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  • vor 9 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Help! I need somebody. Help! Not just anybody. Help! You know I need someone. Help! Help me if you can. I'm feeling down. And I do appreciate you being right. Won't you please, please help me, help me, help me.
00:30Who knows what tomorrow brings? In a world few hearts survive. All I know is the way I feel. And it's real. I keep it alive.
00:58Sie werden ja nicht fürs Treuen bezahlt. Ich ver ... ... interessiert mich nicht. Das Bein hier muss geröntgefäden von Frau ... Sonja Herzog ...
01:06So. Ich zieh mich schnell um und dann sehen wir uns zur Untersuchung.
01:12Ich bin Schwester Lizzie. Wie ist das denn passiert?
01:20Sie hatten sich eben schon so schön beruhigt im Krankenwagen.
01:22Das kann doch jedem mal passieren, so ein Treppensturz.
01:25Ich weiß auch nicht, warum ich schon wieder war.
01:28Lass mal, ich mach schon. Ich bringe Sie in die Radiologie und dann gucke ich noch bei meinem Sohn vorbei.
01:31Bis später.
01:36Morgen.
01:39Morgen.
01:39Sag mal, bist du nicht genau jetzt in der Klinik?
01:43Doch, ich hab verschlafen. Aber wer ist denn noch ähnlich bei Yannick?
01:47Gibt's was Neues?
01:48Nein, nichts.
01:52Das kann doch nicht sein, dass immer noch niemand weiß, was er hat.
01:55Leukämie ist es nicht, Granulomatosis ist es nicht und Comorulofritus ist es auch nicht.
02:02Thering hat gestern ganz spät nach einem Nieren-Bürbsi gemacht.
02:04Wir können nur hoffen, dass es das irgendwie weiterbringt.
02:07Und Yannick?
02:07Da kannst du dich kaum noch auf den Beinen halten.
02:11Scheiße.
02:19Hallo, mein Schatz, ne?
02:22Dein T-Shirt?
02:24Mit T-Shirts auf Druck, du...
02:25Ich weiß, was er meint.
02:27Das ist das gerade frisch aus der Wäsche raus.
02:28Ich kann es ihm bringen.
02:29Ich muss nur vorher in die Werkstatt.
02:30Super. Du, Hanna, bringst dir später vorbei, ja?
02:32Ich bin aber auch gleich in dein Klinik, dann komm...
02:35Ja, okay.
02:36Dann ruh dich aus, ja?
02:38Ist Papa... Papa ist da, dann gib mir mal.
02:42Für dich.
02:44Guten Morgen, schöne Frau.
02:45Süß.
02:52Reden deine Eltern immer so miteinander?
02:55Keine Ahnung.
02:56Und drehen?
03:01Sehr gut.
03:02Es hat sich kein Himmertum gebildet.
03:07Hast du mir was mitgebracht?
03:08So viele schöne Sachen, ich kann mich gar nicht entscheiden.
03:15Ist der noch von gestern Abend?
03:17Ja.
03:18Ey, du musst mehr trinken.
03:20Hör sich ja schon an wie meine Ma.
03:22Bis auf das L.
03:26Also, was machen wir heute für deinen YouTube-Channel?
03:30Sicher, dass wir das nicht verschieben sollen?
03:31Siehst echt scheiße aus.
03:33Quatsch.
03:33Ich hab dir versprochen, dass wir das machen.
03:35Außerdem hab ich da voll Bock drauf.
03:37Hab ich irgendwas verpasst?
03:38Nee.
03:40Aber die macht dir keinen Mist.
03:43Nichts, was du nicht auch tun würdest.
03:46Okay, großer.
03:48Bis später.
03:49Bis.
03:50Tschüss.
04:00Mama.
04:01Sonja, mein Schatz.
04:03Ah, und endlich auch meine Schwester.
04:05Wie schön.
04:06Tut mir leid, ich dachte, Schwester A war wer bei Ihnen.
04:08Was machst du denn für Sachen?
04:10Ich bin fast gestorben vor lauter Angst um dich.
04:12Also, ein Haarriss ist ein vergleichsweise kleiner Bruch, aber es kann trotzdem bis zu sechs Wochen dauern, ehe der Knochen wieder verheilt ist.
04:20Dann kann ich meine Tochter.
04:20Dann kann ich meine Tochter ja wieder mitnehmen.
04:22Nein, können Sie nicht.
04:23Sie bleibt eine Nacht zur Beobachtung hier.
04:25Aber beobachten kann ich sie doch auch zu Hause.
04:27Ah, wirklich?
04:28Sind Sie Ärztin?
04:29Nein.
04:31Ihre Tochter ist schwer gestürzt und hat einige Hämatome.
04:33Es kann zu Komplikationen kommen, wenn innere Organe verletzt wurden.
04:37Jetzt machen Sie mir aber Angst.
04:38Und mir erst.
04:40Also, wenn Sonja nicht nach Hause darf, dann bleibe ich eben übernachtbar hier.
04:45Also, erstens ist es hier kein Hotel.
04:48Und zweitens glaube ich nicht, dass eine volljährige Person von Ihrer Mutter betreut werden muss, wenn sie einen Tag in der Klinik bleibt.
04:53Das lassen Sie mal meine Sorge sein.
04:55Sonja ist immer noch mein Kind.
04:57Ganz egal, wie alt sie ist.
