- vor 7 Wochen
Der Performance-Künstler Terry plant, eine Woche lang in einer Kunstgalerie zu leben und 24 Stunden am Tag für die Öffentlichkeit sichtbar zu sein. Dharma findet die Idee toll und schließt sich ihm sogleich an. Erst hat Greg nichts dagegen, als sich jedoch Dharmas Vater Larry bei ihm einquartiert, bricht das Chaos aus. Greg versucht daraufhin, Dharma zum Nachhausekommen zu überreden, stößt dabei aber auf Granit. Es kommt zum großen Streit zwischen den beiden.
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SpaßTranskript
00:00Und das ist eine Fünf. Fünf Enden.
00:04Oh, was machst du da?
00:06Zahlenkarten. Ich bringe ihm Zahlen bei.
00:08Ja, und wenn er die kann, werde ich ihm beibringen, wie man beim Poker gewinnt.
00:12Abby, siehst du nicht, was du da tust? Du drängst den Jungen ein Konzept.
00:16Das ist zwei und das ist drei. Damit steckst du sein kleines Hirn in eine Zwangsjacke.
00:20Larry, Zählen ist eine völlig natürliche Aktivität.
00:24Ich versuche gerade bis zehn zu zählen.
00:26Als nächstes singst du ihm noch das ABC vor, als ob Buchstaben in einer bestimmten Reihenfolge sind.
00:30Vielleicht ist G besser als H, weil es zuerst kommt.
00:34Ja, G.
00:36Hey, hey, seht euch das an. Der Wahnsinnige badet in dem Springbrunn vor dem Rathaus.
00:41Er hat eine Bürste dabei und Seife.
00:42Oh, wow, Tori ist wieder in der Stadt.
00:46Du kennst diesen Kerl?
00:48Ja, er ist ein Performance-Künstler. Ich habe ihm früher öfter dabei geholfen.
00:53Also das ist keine Kunst, das ist Hygiene.
00:54Oh nein, das ist seine Kunst.
00:56Letztes Jahr, da war er in Berlin, da hat er 500 Paar Schuhe aufgereiht vor dem Brandenburger Tor.
01:01Und dann hat er sie alle angezogen.
01:04Das Werk hat er genannt. Haben Sie eine Nummer größer?
01:08Er ist natürlich nicht wahnsinnig.
01:09Wow, danke, danke. Ich danke euch für die Kaution.
01:28Wisst ihr, mein Aufenthalt im Gefängnis hat, hat meine ganze Lebensperspektive verändert.
01:33Er war doch da nur drei Stunden drin.
01:34Ja, ja, und das war die Hölle. Gefängnis ist wie, es ist wie ein Käfig.
01:40Oh, weißt du noch damals in Minneapolis, als du in dem riesigen Käfig warst, in dem großen Hamsterrad?
01:45Ja, ja.
01:45Mach das doch nochmal.
01:47Nein, nein, nein, Dame, ich arbeite gerade an etwas völlig Neuem.
01:49Und das heißt, privates Leben an öffentlichen Plätzen.
01:54Dich hat wahrscheinlich nie einer gewollt beim Baseball, oder?
01:56Ist schon okay, Dame, er versteht das einfach nicht.
02:02Siehst du, siehst du den Spiegel da?
02:04So, ich werde mich jetzt rasieren, mich dabei verletzen.
02:08Und dann klebe ich auf die Wunde ein Stück Toilettenpapier.
02:11Wieso?
02:11Nein, Schatz, keiner fragt wieso.
02:13Nein, nein, nein, diesmal will ich, dass die Leute mich fragen, wieso.
02:16Also, was sagt man dazu? Gut gefragt, Schatz.
02:20Oh, Apfelschrumpfköpfe. Da.
02:22Ich will, dass die Leute sich fragen, wieso rasiert der Mann sich öffentlich?
02:27Hat er keine Wohnung? Weiß er nicht, wo er ist?
