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Kommissar Keller - Erik Ode /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Wolfgang Staudte
#krimiserie #zdf #kommissar #tatort
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Wolfgang Staudte
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TVTranskript
00:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:30Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:02Was mit der Kluge?
01:14Frau Kluge!
01:17Frau Kluge!
01:20Das Fenster ist ja gar nicht zu.
01:32Die ist tot.
01:45Nichts anfassen!
01:50Mit einem Hammer erschlagen.
01:53Mit, äh, was für einem Hammer?
01:55Ach, sie hat ihn mir immer geliebt.
01:57Ganz einfacher, ganz kleiner, gar nichts Besonderes.
02:00Weil sie kaum wohin geschlagen hat.
02:02Weil die Haare verdecken alles.
02:04Gar keine große Wunde.
02:06Aber...
02:08Der Schädel ist aufgeschlagen wie ein Ei,
02:12hat einer von den Polizisten gesagt.
02:1570 Jahre, ganz klein, ganz alt und schwach.
02:18Wie keine 100 Pfund, die Frau.
02:20Die zu erschlagen war kein Kunststück.
02:22Sie liegt zwar im Bett, aber sieht nicht aus,
02:24als hätte sie geschlafen.
02:26Sie hat die Augen offen.
02:28Sie hat den Täter angesehen.
02:30So wie sie darlegt, zeigt der Körper keine Fluchtreaktion.
02:34Sie muss den Täter gekannt haben.
02:38Der Ausdruck in ihren Augen ist, äh...
02:40Mehr zu ertragen, ja.
02:44Und sie hat nie bei offenem Fenster geschlagen, sagt der Hauswart.
02:46Sie war zu ängstlich.
02:48Sie hat den Täter wahrscheinlich selbst hereingelassen.
02:52Und zwar durch diese Tür hier.
02:54Ich hab da grad das Neues hier, Chef.
02:56Die Frau Kluge hat 3000 Mark im Lotto gewonnen.
03:00Und gestern hat sie das Geld bekommen, sagt der Hausfrau.
03:02Dann kommen sie doch mal mit.
03:04Ja.
03:14Guten Morgen, Frau Beide.
03:16Guten Morgen.
03:17Frau Lankerreisel.
03:18Die Kluge ist umgebracht worden.
03:20Tag.
03:21Tag.
03:22Haben Sie gehört?
03:23Ja, eben.
03:24Haben Sie denn das Geld so gefunden?
03:32In ihrem Portemonnaie sind 13 Mark 21 und 22 Pfennig Briefmarken sonst nichts.
03:38Ob die Tote jetzt weg kann?
03:39Ja.
03:40Von mir aus, ja.
03:41Der Mord ist nachts passiert, Chef.
03:50Aber nachts ist das Haus abgeschlossen, sagt der Hauswart.
03:54Mhm.
03:55Wenn sie also ihren Mörder selbst reingelassen hat, dann ist das ganz sicher jemand gewesen, den sie kennt.
04:02Und wahrscheinlich...
04:04Jemand, der zum Haus gehört. Das meinst du doch, ne?
04:07Genau.
04:11Ach, Frau Beide, kommen Sie doch mal mit.
04:34Ist es weg? Das Geld?
04:36Was?
04:37Das Geld ist weg.
04:38Also, weg ist es.
04:40Tja.
04:41Deshalb hat die eins mit dem Hammer überm Kopf bekommen.
04:43Wir haben auch kein Sparkassenbuch gefunden.
04:44Nein.
04:45Hat die doch nicht.
04:46Wozu denn?
04:47Weil die paar Mark, die die hat.
04:49Ach, ich hab's ihr noch gefragt.
04:51Ich hab gesagt, wo tun Sie denn das Geld hin, Frau Kluge?
04:54Hm.
04:55Unter die Matratze, hab ich ihr gesagt.
04:57Auf Geld muss man liegen.
04:58Aber die klauen es einem ja noch unterm Hintern weg.
05:01Na?
05:02Haben Sie ja auch getan.
05:03Kann nur einer gewesen sein.
05:04Der Junge.
05:05Der Junge war's.
05:06Welcher Junge?
05:07Der Enkel.
05:08Hat doch einen Enkel.
05:0917 ist der.
05:10Andauernd kam der an und wollte Geld von ihr.
05:11Von der Frau, die selber nichts hat.
05:12Und sie gab's ihm.
05:13Ich hab' immer noch gesagt.
05:14Ich hab' gesagt, Frau Kluge, warum geben Sie dem Jungen Geld?
05:16Geben Sie dem doch kein Geld.
05:17Aber sie tat's.
05:18Mal für einen Mantel, weil er sagt, er friert.
05:19Oder mal für ein paar Schuhe, weil er nasse Füße hat.
05:21Und kam's nächste Mal wieder und hatte denselben alten Mantel an und dieselben kaputten Schuhe.
05:28Aber sie tat's.
05:29Mal für einen Mantel, weil er sagt, er friert.
05:31Oder mal für ein paar Schuhe, weil er nasse Füße hat.
05:34Und kam's nächste Mal wieder und hatte denselben alten Mantel an und dieselben kaputten Schuhe.
05:42Aber besoffen war er. Mit 17.
05:45Wusste der Junge denn, dass seine Großmutter, ich mein, dass die Frau Kluge Geld gewonnen hatte?
05:51Eine Stunde später war er da.
05:53Wer hat denn noch alles gewusst, dass Frau Kluge plötzlich so viel Geld hatte?
05:56Gewusst?
05:57Ja.
06:00Ja, haben Sie's gewusst?
06:01Ja, zu mir kam sie ja zuerst.
06:03Hatte das Geld noch in der Hand?
06:05Sagt, ich habe 3.000 Mark gewonnen.
06:07Und dann ging sie rauf, klingelte bei Gassner und sagt, stellen Sie sich vor, Herr Gassner, ich habe im Lotto gewonnen.
06:133.000 Mark.
06:14Und dann klingelte sie bei Bossig und bei Stöber und bei Wandele, nach dem ganzen Haus hat die geklingelt.
06:20Und überall das Geld gezeigt.
06:22Ich hab noch gesagt, Frau Kluge, seien Sie nicht so leicht so.
06:25Gerade hat mir der Briefträger 3.000 Mark gebracht.
06:28Was für ein großes Glück für eine alte Frau.
06:32Was denn das?
06:33Das ist ein Tagebuch.
06:34Ein Tagebuch?
06:35Ja.
06:36Frau Kluge hat nämlich ein Tagebuch geführt und das war die letzte Eintragung.
06:40Was hat die denn da sonst noch alles eingetragen?
06:43Stehe ich auch da dran?
06:44Ja, Ihr Name kommt auch manchmal vor.
06:46Na sowas.
06:47Wo wohnen Sie eigentlich hier in dem Haus?
06:49Direkt gegenüber.
06:50Dürfte ich die Wohnung mal sehen?
06:51Ja, bitte.
06:52Danke.
06:53Ein Tagebuch, das Sie geführt haben.
06:54Wir kommen drin vor.
06:55Die Elf kommen drin vor.
06:56Ja.
06:57Ja.
06:58Ja, und wo sind die jetzt?
06:59Ihr Enkel, ja.
07:00Achim Kluge.