05:00Ähm, Frau Herzog, wir werden uns schon um Ihre Tochter kümmern, ja?
05:04Ich versorge Ihnen jetzt erstmal ein schönes Patientenzimmer in Ordnung.
05:06Machen Sie das.
05:15Hey, was machst du da?
05:17Soll es eigentlich da drin sein?
05:19Diese Frau meinte, sie ist in ein paar Minuten wieder da.
05:22Aha.
05:22Wer ist denn diese Frau?
05:24Ähm, sie ist...
05:26Da!
05:27Danke, Schwester.
05:29Das ist für Sie.
05:30Äh, nein, nein.
05:30Lassen Sie mal, das habe ich gern gemacht.
05:32Frau Herzog, Schwester, aber muss ich jetzt wieder um unsere Patienten kümmern, ja?
05:39Wen haben wir denn da?
05:40Das ist unsere Mimi.
05:42Meine Enkeltochter.
05:44Ja, ich habe verdammt lange warten müssen, bis Sonja mich endlich zur Großmutter gemacht hat.
05:48Ach, schön.
05:50Ja, dann bringen Sie die Kleine doch mal zu ihr.
05:51Ja, sie freut sich doch sicher.
05:54Ja.
05:59Tobias, ich will wieder arbeiten.
06:02Ja, darüber können wir gerne reden, wenn Emil aus dem grübsten Haus ist.
06:05Ich will aber jetzt wieder arbeiten.
06:07Ja, aber Talula, wir können unseren Sohn noch nicht von wildfremden Menschen betreuen lassen.
06:11Ich wollte ihm bestimmt nicht den Erstbesten auf der Straße in die Hand drücken.
06:13Ja, aber ich zum Beispiel war nie in einem Kindergarten.
06:16Hm, da sieht man ja, was dabei rauskommt.
06:18Was meinst du jetzt damit?
06:20Soziale Kompetenz?
06:21Wieso, die habe ich doch.
06:22Nein, hast du nicht.
06:25Wie auch immer, darum geht es ja gar nicht.
06:26Ich denke, es ist nicht gut für Emil, wenn Unbekannte in Großziehen.
06:29Selbst nach dem Tod meiner Mutter bin ich ausschließlich von meinem Vater betreut worden.
06:32So könntest du es mit Emil doch auch machen.
06:34An zwei, drei Tagen die Woche.
06:36Wie, ich soll jetzt Teilzeit arbeiten?
06:37Ja, wir beide.
06:39Aber die Patienten, der Katz geningt, brauchen mich.
06:41Mich auch?
06:43Ich wette, du willst nur nicht, dass ich wieder arbeiten gehe,
06:46weil du es niemals, auch nur einen einzigen Tag schaffen würdest,
06:48dich allein um Emil zu kümmern.
06:50Und ob ich das schaffen würde?
06:51Ach ja?
06:52Dann beweis es doch mal.
06:54Jederzeit.
06:56Heute.
06:59Heute?
07:02Gut, dann hat Emil heute seinen ersten wichtigen Termin beim Versicherungsmakler.
07:06Dann nennt er nämlich auch gleichfalls, das heißt, seine Zukunft gut abzusichern.
07:09Berufsunfähigkeit, Zahn, Zusatzversicherung, Unfallversicherung, Insassen...
07:12Ich finde das übrigens sehr mutig von dir.
07:16So, ich bin ein moderner Vater.
07:19Wir zwei machen uns heute einfach mal einen richtig schönen Herrentag.
07:21Toll.
07:22Wirklich.
07:23Was machst du so heute an deinem babyfreien Tag?
07:25Ich glaube, da wird mir schon was einfallen.
07:29Hallo Frau Pohl.
07:30Ist das nicht ein herrlicher Morgen heute?
07:33Bitte schön.
07:34Ich wollte Ihnen eine kleine Freude machen.
07:36Einfach so?
07:38Weil ich Sie so vermisse.
07:40Mich?
07:41Ja.
07:42Alle hier.
07:45Tut gut, oder?
07:47Karten auf den Tisch.
07:48Sie sind hier, weil Sie wieder anfangen wollen zu arbeiten.
07:51Ja.
07:53Haben Sie sich das gut überlegt?
07:55Wenn Sie damit meinen, ob ich in der Lage bin, mein Kind abzugeben?
07:59Ja.
08:00Ich könnte Sie also zuverlässig einplanen?
08:03Auf jeden Fall.
08:04Emils Vater ist ja schließlich auch noch da.
08:07Das ist alles mit ihm abgesprochen.
08:09Gut.
08:10Dann erwarte ich Sie übermorgen zum Frühdienst.
08:14Übermorgen schon?
08:14Ja, klar.
08:16Kein Problem.
08:17Problem.
08:18Problem.
08:37Irgendwas an Ihnen ist anders.
08:38Echt?
08:39Ah, jetzt habe ich es.
08:42So entspannt und gelöst habe ich Sie, glaube ich, noch nie gesehen.
08:45Ja, das habe ich Ihnen zu verdanken, Schwester Betty.
08:48Ich habe mit meiner Ex-Frau geredet.
08:54Und wir können endlich die Vergangenheit hinter uns lassen.
08:57Steht Ihnen gut?
08:58Wirklich?
08:59Fühlt sich auch extrem gut an.
09:02Gut.
09:03Dann bin ich jetzt dran.