02:29Wächst sein Bad vielleicht irgendwie besonders schnell?
02:32Wow. Weißt du, Terry, deine Arbeit hat sich wirklich weiterentwickelt.
02:38Ich weiß. Unglaublich nicht, was?
02:40Ja.
02:41Dame, hör zu. Nächste Woche mache ich was in einer Kunstgalerie.
02:44Da bin ich sieben Tage lang zu sehen. 24 Stunden am Tag.
02:47Wieso?
02:48Wirklich gut. Mach doch mit.
02:50Was? Ich soll in der Galerie mit dir wohnen?
02:53Ja, ja. Zwei Menschen wohnen zusammen auf engem Raum.
02:55Sie sind gereizt. Sie streiten sich. Sie machen sich gegenseitig fertig.
02:58Wow. Das hört sich wirklich verdammt gut an.
03:00Ja, finde ich auch.
03:01Schatz, sieh dir das an.
03:02Wäre das nicht was für meine Eltern, für ihr Ferienhaus?
03:04Das ist grotesk. Ich liebe es.
03:06Ich bring's wieder zurück.
03:08Au.
03:09Ja.
03:11Wow.
03:13Und du hast auch sicher nichts dagegen?
03:14Nein, weißt du, das hier sieht toll aus.
03:16Ihr habt eure Übereinanderbetten, einen Tisch habt ihr auch und ein Fenster raus zur Straße.
03:21Und da sind Leute draußen, die euch anstarren. Das ist, ähm, wirklich äußerst einladend.
03:28Wow. Die Leute gucken uns ja schon zu.
03:30Ach, ist das aufregend. Spürt ihr es?
03:32Bist du soweit?
03:33Ja, total. Ich muss noch auspacken, alles weglegen.
03:36Und Greg versucht es mir irgendwie auszureden auf seine süße, lahme, passiv-aggressive Art.
03:41Aber, hat es irgendeiner gehört?
03:43Oh nein, leider nicht.
03:44Kann er es vielleicht nochmal machen?
03:46Oh, keine Sorge. Er ist sowieso noch nicht fertig.
03:50Tut mir leid. Kannst du mir vielleicht dabei helfen zu verstehen, ähm, wieso du das hier tust?
03:55Du meinst, abgesehen von der Chance, bei einem tollen Kunststück mitzuwirken?
03:59Ja, abgesehen davon.
04:01Schatz, nach dem Autounfall, da dachte ich lange über mein Leben nach und wie anders es jetzt ist.
04:05Und wie ich aufgehört habe, das zu tun, was meinem Ich entspricht.
04:09Und das hier entspricht deinem Ich?
04:11Ach, das hat das Frühjahr zumindest. Ich meine, wann habe ich zum letzten Mal Halloween im April gefeiert?
04:15Oder, oder wann war ich zum letzten Mal einkaufen als schwedische Touristin mit meiner Freundin?
04:20Das ist wohl schon zu lange her.
04:21Ich weiß, und das fehlt mir.
04:24Okay, dann solltest du wirklich in einer Galerie wohnen. Es sei denn, du willst mit Jane wieder schwedisch einkaufen gehen.
04:29Hey, ich kann immerhin schon, wie viel kostet das bitte in Schwedisch sagen?
04:32Ja, ich glaub dir ja. Hör zu, ich muss jetzt in die Kanzlei gehen.
04:36Okay, ich liebe dich.
04:39Komm schon, was für ein Kuss war denn das? Ach, nun hör mal.
04:43Gib mir einen Kuss.
04:46Da, Oma, bitte, tut mir leid. Ich kann das nicht. Habt Spaß mit der Kuss.
04:53Er scheint das ja echt okay zu finden, ha?
04:55Naja, er versucht es. Aber pass auf, gleich wird ihm was einfallen, was er mir sagen will.
