- vor 7 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Help, I need somebody
00:02Help, not just anybody
00:04Help, you know I need someone
00:07Help
00:08Help me if you can, I'm feeling down
00:14And I do appreciate you being around
00:19Won't you please, please help me
00:23Help me, help me
00:30Tapas und Serien-Marathon heute Abend, wie klingt das?
00:36Oh, wie die perfekte Ablenkung
00:37Ist die neue Staffel schon online?
00:39Ja, seit heute
00:40Ja, super
00:41Oh
00:44Zykisch oder spanischer Tapas?
00:48Eides, morgen
00:49Tschüss, Herr Witt
00:50Morgen, Hanna
00:51Morgen
00:52Schlimm?
00:56Nee, wieso? Ich hab ganz normal morgen gesagt
00:58Okay
00:59Mir geht's super
01:01Die Trennung war richtig
01:02Ja, trotzdem ist es scheiße, sich jeden Tag zu sehen, oder?
01:05Du und Frank, ihr schafft das doch auch
01:07Hallo
01:10Können Sie uns bitte helfen?
01:12Hallo, guten Morgen
01:13Ich bin Schwester Betty, was ist das?
01:14Er hustet Blut
01:15Oh
01:15Die 1-Arzt kommt gleich
01:17Alles klar
01:18Kommen Sie bitte mit
01:18Guten Morgen
01:21Ich bin Dr. Sterbe
01:22Morgen
01:23Patrick
01:24Patrick Brenner
01:27Ich bin Thomas Brenner
01:28Sein Mann
01:29Blutige Husten
01:31Oh
01:32Das höre ich mir einmal an, Entschuldigung
01:34Ja
01:34So, Achtung, das wird jetzt kalt
01:38Tief ein- und ausatmen, bitte
01:41Waren Sie in letzter Zeit mal im Ausland?
01:47Nein
01:48Gab's an Ihrer Schule Fälle von Tuberkulose?
01:52Nein
01:53Okay
01:59Standardcheck und großes Blutbild, bitte
02:01180 zu 110
02:03Ist das hoch?
02:05Ja, das ist hoch
02:06Vielleicht die Aufregung
02:08Wir behalten den Blutdruck im Auge und die Lunge einmal ran, bitte
02:11Ja?
02:11Gut, bis später
02:13Sie können gerne so lange hier Platz nehmen, ja?
02:18Heute ist eigentlich lange, ich müsste schon längst in der Schule sein
02:21Sie bekommen für heute einen Attest
02:23Ihr habt aber niemanden, der die Klasse für mich übernimmt
02:26An welcher Schule sind Sie denn?
02:27Friedrichs Schule
02:28Oh, ein hartes Pflaster, ne?
02:32Ja, die meisten Schüler kommen aus sogenannten sozialen Brennpunkten, aber mit der richtigen
02:36Unterstützung
02:37Naja, ja, ich freue mich auf dich, Sander, voll
02:40Das wird schön
02:41Also, ich finde es ja ganz toll, dass Sie sich so für Ihre Schüler einsetzen, aber wenn
02:46Sie zum Beispiel eine Bronchitis haben und die verschleppen, dann kann das ganz schnell
02:49eine Lungenentzündung werden
02:50Sie klingen schon wie mein Mann
02:51Na, dann ist er genauso schlau wie ich
02:52Ja, ich hole dich dann mit Emil ab
03:00Genau, ich denke mal so nach dem Feierabend, oder?
03:07Ja, ich freue mich
03:08Gut, ich muss Schluss machen, ne?
03:12Tschüss
03:12Kommen Sie?
03:16So, da ist auch schon Ihr Arzt
03:18Hallo, ich bin Doc Lewandowski, äh, was haben wir?
03:22Auffahrunfall, Patient klagt über Schmerz im Handgelenk und der HWS, Vitalzeichen stabil
03:26Gut, äh, ja, äh, und welche?
03:28Die zwei
03:29Ja, dann mal los
03:32Können Sie mir Ihren Namen sagen?
03:39Ja
03:39Ja
03:39Konrad Wagner
03:42Achso, Sie sind der Konrad Wagner vom Weingut Konrad Wagner in der Pfalz?
03:46Ja, genau
03:48Wie genau ist denn der Unfall passiert?
03:50Ja, äh, die Ampel wurde rot, ich hab gebremst und der hinter mir nicht
03:53Au
03:54130 zu 90
03:56Passt
03:56Ja, dann, wir müssen einmal Ihr Handgelenk und Ihre Halswirbelsäule röntgen
04:00Außerdem vermute ich eine Gehirnerschütterung
04:02Sie bleiben auf jeden Fall erstmal bei uns
04:03Ja, Schwester Ava, Sie kümmern sich um mein Zimmer?
04:07Mach ich
04:07Also dann
04:08Äh, äh, aber mein Wein
04:12Der ist immer noch in meinem Lieferwagen
04:14Ich, ich muss wissen, ob er den Unfall überstanden hat
04:16So
04:18So, natürlich, Sie können bei Bedarf die Schmerzmittelmedikation von, hier, von Herrn, ähm
04:29Schimmel
04:29Schimmel erhöhen
04:30Außerdem bekommt er eine Thrombosespritze und 40 Milligramm Anaxaparin
04:33Moment
04:34Okay
04:35Können Sie sich eigentlich vorstellen, wie erleichtert ich bin
04:41Dass sich das zwischen Ihnen und meinem Bruder so schnell erledigt hat
04:47Wobei, es war ja von Anfang an klar, dass das nicht funktionieren kann
04:52Meine kleinen Schwester und einem großen Professor, geht nicht
04:56Jetzt hören Sie, mir muss ich nicht
04:58Ich weiß schon alles
04:59Es ist always
05:01Halleluja, Halleluja
05:04Ach, ich bin doch im Anstatt mit dem Chefarzt
05:09Was?