07:01Der kam gestern Nachmittag her.
07:32Und beide klopften sich an die Tür.
07:33Na, ich gehe raus und sage, was wollt ihr denn hier?
07:36Dreht sich der Arim um und sagt, stimmt das?
07:38Sie hat im Lotto gewonnen.
07:40Und die Frau Kluge macht die Tür auf.
07:42Und ich sage noch, Frau Kluge, jetzt seien Sie aber gescheit.
07:45Geben Sie den beiden nichts.
07:46Na, und die rein.
07:48Na, und ich stehe da am Hausflur.
07:50Und der Stöber war gerade runtergekommen.
07:53Stöber?
07:54Ja, der den Gemüsekahn hat.
07:56Und sagt, so kann man die gar nicht mehr ansehen.
07:58Und klopft an die Tür.
08:00Bei der Frau Kluge?
08:01Mhm.
08:02Und die macht auf.
08:03Und der Stöber sagt, Frau Kluge, Sie werden doch den beiden Bädelsins von dem Geld abgeben.
08:07Los, sagt er.
08:09Haut ab.
08:10Packt sie beim Kragen und schmeißt sie raus.
08:12Der Stöber?
08:13Ja, der mit dem Gemüsekahn.
08:15Und im ersten Stock seine Frau ist gerade.
08:18Warum wollen Sie das denn tun?
08:20Lassen Sie es doch.
08:22Die werden doch bezahlt dafür.
08:26Gewähren lassen, ne?
08:29Ach was.
08:29Ich habe eine Aussage zu machen.
08:35Ja, dann kommen Sie gleich mit.
08:37Ich schließe inzwischen die Tür ab und versiedle.
08:38Sie sind Herr Gassner, nicht wahr?
09:04Herr Gassner, wir haben gehört, dass Sie gestern Abend den jungen Achim Kluge, den Enkel von der Frau Kluge, unten im Hof gesehen haben.
09:16Er hat sich da unten am Fenster von der Frau Kluge zu schaffen gemacht, stimmt das?
09:32Ja.
09:32Ja, wie?
09:35In welcher Weise?
09:37Hat er an die Scheibe geklopft?
09:38Wollte er seine Großmutter wecken?
09:40Oder war das Fenster vielleicht schon offen?
09:44Offen?
09:45Das Fenster, ja.
09:49Ja, kann sein.
09:51Ich weiß es nicht.
09:53Sie wissen es nicht?
09:56Ach, Gassner.
09:57Ich habe es doch gesehen.
09:59Unten im Hof.
10:00Sie haben den Achim erwischt.
10:03Sie sind hinter ihm hergelaufen.
10:05Hören Sie mal zu, das wissen Sie nicht?
10:08Ja, das kann sein, aber...
10:11Ja, das ist so ganz genau.
10:12Sie waren betrunken.
10:16Frau Kluge schreibt hier, dass Sie Alkoholiker sind.
10:22Ich habe was gegen Leute, die Tagebücher schreiben.
10:26Warum tun Sie das?
10:30Alkoholiker, ja.
10:32Wem geht das was an?
10:36Ja, ich war betrunken, ja.
10:42Gassner versucht, sich zu erinnern, ob das Fenster offen war.
10:46Und ob er den Jungen nicht sogar hart rausklettert, zieht.
10:52Ja, was gehen die jetzt von Wohnung zu Wohnung?
11:00Ja, es läuft ja wohl alles auf den Jungen hinaus.
11:12Achim Kluge ist in einem Lehrlingswohnheim.
11:18Der Hausmeister wusste die Adresse.
11:22Herr Stöber, die Kluge ist tot.
11:26Haben Sie nicht gestern zwei junge Leute aus der Wohnung der Frau Kluge rausgeholt?
11:31Ja.
11:32Mit einem Hammer, Herr Stöber.
11:34Ist also geschafft.
11:36Die waren ja wie aasgeil hinter dem Geld her.
11:39Die Polizei holt sie jetzt.
11:41Sind Sie, Joachim Kluge?
11:57Ja, was ist?
11:59Warum sind Sie im Bett? Warum arbeiten Sie nicht?
12:01Ich bin krank.
12:03Aha.
12:04Was fehlt Ihnen denn?
12:05Ich fühle mich nicht wohl.
12:08Wo ist denn der andere?
12:08Ich weiß nicht.
12:11Das ist doch Ihr Freund, mit dem Sie immer zusammen sind.
12:13Warum fragen Sie?
12:18Wissen Sie, wer ich bin?
12:21Polizei?
12:22Ja.
12:23Polizei.
12:24Haben Sie uns erwartet?
12:26Nein.
12:27Wieso?
12:28Ich frage ja, was ist denn?
12:31Wir werden jetzt mal hier alles ganz genau durchsuchen,
12:34ob wir nicht irgendwo 3000 Mark finden.
12:42Was halten Sie davon?
12:44Wenn Sie die erfinden?
12:45Ach, Sie wissen, welche 3000 Mark ich meine?
12:48Sie ist ja tot, weiß ich ja.
12:51Ich bin hier hingegangen heute Morgen und hab gehört, einer hat sie umgebracht.
12:55Und waren Sie das nicht?
12:57Wieso denn ich?
12:58Weil Sie das Geld haben wollten.
12:59Geld haben wollte?
13:00Sie waren gestern da, gestern Nachmittag.
13:02Zusammen mit Ihrem Freund sind Sie in die Wohnung rein und Stöber hat sie wieder rausgesetzt.
13:07Und Ihre Großmutter, sagt Stöber, war ihm sogar dankbar dafür.
13:10Die alte Frau hat am ganzen Leibe gezittert und sie hat gesagt, die werden mich noch umbringen.
13:15Umbringen?
13:17Ich?
13:18Wir?
13:19So ein Quatsch.
13:20Ist doch Quatsch.
13:21Aber gestern Abend waren Sie wieder da, so gegen neun.
13:23Es war dunkel, die Haustür war abgeschlossen und dann sind Sie durch das Fenster rein.
13:27Wieso denn?
13:28Nein!
13:31Fragen Sie doch den Gassner.
13:32Und er kam nach Hause, der hat doch gesehen, dass ich...
13:34Dass ich was?
13:35Ich hab geklopft, ja.
13:37Aber sie hat nicht aufgemacht und ich bin weg.
13:40Weil der Gassner besoffen war und losging auf mich.
13:42Bin ich auf die Straße gerannt und...
13:43Ich bin zurückgekommen, als Gassner weg war.
13:46Und Sie haben wieder geklopft.
13:48Und jetzt hat Ihre Großmutter Sie reingelassen.
13:50Ich bin nicht zurückgekommen.
13:51Sie haben mir das Geld weggenommen und sind durch das Fenster wieder raus.
13:53Nachdem Sie die alte Frau mit einem Hammer erschlagen haben.
13:56Mit einem Hammer?
14:10Wir haben alles auf den Kopf gestellt.
14:18Nicht eine müde Mark haben wir gefunden.
14:20Und was sagt er?
14:21Nichts.
14:22Und Ihre Großmutter hat sie...
14:23Ist sie ans Fenster gegangen?
14:25Ja.
14:27Was hatte sie an?
14:28Danke.
14:28Nachdem.
14:29Sie war schon im Bett gewesen.
