- vor 7 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Help! I need somebody. Help! Not just anybody. Help! You know I need someone. Help! Help me if you can. I'm feeling down. And I do appreciate you being around. Won't you please, please help me, help me, help me?
00:30Oh, stop, stop. Oh, Moment. Hey. Hey. Und, heute Abend? Bist du dabei? Na, Safis Kneipeneröffnung. Ach so, ja klar. Ja? Ach so, super. Oh.
01:00Mach nichts. Ich bin auch dabei. Ey, sogar Axel kommt mit. Die machen ja in letzter Zeit kaum noch was zusammen.
01:07Denn abends muss man meistens irgendwelche Klassenarbeiten korrigieren oder vorbereiten und dann hat er ständig irgendwelche Weiterbildungen und Konferenzen.
01:17Du, ich muss das jetzt ansprechen. Ich möchte nicht, dass es zwischen uns steht. Als ich dich mit den Tabletten gesehen habe, ich habe echt das...
01:24Ist mein Kleiner okay? Ja, ja, ja. Das sieht alles sehr gut aus. Regelmäßiger Herzschlag, die körperliche Entwicklung ist optimal. Ihr Sohn ist sehr liebhaft.
01:39Seit wann haben Sie die Symptome?
01:41Das kam dann plötzlich, als ich heute in der Uni war. Erst dieser starke Kopfschmerz und dann der Schwindel.
01:47Okay, aber die Wassereinlagerung in den Beinen haben Sie schon länger?
01:51Ja, seit ein paar Tagen. Ich kriege auch meine Schuhe kommen noch ran, aber...
01:57Ihr habt gelesen, dass das in der 28. Woche wohl normal ist?
01:59Ja, ja, ja. Gut. Sonstige Beschwerden.
02:03In Ihrem Mutterpaar steht, dass Sie unter schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck leiden.
02:06Ja, der war irgendwann so hoch, dass meine Gynäkologin mir Tabletten verschrieben hat,
02:10die man auch in der Schwangerschaft nehmen darf. Aber seitdem war mein Wert gut.
02:15Vorhin war er 170 zu 110, trotz Antihypertensiva.
02:19Das ist zu hoch, oder?
02:20Das ist zu hoch, ja.
02:22Bitte geben Sie Schwester Rieke das Medikament und die Dosis.
02:25Außerdem brauche ich ein großes Blutbild und eine Urinprobe. Bis später.
02:29Ja.
02:29Ja.
02:36Ein Junge also. Die Schwangerschaft war nicht geplant. Aber ich freue mich.
02:49Der Kaffee geht heute aufs Haus, zur Feier des Tages.
02:52Was wird gefeiert?
02:53Meine Kneipeneröffnung.
02:55Was für eine Kneipe?
02:56Hat Ihnen Ihr Bruder gar nichts davon erzählt?
02:58Nein.
03:02Sie sind auf jeden Fall herzlich eingeladen. Ihr Bruder kommt auch.
03:04Ja. Ich hätte gerne zwei Sandwiches mit Schafskäse und Olive.
03:13Herr Helpert!
03:19Mein Lieblings-Helpert.
03:21Nichts drauf einbilden.
03:25So, da bin ich ja. Oh, soll ich später?
03:28Nein, nein, nein. Komm rein.
03:29Hm, lesen funktioniert wieder besser?
03:35Ja, zum Glück.
03:37Ah, apropos.
03:40Emily hat gesagt, es könnte dich interessieren.
03:42Hey, Dude, wo ist mein Fixie?
03:44Ja, danke.
03:45Gerne.
03:46Toll.
03:47Ach so, den Blutdruck habe ich gemessen. 120 zu 70.
03:50Optimal.
03:52Ja, nur die Physiotherapie gibt mir leider zu langsam voran.
03:55Ja, ja. Geduld war nur in die Ehre stärke.
03:57Okay, dann. Und Emily, das ist von Ihnen.
03:59Mhm.
04:01Definitiv.
04:03Sag mal, gehst du heute Abend zur Safis Eröffnung?
04:06Na klar, was denkst du denn?
04:08Ich komme auch.
04:08Ich würde Emily mitnehmen, wenn das für dich okay ist.
04:16Ja, klar.
04:17Gut.
04:18Zeit, dass ich hier rauskomme.
04:20Dann können wir beide auch endlich mal was zusammen mit Emily unternehmen.
04:26Alles klar.
04:28Gib dir Bescheid, sobald die Ergebnisse da sind.
04:31Mhm.
04:32Vielen Dank.
04:38Ja?
04:45Entschuldigung.
04:47Zimmermann, meine Arme.
04:48Ich habe einen Ring verschluckt.
04:50Einen Ring?
04:51Wie ist das denn passiert?
