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KurzfilmeTranskript
00:00Dino!
00:02Dino, es ist 7 Uhr!
00:06Na los, nun weck mal dein Herrchen auf!
00:08Los!
00:10Na fein, na fein, na fein, ihr zwei Schlafmützen! Aufgewacht, steht auf, aufgewacht!
00:34Auf, auf, auf!
00:40Oh, Donnerkiesel, ist das eisig!
00:42Wilma! Wieso gibt's denn heute morgen kein heißes Wasser?
00:46Tut mir leid, das hab ich vorhin für die große Wäsche gebraucht!
00:49Oh Mann!
00:50Bin froh, dass kein heißes Wasser mehr da ist, damit zerbrühe ich mir immer meinen Rüssel!
00:54Wilma! Wo ist die Seife geblieben?
00:56Die wird da liegen, wo du sie gestern hingeschmissen hast!
00:59Und wo ist das?
01:02Auf dem Fußboden!
01:04Weiß ich inzwischen, weil, hab sie schon gefunden!
01:10Ja-pa-da-pa-doo!
01:12Ja-pa-da-pa-doo!
01:14Ja-pa-da-pa-doo!
01:16Ja-pa-da-pa-doo-o!
01:18Ja-pa-dop!
01:19Ja-pa-do-o!
01:21Musik
01:50Der gute Fred ist heute Morgen wohl wieder mal mit dem falschen Fuß aufgestanden.
01:53So, nun wirst du deine Milch schlürfen.
01:55Mädchen werden später besonders hübsch, wenn sie brav ihre Milch ausschlürfen.
02:04Mein Kieselchen, du warst wirklich sehr brav.
02:07Wilma!
02:07Was ist denn nun schon wieder los?
02:09Würdest du freundlicherweise meine Wäsche nicht immer mit so starker Wäschestärke stärken?
02:13Tut mir leid, ich habe zu viel Stärke genommen.
02:15Fang schon an mit dem Frühstücken, jetzt ist alles noch schön warm.
02:18Mann, das soll ein 3-Minuten-Ei sein?
02:20Ist ja hart wie ein Zementklumpen.
02:23Hammer, Kiesel, das hat mindestens zwölf Stunden gekocht.
02:25Da kann ich ja gleich ein gekochten Ziegelstein essen.
02:28Warte, was ist auch wahr? Sie sind bald.
02:33Ich gehe, Wilma!
02:34Felsenstark, der Tag fängt ja heiter an.
02:36Eiskaltes Wasser, ungenießbares Frühstück.
02:38Ach, du dicker Strachmut.
02:41Fred, du liebes Bisschen, du liegst ja mitten in meinem Blumenbeet.
02:45Wer hat den Schlauch hier draußen rumliegen lassen?
02:47Das warst du.
02:53Angenehmen Tag, ich freue mich auf dein Wiederkommen.
02:54Ich freue mich auch aufs Wiederkommen.
02:56Und war nicht hin.
02:57Wenn du nach Hause kommst, mähst du mal wieder unseren Rasen.
02:59Der sieht immer so wunderprächtig aus, wenn du das machst.
03:02Mach ich, Betty Baby, die Freude kannst du haben.
03:04Diese Frauen sind doch alle aus dem gleichen Stein gemeißelt.
03:06Eine wie die andere, dauernd nörgeln sie rum.
03:08Falsch, Fred, sie hat nicht rumgenörgelt.
03:10Sie will nur, dass ich den Rasen mähe, weil, dann sieht der so wunderprächtig aus.
03:14Mann, wie finde ich denn das?
03:15Du bist wohl so abgestumpft von der Nörgelei, dass du gar nicht mehr merkst, wenn die nörgelt.
03:20Weißt du, ich weiß nicht.
03:21Ich finde Betty nörgelt gar nicht rum.
03:22Ach, sie nörgelt nicht rum.
03:24Ich beweist dir das Gegenteil.
03:25Pass auf.
03:25Was zum Beispiel hast du heute früher als allererstes von Betty gehört?
03:28Mal überlegen, was habe ich als erstes gehört?
03:30Oh ja, guten Morgen, Liebling.
03:32Ach ja, und was war das Nächste?
03:33Warte, deine Küsten hat gesagt, ich lasse dir das Fahrewasser ein, mein Zuckerstück.
03:38Aha.
03:39Was? Aha.
03:40Verstehst du denn nicht?