14:31Ich sagte, mach auf, aber sie tat es ja nicht.
14:33Na ja, und dann kam der Gassner und ich bin weg.
14:39Auf die Straße gelaufen?
14:40Ja.
14:41Weit weg?
14:42Nein, weil der war ja betrunken, der Gassner.
14:44So schnell konnte der gar nicht.
14:46Und er ging wieder zurück.
14:48Und Sie auch?
14:49Ja, weil ich dachte, der geht drauf, der Gassner.
14:51Aber ging er nicht.
14:53Der hat dann an das Fenster geklopft.
14:55Bei dem hat sie das Fenster aufgemacht.
14:57Bei mir nicht.
14:59Und bin ich dann weg.
15:00Warum wollte sie mir nicht Geld geben?
15:03Ich hab doch keins.
15:06Der andere ist jetzt da.
15:08Na, was hab ich dir gesagt?
15:11Ich hab dir gesagt, die kommen.
15:13Zu uns kommen sie zuerst.
15:16Wir haben die umgebracht.
15:17Wirst du sehen.
15:19Und hast du gesehen?
15:21Sind Sie da Kommissar?
15:24Ja.
15:25Dann sage ich es Ihnen auch.
15:27Wir haben die Frau Kluge nicht umgebracht.
15:30Und zwar so schnell wie möglich.
15:36Hat sich was ergeben?
15:38Na ja, der Achim Kluge hat was gesagt,
15:40was ganz interessant war.
15:41Wir sehen uns
15:51schon wieder.
15:52Bis dann.
15:53Musik
15:55Musik
15:56Musik
15:57Musik
15:58Musik
15:59Musik
16:00Ach, Frau Weilke, ich hätte Sie gerne etwas gefragt.
16:26Ja?
16:26Hören Sie eigentlich immer, wenn jemand auf dem Flur ist und Frau Kluge hinein will und klopft oder klingelt?
16:33Ich?
16:34Ja, Sie haben uns doch gehört. Sie haben sogar die Tür aufgemacht und dabei waren wir doch gar nicht so laut.
16:40Nein, nein.
16:42Auch der Mörder klopfte und klingelte gestern bei Frau Kluge. Und den haben Sie nicht gehört.
16:49Wie? Nein, wieso? Ich war ja an dem Abend gar nicht zu Hause.
16:53Ach, Sie waren nicht zu Hause. Und wo waren Sie denn? Ich meine, da kann man das nachprüfen, wo Sie waren.
17:01War am Café Bayer.
17:02Am Café Bayer. Das ist hübsch dort, ne?
17:05Ja.
17:05Ja, und wann haben Sie das Haus verlassen?
17:08Um halb acht.
17:10Und wann sind Sie zu Hause gekommen?
17:12Um, war so gegen zehn.
17:15Und dann gingen Sie noch zu Frau Kluge und haben geklopft?
17:19Nein.
17:19Oder geklingelt?
17:20Nein, wieso?
17:24Ach, das ist ja merkwürdig.
17:25Frau Kluge schreibt hier, dass Sie immer, wenn Sie aus dem Café Bayer kommen, noch bei ihr vorbeigehen und klopfen oder klingeln und erzählen.
17:34Kaffee kochen und erzählen.
17:37Hier schreibt sie sogar wörtlich, ich kann sowieso nicht schlafen und Frau Beilke bringt mich zum Lachen.
17:43Was steht da drin?
17:46Ja.
17:46Und gestern haben Sie also nicht geklopft, bei Frau Kluge und nicht geklingelt.
17:55Er ist alt auch nicht.
17:56Ich frag Sie später nochmal, ne?
18:00Sie haben uns leider etwas verschwiegen, Herr Gassner.
18:04Als Sie gestern Abend den jungen Achim Kluge am Fenster erwischten und ihm nachliefen,
18:09sind Sie nochmal zurückgekommen, haben an dem Fenster der Frau Kluge geklopft und sie hat aufgemacht.
18:13Er ist betrunken im Schild.
18:17Haben Sie mich verstanden?
18:21Ja.
18:24Frau Kluge hat also das Fenster aufgemacht, das stimmt.
18:29Ich weiß es nicht.
18:32Sie wissen es nicht.
18:34Kann sein, sie hat aufgemacht, kann sein.
18:36Er war gestern auch betrunken, der erinnert sich an nichts mehr.
18:39Erinnern Sie sich nie, was Sie gesagt oder getan haben, wenn Sie betrunken waren?
18:50Sagen Sie schon, was Sie von mir wollen.
18:54Vielleicht sind Sie in das Zimmer der Frau Kluge eingestiegen.
19:00Und habe Sie umgebracht.
19:01Wieso denn?
19:08Sie hat mir doch nie etwas getan, diese Frau.
19:12Und ihr Geld.
19:14Das brauchte ich nicht.
19:19Fragen Sie doch mal Ihre Nachbarin.
19:21Frau Meifel?
19:22Na, die und das Geld sehen.
19:24Der ist doch gleich der Atem stehen geblieben.
19:26Der Atem stehen geblieben?
19:28Was soll das heißen? Was wollen Sie damit sagen?
19:30Sie können überhaupt nicht sagen. Sie nicht.
19:32Warum nicht?
19:33Ach, der hat doch selber Geld gebraucht und wieder Geld gebraucht.
19:36Na, zählen Mutti.
19:37Er hat doch alles versetzt, was er für seinen Beruf braucht.
19:40Seine Kameras.
19:42Kameras?
19:42Er hat ja früher ein eigenes Atelier gehabt.
19:45Wenn er je wieder richtig arbeiten will,
19:47muss er das ja erst alles rausholen aus dem Pfandhaus.
19:50Ja, na, Herr Kassner.
19:52Wenn Sie so anfangen, muss ich das ja sagen.
19:56Sie haben die Frau Kluge also doch um Geld gebeten?
19:59Ja.
20:00Ja, anscheinend.
20:02Sie hat Ihnen nichts gegeben.
20:07Auf Wiedersehen.
20:08Halten Sie es bloß nicht für was Besonderes,
20:11was ich schab auf Ihr Geld war.
20:14In diesem Haus, da ist doch jeder runtergegangen zu der Kluge.
20:18Jeder hat gesagt, Mensch, Oma, das Geld brauchst du doch gar nicht.
20:23Und da wohnt Stöber, er ist nicht da.
20:27Aber seine Frau ist da, die ist krank.
20:29Ja, tschüss.
20:31Ja, aber wenn sie krank ist...
20:32Ach, die kann man ruhig stören.
20:33So krank ist die nicht.
20:36Die kommt ja manchmal sogar runter zu mir zum Kaffeetrinken.
20:39Frau Stöber, durf mir mal reinkommen.
20:42Was wollten die denn?
21:01Hey, Gassner.
21:03Gassner, was wollten die?
21:04Mach, dass sie rauskommt.
21:10Habe ich gesagt, die sollte reinkommen?
21:11Los, raus, raus.
21:17Bossig.
21:18Bossig.
21:25Ja?
21:27Entschuldigen Sie, Bossig.
21:28Ich, ich habe eine Frage.
21:34Ich weiß nämlich nicht mehr genau.
21:37Ich versuche mich zu erinnern.
21:41Haben Sie mich gestern Abend gesehen?
