Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 4 Monaten
Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Helmuth Ashley

Kategorie

📺
TV
Transkript
00:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:30Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:29Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:59Das wär's dann schon. Bin ich hier richtig. Wollen Sie, Fräulein Born, etwas ausrichten?
02:04Sie sollen uns bitte aufsuchen, gleich morgen früh. In einer Sache, die sehr wichtig ist.
02:08Ach, irgendwas Dummes? Eine Anzeige?
02:11Nein, nein. Es ist schade, dass sie nicht da ist. Ich bin nämlich persönlich gekommen, weil, na ja, wird schon nichts passieren bis morgen.
02:18Sie soll morgen kommen, so früh wie möglich.
02:20Ja, ich werde Sie ausrichten.
02:24Guten Tag.
02:26Guten Tag.
02:26Auf Wiedersehen.
02:30Wer war das denn?
02:32Ein Rechtsarwalt, der wollte zu Fräulein Born.
02:34Hat er gesagt, weswegen?
02:36Nein, hat er nicht. Du bist schon genauso neugierig wie Heinz.
02:41Sieben, acht, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht. Danke.
02:49Und mach bitte Musik, Anna.
02:54Nun zu einfach allein.
02:56Eins, zwei, drei, vier, vier, fünf, sechs, sieben, acht.
03:08Und eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht.
03:15Danke.
03:17Fünf, sechs, sieben, acht.
03:21Und.
03:21Ja, bitte.
03:37Guten Abend.
03:38Bei Ihnen wohnt doch Fräulein Anna Born.
03:40Ja, die wohnt hier.
03:41Ist sie zufällig zu Hause?
03:42Nein.
03:43Was ist denn jetzt?
03:44Da ist schon wieder jemand für Fräulein Born.
03:45Was wollen Sie von ihr? Sie ist nicht da.
03:49Das ist dumm.
03:51Können Sie mir vielleicht sagen, wo ich Sie erreichen kann?
03:53Jetzt?
03:54Ja, es ist wichtig.
03:56Sie arbeitet in einem Tanzstudio.
03:59Wilhelmstraße 19.
04:01Die haben ein Schild draußen.
04:02Studio Kirst.
04:04Ja, danke.
04:05Sie sagten gerade, da ist schon wieder jemand für Fräulein Born.
04:08War schon jemand hier und hat nach ihr gefragt?
04:12Ja, ein Rechtsanwalt.
04:15Ein Rechtsanwalt?
04:17Hat der Mann sich ausgewiesen?
04:19Und war es überhaupt ein Rechtsanwalt?
04:22Er hat mir seine Visitenkarte gezeigt.
04:25Gut, danke sehr.
04:27Studio Kirst sagten Sie nicht, wa?
04:30Ja, ja.
04:31Danke, gute Nacht.
04:32Wer sind Sie denn?
04:33Kann ich von einem Born was bestellen?
04:35Nein, nein, das ist nicht nur nicht, danke.
04:36So, Schluss, meine Leute.
05:03Danke schön.
05:04Ich hab's wiedersehen.
05:05Danke schön.
05:05Tschüss.
05:06So, nimm deinen Helm.
05:36Ach, wozu denn?
05:38Ist doch nur so ein kurzes Stück.
05:39Ich fahr nicht, wenn du ihn nicht aufsetzt, hm?
05:41Also gut.
05:47Gute Nacht.
05:48Gute Nacht.
05:48Tschüss.
05:49Guten Abend.
05:50Ich suche Fräulein Born.
05:52Die ist schon gegangen.
05:53Ja, ist sie schon lange fort?
05:55Na, vor zwei Minuten.
05:56Kann ich sie noch irgendwo erreichen?
05:58Vielleicht ist sie noch draußen.
06:00Sie wird immer abgeholt.
06:00Gut.
06:01Gut.
06:01Danke.
06:02Gute Nacht.
06:03Gute Nacht.
06:06War das von einem Born?
06:08Ja, das war ein 14.
06:09Stunden.
06:10Hast du, was ich?
06:10Ja.
06:11Wie?
06:12Ja, wie?
06:13Ich bin.
06:13Ich bin.
06:14Ich bin.
06:15Ja, ich bin.
06:15Bis zum nächsten Mal.
06:16Drei.
06:16Das war's für heute.
06:46Da fährt uns jemand nach.
06:53Was sagst du?
06:55Ich sagte, da fährt ein Auto hinter uns her.
06:58Schon seit einer Weile.
07:06Was kann denn da von uns fallen?
07:08Ich hab keine Ahnung.
07:16Was ist denn der Scheißkerl?
07:18Will der uns umbringen?
07:20Was ist denn der Scheißkerl?
07:26Will der uns umbringen?
07:28Was ist denn der Scheißkerl?
07:30Will der uns umbringen?
07:32Was ist denn der Scheißkerl?
07:42Will der uns umbringen?
07:44Schau?
08:06Hörger!
08:18Hörger!
08:27Hörger!
08:35Hörger!
08:37Hörger!
08:39Hörger!
08:49Nämlich hier!
08:51Hörger!
08:54Hörger!
08:56Mälin,
08:58Hörger!
09:00Hörger!
09:02Meine Damen und Herren, wir haben Zeit.
09:23Megasa?
09:25Voll ein paar Argen?
09:27Tut mir leid, die ist noch nicht zu Hause.
09:30Wie?
09:30Ich habe keine Ahnung.
09:33Na, hören Sie mal, es ist nach elf.
09:36Wer spricht denn da überhaupt?
09:38Hallo? Hallo?
09:41Sind Sie noch da?
09:54Lassen Sie mich zu ihm.
09:55Ich will zu ihm.
09:57Ich muss ihn sehen.
09:58Sie können nicht zu ihm, das geht jetzt nicht.
10:00Sein Zustand ist kritisch.
10:01Sie müssen vernünftig sein.
10:04Kritisch?
10:06Was heißt das denn?
10:08Kritisch.
10:13Es tut mir leid.
10:15Es war nichts mehr zu machen.
10:16Nein.
10:17Nein.
10:17Sind Sie das mit dem Verkehrsunfall?
10:21Unfall?
10:23Es handelt sich hier nicht um einen Unfall.
10:27Um einen Unfall ganz bestimmt nicht.
10:28es handelt sich um Mord.
10:29Es handelt sich um Mord.
10:32Sie meint Mord.
10:34Ja, mit voller Absicht.
10:37Ja, Moment, ich mache mal Notizen.
10:39Also ein Wagen ist ihm gefolgt und hat dann das Motorrad absichtlich attackiert.
10:45Aha.
10:46Wagen Nummer, Wagentyp.
10:48Habt's aber nicht viel.
10:51Ja, also gut, wir kümmern uns drum.
