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Kurzfilme
Transkript
00:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:30Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:02Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:04Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:06Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:08Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:10Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:12Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:14Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:18Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:20Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:22Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:24Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:26Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:30Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:32Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:34Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:36Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:38Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:40sind die Ergebnisse der neuen Blutuntersuchung.
01:42Hier, die Thrombozyten sind bei 70.000.
01:44Wenn jetzt der Rest der Gerinnung einbricht,
01:45dann kämpfen wir an zwei Fronten.
01:47Dr. Bering, dein Jannings Bauch und Schienbeine
01:49sind voller roter Punkt. Ich glaube, es sind Petächen.
01:52Okay.
01:53Okay.
02:02Ja, es sind Petächen.
02:06Kleine Einblutungen in der Haut.
02:10Heißt das, dass mit seiner Blutgerinnung
02:12was nicht in Ordnung ist, oder?
02:14Jetzt besprechen wir vielleicht lieber woanders.
02:16Ja?
02:26Okay, dann zeige ich dir eben noch den Papierkram.
02:28Rezepte und Attestvorlagen
02:30legen wir Schwestern hier ab.
02:32Äh, offensichtlich nicht mehr.
02:33Dafür sind da jetzt die Entlassungsscheine.
02:36Und die Laborberichte
02:37sind hier auch nicht mehr.
02:40Vielleicht sollten wir doch besser mal Betty fragen.
02:44Obwohl, nee, das ist keine gute Idee.
02:46Warte mal.
02:47Rezepte und Attestvorlagen
02:49sind jetzt wahrscheinlich
02:50hier.
02:54Betty und ich haben lange in Hamburg zusammengearbeitet.
02:56Ah, dann sollte ich in Zukunft
02:57verbessert ich fragen, wenn ich etwas nicht finde, ne?
02:59Oder mich.
03:00Ich weiß, wo alles steht.
03:01Ich muss das ja mal auffüllen.
03:02Wo liegt der Malchus?
03:05Zeige ich Ihnen.
03:10Entschuldigung?
03:11Aber was wird das?
03:13Frühstück verteilen?
03:14Aha, und wer hat dich dazu eingeteilt?
03:16Dazu braucht mich keiner einteilen.
03:17Ich mache das jeden Morgen.
03:18Tatsächlich?
03:19Dann wird es aber dringend Zeit,
03:20dass wir das mal ändern.
03:21Schließlich machst du hier ja keine Ausbildung
03:24zur Hotelfachfrau.
03:26Hier,
03:27Verbandswechsel in der 3.
03:28Da wartet ein offenes Geschwür auf dich.
03:31Ja,
03:32Abmarsch.
03:32Nennings,
03:42Thrombozytenwerte sind stark abgefallen.
03:44Sein Hämoglobinwert hat sich auch weiter verschlechtert.
03:46Er hat alle Anzeichen einer Hämolyse.
03:47Das heißt,
03:47seine roten Blutkörperchen lösen sich auf.
03:50Und was wollen Sie dagegen tun?
03:52Er bekommt einen Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentrat
03:54außer dem FFP.
03:56Blutplasma?
03:57Ja,
03:57aber das kann ich nur stabilisieren.
03:59Wir können ihn erst heilen,
04:00wenn wir endlich rausfinden,
04:00was ihm fehlt.
04:01Ja,
04:01Wie lange soll das noch dauern?
04:03Ich meine,
04:03Janik liegt seit zig Tagen hier im Krankenhaus.
04:05Es geht ihm jeden Tag schlechter.
04:06Und kein Mensch weiß,
04:07woran es liegt.
04:08Hey,
04:09Dr. Bering tut alles,
04:10was er kann,
04:10um Janik zu helfen.
04:15Tut mir leid.
04:19Wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen,
04:20ich möchte mich bezüglich des veränderten Blutbilds
04:21nochmal mit meinem Hämatologen besprechen.
04:23Ja.
04:23Was ist los?
04:35Gibt's was Neues?
04:36Ich bräuchte eine Schwester in B2!
04:42Na, geh schon.
04:43Sie wartet nicht gern.
04:44Guten Tag.
04:51Ich bin jetzt spät dran.
04:54Ja,
04:54ich freue mich aus,
04:55Sie kennenzulernen.
04:58Guten Tag.
05:00Guten Tag.
05:00Guten Tag.
05:04So.
05:05Herr und Frau Reiniger.
05:09Wer ist der Patient?
05:10Wir beide.
05:13Also,
05:14wir haben die gleichen Symptome,
05:15da haben wir gedacht,
05:16wir kommen zusammen.
05:17Na,
05:17was sind das denn für Symptome?
05:20Es fing direkt nach dem Aufstehen an.
05:22Erst mit Herzschmerzen,
05:24dann kamen Schwindel,
05:25Sehstörungen,
05:26Taubheitsgefühle,
05:28bei mir in den Armen
05:28und bei meinem Mann in den Beinen.
05:31Wir haben gleich
05:31einen Einschlaganfall gedacht.
05:40Hey,
05:45Rosa.
05:47Warum?
05:48Ist er hier rausgegangen?