04:59Er wird sich umdrehen und dann ändert er seine Meinung.
05:02Wow, das war wirklich gut.
05:06Ich weiß, leider kann man mit dem Talent nichts verdienen.
05:11Hallo Jungs, entschuldigt die Verspätung. Ich werde mich schnell umziehen und dann gehen wir Gassi.
05:15Ich war schon Gassi.
05:17Die sind mir aber leider zweimal weggelaufen. Das sind doch die beiden, oder?
05:22Harry, was machst du hier?
05:23Ach, frag nicht. Willst du ein Bier?
05:26Könnte sein.
05:28Wo, wo ist denn Abby?
05:29Also, ich weiß nicht, was sie jetzt macht, aber sie hat mich fertig gemacht. Den ganzen Tag.
05:36Oh, entschuldige aber, das war anscheinend das Letzte.
05:39Willst du Schluck?
05:40Ähm, nein, danke.
05:43Hast du dich mit Abby denn gestritten?
05:45Sie hat mich rausgeworfen.
05:46Ich hab das Baby von meinem Hamburger abbeißen lassen.
05:50Und jetzt bin ich der Teufel.
05:51Aber sie drängt das Kind in eine Zahlenwelt.
05:56Die Wurzel allen Übels, wenn es darum geht, zu konsumieren.
06:00Sie ist also wütend, weil du ihm Fleisch gegeben hast.
06:03Du scheinst ja auch auf ihrer Seite zu sein, oder?
06:08Larry.
06:09Du weißt, dass Dahmer in der Galerie wohnt, oder?
06:16Natürlich.
06:17Deshalb dachte ich ja, dass ich hier schlafen kann, bis Hurricane Abby wieder abgezogen ist.
06:22Keine Angst, ich werde dich nicht stören.
06:24Ich schlafe auf Dahmer Seite des Bettes.
06:25Du wirst mich gar nicht bemerken.
06:27Larry, du schläfst hier auf der Couch.
06:32Das wär schön.
06:34Aber ich weiß, dass das hier passiert.
06:36Hey, Dahmer.
06:51Wie läuft's denn?
06:52Toll.
06:53Wir hatten heute Mittag viele Leute und ich hab meine Zehennägel geschnitten.
06:56Sowas sieht man gern in der Mittagspause.
06:59Wir haben...
07:00Wir haben ein kleines Problem.
07:03Deine Eltern haben sich gestritten und dein Vater hat bei uns gestritten.
07:06Und er trägt kein Pyjama und er hat überall gesessen.
07:13Schatz, weißt du was?
07:14Er ist bestimmt vorbeigekommen, weil er jemanden zum Reden brauchte.
07:17Hast du versucht, ihn zu trösten?
07:19Ja, er hat Löffelchen mit mir gelegen, bis ich aufgewacht bin und laut schreien wollte.
07:24Wie findest du das?
07:26Er hat mit dir im Bett geschlafen?
07:28Äh...
07:28Entschuldigung, Entschuldigung.
07:33Darf ich mal vorbei?
07:34Danke.
07:35Er...
07:35Er behauptet, dass...
07:36Er nachts ins Badezimmer wollte und dass er sich auf dem Rückweg verlaufen hat.
07:42Dahmer, kannst du mir helfen?
07:43Natürlich.
07:44Unbeschreiblich, nicht wahr?
07:46Aha.
07:50Dahmer, kannst du das hier vielleicht unterbrechen und versuchen, mit Larry zu reden?
07:54Oh, Schatz, ich kann hier nicht einfach gehen, dann wird das, was wir hier tun, ja unglaubwürdig.
08:04Was soll ich denn jetzt bitte tun?
08:06Ich weiß, dass Abby und Larry solche Streits öfter haben und es löst sich immer irgendwie.
08:11Und bis es soweit ist, leg einfach Handtücher hin.
08:15Na gut.
08:17Aber wie du weißt, sind das nagelneue Handtücher.