04:53Ich bin Juwelier und wurde gestern in meinem Laden überfallen.
04:57Der Dieb wollte einen besonders wertvollen Ring mitnehmen.
05:00Das konnte ich ihr natürlich nicht zulassen.
05:02Also habe ich ihn geschluckt.
05:05Okay.
05:06Okay, ähm, haben Sie es schon mit Abfüllmitteln versucht?
05:09Ja.
05:11Bedauerlicherweise ohne Erfolg.
05:13Wie lange ist das jetzt her?
05:14Moment.
05:18Exakt 16 Stunden.
05:21Na gut.
05:21Dann kommen Sie mal mit.
05:24Versichertenkarte haben Sie?
05:25Ja, natürlich.
05:31Können Sie ihn sehen?
05:33Nee.
05:34Der Ring hat Ihrem Magen bereits passiert, aber ich kann ihn nirgends entdecken.
05:39Der Dünndamm hat einen echolichten Schatten.
05:41Ich gehe davon aus, dass er sich dort noch befindet.
05:45Sie gehen davon aus, der Ring kann sich ja wohl kaum aufgelöst haben, oder?
05:49Das bezweifle ich.
05:51Von welchen Materialien sprechen wir denn?
05:52Es handelt sich hier um einen Weißgoldring mit einem unbehandelten Saphir, eine seltene Variante aus Madagaskar, umrahmt von 16 kleinen Diamanten.
06:03Was ist sowas wert?
06:0520.000 Euro.
06:07Pff, so teurer als ein Auto.
06:09War leichter zu schlucken.
06:10Ich habe einen Interessenten, der steht morgen früh bei mir im Laden.
06:15Bis dahin muss der Ring aus mir raus.
06:17Frau Schütte, wir haben jetzt die ersten Laborergebnisse.
06:28Die Urinprobe weist eine hohe Menge an Eiweiß auf.
06:33Und das heißt?
06:34Also im Zusammenhang mit den restlichen Symptomen gehe ich von einer Präeklampsie aus.
06:40Das ist eine schwangerschaftsbedingte Krankheit.
06:42Die genaue Ursache der Erkrankung ist noch nicht eindeutig geklärt, aber es bedeutet, dass sich Ihr Körper versucht, den Gegebenheiten der Schwangerschaft anzupassen, was ihm leider nicht gelingt.
06:51Also es kommt nicht genug Blut durch die Gefäße, also erhöht der Körper den Druck und deshalb ist Ihr Blutdruck auch konstant zu hoch, nach wie vor 170 zu 110.
06:59Das schlägt sich auf die Nieren nieder und es kommt zum Proteinverlust.
07:04Ich habe versucht für Sie, einen Platz auf der gynäkologischen Station zu bekommen, aber da ist leider alles voll.
07:09Also bekommen Sie ein exklusives Zimmer auf unserer Station?
07:12Genau. Der Fahrplan wäre folgender.
07:15Regelmäßige Blutabnahme, eiweißreiche Kost.
07:17Wir überwachen Ihr Kind konstant mit dem CTG und Sie bekommen ein Glucocorticoid, um die Lungenentwicklung Ihres Kindes zu fördern.
07:24Moment. Heißt das, dass ich keine Frühgeburt bekommen habe?
07:27Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.
07:29Weil eine Präeklampsie einen unkontrollierbaren Verlauf nehmen kann.
07:32Unser Ziel ist es jetzt erstmal, Ihre Symptome zu lindern.
07:35Wir tun wirklich alles, um Ihren Kleinen so lang wie möglich da drin zu behalten.
07:38Bis gleich, ja?
07:41So, ich bringe Sie jetzt erstmal auf das Zimmer.
07:50Ich weiß, die ganzen Geräte, die sind ein bisschen spooky, aber dadurch behalten wir Sie und Ihren Kleinen ständig im Auge.
07:55Und Dr. Stern ist super. Sie sind echt in den besten Händen.
08:01Wollen Sie jemanden anrufen?
08:03Den Vater des Kindes?
08:04Wir haben keinen Kontakt.
08:07Ihre Eltern?
08:10Das ist kompliziert.
08:11Sie werden aber Hilfe brauchen. Wirklich.
08:15Ich sehe gleich nochmal nach Ihnen, ja?
08:16So, das ist ein entkrampfendes Mittel.
08:44Das hilft dem Ring, den Verdauungstrakt schneller zu passieren.
08:47Einfach schlucken.
08:49Guten Tag.
08:52Zimmermann, mein Name.
08:53Müller.
08:55Und wenn Sie Schmerzen haben, bitte melden, ja?
08:57Sie beide im Übrigen.
09:01Kann der Ring beschädigt werden?
09:04Also im Moment mache ich mir mehr Sorgen um Ihre Darmwand.
09:06Sagen Sie, hatten Sie eigentlich gar keine Angst?