05:52Dr. Biring wollte mit uns
05:53deine Behandlungen sprechen.
05:54Wir wollten dich nicht wecken.
05:56Weiß er denn jetzt eigentlich,
05:58was ich habe?
05:59Vermutlich nur
06:00irgendeinen Virusinfekt.
06:01Mach's jetzt erstmal
06:02bei Infusionen
06:02und dann geht's schon wieder besser.
06:10Atmung und Puls
06:16auch hier nochmal.
06:17Wenn Sie dann bitte einmal
06:18meine Hände greifen würden.
06:20Ja, stehen Sie auf
06:20und greifen Sie zu.
06:22Ja, kräftig.
06:23Danke.
06:24Sie können sich dann wieder anziehen.
06:26Keinerlei Sprach-
06:27oder Koordinationsstörungen.
06:29Ich kann erstmal
06:30keinerlei Hinweise
06:31auf einen Schlaganfall feststellen.
06:33Also die Herzschmerzen
06:34gingen den anderen Symptomen voraus.
06:36Richtig.
06:37Und die Sehstörungen
06:38und Schwindelgefühle,
06:39die dauern bei Ihnen beiden an.
06:41Ich habe mich zwischendurch
06:42kaum getraut aufzustehen.
06:43Und die Parese,
06:44wie lange hat die jeweils gedauert?
06:47Frau Dr. von Arnstedt meint die...
06:49Also die Lähmungserscheinungen
06:50in meinem Bein,
06:51die waren so etwa
06:5130 Minuten lang.
06:53Bei dir hat's
06:54in den Armen so 20...
06:57Also 25 Minuten.
06:59Die Herzschmerzen passen eher
07:00zu einer transitorisch-ischemischen Attacke
07:02als zu einem Apoplex.
07:04Das ist eine Durchblutungsstörung.
07:05In einem der kleineren
07:06Blutgefäße des Gehirns,
07:07die einem Schlaganfall häufig vorausgeht.
07:11Sie sind Mediziner?
07:12Ich bin Notar und meine Frau
07:13Steuerberaterin,
07:14aber wir lesen gern und viel.
07:18Es ist mehr als merkwürdig,
07:20dass Sie beide zur selben Zeit
07:21solch eine Attacke hatten.
07:23Haben Sie gestern
07:24irgendetwas Ungewöhnliches
07:25gegessen oder getrunken?
07:28Rauchen Sie?
07:30Sind Sie kürzlich umgezogen
07:31oder haben etwas
07:32in Ihrem Haus verändert?
07:33Gut, dann machen wir jeweils
07:35ein MRT des Schädels
07:36und ein großes Blutbild
07:37mit Kalium, Natrium, Magnesium,
07:40Calcium, Elektrolyten
07:41und Herz-Enzymen
07:42sowie einem Belastungs-
07:42und 24-Stunden-EKG.
07:44Alles hier im Haus.
07:46Wir sehen uns.
07:51Na, sieht so aus,
07:51als würden Sie über Nacht hierbleiben.
07:54Das haben wir uns bereits gedacht.
07:55Wir haben schon einige Sachen mitgebracht.
07:57Wo müssen wir hin?
08:16Wir bekommen doch
08:17ein gemeinsames Zimmer.
08:19Da schaue ich mal eben
08:20im Belegungsplan nach.
08:27So, hier können Sie
08:29es sich gemütlich machen.
08:31Ich hole Sie dann
08:31zum MRT wieder ab.
08:33Hast du denn
08:33einen Parkplatz gefunden?
08:35Ja.
08:35Und eine nette Dame
08:36hat mir ihren Parkschein
08:37mit Restguthaben geschenkt.
08:38Aber nur für zwei Stunden,
08:39dann ist wir noch mal raus.
08:41Sie sind mit dem Auto
08:42hergekommen?
08:44Nach der Attacke
08:45ging es uns vergleichsweise gut.
08:47Da wollten wir
08:47keinen Krankenwagen bemühen.
08:49Wo bekommen wir denn
08:50was zu essen?
08:51Die Frühstückszeit
08:52ist schon um
08:53und Mittag dauert noch ein bisschen.
08:55Aber wir haben
08:55eine schöne Cafeteria.
08:56Cafeteria, verstehe.
08:59Berechnet das Krankenhaus
09:00keinen vollen Tag,
09:01wenn man erst nach
09:01dem Frühstück eingeliefert wird?
09:03Ich schaue mal,
09:04ob ich noch ein Frühstück
09:05organisieren kann.
09:06Und ruhig,
09:07ordentliche Portionen.
09:08Schließlich haben wir
09:08es nicht am Magen.
09:12Wollen wir die zusammenstellen?
09:14Die Betten bleiben so stehen.
09:20Dann geht es dir schon wieder besser?
09:22Warte mal,
09:23wie kannst du ihm das sagen?
09:24Was hätte ich Ihnen
09:25in deiner Meinung nach
09:25sagen sollen?
09:26Dass seine Blutwerte
09:27stündlich schlechter werden
09:28und dass ihm innere Blutungen
09:29drohen, wenn den Ärzten
09:30nicht bald was einfällt?
