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  • vor 2 Tagen
Unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen findet der Prozess gegen Nick und Marie Tannenger statt. Nach einem gescheiterten Kidnapping hatten die beiden den Direktor einer Ölgesellschaft und dessen Familie ermordet. Sympathisanten der Tannengers gelingt es, Geschworene des Prozesses zu entführen. Bei dem Versuch die Kidnapper zu stellen, wird Steve angeschossen und schwer verletzt. (Text: Premiere)

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Transkript
00:00Musik
00:00Wir sind ja wieder sehr gründlich.
00:23Inspektor Heller, mord jetzt ja nach.
00:30Winston Stiles, bitte.
00:40Tut mir leid. Ich bin gerade erst fertig geworden.
00:42Wie war es denn?
00:43Ich habe gewonnen. Ich war denen wohl sympathisch.
00:45Gegen die Berufung rein?
00:46Ich weiß nicht.
00:47Mr. Stiles, ich muss Sie daran erinnern, dass Sie noch unter Eid stehen.
00:51Setzen Sie sich.
00:53Mr. Stiles, Sie haben bereits ausgesagt, dass Sie eine der vier Personen waren,
00:56die in der Nacht im Haus der Dorbers waren, als er, seine Frau und seine Tochter ermordet wurden.
01:00Ja.
01:01Und die anderen drei waren?
01:04Gareth Foster und die dort.
01:07Nehmen Sie bitte das Protokoll auf, dass der Zeuge die Angeklagten identifiziert hat.
01:12Wie Sie wissen, haben beide, Nick und Mary Tenninger, behauptet,
01:15sie wären an diesem Abend nicht bei den Dorbers gewesen.
01:18Sie streiten es glatt ab.
01:20Ja, Sie haben gelogen.
01:22Ich habe Sie nicht verstanden.
01:25Ich sagte, dass Sie lügen. Sie waren dort.
01:30Erzählen Sie uns noch mal, Mr. Stiles, weshalb waren Sie da?
01:33Wir wollten Mr. Dorbers Safe ausrollen.
01:36Wiederholen Sie das noch mal, bitte.
01:38Was wollten Sie?
01:40Mr. Dorber war sehr reich, wie ihr wohl alle wissen.
01:43Und wir hatten rausgekriegt, dass in seinem Safe Rohdiamanten im Wert von drei Millionen Dollar liegen.
01:52Wir wollten allen mal zeigen, dass, äh, dass nicht nur Profigangster sowas fertig kriegen.
01:56Wessen Idee war das?
01:59Nick, Nick Tenningers Idee.
02:03Vielen Dank, Mr. Stiles.
02:05Sie wollten also Mr. Dorber berauben und hatten nichts vor, ihn umzubringen.
02:09Wie kam es denn dazu?
02:12Tja, wie kam es dazu?
02:13Es ist deshalb schiefgelaufen, weil wir nicht damit gerechnet hatten, dass der Alte so viel Mummen in den Knochen hat.
02:20Er ließ sich von uns nicht im Geringsten einschüchtern.
02:24Und als Mary, Mrs. Dorber, fesselte,
02:29stürzte sich der alte Knabe auf Nick und schlug ihm die Pistole aus der Hand.
02:32Und Nick brüllte Mary zu, dass sie schießen soll.
02:36Sie tat es.
02:38Sie drückte einfach ab.
02:41Und Nick
02:42Nick legte die alte Dame um.
02:50Ich wollte einfach nicht glauben, was ich da sah.
02:53Doch dann hörte er plötzlich auf zu schießen.
02:56Und zielte dann auf das Mädchen.
02:58Gareth versuchte ihn aufzuhalten und, äh,
03:00ja, er versuchte ihn dran zu hindern, indem er sich zwischen die beiden stellte.
03:03Ein paar Sekunden später waren beide tot.
03:09Gareth und alle waren tot.
03:11Gareth Foster starb also aus Versehen?
03:18Ja, ja, Sir.
03:22Aber seine Leiche wurde nicht im Haus gefunden.
03:24Warum nicht?
03:25Nein.
03:26Nein, äh, wir haben ihn mitgenommen und ihn auf die Straße gelegt.
03:32Nick meinte, wir müssten seine Leiche aus dem Haus raus schaffen.
03:35Dann irgendwie loswerden.
03:36Ich war mit Gareth befreundet.
03:41Ich mochte ihn gern.
03:43Ich möchte die Geschworenen daran erinnern,
03:45dass nach Aussagen von Inspektor Heller von der Mordkommission
03:48die Leiche von Gareth Foster in einer Seitenstraße der 19. Straße gefunden wurde.
03:52Und zwar am nächsten Tag.
03:54Eine letzte Frage, Mr. Stiles.
03:56Warum war es notwendig, Mrs. Dorber und ihre Tochter zu töten?
04:01Ja, das, das wollte ich auch wissen.
04:03Ich habe Nick später gefragt.
04:06Und wissen Sie, was er mir antwortete?
04:08Wir brauchen keine Zeugen.
04:10Vielen Dank.
04:12Mr. Stiles.
04:13Gareth Foster war ein, äh, guter Freund von Ihnen. War es nicht so?
04:21Ja.
04:22Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie sich deshalb als Zeuge zur Verfügung gestellt haben,
04:26weil Sie den Tod Ihres guten Freundes rächen wollten, Mr. Stiles.
04:31Nein.
04:32Nein, nein, darum geht es nicht.
04:34Gareth und ich hatten zwar dieser ganzen Geschichte zugestimmt,
04:37aber wir hätten niemals einen Mord begangen.
04:38Ist es nicht so, dass Sie und Gareth Foster ein homosexuelles Verhältnis miteinander hatten?
04:43Einspruch, euer Ehren.
04:43Wahrscheinlich haben Sie all diese Lügen erfunden, weil Sie den Tod Ihres Liebhabers rächen wollten.
04:47Ich erhebe Einspruch, euer Ehren.
04:48Der Verteidiger hat nicht das Recht, die Aussagen zu bewerten.
04:50Es ist Sache der Geschworenen zu beurteilen, wer die Wahrheit sagt.
04:53Ich erhebe auch Einspruch dagegen, dass die Homosexualität des Zeugen zur Sprache gebracht wird.
04:56Das hat nichts mit der Sache zu tun.
04:57Der Einspruch wird stattgegeben.
04:59Noch weitere Fragen, Mr. Benchik?
05:01Keine weiteren Fragen.
05:02Dann wird das Gericht die Verhandlung vertagen, und zwar auch morgen früh um 9 Uhr.
05:05Alle Sicherheitsvorschriften werden aufrechterhalten.
05:08Die Verhandlung ist vertagt.
05:09Der Verteidiger geht ja ganz schön ran.
05:10Auf so ein Kreuzvorher bin ich ja gespannt.
05:12Keine Angst, du wirst schon mit ihm fertig.
05:14Ah ja.
05:14Er hat schon Steve und mich durch die Mangel gedreht, weil wir es teils dazu gebracht haben,
05:17mein Geständnis abzulegen.
05:18Du hast nur deine Arbeit getan, und zwar sauber, ehrlich und anständig.
05:22Du brauchst dich vor dem Kreuzvorher nicht zu fürchten.
05:24Na, eine Verhaftung war nicht ganz nach Vorschrift.
05:26Was ist, wenn er mich darauf festnadelt?
05:27Was redest du da für einen Stuss?
05:29Du hast als einziger den Mut gehabt, Nick Tannager in einer dunklen Seitenstraße zu stellen.
05:32Er hätte in Orden verdient.
05:33Tja, sag mal Steve, was wirst du nun deinen Jungs in Berkeley erzählen?
05:45Das weiß ich selber noch nicht, aber ich mache mir ernsthafte Sorgen.
05:48Doch nicht etwa wegen dieses Verhörs.
05:50Nein, nicht nur.
05:52Nicht nur.
05:54Du und Lehrer, ausgerechnet du.
05:56Ja.
05:56Ja.
05:58Du und Schulmeister, das ist etwa so, als wenn ich plötzlich Ballettdänzer werden würde.