21:44Gesehen?
21:46Sie sind gut.
21:48Ich weiß gar nichts mehr.
21:50Sie sind doch noch raufgegangen.
21:53Zur Wanderleben.
21:55Was?
21:56Ich?
21:58Ja, Sie haben keine Ahnung mehr.
22:02Nein.
22:05Sagen Sie,
22:07in welcher Verfassung war ich,
22:10ich meine,
22:12außer dass ich betrunken war,
22:13war ich aufgeregt.
22:17Nicht besonders.
22:18Das war eben völlig betrunken.
22:22Bossig.
22:24Ich habe heute Morgen
22:26was in meiner Tasche gefunden.
22:36Was ist das denn?
22:38Das ist ein
22:39500-Mark-Schein.
22:42Haben Sie mir den
22:47in die Tasche gesteckt?
22:49Ich?
22:52Herr Kassner?
22:54Können Sie sich denn
22:54gar nicht mehr erinnern?
23:00Es sind die Beine,
23:01Herr Kommissar.
23:02Ich kann nicht mehr stehen.
23:04Und dass ich nicht mehr stehen kann,
23:06das auf meinen Beinen,
23:07das ist schlimm für meinen Mann,
23:08wäre mein Karren.
23:11Obst und Gemüse.
23:13Einer muss stehen und verkaufen
23:15und der andere geht und holt
23:16und macht alles andere.
23:19Na, nur erzähl doch mal, Luise.
23:21Was?
23:21Was meinst du?
23:22Das Auto.
23:24Was ist mit dem Auto?
23:25Na, Franz wollte doch das Auto kaufen.
23:28Was für ein Auto?
23:29Ein Gemüseauto.
23:31Damit sie nicht immer stehen muss.
23:33Hm?
23:33Wie viel hattet ihr denn schon zusammen?
23:35Die hatten das Geld
23:36für die Anzahlung
23:37schon fast zusammen.
23:39Hm?
23:40Wie viel fehlte denn noch?
23:42Sie wollten es als Darlehen haben.
23:44Was?
23:45Das Geld von der Frau Kluge.
23:47Wir haben es doch nicht bekommen.
23:48Sie hat es uns doch nicht gegeben.
23:51Aber Sie haben danach gefragt?
23:54Ja.
23:55Mein Mann ist runtergegangen.
23:58Er sagte, ich frag sie mal.
24:00Fragen kostet ja nichts.
24:02Wann ist hier man denn runtergegangen?
24:05Gleich am Nachmittag noch.
24:07Aha.
24:08Da hat er die jungen Burschen
24:09also erwischt,
24:10am Kragen gepackt
24:11und rausgeschmissen.
24:12Und hat dann selber gefragt,
24:14ob er das Geld kriegen kann.
24:16Sie hat es ihm nicht gegeben.
24:17Er kam rauf und sagte,
24:18sie will nicht.
24:20War denn Ihr Mann
24:20gestern Abend zu Hause?
24:24Nein.
24:25Der ist abends nie zu Hause.
24:27Der geht immer weg.
24:27Ein Glas Bier trinken,
24:28sagt er.
24:29Wie lange war er weg?
24:32Frau Stöber,
24:33von wann bis wann?
24:37Nach dem Essen
24:38geht er gleich immer weg
24:39und dann kommt er
24:39erst sehr spät nach Hause.
24:41Er glaubt,
24:41es liegt an mir.
24:43Aber es liegt auch nicht an mir.
24:45Ich würde ja gerne aufstehen.
24:48Frau Stöber,
24:48könnten Sie sich vorstellen,
24:49dass Ihr Mann
24:50beim Nachhausekommen abends
24:51vielleicht noch mal
24:52versucht haben könnte,
24:54Frau Kluge zu sprechen
24:55und Sie um das Geld zu bitten?
24:56Sie hatte doch schon
24:59Nein gesagt
25:00und die lässt doch
25:01nachts keinen rein.
25:03Frau Stöber,
25:04können Sie sich
25:04gar nicht rühren?
25:06Ich meine,
25:06da können Sie nicht
25:06aufstehen oder gehen oder...
25:08Doch, bis zu mir runter
25:09kommt sie.
25:10Das habe ich ihr schon gesagt.
25:17Sind Sie gestern Abend
25:18unten gewesen?
25:19Frau Stöber?
25:21Nein, nein, nein, nein.
25:33Tja, dann gehen wir mal raus,
25:35nicht?
25:37Ach, äh, Frau Beike,
25:39das ist ja liebenswürdig,
25:40aber wir brauchen es nicht mehr.
25:42Dankeschön.
25:43Ja, bitte?
26:02Guten Tag.
26:04Guten Tag.
26:06Sie sind Herr Bossig, ja?
26:08Ja.
26:09Ja.
26:09Sie sind Uhrmacher?
26:10Ja, ich bin Uhrmacher.
26:13Ich hatte früher
26:13ein Geschäft.
26:15Das habe ich aufgeben müssen.
26:17Ständige Kopfschmerzen.
26:19Wissen Sie,
26:20ich arbeite jetzt
26:21nur noch gelegentlich.
26:23Herr Bossig,
26:24Sie wissen,
26:24dass, äh...
26:25Ja.
26:28Diese arme alte Frau.
26:31Das geht mir schon sehr nah.
26:33Ich kann kaum arbeiten,
26:34trotzdem ich einen
26:35sehr dringenden Auftrag habe
26:36in einer sehr guten Uhr.
26:39Das ist ein wunderbares Stück.
26:42Sie waren gestern Abend
26:43zu Hause, Herr Bossig?
26:45Ich bin immer zu Hause.
26:46Sie sind immer zu Hause?
26:48Ja.
26:49Weil...
26:49...
26:50...
26:50...
26:50...
26:51...
26:52...
26:52...
26:53...
26:54hier ist es ruhig.
26:56Das ist ein sehr ruhiges Haus.
26:57Es gibt hier keine Geräusche,
26:59die mir Schmerzen verursachen.
27:01Herr Bossig,
27:01haben Sie gestern
27:02Frau Kluge gesehen
27:03oder mit ihr gesprochen?
27:04Ja, natürlich.
27:05Frau Kluge kam herauf
27:06und sagte,
27:06dass sie gewonnen hat.
27:08Ich sagte,
27:09das ist aber schön,
27:10Frau Kluge.
27:11Danach haben Sie
27:11Sie nicht mehr gesehen?
27:13Nein.
27:14Sie können also
27:15keinerlei Aussagen machen,
27:16die uns helfen würden,
27:17den Mord an Frau Kluge
27:18zu klären.
27:20Nein.
27:20Hatten Sie die Frau Kluge
27:21auch um Geld gebeten?
27:24Um Geld gebeten?
27:25Ja.
27:25Frau Kluge?
27:27Nein.
27:28Was?
27:29Also, Herr Kommissar,
27:32entschuldigen Sie,
27:32aber ich stehe da draußen,
27:34die Tür ist oft nicht höre,
27:35dass da muss ich ja was sagen.
27:37Kein Geldverlagt?
27:39Haben Sie nicht?
27:40Ach was,
27:41ich habe ganz allgemein
27:43mit Frau Kluge
27:43über meine Situation gesprochen.
27:45Ganz allgemein?
