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  • vor 2 Tagen

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00I need somebody, help, not just anybody, help, you know I need someone, help, help me if you can, I'm feeling down, and I do appreciate you being around, won't you please, please help me, help me, help me, you.
00:30Ja, und Sterns bester Freund, meinst du, das beruhigt mich?
00:51Und wenn? Sein Gastvater ist Arzt.
00:53Ja, und Sterns bester Freund. Meinst du, das beruhigt mich?
00:57Jetzt tu nicht so, als würdest du dir keine Sorgen machen.
00:59Klar mach ich mir auch Sorgen.
01:01Aber man kann es auch übertreiben.
01:07Na, hast du alles gepackt?
01:09Jo.
01:10Wieg mal.
01:14Das ist auf jeden Fall über Gepäck.
01:16Was hast du denn alles drin?
01:18Was nötigst du?
01:21Weiß?
01:22Möchtest du einen Müsli?
01:24Hm.
01:26Keine Zeit.
01:27Ich muss noch Sachen für die Schule abgeben.
01:29Hab ich vergessen.
01:30Oh.
01:32Ciao, Jani.
01:33Ciao.
01:34Muss los, Kollege ist krank geworden.
01:36Sorry.
01:37Okay.
01:38Ciao.
01:41Tja, dann wird's halt nichts mit frühstücken.
01:51Drei Tuben Haargel.
01:52Gibt sowas nicht im Guatemala?
01:53Entscheidend nicht.
01:54Auf den hab ich überhaupt keinen Bock.
01:55Ähm.
01:56Hat sie was?
01:57Ernsthaft?
01:58Was denn?
01:59Du hast sie gestern für ein Fußballspiel versetzt, schon vergessen?
02:00Oder ist das die neue Abseitsregel?
02:01Ja.
02:02Siehst du, Betty?
02:03Fußball.
02:04Wieder mal so ein Bereich, von dem du absolut keine Ahnung hast.
02:05Du hast keine Ahnung von Frauen?
02:06Mhm.
02:07Ja.
02:08Ich hab hier Lauer Hellberg, 15 Jahre.
02:09Nicht ansprechbar, Verdacht auf Alkoholvergiftung.
02:12Blutdruck 160, Puls 70, Atmung flach.
02:13Sofort auf Intensiv.
02:14Bist du mit Freunden?
02:15Ja, ich bin Jonathan.
02:16Wie viel hat sie denn getrunken?
02:17Keine Ahnung.
02:18Ich hab hier Lauer Hellberg, 15 Jahre.
02:19Nicht ansprechbar, Verdacht auf Alkoholvergiftung.
02:20Blutdruck 160, Puls 70, Atmung flach.
02:21Sofort auf Intensiv.
02:22Bist du mit Freunden?
02:23Ja, ich bin Jonathan.
02:24Wie viel hat sie denn getrunken?
02:25Keine Ahnung.
02:26Wirklich nicht.
02:27Eins, zwei, drei.
02:28Ich muss wieder.
02:42Tschüss.
02:43Bis später.
02:44Ja.
02:45Ja, ich bin Jonathan.
02:46Wie viel hat sie denn getrunken?
02:47Keine Ahnung.
02:48Wirklich nicht.
02:49Eins, zwei, drei.
02:54Ich muss wieder.
02:55Tschüss.
02:56Greta!
03:04Ihre Eltern wissen Bescheid?
03:06Ja, ja, die sind unterwegs.
03:10Reflexe sind in Ordnung.
03:13Und die Eltern wissen noch nichts von der Party gestern Abend, nehme ich an.
03:17Es war keine Party, das war eine Infoveranstaltung von Lauras Musikinternat.
03:21Aha. Jetzt mal raus mit der Wahrheit. Wie viel hat sie wirklich getrunken?
03:28Na?
03:30Ein paar Wodka-Orange.
03:32Und ihre Eltern haben nichts gemerkt, als sie nach Hause gekommen sind.
03:34Nee, wir haben bei mir geschlafen.
03:36Weil meine Eltern sind verreist.
03:39Und ich war gestern Abend noch gar nicht so betrunken.
03:41Aber heute Morgen ist sie einfach nicht aufgewacht.
03:48Was bist du bitte draußen?
03:51So, die Fäden zieht an Ihr Hausarzt, ja?
04:01Gute Besserung, Herr Schulter.
04:02Danke.
04:03Wiedersehen.
04:05So, Fromm...
04:07Oh mein Gott.
04:08Was ist denn?
04:09Hallo, mein Name ist...
04:10Manuel Portmann, Deutschlands beste Hobbyköche.
04:12Ich liebe Ihre Sendung.
04:14Ich habe mich sogar schon mal beworben, aber leider...
04:16Entschuldigung, aber mir geht es nicht so gut.
04:18Erstmal hinsetzen.
04:19Danke.
04:20Und durchatmen.
04:21Ich bin Schwester Hanna.
04:22Und ich mache das schon?
04:23Ja.
04:29Aufnahmestation, Schwester Talunda.
04:32Doktor von Rahnstedt.
04:33Haben Sie Zeit?
04:34Ja.
04:35Dann folgen Sie mir im B1.
04:36Aha.
04:37Ist mein Text?
04:38Eigentlich ist Herr Portmann mein Patient.
04:44Und?
04:4538,4.
04:46Frau Doktor, können Sie mich nicht einfach fit spritzen?