05:10Kannst du die Anstatt übernehmen?
05:13Ist besser, wenn ich heute nicht mit ihr zusammenarbeite
05:15Ah, kein Thema
05:17Noch was?
05:20Ja
05:22Vielleicht bin ich auch paranoid, aber ähm, reden die Kollegen über mich und Alexander?
05:30Pff, keine Ahnung
05:33Und selbst wenn?
05:34Es geht genau zwei Menschen im Wasser.
05:36Dich und den Professor.
05:41Emily!
05:42Hallo.
05:43Was ist passiert?
05:44Mein Knie.
05:45Ich bin voll hingefallen.
05:47Scheiß Volleyball.
05:49Rufst du Dr. Stern?
05:50Dir ist gerade eine Behandlung.
05:51Dr. von Anscha wäre frei.
05:53Ich sag deinem Vater trotzdem Bescheid.
05:56Brauchst du nicht.
05:57Du kümmerst dich?
05:58Mhm.
05:59Gut. Einfach folgen.
06:01Musst du jetzt hier arbeiten?
06:08Karolin, hey.
06:13Du hattest doch schon öfter solche Kliefpunkte.
06:16Die haben wir immer gemeinsam überwunden, Karolin.
06:20Und das geht auch diesmal vorbei, ganz bestimmt.
06:25Du, aber ich ruf dich gleich zurück, Gerhard.
06:27Dann hab ich mehr Zeit für dich.
06:28Ja, bis gleich.
06:29Entschuldigung, eine meiner Schülerinnen, die...
06:32Der geht's nicht gut.
06:33Ja, aber Ihnen geht's auch nicht gut.
06:35Das ist richtig.
06:36Allerdings sind ihre Dedimere stark erhöht.
06:38Und deswegen würde ich gerne ein CT machen,
06:40um meine Lungenembolie auszuschließen.
06:42Das heißt, wir nehmen Sie stationär auf.
06:46Entschuldigung, da muss ich ganz kurz anruhen.
06:48Dennis.
06:49Du, ist es gerade wirklich ein bisschen schlecht?
06:52Okay, wenn's schnell geht, eine kurze Frage.
06:55Dr. Stern, Entschuldigung, ist wichtig.
06:59Okay.
07:01Bringst du mir zum CT?
07:03Ja, wenn ich einen Termin bei ihm kriege.
07:06Dennis...
07:07Ich muss dich kurz unterbrechen.
07:08Das ist dann doch ein bisschen komplizierter.
07:09Da ruf ich dich zu.
07:10Ja.
07:11Mhm.
07:12Bis später.
07:13Ich hab noch andere Schüler.
07:14Wir müssen.
07:15Das Gelenk jetzt bitte ganz locker lassen.
07:16Könnte etwas wehtun.
07:17Okay.
07:18Was ist passiert?
07:19Was ist passiert?
07:20Was machst du denn für Sachen?
07:21Ich wollte den blöden Bein auch kriegen.
07:23Es hat sich angefühlt, als würde irgendwas reißen.
07:26Schubladenphänomen.
07:27Schubladenphänomen.
07:28Was ist passiert?
07:29Das ist ein bisschen komplizierter.
07:30Da rufe ich dich zu.
07:31Ja.
07:32Mhm.
07:33Bis später.
07:34Ich hab noch andere Schüler.
07:35Wir müssen.
07:36Das Gelenk jetzt bitte ganz locker lassen.
07:38Könnte etwas wehtun.
07:39Okay.
07:40Ich wollte den blöden Bein auch kriegen.
07:43Es hat sich angefühlt, als würde irgendwas reißen.
07:46Schubladenphänomen.
07:47Das vordere.
07:48Ach, scheiße.
07:49Was bedeutet das?
07:50Das ist ein Verdacht auf den vorderen Kreuzbandriss.
07:53Ja.
07:54Die Schwellung und die Instabilität des Gelenks sprechen ebenfalls dafür.
07:57Genau.
07:58Wir brauchen eine MRT.
07:59So.
08:00Wer ist hier der behandeln Arzt?
08:03Ich.
08:05Ich übernehme natürlich.
08:06Nein, das will ich nicht.
08:08Ich will, dass sie das macht.
08:09Oh.
08:10MRT.
08:11Genau, genau.
08:12Können Sie mir sagen, wohin mein Lieferwagen gebracht worden ist?
08:25Ja, ich warte, ja.
08:26Ja.
08:27Ja, ich warte.
08:28Halt.
08:29Stehen bleiben.
08:30Was?
08:31Schönen guten Tag.
08:32Tag.
08:33Wagner ist mein Name.
08:34Es ist Ihnen vorher schon aufgefallen, dass ich eingeliefert wurde.
08:35Haben Sie Beschwerden bezüglich Ihrer Betreuung bei uns?
08:36Nein, nein.
08:37Ganz im Gegenteil.
08:38Schwester A war sehr kompetent.
08:39Prima.
08:40Dann weiter gute Besserung.
08:41Halt.
08:42Halt.
08:43Halt.
08:44Ah.
08:45Das CT hat den Verdacht einer Lungenembolie nicht bestätigt.
08:48Siehst du, alles halbste Bild.
08:49Herr Brenner, Sie haben blutigen Auswurf.
08:50Das kann auf eine schwerwiegende Erkrankung der Atemwege zurückzuführen sein.
08:53Kann ich noch mal den Druck haben?
08:54Kann ich noch mal den Druck haben?
08:55Nehmen Sie Medikamente.
08:56Das ist völlig harmlos.
08:57Rezeptfreiheitsschlafmittel.
08:58Okay.
08:59Okay.
09:00Wie oft benutzen Sie das?
09:01Nur bei Bedarf.
09:02Und der ist täglich.
09:03Seit über einem Jahr.
09:04190 zu 110.
