- vor 4 Monaten
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Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch - Detlef Müller /
Regie - Theodor Grädler
#kommissar #zdf
Drehbuch - Detlef Müller /
Regie - Theodor Grädler
#kommissar #zdf
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TVTranskript
00:00Musik
00:30Was denkst du darüber?
00:51Sag's offen.
00:53Du wirst dafür nicht nur Beifall bekommen.
00:56Das muss ich hinnehmen.
00:57Hast du schon mit deiner Tochter gesprochen?
01:00Franziska hat sich bereits von mir zurückgezogen.
01:05Sie besucht mich noch ab und zu.
01:09Ja, aber...
01:10Sie wird nicht damit fertig, dass du noch mal geheiratet hast.
01:13Sie wird mit ihrer eigenen miserablen Ehe nicht fertig.
01:18Sie ist an einen Versager geraten.
01:21Das will sie nicht wahrhaben.
01:23Ich habe sie immer gemocht.
01:27Wie schätzt du die rechtliche Seite ein?
01:31Du solltest den Entwurf noch mit Dr. Reinhold durchsprechen.
01:34Er hat bereits ein Exemplar.
01:36Und wie willst du die Stiftung nennen?
01:39Du solltest dir den Namen geben.
01:42Den Namen meines Vaters,
01:44der den Grundstein zu unserem Berg gelegt hat.
01:46Oder den der Frau,
01:55die mein Leben auf wunderbare Weise verändert hat.
01:58die Stiftung nennen,
01:59den wir in der Zeit in der Zeit.
02:01Das wird nicht wahrgenommen.
02:03Und wie es ist,
02:04diese Maschine,
02:05die Stiftung nennen,
02:06die Stiftung nennen.
02:07Und wie es ist,
02:07es ist,
02:08die Stiftung nennen.
02:09Untertitelung des ZDF, 2020
02:39Grüß Gott, Frau Hamelung, grüß Gott, Herr Hamelung.
02:46Grüß Gott, Paul.
02:47Alles in Ordnung, Paul?
02:49Pandora ist nach Brüssel verkauft.
02:51Oh, ist aber schade.
02:52Was? Pandora?
02:53Na, hier.
03:09Ja, hier.
03:39Ja, gut, Karin.
03:54Bleib ganz locker, ganz locker.
03:56Ich versuch's, aber der Sowjetur ist halt so unruhig.
03:59Ja, willst du aufhören?
04:01Nein, aber, weißt du, vielleicht ist es besser, du reitest heute allein aus.
04:09Ich versuch's.
04:16Ich versuch's, nein.
04:22Ich versuch's, nein.
04:24Musik
04:54Musik
05:24Musik
05:54Geht's nicht schneller?
06:12Versprich dich mit uns.
06:14Komm weiter.
06:15Musik
06:24Musik
06:32Musik
06:35Musik
06:36Musik
06:37Musik
06:38Musik
07:08Was ist das?
07:31Was ist das?
07:33Ist das Verrückt?
07:35Was wollen Sie von mir?
07:46Was wollen Sie von mir?
07:50Was wollen Sie?
07:52Ich
07:56...
08:00Hey, Sie, was machen Sie denn da?
08:26Heben Sie mir, ich kann Sie nicht mehr halten.
08:30Ich kann mich nicht mehr halten.
08:34Das ist doch der Albatross.
08:38Albatross? Um Gottes Willen, wo ist mein Mann?
08:54Herr Köster, es kommt.
08:56Wie geht es Ihnen, Herr Amelung?
08:57Der Mann hat ein unwahrscheinliches Glück gehabt.
09:00Ein paar Prellungen, ein paar Quätschungen, sonst nix.
09:07Haben wir schon eine Täterbeschreibung?
09:10Eine sehr brauchbare.
09:11Die Zeugen des Anschlags, zwei so Jogger.
09:14Sie konnten nur für die Figur des Täters beschreiben.
09:16Groß, schlank.
09:18Groß, schlank, ja.
09:20Da gibt es einige.
09:21Irgendwelche Spuren.
09:22Und bis jetzt nur eine Plastiktüte, die in der Nähe vom Tatort lag.
09:25Sie könnte dem Täter gehört haben.
09:27Schmerzen?
09:30Naja.
09:30Haben Sie mit meiner Frau telefoniert?
09:36Sie wird bald hier sein.
09:39Danke.
09:40Bitte.
09:41Sie können jetzt Ihre Fragen stellen.
09:43Dankeschön, Herr Doktor.
09:46Herr Kommissar.
09:47Hat sich jetzt was ergeben?
09:54Ja, Herr Amelung.
09:56Ich glaube nicht, dass sich bei dem Überfall um die spontane Tat eines Verrückten gehandelt hat.
10:02Der Mann hat einen Sprengkörper geworfen.
10:04Das hatte wohl den Zweck, dass Sie vom Pferd stürzen sollten.
10:07Und das ist ja dann auch passiert.
10:08Ach, wollen Sie sich nicht setzen, bitte?
10:10Dankeschön.
10:10Übrigens, der Sprengkörper war eine Übungshandgranate.
10:15Ja.
10:16Der Platz für den Überfall war auch sehr geschickt gewählt.
10:20Direkt neben der Wand eines Steinbruchs.
10:23Haben Sie den Kerl eigentlich vorher schon mal gesehen?
10:26Ich glaube nicht.
10:29Hat außer Ihnen und Ihrer Frau jemand gewusst, wohin Sie heute reiten wollen?
10:34Ich habe es der Sekretärin erzählt.
10:36Und möglicherweise hat Frau, Frau Mächtinges, meine Wirtschaftlerin, gehört, wie ich mit meiner Frau darüber gesprochen habe.
10:48Ja, und dann habe ich es auch einem Mitarbeiter erzählt, der vormittags bei mir war.
10:55Ja, das, das Stallpersonal, das wusste es natürlich.
11:00Wenn Sie bei dem Überfall ums Leben gekommen wären, dann hätte das wie ein Unfall ausgesehen.