04:48Ich muss morgen eine Sendung aufzeichnen und...
04:51Deutschlands beste Hobbyköche.
04:53Nie gesehen?
04:54Nie gesehen?
04:55Na, wie gut, dass ich kein Fernsehen habe.
04:57Also meine Kollegin schaut die Sendung mit Begeisterung.
05:00110 zu 70.
05:01Okay.
05:03Herr Portmann hatte gerade so einen leichten Schwächeanfall.
05:05Ja.
05:06Okay.
05:07Was haben Sie noch für Beschwerden?
05:08Husten, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, Schüttelfrost?
05:11Nee.
05:12Ja, bisschen Schlaf, aber ansonsten...
05:14Ja.
05:15Mhm.
05:16Immer schön sitzen bleiben.
05:19Beine hoch.
05:22Okay.
05:23Wir nehmen ihn stationär auf.
05:24Großes Blutbild, CAP.
05:26Das volle Programm.
05:321,8 Promille nach all den Stunden.
05:34Das ist dieses verdammte Komasaufen.
05:35Und das gab es früher nicht?
05:37Natürlich gab es das.
05:38Es hieß nur anders.
05:39Kursfahrt nach London?
05:40Hast du dich da nicht aufgeschossen?
05:42Kann mich nicht erinnern.
05:43Ja.
05:44Dr. Stern, haben Sie sich gestern Abend noch mit Ihrer Oma das Pflegeheim angesehen, das
05:50ich Ihnen empfohlen habe?
05:51Ja, ja.
05:52Das ist eine sehr schöne Einrichtung.
05:53Guter Tipp.
05:54Vielen Dank.
06:00Du hast Hanna gar nicht wegen Fußball versetzt?
06:02Und wenn schon.
06:03Es geht niemandem was an und dich erst recht nicht.
06:06Aber Hanna, wenn es dir was bedeutet, dann sagst du ihr die Wahrheit.
06:10Ob und wann ich ihr was sage, das ist allein meine Sache, ja?
06:13Wie dann heißt das?
06:14Laura hat gar nicht bei einer Freundin geschlafen, sondern bei dir?
06:17Ja, aber sie hat es mir erlaubt.
06:19Ja, das musst du doch mit mir absprechen.
06:20Damit du dich wieder aufregst?
06:21Unsere Tochter hat sich bewusstlos gesoffen, da reg ich mich auf, ja.
06:23Mir ist das alles völlig egal.
06:24Ja, mir auf jeden Fall nicht.
06:25Ja und Frau Hellbeck?
06:26Ja?
06:27Hallo, ich bin Schwester Betty, das ist Dr. Stern, der behandelnde Arzt Ihrer Tochter.
06:31Guten Tag.
06:32Hallo, guten Tag.
06:33Hallo.
06:34Laura liegt im Intensivzimmer, Sie wollen bestimmt zu ihr, oder?
06:36Ja.
06:37Okay, kommen Sie.
06:39Du bleibst hier.
06:41Laura.
06:42Laura.
06:43Warum wacht Laura denn nicht auf?
06:44Ihre Tochter hat eine Alkoholvergiftung, die die Funktionsfähigkeit ihres Gehirns im Moment
06:57sehr stark beeinträchtigt.
06:58Gott.
06:59Wie ihr Gehirn?
07:00Im Moment warten wir darauf, dass ihr Körper den Alkohol wieder abbaut.
07:03Danach wissen wir mehr.
07:04Die Infusionen helfen Laura dabei.
07:06Das kann doch gar nicht sein.
07:07Das Kind hat doch noch nie getrunken, oder?
07:09Nein.
07:10Hat Ihre Tochter irgendwelche Vorerkrankungen?
07:12Seht die Mann drin raus.
07:14Das ist doch keine Vorerkrankung.
07:15Als ob du das beurteilen könntest.
07:20So.
07:21Wir sind jetzt zur Seite.
07:22Das Bett geht nach vorne.
07:25Was ist denn mit ihr?
07:26Jetzt lass doch die Leute mal in Ruhe arbeiten.
07:28Mein Gott.
07:29Da musst du einmal hin.
07:34Also wenn das noch mal passiert, dann müssen wir intubieren.
07:40Oh.
07:41Ja, aber was war denn das jetzt?
07:43Im Moment ist die Stabil.
07:44Wir müssen einfach abwarten.
07:46Dann bis später.
07:49Okay.
07:56Er hat das Paar da drin, oder?
07:58Es erinnert mich so ein bisschen an Olli und dich.
08:00Ja.
08:01Weil du auch so gut beurteilen kannst, wie unsere Ehe läuft, oder?
08:04Ach, Betty.
08:05Bei deinem Zickenpotenzial?
08:06Da muss ich doch nur eins und eins zusammen sehen.
08:07Es reicht, Frank.
08:08Ganz ehrlich.
08:09Ich möchte nicht wissen, wie du ausgerastet bist, als du erfahren hast, dass ausgerechnet
08:13ich deinem Sohn den Kontakt ins Ausland vermittelt habe.
08:15Mein Gott.
08:16Nimm dich doch nicht immer so wichtig.
08:17Ist es vielleicht normal, dass eine Mutter sich Sorgen macht, wenn ihr Sohn nach Guatemala geht?
08:20Ja.
08:21Sorgen schon, aber...
08:22Ja.
08:23Janik geht nach Guatemala.