10:52Ein Anruf von einem Kollegen vom Unfallkommando.
10:56Ja.
10:56Ein Mädchen behauptet, ein PKW hätte sie absichtlich gerahmt, dabei ist ihr Freund umgekommen.
11:01Sie meint Mord.
11:02Na und?
11:03Na, es kann sich ja genauso gut um einen gewöhnlichen Verkehrsunfall handeln.
11:07Was weiß ich, ein Betrunkener, der eine Fahrflucht begangen hat.
11:09Aber das Mädchen ist anderer Meinung.
11:11Allerdings.
11:11Der Wagen müsste beschädigt sein.
11:13Ja, die haben einen Latschblätter gefunden.
11:15Goldmetallic.
11:15Ja, werden Sie auch bald das Fabrikat haben.
11:17Ich finde es doch eher eine riskante Art, einen Mord zu begeben.
11:19Ja, sei denn, der Wagen ist gestohlen.
11:21Sag mal, ist das ein rein subjektiver Eindruck, den das Mädchen hat?
11:24Oder gibt es da noch andere Gründe?
11:25Sieht sie irgendwo ein Motiv?
11:27Na, jedenfalls hat sie keins angegeben.
11:29Sie ist im Krankenhausambulant behandelt worden.
11:31Sie hat nur Prellungen.
11:33Anna, die Polizei ist hier.
11:39Guten Tag.
11:40Mein Name ist Klein.
11:41Ich bin von der Kriminalpolizei.
11:44Gut, dass Sie da sind.
11:47Was sind Sie?
11:49Verkehrspolizist?
11:51Nein.
11:52Mordkommission.
11:53Das ist gut.
11:55Sehr gut.
11:57Es handelt sich nämlich um Mord.
11:59Wie kommen Sie da auf?
12:01Sehen Sie hier.
12:04Bitte.
12:06Ich habe hier unseren Weg ganz genau aufgezeichnet.
12:09Wir sind von der Wilhelmstraße hier rumgefahren.
12:12Und Zollernbauerstraße, ja?
12:14Dann durch die Gabelsberger Straße.
12:16Durch die Unterführung in die Prinzregentenstraße.
12:18Ungefähr auf der Höhe der Pinakothek merken wir zum ersten Mal, dass uns ein Auto folgte.
12:24Wir sind dann hier links abgebogen.
12:27Der Wagen immer an uns dran.
12:29Hatten Sie den Eindruck, dass der Fahrer betrunken war?
12:31Betrunken?
12:33Nein, ganz bestimmt nicht.
12:35Dann nahm jede Kurve so, dass man wusste, da beherrscht sein Wagen.
12:37Hier, ungefähr hier war der erste Angriff.
12:42Holger merkte es, versuchte auszuweichen, aber der Wagen kam immer wieder ran.
12:47Und da war mir klar, dass der was von uns will.
12:51Dass der uns umbringen will.
12:53Und dann spürte ich nur noch, wie es krachte.
12:57Ich flog durch die Luft.
12:58Nehmen wir mal an, es war so, wie Sie vermuten.
13:21Der Anschlag galt Ihnen.
13:22Es handelt sich um Mord und um Mordversuch.
13:25Dann gibt es zwei Möglichkeiten.
13:27Entweder war dieser Mann ein Amokfahrer, dem es gleich war, wer sein Opfer ist, oder
13:32er hat ein Motiv gehabt.
13:35Das würde dann Ihren Freund betreffen oder Sie, oder es betrifft Sie beide.
13:41Was wäre da denkbar?
13:44Ich weiß es nicht.
13:46Aber es sind gestern Abend merkwürdige Dinge passiert.
13:50Kommen Sie doch mal mit.
13:57Herr Mikasa, erzählen Sie doch mal von den Besuchern gestern Abend.
14:03Ja, ich denke auch schon die ganze Zeit darüber nach.
14:08Da haben nämlich zwei Männer nach mir gefragt.
14:11Wann kam da eine?
14:13So um fünf.
14:15Er fragte nach mir und wollte mich sprechen.
14:19Ja, er stellte sich vor, Dr. Hens, Rechtsanwalt.
14:23Er gab mir seine Karte.
14:25Ach ja, hier ist sie.
14:29Ich habe da heute Morgen schon angerufen.
14:31Die Nummer stimmt.
14:32Das Büro gibt es.
14:34Dr. Hens war noch nicht da, aber seine Sekretärin wusste Bescheid.
14:39Dr. Hens erwartet mich heute Vormittag.
14:41Ja, ich frage mich nur, was der von Ihnen wollte.
14:44Das weiß ich nicht.
14:46Ich weiß nicht, was ein Rechtsanwalt von mir wollen könnte.
14:48Und dann kam doch noch ein zweiter Mann.
14:53Ach, Heinz, du bist doch an die Tür gegangen.
14:56Ja?
14:58So um sieben rum kam einer und wollte Anna sprechen.
15:02Beschreib ihn doch mal.
15:03Beschreiben?
15:05Na ja, etwa 1,85, mageres Gesicht, dunkelblonde Haare, angezogen war.
15:15Wie waren angezogen?
15:16Na ja, helle Korthose, Lederjacke.
15:22Wie alt?
15:22Keine 30.
15:24Doch, doch, 30 war er.
15:26Ich glaube, er war sogar ein paar Jahre älter.
15:29Wollte Anna sprechen.
15:31Sagte aber nicht, weshalb.
15:32Wollte Anna dann aufsuchen im Studio.
15:35Ich habe ihm den Weg erklärt.
15:37Hat er seinen Namen genannt?
15:40Nein.
15:41Dir?
15:41Nein.
15:43Und dann war doch noch etwas gestern.
15:46Ja, so nach elf.
15:49Da war ein Mann am Telefon, der wollte wissen, ob...
15:52Ob ich schon nach Hause gekommen sei.
15:54Weiter nichts.
15:56Sonst wollte er nichts wissen.
15:58Nur, ob ich schon nach Hause gekommen sei.
16:00Hm.
16:01Und der hat vermutlich seinen Namen auch nicht genannt.
16:03Nein.
16:04Ich fragte, wie der ist, aber der Mann hat nicht geantwortet.
16:07Hat einfach aufgelegt.
16:08Und was sagen Sie dazu?
16:09Haben Sie die Stimme vorher schon mal gehört?
16:13Nein, noch nie.
16:15Aber Sie haben gesagt, dass der Mann einen Akzent gehabt habe.
16:18Ja, ja.
16:19Der Mann sprach sehr gut Deutsch.
16:21Aber einen Akzent hatte er, als ob er Amerikaner sei.
16:24Ich habe mal für die Amerikaner gearbeitet.