27:46Über meinen Gesundheitszustand.
27:48Sie wusste,
27:48dass mir nur
27:49ein Sanatoriumsaufenthalt
27:50helfen kann.
27:51Über Geld
27:52haben Sie gesprochen.
27:53Mir,
27:53das kostet ja Geld.
27:54Glauben Sie,
27:54ein Sanatoriumsaufenthalt
27:56ist umsonst?
27:57Ich habe öfter
27:58mit Frau Kluge
27:58darüber gesprochen,
27:59auch gestern.
28:01Er hat gesagt...
28:02Jetzt seien Sie still
28:03und verschwinden Sie endlich.
28:06Sie wollten also Geld.
28:09Na ja,
28:10tatsächlich.
28:12In Anbetracht der Tatsache,
28:13dass sie ganz unverhofft
28:14Geld bekommen hat,
28:14das sie selbst nicht brauchte,
28:16sie hat abgelehnt.
28:17Was ich sagte,
28:19warum wollt ihr alle
28:19mein Geld?
28:20Lasst mir doch mein Geld.
28:21Ich habe das natürlich
28:22respektiert.
28:24Ich sehe,
28:24dass Sie von Wohnung
28:25zu Wohnung gehen.
28:26Wir sind ja wohl
28:26plötzlich alle verdächtig.
28:28Bitte,
28:29treten Sie ein.
28:36Ja,
28:36mach du das weiter.
28:41Sie studieren,
28:42Herr Wandelin?
28:42Ja.
28:43Viertes Semester Jura.
28:45Rechtswissenschaft.
28:46Ich bringe dem Schicksal
28:49der Frau Kluge
28:49mehr als gewöhnliches
28:51Interesse entgegen.
28:53Es ist ein lebendiger Fall,
28:55der mich aufregt.
28:56Mehr aufregter
28:56als alles,
28:57was ich da lese.
28:58Ich studiere nicht gern Jura,
28:59wissen Sie?
29:00Ach, warum denn nicht?
29:02Eine fragwürdige Wissenschaft.
29:04Als Versuch anerkennenswert,
29:06aber im Ganzen gesehen
29:08absolut untauglich.
29:09Das Ergebnis
29:10befriedigt nicht.
29:12Überhaupt nicht.
29:13Womit kann ich Ihnen liegen?
29:14Äh, gestern Abend
29:17waren Sie also zu Hause.
29:18Ja.
29:18Ich hatte einen
29:19sehr interessanten Tag verbracht.
29:21Die Frau Kluge
29:21und ihr Geld.
29:24Interessant.
29:27Da kommt eine alte Frau
29:28einen Haufen Geld.
29:31Rennt durch das ganze Haus.
29:33Erzählt.
29:34Zeigt das Geld.
29:35Hier ist es.
29:35Hier habe ich es.
29:37Und was passiert?
29:38Ja, was passiert?
29:39Eine merkwürdige Sache.
29:41Die Leute sagen sich,
29:42was will diese alte Frau
29:43mit dem Haufen Geld?
29:45Sie hat es nicht erwartet.
29:47Sie hat es nicht gebraucht.
29:49Steht es ihr zu?
29:51Sie hat es zwar in Besitz genommen,
29:52das Geld,
29:53aber niemand konnte wirklich
29:54daran glauben,
29:55dass es ihr gehört.
29:56Es blieb sozusagen
29:58herrenlos.
29:59Und herrenloses Geld
30:00beschäftigt die Fantasie.
30:03Sehen Sie,
30:03der Enkel der Frau Kluge.
30:06Eine Stunde später
30:07war er da.
30:08Aus so einer Leerstelle
30:09weggelaufen kommt er.
30:10Ja, woher weiß er?
30:11Von wem weiß er?
30:13Es ist wie ein Lauffeuer rumgegangen.
30:15Da hat eine alte Frau
30:16Geld gewonnen.
30:18Eine alte Frau.
30:19Liegt meistens im Bett.
30:21Keine Wünsche,
30:22keine Bedürfnisse.
30:23Stopft das Geld
30:23unter die Matratze.
30:25Geld, für das sie
30:26keine Verwendung hat.
30:27Na?
30:28Was ist denn das?
30:33Eine Situation,
30:34die Mord geradezu erzeugt.
30:35Das müssen Sie doch zugeben.
30:38Ja, das finde ich nicht.
30:40Ich habe Ihnen alle Gründe genannt,
30:41die derjenige
30:42für sich hat sprechen lassen,
30:43als er sich entschloss,
30:44die alte Dame umzubringen.
30:46Aber ich sehe keine Gründe
30:47für einen Mord.
30:48Und doch gibt es
30:49immer wieder Menschen,
30:50die solche Gründe
30:51für sich in Anspruch nehmen.
30:53Was hat sie über mich geschrieben?
30:54Sie meinen das Tagebuch?
30:55Ja.
30:56Sie hat doch über mich geschrieben,
30:57oder?
30:58Ja, unter anderem
30:59auch über sie.
31:01Ich habe mich zuweilen
31:02mit ihr unterhalten.
31:04Ein vollkommen leerer
31:05alter Kopf.
31:07Tja,
31:09man hat ihn ja auch
31:09zertrümmert,
31:10nicht da?
31:12Entschuldigen Sie bitte,
31:13aber mich interessieren
31:13nur sachliche Informationen.
31:15Was haben Sie gesehen,
31:16was haben Sie gehört?
31:17Wenn Sie alles gesagt haben,
31:18was Sie wissen,
31:19dann bin ich hier fertig.
31:21Ja, ich finde ganz interessant,
31:23was er gesagt hat.
31:25Ich danke Ihnen jedenfalls sehr.
31:27Bitte.
31:29Ach, ähm, nee,
31:30Frau Kluge,
31:31hatten Sie nicht
31:31um Geld gebeten?
31:32Nein, ich brauche kein Geld.
31:34Sie brauchen keinen.
31:35Das war nur eine Frage.
31:36Danke.
31:40Und wer wohnt da?
31:42Eine Kellnerin.
31:43Frank Herr Eise.
31:44Sie wartet schon auf Sie.
31:45Hat er was gesagt?
31:51Hat er irgendwas gesagt?
31:56Ach, können wir da mal hinein?
31:58Ja.
31:59Dankeschön.
31:59Wo stehen Sie hier rum?
32:12Was wollen Sie?
32:21Kannten Sie Frau Kluge näher?
32:23Mich hat die Frau Kluge
32:24nie sehr interessiert.
32:27Ich meine,
32:27ich habe sie nie besucht.
32:29Keinerlei besondere Verbindung
32:32zu ihr gehabt.
32:33Ich kann Ihnen tatsächlich
32:34nur wenig sagen.
32:36Waren Sie gestern zu Hause?
32:37Nein.
32:38Ich bin Kellnerin
32:39in den Bahnhofsgaststätten.
32:41Mittags gehe ich weg
32:42und am Abend
32:43um zehn komme ich zurück.
32:44Auch gestern Abend?
32:45Ja.
32:48War die Haustür verschlossen?
32:49Nein.
32:51Rannte irgendwo im Haus
32:51noch Licht?
32:53Licht?
32:55Ja, also
32:55ganz dunkel war es nicht.
32:58Aber wo noch
33:00Licht brannte?