08:24Hey.
08:25Ich dachte, du bist beim Jena-Unterricht.
08:26Ist ausgefallen.
08:27Was macht Janik denn dort?
08:28Einen Austausch?
08:29Hat er dir das nicht erzählt?
08:30Nein.
08:31Na komm, zieh dich mal um.
08:32Wir arbeiten heute zusammen, ja?
08:33Oh, siehst du die denn?
08:34Ah.
08:35Ich war Stammgast im Lescargot, als Sie dort Küchenchef waren.
08:36Ihre Komposition, die wir in der Komposition haben.
08:37Ich war Stammgast im Lescargot, als Sie dort Küchenchef waren.
08:38Ihre Komposition, die waren einzigartig.
08:39Vielen Dank.
08:40Freut mich zu hören, Herr Prof.
08:41Herr Prof.
08:42Herr Prof.
08:43Ich habe meistens Loopt im Meer genommen in Salzkruste.
08:44Für mich allerdings ohne Salbe.
08:45Oh, siehst du die denn?
08:46Oh, siehst du die denn?
08:47Ah.
08:48Ich war Stammgast im Lescargot, als Sie dort Küchenchef waren.
09:04Ihre Komposition, die waren einzigartig.
09:06Vielen Dank.
09:07Freut mich zu hören, Herr Prof.
09:08Herr Prof.
09:09Herr Prof.
09:10Ich habe meistens Loopt im Meer genommen in Salzkruste.
09:12Für mich allerdings ohne Salbe.
09:13Ohne Salbe, Herr Prof.
09:15Das ist eine Schande.
09:16Selbst wenn man Salbe warum auch immer nicht mag.
09:18Aber in dem Rezept war absolut stimmig.
09:21Gut.
09:22Beim nächsten Mal, versprochen.
09:23Wo kochen Sie denn jetzt?
09:25Ich koche nicht mehr.
09:27Ich dachte, Sie hätten mittlerweile ein eigenes Restaurant.
09:31Ja, das dachte ich auch.
09:34Aber es ist anders gekommen.
09:36Na ja, dann vergeuden Sie ja Ihr Talent.
09:40Ganz im Gegenteil.
09:41Herr Fortmann nutzt sein Talent jetzt viel effektiver.
09:44Schließlich ist er einer der beliebtesten Fernsehköche.
09:47Hallo Sue.
09:48Susanne Krug, ich bin die Produzentin von Deutschlands bester Hobbyköche.
09:52Angenehm, angenehm.
09:53Ja, hat mich gefreut.
09:55Gute Besserung.
09:56Danke, Herr Prof.
09:58Ach ja, wirklich schade, dass Sie nicht mehr kochen.
10:05Vom Team.
10:09Alle machen sich Sorgen.
10:11Du bist doch morgen wieder fit?
10:13Ich hoffe.
10:15Der Professor ist ein großer Fan meines Lob dem Meer.
10:18Du solltest dich lieber um die Fans deiner Sendung kümmern.
10:21Hier.
10:22Die Autogrammwünsche von heute werden immer mehr.
10:33Ach.
10:34Du bist immer noch hier.
10:36Findest du nicht, du hast genug Mist gebaut?
10:38Ich hab keinen Mist gebaut.
10:39Jetzt lass Jonathan doch mal in Ruhe.
10:41Das ist schon ein starkes Stück.
10:43Dass ich hier zufällig erfahre, dass meine 15-jährige Tochter einen Freund hat.
10:46Naja, du bist ja nie da.
10:48Einer muss ja wohl arbeiten.
10:49Ach so, und ich setz den ganzen Tag auf dem Sofa rum, oder?
10:51Hab ich nicht gesagt.
10:53Sag mal, was schüttelst du denn hier den Kopf?
10:55Pass bloß auf.
10:57Du hast zugelassen, dass Laura mit so einem rumhängt, ja?
10:59Herr Ebert, jetzt beruhigen Sie sich mal.
11:01Ich wundere mich hier gar nichts mehr.
11:02Schlechter in der Schule, weniger Geige und jetzt die Alkoholvergiftung.
11:05Jetzt lass doch mal gut sein.
11:06Ich sag dir eins, Bursche.
11:07Wenn mein Mädchen hier nicht mehr aufwachen sollte, dann dreh ich dir den Hals um.
11:10Das reicht jetzt, Herr Herr Berg.
11:12Entweder Sie beruhigen sich, oder ich muss Sie bitten, die Station zu verlassen.
11:15Komm, komm, lass gut sein.
11:40Hey, warum war es denn so lange? Alles okay?
11:46Ich muss so ein bisschen frische Luft haben.
11:49Ja.
11:50Wie lange bleibt Yannick denn in Guatemala?
11:54Ein Jahr.
11:58Sie wacht auf.
11:59Laura, Schatz.
12:01Ganz ruhig, ja?
12:02Sehr gut.
12:03Oh, Herr Dr. Stern.
12:04Was hat sie denn?
12:05Bitte nicht festhalten, ja?
12:06Laura kann ihre Bewegungen im Moment nicht so richtig kontrollieren.
12:08Alles gut.
12:09Ganz ruhig.
12:10Nicht einschlafen.
12:11Bleib wach.
12:12Hier ist Papa.
12:13Papa ist da.
12:14Machen Sie doch was.
12:15Sie war kurzzeitig bei groß sein.