08:19Der ist neu, der war gestern noch nicht da.
08:22Ich gehöre ja auch nicht dazu.
08:23Ich mag das nicht, wenn Sie mit einem reden.
08:25Ich glaube, er repräsentiert die finstere Seite der menschlichen Psyche.
08:30Ja, genau.
08:36Larry?
08:37Ich bin hier drin, Greg.
08:45Oh, oh, oh.
08:47Oh, nein.
08:49Tut mir leid, Greg.
08:50Tut mir leid.
08:51Oh, Mann, entschuldige.
08:54Nein, nein, nein, meine Schuld.
08:56Ich hätte klopfen sollen, als du gesagt hast, ich bin hier drin, Greg.
09:00Du hättest dein Gesicht sehen sollen.
09:02Du warst echt überrascht.
09:06Ich hab auch ehrlich nicht erwartet, dass meine Schwiegereltern auf dem Fleischer blockenden Nummer schieben.
09:11Na ja, Larry sagt, du magst es nicht, wenn jemand in deinem Bett liegt. Und das wollten wir respektieren, Greg.
09:16Dankeschön, Abby. Ich bin froh, dass ihr euch vertragen habt.
09:20Oh nein.
09:21Wir haben uns nicht vertragen. Sie ist immer noch wütend auf mich.
09:24Ach, wenn nicht sogar noch mehr. Aber Larry und ich versuchen, unsere physischen und emotionellen Gefühle zu trennen.
09:31Und deshalb bestrafen wir nicht unsere Körper, wenn unsere Gehirne Streit haben.
09:35Wir sind gut Tiere, Greg, und wir brauchen nun mal Sex. Ich meine, ich kann das selber auch erledigen, aber...
09:40Ist schon gut, ist schon gut. Ihr streitet euch also noch.
09:42Okay, also du willst dir jetzt wahrscheinlich etwas zu essen machen. Also machen wir im Schlafzimmer weiter.
09:49Ich dachte, wir wären fertig.
09:51Hab ich gerade mit dir geredet?
10:12Wirklich faszinierend, hä? Sehen Sie den wütenden Kerl da draußen? Das ist ihr Mann. Jetzt wird es spannend.
10:21Wieso müssen sich alle in deiner Familie ausziehen? Was soll denn das?
10:24Wie bitte, was?
10:25Ich hab deine Eltern beim Sex gesehen.
10:27Oh, dann haben sie sich vertragen oder haben sie nur irgendwie ihre Lust gestillt?
10:30Ich kann jetzt jedenfalls nie wieder im Leben den Fleischer-Block benutzen.
10:33Darma, bitte komm nach Haus. Das ist doch absurd.
10:36Entschuldige mal, würdest du bitte klar machen, dass du über eure Probleme redest?
10:40Denn wenn du sagst, das ist absurd, hört sich das an, als würdest du über das Werk hier reden.
10:44Und der Kerl, der in der Tweetjacke, ist der Kunstkritiker vom Chronicle.
10:47Tut mir leid, wenn das nicht klar war.
10:49Das Werk hier ist absurd.
10:52Ja, das ist es, weil das Leben absurd ist und Kunst ist das Leben.
10:58Greg, du hast gesagt, du würdest mich unterstützen in den Dingen, die ich gerne mache.
11:02Das stimmt, aber Larry macht mich nochmal wahnsinnig.
11:04Ja, aber du weißt, dass ich das hier tun wollte und ich will nicht damit aufhören,
11:08nur weil du Probleme hast, den Po meines Vaters zu sehen.
11:10Also erstens versuche ich da gar nicht hinzusehen.
11:12Und zweitens, bitte komm mit und regle das. Es ist wichtig.
11:15Seit wann entscheidest du denn, was wichtig ist?
11:18Vielleicht, seit du dich entschlossen hast, in einer Galerie zu wohnen?
