19:52Damit kann er nichts zu tun haben.
19:55Wissen Sie, die Einwanderungsbehörde sucht nach ihm und Costa ist ein illegaler Einwanderer.
19:59Das habe ich nicht gewusst.
20:01Aber ich weiß, dass Rudy ein lebenswürdiger, sehr hart arbeitender Mann ist, der mit allen
20:05Kräften versucht, seinen beiden Kindern Vater und Mutter zugleich zu sein.
20:09Gibt es eine bessere Qualifikation für einen guten Staatsanwanderer?
20:12Nein, ich glaube nicht.
20:13Aber wenn er unschuldig ist, ist es seine Pflicht, der Polizei behilflich zu sein.
20:16Sie meinen, es ist meine?
20:19Ja, ich habe Rudy gestern gesehen.
20:22Er ist an der Schule vorbeigekommen, um seine beiden Kinder abzuholen.
20:25Wissen Sie, wo er Sie hingebracht hat?
20:27Zu den Medinas.
20:28Dort wohnen Sie, wenn er weg ist.
20:29Ja, das wissen wir.
20:31Wenn Sie ihn das nächste Mal sehen, benachrichtigen Sie den Sheriff.
20:34Der sagt uns dann Bescheid.
20:35Ja gut, das tue ich.
20:38Aber nur, weil ich überzeugt bin, dass Sie sich irren.
20:40Danke.
20:41Vielen Dank.
20:44Okay, zurück zu den Medinas.
20:46Alle, die wir hier auf der Liste haben, nehmen ihn in Schutz.
20:49Und sie werden es auch weiterhin tun.
20:53Der Sheriff meinte, er würde uns helfen.
20:55Nun, ich glaube, ich werde Ihnen um eine 24-Stunden-Überwachung bitten.
20:58Und wer soll überwacht werden?
21:00Die Kinder.
21:01Wenn Medina ihm nicht schon einen Tipp gegeben hat, wird er zurückkommen, um sie zu sehen.
21:04Alle sagen, er sei ein guter Vater.
21:06Was sollen wir denn sonst machen?
21:08Eine Woche lang jedes Gebüsch durchstürmern?
21:10Er kennt die Gegend besser als wir.
21:11Er kann sich eine Ewigkeit hier versteckt halten.
21:13Und zu unserem Wein kommen wir nie.
21:25Erklären Sie mir nicht meinen Jobbriefs.
21:27Okay, wenn Sie klare Beweise haben, dann raus damit.
21:29Hören Sie, Jackson, jeder Mann in der Gegend.
21:31Und Sie selbst wissen, dass Montoya die Typen reinschmuggelt.
21:34Ich gebe mich nicht mit Gerüchten ab.
21:36Wenn Sie gegen Montoya und seinen Freund Anzeige wegen Körperverletzung erstatten wollen, unterschreiben Sie hier.
21:40Lieutenant, Inspektor, haben Sie ihn gefunden?
21:42Nein, wir wissen nur, dass Costa hier ist.
21:44Aber seine Freunde nehmen ihn in Schutz.
21:45Tun Sie uns bitte einen Gefallen, Sheriff, ja?
21:47Machen Sie Abzüge davon und geben Sie sie Ihren Beamten.
21:50Das wird uns vielleicht weiterhelfen.
21:54Das ist der Kerl, der bei Montoya war.
21:57Sie kennen ihn?
21:59Ja, er und Montoya haben uns vor weniger als einer halben Stunde überfallen.
22:03Wo ist das passiert?
22:04Bei Montoyas Wohnwagen.
22:06Aber sein Freund ist nicht mehr da.
22:08Ich hörte, dass er sich einen Job in den Weinbergen besorgen will.
22:10Wissen Sie auch bei wem?
22:13Hören Sie, Jackson, was werden Sie gegen Montoya unternehmen?
22:17Sie haben nicht unterschrieben.
22:18Ich will ihn nicht wegen einer blöden Prügelei drankriegen, sondern nur dafür, dass er Mexikaner ins Land holt.
22:23Dann bringen Sie erst mal Beweise dafür.
22:25Okay.