06:03Sag mal, wo steht denn unser Wagen?
06:07Du kannst vielleicht Fragen stellen, im Parkverbot natürlich.
06:10Hätte ich mir denken können.
06:11Willst du ein Stück mitfahren, Len?
06:12Nein, danke, Steve und ich wollten noch was essen gehen, und dann sehen wir unseren Film an.
06:15Aber vielleicht hast du Lust mitzukommen, du darfst doch gern für uns bezahlen.
06:19Ihr habt Glück, ich hab keine Zeit.
06:21Ich wäre ja zu gern mitgekommen.
06:22Aber ich bin unterwegs nach Hause, und dort erwartet mich ein Stroganoff in Sahne, in wirklicher Sahne, und nicht in Mehlpaupe.
06:28Oh, Genie scheint wieder zurück zu sein.
06:30Genau, du hast es erraten.
06:32Vielen Dank für die Einladung.
06:33Wir sehen uns morgen.
06:49Die Jungs haben großartig gespielt.
06:50Sie haben dreizeit gewonnen.
06:51Zählen Sie mir doch nichts.
06:52Ich hab das Spiel gesehen.
06:52Es war bloßer Zufall, dass die gewonnen haben.
06:54Wir sehen heute ein bisschen angegriffen aus, Mrs. Rehan.
06:56Haben Sie nicht gut geschlafen?
06:57Natürlich hab ich nicht gut geschlafen.
06:58Bei dem, was heutzutage alles in der Stadt passiert, kann man ja nicht mehr ruhig schlafen.
07:01Ich bin ja weh, ich bin ja weh.
07:01Es gibt nur noch Alkoholiker und Verbrecher.
07:03Mrs. Klein.
07:05Ich glaube, Sie haben was verloren.
07:06Oh, vielen Dank, meine Liebe.
07:09Eine Hitze ist das wieder.
07:10Wenn's nicht bald ein Gewitter gibt, dann klappt mein Kreislauf zusammen.
07:12Das Fernsehprogramm wird auch immer schwachsinniger.
07:14Immer diese Shows.
07:15Was in der Welt los ist, erfährt man überhaupt nicht mehr.
07:17Ich weiß, dass er ein Profi ist, aber er gibt mir immer das Gefühl, das hätte ich
07:22mein Polizeiabzeichen im Lotto gewonnen.
07:24So ist er nun mal, aber mach dir keine Sorgen.
07:26Wenn er dich nicht leiden könnte, würdest du's schon merken.
07:27Sag mal, hat die Karre hier Sprechfunk?
07:29Ja, ja, und manchmal fährt sie sogar.
07:31Hat Mike den Wagen schon gesehen?
07:33Nein, glaub ich nicht.
07:34Aber ich werd ihm das Ding mal vorführen.
07:35Vielleicht will er ihn sich mal ausleihen und zum Angeln fahren.
07:38Mike und zum Angeln fahren?
07:40Den Fischen, die er fängt, legt er Handschellen an.
07:42Bis nachher.
07:47Er hat heute noch 40 Minuten gebraucht.
07:53So klappt das nicht, Jungs.
07:54Kommt.
07:55Ich möchte wissen, was die jetzt wieder vorhat.
07:58Ja, ja, ich weiß, ich weiß.
08:00Dasselbe Angebot hat man ihm letztes Jahr auch schon gemacht.
08:03Und das Jahr zuvor auch.
08:05Aber diesmal,
08:06diesmal, glaube ich, denkt er wirklich daran, es anzunehmen.
08:10Das wär doch das Beste für ihn.
08:13Was?
08:14Es wär besser für ihn, Mike.
08:15Die wären fabelhafte Lehrer, glaub mir.
08:16Was heißt Lehrer?
08:17Er wird Assistent von irgendeinem Professor.
08:19Was ist das schon?
08:20Das Gehalt?
08:21Das ist annehmbar.
08:23Ich find es großartig.
08:25Du willst doch das Beste für ihn, oder etwa nicht?
08:27Na, natürlich will ich das Beste für ihn,
08:28aber Steve ist ein sehr guter Polizist
08:31und jetzt soll er in einem Klassenzimmer verschimmeln.
08:33Ich denke nicht, dass er verschimmelt.
08:34Er wird auch ein sehr guter Lehrer.
08:35Aber nur, wenn er seine Schüler verhaftet.
08:38Also, was willst du denn machen?
08:40Du kannst ja nochmal mit ihm reden.
08:41Vielleicht macht er seinen Vertrag wieder rückgängig.
08:45Hey, Mike.
08:47Warum bietest du Steve nicht etwas Besonderes an?
08:49Etwas, wodurch er dir verpflichtet wird?
08:51Die Könige haben früher sowas gemacht.
08:52Weißt du, wodurch sie sich ihren Nachbarn verpflichteten?
08:54Nein.
08:54Sie haben sie mit ihren Töchtern verheiratet.
08:56Das hab ich auch schon versucht.
08:58Oh, wirklich?
08:59Das hast du versucht?
09:00Er hat nur gesagt,
09:02wenn das das Beste ist,
09:03was das Königreich anzubieten hat,
09:04soll der König bleiben, wo der Pfeffer wächst.
09:06Oh, du gemeiner, hinterhältiger Kerl.
09:11Sag das nicht doch mal.
09:12Das hat Steve nie gesagt.
09:13Ich bin immerhin dein Vater, also der Chef hier.
09:14Du hättest mir wenigstens sagen können,
09:16wie gut das Drogen noch geschmeckt hat.
09:17Es war wunderbar.
09:19Jeannie.
09:20Ich weiß gar nicht, was du willst.
09:21Es geht dir doch nicht schlecht.
09:22Natürlich nicht.
09:23Dann sei doch zufrieden
09:24und misch dich nicht in Steves Angelegenheiten.
09:26Ich muss mich doch um ihn kümmern.
09:27Ich habe doch nur meine Tochter und ihn.
09:29Und ich möchte beide behalten.
09:30Seid ihr sicher,
09:31dass das Ding die nächsten vier Tage
09:33nicht gebraucht wird?
09:33Ja.
09:35Und die Zulassung, habt ihr die?
09:36Na klar habe ich die.
09:38Außerdem habe ich ein Schild dran gemacht,
09:39vorübergehend außer Betrieb.
09:40Wie wäre es mit
09:41Bin beim Angeln?
09:43Du bist ein Witzbott.
09:44Moment mal.
09:45Moment mal.
09:46Ich finde, wir sollten aufhören,
09:47Witze zu machen
09:48und die Sache noch mal genau durchdenken.
09:51Hey, Baby.
09:53Ich habe das Gefühl,
09:54du hast kalte Füße gekriegt.
09:55Red keinen Scheiß.
09:56Und ihr?
09:58Wie sieht es bei dir aus?
09:59Natürlich nicht.
10:02Wir drehen das Ding.
10:03Dir ist doch klar,
10:04dass es kein Spiel ist,
10:05so wie Räuber und Gendarm.
10:06Und wenn wir den ersten Schritt getan haben,
10:08gibt es kein Zurück mehr.
10:11Wir müssen uns entscheiden,
10:12versteht ihr?
10:13Noch sind wir frei.
10:14Aber wenn wir das Ding
10:15erst mal gedreht haben,
10:17kann es Zuchthaus bedeuten.
10:18Oder vielleicht sogar die Todesstrafe.
10:20Das wissen wir.
10:22Das haben wir einkalkuliert.
10:24Wir können nicht mehr zurück.
10:25Genau.
10:26Wir haben keine Wahl.
10:27Wir können nicht mehr zurück.
10:28Also was soll das Gequatsche?
10:31Na fein, dann los.
10:33Als Sie ihm die Kugel rausgenommen haben,
10:35habe ich ihn vielleicht fünf oder sechs Mal besucht.
10:37Das geht ihm nicht besonders.
10:40Weißt du, was ich mir überlege?
10:42Ich möchte wissen,
10:42was in so einem 17-jährigen Bengel vorgeht.