16:27Also, den Akzent kenne ich.
16:32Amerikaner.
16:33Ich kenne gar keinen.
16:36Der Rechtsanwalt ist am Apparat.
16:39Er wartet auf dich.
16:40Dann sagen Sie ihm, sie ist schon unterwegs.
16:42Ich bringe Sie hin.
16:43Danke schön.
16:46Bitte nehmen Sie Platz.
16:49Darf ich fragen, wer Sie sind?
16:50Klein-Kriminalpolizei.
16:53Ach nein.
16:54Haben Sie einen besonderen Grund, Fräulein Born zu begleiten,
16:57oder ist das zufällig?
16:59Nein, nicht zufällig.
17:01Ich wäre gestern beinahe einem Mordanschlag zum Opfer gefallen.
17:04Was ist passiert?
17:05Tja, Fräulein Born ist gestern von ihrem Freund mit Motorrad abgeholt worden
17:09und bei der Heimfahrt ist sie von einem Autofahrer gerammt worden.
17:13Und so, wie sie es schildert, mit voller Absicht.
17:16Herr Gott, warum habe ich Sie gestern nicht angetroffen?
17:19Was wollen Sie damit sagen?
17:21Der Reihe nach.
17:23Sie sind Fräulein Anna Born, geboren am 6.12.1954 in Paderborn.
17:30Ja.
17:30Darf ich mal Ihren Ausweis sehen?
17:37Danke.
17:39Der Bruder Ihres Vaters.
17:43Wie heißt er?
17:45Mein Onkel Richard?
17:47Was ist mit ihm?
17:49Ich habe ihn nie persönlich gekannt.
17:50Er ist vor dem Krieg in die USA ausgewandert.
17:52Ja.
17:53Er ist dort vor einem halben Jahr gestorben.
17:56In seinem Testament hat er Sie zu seiner Erbin eingesetzt.
17:59Mich zu seiner Erbin?
18:01Ja.
18:02Das New Yorker Anwaltsbüro Harold & Harold
18:04hat uns mit der Wahrnehmung Ihre Interessen beauftragt,
18:07vorbehaltlich Ihre Zustimmung.
18:08Sie erben ein Vermögen, über das hier nur Schätzungen vorliegen.
18:13Es sind viele Millionen Dollar.
18:15Das war es, was ich Ihnen gestern mitteilen wollte, persönlich und so schnell wie möglich.
18:19Zugleich mit einer Information, die mir ebenfalls vorliegt.
18:22Es ist gut, dass Sie anwesend sind.
18:26Ich habe nämlich überlegt, ob ich die Polizei nicht von einer Warnung verständigen muss,
18:29die ich ebenfalls über das Büro Harold & Harold bekommen habe.
18:32Ja, was für eine Warnung?
18:34Nun, Ihr Onkel war verheiratet.
18:35Seine Frau ist gestorben.
18:37Das Testament sagt,
18:38dass das Vermögen Ihres Onkels an die Familie seiner Frau fällt,
18:43wenn Sie das Erbe nicht antreten können.
18:45Wenn ich das Erbe nicht antreten kann?
18:49Wann kann ich es nicht antreten?
18:51Wenn Sie nicht mehr leben.
18:58Die Warnung, von der Sie sprachen,
19:01ist eine Warnung vor einem Mordanschlag.
19:04Oh Gott.
19:04Und was besagt die Information genau?
19:08Nun, die New Yorker Anwälte drücken sich sehr vorsichtig aus.
19:13Es gäbe Familienmitglieder mit sehr guten Beziehungen zur New Yorker Unterwelt,
19:17dass der Verdacht bestünde,
19:19das ist wirklich alles sehr vorsichtig ausgedrückt,
19:21dass die, denen ein Vermögen entgeht,
19:24durchaus wissen, wie sie es denn noch erhalten können.
19:28Durch Mord.
19:29Wissen Sie, ich habe diesen Brief gelesen.
19:31Ich habe es erst nicht glauben wollen,
19:33erinnerte mich aber daran,
19:34als schon alles über diesen Schreibtisch gegangen ist.
19:37Und dann schien es mir plötzlich nicht mehr so unglaublich.
19:45Ich bin völlig durcheinander.
19:48Ich habe geerbt.
19:50Millionen Dollar.
19:53Komisch.
19:54Das sagt mir überhaupt nichts.
19:57Ich höre nur immer dieses Krachen.
20:00Seinen Schrei.
20:02Meinen Schrei.
20:04Er ist tot.
20:08Millionen Dollar von einem Onkel, der sich nie gemeldet hat.
20:12Wissen Sie, mein Vater hat manchmal von seinem Bruder gesprochen.
20:16Er hat gesagt, er taugt nicht viel.
20:17Ja, für uns ist es eine Erklärung, wieso das gestern alles so passierte.
20:23Ein Mordanschlag, der mir galt.
20:25Ja, und der sich wiederholen kann.
20:26Glauben Sie das?
20:28Wir müssen damit rechnen.
20:31Also, was machen wir damit?
20:35Ja, gib doch mal ein Fernschreiben durch an das Bundeskriminalamt.
20:38Die sollen Sie mit Interpol New York in Verbindung setzen.
20:41Anfrage nach Richard Born, vielleicht ist er denen bekannt.
20:44Ja, einer wäre noch wichtig.
20:45Die Familie seiner verstorbenen Frau geht aus den Unterlagen der Anwälte hervor,
20:49wie sie mit dem Mädchennamen hieß.
20:51Dreyer.
20:52Dreyer?
20:52Deutscher Name?
20:53Ja, kann sein.
20:54Vermutlich amerikanisiert, schreibt sich mit dem Y.
20:56Also, wir brauchen Informationen aus New York, natürlich auch von den Anwälten.
21:00Ja, am besten telefonieren, Nummer haben wir ja.
21:04Wo ist das Mädchen jetzt?
21:05In der Kantine.
21:09Das ist Oberinspektor Derek.
21:11Guten Tag, Herr Born.
21:14Also, zunächst einmal, wir werden alles tun, um Sie zu schützen.
21:18Sie dürfen nicht allein nach Hause gehen.
21:19Sie dürfen überhaupt nicht mehr ohne Begleitung sein.
21:21Arbeiten Sie nicht in einem Tanzstudio.
21:24Ja?
21:24Da dürfen Sie auch nicht mehr.
21:26Wie habe ich für die nur mein Geld dann?
21:27Ja gut, aber Sie dürfen nicht ohne Begleitung gehen.
21:30Das Herr Klein wird Sie jetzt nach Hause bringen.
21:32Bitte tun Sie genau das, was er Ihnen sagt, und halten Sie sich daran, ja?
21:37Verstehen Sie?