12:16Die Teilwerte waren in Ordnung, aber sie hat gekrampft.
12:17Wir regeln die Infusion hoch.
12:18Ein- und Auspubbilanz zunächst dreistündlich, die nächste BGA in einer Stunde.
12:19Und einmal ins CT.
12:20Ja.
12:21Darf ich?
12:22Und die Laborwerte?
12:23Ja.
12:24Und die Laborwerte?
12:25Ja.
12:26Und die Laborwerte?
12:27Ja.
12:28Und die Laborwerte?
12:29Ja.
12:30Und die Laborwerte?
12:31Ja.
12:32Und die Laborwerte?
12:33Ja.
12:34Und die Laborwerte?
12:35Ja.
12:36Ja.
12:37Ja.
12:38Ja.
12:39Ja.
12:40Ja.
12:41Ja.
12:42Ja.
12:43Ja.
12:45Ja.
12:46Ja.
12:47Die Laborwerte zeigen, dass ihre Entzündungszeichen deutlich erhöht sind.
12:50Ja.
12:51Sie kriegen jetzt ein schönes Antibiotikum von der Schwester.
12:54Bin gleich wieder da.
13:00Wir verschieben die Aufzeichnung.
13:02Ach, gut.
13:03Danke, Sue.
13:04Du, vielleicht können wir bei der Gelegenheit eine kleine Konzeptänderung vornehmen.
13:10Was denn für eine Konzeptänderung?
13:12Na ja, weißt du, die Sendung, die läuft jetzt seit drei Jahren.
13:16Ich hätte Lust, das Konzept ein bisschen neu zu beleben.
13:20Ich habe tausend Ideen.
13:21Ich würde zum Beispiel, ich würde wahnsinnig gerne wieder selber kochen.
13:26Wieso sollte man etwas verändern, was so erfolgreich läuft?
13:29Die Leute lieben die Sendung genauso, wie sie ist.
13:31Also vergiss deine Ideen gleich mal wieder.
13:34Ich bin gleich zurück.
13:37Das riecht lecker.
13:40Das ist dein berühmter Wunderauflauf.
13:42Ja, das sah ja echt krass aus, wie die gekrampft hat.
13:44Ja.
13:49Da kriegt sie auch direkt Hunger.
13:51Hab ich mir zum Mittag mitgebracht.
13:53Aber den kriegt jetzt Herr Fortmann.
13:55Und dann lädt er mich bestimmt in seine Sendung ein.
13:57Vielleicht werde ich ja schon bald Deutschlands beste Hobbyküche.
14:01Ach, sag mal, apropos.
14:05Wir machen heute ein kleines Abschiedsessen für Yannick.
14:08Komm doch auch.
14:10Yannick will mich bestimmt nicht dabei haben.
14:12Ach, Quatsch.
14:13Komm schon.
14:15Vielleicht.
14:16Keine Fanbelagerung, bitte.
14:23Äh, ich arbeite hier.
14:25Und zufällig haben Sie selbst gekochtes Essen dabei?
14:28Damit Herr Fortmann es probieren kann und Sie in die Sendung eingeladen werden.
14:31Aber so läuft das nicht bei mir.
14:33Sterns Oma muss in den Pflegeheim.
14:47Ah.
14:49Hast du noch einmal mit ihm gesprochen?
14:52Nee.
14:53Was bin ich mit dem Typen, der mich wegen dem Fußballspiel sitzen lässt?
14:57Ganz ehrlich, du hattest recht.
14:59Stern ist das allerletzte.
15:03Ja?
15:07Mittagessen, Herr Fortmann.
15:09Bis später.
15:11Tschüss.
15:13So.
15:17Guten Appetit.
15:23Das sieht ja gar nicht mal so schlecht aus.
15:31Boah.
15:34Das schmeckt ja wie Pappe.
15:37Das kann nicht sein.
15:38Ich meine, der Aufluft ist bei allen sehr beliebt.
15:41Ja, sicherlich.
15:44Was für ein Krankenhausfraß.
15:48So, ich hol Sie zum Lungenröntgen.
15:50Oh, Sie essen noch.
15:51Komm ich gleich wieder.
15:52Ja, um Gottes Willen, bleiben Sie da.
15:54Das ist wirklich ungenießbar.
15:55Boah.
15:56Boah.
15:58Na ja, es ist Krankenhausessen.
16:01Ja, und ist das jetzt eine Entschuldigung oder was?
16:04Ist doch vollkommen egal, ob man für tausend Leute oder nur, nur für den Liebsten kocht.
16:08Es darf wirklich niemals, niemals schmecken wie aus einer drittklassigen Betriebskantine.
16:11Es ist eckerhaft.
16:12Können Sie das bitte jetzt wegräumen?
16:14Dankeschön.
16:18Na, Hunger haben Sie ja jedenfalls.
16:20Ja, hab ich.
16:25Aber das schmeckt alles wie Pappe.
16:26Aber ich schmeckt nichts.
16:27Ich sag Doktor von Anscheid Bescheid.
16:44Sie können also nichts mehr schmecken.
16:46Nichts.
16:48Ich hab was den ganzen Korb durch.
16:50Frau Doktor, was ist das denn?
16:52Na ja, das können viele Ursachen haben.
16:54Es geht jetzt erstmal zum HNO-Konsil.
16:57Und danach sehen wir weiter.