09:11Wovor?
09:12Bei dem Überfall.
09:14Wie hatten Sie denn in so einer Situation noch die Nerven Ring zu schlucken?
09:17Der erste Überfall war in der Tat recht unangenehm.
09:21Das ist Ihnen schon mal passiert?
09:22Ja.
09:22Ich habe mein Geschäft seit 30 Jahren.
09:25In dieser Zeit wurde ich bereits neunmal überfallen.
09:29Neunmal?
09:30Warum machen Sie das noch?
09:31Der Schmuckwarenhandel ist mein Leben.
09:36Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt.
09:38Aber dieses Mal hatte der Kerl so ein Messer.
09:41Und es sah wirklich so aus, als würde er in jeden Moment zu schlafen.
09:44Und ich dachte, den Ring kriegst du nur über meine Leiche.
09:48Alles in Ordnung?
09:51Alles in Ordnung?
09:52Ja.
09:55Klar.
09:56Ähm, ich hole Ihnen noch ein Wasser.
09:57Sie müssen viel trinken.
09:58Ach, nö, Konrad.
10:28Ja, aber wenn du jetzt sofort losfällst, dann kannst du es doch noch schaffen.
10:33Der Rebensticher.
10:34Ja, ich weiß.
10:35Ich habe mich halt sehr auf heute Abend gefreut.
10:38Nächste Woche versprochen, okay?
10:40Ich bräuchte bitte ganz dringend genau die Akte vom Schlaganfall und von der Mierenkulik.
10:48Ja, in einer Stunde in meinem Büro.
10:54Ja.
10:55Und warum nimmt sie die Akten nicht gleich mit?
10:57Ihr Freund kann nicht kommen.
11:00Doktor von Arnstetter, dein Freund?
11:02Nein, nein, ich meine Ihr Freund, Herrn Wagner.
11:05Ach, der Rebenstecher ist über seine Weintrauben hergefallen.
11:09Wussten Sie, dass man diese Käfer einzeln absammeln muss?
11:12Nee, das wusste ich nicht.
11:13Es gibt sogar Schädlinge, die meldepflichtig sind.
11:15Ach.
11:15Die Reblaus zum Beispiel.
11:17Ach.
11:17Wenn man da nicht aufpasst, ist der ganze Weinstock kaputt.
11:22Die Besuch ist da.
11:27Mama.
11:27Hätte ich nicht gedacht, dass du kommst.
11:50Du hast gesagt, das ist ernst.
11:51Was hast du denn?
11:55Es nennt sich Präeklampsie.
11:57Das ist eine schwangerschaftsbedingte Krankheit.
12:02Ich muss auch erst mal hierbleiben.
12:04Zur Überwachung.
12:06Also, sie sind super hier, aber ich mache mir total Sorgen um das Baby.
12:10Die Schwangerschaft macht dich krank.
12:13Es geht hier nicht um mich.
12:14Es geht um meinen Sohn.
12:22Ich bekomme einen Jungen.
12:28Entschuldigung, dass ich dich nicht abgetrieben habe, so wie du es von mir verlangt hast.
12:30Du weißt ganz genau, warum...
12:32Mama, ich habe Angst um mein Kind, deshalb habe ich dich angerufen.
12:35Wenn du auf mich gehört hättest, dann wärst du jetzt nicht in dieser Situation.
12:37Das ist alles, was dir dazu einfällt.
12:44Ich glaube, du gehst jetzt besser.
12:49Jetzt!
13:05Wie, sie geht schon wieder?
13:06Ihre Tochter könnte jetzt wirklich ihre Unterstützung gebrauchen.
13:10Diese Krankheit, die kann einen schweren Verlauf nehmen.
13:13Es wäre wirklich besser, wenn...
13:13Meine Tochter, die möchte mich im Moment nicht hier haben.
13:18Also tun Sie mir doch einfach den Gefallen und rufen mich an, wenn es ihr schlechter geht, ja?
13:28Dankeschön.
13:28Frau Arnstedt, ich habe hier die Akten, die Sie angefordert haben.
13:43Danke.
13:44Die Pool hätte beinahe was gemerkt.
13:47Und wen interessiert die Pool nochmal?
13:49Ich dachte, Diskretion steht bei dir an oberster Stelle.
13:56Ich denke, du denkst zu viel.
14:04Ich habe Patienten, die auf mich warten.
14:06Ja, hier steht ein Notfall.
14:09Oh ja.
14:09Fortsetzung folgt.
14:14Äh, wann?
14:19Vor der Abend.
14:20Herr Zimmermann, ich habe hier eine Bett...
14:30Was machen Sie da?
14:34Bewegung regt die Verdauung an.
14:36Und da ich mich nicht allzu weit von den sanitären Anlagen entfernen möchte...
