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  • vor 18 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00I need somebody, help, not just anybody, help, you know I need someone, help, help me if you can, I'm feeling down, and I do appreciate you being around, won't you please, please help me, help me, help me.
00:30.
00:35Morgen, was bist du schon da?
00:38Ich glaube ich lege mich gleich wieder hin. Hast du Brötchen geholt?
00:42Nein.
00:43Hast du bestimmt das neue Handy, was ich bestellt habe?
00:45Papa!
00:46Hey mein Sohn!
00:50Ja, ist das schön dich zu sehen.
00:52Na, du bist ja früh. Und mit dem Motorrad.
00:55Ja, bin die ganze Nacht durchgefahren.
00:57Ja, sehr gut. Ich kann Hilfe gebrauchen.
00:59Ja, ich mach das schon.
01:00Aber du bist nicht nur hergekommen, nur weil ich mein Studium schmeiße, oder?
01:03Nein, nein, ich war rein zufällig in der Gegend.
01:05Brauchst wohl Verstärkung.
01:06Schaden kann's nicht.
01:08Du glaubst aber nicht, dass deine Mutter nicht über die alleine fertig wird hier, oder weiter?
01:13Tschüss.
01:13Tschüss.
01:14Tschüss.
01:15Ah, komm mal her.
01:16Bis gleich.
01:27Morgen.
01:44Na?
01:51So, meine Dusche.
01:53Ich hab gedacht, du machst uns noch ein schönes Frühstück.
01:56Nee, heute nicht.
01:58Heute gibt's nur einen leckeren Filterkaffee aus der Karz-Klinik.
02:03Aber der ist ja auch gar nicht so schlecht.
02:05Ja, wenn ich ihn mache, ist er nicht schlecht, das stimmt.
02:08Dann kannst du mir gerne mal ein Täschen servieren.
02:11Hallo.
02:12Träumen weiter, Doktor.
02:22Ach, guten Morgen, Schwester Betty.
02:24Ist sie schon da?
02:25Morgen, Frau Puhl.
02:26Wer ist schon da?
02:27Henni Winkelmann.
02:28Sie haben doch wohl nicht vergessen, dass die neue Schwesternschülerin heute anfängt.
02:31Ich nicht, aber Henni selbst ganz offensichtlich.
02:33Sie ist noch nicht hier, ohne Bescheid zu geben?
02:35Ne, erst ein paar Minuten.
02:36Sie wird schon gleich kommen.
02:39Morgen.
02:40Morgen.
02:40Morgen.
02:42Aber rufen Sie mich bitte unbedingt an, wenn sie da ist.
02:44Henni Winkelmann wurde mir von der Schwesternschule sehr empfohlen.
02:48Ich bin mir sicher, sie wird uns eine große Unterstützung sein.
02:50Wenn sie denn da ist, ich ruf sie an.
02:51Entschuldigung, können Sie uns bitte helfen?
02:54Meiner Freundin geht's nicht gut.
02:56Warum?
02:56Was passiert?
02:57Ähm, wir haben die Nacht durchgearbeitet.
02:59Dann hatte sie plötzlich Bauchschmerzen.
03:01Und eben hat sie sich übergeben.
03:03Hallo.
03:03Hallo.
03:04Woran haben Sie die ganze Nacht gearbeitet?
03:05An unserer neuen Kampagne.
03:06Danielas Projektleiterin in einer Kreativagentur.
03:09Ich bin ihr Assistent.
03:09Wir haben wirklich noch viel zu tun.
03:11Ich brauche nur was gegen die Übelkeit.
03:12Können Sie mir das verschreiben?
03:13Das sehen wir dann mal, wenn wir sie untersucht haben.
03:15B1.
03:16Ich hab wirklich keine Zeit.
03:18Nehmen wir uns jetzt, okay?
03:19Okay.
03:32Und Sie, Ihre Lunge hört sich gut an.
03:33Da ist nichts Auffälliges festzustellen.
03:36Haben Sie irgendwelche Vorerkrankungen?
03:38Herzprobleme?
03:39Bluthochdruck, Diabetes?
03:41Puls und Blutdruck sind erhöht.
03:43Temperatur 38,7.
03:44Danke.
03:46Nehmen Sie Medikamente ein?
03:49Wenn ja, müssten wir wissen, welche und seit wann.
03:53Nein.
03:54Ich hab nur gestern eine Tabette gegen Kopfschmerzen genommen.
03:58Und was haben Sie da genommen?
04:00Äh, Tripto-irgendwas.
04:01Triptan?
04:02Mhm.
04:03Das ist ein Migränemittel.
04:04Haben Sie Migräne?
04:05Nein, ich hatte einfach nur sehr starke Kopfschmerzen.
04:07Okay.
04:08Und wer hat Ihnen das verschrieben?
04:09Gibt es irgendeine Möglichkeit, das Ganze hier abzukürzen?
04:12Also ich würde Sie gerne zur Beobachtung hier behalten.
04:14Ihre Kopfschmerzen in Kombination mit den anderen Symptomen gefallen mir gar nicht.
04:17Wir machen bitte einmal ein großes Blutbild mit Entzündungswerten und dann werde ich Sie noch neurologisch untersuchen.
04:23Ich kann nicht hierbleiben.
04:24Ich hab morgen eine wichtige Präsentation.
04:25Es handelt sich um Luxonade, ein Bio-Energy-Durink.
04:27Für uns hängt da viel dran.
04:28Okay.
04:29Wenn unser Pitch morgen gewinnt, wird Daniela Agentur Partner.
04:31Genau.
04:32Ja.
04:33Aber bis dahin, hey, bis dahin geht's um deine Gesundheit.
04:37So sieht's aus.
04:39Dann aber schnell.
04:41Ja.
04:41Ich mach ganz schnell.
04:42Versprochen.
04:43Ja, Mann, ey.
04:55Ich mach's nicht immer noch so fertig wie früher.
04:56Nicht mal Mama hatte jemanden zur Chance gegen dich.
04:59Die krieg die Krise, wenn die sieht, dass wir das alte Ding aus der Garage geholt haben.
05:02Sehr gut.
05:02Die Krise ist ja momentan mit mir gewohnt, ne?