33:02Ah ja,
33:02bei Stöbe.
33:03Aber da brennt ja immer
33:04Licht.
33:06Und hier oben
33:07Wandeleben.
33:09Weil, äh,
33:10er war ja noch wach.
33:12Er kam ja noch zu mir.
33:14Er kam noch zu ihm?
33:15Ja.
33:15Ja, weil
33:17manchmal, wenn er noch
33:18nicht schlafen gegangen ist,
33:20dann kommt er zu mir.
33:21Wir rauchen noch
33:22eine Zigarette zusammen
33:23und unterhalten uns.
33:25Davon hat er uns
33:26gar nichts erzählt.
33:28Ja, das wär's dann.
33:32Sie hat Ihnen noch
33:33das Geld gezeigt.
33:35Äh, was für
33:35Banknoten waren das?
33:37500 Mark Scheine.
33:41Danke.
33:42Und was ist hier?
33:51Ja, da wohnt niemand mehr.
33:53Das sieht doch fast so aus, ne?
34:01Kann ich bei dir was trinken?
34:03Ja, geh rein.
34:03Was haben Sie dich gefragt?
34:26Hier, nimm das Geld zurück.
34:31Wovor hast du Angst?
34:33Ja, Kommissar,
34:35ich halte das nicht mehr aus.
34:36Ich, äh,
34:36muss Ihnen etwas sagen.
34:38Äh, etwas zeigen.
34:41Ich, äh,
34:42ich hab heute Morgen
34:42diese Jacke angezogen
34:44und, äh,
34:45fasse in die Tasche.
34:51Ich weiß nicht,
34:52wie das Geld
34:53in meiner Tasche kommt.
34:54Das ist nicht mein Geld.
34:59500 Mark.
35:01Äh, nein, nein,
35:02mehr hab ich nicht.
35:03Nur das.
35:04Wann hatten Sie die Jacke
35:05zuletzt an?
35:07Gestern.
35:08Gestern,
35:09als Sie total betrunken
35:11nach Haus kamen.
35:11Ach, ja, ja.
35:13Als Sie den Jungen erwischten,
35:15ihm nachliefen
35:15und dann zurückkamen
35:16an das Fenster,
35:17das Frau Kluge öffnete.
35:20Dass sie öffnet?
35:22Ja, das weiß ich
35:23und ich,
35:24ich weiß überhaupt nichts mehr.
35:27Ich sage Ihnen nur,
35:27was ich in meiner Tasche gefunden habe.
35:29Hm.
35:29Hm.
35:29Hm.
35:29Warum haben Sie ja nicht
35:43jetzt so ein großes Interesse
35:44an allem,
35:45was hier vorgeht?
35:46Ist da was passiert?
35:47Soll was passieren?
35:50Ja,
35:50es wird gerade in dieser Sekunde
35:52jemand festgenommen.
35:58Walter,
35:59wer steht alles am Fenster?
36:02Sag's mir.
36:04Alles.
36:05Da wartet einen Moment draußen, ja?
36:08Stöber.
36:11Ich hätte nur eine Frage an Sie.
36:14Sie sind doch gestern Abend,
36:16wie üblich,
36:17noch ein Bier trinken gegangen,
36:18nicht wahr?
36:19Wer hat gesagt,
36:20wie üblich?
36:21Ja, bitte,
36:22wie üblich spielt keine Rolle,
36:23das können wir auch weglassen.
36:25Wie üblich.
36:26Na ja,
36:27sind Sie gestern beim Weggehen
36:28oder beim Wiederkommen?
36:29Haben Sie da noch
36:30den Versuch gemacht,
36:31Frau Kluge um Geld zu bitten?
36:34Wer hat denn gesagt,
36:35dass ich hingegangen bin?
36:36Ja, aber Sie waren noch da.
36:38Am Nachmittag, nicht wahr?
36:39Ist das nicht verboten?
36:40Nein.
36:42Ich wollte ein Darling
36:43gegen Sicherheiten.
36:45Ja, schon in Ordnung.
36:46Also Sie waren am Abend
36:47dann noch mal bei Frau Kluge?
36:50Nein, ich nicht.
36:52Na gut.
36:53Das wäre schon alles.
36:54Danke.
36:56Sie sagen also,
36:57Sie erinnern sich nicht.
37:00Nein.
37:03An gar nichts?
37:06Aber Sie können doch
37:07nicht so vollständig vergessen haben,
37:08was gestern gewesen ist.
37:12Wenn Sie wenigstens
37:13eine schwache Erinnerung hätten,
37:14das würde Ihnen helfen.
37:16Ihnen und uns.
37:20Ich zermörter mir ja selbst meinen Kopf.
37:22Eine andere Frage.
37:24Halten Sie selbst es für möglich,
37:25dass Sie es getan haben,
37:26dass Sie Frau Kluge umgewacht haben?
37:30Ich selbst.
37:33Haben Sie Zweifel?
37:34Oder würden Sie es völlig ausschließen,
37:36dass Sie es getan haben?
37:38Ich.
37:42Ich bin so ehrlich,
37:44wie ich sein kann.
37:44Ich weiß es nicht.
37:46Ich weiß es nicht.
37:47Aber Sie haben 500 Mark in der Tasche.
37:57500 Mark,
37:58die wahrscheinlich
37:58der Frau Kluge gehört haben.
38:01Und Sie behaupten,
38:02die hat Ihnen irgendjemand
38:02in die Tasche gesteckt.
38:03Ja, finden Sie nicht selbst,
38:04dass das eine,
38:05eine reichlich unglaubhafte Geschichte ist?
38:08Ja,
38:08Sie werden sich wundern, ja.
38:10Ich sage es selber,
38:12es ist eine unglaubhafte Geschichte.
38:16Ja, wer soll Ihnen denn
38:17das Geld in die Tasche gesteckt haben?
38:19Na, der Mörder.
38:21Warum sollte der Mörder das tun?
38:23Ja, da gibt es doch nur eine Möglichkeit.
38:24Gassner hat den Mörder gesehen.
38:27Ja.
38:27Der völlig betrunkener Gassner
38:28hat den Mörder gesehen.
38:30Und zwar in einer Situation,
38:32die ziemlich eindeutig gewesen sein muss.
38:34Und er gab ihm Geld,
38:35damit Gassner schweigt.
38:36Nur hat der Mörder nicht bedacht,
38:39dass Gassner so total betrunken war,
38:41dass er gar nicht gemerkt hat,
38:42dass er Geld gekriegt hat.
38:43Schon gar nicht wofür.
38:45Ja, aber ich kann Ihnen nicht helfen,
38:47weil ich weiß nichts.
38:53Mein Kopf ist absolut leer.
39:00Danke, Rümer.
39:06Erinnern Sie sich?
39:18Ja.
39:20Ja, ich erinnere mich.
39:25Ich habe die Frau gesehen.
39:26Ich habe sie so gesehen.
39:31Das habe ich gesehen.
39:33Mit meinen eigenen Augen gesehen.
39:36Das heißt vorläufig nur,
39:42dass Sie sich erinnern,
39:43die Tote gesehen zu haben.
39:50Also, Sie erinnern sich.
39:56Dann könnten wir ja
39:58einen Versuch machen.
40:06Trinken Sie jetzt nichts mehr.