09:05Immer noch viel zu hoch.
09:06Ja.
09:07Das ist alles halbste Bild.
09:08Herr Brenner, Sie haben blutigen Auswurf.
09:09Das kann auf eine schwerwiegende Erkrankung der Atemwege zurückzuführen sein.
09:11Kann ich noch mal den Druck haben?
09:13Mhm.
09:14Nehmen Sie Medikamente.
09:17Das ist völlig harmlos.
09:20Rezeptfreiheitsschlafmittel.
09:22Okay.
09:23Wie oft benutzen Sie das?
09:24Nur bei Bedarf.
09:25Und der ist täglich.
09:27Seit über einem Jahr.
09:29190 zu 110.
09:32Immer noch viel zu hoch.
09:33Ja.
09:34Wir machen eine 24-Stunden-Blutdruckmessung und eine Bronchioskopie.
09:38Bei einer Bronchioskopie wird eine Sonde durch den Mund in die Bronchien eingeführt.
09:43Das Ganze passiert unter Kurznarkose.
09:45Okay.
09:46Eine Frage.
09:47Kann ich morgen wieder unterrichten?
09:48Sie dürfen mindestens acht Stunden nichts gegessen haben, um eine Aspiration des Mageninhalts
09:52zu verhindern.
09:53Das heißt, den Test können wir frühestens morgen machen.
09:58Toll.
09:59Dann brauche ich eine Vertretung.
10:00Ja.
10:01Am besten für eine Woche.
10:02Ernsthaft?
10:03Hm.
10:04Sind wir fertig?
10:05Nein, du!
10:06Ähm.
10:07Oder?
10:08Vorerst.
10:09Caroline, hey.
10:10Boah.
10:11Du hättest keine Sekunde Ruhe.
10:12Stressverdinkte Hypertonie?
10:13Wirklich?
10:14Was war denn das eigentlich gerade für Notfall?
10:15Emily.
10:16Wieso?
10:17Sportunfall an der Schule, vermutlich Kreuzmann Triss.
10:18Scheiße.
10:19Super ärgerlich.
10:20Ach die Arme.
10:21Die will nicht, dass ich sie behandle.
10:22Die war gerade schon wieder super ablehnt.
10:23Ich weiß nicht, was ich falsch mache.
10:24Die lässt sich sogar lieber von Doktor von Arnstedt behandeln.
10:25Die will ich nicht als Arzt, weil du ihr Vater bist.
10:26Das ist völlig normal.
10:27Komm.
10:28Ja, die gibt's hier jetzt erstmal im Provisorium.
10:29Ihr Handgelenk ist gebrochen.
10:30Das müssen wir operieren.
10:31Außerdem haben Sie eine Gehirnerschütterung.
10:32Was machen die Schmerzen?
10:33Da könnte ich noch eine Dosis vertragen.
10:34Halten Sie sich bitte dennoch an die Bettruhe.
10:35Ich hol mal einen Schmerz bitte.
10:36Ich hol mal einen Schmerz bitte.
10:37Oh, was ist das?
10:38Ich weiß nicht, was ich falsch mache.
10:39Ich weiß nicht, was ich falsch mache.
10:40Die lässt sich sogar lieber von Doktor von Arnstedt behandeln.
10:41Die will dich nicht als Arzt, weil du ihr Vater bist.
10:42Das ist völlig normal.
10:43Komm.
10:44Ja, die gibt's hier jetzt erstmal im Provisorium.
10:46Ihr Handgelenk ist gebrochen, das müssen wir operieren.
10:47Außerdem haben Sie eine Gehirnerschütterung.
10:48Was machen die Schmerzen?
10:49Da könnte ich noch eine Dosis vertragen.
10:50Halten Sie sich bitte dennoch an die Bettruhe.
10:52Ich hol mal einen Schmerz bitte.
11:03Ja, Konrad Wagner hier.
11:06Wir hatten vorhin telefoniert.
11:07Ja, ja, die Verbindung, die wurde unterbrochen, richtig.
11:10Ja, der Lieferwagen, ja.
11:12Ah, in welche Werkstatt?
11:16Kräftet...
11:18Okay.
11:19Konnten Sie einen Blick in den Wagen?
11:21Ver...
11:22Verstehe.
11:23Verstehe.
11:24Okay.
11:25Danke.
11:26Danke.
11:27So bleiben.
11:30Ja, ich muss zu meinem...
11:32Sie müssen gar nichts, außer auf mich hören.
11:35Oh.
11:36Oh.
11:37Aber mein Wein...
11:39Mein Wein...
11:40Das ist mein bester Jahrgang dabei.
11:43Dann...
11:44Geben Sie mir die Adresse.
11:46Ich kümmere mich drum.
11:47Wirklich?
11:51Hier.
11:52Ich mach jetzt mal weiter.
11:53Danke.
11:54Danke.
11:55Danke.
11:56Danke.
11:57Ähm, ich mach heute ein bisschen früher Pause.
11:59Kannst du Atti bitte Bescheid geben?
12:00Ja, klar, mach ich.
12:01Cool, danke.
12:02Aber...
12:03Wird über mich geredet?
12:10Ähm...
12:11Ja, also...
12:14Okay, ich...
12:16Anne und Christine wollten halt wissen, was da genau gelaufen ist.
12:21Aber...
12:22Wir wissen doch, dass die Beine immer tratschen.
12:25Ich mein...
12:26Und?
12:27Entschuldigung.
12:28H-Hanna, hast du einen Moment?
12:30Ja.
12:31Ich hatte noch...
12:32Ich hatte zwar noch ein paar Sachen von dir.
12:33Die liegen jetzt in meinem Büro.
12:35Dann hol ich dich später ab.
13:05Frau Puhl.
13:06Schwester Hanna.
13:07Ach Mensch...