05:09Oh Mann.
05:10Yes.
05:11Ach, Janni, die macht sich einfach nur Gedanken, wie es mit dir weitergehen soll.
05:14Ist alles.
05:15Das wüsste ich ja selber gern, ne?
05:16Aber momentan hab ich halt null Plan von meinem Leben.
05:19Du bist ja vollkommen normal in deinem Alter.
05:21Willst du wirklich so schnell das ganze Studium hinschmeißen?
05:24Du bist doch ein Kämpfer, Janni.
05:27Was ist denn, wenn du mal mit deinem Prof sprichst und fragst, ob du die Hausarbeit nachreichen kannst?
05:32Vielleicht gibt's einen Kommilitonen, der dir helfen kann.
05:36Ich weiß nicht mal, ob ich überhaupt studieren will.
05:40Ich hab das Gefühl, Mama will das so gerne.
05:43Sie will einfach nur, dass du dich mal ernsthaft damit auseinandersetzt, wie deine Zukunft aussehen soll.
05:47Das ist alles.
05:48Komm, lass mal weiterspielen.
05:50Mach dich nicht verrückt.
05:51Das wird schon alles.
05:53Noch ne Abreitung fertig?
05:55Sehr gerne.
05:55Lass kommen die Kiste.
05:56So.
06:02Yvonne Küppers, 17 Jahre, war noch im Sturz beim Skaten, kurz ohne Bewusstsein.
06:14Das war ein richtiger Schock für mich.
06:15Sie war zeitweise weggetreten.
06:17Guten Morgen, Dr. Abbas.
06:18Wie geht es dir?
06:19Bisschen schwindelig.
06:21Ach, Maus, und das ist auch noch alles meine Schuld.
06:23Das tut mir so leid.
06:24Kannst du nichts dafür, wenn ich hinfliege?
06:27Ja, dann schauen wir uns das mal an.
06:28Die Eins.
06:29Sie können die Sachen gerne da vorne abstellen.
06:39105 zu 60.
06:41Puls ist bei 46.
06:42Beide Werte ziemlich niedrig für Yvons Alter.
06:45Das mit dem niedrigen Blutdruck, das hat uns schon mal ein Arzt gesagt.
06:48Das war der, der gesagt hat, du sollst dich mehr bewegen.
06:49Weißt du noch, Schatz?
06:50Ja, weiß ich noch.
06:52Du erinnerst mich ja oft genug daran.
06:53Wie ist der Unfall denn passiert?
06:55Wenn man zu blöd zum Bremsen ist.
06:56Naja, Skaten ist ja auch nicht ganz so einfach.
06:58Vielleicht brauchst du einfach noch ein bisschen Öl.
06:59War ja auch das erste Mal.
07:01Ich denke, beim nächsten Mal, da wird es schon besser.
07:04Als ob ich da nochmal hingehe.
07:06Naja, dann finden wir sicher auch was anderes für dich, Spätzi.
07:09Ich glaube, wir finden besser mal was für dich.
07:12Also Schatz, ich denke, das ist schon gut, wenn du dich sportlich betätigst.
07:16Ich meine, dann hättest du vielleicht auch gewusst, wie man sich richtig abrollt.
07:18Und dann wären wir jetzt vielleicht nicht hier.
07:21Wenn du mich nicht andauernd zu diesem ganzen Scheiß hier zwingen würdest,
07:25dann wäre der Unfall gar nicht passiert.
07:26Schwester Betty, wären Sie so lieb und holen mir ein paar Eisbeutel für Iwons geschwollenen Knöchel?
07:30Ja, sicher.
07:32Vielleicht kommen Sie einfach schon mal mit mir, dann können wir direkt die Formalitäten klären.
07:35Ja.
07:35Sie haben mich nicht angerufen.
07:52Äh, stimmt.
07:53Dann ist die Schwesternschülerin immer noch nicht da.
07:54Stimmt auch.
07:55Aber dann müssen Sie mir doch Bescheid sagen.
07:57Ja, ne?
07:57Hey, bist du Betty?
07:59Ich?
08:00Ich bin Henni, ich fange halt bei euch an.
08:02Nee, ich bin Betty, die Leitende Stationsschwester.
08:04Hallo, Henni.
08:04Und du bist?
08:05Ich bin die Pflegedienstleiterin der Karls Klinik und Sie sprechen mich bitte mit Frau Puhl und Sie an.
08:10Okidoki, merke ich mir.
08:11Und den Dienst beginnen am besten auch.
08:13Sie sind reichlich spätjunger Frau.
08:14Ja, das tut mir auch voll leid.
08:15Aber es gab einen Unfall vor der Klinik und habe ich erst mal erste Hilfe geleistet, bis die Sannis kamen.
08:20Ach so.
08:21Na ja, gut.
08:23Aber in Zukunft bitte melden, wenn Sie sich verspäten, ja?
08:25Alles klar.
08:26Gut, dann legen wir los.
08:28Ich zeige Ihnen die Umkleide und dann laufen Sie bei Schwester Betty mit, ja?
08:30Ja.
08:32So.
08:46Ich rufe jetzt unseren Chef an und frage ihn, ob er die Präsentation verschiebt.
08:50Das machst du nicht.
08:52Robert wird sofort behaupten, wir haben unsere Kampagne nicht fertig.
08:54Robert findet immer irgendwas, um sich das Maul zu zerreißen.
08:58Wenn Roberts Pitch morgen gewinnt, dann wird er unser neuer Chef.
09:00Willst du das?
09:01Das ist doch egal, dann suchen wir uns einen neuen Job.
09:04Ich habe mir so viel in der Agentur aufgebaut.
09:06Das kann ich nicht alles Robert überlassen.
09:08Ich weiß.
09:09Aber willst du stattdessen lieber mit deinem Ex zusammenarbeiten?
09:14Hm?
09:15Der dir ganz nebenbei das Leben zur Hölle macht?
09:19Wärst du so lieb und holst dir Unterlagen.
09:22Du hast mitbekommen, dass du Fieber hast.
09:23Erhöhte Temperatur.
09:31Ich fahre jetzt zu dir und dann hole ich dir ein paar Sachen.