21:37Ihr Leben könnte davon abhängen.
21:39Ja, das habe ich begriffen.
21:43Herr Schlüssel, Mr. Dreyer, Sie hatten einen Anruf aus New York,
21:47und er bittet Ihren Rückruf unter dieser Nummer.
21:49Thank you.
21:50Danke, Sir.
21:53Wahnsinn.
21:54Was soll ich denn jetzt machen?
21:57Ich darf das Zimmer nicht mehr verlassen, nicht mehr auf die Straße gehen?
22:00Tja, so ist es.
22:02Wir bitten Sie, hier in der Wohnung zu bleiben.
22:05Ich meine, wenn Sie unbedingt die Wohnung verlassen müssen,
22:07dann rufen Sie mich an.
22:08Ich komme dann sofort.
22:09Ich muss heute Abend ins Studio.
22:12Ja, angewiesen wären Sie eigentlich nicht mehr drauf.
22:15Ich gehe heute Abend ins Studio.
22:17Ich möchte mein gewohntes Leben nicht aufgeben.
22:19Dann sagen Sie mir, wann ich Sie abholen soll.
22:22Kurz vor fünf.
22:23Okay.
22:25Ähm, noch etwas.
22:28Wie stehen Sie eigentlich mit der Familie Megassa?
22:31Gut, warum freuen Sie?
22:32Weil man Sie ins Vertrauen ziehen muss.
22:34Harold und Harold sind absolut in Ordnung.
22:54Seriöse Leute.
22:56Ich habe mit dem Senior telefoniert.
22:59Er sagte, er habe die Warnung telefonisch bekommen.
23:02Anonym.
23:03Anonym, ja.
23:04Aber er misst der Information größten Wert bei.
23:08Weil alle Umstände darauf schließen lassen,
23:11dass die Mitteilung aus der Unterwelt kommt.
23:16Na?
23:18Und Born?
23:20Er hatte mit der Unterwelt zu tun.
23:23Dann schreiben Sie gerade.
23:25Danke.
23:26Na ja.
23:28Da haben wir ja die Mitteilung aus New York.
23:32Also, das Wichtigste.
23:36Born wurde in einem Restaurant erschossen.
23:38Bandenkrieg oder sowas.
23:40Ist der Name Dreyer erwähnt?
23:42Ja.
23:44Das sind Neffen von Born.
23:46Zwei Brüder, vor denen ganz besonders gewarnt wird.
23:58Büro Derek?
23:59Moment mal.
24:05Ist ein Ford gefunden worden.
24:07Gold-Metallic.
24:08An einer Seite beschädigt.
24:10Er gehört einer Leihwagenfirma.
24:12Der Lackvergleich wird vorgenommen.
24:13Man kann nicht sagen, dass sich nicht zuirrt.
24:15Was für eine Leihwagenfirma ist es denn?
24:16Geht nachher.
24:19Moment.
24:20Ich habe es gleich.
24:21Der Name ist Jack T. Rowland.
24:25Der Amerikaner.
24:26Ja, ich habe den Pass gesehen.
24:29Vielen Dank.
24:31So, fahr sofort hin.
24:32Lass sie die Unterlagen geben.
24:33Name, Pass, das wird alles falsch sein.
24:35Aber vielleicht erinnert sie sich an das Aussehen des Mannes.
24:38Kann ich beschreiben, okay?
24:38In Ordnung.
24:44Was wir tun können, tun wir natürlich.
24:46Zunächst mal nicht an die Tür gehen.
24:48Auf keinen Fall.
24:50Wenn es klingelt, dann gehen nur wir.
24:52Heinz oder ich.
24:53Einer von uns ist immer da.
24:55Sie arbeiten nicht.
24:56Ich?
24:57Schon lange nicht mehr.
24:58Ich bin invalide.
25:00Heinz, der hat keine Arbeit.
25:03Der macht mal Aushilfe irgendwo.
25:05Als Kellner.
25:08Das lässt er mal für ein paar Tage.
25:11Wenn die Anna kassiert,
25:13dann macht sie nichts aus,
25:14dann gibt sie dir auch was.
25:17Na, du sag was.
25:18Das ist doch selbstverständlich.
25:19Ich kann nur nicht glauben,
25:22dass das gestern kein Unfall war.
25:25Das gibt es doch gar nicht.
25:27Was weißt du, was es alles gibt?
25:29Es geht um Geld.
25:31Und wenn es darum geht,
25:32dann ist alles möglich.
25:43Wie benimmt sie sich?
25:45Auch nicht allzu ängstlich, wenn du das meinst.
25:47Du hast überhaupt recht eigene Vorstellungen.
25:52Welche?
25:53Ob sie das Erwin nicht abschlagen soll.
25:56Sie meint, ihr Onkel hätte das Vermögen
25:57bestimmt nicht rechtmäßig erworben.
26:01Woher weiß sie das?
26:03Ich habe ja das,
26:04was wir aus New York erfahren haben,
26:05nicht verschwiegen.
26:07War das richtig?
26:09Sag mal so.
26:11Ich fände es schade,
26:11wenn dir was zustoßen würde.
26:15Ich gehe schon mal voraus.
26:17So stand Holger gestern da.
26:25Lachte und winkte.
26:29Und heute holt mich ein Polizist ab.
26:32Tja,
26:34das tut mir leid.
26:35Entschuldigung.
26:37Ich ziehe mich schnell um.
26:38Du, warte mal.
26:47Da sitzt einer im Wagen,
26:47der starrt die ganze Zeit hier rüber.
26:50Ja, was soll ich machen?
26:53Fahr mal raus auf die Straße.
26:54Ich will mal sehen, was er tut.
26:55Stopp!
27:08Kriminalpolizei,
27:09Motor abstellen,
27:10aussteigen.
27:13Umdrehen,
27:13Hände aufs Wagendach.
27:14Gehen Sie voraus.
27:23Und dann noch etwas.
27:24Das Beste ist,
27:25der kommt morgen früh in der Halbstunde.
27:26Lassen Sie uns bitte
27:27einen Augenblick allein,
27:28Frau Kirst.
27:28Ja, selbstverständlich.
27:29Danke sehr.
27:30Kommt mit.
27:38Darf ich Ihnen meinen Ausweis...
27:39Sie finden darin auch meinen Waffenschein.
27:48Was sind Sie?
27:48Privatdetektiv?
27:49Ja, Privatdetektiv.
27:52Sie sehen meine Adresse,
27:52die meines Büros
27:53und wenn es Ihnen Spaß macht,
27:55sage ich Ihnen auch meine Steuernummer.
27:56Was machen Sie denn hier
27:56auf der Straße hier vom Haus?
27:58Das haben Sie doch gesehen.