13:08Ich hab sie doch gewarnt
13:25Mensch, das tut mir so, so leid.
13:28Mensch, es tut mir so so leid.
13:58Wir haben die Ergebnisse.
14:03Möchtest du auf deinen Vater warten?
14:05Was habe ich?
14:08Kreuzbandriss. Diagnose bestätigt.
14:12Okay. Und das heißt, ich brauche jetzt einen Gips?
14:17Nee, eine Operation. Das Kreuzband ist ja total zerrissen. Und wir müssen es ersetzen.
14:23Und womit?
14:25Mit einem Stück deiner Patellasehne. Darf ich?
14:27Mhm.
14:29Die verläuft genau hier.
14:33Wir schneiden ein Stück ab und ersetzen damit das Kreuzband.
14:36Geht das nicht auch anders?
14:38Ja. Es geht auch konservativ.
14:41Du würdest eine Schiene bekommen und deine Oberschenkelmuskulatur so lange trainieren,
14:46bis sie stark genug ist, dein Kreuzband zu ersetzen.
14:49Das mache ich.
14:51Das könnte in deinem Alter allerdings zu Spätfolgen führen.
14:54Meniskusprobleme, Arthrose.
14:56Ist mir egal.
14:57Das ist dir egal.
14:59Du darfst ja rein rechtlich gesehen noch gar nicht selber entscheiden.
15:04Dazu brauchen wir deinen Vater.
15:05Ich will keine OP.
15:06Okay.
15:07Okay.
15:08Okay.
15:09Okay.
15:10Sie will nicht.
15:12Was?
15:13Will sie nicht?
15:14Schnäppchen ab.
15:15Warum haben sie mir denn nicht Bescheid gesagt?
15:17Weil meine Patientin offenbar nicht das Verlangen hatte, sie in ihre Entscheidungsfindung zu involvieren.
15:22Emily ist noch nicht volljährig und als behandelnde Ärztin meiner Tochter müssen sie mir als Vater...
15:23Richtig.
15:24Ihre Tochter.
15:25Ihre Tochter.
15:26Gut.
15:27Dann buche ich jetzt den OP.
15:28Ja.
15:29Toi, toi, toi, toi, toi.
15:30Herr Brenner.
15:31Herr Brenner.
15:32Alles okay?
15:33Brauchen Sie was?
15:34Ich wollte mir gerade gerade einen Kaffee holen.
15:35Ich wollte mir gerade einen Kaffee holen.
15:36Ja.
15:37Ich würde mir gerade einen Kaffee holen.
15:39Ja.
15:40Wir machen alle Beratungen.
15:41Vielen Dank.
15:42Warum?
15:43Du, was du?
15:44Oh, nein, weil meine Patientin offenbar nicht das Verlangen hatte, sie in ihre Entscheidungsfindung
15:47zu involvieren.
15:49Emily ist noch nicht volljährig und als behandelnde Ärztin meiner Tochter müssen sie mir als Vater...
15:52Richtig.
15:53Ihre Tochter.
15:54Gut.
15:55Dann ... buche ich jetzt den OP.
15:56Ja.
15:57Toi, toi, toi.
15:58Herr Brenner.
15:59Alles okay?
16:01Brauchen Sie was?
16:02Ich wollte mir gerade einen Kaffee holen.
16:04Den bekommen Sie auch von mir.
16:06Wenn Sie wollen. Kommen Sie.
16:12Ich habe Patrick seit Monaten gesagt, er soll zum Arzt gehen.
16:18Ich hätte einfach mehr Druck machen müssen.
16:21Das liegt doch in seiner Verantwortung.
16:25Er denkt überhaupt nicht an sich, seit er in dieser Schule ist.
16:28Es fehlt einfach Personal.
16:32Er springt für alle ein.
16:36Patrick will, dass die Kinder eine Chance haben.
16:40Dass sie einen guten Abschluss hinkriegen.
16:45Und dann ist er auch noch Vertrauenslehrer.
16:48Deshalb kümmert er sich so intensiv um diese Schülerin.
16:52Das Mädchen ja ständig anruft?
16:54Caroline. Sie ist depressiv.
16:57Hat Selbstmordgedanken.
16:59Dann braucht sie aber eigentlich psychologische Betreuung.
17:02Das ist neben einem Fulltime-Job nicht zu stemmen.
17:05Er will eben auffangen, was die Eltern nicht leisten können.
17:09Abends ist er immer so erschöpft, dass wir gar nichts mehr unternehmen können.
17:13Und schlafen kann er auch nicht mehr.
17:15Ist wahrscheinlich für Sie auch nicht ganz einfach, immer zurückzustecken, oder?
17:18Ich sehe ja, was er bei den Kindern bewirkt.
17:23Und dafür liebe ich ihn.
17:26Aber?
17:28Als er heute Morgen Blut gehustet hat,
17:33habe ich gedacht, er stirbt.
17:37Ja, verstehe ich, dass das ein großer Shock war.
17:39Ja, aber nicht für Patrick.
17:41Ihm ist das völlig egal.
17:43Ja, seine Schüler sind ihm wichtiger.
18:00Das ist alles.
18:02Mein Onkel Saffel und ich haben fünf Kisten gerettet.
18:05Zwei sind raufgegangen.
18:06Ach, immerhin.
18:08Wo haben Sie die Kisten denn hingebracht?
18:11Die habe ich bei meinem Onkel im Kirsch gebunkert.
18:13Wie gebunkert?
18:15Die Flaschen, die müssen liegend gelagert werden, damit der Korken nicht ausgetrocknet.
18:19Mein Wein, der braucht eine feuchte, kühle Umgebung ohne Sonnenlicht, maximal zwölf Grad.
18:23Ich ruf meinen Onkel an. Moment.
18:25Nein, nein, nein, nein, nein, Entschuldigung.