11:05Wie ein unglücklicher Sturz beim Ausritt, so sollte das wohl laufen.
11:10Guten Abend, Frau Rönisch.
11:39Guten Abend, Frau Mächtingen. Wie geht es meinem Vater?
11:42In Umständen entsprechend.
11:44Oh, bitte.
11:46Danke.
11:51Und, ähm, was sagt die Polizei dazu?
11:57Sie hätte es durchaus vermöglicht, dass der Täter für den Anschlag Geld bekommen hat.
12:01Hat man euch das gesagt?
12:02Er könnte im Auftrag eines anderen gehandelt haben.
12:09Ja.
12:11Wenn es stimmt, dann musst du irgendwelche Feinde haben.
12:15Und du musst damit rechnen, dass der Anschlag wiederholt wird.
12:17Also ich finde, es ist besser, wir reden jetzt über was anderes.
12:20Max.
12:20Entschuldige, aber wir nehmen Anteil am Leben unseres Vaters.
12:26Darf ich euch etwas anbieten?
12:29Rüdiger?
12:29Danke, danke, wir sind in Eile.
12:31Entschuldige bitte, wir wollten dich nur kurz sehen.
12:33Es war ein fürchterlicher Schreck für uns.
12:35Am größten war der Schreck wohl für Karin.
12:39Sag mal, warum hast du den Ausritt eigentlich nicht mitgemacht?
12:44Warum, kann ich dir sagen.
12:47Weil ich heute Schwierigkeiten mit meinem Pferd hatte.
12:51Meine Mutter hätte Vater niemals alleine ausreiten lassen.
12:56Sie war eine großartige Frau.
12:59Ich weiß.
13:14Ach, Herr Busse.
13:32Ja?
13:34Vorhin hat ein Herr für Sie angerufen.
13:36Ja und?
13:37Was hat er gesagt?
13:39Ja, er meldet sich morgen vor Mittag nochmal.
13:42Danke.
13:44Haben Sie schon eine neue Arbeit?
13:46Ja, ja.
13:56Es ist, als ob ich mein Leben neu geschenkt bekommen habe.
14:07Ich habe dich neu geschenkt bekommen.
14:14Ich möchte nie mehr ohne dich sein.
14:19Du?
14:22Ich liebe dich.
14:44Wenn der Amelung bei dem Anschlag ums Leben gekommen wäre, wem wäre das Unternehmen zugefallen?
15:02Wer ist der Erbe?
15:02Im Augenblick gilt noch die Regelung, dass Karin Amelung, die Ehefrau, zwei Drittel des Vermögens und Franziska Rönisch, die Tochter aus erster Ehe, ein Drittel bekommen hätte.
15:15Sie sagten im Augenblick.
15:16Nun, Herr Amelung ist dabei, die Masse des Firmenvermögens in eine Stiftung einzubringen, die dann von einem unabhängigen Aufsichtsrat verwaltet werden soll.
15:27Was würde das für die Erben bedeuten?
15:29Im Falle des Ablebens von Herrn Amelung würde den Erben die Verfügung über das Firmenvermögen entzogen sein.
15:36Aber im Augenblick gilt noch die alte Erbringung.
15:38Jetzt würde das Vermögen noch der Ehefrau und der Tochter zufallen.
15:42Ich glaube zu wissen, was Sie jetzt denken.
15:46Aber ich halte das für unvorstellbar.
15:48Wissen Sie, Herr Fasselt, nach meiner Erfahrung ist alles möglich.
15:54Einen Moment bitte.
15:58Herr Busse, Telefon!
16:00Komme!
16:03Er kommt.
16:07Danke.
16:11Ja?
16:14Wem sagen Sie das?
16:18Aber nicht durch meine Schuld.
16:20Ich habe genau...
16:21Was?
16:24Vielleicht...
16:26Und was soll das sein?
16:33Dann müssen Sie dann aber noch etwas investieren.
16:48Ist meine Frau schon weg?
16:52Sie ist zur Galerie Muthesius gefahren.
16:55Ja, richtig.
16:56Das sagte sie.
17:05Möchten Sie etwas essen?
17:07Eine Kleinigkeit.
17:10Etwas Obst.
17:10Sie ist zur Galerie Muthesius.
17:18Und zwar sehr gut.
17:18Und zwar sehr gut.
17:19Und zwar sehr gut.
17:21Vielen Dank.
17:51Guten Tag.
18:11Grüß Gott.
18:12Heimann, Kriminalpolizei.
18:14Ich habe vorhin angerufen.
18:16Sie haben mit vorhin Röske telefoniert.
18:18Ich habe die Nummer 859-7979 gewählt.
18:23Ja, das ist unser Tennisclub.
18:25Kennen Sie diesen Mann?
18:28Tja, es könnte sein, ich glaube...
18:33Er heißt Richard.
18:35Mit Vor- oder Nachnamen.
18:39Warten Sie bitte.
18:40Felix, kommst du mal?
18:52Einen Moment.
19:01Herr Träger ist bei uns Tennislehrer.
19:04Guten Tag.
19:05Heimann, guten Tag.
19:06Der Herr ist von der Kripo.
19:07Na und?
19:11Kennen Sie diesen Mann?
19:12Er soll Richard heißen.
19:14Natürlich.
19:15Der hat bei uns gespielt.
19:17Den ganzen Sommer.
19:19Klaus Richard.
19:20Und wissen Sie seine Adresse?
19:21Die müsste bei uns in der Kartei sein.
19:23Dankeschön.
19:39Dankeschön.
19:41Wiedersehen.
19:41Herr Richard.
19:47Ja?
19:49Guten Tag, Herr Richard.
19:52Mein Name ist Kösz, der Kriminalpolizei.
19:54Das ist mein Kollege, Herr Heimann.
19:56Tag.
19:58Waren Sie beruflich unterwegs?
20:00Ja.
20:01Ihre Nachbarin hat uns gesagt, dass Sie mit der Mittagsmaschine aus Hamburg zurückkommen.
20:05Und?
20:06Was wollen Sie von mir?
20:07Können wir Sie in Ihrer Wohnung mal einen Augenblick sprechen?