09:34Nein, ich bleib hier nicht über Nacht.
09:37Bis gleich.
09:38Julian!
09:38Hallo Robert.
09:56Nee, ich komme wahrscheinlich heute gar nicht mehr ins Büro.
10:00Ich bin in der Karlsklinik.
10:03Nein, nein.
10:04Nichts passiert.
10:06Keine Sorge, die Präsentation morgen steht.
10:08Hm?
10:08Tschüss.
10:18Skaltest du noch nicht so lange?
10:20Ähm, ich hasse uns skalten.
10:22Aber wieso machst du es denn dann?
10:27Was magst du denn?
10:29Meine Ruhe haben.
10:30Also, ich.
10:32Ich wollte früher immer Eiskunstläuferin werden.
10:34Aber, weißt du, dann hätte ich überhaupt gar keine Zeit mehr mit meinen ganzen Freundinnen gehabt.
10:38Außerdem muss man zigmal die Woche trainieren.
10:40Und das war es mir einfach nicht wert.
10:43Magst du Eiskunstläufer?
10:44Nee.
10:46Mir ist so schon immer kalt.
10:48Was heißt das?
10:50Ähm, dass ich friere.
10:52Aber was machst du denn gerne in deiner Freizeit?
10:55Sorry, ich weiß nicht, was aber ich ein bisschen viel.
10:58Tja.
10:59Fühlst du dich manchmal müde, schlapp? Hast du nichts Lust?
11:02Ja, oft.
11:03Echt?
11:04Krass.
11:05Ich bin immer voll unter Strom.
11:06Ey, wenn ich einmal nichts unternehme, dann fällt mir direkt die Decke auf den Kopf.
11:10Und ja, deswegen nennen mich auch alle immer...
11:12Penny.
11:16Hallo.
11:18Wie sieht's aus? Darf Yvonne nach Hause?
11:20Ihre Tochter muss leider erst noch bei uns bleiben.
11:22Schwester Betty nimmt ihr erst mal Blut ab.
11:24Und dann machen wir noch ein EKG und ein Schädel-CT.
11:27Sorry.
11:28Alles klar.
11:28Yvonne, dann komme ich gleich wieder zu dir.
11:31Und du kommst mit mir mit.
11:32Ich zeige dir den Materialraum.
11:33Der muss dringend aufgefüllt werden.
11:34Okay.
11:34Tschüss.
11:35Tschüss.
11:39Hat sie Schädel-CT gesagt?
11:42Mama.
11:44Ja?
11:46Hey.
11:48Ich habe hier die Laborräte von Frau Fuhrmann für dich.
11:51Also, dass du dich ganz ohne Kaffee hier reintraust?
11:54Trau ich noch viel mehr.
11:55Ja, was denn so?
11:56Das dachte ich mir schon, dass es sich um Missverständnis handelt.
12:04Ja.
12:04Prima.
12:05Danke.
12:07Ihnen auch.
12:08Äh, ich versorge, nehmen Sie der Patientin doch bitte nochmal Blut ab.
12:11Diese Laborwerte liefern keine Erkenntnisse.
12:13Ist die für sie.
12:14Hallo.
12:32Entschuldigung, gibt es hier irgendwo so einen Kaffeeautomaten?
12:34Meine Tochter, die, die liebt den Kakao aus diesen Dingern.
12:37Und ich dachte, ich bringe hier einen, bevor ich ihre Sachen hole.
12:39Ach, ich habe keine Ahnung, es ist mein erster Tag hier heute.
12:43Wow, das ist voll der coole Nagelack.
12:47Danke.
12:48Passt auch super zu euren Outfits.
12:50Mega nice.
12:51Aber du bist jetzt nicht Nagel-Stylistin, oder?
12:53Doch, ich habe sogar ein eigenes Studio.
12:55Wie cool.
12:56Weißt du was?
12:57Wir suchen zusammen den Kaffeeautomaten und du erzählst mir, woher du die ganzen Ideen hast für so abgefahrene Nagel-Designs.
13:02Okay, gerne.
13:05Ja, komm rein.
13:09Hubert, was machst du hier?
13:15Ich kenne dich eben.
13:17Ich habe sofort in deiner Stimme gehört, dass irgendwas nicht in Ordnung ist.
13:21Was sagst du, Daniela?
13:23Warum bist du hier?
13:24Ist nur ein Check-up.
13:26Du siehst aber wirklich nicht gut aus.
13:29So kannst du morgen nicht zur Präsentation.
13:33Mir geht's gut.
13:34Danke.
13:36Ich fände es unfair, so gegen dich anzutreten.
13:39Ich will die Kampagne gewinnen, weil meine Idee die bessere ist und nicht, weil du zu krank zum Pitchen warst.
13:44Komm.
13:45Lass uns den Termin verschieben, okay?
13:47Hey, babe.
13:48Gebt dir noch was von...
13:49Hi.
14:00Babe.
14:00Ja, wir sind halt ein super Team.
14:05Seit wann läuft das schon bei euch?
14:09Ist eher der Grund für unsere Trennung.
14:11Robert, du gehst jetzt besser.
14:15Mit ihm an deiner Seite machst du dich doch lächerlich.
14:18Aber ganz bestimmt nicht zur Agenturpartnerin.
14:26Julian, warte.
14:27Warte.
14:28Warte.
14:30Hey.
14:32Akzeptier doch endlich, dass sie dich verlassen hat.
14:35Und hör auf, in der Firma schlecht über sie zu reden, nur weil sie dich nicht mehr will.
14:38Das ist unprofessionell.
14:40Aber mit dem Assistenten ins Bett steigen, das ist professionell, ja?
14:43Mal sehen, ob die Geschäftsleitung das auch so sieht.
14:45Oh ja, da bin ich gespannt.
14:47Weil Daniela ist so gut in ihrem Job.
14:49Ich glaube, denen ist es ziemlich egal, was sie privat macht.
14:51Es wird schon irgendeinen Grund dafür geben, dass sie vor der ganzen Firma verheimlicht, dass sie ein Paar seid.
14:56Ja.
14:57Daniela überzeugt lieber mit Kompeten...
14:58Hallo.
15:00Hi.