18:27Für eine Nacht ist das völlig in Ordnung.
18:29Alles ist besser, als dass der Wein im Unfallwagen rumliegt.
18:32Und Sie haben mir Ihre Pause geopfert.
18:35Ja, wie kann ich Ihnen dafür danken?
18:37Das habe ich gern gemacht.
18:39Ich meine, das Zeug scheint Ihnen ja sehr wichtig zu sein.
18:42Das Zeug da, das verkaufe ich für 89 Euro.
18:46Die Flasche.
18:51Die ist für Sie.
18:53Als Dankeschön.
18:5589 Euro?
18:56Für das bisschen Wein?
18:58Ja, aber der ist es wert.
18:59Sie können gern mal ein Gläschen probieren.
19:01Schwester Ava ist im Dienst.
19:02Sie probiert jetzt ganz sicher kein Gläschen.
19:04Das hätte ich auch nicht.
19:05Natürlich, da haben Sie völlig recht.
19:07Frau, Frau...
19:08Puhl, Pflegedienstleitung.
19:09Darf ich Ihnen vielleicht ein Glas anbieten?
19:11Ganz sicher nicht.
19:12Ich bin auch im Dienst.
19:14Wann haben Sie denn Feierabend?
19:16Frau Puhl!
19:20Frau Puhl!
19:21Ja, ich bin ja nicht taub.
19:24Finden Sie Herrn Wagner wirklich so Horror?
19:27Wen?
19:28Ja, meinen Patienten.
19:29Wieso sollte ich den Horror finden?
19:31Ich kenne den Mann noch gar nicht.
19:32Sie haben ihm heute zum Zweiten meine Abfuhr verpasst.
19:35Wieso Abfuhr?
19:36Na ja, der flirtet total mit Ihnen.
19:38Blödsinn, das hätte ich doch gemerkt.
19:42Eben nicht.
19:43Hier wollte ich doch gar nicht hin.
19:44Die machen mich alle ganz verrückt.
19:46Endlich.
19:47Nimmst du meine Tasche?
19:48Können wir uns im Moment setzen?
19:49Ich würde gerne mit dir reden.
19:50Vergiss es, ich will keine OP.
19:51Emily, ich bin Arzt.
19:52Und ganz nebenbei trage ich auch noch die Verantwortung für dich.
19:53Und ich bin alt genug, das selber zu entscheiden.
19:54Außerdem musst du dich nicht andauern als Vater aufspielen.
19:56Mhm.
19:57So, Herr Brenner, ich kontrolliere noch einmal den Blutdruck.
19:59Mhm.
20:00Mhm.
20:01So, Herr Brenner, ich kontrolliere noch einmal den Blutdruck.
20:02Mhm.
20:03Konstant hypertonen.
20:04Fühlen Sie sich hoch?
20:05Ja.
20:06Und ganz nebenbei trage ich auch noch die Verantwortung für dich.
20:07Und ich bin alt genug, das selber zu entscheiden.
20:08Außerdem musst du dich nicht andauern als Vater aufspielen.
20:10Mhm.
20:11So, Herr Brenner, ich kontrolliere noch einmal den Blutdruck.
20:25Mhm.
20:26Konstant hypertonen.
20:31Fühlen Sie sich wohl?
20:33Ja.
20:38Ich mach jetzt gleich Feierabend.
20:41Und Sie?
20:42Ich...
20:43Ich muss eben noch diese Tests korrigieren und...
20:45Ach.
20:46Entschuldigung.
20:48Ach.
20:50Ach.
21:05Was ist das?
21:06Das ist auch ein Test.
21:07Und zwar für Sie.
21:09Burnout?
21:10Ja.
21:11Ist keine Diagnose, aber vielleicht ein Hinweis.
21:14Ich hab keinen Burnout.
21:15Herr Brenner, Sie haben einen Bluthochdruck.
21:17Sie leiden an chronischem Schlafmangel.
21:19Sie arbeiten ohne Pause.
21:20Sie denken nur an andere.
21:21Danke.
21:22Ich weiß, was Burnout ist.
21:23Und ich hab's nicht.
21:24Das können Sie gerne wieder mitnehmen.
21:25Schlafen Sie später gut.
21:32Wenn du denkst, du könntest von mir abhauen, ich glaub das würde nichts.
21:57Ich glaube, das würde nichts.
22:06Lust auf einen Burger?
22:21Hallo?
22:23Hallo!
22:25Ja?
22:27Sind Sie Onkel Safi?
22:29Wer will das wissen?
22:30Wagner ist mein Name.
22:31Der Winzer?
22:32Ja, ja. Ihre Nichter hat mir erzählt, dass Sie beide meinen Wein gerettet haben.
22:36Mir hat sie erzählt, dass Sie das Bett nicht verlassen dürfen.
22:39Diese Schmerzmittel, die wirken Wunder.
22:42Ich wollte mich einfach nur persönlich bei Ihnen bedanken.
22:44Ich habe Ihren Wein gerade liegen gelagert, hier unten, wo es dunkel und kühl ist.
22:48Safi, hast du noch von deinem Couscous-Salat? Ich habe heute Abend keine Lust mehr einzukaufen.
22:53Sind Sie immer noch im Dienst?
22:56Äh, nein.
22:58Herr Safi wollte gerade eine Flasche Wein aufmachen.
23:00Das ist ein ganz besonderer Tropfen, ein Spätburgunder-Cuvée.
23:03Der Timbouquet, eine unglaubliche Kirschnurte, dürfen sich auf gar keinen Fall entgehen lassen.
23:07Na, ich weiß nicht, ob sich Ihre Schmerzmittel und der Wein so gut vertragen.
23:10Oh, ein Schlück hier.
23:13Okay.
23:16Ja.
23:16Also, warum willst du dich nicht operieren lassen?
23:31Boah, das war so klar.