20:09Können Sie Ihre Marke noch mal sehen?
20:12Aber selbstverständlich.
20:16Kommen Sie bitte.
20:17Danke.
20:22Wenn Sie mich jetzt bitte aufklären würden.
20:24Können Sie sich ein bisschen setzen, Herr Richard?
20:26Das wäre doch gemütlicher.
20:27Bitte sehr, doch.
20:29Dankeschön.
20:29Darf ich mich ein bisschen umschauen?
20:33Sie dürfen.
20:35Herr Richard, wenn wir anonyme Hinweise bekommen, dann behandeln wir die mit äußerstem Misstrauen.
20:41Aber in diesem Fall mussten wir Ihnen nachgehen.
20:44Im Zuge von aktuellen Ermittlungen sind wir an dieses Foto gekommen.
20:48Das sind Sie doch nicht, wahr?
20:50Ja.
20:50Das sieht man doch.
20:53Das könnte aus einem größeren Bild, vielleicht einem Gruppenbild, herauskopiert und vergrößert worden sein.
21:01Ich glaube, das ist vielleicht mal vom Tennisplatz aufgenommen worden.
21:05Aber wer der Fotograf war, keine Ahnung.
21:08Das ist schade.
21:10Tja, schade.
21:12Treiben Sie noch anderen Sport außer Tennis?
21:14Skifahren.
21:15Langlauf vor allem.
21:16Ja, ich komme nur drauf, weil Sie eine Menge Karten von der Münchner Umgebung haben.
21:21Ammerseegebiet, Hofoldinger Forst.
21:23Hätten Sie was dagegen, wenn wir die Karten mal mitnehmen?
21:25Ich würde jetzt gerne mal wissen, worum es hier überhaupt geht.
21:28Ja, Herr Richard, wir untersuchen einen Überfall, einen Mordanschlag, der zwischen Schäftlan und Icking stattgefunden hat.
21:36Ja, und?
21:37Haben Sie den Namen Amelung schon mal gehört?
21:40Amelung? Sie meinen das die Maschinenwerke?
21:43Ja, und kennen Sie auch den Besitzer der Maschinenwerke? Das ist der Herr Amelung.
21:48Nein, tut mir leid.
21:52Das stand da drüben auf dem Schreibtisch.
21:59Ist das Ihre Freundin?
22:01Nein.
22:03Ich habe auch keine Ahnung, wie dieses Foto hier in die Wohnung gekommen ist.
22:06Aber Sie kennen die Dame?
22:09Ja.
22:11Wir kennen Sie auch.
22:13Tut mir leid, mein Mann ist nicht zu Hause. Er ist in seinem Betrieb.
22:17Wir wollen nicht zu Ihrem Mann, Frau Amelung. Wir möchten mit Ihnen sprechen.
22:20Bitte.
22:21Dankeschön.
22:23Und vielleicht ist es besser, wenn wir das erst mal alleine tun.
22:26Wie? Ist was passiert?
22:29Ich meine, haben Sie irgendwann eine Spur?
22:31Kennen Sie diesen Herrn?
22:42Frau Amelung, ich sehe Sie ihn an. Sie kennen ihn.
22:46Ja, ich kenne ihn.
22:47Und woher?
22:48Im Sommer habe ich ein paar Tennisstunden genommen.
22:53Ja, und dabei habe ich einmal mit ihm gespielt.
22:55Tennis.
22:56Einmal, glaube ich, habe ich eine Tasse Kaffee mit ihm getrunken.
23:01Glauben Sie?
23:03Also, ich habe Kaffee mit ihm getrunken, ja.
23:06Sind Sie mit Herrn Richard befreundet?
23:08Wie kommen Sie denn auf die Idee?
23:10Schauen Sie, wenn eine Dame einem Herrn ein Foto schenkt,
23:15setzt es doch eine gewisse freundschaftliche Beziehung voraus, nicht?
23:18Ja, aber ich habe diesem Mann nie irgendwas geschenkt.
23:21Schon gar nicht ein Foto von mir.
23:23Ja, wie kommt denn dann das Foto auf seinen Schreibtisch?
23:26Das weiß ich beim besten Willen nicht.
23:29Sehen Sie?
23:30Dasselbe sagt der Herr Richard auch.
23:32Der weiß auch nicht, wie das Foto auf den Schreibtisch gekommen ist.
23:35Das weiß ich wirklich nicht.
23:36Ich kann mir nur vorstellen, dass...
23:38Was bitte?
23:40Herr Richard war wohl etwas verliebt in mich.
23:44Vielleicht hat er sich das Foto irgendwie besorgt.
23:47Und Sie, Frau Amelung, waren oder sind Sie auch etwas verliebt in Herrn Richard?
23:53Ich weiß nicht, inwieweit diese Frage unseren Fall betrifft.
23:57Oder gehört es zu den Aufgaben der Polizei,
23:59die Privatangelegenheiten anderer Menschen zu durchschnüffeln?
24:02Leider, ja.
24:04Ich finde es auch furchtbar, aber was soll ich machen?
24:07Und da ist noch etwas.
24:08Wir haben in dem Bücherregal von Herrn Richard Wanderkarten gefunden.
24:13Einer davon vom Isartal.
24:15Zwischen Schäftlern und Wolfratshausen.
24:18Schauen Sie mal.
24:20Das ist der Weg von Schäftlern über Icking bis nach Wolfratshausen.
24:25Der Weg, den ihr Mann letzten Freitag geritten ist.
24:28Und der ist mit einem Farbstift eingezeichnet.
24:30Ja, und, was schließen Sie daraus?
24:34Daraus schließen wir, dass der Herr Richard sich für den Reitweg Ihres Mannes interessiert hat.
24:39Aber es kann ja natürlich sein, dass diese sonderbaren Zusammenhänge ganz armlos und zufällig sind,
24:45hoffen wir, Frau Amelung.
24:47Die Anteile der Schweizer Holding werden gegen unsere eigenen Forderungen aufgerechnet.