15:01Mit Kompetenz, anstatt mit ihrem Privatleben hausieren zu gehen.
15:06Das wäre dir auch zu raten.
15:08Wenn ich Agenturpartner werde, könnt ihr euch schon mal einen neuen Job suchen.
15:12Alle beide.
15:12Ich habe mir auch schon so viele Gedanken gemacht.
15:21Ich weiß ja gar nicht mehr, woran die Freude hat.
15:23Oder was ihr vielleicht ein bisschen Spaß machen würde.
15:27Jetzt ist es so krass.
15:29Deine Tochter ist so anders als ich.
15:30Bei mir ist immer Volldampf angesagt.
15:32Ich wünschte mir, sie hätte ein bisschen mehr Energie von dir.
15:34Na, Henni, schlau das Stückchen.
15:36Äh, ja.
15:38Aber auch nur ganz kurz, weil die Petra, die wollte einen Kakao für ihre Tochter holen.
15:42Ach, die Petra.
15:44Ja.
15:45Da haben wir uns einfach ein bisschen verquatscht.
15:47Aber ich muss jetzt auch los.
15:48Ich muss die Sachen für die Ivi holen, okay?
15:49Also, bis später.
15:50Ja, und ich mache den Wäschewagen.
15:55Sag mal, wolltest du nicht vorher eigentlich noch?
15:57Ins Labor.
15:59Na klar.
16:01Nee, ich meinte eigentlich noch davor.
16:03Ja, der Materialraum.
16:05Es wird sofort erledigt, okay?
16:07Bis später.
16:09Hm.
16:10Bin gespannt.
16:12Rechts.
16:15Dr. Kurpmann schaut gleich noch mal nach Ihnen, ja?
16:17Okay.
16:20Ja.
16:23Musste das sein?
16:25Was hat Robert gesagt?
16:27Dass er der Geschäftsleitung erzählen will, dass du was mit deinem Assistenten hast.
16:30Scheiße.
16:31Muss uns ausgerechnet jetzt so ein Fehler passieren.
16:34Hey.
16:35Hast du unsere Beziehung gerade einen Fehler genannt?
16:37Nein, Julian.
16:39Ja, okay.
16:40Es ist einfach gerade ein bisschen viel.
16:41Tut mir leid.
16:42Nein, was macht Robert hier?
16:44Woher weiß der Typ, dass du im Krankenhaus bist?
16:46Er hat mich angerufen.
16:47Ach so.
16:49Läuft da noch was zwischen euch?
16:50Nein.
16:51Bist du dir sicher?
16:52Weil ich habe das Gefühl, das ist der Grund, warum keiner wissen soll, dass du mit mir zusammen bist.
16:56Ich bin durch mit Robert.
16:58Mhm.
16:59Sobald ich Agenturpartnerin bin, fliegt er raus.
17:02Aber er versucht jetzt natürlich alles dran zu setzen, um das zu verhindern.
17:06Dabei war ich kurz vorm Ziel, ey.
17:10Alles gut?
17:11Mhm.
17:11Du zuckst.
17:14Hey, hey.
17:15Nein.
17:16Nicht den Alarm.
17:17Das ist nur der Stress.
17:18Komm.
17:18Hey, 25.
17:19Sie zuckt auf einmal ganz komisch.
17:21Okay.
17:22Frau Fuhrmann.
17:22Ein- und ausatmen.
17:27Frau Fuhrmann krampft leicht.
17:28Habe ich mal in ihr Bein?
17:37Besteigerte Reflexe.
17:38EKG, CT und wir machen eine Lumbarpunktion.
17:41Ich möchte eine Hirnhautentzinnung ausschließen.
17:43Wir sind sofort wieder da.
17:46Hey.
17:47Was war das denn gerade?
17:48Alles gut.
17:48Alles gut.
17:49Ja?
17:49Bist du dir sicher?
17:50Alles gut.
17:51Hey, Schatz, ich habe mir echt Sorgen.
17:52Deine Mutter kommt bestimmt auch gleich mit deinen Sachen.
17:58Sie kann sich ruhig Zeit lassen.
18:01Nervt gerade ohne Ende.
18:02Du, das ist ja wieder schon mal so an sich.
18:05Ich habe sie ja lieb, ja.
18:07Aber dass sie mich ständig zu irgendwelchen Freizeitaktivitäten zwingen muss,
18:10ich meine, das stresst mich einfach.
18:13Das ist doch eigentlich cool, wenn Mutter und Tochter was zusammen unternehmen.
18:16Das heißt, sie würden gerne mit ihrer Mama zum Cupcake-Kurs
18:20oder zum Stand-Up-Paddling, vielleicht zu einer Escape-Room-Challenge.
18:25Das hat sie nämlich alle schon mit mir gemacht.
18:27Okay, das hat dir alles keinen Spaß gemacht.
18:29Das klingt doch spannend.
18:30Nein, eben nicht.
18:32Es ist nervig und peinlich.
18:34Aber dann schlägt du ihr doch mal was vor.
18:35Ja, aber warum denn?
18:36Ich hänge nach der Schule doch gerne einfach im Mennzimmer ab.
18:39Ich will das gar nicht.
18:41Mhm.
18:42Und war das schon immer so?
18:46Früher, da hattest du noch so viel mehr Pfeffer im Hintern.
18:50Das sagt meine Mutter immer.
18:52Also, irgendwie stimmt es ja auch, aber...
18:55Hallo!
18:57Na?
18:58Haben Sie schon was herausgefunden?
18:59Äh, nee.
19:00Wir müssen den CT-Befund noch abwarten.
19:01Okay, dann tun wir das, ne?
19:03Ach, Mäuschen.
19:04Ach, komm her.
19:06Mama?
19:07Ja?
19:07Geh mal an dein Telefon ran, ja?
19:09Das Telefon, ja.
19:11Entschuldigung.
19:11Oh, das ist ne Stammkundin.
19:14Tja, die steht wahrscheinlich schon vor der verschlossenen Tür.
19:16Da muss ich ganz kurz ran, ja?
19:18Ganz kurz?
19:19Okay.
19:20Marion, hallo.
19:21Marion, bitte reiß mir nicht den Kopf ab, aber ich muss den Termin stornieren.