14:42Was du brauchst, ist eine gute Kaffee und eine echte Zarette.
14:46Mache ich auch immer, wenn ich keine Zicke habe.
14:48Ich bin leider nicht Hauer.
14:49Ja, das bleiben Sie auch bitte.
14:51Wir kriegen das ohne Zigaretten hin.
14:53Und wenn der große Moment gekommen ist, dann nehmen Sie die bitte mit.
14:55Wir wollen ja nicht, dass der Ring in der Kanalisation verschwindet.
14:58Um Gottes willen.
15:06Ich bin Ihrer Mutter nochmal begegnet.
15:09Schön.
15:12Sie wollte, dass ich abtreibe.
15:17Wirklich?
15:19Sie hat mich allein losgezogen.
15:20Ich bin das Ergebnis einer Affäre.
15:25Meine Mutter hatte was mit einem verheirateten Mann und der wollte von mir nichts wissen.
15:30Meine Großeltern waren schon tot, also hat sie ihre Ausbildung abgebrochen und ist Putzen gegangen, um es über Wasser zu halten.
15:37Als ich ihr erzählt habe, dass ich schwanger bin, sie hat sich keine Sekunde gefreut.
15:41Hat mir nur aufgezählt, was mir das jetzt alles kaputt machen wird.
15:48Was ist?
15:50Ihr Junge ist aufgeregt, genau wie seine Mutter.
15:55Sie werden jetzt selbst Mama.
15:56Das ist wirklich alles, worauf Sie sich im Moment konzentrieren sollten.
16:00Haben Sie auch Kinder?
16:01Nein, noch nicht.
16:02Weil mein Mann und ich, wir wollen auf jeden Fall eine Familie.
16:06Wissen Sie eigentlich schon einen Namen für den Kleinen?
16:08Ich habe eine enge Auswahl von ungefähr 200 Stück.
16:13Jöre?
16:15Anton?
16:16Oh, schön.
16:18Adam, Theo, Valentin.
16:21Ich habe keine Ahnung, wie ich mich entscheiden soll.
16:25Wenn Sie ihn das erste Mal sehen, dann wissen Sie es bestimmt.
16:27Wollen Sie noch eins?
16:53Hallo?
16:58Alles in Ordnung?
17:01Nichts ist in Ordnung.
17:06Haben Sie Kinder?
17:08Eine Nichte.
17:10Was in diesem speziellen Fall fast das Gleiche ist.
17:14Und?
17:15Hört sie auf Sie?
17:15Manchmal.
17:18Aber geht ihren eigenen Weg.
17:20Und das ist auch gut so.
17:22Und so macht man dann seine ganzen Erfahrungen.
17:25Wenn das eigene Kind nicht darauf hört.
17:28Also ich wollte immer meine eigenen Erfahrungen machen.
17:33Meine Tochter gibt alles auf, wofür sie gearbeitet hat.
17:38Für ein Kind, das ohne Vater aufwächst.
17:41Aber dafür hat sie eine Mutter, auf die sie sich verlassen kann, oder?
17:45Es ist alles nicht so einfach.
17:51Oh, verzeih mir.
18:15Haltes Zimmer.
18:16Kann ich helfen?
18:17Betti, ich brauche noch die Ergebnisse von Zimmer 207.
18:33Ich habe da vorhin angerufen.
18:34Sie sind nicht fertig.
18:35Gut, danke.
18:35Ich weiß, ich bin wahrscheinlich gerade nicht deine erste Wahl als Gesprächspartner.
18:46Und wenn du nicht drüber reden willst, ist das natürlich okay für mich.
18:52Aber ich habe das Gefühl, dir geht es im Moment überhaupt nicht gut.
18:57Kann ich irgendwas für dich tun?
18:59Papa?
19:00Hey, na, Schule ist schon vorbei.
19:04Hi, Betti.
19:05Hi.
19:07Kommst du mit zu Mama?
19:09Äh.
19:11Ich sage dir Bescheid, sobald die Ergebnisse da sind.
19:14Okay.
19:15Ja, ich komme mit.
19:16Scheiße.
19:41Ich habe sie kurz vor seiner Hochzeit von seiner Verlobten getrennt hat.
19:49Ey, da kommst du mit mir drüben.
19:50Betti, was ist los?
19:53Komm her, komm, setz dich.
19:55Was kann ich tun?
19:57Warte.
20:01Warte.
20:01Warte.
20:02Das ist eine Panikattacke.
20:05Hey, Warte.
20:06Deswegen wolltest du die Beruhigungstabletten, oder?
20:09Ich habe sie ja nicht genommen.
20:12Und wann hast du das?
20:14Ich bin überfallen worden.
20:18Aber das ist schon eine Weile her.
20:21Eigentlich geht es mir auch gut damit.