09:04Ich kann nämlich auch gut ein paar Dinge hinter mir lassen.
09:07Gibt es Neuigkeiten?
09:08Ach so, ja.
09:10Ja, ähm...
09:12Die ersten Ergebnisse von Janiks Nierenbiopsie sind da.
09:16Mein Verdacht auf Maurus Berger hat sich leider...
09:18Hat sich leider auch nicht bestätigt.
09:19Ja.
09:23Also, ich komme mit beschissenen Diagnosen, klar, wirklich, aber...
09:28Diese Unbewusstheit macht mich völlig fertig.
09:34Ja, aber wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken.
09:38Ich kriege raus, was er hat, ja?
09:40Ich bin jetzt noch nicht raus, was er ist...
09:41Ich bin jetzt noch nicht losge, was er hat, ja.
09:43Ich bin jetzt noch nicht losge곤.
09:44Ich bin jetzt noch nicht losgeberto.
09:45Ich bin jetzt noch nicht losgeberto.
09:46Für mich ist es in Ordnung.
10:12Ja, mein Schöpfe, ich ja.
10:16Wir können ruhig weitermachen.
10:17Ja, ich schau mir noch mal die Nieren an.
10:20Können Sie Ihre Kleine vielleicht mal halten?
10:22Nein, nein, ich mach das schon.
10:24Mir ist es gerade alles zu viel.
10:25Glaube ich mir auch.
10:27Fertig, die Nieren sind auch in Ordnung.
10:31Hier, bis später.
10:33Ist alles in Ordnung mit der Mami?
10:35Hat die Kleine vielleicht Hunger?
10:36Nein, nein, ich hab ihr von mir gerade noch was auf Fläschchen gegeben.
10:40Sie ist jetzt einfach nur müde.
10:41Ich fahr mal ein bisschen mit ihr spazieren.
10:44Schau mal, die Kleine.
10:46Ihre Mutter kümmert sich ja wirklich sehr um Ihre Tochter.
10:52Ja, ich bin froh, dass ihr mich unterstützt.
10:55Und Minis Vater?
10:57Wir sind getrennt.
10:58Er weiß gar nicht, dass er ein Kind hat.
11:01Meine Mutter sagt es besser so.
11:03Das wird meinem Vater auch so gemacht.
11:06Und wie sehen Sie das?
11:07Ich bin in erster Linie froh, dass ich sie habe.
11:12Sie hat mich nach der Trennung bei sich aufgenommen.
11:16Ach, Sie beide wohnen zusammen.
11:19Ich gehe mit dem Kind gar nicht anders.
11:23Sie könnte sowieso viel besser als ich.
11:26Frau Doktor von Arnstedt, es geht um Sonja Herzog.
11:29Ich habe das Gefühl, dass sie unter einer Wochenbett-Depression leidet.
11:31Und wie kommen Sie zu dem Gefühl?
11:35Indem ich mich für den Menschen hinter dem Patienten interessiere.
11:38Und wissen Sie auch warum?
11:40Weil Sie die Krankenschwester sind und ich die Ärztin.
11:43Na und, was ist?
11:44Sie will ihr Kind nicht im Arm halten.
11:47Sie bricht grundlos in Tränen aus.
11:48Sie ist unglücklich, überfordert und offenbar steht sie
11:50in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrer dominanten Mutter.
11:53Ja, dann muss sie in eine psychiatrische Fachklinik überwiesen werden.
11:55Ich kümmere mich drum.
11:56Moment.
11:57Ja.
11:58Haben Sie denn noch ein Gefühl?
12:00Ja.
12:01Ich denke, wir beide sollten zuerst versuchen, mit ihr zu sprechen.
12:04Ich glaube nicht, dass sie überhaupt weiß, dass sie seelisch krank ist.
12:06Dann sollten wir mit ihr sprechen.
12:08Zeugt mir mein Gefühl.
12:13Sarah?
12:14Was soll denn das jetzt?
12:18Ja, wir wollen doch nicht, dass dein Shirt dreckig wird.
12:21Wie?
12:21Nicht schwingen?
12:22Ich dachte, du schminkst dich und ich filme das so in die Kohl.
12:25Nee, heute bist du dran.
12:27Du kriegst ein mega cooles Mickey Mouse Make-up und ich ultra viele Klicks.
12:31Shit, nee, aber da mach ich nicht mit.
12:33Ey, komm.
12:35Ich helfe dir dann auch bei deiner Wunschliste.
12:37Oder ist dir selbst das eingefallen?
12:39Naja, ein Wunsch hat sich ja schon erfüllt.
12:41Der Bäringer hat mich ja mit seiner geilen Karre fahren lassen.
12:44Ey, das erzählst du mir jetzt mindestens ein tausends Mal.
12:48Wird Zeit, dass dir ein paar neue Wünsche einfallen.
12:50Na, Miki?
12:55Machen wir ein Klicket oder nicht?
12:56Du sagst aber auf keinen Fall meinen Namen.
13:02Klar.
13:06Was soll die Balance sagen?
13:08Abwarten.
13:10Lachen Sie oft oder empfinden Sie Ihr Leben als schön?
13:16Ich weiß nicht.
13:18Wie war das vor der Geburt Ihrer Tochter? Waren Sie da glücklicher?
13:21Können Sie sich gerade so richtig auf etwas freuen?