03:41Du kletterst gerade aus den Federn und die nörgelt schon, weil du noch nicht gebadet hast.
03:45Das lächst doch mal.
03:46Schon wieder dieser Dampfplauderer, dieser Freiborferteil.
03:49Ich weiß nicht, wie lange du dich noch so annörgeln und rumschoßen lassen willst.
03:53Aber mit mir nicht.
03:54Das heißt, ich rufe mich eigenhändig zum Aufstand auf.
03:57Aufstand?
03:57Feuer, Stein, damit wirst du aber nicht weit kommen.
03:59Mich trifft der Steinschlag.
04:01Guck doch mal, wer der ist, Galaxius, der Gnome.
04:03Unser Außerirdischer, nicht zu glauben.
04:05Ich hab mir die ganze Zeit dein Gesülse angehört, du Delbelkopf.
04:08Du bist ja wirklich ein ausgewachsenes Kieselhirn.
04:10Du bist ein absoluter Dünnbrettbohrer, oder wie ihr Erdlinge das nennt, ein, äh, äh, wie heißt das Wort noch?
04:16Hä?
04:19Was gefällt sich auf, wo du hinfährst, du Volltrottel?
04:22Richtig, das war das Wort, das ich gesucht habe.
04:24Feuer, Stein, also du bist ein echter Volltrottel.
04:25In Ordnung, na schön, Mr. Oberschlau, wenn du wirklich so ein pfiffiges Kerlchen bist, dann sag doch, was ich tun soll.
04:31Feuer, wenn du willst, das kannst du haben.
04:33Also als erstes solltest du anfangen, dich wie ein Erwachsener aufzuführen.
04:36Hä? Wie ein Erwachsener?
04:37Erwachsen ist es voll reif.
04:39Männer haben den überlegenen Geist, man sagt dazu, oh Krips.
04:42Frauen aber, Frauen, die sind genau wie Kinder, und deshalb sollten sie genauso wie die Kinder behandelt werden.
04:47Richtig, weißt du, du hast recht, Galaxius, Frauen sind wie kleine Kinder, stimmt.
04:53Kinder, Männer sind doch wie die Kinder, deshalb müssen sie auch alle wie die Kinder behandelt werden.
04:58Du hast ja so recht, Betty, Fred sieht vielleicht nicht so aus.
05:01Aber manchmal benimmt er sich wie ein riesengroßes Baby.
05:04Weißt du, wir Frauen, wir sind unseren Männern doch weit voraus, weil wir viel mehr drin haben da oben.
05:08Vielen lieben Dank fürs Mitnehmen.
05:21Morgen früh bist du dran, Barney, da musst du mich mitnehmen.
05:25Mach ich, und nicht vergessen, was dir der kleine Kerl vom anderen Stern gesagt hat.
05:28Keine Sorge, Kumpelchen, ich bin oberbestens vorbereitet auf die Kinderstunde, weil ich hab hier mehr drin hier oben.
05:34Sonnen, das zieh ich nicht, das ist doch nicht möglich.
05:40Wilma, ich hab einen mammutmäßigen Kohldampf. Ist das Essen fertig?
05:46Wilma, ich hab Hunger. Wo ist mein Futter?
05:49Hallo, ich entfällt. Tut mir leid, das ist noch nicht fertig.
05:51Was soll das bedeuten, noch nicht fertig? Was ist das für eine Riesenschlamperei?
05:55Was hast du bloß den ganzen Tag getrieben? Hättest doch wenigstens mein Essen...
05:59Oh, hätte ich ja fast vergessen, dass wir Männer es bei Frauen mit Kindern zu tun haben.
06:04Fred, die Waschmaschine ist kaputt gegangen, da musste ich die ganze Wäsche mit der Hand waschen.
06:08Dann musste ich das Haus putzen, dann den Rasen, dann deine Hemden bügeln und dann war ich noch einkaufen.
06:13Ach, das macht doch nichts, mein Kindchen. Ich weiß, du hattest eine Menge zu tun.
06:17Wenn das Abendessen noch nicht fertig ist, dann versteht Väterchen das.
06:20Ich kann dir ein bisschen Zeitung lesen, ist gar nicht so schlimm.
06:22Aber wo ist die Zeitung, kannst du mir das sagen?
06:24Weiß nicht wieso, aber die ist noch nicht gekommen.