09:31Nein, aber das ist Ernstes.
09:33Mann, der ist doch kein Baby mehr.
09:34Der hat ein Recht darauf
09:35zu erfahren, wie es um ihn steht.
09:36Der hat auch ein Recht
09:37darauf zu leben.
09:44Wann betehe ich auch so eine Angst?
09:45Was ist, wenn die Ärzte
09:46nicht rausfinden,
09:47was ihm fehlt?
09:47Was ist, wenn er...
09:48Das darfst du nicht mal denken.
09:50Natürlich werden die rausfinden,
09:51was er hat
09:52und dann wird er auch wieder gesund.
09:54Und was soll denn
09:54sterben?
09:55Bist du mich?
09:56Ja, ja genau, das war auch mein Gedanke.
10:14Ja, trotzdem vielen Dank, Herr Kollege.
10:18Ja, tschüss.
10:19Und, gibt's was Neues
10:29von dem Jungen?
10:30Er heißt Janik.
10:31Ist ja gut.
10:33Und?
10:33Nein.
10:36Hast du schon mal
10:37eine Autoimmun-Ithiologie
10:38in Betracht gezogen?
10:39Das ist alles negativ.
10:40Und viral?
10:41Ja, eine Gastroenteritis,
10:42kurz bevor sie hergezogen sind,
10:43ist aber schon etliche Wochen her.
10:45Ich habe jetzt trotzdem
10:46mal eine Serologie
10:46auf Viren veranlasst.
10:48Gut.
10:51Ist dir schon mal
10:51ein Patientenpaar untergekommen
10:52mit einer gleichzeitig
10:53auftretenden TIA?
10:57Wie, das war's jetzt?
10:58Was denn?
10:59Thema erledigt, oder was?
11:01Ja.
11:02Janik ist 16.
11:03Der ist der Sohn
11:04einer Kollegin.
11:05Und wenn ich nicht bald herausfinde,
11:06warum sein halber Organismus versagt,
11:08dann kann's sein,
11:08dass die ihren Sohn verliert.
11:09Ja, das wäre schlimm.
11:11Genauso schlimm
11:12wie bei jedem anderen Patienten auch.
11:14Ja, natürlich.
11:15Warum sollte man sich
11:15auch emotional involvieren, ne?
11:17Warum sollte man sich
11:17überhaupt jemals
11:18emotional involvieren?
11:23Wenn Sie glauben,
11:24dass Sie mich damit
11:25emotional unter Druck
11:25setzen können,
11:27muss ich Ihnen leider sagen,
11:28dass Sie sich irren.
11:31Keine Sorge,
11:31ich würde im Leben
11:32nicht drauf kommen,
11:34Ihnen Gefühle zu unterstellen.
11:35Na, da fragst du am besten
11:35mal jemanden,
11:36der sich damit auskennt, ha?
11:37Und wenn du weiteren
11:39medizinischen Austausch möchtest,
11:42dann weißt du ja,
11:42wo du mich findest.
11:55Entschuldigung,
11:56dass ich bei einem Patienten
11:57in erster Linie
11:57den Menschen sehe
11:58und nicht eine Ansammlung
11:59von Organen.
11:59Ja, weil Sie ja so sensibel sind.
12:01Ja, bin ich.
12:01Ja, und wir Ärzte
12:02sind ja alle grundsätzlich
12:03kalt wie die Fische, ne?
12:04Vielleicht sollten Sie mal anfangen,
12:05den Menschen hinterm Arzt zu sehen.
12:07Ja, wenn Sie mir irgendwann
12:08mal die Gelegenheit dazu geben,
12:09sehr gerne.
12:17Sie sind beleidigt,
12:18dass ich das zu Lissi gesagt habe.
12:19Ja!
12:22Ja, ich bin beleidigt,
12:24wenn Sie zu Lissi
12:25aus reiner Feigheit sagen,
12:26dass dieser Abend
12:27unspektakulär
12:28und langweilig war
12:29und sich bestimmt
12:30nie wieder wiederholen wird.
12:31Das ist ja eine Feigheit.
12:32Ja, Feigheit.
12:35Weil Sie sich nämlich
12:35nicht trauen zuzugeben,
12:36dass dieser Abend
12:37alles andere war als das.
12:38Der war nämlich tatsächlich
12:39ziemlich besonders.
12:40was?
12:57Oh je.
12:58Larissa,
12:58kümmerst du dich eben
12:59um die Materiallieferung?
13:00Mach, danke.
13:00Aber nichts zu tun?
13:17Nachdem ich den Verband gewechselt,
13:19die Bettfang geleert,
13:20dem Diabetes-Patienten
13:21die Fußnägel geschnitten
13:21und der übergewichtigen Frau
13:23beim Duschen geholfen habe,
13:23gerade nicht, nee.
13:25Dann kannst du jetzt
13:25Mittagspause machen.
13:2730 Minuten.
13:28Und danach müsste der Materialraum
13:29dringend mal wieder aufgeräumt werden.
13:31Da hat schon ewig
13:32niemand mehr die Regale abgewischt.