13:25Meine Tochter liegt mit gebrochenem Bein im Krankenhaus.
13:29Auf was soll sie sich denn da so richtig freuen?
13:31Was soll denn diese Frage?
13:34Ähm, glauben Sie nicht, dass Ihre Tochter für sich alleine sprechen kann?
13:36Ja, aber doch nicht in Ihrem Zustand.
13:38Frau Herzog, wir machen hier gerade den Test mit Ihrer Tochter.
13:40Es wäre gut, wenn Sie uns dafür mit dir alleine lassen.
13:42Auf gar keinen Fall.
13:43Sie wollen ja doch nur irgendwas einreden.
13:45Du willst doch nicht, dass ich rausgehe, oder?
13:49Oder hast du auf einmal Geheimnisse vor mir?
13:52Nein, sie können bleiben.
13:55Sind Sie ängstlich oder grundlos besorgt?
13:59Also, wenn Sie Kinder hätten, dann würden Sie so etwas nicht fragen.
14:02Als Mutter ist man ständig in Sorge.
14:05Ja, manchmal sogar grundlos.
14:07Frau Herzog, lassen Sie doch bitte Ihre Tochter antworten.
14:10Wir hören jetzt auf mit diesem Fragespiel, ja?
14:12Meine Tochter ist heute schwer gestürzt und braucht Ruhe.
14:15Sonst nichts.
14:16Ähm, vielleicht verschieben wir das Gespräch auf morgen,
14:19wenn die Patientin ausgeschlafen ist.
14:21Ja.
14:21Sie verschieben gar nichts.
14:22Sie lassen uns jetzt in Frieden.
14:24Meine Tochter ist doch nicht verrückt.
14:27Stimmt, Sonja?
14:30Na ja, dann hoffen wir mal, dass es Ihnen morgen besser geht, ja?
14:35Krass.
14:40Und ab wann?
14:42Übermorgen habe ich Frühschicht.
14:43Das ist ja super.
14:45Hast du auch einen?
14:47Jetzt freu dich doch mal.
14:49Mach ich ja.
14:49Aber wie bringe ich das bloß Tobias bei?
14:52Wie?
14:52Du hast der Pool zugesagt, ohne vorher mit Lewalowski zu sprechen.
14:55So weiß ich doch, wie er ist.
14:56Er will mich erst wieder arbeiten lassen, wenn E-Mail kurz vor der Rente steht.
14:59Ja, du hättest das trotzdem vorher mit ihm klären müssen.
15:02Wer passt denn auf euer Kind auf, wenn ihr beide arbeitet?
15:04Ich habe mir überlegt, dass wir beide doch in Teilzeit arbeiten können.
15:07Ja, das ist ja schön, dass du dir das überlegt hast.
15:10Aber meinst du nicht, dass es interessant wäre, was der Vater dazu sagt?
15:13Boah, Lizzie, ich habe so Schiss.
15:15Lewandowski, reiß mir den Kopf ab, wenn ich ihn vor vollendete Tatsachen stelle.
15:18Zu Recht?
15:19Ja, konnte ich ahnen, dass die Pool mich sofort wieder einstellt?
15:21Du wolltest es doch so.
15:24Du könntest mich ruhig mal unterstützen, anstatt nur zu meckern.
15:26Ja, ich weiß. Es tut mir leid.
15:29Ich bin einfach nicht so getroffen.
15:33Und warum bist du schlecht drauf?
15:35Dein Kapitän?
15:37Ja.
15:38Das, der geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf.
15:40Und ich träume die ganze Zeit von dem.
15:42Und mittlerweile frage ich mich, ob die Entscheidung, ihn nicht wiederzusehen, nicht total bescheuert war.
15:46Du wolltest es doch so.
15:49Ja.
15:51Du machst das schon mit Lewandowski.
15:57Aber mach es schnell.
16:04Nee, wir haben deine Windel gerade erst gewechselt. Wir haben es eilig.
16:08Nein, nein, das glaube ich jetzt nicht.
16:12Wow.
16:13Es ist durchaus erstaunlich, welche Menge an Körperflüssigkeiten und in verschiedensten Aggregatszuständen aus so einem kleinen Körper heraus müssen.
16:19Aber nicht jetzt, Emil. Wir haben einen Termin.
16:21Okay.
16:26Okay.
16:31Okay.
16:39Hallo.
16:40Hallo.
16:41Ja, hier ist Tobias Lewandowski.
16:42Ja.
16:43Ja, ich bin aber gerade mitten in einer Operation. Lebensbedrohlich sozusagen. Wir müssen den Termin leider verschieben.
16:49Ja, nee, heute nicht mehr. Genau.
16:52Ja, ich melde mich bei Ihnen.
16:53Ja, es tut mir leid.
16:54Ja, auf Wiederhören.
16:55Wiederhören.
16:56Was?
17:01Diesen vorwurfsvollen Blick hast du von deiner Mutter.
17:06In seiner sozialen Kompetenz sollten wir auf jeden Fall noch arbeiten.
17:10So, jetzt machen wir dich erst mal sauber.
17:11So, wenn ihr die Oberlupe größer malt mit solchen Mundwinkeln nach oben, bekommt ihr echt einen coolen Mäuse-Look.
17:20So.
17:21Jetzt geht's wieder.
17:22Ja, wir sind jetzt auch gleich fertig.
17:25So, perfekt.