11:21Als du mich geheiratet hast, da wusstest du, wer ich war.
11:24Naja, noch nicht, aber jetzt weißt du's.
11:25Okay, na schön, also so läuft das hier.
11:27Du machst, was du willst und ich hab nichts zu sagen.
11:29Und Abby und Larry haben Sex auf unserem Fleischer-Block?
11:31Wir müssen es haben, meine Eltern Sex.
11:32Hör auf, meine Eltern da reinzuziehen.
11:33Sicher, dass du nicht so verklemmt wärst, wenn Kitty und Edward Montgomery
11:36ab und zu mal den Fleischer-Block benutzt hätten.
11:38Okay, also gut, also gut.
11:40Also gut, wenn es so wichtig für dich ist, hier zu sein,
11:41dann werde ich mir vielleicht mal überlegen, was ich inzwischen tun soll.
11:44Was meinst du denn damit?
11:45Das ist Kunst, das kann man interpretieren, wie man will.
11:47Komm schon, Greg, red doch mit mir.
11:58Ich bin nicht nur dein Schwiegervater, ich bin dein Freund.
12:00Weißt du, ich finde, dass du...
12:02Das sollte reichen.
12:08Ich weiß ja, dass du ziemlich sauer bist auf Dharma, aber weißt du was?
12:12Du bist ganz schön gereizt in letzter Zeit.
12:15Hast du irgendwelchen Stress zu Hause oder im Büro?
12:23Weißt du, du wohnst jetzt hier.
12:24Da hast du recht.
12:27Und das ist ziemlich stressig.
12:29Das könnte der Grund dafür sein, dass du so sauer bist auf Dharma.
12:33Dann findest du also auch,
12:35dass die Tatsache, dass du hier wohnst,
12:37meine Schwierigkeiten, die ich mit Dharma habe, noch verschlimmert?
12:40Ja, natürlich.
12:41Du wärst ja geradezu ein Superman,
12:43wenn dich das nicht nerven würde.
12:45Du denkst also,
12:47wenn du ausziehen würdest,
12:48dann würde die Situation für mich vielleicht einfacher werden?
12:51Genau das denke ich.
12:52Und am besten ist es vielleicht, wenn du sagst,
12:55Dharma,
12:56hey,
12:57ich bin ausgerastet.
12:58Du weißt, Larry wohnt bei mir.
13:00Der macht mich wahnsinnig.
13:01Er hat die Couch in Brand gesetzt.
13:03Er hat meine Waschmaschine auf dem Gewissen.
13:05Äh, was?
13:07Ja, du hast recht.
13:08Du musst hier nicht mit Details langweilen.
13:10Sag einfach, Schatz,
13:11ich hab wohl so reagiert, weil ich mich gestresst fühle.
13:14Aber ich liebe dich.
13:15Larry,
13:16das Feuer.
13:17Warte.
13:22Ich geh jetzt ins Bett.
13:25Gute Idee, ich auch.
13:33Dharma,
13:35was ist?
13:35Schläfst du?
13:36Nein,
13:36ich beobachte den Kerl,
13:37der seine Autoschlüssel verloren hat.
13:40Toll.
13:41Hör zu,
13:42morgen erscheint die Kritik
13:43und wenn sie gut ist,
13:44und wie könnte sie das wohl nicht,
13:46dann verlängern sie uns vielleicht um einen Monat.
13:48Terry?
13:51Ich find das ganz schön lang.
13:53Einen Monat?
13:54Meinst du seinetwegen?
13:55Oh,
13:56bitte nenn ihn Greg,
13:57sonst hört sich das so komisch an
13:58und ich weiß nicht,
13:59von wem du redest.
14:00Was willst du denn machen?
14:02Oh,
14:02ich find das hier gut.
14:04Ich meine,
14:04heute als ich aufgewacht bin,
14:05da hing etwas Spucke aus meinem Mund
14:07und da war grad diese Schulgruppe hier
14:08und dadurch wissen die Kinder jetzt,
14:10was wirkliche Kunst ist.