24:55Damit hört unser Unternehmen in seiner alten Form zu bestehen auf?
25:00Alle Rechte und Pflichten gehen auf die Stiftung über.
25:07Im Aufsichtsrat, der auf acht Personen beschränkt sein soll,
25:10wird jeweils ein Mitglied Ihrer Familie Sitz und Stimme haben.
25:14Bis zum Widerruf wird das Ihr Vater sein.
25:17Nach seinem Ausscheiden Ihre Stiftung landet.
25:20Und was geschieht mit den erwirtschafteten Gewinnen?
25:23Die Gewinne werden nach dem alten Schlüssel verteilt.
25:26Dazu kann ich nur Ja sagen.
25:31Das freut mich.
25:34Das ist also ein Langlauf-Skigebiet, immer entlang der Isar?
25:39Ja.
25:39Und Sie sind die Strecke selber schon gelaufen?
25:42Zwei- oder dreimal.
25:44In Begleitung oder allein?
25:45Allein.
25:47Und vor oder nach dem Lauf haben Sie die Route auf der Karte markiert?
25:53Ich habe viele Routen markiert.
25:54Sie brauchen sich nur die anderen Karten anzusehen.
25:57Könnte es sein, dass Sie Frau Amelung gegenüber mal diesen großen Steinbruch hier erwähnt haben?
26:02Ich habe mit Frau Amelung über andere Themen gesprochen.
26:05Ja?
26:06Über welche?
26:10Worüber reden Sie mit einer Frau, die Sie erobern wollen?
26:13Ja, aber Frau Amelung wollte sich ja nicht von Ihnen erobern lassen, nicht?
26:17Sie hat Ihnen nur ein Foto geschenkt.
26:19Wie oft soll ich Ihnen noch sagen, Frau Amelung hat mir kein Foto geschenkt?
26:25Und ich weiß auch nicht, wie...
26:26Ja, ja, ich weiß.
26:27Sie wissen nicht, wie das Foto auf Ihren Schreibtisch gekommen ist.
26:31Ja.
26:33Wer kann denn alles in Ihre Wohnung, wenn Sie nicht da sind?
26:37Nur meine Wohnungsnachbarin.
26:38Die hat immer einen Schlüssel.
26:39Aber sie hat uns schon gesagt, dass sie nicht drin war.
26:42Und den Schlüssel hat sie auch nicht aus der Hand gegeben.
26:44Also bleibt nur die Möglichkeit, dass jemand bei Ihnen eingebrochen hat, bloß um das Foto auf den Schreibtisch zu stellen.
26:51Na ja, Herr Richard.
26:55Und was wollen Sie jetzt von mir hören?
26:58Nichts.
26:59Wir werden das Rätsel erst lösen, wenn wir die Person gefunden haben, die uns den anonymen Hinweis auf sie gegeben hat.
27:05Sei es, um uns zu helfen, sei es, um uns irrezuführen.
27:10Wir werden es rauskriegen.
27:13Wenn wir Glück haben.
27:16Darf ich?
27:17Ja, bitte.
27:21Sie auch?
27:32Bitte.
27:33Ja, ein bisschen.
27:37Danke.
27:42Guten Appetit.
27:43Danke.
27:44Danke sehr.
27:51Wie hast du den Tag verbracht?
27:55Ich habe lange mit meiner Mutter telefoniert.
27:59Wie geht es dir?
28:01Ich hatte den Eindruck ganz gut.
28:05Und dann waren die Herren von der Kriminalpolizei noch mehr hier.
28:10Haben Sie etwas rausbekommen?
28:13Du, ich muss dir was sagen.
28:15Als ich im Sommer Tennisunterricht genommen habe, habe ich einen Mann kennengelernt.
28:22Und davon hast du mir bisher nichts erzählt?
28:24Ach, war ja auch ohne jede Bedeutung.
28:27Ich habe ein paar Mal mit ihm gespielt und danach haben wir im Clubcafé gesessen.
28:32Und als du in Amerika warst, habe ich mich wieder mit ihm getroffen.
28:36Einmal waren wir zusammen essen und einmal waren wir mit seinem Segelboot weg.
28:41Und warum sagst du mir das jetzt?
28:43Weil du es früher oder später von der Polizei erfahren hättest.
28:46Sie interessiert sich dafür.
28:51War sonst irgendwas?
28:54Zwischen dir und diesem Mann?
28:55Nein.
28:56Er hat dir einfach so gefallen.
28:58Ich sage dir doch, es war ohne jede Bedeutung.
29:01Bisschen Sympathie, ein Flirt.
29:03Ich weiß eigentlich gar nicht, warum.
29:05Es hatte nichts mit uns zu tun.
29:06Glaub mir, ich habe dich keinen Augenblick vergessen.
29:09Kein Mensch kann von einem anderen.
29:11Ein Leben lang gleichbleibende Gefühle erwarten.
29:15Auch wenn er sich das noch so sehr wünscht.
29:18Keiner hat das Recht, den anderen als Besitz anzusehen.
29:23Das war immer meine Ansicht.
29:29Und trotzdem tut es mir weh.
29:32Es tut mir leid.
29:33Die Plastiktüte stammt aus einem Optike-Geschäft.
29:37Wir waren in allen drei Filialen aber.
29:40Von den Verkäufern kann sich keiner an einen bestimmten Kunden erinnern.
29:44Was ist denn mit dem PKW, der am Tag von dem Überfall hinterm Reiterhof gesehen wurde?
29:48Der Hinweis kommt von einem Angestellten des Reiterhofs.
29:51Es handelt sich um einen japanischen Wagen mit grüner Lackierung und Münchner Kennzeichen.
29:56Er soll dort von etwa 10.30 Uhr bis 12 Uhr gestanden haben.
29:5912 Uhr.
30:00Um 12 Uhr ist der Amlung weggeritten.
30:04Lass doch mal ein Foto von der Plastiktüte und eine Beschreibung von dem PKW an die Presse geben.
30:10Und dann sei doch so gut und ruf mal die Tochter von Herrn Amlung an.
30:14Hier ist die Nummer.