17:02Wenn ich nichts mehr schmecken kann, dann...
17:05Dann was das?
17:07Mit der Sendung.
17:08Was soll ich jetzt machen? Comedy?
17:09Manuel Fortmann, der Koch, der nichts mehr schmeckt?
17:14Jetzt warten Sie erstmal ab.
17:25Die Elektrolyte und der Blutzucker waren etwas derongiert.
17:28Das war der Grund für den Krampfanfall.
17:30Laros Körper baut den Alkohol extrem langsam ab.
17:31Und wann wacht sie denn endlich wieder auf?
17:33Wir machen jetzt erstmal noch ein EEG und ein Blutbild und...
17:36Ansonsten heißt es abwarten.
17:38Leider.
17:40Ich müsste mal auf die Baustelle.
17:42Was jetzt?
17:43Ja, das Dach muss fertig werden.
17:45Das Dach ist dir jetzt wichtiger als unsere Tochter?
17:46Ich hab's dem Kunden versprochen.
17:47Du hast ja gehört, was Dr. Stern gesagt hat, zum lösen Abwarten.
17:49Ja.
17:50Dann geh.
17:51Das ist jetzt, warum bist du denn jetzt...
17:52Geht mal, was ist mit deiner Baustelle?
17:53Das ist komisch.
17:54Entschuldigung, unsere Tochter liebt.
17:55Mach den Dampf im Labor.
17:56Ich will die Blutwerte so schnell wie möglich.
17:59Und du wüsstest, wie froh ich bin, dass wir uns endlich scheinen lassen.
18:04Wollt mich mal.
18:16Hallo.
18:19Frau Hilberg.
18:25Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber...
18:28Kann es sein, dass Laura wegen der Spannung zwischen Ihnen und Ihrem Mann getrunken hat?
18:33Wie kommen Sie darauf?
18:35Naja...
18:36Ist für ein Kind ja nicht einfach, wenn die Eltern sich trennen wollen.
18:42Davon weiß Laura doch noch gar nichts.
18:45Sicher?
18:49Gibt's was Neues?
18:50Leider nicht.
18:51Gibt's was Neues?
18:52Leider nicht.
18:53Wisse, mein Sohn hat sich auch schon mal weggeschossen auf einer Party.
18:55Ist nicht cool, aber passiert.
18:56Aber auf einer Infoveranstaltung für ein Musikinternat?
18:59Benimmt man sich da nicht besonders gut?
19:00Ja, eigentlich schon.
19:01Und warum bedringt sie sich dann?
19:02Warum bedrängt sie sich dann?
19:03Dann?
19:04Warum bedrängt sie sich dann?
19:05Ja...
19:06Weißt du, mein Sohn hat sich auch schon mal weggeschossen auf einer Party.
19:14Er ist nicht cool, aber passiert.
19:17Aber auf einer Infoveranstaltung für ein Musikinternat?
19:20Benimmt man sich da nicht besonders gut?
19:24Ja, eigentlich schon.
19:27Und warum betrinkt sie sich dann?
19:36Sag mal, Lauras Eltern, streiten die sich öfter?
19:43Ja.
19:46Verstehe.
19:59Spaghetti Bolognese, war klar.
20:02Ab morgen bestimme ich, was es zu essen gibt.
20:04Ach echt? Perfekt, dann kochst du also ab morgen.
20:08Sag mal, wie geht es eigentlich der Kleinen mit der Alkoholvergiftung?
20:11Tja, die ist immer noch bewusstlos.
20:14Ich verstehe echt nicht, warum die so viel getrunken hat.
20:17Die ist eine begabte Geigerin, will auf einem Musikinternat, also...
20:23Ähm, machst du mal auf?
20:25Äh, ja, klar.
20:33Hi.
20:34Was machst du hier?
20:36Oh.
20:38Heute ist doch dein letzter Abend.
20:40Ja. Und?
20:47Ich würde gern mit dir reden.
20:48Mhm.
20:49Ich aber nicht mit dir.
20:51Yannick!
20:52Was?
20:53Dass du dich nach der Scheiße, die du abgezogen hast, überhaupt noch hier hintraust?
20:57Los!
20:58Hau ab!
20:58Hau ab!
20:58Hau ab!
21:05Hau ab!
21:11Hey.
21:19Pass auf, was Ava gemacht hat, das war echt scheiße.
21:21Okay, aber...
21:22Sie hat über mich gelacht.
21:24Sie hat mich ein Baby genannt.
21:27Und ich dachte wirklich, dass sie mich mag.
21:30Ich weiß.
21:32Aber weißt du, morgen bist du weg.
21:36Na und?
21:38Naja, meinst du nicht, du solltest das vorher klären?
21:43Nimm das Gepäck nicht mit auf die Reise, das wird sonst schwerer als dein Rucksack.
21:46Ich hätte echt nicht gedacht, dass Yannis so reagiert.
21:59Es tut mir leid.
22:01Hat er denn noch was gesagt?
22:03Nimm.
22:05Ach, Schwester Betty.
22:06Laura ist wach.
22:08Kommen Sie schnell.
22:09Piep Dr. Sternan, ja?
22:10Ja.
22:10Ja.
22:10Ich bin Schwester Betty, du bist in der Karlsklinik.
22:18Weißt du deinen Namen?
22:20Laura.
22:22Laura Helberg.
22:23Sehr gut.
22:27Hallo, Laura.