06:26Was heißt, dass die noch nicht gekommen ist?
06:28Oh, hätte ich beinahe vergessen. Männer sind wie Kinder, ganz besonders mein Mann.
06:32Warum ist meine Zeitung noch nicht da? Warum?
06:34Ich will aber meine Zeitung haben, ich will meine Zeitung haben, ich will sie, ich will sie, ich will sie, ich will sie, ich will sie, ich will sie.
06:39Mein Kleiner, ist ja gut, ist ja gut.
06:41Sobald ich dein Abendessen fertig hab, werde ich dir eine holen, dann wirst du sie bekommen.
06:45Mein Kleiner, du kriegst deine Zeitung.
06:47Ist das doch wahr, hm? Werde ich sie dann wirklich bekommen?
06:52Ich hau das wirklich total um.
06:53Diese Tour hat jetzt seit Millionen von Jahren funktioniert.
06:56Du bist der erste Mann, der mit der Tour nicht zurechtkommt.
06:58Das wird daran liegen, dass die anderen Männer keine Frau wie Wilma haben.
07:01Bin so vorgegangen, wie du gesagt hast, hab sie behandelt wie ein Kind und meinen überlegenen Gebst benutzt.
07:06Und was hat sie mir zum Abendessen gegeben?
07:08Milch, Pams, waah!
07:10Mir ist eben eine ganz neue Idee durch den Kopf geschossen.
07:12Wisst ihr, was eurem Eheleben vielleicht fehlt?
07:15Gemeinschaftlichkeit.
07:16Ihr Bete braucht vielleicht ein gemeinsames Interesse.
07:19Etwas, was wir gemeinsam machen können.
07:20Schwachsinn, sie hat doch ein gar nichts übrig für Bowling oder für Billard oder Golf.
07:24Aber nicht doch, nicht doch, ist doch Mumpitz.
07:26Ich hab an sowas wie ein Gesellschaftsspiel gedacht, das müsste doch klappen.
07:29Donnerkiesel, das hört sich viel besserer an.
07:31Wilma ist richtig wild drauf, Spiele zu spielen.
07:34Wundervain, gleich morgen werde ich in die Stadt fahren und ein wunderprächtiges Gemeinschaftsspiel kaufen.
07:41Ich weiß nicht, Betty, aber mit Fritz scheint es immer schlimmer zu werden.
07:44Dauern muss er rummäkeln, ohne dafür einen wirklichen Grund zu haben.
07:47Meine Frau mäkelt auch mit mir rum, wenn ich was zu mäkeln hab.
07:50Du hast Fritz so verzogen, dass er alles für selbstverständlich hält.
07:53Wann seid ihr zwei eigentlich zum letzten Mal zum Abendessen ausgegangen?
07:56Meine Güte, das ist Monate her.
07:58Siehst du, ich lass mich von Barney mindestens einmal die Woche ausführen, auch wenn ich dazu überhaupt keine Lust hab.
08:04Fritz' Vorstellung von einem gelungenen Abend ist nach Haus kommen, futtern rein in den Sessel und vom Fernseher einschlafen.
08:09Schluss.
08:09Jetzt werde ich andere Seiten aufziehen.
08:11Ab jetzt wird mindestens einmal in der Woche was unternommen.
08:13Es wird heute schon was unternommen.
08:15Natürliche Frühjahr, das ist ja besser, klar.
08:16Du hast völlig recht.
08:17Ein Ehepaar sollte zusammen ausgehen, sich zusammen amüsieren.
08:20Sie sollten alles gemeinsam machen.
08:22Das gibt ihnen ein wunderprächtiges Gefühl von Gemeinschaftlichkeit.
08:24Du sag mal, was meint er diese Menschen mit Gemeinschaftlichkeit?
08:28Egal, hoppen wir, gemeinschaftlich nach Haus.
08:34Barney, da, es ist an der Ecke dort drüben.
08:36Richtig, da steht's ja, Spiele und Nuffi-Tätlichkeiten.
08:39Unter den Nuffi-Tätlichkeiten ist bestimmt was für die Gemeinschaftlichkeit.
08:42Was darf's sein, Gentleman? Wie kann ich Ihnen helfen?
08:44Wissen Sie, ich bin auf der Suche nach einem Spiel, bei dem Gemeinschaftlichkeit aufkommt.
08:48Etwas, das Sie beide zusammenspielen wollen?