13:34Ach ja, und eine Materiallieferung
13:35haben wir auch noch einbekommen.
13:42Wie sind deine Eltern?
13:45Mir was zu trinken holen.
13:47Aber wahrscheinlich wollen ich
13:49sowieso nur in Bissbesprechung
13:50deutlich hören sollen.
13:51Ist sie gegen den Infekt?
13:59Mein Vater hat gesagt,
14:01dass ich einen Infekt habe
14:02und dagegen Infusionen bekomme.
14:06Er hat gelogen, oder?
14:10Muss ich sterben?
14:13So weiß es mir noch lange nicht,
14:14Janik, ja?
14:16Wir sorgen jetzt erstmal dafür,
14:17dass sich deine Blutwerte
14:18wieder stabilisieren
14:18und dann sehen wir weiter.
14:20Und wenn sie sich nicht stabilisieren?
14:21Dann ganz andere Mittel und Wege.
14:26Wenn ich sterbe,
14:28möchte ich keine Schmerzen haben.
14:29in den Sommerferien,
14:36kurz bevor wir hergezogen sind,
14:39bin ich mit ein paar Freunden
14:40ins Schlachthaus eingestiegen,
14:43wo Rinder und Lämmer
14:44geschlachtet werden.
14:46Angeblich eine hochmoderne Anlage,
14:48wo die Tiere so gut wie nichts
14:49spüren sollen.
14:50Trotzdem hat man sie manchmal
14:52minutenlang schreien gehört.
14:53Wir haben sie versucht zu befreien,
14:57haben die Tore aber nicht aufbekommen.
15:00Wir konnten nur ein bisschen
15:01bei ihnen bleiben.
15:02Sie streicheln,
15:04mit ihnen reden.
15:08Versprechen Sie mir,
15:09dass ich keine Schmerzen haben werde,
15:11wenn ich sterbe.
15:13Versprechen Sie es mir.
15:14Bitte.
15:22Bist du sicher,
15:23dass du nichts essen willst?
15:24Was ist los?
15:34Ich glaube,
15:35Janne geht es immer schlechter.
15:38Mein Schatz,
15:40es gibt Situationen im Leben,
15:41da haben wir leider keinen Einfluss.
15:43Manchmal ist das sehr traurig
15:44und manchmal sehr schade.
15:47Aber
15:47hast du ihn heute schon gesehen?
15:52Nein.
15:53Wieso nicht?
15:54Er hat so eine Wunschliste erstellt.
15:58Mit Sachen,
15:59die er im Leben noch machen möchte.
16:01Okay.
16:03Und
16:04er wünscht sich,
16:06dass ich ihn küsse.
16:08Oh.
16:10Aber das willst du nicht.
16:11Nein,
16:12ich meine,
16:12er ist zwei Jahre jünger als ich.
16:15Aber
16:15es ist,
16:17wenn er so krank ist,
16:19dass er wirklich stirbt.
16:21Dann hätte ich ihm
16:22seinen letzten Wunsch nicht erfüllt.
16:23aber es ist seine Wunschliste.
16:26Und Wünsche werden nicht immer erfüllt.
16:28Und ich finde,
16:31man sollte niemanden aus Mitleid küssen.
16:33mein Kuss sollte immer ehrlich sein.
16:36Komm her.
16:52Patientenkaffee wird auch im Schwesternzimmer gekocht?
16:54Wie,
16:54ist der schon wieder leer?
16:55Ich habe erst vor 20 Minuten
16:56zwei neue Kanin gestellt.
16:57Zuckertütchen sind auch da?
16:59Ja,
17:00aber die können nun wirklich
17:01nicht leer sein.
17:01Die habe ich gerade eben
17:02bis oben hin
17:04aufgefüllt.
17:11Na, träglich ist.
17:12Aber ihn jetzt anzulügen,
17:13das hilft ihm nicht.
17:14Ich will einen anderen Arzt.
17:15Sofort, ja.
17:16Und ich war bitte,
17:16damit hilfst du niemandem.
17:18Janik,
17:18nicht mir nicht
17:19und dir auch nicht.
17:19Bitte,
17:19jetzt versuch dich mal zu beruhigen,
17:21ja.
17:21Vorsicht mit dem Zugang,
17:40damit keiner rausreißt.
17:41Zweimal fünf Kilogramm
17:42die jetzt im Bahn bereitstellen.
17:43Ich mache das.
17:51Schneller.
17:58Es ist vorbei.
17:59Wir brauchen kein Dezepa mehr.
18:04Puls ist in Ordnung.
18:06Er schläft jetzt.
18:08Rufen Sie in der Radiologie an
18:09und in der Neurologie.
18:11Wir brauchen EEG und CT.
18:21Was machst du denn hier?
18:22Ich hoffe,
18:23du hast nicht
18:23den Weg gestanden.
18:24Ich habe nur geguckt,
18:25ob ich helfen kann.
18:27Okay.
18:28Aber ich glaube,
18:28die kommen da drin
18:29ganz gut ohne dich zurecht.
18:30Du weißt ja,
18:31wo der Materialraum ist,
18:32oder?