28:00Ich beobachte ein junges Mädchen
28:01mit der Absicht,
28:02Sie zu schützen,
28:03wenn es nötig ist.
28:05Gestern Abend war ich leider zu spät.
28:07Ich habe nicht den schnellsten Wagen,
28:08wie Sie sehen.
28:09Wovon reden Sie jetzt?
28:11Von dem Unfall.
28:13Ich habe den Ford gesehen,
28:14der dem Motorrad gefolgt ist.
28:16Und ich habe auch den Unfall gesehen.
28:19Ich war in einem Gewissenskonflikt.
28:22Alamiere ich die Polizei
28:23oder den Notarzt
28:25oder folge ich dem Wagen?
28:28Ich habe den Arzt angerufen.
28:29Waren Sie das,
28:29der Frau der Born gestern Abend
28:30in Ihrer Wohnung aufgesucht hat?
28:32Ja, aber sie war nicht zu Hause.
28:34Ein junger Mann hat mir gesagt,
28:35wo sie ist und dass sie hier sei.
28:37Und bis dahin hatte ich das Mädchen
28:38überhaupt noch nicht gesehen,
28:39dass Sie beschützen sollten.
28:40Wer ist der Auftraggeber?
28:40Das habe ich mir gedacht,
28:43dass Sie mir diese Frage stellen würden.
28:44Ich weiß es nicht.
28:46Ach, nee, nee, nee, nee.
28:47Ich weiß es wirklich nicht.
28:50Gestern Nachmittag bekam ich einen Anruf.
28:53Ein Mann gab mir den Auftrag,
28:54Fräulein Anna Born zu beschatten,
28:56sie zu beschützen.
28:57Sie könne vielleicht Opfer
28:58eines Mordanschlages werden.
28:59Nee, nee, komm, Sie machen das nicht mit mir.
29:01Kommen Sie mir nicht mit einem Unbekannten.
29:02Es ist so, wie ich es Ihnen gesagt habe.
29:04Ich habe den Auftrag
29:05in einem Telefongespräch bekommen.
29:08Der Mann sagte mir,
29:08schauen Sie mal in Ihren Briefkasten.
29:10Und ich fand ein Kuvert mit 1000 Dollar.
29:13Und dieses Geschäft
29:14wollte ich mir nicht entgehen lassen.
29:15Sie wissen, dass Sie sich strafbar machen,
29:17wenn Sie mir Ihren Auftraggeber verschweigen.
29:18Ja, ich weiß,
29:19aber der Mann hat mir seinen Namen nicht genannt.
29:22Nach seinem Akzent zu schließen,
29:24war er Amerikaner,
29:24wenn er gut Deutsch sprach.
29:25Ja, aber er muss doch mit Ihnen
29:26in Verbindung bleiben.
29:27Ja, er sagte,
29:28er ruft mich in meinen Büro.
29:29Na, nichts weiter?
29:29Nein.
29:30Hat er nicht gesagt,
29:30wer das Mädchen war?
29:31Nein, hat er nicht.
29:37So, darf ich die auch wieder einpacken?
29:41Ja.
29:45Privatdetektiv.
29:48Was ist denn das für ein Typ?
29:50Ist der überhaupt ausgebildet?
29:52Nee, eine besondere Ausbildung hat er nicht.
29:56Macht es aus Begeisterung, sagt er.
29:59Aus Begeisterung?
30:00Ja, ihm gefällt der Beruf.
30:02Hat er sich immer gewünscht.
30:03Hat er sich immer gewünscht?
30:05Ja, ist ein bisschen naiv,
30:06ein bisschen hilflos.
30:06Aber ungeheuer eifrig.
30:09Das stört ja nicht, oder?
30:10Nein.
30:13Das möchte ich ihm nicht raten.
30:21Hat sie sich hingelegt?
30:22Ja, sie liegt.
30:25Aber von Schlafen keine Spur.
30:28Ich würde auch nicht schlafen.
30:31Woran du denken würdest, weiß ich.
30:34Woran denn?
30:36Woran würde ich denn denken?
30:39Ich meine, die Millionen.
30:42Ja, das würde ich.
30:46Millionen.
30:48Das ist nur ein Begriff für sehr viel Geld.
30:53Na, die Anna ist jedenfalls aus dem Schneider.
30:56Wenn man mal von Geld spricht.
30:58Das andere ist vielleicht alles halb so wild.
31:00Ist mir egal.
31:05Ich hab nur das Geld im Kopf.
31:08Und was wir damit anfangen können.
31:10Wie?
31:12Du meinst, wenn wir es hätten?
31:14Wenn wir es hätten.
31:17Wir hätten ein paar Sorgen weniger.
31:20Ein paar Sorgen?
31:21Wir kommen ja zurecht.
31:29Kommen wir zurecht.
31:31Heinz?
31:32Kann man nicht sagen.
31:34Mutter ist krank.
31:35Ich hab keine Arbeit.
31:36Keiner von uns, der eine Aussicht hätte.
31:42Du nicht.
31:42Du schon gar nicht.
31:44Mutter hat auch keine Aussicht.
31:46Nie eine gehabt.
31:48Auf was will sie eine haben?
31:50Weil du dich an alles gewöhnt hast.
31:52Woran hab ich mich gewöhnt?
31:54Wünsche daran, dass wir keine Wünsche haben dürfen.
32:00Leben ist, was ich darunter verstehe.
32:04Wünsche haben.
32:06Und sie sich erfüllen können.
32:09Wünsche.
32:10Ja.
32:12Wünsche.
32:14Ich jedenfalls hab mir in meinem Leben
32:16nie einen Wunsch erfüllen können.
32:21Schau mal, was er jetzt für ein Gesicht macht.
32:24Wenn ich das schon höre.
32:26Wünsche.
32:28Was für Wünsche hast du denn?
32:30Hör mal zu.
32:30So kannst du nicht fragen.
32:32Ich wüsste schon,
32:33was ich mit dem Geld anfangen könnte,
32:34wenn ich es hätte.
32:37Na und?
32:37Wir haben es nicht.
32:39Und wenn die Anna es hat,
32:40dann freut es mich.
32:43Euch doch hoffentlich auch.
32:45Natürlich, Vater.
32:47Aber du musst doch zugeben,
32:48dass es die Fantasie in Gang setzt,
32:50dass da bei uns,
32:51dass da im Zimmer Millionen schlafen.
32:53das ist einfach was Besonderes.
32:59Wer kann denn das sein?
33:00Jetzt um 11 Uhr.
33:02Bleib dich hier.
33:03Willst du an die Tür nehmen?
33:04Ich geh hin.
33:05Keine Sorge,
33:05ich lass niemanden rein.
33:06Hörst du was?