19:24Ich, ähm...
19:25Hör mal, die Kleine.
19:27Meine Süßigkeit...
19:27Okay, pass auf, Alter.
19:28Dank doch.
19:28Aber es kommt dann gleich nochmal an.
19:29Schaut nach dir.
19:30Und wenn irgendwas ist, dann sagst du einfach Bescheid, okay?
19:32Mhm.
19:35Gut.
19:35Okay.
19:36Jetzt schlägt's aber 13.
20:01Schwester Henni!
20:02Hier sieht's aus wie bei Hempels unterm Sofa
20:04und Sie lassen sich die Nägel machen?
20:07Nur den einen.
20:08Ich glaube, obwohl ich sehe nicht richtig.
20:09Hätte ich mir den Nagel nicht eingerissen, dann wäre ich schon längst fertig.
20:12Genau.
20:12Sehen Sie mal, das muss man wirklich direkt machen.
20:14Sonst reißt der immer mehr ein und dann ist da nichts mehr zu retten.
20:18Oh.
20:21Oh.
20:22Da fällt mir gerade ein, ich muss noch ein paar Termine stornieren.
20:24Bis gleich.
20:27Schwester Henni, ich muss sagen, ich bin sehr irritiert.
20:29Da loben die Kollegen von der Schwesternschule Sie in den höchsten Tönen
20:32und Sie legen hier so einen Fehlstart hin.
20:34An Ihrem ersten Tag.
20:35Haben Sie mal in den Materialraum geguckt?
20:37Ja, das ist voll blöd.
20:39Aber ich verspreche, ich mach's wieder gut.
20:42Wenn Sie wiederkommen, Sie werden den Materialraum nicht wiedererkennen.
20:45Ja, dann aber flott.
20:46Ja, der muss noch ganz kurz trocknen.
20:49Ja, ne, ist klar.
20:50Also, Kira, ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
21:02Dir auch.
21:03Bis morgen.
21:03Ja.
21:04Olli!
21:06Hey, Safi!
21:07Was verschlägt dich denn noch?
21:08Ach, Janik, bei dem hackt's gerade ein bisschen.
21:10Wette, ich hab's schon erzählt.
21:12Ist ja auch nicht so einfach als junger Mensch seinen Weg zu finden.
21:14Kennen wir ja alle.
21:15Ja.
21:16Wie geht's dir?
21:17Sehr gut, danke.
21:18Schön.
21:18Ähm, würdest du mir zwei Sandwiches machen?
21:20Sehr gerne.
21:21Danke dir.
21:24Na?
21:25Hi.
21:25Okay, erzähl, wie war's?
21:28Hab ich doch geschrieben, gut.
21:30Ja, ein bisschen ausführlicher wär schön.
21:32Was sagt er zum Studium?
21:33Ist gegessen.
21:35Apropos Essen.
21:35Nee, wie gegessen.
21:37Also, studieren generell jetzt oder BWL?
21:39Äh, ich glaub generell.
21:41Was heißt ich glaub?
21:43Naja, ich will jetzt erstmal in Aachen bleiben und dann gucken, worauf er Lust hat und...
21:47Ja, super.
21:48So weit waren wir auch schon.
21:50Was habt ihr die ganze Zeit gemacht?
21:51Geredet.
21:52Und mit dem alten Kicker gespielt.
21:54Och Mann, Olli.
21:56Ach komm, Betty, mach dich mal locker.
21:58Der Junge hat das schon genug, wirklich.
21:59Das wird schon.
22:00Janik kocht heute Abend für uns beide.
22:03Klasse.
22:04Ich könnte nicht stolzer sein.
22:07Na, jetzt ist Schluss.
22:08Warte.
22:08Frau Fuhmann, die EKG macht mir sehr große Sorgen.
22:16Die Auswertung zeigt eine verlängerte QT-Zeit.
22:18Also die QT-Dauer beschreibt, wie ihre Herzströme in die Herzkammer fließt.
22:22Bei einer Verlängerung wie bei Ihnen kann es durchaus zu Herzrhythmusstörungen oder sogar zum plötzlichen Herzrück kommen.
22:27Ich vermute, dass es sich bei Ihnen um ein sogenanntes Long QT-Syndrom handelt, da Sie zumindest nach Ihren Angaben keine Medikamente überdosiert haben.
22:35Ja, aber falls Sie doch irgendwelche Medikamente genommen haben, wäre es wirklich schön, dass Sie uns das sagen.
22:41Also, es wäre nicht nur schön, es wäre sogar lebenswichtig.
22:44Ich habe ein Antidepressivum genommen, weil ich ein bisschen durchgehangen habe.
22:53Das ist schön. Das ist eine Information, die ich durchaus vorher benötigt hätte.
22:58Was hat Ihnen Ihr Psychiater denn da so verschrieben?
23:01Das habe ich online bestellt, ohne Rezept. So ein Standardding. SSRI.
23:05Warum machst du sowas?
23:08So, das Antidepressivum in Kombination mit dem Migränemittel hat zu einem Überschuss von Serotonin geführt.
23:15Das erklärt auch die verlängerte QT-Zeit.
23:19Wir geben Lorazepam. Das senkt Ihren Muskeltonus.
23:22Aber das heißt, ich habe zumindest keinen Herzfehler oder sowas.
23:24Ja, das ist richtig. Sie haben sich einfach nur selbst in Lebensgefahr gebracht.
23:28Antidepressiva im Internet. Dass die Leute die Bedeutung des Wortes rezeptpflichtig nicht verstehen.
23:43Tja, das kommt leider immer wieder vor, ne?
23:46Gut, dass du da nochmal nachgehakt hast. Danke, Rieke.
23:50Jederzeit.
23:52Komm doch bitte nach Feierabend nochmal bei mir im Büro vorbei, ja?
23:55Ja, klar. Gerne.
23:58Die ganze Zeit spielst du vor mir die Starke. Und dann wirfst du heimlich Antidepressiva ein?
24:05Warum?
24:06Ich hatte einen Durchhänger.
24:09Weil für mich so viel von morgen abhängt, da war ich eben kurz mal down.