30:15Ob wir sie morgen mal besuchen können.
30:26Kann ich eine Platte auflegen?
30:27Wenn du willst.
30:31Mozart?
30:33Sehr schön.
30:34Sehr schön.
30:54Hast du noch irgendeine Verbindung zu diesem Mann?
30:57Schon lange nicht mehr.
31:02Er war jünger als ich.
31:05Na?
31:07In deinem Alter.
31:10So ungefähr.
31:13Ich bin 20 Jahre älter als du.
31:16Das hat nie für mich gezählt, das weißt du.
31:18Aber ich denke sehr oft daran.
31:22Und manchmal sage ich mir,
31:26dass es eine ganz natürliche Sache wäre,
31:29wenn du mich eines Tages verlassen würdest.
31:31Ich habe dir noch nicht alles gesagt.
31:34Die Kriminalpolizei hat auf dem Schreibtisch dieses Mannes ein Foto gefunden.
31:40Ein Foto von mir.
31:43Und sie verdächtigt ihn,
31:45etwas mit dem Anschlag auf dich zu tun zu haben.
31:46Wenn du dich mir beim wegāmern instllationst,
31:48würde ich dir一定en.
31:48Und ich fühle dich.
31:50Ja.
31:51Dann 허�進.
31:57Das war ein Schreibtisch.
31:58Wollen Sie verreisen?
32:23Nein, nein. Ich bring bloß meine schmutzige Wäsche weg.
32:25Oh, gleich so viel?
32:27Ja, ist ziemlich viel geworden diesmal.
32:31Vergessen Sie nicht, dass morgen die Miete fällig ist.
32:34Nein, nein. Liegt schon auf dem Schreibtisch.
32:39Hat Ihr Vater ein besonderes Interesse, diese Stiftung zu gründen?
32:43Sie kennen den Zweck dieser Stiftung?
32:47Nein.
32:49Die Erforschung und Behandlung von Herzkrankheiten.
32:53Meine Mutter ist an einer Herzkrankheit gestorben.
32:58Sehr langsam und sehr qualvoll.
33:05Herr Rönisch, was machen Sie eigentlich beruflich?
33:09Ich bin Anlageberater für amerikanische Wertpapiere.
33:12Die stehen gut, ja.
33:15Ich kann nicht klagen.
33:19Haben Sie diesen Herrn schon mal gesehen?
33:24Ich kann mich nicht erinnern.
33:26Und Sie, liebe Frau?
33:28Ich weiß nicht.
33:33Vielleicht kann es sein, dass der Mann Innenarchitekt ist.
33:39Wie kommen Sie darauf?
33:39Die Frau meines Vaters hat mir mal einen Mann vorgestellt.
33:45Er sah so aus.
33:47Wann und wo war das?
33:48Das ist noch gar nicht so lange her.
33:50Vor zwei Wochen.
33:52Wir trafen uns ganz zufällig in einer Ausstellung für moderne Wohnkunst.
33:58Sie sagte, Ihr Begleiter wäre Innenarchitekt
34:00und würde Sie beim Kauf von Beleuchtungskörpern beraten.
34:05Beleuchtungskörper?
34:06Nein, der Herr ist nicht Innenarchitekt.
34:08Der ist Diplom-Dolmetscher.
34:10Aber Ihre Information war trotzdem sehr interessant.
34:15Entschuldigen Sie bitte.
34:20Rönisch?
34:22Ja, die Herren sind da.
34:24Moment.
34:25Für Sie.
34:26Entschuldigen Sie, ich habe im Büro hinterlassen, wo wir sind.
34:30Hi, Wann.
34:33Ja, und?
34:36Wann war das?
34:39Aha, danke.
34:43Inspektion Seigelstraße.
34:44Wir haben vor 20 Minuten einen Anruf bekommen.
34:47Ein Hinweis auf den Mann mit der Plastiktüte und diesem japanischen Wagen.
34:50Wieder anonym.
34:51Müssen wir uns leider verabschieden.
34:53Aber vielleicht können wir das Gespräch mal fortsetzen bei Gelingenland, ja?
34:56Ich bringe Sie raus.
34:57Dankeschön, das geht schon.
35:00Guten Tag, meine Frau.
35:08Mein Name ist Köster.
35:09Guten Tag.
35:11Also Sie sind der wichtige Herr, auf den hier alle warten.
35:13Nein, meine Frau, so wichtig bin ich nicht.
35:15Aber das mit dem Warten könnte stimmen.
35:17Darf ich reinkommen?
35:17Ja, bitte.
35:18Treten Sie doch näher.
35:19Grüß Gott, Herr Mann.
35:20Ja, grüß Gott.
35:21Herr Martin, was war das für ein Anrufer?
35:25Ein Mann, mehr wissen wir nicht.
35:26Er nannte den Namen Busse und gab diese Adresse an.
35:29Einer der Unterbieter, die hier wohnen, der heißt tatsächlich Busse.
35:32Und er fährt einen japanischen Wagen, grün lackiert, mit Münchner Kennzeichen.
35:37Und vor einer Woche hat er ein Fernblas gekauft.
35:40In einem der Optikerfilialen, die wir befragt haben.
35:42Die Rechnung lag im Papierkorb.
35:44Wo ist es in seinem Zimmer?
35:45Da.
35:49Guten Tag, lasst euch nicht stören.
35:51Guten Tag.
35:51War was Besonderes?
35:53Noch nicht.
35:54Bevor er mit dem Kofferpacken anfing, hat er einen Anruf bekommen.
35:57Vielleicht eine Warnung.
35:58Dann kamen noch zwei weitere Anrufe für ihn.
36:01Der erste vor einer Stunde.
36:03Ach, Frau Bleimes, würden Sie Herrn Köster sagen, wie das war?
36:06Ja, es war eine Dame dran.
36:09Und ich habe ihr gesagt, dass Herr Busse zur Wäscherei gegangen ist.
36:14So hat es mir jedenfalls gesagt.
36:16Wann kam der zweite Anruf?
36:17Vor zehn Minuten.