22:29Schön, dass du wieder bei uns bist.
22:32Ich bin Dr. Stern.
22:33Ich werde mir das mal deine Augen ansehen, ja?
22:40Okay.
22:44Wie viele Finger sind das?
22:46Vier.
22:47Gut.
22:49Und siehst du die irgendwie doppelt?
22:51Sehr gut.
22:53Und du kannst mich laut und deutlich hören.
22:56Ja.
22:57Perfekt.
22:58Sie kann auf Station.
23:00Ja, was hat sie denn jetzt?
23:02Glücklicherweise nichts Schlimmes.
23:04Die Blutuntersuchung hat ergeben, dass Lauras Körper nicht über ausreichend Enzyme der Alkohol-Dehydrogenase verfügt.
23:10Dadurch sinkt der Alkohol-Spiegel extrem langsam.
23:14Ja, du hast einfach ein bisschen viel Alkohol in verdammt kurzer Zeit getrunken.
23:19Das konnte dein Körper nicht verarbeiten und deshalb hast du so lange geschlafen.
23:23Und was macht man dagegen?
23:25Eine Therapie gibt's da nicht.
23:27Doch.
23:28Finger weg vom Alkohol.
23:31Ja, genau.
23:33Danke.
23:36Du kommst jetzt auf ein anderes Zimmer und da kannst dich noch ein bisschen erholen.
23:39Könnt ihr mich mal umarmen?
23:45Klar.
23:46Klar.
23:46Sagen wir, ist Frau Müller schon entlassen?
23:59Die ist eben weg.
24:00Super.
24:00Dann lege ich Laura nass.
24:01Die Masken für uns sehr lange liegt.
24:03Hey.
24:03Hey.
24:04Ja, guck mal.
24:04Die habe ich gerade Janik besorgt.
24:05Damit kann er überall Filme machen.
24:07Sogar unter Wasser.
24:08Oh, die ist super.
24:09Das macht total Spaß, so ein Ding.
24:11Und dann kann er uns die Filmchen immer mailen?
24:13Hm.
24:14Sehr gute Idee.
24:17Oh Gott, ich werde ihn so vermissen.
24:20Ich auch.
24:20Oh Mann, ihr müsst es positiv sehen.
24:23Ihr habt jetzt sturmfreie Bude.
24:25Was macht ihr denn so an eurem ersten freien Abend?
24:28Bilden Sex auf dem Küchentisch?
24:29Nicht so gut geschlafen?
24:44Nein.
24:47Mir ging einfach viel zu viel im Kopf rum.
24:56Ich wollte immer mein eigenes Restaurant.
24:58Das war ein großer Traum.
25:03Ja, das konnte ich mir nie leisten.
25:13Mir ging es nie ums Geld.
25:16Ich war einfach geschmeichelt,
25:17weil der Sander mich unbedingt haben wollte.
25:19Das kann ich verstehen.
25:21Aber das hat überhaupt nichts mehr mit meinem Beruf zu tun.
25:25Ich koche nicht mehr selber.
25:26Ich denke mir keine Gerichte mehr aus.
25:29Ich bin überhaupt nicht mehr kreativ.
25:32Seit drei Jahren ist es nur noch die Show.
25:35Und darüber sind wir doch alle sehr froh.
25:38Also.
25:39Geht es dir besser?
25:42Sieht doch nicht so aus.
25:43Was hast du denn nun?
25:54Ich habe meinen Geschmackssinn verloren.
25:57Ich schmecke nichts mehr, gar nichts.
26:00Frau Doktor, die weiß noch nicht, was das ist,
26:02aber wenn ich Pech habe, dann bleibt das so für immer.
26:06Oh je, das tut mir wirklich leid.
26:13Aber für die Sendung sehe ich da kein Problem.
26:15So.
26:16Du sagst einfach, dass eine Gericht schmeckt und das andere nicht?
26:19Ich höre auf.
26:20Ich mache die Show nicht mehr.
26:22Meine Güte, Manuel.
26:23Ob du jetzt was schmeckst oder nicht,
26:24das merken die Zuschauer gar nicht.
26:25Ich werde nicht lügen.
26:27Was heißt lügen?
26:29Wir machen eine Fernsehsendung.
26:30Wir unterhalten die Leute.
26:32So, ich weiß, für dich ist die Show das Allerwichtigste
26:35und das ist auch okay, aber ich will nicht mehr.
26:39Und wie willst du deinen Lebensstandard halten?
26:42Du hast dir doch was aufgebaut.
26:44Wohnung, Auto, Reisen.
26:46Also, wenn es dir um mehr Geld geht,
26:48darüber können wir reden.
26:49Hör mal, hörst du mir überhaupt zu?
26:52Ich habe gesagt, ich höre auf.
26:54Ich mache die Show nicht mehr.
26:59Okay.
27:01Aber komm nicht in einem halben Jahr angekrochen und versuch...
27:03Ganz bestimmt nicht.
27:07Darüber reden wir noch mal.
27:10Da wird meine Kollegin aber traurig sein,
27:12wenn sie mit der Sendung aufhören.
27:15Ich wollte noch mal Fieber messen.
27:20Himbeerrot.
27:21Das ist super.
27:23Bin gleich wieder da.
27:24Ja, natürlich.
27:31Ja.
27:32Das versteht sich von der.
27:36Ja, das wünsche ich Ihnen auch.