17:28Mach mal die Augen zu.
17:30Wow.
17:32Sieht echt mega aus.
17:34Warte, guck mal.
17:35Aber, also wir wollen Micky ja nicht nur sehen, sondern auch hören.
17:46Yay.
17:52Wie geht denn das?
17:54Ähm, ich werde mich einmal fest draufbeißen und dann ganz tief einatmen.
17:59Okay, ihr Lieben.
18:00Jetzt sagt uns Micky, wie er seinen neuen Look findet.
18:05Janik?
18:11Janik?
18:12Janik?
18:13Scheiße.
18:19Janik!
18:21Janik!
18:22Wahrscheinlich hat Janik beim Einatmen des Ballons zu wenig Sauerstoff gepumpt.
18:25Kann das irgendwie die Krankheit verschlimmern?
18:26Weiß ich jetzt noch nicht.
18:28Aber das war doch nur ein einziger Luftballon.
18:30War genau einer zu viel, aber.
18:31Dein geatmetes Helium kann zu Bewusstlosigkeit, zu Atemstillstand und sogar zu plötzlichen Tod führen, ja?
18:36Grundsätzlich richtig.
18:37Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Janik durch das bisschen Helium bewusstlos geworden ist.
18:40Wir hoffen jetzt mal das Beste, ja?
18:42Was ist passiert?
18:43Wir haben ein Make-up-Tutorial gedreht.
18:46Aber geh jetzt bitte.
18:47Aber ich, ich muss doch wissen, wie es Janik geht.
18:50Komm.
18:51Ist gut, muss dann sofort ins Labor. Wir brauchen eine DGA.
18:56Ja?
18:56Ja.
18:58Das sollte alles ein Riesenspaß werden.
19:02Ava, du möchtest Krankenschwester werden.
19:05Das heißt, du trägst Verantwortung für deine Patienten.
19:07Du hast Janik in Gefahr gebracht.
19:09Lernschwester Ava, wie konnten Sie nur so verantwortungslos sein?
19:12Da fehlen selbst mir die Worte.
19:14Es tut mir leid.
19:15Ava hat verstanden, dass sie einen Riesenfehler gemacht hat.
19:18Stimmt's?
19:18Frau Winter, richtig?
19:20Hanna.
19:21Frau Winter, dürfte ich Sie bitten, sich nicht in meine Personalangelegenheiten zu mischen?
19:25Schließlich arbeiten Sie hier ja nicht.
19:27Das wird Konsequenzen haben.
19:34Hat die Mami sich das Bein gebrochen?
19:37Hm?
19:37So was Blödes.
19:39Du glaubst doch nicht etwa diesen Unsinn mit der Wochenbett-Depression, hm?
19:51Ich weiß nicht.
19:56Hier.
19:59Nimm sie doch mal.
20:00Ja, Manni.
20:02Na mal.
20:03Ja.
20:04Ja.
20:07Das siehst du.
20:09Es geht doch.
20:13Du musst dich einfach nur ein bisschen zusammenreißen.
20:17In unserer Familie hat noch nie einer einen Seelenkleppner gebraucht.
20:20Hm?
20:21Und auch du wirst damit jetzt nicht anfangen.
20:24Hm?
20:24Wir haben doch uns, hm?
20:28Wir.
20:29Ja.
20:31Ich bin doch immer für dich da.
20:33Das weißt du doch, mein Schütz.
20:36Und wenn du wieder zu Hause bist, dann erholst du dich in Ruhe.
20:40Und ich kümmere mich um alles, hm?
20:43Ja.
20:43So, mein Schatz.
20:44Danke, Mama.
20:46Nein.
20:47Hier.
20:49Nimm eine davon und schlaf dich mal so richtig aus.
20:54Dann geht's dir morgen auch gleich wieder viel besser.
20:57Und ich muss mir nicht solche Sorgen um dich machen.
21:00Hm?
21:02Ich ruf dich später wieder an, wenn unsere Mimi im Bettchen ist.
21:07Gott, bin ich froh, wenn das hier alles vorbei ist und ich dich wieder zu Hause habe.
21:11Hm?
21:12Du machst mir ganz schönen Kummer.
21:14Bis später.
21:32Äh, Schwester Aber benimmt die Essenshausgabe.
21:40Eigentlich erwarte ich von der angehenden Krankenschwester mehr Verstand.
21:43Schwester Betty, es tut mir so leid.
21:45Ich wollte Janik nicht in Gefahr bringen.
21:46Das war super dumm von mir.
21:48Ich habe einfach totale Angst um ihn.
21:50Ja, dann verstehst du ja, wie ich mich fühle.
21:51Ich will meinen Sohn nicht verlieren, aber...
21:53Janik's Bewusstlosigkeit hat nichts mit dem Helium zu tun.
21:55Seine Nierenretentionsparameter sind extrem gestiegen.
21:57Was ist denn jetzt dauerhaft an die Dialyse?
22:10Der Kreatinienwert ist auf 5 gestiegen, die glomeruläre Filtrationsrate liegt unter 15.
22:17Es gab offenbar keine Urinausscheidung mehr seit gestern Abend.
22:21Das heißt, die Dialyse reitet ihm jetzt erstmals Leben.
22:23Wann?
22:28Also, wie lange?
22:32Braucht unser Sohn eine Spenderniere?
22:34Wir finden vorher raus, was mit ihm los ist.