40:18Es ist kurz vor neun.
40:20Zahlen Sie jetzt.
40:24Erich, zahlen.
40:25Erich, ich muss zahlen.
40:30Dann bleibst du doch ganz ruhig.
40:32Alles so, wie es gestern Abend war.
40:34Drei Bier, zwei Schnitze, fünf Mark 75, bitte.
40:39Na ja, das mache ich.
40:41Ich brauche eine Quittung, ja.
40:42Heute hast du da.
40:43So, guck dann.
40:46Gehen wir?
40:47Ja.
40:47Versuchen Sie sich zu erinnern.
40:55Es ist gestern Abend.
40:57Sie verlassen das Lokal
40:58und Sie sind, danke dir,
41:02ziemlich getrunken.
41:05Ich bin's jetzt nicht.
41:08Aber ich fühl mich so.
41:09Sie sind dann nach Hause gegangen.
41:30Ja, sehr, sehr.
41:33Tun Sie es jetzt.
41:39Ich weiß nicht,
41:47was Sie sich davon versprechen,
41:48Herr Kommissar.
41:49Damit Sie sich besser erinnern können.
41:53Glauben Sie,
41:54ich wüsste,
41:54wie ich nach Hause gekommen bin?
42:06Gehen Sie rein.
42:07Es ist neun Uhr.
42:15Aber es ist nicht gestern.
42:19Mach auf, Oma.
42:20Mach doch auf.
42:22Lass mich doch rein.
42:23Warum lässt du mich nicht rein?
42:26Oma!
42:28Na los doch.
42:30Laufen Sie doch hin zu dem Jungen.
42:33Was haben Sie gemacht?
42:35Sie haben ihn erkannt.
42:37Sie sind doch hingelaufen, oder?
42:40Du, Harte,
42:41bist du wieder da.
42:43Willst du die Frau
42:44nicht in Ruhe lassen?
42:45Du, fremd,
42:45sammter Hund, du.
42:46Wenn ich dich kriege,
42:47träg ich dir den Hals.
42:48haben Sie den,
42:57haben Sie,
42:59haben Sie,
43:00haben Sie den tatsächlich
43:02ans Fenster gestellt?
43:05Im ersten Moment dachte ich,
43:07was?
43:08ich erlebe das alles noch mal.
43:13Los, gehen Sie noch mal
43:14ins Fenster.
43:15Na nun, gehen Sie schon.
43:18Ich komme mit.
43:22Na nun, klopfen Sie noch mal.
43:24Na, was haben Sie getan?
43:26Was haben Sie gesagt?
43:28Mach auf, Oma.
43:29Sie hören es?
43:34Na ja, jetzt höre ich es.
43:36Aber gestern habe ich es nicht gehört.
43:38Ich denke, Sie hören auf jedes Geräusch.
43:41Sie haben Kopfschmerzen, sagen Sie,
43:42sind sehr geräuschempfindlich.
43:44Und gestern wollen Sie das nicht gehört haben?
43:47Na ja,
43:47vielleicht habe ich es gehört,
43:51aber mir nichts dabei gedacht.
43:53Und das Fenster klopft ja doch öfter.
43:57Also, was wollten Sie?
43:59Warum kamen Sie noch so spät nachts?
44:02Wollten die alte Frau aus dem Bett.
44:04Sie wussten doch,
44:04dass sie im Bett lag.
44:06Aber nein,
44:07Sie wollten Geld.
44:09Sie ließen keine Ruhe.
44:11Sie mussten sie zwingen,
44:13aufzustehen.
44:14Und zwar so.
44:23Ich weiß tatsächlich nicht,
44:28was Sie sich davon versprechen.
44:30Das Fenster da unten
44:31macht sowieso keiner mehr auf.
44:32Mich interessiert nur,
44:33was Sie gemacht haben.
44:35Ich bin rausgegangen.
44:38Spielen wir die Sache durch?
44:41Spielen wir also einen Mord durch?
44:43Wir versuchen nur,
44:44einem Menschen die Erinnerung
44:45wiederzugeben.
44:47Dann gehen Sie auf den Jungen los.
44:49Sie wollten ihn doch
44:50den Hals umdrehen.
44:51Also tun Sie es.
44:53So laufen Sie, Gassner.
44:57Sie sind ihm doch nachgelaufen.
44:59Also.
45:04Na, wo laufen Sie, Gassner?
45:14Und weiter sind Sie nicht gelaufen?
45:17Äh, nein, nein, ich bin gestürzt hier.
45:22Ich bin hingefallen.
45:23Als ich aufstand,
45:25sah ich den Jungen nicht mehr.
45:35Wie gestern?
45:38Ist Frau Stöme gestern auch aufgestanden?
45:40Sie haben gehört,
45:45dass unten an die Scheibe geklopft wurde?
45:49Wir haben es alle gehört.
45:52Sie sind aus Ihrer Wohnung gekommen.
45:54Sie, Herr Wandelene,
45:56auch Sie, Herr Bossig.
45:57Was wollen Sie eigentlich?
45:58Es ist doch ganz natürlich.
46:00Man hört etwas,
46:01kommt herunter und
46:01unterhält sich darüber.
46:04Unterhält sich worüber?
46:05Na ja, Sie werden sehen,
46:07hat Frau Stöme gesagt.
46:07Sie wird es dem Jungen in den Rachen schmeißen.
46:11Doch Bossig hat sich aufgeregt.
46:13Aufgeregt?
46:14Wieso, ich?
46:15Ja, ich erinnere mich,
46:20ich habe geklopft.
46:25Ja, ich habe geklopft
46:26und
46:27die Frau Kluge,
46:31die
46:31ja, die ist ans Fenster gekommen.
46:41Wie lange haben Sie hier gestanden
46:43und sich angeblich unterhalten?
46:45Und wer von Ihnen ist als Erster gegangen?
46:47Ich.
46:48Ich bin in mein Zimmer gegangen.
46:50Also gut, dann tun wir es.
46:51Ich gehe eben mal...
46:56Moment, Herr Bossig.
46:58Holen wollen Sie.
46:59Haben Sie es gestern auch gemacht?
47:00Nein.
47:01Dann bleiben Sie.
47:04Ich muss Sie erschreckt haben.
47:05Sie...
47:06Ja, ja, ich habe Sie erschreckt
47:09und Sie machte das Fenster zu,
47:12ohne ein Wort zu sagen.
47:19Haben Sie ihn nicht abgeschlossen?
47:21Sie sind jetzt hier
47:35mit all Ihrer Aufregung
47:36und all Ihrer Wut
47:37auf den Jungen.
47:39Erinnern Sie sich?
47:46Ich bin zur Tür gegangen, glaube ich.
47:48Ich habe
47:51noch einmal geklopft
47:55und
47:57und habe gerufen.
48:00Ja.
48:01Ja, durch die Tür
48:02habe ich gerufen.
48:04Wenn Sie Ihr Geld behalten wollen,
48:06lassen Sie niemanden rein.
48:08Die
48:08sind alle
48:09hinter Ihrem Geld hier,
48:11wie die Wölfe.
48:11Vor allem den Jungen.
48:12Nicht den nicht.
48:13Der
48:13taugt nämlich nichts.