24:12Ja, und dann verheimlichst du das. Genau wie unsere Beziehung auch.
24:16Was mit uns machen wir öffentlich, sobald ich Agenturpartnerin bin, ist, weißt du doch.
24:21Ich weiß nur, dass du mir nicht vertraust.
24:25Natürlich vertraue ich dir.
24:28Ja?
24:31Ja.
24:36Gut, dann präsentiere ich morgen die Kampagne.
24:43Entschuldigung.
24:45Es geht hier um meinen Lebenstraum.
24:46Da lasse ich ganz sicher nicht meinen Assistenten pitchen.
24:47Alles klar.
24:59Ich hab das nicht so...
25:00Geh ich wohl besser.
25:03Ich hab das nicht so gemeint, Julian.
25:07Shit.
25:07Hallo, Yvonne.
25:20Ich hab gute Nachrichten für dich.
25:21Du hast dich nicht gefährlich verletzt bei deinem Sturz.
25:23Dann schädet die Tee, war unauffällig.
25:25Das heißt, ich kann wieder gehen.
25:27Leider noch nicht.
25:28Deswegen würde ich gern mit dir und deiner Mama sprechen.
25:29Die ist mit dieser Henni unterwegs.
25:39Sind die im Park?
25:41Okay, also Henni kriegt gleich was von mir zu hören.
25:43Aber sie können mir auch einfach direkt sagen, was los ist.
25:47Du ladest deine Schilddrüsenunterfunktion.
25:49Aber das kriegen wir gut hin.
25:50Das könnte aber auch erklären, warum du immer so müde bist.
25:53Wegen der Schilddrüse?
25:55Ich spreche gleich noch mal mit deiner Mama.
25:57Die soll ruhig bei ihrer Henni bleiben.
26:10Na, warum denn nicht gleich so?
26:13Ach, Schwester Betty, schauen Sie mal.
26:15Hat Schwester Henni doch gut gemacht.
26:17Das war ich.
26:20Sie haben ja aber hoffentlich gesagt, dass das so nicht weitergeht.
26:22Oh, das würde ich liebend gerne tun.
26:23Ich habe nur leider keine Zeit, den Park nach ihr abzusuchen.
26:29Schwester Henni, ich weiß nicht, was ich sagen soll.
26:31Sie sind den ganzen Tag im Bummelmodus,
26:33anstatt auch nur eine einzige Aufgabe zu erledigen.
26:35Das war jetzt aber auch wirklich nur, weil...
26:37Können Sie mir bitte nicht wieder mit dem abgebrochenen Nagel?
26:39Oder glauben Sie, wir sind hier ein Spezialinstitut für Nagelmodellage?
26:43Ich bin dann mal wieder bei meiner süßen, ja?
26:47Es tut mir wirklich leid, Frau Pohl.
26:49Morgen wird es bestimmt besser, versprochen.
26:51Abendessen verteilen jetzt.
26:52Sonst gibt es keinen Morgen.
26:53Mache ich.
26:54Ja, ich bin sicher.
27:14Ja, der Kaffee war leider alle.
27:15Sonst hätte ich dir jetzt auf jeden Fall einen mitgebracht.
27:20Um die Zeit trinke ich keinen Kaffee mehr.
27:22Pass auf, Rieke, ich mache es kurz.
27:24Ich finde dich wirklich super sexy.
27:26Wir hatten eine tolle Nacht miteinander.
27:27Aber ich sehe, wohin das jetzt bei dir führt
27:29und ich will dir ehrlich gesagt keine falschen Hoffnungen machen.
27:35Gut, mache ich es auch kurz.
27:36Geht mir ganz genau so.
27:37Es ist wahrscheinlich nicht so einfach für Sie, mit dem Ex Ihrer Freundin zusammenzuarbeiten.
27:55Vor allem, wenn er Sie auch noch schlecht behandelt.
27:56Der hätte ja schon längst Kontra von mir bekommen, wenn Daniela mich nicht immer zurückhalten würde.
28:00Und jedes Mal spielt sie runter, wie sehr er die Situation mit Robert zusetzt.
28:04Ihre Frau ist eine Führungskraft.
28:06Wahrscheinlich denkt sie als Chefin immer stark sein zu müssen.
28:08Ja, aber doch nicht bei mir.
28:09Ich bin ihr Freund.
28:11Aber die vertraut mir einfach nicht.
28:13Weder privat noch beruflich.
28:14Du machst mir ein Bier, Safi.
28:17Und wenn Daniela nichts ändert, dann werde ich das tun.
28:20Ich dachte, sie beide lieben sich.
28:23Ja, das dachte ich bis eben auch.
28:27Echt nice, dass du mir was mit meinem Handy dazu tust.
28:30Ja, aber nur, weil dein Alters kaputt ist.
28:32Weiß Mama eigentlich, dass du eine Freundin hast?
28:35Jetzt schon.
28:36Doch, kein Geheimnis.
28:37Sie heißt Simone.
28:39Schön.
28:40Freut mich für dich.
28:41Mondt ihr auch auf Rügen?
28:42Ja.
28:43Schöne Insel.
28:45Kann ich mir mal vorstellen zu leben.
28:47Wenn ich mal so alt bin wie du.
28:49Tja, und jetzt?
28:50Habe ich gehört, willst du wohl erstmal in Aachen bleiben, hm?
28:53Ja, das ist der Plan.
28:55Und was ist mit deiner Wohnung in Hamburg?
28:57Die wollte ich erstmal behalten.
28:59Und wovon willst du die bezahlen?
29:01Ich dachte, ihr zahlt die erstmal weiter.
29:03Ja, aber doch nicht, wenn du da gar nicht mehr studierst.
29:05Ja, aber vielleicht will ich irgendwas anderes in Hamburg studieren.
29:07Ich weiß es ja noch nicht.
29:09Okay.
29:09Und bis du das weißt, könntest du dir jetzt zum Beispiel einen Nebenjob suchen?
29:12Und dann kannst du dir den Zweitwohnsitz auch leisten.
29:15Können wir vielleicht über irgendwas anderes reden?
29:18Ja, nee.
29:19Du kannst dir gerne die Zeit nehmen, meinetwegen auch hier, dir darüber klar zu werden, wie deine Zukunft aussehen soll.