22:27Ich werde die Arbeit für Sie machen, während Sie auf Ihrem Arsch sitzen und auf die Pension warten.
22:33Ein unangenehmer Vogel muss immer Wirbel machen.
22:36Vielleicht eine Ahnung, zu wem Costa gehen könnte?
22:38Die Großen haben genug Leute, die brauchen niemanden.
22:41Aber die kleineren Weinbauern, es gibt da etwa, naja, ein halbes Dutzend, bei denen Sie es versuchen müssten.
22:46Würden Sie uns wohl einen zweiten Wagen leihen?
22:47Natürlich, warum nicht?
22:49Fangen Sie hier an, das ist der Nächste.
23:00Sagen Sie, arbeitet hier jemand, der Costa heißt?
23:05Aha, nicht.
23:06Na ja, vielen Dank.
23:07Glauben Sie mir, wenn ich angenommen hätte, dass da was nicht in Ordnung ist, hätte ich ihn nicht eingestellt.
23:18Ist schon gut, Mr. Courtney, ist schon gut.
23:20Sie sagten im südlichen Weinberg?
23:21Ja.
23:22Okay, vielen Dank.
23:23Was ist da?
23:50Ja!
24:20Sie machen alles nur noch schlimmer!
24:50Hey, mach auf, Montoya!
25:20Ja, mach auf, Montoya!
25:50Mann, es gibt immer wieder Leute, die nicht aufgeben wollen.
26:03Jetzt weißt du es.
26:06Du weißt aber zu viel.
26:20Du weißt aber zu viel.
26:50Ich weiß nicht, was nachdem Reeves ihn rannehmen wollte, aber wir haben ihn in einer Bar aufgegriffen.
26:53Drei Saufkumpanen und der Barmixer schwören, er wäre die ganze Nacht da gewesen.
26:57Das ergibt einfach keinen Sinn.
26:59Nun, vielleicht hat Costa geglaubt, dass Reeves ihn verpfiffen hat.
27:02Und ist zurückgekommen und hat ihn erstochen. Aus Rache meinen Sie das?
27:06Alles was ich weiß ist, dass Ihr Tatverdichtiger jetzt mein Fall ist.
27:09Und so kurz vor den Wahlen mag ich keine ungelösten Fälle.
27:12Lenny, hier Jackson.
27:19Wir werden Levittville, Dawson und die Verkehrspolizei sofort um Unterstützung bitten.
27:23Die Fahndung wird sich über den ganzen Bezirk erstrecken.
27:25Der Tatverdächtige Costa ist bewaffnet und gefährlich.
27:28Benutzen Sie das Foto und die Beschreibung auf meinem Schreibtisch.
27:30Sind das Reeves Sachen? Darf ich die mal sehen, bitte?
27:32Aufenthaltsgenehmigung.
27:47Ja, und das ist eine Arbeitserlaubnis, eine grüne Karte.
27:50Oh ja, aber nicht eine gewöhnliche grüne Karte.
27:52Sieh mal, Name, Orte, Einreise, Bild.
27:55Alle Angaben zur Person fehlen.
27:57Und hören Sie, wecken Sie mir sämtliche Deputies und schicken Sie sie mir ins Büro.
28:02Lieutenant, Inspektor, haben Sie Lust mitzukommen?
28:10Nein, nein, ich glaube nicht.
28:11Wir wollen uns erst mal um diese Sache hier kümmern.
28:13Darf ich mir die mal ausleihen?
28:14Natürlich.
28:15Danke.
28:19Sheriff, Sie werden alle Waffen und Geländewagen brauchen, die Sie kriegen können.
28:22Wir würden Ihnen gern behilflich sein.
28:24Hatsch, Sie und Ihre Freunde können mir helfen, wenn Sie nach Hause fahren und zu Hause bleiben.
28:28Das hier ist keine Hasenjagd.
28:32Wer ist da?
28:49Ich.
28:50Wer ist ich?
28:51Rudi Koster.
28:53Was machst du denn hier? Ich denke, du arbeitest bei Courtney.
28:55Ein Polizist aus San Francisco war da und hat nach mir gesucht.
28:57Moment mal, wer?
28:57Ein Polizist ist gekommen. Ich muss sofort abhauen.