48:15Der dreht Ihnen glatt den Hals um,
48:17wenn er nur an Ihr Geld kommen kann.
48:20Da wüsste ich ganz andere,
48:22die Geld brauchen,
48:24die auch was damit anfangen können.
48:26ganz andere.
48:28Zum Beispiel Sie selbst.
48:30Sie hätten das Geld ja
48:31ganz gut gebrauchen können.
48:33Sie waren ja auch bei Frau Kluge
48:34und haben Sie gebeten,
48:35geben Sie es mir.
48:36Sie brauchen doch das Geld nicht.
48:37Aber ich brauche es.
48:39Und jetzt stehen Sie hier
48:40und klopfen.
48:42Also klopfen Sie.
48:43Sind Sie wieder an die Tür gegangen?
48:54Dann gehen Sie.
49:06Hat sie aufgemacht?
49:08Nein, sie hat nicht aufgemacht.
49:11Erzählen Sie mir,
49:12was Sie dann gemacht haben.
49:13Ich bin rausgegangen.
49:22Der erinnert sich?
49:24Kam er rauf?
49:25Ja, er kam rauf.
49:27Der war total besoffen.
49:29Der wusste ja nicht mehr,
49:30wie er hier ist.
49:31Herr Gassner,
49:33was haben Sie jetzt gemacht?
49:35Sind Sie in Ihre Wohnung gegangen?
49:36Nein.
49:38Er ist zu mir raufgekommen.
49:40Zu Ihnen?
49:42Stimmt das?
49:43Ja.
49:53Darf ich bitten?
49:54Nein, danke.
49:58Na, wenn Sie glauben,
49:59dass mir das Spaß macht,
50:00hier mit Ihnen zu sitzen.
50:02Nicht einmal bin ich zum Tanzen gekommen.
50:04Wahrscheinlich merken die Leute Ihnen an,
50:06dass Sie Polizistinnen sind.
50:08Wahrscheinlich.
50:09Viertel vor zehn.
50:11Sie sagten, Sie sind um Viertel vor zehn
50:12von hier weggegangen.
50:13Ja.
50:14Ja.
50:15Also gehen wir?
50:17Gehen?
50:18Warum gehen?
50:20Bitte.
50:22Mir soll es egal sein.
50:24Herr Ober, bitte zahlen.
50:28Achtung.
50:29Zehn Mark bitte und eine Quittung.
50:31Ach, gehen wir jetzt?
50:33Danke.
50:33Gehen wir jetzt,
50:36weil ich gestern auch um diese Zeit gegangen bin?
50:38Ja.
50:39Was Sie sich davon versprechen, weiß ich nicht.
50:43Was versprechen Sie sich denn davon?
50:45Um zehn Uhr, also waren Sie wieder hier in Ihrem Zimmer.
50:50Ja.
50:52Sind Sie schlafen gegangen?
50:59Nein.
51:00Nein, nein, nicht.
51:02Mir war so, als hätte ich etwas gehört.
51:04Ich dachte, der Junge...
51:07Ja.
51:09Ich dachte, der Junge ist nochmal wiedergekommen.
51:11Ich bin nochmal runtergegangen.
51:14Ja, dann.
51:15Kommen Sie.
51:23Genau wie gestern.
51:25Der war auch nicht abgeschlossen.
51:39Die Tür
51:40stand einen Spalt offen.
51:45Sind Sie hineingegangen?
52:02.
52:03Ja, ich bin noch.
52:07Das war ich, Herr.
52:09Ich bin noch.
52:10Das war nicht.
52:10Und ich bin noch.
52:12Das war nicht.
52:13Ich bin noch.
52:13Da war jemand.
52:32Wer?
52:38Ja, da stand jemand.
52:43Ja, da stand jemand, drehte sich um, als ich reinkam.
53:03Wer, Gastner? Wer stand da? Wer war es?
53:07Die Balke.
53:15Ja, ja, die Balke stand hier, drehte sich um und sah mich.
53:22Die Balke war es.
53:22Kommen Sie mal, Frau Balke.
53:32Ja, bitte.
53:33Ja, sie stand da, drehte sich um, sah mich an.
53:55Und hatte das Geld in der Hand.
53:59Stimmt das?
54:00Nein, nein, ich, ja.
54:03Ja, ich hatte das Geld, das Geld hatte ich.
54:07Aber das war so, ich, ich war ja selbst gerade erst nach Hause gekommen.
54:12Ich sehe die Tür offen, gehe rein.
54:14Und da lag die Frau Klug und war tot.
54:18Ich wusste doch gar nicht, dass sie umgebracht worden war.
54:22Nur, dass sie tot war, das sah ich.
54:24Ich lag da ganz ruhig, mit den Augen weit offen.
54:28Und ich dachte, das Geld, sie ist tot, was wird jetzt mit dem Geld?
54:32Was soll mit dem Geld werden?
54:33Ich wusste ja, wo sie es hatte, unter der Matratze.
54:35Und da griff ich hin und fand es auch sofort und nahm es.
54:37Und dann stand der hinter mir, total betrunken.
54:44Und da habe ich gesagt, hier, die Kluge ist tot und ich habe das Geld.
54:48Und wir wollen doch nicht, dass das Geld, ich meine,
54:49es soll doch jetzt nicht in die unrichtigen Hände kommen.
54:52Und da habe ich gesagt, hier, nehmen Sie, haben Sie, gab ihm 500 Mark.
54:57Und dann sind wir rausgegangen.
55:07Kommen Sie.
55:11Wer war sonst noch auf der Treppe gestern?
55:15Ja, da war die Frau Stöber und der Bossig und Bandeleben.
55:22Und ich sagte, die Kluge ist tot und ich habe das Geld.
55:27Na, was soll jetzt werden mit dem Geld?
55:28Soll der Junge das ganze Geld kriegen?
55:30Und wie viel hat jeder von Ihnen bekommen?
55:33Das waren 600, 500 Mark Scheine.
55:35Aber dann geschah etwas Schreckliches.
55:41Diese Tür ging ganz langsam zu.
55:46Und als sie zu war,
55:48hörte man, wie von innen der Schlüssel umgedreht wurde.
55:54Chef, wenn das stimmt,
55:57war der Mörder noch in der Wohnung.
55:59Ja, und ist so schnell er konnte, durchs Fenster raus.
56:02Wer fehlt denn eigentlich noch hier?
56:05Es fehlt die Kellnerin und Stöber.
56:08Und wer kam zuerst?
56:10Der Stöber.
56:17So, da bin ich, wie Sie es gewünscht haben.
56:21Halb elf, genau wie gestern Abend.
56:24Ja, Sie sind pünktlich, danke schön.
56:26Nur leider ist der Stöber nicht pünktlich.
56:28Sieh mal nach weiter.
56:29Harry, du hast den Stöber nicht gesehen.
56:49Ist er nicht hier?
56:50Der ist doch längst durch.
56:51Der soll längst durch sein, Chef.
56:54Soll ich mal nachsehen?
56:58Nein, nein, lass nur weiter.
57:01Da ist er, der Mörder von Frau Kluge.
57:05Der Stöber.
57:24Die Stöber.
57:33Der Stöber.
57:34Da ist er, der Mörder von Frau Kluge.
57:37Aussprache.
57:38Musik
58:08Musik
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