10:45Klaut erst einen Wagen
10:46und besorgt sich dann noch eine 38er.
10:48Verrückt, was?
10:50Und dann legt er sich mit einem von uns an.
10:51Der muss doch wissen,
10:52dass wir mit einem Schießeisen umgehen können.
10:54Und hast du eine Antwort drauf?
10:55Nein, keine Antwort.
10:56Nur noch weitere Fragen.
10:59Hat diese Schießerei was damit zu tun,
11:03dass du bei uns aufhörst
11:04und diesen Vertrag mit Berkeley abgeschlossen hast?
11:07Es hat was damit zu tun, aber nicht nur.
11:09Es gibt da noch andere Punkte.
11:10Es macht mir Spaß zu unterrichten.
11:12Zum Beispiel Kriminologie.
11:13Oder mit den Jungs gemeinsam Antworten
11:15auf diese Fragen zu finden.
11:16Ich finde es wichtig,
11:16dass so etwas gemacht wird.
11:17Also hängst du quasi nur
11:18deine Waffe an den Nagel.
11:23Ja.
11:26Ja, sozusagen.
11:27Im Grunde genommen
11:28mache ich meinen Job weiter wie vorher.
11:29Ich versuche weiterhin,
11:31Verbrechen zu verhindern
11:32und bilde andere aus.
11:34Würdest du wie im Fall Tenninger
11:35nochmal schießen?
11:38Hast du etwa auch Gewissensbisse?
11:41Ich weiß nicht.
11:43Ich habe ihn in der Nacht
11:44am Brosswall gesehen.
11:46Er hat mich auch bemerkt
11:47und ist im Hauseingang verschwunden.
11:49Und ich habe gesehen,
11:51wie er seine Hand
11:51langsam in die Tasche steckte.
11:53Und dann, man könnte fast sagen,
11:55im Zeitlupentempo
11:56zog er sein Revolver raus.
11:58Ich konnte mir ausmalen,
11:59was mit mir passieren würde,
12:00wenn ich ihn die Zeit lasse,
12:01mit dem Ding loszuballern.
12:04Ich hatte die Wahl,
12:05entweder selbst zu schießen
12:06oder zu versuchen,
12:07ihn auf irgendeine andere Art
12:08zu fassen zu kriegen.
12:12Dumme Sache, was?
12:14Du komm, ich weiß gar nicht,
12:15was du willst.
12:16Du hast den Mann doch
12:16das Leben zu fassen gekriegt.
12:18Ihr habt beide nicht
12:18mal einen Kratzer abbekommen.
12:19Ich finde,
12:20das ist eine Meisterleistung
12:21für einen Anfänger wie dich.
12:22Lass mich, ja?
12:23Diesmal bin ich dran, mein Junge.
12:24Oh, große Ehre.
12:26Sag mal,
12:26die Entscheidung,
12:27um ein Schießen soll oder nicht,
12:28fällt einem die mit der Zeit leichter?
12:29Nein.
12:30Im Gegenteil,
12:30sie wird immer schwerer.
12:31Jedenfalls für die meisten von uns.
12:33Ich hoffe,
12:33dass auch du zu denen gehörst.
12:36Glaubst du,
12:36dass die beiden
12:37am elektrischen Stuhl vorbeikommen?
12:38Ja, ich glaube schon.
12:39Bis zum nächsten Mal.
12:40Als mein Sohn gestern Abend anbrief,
12:49habe ich einen Knappen in der Leitung gehört.
12:51Ich bin überzeugt,
12:51dass da wieder irgendjemand mitgehört hat.
12:53Das ist doch eine Schweinerei.
12:54Finden Sie sich auch?
12:54Jeden Morgen versaut sie mir die Frühstückseier.
12:56Das macht mich langsam wahnsinnig.
12:57Mein Thermometer muss kaputt sein.
12:58Ich habe mich heute früh gemessen
12:59und meine Temperatur war ganz normal.
13:01Sagen Sie Ihrem Vater,
13:07ich habe mich um die Sache gekümmert.
13:08Wenn er mal einen Moment Zeit hat,
13:09soll er auf dem Sprung bei mir vorbeischauen.
13:19Wir setzen uns jetzt alle schön ruhig hin.
13:22Ich will keinen Ton hören.
13:23Jesus,
13:24Jesus,
13:24Jesus,
13:24wir werden gekidnappt.
13:28Oh, Jesus.
13:29Hört auf,
13:30wir gehen geschreit.
13:30Ihr sollt uns aufhören lassen.
13:33Gary!
13:54Ruft sofort einen Krankenwagen.
13:56Sie sollen sich beeilen.
13:56Und du rufst das Präsidium an.
13:58Sag ihnen, was hier los ist.
13:58Nun mach es schon.
13:59Ich kann mir nicht vorstellen,
14:01was der dann noch raus um will.
14:02Die Sache liegt doch völlig klar.
14:03Und er meint,
14:03ich bin überzeugt,
14:05dass du überhaupt nichts mehr zu machen hast.
14:06Sehr klar,
14:07du hast was versäumt, Mike.
14:09Wir wissen jetzt alles über Wandern,
14:10Klettern,
14:11wie man ein Zelt aufbaut,
14:12eine Feuerstelle machen.
14:13Jetzt, Herr Schürz,
14:13du kommst nicht mal zu Fuß
14:14und du kommst nicht mal zu Fuß
14:14und du bist ja nah zum Gericht.
14:16Ich möchte dich mal sehen
14:16mit dem Rucksack auf dem Bucke.
14:18Aber du,
14:18würdest du etwas machen,
14:19hä?
14:2060 Kilo auf dem Rücken
14:21mit Schuhen an den Füßen,
14:22die einem schon weh tun,
14:23wenn man sie nur ansieht.
14:24Na ja, viel Spaß.
14:25Mike,
14:25die Geschworenen sind entführt worden,
14:27Mike.
14:27Im Bus,
14:27alle zusammen.
14:28Die Geschworenen sind entführt worden.
14:58Los,
15:13raus mit euch.
15:14Schneller,
15:14schneller.
15:18Los,
15:19da rüber.
15:22Das ist ja ungeheuer.
15:28Wo ist das Band?
15:29Wo zum Teufel ist das Band?
15:30Du hast es doch,
15:30ich habe es dir gegeben.
15:32Ach,
15:32sowas Blödes,
15:33hier ist es.
15:33Los,
15:33schaff den Bus weg.
15:34Fein in die Garage.
15:36Also los,
15:37komm mit.
15:37Alle mir nach.
15:38Los,
15:39los,
15:39schneller.
15:49Was ist passiert,
15:50Martin?
15:50Sie haben den Sheriff
15:51angeschossen,
15:51Lieutenant.
15:52Jemand hat gesehen,
15:52wie aus einem Bus
15:53auf ihn geschossen wurde.
15:54Ist er schwer verletzt?
15:55Nicht sehr schwer,
15:55aber es reicht.
15:56Die haben wie wild rumgeballert.
15:58Waren die Streifenwagen
15:58denn schon weggefahren?
15:59Ja, Sir,
16:00ich weiß,
16:00es war ein Fehler.
16:01Wir wissen nur vom Sheriff,
16:02dass es ein Handgemenge gab
16:03und dass der Bus dann losfuhr.
16:04Ja,
16:04schon gut.
16:05Sonst noch jemand verletzt?
16:07Nein,
16:07höchstwahrscheinlich nicht.
16:08Es war kein verdächtiges Gesicht zu sehen.
16:10Ich weiß auch nicht,
16:10wie das passieren konnte.
16:12Waren das die Geschworenen
16:12für die Tenagers?
16:13Ja,
16:14genau,
16:14die waren es.
16:14Seien Sie vorsichtig.
16:23Halten Sie mich bitte fest.
16:24Danke,
16:25mein Kind.
16:31Lieutenant,
16:31ich habe alle Posten verständigt.
16:33Okay,
16:33gut.
16:33Sag Ihnen auch,
16:34Sie sollen alle Brücken sperren.