23:37Ich will dich ganz bestimmt zu nichts zwingen.
23:40Aber ich will wenigstens deine Entscheidung verstehen.
23:44Mann, die will mir eine Sehne aus dem Knie schneiden und damit mein Kreuzband flicken.
23:47Da kann auch bestimmt voll viel bei schief gehen.
23:53Na klar.
23:55Beide Behandlungsmethoden haben Vor- und Nachteile.
23:58Pass auf.
24:04Wenn du willst, erkläre ich dir alles.
24:06Und wenn du die Fakten kennst, dann entscheidest du.
24:10Allein.
24:12Hey, Emily.
24:14Ist das ein Ding?
24:16Ja.
24:17Ey, rate mal, was so eine Flasche kostet.
24:2889 Euro.
24:30Wer gibt so viel Geld für einen Wein aus?
24:33Meinst du, da sind 12 Grad drin?
24:35Egal.
24:36Ich glaube, er hat liegen gesorgt.
24:39So.
24:40Sie hat sich den Chefarzt gekrallt und daraus spekuliert, dass er sie heiratet.
24:43Und jetzt hat er sie abserviert.
24:45Ja?
24:46Was?
24:48Na ja, es ist doch das, was hier alle denken, oder?
24:51Erst schnappt sie sich den Stationsarzt und dann den Chef.
24:53Aber ich habe denen gesagt, dass es nicht so war.
24:56Ich meine, du bist eine super Krankenschwester und du hast so viel mehr drauf, als nur einen reichen Stecher, oder was die labern.
25:03Die sind doch alle nur neidisch.
25:06Wir wissen doch, dass es nicht so ist, hm?
25:07Achten Sie auf die Hauptfarbe in der Mitte des Glases.
25:19Durch die verschiedenen Schichtdicken sind die Farbabstufungen richtig gut zu erkennen.
25:24Meiner ist braun.
25:29Ja, das heißt, dass er schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ne?
25:32Aber was viel wichtiger ist, wie schmeckt er Ihnen?
25:37Ein unglaubliches Aroma.
25:46Ja.
25:46Und der Abgang.
25:49Also wirklich ganz, ganz ausgezeichnet.
25:53Ja, Sie haben ja Ihren Unfall ganz gut weggesteckt.
25:56Ja, ich bin sogar dankbar, dass ich ihn hatte.
25:58Ja, weil dadurch habe ich Sie getroffen.
26:00Ach, bitte.
26:02Unsere Begegnung ist Ihnen eine ganze Ladung Ihres besten Jahrgangs wert?
26:06Oh, nicht nur eine.
26:08Durch unsere Begegnung ist mein Verlust doch nicht mehr der Rede wert.
26:18Und Sie betreiben Ihr Weingut so ganz alleine?
26:21Na, zusammen mit meiner Tochter, die wird den Laden nochmal übernehmen.
26:25Ja, früher hat auch meine Frau mitgeholfen.
26:28Meine Ex-Frau.
26:28Ach, das tut mir leid.
26:31Nein, ich habe ein Mitgefühl, ich verdiene dich.
26:35Ich habe einen großen Fehler gemacht, den ich bis heute auch noch bereue.
26:38Ach, Fehler machen wir doch alle, das ist ja nur menschlich.
26:44Es war nur eine kurze Affäre, völlig bedeutungslos.
26:48Aber meine Frau konnte mir das nicht verzeihen.
26:53Nein, danke.
26:55Ich muss jetzt auch wirklich los.
26:57Schönen Tag noch.
26:58Aber warum denn so plätschlich?
27:02Sehen Sie auch die Blitze?
27:11Hilfe!
27:15Gut.
27:16Schreiben Sie genau, was Sie gesehen haben.
27:18Da waren Blitze.
27:22In welcher Situation sind diese Blitze aufgetreten?
27:25Ich habe mich mit Frau Puhl unterhalten, ein Glas Wein zusammen getrunken und dann...
27:30Entschuldigung.
27:31Sie haben nicht nur gegen meine Anordnung das Bett verlassen, sondern auch Alkohol getrunken.
27:36Trotz Schmerzmittel.
27:37Ein Schlückchen.
27:40Ja.
27:41Sie haben visuelle Halluzinationen von Ihrer Gehirnerschütterung.
27:44Oh.
27:45So was gibt's.
27:46Ja, so was gibt's.
27:47Ich werde zu Sicherheit ein CT machen und Sie bleiben jetzt im Bett liegen.
27:50Natürlich, ja.
27:51Achso, und melden Sie sich bitte sofort, wenn Sie wieder so Blitze sehen, ja?
27:56Sagen Sie, ist Frau Puhl noch da?
27:59Das ist mir sehr unangenehm, dass ich im Gespräch mit dir einfach so umkippe.
28:05Nein.
28:06Nein.
28:06Ein Schlückchen, ein Schlückchen.
28:16Bumm.
28:17Das macht.
28:17Ciao.
28:22Hey.
28:23Hey.
28:25Oh, fuck.
28:27Was ist los?
28:29Alexander hat noch Sachen von mir in seinem Büro, die wollte ich eigentlich abholen.
28:35Mach ich morgen.
28:36Das ist doch nicht so einfach, ja?
28:43Nee.
28:45Heute hänge ich durch.
28:47Morgen wird's bestimmt besser.
28:51Wie geht's Emily?
28:53Kreuzbandriss.
28:54Aua.
28:55Mhm.
28:57Emily wollte Frank nicht als Arzt und jetzt macht er sich wieder verrückt.
29:04Ich hab echt gedacht, dem ist überhaupt nicht klar,
29:06was Elternsein bedeutet.
29:08Und dann sehe ich ihn mit Emil so...
29:10...liebevoll und cool und locker und...
29:15...und dann steht plötzlich Emily vor ihm.