36:19Es war dieselbe Dame.
36:21Sie hat wieder nach Herrn Busse gefragt.
36:23Und dann sagte sie, ich soll ihm ausrichten,
36:26dass sie bis 16 Uhr im Hotel Weinberg auf ihn warten wird.
36:39Tschüss, Götz.
36:44Tschüss, Götz.
36:45Tschüss, Götz.
36:45Tschüss, Götz.
36:47Guten Tag, Frau Amelung.
37:10Guten Tag.
37:13Wie geht's Ihnen?
37:15Danke.
37:16Was machen Sie denn?
37:18Darf ich mich im Moment setzen?
37:20Ja, bitte schön.
37:22Guten Tag.
37:23Guten Tag.
37:29Haben Sie jemand anderes erwartet?
37:32Ja.
37:33Herrn Busse.
37:35Busse?
37:36Nein.
37:37Busse?
37:38Nie gehört.
37:39Ich habe hier eine Verabredung mit deinem Galeriebesitzer.
37:42Herrn Dr. Muthesius.
37:44Geschäftliche Besprechung.
37:46Und der kommt nicht?
37:49Oh, bis jetzt noch nicht.
37:51Frau Amelung,
37:52wenn Sie mir einen Gefallen tun,
37:56können wir mal in mein Büro gehen?
37:59Wieso?
37:59Ich habe Ihnen doch alles...
38:00Ich muss mal mit Ihnen reden.
38:03Hier kann man ja nicht sprechen.
38:05Ja?
38:05Ja, und wenn Dr. Muthesius inzwischen kommt...
38:08Wir sagen in der Rezeption Bescheid.
38:12Bitte.
38:24Ja.
38:26Ja, bitte stellen Sie durch.
38:30Amelung?
38:30Nein.
38:47Nein, das habe ich nicht gewusst.
38:53Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen, Herr Köster.
38:55Sie tun Ihre Pflicht.
38:58Kann meine Frau nach Hause?
38:59Ich danke Ihnen.
39:04Auf Wiederhören.
39:05Es hat sich gehört.
39:06K Mysterium.
39:09Ihrmt-K
39:09amiga
39:13vor allem.
39:20Sa SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA SA featurena?
39:29AUTON بنatdet.
39:30Guten Abend.
40:00Frau Michting ist zu ihrer Schwester gefahren. Sie übernachtet dort auch.
40:15Ich musste heute mit zur Polizei.
40:19Ich weiß. Der Kommissar hat mich angerufen.
40:23Dann weißt du ja alles.
40:26Ich war mit dem Mann verabredet, der dich umbringen wollte.
40:31Das ist nicht wahr, Karin. Das stimmt nicht.
40:37Das Ganze ist ein Missverständnis. Du kannst es aufklären. Mit ein paar Worten.
40:43Warum sagst du das? In Wirklichkeit glaubst du es ja gar nicht.
40:47Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll.
40:53Komm her.
41:03Erklär es mir.
41:03Also, ich war gerade nach Hause gekommen. Heute Nachmittag.
41:15Da klingelte das Telefon.
41:17Irgendein Mitarbeiter der Galerie Muthesius meldete sich.
41:21Ich sollte um 15.30 Uhr im Hotel Weinberg sein.
41:24Dr. Muthesius würde mit einem Kunden kommen, der Ikonen zu verkaufen hat.
41:27Warum setzt du dich nicht?
41:44Von den Mitarbeitern der Galerie erinnert sich niemand daran, hier angerufen zu haben.
41:49Möchtest du?
41:55Nein, nein. Danke.
41:57Und Dr. Muthesius hat auch keinen Kunden, der Ikonen zu verkaufen hat.
42:03Ich weiß. Das spricht alles gegen mich.
42:06Du hast mir auch gesagt, dass du die Beziehung zu diesem Mann schon lange abgebrochen hast.
42:11Aber vor 14 Tagen hast du mit ihm eine Ausstellung besucht.
42:17Das stimmt nicht.
42:18Du hast mir am nächsten Tag von dieser Ausstellung erzählt.
42:23Erinnerst du dich nicht?
42:24Ja.
42:25Aber ich war allein da.
42:26Ach, dann lügen wohl alle.
42:29Dr. Muthesius, der dir an keine Verabredung erinnert.
42:34Und die Zimmervermieterin, die deine Anrufe entgegengenommen hat.
42:38Franziska, die dich mit diesem Mann in der Ausstellung gesehen hat.
42:46Und, dass du mir ganz einfach glaubst?
42:50Gegen allen Anschein?
42:51Das kannst du nicht, nein.
42:53Kannst du das nicht?
42:54Es kann Missverständnisse geben.
42:58Einmal.
43:01Noch einmal.
43:04Aber so viele.
43:05So viele.
43:14Wo willst du hin?
43:16Ich weiß nicht, was ich hier noch soll.
43:25Der Mann heißt tatsächlich Busse.
43:27Das hat die Identifizierung der Fingerabdrücke in seinem Zimmer ganz eindeutig ergeben.
43:31Hier.
43:33Karl-Heinz Busse.
43:3432 Jahre alt.
43:36Vorbestraft wegen Körperverletzung, Kraftfahrzeugdiebstahl, Einbrüche in Pelz- und Uhrengeschäfte.
43:42Hier, das ist er.
43:45Die Fahndung läuft, ja?
43:47Ja, ja, natürlich.
43:48Aber das Interessanteste kommt noch.
43:51Dieser Busse hat mal auf einem Tennisplatz in Pullach gearbeitet.
43:55Bis zum Juli dieses Jahres.
43:56Dann ist er rausgeflogen, weil er bei einem Einbruchversuch in das Clubbüro erwischt worden ist.
44:01Und genau auf diesem Tennisplatz haben auch Karin Amelung und Klaus Richard gespielt und sich kennengelernt.
44:08Und daher kannten sie auf den Busse und seine Neigung zu kriminellen Dingen, ne?
44:13Genau.
44:14Und als sie jemanden brauchten, Amelung umzubringen, da kamen sie auf den.