28:59Warum bist du zu mir gekommen? Na los, geh da rein.
29:04Hören Sie, Sie haben gesagt, Sie helfen mir. Ich habe kein Geld und ich muss hier weg.
29:08Junge, ich verleihe kein Geld, ich bin keine Bank. Du weißt ja, ich bin Geschäftsmann.
29:11Wenn ich was für dich tun soll, bitte, aber dann tu du was für mich.
29:14Ich habe da manchmal spezielle Jobs, verstehst du?
29:16Jetzt hätte ich einen für dich. Bring dir 300 Dollar auf die Hand.
29:20Und was soll ich tun?
29:22Kannst du einen Laster fahren?
29:23Ja.
29:23Gut. Du fährst nach Salinas und bringst eine Ladung für mich mit.
29:28Was für eine Ladung?
29:30Ist das wichtig?
29:35Nein.
29:37Nein, ich glaube nicht.
29:39Moment.
29:40Die Einwanderungsbehörde hat's betätigt?
29:53Eine komplette Liste von Visa und Arbeitsgenehmigungen, die damals bei diesem Einbruch gestohlen worden sind.
29:58Und das hier?
29:59Unsere kleine grüne Karte ist genau aus dieser Serie.
30:02Und wo hat Reeves Sie her?
30:04Na, hat sie vielleicht auch gestohlen.
30:05Was haben wir über Montoya?
30:06Besitz von Diebesgut. Einbruch. Verkauf gestohlener Waren.
30:10Der hat ein Register so lang wie der Mississippi.
30:13Weißt du, was mich beunruhigt?
30:15Costa.
30:16Was hat er mit einem Mann wie Montoya zu tun?
30:18Vielleicht haben sie zusammen Geschäfte gemacht.
30:20Oh nein, nein. Wozu würde er eine Bewerbung mit seinem richtigen Namen ausfüllen?
30:23Nein, das macht keiner, der Dreck am Stecken hat.
30:27Okay, gehen wir mal zur Post.
30:28Schicken wir einen Telex ans Präsidium.
30:31Vielleicht können sich die Zeugen an Montoya erinnern.
30:32Wenn Montoya letzte Woche in San Francisco war, hat er eventuell mehr getan als Arbeitsgenehmigungen gefälscht.
30:37Vielleicht hat er auch mit dem Mord zu tun.
30:38Deshalb müssen wir Costa finden, bevor Reeves Freunde ihn finden.
30:40Na, wie geht's denn, Harry?
31:01Was will der denn hier?
31:03Er ist mein neuer Fahrer.
31:05Hey, einen Moment mal. Luna ist unser Fahrer, klar?
31:07Luna ist krank. Und jetzt zeigst du Rudi, wo der Laster steht.
31:13Der Laster steht in der Scheune drüben.
31:19Hätte nicht gedacht, dich hier zu sehen.
31:32Sein Lohn wird aus deinem Anteil bezahlt, okay?
31:35Klar.
31:35Wie üblich. Jeder kriegt das, was er wert ist.
31:39Nun krieg dich wieder ein, Harry. Die Sache läuft doch, Junge.
31:53Das Ding hat ne ganz normale Schaltung.
31:55Aber geh vorsichtig mit der Kupplung um.
31:56Die springt manchmal raus.
31:58Ist schon ein bisschen alt, die Karre.
31:59Ich komm schon klar.
32:00Was ist denn?
32:08Nichts.
32:09Kleiner, du hast doch was.
32:15Deinem Vater gehört dieses ganze Land.
32:18Diese Weinberge, alles.
32:20Warum machst du das?
32:23Ja, warum mach ich das?
32:24Okay, ich will dir mal was sagen.
32:27Wir machen hier einen guten Wein.
32:28Einen verdammt guten Wein.
32:30Genauso guten wie die großen Firmen hier in der Gegend.
32:33Die können es sich aber leisten, uns zu unterbieten.
32:36Und die meisten kleineren Weinbauern, so wie wir welche sind,
32:38die holen es bei der Qualität rein, bei den Löhnen, stellen Illegale ein.
32:42Glaubst du, mein alter Herr würde sowas tun?
32:45Nein, der nicht.