14:12Das ist wundervoll.
14:15Findest du nicht auch,
14:16dass man in einer Ehe
14:16Kompromisse machen muss?
14:18Aber natürlich,
14:19also sagt Greg,
14:19dass er Schwachsinn redet.
14:21Ich rede aber von mir.
14:25Terry,
14:26ich hör auf.
14:27Nein,
14:27nein,
14:28nein,
14:28nein,
14:28Darma.
14:29Darma,
14:29das geht nicht,
14:29ohne dich funktioniert das nicht.
14:31Also gut,
14:31hör zu,
14:32Terry.
14:32Ich weiß nicht,
14:33ob meine Ehe auf dem Spiel steht,
14:34aber ich will das einfach nicht riskieren.
14:36Wenn du Kompromisse eingehst,
14:37was dich angeht,
14:38Darma,
14:39wen kriegt Greg denn dann?
14:40Nicht die Dame,
14:41in die er sich verliebt hat?
14:42Ja,
14:42aber wenn ich mir selbst treu bleibe
14:44und ich die Frau bin,
14:45in die er sich verliebt hat,
14:46wie bleiben wir denn dann glücklich?
14:47Okay,
14:47okay,
14:48wir müssen jetzt aufhören
14:48und weiterreden,
14:49wenn die Galerie wieder aufmacht,
14:50denn das hier ist brillant.
14:52Terry,
14:53das ist mein Leben,
14:54von dem wir hier reden.
14:54Das ist meine Ehe,
14:55meine ganze...
14:59Hey,
15:00sieh dir das hier an.
15:01Damals Kunststück
15:02ist in der Zeitung beschrieben.
15:03Ach,
15:03wirklich?
15:04Zwei Menschen leben
15:05in einer Kunstgalerie.
15:06Das ist nicht mehr
15:07und auch nicht weniger.
15:09Das schreit ja förmlich
15:10nach einem Glas Champagner.
15:12Dem Kritiker scheint
15:13es wohl zu gefallen.
15:15Oh.
15:15Oh,
15:16sieh dir das an.
15:17Hier steht was über uns.
15:19Ach,
15:19wirklich?
15:20Schon bald wurde daraus
15:21ein Streit.
15:22Die Frau sagte,
15:23ihr Mann wäre wohl
15:24nicht so verklemmt,
15:25wenn,
15:25ich zitiere,
15:26Edward und Kitty Montgomery
15:27öfter...
15:30Edward und Kitty Montgomery
15:32öfter...
15:32Oh, das war's schon.
15:35Ach hier,
15:36Wassermann,
15:36hör zu,
15:37hier steht,
15:37du wirst bald reißen.
15:39Lass mich das bitte mal sehen.
15:41Na schön,
15:42na schön,
15:42na schön.
15:43Du hast eine neue Frisur,
15:44wirklich hübsch.
15:48Och,
15:49also noch nie im Leben
15:50ist mir so etwas Peinliches passiert.
15:52Ach,
15:53weißt du nicht mehr,
15:53dass einer mal beim Gouverneur,
15:54als du von der Toilette kamst
15:56und dein Kleid in der Strumpfhose steckte?
15:57Oder als du bei der Cocktailparty
16:00der Van Dams genießt hast
16:02und dir der Brandy
16:03aus der Nase rausfloss.
16:05Oder das andere Mal als...
16:06Edward,
16:07ich weiß ja,
16:07was du meinst.
16:10Ach, schade,
16:11ich hätte es gern
16:12noch weiter ausgeführt.
16:15Ich bin zu Hause,
16:16bitte bedeck deine Geschlechtsteile.
16:18Hey,
16:19sieh mal,
16:19wen ich beim Fleischgroßhändler
16:20getroffen habe.