20:24Aber dann hat mir eine Patientin, die mit dem Messer verletzt wurde.
20:34Und seitdem ist es wieder da.
20:38Süße, es tut mir so leid.
20:40Seitdem kommt es ständig wieder hoch.
20:44Ich will einfach nur, dass es aufhört.
20:47Verstehe ich.
20:50Gut so, gut so.
20:53Gut.
20:53Das ist meine Freundin, ja?
20:57Die hat eine Therapie gemacht.
20:59Das hat ihr wirklich geholfen.
21:01Du musst was dagegen tun.
21:03Tabletten sind doch keine Lösung.
21:05Betti, du brauchst einen Therapeuten.
21:15Okay.
21:16Geht's?
21:16Ja, ich bin wieder da.
21:23Dr. Steher, ich bin bloß falsch.
21:29Frau Schütte.
21:31Sofort auf den Spiel.
21:32Was ist passiert?
21:46Was ist passiert?
22:00Sie hatten einen Krampfanfall und sind jetzt auf der Intensivstation.
22:04Mit Ihrem Kleinen ist alles in Ordnung.
22:07Ja, der Ultraschall sieht gut aus.
22:10Sehen Sie?
22:11Da ist ihr Kleiner.
22:16Wie geht es Ihnen, Frau Schütte?
22:19Bisschen Kopfweh.
22:20Wir haben die aktuellen Laborergebnisse.
22:25Ihre Prä-Eklampsie hat sich zu einer Eklampsie entwickelt.
22:28Was zu dem Krampfanfall geführt hat.
22:31Müssen Sie ihn jetzt holen?
22:33Ich spreche gleich mit der Gynäkologin, aber wenn sich ihr Zustand stabilisiert, dann würde
22:36ich gerne weiter warten.
22:39Bitte, kann man das nicht irgendwie aufhalten?
22:41Wir tun alles, was wir können.
22:49Dr. Stern?
22:51Dr. Stern, wäre es nicht doch besser, das Kind zu holen?
22:53Wenn sich die Krankheit weiterentwickelt, dann ist es vielleicht zu spät für beide.
22:57Glauben Sie, ich weiß das nicht.
22:59Sie ist in der 28. Woche.
23:00Dann hole ich den Jungen zu früh, überlebt es vielleicht nicht.
23:03Hole ich ihn zu spät, überlebt es vielleicht bald nicht.
23:06Wir warten auf den richtigen Moment.
23:09Richtig.
23:18Und er hat nicht gesagt, wohin er wollte.
23:20Du.
23:24Äh, Kaffee ohne.
23:26Herr Zimmermann, den Kaffee hätte ich Ihnen auch gebracht.
23:35Ja, es wäre auch besser gewesen.
23:38Wieso?
23:40Der Kaffee hat tatsächlich geholfen.
23:42Ja, habe ich doch gesagt.
23:44Sie waren auf Toilette?
23:45Ja.
23:46Ohne Bettpfanne?
23:48Ja, aber das gute Stück war leider nicht dabei gewesen.
23:53Und da sind Sie sicher?
23:54Wollen Sie wirklich, dass ich ins Detail gehe?
23:57Oh, bitte nicht.
23:59Jedenfalls ist absolut nichts mehr in mir drin.
24:02Naja, außer dem Ring.
24:05Irgendwie muss der doch rauskommen.
24:10Haben Sie eine Yogamatte?
24:12Hm?
24:18Ist jetzt schon da?
24:19Es wird so schön aussehen.
24:25Ron ist beim Ketra.
24:26Getränkelieferung kam auch gerade.
24:28Jetzt fehlt eigentlich nur noch dein DJ.
24:31Seinen Pult habe ich schon aufgebaut.
24:32Der kann gleich loslegen, wenn er ankommt.
24:35Und wie heißt der überhaupt, dieser DJ?
24:39Tada!
24:40DJ in Ava!
24:42Du?
24:42Ja, das ist, das ist mein Geschenk zur Eröffnung.
24:45Damit sparst du richtig viel Geld.
24:46Ähm, du bist sicher, dass du das Ding bedienen kannst?
24:49Ich finde, das sieht sehr kompliziert aus.
24:52Das habe ich schon öfter gemacht, Onkel Safi.
24:54Das ist echt kein Ding.
24:55Echt?
24:56Wann denn?
24:57Mach du mal deinen Job und ich meinen, okay?
24:58Schön, dass Sie gleich gekommen sind.
25:25Ich habe ihr die ganze Zeit gesagt, dass ihr diese Schwangerschaft nur Probleme bereiten wollt.
25:29Frau Schütte, wir tun hier gerade alles, um das Leben Ihres Enkels zu retten.
25:32Und das Ihrer Tochter.