16:35Und dann sag Ihnen,
16:36Sie sollen die Kollegen von Marine County
16:37ach quatschig.
16:38Ich habe alle Brücken sperren.
17:08Sie müssen ja ganz schön rumgeballert haben.
17:18Sieht mir nach einer automatischen Webster aus.
17:20Ja, eine M16.
17:21Woher weißt du das?
17:22Ich bin doch bei der Army gewesen.
17:24Mike,
17:24Sie haben gerade den Bus entdeckt
17:26in der Mission Street.
17:27Okay,
17:27hören Sie zu.
17:29Sammeln Sie die Hülsen ein
17:30und beeilen Sie sich.
17:31Morten,
17:31fordern Sie alle Einheiten an,
17:32die wir kriegen können.
17:34Achtung,
17:34Achtung an alle Einheiten.
17:38Bleib auf der Funnel Street.
17:50Wir stoßen auf die Zwölft
17:51und schneiden Ihnen den Weg ab.
17:54Wagen 8-1 an Zentrale.
17:56Geben Sie an alle Einheiten durch,
17:57dass Sie in die Mission Street kommen sollen.
17:59Bus fährt in südliche Richtung.
18:00Und haltet mir auf alle Fälle eine Leitung frei,
18:02damit ich durchkomme,
18:03wenn es was Neues gibt.
18:04Ist das der Laster da vorne?
18:09Schon möglich,
18:09fahren wir dichter ran.
18:12Hier 3 Henry 17.
18:14Wir haben den gesuchten Bus
18:15vermutlich vor uns.
18:16In der Mission Street
18:16in der Höhe der 17.
18:17Wir bleiben Ihnen auf den Fersen.
18:193 Henry 17.
18:20Versucht Sie auf keinen Fall zu verlieren.
18:22Gebt euch ein bisschen Mühe.
18:23Wir kommen im Bus hin,
18:23vermutlich die Geiseln.
18:24Passt auf,
18:25dass Sie euch nicht entdecken,
18:26sonst geraten Sie womöglich in Panik.
18:27Machen Sie das Ding lieber an,
18:36damit keine Missverständnisse entstehen.
18:38Also,
18:39ich, äh,
18:41ich sage euch jetzt,
18:42was ihr zu tun habt.
18:43Es hat keinen Zweck,
18:44irgendwas zu versuchen.
18:45Wir passen genau auf,
18:46auch wenn wir zwischendurch mal weg sind.
18:48Wir wollen diese Dinger hier
18:49nicht gern benutzen.
18:50Bitte hören Sie,
18:51diese Dame Mrs. Whalen
18:52ist Diabetikerin.
18:54Ich nehme doch an,
18:55dass ihr wisst, was das heißt.
18:56Nein.
18:57Noch irgendwelche Fragen?
18:59Ja, ich möchte wissen,
18:59was ihr mit diesem Blödsinn bezweckt.
19:01Mir ist das völlig klar,
19:02Ihnen vielleicht nicht?
19:02Nein, mir nicht.
19:03Der Fall ist ohnehin schon ziemlich verfahren.
19:04Was wollt ihr damit erreichen?
19:05Das kann den beiden noch höchstens schaden.
19:08Ihr bleibt so lange bei uns als Geiseln,
19:09bis Nick und Mary Tenninger frei sind
19:11und für euch ein Lösegeld bezahlt wurde.
19:14Das ist doch verrückt.
19:15Die werden die beiden nie freilassen.
19:17So was Verrücktes.
19:18Unten ist alles soweit.
19:19Also runter mit euch
19:20und macht keine Dummheiten.
19:22Los!
19:22Hört auf zu schnattern.
19:23Unten habt ihr alles,
19:24was ihr braucht.
19:24Eine Schlafgelegenheit,
19:25Essen und Wasser.
19:27Los, ein bisschen schneller.
19:30Hier nehmen Sie die Laterne.
19:40Wagen 8-1 an alle Einheiten.
19:41Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:43Er ist bei der Montry abgebogen.
19:44Er ist etwa in Höhe der 19. Straße.
19:46Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:48Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:49Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:50Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:51Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:52Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:53Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:54Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:55Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:56Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:57Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:58Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
19:59Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
20:00Der Bus fährt jetzt in Richtung Westen.
20:01Der Fahrer ist weg.
20:29Kontrolliert alle Häuser in der Gegend.
20:31Beallt euch, los, macht schon.
20:32Bewacht die Kreuzungen.
20:41Mike, das hier hat im Bus gelegen.
20:43Der Fahrer muss es verloren haben.
20:44Vielleicht ist da was für uns drauf.
20:46Die haben es geschafft, die Kerle.
20:47Ja.
20:49Der Fahrer ist weg und die Geschworenen auch.
20:59Macht es euch gemütlich.
21:10Ihr könnt euch ebenso gut setzen.
21:12Ihr bleibt eine Weile hier.
21:13Also richtet euch darauf ein.
21:17Miss, vielleicht hat mich die andere junge Dame nicht verstanden,
21:21als ich sie fragte, was mit uns geschieht.
21:22Ich meine, wenn Sie nicht bereit sind,
21:24Nick und Mary Tenninger freizulassen,
21:27was haben Sie dann mit uns vor?
21:32Ich würde mir da keine grauen Haare wachsen lassen, Mister.
21:34Hören Sie, Mr. Bradbeck muss sich darüber Gedanken machen.
21:37Er ist immerhin unser Vorsitzender.
21:38Wir haben ein Recht, das zu wissen.
21:40Ihr erfahrt das schon noch rechtzeitig.
21:41Jetzt ist es genauso gut wie später.
21:45Also sagen Sie es uns.
21:47Also gut.
21:48Wir haben Ihnen ein paar Forderungen zukommen lassen.
21:51Die müssten Sie schon haben.
21:52Wir haben Ihnen darin auch mitgeteilt,
21:53in welcher Reihenfolge Sie umgelegt werden.
21:56Falls Sie auf die Idee kommen,
21:57sollten wir uns nicht ernst zu nehmen.
21:59Umlegen?
21:59Das kann doch nicht Ihr Ernst sein.
22:02Oh mein Gott.
22:06Ich, ich muss mal schnell auf die Toilette.
22:08Dürfte ich?
22:09Naja.
22:11Hier spricht einer der Freunde von Nick und Mary Tenninger.
22:31Wir haben uns entschlossen,
22:32den Weg, den wir einmal eingeschlagen haben, weiterzugehen.
22:34Wir wissen, dass wir sowieso keine Chance mehr haben,
22:36also kommt es jetzt nicht mehr darauf an.
22:39Die Geschworenen des Tenninger-Prozesses
22:40sind jetzt in unserer Hand.
22:42Sie werden leben oder sterben.
22:44Das hängt davon ab,
22:45ob sie unsere Bedingungen erfüllen werden.
22:47Und hier sind unsere Forderungen.
22:48Die beiden müssen sofort freigelassen werden.
22:51Ihr werdet sie und uns
22:52an einen Ort unserer Wahl fliegen lassen.
22:54Außerdem werdet ihr für die Freiheit
22:55eurer zwölf Geschworenen
22:56ein Lösegeld von 5 Millionen Dollar zahlen.
22:59Wir geben euch 24 Stunden Zeit,
23:03um die notwendigen Maßnahmen zu treffen.
23:06Morgen Abend um 6 Uhr
23:07wird die erste Geisel getötet werden,
23:09falls ihr unsere Forderungen nicht erfüllt.
23:12Und die restlichen werden folgen.
23:14Wir warnen euch.
23:15Die Uhr läuft.
23:19Die sind wahnsinnig.
23:20Die wollen völlig unschuldige Leute,
23:22Hausfrauen und harmlose Arbeiter umbringen,
23:23nur weil sie am Gangsterspielen gefallen finden.
23:25An einen Ort ihrer Wahl?
23:26Wo soll das denn sein?
23:27Ich glaube, das war die Stimme von Susan Rosen.
23:28Ja, ist schon möglich.
23:32Hier sind sie.
23:35Susan Rosen,
23:37Gary Jelinek,
23:38Aline Washington,
23:41Barbara Ross.