44:17Ja, ja, das Bild wird langsam deutlicher.
44:20Aber die anonymen Hinweise, zuerst auf den Richard, dann auf den Busse, das soll ein Unbekannter im Spiel.
44:27Und solange wir nicht wissen, wer das ist und seine Motive kennen, müssen wir weitersuchen.
44:38Gehst du zu ihm?
44:41Ich habe dich etwas gefragt.
44:43Du hast immer gesagt, dass du mich liebst.
44:47Aber eigentlich weißt du gar nicht, wer ich bin.
44:50Das ist wahr.
44:52Aber eines möchte ich noch wissen.
44:57War ich ja der Einzige, mit dem du mich betrogen hast?
45:02Oder gab es noch andere?
45:05Und wie viele?
45:06Was willst du hören?
45:08Bei wie vielen wirst du zufrieden?
45:09Warum wolltest du dich heute mit diesem Kerl treffen?
45:16Lass mich raus!
45:17Sollte er es nochmal tun?
45:19Wer hatte überhaupt die Idee, mich umzubringen?
45:21Du oder er?
45:22Du bist ja schlimmer als die Polizei.
45:24Die hat ja wenigstens noch Zweifel.
45:25Du oder er?
45:27Ging es euch um mein Geld?
45:28Ja.
45:29Hast du dir das ausgedacht?
45:31Hallo, Frau!
45:32Hast du dir das ausgedacht?
45:33Du hast dir das ausgedacht?
45:35Du hast dir das ausgedacht?
45:37Du, du, du, du.
45:38Du, du, du, du, du, du.
46:07Guten Tag.
46:08Guten Morgen.
46:09Martin?
46:10Ja?
46:11Herr Köster.
46:11Kommst du mal rüber?
46:12Ich hab was für euch.
46:13Herr Galt.
46:14Herr Köster.
46:15Wie geht's dir?
46:16Danke.
46:17Amelung hat heute Nacht seine Frau angegriffen und schwer verletzt.
46:20Was?
46:21Sie wurden in die Säu in der Klinik gebracht.
46:23Das sieht nicht sehr gut aus.
46:25Das ist ja furchtbar.
46:26Wann habt ihr das erfahren?
46:28Von einer halben Stunde, von der Haushälterin.
46:30Amelung hat einen schweren Schock.
46:31Er muss geglaubt haben, dass er seine Frau getötet hat.
46:34Er saß die ganze Nacht neben ihr, bis dann eben gegen sieben Uhr früh diese Haushälterin kam.
46:39Da müssen wir uns gleich darum kümmern.
46:42Ja, dann ist diese andere Sache.
46:44Ich war heute Morgen in diesem Tennisclub in Pullach.
46:48Schaut euch das mal an.
46:49Seite 2, Nummer 34.
46:51Wenn mein Vater an seinen Schreibtisch zurückkehren wird, ob überhaupt noch mal, das ist noch ganz ungewiss.
47:10Ich verlasse mich darauf, dass Sie hier in seinem Sinn weitermachen.
47:14Aber, das wissen Sie, Frau Werner.
47:16Wenn Sie Vollmachten brauchen.
47:18Das hat keine Eile.
47:19Vielleicht sollten wir noch ein paar Worte über die Stiftung sprechen.
47:28Sie wissen, wie sehr Ihr Vater dieses...
47:31Das Projekt wird vorläufig zurückgestellt.
47:34Für den 15. war ein Gespräch mit den Herren der Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen vereinbart.
47:40Ja.
47:42Teilen Sie den Herren mit, dass das Gespräch ausfällt.
47:46Dann können wir nur hoffen.
47:48Hoffen.
47:49Und Harren.
47:55Wissen Sie etwas über den Zustand Ihrer Stiefmutter?
47:59Nein, darüber weiß ich nichts.
48:02Ja, bitte.
48:04Guten Tag. Sie haben eine Besprechung, hören wir.
48:07Wir sind gerade fertig.
48:09Ach, das ist ja schön. Dann stören wir ja nichts.
48:11Guten Tag.
48:12Ich bin in meinem Büro.
48:15Ja, ähm, wir sprechen nachher nochmal.
48:18Ja.
48:20Wiedersehen.
48:21Wiedersehen.
48:21Wiedersehen.
48:22Haben Sie einen Augenblick Zeit für uns?
48:25Ja, natürlich. Sehr gern.
48:27Kann ich irgendetwas für Sie tun?
48:29Kennen Sie diesen Mann?
48:34Schauen Sie sich das Foto doch bitte genauer an.
48:46Sie auch, Herr Rönig.
48:47Er heißt Karl-Heinz Busse.
48:53Ich kenne ihn nicht.
48:58Ich kenne ihn auch nicht.
48:59Aber ich bin sicher, dass Sie ihn kennen.
49:02Dieser Herr Busse, nachdem polizeilich gefahndet wird, der war bis zum Juli dieses Jahres in einem Tennisclub in Pullach.
49:09Da hat er ausgeholfen.
49:10Sie spielen doch auch dort.
49:13Seit Jahren.
49:15Beide.
49:16Ich war bei dem Club und habe mir die Mitgliederliste geben lassen.
49:20Also, kennen Sie Herrn Busse oder kennen Sie nicht?
49:25Auf Platz 18 wird jetzt bereitgestellt.
49:28Der LCC 116 Nymphenburg nach Dortmund über Augsburg, Stuttgart, Heidelberg, Mannheim, Mainz, Volk, Köln, Düsseldorf, Essen.
49:37Planmäßige Abfahrt, 14.43 Uhr.
49:40Ich halte ihn bereit, kann man so lange.
49:56Das ist aber freundlich.
49:57Kommen, nach Polizei.
50:00Na und?
50:01Sehen Sie ruhig Ihren Pullover an, Herr Busse.
50:04Traust es kalt?
50:05Ich glaube nicht, dass Sie so besorgt sind an mich.
50:07Immer.
50:08Immer?
50:09Wenn Sie dann fertig sind, gehen wir.
50:10Was Sie da in dem Steinbruch gemacht haben, Herr Busse, das war Mordversuch.