25:34Wenn Romis Zustand stabil bleibt, dann kann sie die Schwangerschaft im Krankenhaus weiterführen.
25:38Aber dafür braucht sie jemanden, der für Sie da ist.
25:42Kommen Sie.
25:48Romy ist von dem Krampfanfall noch etwas geschwächt.
25:58Wir haben gestritten heute, als ich das erste Mal hier war.
26:04Und Romy hat sich so sehr aufgeregt.
26:08Der Krampfanfall, kommt der, kommt der davon?
26:12Das ist ein Symptom der Krankheit.
26:14Das hat nichts mit Ihnen zu tun.
26:15Auf einmal Bauchschmerzen.
26:19Können Sie bitte mal den Bauch frei machen?
26:21Wo genau tut es weh?
26:22Hier.
26:24Das passt zu den Laborergebnissen.
26:26Die Krankheit hat sich zu einem Helpsyndrom untergegeben.
26:29Es droht eine Schädigung der Leber und der Niere.
26:32Wir können nicht länger abwarten.
26:33Ich veranlasse den Notkaiserschnitt.
26:35Das ist viel zu früh.
26:36Frau Schütte, wir haben keine andere Wahl.
26:37Sonst gefährden wir Ihr Leben und das Leben Ihres Kindes.
26:40Mama, wenn ich sterbe, mein Sohn wird dich dann brauchen.
26:51Jetzt hör mir mal gut zu.
26:52Wenn du aufwachst, dann bin ich da mit deinem Sohn.
26:55Und er braucht seine Mama.
26:57Also wirst du gefälligst nicht sterben.
26:58Ist das klar?
27:10Der Zimmermann, wo genau sind die Schmerzen?
27:22Können Sie mir das sagen?
27:23Ja.
27:23Okay.
27:24Ich nehme Sie direkt mit zu Dr. Lewandowski.
27:26Ja?
27:26Ja.
27:27Waren Sie auf Toilette?
27:29Ja.
27:30Kein Ring.
27:31Kein Ring, okay.
27:32Kann keiner helfen hier?
27:33Der Ring müsste längst im Dickdarm sein.
27:40Können Sie ihn denn immer noch nicht sehen?
27:43Nein.
27:43Er ist vermutlich hängen geblieben.
27:45Wir machen eine Koloskopie?
27:46Eine Darmspiegelung.
27:48Mit Kurznarkose wegen der Schmerzen?
27:50Ja.
27:50Vielleicht müssen wir den Ring endoskopisch entfernen.
27:52Aber beschädigen Sie ihn nicht.
27:57Bitte.
28:03Sie haben gerade mit der OP begonnen.
28:11Bitte sagen Sie mir die Wahrheit.
28:16Wie stehen Romy's Chancen?
28:19Ich weiß es nicht.
28:29Kein Wort habe ich mit ihr gesprochen.
28:31Die ganze Zeit.
28:33Ich war so wütend, weil sie einfach meinen Fehler wiederholte.
28:41Romy zu bekommen war ein Fehler?
28:42Nein, natürlich nicht.
28:45Ich bin froh, dass ich sie habe.
28:49Sie haben alles richtig gemacht, als Sie sich damals für Ihr Kind entschieden haben.
28:57Und wenn ich sie jetzt verliere?
28:59Ich bin froh, dass ich sie habe.
28:59Mensch, das sieht ja schon richtig toll aus hier.
29:09Ja, ist auch noch genug zu tun.
29:11Sorry.
29:17Okay.
29:17Sorry.
29:19Das waren versehen.
29:21Gottes Willen.
29:23Und was haben Sie für später auf Ihrer Playlist?
29:27Verstehe.
29:27Eine gute DJ überrascht der Publikum.
29:29Richtige Einstellung.
29:31Schließlich haben Sie heute den wichtigsten Job des Abends.
29:34Mit Ihnen als DJ entsteht und fällt diese Veranstaltung.
29:37So, Bruderherz, bin da.
29:38Ja, Moment.
29:40Nein.
29:41Warte.
29:44Schwester.
29:46Wo ist der Onkel?
29:48Hier ist der Onkel.
29:51Wie kann ich ihm helfen, Frau Doktor?
29:53Ja, kommen Sie her, dann sage ich es Ihnen.
29:54Wenn Ihr Handy klingelt, dann gehen Sie am besten ran.
29:59Mein Bruder hat zigmal versucht, Sie anzurufen.
30:02Oh, äh, achso, hier.
30:04Äh, Tatsache, fünf Anrufen in Abwesenheit.
30:07Ich ruf ihn sofort zurück.
30:08Ja, der Onkel ist hier drin.
30:10Was?
30:11Hier.
30:12Ganz vorsichtig.
30:13Ja, Herr Professor.
30:15Ja, ich hätte das Handy auf lautlos.