08:50Nicht doch, nein, ich hab mir jemand anderen zur Frau genommen.
08:53Ich hab auch eine andere Frau.
08:54Ich habe hier genau das Richtige für Frau und Mann, einen eleganten Pool-Billiardtisch.
08:58Wie soll denn da bei Gemeinschaftlichkeit aufkommen?
09:00Wenn man den Tisch nicht benutzt, kann man ihn in ein zweisitziges Kuschelsofa verwandeln.
09:05Macht einen gemeinschaftlichen Eindruck.
09:06Was soll das?
09:07Wilma findet Billiardsaurier blöd und dumm.
09:09Hierbei kommt sicher zweifache Freude auf.
09:11Ein Rollerbrett für zwei Personen stärkt das Gemeinschaftlichkeit-Gefühl.
09:14Ja, aber ich hatte eher an was gedacht, dass etwas etwas weniger stumpfsinnig ist.
09:18Wie wär's denn mit dem Spiel, Sir?
09:20Dieses Spiel heißt Dinopoly, das können zwei oder mehr spielen.
09:24Donnerkiesel, hab ich schon mal gespielt.
09:25Da hat man Spielmoneten und verhökert sich irgendwelche Häuser und Brücken und Verkehrsstraßen und all so ein Kram, Fred.
09:31Und wer am Ende alles zusammengerafft hat, ist Sieger.
09:34Donnerkiesel, das klingt ja stein, stark klingt das. Das werd ich nehmen.
09:37Momentchen mal, sobald ich mich erinnere, ist das Spiel reichlich kompliziert.
09:41Na und, wenn ich Sie richtig erkläre, wird's Wilma schon mitbekommen.
09:44Macht drei Dollar plus drei Prozent mehr Umsatzwertsteuer.
09:47Ähm, drei Dollar plus drei Prozent? Ich muss nachrechnen, das sind, ähm...
09:52Sie können's hier von diesem Fünfer abziehen.
09:57Ich werde inzwischen unser...
09:59Wilma!
10:02Hier, der Rest von Ihrem Geld, Sir.
10:04Ich hab das Rollerbrett gleich mitberechnet.
10:07Ich hab ganz vergessen, Ihnen zu sagen, dieses neue Rollerbrett hat von der Nationalorthopädischen Gesellschaft die Steinmedaille für besondere Sicherheit erhalten.
10:16Was meinst du?
10:17Wilma, dieses super Kleid wirft einen einfach um.
10:20Und die neue Frisur ist bezaubernd. Fred wird es glatt der Sprache verschlagen.
10:25Ich verdrück mich lieber. Viel Glück, Wilma.
10:29Fein, dass du schon kommst.
10:30Ja, weil ich mich beeilt hab.
10:32Fred, ähm...
10:33Na, wie seh ich aus?
10:34Warum fühlst du dich nicht wohl?
10:36Ich meine mein Kleid, das hast du wohl gar nicht mitbekommen.
10:39Ach, das macht überhaupt nichts. Fällt sowieso niemandem nicht auf.
10:42Weil wir bleiben zu Hause und spielen Steinopoli.
10:44Was?
10:45Ein steinstarke Spielmann Bernstein und da wird echte Gemeinschaftlichkeit bei uns aufkommen.
10:49Aber ich hatte gedacht, dass wir etwas ganz Tolles unternehmen.
10:52Es gibt so eine wunderprächtige Show im Steingrottenclub.
10:54Wie kann man nur auf so einen dümmlichen Schlachtflug kommen?
10:57Mann, seit wann spielt man den Steinopoli in einem Nachtclub?
11:00Oh, Fred!
11:01Betty und Barney werden gleich eintrudeln.
11:03Lass mich in Ruhe, weil ich baue jetzt das Steinopoli-Spiel auf.
11:07Oh!
11:07Na los, mein Bernstein, du bist dran.
11:12Na, fein.
11:15Drei.
11:16Eins, zwei, drei.
11:18Damit bin ich auf dem Ruhrgesteinplatz.
11:20Äh, richtig. Und der ist mein eigener selbstpersönlicher Besitz.
11:23Also darfst du mit hundert munteren Flanken rüberkommen. Komm, komm, komm.
11:25In Ordnung, du gefressiger Hai. Hier.
11:27He, he, he. Du bist dran.
11:29Und ab.
11:32Da lacht die Sieben.
11:33Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.