18:51Das gibt es doch nicht.
19:18Das ist jetzt das dritte Mal,
19:19dass Sie mir den Kaffee
19:20direkt vor der Nase wegschnappen.
19:22Mussten Sie halt warten,
19:23bis es wieder frischer kommt.
19:24So will meine Frau und ich
19:25das auch tun.
19:27Sie haben umgeklärte
19:28Herzbeschwerden
19:29und Verdacht auf Tier.
19:30Sie dürfen gar kein Kaffee trinken.
19:33Das hätten Sie mir
19:33auch früher sagen können.
19:36Bitte.
19:50Ich kann auf den MRT-Aufnahmen
19:54wirklich keinerlei Hinweise
19:55für eine TIA erkennen.
19:57Sie können gerne mal schauen.
19:59Das freut uns natürlich sehr.
20:02Wobei...
20:03Ist es nicht so,
20:04dass man so eine Mikroembolie
20:05im MRT häufig gar nicht erkennt?
20:07Sehr gut.
20:08Deshalb habe ich auch
20:09die Herzuntersuchung angeordnet.
20:10Eine TIA ist in der Regel
20:12auf Herz- und Blutkreislauferkrankungen
20:13zurückzuführen.
20:14Und die lassen sich ganz gut nachweisen.
20:16Sobald die Ergebnisse
20:18der Blutuntersuchungen
20:19und des 24-Stunden-EKGs da sind,
20:21wissen wir mehr.
20:30Warten Sie mal.
20:32Finden Sie es nicht auch merkwürdig,
20:34dass die beiden sich
20:34einerseits so gut auskennen
20:35und andererseits
20:36trotz des Verdacht
20:37einer herzbedingten TIA
20:38literweise Kaffee in sich reinschütten?
20:41Es ist grundsätzlich überraschend,
20:43überhaupt medizinisch gebildete
20:44Patienten zu haben, ja.
20:46Aber man darf natürlich
20:47nicht zu viel erwarten.
20:49Und TIA-Patienten können sich
20:51durchaus mal merkwürdig verhalten.
20:53Wenn Sie denn eine hatten.
20:54Hm?
20:55Ich finde, die beiden benehmen sich
20:57eher wie Gäste
20:57in einem All-Inclusive-Hotel,
20:59nicht wie schwerkranke Patienten.
21:00Ist vielleicht auch nur mein Gefühl.
21:02Warum denn eigentlich
21:03immer diese Gefühle?
21:05Schwester.
21:06Hannah.
21:06Ich bin Ärztin
21:07und ich bevorzuge zur Beurteilung
21:09des Gesundheitszustands
21:10meiner Patienten
21:10verlässliche Werte.
21:12Ist das so schwer?
21:12Herr Ortmann?
21:23Ja, eine Schwester brauche ich auch.
21:30Ja.
21:31Janik hatte einen leichten Schlaganfall.
21:33Vermutlich ausgelöst
21:34durch einen kleinen Thrombus,
21:35der sich durch die Blutbildveränderung
21:36gebildet hat.
21:37Ein Schlaganfall?
21:40Ja.
21:42Das Infarktareal
21:43ist zum Glück nicht sehr groß.
21:46Es ist unwahrscheinlich,
21:47dass neurologische Spätfolgen
21:48zu befürchten sind.
21:51Aber?
21:54Aber es ist nicht auszuschließen,
21:55dass es wieder passiert.
21:57Und das nächste Mal
21:58vielleicht mit einem anderen Ausgang.
21:59Non.
22:01Dann.
22:02Psst.
22:16Psst.
22:16Psst.
22:17Psst.
22:19Psst.
22:21Psst.
22:27Psst.
22:28Das war's.
22:58Hava, was machst du denn hier?
23:14Hey, ich wollte eigentlich ...
23:17...
23:22...
23:26...
23:36...
23:49Hey ...
23:50Wir dürfen jetzt nicht durchdrehen, okay?
23:55Wir sind die einzigen, die Janik die Kraft geben könnte, die er braucht, um das hier durchzustehen.
24:00Hey ...
24:02Hey ...
24:03Ich weiß nicht, ob ich das kann.
24:05Doch, du kannst das.
24:06Ich weiß, dass du das kannst.
24:08Für Janik kannst du das.
24:10Hey, wir haben das alles schon mal durchgeschrieben und wir schaffen das auch noch mal, okay?
24:15Wir schaffen das.
24:17Ja ...
24:19Du bist so unglaublich.
24:21Ich ...
24:22Ja, woher nimmst du nur die Kraft?
24:24Ja?
24:25Ich bin gleich wieder da, ja?
24:30...
24:31...
24:33...
24:35Okay.
25:05Hm.
25:07Er hat einen Schlag am Vaterladen.
25:11Sie können ihm nicht helfen.
25:19Baby stirbt.
25:35Vielleicht sollten Sie einfach mal hinhören, Dr. Bering.
25:47Genau hinhören.
25:51In den Sommerferien, kurz bevor wir hingezogen sind,
25:54bin ich mit ein paar Freunden ins Schlachthaus eingestiegen.