32:46Keine Chance.
32:48Naja, und jedes Mal, wenn wir die Löhne auszahlen müssen,
32:52dann übernehme ich eine Fuhre für Montoya.
32:57Und so überleben wir, verstehst du?
32:59Mein Vater hat davon keine Ahnung.
33:02Naja, und die Bücher, die frisiere ich um.
33:06Nun komm, ich werde dir jetzt erstmal alles zeigen.
33:12Sobald du die Leute drin hast, packst du von vorn alles mit Kisten zu.
33:18Wie viel gehen denn da rein?
33:20So viel wir reinkriegen.
33:22Sie werden über die Grenze gebracht.
33:24Nach Sacramento oder Salinas.
33:26Und von da aus werden sie dann weitergeleitet.
33:28Und was wird dann aus ihnen, Harry?
33:30Wir behalten sie für ein paar Tage hier.
33:32Danach verteilt Montoya sie übers ganze Land.
33:34Ich weiß nicht wo.
33:36Einen hier, einen da.
33:38Wie Tiere für einen Zoo.
33:42Sei vorsichtig, ja?
33:47Na, wie hat euch der Gottesdienst gefallen?
33:49Ja, war okay.
33:50Okay, ja?
33:51Ja.
33:52Sag mal, Esteban, hast du überhaupt ein einziges Wort von dem verstanden, was er gesagt hat?
33:56Na ja.
33:58Weißt du, als ich ein kleiner Junge war, ich weiß...
34:00Mr. Medina, können wir Sie mal kurz sprechen, bitte?
34:04Bernardo.
34:05Geh mit den Jungs nach Haus.
34:06Ich komm später nach.
34:07Aber...
34:08Bitte geh jetzt.
34:09Schon gut.
34:09Mach's gut.
34:10Und mach dir keine Sorgen.
34:11Ja gut, komm Kinder.
34:18Sie haben uns belogen.
34:20Rudy Costa ist hier und Sie wussten es.
34:22Er wird wegen Mord gesucht, Mr. Medina.
34:24Und wie es aussieht, noch wegen eines zweiten Mordes.
34:26Der Tote ist ein Stanley Reeves.
34:29Rudy ist kein Mörder.
34:31Er hat vielleicht nie die Chance, das zu beweisen, wenn Reeves Freunde ihn vor uns finden.
34:34Wir wissen, dass er bei den Kordnissen mit einer gefälschten grünen Karte gearbeitet hat.
34:38Ich möchte jetzt von Ihnen wissen, wo er sich auffällt.
34:42Lieutenant, ich weiß nicht, wo er ist.
34:45Und wenn Sie es wüssten, würden Sie es uns sagen?
34:51Kennen Sie einen gewissen Ramon Montoya?
34:54Nun, ich hab von ihm gehört.
34:55Arbeitet Costa für ihn?
34:56Mit einem Mann wie Montoya würde er nicht einmal sprechen.
35:01Ich fürchte, er hat sehr viel mehr getan, als nur mit ihm gesprochen.
35:04Also hören Sie, wenn Sie ihn sehen oder von ihm hören sollten, wäre es besser, Sie würden ihn zur Polizei bringen.
35:09Ich bin ein paar Jahre, Sie würden ihn zur Polizei bringen.
35:39Wo ist Rudi Kosta?
35:46Sind Sie verrückt, Mann? Lassen Sie mich los!
35:48Schmeiß, sag mir so, dass ich spreche dir den Arm.
35:51Er ist erst weg, Mann.
35:53Wo ist er?
35:54Wo ist er?
35:55Herr Salinas, er arbeitet für mich, schmuggelt illegal.
35:58Kein Wort davon ist dran.
35:59Lassen Sie mich los!
36:00Soll ich Ihnen noch was sagen?
36:02Ihr Freund steckt bis zum Hals mit drin.
36:03Wenn Sie Ihren Mund aufmachen, wird Rudi als Erster festgenommen.
36:06So, und jetzt lassen Sie mich los!
36:09Wo bringt er die Leute hin?
36:14Zu den Kortnisch.
36:17Ja.
36:19Das sind auch Freunde von Ihnen, weiß?