30:18Was?
30:20Ohne Alkohol und mit Spaß.
30:22Braucht keinen Spaß.
30:23Ich brauche, äh, Ekstase.
30:26Trotzdem schade, dass Sie nicht da sind.
30:29Ja, okay.
30:31Bis dahin.
30:31Hallo.
30:32Es ist alles gut gelaufen.
30:54Dem Kleinen geht's gut.
30:56Er atmet sogar schon alleine.
30:58Herzlichen Glückwunsch.
31:05Er hat die kritische Gewichtsgrenze überschritten.
31:08Es verringert das Risiko für Komplikationen.
31:13Ich hole ihn dann in einer Stunde wieder ab, okay?
31:19Er ist wunderschön.
31:20Hallo.
31:21Hallo.
31:27Anton.
31:33Ja, nee.
31:35Da kann man nichts machen.
31:37Ja, danke trotzdem.
31:38Ja, tschüss.
31:39Tschüss.
31:39Emil's Babysitter hat abgesagt.
31:42Du musst ohne mich zu Safis Eröffnung.
31:45Oh, schade.
31:46Aber ich schaffe es wahrscheinlich auch nicht.
31:47Ich habe noch eine Patientin,
31:48die ich momentan ungern aus den Augen lassen würde.
31:51Paula?
31:54Äh, nee.
31:55Also die natürlich auch,
31:56aber Paulas Situation ist ja viel weniger gut.
31:59Frank hat gemeint,
32:01ich mache große Fortschritte.
32:02und dass ich bald entlassen werden kann.
32:07Dann geht's ab nach Hause.
32:09Ich weiß.
32:11Ja, aber hast du die beiden mal gefragt,
32:12ob die nach Aachen ziehen wollen?
32:14Also, so richtig?
32:19Warum sollten sie das tun?
32:21Paulas Arbeit ist in Hamburg,
32:23ihre Freunde, ihr ganzes Leben.
32:28Und Emilys auch.
32:29Ist das in Ordnung für dich?
32:34War ja eh klar,
32:35dass wir irgendwann zurückgehen.
32:37Und wir können Frank ja immer besuchen.
32:39Und er uns.
32:42Aber ist es denn auch okay für dich?
32:47Für mich?
32:48Naja, so wie du ihn immer anguckst,
32:52du bist doch bestimmt auch traurig,
32:54dass du ihn bald nicht mehr siehst.
32:55Emily hat die letzten Wochen hier super hingekriegt,
32:57aber er freut sich auch nach Hause zu kommen.
33:00Ist ja auch gut so.
33:07Und meine Tochter bleibt sie doch trotzdem.
33:09Auch wenn sie in Hamburg lebt.
33:10Hallo, willkommen zurück.
33:27Jetzt sind wir, Mann.
33:29Wir haben das Schmuckstück aufgespürt.
33:31Ja, von alleine wäre er nie rausgekommen.
33:32Wir wissen jetzt, was ihn aufgehalten hat.
33:35Was?
33:35Wussten Sie, dass Sie einen gestielten Polypen in Ihrem Dickdamm hatten?
33:40Nö.
33:40Ja, der Ring hat sich auf seinem Weg durch den Dickdamm
33:43um den Polypen gelegt.
33:45Daher auch Ihre Schmerzen.
33:46Ist Ihnen bewusst, wie selten so etwas vorkommt?
33:48Ein Polyp?
33:49Genau.
33:50Das ist aber nichts Ernstes, oder?
33:52Dr. Lewandowski hat ihn schon entfernt.
33:54Ja, dennoch rate ich Ihnen in Zukunft,
33:55Ihren Schmuck auf anderer zu retten.
33:56Hauptsache, der Ring ist wieder da.
34:01Nun geben Sie ihn schon her.
34:08Die Diamanten.
34:10Zwei fehlen.
34:13Wo sind die Diamanten?
34:15Wenn ich raten müsste, in Aachens Kanalisation.
34:19Das ist eine Katastrophe.
34:22Was sage ich denn jetzt meinem Kunden?
34:26Dass der Ring eine Menge erlebt hat?
34:29Ja, sparen Sie vielleicht ein paar Details aus.
34:31Ja.
34:34Das ist eine Katastrophe.
34:37Einen Tag zur Nachsorge, dann können wir ihn entlassen.
34:39Ja.
34:40Achso, ich schaffe es heute nicht zur Eröffnung von Safi.
34:42Entschuldigung?
34:43Ich habe keinen Baby-Sitter gefunden.
34:44Sagst du ihm Bescheid?
34:45Ja, klar mache ich.
34:46Danke.
34:46Tschüss.
34:47Ciao.
34:48Tja, ich schaffe es wahrscheinlich auch nicht.
34:50Wieso das denn?