11:36Aha, bist auf meinem Appartementerhaus in der Granit Avenue.
11:40Dafür musst du mit 300 rüberkommen.
11:42Na los, komm.
11:43Fred, nicht so raffgierig. Ist doch bloß ein Spiel.
11:45Ich bin Wirtschaftsboss und ich spiele, weil ich will Kies bunkern.
11:48Darum, du lässt das Moos rüberwachsen oder du bist raus mit Volldampf.
11:52Ich bin blank.
11:52Wunderprächtig, dann bist du raus und wir sind nur noch drei.
11:55Betty, bist dran. Na, komm.
11:56Fred, ich bin auch pleite. Du hast mir mein ganzes Geld abgeknüpft.
11:58Dann kriegst du von mir eine Hypotheke auf dein Hobbyfliegerheim.
12:01Mach schon, lass die Würfel kullern.
12:03Sitz da nicht so versteinert rum wie eine Steinstatute.
12:05Mit unseren Gästen sprichst du nicht so um. Das werde ich nicht zulassen.
12:08Barney, wir hören auf. Ich glaube, wir gehen jetzt wohl besser. Komm.
12:11Oh nein, du kannst aus dem Spiel erst aussteigen,
12:13wenn ich durch eine Versteigerung dein Hobbyfliegerheim übernommen habe.
12:15Mir reicht es. Ich habe genug von deinem albernen Steinopoli
12:18und ich habe genug von deinem kindischen Benehmen, Fred.
12:21Da hören ja die Tropfsteinhöhlen auf zu tropfen.
12:22Du sprichst von kindischem Benehmen.
12:24Fred, bitte hör auf. Wir haben Gäste.
12:26Komm hier nicht mit der Fred, bitte hör auf, Masche, weil die habe ich satt bis oben.
12:29Würdest du mir mal sagen, wie ich das verstehen darf?
12:31Das darfst du so verstehen, dass ich endlich meinen überlegenen männlichen Grips benutze.
12:35Oh.
12:35Ich ziehe aus.
12:36Gegen das, was die hier bieten, ist die Zahnsteinklinik, aber ein langweiliger Schuppen.
12:41Meine Wörter waren klar und klipp. Ich ziehe aus, aber du scheinst Kiesel in den Ohren zu haben.
12:44Nein, hab's gehört.
12:45Bettel nützt dir gar nichts. Das wirft mich nicht um. Ich mache Schluss.
12:48S-C-H-L-U-H-Z-Z.
12:50Na, was sagst du nun, hä?
12:52A, du musst als Schüler der Sechs im Buchstabieren gehabt haben.
12:55B, dass du dich wie ein Kind benimmst, das möchte ich hiermit zurücknehmen,
12:58denn du benimmst dich wie ein Wickelkind.
12:59Solltest du den Wunsch wünschen, irgendwelche Wörter mit mir zu wechseln,
13:02erreichst du mich bei meinem Freund Bernhard, weil da nehme ich nämlich Unterkunft.
13:05Wer ist Bernhard?
13:06Du, du Torfkopf!
13:08Los, geh mit, Barney. Wenn du bei ihm bist, regt er sich vielleicht wieder ab.
13:11Was denn? Willst du nicht mitkommen?
13:12Nein, ich werde lieber bei Wilma bleiben.
13:14In so einem schwarzen Augenblick wird sie mich brauchen.
13:16Barney, los, komm!
13:17Ich hoffe, du weißt, was du tust, Busenkoppelchen.
13:19Klar weiß ich, was ich tue.
13:21Und, Wilma, um, um dir zu zeigen, dass ich nicht so wickelkindisch bin, wie du annimmst.
13:26Diese zweieinhalb Millionen Steinopolis-Spielschulden, vergiss die,
13:29weil die brauchst du nämlich nicht mehr zu berappen.
13:31Anscheinend hat Dino was dagegen, dass du umziehst, Fred.
13:48Hey, Fred, steh auf, du wirst zu spät zur Arbeit kommen.
13:51Na, fein, in Ordnung, Wilma. Ich steh auf, ich steh sofort, sofort auf.
13:55Barney, du bist ja gar nicht, Wilma. Was treibst du denn hier?
13:58Ich bin hier, weil das ist mein Haus und ich versuche, dich seit einer halben Stunde aufzuwecken,
14:01aber du wachst nicht auf.
14:02Ach so.