50:18Da können Sie sich nicht rausreden.
50:21Aber warum haben Sie das gemacht?
50:24Sie kannten Herrn Amelung doch gar nicht.
50:27Haben es für jemand anders gemacht.
50:30Hat es jemand angestiftet?
50:31Vielleicht dieser Mann?
50:34Vielleicht dieser Mann?
50:39Oder diese Frau?
50:42Wir haben noch mehr Fotos.
50:46Kann ich nicht sagen.
50:47Na.
50:49Das ist aber eine schwache Antwort, Herr Busse.
50:51Wir müssen doch wissen, mit wem Sie verhandelt haben.
50:59Und von wem Sie das Geld haben.
51:01Sie haben doch Geld dafür bekommen.
51:06Das schon.
51:07Aber ich habe niemanden gesehen.
51:09Ach, nee.
51:10Jedenfalls nicht richtig.
51:12Hm.
51:13Wir haben uns zweimal getroffen.
51:15Jedes Mal bei Nacht.
51:16Ah, ja.
51:17Da war es dunkel, nicht?
51:19Jedes Mal hat er Hut und Sonnenbrille auf.
51:21Ah, der große Unbekannte.
51:25Es war also ein Mann.
51:29Offensichtlich.
51:30Und warum hat der Mann sich gerade an Sie gewandt?
51:34Haben Sie dafür eine Erklärung?
51:37Weiß ich auch nicht.
51:39Eines Tages rief er bei mir an und fragte, ob ich Geld brauchte.
51:42Ja, und da jeder Geld braucht und Sie besonders,
51:45haben Sie sich mit ihm getroffen
51:46und da hat er Ihnen einen Vorschlag gemacht.
51:4910.000.
51:51So leicht verdienen Sie Ihr Geld sonst nicht.
51:535.000 als Anzahlung,
51:55den Rest bei Vollzugsmeldung.
51:58Den genauen Termin bekommen Sie per Telefon.
52:02Danke.
52:03Nummer 6, bitte.
52:05Es wird wie ein Unfall aussehen.
52:07Das Pferd geht durch und der Mann stürzt den Hang runter.
52:10Zeugen werden Sie nicht haben.
52:13Danke.
52:15Nummer 7.
52:16Direkt hinter dem Reiterhof ist eine kleine Straße.
52:22Sie warten dort in Ihrem Pkw.
52:24Ein Mann wird kommen in einem dunklen Sportwagen.
52:30Danke.
52:32Nummer 8, bitte.
52:33Gewöhnlich reitet er ein paar Runden in der Halle.
52:37Dann macht er einen längeren Ausritt.
52:40Danke.
52:42Bitte Licht.
52:47Nummer 7, bitte treten Sie vor.
52:53Der anderen Herrn können gehen.
52:54Vielen Dank.
52:55Vielen Dank.
52:55Vielen Dank.
52:55Vielen Dank.
52:55Vielen Dank.
53:03Herr Busse, haben Sie diesen Herrn schon mal gesehen?
53:11Als ich auf dem Tennisplatz gearbeitet habe.
53:14Kann das sein?
53:16Herr Rönig, haben Sie diesen Herrn schon mal gesehen?
53:20Ich möchte mit meinem Anwalt sprechen.
53:22Ihre Frau, gegen die so viele Verdachtsmomente sprachen, hat mit der Sache nichts zu tun.
53:32Und dieser Klaus Richard auch nicht.
53:35Der hat nie ein Foto von Ihrer Frau bekommen.
53:37Der ist auch nie mit ihr in dieser Ausstellung gewesen.
53:40Sie können jetzt zu Ihrer Frau, Herr Amelung.
53:42Danke sehr.
53:43Danke.
53:49Sagen Sie.
53:49Wer wollte mich denn dann umbringen?
53:58Eigentlich ihr Schwiegersohn.
54:01Er hat einen Mann beauftragt, Sie zu töten, um die Gründung dieser Stiftung zu verhindern.
54:07Wusste meine Tochter davon?
54:10Nein.
54:11Von dem Mordanschlag hat sie erst erfahren, nachdem er misslungen war.
54:19Und dann haben Sie die Sache in die Hand genommen.
54:25Ich, äh, ich, ich wollte meinem Mann helfen.
54:31Ja, vor allem wollten Sie Ihrer Stiefmutter Schaden zufügen.
54:36Sie, sie hat mir meinen Vater genommen.
54:40Seine Liebe.
54:42Alles.
54:45Auf dem Tennisplatz beobachteten Sie, wie sie von einem Mitspieler umworben wurde.
54:51Sie ermittelten die Lebensumstände dieses Herrn des Herrn Richard
54:54und veranlassten Herrn Busse, in seiner Wohnung einzubrechen
54:58und das Foto Ihrer Stiefmutter auf den Schreibtisch zu stellen.
55:01Er, er ist Ihr Geliebter.
55:06Um den Verdacht gegen Sie noch zu verstärken, erzählten Sie uns,
55:11dass Sie sie vor 14 Tagen in einer Ausstellung mit Herrn Richard gesehen hätten.
55:17Sie ist, sie ist eiskalt, falsch und berechnend.
55:21Vorgestern lockten Sie sich mit einem fingierten Telefongespräch ins Hotel Weinberg
55:26und gleichzeitig riefen Sie die Zimmerwörter von Herrn Busse an
55:31und bestellten Herrn Busse ebenfalls ins Hotel Weinberg.
55:35Es war sehr intelligent, aber doch sehr bösartig.
55:40Und Ihr Mann hat Ihnen dabei geholfen.
55:43Ich hasse Sie.
55:45Ich hasse Sie.
55:46Ja, man soll nicht hassen.
55:49Dabei kommt nur Zerstörung heraus.
55:55Sie sind vorläufig festgenommen.
56:16Zerstörung.
56:25ZERV und Zerstörung.
56:26Vielen Dank.
56:56Vielen Dank.
57:26Vielen Dank.
57:56Vielen Dank.
58:26Vielen Dank.
58:56Vielen Dank.
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