22:36Ja?
22:36Ich habe einen Kollegen kontaktiert, einen hervorragenden Nephrologen.
22:39Der sieht sich jetzt erstmal die Befunde von Janik an.
22:42Hey.
22:43Hey.
22:44Hi.
22:45Da bist du ja wieder.
22:46Was macht ihr denn alle hier?
22:48Gibt es was zu feiern?
22:54Ist es also schon wieder so weit?
22:55Sie wollten mich wegen einer Personalangelegenheit sprechen?
23:23Sie sagten doch, es sei dringend.
23:27Ja, das hat er aber trotzdem Zeit bis morgen.
23:30In Ordnung.
23:32Steht Ihnen richtig gut, diese liebliche Stimme?
23:48Ach, Frau Puhl, Sie sollten ein bisschen aufpassen.
23:51Mit Helium ist nicht zu spaßen.
23:53Selbstverständlich, Herr Professor von Arnstedt.
24:07Oh, Entschuldigung.
24:09Störe ich?
24:11Mich nicht, aber vielleicht meine Ex.
24:15Wir haben so eine Art Umlaufbeziehung.
24:17Ich wollte nur das Abendessen abräumen.
24:26Okay.
24:27Ich bleibe heute Nacht hier und schlafe mit Schwestern zu Maya.
24:29Lass mal, ich komme schon klar.
24:32Weiß ich doch.
24:37Kann ich euch zwei alleine lassen, ohne dass die nächste Katastrophe passiert?
24:39Okay, wenn was ist, Schwestern zu Maya.
24:48Geht's dir okay?
24:50Klar.
24:51Regen sich alle immer viel zu sehr auf.
24:53Irgendwann geht's sicher auch wieder ohne Dialyse.
24:56Ich kenne das Spiel ja schon von früher.
25:00Ja, mir tut die ganze Nummer total leid.
25:02Vergiss es, ich hätte ja auch Nein sagen können.
25:06Ja.
25:07Du weißt ja, wenn du was brauchst.
25:16Wenn das hier alles vorbei ist und ich wieder gesufft bin,
25:21dann will ich endlich den richtigen Kuss.
25:23Von aber.
25:24Nö, Betty.
25:34Hola, Chicas.
25:36Na, meine Lieblings-BG, da bin ich endlich mal wieder.
25:38Vielen, vielen Dank für die tollen Fotos von Emil.
25:40Mann, ist der süß.
25:42Ich kann ja immer noch nicht fassen,
25:43dass Lewandowski so ein tolles Baby fabriziert.
25:46Das ist ja unglaublich.
25:48Ja, ich kann's auch noch nicht fassen.
25:49Oh Mann, schon wieder so eine Spinnerin.
25:52Hört mal, ich muss euch jetzt was sagen.
25:54Ich habe es getan.
25:55Ich habe mich gerade für Medizin eingeschrieben.
26:00In Barcelona, in der UT ist es nicht geil.
26:04Ich arbeite ja jetzt gerade hier in so einem weißen Haus.
26:06Emil lernt gerade die zukünftige Frau Dr. Demald kennen.
26:10Ja, ich sehe es.
26:11So, ich muss mich verabschieden.
26:14Mach's gut, mein Sohn.
26:15Viel Spaß mit deiner Mama.
26:18Weiß denn, Herr Doktor, dass deine Mama morgen Frühdienst hat?
26:24Tobias, ich muss mit dir reden.
26:26Ja.
26:28Emil braucht nicht nur seine Mutter, er muss auch Zeit mit seinem Vater verbringen.
26:31Ja.
26:32Seit 1958 haben wir das Gesetz der Gleichberechtigung über Mann und Frau.
26:37Es war ein verdammt harter Kampf für uns, dorthin zu kommen, wo wir heute stehen.
26:42Ja.
26:42Wieso sagst du eigentlich immer ja?
26:45Weil ich einverstanden bin.
26:46Du willst ja wieder arbeiten gehen, oder nicht?
26:48Ja.
26:49Prima.
26:49Und ich mache Teilzeit.
26:51Und zwei bis drei Tage in der Woche könnten wir Männer gut an unserem Team überarbeiten.
26:55Nicht wahr, mein Sohn?
26:57So, ich muss los.
26:59Bis später.
27:00Schön.
27:01Ja.
27:01Also, dein Papi ist wirklich immer wieder für Überraschungen gut.
27:08Mhm.
27:08Ja.
27:13Frau Herzog?
27:16Hallo?
27:19Frau Herzog?
27:23Frau Herzog?
27:29Hilfe!
27:30Schlösser Betsy!
27:34Hallo?
27:36Können Sie mich hören?
27:37Gutrück 90 zu 60.
27:38Puls 40, Sauerstoffsetting über 80.
27:40Sie ist zhyanotisch, Depi.
27:42Aber?
27:42Depi in Reichweite.
27:43Was?
27:44Schnell!
27:44Die Fabrilater habe ich in der letzten Woche gezeigt.
27:46Sie krampft.
27:46Die HZP?
27:56Sauerstoffsetting nur noch bei 72.
27:58Wieso wirkt das DZP nicht?
28:00Ach, die habe ich bei Ihnen im Zimmer gefunden.
28:03Die Phenhydramine sind Schlaftabletten.
28:06Ich brauche Aktivkohle und zwei Milligramm Physosteckmin.