14:03Was willst du denn zum Frühstück futtern?
14:05Bloß eine Kleinigkeit.
14:06Die flugsaurier Eierspeck, Würzchen, Knusperflocken, Pfannkuchen, Honig, Marmelade würde ich nehmen.
14:12Was willst du davon haben?
14:14Na alles, wie soll ich denn sonst meinen Hunger wegbekommen?
14:17Du, Barney!
14:18Was ist denn, Fred?
14:19Was ist das für eine miese Absteige? Ist ja kein Wasser zum Duschen.
14:22Oh, tut mir ausgesprochen leid, das habe ich vorhin für den Abwasch gebraucht.
14:26Na Kiesel, ich fass es nicht, ist ja wie bei uns drüben.
14:28Setz dich und futtere dein Frühstück, Fred. Inzwischen werde ich mir die Stoppeln abschaben.
14:33Möchte wetten, die flugsaurier Glucke, die dieses Ei gelegt hat, ist schon seit Jahren versteinert.
14:37Weißt du, wenn ich mir das Badezimmer so ansehe, ich will ja mit dir nicht meckern, aber...
14:41Dann nass es!
14:42Dann darf ich dir aber gratulieren zu dem Schlachtfeld, das du im Badezimmer hinterlässt.
14:46Weißt du was, Barney, du führst dich ja noch viel schlimmer als Wilma auf.
14:49Möchte wissen, was Wilma jetzt gerade treibt.
14:51Na, führst du hier ohne fraulichen, beschaulich gemütlichen Stämen?
14:54Du schon wieder?
14:56Wenn du mir jetzt schon wieder ein Rat raten willst, wie ich mir das Leben versauen kann, dann weg ist es.
15:00Momentchen, Momentchen, bei euch stehen.
15:02Du mit deinen oberdümmlichen Ratschlägen, weißt du, was ich jetzt mache?
15:04Ich werde sofort nach Hause gehen und Wilma sagen, mir tut's leid.
15:07Wie, was?
15:07Was ich gemacht habe, war bescheuert und dafür will ich mich entschuldigen.
15:11Bloß nicht, das ist das Übelste, was du tun kannst.
15:13Du vergisst wohl, dass du den weit überlegenden männlichen Verstand hast.
15:17Leilas, Wilma den ersten Schritt tun.
15:19Ja?
15:20Bestimmt sitzt sie in diesem Augenblick drüben bei euch und flänzt sich die Ohren aus dem Koppen.
15:23Richtig!
15:28Es ist wunderlieb von dir, mir Gesellschaft zu leisten, aber du musst nicht bleiben.
15:32Barney wird dich sicher vermissen.
15:33Ach, der wird schon zurechtkommen.
15:35Möchte sowieso nicht drüber gehen, solange dieser grässliche Meckerkopf bei uns drüben einquartiert ist.
15:39Halt dich zurück, Betty. Immerhin ist dieser Meckerkopf mein Meckerkopf.
15:43Ich hoffe, der bleibt noch lange drüben, der Meckerkopf.
15:48Fred, hast du das eben gehört?
15:50Klar!
15:51Mann, du hast genau ins Schwärzliche getroffen und sitzt wie immer wirklich da drüben und flänzt sich die Augen aus.
15:56Weißt du, ich finde, das hat mir nach Lachen geklungen, was wir da eben so gehört haben.
16:00Dummvog, der ist das Lachen inzwischen längst vergangen, Kumpelchen.
16:03Würdest du etwa lachen, wenn ich dich verlassen würde?
16:07Helm!
16:09Weiß nicht, ob ich lachen würde, aber bei dem Gedanken daran ist bei mir Frohsinn aufgekommen.
16:13Mann, oh Mann!
16:15Fred, nicht schwach werden. Du darfst nicht schwach werden.
16:17Du führst für alle Ehemänner der Steinzeit einen unabbitterlichen Kampf.
16:20Richtig!
16:21Wer Sieger wird in diesem Krieg, der Geschlechter, ist Hüchler.
16:24Die Männer haben den überlegenen Verstand und deshalb gewinnen sie diesen Kahn.
16:27Richtig! Und ob...
16:29Darf ich mal eine Frage fragen, hm?
16:31Na, freilich.
16:32Wenn Fred wirklich so einen überlegenen Grips hat, wieso hat er mich dann in eine so beknackte Sache mit reingezogen?