29:18Seine 16-jährige Tochter, die er überhaupt nicht kennt.
29:20Und er benimmt sofort die volle Verantwortung.
29:25Und merkt nicht mal, was für ein guter Vater er ist.
29:27Du vermisst ihn ganz schön.
29:37Okay.
29:39Tapas und Serienmarathon?
29:40Dann beeil' ich mich jetzt mal besser, oder?
29:48Besser.
29:49Auf drei?
29:53Drei.
29:54Besser, doppelt.
29:57Dir auch einen schönen guten Morgen.
29:58Ja, sorry.
30:04Wie geht das denn deinem Herrn Wagner?
30:06Besser?
30:07Wenn er sich weiter an seine Bettruhe hält?
30:09Morgen.
30:10Morgen.
30:11Morgen, Betty.
30:11Machst du ein Wänze mitnehmen?
30:13Gerne.
30:14Willst du ihm denn nicht ein Sandwich vorbei bringen?
30:16Ich?
30:17Seit wann bin ich für die Patienten zuständig?
30:19Aber der Herr Wagner ist doch nicht nur ein Patient.
30:21Ich kenn den Mann doch kaum.
30:23Genau das würde er, glaube ich, gerne ändern.
30:25So wie der dich immer anstarrt, der ist hin und weg von dir.
30:28Ja, es gibt einen Patienten, der angeblich ein Auge auf mich geworfen haben soll.
30:33Hm, ist doch schön.
30:35Nein, danke.
30:36Was ich über den Mann erfahren habe, reicht mir.
30:37Ach ja?
30:38Und das ist was?
30:39Der hat seine Frau betrogen.
30:41Und damit ist er erledigt für dich?
30:42Na, hör mal.
30:43Ist er nicht dein Ex-Mann?
30:45Du, diese Typen kenn ich.
30:46Die quasseln dir die Ohren voll, geben dir das Gefühl, dass du was ganz Besonderes bist,
30:50aber bist du für die nur Zeitvertreib.
30:51Und diese Typen passen alle bei dir in eine Schublade, ja?
30:54Die Katze lässt das Mausen nicht.
30:56Manche Menschen lernen aber aus ihren Fehlern.
30:58Ja, ich auf jeden Fall.
31:00Stimmt so.
31:06Gut geschlafen.
31:08Hab vor allem gearbeitet.
31:12Aber auch noch schön viel geschafft.
31:14Gott sei Dank.
31:15Gut.
31:21Ich hab' nicht geschlafen.
31:29Weil ich mir Sorgen mache.
31:31Musst du nicht.
31:33Ich bin dir doch in besten Händen.
31:34Und zwar seit Monaten.
31:35Weil du nicht auf dich aufpasst.
31:37Weil es dir sogar egal ist, wenn du Blut hustest.
31:41Thomas, ich bin doch schon im Krankenhaus.
31:43Ja, weil ich dich dazu gezwungen habe.
31:46Und selbst hier denkst du nur an deine Arbeit.
31:48An deine Schüler.
31:49Und ich verstehe das.
31:50Ich weiß, was sie dir bedeuten.
31:52Wie wichtig du für sie bist.
31:53Aber du kannst kein guter Lehrer sein, wenn du selbst dabei kaputt gehst.
31:57Im Moment ist es ein bisschen viel, ja?
31:59Jetzt hör doch mal auf, dir was vorzumachen.
32:02Wenn du so weitermachst, stirbst du.
32:05Und ich soll dabei zusehen.
32:06Ich hab Angst, dich zu verlieren, Patrick.
32:11Egal, was ich sage, du hörst mich nicht.
32:17Ich kann das so nicht mehr.
32:24Ich komm doch gleich nach der OP zu dir, ja?
32:26Mhm.
32:27Du lässt dich reparieren?
32:31Ja, ich hab das nochmal gecheckt.
32:34Eine OP ist echt das Beste.
32:36Ja.
32:37Das ist wirklich eine sehr gute Entscheidung.
32:39Ja, ja, meine Tochter ist einfach unglaublich klug.
32:42Die informiert sich selbstständig über alle Optionen
32:43und trifft dann auch noch die beste Entscheidung.
32:46Du hast richtig Glück mit mir?
32:47Mhm.
32:49Das hab ich.
32:54Schwester Hannah, wie geht's Ihnen denn heute Morgen?
32:56Schon ein bisschen besser?
32:58Ja.
32:58Danke.
33:00Ähm, Entschuldigung wegen gestern.
33:01Das kommt nicht mehr vor.
33:03Sie müssen sich nicht entschuldigen.
33:05Wir haben doch alle mal solche Tage.
33:06Schönen guten Morgen.
33:19Schönen guten Morgen.
33:20Morgen.
33:21Haben Sie Frau Puhl heute schon gesehen?
33:23Nee, leider nicht.
33:28Oh, danke.
33:31Oh, danke.
33:44Ja.
34:02Herr Wagner. Ich suche Sie überall. Sie haben Ihre OP jetzt.
34:08Schüsse, aber haben Sie Frau Pohl hat schon gesehen.
34:11Ja. Hat sie sich nicht bei Ihnen gemeldet?
34:15Ach, ich dachte, da wäre irgendwas zwischen uns. Aber wahrscheinlich ist das auch noch eine Halluzination.
34:23Wissen Sie, Frau Pohl ist eben Frau Pohl. Also, da dürfen Sie nicht so schnell aufblieben.
34:30Wie meinen Sie das?
34:32Na ja, ich meine, Ihr Wein. Der braucht doch bestimmt auch ein paar Wochen, bis der fertig ist, oder?
34:37Der braucht ja.
34:39Ja, und jetzt stellen Sie sich vor, Frau Pohl ist Ihr bester Jahrgang.
34:46Ja. Wir haben alle mal solche Tage.