34:51Ich habe ein Frühchen auf Station, um das würde ich mich gern kümmern.
34:54Vielleicht komme ich später nach.
34:55Ja.
34:56Ähm, die Laborberichte liegen auf deinem Schreibtisch.
35:00Danke.
35:02Ähm, Betty?
35:03Ich esse jetzt eine halbe Stunde Pause.
35:05Vielleicht willst du einen Kaffee trinken und reden?
35:14Lass uns das irgendwann in meine Ruhe machen, ja?
35:18Ich komme zurecht.
35:19Er kommt jetzt zurück auf die Frühchenstation.
35:29Und Sie erholen sich jetzt erstmal.
35:31Morgen früh bringe ich ihn dann gleich zu Ihnen.
35:34Ich kann ihn aber zwischendurch besuchen, oder?
35:36Natürlich.
35:36Ich kann ihn nicht.
35:37Danke.
35:38Danke.
35:39Danke.
35:39Danke.
35:45Wie geht's dir?
35:47Hast du starke Schmerzen?
35:49Ich habe mich ganz vergessen.
35:51Nach deiner Geburt war das auch so.
35:53Alle Schmerzen waren weg, als ich dich gesehen habe.
35:55Es tut mir leid.
36:03Seit du auf der Welt bist, wollte ich immer nur das Beste für dich.
36:06Ich weiß.
36:10Ich wollte nicht, dass du irgendwas aufgeben musst.
36:13Ich wollte, dass du alles hast, damit du glücklich bist.
36:16Ich dachte immer, dass wir glücklich waren.
36:20Zusammen.
36:21Ja.
36:22Das waren wir auch.
36:23Und warum sollte es mir dann mit Anton anders gehen?
36:28Gegensatz zu dir bin ich nämlich nicht allein.
36:30Ich habe dich.
36:39Ja.
36:41Das hast du.
36:43Und ich werde dich gnadenlos ausnutzen.
36:48Als Babysitterin.
37:00Na?
37:04Axel kommt doch nicht.
37:05Elternabend.
37:07Ja, das habe ich vergessen.
37:09Dann bin ich heute dein Date.
37:11Ach.
37:13Es hat mir übrigens gut getan, dass du da warst.
37:17Nach jeder Zeit.
37:19Danke.
37:20Und vielleicht hast du auch ein blitzekleines bisschen recht.
37:25Ach.
37:26Ich habe mir tatsächlich jetzt mal ein paar Therapeuten rausgesucht, die sich auf Angsterkrankungen spezialisiert haben.
37:32Ich rufe da morgen mal an.
37:33Vielleicht haben die einen Termin für mich frei.
37:35Ja, Mann.
37:36Das finde ich super.
37:38Ja, Mann.
37:46Jungs, habt ihr schon mal auf dem Weinberg gearbeitet?
37:49Nee.
37:50Weißt du, was das für eine Arbeit ist?
37:52Hey.
37:54Hey.
37:54Seid willkommen.
37:56Was ein geiler Laden, Safi.
37:58Ey, das ist richtig schön geworden.
38:00Glückwunsch.
38:01Danke.
38:02Oh, danke.
38:03Du, ähm, Frank muss noch arbeiten und Levi ist bei ihm, glaube ich, ich soll dich ganz lieb grüßen.
38:08So, und wir drei Hübschen machen nachher die Tanzfläche klar.
38:13Ja.
38:13Lolo.
38:14Du kannst schon mal loslegen.
38:20Nach dem ersten Song öffnest du das Buffet.
38:22Jetzt schon, aber es sind doch noch gar nicht alle da.
38:25Die Wichtigsten sind da und die haben Hunger, so wie es aussieht.
38:27Los, los, los.
38:29Hey.
38:30Ich habe einen Songwunsch.
38:31Oh, Mann.
38:32Äh, ja.
38:33Deine Liebe ist mein Elixier von Rick Costa aus den 80ern.
38:37Haben Sie das?
38:44Und dann auf dich.
38:45Prichtig.
38:47Danke.
38:49Darf ich mal gucken?
38:50Finger weg.
38:51Na, hören Sie mal, warum denn?
38:53In der Klinik sind Sie der Boss, aber hier habe ich das Sagen, ja?
38:56Bop, bop, bop, bop.
38:58Dann sag mal her, wie der Bär steppt.
38:59Mein Bär steppt nur zu Hause.
39:02Ja, da ist es doch.
39:12Okay, wir lassen es einfach mit dem Tanzen.
39:18Wie wär's mit dem Hobby-Safi?
39:20Ja, to go, gerne.
39:21Warum denn to go?
39:23Wir haben auch nichts zu verbergen.
39:24Ich bin dich und du liebst mich.
39:29Ich bin dich und du liebst mich.
39:59Ich bin dich und du liebst mich.
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