16:38Vorsicht, sonst massiere ich dir die Ohren warm.
16:40Wenn's auch mein Busenkumpel ist, aber noch so eine bescheuerte Nacht mit dem.
16:53Ich werd mich jetzt zu Betty rüberschleichen. Möcht wissen, wie sie mit Wilma auskommt.
17:01Psst! Hey! Betty, komm!
17:04Du bist es! Oh, du fehlst mir, Subarani!
17:06Aber dir geht's besser als mir. Du wohnst nicht mit Fred zusammen.
17:09Dabei ist es so albern von ihm.
17:10Richtig. Du, äh, wie hält Wilma sich?
17:13Du weißt doch, wie Wilma ist. Sie spielt nach außen die Fröhliche, aber innerlich geht's ihr Miserable.
17:18Und Fred, hm?
17:19Weißt doch, wie Fred ist. Das Miserable ist innen und außen bei dem.
17:23Wann ist diese beknackte Geschichte endlich mal zu Ende?
17:25Die wird dann zu Ende sein, wenn einer von beiden Manns genug ist, um zu ihr zu gehen und ihr zu sagen, er hat Unrecht gehabt.
17:31Alles klar, ich kapiere.
17:33Donner Kiesel, da kommt jemand. Ich möchte nicht, dass Fred mich hier erwischt.
17:36Wieder Tschüss.
17:37Wieder Tschüss.
17:38Barney! Barney, wo steckst du? Barney!
17:45Ist was, Fred?
17:46Ah, da bist du ja, Busenkumpelchen. Ich hab dich überall gesucht.
17:49Weißt du, ich, äh, wollte nur meine frische Prise frische Luft schnappen.
17:53Ah, ha, ha, ha. Sieh mal, wie Dino da drüben friedlich liegt. Guck, wie der da liegt und wie der mich vermisst.
17:59Richtig. Sieht aus, als ob er dich sehr vermisst.
18:04Hey, Dinochen! Psst, Psst, Dinochen! Hier, Dino, komm zu Herrchen. Komm zu Herrchen und zeig ihm, wie sehr du ihn vermisst.
18:12Was für ein guter, artiger Dino, du vermisst dein Herrchen sehr, nicht wahr?
18:18Hey! Hey! Hey! Hey! Hey!
18:19Wie finde ich denn das?
18:23Und da heißt es immer so, was sei der beste Freund des Menschen.
18:26Hab das dumpfe Gefühl, dass Dino dein Riecher nicht vermisst hat.
18:29Riech, was auf deinen Riecher?
18:32In Ordnung, Wilma, fertig?
18:33Fertig.
18:35Achtung.
18:37Umwerfend.
18:38Morgen wird dein Haar wunderprächtig aussehen, Wilma, pass mal auf.
18:41Wie schön.
18:42Was bringt eine umwerfende Frisur, wenn niemand da ist, den die Frisur umwirft?
18:45Wilma, warum rufst du Fred nicht an und sagst ihm einfach, er soll wieder nach Hause kommen?
18:49Betty, das kann ich nicht machen.
18:51Wenn ich jetzt nachgebe, werde ich von Fred nicht mehr ernst genommen.
18:54Fred muss den ersten Schritt machen und bevor er den tut, denke ich nicht daran, an ihn auch nur zu denken.
18:58Ich denke nicht dran.
18:58Na schön.
18:59Fred, kratze ich total aus meinem Gedächtnis.
19:02Wunderprächtige Idee.
19:03Gute Nacht, Wilma.
19:04Gute Nacht, Fred.
19:08Großmütiger Steinbutt, wie kann man sich bloß so vollstopfen vor dem Einschlafen?
19:11Da würde ich ja halb träumen.
19:12Ich habe nichts.
19:13Wenn ich vorm Schlafen Bronto-Burger mit sauren Gurken futtere, kann ich sogar viel besserer schlafen.
19:18Außerdem muss ich was spachteln, das lenkt ein bisschen meine Gedanken ab.
19:21Von Wilma?
19:22Nicht doch.
19:23Wieso denn?
19:24Nein, an die muss ich doch überhaupt nicht denken.
19:26Ich habe andere Sorgen, zum Beispiel geschöpfliche Sorgen und all so ein Kram.
19:29Wieso sollte ich an Wilma denken, Barney?
19:31Ich habe heute nicht einmal einmal an Wilma denken müssen.
19:34Ihr werdet schlafen.