25:58Wo Rinder und Lärmer geschlachtet werden.
26:01Wir haben sie versucht zu befreien,
26:04haben die Tore aber nicht aufbekommen.
26:07Wir konnten nur ein bisschen bei Ihnen bleiben.
26:10Sie streicheln.
26:29Hämolytisch-Urämisches Syndrom.
26:32Ja, ausgelöst durch eine Eheek-Infektion.
26:34Durch den Kontakt zu den Rindern und Lämmern in der Schlachtanlage.
26:36Entschuldigung, welche Schlachtanlage?
26:38Er hat mir erzählt, dass er kurz vor den Sommerferien versucht hat,
26:40mit ein paar Freunden Tiere aus einer Schlachtanlage zu befreien.
26:42Wusstest du das?
26:43Nee.
26:44Aber Eheek, hätte er da nicht Durchfall haben müssen?
26:50Die Wagen-Darmgrippe vor den Ferien.
26:54Was können wir jetzt tun?
26:56Es gibt eine experimentelle Therapie.
26:59Das Medikament heißt Ecolizumab.
27:01Wurde während der Eheek-Epidemie 2011
27:03in wenigen sehr schweren Fällen schon erfolgreich eingesetzt.
27:06Ja, dann geben Sie es ihm. Ich meine, worauf warten wir?
27:08Falls es kein Eheek-indiziertes HUS ist, könnte es sein, dass sich sein Zustand verschlechtert und wir wertvolle Zeit verlieren.
27:23Geben Sie mir das Medikament.
27:25Ja.
27:53Das Medikament.
27:55I'm making my way home, my mind's already there
28:03Yes, my mind is light, you're with me in the dark
28:11Light my way at night, let your light shine out
28:19This burden weighs me down, the heaviest of weights
28:28Knocks me to the ground, right down to the dew
28:34That sparkles on the ground, blue mountains loom above
28:43Blue mountains loom and I walk alone, one wish won't be forgotten
28:54Never forget that long is the path ahead
29:03And though my body tires and I have far to go
29:11I know I'm going home, know I'm going home
29:19No, I'm going home, no, I'm going home
29:28No, I'm going home
29:31Unvorhersehbare Komplikationen, Sie haben sich das Badezimmer doch extra vorher angesehen
29:37Wozu beschäftigt man einen Fachbetrieb, wenn Sie das nicht abschätzen können?
29:43Nein, wir werden Ihnen nicht entgegenkommen, weder finanziell noch zeitlich
29:46Ich muss Schluss machen, erwarte aber, dass die Arbeit zum vereinbarten Termin erledigt ist
29:52Entschuldigung, das war beruflich
29:54Beruflich? Ich dachte, Sie sind Steuerberaterin
29:57Vollkommen richtig, es ging um eine Renovierung in unserem Büro
30:00Sie sind sicher nicht hergekommen, um mit uns über Arbeit zu sprechen
30:04Ist das Kaffee?
30:06Nein
30:06Thrombozyten sind leicht angestiegen
30:11Der Hämoglobinwert hat sich stabilisiert
30:14Ich guck mal kurz, ja?
30:17Ja
30:18Die Technik werden auch weniger, das heißt, die Hämolyse geht zurück
30:22Das Medikament schlägt an
30:23Janik, du wirst wieder gesund
30:25Danke
30:28Ich weiß echt nicht, was das sagen soll
30:37Vielen Dank und
30:38Entschuldigung, ja
30:40Keine Ursache
30:41Weder für das eine noch das andere, ja?
30:43Danke
30:43Und du, wenn du das nächste Mal Tiere befreien willst
30:47Dann nimmst du dir einen ordentlichen Seitenschneider mit, ja?
30:49Dann kommst du nämlich auch durchs Tor, ist das klar?
30:51Auf jeden Fall
30:51Okay
30:52Ja gut, dann bin ich hier fertig, ne?
31:05Alles Gute, ja?
31:09Ihr seid eine wirklich tolle Familie
31:10Wiedersehen
31:26Tschüss
31:26Ey, machen Sie gut
31:29Tschüss, alles Gute
31:31Schwester Talula
31:40Dr. Bering
31:41Sind Sie wieder im Dienst?
31:43Ähm, ja, eigentlich schon seit gestern
31:44Wir haben uns auch schon gesehen
31:46Aber die Begrüßung fiel nicht allzu überschwänglich aus
31:49Tatsächlich?
31:51Dann ist ja nur recht und billig, wenn ich mich wenigstens jetzt anständig von Ihnen verabschiede, oder?
31:55Machen Sie gut, dann, naja?
32:03Alles, alles Gute
32:05Schön, dass Sie wieder da sind
32:08Ja
32:09Alles Gute
32:12Wiedersehen
32:14Hey
32:21Hey
32:22Ich wollte mich entschuldigen wegen gestern, es war blöd
32:25Ich hab gehört, den Jungen, Janik, geht's besser, ja?