16:22Ich dachte,
16:22dass du eine Zeugenaussage
16:23aufnehmen wolltest.
16:24Das ist so eine Redewendung,
16:25ich kann dir doch nicht sagen,
16:26dass ich Fleisch holen gehe.
16:27Wie dem auch sei,
16:30wir haben zusammengelegt
16:31und uns die Superpackung gekauft.
16:33Da sind sechs verschiedene Steaks drin,
16:36zehn Schweinekoteletts
16:37und verschiedene Wurstsorten.
16:39Larry,
16:40hast du denn heute mit Abby geredet?
16:42Nein,
16:43wieso?
16:43Was ist denn los?
16:45Ich gehe die Hemden aufhängen.
16:47Mach den Schrank vorsichtig auf,
16:48der ist frisch gestrichen.
16:51Dankeschön, Larry.
16:52Hey, hey,
16:57heute ist unser Glückstag,
16:58Magerspeck.
17:01Oh, hallo, Dad,
17:02was gibt's?
17:02Deine Mutter will,
17:03dass wir dich enterben.
17:07Oh nein,
17:07sie haben das mit dem
17:08Fleischerblock geschrieben.
17:09Wenn sie fragen sollte,
17:10ich habe dich verbal fertig gemacht.
17:12Wenn du einverstanden bist,
17:13würde ich mich gern hier aufhalten,
17:15bis die Beruhigungstabletten
17:16deiner Mutter wirken.
17:16Natürlich.
17:20Ist das ein Steak,
17:21was hier so riecht?
17:21Entweder das,
17:22oder es ist das Sofa.
17:24Hey, Ed,
17:24was willst du denn?
17:25Habt ihr ein schönes dickes Steak
17:27für mich?
17:27Oh ja, natürlich.
17:29Sieh mal,
17:29wie durchwachsen das ist.
17:30Das stammt von einer
17:31wirklich faulen Kuh.
17:34Du weißt,
17:34Kitty hat mit meinem Arzt geredet.
17:36Das Einzige,
17:36was ich ab und zu mal kriege,
17:37was wie ein Steak aussieht,
17:38ist ein Truthanburger.
17:40Ich wünschte,
17:41ich würde sowas kriegen.
17:42Das Einzige,
17:42was ich in der Art kriege,
17:43sind Limabohnen.
17:45Dad,
17:45ich bin sicher,
17:46Mutter sorgt sich nur
17:46um deine Gesundheit.
17:48Frauen tun sowas doch nur,
17:49weil sie uns dominieren wollen.
17:50Darum habe ich Jane verlassen.
17:51Jane hat dich rausgeworfen
17:52und die Schlösser ausgetauscht.
17:54Sie wollte dominieren.
17:57Sie sagen uns,
17:58was wir essen,
17:59was wir tun
17:59und was wir tragen sollen.
18:00Als ob ein erwachsener Mann
18:01nicht weiß,
18:02was er anziehen soll.
18:03Ich weiß,
18:03was du meinst.
18:04Wenn du die Knöpfe
18:04mal falsch zugemacht hast,
18:06dann stellen sie sich vor dich
18:07und knöpfen sie richtig zu.
18:09Vielleicht machen sie das ja nur,
18:10damit man nicht lächerlich aussieht.
18:11Nein, weißt du, Junge,
18:12wenn du etwas tust,
18:13was sie nicht mögen
18:14oder was sie nicht verstehen,
18:15dann versuchen sie es zu verhindern.
18:17Ja,
18:18so hat Abby zum Beispiel verhindert,
18:19dass ich Strauße züchte.
18:20Larry,
18:21das ist eine ziemlich riskante Investition.
18:23Die sind groß
18:23und viel Platz brauchen sie auch.
18:26Wow,
18:26dir fehlt bloß noch ein Flatterkleid
18:27und etwas Patchouli.
18:28Und dann bist du Abby.
18:31Ja, was?