27:38Ja, dankeschön.
27:39Wiederhören.
27:40So, ich habe gerade mit dem Internatsleiter gesprochen.
27:42Ich bin raus, oder?
27:43Die nehmen mich nicht mehr, stimmt's?
27:45Quatsch.
27:46Natürlich nehmen die dich.
27:47Die haben bestimmt gar nicht gemerkt,
27:48dass du was getrunken hast.
27:49So ist es.
27:53Aber Laura,
27:55sowas machst du nie wieder.
27:57Ist das klar?
27:57Soll ich dir gleich mal was zu essen bringen?
28:06Und Sie müssen doch auch hungern, oder?
28:09Sie können zu Onkel Safi gehen.
28:10Also ich meine,
28:11wir haben einen Kirschwagen direkt vor der Klinik
28:13mit türkischen Spezialitäten.
28:15Super lecker.
28:15Klingt gut, oder?
28:18Ist das okay?
28:19Wir sind gleich zurück.
28:21Bis später.
28:22Tschüss.
28:23Tschüss.
28:31Du willst gar nicht auf das Internat, oder?
28:33Würde ich auch nicht.
28:35Ich meine, immer Geige spielen,
28:36da wird man ja irre.
28:37Ich will nicht darüber reden.
28:45Hey.
28:48Bist du ja wach?
29:01Ich habe mir solche Sorgen gemacht.
29:07War blöd von mir gestern.
29:20Was ich zu Leila gesagt habe,
29:21war auch blöd.
29:23Du bist kein Baby.
29:25Aber zu jung.
29:26Für dich.
29:31Wenn ich zurückkomme,
29:33bin ich ein Jahr älter.
29:34Ja, ich auch.
29:34Ich bin ein Jahr älter.
29:37Ich wünsche dir,
29:40dass es eine ganz, ganz tolle Zeit wird.
29:42Ich meine, Guatemala.
29:43Ich muss erst mal gucken,
29:44wo das liegt.
29:45Voll weit weg.
29:46Was willst du da?
29:50Zeige ich dir,
29:51wenn ich zurück bin.
29:51Die ganze Trinkeaktion war umsonst.
30:09Der Internatsleiter hat gar nichts davon mitbekommen.
30:11Mist.
30:13Und Laura, wenn du vielleicht doch aufs Internat gehst.
30:26Na?
30:28Na?
30:30Na?
30:36So, Laura.
30:38Wenn die hier durch ist,
30:40dann kannst du hier raus.
30:50Habt ihr Angst, euch zu trennen?
30:52Willst du deshalb nicht aufs Internat?
30:56Nein.
30:59Du willst Geigerin werden.
31:02Du hast die besten Voraussetzungen.
31:05Du machst dir selber alles kaputt.
31:07Ja.
31:18Hat's was mit deiner Situation zu Hause zu tun?
31:20Also manchmal hilft Reden mehr, als man denkt.
31:28Hier nicht.
31:30Ein Versuch, ist es wert?
31:33Ähm, ja.
31:35Laura hat vor der Infoveranstaltung Vodka getrunken.
31:39Und dann haben wir auch noch welche reingeschmuggelt.
31:41Ich wollte mich halt richtig betrinken,
31:43damit sie mich da nicht nehmen.
31:45Alko ist ja gegen die Regeln dort.
31:47Dann ist mir total schlecht geworden.
31:49Und dann sind wir zu mir nach Hause.
31:51Und da ist Laura einfach eingeschlafen.
31:56Warum sagst du deinen Eltern nicht einfach,
31:58dass du da nicht hin willst?
32:00Ich will da ja hin.
32:02Aber ich kann nicht.
32:05Das verstehe ich jetzt nicht.
32:06Na, weil, wenn ich auf diesem Internat bin,
32:12dann wollen sich meine Eltern scheiden lassen.
32:16Ja, war doch wir beide schuld daran,
32:18dass Laura sich getrunken hat.
32:21Ja, weil sie nicht will, dass wir uns trennen.
32:24Warum haben Sie nicht mit ihr drüber gesprochen?
32:25Wir wollten sie damit nicht belasten.
32:30Wir dachten, es wäre einfacher,
32:32wenn sie erst mal auf dem Internat ist.
32:34Und sie dann vor vollendete Tatsachen stellen.
32:39Wir wollten sie beschützen.
32:43Definitiv keine gute Idee.
32:44Wir müssen nicht hier reden.
32:58Ohne uns zu streiten.
33:02Ohne uns zu streiten.
33:03Aber ihr müsst euch doch nicht gleich scheiden lassen.
33:11Ich meine, wenn ihr euch Mühe gebt,
33:12dann kann doch alles so werden wie früher.
33:15Aber Papa und ich,
33:17wir verstehen uns halt nicht mehr so wie früher.
33:20Weil ihr es nicht richtig probiert.
33:21Glaubt mir.
33:23Wir haben es probiert,
33:24aber wir schaffen es einfach nicht.
33:28Laura, deine Mutter und ich,
33:31wir dachten wirklich,
33:33wir bleiben ewig zusammen.
33:36Und wie das jetzt ist,
33:38das wollten wir nicht.
33:42Das ist einfach so passiert.
33:44Aber ihr müsst...
33:45Laura, wir werden uns trennen.
33:48Ob du nun auf ein Internat gehst oder nicht,
33:50wir sind einfach nicht mehr glücklich als Paar.