36:23Ich würde es nicht versuchen.
36:25Ich habe keine Hemmung.
36:27Also haben Sie Riefs umgebracht, ja?
36:31Sie werden einen Haufen Schwierigkeiten kriegen,
36:33wenn Sie sich um Dinge kümmern, die Sie nichts angehen.
36:35Merken Sie sich das?
36:36Nein, Sie werden Schwierigkeiten bekommen und heuer,
36:40nachdem ich mit dem Sheriff gesprochen habe.
36:44Hey, Sie!
36:47Gehen Sie nur hin und reden Sie.
36:49Ja, das werde ich dann auch tun.
36:51Und zwar mit der Einwanderungsbehörde.
36:53Über Sie.
36:55Ja, ja, Sie wissen schon.
36:57Also hören Sie auf, sich Ihren Heiligenschein aufzusetzen, Alter.
37:00Ich habe immer, wenn mal jemand in Schwierigkeiten war, meine Hilfe angeboten.
37:06Da gab es auch mal den alten Tom St. Gillian.
37:09Dem habe ich einen Gefallen getan, kurz bevor er starb.
37:11Ähm, er hat mir eine interessante Geschichte erzählt.
37:16Über Sie und Ihre Frau Jessie, hm?
37:19Tja, tja.
37:21Sie haben immer und immer wieder den Leuten erzählt, dass Sie in den Staaten geboren wären.
37:26Tja, Mr. Heiligenschein, ich weiß es besser.
37:28Tja, Sie sind auch nur ein Illegaler.
37:32Also los, gehen Sie, reden Sie mit dem Sheriff.
37:35Aber vergessen Sie eins nicht.
37:36Der wird dann mit mir reden.
37:39Und Sie glauben gar nicht, wie schnell Sie im Bus nach Mexiko sitzen.
37:42Sheriff, wir glauben nicht, dass Costa unser Mann ist.
38:02Nein, wir sind der Meinung, dass es Montoya ist.
38:05Haben Sie etwas, wovon ich noch nichts weiß?
38:06Wir prüfen das mit der Einwanderungsbehörde.
38:08Hast du mit Bergson gesprochen?
38:08Ja, die zwei Zeugen haben den Mann identifiziert.
38:10Montoya war der Mann, der die grünen Garten in dem Sägewerk verkauft hat.
38:13Das reicht, um ihn festzunehmen.
38:15Ein Moment mal, ich verhafte ihn.
38:17Ich wollte Montoya schon lange ein paar Fragen stellen.
38:37Los.
38:40Los.
38:46Los, rein.
38:48Rein.
38:53Montoya.
38:54Lassen Sie nur, Sheriff.
38:55Der Nachbar sagt, Montoya ist hier vor zehn Minuten mit seinem Laster weggefahren.
38:58Für zehn Dollar, bitte.
39:14invlasen Sie sich auch schon.
39:17Stimmt, keinen.
39:32Ich werde jetzt zuerst this.
39:33Danke.
40:03Marty, Miguel hier. Ich bin an der Tankstelle zur Ablösung. Ich habe gerade diesen
40:28Rudi Costa gesehen, wie er ja weggefahren ist. Ich glaube, er ist auf dem Weg zu den Courtney.
40:33Werden Sie uns das Haus verkaufen lassen? Ich glaube, es ist das Beste, wenn wir die Sache
40:50mit einem Anwalt besprechen. Was immer passiert, Bernardo, wir waren in diesem Land jedenfalls
40:54sehr glücklich. Ja, ich rufe gleich zurück.
41:03Haben Sie uns noch etwas zu sagen? Was Sie über Rudi gesagt haben. Ich meine, dass Sie
41:09ihm helfen wollen. Das war nicht nur so gesagt, nein? Nein. Wir glauben inzwischen, dass Rudi
41:14niemanden ermordet hat. Ich glaube, wir wissen, wo Rudi sich jetzt aufhält.
41:20Das war eine lange Fahrt. Ich meine... Was meinst du? Wollen Sie hier nicht was zu essen oder zu trinken
41:37geben? Ja. Nachher. Okay. Ich will jetzt mein Geld haben. Hey, was ist los mit dir, Rudi? Mach
41:45keine Sachen. Du holst dir noch einen Herzinfarkt. Äh... Ich habe das Geld oben im Laster in der
41:50Scheune. Harry! Nein. Ich will, dass Sie mich bezahlen. Hey, was ist denn los mit dir?