23:42Das sind die Freunde der Teningers.
23:45Hier habe ich sämtliche Akten über die vier.
23:48Ich habe sämtliche Verhörberichte,
23:50aber was ich nicht habe,
23:50ist die leiseste Ahnung,
23:51wo sie jetzt sein könnten.
23:52Ich möchte nicht in deine Haut stecken, Mike.
23:54Du hast die Verantwortung für die Sache.
23:55Ich werde dich unterstützen,
23:56soweit ich kann.
23:57Was ich von dir brauche,
23:58sind vor allem Männer.
23:59Okay.
24:00Ich möchte dich bitten,
24:00jeden verfügbaren Mann,
24:01den du hast, mir zu überlassen.
24:03Jeder von ihnen muss sofort verfügbar sein.
24:07Sonderurlaube gestrichen.
24:07Kannst du haben.
24:08Ich sage noch dem Chef Bescheid.
24:10Ich finde,
24:10die Stadtverwaltung muss eine Stellungnahme abgeben.
24:12Sobald das, was auf dem Band ist,
24:13an die Öffentlichkeit kommt,
24:14wird jeder eine Antwort erwarten.
24:15Ich lasse eine Kopie anfertigen.
24:17Eine für die Stadtverwaltung
24:18und eine für die Polizei.
24:19Das Original bleibt auf jeden Fall hier bei uns.
24:21Die Uhr läuft.
24:22Also, wie viele Abzüge willst du von den Fotos haben?
24:24Weiß ich nicht auf jeden Fall viele.
24:26100, 150, ist egal.
24:28Am besten legen wir sie noch mal dem Sheriff vor.
24:29Vielleicht erkennt er sie wieder.
24:31Vielleicht waren diese vier auch im Bus.
24:33Lieutenant?
24:33Ja, was ist denn?
24:34Ich würde gerne Spur nachgehen,
24:36wenn sie in Recht ist.
24:37Was für einer?
24:38Ich habe früher in den Ferien
24:39öfter im Busdepot gearbeitet
24:41und die Fahrer mussten die Routen,
24:43die sie gefahren sind,
24:44in so eine Art Logbuch genau eintragen.
24:45Gut, dann können wir feststellen,
24:46wie viele Meilen der Bus
24:47mit den Geschworenen gefahren ist.
24:48Gut denn, dann nichts will los.
24:53Kluges Köpfchen.
24:55Sie hat eine ganze Menge da drin.
24:56Sieht nur ein bisschen zu geleckt aus,
24:58aber ich muss zugeben,
24:58da drin hat er was.
25:00Okay, wir werden Worsten einschalten.
25:02Das FBI muss uns helfen.
25:03Vielleicht nehmen die uns den Fall
25:04sowieso aus der Hand.
25:05Dann noch Gotti Waltons.
25:06Was ist mit Fletcher?
25:07Okay.
25:07Okay.
25:07Okay.
25:11Oh mein Gott.
25:15Ich will noch nicht sterben.
25:16Ich will nicht.
25:18Die lassen uns nicht im Stich, Kleines.
25:20Aber natürlich nicht.
25:21Die Regierung wird alle Gefängnistore öffnen,
25:23nur um uns freizugekommen.
25:25Außerdem sind Ihre Gewehre nur ertrappen.
25:26Fragen Sie den Sheriff,
25:27den Sie erschossen haben.
25:28Ich finde Ihre dummen Scherze
25:29ziemlich unangebracht.
25:31Ich finde, wir sollten die Ruhe bewahren.
25:32Die Polizei wird uns finden.
25:33Davon bin ich überzeugt.
25:34Die Polizei?
25:35Die Polizei soll uns hier finden?
25:37Wie denn?
25:38Okay, dann müssen wir eben versuchen,
25:39uns selbst zu helfen.
25:40Wenn die uns hier unbeobachtet lassen,
25:42sollten wir das ausnutzen.
25:43Vielleicht fällt einem von uns was ein,
25:44wie wir hier rauskommen.
25:46Wir sollten nicht darüber reden.
25:48Vielleicht hat sie irgendeine Möglichkeit,
25:50uns zu belauschen.
25:50Wir müssen das tun.
25:52Und zwar gleich.
25:53Wir können nicht nur da sitzen und warten.
25:54Die Polizei findet uns hier nicht.
25:56Das ist zu abgelegen.
25:58Wenn nicht,
25:59dann werden wir kaum davon kommen.
26:00Ich habe mir jeden Einzelnen von euch angesehen
26:02und da ist nicht einer dabei,
26:03mit dem ich auch nur im Fahrstuhl stecken bleiben möchte.
26:05Von sowas wie hier mal ganz abgesehen.
26:07Keiner von euch Männern kann gegen diese Typen
26:10auch nur das Geringste ausrichten.
26:12James.
26:14James war in Vietnam.
26:15Er war Fliegeoffizier.
26:22Genau wie ich gesagt habe.
26:24Lauter Schlappschwänze.
26:25So, hier ist euer Mittagessen.
26:32Hoffentlich hat einer einen Büchsenöffner dabei.
26:34Nachher gibt es noch Kaffee.
26:36Miss,
26:37ich habe Ihnen schon gesagt,
26:38dass Miss es wählen.
26:39Sie ist Diabetikerin und...
26:41Sie...
26:41Es geht ihr nicht gut.
26:43Sie braucht Insulin.
26:43Ja, sie braucht sofort Insulin.
26:45Das ist für sie lebenswichtig.
26:46Gibt es nicht eine Möglichkeit,
26:47welches zu besorgen?
26:49Natürlich, Mr. Miller.
26:50Ich werde sehen,
26:51was ich für Sie tun kann.
26:52Einen Moment.
26:55Hören Sie.
26:58Das ist eine ziemlich ernste Angelegenheit.
27:00Wenn Sie die Medizin nicht bekommt,
27:01ist Mrs. Whalen...
27:04Naja,
27:06sie...
27:06Sie braucht eben ihre Medizin.
27:09Ich würde vorschlagen,
27:10wir sehen mal nach,
27:11welche Nummer sie auf der Liste hat.
27:12Nicht wahr?
27:12Auf was für eine Liste!
27:24Auf was für eine Liste!
27:28Sie hatten mich auf den Boden gelegt
27:29und den Mund zugeklebt.
27:30Dann habe ich die Schüsse gehört
27:32und wir ein paar Leute plötzlich losgeschrien haben.
27:34Es war ein ganz schönes Durcheinander,
27:35verstehen Sie?
27:35Mehr weiß ich nicht.
27:37Mir war ganz schön mulmig,
27:38also ehrlich.
27:39Wie war das denn mit dem Verkehr?
27:40Ich meine,
27:40seid ihr an vielen Ampeln vorbeigekommen.
27:42Bahns Hauptstraßen oder Nebenstraßen.
27:44Seid ihr auch über Straßenbahnschienen gefahren?
27:46Ich meine,
27:46sowas fühlt man doch, oder?
27:47Nein, ich habe nichts davon gemerkt.
27:49Hören Sie mal,
27:49dauert das noch lange?
27:50Die Burschen vom Fernsehen
27:52warten unten auf mich.
27:53Die wollen nämlich
27:53eine Reportage über mich bringen.
27:55Hören Sie zu, Sanders.
27:57Wenn Sie irgendwas wissen,
27:58dann sagen Sie es mir.
27:59Ihr Geschwätz im Fernsehen
28:00bringt die Geschworenen auch nicht zurück.
28:01Haben Sie irgendwas gerochen?
28:03Zum Beispiel eine Bäckerei.
28:04Als Sie angekommen seid,
28:05roch es da...
28:07vielleicht nach frischer Farbe.
28:10Oder Benzin.
28:10Denken Sie doch mal nach, Sheriff.
28:12Gibt's nicht irgendwas?
28:13Tut mir schrecklich leid,
28:14Lieutenant.
28:15Ich war zu,
28:15zu aufgeregt.
28:16Ich habe geglaubt,
28:17dass wir,
28:17dass Sie uns umbringen.