32:33Ja
32:33Janik, geht's viel besser
32:35Ja, ist doch schön, dann kannst du jetzt Feierabend machen
32:39Ja, das kann ich
32:41Ja
32:41Also ich halte die hier auf
32:44Helena
32:46Pass auf dich auf
32:52Frau Doktor von Arnstett
32:55Auch auf die Gefahr hinlässe ich mich wiederhole
32:57Aber wenn Herrn oder Frau Reiniger irgendwas fehlt, dann fresse ich den Besen
33:00Die verarschen uns
33:01Was ist denn eigentlich mit den Schwestern auf dieser Station los?
33:05Ist es so schwer, sich aus dem Kompetenzbereich der Ärzte rauszuhalten?
33:09Ist das Voraussetzung, um hier einen Job zu bekommen?
33:11Stand das so in der Stellenanzeige?
33:14Keine Ahnung, ich hab nie eine gelesen
33:15Ich bin hier nur eingesprungen
33:16Sind das die Untersuchungsergebnisse?
33:18EKG und Blut?
33:19Ja, und bis auf einen etwas niedrigen Calciumwert ist alles tippitoppi, bei beiden
33:23Tippitoppi, ja
33:24Gut, selbst wenn's so wäre, wie wollen Sie das beweisen?
33:30Hm?
33:34So, Ihre Untersuchungsergebnisse sind da
33:37Sie leiden beide an einer bakteriellen Endokarditis
33:40Was ist denn das?
33:44Ja, das ist eine Entzündung der Herzinnenwände
33:46Ausgelöst durch eine bakterielle Infektion
33:48Ist nicht ganz ungefährlich, deshalb müssen wir jetzt sofort mit einer hochdosierten Antibiotika-Therapie beginnen
33:53Und eine Endokardbiopsie durchführen
33:55Das ist ein Eingriff, bei dem eine Gewebeprobe der Herzinnenhaut entnommen wird
34:01Ja, es kann ja alles gar nicht sein
34:04Also, die Ergebnisse sind jetzt nicht hundertprozentig eindeutig, aber zusammen mit den von Ihnen geschilderten Symptomen
34:09Besteht kein Zweifel
34:11Ich, das...
34:13Wir haben ja gar keine Symptome
34:20Wir haben das ja alles nur vorgetäuscht
34:22Weil unser Badezimmer renoviert wird und wir nicht in unsere Wohnung können
34:25Was bedeuten die Blutwerte ohne Symptome?
34:31Es gibt gar keine auffälligen Blutwerte
34:35Wir wollten einfach mal schauen, ob Sie uns an der Nase herumführen
34:37Das ist ja unerhört
34:39Das ist eine Unverschämtheit
34:40Was ist denn das für ein Krankenhaus hier überhaupt?
34:43Ja, eins für richtige Patienten
34:44Sie müssen jetzt ganz schnell Ihre Sachen packen, bevor ich Sie noch anzeige, ja?
34:48Zack, zack
34:49Bisschen vorsichtiger, ja?
35:01Holt du mir meinen Bademantel, Schatz?
35:04Ja
35:04Ja, was denn?
35:18Ansgar, was ist los?
35:20Reiß dich zusammen
35:21Haben Sie das öfter?
35:23Nein, zum ersten Mal
35:25Haben Sie Schwester Talula gesehen?
35:35Nein
35:35Ach, da sind Sie ja
35:39Habt Sie schon überall gesucht
35:40Hallo Frau Pohl
35:41Ich wollte Sie noch herzlich willkommen heißen
35:43Sie mussten ja gleich am ersten Tag ohne Stationsleitung
35:46und mit einer weiteren neuen Kraft den Laden schmeißen
35:48Respekt, Schwester Talula
35:50Und Sie haben sogar noch Zeit gefunden, den Materialraum aufzuräumen
35:53Das war dringend mal wieder nötig
35:55Darin dürfen Sie sich ruhig ein Beispiel nehmen
35:58Ist noch gar nicht so lange her, da war Talula hier auch Schwesternschülerin, so wie Sie
36:01Aber, hey, sag mal
36:07Gibt's irgendwo noch was zu essen?
36:09Yannick hat einen Riesenhunger
36:10Geht's Ihnen wieder besser?
36:11Mhm
36:12Ja, es gibt noch Essen im Schwesternzimmer
36:14Ist was übergeblieben
36:15Super, willst du ihm was bringen?
36:16Ich?
36:16Ja, klar, mach ich
36:19Mach ich
36:20Oder auch nicht
36:24Aber
36:25Ich möchte mich bei dir entschuldigen
36:27Ich weiß gar nicht, was in mich gefahren ist, mich dir gegenüber so aufzuführen
36:31So lange ist meine Zeit als Schwesternschülerin ja tatsächlich nicht her
36:35Und
36:36Mit so einer Vorgesetzten wie mir hätte ich wahrscheinlich am ersten Tag schon aufgegeben
36:40Es tut mir leid
36:42Kollegin
36:44Kollegen
36:47So, da ist ganz klar ein schwarzer Strich zwischen Zahnfleisch und Zähnen
37:03Der sogenannte Bleisaum
37:04Sie haben eine Bleivergiftung
37:06Ja, das mit dem Strich, das wollte ich beim nächsten Besuch mit meinem Zahnarzt besprechen
37:10Das war noch nie so deutlich zu sehen
37:12Passend dazu, ganz klassisch, ein weiteres Symptom hier
37:16Die sogenannte Fallhand
37:18Wie kommt der denn zu einer Bleivergiftung?