18:32Willst du etwa,
18:33dass wir das Spiel ausmachen
18:34und uns ein paar Stoffproben
18:35mit dir ansehen?
18:36Wisst ihr was?
18:37Ich muss gehen.
18:38Junge,
18:39die Männer lachen bloß
18:39über deine weiblichen Anlagen.
18:41Das ist doch als Witz gemeint.
18:42Ich weiß nicht,
18:44aber ich habe was zu tun.
18:47Wolltest du Strauße züchten
18:48wegen des Fleisches?
18:49Nein,
18:50ich wollte das dressierte Affen
18:51auf ihren Rücken reiten.
18:52Das habe ich in einem
18:53Zeichentrickfilm gesehen.
18:54Nicht schlecht.
18:55Prost.
18:57Hallo, Greg.
18:58Ähm,
18:59Terry,
18:59gibst du uns mal eine Minute?
19:00Was ist denn das für ein Spruch?
19:01Denkst du vielleicht,
19:02ich bin der Minutenverwalter?
19:05Das erste Mal frage ich mit Worten.
19:07Ich muss aufs Klo.
19:08Hör zu,
19:14ich habe eine Chance gehabt,
19:15darüber nachzudenken
19:15und ich verstehe nicht,
19:17was du hier tust
19:18und ich wünschte,
19:18du würdest es nicht tun
19:19und das alles ist sehr schwierig für mich,
19:21aber das Wichtigste ist,
19:23ich vermisse dich furchtbar.
19:25Und das Allerwichtigste ist,
19:26ich will nicht,
19:27dass wir so werden
19:29wie unsere Mütter.
19:31Wow,
19:32das hat so süß angefangen
19:33und dann wurde es irgendwie eigenartig.
19:35Ja,
19:35ich sollte nicht versuchen,
19:37dich von etwas abzuhalten,
19:38nur weil ich es nicht verstehe.
19:39Ich sollte alles akzeptieren,
19:41was dir wichtig ist,
19:42egal was,
19:42ob du nun in einer Galerie wohnen willst
19:44oder Strauße züchten willst
19:45oder Strauße in einer Galerie züchten willst.
19:50Ich meine nur,
19:51du willst das hier tun
19:53und ich muss das verstehen
19:54und danach wirst du irgendwas anderes tun
19:56und das muss ich dann auch verstehen.
19:57Ja,
19:57und dann wirst du Sachen tun,
19:58die ich nicht verstehe
19:59und ich muss auch damit klarkommen.
20:01Nein,
20:01das werde ich nicht.
20:02Nein,
20:02das wirst du nicht.
20:03Ach ja,
20:08sehen Sie sich das an.
20:20Ich werde es wohl mit Larry
20:21noch zwei Tage aushalten.
20:23Ja,
20:24weißt du,
20:25Schatz,
20:25die wollen das hier verlängern
20:26auf einen Monat.
20:27Okay,
20:31dann komme ich nach der Arbeit vorbei
20:33mit einem Pyjama,
20:34ein paar Sachen
20:34und, äh,
20:36mit Vorhängen.
20:38Hey,
20:38Schatz,
20:38warte,
20:39vergiss nicht deinen
20:40elektrischen Nasenhaerschneider,
20:41der wird den Leuten gefallen.
20:42Guten Morgen.
20:53Morgen.
20:54Ich mache uns einen Kaffee.
20:56Okay.
20:57Morgen.
20:58Morgen.
20:59Was dagegen,
21:00wenn ich zuerst dusche?
21:01Ich muss um neun in der Kanzlei sein.
21:03Natürlich.
21:04Ich verstehe das nicht.
21:06Das ist Kunst,
21:08Edward Montgomery.
21:09Jetzt komm,
21:09wir müssen gehen.
21:10Es wird Zeit für Sex.
21:11Den haben wir nämlich täglich,
21:13wissen Sie?
21:14Oh.
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