28:21Morddezernatz Thorn.
28:24Ja, was gibt's?
28:26Wann genau?
28:28Nein, Steve ist nicht hier.
28:30Er wollte die Tenagers besuchen.
28:32Ich kümmere mich darum.
28:34Gib mir die Adresse.
28:35Ja, ich verstehe,
28:44dass Sie Probleme haben,
28:45aber ich habe keine Ahnung,
28:46wie ich Ihnen helfen kann,
28:47Inspektor.
28:48Die Situation ist verfahren.
28:49Ihr habt nichts zu gewinnen.
28:50Aber ihr könnt zwölf unschuldige Menschen retten.
28:53Aber Unsinn,
28:53wir können gar nichts.
28:55Wie wir schon sagten,
28:55wir haben keine Ahnung,
28:56wo Sie sind.
29:00Also gut,
29:00dann machen wir Folgendes.
29:01Ihr fordert eure Freunde
29:02übers Fernsehen auf,
29:03die Geschworenen auf der Stelle
29:04freizulassen.
29:05Was haben wir dabei zu gewinnen?
29:07Versuch nicht zu handeln, Nick.
29:08Aber ich finde,
29:09ihr solltet mitspielen.
29:10Irgendwann solltet ihr vernünftig werden.
29:11Gut, es gab einen Verfahrensfehler.
29:14Aber wir werden das Verfahren
29:15neu aufrollen.
29:16Das kann ich euch versprechen.
29:17Glaubt mir,
29:18wenn es eine Chance für euch gibt,
29:19an der Todesstrafe vorbeizukommen,
29:20dann nur,
29:21indem ihr alles versucht,
29:22diese Menschen zu retten.
29:23Und Sie glauben wirklich,
29:24das hilft uns?
29:24Was haben wir denn noch zu erwarten?
29:25Äh, Leben.
29:26Und das ist eine Menge wert.
29:27So ein Blödsinn.
29:28Glauben Sie wirklich,
29:29dass irgendein Typen,
29:30der zehn oder zwölf Jahre
29:31in St. Quentin gesessen hat,
29:32sein Leben noch viel bedeutet?
29:33Sie werden doch da behandelt
29:34wie der allerletzte Dreck.
29:35Ah, Nick,
29:36die Tränen kommen mir gleich.
29:37Willst du uns auf den Arm nehmen?
29:38Was steht denn mit deinen Akten?
29:39Mord, bewaffnete Überfälle
29:40und so weiter.
29:41Und Sie, Mary,
29:42Sie haben immer behauptet,
29:43dass Sie alles nur
29:44für Ihren kleinen Jungen getan haben.
29:45Sie haben das gesagt,
29:46als ich Sie verhaftete
29:47und auch vor Gericht.
29:48Dann sagen Sie mir jetzt,
29:49wer die zwölf Geschworenen
29:50gefangen hält.
29:51Sie sind, äh...
29:52Es ist nur ein Versehen.
29:53So, ein Versehen.
29:55Sie werden Sie töten.
29:55Ja, ich glaub schon.
29:56Sehen Sie das Ganze
29:57doch einfach mal psychologisch.
29:59Was passiert,
29:59wenn Menschen
30:00über eine gewisse Grenze...
30:01Psychologisch?
30:01Was heißt hier psychologisch?
30:03Schluss jetzt.
30:04Mir reicht.
30:04Das ist ja Wahnsinn.
30:06Falls Sie, äh...
30:07Falls Sie bei den beiden
30:08noch was erreichen,
30:08können Sie mich ja anrufen.
30:10Sie wissen ja,
30:10wo Sie mich kriegen können.
30:11Oh, Moment noch.
30:12Sie können jetzt
30:12nicht einfach weggehen.
30:13Oh, und wie?
30:14Ich kann aber du nicht.
30:17Oh, entschuldige,
30:18das war nur ein Versehen.
30:19Mieser kleiner Bulle.
30:21Benchik,
30:22Sie werden ihn vor Gericht
30:23fertig machen.
30:23Das werde ich bestimmt nicht tun.
30:24Sie wissen doch ganz genau,
30:25was passieren wird.
30:27Gary, Susan, Arlene,
30:28die werden die zwölf Geschworenen
30:29kaltblütig umbringen.
30:30Und dann werde ich
30:30vor dem Richter erscheinen
30:31und ihm sagen,
30:32dass wir an ein anderes Gericht
30:33verwiesen werden wollen,
30:34weil wir hier keine faire Verhandlung
30:35mehr zu erwarten haben.
30:36Ich werde abgewiesen,
30:37aber auf eine verrückte Art
30:38habe ich recht.
30:39Für euch gibt es keine faire Verhandlung,
30:40weder hier noch in Los Angeles
30:41noch sonst wo.
30:42Für euch gibt es keine faire Verhandlung,
30:44ist das klar?
30:49Ihr beide seid das beste Argument
30:51für die Todesstrafe,
30:52das mir jemals untergekommen ist.
30:54Ja, wir haben heißen Tipp bekommen.
31:23Jemand trief an und sagte,
31:24dass Menschen in einem Lastwagen
31:25in dieses Lagerhaus transportiert wurden.
31:27Vielleicht hat man sie
31:28woanders hingebracht.
31:29Ja, weißt du,
31:29was wir gefunden haben?
31:30Ein Lastwagen mit 20 Schaufensterpuppen,
31:31alle wunderschön.
31:32Wir können nichts anderes tun,
31:33als die Gegend durchzukämmen.
31:35Wie viele Meilen waren Sie gefahren?
31:36Die ganze Menge.
31:37Der Bus kam gestern Abend rein
31:38mit 66.221 Meilen.
31:42Einen Moment mal.
31:43Und heute fuhr er nur die Geschworenen?
31:45Ja, Sir.
31:46Ich habe Ihnen das noch nicht gesagt,
31:47aber als wir den Bus gestoppt haben,
31:48hat er genau...
31:49Wie viel?
31:49Stell mir keine Rechenaufgabe.
31:51Sag mir nur, wie viele Meilen, ja?
31:5314.
31:5414 Meilen.
31:55Ich habe nachgesehen,
31:55wo wir den Bus zuerst gesehen haben.
31:57Warte mal, das war hier.
31:58Gestoppt wurde er 5 Meilen weiter.
32:00Hier.
32:01Bleiben also 9.
32:02Genau.
32:02Gut, dann brauchen wir nur in diesem Gebiet.
32:04Das heißt,
32:04im Umkreis von 5 bis 6 Meilen zu suchen.
32:05Habe ich recht?
32:06Hier wurde der Bus
32:07das erste Mal von uns gesehen.
32:08Also ein Radius von 4 oder 5 Meilen
32:10dürfte genügen.
32:11Das heißt,
32:11in diesem Gebiet hier.
32:1270 bis 80 Quadratmeilen.
32:15Ja, ganz genau.
32:17Wie gesagt,
32:18irgendwo in der Gegend hier.
32:19Dann mal los.
32:19Da sind immerhin ein paar hundert Häuser.
32:21Eine Menge Lagerhäuser,
32:22Abrisshäuser
32:22und dann noch das ganze Gebiet
32:23hier unten am Wasser.
32:24Bis morgen Abend umsetzt?
32:26Das wird kaum möglich sein.
32:27Ob nun möglich oder nicht,
32:28das ist die Gegend,
32:28in der wir suchen müssen.
32:29Kommt schon.
32:30Wir suchen eine Stecknadel im Heuhaufen.
32:43Sie waren monatelang
32:44mit den Tenningers zusammen.
32:46Habt ihr mal über Verstecke gesprochen,
32:47falls es mal irgendwas zu verstecken gibt,
32:49was niemand finden soll?
32:50Was zum Beispiel?
32:51Irgendwas?
32:52Diebesgut, Waffen, was weiß ich.
32:54Geld, Sprengstoff, ganz egal was.
32:56Eine Garage zum Beispiel
32:58oder ein verlassenes Haus.
33:00Leere Fabrik.
33:02Sie wissen, wer als nächster dran ist, oder?