34:01Und in den Ferien?
34:03Bei wem wohne ich denn dann?
34:05Na, bei mir.
34:07Ja, und Papa...
34:08Ich nehme mir eine eigene Wohnung.
34:13Du kriegst ein eigenes Zimmer bei mir.
34:17Hey, wir kriegen das hin, versprochen.
34:20Komm rein.
34:27Komm rein.
34:27Ja, ich dachte, das ist für eine Kinderkrankheit.
34:51Nicht ausschließlich.
34:52Und die Himbeerzunge ist ein eindeutiges Zeichen.
34:56Das ist so süß, dass Sie heute die Diagnose entstellen.
35:01Scharlach ist eine Streptokokenerkrankung
35:03und man erkennt ihn leider erst an den typischen Symptomen.
35:07Ja, und auch Erwachsene können ihn bekommen.
35:09Haben Sie noch was zu sagen?
35:13Der Geschmacksverlust ist eine Folge davon.
35:15Oh, okay.
35:16Aber bald können Sie wieder alles schmecken.
35:18Ja.
35:19Und Sie bekommen jetzt Penicillin?
35:21Und wenn Sie mögen, noch eine Hodenkühlung.
35:25Da rate ich zu.
35:25Zu hohes Fieber kann zu Sterilität führen.
35:35Ich bringe Ihnen gleich alles.
35:47Na, wen willst du denn kalt machen?
35:51Dich.
35:54Darf ich?
35:56Ich war nicht beim Fußball.
36:01Aha.
36:03Ich war mit meiner Oma in einem Altenheim,
36:05das mir Professor von Arnstedt empfohlen hat.
36:10Und warum sagst du das nicht gleich?
36:14Naja, ich...
36:15Ich dachte, dass du...
36:21Dass es nicht besonders sexy ist, wenn ich sowas mache.
36:24Du denkst, ich finde dich nicht mehr sexy,
36:30wenn du dich um deine Oma kümmerst.
36:34Du findest mich sexy?
36:38Das heißt, wir sollten auf jeden Fall heute Abend zusammen ausgehen.
36:40Also so gegen acht.
36:45Herr Fortmann, ich bin ein riesen Fan Ihrer Sendung.
37:05Und ich würde so gerne mal mitmachen.
37:07Deshalb habe ich Ihnen Ihr Lieblingsessen gekocht, Königsberger Klopse.
37:12Würden Sie vielleicht probieren und mir sagen, ob ich gut genug wäre?
37:14Ich muss Sie leider enttäuschen, aber im Moment schmecke ich gar nichts.
37:21Aber, also, rein optisch sind die eine glatte Eins.
37:26Ich bin mir sicher, die schmecken ganz hervorragend.
37:28Aber wenn Sie gar nichts schmecken können,
37:31dann war mein Auflauf vielleicht gar nicht so eine Pampe.
37:33Nein, nein, nein, sicher nicht.
37:36Wenn Sie wieder schmecken können und Ihre Sendung weitermachen,
37:39vielleicht könnte ich ja dann...
37:40Ich muss Sie leider schon wieder enttäuschen, aber...
37:42Ich mache die Sendung nicht mehr.
37:46Was?
37:48Aber dann war ja alles umsonst.
37:52Aber...
37:52Also...
37:53Ganz ehrlich...
37:55Sie wären eine Top-Kandidatin.
37:58Ja, wenn Sie das sagen...
38:00Ich muss auch mal wieder weiter.
38:03Wiedersehen.
38:04Bereuen Sie, dass Sie Ihre Sendung aufgegeben haben?
38:06Nein.
38:07Na ja, also, wenn Ihr Geschmackssinn wiederkommt,
38:09dann könnten Sie ja...
38:10Äh, mit dem Thema bin ich durch.
38:14Ich mache jetzt mein eigenes Restaurant auf.
38:17Dann komme ich auf jeden Fall bei Ihnen essen.
38:19Dann sage ich auf jeden Fall Bescheid, wenn ich eröffne.
38:22Dann packen Sie jetzt mal die Dinger rauf.
38:24Ich habe gehört, das soll ganz angenehm sein.
38:26Na ja.
38:30Ich habe gehört, ich glaube, das war Deiner.
38:50Ja.
38:52Okay.
38:54Ich gehe da mal rein.
38:57Und du schickst immer Filme, ja?
38:58Welche Filme?
39:02Ich habe fast vergessen.
39:05Reisegeschenk.
39:07Coole Kamera.
39:10Danke, Papa.
39:12Gerne, Großer.
39:14Den Tank kann man nicht alles filmen.
39:17Die Fallschirm springen dir...
39:20Kleiner Scherz, Mama, alles gut.
39:23Sehr witzig.
39:24Okay.
39:29Pass auf dich auf, Großer, ja?
39:32Ich habe dich lieb.
39:33Mach's gut, ja?
39:44Ja.
39:52Verzweiflung steht Ihnen ins Gesicht geschrieben.
39:55Ihr einziger Sohn geht weg.
39:57Jetzt sind Sie allein.
39:59Auf Sicht gestellt.
40:01Werden Sie es schaffen.
40:02In einem Jahr stehen wir wieder hier und nehmen wieder eine Arme.
40:25Und jetzt?
40:28Sex auf dem Küchentisch?
40:32Sex auf dem Küchentisch?
41:02Sex auf dem Küchentisch?
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