41:55Hey, ja, was denn? Erledigen wir die Angelegenheit, ja? Ja, machen wir alles, was ihr wollt, okay?
42:00Ruhig, Mann. Komm schon.
42:05Jack? Ja?
42:06Du holst den Laster für mich ab, okay? Hey, wart einen Moment. Du wirst mir einen
42:11Gefallen tun. Nachdem ich ihn bezahlt habe, machst du mit ihm eine kleine Spazierfahrt und
42:17gibst ihm eine Abschiedskugel. Oh, und äh... Und vergiss nicht, das Geld zu behalten,
42:21okay?
42:22Okay. Ich fahre jetzt los. Ja, hör zu. Jack hat für mich
42:52noch was zu erledigen. Fahr doch mit ihm und sag ihm, wo er dich absetzen soll.
42:55Okay. Hey, Montoya, sieh mal. Wer ist das?
43:08Was soll das? Montoya, sag diesen Typen, sie sollen nicht verschwinden!
43:22Los, komm, Harry. Ich helf dir.
43:35Da sind die Leute drin. Wo ist der Schlüssel?
43:37Montoya hat ihn.
43:38Los, weg!
43:52Los, weg!
43:52Los, weg!
43:53Los, weg!
43:54Los, weg!
43:55Los, weg!
43:56Los, weg!
43:57Los, weg!
43:58Los, weg!
43:59Los, weg!
44:00Los, weg!
44:01Los, weg!
44:02Los, weg!
44:03Los, weg!
44:04Los, weg!
44:05Los, weg!
44:06Los, weg!
44:07Los, weg!
44:08Los, weg!
44:09Los, weg!
44:10Los, weg!
44:11Los, weg!
44:12Los, weg!
44:13Los, weg!
44:14Los, weg!
44:15Los, weg!
44:16Los, weg!
44:17Los, weg!
44:18Los, weg!
44:19Los, weg!
44:20Kommen Sie, schnell, schnell!
44:45Raus, alles raus!
44:46Du kommst schon!
44:47Mach doch!
44:50Hey, Sie haben doch nicht vor, wieder wegzulaufen, ein?
44:56Nein, ich hab genug davon.
45:05Kommt er nun ins Gefängnis oder nicht?
45:07Das Verfahren gegen Rudi ist eingestellt worden.
45:09Er gibt uns als Kronzeuge schlagkräftiges Beweismaterial gegen Montoya.
45:14Aber, ähm, Sie werden Rudi zwingen, das Land zu verlassen?
45:17Nun ja, nach der Verhandlung wird er ausgewiesen werden, das ist richtig.
45:20Aber Mr. Courtney will für seine legale Einwanderung bürgen.
45:23Er kommt also zurück.
45:25Hast du das gehört?
45:26Warum sollte Mr. Courtney so etwas tun?
45:28Wenn Costa diesen Leuten nicht aus dem Schuppen geholfen hätte, wäre Mr. Courtney bestimmt angeklagt worden.
45:33Hm, wann werden Jesse und ich hier weg müssen?
45:37Nun, ähm, wir sind vom Mordsitzender, damit, äh, haben wir nichts zu tun.
45:47Wir können ja nicht für alle die Arbeit machen.
45:54Oh, ich stehe wirklich tief in Ihrer Schuld.
45:58Ja, weil Sie das gerade sagen, wissen Sie, wir sind jetzt schon ein paar Tage hier in diesem Weingebiet und wir, äh, ich meine, wäre es möglich, mal ein paar Gläschen zu probieren?
46:07Oh, Sie wollen also ein paar Gläschen, hm?
46:10Oh, ich glaube, ich habe da was für Sie.
46:13Kommen Sie, kommen Sie.
46:15Ich werde Ihnen eine Flasche aus dem Keller holen, davon werden Sie noch in zehn Jahren träumen.
46:20Haha.
46:45Untertitelung des ZDF für funk, 2017