33:19Ich werde schon sehen,
33:20wer da steht.
33:23Guten Abend.
33:24Na, Sie sind es.
33:25Na, Sie haben uns vielleicht erschreckt.
33:26Das tut mir leid.
33:27Ich wollte mich nur erkundigen,
33:28ob alles in Ordnung ist.
33:29Ja, ja, in Ordnung.
33:30Alles in Ordnung.
33:31Die Polizei, Anna.
33:34Ich dachte,
33:34ich schau noch mal vorbei.
33:36Das ist nett von Ihnen.
33:38Tja,
33:39ich melde mich dann morgen wieder.
33:41Und, äh,
33:42machen Sie keinen Schritt ohne mich.
33:44Vielen Dank.
33:46Gute Nacht.
33:47Gute Nacht.
33:48Gute Nacht.
33:48Gute Nacht.
34:06Was suchen Sie mich los?
34:08Mein Name ist Dominik.
34:10Wenn Sie mich loslassen,
34:11zeige ich Ihnen meinen Ausweis.
34:15Hör mir noch mal ruhig.
34:18Hier, bitte.
34:21Ach, Sie sind der Privatdetektiv.
34:23Genau.
34:24Und Sie sind der Polizist, was?
34:26Woher wissen Sie das?
34:27Ich beobachte Sie ja schon den ganzen Tag,
34:29dass Sie Frau Lernborn abholen
34:30und wieder herbringen.
34:32Ihren Kollegen habe ich auch schon kennengelernt.
34:33Ja, ich weiß.
34:35Und?
34:36Was suchen Sie hier?
34:38Meinen Auftrag.
34:39Ich werde dafür bezahlt.
34:40Der Mann,
34:41der am Flughafen den Wagen gemietet hat.
34:43So sieht er aus.
34:44Das heißt,
34:45so sieht er ungefähr aus.
34:46Ja, vielleicht bringt das was.
34:51Wir haben alle Hotels befragt
34:52nach amerikanischen Gästen.
34:54Im Grand Hotel wohnt seit einer Woche
34:56ein Bob Dreyer.
34:58Herr Dreyer erwartet.
34:59Danke.
35:00Come in.
35:14Mr. Dreyer?
35:15Herr Derrick?
35:15Ja.
35:16Nicht nötig,
35:17ich glaube Ihnen.
35:18Nehmen Sie Platz, bitte.
35:20Ein Drink?
35:21Nein, nein.
35:22Gut, dass Sie da sind.
35:30Seit einer Woche überlege ich,
35:31ob ich mich nicht an die Münchner Polizei wenden soll.
35:34Nun sind Sie hier
35:35und es ist gut so.
35:37Weswegen kommen Sie?
35:39Nun,
35:40Sie sind der Neffe von Richard Born,
35:41der vor einem halben Jahr in New York gestorben ist,
35:43der sein Vermögen
35:44seiner Nichte vermacht hat,
35:46die in München lebt.
35:47Schön.
35:50Also kann ich offen reden.
35:52Richtig.
35:53Mein Onkel ist gestorben.
35:55Gestorben ist gut.
35:57Erschossen wurde er.
35:58Ich weiß.
36:00Ich sage Ihnen da vielleicht nichts Neues.
36:03Nein.
36:06Mein Onkel hat sein Vermögen
36:08mit illegalen Wettbüros gemacht.
36:10Ein Riesenvermögen.
36:12Mit Partnern in diesem Geschäft,
36:14die nun, da mein Onkel tot ist,
36:15sich um das Geld betrogen sehen,
36:18das Ihrer Meinung nach Ihnen zusteht.
36:21Sage ich Ihnen jetzt etwas Neues?
36:24Das mit den Wettbüros
36:25habe ich nicht gewusst.
36:27Aber dem hiesigen Rechtsanwalt
36:28ist eine Warnung zugekommen.
36:30Von Harold & Harold, nicht wahr?
36:33Sie besagt,
36:34dass die Angehörigen Borns
36:35alles versuchen würden,
36:36um an das Vermögen anzukommen.
36:38Die Angehörigen?
36:40Sie.
36:42Sagen wir so.
36:43Die Partner meines Onkels,
36:45die sich betrogen fühlen,
36:47sehen keinen anderen Weg.
36:49Wenn ich es habe,
36:50wollen sie es von mir.
36:52Ich habe Harold & Harold
36:53die Warnung zukommen lassen,
36:55dass es Leute gibt,
36:56die unbedingt an das Geld
36:57herankommen wollen
36:58und vor Mord
36:59nicht zurückschrecken werden.
37:01Ich habe mich außerdem
37:03gleich ins Flugzeug gesetzt
37:04und bin hergekommen.
37:07Entschuldigen Sie bitte.
37:08Bitte.
37:08Bitte.
37:08Bitte.
37:08Bitte.
37:08Bitte.
37:08Bitte.
37:13Kommen Sie herein.
37:19Ich habe auch
37:20einen Privatdetektiv engagiert.
37:22Hier ist er.
37:24Ich weiß inzwischen,
37:25dass Sie ihn kennen.
37:27Ich habe ihn beauftragt,
37:28die Überwachung des Mädchens
37:29notfalls ihren Schutz
37:31zu übernehmen.
37:33Er konnte den Anschlag
37:34vorgestern nackt
37:35leider nicht verhindern.
37:37Sie kannten also doch
37:39Ihren Auftrag geben?
37:41Nein.
37:41Ich habe mich ihm
37:43erst heute Morgen
37:44bekannt gemacht.
37:46Nehmen Sie vielleicht
37:47jetzt einen Drink?
37:48Nein, noch immer nicht.
37:52Dann waren Sie es also,
37:54der nachts mir Gassahen gerufen hat
37:55und sich erkundigt hat.
37:57Ob das Mädchen
37:58gut nach Haus gekommen ist?
37:59Ja.
38:00Ich war das.
38:01Danke, Mr. Fahre.
38:13Auf Wiedersehen.
38:14Harry, ich glaube ihm kein Wort.
38:25Aber er hat doch
38:26den Privatdetektiv engagiert.
38:27Das kann doch mal
38:28ein gewaltiger Trick sein.
38:30Er weiß von der Warnung
38:31der New Yorker Anwälte,
38:32aber nicht er hat sie veranlasst.
38:33Na, ganz bestimmt nicht.
38:34Sie hat nur seine
38:35Überlegungen bestimmt,
38:36nämlich ganz offen
38:37hierher zu kommen,
38:38sich unter seinem Namen einzutragen.
38:40Außerdem,
38:41er ist bereits
38:41seit einer Woche hier.
38:43Den Privatdetektiv,
38:44den hat er erst kurz
38:45vor dem Anschlag gestellt.