29:24Aber du brauchst natürlich auch ein Ziel.
29:26Jetzt fällt es mir auch noch in den Rücken.
29:28Hey.
29:30Du hast aber früh los heute Morgen.
29:31Ich dachte, wir fahren zusammen.
29:32Ja, ich war ziemlich früh wach.
29:35Machst du mir noch einen Kaffee?
29:36Ich muss dir noch von unserem äußerst gelungenen Familienabend erzählen.
29:41Ist komplett in die Hose gegangen.
29:45Was ist los?
29:50Rieke, was ist?
29:57Ich habe mit Kopenhagen geschlafen.
29:59Nein.
30:04Doch.
30:05Oh, Mann, Rieke.
30:08Ich weiß, du wusstest es, ich wusste es, aber es...
30:12Und warum?
30:14Keine Ahnung.
30:15Ich weiß es nicht.
30:16Und jetzt?
30:18Was ist das?
30:19Eine Affäre?
30:20Was sagt er dazu?
30:21Dass ich mir keine Hoffnung machen soll.
30:22So ein Arschloch.
30:31Wie geht es dir damit?
30:33Das...
30:34Ich...
30:36Ich freue mich über meine gute Menschenkenntnis.
30:39Ich wusste ja von Anfang an, dass das ein Arsch ist.
30:42Prost.
30:43Prost.
30:50Deine TPO-Antikörper sind erhöht.
30:52Und das ist der Hinweis für die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Tyroiditis.
30:57Das heißt, dein Immunsystem kämpft gegen deine Schilddrüse und die Entzündungsrichtung.
31:01Ist gut, dass wir das so schnell herausgefunden haben.
31:03All deine Symptome haben nicht nur mit der Pubertät zu tun,
31:06sondern auch mit deiner Hashimoto-Erkrankung.
31:09Mensch, Mäuschen, und ich schleppe dich auch noch zum Skaten.
31:11Ich verschreibe dir ein Schilddrüsenhormon,
31:13dann werden deine Beschwerden zurückgehen.
31:15Bis später.
31:17Danke.
31:17Ups.
31:18Schwester Betty,
31:22heißt das, wenn Ivi ihre Medikamente nimmt,
31:23dann wird sie wieder genauso wie früher?
31:26Also, du wirst dich auf jeden Fall bald schon viel fitter fühlen.
31:30Ach, das ist toll.
31:30Was ist passiert?
31:38Alles gut, ich habe nur die Frage abgemacht.
31:40Würden Sie mir das bitte auch noch rausziehen?
31:41Wie, auf gar keinen Fall. Was soll das denn hier werden?
31:43Ich entlasse mich.
31:44In Ihrem Zustand?
31:46Mir geht's gut.
31:47Ihr Medikament habt gewirkt und ich muss zu meiner Präsentation.
31:50Frau Fuhmann, dafür möchte ich Ihnen wirklich dringend abraten.
31:52Ja, weil Sie keine Ahnung haben, wie wichtig das für mich ist.
31:54Ich verstehe Sie doch voll und ganz.
31:55Aber Sie handeln auf eigenes Risiko.
31:57Wenn irgendwas passiert...
31:58Was ist da schon passieren?
31:59Es könnte zu Halluzinationen kommen, Bewusstseinsstörungen, Blutungen, solche noch weiter.
32:04Man, die ist das lang.
32:05Machen Sie das jetzt ab, sonst mache ich es selbst.
32:07Ja, dann müssen Sie jetzt mit Dr. Kobmann sprechen.
32:09Ja, dann bringen Sie mich zu ihm.
32:13So, hier ist sie.
32:15Die habe ich beim Bullriding gewonnen.
32:16Mensch, das wäre aber nicht nötig gewesen, Schwester Ava.
32:19Doch irgendwie müsste ich direkt an Sie denken bei der Farbe.
32:21Also ich erwarte, dass Sie die tragen, wenn ich zurück bin.
32:25Betty, hey, na?
32:26Na?
32:26Wir sind gerade in Colorado.
32:28Es ist so cool hier.
32:30Und gleich machen wir sogar so eine Rafting-Tour.
32:32Ich bin voll aufgeregt.
32:33Okay, aber nicht kentern, ja?
32:34Wir brauchen dich noch.
32:35Nein, keine Sorge.
32:38Ich vermisse euch voll.
32:39Wir sind ja auch, Schwester Ava.
32:42Oh mein Gott, das geht los.
32:44Bis später, ja?
32:45Ich berichte.
32:47Viel Spaß.
32:48Tschüss.
32:48Schwester Henni hat sich meine Worte scheinbar zu Herzen genommen.
32:55Sie ist ja richtig motiviert.
32:59Aber dafür bin ich bekannt, junge Leute anzuspornen.
33:02Das liegt mir.
33:02Entschuldigung, gibt es hier einen Kaffeeautomat?
33:13Ja, ja.
33:13Gibt auch Kakao.
33:14Cool.
33:17Ja, und Henni liegt der Umgang mit Patienten.
33:19Wollten die von der Schwesternschule mir eins auswischen,
33:28indem sie uns Henni geschickt haben?
33:30Was habe ich denen denn getan?
33:31So schlimm ist es ja jetzt auch wieder nicht.
33:33Albtraum.
33:34Zum Arztzimmer geht es hier entlang, Frau Fuhrmann.
33:50Frau Fuhrmann?
33:51Wünsche, einen Gruß an Dr. Kuppmann.
33:53Ich entlasse mich hier mit selbst.
33:54Nee, nee, nee.
33:55Also Sie können sich hier nicht einfach selber entlassen.
33:58Ich brauche, wir haben Unterstützung, bitte.
34:00Hier los.
34:01Das geht intensiv, aber ganz schnell.
34:04Okay, okay, okay, okay.
34:18Ich hoffe, du wirst zerstören hier keinen Lebenstraum.
34:27Aber bist ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ist.
34:30Ich kenne das Sprichwort.
34:32Ja?
34:33Hi.
34:34Hier, ähm, Sie, Entschuldigung.
34:37Wolltet ihr mich sprechen?
34:38Ja, Schwester Henni.