19:37Wünsche angenehm Schlaf.
19:39Gute Nacht, Wilma, mein Bernstein.
19:43Gute Nacht, Wilma, mein Bernstein.
19:48Gute Nacht, Wilma, mein Bernstein.
19:49Gute Nacht, Wilma, mein Bernstein.
19:50Gute Nacht, Wilma, mein Bernstein.
19:51Gute Nacht, Wilma, mein Bernstein.
19:52Kann es doch nicht geben.
19:54Erst zwei Uhr morgens muss ja wohl der ausgewachsene Vogelmeise haben, so einen Job anzunehmen.
19:58Wieso muss ich solch einen Mann haben, wenn ich den in die Finger bekomme?
20:07Stopp!
20:12Wer wagtest du strax und schnur ins Zelt von Scheich Ali Fred Alfeuerstein zu kommen?
20:17Ich bin seine Gattin gemalt.
20:18Ist es wahr?
20:19Das wollen wir doch gleich mal überprüfen.
20:22Euer Scheichheit.
20:23Draußen sagt eine, sie sei eure Gattin gemalt.
20:25Welche ist es?
20:26Haben sie nicht gesagt.
20:27Ab 300 Stück davon geht alles der Reihe nach, soll sich eine Nummer nehmen.
20:30In Ordnung, euer Scheichheit, Donnerkiesel-Leikum.
20:32Das hätte mir auch selbstpersönlich einfallen können, euer Scheichwürden.
20:36Sowas Unverfrorenes.
20:38Wie kannst du nur wagen, andere Frauen außer mir zu haben?
20:42War ein felsenstarker Einfall, in diesen Club zu gehen, Busen-Kumpelchen.
20:58Hier schlag ich mir meine Filme aus dem Kopf.
21:00Zigarren, Zigaretten, Zigarren, Zigaretten.
21:05Ist dir was über die Leber getrampelt?
21:07Barney, weißt du, dieses Zigaretten-Mädchen sieht genauso aus wie meine Ehe.
21:12Was?
21:13Ach, so Fred, du musst doch wohl träumen.
21:15Mann, jetzt fangen die Hup-Tun an zu.
21:20Lauter Wilmers, die da hupfen.
21:21Alles Wilmers.
21:23Wilmer.
21:24Fred, Hilfe, Hilfe.
21:28Fred, Fred.
21:31Donnerkiesel, Wilmer hat gerufen.
21:33Sie hat mich gerufen.
21:34Ich komme, mein Bernstein.
21:36Warte, Wilmer, halte durch.
21:38Ich bin gleich bei dir.
21:39Hilfe, Fred, Hilfe.
21:42Bin gleich bei dir, mein Edelstein.
21:44Ich komme.
21:47Hörst du mich, Wilmer?
21:49Fred hat mich gerufen.
21:50Ich muss ihm helfen.
21:51Ich komme, Fred.
21:52Ich werde dir helfen.
21:54Oh, Fred.
21:55Fred.
21:56Wilmer, Wilmer.
21:57Ich bin schon da.
21:58Oh, Fred.
21:59Ich bin ja bei dir, mein Bernstein.
22:05Oh, Fred.
22:07Du hast mir ja so gefehlt.
22:08Ich habe sogar von dir geträumt.
22:10Und ich träume immer von dir in meinen Träumen.
22:12Und ich bitte dich um Verzeihung für all die oberdümmlichen kindischen Dinge, die ich mir geleistet habe.
22:16Wirst du mir verzeihen?
22:17Alles vergessen und vergeben.
22:19Fred, lass uns nie wieder einen Streit miteinander haben.
22:21Ich werde keinen Streit mehr geben.
22:22Ich muss vollkommen meinen überlegenen Verstand verloren haben.
22:25Habt ihr eure Kriegspfeife nun endlich vergraben?
22:27Da bricht Fred wohl sein Gaststelt bei uns drüben ab.
22:29Richtig?
22:31Bist ein Prachtkerl, wenn man dich besucht.
22:32Aber als Ehefrau bist du eine Niete.
22:35Stimmt doch, hm?
22:36Stimmt.
22:37Danke gleichfalls.
22:38Fred möchte ich auch nicht zur Frau haben.
22:39Bis morgen.
22:40Wünsche fröhlichen Schlaf.
22:41Was soll's?
22:46Man wird sich auch mal irren dürfen.