33:05Steiß.
33:06Das werden wir zu verhindern wissen.
33:08Diese beiden Beamten
33:09sind Tag und Nacht zu ihrer Bewachung.
33:10Wie lange?
33:11Ich muss doch auch mal aus dem Haus gehen
33:12oder einkaufen, was besorgen, irgendetwas.
33:14Die haben mindestens hundert Möglichkeiten,
33:16mich umzulegen
33:17und eines Tages wird auch der Prozess vorbei sein.
33:18Aber dann sind die alle im Gefängnis.
33:20Alle im Gefängnis?
33:21Ja, alle. Glauben Sie mir.
33:24Merkwürdig, es fing alles so harmlos an.
33:26Wir waren ganz normale junge Leute.
33:28Aber irgendwann haben wir einen Rappel gekriegt
33:29und meinten, wir müssten was ganz Wahnsinniges machen.
33:31Wir haben uns da richtig reingesteigert.
33:32Kann es auch wirklich nicht passieren,
33:33dass Nick und Merkwür freigelassen werden?
33:34Nein, keine Chance.
33:35Es gibt nicht die geringste Chance.
33:36Glauben Sie mir doch.
33:37Die würden mich im selben Moment umlegen,
33:39indem sie rauskommen.
33:39Die sind alle verrückt geworden.
33:41Susan würde auch die Geschworenen umbringen.
33:42Aus der ist ein völlig anderer Mensch geworden.
33:44Und sie würde einfach alle abschlachten.
33:47Sie war ein reizendes Kind.
33:48Aber dann ist sie uns immer mehr entglitten.
33:50Naja, sie hat ja auch keinen Vater, vor dem sie Respekt hat.
33:53Er hat uns verlassen als Barbara, als sie gerade drei war.
33:56Es ist schwer für eine alleinstehende Frau, wissen Sie?
33:58Ja, es war bestimmt nicht leicht für Sie.
34:00Ich habe die Tennisers mal kennengelernt.
34:02Sie waren hier in der Wohnung.
34:03Hier haben Sie gesessen.
34:04Nick saß genau, wo Sie jetzt sitzen.
34:07Sie kamen eines Tages einfach mit Babsi hier an.
34:09Sie wollten, dass ich Ihnen was zu essen mache.
34:11Babsi wollte auch immer was von mir.
34:12Sie wollte ständig Geld haben.
34:14Haben Sie es ihr gegeben?
34:15Selbstverständlich habe ich das.
34:17Ich habe nicht mal gewagt, ihr zu widersprechen.
34:19Es ist eine traurige Sache für eine Mutter,
34:21wenn sie vor ihrer eigenen Tochter Angst hat.
34:23Aber ich hatte wirklich Angst vor ihr.
34:25Barbara, sie ist nicht so schlecht wie die anderen.
34:28Das muss man schon sagen.
34:29Sie hat nie jemandem etwas getan.
34:30Aber sie hat kein Verantwortungsgefühl.
34:33Und dann, als sie schwanger wurde,
34:35ihr Freund war genau wie sie.
34:36Er hatte auch kein Verantwortungsgefühl.
34:38Sie wurde schwanger.
34:39Ich habe dafür bezahlt.
34:40Die Gynäkologen, den Kinderarzt und so weiter.
34:42Barbara hat ein Baby?
34:43Oh ja, eine kleine Tochter.
34:45Sie ist jetzt drei.
34:45Und sie lebt bei Barbara?
34:47Ja, acht oder zehn Wochen im Jahr.
34:48Mehr bestimmt nicht.
34:49Eher noch weniger.
34:50Meistens lebt sie bei mir.
34:52Und wo ist das Kind jetzt?
34:54Ich habe es ins Krankenhaus gebracht.
34:55Aha, ist es was Ernstes?
34:57Zuerst war es das nicht.
34:58Das kleine Ding hat er sich nur erkältet.
35:00Ist schon ein paar Wochen her.
35:01Aber der Arzt hat sie dann in ein Krankenhaus eingewiesen.
35:03Ist so eine Art von, ähm,
35:05irgendwas mit der Luft hat es zu tun.
35:06Eine Infektion.
35:07Hat Barbara sie mal im Krankenhaus besucht?
35:10Nein.
35:11Im Augenblick wäre das auch schlecht möglich.
35:13Die Schwestern haben mir erzählt,
35:15dass sie von Zeit zu Zeit mal angerufen hat.
35:17Ich kann Ihnen die Rechnung zeigen.
35:18Es ist zum Verrücktwerden.
35:20Ja, Madame.
35:21Es hat ziemlich wenig Sinn,
35:29da und auf die Uhr zu sehen, Mr. Lee.
35:31Was geschehen wird, wird geschehen.
35:33Wir müssen doch irgendetwas unternehmen.
35:35Verdammt nochmal.
35:35Wir können nicht bloß hier herumsitzen.
35:37Was schlagen Sie denn vor?
35:38Vielleicht kann jemand eine Pizza holen.
35:39Ich muss sagen,
35:40ich finde Ihren Humor nicht besonders lustig.
35:42Es sei denn,
35:42Sie hätten einen Grund,
35:43weniger Angst zu haben als wir.
35:44Wissen Sie vielleicht was,
35:45was wir nicht wissen?
35:47Was sollte eben diese Bemerkung?
35:49Nichts, gar nichts.
35:51Er wollte Sie nicht beleidigen.
35:52Er ist bloß aufgeregt.
35:53Glauben Sie,
35:54dass Mr. Chamberlain
35:55mit Ihnen Verbindung aufgenommen hat?
35:56Glauben Sie doch, was Sie wollen.
35:58Jetzt reißen Sie sich doch ein bisschen zusammen.
36:00Kommen Sie schon, kommen Sie schon.
36:01Sie brauchen sich nicht aufzuregen.
36:03Sie dürfen im Augenblick
36:04nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.
36:06Wir sind alle etwas nervös.
36:07Wir waren jetzt beinahe 14 Wochen ständig zusammen.
36:10Wir sind immer gut miteinander ausgekommen.
36:11Ja, das stimmt.
36:13Wir sind bis jetzt immer gut miteinander ausgekommen.
36:15Das soll doch so bleiben, oder?
36:1714 Wochen unseres Lebens verschenkt.
36:19Das meinen Sie damit?
36:21Der Prozess ist doch gelaufen.
36:22Wir haben 14 Wochen verschwendet.
36:24Und was haben wir erreicht?
36:25Nichts.
36:27Ähm, das, das würde ich nicht sagen.
36:29Was?
36:32Wie wäre denn dein Urteil ausgefallen?
36:33Wem eins ausgefallen wäre, kann ich Ihnen sagen.
36:35Ich finde, wir sollten nicht darüber sprechen.
36:37Wir, wir wissen doch gar nichts Genaues.
36:39Natürlich wissen wir es.
36:41Es werden Verfahrensfehler nachgewiesen.
36:42Das ist ganz einfach.
36:43Und damit sind wir aus dem Rennen.
36:44Wir können abstimmen oder auch nicht.
36:46Na gut, viel.
36:47Dann wollen wir mal abstimmen.
36:49Schuldig.
36:50Falsch.
36:52Falls ihr besonderen Wert darauf legt, ein ehrliches Ergebnis zu bekommen, dann müsst ihr geheim abstimmen.
36:56Ganz besonders jetzt.
36:57Glauben Sie, dass es irgendeinen Zweifel gibt, wie das Urteil lauten wird?
37:01Ja.
37:01Das glaube ich bestimmt, Mr. Megan.
37:03Tatsächlich?
37:04Ich muss sagen, das finde ich sehr interessant.
37:06Sie hat recht, finde ich.
37:07Wir sollten geheim abstimmen, wenn wir...
37:09Aber dazu brauchen wir Papier und Bleistift.
37:13Ich, ich habe kein Papier.
37:15Leider habe ich auch keine Taschentücher mehr.
37:17Ihr braucht Papier?
37:19Ich hole euch welches.
37:20Ich habe einen Kugelschrauber.