34:40Also, ja, ich weiß jetzt gar nicht, wie ich anfangen soll.
34:47Ach so, ja, dann fange ich einfach an.
34:49Ich wollte nämlich auch noch mal mit euch reden.
34:51Ähm, ja, ich will doch nicht Krankenschwester werden.
34:55Ich werde Nagelstilistin.
34:56Und nach der Ausbildung komme ich wieder als mobile Nageldesignerin.
35:02Und dann mache ich euch allen die Nägel.
35:04Euch und den Patienten.
35:06Äh, das klingt doch nach einem Plan.
35:08Nee, es war wirklich schön bei euch.
35:10Und bei ihm.
35:12Und bei ihm.
35:12Macht's gut.
35:13Tschüss.
35:14Viel Erfolg.
35:15Danke, tschüss.
35:16Wie geht's Ihnen, Frau Vormann?
35:25Hm?
35:25Robert präsentiert gleich seine Idee, bekommt den Zuschlag, wird neuer Partner und mein Vorgesetzter.
35:32Was glauben Sie, wie es mir geht?
35:33Frau Vormann, es ist Ihnen immer noch nicht klar, in welchem Zustand Sie sich befinden.
35:37Denken Sie jetzt nicht an Ihren Job.
35:38Erholen Sie sich bitte.
35:43Und vielleicht nehmen Sie in Zukunft dann auch mal einen Rat an.
35:46Von Leuten ist gut mit Ihnen, Mann.
35:47So wie Schwester Rikir, die hat absolut recht.
35:49Ich schaue später noch mal nach Ihnen, wenn Sie dann noch da sind.
35:55Hm, sehr witzig.
36:00Robert schmeißt Julian und mich sowieso raus, sobald er einen Grund dafür findet.
36:04Ach komm, Sie sind so talentiert.
36:06Und Sie haben richtig coolen Assistenten.
36:08Also im Grunde finden Sie doch überall einen Job.
36:11Nur dann war alles umsonst.
36:13Na ja.
36:14Ich dachte, Sie hätten Ihre große Liebe in der Agentur getroffen.
36:19So habe ich das nicht gemeint.
36:22Julian liebt Sie.
36:23Er macht sich wirklich Sorgen um Sie.
36:26Allerdings frage ich mich, wie lange noch, wenn Sie so weitermachen.
36:41Frau Kürfers?
36:42Ja?
36:43Den geben Sie bitte über uns Hausarzt.
36:44Ja.
36:45Da warten Sie jetzt nicht allzu große Wunder bei Ihrer Tochter, nur weil sie Medikamente nimmt.
36:48Hashimoto ist eine ernstzunehmende Autoimmunerkrankung.
36:52Ich werde wirklich alles tun, damit Yvonne mit der Krankheit sehr gut klarkommt.
36:56Und wenn Sie zukünftig irgendwelche Unternehmungen mit Ihrer Tochter planen,
36:59lassen Sie sich das beste entscheiden, woran sie Spaß hat.
37:02Akzeptieren Sie Yvonne einfach so, wie sie ist.
37:04Das tut sie bei mir.
37:10Vielen, vielen Dank nochmal für alles.
37:12Gerne.
37:13Danke.
37:14Tschüss.
37:15Tschüss.
37:16Tschüss.
37:16Tschüss.
37:21Süß.
37:29Daniela, du, gerade ist ungünstig.
37:31Wir sind schon im Konferenzraum und ich bin kurz vor meiner Präsentation.
37:33Mhm.
37:35Kannst du mich bitte auf laut stellen?
37:39Ja, wir hören dich.
37:40Morgen, Herr Leer.
37:41Morgen.
37:42Wir hoffen, dass es dir gut geht.
37:43Guten Morgen zusammen.
37:46Ich kann leider heute nicht anwesend sein.
37:50Ich werde mir eine kleine Auszeit nehmen aus gesundheitlichen Gründen.
37:55Mein Assistent und Lebensgefährte Julian wird gleich bei euch sein und die Präsentation übernehmen.
38:02Okay, dann gute Besserung.
38:04Meld dich, wenn du irgendwas brauchst.
38:06Mhm.
38:06Mache ich, danke.
38:18Das tut mir so leid.
38:22Ich habe bis jetzt gemerkt, wie gewiss, dass ich mich verhalte.
38:24Es muss alles schrecklich für dich gewesen sein.
38:27Ich habe solche Angst um dich.
38:31Du hättest sterben können.
38:35Du bist das Wichtigste in meinem Leben.
38:40Ich liebe dich.
38:43Ich dich auch.
38:44Dann hole ich uns mal die Kampagne.
39:04Okay.
39:10Bis gleich, Pep.
39:10Und, vermisst du Hamburg schon?
39:27Mal mehr, mal weniger.
39:30Hi.
39:32Oh, kleine Wiedergutmachung für gestern Abend.
39:34Von wegen.
39:35Also, wenn du jetzt in Aachen bleibst und deinen Job für den Übergang suchst, sag Bescheid.
39:40Was hast du denn da für einen Job, Safi?
39:41Naja, Kellnern bei mir im King Carl.
39:43Ja?
39:44Ach, das ist doch super, oder?
39:45Für einen Übergang, bis du was Richtiges hast?
39:48Das ist super nett von dir, Safi, aber erstmal nicht.
39:51Danke.
39:52Okay.
39:56Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder?
39:57Das ist doch ein super Angebot.
39:59Ja.
40:00Ich brauche erstmal Zeit für mich.
40:01Ich habe überhaupt keinen Kopf zu Kellnern.
40:03Ach so, wofür hast du denn einen Kopf?
40:04Ja, nee, wir waren uns ja gestern einig, dass ein Nebenjob erstmal eine gute Idee ist.
40:08Das heißt jetzt wir, das war eure Idee.
40:10Janik, du bist keine 15 mehr.
40:13Du musst jetzt langsam ein bisschen Verantwortung für dein eigenes Leben übernehmen.
40:16Sonst kannst du unsere finanzielle Unterstützung in Zukunft vergessen.
40:22Ja, meine ich so.
40:34Ja, meine ich so.
41:00Ja, meine ich so.
41:00Ja, meine ich so.
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