38:47Hat es ein Alibi?
38:49Schwer zu beweisen.
38:50Ja, aber so könnte es sein.
38:52Ich habe ihn gefragt,
38:53warum haben Sie sich
38:53nicht bei Anna Born gemeldet?
38:55Sie sind doch Ihr Cousin.
38:56Was sagt er?
38:57Er sagte nur,
38:58na, hören Sie mal,
38:59bei der Lage der Dinge
39:00hielt ich es für am besten,
39:01jeden Kontakt zu vermeiden.
39:03Das kann man doch verstehen.
39:04Kann man verstehen?
39:06Na, ich kann es nicht verstehen.
39:10Ja, sehr gut.
39:19Schluss für heute.
39:33Hallo.
39:33Hallo.
39:40Ich denke schon
39:41die ganze Zeit darüber nach.
39:44Warum will er mich nicht sehen?
39:46Ist doch mein Cousin.
39:48Haben Sie ihn wieder angerufen?
39:50Ja.
39:51Kaum hört er meinen Namen,
39:52legt er Nöhrer auf.
39:53So geht das jetzt schon
39:54seit einer Woche.
39:55Ja, das soll einer verstehen.
39:58Aber ich finde es eigentlich gut,
39:59wenn Sie ihn überhaupt
39:59nicht kennenlernen.
40:01Im Gegenteil,
40:01ich wäre froh,
40:02wenn er so schnell wie möglich
40:02wieder zurück nach New York
40:03gehen würde.
40:04Ja, aber das tut er ja nicht.
40:06Nein, er sagt,
40:08er verbringt hier seine Ferien,
40:10macht hier Urlaub.
40:12Aber das glaube ich ihm nicht.
40:15Und was glauben Sie?
40:18Er wartet.
40:19Alles in Ordnung.
40:32Kommen Sie rein.
40:33Gute Nacht.
40:33Gute Nacht.
40:47Hallo.
40:48Hallo.
40:48Wollen Sie Ihr Brusten beziehen?
40:50Ja, es macht besonders Spaß
40:51bei dem Wetter.
40:53Aber ich wollte Sie fragen,
40:53gehst du dir Bier trinken
40:54da drüben in der Kneipe?
40:55Ja, warum nicht?
40:58Das ist sicher
40:58Ihr aufregendster Fall.
41:00Ja, kann man so sagen.
41:03Sie wissen doch,
41:03was wir Privatdetektive
41:04für Recht hier bei uns haben.
41:06So viel wir gar keine.
41:07Vielleicht mal einen untreuen
41:08Ehemann in Flagranti erwischen.
41:11Ich bin weder Rockford
41:13noch arbeite ich für Petrocelli.
41:15Aber ich habe eine Frage
41:16bezüglich Herrn Dreyer.
41:18Sie begegnen den Mann
41:19mit ziemlicher Vorsicht.
41:21Ja.
41:21Ihr?
41:24Morgen, Stefan.
41:25Morgen, Harry.
41:27Gibt es etwas Neues?
41:28Nee, bei mir nicht.
41:29Aber bei mir.
41:34Dreyer hat mich gestern
41:35zum Abendessen eingeladen.
41:37Er rief kurz vorher an,
41:39ob ich Lust hätte,
41:39mit ihm zu essen.
41:40Ich habe zugesagt.
41:41Ja, was wollte er?
41:43Er erkundigte sich,
41:44wie es dem Mädchen geht.
41:45Ja.
41:46Und dann kündigte er mir
41:47seine Abreise an.
41:48Munich ist eine schöne Stadt.
41:50Ich habe sie genossen.
41:51Aber ich fange an,
41:53New York zu verursachen.
41:54Das verstehe ich sehr gut.
41:55Wann fliegen Sie?
41:57Morgen,
41:58übermorgen,
41:59genau weiß ich noch nicht.
42:00Aber meine Zeit hier
42:02ist vorüber.
42:02Haben Sie mich eingeladen,
42:07um mir das zu sagen?
42:09Ja, deswegen.
42:12Ich wollte mich von Ihnen
42:13persönlich verabschieden.
42:16Er hat sich verabschiedet?
42:18Ja.
42:20Aber ich hatte gleich das Gefühl,
42:21da läuft irgendwas.
42:23Irgendetwas hatte er vorbereitet.
42:26Also, wir haben zu Ende gegessen.
42:28Du, wir haben sehr gut gegessen.
42:29Wir haben sehr guten Wein getrunken.
42:30Ja, ich frage mich nur,
42:31wieso macht er das alles?
42:32Ja, warte mal ab.
42:34Er brachte mich noch
42:35bis vor die Tür des Hotels.
42:38Wiedersehen.
42:39Wiedersehen.
42:47Ich wartete,
42:48bis er verschwunden war.
42:51Dann ging ich zurück,
42:53erkundigte mich beim Portier,
42:55ob und für wann,
42:56da er einen Flug gebucht hat.
43:02Er hat gebucht für morgen früh.
43:10Morgen früh um sieben Uhr.
43:13Und als ich mich umdrehte,
43:15da sah ich plötzlich Dreier,
43:16wie er einen Mann begrüßte,
43:18der mir bekannt vorkam.
43:20Ich glaube,
43:21es war dieser da.
43:27Es war dieser da.
43:27Soll ich alle holen?
43:50Noch nicht.
43:51Ist noch nicht fertig das Frühstück,
43:53oder Mama?
43:54Noch nicht.
43:55Der Kaffee ist noch nicht durch.
43:57Ich kann sie doch schon rüberholen.
43:59Du hörst doch,
44:00lass sie drüben.
44:01Was ist denn los?
44:03Warum seid ihr denn so komisch?
44:04Was ist denn halt?
44:07Was ist denn?
44:08Was soll sein?
44:09Scheiß, morgen ist das.
44:11Fühlst du dich okay?
44:12Bei mir ist alles in Ordnung.
44:14Aber bei euch nicht.
44:16Was ist los, Ilse?
44:19Nichts ist.
44:22Ich komme nicht dahinter,
44:23was das Gerede für einen Sinn hat.
44:29Wieso ist denn kein Zaback da?
44:34Was ist denn das?
44:39Was ist denn das für Geld?
44:42Das sind ja Dollars.
44:45Donner!
44:49Ich mach das Geld weg.
44:53Guten Morgen.
44:54Morgen.
44:56Kann ich schon frühstücken,
44:58Frau Mikasa?
44:58Ja, ist alles fertig.
45:04Was ist denn los, Herr Mikasa?
45:07Schlecht geschlafen?
45:11Für dich, Anna, die Polizei.
45:19Ja, bitte?
45:20Guten Morgen, Frau Leinborn.