37:22Hier.
37:27Komm, mach keine Witze.
37:28Warum denn nicht?
37:30Warum sollen wir diese Farce nicht noch eine Weile fortsetzen?
37:32Sollen wir es ausschreiben?
37:34Schuldig oder nicht schuldig?
37:35Oder wie machen wir es?
37:36Ich lage vor, wir schreiben nur S oder N.
37:38Okay, S oder N.
37:40Wenn ihr fertig seid, dann stecke ich die Zettel in die Tasche.
37:43Damit keiner an der Reihenfolge sehen kann, wer wie entschieden hat.
37:46Braucht noch irgendjemand Papier?
37:49Ja.
37:50Also los.
37:51Na, bitte.
37:54Ich finde, das sollte eine ehrliche Abstimmung werden.
37:56Ich meine damit, dass...
37:58In die Abstimmung sollten wir nicht unsere Gefühle mit einbeziehen.
38:02Wir sollten versuchen, so zu entscheiden, wie wir es vor der Entführung getan hätten.
38:06Hm.
38:07Hm.
38:08Hm.
38:09Ja, wir sollten fair sein.
38:10Ich erinnere mich genau, wie mein Urteil ausgefallen wäre.
38:13Ja, ich auch, meine Herrschaften.
38:15Ich auch.
38:16Okay, meine Herrschaften, stehen Sie bitte auf.
38:44Wir machen jetzt einen kleinen Tapetenwechsel.
38:46Es ist Zeit, schlafen zu gehen.
38:47Ihr folgt dir und ich folge euch.
38:48Na los, wird's bald.
38:50Und nehmt die Lampen mit.
38:52Da ist noch eine.
38:55Geht's Ihnen nicht gut, Mrs. Wellen?
38:57Sie wissen, dass ich zuckerkrank bin.
38:59Außerdem habe ich eine gute Chance, bald erschossen zu werden.
39:01Was erwarten Sie von mir?
39:02Soll ich vielleicht ein Lied trillern?
39:03Ja, vielleicht kann ich Ihnen helfen.
39:05Ich habe eine Freundin, die auch zuckerkrank ist.
39:07Was brauchen Sie, Insulin?
39:08Nein, ich brauche nur Tabletten gegen Diabetes.
39:10Die helfen mir besser als Insulin.
39:12Aber hören Sie, ich habe hier noch ein Rezept.
39:15Glauben Sie, dass Sie mir die Tabletten besorgen könnten?
39:17Ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar.
39:19Glauben Sie, Sie schaffen es noch heute?
39:21Vielleicht.
39:22Ich werde es auf jeden Fall versuchen.
39:24Gott, schütze Sie, mein Kind.
39:25Macht er ein bisschen schneller.
39:34Die Männer schlafen dort hinten an der Wand.
39:39Verdammt doch mal, kommt schon.
39:41Da drüben sind die Toiletten.
39:42Einer von uns wird Wache halten.
39:44Also macht keine Dümheiten.
39:51So, das hier wäre also Ihr Schlafzimmer.
39:53Also machen Sie es sich bequem.
39:54Sie können schlafen, wie Sie wollen.
39:56Männer und Frauen, wie Sie wollen.
39:58Da drüben sind ein paar Schlafkohen.
39:59Da hinten stehen wir und halten Wache.
40:00Also macht keine Dümheiten.
40:02Ihr könnt mir glauben, wir verstehen keinen Spaß.
40:05Morgen früh können Sie ein bisschen spazieren gehen.
40:08Und, äh, gute Nacht.
40:19Ich wäre bereit, mein Nikes Ohr für eine Zigarette herzugeben.
40:22Und ich würde beide Ohren dafür hergeben,
40:24wenn ich jetzt einen Schweißbrenner hätte.
40:25Ich finde, wir sollten zufrieden sein.
40:27Das für wenigstens ein Bett haben.
40:29Wir können ja darüber abstimmen, wer sich wohin liegt.
40:31Wie damals im Restaurant, über die Plätze.
40:34Weil wir gerade...
40:35Ja, Sie haben recht, Barretto.
40:36Warum zählen wir nicht die Stimmen aus?
40:38Ja, Herr Breitbeck, wir wollen es wissen.
40:52Na, was ist dabei herausgekommen?
40:53Ja, los, wie sieht's aus?
40:56Schuldig, zehn.
40:58Und zwei, nicht schuldig.
41:01Was?
41:01Zwei halten Sie für nicht schuldig?
41:05Nicht schuldig?
41:06Nein, jetzt wissen wir es ja.
41:13Jetzt können wir ja beruhigt Haier machen.
41:15Es soll so eine Art Infektion sein.
41:26Und weißt das, Barbara?
41:27Ja, sie hat schon zweimal in der Klinik nach ihrer Tochter gefragt.
41:30Vielleicht sollten wir das Telefon überwachen.
41:31Haben wir schon, Glaubst du, wir sind von gestern...
41:33Also brauchen wir die Einwilligung des Krankenhauses.
41:35Haben wir schon.
41:36Wir haben mit der Verwaltung gesprochen und Sie sagten, unter diesen Umständen erlauben Sie's.
41:39Seien Sie vernünftiger, was ich heute gehört habe.
41:41Wie lange werdet ihr das zu brauchen?
41:43Ist bereits alles installiert.
41:44Die Oberschwester weiß Bescheid.
41:46Und wenn Barbara anruft, soll sie später nochmal anrufen.
41:49Weil nämlich gerade der Arzt bei ihr ist.
41:50Okay, das läuft ja wie geschmiert.
41:52Besorgt mir Floyd Mastens.
41:54Er und ich werden die erste Schicht übernehmen.
41:55Ihr beide bewacht die Straße.
41:56Alle Wagen werden kontrolliert.
41:58Hier sind die Fotos von Barbara raus.
42:00Wir werden die ganze Stadt überwachen müssen.
42:02Ab sofort.
42:03Ja, genau zweieinhalb Strich höher als heute Morgen, Doktor.
42:08Ja, wir werden ihm noch eine Infusion ansetzen.
42:10Ja, Sir.
42:11Vielen Dank.
42:33Kinderklinik-Schwester Leclerc, bitte.
42:41Ich, ja, ich verstehe.
42:44Ach, Sie sind ein Freund der Familie.
42:46Natürlich, ich hole nur schnell den Krankenbericht.
42:49Einen Moment, bitte.
42:50Aber das verstehe ich nicht.
42:54Aber das verstehe ich nicht.
42:56Wieso, wieso ist denn der Arzt um diese Zeit bei ihr?
42:59Ja, ist, ist etwas nicht in Ordnung?
43:01Gibt's irgendwelche Komplikationen?
43:04Geht's dir schlechter?
43:06Ich würde ganz gerne Bescheid wissen.
43:10Habt ihr's raus?
43:1292. Straße, Block...
43:1492. Straße, Block Montgomery.
43:16An alle Einheiten, sofort in die 92. Straße zum Block Montgomery.
43:19In der Telefonzelle.
43:20Ihr Wagen 8-1, bin schon dort.
43:22Nur drei Blocks entfernt.
43:26Tut mir leid, aber ich kann jetzt nicht warten.
43:33Ich rufe morgen nochmal an.
43:40Abla!
43:49Abla!
43:50Abla!
44:09Abla!
44:12Abla!
44:17Abla!
44:17Wie schlimm ist das? Seht ihr noch?
44:28Der Schuss hat vielleicht das Herz angekratzt.
44:30Ist denn kein Arzt hier?
44:31Hat ja niemand einen Krankenwagen gerufen?
44:33Doch, muss gleich hier sein.
44:36Darauf können wir nicht warten.
44:38Öffnet mal die hintere Wagentür.
44:39Ins nächste Krankenhaus. Sie sollen alles vorbereiten.
44:41Ja, machen wir.
44:42Seid vorsichtig.
44:47Sie und Maast bleiben hier.
44:50Ihr wartet, bis die anderen kommen.
44:51Ja, Sir.
45:17Untertitelung des ZDF für funk, 2017

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