34:48Herr Brenner. Die Bronchioskopie hat Aufschluss gegeben über Ihre Symptome. Sie leiden unter anderem.
34:51so genannten Stimmbandpolypen. Das sind Veränderungen an der Stimmbandpolypen.
34:52Das sind Veränderungen an der Stimmbandpolypen.
34:53Das sind Veränderungen an der Stimmbandpolypen.
34:54Herr Brenner. Die Bronchioskopie hat Aufschluss gegeben über Ihre Symptome. Sie leiden unter sogenannten Stimmbandpolypen.
35:06Das sind Veränderungen an der Stimmlippe. Meistens gutartig.
35:09Daher das Blut?
35:10Ja. Einer der Polypen hat eingeblutet. Deshalb besteht die Gefahr einer Entzündung. Und deshalb empfehle ich eine sofortige Operation.
35:19Woher kommt so was?
35:20Das kann verschiedene Ursachen haben. Ein Virus zum Beispiel, aber eben auch der zu häufige und falsche Gebrauch der Stimme.
35:28Herr Brenner. Ich halte Ihre Symptome für Warnsignale Ihres Körpers.
35:33Ja. Was ist das?
35:35Was ist das?
35:36Das kann verschiedene Ursachen haben. Ein Virus zum Beispiel, aber eben auch der zu häufige und falsche Gebrauch der Stimme.
35:42Herr Brenner. Ich halte Ihre Symptome für Warnsignale Ihres Körpers.
35:48Warnsignale. Vor was denn?
35:51Wenn Sie so weitermachen, dann riskieren Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt.
35:56Außerdem kann Hypertonik zu Diabetes, Organschäden, Hirnschäden und und und führen.
36:01Ich glaube, Sie wissen, was ich meine, oder? Sie müssen Ihren Stress reduzieren.
36:06Langsam hochdosieren und den Blutdruck weiterchecken.
36:18Schätzt du, du hast ihn wachgerüttelt?
36:20Vermutlich.
36:21Bereitest du alles für seine OP vor?
36:26Dann sehe ich noch mal nach Emily.
36:28Lässt du dich operieren?
36:30Mhm.
36:31Aber das war ganz allein Ihre Entscheidung. Also ich habe damit gar nichts zu tun.
36:36Natürlich.
36:37Was?
36:41Siehst glücklich aus.
36:46Ist schön.
36:49Du bist noch da.
37:14Natürlich.
37:15Schwester Betty hat mir von den Stimmbandpolypen erzählt.
37:20Das ist nicht mein einziges Problem.
37:23Ein Burnout-Test.
37:28Was da drin steht, beschreibt exakt, wie ich mich fühle.
37:33Schwester Betty sagt, der Test ist keine Diagnose, aber...
37:43Hey, laut diesem Teil bin ich mittendrin in dieser Abwärtsspirale.
37:51Thomas, ich...
37:54Ich suche mir einen Therapeuten, weil...
37:59Mann.
38:00Ich will dich nicht verlieren.
38:04Mann, ich wollte einfach für die Kids da sein.
38:20Die haben doch sonst keinen.
38:22Ich weiß.
38:26Mein schlauer Ehemann hat mal gesagt.
38:29Ich kann kein guter Lehrer sein, wenn ich da besser her kaputt gehe.
38:33Es ist echt ein Wunder, dass du es so lange mit mir ausgehalten hast.
38:39Ich mach zur Sicherheit natürlich noch ein paar Tests, aber ich denke, wir können ihn morgen mitlassen.
39:01Okay.
39:02Ja?
39:03Entschuldigung.
39:04Ich wollte meine Sachen abholen.
39:05Das habe ich gestern nicht mehr geschafft.
39:06Ja, natürlich.
39:07Hier.
39:08Danke.
39:09Gerne.
39:10Haben Sie schon ein Empfehlungsschreiben bekommen?
39:11Helena.
39:12Was denn?
39:13Sie hat nur mal ein Faible für Doktoren.
39:14Hier ist sie durch, aber ich bin mir ganz sicher.
39:15Andere Krankenhäuser haben auch wunderschöne Chefärzte.
39:16Helena, hör auf!
39:17Helena, hör auf!
39:18Was soll das?
39:19Was soll das?
39:20Was soll das?
39:21Ja.
39:22Ja.
39:24Ja.
39:25Was soll das?
39:27Ich bin mir ganz sicher.
39:28Das war mir einfach ganz sicher.
39:29Aber ich bin mir ganz sicher.
39:30Und die Krankenhäuser haben auch wunderschöne Chefärzte.
39:33Sie hat nur mal ein Faible für Doktoren. Hier ist sie durch, aber ich bin mir ganz
39:39sicher, andere Krankenhäuser haben auch wunderschöne Chefärzte.
39:43Helena, hör auf! Was soll das?
39:53Diese Scheiße, die Liga Wäste! Fuck! Was hat sie gemacht?
39:58Die tust du als wäre ein Wanderpokal für Ärzte!
40:01Was ist das denn? Ich hau dir ein Paar, echt! Und was mach ich? Die rennen einfach weg!
40:06Ignorieren ist in dem Fall auch das Beste. Die hört doch nie auf!
40:11Genau so wenig wie das Getratchen von den Kollegen!
40:13Komm, bei dem Scheiß stehst du doch drüber! Ja eben nicht!
40:17Das tut so weh, den jeden Tag zu sehen!
40:29Das tut so weh, den jeden Tag zu sehen!
40:35Ja!
40:36Ja!
40:37Ja!
40:38Ja!
40:39Ja!
40:40Ja!
40:41Na ja!
40:46Ja!
40:46Ja!
40:50In W esses relieren여ppens!
40:52Da!
40:54Da!
40:55Ja!
40:56Ja!
40:56Ja!
41:00Ja!
41:01Ja!
41:02Ja!
41:05Untertitelung des ZDF, 2020
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