45:22Na, was haben Sie denn vor heute Morgen?
45:25Nichts Besonderes.
45:26Ich wollte einkaufen.
45:29Sie brauchen mir niemanden zu schicken.
45:30Die Läden sind gleich in der Nähe.
45:32Nein, nein, nein, Frau Leinborn.
45:34Sie machen keinen Schritt allein.
45:35Sie werden zu Hause bleiben,
45:36bis Herr Klein sie abholt.
45:37Haben Sie verstanden?
45:39Ja, aber ich...
45:40Noch einmal, Frau Leinborn.
45:41Sie bleiben zu Hause, bis Herr Klein kommt.
45:44In Ordnung?
45:46Ja.
45:47Vielen Dank, Frau Leinborn.
45:50Was macht Dreyer?
45:51Ist noch im Hotel.
45:52Ist sichergestellt,
45:53dass jeder seiner Schritte überwacht wird?
45:55Ja, ja, ist alles veranlasst.
45:56Hier in diese Kopien.
45:58Sind Sie verteilt worden?
45:59Jeder Beamte hat eine bekommen.
46:00Gut, der Mann muss gefunden werden.
46:01Wie viele Leute sind im Hotel verteilt?
46:03Äh, fünf.
46:04Und zwei Wagen stehen vor dem Hotel.
46:05Wenn der Mann gefunden wird,
46:07dann hat er Vorrang.
46:09Ja, bitte?
46:11Darf ich mal reinkommen?
46:13Ja, kommen Sie nur.
46:16Was haben Sie auf dem Herzen?
46:18Ich hatte vor ein paar Tagen
46:19ein Gespräch mit Herrn Klein
46:21über Mr. Dreyer.
46:23Ich habe eine Beobachtung gemacht,
46:24die vielleicht für Sie interessant ist.
46:26Dreyer hat sich zweimal
46:28mit einem jungen Mann getroffen.
46:30Heinz Megassa.
46:32Mit Megassa?
46:33Es ist wichtig, nicht wahr?
46:35Ich dachte,
46:36ich sollte es Ihnen jedenfalls sagen.
46:38Was kann Dreyer von ihm gewollt haben?
46:41Wo haben sich die beiden getroffen?
46:42In einem Lokal am Sendlinger Tor.
46:44Hatten Sie den Eindruck,
46:45dass Sie verabredet waren?
46:46Ja, natürlich.
46:46Dreyer ging gleich auf den Tisch,
46:47so an dem der junge Megassa saß.
46:49Und dann haben Sie sich
46:49ausführlich unterhalten.
46:50War Dreyer allein?
46:51Moment.
46:52Haben Sie den Mann schon mal gesehen?
46:57Nein.
46:58Ich danke Ihnen.
46:58Bitte warten Sie drüben.
47:01Dreyer und Megassa.
47:02Ja, und wir dachten,
47:03zu Hause ist Sie sicher.
47:06Verstehst du?
47:08Dreyer hat den schwachen Punkt
47:10in der Überwachung entdeckt.
47:12Er hat längst bemerkt,
47:13dass wir das Mädchen
47:13keine Sekunde aus den Augen lassen,
47:15dass wir Sie auf jedem Weg begleiten.
47:17Von zu Hause nach zu Hause.
47:21Aber im Haus?
47:22Schon weg.
47:47Wo Dreyer ist,
47:56will ich wissen.
47:56Ich bin etwas früher gekommen.
48:26Kommen Sie.
48:33Der Polizist ist es.
48:37Hat sich mit Heinz Megassa getroffen?
48:40Ja.
48:42Was bedeutet das denn?
48:44Wir vermuten,
48:46dass Sie auch zu Hause
48:46nicht mehr sicher sind.
48:56Jetzt gehen Sie.
49:13Any missed?
49:14Ja.
49:15Bitte, wieder an.
49:17Thank you.
49:24Gin tonic, please.
49:26Tut sich was bei euch?
49:34Gut.
49:35Und Dreyer ist noch im Hotel.
49:39Ja, ich habe verstanden.
49:41Ich fahre jetzt los.
49:42Komm, da rein.
49:57Also dann,
49:57gute Nacht.
49:58Gute Nacht, Herr Klein.
50:00Nacht.
50:00Ich habe ein paarufen,
50:30Vielen Dank.
51:00Ich schäme dich so.
51:25Soll ich jetzt misstrauen?
51:30Bitte kommen.
51:36Dreier?
51:38Noch im Hotel.
51:40Der andere?
51:42Bockt auch noch da rum.
51:45Verliert ihr nicht aus den Augen.
51:47Ende.
51:47Komm, sehen nach, ob sie schläft.
51:56Sie schläft schon.
52:17Ich dachte, da gehen wir.
52:19Komm, steh auf.
52:30Was tut sie?
52:30Sie haben die Wohnung verlassen.
52:51Schauen Sie mir nach.
52:52Da sehen Sie?
53:03Ja, ich sehe.
53:05Jetzt verstehe ich.
53:07Sie machen die Bahn frei.
53:08Das war's.
53:09Dafür werden Sie bezahlt.
53:12Gehen Sie mal hinterher.
53:13Sie sind weg.
53:18Alle.
53:19Sie sind alle weggegangen.
53:22Dann warten wir.
53:23Daher?
53:35Noch immer im Hotel.
53:37Und der andere?
53:40Der hat ein Taxi genommen.
53:43Wagen 2 ist dran.
53:44Ist gut.
53:46Danke.
53:47Ende.
53:53Schauen wir, wer da kommt.
53:57Abend.
53:59Sie gehen heute aus?
54:00Ja.
54:00Kommt selten genug vor.
54:02Wollen Sie was mit uns trinken?
54:04Ja, gerne.
54:05Kommen Sie.
54:06Danke.
54:14Kommen Sie.
54:44Alle warten zu mir, aber ohne Musik, so unauffällig wie möglich.
55:14.
55:44UNTERTITELUNG
56:14ИНТРИГУЮЩАЯ МУЗЫКА
56:26НАПРЯЖЕННАЯ МУЗЫКА
56:40НАПРЯЖЕННАЯ МУЗЫКА
56:54НАПРЯЖЕННАЯ МУЗЫКА
57:04НАПРЯЖЕННАЯ МУЗЫКА
57:08НАПРЯЖЕННАЯ МУЗЫКА
57:20Jack?
57:22Keine gute Nachricht für Sie, Mr. Dyer.
57:25Sie sind festgenommen.
57:26UNTERTITELUNG
57:38UNTERTITELUNG
57:50UNTERTITELUNG
58:02UNTERTITELUNG
58:14Untertitelung des ZDF, 2020
58:44Untertitelung des ZDF, 2020
Kommentare

Empfohlen