28:08Schnell!
28:09Der Herzschlag wird langsamer.
28:11Wir intubieren.
28:20Physosteckmin langsam intravenös.
28:22Sonja!
28:22Was machen Sie mit ihr?
28:35Im Moment müssen wir von einem Suizidversuch ausgehen.
28:37Unsinn!
28:40Sonja doch nicht!
28:41Frau Herzog, wo hat Ihre Tochter diese Tabletten her?
28:47Sonja kommt seit der Geburt überhaupt nicht mehr zur Ruhe.
28:51Ich wollte doch nur, dass sie mal so richtig durchschläft.
28:53Sobald sie wieder wach ist, kümmern wir uns um die weitere medizinische Betreuung.
28:57Und damit meine ich vor allen Dingen die psychologische Komponente.
28:59Ja?
29:02Ja.
29:06Sonja braucht doch keinen Psychologen.
29:08Ich weiß doch, was das Beste für mein Kind ist, Frau Herzog.
29:10Ihre Tochter hat gerade versucht, sich das Leben zu nehmen.
29:15Sie gehört in die Hände von Fachleuten, die ihr helfen, die sich um sie kümmern.
29:19Wir haben doch alles im Griff!
29:22Wie lange wollen Sie noch das Leben Ihrer Tochter steuern?
29:26Meinen Sie nicht, dass Sie mit der Aufgabe überfordert sind?
29:29Und haben Sie nicht auch mal das Bedürfnis, sich um sich selbst zu kümmern?
29:33Ich muss jetzt mit Mimi spazieren gehen.
29:40Ich weiß echt nicht, ob ich den Job noch machen kann.
29:58Gestern die Aktion mit Jannik, heute die Frau mit den Tabletten.
30:00Ich musste zum ersten Mal den Defi holen und ich...
30:02Ja, als Krankenschwestern sind wir leider jeden Tag solchen Situationen ausgesetzt.
30:07Wir müssen lernen, damit klarzukommen.
30:08Um unseren Patienten eine Stütze zu sein.
30:11Und wir müssen aufmerksam sein und jedes Detail beachten.
30:15Und dass du das kannst, hast du vorhin bewiesen.
30:17Echt?
30:18Ich meine, hast du uns so schnell auf die Tabletten gebracht, die Frau Herzog genommen hat.
30:22Und am Jannik hast du dich auch ganz toll gekümmert.
30:26Was war das mit der Helium-Geschichte?
30:29Guter Job aber. Willkommen.
30:34Naja, ich bin zwar zunächst gekommen, aber der Tag war einfach schön.
30:36Wir haben richtig, wie soll ich sagen, intensive Gespräche geführt.
30:40Intensive Gespräche? Mit deinem Säugling?
30:42Na, Emil kommt da ganz an mir. Ich war ja auch schon sehr früh ganz weit.
30:45Dann sollten Sie ihm am besten direkt einen Studienplatz sichern.
30:50Obwohl.
30:52Apropos Studienplatz.
30:53Sie glauben ja nicht, wer jetzt auch Medizin studieren wird.
30:55Schwester Betty.
30:56Die hat doch gerade erst bei uns angefangen.
30:58Nee, nee, nee. Nicht die Betty. Die andere. Betty Deewald.
31:01Was mit Betty Deewald?
31:02Sie hat Lissi und Taluda eine Videobotschaft geschickt und da waren auch...
31:05Entschuldigung.
31:06Was?
31:06Ich muss los.
31:07Was denn? Was war?
31:08Später.
31:09Ich krieg noch 4,70.
31:164,70?
31:16Ich brauche Verbandszeug.
31:37Ja, steht da. Wo es immer steht.
31:40Ja.
31:40Hast du eigentlich mal was von Schwester Betty gehört?
31:47Sobald es Neuigkeiten bei Yannick gibt, möchte sie gerne informiert werden.
31:50Nee, nein. Ich meine...
31:51Betty Deewald.
31:53Ach so.
31:55Ja, da geht's gut.
31:57Möchtest du wissen, ob sie nach dir gefragt hat?
31:58Nein.
32:00Quatsch.
32:02Ich wollte einfach wissen, wie es ihr geht, was sie so macht.
32:04So.
32:06Ja, sie studiert jetzt Medizin.
32:07Aha.
32:14Da lebt ja jemand seine Träume, ne?
32:17Absolut.
32:17Absolut.
32:37Kann ich Ihnen helfen, Dr. Behring?
32:46Nein.
32:47Doch, ich habe zu viele Verbandszeug geholt.
32:49Können Sie das bitte wieder einsortieren, ja?
32:51Ach so, und ich brauche aktuelles Blut von Yannick, weiß.
32:54Muss das sein?
32:55Also ich meine, Schwester Betty hat das heute Morgen schon erledigt.
32:58Ja.
32:59Und jetzt brauchen wir nochmal welches für weitere Tests.
33:01Die Anordnung steht in der Akte.
33:02Kann ich mich auf sie verlassen?
33:04Ja.
33:04Ja.
33:05Ja.
33:05Hey.
33:10Die wurden gerade abgegeben.
33:12Für mich?
33:22Sind die von einem Kapitän?
33:24Ja.
33:27Weißt du was?
33:27Ab jetzt höre ich damit auf, dabei zuzusehen, wie alle um mich herum ihr Leben umkrempeln,
33:31neu anfangen und glücklich sind.