37:21Ja, vermutlich über die Aufnahme von Lebensmitteln mit einer Schwermetalbelastung
37:24Essen Sie häufig Fisch oder Pilze?
37:28Pilze, ja
37:29Eingelegte, selbst gesammelt
37:31Wie oft?
37:33Fünf, sechs Mal die Woche
37:34Sechs Mal
37:35Warum nicht? Das ist gesund, kalorienarm und
37:39Umsonst
37:39Günstig, ja
37:41Und Sie haben mit Sicherheit auch eine Bleivergiftung, auch wenn Sie noch keine Symptome zeigen
37:44So, wir machen jetzt noch einen Test, dann bekommen Sie ein Medikament, das das Blei im Körper bindet und über die Nieren ausscheidet
37:51Sie bleiben einen Tag zur Beobachtung hier und dann gehen Sie nach Hause und führen die Therapie selbst fort
37:55Und auf eins können Sie sich schon mal vorbereiten
37:59Die Rechnung für die ersten zwei Tage hier geht an Sie persönlich
38:02Den nehm ich dann mal wieder runter
38:09Nein
38:09Räumen Sie das selber zurück oder sollen wir das mit auf die Rechnung setzen?
38:18Hi
38:26Hi
38:27Deine Mutter hat gesagt, du hast Hunger
38:29Cool, dass dir wieder besser geht
38:33Ich dachte echt, du schaffst es vielleicht nicht
38:35Gleich hast du mich hier zurück ins Leben geküsst
38:37Ganz bestimmt, ey
38:39Glaubst du jetzt am Märchen oder was?
38:42So, ich muss dann auch weitermachen
38:43Guten Appetit und wenn was ist, einfach klingeln
38:46故場end wird noch nicht
38:50Mal wieder zurück
39:04Ich habe gehört, Dr. Behring ist heute Morgen nicht zum Dienst erschienen und nirgends zu erreichen.
39:26Ja, wir dürfen ja nie noch zu Hause, also keine Ahnung.
39:30Haben Sie mal mit Dr. von Arnstadt gesprochen?
39:32Vielleicht weiß sie ja was, immerhin waren die beiden mal ein Paar.
39:34Da kommt sie.
39:36Wissen Sie, wo Dr. Behring ist?
39:37Nein.
39:39Ich war gerade im Arztzimmer.
39:41Da stimmt was nicht.
39:58Hier seid ihr.
39:59Habt ihr schon mal auf dem Haftplatz geguckt?
40:01Also, der hat sich gestern so komisch von mir verabschiedet, als würde er gar nicht mehr wiederkommen.
40:24Ich rufe jetzt die Polizei, oder?
40:28Moment, da ist ein Mail.
40:32Die ist von Behring.
40:34Mit Video.
40:41Moment.
40:41Okay, Video ist.
40:44Wie ist es?
40:46Egal.
40:47Wo soll ich denn?
40:48Ich könnte hier?
40:49So, mit dem oder?
40:50Der ist doch super, man hat es doch nicht so kompliziert.
40:52Oh, glaubt schon.
40:53Ich fange einfach an, okay?
40:54Ja, liebe Kollegen, ich weiß, das ist jetzt vielleicht ein bisschen überraschend.
41:02Aber in den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wie kurz das Leben ist.
41:05Und dass man das Glück nicht in die Warteschleife hängen sollte.
41:08Und da habe ich beschlossen, ich...
41:10Einmal in seinem Leben was Spontanes zu tun, um mir scharfer Braut nach Barcelona hinterher zu reisen.
41:17Woran, nach allem, was er mir erzählt hat, Sie, liebe Betty, weil es ja gar nicht so unschuldig sind, ne?
41:22Also, vielen lieben Dank dafür.
41:24Jedenfalls bin ich jetzt hier bei Betty.
41:27Die übrigens morgen ihre erste Vorlesung besucht.
41:29Und zwar Diagnosemethoden.
41:30Und, ähm, ich denke, ich bleib hier, oder?
41:52Ich bin besser ohne diesen Bad.
41:54Ja.
41:55Was war das überhaupt?
41:56Das war wegen dir.
41:59Ach, jetzt bin ich wieder schon.
42:00Nee, das nicht abschicken.
42:07Betty, das kannst du nicht abschicken.
42:08So denn, nein, nein, nein, nein, das ist für die Kollegen auch.
42:09Ist doch egal.
42:17Wow.
42:18Ey, der sieht voll jung aus, so eine Bart.
42:23Okay, Ladies, ähm, weiter geht's.
42:26Talula, du gehst in die Eins, Hannah in die Zwei und du machst die Medikamente.
42:30Von Ihnen, ich bräuchte ich ein paar Unterschriften.
42:33Tschüss.
42:34Ich bin championships.
43:03Bis zum nächsten Mal.
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