33:35Weißt du, du rufst ihn jetzt an?
33:37Ja.
33:38Vorausgesetzt, ich finde mein Handy, bevor sie den Schiff ablegt.
33:41Da habe ich die ganze Zeit mit kleinen Kiddies zu tun, die machen die ganze Zeit nur Blödsinn.
34:06Und das ist so mein Ding.
34:08Da habe ich mir überlegt, wahrscheinlich werde ich Kinderärztin.
34:12Okay, Süßen, ich vermisse euch.
34:14Ich mache mal weiter.
34:16Vergesst nicht, mir neue Fotos von Emil zu schicken, okay?
34:20Und sag mal, wie geht es eigentlich Bering?
34:23Nee, vergesst die Frage.
34:24Also, adios.
34:25Wann musst du denn eigentlich wieder weg?
34:35Da ich mir gerade eine berufliche Auszeit nehme, kann ich so lange bleiben, wie ich will.
34:39Zumindest, solange ihr mich aushaltet.
34:43Hi.
34:44Hey.
34:52Soll ich euch alleine lassen?
34:54Nein, ich muss nur kurz Blut abnehmen.
34:56Ach so.
34:57Ich dachte, ihr wollt vielleicht heimlich knutschen.
35:01Hey, seid ihr unlocker.
35:03Ich würde ja nochmal einen Witz machen dürfen.
35:06Das sieht schon nach Vollprofi aus.
35:08Wir haben ja auch heimlich geübt.
35:11Stimmt's?
35:12Ja.
35:14Bis später.
35:16Bis später.
35:19Habt ihr euch gestritten?
35:21Nein.
35:22Soll ich meine Klappe halten?
35:24Ja.
35:25Ja.
35:34Ich wünsche, das mit den Tabletten hätte geklappt.
35:36Warum wollen Sie nicht mehr leben, Frau Herzog?
35:51Ich bin mit allem überfordert.
35:56Ich empfinde nicht mal was für mein Kind.
35:57Wie soll ich denn für Mimi stark sein, wenn ich es nicht mehr für mich selbst bin?
36:04Ich kenne das Gefühl, wenn einem alles über den Kopf wächst und wenn man nicht mehr weiß,
36:08woher man die Kraft nehmen soll.
36:11Sie wirken wie jemand, der immer alles im Griff hat.
36:13Seit einiger Zeit liegt ein Patient hier auf der Station.
36:26Noch weiß niemand, was er hat.
36:28Die Ärzte sind ratlos.
36:30Der Junge hatte als Kleinkind schon mal Krebs.
36:32Und er ist gerade mal 16.
36:34Als er eingeliefert wurde, hat er...
36:36hat er die Behandlung zuerst verweigert.
36:45Die Sorge um ihn zerreißt mir fast das Herz.
36:48Und trotzdem weiß ich, dass am Ende alles gut wird.
36:52Selbst im allerschwächsten Moment liegt immer auch irgendwie Kraft.
36:55Man muss nur bereit sein, daran zu glauben und Hilfe annehmen.
37:01Mein Sohn hat der Behandlung inzwischen zugestimmt.
37:03Ich habe mich entschieden, eine Therapie zu machen.
37:27Für mich.
37:30Und für mich.
37:33Ich habe die ganze Zeit einfach nicht wahrhaben wollen,
37:36dass es dir psychisch schlecht geht.
37:39Ja, dass du sogar ernsthaft krank bist.
37:44Dabei ging es mir immer nur um dich.
37:48Aber ich habe immer meine Maßstäbe angelegt.
37:51Nach meinen Wünschen, meinen Regeln.
37:57Das hört jetzt auf.
37:58Ich werde dir in Zukunft den Raum geben, den du brauchst.
38:05Verspreche ich dir.
38:10Das Wichtigste ist doch, dass du wieder gesund und glücklich wirst.
38:12Vielen Dank, Schwester Betty, dass sie mir den Kopf zurechtgerückt haben.
38:28Schwester Betty?
38:29Ja.
38:30Danke.
38:32Und alles Gute für ihren Sohn.
38:36Dankeschön.
38:36Es lag nicht im Schwesternzimmer, nicht in der Kanzel, nicht im PR-Raum,
38:43selbst auf der Toilette habe ich geguckt.
38:44Marco, weißt du zufällig, wo mein Handy ist?
38:47Deswegen bin ich hier.
38:49Wo lag es denn?
38:51Naja, es lag ganz...
38:53Du wolltest also doch wissen, ob Betty nach dir gefragt hat, hm?
38:56Diese übergriffige, vorlaute, neunmal kluge Frau,
38:58die immer das letzte Wort haben muss?
39:00Hm, genau die meine ich.
39:00Ich habe dir soeben ihre Videobotschaft weitergeleitet.
39:03Danke.
39:15Wenn du möchtest, bleibe ich hier.
39:21In meinem Traum liegt das aber anders.
39:23In meinem Traum liegt das aber auch nicht in meinem Traum liegt.
39:53Ja, und wie soll das jetzt gehen?
40:13Ich meine, wie lange dauert denn so eine Kreuzfahrt?
40:16Und wer soll ich jetzt Ersatz für Schwester Lissi herbekommen?
40:23Janik.
40:28Janik.
40:28Janik.
40:34Janik.
40:35Janik.
40:41Untertitelung des ZDF, 2020

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